Indiana Tribüne, Volume 18, Number 32, Indianapolis, Marion County, 20 October 1894 — Page 2
3BCGKSStn'.
Jttdiana Tribtttte. Erscheint Täglich und SvnntagS. Titlgliche,'rri!2k:e-ksstki darch fcen Träzer -.Cents per Soche, die onr.taa2tiIi2nt- 5 Itntl per Woche. Beide w,,as:r.iz Crn: citt 55 Cent! perLZonat. Per Pzft i Le?. ubezahlm?g V per Jar. OlPce : 5!o. 18 Süd Alabaa Str. Indianzpoliö, 3ad., 20 Oktober '91 ttünstliche NaKrttttgöm'liler - Werner von Sternen ha! einmal bn kühnen Zuknnftsgedanken auZgesprol'?n, daß es der Chemie im Bunde mit zen anderen' Natuiwmenschaften da :!nst wahrscheinlich gelingen werde, aus .x unerschöpflichen Menge der überall in der Natur vorhandenenElemente der Nahrungsmittel diese selbst künstlich terzustellen. Einen ersten Schritt zur Verwirklichung dieses kühnen Gedan tens bedeutet eine Entdeckung, die ein siinger Chemiker, Leon Listenfeld, im püysiologisch - chemischen Laboratorium r.'s Professors Kossel in Berlin jüngst gemacht hat. Es handelt sich um nicht mehr und nicht weniger als um die Entdeckung von auf künstlichem Wege erzeugten ciweißähnlichen Stoffen. Ausgehend von einem von Eurtius und löoebel durch besondere Behandlung ron Glycocoll mit trockenem Salzsäurefla dargestellten Körper, welcher zu einer festen Base erstarrt?, welche die sogenannte Biuret - Reaction gab, gk!zng es Lilienseld zuerst, eine leimähnliche Substanz darzustellen. Leim ist l!un noch lange nicht Eiweiß; aberder j'.mge Chemiker gelangte durch weitere Behandlung dieser Substanz mit Salz sin in der Wärme und Reinigung zu einer Substanz, welche in allen Eitnschaften frappante Aehnlichkeit mit -:n bekannten natürlichen salzsauren '2)lutinpeptonen, also bereits einer Art '.ii Eiweikkörper, hat. Durch Condensation des Amido-Effigsäure-Aethy!-öfters mit anderen Am:dosäur:-Este:n i :.d Behandlung' mit dem zuerst ge,'und?nen Glycocoll - Aethtzlcster contenstrte schließlich eine Substanz, die il allen Eigenschaften, sowohl in dkr -Zusammensetzung als in den Spal-'-".igsproducten eine verölüffendeUeber:!:ntimmung mit den wasserlöslichen I'cptonen hat. So nennt man die lös'.:che Fovm. in welche die Eiweißkörper luxd) die Verdauung verwandelt werim. Sie gibt die verschiedenen, für (i-iweiß charakteristischen Reactionen, rcrkohlt auf Platinblech mit dem für Ciw.'iß charakteristischen brenzlichen Geruch und hat auch den charakteristischen Peptongeschmack. - Die Analyscnzahlen stimmen mit den für natürli;tn pton gefundenen gut überein. Der Entdecker hält sich daher für bercchtigt, diesen Körper als ein synthetisck'zs Pepton zu bezeichnen. Er erklärt e- nur für eine Frage der Zeit, durch Äariiren der Amidosauren und Ester so nennt man zusammengesetzte letherarten zu den mannigfachsten Unionen zu gelangen. Es ist ihm bereits gelungen, durch Condensation der Glycocollbas: mit Amidosäure - Estern und Behandlung mit Formaldehyd syntbetisch einen Körper darzustellen. !o;lch:r ganz wie natürliches .Eiweiß sich verhält und von diesem sowohl durch das Gerinnen in der Hitze, als durch Farben- und andere Reactionen richt zu unterscheiden ist. Der Entdecker ha! sich die weitere Behandlung dieses Gebietes vorbehalten. Ob die e:itd:ck!en Stoffe sich zur Ernäbrung e.'gnen. hat Herr Llllense.d nicht m:tgiibeitt. auch nicht, od er Mtterungs versuche damit gemacht hat; auch fehlt i:i seinen Stoffen der im Eiweiß vorIantfne Schwefel. Doch ist seine En! dcckung' jedenfalls überaus, bemerken werth und hat. als sie in der Berliner physiologischen Geselllchlft mugetheilt wurde, bei den anwesenden Autorita ten, i:. A. bei Professor Du Bois-Rey mond. das größte Aufsehen erregt. Uns der ZuäHtiaä) des Oussar" (Sold. Tief auf des Meeres Grund, unweit u,i ö-m Gestade bei Port Morris, liegt seit mehr als 100 Jahren das &nd des englischen Kriegsschiffes ...Hussac" begraben, mit ihm die Leichen vo.l 70 freiheitsliebenden Amcri- ' kanern. welche den Briten als Kriegsgefangene in die Hände gefallen waren. und das hübscbe Sümmchen von N.M.000 in britischem Golde, well?)Zs als Sold für die Soldateska des Königs Georg des Dritten bestimmt r. An Versuchen zur Hebung dieses Schatzes hat es nicht gefehlt, doch sind dieselben sämmtlich fehlgeschlagen. Taucher sind dem unter dem Triebsand l:grb:nen Hussar" mit Dynamit zu Leib: gegangen, allein der Ocean hat sich daö britische Gold noch nicht entreißen lassen. Neuerdings nun ist abermals ein Unternehmen geplant, welches das Heben des Schatzes zum Zwecke hat, und zwar von einem Syndicat mit einem Herrn George W. - Thomas von Orange, N. I., an der Spitze. Die Summe von L750,000 ' ist zur Anschaffung der nöthigen Gerathe und Maschinen', sowie zum Chartern des Ocean-Schleppdampfers Chesttt" aufgebracht worden und die Unternehmer wollen Nichts unversucht lassen.um die goldene Ernte einzuheimsen. Es liegt im Plane der mit der Leitung des Unternehmens betrauten Männer, den Ehester" genau über der Stelle, wo der Hussar" vom Ocean verschlungen wurde, mittels vier Anker festzulegen und außerdem vom Vug und Stern zwei gewaltige Taue nach rem nahen Ufer zu führen, so daß daS Schiff sich auch bei Ebbe und Fluth nicht vom Fleck bewegen lnn. Als dann sollen Taucher in die Tiefe hin- - obsteigen und den Meeressand, unter ' tcm daö Wrack begraben liegt, an einer c.ewissen Stelle entfernen und In den ö'iffZrumvf tfl mächtiges Rohr ejn-
fuhren,' 'das" mik einer an Bord des Ehester" ausgestellten mächtigenSaugpumpe verbunden wird. Bor der oderen Oeffnung der Letzteren wird ein großes Sieb mit engen Maschen placir! und dann kann die eigentliche Arbeit
beginnen. Durch die Pumpe wird lllles. was in dem Wrack des Hussar" icht niet- und nagelfest ist, in die Hohe geschafft und die Unternehmer wollen hre Arbeiten nicht eher einstellen, als liä sie die letzte Guinea des versunkenen Schatzes in der Tasche oder die Äewißheit erlangt haben, daß letzterer :ur eine Mythe ist. Der Hussar" war ein britisches criegsschiff von ca. 200 Fuß Länge, das 32 Kanonen führte. Zusammen mit der Fregatte Mercury" brachte er m November 1780 die Summe von 54.800.000 in vollwichtigen britischen Guineas nach New V)ork. Der an Lord des. Mercury" befindliche Theil k. sü.sv.s i . . ; v i css vsoioc luutuc in vzm ucnaiuucii Hafen aus den Hussar" umgeladen und letzterer nach New London beordert, nachdem er 70 kriegsgefangene Amerikaner an Bord genommen hatte. Da der Schiffsraum mit Vorräthen lller Art gefüllt war, ließ der Capitan sie bedauernswerthen Opfer britischer Tvranei auf dem Geschutzdeck in Fesseln legen, worauf er unter Segel ging.. Um Zeit zu sparen, nahm er seinen 5urs durch Hell Gate: dort rannte er ,ber auf ein verborgenes Riff und der .Hussar" wurde so schwer beschädigt. oaß der Capitan das Schiff auszusetzen beschloß. Taue wurden an'Z Ufer gebracht und an Bäumen befestiat, doch waren W Arbeiten noch nicht weit vorgeschritten, als dasFahrzeug sich mit Wasser fülltt.Zenterte und sank, die unglücklichen Krlegsgesan genen, deren Fesseln man nicht gelöst hatte, mit sich in die Tiefe reißend. Seit , jener Zeit bat es. wie gesagt. an Versuchen, den Schatz zu heben. nicht gefehlt. Im Jahre 1319 sandte eine britische ' Gesellschaft zu diesem Zwecke zwei Schiffe herüber, allein Onkel Sam verweigerte die nachgesuchte Erlaubniß, über dem versunkenen Hussa?" vor Anker zu geben, und unverrichteter Sache mußten sie nach England zurückkehren. Im llebrigcn fehlt es auch nicht anLeuten, welche behaupten, daß alles Gold aus dem Hussar" fortgeschafft war, ehe derselbe vom Ocean verschlungen wurde. Angeblich hat ein Officier des Hussa?" mit einer Anzahl von Verschworenen sich der Kriegskasse bemächtigt, dieselbe in Sicherheit gebracht und dann daö Schiff absichtlich auf ein Riff laufen lassen, um die Spuren seines VerbrechenS zu verdecken, unbekümmert um die Unglücklichen, denen dasselbe einen vorzeitigen Tod brachte. (ittSkaman mit prosaischem (ende. Wir leben zwar in einem prosaischen Zeitalter, 'wenn aber ein Ereigniß ungewöhnlicher Art, eintritt, so ist die Mehrzahl der Menschen geneigt, nach möglichst romantischen Erklärungen zu suchen. So geschah es auch, als am 23. April d.' I, Montgomery Gibbs. ein junger Advokat, in Delawäre Avenue in Buffalo mit einer Schußwunde im Kopf aufgefunden wurde. Gibbs war unverheirathet. er lag am Eingang zum Hofraum einer der Paläste, die jenen Stadttheil Busfalo's bilden. Das war an und für sich schon Stoff genug zu allerlei Vermuthungen. Als man am folgenden Tage in der weichen Erde den Abdruck eines Frauenschuhes fand, war der ftoman fertig. Die abenteuerlichsten Gerüchte über den Lebenswandel des Ermordeten fanden willigen Glauben, die große Masse, die so gerne an die Verworfenheit aller Reichen glaubt, hielt es für ausgemacht, daß Gibbs bei einer Zusammenkunft mit einer in Delaware Avenue wohnenden Dame von ihrem Gatten, Vater oder Bruder überrascht und erschossen worden war. Die Polizei schloß sich der allgemein gehegten Ansicht an. Die Thatsache, daß mehrere Zeugen zwei Männer gesehen hatten, die sich in schnellem Lauf von dem. Ort der That entfernten, konnte die einmal gefaßte Meinung nicht erschüttern. Der' Abdruck des FrauenfußeS war da und dann war die erste Theorie für alle Menschen, für die ein Skandal ein Leckerbissen ist, also für die meisten, viel zu anziehend.' um fallen gelassen zu werden. Die Bewohner der Villa, hinter der der Mord begangen worden war. wurden denn auch einige Zeit scharf überwacht, da man in ihnen die Thäter vermuthete. Aber es konnte nichts gefunden werden, was den geringsten Verdacht rechtfertigte, und der Tod des jungen Advokaten schien ein undurchdringliches Geheimniß 'bleiben zu wollen. Da kam die Lösung, sie war ebenso unerwartet wie prosaisch. Ein Ehepaar, Clären Robinson und Sarah geb. Polkington, die sich bald als wandernde Comödianten ihren Lebensunterhalt erwarben, bald Diebstähle und Einbrüche verübten, hatten, dem eigenen Geständniß zufolge, Gibbs angefallen und erschossen, als er sich zur Wehre setzte.. Die Frau tru'z bei ihrem dunklen Gswerbe Männerkleider, wodurch die beiden fliehenden Männer erklärt sinh. Sie hatte .ihre eigenen Schuhe anbehalten, woher der verräiberische und irreführende Abdruck. Es ist noch nicht festgestellt, ob her Mann oder die Frau den tödtlichen Schuß abfeuerte, denn sie beschuldigen sich gegenseitig der That. Die Geschichte dieses Verbrecbens beweist wieder.' wie falsch es ist. ohne genügende Basis Schlüsse zu ziehen und eine fertige Theorie aufzustellen. Das ist aber der große Fehler- der Durchschnitts-Pollzisten', und aus diesem Grunde bleiben so viele Verbrechen unaufgeklärt. Wenn man ohne, aenaue Prüfung aller Einzelheiten sos fort sich den wahrscheinlichen Verlaus der That im Kopf zurechtlegt, dann ist es sehr leicht, ihm die später aufgefundenen Indizien anzupassen. Es ist viel weniger mühsam, erst eine Le,
M'UaAJKHW
lzaupküng aufzustehen uii dann die Beweise zu sammln, um sie stützen zu können, als Schritt für Schritt öon einem Beweis zum andern zu klimmen, bis auf diese Weise die logische Kette vollendet und die unumstößliche Wahrheit ergründet ist. "Letzteres können nur wenige Menschen, ersteres vermag beinahe jeder. Deshalb gibt es auch so wenige wirklich gute Detertivs und deshalb bleiben so viele Mordthaten in ewiges Dunkel gehüllt.. Das wird auch nicht anders werden, so lange unsere Polizisten nicht lernen, daß sie erst Jndicien sorgfältig erforschen und ihre Bedeutung und ihre BeZiehungen zu einander prüfen müssen, ehe sie Schlüsse auf die Motive des Thäters ziehen. So lange sie fortfahren, zu allererst eine fertige Theorie aufzustellen, werden sie immer im Dunkeln tappen und lediglich ein glücklicher Zufall wird sie hin und wieder .auf die richtige Fährte brinen. Briestauden'für Kriegszw,ke. Die Verwendung von Brieftauben für militärische Zwecke ist durchaus nicht neuen Datums, vielmehr soll sich schon Julius Cäsar der geflügelten Boten behufs Ueberbringung wichtiger Nachrichten bedient haben; auch die Holländer benutzten dieselben wahrend der langen 5cämpfe um ihre Unabhängigkeit "im 10. und 17. Jahrhundert. Die moderne Praxis des BrieftaubenWesens tue Heereszwecke datrt jedoch erst aus den Tagen der Belagerung von Paris, wo zuerst ein Ballon mit Brieftauben ausgelassen wurde, von de nen zwei innerhalb sechs Stunden mit De'--en zurückkehrten. Während der Zeit der Belagerung der französischen Hauptstadt wurden angeblich über eine Million von Depezchen durch Briestau ben in die Stadt befördert. Seitdem bc'ben die militärischen Nationen (England allein ausgenommen) den Brieftauben die größte Ausmerklamkelt zu gewendet. Nußland unterhält jetz 3000 Tauben rn seinen polnischen Fe stungen und verausgabt jährlich an 810.000 für die Eultioirung derselben, Deutschland etwas weniger, während Frankreich sogar 20,M0 für leine Kriegs taubenzncht jährlich aufwendet. Auch in unserem Lande fyü man die Sache aufgenommen und zwar wurden Brieftauben w'.eoerholt in den Kam vscn mit Indianern- verwendet. Die s rns'f rr 'oxivienqicu iiciu na ersay ti.ui ery. . ;vlJ runqsmäßiq der Verwendung der Tauben entgegen, wenn es sich darum han delt.'eine Verbindung zwischen Schis sen auf See und dem Lande berzustellcn. Es. ist zwar sehr leicht, eine Taubendepesche von Bord ans an Land zu senden, dagegen ist die Verwendung de? Tauben von Land nach See immer noch eine sehr begrenzte, und werden nach dieser Richtung viel: Versuche gemacht. Man hat auch vorgeschlagen, die Tau ben von Leuchtschiffen und Leuchtthür men aus zu verwenden, im Falle eine Kabellegung auf besondere Schwierigleiten stoßen oder eine derartige beste hende Verbindung mit dem Festlande versagen sollte. Die Fortificatlonen unserer Süd Küsten. Unsere Küstenbefestigungen liegen, vie allgemein bekannt, sehr im Argen. Mi dem Bau von Batterien an de: ßiiste des atlantischen Oceans, n'örd.ch von Norfolk, ist zwar ein Anfang macht worden, allein die ungeheuere, strecke vom Fort Monroe bis zur Mündung des Rio Grande hat mit Ausnahme vereinzelter Kasematten für lnterseeische Minen, wie w'Charleston, zder der Etablirung einer Garnison, vie in den Key West Barracks. nicht ,en geringsten Schutz. , Das Fehlen begliche? Fortification wird mit dem' Hinweis auf die beschränkten. Mittel, relche vom Congreß für diese Zwecke ,ur Disposition gestellt werden, entschuldigt. Und doch wird .die commer kitlle Wichtigkeit von .Städten wie Charleston, 'New Orleans u. a. m., sovie der strategischeWerth von Key West allerseits! anerkannt. In einem Verzeichniß von schutzbedürftigen Häfen, welches vor mehreren Jahren von der ortisicalions - Commission aufgestellt Vurde, nimmt New Orleans den G., stey West den 12.. Charleston den 13., Kobile den 14., Savannah den 16., Äalveston den 17., Pensacola' den 19. jlnd Wilmingtön den 20. Platz ein. Lon dem Ingenieur CorpS sind Fortificationspläne für Tybee Roads, dieMündung des Savannah,! Charleston owle Pensacola sowie eine theilweise Lefestigüng von New Orleans ge plant, die Ausführung dieser Pläne i'i?gt aber noch in unabsehbarer Ferne. General O. O. Howard hat die! öffentliche Ausmerksamkelr auf das fehlen der dringend nothwendigenFor.isicationen gelenkt und die Wiederbesetzung der Posten an der Seeküste, decen Garnisonen vor 20 oder 2 Jahren, anderweitig -Verwendung fanden, tm öfohttn. Besonders dringend hat er luf die Nothwendigkeit aufmerksam geknacht, auf den Dry ToriugaS Inseln' schwere Batterien zu errichten.' DS' :st freilich nicht geschehen, allem eS sind iwei Batterien des dritten ' Artilleriel'Zegiments nach den Key West Barracks gesandt worden, so daß es für die dort vorhandenen Geschütze wenigstens nicht sn Bedienungsmannschaften - fehlt. Der allgemeine Zustand der ohne Gar-?ison-befindlichen Posten-.zwischen Karataria Bai, Louisiana, und . dem Delaware wird in dem letzten Berichte des General - Jnspectors Breckinridge äls im höchsten Grade mangelhaft geschildert. AuS verschiedenen Gründen sind die Garnisonen vonj 27, Forts zurückgezoxen.und in den meisten, derselben befindet sich, mit alleiniger . Ausnahme alter, und hinfälliger Zeug-Sergeanten, nicht ein einziger Soldat, um dieselben in Stand zu halten,- heißt es in lenem Bericht. Die Forts verfallen und der Zustand der Geschütze, wie der Lafetten ist kläglich, 'trokdem' dieselben den-Verth:id:gungSplänen für die Seeküste, besonders zum, Schutze der Tcrvedolinien fiaunren,
Die Berichte der subIrdlnirten Ossickere, welche eingebende Jnspectionen ausgeführt baben.' bestätiaen die Darlgungen des General - Inspectors in vollem) Umfange. Biutfich Fort Iefferson auf den Drn Tortuga wird
dort Folacndes gesagt: Ein Blick auf die Karte wgt, das; ine Flotte in den Golf von Mexico nur durch die Florida Straits oder den Aucatan Canal gelangen kann, und daß diese Wasserstraßen von einem Geschwader, das von! einer so sicheren Basis wie die Drn Tortuqas overirt. erfolgreich vertbeidigt werden können. Welche Wichtiakeit dieselben für einen famd haben könnten, ist nur nach ihrer icbllgkeit für unzer eigenes Land zu bcmezsen. 'br Verlust würde einen ebr scher-n Sckg bedeuten.... M't U5.acl'e'.:.''il $bslM als der MiliftniM Wolfs von Me fico wo H:. vi cas tyon iwuvtx meyr Nrn'ch'.äi, !-.',! !i)?rd:n. b'.S e heute ?i's wier als ein nationales Pest. Haus in." Die imvirirenden Osficiere fanden dort verfaulte Geschützlafetten, Versallene Ba?iionen. rostige Kanonen". Fort efferson sollte ursprünglich 420 Geschütze erhalten und bat Emplacements für 201. Fort Taylor, Key West, wurde in ziemlich gutem Zu stande aber ohne genügende Armirung befunden. Die Vertheidigungswerke des unteren Mississippi sind heute, wie ?ur Zeit des Bürgerkrieges, Fort Jackson und Fort St. Philip, von denen das Erstere als unbewohnbar aeschildert wird. Das während des Bürgerkrieges erbaute nort Manachusetts am Westende des Ship Eiland läßt sich leicht in gutem Zustande erhalten. Vom ssort PickenZ. welches den Hafen von Pensacola beherrscht, wird gesagt, daß keine Vorsichtsmaßregeln, welche dasselbe vor einer feindlichen Flotte zu schützen geeignet sind, außer Acht gelassen werden sollten. Diese mehr als mangelhaften Fortificationenl erscheinen in einem noch kläglicheren Lichte, wenn man sie mit den gewaltigen FortS der Briten auf den Bermudas, Bahamas, Jamaica und St. Lucia ver gleicht,' welche unsere ganze Südküste bedrohen. Eine britische Flotte, die an irgend einem der letztgenannten Punkte zusammengezogen würde, konnte in kürzester Zeit einen unserer wichtigen Häfen an jener Küste erreichen und in denselben nach Belieben Unbeil und Verderben verbreiten. Vom Inlande. Aus Duluth, Minn.. wird gemeldet, daß in Motley drei Zoll Schnee gefallen sei und daß es auch in Brainerd und längS der. Northern Pacific-Bahn geschneit habe. Profeffor Spencer hat ausgerechnet, daß die Niagara Fälle 32.000 ahre alt sind, und daß eS 8000 Jahre her sind, seit der Huron See sich zum ersten Mal mit dem Inbalt des Erie Sees mischte. Die Bruderschaft derAnstreiche? und Dekorateure von Amerika- wird wahrscheinlich in die Brüche gehen. Einer im Stadtgericht zu Aal timore anhängig gemachten Klage deS neuen General-Sekretärs I. W. McKinney zufolge will derselben seinen Vorzänger, Johni I. Elliott, aufgefordert haben, das Vermögen der Bruderschaft in Hohe von $22,934 und die Bücher auszuliefern, da Clllott nicht unter Bürgschaft stehe und zur Verwaltung des Amtes nicht mehr berechtiat sei. Herr Elliott hat darauf hin erklärt, daß McKinney auf dein National-Convent zu Buffalo, N. I., im August zwar zum General-Sekre-tar erwählt worden sei, doch seien damalS nur 34 Vereine vertreten gewesen. wahrend 65 Vereine ihn schriftlich auf gefordert hätten, das Amt nicht nieder zulegen. Deshalb habe das Geld jn eine? Bank zu Baltimore deponirt und wolle einen Spezial-Convent im Dezember einberufen, um den Streit fchlichten zu lassen. Die Bruderschaft hat 9000 Mitglieder. - - De rP la n, die ChesapeakeBay durch einen Kanal mit dem Dela wäre zu verbinden -und dadurch. die Idee -eines- Binnenwasserweges -von w t. o - ' (V5f.t c tViutiuu iiauj vzui vng siano llN0 ihrer Verwirklichung naher zu brin gen, erhält jetzt einen neuen Impuls durch, die Ernennung einer Sachver ftändigen-Commission, welche den Lauf des Kanals auswählen soll. Die letzte Bewilligung des Congresses für Flüsse und Hafen enthielt eine Bestimmung, durch welche der Präsident ermächtigt wird, eine Commission zu ernennen, welche, aus einem Jngenieuroffizier der Bundcsarmee, nicht unter dem Range - - i , . .. eines uoeriuiciiicnanis, einem jUfa . rr: .: i.i i . v : uucujiijict, uiu,i urnce uem avllUNsranqe, und zwei Civilisten bestehen und jn Gemeinschaft mit dm Chefingenieur der Bundesarmee die zweckmäßigste Route sur den .Kanal .auslegen soll. Die von Kriegsminister Lamont nun mehr ernannten Mitglieder der ComMission' sind:' Oberst Craihill, ' zur r -! . e - L r m - Jen eiler ver iUL- uno afenarvel-. 4. In WifKmnr. W n . tt vuiinvti. - vu v uit VU y 14U1( George Dewey; Mendes Cohen von Baltimore, Ex-Prasident der American Society df Cidil Enaenttrs": und J.'Aleiander Porter von Savannah,' ein Civilingenieur von bedeutendem vtuf.. Die Commission wird sofort an die Arbeit gehen,' um ihren Bericht noch l rt V Wn it,,, V l ii ! (T li vvk iuiQiii wijjuuy ws lit;iycil ViüU1 gresseS einzureichen. Der z w e i u n d z w a n z i a Z ä b nge Mörder, welcher im Gefängniß zu . en m. . !syeooygan in lllsconnn eldstmoro beging' indem er sich mit einem Rasirmesse? den Halö dUtchfchnitt, nannte sich GeoroeiVan Taylor. Er hinterließ .ein Liebesgedicht an feinen Schatz und' das .' Geständnis daß er zwölf Morde auf dem Gewissen habe. Van Tcchlor, idessen verwandte angeblich in Ohw Wohnen, befand sich rn Unter suchungshaft wegen Ermordung seines Spießgesellen Gustav Gansemer. Diesen fand man als Leiche und nackt, mit ; durchschnittener- Kehle, vor' sechs Wochen nicht weit von Shebohgan auf .! . nur p. nT . 1 e.ma-Asiciiöa9N2ti:ie,- uzaniemers Kasirniesser wurde, mit Blut bedeckt.
bet Van Taylor gesungn und dies führte zur Verbaftung des Mörders. Dieser Tage Tage ließ Van Taylor sich von einer Wärterin' das Rasirmesser geben, angeblich um sich zu rasiren, und durchschnitt sich damit die Kehle von einem Ohr bis zum andern. Ehe
ncch der Sherlzf herbeikam, war der Gefangene eine Leiche. In einem an den Sheriff gerichteten Briefe bittet Van Taylor seine Verwandten in Castalla.m Ohw, ihn neben semer Mutter zu begraben; auch gesteht er ein, Ganlemer ermordet und demselben $oll abgenommen zu haben. In Castalia kennt aber Niemand den Namen Van Taylor. Agent Barclay von der Kinderschutz - Gesellschaft fand kürzlich Morgens um 6 Uhr in New Fort an einer Straßenecke die kleine Josephlne Hecker, als sie im strömenden Regen mit vor Frost zitternden Stimmchen Zeitungen verkaufte. Er hatte von der kleinen Verkäuferin gehört und suchte räch ihr. So nahm er sie mit nach dem Quartier der Gesellschaft an. der 23. Straße und 4. Ave., wo er zunächst eine . Tasse warmen Kaffees für die kleine! Straßenaraberln herbeischasste. Oh, wie das warme Getränk hinabrann und eine wohlthuende Wärme in den schwachen Gliedern erzeugte. Wie o.ierig die gebrechlichen Fingerchen nach den frischen Brötchen langten, die da bereit standen. So hatte Joscphine lange nicht mehr gefrühstückt, seitdem sie zurückdenken konnte, und willig folgte sie dann dem fremden Manne, der sie nach dem Pollzeigerlcht brachte. Dort ließ Richter VoorhiS, . nachdem er von dem Agenten die Einzelheiten erfahren, die Mutter des Kindes, Frau Mary tzecker, No.- 432 West 17. Straße, zu sich bescheiden, aber die Strafpredigt, die er . ihr zugedacht, blieb ungeredet, als er die Frau vernommen hatte. Da waren fünf kleine, nimmersatte Mauler Zu stopscn und Tag und Nacht mußte gearbeitet werden, um Hunger und Noth von der Schwelle fern zu halt:n. . So mußte das älteste der Kinder, Josephine, denn mithelfen, trotzdem sie für ihre 13 Jahre ein merkwürdig schwaches Dingelchen geblieben war: die wenigen Cents, die sie nacb Hause brachte, zahlten rni Haushalt doch schon mit. Tag um Tag .schlupfte sie um 5 tlhr Morgens aus dem Hause, um Zeiiungen.zu verkaufen, bis. die Schule begann, und nachdem diese vorüber, weiter zu hausiren,' um dann endlich f.ach Hause gehen zu können. Und thut sie diese Arbeit jeden Tag?" fragte v v ? ry . . rlicqier oori. zuzn ag wie ocn anderen war die Antwort, und ein stolzer Blick der Mutterfreude blitzte ?uS dem vor der Zeit gealterten Gesicht der Frau auf die kleine .brave Tochter herunter. Ja und wann hat denn bas Kind Zeit zum Spielen?" fraate der Richter nach einer Weile. Spieten?" echote es zurück im Ton der Verivunderung. JBix haben keine Zeit ;um Spielen. Bei uns heißt es arbeiten oder verhungern, von einem Tage bis zum Ende des anderen." Richter Loorhis schwieg betroffen vor diesem Einblick in das Leben der anderen halste der städtischen Bevölkerung-. Zr ließ das Kind wieder it seiner Nutter Heimlehren, crmahnte aber die Letztere, der Kleinen mehr Zeit zum Spielen zu geben. Ob's,helsen wird? Oom?UVtNVe. F a st a l l e b r i.t i f ch e n Officiere haben ihren Spitznamen, den sonderbarsten aber jedenfalls General - Sir William Olphertö, welcher kürzsich den Vorsitz auf dem Festmahle führte, das die Veteranen des , indischen Aufstandes alljährlich zum Gedächtniß gn die Belagerung von Lucknow feiern. Sem Spitzname . hat folgende Geschichte. . Eine Kanone war dem Bersten nahe gewesen als .dir letzte rtN, . scyug oaraus aogeseueri war. au Bedienungsmannschaften zauderb'en, sie'auf's Neue zu laden. Es war aber nöthig, das Feuer fortzusetzen. .Was that nun der damalige Capitan , Olpherts? Er setzte sich mir nickts, dir nichts auf das Geschütz und' rief: Hurrah. ihr'Teüses! Wollt Ihr jetzt feuern?" Und'dann feuerten die Teufel. Die Kanone besann sich und barst nicht. .Aber seit der Zeit heißt' der tapfere Of' :ier HeU fire Dick". . Jn der.Bank von Frankreich zu Paris ist ein kühner. Diebstahl verübt worden. Ein Angestellter des HauseS Hesse & Fils wurde von seinen Chefs mit .10,500 Francs, vesteyeno aus' verschiedenen' Vänknoten,zur Bank geschickt, um das Geld dort zu hinterlegen. Der Angestellte schloß daZGeld In eine Brieftasche die mit einer Feder und einem Schloß versehen war. Er war'lm 'Geschäftsräume der Bank eben damit beschäftigt,, seine Liste zu machen, während er -die Brieftasche neben , sich ' auf' eine Holzbank niedergelegt hatte." als sich von 'einer' Gruppe von drei Herren, anscheinend Engländer einer trennte um ihn um. eine Auskunft zu bitten: . Während der Angestellte - Mit .diesem' Herrn -sprach, schienen diei beiden anderen ihre Unterredung. fortzusetzen - undsich-um. den ersteren' nicht zu. kümmern,, ,Nach tx rheilter' Auskunft -.entfernten - sich die drei Herren und der Angestellte begäd sich mit'seiner'Tasche zur Kassen AlZ e.r die Banknoten' hcrvorziehen wollte,' war - die Tasche', leer.. Die geriebenen Gauner .hatten die. Bänkscheine herausgenommen, die. Brieftasche aber liegen lassen. - . " ' . .. . S) a'S' i m v e r g ä n g e.n e n Sommer in' Italien angenommene Gesetz über die Sprengstoffe hat jüngst in Viterbo' eine fehr, komische Anwen-. dung. gefündw.. DortHatt5 in ehe maliger Officier NamenS'FöMns ine sehr nükliche Erftndung zum Schütze gegen die überhandmhmenden ' Spitzbuben gemacht:, ein Allarmschloh. daö bei der Berührung 'durch einen Unkün digen einen Knall hören läßt, der ent weder, die Einbrecher sofort dttscbeuchen oder d Insassen der gefährdeten Wohnung -herbeirufen .soll.,' Deo Erfinder hatte zum Zweckender Patenterlanäung 'dem Praekten '.Zeichnungen Modelle ' und Beschreibung seine'? WunderschlosseS'-doraelegt ''und-ohne Schwierigkeit auch die PatentrrunL
'Dr. .'. . .
laust . . Kratzen r. Snia's . . ßer Brustthee . Nur in Original Packeten. Nur in Original PaSeteu. Nur lu Original Paöctcn. Preis Q K CcntS. Preis Cents. Preis CcntS. desselben erreicht. Als er fedoch einem Klempner bcrnach den Austrag zur Anfertigung des Explosionsapparates für seine Schlösser gab, wurden Follino und der Klempner trotz ihrer menschen- und ordnungsfreundlichen Absichten von dem Prätor zu Viterbo auf Grund des Sprengstoffgesetzes mit fünf Monaden Gefängniß bestraft und ihnen die Fortsetzung ihrer Arbeit verboten. Da Follino mit einer von der Regierung. , geschützten Erfindung, deren Ausbeutung der Richter untersagte, nichts anzufangen wußte, legte er Berufung ein und der Gerichtshof von Viterb) gab ihm Recht, indem er das Urtheil des Prätors Mangels eines Vergehens aushob. In Bochum erschoß der Arbeiter Dicken aus Husten der von seiner hier wohnenden Frau geschieden ist. den in Begleitung der Frau sich befindlichen Kostgänger Göbel mit einem Revolver. Dieser sowie die ehe malige Frau Dicken und deren Mutter kehrten gegen zwei Uhr Nachts von einem Balle zurück. Dicken hatte den Tag über Versuche gemacht, seineFrau zu bewegen, wieder zu ihm zu ziehen. und als diese erfolglos blieben, lauerte er den drei Personen am BahnÜbergang auf und gab drei Revolverschösse ab. . Ein Schuß ging Göbel durch den Kopf, der andere verletzte die Mutter an der Hand und der dritte verfehlte sein Ziel. Der Thäter wurde gleich verhaftet. In dem Hause des Restaurateurs Luee zu Amiens brach Nachts auf dem ersten Stockwerk Feuer, aus. Frau Luce eilte nach dem zweiten Stock, wo ihr Sohn schlief. Dieser sprang ans dem Bette und lief die Treppe hinab. Unterdessen drang seine Mutter unter das . Dach, wo die 18zährige Magd schlief, und weckte diese. Als Frau Luce hierauf wieder hinabeilen wollte, stand die ganze Treppe b reitS in Flammen. Die Frau öffnete ein Fenster und rief um Hilfe; aber vergebens. In ihrer Angst sprang sie darauf aus dem Fenster, fiel auf einen gerade des Weges kommenden Soldaten und kam mit einer schweren Kopfwunde davon. Kurz darauf erschien die Feuerwchr, die den Brand bald löschte. Die Magd wurde als halbverkohlte Leiche auf dem zweiten Stock aufgefunden. . In Barcelona lebte in der Calle del Hostal ein alter Mann scheinbar im größten Elend. Für Essen gab er' wöchentlich höchstens drei PesetaS (etwa 75 Cents) aus; seine Lum pen wusch er gelegentlich selbst, um die Wäscherin zu ersparen; sein ganzer Hausrath bestand, aus einer schmutz!gen Matratze und einem Stuhl. Den Nachbarn fiel nun dieser Tage ein starker Verwesungsgeruch auf, der aus der Wohnung, des Greises kam. Die Gerichtsbehörden wurden benachrichtigt, die Thür dann in deren Gegenwart erbrochen und, wie erwartet, seine Leiche gefunden. Mer man fand noch mehr, nämlich einige wohlverschlossene Blechkisten, die bei näherer Prüfung Papiere und Schmuckgegenstände enthielten, deren.Werth fast.drei Millionen Pesetas beträgt. . . Die bekannte Schiff, bauerfirma Farrow u.'Co. in London hat., fllrdie französische Regierung ein. Torpedoboot erbaut, das ganz aus Aluminium besteht und. dessen Probefahrt jüngst augezeichnete Ergebnisse hatte, indem die Durchschnitts-' fahrgeschwindigkeit etwa 20 1-2 Knoten. betrug, während ein' englisches Torpedoboot von derselben Große nur 17' Knoten zurücklegen kann.. Das Boot ist 60 Fuß lang und wiegt etwa 9 12 Tonnen. ,-r, Unweit vom Schlosse llynaud - fand man - die Leiche . eines älteren elegant gekleideten Mannes lnit, durchschossenem Kopse. Neben der. Leiche standen aus einer auf den Namen Richard Saatweber, Gutsbesitzer :us Preußen läutenden Karte folgende Borte: Verwandte habe ich keine, nur picin Diener wird um mich weinen. Zch habe in Monte Carlo in ze$n Ta;en 000,000 Mark verloren und kann licht weiterleben," ...... ; . l Nudh'ö Pile Suppository wird garantirt .für die Heilung von Hämorrh'oiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. ö0 Cts. die B05. Schicke zwei Poftmarken für Zirkuldre und Probe än Martin Nudy, regiftrirten Apotheker, Laneafier, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen auren Apotheken. Ward Broö., A. Kiefer Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten Indianapolis, Ind. - : Schön und rem ' . Soll daö HauS stets fein! Die besten Bürüen dazu kauft man bei S. S eb m e b 1 1 420 Oß MeCartr Yt, ' Zermalmten und ganzen C 0 1 c zu haben bei der IM'volis 6äs Co.
,
Heilt sicher
HItt Veirahe ein volles Jahr plagt 'VUUvU niich ein Lüsten. Taö dcstäncwk
im Halft blieb nach wenigen Tosen von Auqust Konig's Hamduraer Bruittree auS,
rer Schleim löste sich und nach Gebrauch von ein paar Packeten rerschand der Husten gänzlich.
Fred. Schultz, Columdus, SnifilClÖCtt. ich an''beftiLrusi! beklemmunzen und kein Mittel wollte belsen. Tckließlich gebrauchte ich Tr. August Äenig's Hamburqer 'Brustthee und ich war dald geheilt. Charles H. Arrre, 323 S. Prince.Straße, Lancaster, Pa. Erkattllngcttl Jl '.W König'S Hamburger Brustthee stets in meine, Familie vorrärhig und habe immer gefunden, daß dieser Tbee ein ausgezeichnetes Mittel ge gen alle Erkältungen ist. FranciS M. Bar rctt. 20ü N. Ann.Straöe. Baltimore. Md.
Bedenken Sie, daß die Wiöeonson Central Bahn rni bedingt daö Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minncapolis vnd dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. ? t. . e r zoeoenren ie lerner oap vie insu confin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin hcxühxt, mehr Geschäfts 1.1:1, !ii o 1 V - ? V piugc rrreiml ai9 irgcno eine anecre Linie im Nordwesten, daß der SpeiseAH fjHi. AH AaaRaHa( tll T4 I.AMk wuyui uujjiui((i 111 uiv iiytiiu einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Nouten, wenden Sie sich an den nach sten Ticket Agenten oder an Jas. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wiö DkeCYX Ci'X L ? 5l)tis ' Pltl'iel. Auszug ans der platform : Wir verlangen : Daß bei der Stcuereinschätztznng von dem Werthe des Eigenthums alle Schulden in Avzuq gebracht werden können. Eine Steuer von 5 Prozent auf alle Erbl chasten über im). Reduktion der Arbeitszeit in Fabriken und Bergwerken gemäß den Fortschritten in der Industrie. Verbot der Kinderarbeit in Fabriksn und Veramerlen. Verbot der Abgabe und Annahme freier iil!enoa?NlSayrkarten an und von oslent ilchen Beamten und Nüchtern. Staats resp. Gemeindeeigenthum an allen öffentlichen Verkehrsanstalten, wie Eisenbah nen, Telegraphen, Gas und Wassermer en u. s. m. Staatsbesitz und Betrieb der Beramerke. und Ausdebnuna de5 StaatZbe, triebes auf alle Jndustriezmeige, so wie sich die Nothwendig'eit dafür ergiebt. Silberprögung im Werthverhältniß von 16:1. Erwählunz deZ Präsidenten und der Bun oessenatoren m direkter Volksmabl. Ferner heißt es in der Platform: Wir glauben rncht, daß es die Aufgabe der Neaie runa ist, die Eisenbahn Corvorationen in ihren Streitigkeiten mit den Arbeitern zu unterstützen, und bemerken mit Schrecken, wie Richter eme despotische Macht ausüben, die nickt tm Cmklanae mit dem (Seifte der Ver saziung tteyt. Die Kandidaten. Für den Staat. Staats Sekretär: CbarleS . Roiiussn Fountaint.nn, Ehrlby So. StaatsAuditor : Edgar Ll. PerkivS ZndiZnapoN5. Marion llo Staats'Schatz'k'.tist r: AmsSB.Keedittt LrganSport, Cotz So. Smeralanwatt : EtlaS Holeamb. gort Branch. Siv,on Es. Tlerk der Supreme-Ceurt: ?t. Harry Montavmerv, B?no, LawienceCo. Superintendent dtö Sffentl. UntenichtS : JafonH. Slllen. Terre Haute. B:go (5o. Staat?. Statistiker: William P.Tmitb. Jrving:oa, Marion iGeologe. Edward Kwdle. Bloomingtcn, Monroe So. Richter der Supnme-Court, 4. Distrikt : D.H.CbamberS. New Cakie, Henry To. Für den Co'ngreßdistrtkt. TbsmaZ L.Ssst Madlfon Eo. Für daö County. üd:,leZ H Krause Clerk : Auditor: Gtmcn 5ckmalbo!,j. Schatznlkistkr: lbert H. Nrull. Sherifs: Peter H. Huglxö. Recorder:. Robert . Groif. Corcmr : . ' ' Tr. Tanner. Richter Crinnnal-Eer'cht : ' TLm. P. dktnsou. StaatSagwalt: . Philjv Rabdaport. Richter Superior Court No. 1: . SilaS M. Sbepard. Legislatur: ' Danie F. Kenucdh. Jared Lamdhier, . I. ' Springer. Aohn 2c? 1 ou. Jodn Grelg. Stilen Hightshne. Eounty'Lomn-issäre: Heurh Creft. !. Dittrikk. &. N. Hain,?. 2. D ftrik!. Für daö Township. Trustee : . CbarleS H. ZMnrr. Äisejsor: Claude C. Pcrsoaettk Frier enZrichier: - ' Harriso Ogborn. SNinoS WUlt r, Srrett M. iLalrod. Jodn'SNorrk. ConstaZ-ler : SSillim Sbsok. Stefln H. Wi'son. , Jodn bNasterS. illiam Harr man. Brttl's Dampf - Färberei. lStadlirt!S7I.1 Hr?enk!eid gereinigt. gctätM und ' reparirt. vamenkleioer eretaigi und efärbt ohne dtefeU im zu zertrennen. evisenvorhZuge u. Ehevllle Sorttiren gereinigt. Slaeee Handschu?', oret tat. Waare erden abgeholt nd adglleZerr. 56 3-3 Massachusetts Avenue. - . Lveiggeschäft : R. Jllinoi O alt.
Marktbericht. - Whelcsale'Preise. Groceritk. Zuck.-?: artkr GcrgeiderN.ZZ. cn?i"bnl. aeidcr 3.91.
Kasse: stcrcst. Banner, Lion und Java 21. 75c(in5PfdSLc!kN) Capitai2,c 3UIM2IC Bakota 20c !vla,tt lVe Getr. Aepfel 6c PftNiche 14 '..e H GcriniVcn öc Pflaumen 7t Aprikosen 16c Früchte und eüse. epfelperFaßfl.75 (5i:ror en per Kiste Oranaen ver Kiste 6.00 Kraut per Faß 75c jw:cvem ay f2.00 Rüben per Faß m Bohnen per Bush.l tzI.S0 . Kartoffeln per Faß tzö.25 Süb'Kartoifcln per Faß Mehl. Wiilter-Weizen pat. 4.00 Frühjahr-Weizen pat. Winter ertra 'Gewöhnliche? f 1.75 Roaaenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Lutter, Eier und Oeflfigtl. Butter, frische Sountry 14c - Eier, frifch,per Du?. 12c . Leb. KeWael: .ödn 1t tfuhSpring EhickenS 7c; vähne 8c; Zuriet? Hennen 5c; Enten 5c. Gänse IJ2Q per Dutz. .. fpi IN? rUMkrUNg l I 5 ' rkkimn Freunden und dem VuHltkum bin mit zur nzeige, dzß ich die W i r t h s ch a s t. Lcke Ghio und Noble Straße, übernommen habe, und mich demühln werde dieseUe zu einem angenehmen Sau.melplatz der Deutschen zu geftaiten. Veste Setränke und Ciserren ,e. ZU zairttchem Besuche ladei ein Sotttttb Leukhardt, Zu zkchlreichem Besuche ladet ein Scke Obio und Noble Otraße.. $ac. Metzger k Co. . vHauptquartier für alle Sorten von cinheZmischem und wportirten - Gier, Ale Porter, Mineralwasser, Wein und Cbampagneo.SU 5 SS OS MaryZavd Mr. etkphon Ns. 407. zit2ukg werd ach Sk, TtlUn Ut Ult crmöt icilie - . i ' , Mozart Halle l . - Henry Bietor. , DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Dieeräumige ud schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und .Privaten zur Abhaltung von Bällen,- Conzerten. und Versammlungen unter liberalen' Bedingungen zur Verfügung ' Feine alte - Weine
finden Sie in bester Auswahl und jeder Sorte -' tei :
arr . ! ..fl . i r . u&cii ciavivulst' - . - - , 1UUI Eis! Eis! EiS ! Wir bknlitzen da Coupon. Lyöem für bltkf erung von üli an unsere ßunten. Laufe Sie Jbre SonponS. bevor da SiS ettefcrt wird. Da wir einen uten Borraih von Et bePe. so find wir tn der Lage zu folgende Preis zu verkaufen z 100 tii 00 fb t einer ptefernn Mc eriosPftz 200 dt im if 0 tu etntt tefernng J0c er . Iv! di, zo) Pfd tn etaer Lieferung 17c , . tfc.-tk w t i. i . r - ' m
W(l ua 1 c i No. 33 Süd Delaware Str. , Billigsts Vreiss. & Freie, prompte Lblieferrmg ach
iwu uuu uui IU iinci -cicfriung XV 0 CD jltly HI DSD; Office : o. 223 Den tBalnntttt. XtL 1068. . Eisen- und Stahlwaaren ' Xcleg S88. . . ," Werkzeuge aller Art. Gartengeräthe. Lxwn Mowers.
Poultry Nettüig s Clemens Ronnenttt 184 & 186 Ost Washington Str. WM Mir w TI10 Tiventleth Centurjv' eine ausyezeiSnete Wochenschrift, welche.' fertschrittltch aesinnten Lesern sehr zu ttthi : len ist. An der Tenden, iwe .LozialistUch,' -werden doch andere fortschrittliche Thuriru darin unparteiisch besprochen. ' , - ' Man bestelle dirctt bei der UmaTjoldt Publishing Co., 19 Lftor Ne Vort.
msi
! ICas it
