Indiana Tribüne, Volume 18, Number 29, Indianapolis, Marion County, 17 October 1894 — Page 2
!S
I w
Jndiana Tribttne. Erscheint Täglich und OonntagS. Die täglich .Tribüne- kofttt durch den Trlgn iSenttz er Voche. die eonntazI'.Tribüne' I ZtntI per lZoche. Beide uf enraaen 15 Senil oder M entt per Monat. Per Poft ,g,schitt t Vor TuHbealung'lper Vahr. ' . '-' Olsice : 5!o. 18,Süd Alabana Str. Indianapolis,, 3nd., 17.-Oktober. '94 Sie Krankhe.t deS Kaisers vou Rutzland. Die beunruhigenden Nachrichten übe? die Krankheit des Zaren mehren sich seit Kurzem und von Tag zu Tag werden neue Details bekannt. Eine ganze Nhe7 don .KrankheitZsymptomen ist namhaft gemacht, eine Anzahl von Krankheiten, an denen der Zar leidcn soll, aufgezählt aber Niemand vermöchte, zu sagen, waS .daran Mahres und was Falsches und Uebertriebenes, sei. Den Combinationen ist, hier Thür und Thör geöffnet. ' Einige Klarheit dürfte'jedoch in die Situation gebracht werden durch die Mittheilungen, die eimm Briefe einer in Petersburg leben den dlplomJtlschen Persönlichkeit entstammen und welche die telearnischen Meldungen von der Uebersiedelung des Zaren -nach Livadia bzw. Korsu.und die Berufung des berühmten Berliner Specialisten Prof. Leyden zu dem tranken Potentaten in interessanter Weise ergänzen. Es ist' eine Thatsache, dafc der Zar cleichzeitig von zwei Krankheiten heimgesucht ist: die eine ist hochgradige Neurasthenie, verbunden mit Anämie und infolge dessen mit Schwächezuständen, dcren jeweiliger Eintritt auf die Ums;rbung geradezu alarmirend wirkt; iiber den Charakter der zweiten sind die Aerzte noch keineswegs im Klaren. Die Petersburger Hosärzte diagnosticirten Zuckerkrankheit, Professor Sacharjm aber warf, ihnen Unwissenheit vor und hielt e- gar -nicht der Müh? werth, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Er selbst glaubte zuerst an Bri.'bt'sche Niere, soll aber später seine 'Meinung dahin modif'.'irt haben, daß . öalicherweise sogar eine tuberkulöse Erkrankung der Niere vorliege. Wenn man auf dieFälle von derartigen Leiden in der nächsten Familie Rücksicht nimmt, so ist man nur zu leicht genet Sachalins letzte Diagnose als wahrscheinlich anzunehmen. - . Jahre hindurch schien die mächtige Ccnstitution des Zaren allen äußeren Einflüssen Trotz zu bieten und man hat ihn nicht mit Unrecht' als einen der stärksten Männer seines Reiches . be-zeichn-t. Man erinnert sich noch genau eitier Scene, die sich im Winterpalais le'' einer intimen Soiree im Winter 1S86 zutrug. Ein Berliner Pnstidigitateur dürfte sich: infolge einflußreicher Empfehlungen im Salon der Kaiserin produciren, und er zeigte verblüfftr.de Kartenkunststücke. Als.'er. damit zu Ende war.'' trat' der Zar an den Zihh desPrestidigitateurs heran, nahm ein Packet französifcher Karten, 'die daselbst lagen, und Äit .den Worten: Mzchen Sie das nach, wenn Sie können!" riß er mit einem einzigen gewaltigen Ruck das ganze Spiel der Quere nach so auseinander als ob es in der Mitte durchsägt worden wäre. Seit' -lugust dem starken, gab es, wohl kei--r.cr. Harscher von solcher imponirenden Körperkraft wie den Zaren. ' Ab -mich dieser unverwüstliche . Organismus konnte den - fortgesetzten Gemüthserschütterungen auf , die Dauer -,. nicht! standhalten. 'Von dem Tage an, da er unter dem entsetzlichen. .Eindrucke.. der. Ermordung seines Vaters.-den Thronbestieg, von der Entdeckung der gehei men Nihilistendruckerei im Marineminisierium und der ersten Nihilistenverschwörung gegen' sein' Leben bis zur Eisenbahnkatastrophe von Borki. hat Alexander der Dritte Dinge erlebt, die auch die Constitution des phänomenalVtn Kraftmenschen zu unterminiren geeigne! gvesen wären. Und obwohl nach d:r Katastrophe von Borki die Wack.samkeit der Umgebung des Zaren sich vcrtthnfacht hat, so' ist dennoch in dem Zustand der inneren Unruhe des Zaren keine nennenswerthe Beränder....,! B:sseren eingetreten.... .fi . Was im Auslande über die letzten (Gründe, welche denAusbruch des schweren L:ioens des Zaren verursacht. haben sollen, verbreitet ist. muß' fast -seinem ganzen Umfange nach als übertrieben l ezeich.'et werden. Als authentisch da? gegen kann gelten, daß die so' plötzliche Steigerung der neurafthenischen Krankheit des Zaren '.dadurch 'hervorgerufen; wurde, daß die Aerzte ' bei dem 'Großsurften Georg ein unheilbares Leiden rcnstatirten. Großfürst Georgs der 'jetzt im 23. Lebensjahre steht, ist der Lieblinalfofo seines BaterS. ES ist befcnnt, daß sich Großfürst Georg bis vor Kurzem in Abbas-Tumas im Kau kasus befand. Scbon die lekten Berichte über den Zustand des Großfürsten riefen bei dem Zaren eine schwere Melancholie hervor. Bov, seiner Ablei aus Petersburg nach Bjelowesch,. wohin die Aerzte den Zaren schickten, weil sie von dem Einflüsse des dortigen Klimas eine Besserung seines Zustand des erwarteten, saß der Zar Nächte hindurch wach in .seinem Schlafzimmer. Zwei Tage vor der Abreise kam er Nachts nach ein Uhr persönlich in das Telegraphenamt im Winterpalais dictirte dort dem Telegraphisten eine.De-, pesche, die nach Abbas'Tumasan den Großfürsten Georg 'gerichttt war; der Zar erklärte,. daß er. gleich. hier'.im.Te-. legraphenbureau auf die Rückantwort warten wolle. Als sich der Teleara.' pbenbeamte ein Herz faßte und dem .Zaren bemerkte, daß bis zum .Eintref sen der Rückantwort auö .AbbaS-Tu mas immerhin , einige Zeit , verstreichen . ?? . i . r -i . ' ' iruroe, wei. oas ooruge eiegrgpyeyamt die Depesche erst nach dem von dem Großfürsten bewohnten? Palais zustel Im müsse, erwiderte der Zar: .Das
is'ntajß, ich' werde tioydenl yter warten!" Und er blieb thatsächlich in dem verhältnißmäßig kleinen, von der Hitze des Gaslichtes erfüllten Raume und barrte dort anderthalb Stunden.
bis die Antwortdepesche vom' Großfürsten Georg eintraf. Sie war von dem Leibante des Groktursten unterzeichne: und lautete nicht befriedigend.... Der Zar kehrte in leine Gemacher zurück aber nicht um zu schlafen. Er ließ sich in seinen, Fauteuil nieder und weinte. Dann sprang er aus. rang verzweifelt die Hände und rief: 0 Gott, was habe ich aetyan, oan xvl mich so schwer strafst!" Diese erschütternde ?cene wurde am naWen Moraen von den Adjutanten des Zaren den Würdenträgern im Winterpalais geschildert und die Erzählung mackte bald die Runde-durch die ganze Petersburger aristokratische und diplomatische Gesellschaft. ' Mit der -3m scdlok der Aar den Großfürsten Georg immer, mehr in sein Herz. Man sagt, es ser vieö dem umstände zuzuschreiben, daß Großfürst Geora der- seinem Later - übriaens sehr ähnlich sieht sich vollständig m dem Gedanken-, und Gefllhlskreise des Zaren , bewege, während-dageaen .der Großfürst -.'Thronfolger Nikolaj eher c rr rr. rr. w. W'Ji.n uniei oem v?mztuc vp vuiuju-v ses stehe und-insosern'sich hierzu. Anlaß bot verrieth, daß er 'liberalen Anschauungen zuneige , Was über die vassaiieren . Biebunaen des" Tbronfolerö ,u einer. Tamerm des.MarienourLerHoftheaterszFran K.' in die Oeffentllcyiei? orang,,eniz pracy -zum grüßten Tbeile 1er'iWabrbeit nickt? und aebört -l-l--, , , " V ' auch nichtin tt,Rahmen einer ernsten Betrachtung. D!e.'letzte. Phase . in der Krankheit des Zaren trat anläßlich des'.Aufent-t.n.- . m.-,L.f. ij...nx I)Cl3 IN jewwei.cy ein, wo '.'.unmittelbar nack einem Fofdiner eine Version behauptet sogar, schon während -'TL.fii . ! resieioen utoziitucn ciniicuic;i, cui Umstand. . der sofort u dem Geruchs Anlaß bot, daß man den Zaren zu dergiften versucht habe. Wie Aerzte enlschlössen sich für rasche Orts- und Luftveränderung lind der Zar wurde nach Spalä' gebracht. . Es . war sein j i JjL , ymt m t jkhnllchster,Wunjch. den rovfurnen Geora.'dort .bei- sich ,u - baben. Alle Vorstellungen, die - dagegen erhoben wurven, levtt.ver unier -yranen vorccbrackte Einwand der-Äarewna. die befürchtete, daß die Reife für den kran- ' m . r t" fi . . !ti n , . ich roöiurnen verqangniszoou lociucu konnte, blleveni erfolglos, so .wuroe denn Großfürst Geora nach Svala aebracht. Das Wiedersehen zwischen Bater und Sohn war rührend, n ver ersten Nacht, die der kranke Zar und sein kranker Sohn unter Einem Dache verbrachten, ernanete sich ein Äorsau. dar.für das schon geschilderte Verhält iß zwischen Vater und Sohn höchst charakteristisch ist. Als die Zarewna. die, ihrer Gepflogenheit gemäß, bis lange nach Mitternacht am Krankenbette ihres Gemahls geweilt hatte, stch anriirf jonr - iint einioe Stunden der Ruhe zu pflegen, erhob sich der Zar von seinem Lager,- kleidete sich rasch an und lleb- sich von seinem Leibkammerdiener nach dem.mehrere Zimmer weit entfernten Gemache bringen, in welchem fein Sokm Geora schlief. Dort trat der Zar auf.den Zehen,- den Athem anhal-tend,-bis-an das Lager- seines Sohnes heran um sich zu überzeugen, daß derselbe schlafe. Und nach dieser nachtlichen .Excursion. kehrte er wieder zurück : ' r ra i:.r ...w l rn jcinc emaucc, lies gcucui, uuu in seinem von der -Krankheit gebleichten Antlitz zeichnete der Schmerz tiefe Furchen. Eine . Erkältung, welche sich der Zar bei diesem nächtlichen Besuche seines Sohnes zugezogen hat, ist die Ursache- der Verschlimmerung seines Leidens .... Feldmarschall Graf Yamagata. ' 'Bei seinen Landsleüten galt d:r Sieger. von Pingyang. der Feldmarschall Graf Iamagata von jeher als ein Stratege ersten Ranges. Thatsächlich hat er auch bereits mehrfach bei Gelegenheit innerer Kämpfe als Füh,rer Proben hervorragender Tüchtigkeit abgelegt. Allein nicht blos seine Erfolge, sondern auch seine persönliche Tapferkeit, sein schlichtes, offenes und gerades Wesen, seine Leutseligkeit gegen -Jedermann haben, ihm im Volke eine- außerordentliche Beliebtheit derschafft. Seine Ernennung zum Oberbefehlshaber der japanischen Truppen in Korea ist daher in ganz Japan mit großem Beifall begrüßt worden. Graf Aaniagata stammt aus dem im west lichen Japan gelegenen Elan Ehoshiu. dem. neben dem Elan Satuma das Hauptverdienst an. der jetzigen EntWicklung. Japans, gebührt. Aus ihm ist eine ganze Reihe der hervorragendsten Männer des modernen Japans hervorgegangen, unter denen wir aufcer Famagata nur den, Premierminister Grafen: Jto. den durch seine Thutigkeit als Minister des Auswärtigen wohlbekannten. -Grafen Jnouye sowie auch '-'den japanischen' Gesandten am Berliner Hof. Vicomte Aoki, nennen wollen. Schon in dem Revolutions kriege von. 1863 erwarb er sich, an der Spitze der Truppen seines Clans für den Kaiser gegen den übermüthig gewordenen . Shogun kämpfend, große Verdienste.. . In ,der . Stellung eines KriegsratheZ entwarf er den Feldzugsplan, eroberte, dann mit feinen Truppen die kurz vorher in die Hände x Rebellen gefallene Burg, von Nagoya zurück und nahm auch an dem weiteren Feldug im nordöstlichen Ja pan den thätigsten Antheil. Bekanntlich endete der Kampfe mit dem Sturz des letzten ShogünS, der Abschaffung diese? AmteS-unh:der Wiederaufnahme der vollen Regierungsgewalt durch den Kaiser selbst. In Anerkennung seiner Verdienste erhielt Graf Famagata eine jährliche Rente von 600 Koku Reis. .In den beiden. nächsten. Jahren unternahm .er. eine Informationsreise durch die größeren europäischen Staaten. Als im Jahre 1374 Differenzen mit Ehina . über . Korea entstanden,- die schon damals beinahe zum Kriege geführt.ätten, . war. gamagata bereits zum Oberbefeblsbaber in .dem droben-
den Krieg: ausersehen. Er begab 'sich mit eine? Abtheilung Truppen nach dem äußersten Westen,. um gegebenenfalls sofort nach Korea übersetzen zu können. Das japanische Volk hielt ihn schon damals für den rechten Mann, um die Halbinsel zu erobern -und den alten Kriegsruhm Japans gegenChina zu erneuern, doch wurde jener Zwist friedlich beigelegt. Eine hervorragende Rolle spielte Aamagata dann bei der Unterdrückung der sogenannten Sa-tuma-Revolution, welche, mißvergnügt und grolo. der frühere Kriegsminister Saigo an der Spitze von 14,000 Samurais im Jahre 1877 unternommen hatte. Das kaiserliche Heer führte Prinz Arisugava; ihm zur Seite stand Aamagata. Nach siebenmonatigem, schwerem Kampfe war die Macht Saigos im Schwinden, von seinen 14.000 Getreuen waren nur noch 500 übrig. Da richtete Famagata als alter Freund Saigos ein in rührend freundschaftlichem Ton gehaltenes Schreiben an diesen, worin er iön auf die Aussichtslosigkeit längeren Widerstände? aufmerksam machte und ihn 'dringend ermähnte, den Leiden der unschuldigen Bewohner des Landes und dem furchtbaren Hinopfern von Menschenleben ein Ende zu bereiten. Saigo, tief bewegt, antwortete, daß er den Rath befolgen werde. Im nächsten Gefechte suchte und fand er den Tod. Weinend stand Iamagata an der Leiche des ehemaligen Freun-
des. In der nachfolgenden Zeit nahm er mehrere Male die Aemter des Kriegsministers, des HausminilterS sowie des Premierministers ein. In der Regel in schwierigen Lagen erging der Ruf seines Kaisers an ihn. Dies ist auch jetzt der Fall gewesen. Mondschclttler it, ArfansaS. Seit Monaten wüthit eine blutige Fehde, ein Kampf bis auf , das Messer, zwischen den Bundes-Steuerbeamten, welche in Dutzenden don Deputy Marschällen vorzügliche Kampfgenossen haben, und den von. der Cultur nur wenig beleckten Gesellen, welche in dem westlichen Theile des Staates Arkansas Schnapsbrennereien betreiben, ohne Onkel Sam den schuldigen Tribut zu entrichten. Auf beiden Seiten wird mit der größten Erbitterung gefochten und in zahllosen offenenScharmützeln. wie in heimtückischen Ueberfällen ist Menschuiblut yergossen worden. Die bisher verübten Mordthaten sind thatsächlich so zahlreich, daß die Criminalgeschichte des ganzen Südens kaum mehr Blutcapitel aufweisen dürfte, als diese Fehde während der letzten Wochen. Mit erschreckender Schnelligkeit folgte ein tragisches Er eigniß- dem andern auf dem Fuße und der Kampf hat erst begonnen. Wie viel Beamte noch ihr Leben opfern müssen. ehe die rn den Bergen hausenden, dem Gesetze Hohn sprechenden Banden von dem Schnaps brennen lassen, ist nicht zu sagen; vielleicht wird das Treiben der Mondsckelnler überhaupt nicht un terdrückt. In den Counties Montgomery, Howard, Sevier, Pike und Po!k,welche zusammen beinahe ebenso groß sind wie mancher der Neu-England-Staa ten. hausen die Mvndscheinler. Die Gegend ist bergig und waldig, aber auch reich an fruchtbarem Farmland und in vielen blühenden Ortschaften leben friedliche, gesetzliebende Bürger; allein das genirt die Mondscheinler nicht in ihren Operationen. Mit der Wildheit Z von Raubthieren, welche in ihren Lagern gestört werden, machen'sie den .Beamten Onkel Sam's jeden Zoll Terrain streitig und ehe sie sich ergeben, sterben sie lieber mit der Waffe in der Faust. Noch nie zuvor war- die Zahl der Mondscheinler' so groß wie jetzt. Wie behauptet wird, haben sie durch die aus den Staaten Tennessee, Nord-Carolina, Alabama und Georgia verjagten Gesellen, welche das gleiche Gewerbe betrieben, denen aber die Bundesbeamten den Boden zu heiß machten, Zuzug erhalten. Andererseits ist dasselbe bedeutend einträglicher geworden und das Risiko, welches die Mondscheinler laufen, bezahlt sich gut. Durch daö neue Gesetz ist nicht allein die Whiskysteuer auf $1.10 per Gallone erhöht, auch ein um eine Gallone höheres Spiritusquanlum muß von jedem Bushel eingemaifchtem Getreide riachgewiesen werden. Der Mondscheinler nun findet in dem benachbarten Jndianer-Territorium willige Abnehmer für sein Produkt zum Preise von 53 bis 54 die Gallone; dem Gesetze, welches den Schnapsverkauf dort verbietet, wird eben ein Schnivvchen geschlagen. In den an das In-dianer-Territorium . grenzenden Counties Pike. Montgomery, Sevier und Polk steht denn auch das Mondschein-lr-Unwesen in .vollster Blüthe. Jüngst unternahm der' DeputyMarschall Tom Grissom einen Streifzug in das erstgenannte County, um zwei sowohl als Mondscheinler, . wie auch als Desperados bekannte Brüder Cook festzunehmen. ' Begleitet von mehreren Countybeamten ritt' Grissom einen romantischen Waldweg, 'der zu dem Cook'schen Schlupfwinkel führte, dahin, als er der Gesuchten ansichtig wurde. Die Aufforderung sich zu ergeben, beantworteten" die "Kerle mit dem Feuer aus ihren Winchesterbüchsen. Ein wüthender Kampf entbrannte, in welchem Grissom. sein Leben verlor und mehrere Mann seines Trupp verwundet wurden; . auch .einer der Cooks wurde angeschossen, allein mit Hilfe seines Bruders entkam, er in die Berge.' Ein anderer Beamter, welcher in der Mondscheinler-Fehde. gefallen, . ist der Devuty-Sheriff'. Martin' - vom County Polk.i Dieser hatte den Marschällen - Carpenter und McClure ' auf einem, -Streifzuge gegen 'die Mondscheinler so. wichtige Dienste geleistet, daß dieselben vier Brennereien zu zerstören und IS Gefangene zu machen im Stande' 'waren.- Zur Belohnung wurde Martin zum DeputyMa schall, ernannt, allein er hatte . kaum seine Äestallunz erhalten, als 'er eines Abends an die Tbüre seines Hauses
gerufen und aus dem 'ylnleryalle erschössen wurde. Der Verrath eines jungen Mädchens, deren Geliebter einer Bande von Mondscheinlern angehörte, hat vor wenigen Tagen den Deputy-Mar-schällen Carventer. Kina. Reed und
Greene eine Brennerei in ' die Hände gespielt, wobei es freilich nicht ohne Blutvergießen abging. Das Mädchen wollte ihren Geliebten lieber im Gefangniß. als todt sehen und sie beschrieb den Beamten die Lage' der im Gebirge versteckten Brennerei. AIs die Letzteren sich beim Morgengrauen her anschlichen, trat einer von ihnen aus Unachtsamkeit auf trockenes Reisig; das Knacken verrieth die Beamten einem in der Brennerei arbeitenden Manne Namens John Diver und dessen achtzehnjährigem Sohn Jesse ihr Nahen. Im Nu verbarrikadirten sie den Eingang, woraus sie ein heftiges Gewehrfeuer auf die Beamten eröffneten. Allein Letztere ließen sich nicht einschüchtern und erwiderten dasselbe, während sie die Brennerei attackirten. Nach weniaen Minuten rief der alte Diver, daß er sich ergeben wollte. Dle Thüre wurde geösfnet und nun fanden die Beamten ihn und feinen Sohn aus zahlreichen Wunden blutend vor. Schleunigst wurde ein Arzt requirirt. der die Mondscheinler verband, worauf sie auf .Tragbahren in das, Gefängniß transportirt- wurden; die Beamten selbst waren mit unbedeutenden Verletzungen davongekommen. Dies sind nur wenige der, blutigen Scenen, welche sich in dem Mondscheinlerkriege abgespielt haben. 66 Brennereien sind während der letzten elf Monate zerstört, zahlreiche Gefangene gemacht, manches Menschenleben ist vernichtet worden, und das Ende ist immer noch nicht abzusehen. Vom Jnlanve. Einen Niesendrachen besitzt E? - Staatssenator Cyrus Flazwben von Eoncord. N. H. Er läßt denselben fliegen, sobald der Wind bläst, und dann werden an Ringen die Leintücher vom Bett des Senators in die Höhe gezogen, wo sie mehrere Stunden bleiben. Diese Lüftung, behauptet der alte Herr, ist das beste Mittel gegen Rheumatismus. In Quincy in Illinois wird der Prozeß gegen die Kingstoner Weibkappen verhandelt, welche der Ermordunz des Nähmaschinenlgenten Salomon P. Bradshaw angeklagt sind, der in der Nacht des 17. Juli 1893 in der .Wohnung von Kittie Breckenridge zu Kingston erschossen wurde. Nachdem den Geschworenen der Eid abgenommen war, erhob sich der Staatsanwalt Akers und ließ die Klage gegen Wm. Belts und George Dougherty fallen. Verblieben also noch Neun, die wegen des Mordes prozessirt werden, nämlich: George und Henry Kistner. Geo. W. Nations, Geo. Callahan, John W. Bowman, Wm. Campbell, Dan. Belts. I. Tomlin und O. P. Vuffington. In dem Hause von Fred. Schleifer in Holland, N. Y., hat Louis Keßler seine Frau, mit welcher er unglücklich lebte und die deshalb zu ihren Eltern zurückgekehrt war, erschossen und dann seinem eigenen Leben ein Ende gemacht. Keßler hatt? die letzten Tage bei einemNachbar, Paul Becker, geweilt, fast gar keine Nahrung zu sich genommen und sich stundenlang im Schießen mit einem Revolver geübt. Dann brach er nach der Farm Schleifers, seines Schwiegervaters, auf und äußerte beim Weggetxn: Wenn heute dort drüben Jemand zu Schaden kommt, geh' ich nach dem Walde und erschieße mich!" Becker versuchte vergebens, Keßler, zurückzuhalten und ihm den Revolver abzunehmen. Keßler traf seine Frau, als sie sich gerade nach dem -Zimmer ihrer Mutter begeben wollte. Er schoß sie in den . Hinterkopf und tödtete sie auf der Stelle. Schleifer war zur Zeit nicht zu Hause. ,. Zwei Nachbarn, die auf den Knall des Schusses herbeieilten, verfolgten den Mörder und. fanden diesen als Leiche unweit der Scheune SchleiferS.' Er hatte sich in die Schläfe geschössen und die Rechte hielt den Nevolver.noch krampshast umklammert. In Gemäßheit einer Verfügung des Richters Shiras vom Bundesgerichte in Dubuque, .Ja., hat der Spezialagent des Pensionsbureaus,- E. F. Waite. dem Gerichte die Dokumente übergeben, welche in dem Privatbureau des betrügerischen Pensionsagenten G. N. Van Luen zu Little Springs. Ja., in einer. Blechbüchse verwahrt, vor eiNiger Zeit gefunden worden sind. Es sind meist Briefe, gegen 700 im Ganzen, welche zwischen Van Luen und einer Anzahl' ärztlicher Untersuchungsbeamter gewechselt wurden. Auf diese Briefe, deren Inhalt ein äußerst gravirender. ist sind sämmtliche Anlagen gegen Van Luen und seine 'Mitschuleigen gegründet. In einigen von den Briefen fordert Van Luen die Agenten für Pensionsansprüche auf, die Mitglieder der Unter-suchungskommissio-l t y ' nen gut zu schmieren, damit oie lt." tersuchungen der um Pension, nachfpchenden Personen glatt' ablaufen mogen. In anderen Briefen macht' Van Luen mit Unterfuchungsärzten die'Bedingungen'gemeinsam ' zu bewe'rkftelligen und'Lber die .Art, wie die Dokumente in. den-betr. Fällen anzufassen seien Den Pensionsapplikanten machte Van Luen begreiflich, daß. die Bezäh lung von Geld an die ärztlichen Untersuchungsbeamten , ine herkömmliche Sache sei. , Der L8jährige William Clark ' ' auS '. Brooklyn war zu einer Todtenwache.im Hause der Frau Brid 'get.Murphy eingeladen. Die Trauerversammlung hatte im Lause der Nacht ihren Schmerz durch gehörige Portionen Mixed- Ale" hinuntergewaschen, so daß :sich die ganze Gesellschaft bald jn. der rosia sten Laune befand.. Clark war. für sein Alter einer der Eifrigsten im Vertilgen geistiger 'Getränke, er be-nanf-sich in seinem Dusel so sonder-
oar. oak er valv das Zupfer zahlreicher Schabernake von Seiten 'der jüngeren Anwesenden wurde. Drei junge Männer wollten ein?n besonders guten Scherz mit dem Alten haben und füllten deshalb eine Pfeife mit Pulver und rothem Pfeffer, welche Mischung si'
ihm dann zum Rauchen anboten. Clark ergriff die Pfeife und hatte dieselbe eben angezündet, als eine fürchterliche Explosion stattfand, wobei Clark mit aller Wucht auf den Boden geschleudert wurde, wo er augenscheinlich leblos liegen blieb. Die grausamen Scherzbolde trieben ihr Unwesen jedoch weiter und schnitten .ihrem Opfer die Barthaare ab. Erst als Clark's Zustand sich merklich verschlimmerte, wurde ein Arzt gerufen, welcher, das Schlimmste befürchtend, sofort die Polizei benachrichtigte. ' Edward Connor, John Dolan und Joseph Kennedy sind angeblich für den unsinnigen Streich, welcher dem alten Manne wahrscheinlich das Leben kosten wird, verantwortlich. D.er Heinebunä", oder vielmehr seine aktiven Sänger, müssen in der letzten Zeit sehr fidel gewesen sein, denn wie der Schneider George France in New Vork, der nur wenige Häuser vom Heinebund" entfernt wohnt, im Polizeigericht angab, sollen die Mitglieder dieses , tüchtigen Gesangvereins neuerdings bis in den grauen Morgen hinein geschwärmt und gelärmt, Pardon, ' gesungen haben.' Rechtsanwalt Hugo H. Ritterbusch, der selbst Heinebündler ist und als Vertreter des Vereins erschienen war. Meinte, daß der Schneider stark übertrieben habe. Der. Mann mit dem Namen der französischen Republik war jedoch nicht so leicht zu beschwichtigen. Ich übertreibe durchaus nicht." rief er, sie singen Lieder und amüstren sich die ganze Nacht." Haben Sie sie selber gehört?" frug der Kadi. Jawohl," entgegnete France, ich habe Nächte lang schlaflos, gelegen . und besonders ein Lied ist es. das sie immer wiederholen und tief in ihr . Herz geschlossen zu haben scheinen. Richter Voorhees ward neugierig. Er frug, 'was denn dies für ein Sang gewesen sei, und nun sog der Schneider einen ganzen Brustkasten voll Luft ein und stimmte, so laut er konnte, das schöne Lied an: We won't go ' Home 'till morning." Das thut's." sagte der Richter und ertheilte Herrn Ritterbusch den Bescheid, daß die Heinebündler sich ..in Zukunft nach Mitternacht etwas wen! ger geräuschvoll benehmen und zur Abwechslung 'mal ein anderes Lied singen sollen, als das ehrwürdige: We won't go home' 'till morning." Vom Auslande. Perdasidifogu heißt eine in den östlichen' Pyrenäen, auf katalanischem Gebiet gelegene Ort schaft. Dort wurde vor einigen Tagen der Gcmnndesecretär erschossen, wobei bemerkt uden muß, ' daß. das im Zeitraum von zwei Jahren schon , der dritte Secretar ist, der dort ermordet wird. Die "Einwohner haben eS je doch nicht ausschließlich auf die Secretäre äbges ehen, wie . aus .dem. Umstände zu entnehmen ist, daß. in den letzten acht Jahren auch fünf Gemeinderäthe und zwei Bürgermeister von meuchlerischer : Hand umgebracht worden sind. Wie es scheint, geschahen 'von jeher in der . Gemeindeverwaltung . von Perdasidifogu große Unterschleife: Räthe, Bürgermeister und Schreiber stahlen um die Wette. Da beschlossen die Einwohner. die ungetreuen Verwalter' für immer aus dem Wege zu schaffen". So war , nach unk nach wieder Ordnung in der Verwaltung der Gemeindegütec geschaffen worden. In letzler Zeit jedoch hatte sich der Secretä? einige Unregelmäßigkeiten zu Schulden kommen lassen und auch er theilte das . Schicksal seiner Vorgänger. Wenn dieses heroische Mittel für alle Stadt- und Gemeindeverwaltungen unseres, großen Landes in.denen es unehrliche Beamte gibt,. in Anwendung gebracht würde das gäbe eine schöne Schlächterei! Der von einer Fahrt nach Süd - Brasilien nach Hamburg zurück gekehrte Dampfer . Pelotas". hat. eine sehr, unglückliche Reise gehabt. Als sich der Dampfer auf der Ausfahrt unweit Lissabon befand, fiel, der erste - Zimmermann beim Schmieren' der Ruderkette von der. Commandobrücke .über Bord und ertrank trotz sofortiger Rettungsversuche. ' Später wurde der dritte Maschinist vermißt. Man fand ihn. nach länaerem Suchen im Kohlenbunker erhängt, und bereits, als. Leiche vor. Bevor '.man .noch den' Bestim mungshafen erreich! hatte, zogen sich vier Mann von der Besatzung erhebliche Brandwunden' und einige andere Quetschungen zu. Sämmtliche Beninglückte mußten in der nächsten Hafenstadt in's Spital gebracht werden." . N e u l i ch'Abe n d's'k am e s zu einem blutigen 'Äencöntre zwischen zwei Prager DetectiveS und! einigen Insassen des Dorfes Vsech'rod bei Prcg, Die DetectiveS hatten,' die Aufgabe'' nen Mann festzunehmen der von' einem Gutsbesitzer- der dortigen,' Gegend durch einen Drohbriefe Geld erpressen wollte. Als die Mtectives. in ' Gesellschaft -eines Bediensteten, dieses'-GuttzbesitzerS in der Nähe des OrteZ, föc ter eldoctwg bc'. p'onirt werden sollte lauerten,' würben sie ' von ' einer Schäar Bauern, die- sie für Felddiebe hielten, mit Knütteln angegriffen Da die Bauern. trotzwiederholter Ermähnungen, nicht abließen und die. Detectives bedrängten.' feuerte'etner derselben vier Revölverschüsse' ab' wo durch ' einer der Bauerrr todtlich und drei andere leichter rerwundet wurden. ;t Australisches Fleisch ist in der letzten Leit nicht, mehr in Hambürg eingeführt .und' die Verkaüfsstellen, welche' an verschiedenen Orten der Stadt eröffnet waren,' sind wieder' geschlössen worden.. , Da dieMnternechmer von Zusendungen aus .Englands abhängig war,' vermöchten sie nicht' pünktlich zu liefern Andererseits 'verringerte sich aberaücb. die ÄnfangZ ; recht' leb hafte 'Nachfrage, und , rnanj gab !wudu dem kraftiaen holeinichen Rind 'des
Viele ähnliche
Zwei Jahre litt ich an einem Magenleiden. tö gebrauchte mqttn aber ohne Erfolg, wurde jedocb durch den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen wieder vollständig herge. pellt. Bertha Woolfe. Stockten, Cal.
Blutkrankkeiten Meine jüngste Tochter Elfe litt an Hantausschlag, die 7umiw,tjui. cipc zgt von Blutunreinigkeiten waren, ich probirte verschiedenes ebne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jefferfonville, Ind. Unverdaulichkeit. ÄÄt August Konig's Hamburger Trovfen nabm. Diese Tropfen stellten mich in kurze, Zeit wieder her.-Christian Leyhe, 2016 Orleans-Straße, Baltimore, Ad. öeberleiilen Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und qebrauchtevie w v Us ßl)Jt grfcl m mt schließlich Dr. August König'S Ham. burger Tropfen vollständige Heilung brachtm. Frau Carolwk Weife, 127 Lake Straße, Clcveland, Ohio.
Vorzugs vor dem aus Australien importirten Fleische. Der städtische Kassirer Fischer in Frankfurt a. M. hat sich erschössen, nachdem er Unterschleife im Betrage von ca. 800.000 Mark sich hat u Schulden kommen lassen. Als Ursache seiner Untreue hat der Selbstm'örder ini hinterlassenen Aufzeichnungen Börsenspeculationm angegeben. . In Dünkirchen wurden 15 Personen, darunter wohlhabende Kaufleute, wegen Schmuggels , zu Gefängnißstrafen von . drei Jahren . bis. sechs Monaten verurtheilt. Die Gesammtfumme der zuerkannten Geldbüßen, beträgt , 303,000 Francs. In Lille und Toürcoing wurden mehrere Kaufleute, die 15,000 Pfund Pfeffer aus Belgien eingeschmuggelt hatten, verhaftet. Durch diese Fälle ist man einer weitverzweigten .Schmugglerbande auf die Spur gekommen. Jm.Militärgefän.gnib in Stirling (England) ist die Entdeckung gemacht worden, daß viele der Gefangenen des Telegraphirens- mächtig sind und sich infolge dessen, bei der Arbeit sowohl, wo "sie Steine zu Brechen haben,' als in den Zellen dadurch unterhalten, daß sie nach Morse'schem Rhythmus klopfen. I . ä f t m 1 . i r? ZNHorinayernya!i.lu? ein Gerber das Vergnügen gemacht, eine ganze . .Elephantenhaut zu gerben, deren Besitzer, ein mächtiges Thier, sie vor neun Jahren auf dieser Erde zu rückließ, als seine Zeit gekommen war. Damals that sie der biedere Serbermeister in seine Lohgrube, versorgte sie ordnungsmaßng und dann ging er wieder an seine Arbeit, und schaffte emsig und redlich neun Jahre, lang. Und jetzt ist sie schön lohgar geworden und hat so die gehegten Erwartungen voll auf erfüllt. Es ist natürlich ein schö nes Stück, an Gewicht etwa 20 Centne? schwer und an einzelnen Stellen, so am Rücken, fast vier Zoll stark. Die Hafenstadt Piräeus war dieser Tage der Schauplatz von Mi sehr bedauernswerthen Unglücksfällen. In der Dampfmühle der Gebrüder Anonnostopulos zersprang ein großer Kessel, wobei zwei Heizer und ein Arbeiter um's Leben kamen. In dem anstoßenden Vorhose der Faörik spielten 10 12 kleine (3- bis 8jährige) . Kinder aus den benachbarten Häusern. Von diesen wurden fast alle durch das, sie übersluthende .siedende Wasser-und das Ausströmen .des. heißen Dampfes .' mehr, oder .weniger fchwer verwundet, sodaß theils noch an demselben,' theils am folgenden Tage sieben davon " starben. Auch zwei Frauen nahmen Schaden.. Der Jammer der betroffenen Familien ist herzzerreißend. An. demselben Abend brach auf dem Markte Feuer auS. Es verbrannte ein Complex von mehreren Häusern mit Kaufläden, 'Speisehäufern -unv verschiedenen. .Werkstätten. Erst um vier Uhr Morgens, hatten, die herbeigeeilten Löschmannschaften des Feuers Herr werden können. Auch die in Piräeus vor Anker liegenden russischen und frarizösischen Kriegsschiffe leisteten beim Löschen hilfreiche Hand. Der Schaden lclro auf 300.000Drachmen verznschlogt, ein großer Theil dacon ist jedvch versichert. U m eine H o ch z e i t s f a h rt besser beobachten zu können, lehnte sich uU erwachsene Tochter deö königlichen Obamtmanils Fritsch in Görlitz zu weit über die Valkonbrüstung der tU tttlichen Wohnung, stürzte herab uns war auf der Stelle todt. 'Mit d e mP.o st hampfer 'Re Umberto", welcher vor einigen Tagen -von Genua feine Fahrt nach Rio dt Janeiro und Santoö ' angetreten, verließ eine 99jährige Greisin,, Nalnenö Maddalena Pelizzane ihre'itaNenifche' . Heimath, um in' Begleitung voni j 24 .Familienmitgliedern, alles Kinder und Enkel der Greisin, nach dem fernen. Welttheilnuszuwartdern. . .Die Nächricht verbreitete sich mit Blitzesschnelle unter den Passagieren', und die alte Jriau ward ' zum Gegenstande allgemeinerAufmerksamkeit. Sie erwies sich als 'überaus gesprächig und aufgeräumt und sieht, wie sie unaufgefordert versicherte,, der Zukunft in dem fernen Lande' mit freudigen Erwartungen entgegen. --t Nuby'S Plle Suppository wird . garantirt für die Heilung von Hamörrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box.. . Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, regiftrirten Apotheker, . Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen .in allen guten Apotheken. Ward Broö.,. A. Kiefer ä: Co. und Daniel. Stewart, Wholesale Agenten Indianapolis, 3nd.
The Twentleth Century, eine ausaneichnete Wochenschrift, welche sortschrittlUY gestönten-Lesern lehr ,u tmpfeh len ist. Ja. der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittliche Theorien darin unparteMch besprochen.' .. ' Nän beßelle direkt bei der kluindo'üt ?l,11ek1il Oo.. 1 ftor PlattRe vs.
Falle.
Bedenken Sie, . v m. ryrrx. , y w v odB ou Wlscomon enrra Zvayn UNbedingt daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitern die populärste Linie zwischen Chicago, Muwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Puuman Llme zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiS. confin Central die bedeutendsten Punkte in WlSconfin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine andere Lmre int Norbweften, daß der Speise wagen seiner ausgestattet ist als irgend emer der anderen Lmren. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach. sten Ticket Agenten oder an Sa?. C. Pond, Gen. Pass. Agent, . Milwaukee WiS Die Volks Partei. Auszug aus der platfonn : Wir erlangen : Daß bei der Steuercinschätztznng von dem Werthe des Eigenthums alle Schulden in ivzug gevraiqi iveroen tonnen. Eine Steuer von 6 Prozent auf alle Erb schaften über Z2000. Reduktion der Arbeitszeit in Fabriken und Bergwerken gemäß den Fortschritten in der Jnouitrie. Verbot der Kinderarbeit in Fabriken und Beraerken. Verbot .der Abgabe und Annahme freier Ulendalzn-Fayrrarten an und von onent lichen Beamten und Richtern. ... Staats- resp. Gemeindeeiaenthum an allen n TT a. i i or r. . rr r r vfsenincyen Berieyrsanrazien, roic enoay nen, Telearavben, Gas und . Wassermer'en u. s. w. . Staatsbesitz und Betrieb der Veranerke, und Ausdehnung des Staatsbetriebeö auf alle Industriezweige, so wie sich dle Notowendiakelt damr eraiebt. Silberprägung im Werthverhältniß von iv :i. Erwählung des Präsidenten und der Vun oesienatoren m direkter Bollswahl. Ferner heißt es in der Platform : Wir glauben nicht, daß es die Ausgabe der Regle runa ist. die Eisenbahn'Corvorationen in ihren Streitigkeiten mit den Arbeitern zu unterstützen, und bemerken mit Schrecken, wie Richter eine despotische Macht ausüben, die mcht :m Cmklange mit dem Geiste der Zer sanungireyr. Die Kandidaten. Für den Staat. Staats'Sekretär : . baxses A. Robinson Fountaintcm, Ehtlbq Eo. StaatS'Audttor : Edgar. PerklnS Indianapolis, Marion So StaatS'Schatz'r.eister : SlmoS B.Keevort Logaukport, Sah So. Gmeralanwalt : EilaS Holeomb. FortBranch. ibson5ö. Clerk der Supreme-Court : 51. Harxh Vkontaomery. B no, Lawrence So. Superintendent deS Ssientl. Unterrichts : Jason H. Allen. Terre Haute, vtgo Co. Staats'Ltatistlker : William P. Smltb. Jrvington, Marion So Geologe. Edward lilndle. . . Bloominzron, Monroe Io. Richter der Supreme-Court, 4. Distrikt : D.H.CbamberS. . New Cakle. Henry So. Für den Congreßdistrikt. TbomaS S. fast, Bladison So. Für daö County. Clerk Cb,rles H. Krause. Auditor : Eimon Schmalbolz. Schatzmeister: Albert H. yrnll. Sheriff:' Peter H. Hughe?. Recorder: . ... Robert G. Gross. Coroncr: Tr. Tavner. Richter Criminal-Gencht ! gm. P. dktns-n. Stäattanvalt: .. . - . Phtliv appaport. Richter Superior Cöurt 7!o. I : EilaS M. Ehepard. LegiZlatur : Tavlel F. Kennedy. . Jared Lamdbler. I. D. Eprtnge? Jodn Lerto. . J?ha Greig. Alle Htghishne. County'CoZimissäre: . Henry CreK.' I.'Dlstrikr.'. &. N. Haine?. 2. Distrikt. Für daö Township. Trustee: Charles H. Tllntr. Assessor: . . lande . Persoaette Fried enSri hier : . Harrtson cgoora. VZinoS Mtll'r.. arrett Vi. Salroi,. Job Moore. Constabler: S'lliam shoor, efln Wtlsoa. Jodn MaftexS, . . . William Harrtmen. . BrWS Dampf - Färberei. ltablirt1S7I.) . . . ..... rTTnfthtt etTtmiat. aetärdt nnk rt iffrirt. I Sm.rr.h.T- A.rintftt n-h tstf&rht ahn M.f.r. ' den iu zettrinne. ' epitzenvorbSnge u. kNienille ' Vrttre gerlgr. wiaccc vaniiajnQc-geret ist.' Waare werde abgeholt und aSaelikfert. 2S A 28 Näfsach'usettS Avenue ' i - -. . i
Zweiggeschäft: N. Illinois 0 Zk,
Marktbericht. WholcsalePreise. GroeerieL. Zuckcr : Harter ZS.M. Gutcr gelber iX. Gewöhl. gelber $3.91. Äatfff : geröst. Banner, Licn und Java 21. 75c(inS0PsdEäc?kN) Capital 2 lc Vilot2lc Dakota 20c BrazU vetr. Aepscl c Pfirsiche tt5c n Corimhen 5c Pflaumen Aprikosen 16c Früchte und Gemüse, LcpselperFaßtzl.75 Citroren per Kisle UM Orangen per Kiste $6.00 Kraut per Faß 7Sc Zwiebeln per Faß $2.00 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.50 Kartoffeln per Faß $2.25 Süßkartoffeln per Faß $SH5 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Fruhjahr-Weizen pat. $4.00 Winter eztra $Z.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3 10 -Hafergrütze $3.75 Butter, Sie, und Seflügel. Butter, frische Country 14c Eier, frisch, per Duy. ISo Leb. Keüüael: 5übnn 7e su?
, " "7 T " T'l Spring EhlckenS 7c; öähne Se : ' - Tnrkey rnuen or, nren öc, arqe 94JftJ PN Zvuz, Feine alte Weine finden Sie in bester Auswahl und jeder Sorte bei Weinkeller: No. 33 Süd Delaware Str. Villigsts Vreiss. Freie, prompte Vbliesmms nech am StadttheUen. Televbon lS. Mc, Metzger & Co. Hauptquartier für alle Sorten von eZnieZmZschem und wporttrten Bier, Ale Porter, Miueralwasser, Wein und Champagner. UO S5 SS OS Warhlanb Otu Telephon No. 407. BeSelunsea erde eck alle Sslfllt M tattdremvtaizetttsert. Columbia Halle ! SSt McSarly & Delavttt Ctr. Die schönste, grü ßte und am bequemsten ein gerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung von Eorizsrtsn, Tnnz?irtinzchsn, Pnriies ste. Besonders ist sie Vereinen zu cmpseh!en. 5 Die schönste Wirtbschäft tn der Stadt. Nur die besten Getränke werden vor abreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein OTTO SCHMIDT. Eisen- und Stahlwaaren . Teledho 589. Werkz euge aller Nrt. . Gartengeräthe. Lxwii Mowers. Poultry Neltlng Clemens fBonneQut 184 &, 186 Oft Washington Str. Eis: Eis: Eis: Wir benSjlen da? Eoupon'Lyüem für CMIef erung von (it8 an unsere Sunde. Sänke S1 Ihre SouponS, bevor da Si atlitUrt wird. Da wir einen guten Borrarh von Si befltje, so flvd ktr ia der Lage za sollende Vrirtse znderkansenl 100 bis 200 ftfb n einer Lieferung Uc periSOPsd !00hil'iZfhinetverLtesernngcper . 1000 biß kOOO Pfd t einer Lieferung . . 2CO0 nd inehr in einer Ltefernng Uc - , CDTLütt Hc53 Dn., OfNce : . 223 Se WalnutSr. Tel. 106$. Brooks Oil Co., Die einzigen Fabrikanten von MZÄVMöM' Da feinste und reinste. Jede Sallone garantirt. Sie können dieses Oel in Zndi' napolii im Kleinen, bei keinem Srocer, in keiner ' Apotheke, von keinem Wagen kaufen, der nicht die Äufscbrift hat: BrookS OilCo.' und die nicht unsere Garantiekarte bat. die jedem Kunden geliefert wird. Brooks Oll Co. Telephon 460. 483 O. Michigaa Qtt JNLianapoliS. nßm
TJ(S)C
WgHM &10k
j-k
i '
