Indiana Tribüne, Volume 18, Number 40, Indianapolis, Marion County, 28 October 1894 — Page 5

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Das Geheimniß meiner Stärkc ist vollkommene Verdauung. Ich gebraut- den ächten Johann Hoff'schcn Malzcxtttl i nd finde, daß er mir sehr viel zur gcuoen Verdauung und Assimilirung der Nahrung hilft." Seid auf der Hut vor Nachahmungen. Der ächte Extrakt trägt den Namenözug von auf der Etikette am Flafchenhelsk. EiSner & Mendelfvn Co., Alleinige Agenten, New York. Offene Volksspracke iini aelnnver Wien lchenverftand von Dr. s. Foote. ..kXl 0Aftifrs tilir ClUUUli v Ursachen und ZZerhu M Ä kung von xranuj'u, Pr'oat Lektüre für 'S? nnd Frauen, fsätze fürJuna und .(..flAii s."" 4 Mxufps im uuci rtf,-fil r.-htlitbe Imttf 144VW n : - ' Erschöpf ung und deren Wten Wlederrzeriieuiiiig. w Seiten mttJüO il luftTT attonen u. t rt nriifltlllll f TT1 iHTocieMD . . V Farbendruck oul geführten ar te n. Neb Anhang von über 20a Re,'pten. omilftie Äuözade, PieiS tl 50 porto . i X M ä4 0Sr I l C 1 v(iwv . mpfang deS VetrageS. Z deutscher od,r , I i H k4l n V?rry Htll Publisbtng ?., i Oft STftfi. si?, ?löTt 1 Vt 't Wtü '' Thinge genten gegen hohe Rabatt gesucht. Brooks Oil Co., Die einzigen Fabrikanten von Ms Sul 1 iirtsis. Da feinste und reinste. Jede Gallone garantirt. Sie können dieses Oel in Jndia napoliS im Kleinen, bei keinem Grocer, in keiner Apotheke, von keinem Wagen kaufen, her nickt die Aussckrist bat : BrootS Oil Co. und die nicht unsere Garantiekarte hat, die jedem Kunden geliefert wird. Brook Oil Co. Telephon 460. 488 O. Michigan St JndianavoliZ. Nur per Stück für Harzer Canarien - Vögel. Jede Wo-be reue Sendung aller Arten Vöael. Käfiae. Saamcn. Mutter. Aauarias, Glebes, Goldsiische :c. beim Dutzend oder Stuck, bei - C. F. Klepper, Vögel-Handlung. 133 Maffachnsett Ave. Eisen- und Stahlwaaren Telephon 28. Werkzeuge aller Tlrt. Sartengerätkze. Lawn Mowers. Poultry Netting Clemens Bonnegut 184 & 186 Oft Washington Str. Brillen vndm nc(5 den beftm Methodm den Äugen ! anaevait. jndiaha Conservatory of Mttsic. 80 k 82 Nord Pennsylvania Str. Adolph H. Schellschmidt, . Direktor. ründlicöer Untemlt in allen Fächern der Vokal und Jnstrumental.Musik wird ertheilt. Instruktion im Ensemble Spiel, Theorie und Orchestriren erhalten tie Schüler ohne jede weitere ereqnung. beudS btS 9 Übt offen. Gratis erhal'.en Abonnentinnen der Wiener Mode" Schnitte nach Maß von den in d Wiener Mods" und der GratisbeUaze Wiener Kinder Mode" abgebildeten To-.letten, Wäsche u. s. win beliebiger -Anzahl für sich und ihre Angehörigen. AbsnnementSannahme und AnsichtZhefte in Pingpank'S Buchhandlung. '

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TieNomatttiklm engllschcttlliLliMa n.rt mr, t?v r i . Noch ist die Zkomantlk nicht auSge. starben. Ta ist der Carl of Nosse in London, der sick auf den Flügeln des Dampf. rosscs sein Lieb geholt hat. Bequem in die Eammctkljsen des Pullmanwagens zurückgelehnt, eine Havana im Munde, saß er da und blickte hinaus auf die vorbeifliegende Landschaft. Da plötzlich schnellt Seine

X'nroiaiaii empor uno vlegi lieg zum Fenster hinaus, um einer Gestalt nach, zuicnen, oie a. nur zu verschwindet, der Gestalt eines liebliche Mädchens, das, - vor der Thür des Wächterhäuschens stehend, m der einen Hand die Signalflagge, mit verändern t,.., l? Oil .4- Ci.st a f.Y4 ucii vyiiii tiiu-i -Li:iiuuintuc yuu. Lange noch blickt Seine Lordschast hinaus, lange, nachdem das Mädchen nicht mehr zu sehen ist, dann sinkt er m seine Kissen zurück und denkt und sinkt und träumt, und was er träumt ist sie ist das Mädchen. Und plötzlich yuscyt es wie -onnengianz uoer iwi Gesicht. Wozu hat er Maschinenkunde studirt, wozu ist er Maschineningenieur? Ja, so geht's, as Maocyen zu errmgen, ist ihm, dem Carl of Rosse, gewiß eine Kleinigkeit, allein die Blume der Romantik ist einmal in seinem Herzen erblüht er will das Mädchen zu dem f.! . ... .Jsil frnois Vsav rairhn jcuir iiiuuicji, ma4 iu ifc vi.. 4uuA (iarl von Rosse ist, sondern um seiner selbst willen will er geliebt sem. Zwei Stunden.spüter ist der Carl von Rosse beun Clsenbahndirektor. Er bittet um eme Stelle als Lokomotwfübrer. Die Bedenken des Tlrettor sind bald behoben, und am nächsten Tage schon macht der neue LokomotlvIllyrer mn iellcyienoeii auac uuu ciu nin ä?cn um cn fcmc ersie Prooesayrl. Tag für Tag fährt der Zug über die Geleise. Taa für Taa beugt der junge Lokomotivführer sich beim WächMyauscyen icr. vu wen vor uno wirft dem jungen Mädchen, das dort steht, die eme Hand aus dem mm der Weichenstelle, in der anderen die Signalflagge em dn tlges Strüutz. chen zu. Nach einigen Wochen aber fährt eme, von dem jungen Lolomo tivführer bewegte Draisine über das Geleise hin und stoppt vor dem Wäch. terhäuschen. Blutrothes Feuer schient dem Mädchen in'S Gesicht, dann wird es todtenbleich und legt jklne Hand aus das pochende Herz und je nun, und heute ist des Bahnwährters Töchterlein i rm. m " " ' I längst oes uan von wot giuailcye O' . I üluu Aus ahnliche Art hat sich der art . Cn..1-LL r,! n.:C si fC von 4uuicu iem ?ciu acyuu. VS i t - -w t Y i , O.I.- Vl war das Töchterchen eine; Lotsen und bekannt wegen seiner Schönheit und Sittsamkeit. In der kleinen Matrbsenschänke, die ihr Vater hielt, kredenzte sie das Bier und den Schnaps, und ves I manch em Stadtherr jcheute um rx rni:vi a !i: .-v v.l

olien a;iuüa;en roiucn wwet uui Strippe zu Großmutters Arm an, daweiten Weg. noch den erstickenden mit Du sie leick ,ur 5and batt! Nun

Dunst, der in der Schänke herrschte. Manch einer bewarb sich um die Gunst der schönen ElizabetH Ncwman, allem umsonst Da wettete der juuge Earl, x mim uu vww , lllvr in w. Mnn m I mt uiiut iw" '""u" unv zwar welleie er oyne oaz caocyen voryer ge,eyen zu yaoeu, nur ouru, ic - .r.t. ... t .t w. x ff onderUnbeneadorfeitDrt f srt vßitjart u hu, u, , wanderte er zu der Schanke hm. pielte r ' ir i v ü i r--H I trLQZZn ..Z. : T. i M. li em Wort gab das andere und die Beiden wurden mit einander vertraut, als kennten sie sich schon lange. Nun kam der junge Leie lastcnmann täglich und s,sri.' iw,n , Hn ij? u, und s. melien vlaie ipann, em macmie um u.:iiL kxs!Z..fze'- . . rm.. r. 1. . I VUUI Kill l)ClUiilU,Cl IJUtlUCUlUU VillÄU3 I f.- wL o;. Ä; Termin"7 dm die M gestM Ha., ging zu Ende, dch iai Mädchen nar noch immer nicht das eine. Jedes Bemühen scheiterte an ihrer unerschü.. rTirhn Titrinh rnih ,Z ntrfinTi A.rfiw mti mjh.rstinK ivxw witiii vv wvki.Mv f ' ' ' . M . . sachte echte lohende Llebesgluth in ihm an. und der Leierkastenmsnn warb um n. ssp l?s Nerlabnna fand statt, und die Tochter des Lotsen wurde die Lady Nnnlett. ,M slfi fnnir wi,?d, die Lady, das Tugendmuster von einst, wegen ihres ausschweifenden Lebens Wandels sammt ihren Kmdern von Pnrh RouMi horfiofie. - (5r beiratbete wieder und man kann darauf gespannt sein, ob die Kinder erster oder zweiter Ehe ihres Baters Titel und Reichthum ,?bpn w?rd?n welck' lekterer aus Gü. lern besteht, die 10,117 Acres zählen . ty - r- i ; " , . T V uno oem an em jaoniciics riragniß von $120,000 einbringen, Unaemein aklreick in der enalischen Peerage sind auch die Heiräthen mit Jr v ., i aau vieiennnen uno sanaermnen und es geht allen natürlich ein Herzens, roman voran, der an Kämpfen gar reich ist. Der Earl of Orknev. der wohl nicht zu den reichsten Peers von England gehört, beläuft sich doch sein, jährliches Rintnmrntn nur sin 000 in hrHen x v mm vwvw Adern dafür aber das königliche Blut der Hamtttons rollt, -hat oeispielsweise die reizende Soubrette- des (Laiety. Theaters, Miß Eolanee Gilchrist aeheirathet, nachdem er gedroht hatte, sich, falls seme ältern nicht ihren Wider stand aufgäben, .mit seiner Geliebten zu erschießen. ' Da er nun als Mann von Wort" bekannte war, gaben die r-s . i r f l. I. 1 i ältern envlloz nacy,. uno vocyzm sand vor zwei Jahren statt. Die Gräsin von:Cl?N5iy war vor zhrer Verheiratung aVoiesk . Sänae? rin in allen möglichen und unmöglichen Singspielhallen Londons, 'Eines Ta geS wurde sie von Lörd-C.lan.carjY damals noch Biscount von Dunto. se?

ten' und siitöem solgfe ihr der junge Viscount überall hin wie ihr Schatten. Sang sie in der Alhambra. saß er dort in der ersten Reihe und verwandte kein Auge von ihr. Sang sie im Museum, sgß cr dort und verschlang sie mit seimn Blicken; war sie im Edcntheater, konnte sie gewiß sein, ihn in der ersten Reihe zu erblicken, sein Auge wie gebannt auf sie gerichtet. Nie aber suchte cr sich ihr zu nähern, nie richtete er ein Wort an sie. tfiite Tages nun ließ sie ihm fstQcn, sein Blick genire sie, er möge so

gut sein, nicht mehr zu kommen, oder jc nicht mehr so anzusehen. Well", qab er der junqe Graf zur Antwort, ann müssen Sie mich hcirathen. denn so lange Sie nicht mein Weib sind, so lange werde ich kommen." Natürlich opponirten die ältern auch hier.. Alles r n r" r w unioni; 'jL'tii; ?cue Zlilen wuroe Zlöcountcß von Tunlo und nach dem Tode ihres Schwiegervaters Lady lIlancarty. zt aber begann erst der eigentliche Roman für sie. Ihr Mann reichte dämlich nach zweijähriger (Zhe die (hescheidungsklage ein und beschuldigte klne Lrau der perversten Tlnge. SM lein so bewegt das Vorleben der Gräfin aewesen sein mochte die Rich. xtx gewannen doch die Ueberzeugung, daß sie sich als Frau nichts habe zu Schulden kommen lassen, und ihr Wür diges Benehmen während des Prozesses errang ihr die allgemeinsten Sympa thien. Die Klage Seiner Lordschaft . v. v 1 . (I . (v, t : iouroe oaqzx in aucr uoim uuciuici:. ie Gräfin Euston, welche künftig, n ben stolzen Titel einer Herzogin ton Grafton führen wird, war als ststle 6oo !n bcr englischen Lebewelt wohlbekannt, und die Marquise von Ynr ls nnn &Ar tex Stützen des Brighton . Theaters. te Marquis von Ailesburg - fccr udttaens in seiner Jugend trotz seine blauen Blutes das ehrsame Handwerk eines Ro elcnkers getrieben batte. und vlöklick durch das Weasterben mebrerer Verwandter der (5rbe deZ berühmten Namens nicht nur, sondnn puch eines Vermögens wurde, dessen jährliche Zinsen sich aus weit über eine Million Mark beliefen der alte Marquise also sah sie, verliebte sich und kiejratbete sie vom Platze weg". Tieser Tage nun soll die Zahl dieser Ehen noch um eine vermehrt werden, Lord Francis Telham Clinton Hops, der iünaere Bruder und Voraussichtliche Erbe des Herzogs von Newcastle, bat sich nämlich mit Miß May Yobe vom Londoner Lync.Theater verlobt, Lord ffrancis besitzt eine ?labresrente pon $109,000 und dieselbe wird sich . ' . . . . ' später aus o e fabelya te -umme von j. jl . a t irr ; f fr' L uoer 3ouu,uuu zayrikcyer mnaymen erhohen, es ist also keme schl,cht? Par, . J- Jwi-r m t jl ' lle, oie lüCiR 1ooe macyl. ' Im Winkel der Grokstadt. Non Fritz Schott. So, arlchen, hier hast Du Dein Svielzeua. und bier binde" ick die r . " " . t . ' r;h nh ndulhm. wie immer, mein Junge, Mitjaas ist Mutter wieder ' $er blasse Knabe nickte von seinem .Lager der Mutter zu, sah, wie diese " " 1 !. ' .' flutn Aerq fertiaer Mantel in eme nr:in, rAfll, nS v,nn m?i h,n ? .r::;r lviJ Wfl(f hnitt hir 2hiir kersckwand. Nun war er allein mit der izltkn, tauben Großmutter. Er Hörte. Küche Han iren und wuv e, daß er e. JZ r.:.. vn uu vv4 w)mv, viv uii inttt" Bettpfosten angebunden war, zu 'ziehen brauchte, um sie zu sich zu rufen. Aber was sollte er mit hr? FrüMck hatte fc tter an sein Bett gestellt, er i. .? w;i c,Vv V.. K ti ro.t b t anb ttr ichtn bet AL',?.,? &m$ PRnä" " ntn. kranken orpik an. "Nd we,l er so . gern gesund lULLUlil 1UUU1C. UCIU11U U1LUCLC JLlll M 4 v n m r l t 9 m Mavvvwn n ii w . . J. a cc tu v der. die er vom Hof herauf schreien und r,. t L V V lustig lachen horte, darum lag er aa: wareÄ. ÄSf S"d Wund chDo,r versprochen. V 2. .2,'"" '7 .r .. r . . Ä Z. I w v. v MV vvu vnn was er entbehrte, denn er wußte sich c c , y r I iit r.h t Viti 'Jut tt '" iUfc.uw' Wlt.1.t" w es anders mit ihm gewesen war, ls icöi. juua ucuic uiäcinc '-p cru, das ihm die Mutter zum Zeitvertreib Weben, war sen, . liebster Kamerad Damit es ihm völlig zum Leidens. fährten würde, hatte er ihm ein Hem seknlckt, nun konnte eö in der Phanjungen autg mcgi vom $ i, und das beruhigte ihn. Mit ihm plau .derte er stundenlang, es verstand ihn pen er, als ore lauoe Großmutter, uns ue mi zu zum nnooren, ais oie Mutter. Wenn es nur hätte antwor . 1 1 - n tonnen as enlveyne ver nade I Am (Cm i TJ ! . I i ' ii. V5l yu (y isic en und wissen mögen. Die Mutter ließ immer die Nähma schwe so laut surren, daß es dem Kinde I : v.- st- r..n. ..-v ic rr. yzrtt ze unu ant di danken zerstörte, Darum war her Junge zufrieden, wenn sie die fertigen sacyen zns wtqai trug ooer orau Ken in der Küche trarnj,. Das Schönste abe? war, wenn die Doktor kam. Alle Woche ein Mol; I immer, wen bft5 ctinb Nck br sie i " ' r T73 rn:ir f,rij benten Nacht erwachte, war Dsktortag. L)ann kam der gutige alte Herr keu env vle Treppen oerauk, rm da? Zsenster auf, hob den Kranken ang Licht und zeigte ihm droben den Himmel. War das eine Pracht! Wenn drüben nur nicht soviel Schornsteine und Mauern gewesen waren, wie wett hätte der Junge dann in die Welt sehen können! Und unter ihm die jubelnden Binder! Die sahen alle ständig die Herrlichkeit, aber Kart wollte ge ...f. . . . ' ' : r.i. ollivig weroen einmal inußic es doch ein Ende nehmen mit seirer Krankhejtj Dauert es nsck lanae. biß ich aeh'.n kann?'' fraale er einmal den Aut. als

ihm der Himmel blauer oenn' I? er schien.

Eine Welle noch, mein Junge. Tamit Dirs Warten leichier wird, hab' ich zu Deinem Pferdchen einen Wagen gebracht. Spann' es Dir vor und laß es auf Deiner Bettdecke spazieren fahren!" Ler Junge jauchzte. Sind so richtige Wagen?" - Ei freilich!" Auch der Omnibus, in dem Mutttr immer spazieren fährt?" Dc? Doktor lachte. Nein, der sieht ander-'aus!" Grad den möcht' ich mal sehen!" .Wart' nur, das kommt Alles noch!" Und Karl wartete. Ein Jahr v.'rging, er merkte es daran, daß die Mutter ihm beiläufig erzählte, sein fünf'er Geburtstag sei, und daß der gute Doktor ihm einen neuen Waqen schenlte. Einen Omnibus mit zwei dicken Fichsen davor! Nun war er glücklich, gabs wohl Kinder, die noch glücklicher slin konnten? Zwei Waczen und drei Pferoe wer hatte wohl so viel, wie er! - Einige Tage darauf sprach der Aczt heimlich mit der Mutter in der Küche. Karl horchte gespannt, er hätte ;u gern gewußt, was es war. Endlich merkte er's: dieMutter sollte in eine andere Wohnung ziehen, nicht so hoch, damit er was von der Welt M sehen bekäme, denn an Besserung iei nicht zu denken. Karls Augen glänzten. Wie fein er hören konnte, feiner, als große Minscheu es glaubten. Ja. und sebtn! Sehen konnte er auch! Das war melzr, als gehen und stehen können er wars zufrieden. Aber jetzt horte er etwas. davon that ihm das Herz weh. Die Mutter brach in Thränen aus uid sagte, es sei schrecklich, daß die Plage mit dem Krüppel kein Ende nähme. Wenn er doch nicht besser würde, wärs schon besser er stürbe, Karlchen warf das Splelzeua satt. Sterben wie sterben wohl frtr mochte? Er kannte Niemand, der aestarben war, deiner hatte ihm w:s davon erzählt. Wenn es was Freud!a?s war, warum sprachen sie so leise - und warum weint: die Mutter? Ek wollte den Doktor sracen. allein. wen. Kiiner dabei war. Und früher als sonst kam der wieder, schon nach zwei Tagen. Er hatte eme Wohnung gefunden, Parterre, mit dem Blick auf die Straße. Karl sollte vom Fenster aus Welt und Menschen seh:n. Die Mutter sträubte sich. endlich, willigte sie ein. Nun lebte Karl im seligen Traum. Die Erwartung der neuen Dinge zehrte an seinem elenhen. sioxper, Endlich war es sg vzeis, - I." j Oft 1 '-.l " . L. um ilu Akloyei WH vm nyern wurde aus der Wohnung getragen, jetzt hob man ihn. Einer der Manner nahm sein kleines Bett, ein Anderer band ihn auf der Matratze fest.nd nun gings hinunter, viele Treppen ' N W'einkn Wagen, ew schloß di; luaen vor uuun ein lenaes iia cheln umschwebte seinen schmalen Mund, dann wurde er ohnmächtig. AIs er sich erholte, lag er wieder in einem Bett, aber Alles um ihn herum al? scinst. Draußen roll . w ! i rri e . . . en Wagen, lravlen Pseroe Kinder. Ist das die Welt?" fragte er. Die Mutter ließ sich nicht Zeit zu antworten. Großmutter schlurfte auf lyren aiCH Pqnljeneli Qjnjni xt wie frühe? nur der öarm war neu. ' y m CS - . . . Am andern Tage kam der Mllor. Karlchen hob die schwachen Arme zu ihm auf, und ehe er noch guten Tag sagen konnte, rief er bittend: Lieber, lieber Doktor, zeig' mir die Welt!" Gutla wie immer ruckte er das Bett ans Fenster, hob den Kranken auf der Matratze ans Licht, stutzte semen krastiaen Arm unter den lahmm Rücken und' ließ das Kind auf die Straße blicken. Karl sah stumm mit weiten Augen in das Getriebe. So viel fremde Menschen! sagte er furchtsam. Und erst die Pferde, Karl, nicht? schaltete der Arzt ein. Keins gehört jnirl WUM W ia ' ' lSI Dort steht mein Wagen mit meinen Pferdchen davor; wenn Du erst sitzen kannst, nehm' ich Dich mit; dann sahren wir spazieren, und das Pferd soll Dir gehören! Des Jungen Augen leuchteten. , Werde ich mal sitzen können?" ! Natürlich! ' " " Ich werde also gesund?" Gewiß, mein Junge!" ' Du hast ja aber zu Mutter ge sagt, an Besserwerden sei nicht zu denken, mit mir und dann hat die im ll.. i c ..?trjti "Wlt. armier gcmeini, uno gcraun, ich lieber bald stiirtze," ' " Per brachte das Kmd wieder m seine vorige Lage und blickte wüthig in das kluge Gesicht. Knabe lieft ihm nicht Zeit zu eme? Antwort, sondern suhr unbefangen fort: Wenn Mn stirbt vann noch schöner, Tis anz Fenuer?" - Das weiß Niemqnd, mein Jungel - Warum nicht?" '. Keiner der Gestorbenen kommt zu uns zurück und erzahlt, wie eS da aus sieht!" , Ich komme zu Dir und sags Dir!" antwortete das Kind. Laß mich noch mal in die Welt sehen, bitte Doktor! Und der Arzt hob daS Kin 'ls und zeigte ihm daS Leben der Str EM Omnibus r ,ubel e . .. mdem sich seine Backen färbte n. ' So ist also ein lebendiger Omniouö?" ' Ja, Karlchen!"- ' Nu einmal m so einem schönen Vrnihu unier den ' viellen Menschen möcht' ich spazieren fahren!" , ' " Die Mutter war ebenfalls, ans. Fen? fier getreten, 'nahm Theil an. Jungen Freude unh Mezstötzt . den Arzt dem Lasttzn de, kleinen Last. ' .Was ilt das wieder für 'n schöner.

.Kleber Nerven."

Sier ist etwas Ve'rnünitiaeZ und sollte uns alle interessiren. D r. S cb o o v 's Un tersuchungen haben gezeigt, daß wenn der Pauprnerv emes virmes ooer emes ourcy schnitten wird, oder wenn ein . bestäudiger Druck aus diese Nerven ausgeübt wird, die Muskeln gelähmt werden. Er fand, daß Leben und Kraft auf Nervenstärke beruhen und dieses ist die Uriacbe. dafi sogenannte Blutreinigungsmittel nur vorübergeh5"de inoerunz gewahren. Er fand evenfaus, daß gewisse Nerven die Thätigkeit des Magens, der Leber. Nieren und anderen inneren Organe kontrolliren. Dr. Scboov's Wiederberstkll? ist ein Heilmittel für Magen, Leber und Nieren Krankheiten, indem derselbe zur Stärkung und Ernährung dieser Nerven beiträgt. Diese Medittn ist kein 9?ertoin' nhr mfKnra Nervenreizmittel. Brod, Fleisch, Kartof. seln u.s.w., erzeugen Blut und wenn die Berdauungs Organe geschwächt sind, so muß als natürliche Folge der Uebergang . r t. r.. i cm..i . . . , . P von in viui em iqwaqer Km uno aus demselben Grunde hört die Thätigkeit der Berdauungs . Organe auf, wenn die Nerven geschwächt sind. Ist dieses nicht einleuchtend ? Dr. Schoop'S Wieder der ttekler verkindert und hriu biet Krankheiten, indem derselbe die nöthige Nervenrrast .schafft und erhalt und na Versuch wird dich hiervon überzeugen. In upouznen oder sranc, ver EivreS ftt $1.00. er oeuncve Weg tnrifor irr sitMirnfcfi; ! VHMVIU , " welcher die Behandlung mit dieserMediM aenau beschreibt, nebst Proben, 2 iveroen an rgeno ewe Adresse frei verwandt. Man schreibe an ' ; Dr. Schooy, B05 9, Racine. Wis. schwarzer Wagen?" fragte das Kind lebhaft. Ein feiner Leichenwagen", antwortete die Mutter schnell. Ist der aber schon! meinte Karl, tyllrmt firrtitrftt mnn Vn9M wvfli vtuuut (tiuu vun .Da dtrn fahren bis Todten, wenn sie in den Sarg gelegt sind und begraben werden aber bloß die Reichen", warf die Mutter ein. Drüben vorm Hause hielt er, das Kind hatte Zeit, ihn zu betrachten. ,Wlll Einer mit dem Wagen sahren?" fragte es gespannt. Es scheint so, mein Kind4, antwor tete der Arzt, Nun ist aber Zeit für Aich. da.h Du Dich wiedu ruhst, komm in Dein Bettchen!" ,Bloh noch sehen, wer da fahrt . bettelte der Junge. und ehe es verhindert werden konnte, sah das Kind den Sarg heraustragen, ihn in den Leichenwagen schieben und Kranze darumlegen. Da liegt Einer drmT Mate Karl erregt. Jg. fügte die Mutter gleichgilti. gen Tons, es wird 'ne große Leiche. zehn Kutschen!" Still, Frau!" gebot der Arzt. Mit starkem Arm trug er das Kind auf sein Lager und rüstete sich zum Gehen. Bleib doch noch-, bat der Junge, bloß ein Weilchen noch!" Der Arzt trat dicht an sein Bettchen, aber Karl winkte ihn noch näher heran. eine Augen glänzten. , und sein Herz klopfte heftig, .N wabr. Do tor. flüsterte er ßehemni'ßvöll in so einem wunverschönen Wagen läßt Du mich auch m den Himmel fahren, ja? Und des Doktors Ohr ' aan nahe an seinen Mund ziehend, sagt das . . i rzf n . iranie. ina rnler engcm aetjern: Mach' den Sarg aber nicht so fest zu, damit : ich auch durchgucken kann und sev, wie wunderschön ich spazieren fahre, hörst Du?" .... Es ist sehr wahrscheiAkich, daß Montana eigentlich de.r Waldstaat und nicht, ty' dlelfach angenommen pzich. dr Bergstaat ist. In der spaNischen Sprache bedeutet das Wort Monte- Wald und auf alten sparnscheu Karten ist der Distrikt, welcher das 'heutige Montana bildet, mit. die sem Namen bezeichnet. JnEngeNfeldebeiNikwalde in Weft-Peeuken sind die Alt. sitzee Goyerschen Eheleute ermordet worden. Den beiden alten Leuten - der Mann stand im 79., die Frau im 59. Lebensjahre war der Schädel mit einem stumpfen Instrumente, eingeschlagen worden. Die Wohnstube war verwüstet. W liegt augenscheinlich Rauhmsrd vor, denn auch ein Be trag von 10 Mark wurde vermißt. m StaatOhio,StadtToledo,Z L u c a S E o u n ly, 5. ) FrankJ.CHenetz beschwört, daß er der ältere Partyer der Firma F. 3. E'heneyceCo. lft, welche Geschäfte in der Stadt Toledo, in obengenann tem Counttz und Staate thut, und daß besagte irma die Summe von einhundertDollarö für jeden Fall von Katarrh bezahlen wird der durch den Gebrauch von Hall'S Katarrh Kur mcht geheil werden rann. ffrankJ.C'heney. Beschworen vor mir und leget. unter rieben m meiner! Gegenwart am 6. Sept. ! A. D. 1886. A.W. Gleason, öffentlicher otar. Hall'S Katarrh -Kur viid innerlich genommen, und wirkt direkt' auf daS Blut und die schleimigen Oberflächen oes System?. Labt Euch umsonst Zeugnisse kommen. . : ff. 3. C, h e n e y Ä T o., Toledo, y. Berraust von a Avotbeeern, ,?d ents. Verlangt MuSo'S Veft Havanna tgar. ! DaS iefte Brot in Stadt und Gau, DaS findet man bei Bernhardt Thau, Auch Pumpernickel, Straußelruchen, Braucht Ihr nur bei ihm zu suchen. Am' östlichen Marktstanb 122 und

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