Indiana Tribüne, Volume 18, Number 31, Indianapolis, Marion County, 19 October 1894 — Page 1

o o o 00 5eszn Sie die Offerte der Tribttne" - für - Unsere Tvolwnostclittttg ! - feiv Sie öie Offerte der Tribüne" - für - :.;J;': Unsere Weltausstellung ! AA r1 WA AA AV s 1 v y sv v W V W V JQyrgMsz 8 Osftce: SZo. 18 Süd Alabama StraYe. No. 31 Indianapolis, Zndiana Sreitag. öen 19 Gkwber 1894.

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Editorielles. The rneanest man in the worid is the spy and informer.

Nur ganz gemeine Menschen geben sich zu Spionen und Denunziznten her. HH Bis jetzt hat die neue Tarifbill nock keine besseren Zeiten gebracht. Sie wird auch keine bringen. Die Tarif, vosse wird bald :u Ende aesvielt sein, T ' II ' J V - T is espion.ee and Lckei. cnship were synonirnous, we would ." prefer not to be good citizens. respectable man would under no circumstances become a spy and informer. Spies'andinformers are generally not allowed to move in good society. - . , Wenn Spionage und good cii!5k!p gl.ichbedeuiend sind dann rcouen mx moei i .8m. f ? .i);tMt liht I 1 , ia w"T"0 WT " nq niqr zum pi.n nu Si. q pioneuno j an . . V s n -T. I.. ..,.. PZmlfliifrft nm - I vzn .n,i imyi i" -n-ir V-.fV-l. I

Ein republikanischer Politiker Ze.t in Anspruch, doch ist die Einrichsprach sich kürzlich einem thätigen Mit. tung j tzt vollendet, und eS können 25,.

aliede der Volkspartei aegenüber wie fsllslt mifl : ..ÄKr babt einen Vortbeil über unS. Eure Redner sprechen aus dem Herzen, sie glauben an das was sie J " 1 I taatn und darum können sie auch über, zeugen. Unsere Redner sprechen bloß gegen Bezahlung. Die Sache ist ihnen gleichgiltig, und sofern sie nicht früher oder später ein Amt erwarten, sprechen sie für die Partei, die am besten zablt," Der Mann versteht die Sachlage, daS muß man sagen. ES ist vollkom. men richtig. Die populistlschen Redner find Leute von Ueberzeugung, zumeist Leute, welche ein Ideal haben, und ein Herz für die Menschheit. Die demokraliscken und republikanischen Redner sind GeschästSvolitiker. Die Populisten machen den alten Parteien viel Kopfzerbrechen. Vieler ortS erklären sich republlkani'che und demokratische Conventionen zu Gunsten der Silber-Freipragung, um den Populisten den Wind auS den Segeln zu nehmen. Aber eS wird ihnen nicht viel helfen. Denn um die Silberfrage allein handelt eS sich nicht. Den west. lichen Farmern mag diese Frage von großer Wichtigkeit erscheinen, den In. duftriearbeitern in den Städten ist sie eS nicht. Für die Industriearbeiter, und die Lohnarbeiter überhaupt, sind noch ganz andere Maßregeln nothwendig, deren Zuvegcbnngen ganz und gar von den Populisten abhängt. Die alten Parteien haben lange genug Geleg'nheit gehabt, etwas für die Arberter ,u thun, und haben nichts gethan. Welche Veranlassung hat man nun lhnen für die Zukunft zu trauen ? ' I Wir find einstweilen nickt im Stande zu sagen, ob in Washington Court House die Miliz nöthiger Weise schoß, oder ob das Lynchen nicht anders zu verhüten war. Aber unter! allen Umständen war eS eine heilsame Lektion. ES wird genug im Süden gelyncht, und wir im Norden Kursen I dergleichen nicht aufkommen lassen, Wir verabscheuen sicherlich alleS BlutOcrßiccn aUt toie will man einem blutglerlgen Pöoelhaufen wehren, der r Lf..iv.-..a:. ist v v .i : x iiu üimuuiiuu iu. vtui uiuciuiiwcn i - Gerichtsverfahren vorzugreifen ? Wo ist die Garantie dafür, daß der Pöbel in lerner Wuty nrcyr elnen Un,auiorgen umbnngt, wenn man das Lynchen zulaßt 7 Jeder Freund der ossentilchen Ordnung muß das. unbeugsamste Aus treten gegen daS Lynchen gutheißen. Wenn nicht eine Aenderung in den wirthschaftlichen Zuständen eintritt, so werden dieselben im Laufe der Zeit absolut unerträglich werden. Da aber daS Volk einen unerträglichen Zustand nicht lange dulden wird, so ist, wenn nicht vorher daS Volk auf friedlichem Wege die Verhältnisse ändert, eine R 'volution unausbleiblich. Auf fried Ußem Wege kann jedo elne Aenderung der wirthschaftlichen Zustande nur herbeigeführt werben durch Anwendung deö StimmrechtS. Eine fftvolution Zar.n nur vermieden werden, wenn eine Partei anS Ruder gelangt, welche die Interessen deS VolS wahrt. Von den alten Parteien hat daö biö jetzt keine ij gethan, und wird es in gukunst 'keire

tbun. Diese Parteien stehen im Dienste der Millionäre, der groben Banken, der Eisenbahncorporationen, der Monopole und' der Trusts. Der

Geschäfts ' ann und der Arbeilömann verkennen ihr Interesse ganz und gar, wenn sie von den alten Parteien etwaZ erwarten. Die Zeit für eine Aenderun ist gekommen, und je länger man zögert, sich der neuen Partei anzuschließen, desto länger wird die AendeI rung auf sich warten lassen und desto langer wird' der Arbeiter Noth leiden. Drahtnachrichten C C Inland. Wet terauö sichten. Schönes Wetter; dielleicht Regen morgen und kühler. Man rüstet. slsfiinsltnn. 1 Tff. Die Ausrüstung unsere, reauläeen Vn.ee Bit em neuen Magazin.Eemebr geh, " so rasch vor sich, als die beschränkte 8elßnnflfäjiflfclt M Arsenals in Sp.ingfield gestattet.' Die Herstellung r O V o . komvlilirten Maschisen. die ,ur l Fabrikation nöthig sind, nahmen viel ' ' ' vw vtmm im oaqrc gcurrcri wer den. Wenn die reguläre Armee mit der neuen Waffe versehen ift, waS in emem Jayre ver bau ,ein oursie. ,o M . . . . . . . k. mmk ixt nelve an- die wuij, oeren Ausrüstung mehrere Jahre in An. spruch nehmen wird. Eine menschliche Bestie. Meridian. Miss, 18. Oktober. Will L. Martin, ein Farmer in Clark (5ounty, ermordete lefee Nacht sein kleines Kind, da eS ihm zu viel schrie. Sobald sich die Knde davon verbreit tete, thaten sich dre Rachbarn zusam men um den Verbrecher zu lynchen! Markin, ein notorischer Desperado. flüchtete sich in die Walder. wohin ihm . , Hunderte von aufgebrachten Farmern mit WinchesterS bewaffnet folgten. Dr. Schmidt'S Depeschen, Minneapoliö, 13. Okt. Dr. George Schmidt, der deutsche Reisend, welcher, wie berichtet, direkte Nachrichten über die Lage in Rußland! zu haben behauptet, sagt, daß er heute abermals eie Cbiffredepesche von Rußland erhielt. Dieser Depesche nach ist eine Revolution unvermeidlich, so bald der Zar stirbt. ' Die Studenten, die Armee und die Geistlichkeit sind vereinigt, den Zarewitfch nicht auf den Thron gelangen zu lassen und trotz der gegentheiligen Wünsche deS Zaren, den Großherzog Georg auf den Thron zu erheben. Der Zar ist fast wahnfinnig vor Angst, und wagt eS nicht, russische Aerzte anzustellen, da er bzfürchtet, dieselben könnten an der Verschwörung betheiligt sein. . m i I Ein ..lebendes Bild" verunglückt. B o st o n, 13. Okt. Mamie Strethmore, welche in dem lebenden Bilde , Die Geburt der Perle" sigurirte, wurde auf eigenthümliche Weise, schlimm verbrüht. Das Mädchen, nur in XricotS getUtket, steft in Der Ocuppe I uns eine Quelle rieselt über sie herab. DaS Wasser wird dadurch erwärmt, daß kochendes Wasser der Leitung zugeführt wird. Durch irgend ein VerI, . . , . .... ' " geöreht und daS Mädchen wurde eadurch nur von siegendem Wasser übermtn murnt antr a raik? tt,? k.i gössen. Es ist eine Möglichkeit vorHanden, daS Leben deö Mädchens zu retten. ß SlaatsuacvrtiHten Robb erhält 16 Iah r e. Libanon, Ind., 18. Oktober. Staatöanwalt Dulfch beendete heute Morgen seine Beweisführung und der Fall ging um 11 Uhr an die Jury, Nach fünf Stunden kehrte dieselbe zurück und fand den Angeklagten des TodtschlageS für schuldig. Daraufhin . wurde seine Strafe auf 15. Zahre Zuchthaus feZtgesetzt. Der Angeklagte sagte, daß er Freisprechung erwartet hätte, und seine Anwälte werden wohl ein neues Verfahren beantragen. Hier wird jedoch das - Urtheil allgemein als ein sehr mildeS angesehen, man hatte lebenSlängliche ZuchlhauSstrafe ' erwartet. Robb machte eine enttäuschte BZiene

und seine Frau veisiel nach der Ver lesung deö Wakr'pruchkS in ein foiw vulftvisches Scbluchen und mußte. auS dem Eericdtesaal mehr getragen älS

geführt werden. - 9!eueSaökompagnie. Wabash, Ind., 18, Okt. Die Wabash Fuel Eo.. ist der Name einer neuen'NaturgzSgesellschaft, welche be-abflchtigt,-auS Grant und. Miami County Naturgas nach Wabash zu pumpen. Die Gesellschaft besteht zumeist aus Fabrikanten, die' sich gegen die hohen Raten der alten Eakcompagnie wehren will. DaS benölhigte Capital ist $5000. ' ' ' '! i Ein Nachtwandler verlebt sich. . . Russiaville, 3nd., 18. Okt. Geo W. Thompson, einer der ältesten Bürger deö Städtchen? verlehte sich durch einen Sturz über daS Treppengeländer; er brach die Rippen. Der Unfall betraf Herrn Thompson, als er im Schlafe wandelte. ' ' IHM Pocken brechen wieder aus. .South B end,. 13. Ott. Man hoffte, daß in Walkerton die Blat.ern sich gelegt hätten und eröffnete so am Montag die öffentlichen Schulen. Am Dienstag mußten sie aber wieder geschlössen werden, da die Plage sich wieder in zwei Familien zeigte. ES soll jetzt ein PesthauS angekauft werden. O Große TmatoSrnte. ' SPiceland, Ind., 13. Okt. Die hiesige Fabrik für BüchsenTomatoeö hat emen ungeahnten Ausschwung in der Tomato Cultur hervorgerufen. Ein Farmer zoz auf 6346 Acre Land an SS Tonnen TomatoeS. Der Preis für die Tonne war $6." Hl ' VuSlanv. j 7Wle man popu läx.wird. Berlin, 13. Okt. Mit einem Schlage der populärste Prinz . in Deutschland'S Frauenkreisen zu wer, den, da hat Prinz Adolf von Schaum bürg. Lippe, der Schwager des Kaisers, fertiggebracht. Während deS jüngsten ManSoerS war's. Der Prinz bekam einen fürchterlichen Hunger und benutzte die Ruhepause, um in daS nächste BauernhauS zu gehen und dort etwas zum Beißen" zu verlangen, Die Bäuerin stillte gerade ihr Kind auS der Flasche, erklärte sich aber bereit, Eier zu holen und zu kochen, wenn der gnädige Herr" unterdessen daS Kind halten und demselben auS de. Flasche Milch geben wolle. Der hung rige Prinz fügte sich und alS wenige Minuten später einige Offiziere in daS HaüS i traten, waren sie nicht wenig überrascht, den Prinzen alS Amme vorzufinden. Dies hübsche ' Seschicht chen wurde bald bekannt und gewann dem Prinzen die Herzen aller Mütter Deutschlands. V ES lebe Krähwinkel oder: ommer langsam yoran. : Frankfurt, a. M., 11. Okt. 3n Hanau muß ebeö Fahrrad eine weiße Platte tragen, worauf mit rothen Ziffern die Nummer deS Rade? zu lesen ist. So will eS die Hanauer 3 Frankfurt a. M. muß jedeS Fahrrad eine schwarze Platte tragen, worauf mit weißen Ztssern die Numer des RadeS zu lesen ist. So will I v: - O r.. .,: , v ' lommt da gestern ein Hanauer Kaufmann auf seinem Rade durch e vi ivranikurler ozuer. canksurt a. M. und wird ahnungSloS, wie er ist, zu drei Mark Strafe verurthettt, we,lnun, weil sein Rad eine rothe Nummer aus weißem Grunde statt einer weißen Nummer auf schwarzem Grunde t'ug. Die erste Instanz sprach den Man frei, aber die Frankfurter Strafkammer alS zweite Instanz verurtheilte ihn, weil die betref senden Polizeioerordnunaen zwar unzweckmäßig," aber doch giltig seien, und es nicht Aufgabe deö Gericht sei,. über die Zweckmäßigkeit oder Unzweck Mäßigkeit einer Verordnung, sondern nur über die Befolgung oder Nichtbe fykgung einer Verordnung 'zu urthei len. Daß hier von ewem Doluö nicht ,m Entferntesten die Rede sein konnte. war der Strafkammer gleichgillig. Fia, justitia, pereat raundus! ihm . Wiener Polizeiroheit. ; Wien, lg. Okt. Ueber zehntau send Syiialiften versammelten sich

heute im Svsiensaat in der Landstraße. Die H.lle war nicht groß genug alle Erschienenen zu fasse i. Dr. Adler hielt eine feurige Reke z rElnsührung

deö allgemeinen Stimmrechtes. .Nach der Versammlung marschirte AlleS, begleitet von Hunderten von Polizisten zum Stadtpark. Als die laute singende und johlende Menge die StubenthorBrücke pasfirte, machte die Polizei einen vergeblichen Versuch die Menge zu zerstreuen. An der Ring Str. angelangt, warfen sich dreißig berittene Polizisten mit blanken Säbeln aus den Zug. Da- ... . . V tll v I MVfc... MMI Vfc. HMn k..; st,",,,-mk.. x;.r. .t. bet stürzte em Pferd, über dieses sielen uHt uhw vuiu wwijvcn vikkve unu ....v t.f V .-1. ex cc..v v Mniqen aus dem Boden. Blele Wer letzungen durch Säbelhiebe und Fuß ttttte fanden statt. Unter den vielen Verhafteten befand. sich auch daS.ReichörathSmitglied Dr. PerneStorfer. Diesen entließ man sofort mit vielen Entschuldigungen. Dr. PerneStorfer protestirte gegen die Brutalität der Polizei, die wiegewohnlich' die ganze Schuld träfe. Er wird die Angelegenheit in der morgi gen Sitzung vorlegen. ,,, Ehina und Japan. Tien Tsin, 18. Okt. Eine Depesche von Port Arthur, datirt den 16. Oktober, besagt, daß die Japaner den Hafen Thornton aufgaben und nach der kleinen Bai am Ping Fang marschirten. Hier wollen sie starke Verschanzuugen aufwerfen. Unter den Bewohnern zirkulirt das Gerücht, daß

nördlich vom Falu eine große Schlacht Schlägerei mit W. F. Rice zu tzl Buße geschlagen wurde. W:e eö heißt, fand verurtheilt und Wm. Mosty mußte die Schlacht am Montag statt. Ein- wegen einer Prügele! ebensoviel erzelheiten sind nicht zu erhalten. Die legen. Wegen Trunkenheit wurden chinesischen Behörden erklären, keine unter andern auch Jno McEarty und

Nachricht von einer Schlacht erhalten zu haben. DerEzarim Sterbe n. K e i n . " ALL" n b.e.. a-?: . . Be rlln, 18. 0. Die Kölnische

Zeitung hat eine Depesche von St. ben, freigesprochen und Ed. Derringer Petersburg erhalten, laut welcher der wegen leichten Diebstahls der Grand C;ar im Sterben liegt. Alle Mit- Jury überwiesen. Derringer hat geglieder der kaiserlichen Familie sind ftändigermaßen den Ueberzieher deS auf der Reise nach Livadia. ThoS. Stanton aus einem Saloon an

Es heißt, daß sobald die Prinzessin Alij von Hessen in die orthodoxe Kirche aufgenommen ist, die Trauung mit dem Zarewitch ftattfiaden wird. vie Trauung soll noch vor dem 20. Rov. in Livadia stattfinden, an welchem Tage die großen Kirchenfeiern beginnen. Die formelle Ernennung deö Zarewitsch zum Regenten wird stündlicherwartet. Berlin, 18. Okt. Der Munizi- ' " I palrath verwarf mit 91 zu 13 Stimmen den Vorschlag der Sozialisten, ' laut welchem 8 Stunden der gesetzliche Arbeitstag für alle von dem Rath anv ' ' aettellten Personen Um soll. i i i - Kabel-Notizen. ? Der italienische Gesandte Gras Torielli soll nächsten auS London abberufen werden. ' AuS Barcelona wird gemeldet, daß die Hinrichtung deS am Liceo Theater betheiligt gewesenen Anarchitun S.,.dr Frcnch unmittelbar be. wumtt. ,t (jaiic gcticcn ivcnu cinc Itrtf tffiXitnA t!f s.iiti ,, m . m tmnY n c. .44. n O( c. v f . i . uua u i.... oh. Praftdent Pener von Francreich hat den Cemvonisten Verdi zum Lunch eingeladen. Dem Bankett zu Ehren von Sohann Strauß in Wien wohnte inkognito der russische Großfürst Constantin bei, welcher sich auf der Reise nach canö. Trotz des Verbots der franzoftschen egrerung ist aus den 21. x;. em Strerkampf in NimeS auSgeschrrel iV ... I vrn vrvru. . yhili will 1L9S dle GoldwSHrung einführen und zu diesem Zweck in Europa 20 Millionen Dollars borgen. In Perugia, der italienischen Festung in der gleichnamigen Provinz, find gestern die Deutschen Bernhard! stranke und Emil Scheel und der Oesterreicher Franz Essig als angebliche Spione verhaftet worden. Auö Waleö wurden gestern mcht ven'ger alö 5000 Tonnen Zrnkvlech nach den Ver Staaten dersöickt. naq ven er. raaren ver,q,ar. Dle Weinernte in Portugal t.v--f:x - v,v ganz aupciüivcnni U" aukgefallen. Verstopfung und alle öeberltiden werden durch Hood'ö Pillen geheilt.

ScblffSnacbri'Hten. Angekommen in : R e m S o r k.- sMu" von Bremen. Bremen: !hn" von New Fork. Neapel: Fuld'a" von New Jork. Rotterdam: Maaödam" von New Sork.

Baltimore: Stuttgart ti von Bremen. Ge,leral:Agentur. Feuer-Verficherug. Collektion von I stY . , j , . '"ethe, Geld an- und auszulelhen. Scklsssckn,. Ns,ss,. ?iflLV I .' '1 : 7T I ' - -r-ii und Crbschastserhebungen. A. M e tz g e r GrundeiAenthumS Agentur. Ergründet 1863. hiesiges. Volizetgeritdt. Bert Bailey, em gänzlich verkommener Mensch, wurde wegen Bummelei und Arbeitsscheu zu $25 Buße und 30 Tagen Arbeitsbaus und Zrank Dieb weaen Imsiicbelassuna seiner Familie zu $100 Buße verurtheilt. Dtetz hat sich seit einem Jahre um seine Frau sast gar nicht mehr gekümmert und sie mit ihren 7 Kindern in großer Vedrängniß sitzen lassen, obwohl er nachweislich stets lohnende Arbeit hatte. Benjamin OwenS wurde wegen Rosa Armstrong mit $1 bestraft und Mamie Harrison und Otis Havehill warben wegen Ehebruchs rn ie $25 Buße verdonnert. .. 2ohn.Burns wurde von der Anklage, dem M. O'Leary $20 gestohlen zu hader Mississippi Str. mit auf seinen Wagen genommen, denselben aber drei Skunden später wieder, nachdem ein Blechschlldchen, ein Taschentuch u.a. daraus verschwunden war, an seinen Ergenthumer zurückgestellt. Derringer behauptet, daß er, bekrunken wie er war, den Ueberzieher für fernen eigenen angesehen und in den Wagen zu seinem eigenen, dem andern ähnlichen, geworfen habe. Von den übrigen Sachen will er nichts wissen V C . !t... . i. n eine von rom in oer serrung veröffentlichte Anzeige meldete sich auch v. e;.v. . . a oi ..if!fii . i. Oino ves Amisicytrocuens, oas '"nem Venger zuge,reur muroe. erI r t : et r : . .. r e cv . . "nger oenaym n aoer oer ,erner Veri , . .. Haftung jeyr verdächtig, er mupte erst aus ernem Winkel fernes Hauseö hervorgezogen werden. Beöyalv derwies Stubbs die Sache an die Grand Jury. Ttcverltcv leset Jvr die in dieser Zeitung veröffentlichten Uugniße betreffs l Hood's Sarsaparilla. ?. 3's" hm. wrm r m tm w v M..... I ' r irO Nachmittag wurde aus Crown Sill die Leiche der ftnrn Elua beth Harrison, einer Schwagerin deS Srpräsidenten Harrison, neben ihrem 1870 verstorbenen Gatten beigesetzt. Der Fall Wm. W. Mooneh Mfg. ko. wurde gestern von der Ciru. . gegen etc Vurroro cc eorge txw c. ew. t a. A rr cuit Court von Marion Co. inö BundeSgericht übertragen. ' ES handelt sich um Z500t 1. i, sr , r r PjAJU Ein SrtraExcursien?ug wird nach Cincin nnn iti über die C. H. & D. Bahn, am Sonntag, den SO. Oktober h n. Sonenug verläßt die Union Staio um uftb cincinnaj; nieder ist um 7 30 P M. - ..4 Dnö ,st vlleicht dre letz e Geleae'-heit ihre reunie m der Que.n Citn ,u besüldenso b nützen Sie dieselbe. Also nockimalö. daö Damm ist. S8 Oktober und der Prriö 51,00 fürdieRmdah't. . P. BALD WIN, d. ?. a. dianapU,Jnd.

Ms und Retour.

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