Indiana Tribüne, Volume 18, Number 34, Indianapolis, Marion County, 22 October 1894 — Page 1

X o sf 7 N AS fN M n Cefen Sie die Offerte der Tribune" - für - Unsere Weltausstellung I sesen Sie d!e Offerte der Tribune" - it - Anlere Weltausstellung ! 'i i V Af A k AO 5 I r f i jr i i n v y iy w v v w iy K o J,hrgag IS Office: Sko. 18 Süd Sllabama Strahe No. 31 Indianapolis, Zndiana Montag, öen 22. Oktober J89$. r

' 1 ;i

1

l f

j v J ß A . t r-

Schwoba-Kirbe

e u t e, Montag, den 22. Oktober, in d:r Wozavt.SaUe! Eintritt: Her? und Dame : : : 50 Cents. Jede weitere Dame : : 25 Cents. Programm: Einzuz der Schwäbischen Gemeinde. bhalrung der Schwoba-Kirbe auf der Bühne. Oberamtmann Bäuerle von Rottenburg am Neckar, welcher zu dieser Feier eingeladen wurde, wird sein Erscheinen machen. Die Mitglieder sind ersucht, bei dieser Gelegenheit ihr Vbzeichen zu tragen. Danksagung. llea Freunden und Bekannten, welche beim Leichenbegängnis ufere Sohne Daniel Bernd lr ihre Theilnahme aus so herzliche etse kundgegebe. insbesondere Herr Pastor VtitxB für die ergreifenden Trost?wr'?. dem I Ltederkran, für den schönen Gesang und den

ahlretchenBlumenspendera sprechen tr N'flJrariS cjn Fnde ZU Milben ? i r i 2n. .. I r 3

mit unseren innigsten Dank aus. Tanlel Bernd sr. und Jamllik. YPtP ir131 lt I I P r 07 I kann da? nicht thnn s argains argains ! (San? wollene, von Runden schneidern gemachte Anzüge und r v , . v Ueberröcke. die gemacht wurden h 0 t -v h r V it r

um jlir o, sov, nxw oou Ö0n der Verwirklichung dieser Prinzizu verkaufen, gehen jetzt für pien das Wohlbefinden des Volkes und

jQ t1ft GW ?s.sv, Vio, U.V1d. Alle Veränderungen u.n Kleider mehr passend ZU machen, movhert ?nfonfro aomneht weisen rs renrrei gemacrzr. 35 Nord Zllinois Straße. Y. M. C.A.GebÄude. I 5 C i j C ! " 11 i J. WOJIZFJSLD, flX f " C JC : r talUtl)tt Aturicytter, Xon (sktn.Iiintöl w.. N.U..N d. ma,a.i.... mß www-wwwww 11 O;jaef.ef,rä" ou -t 4 t on . r am ri.:ni.i. .rr r.. 1 ia?Hi ÄUuiyuiBiv tmiji;. . .. ... . I L,mm,r 17. Jro Blor, Adtanapott5. Ind. rinTt1TTIArP.ini fllllh v,.....-. w-.-.rx- I Restl i .11. Auf dem obersten des Somt mercial Club Gebäude? belegen, bietet es einen pruchtoollsn Vuobliclr auf Stadt und Umgebung. :Z Daö feinste Akcstaurant ! bietet ., wie kein andere, Varzüge . , 9 0 q Preisvurdlattlt uns Yochsttnettuche. a m U r . 1 ? I iU9 srzapzerzeyrer empfiehlt flch Eugen Spcycv, Itl 1 Q? C X C y..r' ucle Pttk vottt Jnomnapotts. SOI'KV ÄL??WÜIM Fsichmbeftattev, Office4. 26 Süd Delavarestr. CttSt: 130 1ZZ, litt, 128, 128 Oft ,arlZK Lrloo SN. Offen Lag ad fUU

m

WM

um

n

1 j5.fv (K M y 5 -W' V ÄkVv' 4 '-ilI

Eine gepfefferte Antworte Die Good CitizenS' League" hat Fragebogen an sämmtliche Kandidaten ausgeschickt und um deren Beantwor-

tung gebeten. Die meisten der Kandi baten haben auS Furcht, sich zu scha den, die Fragen unbeantwortet gelas sen. Herr Rappaport hat eS borgezogen, die Fragen offen zu beantwor ten, und wir veröffentlichen hier Fra gen und Antworten nicht nur in deut scher, sondern auch in englischer Sprache, weil wir nicht wissen, ob eines der engliscöen Blatter cd bereit findet, die Antworten deö Herrn Rappaport zu veröffentlichen. Jndianapol I, 19. Okt. 94. Philip Rappaport. Werther Herr ! Da Sie ein Kandidat sind, und auf die Stimmen deS Volkes rechnen, er. sucht Sie die good citizens League" folgende Fragen zu beantworten : 1. Haben Sie je ein öffentliche? Amt gehabt? Antwort : Nein. 2. Sind Sie gegen den Kauf von Stimmen und die korrupte VerwendllNg d0N Geld bei Wahlen ? WkNN , v e so, weroen st nq oemuycn, oirjcr Antwort: Ganz entschieden, ja. 3. Saben Sie versönliö in 2brem i ' ,Canvaß" oder seit Sie nominirt wur v crrnitri.fi t.f..ll wen, eine ü5irigcyui ucuci . Antlvort : Ich habe seit ich nominirt wurde Wirthschaften besucht, aber nicht öfter als sonst auch. Ich habe jedoch keine Wirthschaft in meinem Canvaß" besucht, aus dem Grunde, weil ich keinen persönlichen Canvaß" mache. Mir gefällt dieser Brauch nicht. Ich suche kein Amt und verlange keine Stimme als eine persönliche Gefällig keit. Ich trete öffentlich für die Prin ZiPien mein Part.i auf; ich bin mit meinem ganzen Herzen und meiner g , ' dabei, denn ich erwarte 7 leine höhnt Civilisation. Dieieniaen. t a t u welche damlt mcht zusneden sind, brauchen Nicht für Mich zu stimmen. 4. Haben Sie Geld ausgegeben, oder jemanden beauftrag, Geld für Sie auszugeben, um etranke für Sie .:..e. rn . iivr i r i ii ni (i i 11 n vr i n t m iviiy n

V V WUtMIMMIt VWiV Vtlt WV JH Vt'l" .,. . ... .1 iihltn neas und wilj raise ua to a higher c!

Unwrt : ein. ich schäje mich selbst zu hoch, um kmen solchen Brauch ,u m I UbeN. I 5. Haben Sie die Gewohnheit deS Genusses berauschender Getränke ? ! Antwort : Ich glaube nicht, dap Sieoder sonstZemand dies etwas angeht, aeg ,eye leoocy remen runo, warum i ich in Abrede stellen sollte, daß ich gelrtnHif in MUt Mi STtt I j) v. vtv VW -wv! tnke, Schnaps trinke ich nicht, jedoch auS dem einnaen Grunde, weil ick keiNM Geschmack dafür habe. Ich sage w r I r'' ril '5 uvie etm? l et. v ... c. . . x .t- l iuj I M.rL ier .1 ilNttnecyr, o?er sur morattiq reqr I c .ti . v. .t v . . 1 . r 1 I 1 ucrnc. uno rocu la rniai oarrn nimi nor 1 entocefung fürchte. Ich habe Wein , .....-. ?1 , I uno ler eil meiner lnoyeil gelrun-l f OX t ! 1 TTn-V! ! fi V . I iicn. öih oouuunolg IM lanor, Imich selbst ohne Einmischung eines Andern zu kontrolliren. und brauche keinen Sittenmeister. Ich habe oft Wein oder Bier auf meinem Tische. Ich habe stets meinen Kindern geftat - ... .. L... - . . rr a f vtnriM t X hAh KaXh4 WmI

Hindert, baß sie em stetiges Verlangen ' r nach dem Hatten, was ihnen verboten war, und troh alledem betrachte ich mich als einen ebenso guten Bürger, wie Sie! l 8l "." Und wenn Sie wegen meiner Oftenbett weniger von mir halten, als von einem I Kandidaten, der nicht den Muth hat, Ihre nragen zu beantworten, oder der ' . ... 7 . ... ' ne saijcy veantworlet, vann mögen le, gegen agnucn, ,o ciu ynen tlevl. e. Wenn Sle gewählt werden und eS in Ihrer Macht liegt, werden Sie I'" ' 7 T "SV v.. -v. wu stehenden Gesebe gegen "samduns" und andere Laster ohne Rücksicht auf Partei oder Person ausführen ? . 5??. ik .r,.?: uiutvvk i vi nnHv ii u.ui u.iuj

IV fc4 iiiUtVU UUU UUUC UUUULLU UELfli.11. V ,

gestellt. Wie sie lautet, möchte ich mit kairly put. Ai it atandi, I would likt Brücke geschafft, an der man ihn ausJa antworten. Allein ich mache Sie t0 "7 "Yei". Bat th. i. prob- .pfte. Auch fand man spater eine .UIm A 4 t I tiAtt A A KAffWAai MWA " IT '

darauf aufmerksam, daß zwischen Ihnen und mir em UnterMd m Bezug auf , . i. o n :a m vu ucjicyi, vu u ip. ic sehen den Genuß gewisser Gmiante und den Verkauf derselben al, Laster an, ich aber nicht. 3m Allgemeinen sind Gesee da, dauut sie ausgeführt werden, und ich bm l stets zu Gunsten der Ausführung be -

stehender Gesetze, aber nur auf ehrenhafte Weise. Ich halte eö für ganzlich unwürdig eineS wirklich guten Bürgers, den Spion und Angeber zu machen, in

Finn?. h ntsfif maln in f sffitrfif ......, an sich) fmd. mt m dek Rkch ,. spräche heißt, sondern erst durch da? Gese schlecht gemacht werden. ES ist mir unbegreiflich, wie man sich zu einer so niedrigen Handlungsweise herabwürdigen kann, erst selber einen Mann zu einem Vergehen zu verleiten und ihn dann anzugeben, ohne zu befürchte, seine Würde, Selbstachtung und Ehre als guter Bürger zu verlieren. Ich mache Sie darauf aufmerksam, daß ich nächsten Sonntag im Progreß Club einen Vortrag über die Verkehrtheiten der Prohibition" halten werde. Wenn Sie nicht glauben, daß eS eine größere Entweihung deS Sabbaths ist, einen Vortrag zu hören, als in den Wirthschaften herumzulaufen, zu Geseheöübertretungen zu verleiten und bann den Angeber zu machen, so hoffe ich, werden Sie kommen und hören, was ich zu sagen habe. Indianapolis, Ind. Philip Rippapoet, Dear Sir : Oet. 19, '94. Ai you are a c&ndidate asklng (or the suffrages of the people, the Good Citizen1 Lttgue reipectfullj desires to subrnit to you a fewquestions, viz 1. Uavsou avrheldxudlie oküeo? Ik you have. plese tt vfhat and I vhen. Anwer: No. 2. Are7ou oppoied ts buinF vote and the corrupt u.e ok money ln elect. ion,? Uo, will you usi your degt efforta to stop th. practic? - , - ,. Answr: Uo.t dec.ded y y. 3. Have nanonnllv viBitati ftl rt . a t Zkloon in your csqt&99 or since aoni inated ? Auwbt: I have visitad saloons ince I have been norninated. but not oftensr than at other tima: but 1 1

have not viaited then, !n my eanvas, denersah. Forderung Von ZUfor ths reaion that I am not inaking gesprochen ist. Nach der allgemeinen a personal canvasa. I do not liks nt toirb joch die Pollard niemals

praeuce. i ao noi aee oiucc Ifavor. I advocate publicly the prlni?lea Of rny party. I am in th!. with .. ; vrinOivleswilloreat. neral havni. a &. a a. u M need fo TTina vlin ra nnt s(li. , . ,nV r J l J J - nfVAri7s1 trivann 1 tn An an fnr you to pay for drinfcs in a salson or ,1, andere? I I navver: Iso. I have sntirely too j mueh self-raspaet to folloyr ,ueh a i ö. Ave you in the habit of drinking intoxicatimr liauora & a bereraye? o x o nser: I do not thlnlc that thia l 01 ?0X1T 0r Oiner Per80n 8 C0QMM . -w . i T I m rf w rx AtiflAn trlit 1 I ' '7 "i k.gT;S oVb j o ' i drink no spiritaoaa liauora for tke

this

i , r""-"' v. ""'"in, Stande sein, ihre Forderung gegen and do not aeek vot.3 a. a per.onal :riJ. Jt, V

simpls reaaon that I havs no tagt for! vttivvvr, mt lic. rsir.c... ..UV Q.t.kk.

t tn v Ka.r... t 1 in ths hadit of dow? that hieh I . . , - . ..I oonsiaar as mj ngnianaaiao rnorauy 1 : .1. 4 1 1 14,,4 . I li.llk, vmj uu Ntkllvuk , dsteotion. I hve drunk beer nd ns sineo my tiiy childhood, I .. J 5 4"" "f W " f 'MV V fT i&Difl. 1 n ft vft t WAV8 rnvn

ill allow , mv child."?' lhr Etabllssement angeboten

sr. oos.s to it. I have never ereated In thsm a craviu? for it by forbiddinlt to them. and for l LV. o7voä "5. eitin aa any ono of you. .nd if 5 thlnlc ls of rn on aecount of VV VT ?HM V MS Thtfl VM flA Äff ffhl "v " ; , , L j " " 71 7. cowara 10 answer your quesiions, ori them falsely. you are per. fectly welcorne to uss your efforta IxZ, m I s. Are you in faror of cand, if leeted and in your power, 111 you w . j-w ... j VM nkoro all istin laa aaln.t sambiing and otner ricei, irrespectira Prt7 0r P,rs0n f Anmvrmr- Thi nueiitinn ! Ttrt nn. .. . j ' , .k u.. k ert.in dr... i o d th j f th j , d0n0t Q9UT.Ur iDC.vinir. iÄW. ,hould b.l .nforced. and I am alir ara in faror of ke enforoement of exiatln laa, but only by honorabl rnean. I think it ji ntlraly nnvorthy of a real foodj

cltlzcn to rnake a py and an informer in matUra Trhicn, in the lawyerV

language, are not mala in st (bad in themielves) but are made bad by the law. I cannot tee how stooplng down th prtic,oI fir,tumpting i rnake the informer against him, is in harmony with th self-reipact, dlgnity and honor of a good cltizen. In connection with this. I call your attention to the fact, that I will daliyar nextSunday before the Progreis Club a lecture on : 4 'The fallacies of prohibition". If you believe that ii is not mora of a tiolation of the Sabbath to hear an Opponent than to go about th laloons tampting paople to break the law, and then inform againit then, I hope you will come and hear what I have to lav. Drahtnachrichten Inland. Wette rauS fi ä,te. Bewölktes Wetter und stellenweise Regenschauer Montag; kühleres, schöneS Wetter Montag Nacht und DienStag. DerBreckinridge-Pollard Prozeß. Washington, 20. Oktbr. Der Breckinridge-Pollard. Prozeß ist jeht formell zu Ende. Ueber die Berufung, mit deren Anmeldung tzol. BrecktNridge beim Schluß der Verhandlungen so energisch vorging, wurde Termin angesett, und dieselbe aus Antrag deS Vertreters des Fräulein Pollard, Sal. dgg Carlisle, niedergeschlagen. Der nnn ... nr r. fnrm,n hn vr,in. g AnkZItk l bei der bloße Anr Meldung der Berufung hatten bewenö ' den lassen und zur Rechtfertigung derselben nichts gethan hatten. j ä m . p r, m S Oleibt CtNtt OslOH, graUtelN Pollard gegen Breckinrldge elne Scha- , afflnh. f , aorbunsl sl.sl.n , . "n 7s 7 ne Beschlagnahme ausgeführt werden New Sorker Polizisten verHaftet. DieEntHüllungen vordem Le r, ow'C omi te der Anlaß. New Sork, 21. Oct. Zn Folge der durch die Lerow-Untersuchung zu M, p m f m i f r m t. Z.age gesoroerren CNlyuuungen nno heute mehrere frühere Polizei-Beamte uu.v jwu( vj-j-ufi. uuv jwi Utmtx Ward - Detektivs, Hock und ! MtZeban. fötai hie Cfv&iTaeanitn t r I " " " 3 ' Lieber?, Parkerson, Jordan, Clark und McKenna verhaftet worden. Die AM -. . . . act,uietflunaen fltfler. b,e Angeklag r"! - ' f" VicTiMitnAn 8'BUI ""'i'""" "u lk. k nr::cx.v i.ri;. iuici viuirniiuuu cnucicn uuu ixuciiot zum größten Theil Erpressungen. m -fi .4 o:.C. t.K-l.i F-erg?uni icvct ücjrnyci iuy k f t , Stnfi K ftn (Tfttfttt vu, , l)? V ,4t. ... halt nicht ermittelt werden konnte. Dobttth'S Bürgschaft wurde aus Z7600 nd die der Übrigen auf je 5OOO Mflset. Dtk HaUptzeugM wlkd 8 Thurrow sein, welcher die Ipj.if... - Geldzahlungen WM"iua"w gegen 5ben sollen, und deren Burgschaft ble Sergeanten für die in ihrem Etablissement verhafteten Mädchen angeblich ""'""' eiste anhtxt farbige Bestie durch Richter Svnch erV mordet. Upper MarlborougH, Md., 20. Okt. Heute Morgen vor TageS ltniitifi fttn htttxU Ttlfti hrti ihmii( v. JJ u V t i b vv vaS hiesige Gefängniß und forderten I die Herausgabe deS NegerS William?, . V.v yvtHVHVV vt yk.V IWlUlUUiVf welcher sich der Nothzucht schuldig befannt hatte. Der Jailer Spicer wurde schließlich überwältigt und Williams . .c . v ai.u r r i ciut uuue vrr vSluOi vClCuCnCn Cne',.Zur gab ein Berdie i.ti. t cv.c i . ivuym au, oap jtüiutorna von unoe kannten getödtet worden sei. Frau Hardesty, Williams' Opfer, ist eine bejahrte Dame. Er betrat das HauS und schlug Frau Hardesty nieder, dann schleppte er sie 200 JardS wei fort, und häüc feine bestialischen Oc

jlüste befriedigt, hätte ihn d $im$ j t)imb nicht wüthend angefallen. Auch

auf einen Mord wäre eS.ihm dermuthlich nicht angekommen. Sch limm e Ezplosion. St. Louiö, 21. Okt. Gegen 4 Uhr heute früh erplodirte Ricker & LeanS Camp Sprengpulver in einem Abzugs canale nahe Zoliet und drei Männer fanden hierbei ihren Tod, während 2 andere schwer verletzt wurden. Den letzten Berichten nach haben die Aerzte die 2 Verletzten aufgegeben. Gestern Abend fand , an fast dem nämlichen Platze eine Szplosion statt. durch welche 2 Männer getödtet wur den. Carl 93 r o to n verhaftet. New So rk, 20. Okt. Eine soge nannte Cozey" - Armee, auS acht verlumpten Männern, die auf einem Wagen saßen, bestehend, paradirten heute durch Wallstraße. Der Adjutant CozeyS, der bekannte Carl Vrown .ritt dem Wagen vorauf. Brown wurde verhaftet und nach dem Holizeihauptquarticr gebracht. .Neuer Bahnraub. -ParfonS, KaS., 21. Okt. Der Missouri -Pacific -Personenzug No. 222 von der .KansaS und ArkansaS Valley' Bahn wurde heute Abend um 10 Uhr bei Eoretta von vier oder fünf MaSkirten, etwa 7 Meilen östlich von Wagoner, 2. T., angehalten. Man hatte einen leeren Wagen auf daS Geeise geschoben, auf welchen der Zug stieß. Die Räuber verfuhren äußerst rücksichtlos und vier oder fünf Personen sollen Schußwunden erhalten haben. Die Berichte sind dürstig. Der Zug befindet sich auf der Rückfahrt nach Wagoner. TluSland. E n l a s s u n g von 25dentscheu M a r i n e - O f f i z i e r e n. Hamburg, 20. Okt. GroßeS Aufsehen erregt hier die plötzliche und unerklärte Entlassung von 26 MarineOffizieren, welche eine lange Dienstzeit hinter sich haben. Die Regierung bewahrt unverbrüchliches Stillschweigen über die ganze Angelegenheit. . . Portugiesische Anleihe. Lissabon, 20. Okt. Die porugiesische Regierung soll beabsichtigen, eine Anleihe behufs Anschaffung von Kriegsschiffen aufzunehmen. Diese Anleihe soll durch die Zolleinnahmen auf der portugiesischen Insel St. ThomaS im Golf von Guinea, der Kolonie Anzola im West-Afrika und Mozamdique gesichert werden. ,,, Der Congreß der Sozialisten in Frankfurt, a. M., beginnt. Von allen Theilen des Landes stark besucht, g r a n k f u r t, a. M', 21. Oktober. Der jährliche deutsche sozialdemokraische Congreß wurde um 7 Uhr heute Abend in der Lilienhalle zu Bornheim, einer Vorstadt Frankfurts, eröffnet, und zwar in Anwesenheit einer riesigen Anzahl von Arbeitern. Zweihundert Delegaten beider Geschlechter nahmen an dem Congreß Theil, darunter viele Mitglieder deS Reichstages, sowie der Congresse von Sachsen, Baden und Baiern. Ferner waren viele öfter reichische, ungarische, schweizerische und englische Sozialiften anwesend. Herr Friedrich Bruehne, ein Schuh machermeifter von Frankfurt und Mit alied deS Reichstags, eröffnete die Verhandlungen. Herr Wilhelm Lieb knecht, der bekannte sozialistische Füh rer, hieß die Delegaten willkommen Er lieferte einen geschichtlichen Ueberblick über daS Entstehen, die Entwickelung und bie Kämpfe der Partei und fügte hinzu, daß neue. Repressivmaßnahmen gegen die Sozial-Demokratie geplant seien. Er indessen betrachte den Plan mit Ruhe und erkläre, daß die neuen Be drückungSmaßnahmen ebenso machtlos sein würden die Siegeölaufbahn der Sozialdemokratie zu hemmen, wie die ähnlichen Maßnahmen. Ui Fürsten BiSmarck. .Herr Singer von Berlin und Herr Schwartz von Lübeck wurden zu Vorfitzenden erwählt. ES wurden Fragen betreffs der Geschäftsordnung besprochen und dann trat Vertagung biS morgen Vormittag um 9 Uhr ein. Morgen Vormittag wird die eigentliche Arbeit deS CongresseS beginnen.

Eine Haydn'sche Oper entdeckt. Wien, 20. Okt. DaS Manuskript einer unbekannten einaktigen Oper von Haydn ist aus dem Schlosse deS Fürsten

Esterhazy in Ungarn entdeckt worden. Die Oper soll diesen Winter zur Aufsührung gelangen. ' ,,S, Prinz A l f o ns o von Port u g a l. Lissabon, 20. Okt. ES wird gemeldet, daß Prinz Alsonso, der Bruder deS Königs, eine Batterie Artillerie führen wird, welche nach Lourenzo Marquez geht, um die Stadt von den belagernden Kassern zu entsetzen. WollenFrieden machen. London, 22. Okt. Eine von Shanghai eingetroffen? Depesche be sagt, daß die Friedensverhandlungen zwischen China und Japan wieder eröffnet sind. O Wieder todtaemacht wird der SozialiömuS. London, 22. Okt. Eine Berliner Depesche sagt, daß trotz der langeren Sitzung deS preußischen Kabinets am Freitag, weitere Sitzungen nothwendig fein werden, ehe eine Einigung betreffs !tepressivmaßnahmen gegen Sozialisten erzielt ist. Unter den muthmaßlich anzunehmenden Maßnahmen wird auch ein striktes Preßgegesetz sein, welches die Verherrlichung von Verbrechen und Verbrechern untersagt. Z w i s ch e n Leben und Tod. Wiedersp.rechendeNachrichten. Li vadia, 8:!.0 AbendS, 21. Okt. Während der letzten 24 Stunden schlief der Zar etwaS besser. Sr. Majestät stand heute Früh auf und erfreute sich eines bessren Appetits. Der Paient ist ruhig und gefußt. - Eine besonder Aenderung in seinem Befinden st nicht eingetreten." Diese? Bulle, in ist von den 5 behandelnden Aerzten unterzeichnet. Die Menschenmenge las dasselbe und entfernte sich beruhigt. London, 21. Okt. In .Paris raf heute Nacht eine Depesche ein deS Inhalts, daß der Zar um 2 Uhr heute Rachmittag gestorben ist. Der Depesche wird kein Glauben beigemessen, doch wird AlleS in Bewegung gesetzt, um die Wahrheit zu erfahren. Depeschen, welche in der russischen Botschaft direkt von St. Petersburg eintrafen, besagen, daß der Zustand deö Zaren sich etwa? gebessert habe. Berlin, 20. Okt. Wie sich die National-Zeitung" auS St. Petersbürg melden läßt, hat der Czar nach Auskunft einer arztlichen Autorität in Livadia während den letzten 43 Stunden eine ganze Reihe von Krampfanfällen gehabt, denen mehrstündige Bewußtlosigkeit folgte. ES heißt, der Tod könne nicht lange aus sich wart. lassen. m ,, ?disssnahribten. Angekommen in : Southampton: Trave" von New Sork. Hav.re: La Bourgogne" von New Sork. London: Richmond" von New Sork. General'Agentur. Feuer-Verficherug, Collektion von Miethe, Geld an- und auSzuleihen. Schisssscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschaftserhebungen. A. M e tz g e r GrundeigenthumsAgentur. Ergründet 1862. tai , " Verlangt Vkucho'S Best Havanna SigarS Bendetine SyBÖönfiial empfiehlt sich besonders für Erkältungen und alle Arten Halsund Lungenübel. Hergeftellt von

3k m tfOfSj fwK WS' C'-

No. 35 vft Mailand Straße.

itf&ytttt x,? Jtf$MlAWUS ItiOL UDiben tnaiim nntw-H wi. " v-- f 1VU vic Schachtel ober ter ja , -' T f VHJI V V Vttises.

ik

nA

I

I L4i l V Qv

i fli in

istira.v

NS

. ''iRi --fiy fOfefe immo

TMmiOT-. ßLIEBERrC?MAUS

Julia :

D seht ! Mich dünkt, ich sehe (ieber's Bier ! Nach ihm späht Romeo, der seinen Leib ZNit Gerstensaft inwärts befeuchten möchte, weile, Romeo I Dies trink ich dir. (Akt. 4, Sc. 3.) So oder ähnlich hat sich Skaksveare in seinem Draina

Romeo und Zulia ausgedrückt. Die obige Szene stellt wie Julia auf dem Lande dar. (ange haben sie geprüft

entschlossen für eins der unübertrefflichen Biere der

IndiaBsqwlis Brewiiig Company.

feSk W

Hübsche neue

Schreibpulten ZDamens Kinder

Kindor-Ktühte aller Art.

ChnVles MnyöV und Co.,

29 und 81 Qcst Mnsere sind jetzt die beliebtesten in

oms astw, COLUMBIA, ?LHZWM?. Nbsolut rein und Höchst nahrhaft.

ezr

Dieselben sind auch in

mm

Das Zeugniß eineS Ge' schäftSreiscnden von Denver.

Ich reiste von Colorado bis nach d:m südlichen Californien und weit nördlich bis British Columbia. Während dieser Zeit litt ich sehr an Dyspepsia Underdaulichkeit. Letzten Juni gab mir ein College, als ich in Montana von einem starken Anfall zu leiden hatte, eine halbe Schachtel von Lyons sieben Wundern und nachher nahm ich nock wei SckaS-

jJfQti Q teln. Ich kann jetzt daS zäheste SchinrVtenislhl kt"brödchen (Sandwich), ca je auf juiuwt einem Eisenbahn - Lunchcounter Vlad

findet, verdauen und führe immer eine Schachtel voll der Wunderö" in meicw r i er er eiieratcye. C. A. Schmidt, 9j?rtnslrtfr Tnhr Offir If & Qst; i nvi w 4 4 t ii 11 9 -r j ff tlna Co. leicht ersichtlich Stomeo und und dann mit Rennerblick sich

Unsrr ununterbrochener eforb 18r-i8$3-lS3$-l8S0-l$9l-l3i-l3Vt-4 Gärtner-Gesellschaft von Jndkana. ktto jahrliche Chrysantemum - Schau in der ToiftftBirnisoiHi HHallie den 6., r., 8., 9. und 0. November 1894. Nachmittags und Abends Conzert durch ZumpfeZ Orchester, unterstützt von Wm. P. Charnbers. Ta8 Ereigniß der Saison ! Nicht zu versäulNen ! Ermäßigte Preise auf allen Bahnen in Jndiana.

Muster von Washington Ctraßk. Biere der Otabt. Flaschen don unS zu beziehen.

mm

m

CO.

TtlYjra 1CZQ

A " -' l