Indiana Tribüne, Volume 18, Number 39, Indianapolis, Marion County, 27 October 1894 — Page 1
a i 00 Lesen Sie die Offerte der Tribune" für - Unsere AleUnnestellung I Ah Cefen Sie die Offerte der Tribüne" -sürUnsere Meltausstelluttg ! dC O lA iiV v y y y W w W O W V Jahrgang 18 Office: No. 18 Süd Alabama Straße. No. 39 Indianapolis, Indiana Samstag, den 27. f tober WH.
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Todes-Anzcige.
freunden und Bekannten die traurige Nach richt, das uns unser Ga.te und Vater, Friedrich Dietz, Tounerftag, 25. Oktober. Morgens 2 Uhr. im lter ton 67 Jahren durck, den Tod entrissen wurde. Die Beerdigung findet am 5snr.tag Nachmit tag um Z Uh . vom Traueihaus?. 141 Ost South Straße, au statt, no;u einlade Tte trauerndem Hinterbliebenen. Maria Tietz. Gattin. SkrgeZ.DieM. t vmtl Ttey. inner Nranz ff.Ttetz. I RinCer' Ibfo.it Die. 5 E nf ' ' hk wZ3 GüOi'ge ELernnairn ?. Ä&ft3i ZZt4 yl tx A Office : 26 Süd Telavareft?. ctaac: 12s, 122, 124, 12s, 12s Oft ?lft, rlisn 911. Drfnt Tag und Eaii. ENGLISH OPERNHAUS. Samstag, 27. Ok'tbr. Nur einen Abend. SOUSA'S berühmte Kapelle. gg Vortreffliche Musiker Sg unter Mitwirkung von Mme. Francesca Guthrie Moyer. Populäre Preise : 23c, ÖOe, 73c Progress Ohifr. Sonnig, den 28. Oktober '94 tn der UIr n 313x-XZsl11o tt dss Hsrra N R&pjd Thema: Die Verkehrtheiten und Nachtheile der Prohibition. Anfang prompt 2 Uhr Nachm. Nach Schluß des Vortrag Diskussion. Eintritt frei. Die neuesten Tapetenmuster findet man stets bei W. I. Ciinningliain 02 Nord Illinois Straße. Henry Zimmer, Deutscher Verkäufer. Comrnercial Club Restaurant. i Auf dem obersten Stock deS Commercial Club Gebäudes belegen, bietet eS einen prnchtvollen Ausblick auf Stadt und Umgebung. DaS feinste Restaurant :-: bietet eS wie kein anderes Vorzüge du:ch Preiswürdillkeit und hochfeine Küche. Bendetine AIlzHoiMell empfiehlt sich besonders für Erkaltungen und alle Arten Halsund Lungenübel. Hergestellt von No. 35 Ost Narland Straße. Zu haben in allen Apotheken. Catawba Moft frisch von der Keltcr bei - ETuI. Seflnillcr, No. 106 u. 108 N. Meridian Str. Telephon 251.
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Editorielles. Bei der Ausübung des Stimmrechts sollte nichts maßgebend sein, als der Egoismus. Sttchtö sollte man in
Erwägung ziehen, alS den eigenen Nutzen. Niemand hat ein Interesse daran, dem A, dem B oder dem (5 zu einem Amte zu verhelfen, auögenommen Derjenige, der eine Anstellung von ihm erwartet. Man frage sich bloß : WaS nützt eS mir, wenn ich für diese oder jene Partei stimme ?" Wenn man sich weiter fragt : WaS hat eS mir bisher genutzt, daß ich für die demokratische (oder republikanische) Partei gestimmt habe?" dann wird man daS Richtige treffen. Mayor Denny ist ein Narr und macht Andere zu Narren. Nur ein Narr konnte in solche Entrüstung über die lächerliche Expedition deS GoodeComites gerathen wie Mayor Denny und nur Narren können in Folge einer solchen Dummheit der Stadt die Auögäbe für zwanzig Spitzel aufhalsen. Die Mehrheit deS Polizeirathes ist republikanisch und die Republikaner haben ein Privilegium aus solch kostspielige Narrheiten, wir haben indeß noch nie gehört, daß Herr White, daS demokratische Mitglied deS SicherheitöratheS in solchen Dingen ernstliche Opposition macht. - gilmore, der Betriebsdirektor der Southern Pacisie Bahn in San Franciöko spraa) sich dieser Tage dahin auS, daß er Jeden, der sich thäthig an dem letzten Eisenbahnstreik betheiligte, verfolgen werde, bis er ihn auS Californien vertrieben habe. Er werde versuchen, seine Entlassung herbeizuführen, gleichviel wo er angestellt sei. Diese Leute, sagte er, sollen in Californien weder Brod noch Butter sinden. Eine größere Brutalität kann man sich kaum denken. Diese Klasse BetriebSdirektoren aber überläßt den Herren McKinley und Harrison ihre Privatwagen sür ihre politischen Rundreisen. Welchen Namen verdienen Arbeiter, welche fernerhin für Parteien stimmen, welche unter der Herrschaft der Eisenbahnen stehen ? -- Wie heutige Kabeldepeschen melden, ..haben Caprivi und Eulenburg ihre Resignation eingereicht. 3n der Depesche wird angedeutet, daß die Urfache in der Opposition CapriviS gegen Verfolgung der Sozialisten liegt und daß er sich darüber mit Eulenburg, dem preußischen Premier, nicht einigen konnte. Dabei ist aber dann nicht recht verständlich, warum auch Eulenbürg abgedankt hat. Man wird darüber wohl noch Näheres abwarten müssen. Wenn man wüßte,, daß an EulenburgS Stelle ein Besserer kommt, so könnte man sich darübe? freuen, daß er geht. DaS Abtreten CapriviS aber ist bedauerlich. Er hat sich stets als ein Mann von anständiger und nobler Gesinnung gezeigt und war politischer Verfolgung abhold. Weil die Populisten und am Ende ja auch noch Viele, welche nicht Populisten sind die Nationalifirung der Eisenbahnen und anderer öffentlicher Verkehröanstalten befürworten, stößt man so hausig in den Zeitungen auf die Behauptung, daß die Frachtraten in Amerika viel niedriger seien als in Deutschland, womit man nachweisen will, daß der Privatbetrieb der Eisen bahnen vortheilhafter sei, alö der Re gierungSbetrieb. Als ob eS sich um gar nichts weiter handelte, als um billige Fracht- oder Passageraten! Für den Kaufmann mag dieS von großem Interesse sein, und deshalb mag daS Argument jener Zeitungen bei denselben ziehen, sür daS Volk im großen Ganzen aber bleibt eS sich ziemlich gleich, ob die Frachtraten ein BiSchen höher oder niedriger sind. Die Haupt fache ist die, daß der große Gewinn, den die Eisenbahnen abwerfen, nicht in die Taschen von Korporationen wandert, daß die an den Eisenbahnen beschäftig ten Leute anständige Löhne bekommen, und daß sie so viel wie möglich gegen die Gefahren ihreS Berufes geschützt werden. WaS liegt daran, wenn der Staat durch hohe Frachtraten viel Geld verdient ? Waö der Staat braucht, muß beschafft werden. Vb er es am Eisbahnbetrieb verdient, oder ob er
es durch Besteuerung holt, ist ja schließlich einerlei. In der Republik, wo daS Volk noch immer ein Wort dreinzureden hat, dürfte am Ende schon darauf gesehen
werden, daß die Frachtraten so angesetzt werden, daß die Spekulation in den Nahrungsmitteln des Volkes nicht dadurch gefördert wird. Freilich, um Staatseisenbahnen zu einem segensreichen Institut zu machen, bedürfen wir einer Volksregierung, nicht einer Klassenregierung. Unter den heutigen Verhältnissen würden die Eisenbahnen, wenn in Händen der Regierung, bloß im Interesse der Trusts und Korporationen verwaltet, denn diese beherrschen die Regierung. Reformen können bloß erfolgreich auögeführt werden, wenn die Ausführung in den Händen Solcher liegt, welche diese Reformen wollen. MUMM. Inland. Wetteraussichten. Etwas kühleres, schönes Wetter; chöneS Wetter am Sonntag mit vieleicht Regenschauern. Freidenke r-C o n g re ß. Chicago, 26. Okt. Der gemeinsame CoTigreß der amerikanischen Sekular Union und der Freidenker Föderation von Amerika .begann heute Morgen im Madison Straße Theater. Die erste Abhandlung war von Leon LewiS über Bruno". Andere Essays waren von Frau Lizzie HolmeS und Frau L. D. White. DaS Programm ür den Abend bestand in einer AbHandlung von C. B. Waite, verlesen von Frau M. A. Freeman sowie Ansprachen von Frau Mattie P. Kregel und C. S. Beattie. Die Beamten deö CoagresseS werden morgen erwählt. IHM Weißkappen fallen mit ihrem Opfer. M e m p h i S, Tenn., 26. Okt. 3n SevierS County war der prominente bei Henderfon SpringS wohnhafte Farmer Rader von Weißkappen bedroht worden. 3n derselben Lage befand sich der junge Farmer Lige Helon. Man beschloß, Widerstand zu leisten, und Helton begab sich nach Sevierville, um eine Flinte zu kaufen. Abends wurden Leute in der Nähe von Henderfon SpringS durch Hilferufe geweckt und fanden beim Nachsuchen drei Leichen, die Helton'S und die Labe Latham'S und Isaac Keetler'S. In den Taschen der beiden Letzteren fand man MaSken und Pistolen und schließt daraus, daß sie Helton auflauerten aber im Kampfe mit ihm, so wie er, den Tod fanden. Fräulein Cook wird lustig. Tahleq uah, 3. T., 26. Okt. Courier meldet soeben, daß Sheriff Proctor nnd ein Aufgebot von Cherokee Cook und seiner Räuberbande auf den Fersen und nur noch eine halbe Stunde von den Banditen entfernt sind. Gestern Abend kam Louise Cook, eine Schwester deS Bandenführers, zu Pferde nach Fort Gibson, schreckte die Leute durch unablässiges Feuern in ihre Häuser, und konnte nicht zur Hast gebracht werden.. DaS Bahnhofsgebäude spickte sie mit Revolverkugeln, und nachdem sie alle Bürger von der Straße verjagt hatte, sprengte sie durch eine Abtheilung HilsSmarschälle hindurch zum Thore hinaus. StaatS'Nachrichten. Ein Falschmünzer erwischt. Andersen, Ind., 26. Oktbr. Major E. B. Cartce vom Geheimdienste erwischte heute in Redkey einen Falsch münzer NamenS ChaS. Shephard, den Sohn eines begüterten Arztes. Eine Menge Münzwerkzeug wurde in seinem Besitz gefunden, sowie ein von ihm her gestellter Sack voll Dollars. Letzteren fand man zwei Meilen von Redky auf der Suchenach einem Complicen Shep hardS NamenS Fish" Smith. Ausland. Der Frankfurter Sozialigentag. Frankfurt, 26. Okt. Auf dem sozialdemokwtifchen Parteitag wurde
heute die Debatte über die Agitation unter der Landbevölkerung wieder aufgenommen und die Diskussion darüber bildete den Hauptpunkt der Verhandlungen. Resolutionen kamen zur An-
nähme, worin eine energische Agitation unter der Landbevölkerung befürwortet wird. Bebel, Vollmar, Liebknecht, Schönlank, Molkenbuhr und Schippe! wurden beauftragt, einen Plan für diesen Zweck auszuarbeiten und denselben dem Parteivorstand zur AuSsührung zu übergeben. Meist, auS Köln, sp ach abermals über die internationale Achtstundenfeier am 1. Mai und auf seinen Antrag wurde beschlossen, den Arbeitern zu rathen, wo immer möglich, den 1. Mai alS Tag der Arbeit zu feiern. Frankfurt a. M., 26. Okt. 3n der gestrigen Sitzung des Sozialistenageö wurde die Debattirung betreffs der Abstimmung der bayerischen soziaistischen Landtagsabgeordneten zu Gunsten des von der Regierung geforderten Budget-CreditS beschlossen. Herr von Vollmar beantragte, in Anbetracht, daß die gedachten Abgeordneten auS Opportunitätögründen gehandelt, die Angelegenheit als eredigt zu betrachten. Nach einiger Diskussion wurde der Antrag mit 141 gegen 103 Stimmen verworfen. Herr Bebel beantragte dann, daß, Angesichts der eifrigen Bekämpfung der sozialistischen Partei seitens der verschiedenen Regierungen, die soziaistijchen Abgeordneten der Regierung kein Vertrauens - Merkzeichen geben ollten, da aber die Sanktionirung deS Budgets als ein Vertrauensvotum aufgefaßt werde, hätten die Bayern ihm opponiren sollen. Herr Stadthagen stellte den Antrag auf Amendirung deö letzten Satzes in Sanktionirung deö Budgets stellt ein Vertrauensvotum dar. Der Anrag ging durch mit 131 gegen 103 Stimmen. BebelS solchergestalt modisizirter Antrag gelangte alsdann zur Abstim mung und wurde mit 104 gegen 64 Stimmen abgelehnt. Darauf wurde die Angelegenheit als erledigt erklärt. Reichskanzler von Caprivi nimmt feinen Abschied. Ministerpräsident von Eulenburg desgleichen. Berlin, 26. Okt. Große Aufregung erzeugte heute Nachmittag in gut unterrichteten Kreisen die telegraphische Nachricht auS Köln, daß die halbamtliche Kölnische Zeitung den Rücktritt deS Kanzlers von Caprivi und den deö preußischen Ministerprästdenten Grasen Botho zu Eulenburg ankündige. Bekannt ist, daß schon seit einiger Zeit eine starke Spannung zwischen -dem Kanzler und dem Grafen Eulenburg wegen der Ansichten deö Ersteren über die dem Reichstag vorzulegenden Maßregeln zur Unterdrückung der Sozialisten bestand. Der Kanzler ist für die Verfolgung einer gemäßigten Politik, während Graf Eulenburg glaubt, daß nur radikale Maßregeln zu dem verfolgten Ziele führen. Die Kölnische Zeitung bezeichnet gleichzeitig den Donnerstag als den Tag, an welchem der Kanzler dem Kaiser seine Entlassung einreichte, doch sei dieselbe erst in einer ihm heute beim Kaiser ge währten Audienz angenommen worden Gerüchtweise verlautet, der preußische Finanzminister, Dr. Johannes Miquel sei zum Amtsnachfolger deS Kanzlers quSerfehen, doch wird auS guter Quelle versichert, daß diese Angabe unbegrün det ist. Der Kaiser ertheilte Caprivi eine Audienz und bemühte sich, ihn zur Rücknahme seines Entlassungsgesuchs zu bewegen, der Kanzler blieb aber fest und bestand daraus. Der Kaiser hielt dann eine Stunde lang im Schloß Conserenzen mit Graf Eulenburg, Dr. Miquel und Anderen. Die Frage, wer der Nachfolger deS Kanzlers von Caprivi werden wird, ist Gegenstand der allgemeinen Diskus sion. Außer Dr. Miquel werden beide Grafen Eulenburg und Dr. von Ven nigsen, der Führer der nationallibera lzn Pariei und' Oberpräsident der Provinz Hannover, genannt, doch glaubt man, daß der neue Kanzler ein Compromiß-Kandidat sein wird. Ver Vertreter der Assoc. Presse machte heute Abend um 10 Uhr einen Versuch, Kanzler von Caprivi zu in. terviewen, erhielt aber den Bescheid,
dah ff zu Bette stanzen sei,
London, 27. Okt. Eine Depesche der Post auS Berlin meldet, Kaiser Wilhelm habe heute Nachmittag auf telegraphischem Wege den Statthalter von Elsaß-Lothringer, Für von Ho-
henlohe-SchilligSfürst ersucht, daS ReichSkanzleramt zu übernehmen. Andererseitö hat der Kaiser Dr. Miquel, den bisherigen Finanzminister ersucht, daS Amt deS Ministerpräsidenten von Preußen als Nachfolger deS Grafen Eulenburg zu übernehmen. London, 27. Okt. Eine Depesche der TimeS" auS Berlin meldet, der Kaiser habe die Resignation beider, sowohl deS Kanzlers als deö Grafen Eulenburg angenommen. Diese überraschende Ankündigung hat die ganze politische Welt in Berlin in daS höchste Erstaunen verfetzt. Der kranke Zar. St. Petersburg, 26.Oktober. Nachstehendes Bulletin wurde heute Morgen um 11 Uhr ausgegeben : Der Zar schlief letzte Nacht vortrefflich nnd sein Appetit war heute Morgen gut. Weder Schlafsucht, noch krampfartige Symptome traten aus. Die Wasserschwellung hat zugenommen." Das Bulletin ist von den Aerzten in üblicher Weise unterzeichnet. London, 26. Okt. Nach einer auS Livadia nach Paris gelangten Meldung ist am Zar die Anzapfung deS Brustkastens mit Erfolg vorgenommen worden. Die Entfernung der flüssigen Materie durch Punktiren hat dem Patienten das Athmen sehr ereichtert und den Druck auf daS Herz beseitigt. ES wird berichtet, Prosesor Lehden habe erklärt, daß keine unmittelbare Gefahr eineS plötzlichen ZuammenbrucheS vorliege. Nach dem Figaro sind feit gestern Morgen mehrere ermuthigende Telegramme auS Livadia eingetroffen, darunter eineö vom Czar selbst, worin von e!ner leichten Besserung die Rede ist. Berlin, 26. Okt. DerLokal-An-zeiger bringt eine Depesche auS Livadia, in welcher eS heißt, der Czar habe einen sehr schlimmen Rückfall gehabt. und man erwarte, daß er kaum die Nacht überleben werde. ..O Amtsentsetzung. Buenos AyreS, 26. Oktober. Die Opposition hat den Gouvernör abgesetzt. Ml Schisss-Nachrichten. Angekommen in : Hamburg: Rhätia" von New Jork. General-Agentur. Feuer-Verficherua, Collektion von Miethe, Geld an- und auSzuleihen. Schlsssscheine, Reisepässe, Vollmachten und Crbschastserhebungen. A. M e tz g e r GrundeigenthumS Agentur. Ergründet 1863. ßCT Der HilfSbundeSmarschall Agnew verhaftete gestern Abend in Anoerson die der Falschmünzerei beschuldigten C. E. Shephard und 3. F. White und brachte sie nach hier. 22X7 DaS leerstebende Sauö 16 Talbytt Ave., Eigenthum von Charles Martmdale, wurde geftean Abend ge gen 11 Uhr ein Raub der Flammen Der Schaden beträgt tz800. Die Ent stehungsursache deS FeuerS ist unbe kannt. Der 3nhalt der Anzeigen von Hood'S Sarsaparilla wird bestätigt vura JndorsoS, welche ;n der Fmanz Welt ohne Anstand acceptirt werden. DaS sagt deutlich genug, daß Hood'S turnt. Hood'S Pillen kuriren Leverleiden, Gelbsucht. CZJ grau Dora HolligSworth, 233 Pendleton Avenue, meldete der Polizei gestern, daß ihr Hauö von Einbrechern heimgesucht worden sei, welche ein Portemonnaie mit $50 und eine goldene Uhr mit Kette gestohlen hätten. Die Freisinnige SonntagSschule beginnt morgen um j2 Uhr und schließt um 3 um den Lehrern Gelegenheit zu geben Herr Ph. RappaportS Boxtrag über Die Verkehrtheiten und Nachtheile der Prohibition" im Progreß Club in der Mansur Halle, zu hören.
Hiesiges.
EXT Murat Wehr stellte 52,000 Kaution als Nachlaßverwalter des 3aS. Ireeland. DaS b .ste Brot in Stadt und Gau, DaS sinket man bei Bernhardt Thau,
Auch Pumpernickel, Sträußelkuchen Braucht Ihr nur bei ihm zu suchen. Am östlichen Marktstand 123 und 124 oder Hosbrook Str. No. 81. Der hiesige Penfionsagent erhielt gestern von Washington eine Schatzamtsanweisung auf 52,500.000 Die Pensionsauszahlungen werden in der hiesigen Agentur am 5. Nov. beginnen. EJCT Gestern Nachmittag brannte ein Stall hinter dem Haufe 174 Ash Str. und daS Feuer schlug nach dem benachbarten Stalle hinter 180 Ash Str. über. Der Schaden betrug 55 resp. tz20. Acht Counties haben die Stimmzettel für die Wahlen im No vember nicht biö zum gesetzlich bestimm ten Termin, der gestern Abend um 5 Uhr ablief, erhalten, nämlich Sulli an, Clay, Dearborn, Wells, Rush, Crawford, Porter und Madison County. Dieselben werden ihre Stimmzettel jetzt durch vereidigte Boten zugeschickt erhalten. WCF Frau Grace Barton, 33 Nord Noble Straße wohnhaft, ging gestern mit ihren beiden Kindern zum Nüssepflücken in ein Gehölz nördlich von der Stadt. Auf dem Rückwege begegnete ihr ein Strolch, der ihr unter Bedrobung ihreö Lebens ihre Baarfchaft von 526 abnahm. Sie meldete daö hr Polizei. f& Postmeister Sahm wurde durch Generalpostmeister Blssel auf die Sekt. 12 und 13, Kapitel 27 der revidirten Gesetze der Ver. Staaten aufmerksam gemacht, nach denen eS verboten ist, von Postbediensteten Contributionen für politische Zwecke zu verlangen, noch denselben Versprechungen oder Drohungen gemacht werden dürfen. EPT Der deutsche literarische Klub hatte gestern Nachmittag im Hause der Frau 3aS, Cagleösield an Park Ave. Versammlung. Frl. Jacobs laS einen Aufsatz über Blücher und grau 3. R. Lilley über Madame D. Stael. Frau T. A. Wagner sprach über die Entstehung von Körnerö Gebet vor der Schlacht. . Seit einiger Zeit wurdt die 5 1-Qjahrige Tochter des zu Reichenberg tn Böhmen wohnendcn SchnittWaarenhändlers Fantl vermißt, ohne daß es Uz Polizei gelang, den Verbleib des Kindes zu ermitteln. Jetzt ist die Leiche des Kindes im Waloe bei' den Siebenhäusern" gefunden worden, und durch die gerichtliche Untersuchung ist festgestellt, daß ein Lustmord vorliegt. Der Mörder, von dem jede Spur fehlt, hat sein Opfer jedenfalls durch Vorspiegelungen an sich gelockt und bis in den Wald geführt, wo er die bestialische That verübte. Der P räs kd e n t der sran z'ösischen Republik hat jüngst einen grotzen Fortschritt in feiner Popularität gemacht; er hat sich die Herzen sammt licher Schwiegermütter erobert. Bet einemSpaziergange, den Herr CasimirPerier mit Herrn Lafargue im Voulognerwald unternahm, begegneten den beiden, ernste Sachen Besprechenden zwei Wagen, dicht besetzt mit heiteren und ausgelassenen 'Leutchen: es war eine Hochzeitspromenade. Einige der Theilnehmer am Hochzeitszuge erkann ten Herrn Casimir-Perier und riefen: .Seht, der Herr Präsident!" Dieser lächelte freundlich, erwiderte die Grüße der Gesellschaft und wollte weiter gehen, al die Schwiegermutter der Braut eine joviale, heitere SchwZegermutter, wie man deren wenige sieht ermuthigt durch das leutselige Benehmen des Herrn Casimir-Perier sich diesem näherte und ihn bat, sie für die ganze Hochzeitsgesellschaft zu küssen. Recht gern," erwiderte der Präsident der Re? publik, und küßte unter den begeisterten Hochrufen der Anwesenden die wackere Frau. Diese herzhafte" That wird ihm wyhl vsn sämmtlichen Schwiegermutiern hoch angerechnet werden, und man weiß, was für emen Einflub dies: haben. elze ! J. WOHLFJELI, Praktischer Kürschner, Senlskin.PMntel werden nach der neuesten Mode umgearbeitet. Alle yorten Reparatur eme Spezmluat. No. IN West Washington Strahe.
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