Indiana Tribüne, Volume 18, Number 36, Indianapolis, Marion County, 24 October 1894 — Page 2

Jndlana Sribiwe.

Erscheint Taglich nnb SonntagS. Die tZgliche .Tribüne- kostet durch den Träge, tlScut per Woche, die 6onntagZxt&Ünc" B Zentö per Woche. Beide jufanmenlSScntl oder SS Cent per Monat. Per Post geschickt in Vor ubezahlung K per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabasa Str. Indianapolis, Ind., 24 Oktober '94 Unter ?uratel. Ein? Dame, welche einst in allen Hauptstädten Europas die glänzendsten Triumphe feierte, ist von Gerichts wegen unter Curatel gestellt worden. Frau Amanda Walter-Hagen-Nenz, wohnhaft in Strehlen-Dresden das ist ihr voller Name dürfte nahe den Fünfzig stehen und ist verwittwet. Als sie noch Kunstreiterin im Circus ihres Vaters, des vor einigen Jahren verstorbenen Franz Renz, war das ist schon weit über L0 Jahre her trat bei ihr bereits der Hang zur Verschwmdung m auffälliger Weise hervor. Das Geld hatte für sie keinen Werth. Sie kaufte Alles, was da herrlich und schön war: kostbare Toileiten, Geschmeide u. dergl. m. und das verschlang, zumal sie über die Preise, die ihr die Händler angaben, sich niemals Sorgen machte, beträchtliche Summen. llrn? so mehr Sorgen bereiteten die Extravaganzen seiner Tochter dem alten Renz, der unqemein sparsam war. Es half aber nichts, was er auch that, um diesen Hang seiner Tochter zu zügeln. Er setzte ihr eine Apanage aus, erklärte überall, daß er für sie keinen Kreuzer bezahlen werde, das Facit war immer wieder, daß sie mit ihren Bezügen nicht auskam, neue Schulden machte und der alte Renz mit Gläubigern streiten, feilschen und sie endlich befriedigen mußte. Er sah diesen Extravaganzen lange zu, ohne daß er inen energischen. Schritt unternominen hätte. Ämanda war eben damals noch sein Liebling. Liebling auch beim Publikum, welches durch die Productionen der Dame, die so graziös in ihrem Sattel saß, die gewagtesten Reiterstückchn leicht, flink und anmuthig ausführte, gefesselt werden mußte. Einen tiefen Groll faßte Vater Renz gegen seine Tochter erst, als sie ihm eines Tages erklärte, daß sie Hager, der um jene Zeit Bereiter in einem Circus in Brünn war, heirathen werde, ob er nun seine Zustimmung gebe oder nicht. Es war dies derselbe Hager, den sie später auch zum Manne nahm und der mit seinem eigentlichen Namen Walter hieß: derselbe diente beim Militär, brachte es bei der Cavallerie bis zum Wachtmeisier und wurde nach seiner Verabschiedung Circusreiter. Der alte Renz wollte von dieser Ehe absolut nichts wissen; Amanda heirathete indeß, wie bemerkt, schließlich dennoch den Mann ihrer Wal und setzte 3 bei ihrem Vater sogar durch, daß diese? ihn in seinen eigenen CircuS zog, wo er als Schulreiter Hager auftrat und als solcher auch Erfolg hatte. In ihrer Ehe begann nun erst recht das Schuldenmachen. Frau Hager - Renz hatte eine große Wohnung gemiethet, die sie mit einem solchen! Luxus ausstattete daß Jeder, der die Räume betrat, geblendet wurde. Dies Alles mußte hinterher der alte Renz bezahlen. Frau Amanda Hager-Renz wurde übrigens auch vielsach in der schlimmsten Weise ausaebeutet. Man kannte ihre Gutmüthigkeit, ihre Gleichgiltigkeit in Geldsachen, und so fanden sich Artisten und Artistinnrn und Schmarotzer jeder Art in hellen Schaaren bei ihr ein und preßten ihr durch Amen, Tbranen und Schmeiche lei ab, was sie befaß. Oft ist eö bei spiel weise vorgekommen, daß sie ihren Brillantschmuck aus den Ohren, von ihrem Halse und von den Armen löste und ihn verschenkte: sie verkaufte eines Tages all' ihren Schmuck und gab das Geld Leuten, die von ihr eine Unter stützung erbeten chaten. Dem alten Renz ging das aber gegen den Strich; daß eo chre VersQwendungssucht we der vergessen noch verziehen hatte, bewies sein Testament. Als er starb, hinterließ er ca. 16 Millionen Mark, die nach seinem letzten Willen zu gleichen Theilen unter seinen fünf Kindern vertheilt werden sollten; nur in Be zug aus Amanda hatte er die Vestimmuna gitrossen, daß sie blos zu Leoze: ten den Nutzgenuß .von dem Erbe haben und das Geld, welches in der Deutschen R:'cksbank erliegt, später unversehrt t! ::! Kindern anheimfallen solle. In diesen Willen mußte sie sich wohl oder übel fügen; allein die Revenuen ihrer Millionen genügten ihr doch niemals; auf Beschluß der Familie wurde den Kindern der Frau Hager-Renz nach fotm Tode Hagerö der Wiener Hof und Gerichtsadvocat Dr. Theodor Lederer alS Eurator an die Seite gegeben Frau Amanda's Verschwendungssucht kannte trotz alle? Restrictionen kewe G?enzen und um derselben erfolg reich Einhalt zu thun, mußte die Fami lie die Hilfe der Gesetze in Anspruch nehmen. Zuerst haben die deutschen Gerichte über sie die Curatel verhängt und dieselbe ist jetzt auch vom Wiener Landgericht' verfugt worden. Daö Love-Lbfervatorium Auf einem südlichen Ausläufer der Sierra Madre, der sich 3600 Fuß über dem Meeresspiegel erhebt und sieben Meilen nördlich von Pasadena im nördlichen Californien belegen ist, hat Vrof Ä. S. CL Löwe, welcher die Mount Löwe Eifenbahn projectirt und gebaut hat, ein neues astronomisches Observatorium errichtet. Dasselbe ' ist mit dem großen sechzehnzölliaen Clark Refractor sowie anderen Instrumenten ausgestattet, welche auf dem Warner Observatorium in Rochester gute Dien sie geleistet haben, und Prof. Swift mit seiner Leitung betraut. Die Ge bäude bestehen aus einem Thurm, der 32 Fuk im Diameter rnifti und mit

einem IflJfBtfm vttseyen ift sowie zwei Flügeln, von denen der Eine zur Vornähme photographischer Arbeiten eingerichtet ist, während der Andere Bibliothekszwecken dient. Der höchste Kamm der Sierra Madre überrag.

das Observatorium um etwa 2500 Fuß, und schützt dasselbe gegen Norden, doch bleibt der Polar lern, ttcylvar; auch ist der südliche Horizont in seiner ganzen Ausdehnung ourcy viiqis ver deckt, von der Lichtkuppel des Observatoriums aus kann sogar der Stille Ocean in einer Entfernung von etwa 100 Meilen gesehen werden. Seine astronomische Lage ist in unmittelbarer Nähe des Schnittpunktes des 34. Grades nördlicher Breite und 118. Grades westlicher Länge von GreenWich. Diese Lage ermöglicht dem Professor Swift den Ueberblick über einen um 10 Grad größeren Theil des Himmelsaewölbes.als vom cWarner-Obser-vatorium aus, und er kann noch BeobachtunaenZ von Himmelskörpern machen, nachdem dieselben bereits unter den Honzont der Harvard-Umversitat verschwunden sind. Dies ' sind aber nicht alle Vortheile, welche die südliche Lage des Observatoriums gewährt. In jener Gegend' ist die, Zahl der hellen Nachte bedeutend . großer, als wetter nördlich, und Prof. Swift wird da durch in den Stand gesetzt,' unnnter brochene Beobachtungen zu machen, wenn immer ein noch nicht gesehener Himmelskörper aus dem, unerforschten Weltenraume vor sein Auge tritt. Außerdem ist die Luft rein und durchsichtig, da das Observatorium drei Viertel Meilen über dem Staube, Nebel und Dunst belegen ist, und die milde Temperatur . gestattet Beobachtungen zu allen Jahreszeiten, ohne daß der Beobachter sich in dicke Ueberröcke und Decken, welche ihn in seinen Bewegungen hindern, einzupacken braucht. Der Name des Dr. Swift, welchem das Lowe-Observatorium anvertraut ist, hat in der wissenschaftlichen Welt einen guten Klang. Für seine Entdeckungen von Kometen ist er von der Wiener Akademie der Wissenschaften mit goldenen Medaillen ausgezeichnet worden und die französische Akademie der Wissenschaften hat seinen Verdiensten durch Verleihung einer Medaille Anerkennung gezollt. Auch auf einem anderen Gebiete der .Astronomie, der Beobachtung und Bestimmung von Nebelflecken, hat der genannte Gelehrte Hervorragendes geleistet. Die Zahl dieser mysteriösen Himmelskörper, wel che er genau beschrieben hat, beläuft sich auf 960; er befindet sich also auf dem besten Wege, ein Rivale der beiden Herschel zu werden. Prof. Ctffdtn Über England Der Fortbestand d?s britischen Reiches ist das Thema einer bemer kenswerthen Abhandlung des bekannten Staatsrechtslehrers Pros. Dr. Geffcken, welche in der neuesten Num mer des Forum" zur Veröffentlichung gelangt ist. Einsichtige Engländer werden Geffcken's Darlegungen, daß Englands Macht über seine zahlreichen überseeischen Besitzimgen vollständig durch seine Suprematie auf dem Meere bedingt wird, kaum widersprechen, allein seiner Ansicht, daß diese Suprematie zur Zeit sehr fraglicher Natur ist und den 'ersten Krieg mit einer europäischen Großmacht wohl nicht überdauern dürste, werden sie jedenfalls nicht zustimmen. Geffcken hebt in seinen Ausführun gen den gewaltigen Unterschied hervor, der zwischen den Verhältnissen, unter denen England heute zu kämpfen haben würde, und denjenigen am An fange dieses Jahrhunderts besteht. Damals standen den Mächten nur ver hältnißmäßig kleine Heere zur Verfügung und England konnte mit seiner Armee, die durch bezahlte Hilfstruppen verstärkt wurden, auf dem Fest lande eine bemerkenswerthe Rolle fpielen. Mit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht hat sich dies aber geändert und gegenüber den gewaltigen Heeren - der . ContinentalmLchte wäre selbst daS größte Aufgebot englischer Truppen durchaus unbedeutend. In dem gewaltigen Aufschwung, der Ver. Staaten erblickt Geffcken eine Quelle weiterer Gefahr für England. In den Jahren 1812 bis 14 konnte Canada sich selbst vertheidigen, sollte es aber jetzt in einen Krieg mit den Vereinigten Staaten verwickelt werden, so wäre Canadas Schicksal besiegelt. Zu Anfang des Jahrhunderts brauchte England nur drei Procent seines Gesammtbedarfs an Getreide zu importiren. heute ist der Import auf s e ch Lu n d s e ch z i g Procent gestiegen, das Vereinigte Königreich also nicht mehr im Stande, ohne Zuhilfenahme des Auslandes seiner Bevölkerung Brot zu geben. Ein Krieg, welcher den ImPort von Rohmaterialien erschwert oder auch ganz unmöglich macht.würde auch die Fabriken zum Stillstand bringen. Daraus folgt, daß selbst wenn Enaland auf dem Meere so mächtig wäre wie im Jahre 1810, es außer Stande sein würde, Canada gegen die Vereinigten Staaten zu schützen, und es ist zweifelhaft, ob es Indien gegen Rußland vertheidigen könnte, während die Beschaffung der nothwendiaen Lebensmittel und Rohmaterialien auf groe. ja fast unüberwindliche Schwierigkeiten stößt. An der Hand unwiderleglicher Zahlen weist Prof. Geffcken nach, daß von der Suprematie Englands auf dem Meere, die zu Anfang dieses JahrHunderts bestanden hat, heute nicht mehr die Rede sein kann. Nach den Berichten seiner eigenen' Admiralität besaß England im Jahre 1807 207 chlachtschlsse, wayrena alle anderen Mächte zusammen nur 180 hatten. Heute zählt Englands Flotte nur 43 wirkliche Schlachtschiffe gegenüber 34 französischen und 16 russischen Fahrzeugen derselben Klasse. Englische Kreuzer gibt es 13, während Frank, reich 9 und Rußland 11 besitzt; seinen 17 Panzerschiffen zur Küstenvertheidi. gung. von denen übrigens 8 permanent in überseeischen Häfen stationirt sind.

7in7m 15 rranz5lii7e unö 16 russische gegenüber. Allerdings hat das englische Parlament im April, dieses Iahres die ungeheure Summe von $150, 000.000 zur Verstärkung der. Kriegsflotte bewilligt, allein wer kann voraussagen, was Frankreich und Ruß-

land in dieser Hinsicht thun werden? Selbst wenn England auf dem Papiere so stark werden würde, wie zwei Großmächte zusammen, dann würde es. Geffcken zufolge, in der Praxis immer noch schwächer sein. Nach den vom Capt. Mahan dargelegten Principien ist nämlich die erste Bedingung für eine Suprematie auf dem Meere die Concentration der Streitkräfte. Von einer solchen kann aber bei der englischen Flotte nicht die Rede sein. Dieselbe müßte unbedingt in mindestens zehn Geschwader zersplittert werden. um den Colonien und den Kauffahrteischiffen den erforderlichenSchutz angedeihen zu lassen, und diese Geschwader könnten eventuell nur in unbedeutendem Maße zur Verstärkung der Hauptflotte herangezogen werden, wenn sie zur Abwehr feindlicher Expe.ditionen stark genug bleiben sollen. Die englischen Flottenstationen und Colonien' liegen außerdem so weit von einander entfernt, daß von einer Concentration der Streitkräfte in einer kurzen Frist überhaupt keine Rede sein kann. Frankreich dagegen hat den größten Theil seiner Kriegsflotte stets in Brest und Toulon concentrirt. Eine Blockade dieser beiden Häfen ist aber ein Ding der Unmöglichkeit, da nach dem Dafürhalten des Admirals Sir Geoffrey Hornby die gesammten englischen Panzerschiffe nicht zum Blockiren von Toulon allein ausreichen. Ueber die wirkliche Effectivität der englischen Kriegsflotte geht die Mei nung der Fachmänner nicht aus einem der. Die englischen Schlachtschiffe haben sich noch nicht im Kriege bewährt, und ihre Friedensleistungen sind nur problematischer Natur. Die Armstrong,und Woolwich-Geschütze stehen der schweren Artillerie Frankreichs und Deutschlands nach. Die Qualität der Mannschaft ist geringer geworden und Unfälle der verschiedensten Art lassen die Manövrirgeschicklichkeit in bedenklichem Lichte erscheinen. Zum Schluß seiner Ausführungen spricht Prof. Geffcken die Ueberzeugung aus, daß zwei große Niederlagen der Seemacht Englands verhängnißvoll werden wür den. und daß die Auflösung des Re! ches unmiitelbar folgen würde. Verwandlung von Seewasser in Trinkwasser. Seit vielen Jahren hat eö nicht an Versuchen gefehlt, Seewasser in Trinkwasser zu verwandeln; dasjenige Verfahren, mit dem bisher die VerWandlung am besten gelang, ist die Destillation, d. h. die Ueberführung in Dampf und nachherige Wiederverdich tung. Dieses Verfahren verlangt aber besondere Vorrichtungen, ist theuer und zeitraubend und eigentlich nur auf Dampfschiffen, wo Wasserdampf im mer zur Verfügung steht, recht am Platze. Durch bloße Filtration dem Seewasser seinen Salzgehalt zu neh men. erschien, bisher ebenso ausruhte los. wie auf chemischem Wege SalzWasser zu Süwasser zu machen. Neuerdings ist es nun dem Forsnnge nieur I. Pfister gelungen, durch ein sinnreiches Filtrirungsverfahren aus Salzwasser ein salzfreies trinkbares Süßwasser herzustellen, das an Geschmack Brunnenwasser sehr ähnlich ist, auch ebenso erfrischt und weder gesund heitsschädllch noch dem Wohlbefinden abträglich ist. ' Das Interessanteste und zugleich Wichtigste an diesem patentirten Trinkwassererzeuger ist das Filier; weder FUz, noch Pappe, noch Kohle, Sand oder dergleichen dient hier als filtrirende Masse, sondern ein 15 Fuß langer Baumstamm von 6 1-2 bis 3 Zoll Durchmesser, der unbearbei tet auf zwei Böcke gelegt wird. Es ist ja bekannt, daß Wasser unter Druck sich durch Holz hindurchpressen läßt, und man kann auf diese Weise Holz mit fäulnißwidrigen Lösungen sätti gen und so haltbarer machen. Dieses Verfahren hat Pfister sich bei seiner Erfindung zu Nutze gemacht, und sie jüngst vor Mitgliedern des Lfterreichi schen Reichskriegsministeriums . in Thätigkeit gesetzt. Bei dem ersten Versuche diente ein vor vier Tagen gefällter. also noch frischer Weißbuchen stamm als Filter. Auf das eine alattgesägte Ende deS Stammes wird die sogenannte Filterkopfplatte, eine in der Mitte durchlochte Eisenschekbe, mit Schrauben fest aufgepreßt und am Rande durch einen Kautschukring, der zwischen Filter und Platte eingelegt wird, gehörig abgedichtet. Zur weite ren Ausrüstung deSPsisterschen Trink wassererzeugers gehört eine Pumpe, die zugleich als Saug und Druck pumpe wirkt; ihren Windkessel verbindet ein Kautschukschlauch mit der Filterkopsplatte. Sobald letztere fest an das Filter gedrückt ist, wird das Seewasser und zwar nur in derLängsrichtung der Holzfasern durch' den Stamm gepreßt; der Druck im Wind kessek schwankte während der Versuche nur zwischen 1 1-2 und 2 1-2 At mosphären. Vom Beginn des Durchpressens bis zur Gewinnung des ersten trinkbaren Wassers, daS anfangs tro pfenweife, später in ununterbrochen leichtem Sprudel auö dnn . Fußende des Stammes quoll, verflossen 55 Sekünden bis 3 1-2 Minuten. DaS Wasser erwies sich bei der Probe alS völlig salzfrei, hatte die Temperatur wie daS angewandte Seewasser (53 Grad Fahrenheit), einen guten Ge schmack, etwa wie Brunnenwasser, , nur war es infolge der mitgenommenen Holzsäste leicht gelblich und opalisirend. Wodurch entzieht nun daS Holz dem Wasser seinen Salzgehalt? Zweifellos spielt bei dem Vorgang die Thätigkeit der Pflanzenzellen, eine Rolle. -Sie können indeß-nur bis zu einem gewrssen Grade den Durchgang des Salzes verzögern, da das . salzhaltige, also nicht filtrirte Wasser in, der Längsrichtung des Stammes, wie durch An bobruns festgestellt wurde, foitf&rti

tet. ' Ob eine Entsalzung des bereits als Filter verwendeten, daher mit Salz durchtränkten Holzes möglich sein wird, oder ob zur Tri.-,kwasser-erzeugung stets neue Holzfilter genommen werden müssen, muß sich erst aus

weiteren Berfucken eraeben. wtxu wllrdig ist, daß der Kern des Stammes. namentlich bet kurzen frischen Holzern. lern Salz ausnmnnl, ondern das Seewasser als solches (salzhaltig) durchläßt. Was die Menge des gelieferten trinkbaren Wägers vetrlfft, so wurden durch einen Weiybuchenstamm in zwei Stunden 40 Quart Wasser, hiervon freilich nur die ersten 10 Quart ohne jeden Salzgehalt, das 10. bis 20. Quart mit einem Salzgehalt von 2 1-2 bis 20 vom Tausend und das 40. Quart mit 20 v. T. gewonnen. Bei Anwendung eines 15 ffun langen Notdvuckenstammes von 6 1-2 bis 5 Zoll Durchmesser batte das Wasser bis zum 10. Quart -keinen Salzgehalt, war färblos und von reinem, anfangs (eytes Glas) holzigem, später reinem Brunnenwasser sehr ähnlichen Geschmack. Durch emen Zitterpappelflamm ging dZS Seewasser verbältmßmäßia leicht bei 1 1-2 Atmosphären Druck hindurch und schon nach einer Mnrntt zeigte ucy trinkbares Wasser obne jeden Salzgehalt oder Beigeschmack. Das Wasser nach dem 10. Quart wurde mdetz, wie bei den vorigen Holzarten, allmälig reicher an Salz. Wenn sich auch diese Arider TrinkWassergewinnung noch im VersuchZstadium befindet und auch noch nicht fest gestellt ist, welche Holzgattung am leichtesten und am meisten Salz zurückhält, so sind doch diese Versuche immerhin deachtenswerth. weil Pfister mit seinem Verfahren das Problem der Trinkwassererzeugung ohne Destlllation insofern gelöst hat, als er in kurzer Zeit genießbares salzfreies Wasser liefert. Interessant ist noch, daß die Druck und Saugpumpe bei diesem Verfahren auch fortfallen kann. Wird nämlich ein geeignetes Holzstück in einen gußeisernen Cylinder wasserdicht eingeschraubt, während daS andere Ende des Cylinders .auf seiner Achse ein Rohr trägt.das siä in einem Kautschukschlauch fortsetzt, und dieser Apparat in 17 bis 35 Fuß Wassertiefe versenkt, so preßt der Druck der überliegenden Wassersäule Seewasser durch das Holz hindurch in- den Cylinder, dessen Luft durch den Kautschukschl.zuch, der bis an die Wasseroberfläche reichen muß, entweicht. Nach einigen Minuten kann man ihn.gefüllt mit salzfreiem Wasser, ausheben. Eine einfachere Art und Weife, aus Seewasser Süßwasser zu machen, ist wohl kaum denkbar. Vom Jnlande. DasPo st departementhat in den letzten: Tagen durchschnittlich zwanzig Millionen von den neuen Briefmarken versandt. In einzelnen großen Städten ist in Folge der Campagnevorbereitungen die Nachfrage eine besonders große, so hat beispielsweise Tammany Hall allein &25,000 Briefumschläge mit Marken durch daö New Yorker Postamt bestellt. VoneinemMeuchelmLrder aus dem Hinterhalte erschossen wurde bei Glen Allen, Ala., der Juwelier Jefferson Alllson von Jasper, Ala. Er wollte eine junge Frauensperson in dem ersteren Orte besuchen, als ihn in der Nähe der Wohnung der Letzteren der tödtlickie Schuß traf. Möglicher weise war der letztere von einem eifersüchtigen Rivalen abgefeuert. Der Mörder legte die Leiche Allisons in ei nen Sarg, verschloß diesen und heftete des Ermordeten Adresse daran. Das Kriegsdepartement ist zu der Ueberzeugung gekommen, daß es sich nicht empfiehlt.Armeeofficiere zu Jndianeragenten zu ernennen, und die auf solche Posten abcommandirten Officiere werden nach und nach wieder durch Civilpersonen ersetzt werden. Man hat gefunden, daß es den Dienst schädigt, wenn so viele Officere aus längere Zeit abcommandirt werden, und dann liegt die ganze Thätigkeit ei nesJndianeragenten dem Militärdienst zu fern. In dem Processe von Tho was Guy gegen Robert L. Walker, den Kurator für Gouverneur McKinley von Ohio,- M. H. Dick. Park & Wil liamS und die Fifth Avenue - Bank von ittsburg, wegen der Summe, von 512.000 sind im Common Pleas-Ge richt zu Warrei?, O., alle Beklagten, toeu sie nicht erschienen waren, verur theilt worden, mit Ausnahme desGou derneurS McKinley. Der Fall rührte aus dem Bankerott von Robert L. Walker her und Grundeigenthum, das dem Letzteren gehört, ist dabei invol virt. Gouverneur McKinley ist eine von den Personen, welche Walker'S Noten indosslrt haben. Jack Cowing, ein Walliser, der m der Chandler - Grube bei Du luth, Minn., arbeitete, entging auf ganz ' wunderbare Wel e dem Tode. Bei einem Erdsturz fielen Balken so glücklich über ihn daß sie ihn davor retteten, durch dre fallend Erde erstickt zu werden. Er konnte sich durch Klopfen bemerkbar machen, und man leitete eine Gasröhre in die Kammer, durch die, ihm Luft zugepumpt wurde. Es nahm den Arbeitern zwei Tage, ehe sie Cowing auS seiner Lage befreien ronnten. Er fand den Platz kalt und war' auch, hungrig geworden, doch war w ' -Y rw m . es ,ym liacy lelirer eigenen ÄNgaoe ont ganz gut gegangen. .Feierlich und unter MitWirkung auch vieler Englisch-Amerika-ner ist jetzt das erweiterte deutsche Altenheim zu Jersey City in New Jersey eingeweiht worden. Durch den nun vollendeten Anbau wird nicht nur die Anstalt beträchtlich vergrößert, sondern sie erhält auch ein recht stattliches Aussehen, und das Heim mit dem Thurm und dem großen, wohlgepflegten Garten ist eine Zierde für die Stadt. Im unterm' Stocke, wurden durch den An bau die Küche und das Eßzimmer be trächtlich vergrößert; im oberen Stocke sind drei neue große und ein kleines Zimmer, im dritten Stocke einLospi

laizlmmer 'und die Dachkammer' wird als Trockenraum benutzt werden. Man hat jetzt 19 Insassen und erhält durch den Anbau Raum für im Ganzen 40 Vrsonm. Das Haupwerdienst gedührt auch 'in Jersey City einem deut-

schen Frauenverein. In den w e st 1 1 ch von Hn nesy, Oklahoma, im Cheyenne-Lanoe gelegenen Bergen rst Gold gefunden worden, und der Fund hat die größte Aufregung) im Territorium hervorgerufen. Tausende von Menschen hat das Goldfieber ergriffen, und sogar die Farmer verlassen ihre Farmen, um nach dem gelben Metall zu suchen. Es war schon seit längerer Zeit ausgcfallen, 'daß die Indianer ihre Einkäufe mit Goldstaub bezahlten, aber es war nicht von ihnen in Erfahrung zu bringen, wo der Fundplatz des edlen Metalles sei. Zahlreichen Expeditionen, die auszogen, das 'Goldlager zu suchen, legten! die Rothhäute alle möglichen Schwierigkeiten! in den Weg, ja sie fcuertm öfteis auf dieselben. Einem Bewohner der kleinen Stadt O'Keene soll es nun doch gelungen sein, das Goldlager zu entdecken. DaS ganze Städtchen ist verlassen, alle ftine Bewohner silid auf die Goldsuche gegangen. I. T. Holmes, damals Postmeister von Wichita in Kansas, wurde vor 22 Jahren vor dem Bundesgericht in Topeka der Unterschlagung registrirter Briefe überführt und zu zehn Iah ren Zuchthaus verurtheilt. Trotz der Ueberführung wiren seine Freunde von seiner Unschuld überzeugt, und ihren Bemühungen hatte er es zu verdanken, daß er nach 1 1-2 Jahren und nachdem der Fehlbetrag gedeckt worden war, aus der Haft entlassen wurde. Einen bestimmten Beweis seiner Unschuld konnte Holmes aber in der langen Reihe von Jahren nicht erbringen, bis er dieser Tage einen Brief von einem gewissen King Price aus dem Zuchthause in Lansing in Michigan erhielt. Price war zur Zeit des Verschwindens der rgistrirten Briefe Clerk in der Postoffice von Wichita. Er schreibt, daß er, dem Spiele ergeben, viel Geld verlor, und zuerst sich am Baargeld vergriff und dann die registrirten Briefe stahl, um seiner Leidenschaft fröhnen zu können. Als er eines Tages hörte, daß ein PostossiceInspektor in 'Wichita angekommen sei, floh er nach Texas, kam später nach Detroit und wurde von dort wegen Falschmünzerei in's Zuchthaus gesteckt. In der Farmer-Ansied-lung Germand in Harrison County im östlichen Ohio fand am achten October eine seltene Familien-Renuion statt. Es galt den hundertsten Geburtstag der Frau Katharine Hubler, die am 8, October 1794 in der Gegend geboren wurde, zu feiern. Sie war das zweite weiße Kind, welches in dem Nordwest-Territorium" das Licht der Welt erblickte, und in beiden Fällen waren es, Kinder deutscher Eltern. Von den zehn Kindern jenes alten Ansiedlerpaares sind nur noch zwei am Leben: die Hundertjährige und die 96 Jahre alte Frau Margarethe Meiser von Tuscarawas County. Das Geburtstagkind, welches sich Verhältnißmäßig großer Rüstigkeit erfreut, empfing die herzlichen Glückwünsche von den Leuten auf viele Meilen in der Umgegend. Nahezu 400 Verwandte hatten sich zu der Familien-Neunion eingefunden. Die Hublers kamen aus der Pfalz nach Pennsylvanien und von dort nach Ohio. In Pittsburg werden bereits die einleitenden Schritte für das alle dre Jahre stattfindende Sanger fest des nordwestlichen Nordamerika! schen Sängerbundes, welches im Juli 1896 rn lener Stadt abgehalten werden soll, gethan. Delegaten von 14 d 36 in den beiden. Schwesterstädten Pittsburg und Allegheny befindlichen Gesangvereine hielten in der Halle des Cäcilia Männerchors, Allegheny, ine Versammlung ab und unterwarfen die zunächst nothwendig werdenden Arran gcments einer allgemeinen informellen Besprechung. Es wurden ferner Comites ernannt, um die nicht durch De legaten vertretenen Gesangvereine zu ersuchen, ihre Delegaten so bald wie möglich zu ernennen und zu der nachsten Delegaten - Versammlung am 11. November zu senden. Bei Patopolis, Mexico, trat der Fluß über seine Ufer und daS Wasser hinterließ im Ufersande eine beträchtliche Menge Goldes in Körnern, welches nun von etwa 500 Bergleuten aufgelesen wird. Bisher ha! eine jedk Ueberscbwemmung solch' ein, Geschenk juiiiii?l2l-i Vom VuslanDt. In Charleroi fand ein blutiges Pistolenduell zwischen zwei französischen Osficieren statt. Major Pochez wurde hiebe! durch einen Schuß in den Kopf getödtet. Die beiden Duel lauten waren Schwäger. Große Mengen junger französischer Austern wurden in diesen Tagen in? schleswig-holsteinischenWat tenmeer ausgesetztem die dortigen Au sternbänke wieder zu bevölkern.Bekannt lich besuchte eine Commission unter Führung des Professors Möbius-Ber lin die westfranzösische Küste, wo mit Zustimmung de? Regierung die Au sternzucht studirt wurde. Von Arcachon sind jetzt 1.100.000 junge Austern ge sandt worden, so daß eine Aufbesse tung der schleswig-holsteinischen Austernbänke zu erwarten ist. JnderKreis-Jrrenan-statt zu.Kaufbeuren hat sich folgender Liebesroman abgespielt: (sin in der Anstalt untergebrachter junger Mann sollte wegen eines Vergehens dem Untersuchungsrichter durch die Gendarmerie vorgeführt werden; diese machte aber die Entdeckung, daß der Vogel ausgeflogen war. Nähere Recher chen ergaben, daß de: Patient- es ver standen hatte, die Tochter des OberPflegers für sich zu gewinnen, die ihm in : ihrer Hingebung thatsächlich zur Flucht verhalf, ohne daß . der Wächter eine Ahnung davon hatte. Das ver liebte Fräulein hatte durch ihren öerrn

Dr. August Köuig'ö Hamlrarger Tropfen. Gegen Dyspepsie Uebclkeir, Diese so gewöhnlichen Krankheiten haben SauereS Aufstokeu, u.f.w. !bren Ursprung im Mzgen. Der Magen.r lt rr. M hat nicht die zur gesunden Verdauung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Schwacke Ui Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Viliöse Beschwerden bekunden ein TrZgbeit des Aus. scheidungS-OrganS der Leber und Unregelmäßigkeit in ben Funktionen der verschiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten Organe. Wenn ein Ueberfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten diliöse Beschwerden auf, welche sich durch gelbliches Aussehen der Haut. u. s. w anzeigen. Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Tr. August König'S Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. Lst. 'Raköbz " Heilt Rheumatismus, Neuralgie. Rückeuschmerzen, Verletzungen.

Papa von ungefähr von der Vorführung ihres Ideals Kenntniß erlangt und sich die Schlüssel angeeignet, um dies noch rechtzeitig zu verhindern. Dem Wärter wurde sofort gekündigt; für die Tochter des Oberpslegers aber ist die Sache insofern noch unangenehmer, als ihr durch die Verwaltung das Betreten der Anstalt überhaupt verboten wurde. Von dem Entwichenen hat man noch keine Spur. Tee Sprosse e i n e ö alten Aelsgeschlcchts mit hochttii'.gln? Namen würd, in der Person des Vsx beiters" Freiherrn Arthur von Adelsstern wegen eines Sittlichkeitsverbre chens vom Berliner Landgericht zu mehrmonatlicher Gefängnißstrafe verurtheilt. Vor 60 Jahren als Sohn eines Officiers in Polnisch-Lissa geboren, besuchte er zunächst das dortige Gymnasium. Mangelnder Mittel halber mußte er das Studium aufgeben, wurde Soldat, avancirte bald und machte als Sergeant die Feldzüge von 1866 und 1870 71 mit. Alsdann schlug er die Beamtencarriere ein, ergab sich aber allmälig dem Trunk und sank zum Landstreicher und Verbrecher herab. Zwischen der deutschen und der dänischen Telegraphenverwaltung werden augenblicklich VerHandlungen geführt über die Errichtung einer Telephon-Verbindung zwischen Kopenhagen-Berlin über Odense, M dinq und Hamburg. Ein Gespräch zwischen Kopenhagen, und Berlin soll 4 Kronen kosten. Im dänischen Vudget für das nächste Jahr werden zur Anlage der Telephonleitung 217.000 Kronen verlangt. Ein interessanter Sonderling Namens Trabuco ist dieser Tage in Rom gestorben. Trabuco war ehedem einer der Mitschuldigen in dem berüchtigten Complott Orsini gewesen und als solcher zu lebenslänglichemGefängniß verurtheilt worden. Als derselbe, der seiner Profession nach Hornbläser war, zur Zeit von den Richtern, wie es Sitte, nach seiner Verurtheilung gefragt wurde,ob er noch einen Wunsch habe, bat er um die Erlaubniß, sein Instrument mit in das Gefängniß nehmen zu dürfen. Gleich bei Beginn der Commune wurdeTrabuco als einer der Ersten in Freiheit gesetzt, worauf er sich in seine? Heimath unweit Neapel niederließ. Jedoch von der fixen Idee erfaßt, daß der Staat ihm eine Penswn schulde, zog er vor mehreren Iahren nach Rom, wo er nacheinander einen zeden Deputaten zu bewegen versuchte, sich bei der Kammer um eine Pension für ihn zu verwenden. 'Trabuco begründete diesen Anspruch damit. daß er unschuldig für das Vaterland gelitten habe und daß ihm dieses hierfür als Entschädigung eine Pension schulde. Um sich vor ihm zu retten. sagten die Deputirten dem BittsteLer dann stets ihre Verwendung zu. Da Trabuco jedoch bis zur Auszahlung der erträumten Pension leben mußte und er nebenbei ein brillanter Erzähler war, so hatten sich einige reiche Besucher des vornehmen Cafe Arac;no zusammengethan und dem greisen. Manne, der hiermit nur einen Vorschuß auf seine bevorstehende Pension zu nehmen behauptete.eine tägliche Unterstützung von 5 Francs gewährt. In diesem großen Etablissement Roms pflegte der einstige Verschwörer, der im Uebrigen weder das Aussehen noch die Allüren eines solchen hatte, seinen ganzen Tag zu verbringen und die Gäste zu unterhalten. Eine eigenthümliche Art derGeburtsanzeigen beginnt sich in Frankreich einzubürgern. Nicht mehr die Eltern, sondern die Neugeborenen selbst erstatten die Anzeige. Eine solche lautet ungefähr: Zu meinem Eintritt in die Welt und' um Sie mit meinem ersten Lächeln oder Kuß zu begrüßen, habe ich den vergangenen Sonntag gewählt. Alice F oder: Ich bitte ergebenst um die Erlaubniß, Ihnen mittheilen zu dürfen, daß ich geboren bin Zwei Vurs chen in dem Dorfe Gaiswasser bei Neu-Breisach überfielen einen Bauern, schlugen ihn nieder und warfen ihn in eine Grube, die sie vorher gegraben hatten. Der Bauer war aber nur bewußtlos; er kam nach zwei Stunden zu sich, arbeitete sich dann mit großer Mühe aus der Erde heraus und schleppte sich nach seiner Bebausuna. Nudh's Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Ward Bros., A. Kiefer k Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten Indianapolis, 3nd. Bnmg nttl fortarbiT.bnmtdcai work für , bjr Anna Pag, Ao.tia, T.iu, and Jno. Bonn, Toledo, Ohio. 9 ernt, otberaarcauutff 11. nhj kiot 7oo? Eom. rant mr (&ÜO.OO rnontli. Tau cun do th Work and llra Ut boaa, barerer yoe ara. En barinaera ara rtij aarninjr frao tat lOaday.AUarea. Waahowya bow nd atart yon. C'aa work. la apara Hm ar all ine um. hiwu.j iw won- i ara, Faitura uaknown amonf tbem. J tULoin VtatSllrtrltMatfUM ren .uw ""ii uwi i u . ms uvuibii

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Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn un

bedingt daS Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Lmle zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman LlNle zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen w:ro. Bedenken Sie ferner daß die Wisconsin Central die bedeutendsten Punkte rn WiSconsin berührt, mehr Geschäfts platze erreicht als irgend eine andere Linie trn Norowesten, ba der Speise wagen seiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach, ften Ticket Agenten oder an Jas. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS DieVolks - Partei. Auszug aus der platform : Wir verlangen : Daß bei der SteuereinschStztznng von dem Werthe des Eigenthums alle Schulden in Abzug aeoraqt werden können. Eine Steuer von S Prozent auf alle Erbschaften über 52000. Reduktion der Arbeitszeit in Fabriken und Bergwerken gemäß den Fortschritten in der nounrie. Verbot der Kinderarbeit in abriksn und Bergwerken. Verbot der Abgabe und Annahme freier Eisenbahn-Fahrkarten an und von össent' lichen Beamten und Richtern.Staats- resp. Gemeindeeiaenthum an allen öffentlichen Verkehrsanstalten, wie Eisenbah nen, Telegraphen, Gas und Wassermerken u. s. w. Staatsbesitz- und Betrieb der Bergmerke, und Ausdehnung des Staatsbe triebes auf alle Industriezweige, so roie sich die Nothwendigkeit dafür ergiebt. Silberprägung im Werthverhaltniß von 16:1. Ermahlung des Präsidenten und der Bundessenatoren in direkter Volksmahl. Ferner heißt es in der Platform: Wir glauben nicht, daß es die Aufgabe der Regierung ist, die Eisenbahn-Corporationen in ihren Streitigkeiten mit den Arbeitern zu unterstützen, und bemerken mit Schrecken, roie Richter eine despotische Macht ausüben, die nicht im Cmklange mit dem Geiste der Versaung steyt. Die Kandidaten. Für den Staat. StaatS-Sekretar : Cbarles Sl. Robinson Fountaintcwn, Ehklby So. StaatS-Auditor : Edgar A. Perkins Indianapolis, Marion So. Staats-Schatzmeister : AmvSB.Keedort Logansport, Saß So. Gmeralanwalt : EtlaS Holeomb. Fort Branch, Vibson So. Clerk der Supreme-Court : N. Harry Montaomery, Bono, Lawrence Co. Superintendent des össentl. Unterrichts : Jason H. Allen. Terre Haute, Ltgo Eo. StaatZ-Ttatistiker : William P. Cmitb. Jrvington, Marion EoGeologe . Edward Klndle. Bloomington, Monroe Eo. Richter der Supreme-Court, 4. Distrikt : D.H.Cbambers, New Caftie, Henry Co. Für den Congreßdistrikt. ThomaS S. Saft, Madison Eo. Für daS County. CbarleS H. Nrause. Clerk : Auditor : Simon Schmalholz. Schatzmeister: Sllbert H. Krull. Sheriff : Peter H. HughkS. Recorder : Robert E. Gross Coroner : Dr. Tanner. Richter Criminal-Gericht : Wm. P. Adkinson. StaatSanwalt : Philip Rappaport. Richter Superior Court No. 1 : CtlaS Tl. Ehepard. Legislatur : DanielkF-lKenvedy. Jared jfamdhter. I. v. Springer. John Lexton. John (Sreig, Allen Hightshne. Counth-Commissäre: Henry Creft. 1. Distrikt. G. R. Haines. 2. Diftrikt. Für daS Townfhip. Trust: CbarleS H. Miner. Assessor: Claude (f. Personette. FrierenSrihter: Harrison Ogborn, Minos Mill t. Garrett TU li'alrob, Jodn?Noere. Constabler : Ztlliom Lkoor. Refln H. Wtlson. Nohn MasterS. William Harr. man. Brill's Dampf - Färberei. ltabltrtl87l.) fierrenneiher aeretniat. aekärbt nd varirt. Damenkletder gereinigt nd gefärbt ohne dtesela ben u zertrennen, äsvlvenvoryange . i&Qcntue Portieren gereinigt. Vlacee Handschuhe geret ntgt. Waaren erden abgeholt und abgeliefert. 36 38 Massachusetts venue. Lweiggeschäft ; N. Jllinoi 0 aZk.

Marktbericht.

WZolesale,Preise. GrocerieS. Zucker: Harter Guter gelber $4.35, Gewöhn!, gelber $3.91. Kaffee: geröst. Banner, ion und Java 21. 75c (in 60 Psd Säcken) Capital 2lUc Met Sie Dakota 20c Brazil 19).e Setr. Aepsel c Pfttsiche 14!c Corinthen 5c Pflaumen Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. Aepsel per Faß $ 1.75 Citronen per Mte $4.50 Orangen per Kiste $6.00 Kraut per Faß 73c Zwiebeln per Faß $2.00 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.50 Kartoffeln per Faß $2.25 Süß.Kartoffe:n per Faß $3.25 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, ftische Country 14c. Eier, frisch, per Du?. 13c Leb. Geflügel: Hühner 7c per Pfund: Spnng Ctzickmo 7c; Hähne 8c; -Turkey Hennen 5c; Enten 5 Gänse $4.20 p Dutz. SSO - Mass&cM; k, - i ist daö neue Heim des Schwoba-Schulze Konrad Heetz der alle seine Freunde einladet, ihn in seiner neuen Wirthschaft fleißig zu besuchen. J. C. HORNUNG'S Wirthschaft! 145 Ost Washington Straße. Jeden Vorniittüg feiner warmer Lunch Beste Vedi?nung und vorzügliche VerrSnkk unh Cisärren. LED LAND0 f i Nr-cuusT 7 s EYEGUSSESJ 6i IfREECRIPTICNS EAST MARKET STr JÜAl rillen werden nach dm dchm Methoden den Lugen aigepaßt. Colranbia Halle ! ESe VKCsrty & Delsvare Stt. Die schönste, größte und am bequemsten ein gerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung von Conzerten, ZnnZ'Ziriinzchen, Pnrties stc. Besonders ist sie Vereinen zu empfehlen. Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die besten Getränke werden der abreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein OTTO scmrnT. Zur Erinnerung ! Aeinen Freunden und dem Publikum hier mit zur nzeige, daß ich die Wirthschaft, Ecke Vhio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werde dieselbe zu einem angenehme Sammelplatz der Deutschen zu gestalten. Vefte Setränke und Ciearreu ,e. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Sottlieb Lendhardt, Scke Obio und olle Stiaße. TheodoreStew, Nachfolger ton W. C. nderso. Abstrakte von Besitztiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. No. S Ost Market Straße. Indianapolis. Ind. Zermalmten und ganzen Coke zu haben bei der IrnTpo1i8 Gas Co. MM vm WM Tlie Twentletli Century, eine auSaezeichnete Wochenschrift, welcke fortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu empfeh len ist. In der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittliche Theorien darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direkt bei der Humboldt Publishing Co.. 19 ftor p, Re Vorl.

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