Indiana Tribüne, Volume 18, Number 28, Indianapolis, Marion County, 16 October 1894 — Page 2
JndZäna Sribttne
erscheint Täglich und OountagS. tU tSglich JZxiltef koftet durch den TrSsr llCm e 5o4, dt onagrrtba 2tntl pnOoche, vide iBfamsnen lUJHitl odkt HtntJ prknat. Pr P,ft ,g?cht?t in Vor. ablft$lag r Jahr. Office : No. 18 Süd Mabaa Str. Indianapolis. Ind., 16. Oktober '94 Mathew'STtmperenzbewegung. Jünost feierte! unsere Wassersanatiker den Geburtstag des berühmten Tempeimzzpostels! Theobald Mathew (geb. 10. Oktober 1790 zu Thomaston, Irland) durch Paraden und sonstig Kundgebungen. Ihre innere Be 'rechtigung hinzu ist, soweit das ganze ProhibitionZ - Element in Betracht kommt, eine entschieden anfechtbare.- . Der genannte irische Priester war ein grunixhrlicher,' aufrichtiger, selbstlos seiner Sache ergebener Heißsporn, und alles Andere eher, als ein Heuchler. Er setzte, nachdem er von Irland nach England gegangen war, alle seine Habe für seine Agitation zu und stürzte sich in Schulden, die ihn sogar in Hast brachten. (Später wurde' er freilich von der Königin Victoria pensionirt.) Nachdem er in Europa schon 12 Jahre für diese Bewegung thätig gewesen, kam er 1845 auch in unser Land und hielt in 35 Staaten Reden; sogar .der Congreß vertagte sich, um ihn zu hö ren, und die Zeitungen waren voll seiS Lobes. Eine im Jahre 1852 von ihm ! unternommene Agitationsreise nach Indien brachte ihm nur Enttäu schungen ein. Im Allgemeinen aber erzielte er unstreitig; einen großen Erfolg. Schon im Jahre 1842 zählten die verschiedeneu Mäßigkeitsvereine bereits' 5 Mil-' Üonen Mitglieder, und die Agitation in Amerika erhöhte diese Zahl rasch und übte in mannigfacher Hinsicht ei nen bedeutenden und z u m T h e i l, wie man getrost sagen darf,' wohlthat:gr.i Einfluß auf das öffentliche Leben. Aber die damalige Temperenzbe-:v?gung-war keineswegs, was man sväte? gewöhnlich darunter verstand. Sie würde sich sonst auch einen andern N-Zinen gegeben haben., Aber.sie wollte nichts Anderes, als eine Mäßigk e i t s b'e w e g ü n'g sein und richtete sich namentlich gegen daS Schnapstrinken als Laster und gegen die schrankenlose geschäftliche Begünstigung jdeö selben. Nur Trunkenbold sollten gänzlich entsagen. Völlige Prohibition geistiger Setränke aber, oder auch nur freiwillige absolute Enthaltsamkeit, stand auf dem Programm Mathews und seiner , damaligen Anhänger nicht, und ein solcher' Standpunkt verbot sich schon aus Grä ben der Taktik. Als diese Beweguug in unserem Lande in's Leben trat, da hielt die öffentliche Meinungliier weithin daran fest, daß ein körperlich arbeitender Mann ohne mindestens ein halbes P int Whisk y den Tag gar nicht auskommen könne! Gez;n diese und andere mißbrauchl:che Begriffe richtete sich die Mathew'sche Bewegung mit aller Macht, und sie hat es auch bauvtsächlich' zuwege gebracht, daß' die' Verbindung 'des Ver-' sammlungs-i und VergnügungslebenS mit dem Genuß starker geistiger 'Getränke zum großen Theil gelost wurde und man nicht mehr gezwungen w: und ist, solche zu trinken, wenn r.; Belehrung, Vergnügen oder auch . Erfrischung suchte. Jeder VoruuT.'sfose muß zugeben, daß letzterer Umstand bis zu einem gewissen Grade einen Vorzug des englisch-amerikani-schen Gesellschaftslebens bildet. Aber hier ist mit einem dicken Strich die Grenze zu ziehen! Die Zeiten andern sich, und die Menschen mit ihntn." Die absoluten Prohibitionöfaratiker späterer Tage haben in verschieUntz Hinsicht kein Recht, Vater Matöew' als den brisen zu bezeichnen. Freilich hat in der neuesten Zeit der irrf!ft I rnn3F.nnrtf?2rmt2 firtrt QniiH VftVMlVMWHUIWHIHM VkVfr JV.ftf üb:rschritten, und gewisse Erscheinunatn d:r neuesten Temderembeweauna. ihr: Zersplitterung, ihre vielfache Richi z ' f . -, i . m" lang auj.euijciuc pctiamaien &. ?. auch g.'gen daSmaßlose Traktiren) können er.varieN lassen, daß diese Bewecung wieder mehr zur Mathew'schen Lonart. zur Befürwortuna! einfacher 5äßZ.zkeit zurückkehren werde, trotz clleS (Zchre:es der xtremljlen. Te Wotlto Handwerkszeug." So ein Moskito ist eigentlich ein sehr n:edliches Thrchen, wenn man lhn mit lloßcm Auge bei Tage betrachtet, und er Einem nichts zu Leide , thut Ja. eine empfindsame deutsch-vmernam-sche Dichterin hat sich sogar einmal vor elni.'.er Zeit veranlaßt gesehen, ln Moskito in tief empfundenen Versen i'd verherrlichen, seine Schönheit zu preisen und um Schonung für das Le ben dieses herrlichen" - Geschöpfes zu ritten; doch mußte sie froh fern, daß ihre wirklich hübfchen Verse schlitßlich tlnterkommen im Briefkasten deZ .Puck- fanden. In der schaudernden Stille der cacht aber, wenn blos daS Ohr die un heimliche Musik dieses kleinen Dämons vernimmt, da kann Angst und , Verzweiflung daS Herz deS gequaltenMen jchen umfangen, 'und' in solchen Momenten können vermuthlich: sogar bei jener zartbesaiteten PegasuSritterm Nicht die leisesten thurfreundhchen Ge fühle auskommen. Noch unheimlicher aber muß man den Moskito finden, wenn man seinen Stkch-Apparat recht genau, nämlich bei genügender mikroskopischer- Vergrößerang, betrachtet. Der Anblick ist ebeno grausig, tote interessant. Der-Moskito besitzt nämlich zum Stechen und zur Ausnahme des ZluteS
inen regelrechten chiruxsilibkn C2
Nttherasien, worin sich sechs verschieduie Znstrumente befinden, Alles zwar fehr winzig, aber einen so vollkommenen Blutzapsungs-Apparat bildend, wie er nur irgend erdacht werden könnte, von der Ausführung durch
Menschenhand gar nicht zu reden. Zwei dieser Jnstrumenle werden a:s höchst genaue Seitenstücke zur Lanzette eines Wundarztes bezeichnet; ein ante reb ist ein Speer, dessen Kopf eine ovvette Svide bat. und wieder ein anderes eine Nadel von ausgesuchter Feinheit. Bazu.rommr nocy eine sage und eine Blutpumpe. Der Speer ist das größte dieser wundervollen Instrumente, und er wird zunächst in Anwendung gebracht, um den ersten Stich in die Haut des unglücklichen Menscyenlinoes ooeryieS ,ii sllbren. Alsdann baben die beiden Lanzen ihren Dienst zu verrichten, und sie verursachen ein stärkeres Fließen des Blutes. Sollte aber diese letzttu Operation noch Nicht die ge wünschte Wirkung haben, so werden die Säge und die Nadel sorgfältig in seitliqer Dichtung .m vas m,a des Opse eingelegt. Das zarteste, heikelste, Werkzeug des 'ganzen Schreckens-Apparats ist die Pumpe, welche dazu verwendet wird, das sa heimtückisch ausgeführte Blut sachte in den Körper des Insektes zu teilen. In der That ein Ungeheuer! Wo bleibt da alle Poesie? Hl QXpiobUU Ooldsensatton. In der letzten Zeit ist wieder eint ganze Anzahl mehr ode? weniger romantische Geschichten über Goldschätze, die in Verbindung mit der Erforschung uralter Ruinen und Höhlen in Mexico, ja auch in Nachbarregionen unseres Landes, entdeckt worden sein sollen, durch die Presse gegangen. Eine dieser Geschichten ist jedoch in Denver, Eol., schnöde ekplodrrt". und diese Ersahrung dürfte. Viele veranlassen, auch die anderen derartigen Berichte mit etwas nüchternerem Auge anzusehen. Kürzlich erhielt die Colorado Nationalbank in Denver ein Erpreßpacket von der Ersten Nationalbank in Albuquerque. N. M.. mit der Aufschrift: Roh - Gold. Werth $6000." Das sorgfältig versiegelte Packet, dessen Hülle ein Säckchen auS starkem Segeltuch bildete, wurde ohne Weiteres der Bundes - Münzfiliale überwiesen, um in der üblichen Weise geschmolzen und gewogen und dann von der Regierung bezahlt zu werden. AIS , man das Säckchen öffnete und den Inhalt auf die, Wagschale legte, stieg den Beamten der erste Verdacht auf. Die gelbe Metallmasse war groß genug, um mmdestens 900 Unzen zu wiegen; aber sie wog nur 366. Doch legte sich dieser Verdacht wieder, als man in dem beigefügten Frachtbrief den Werth auf 56000 angegeben fand. Demnach war die Unze auf nur etwa 510 geschätzt, während das Gold auS pewohnlichen Netorten auf $12 bis zu $18 die Unze geschätzt wird. Vielleicht waren noch unedle Metalle darin vorhanden, welche bedeutend leichter waren, und daraus mochte sich das geringe Gewicht erklaren. Nun sollte daS Metall geschmolzen werden. Aber dabei traten neue verdachtige Umstände zu Tage. ES war t ?! .1 ?u grog sur einen gerooynilcycn Schmelztiegel, und als man eZ nun in der gebräuchlichen Weise verkleinern wollte, zeigte eS eine ungewöhnliche Härte gegenüber dem Stahl. Indeß konnte auch dies an der Beimischung (Legirung) liegen, und die Ansprüche des Frachtbriefes waren bescheiden genug. Endlich ging daS Schmelzen (o3. Klaue Gase, wie sie aus brennendem Zink zu kommen pflegen, durchströmt:n bald den Raum. Man findet öfters Zink in solchen Edelmetall - Sendungen, aber nicht leicht in so großen Quantitäten. Doch , wiederum' dachte man an den niederen beanspruchten Grad des Metalls und setzte die Arbeit fort. Nachdem daS Metall' gründlich ge schmolzen war. wurden die Formen bereit gestellt, welche dasselbe in Barren formen sollten, damit eS dann den Regierungsstempel erhalte. Jetzt aber ereignete sich etwas, das ? denn doch .über die Hutschnur ging! AlS nämlich daS Ausstromen des Metalles begann, füllte, sich die auf 800 Unzen eingerichtete Form, rasch. und doch war noch qenua von dem ael ben Metall in dem Tiegel, um eine andere, halb so große Form ebenfalls zu füllen. DaS Gold hatte rrf also vermehrt! Man sagt zwar vom Capital. daß eS hecke"; aber daß daS Metall selbe? eine solche Eigenschaft zeigte, daS war doch trotz Ben Akiba noch nicht dagewesen. Die Leute machten blitzgescheidte Gesichter und beschlossen, den Isioss sofort einer metallurgischen Prü sung unterroersen zu lassen, ehe sie et vaS Weiteres damit anfrnaen. Der Mllnzprllfer wurde-geholt, und der entdeckte sehr schnell, was loZ war. Die Bescheidenheit deZ Frachtbriefes war rn der That eine höchst berecötiate gewesen: denn die Masse enthielt gar keine Spur von Gold! Die Beamten am Schmelztiegel hatten' einfach iNessmgbarren zurechtgeschmolzen, und ver isross war noch lange nicht die Ex preß kosten werth. Aber auch jetzt war eS! schwer, sich w ri r r r i m ' aus oie ezcyyle einen ners zu ma-chen.-Lag wirklich ein frecher Schwin del vor? Dann war er jedenfalls auch der erste semer Art und 'von unver öleichlicher Kühnheit, zumal bei diesen schlechtere Zeiten. Denn sonst pflegm solche, Schwindler immer, ihre Waaren wenigstens mit Sold zu' waschen. Aber ohne nn Atom von Gold 'so et N?S , zu vers uchea,' daS war auch vom Schwlnoler - Standpunkte auö ganz unerhört. Natürlich wurde das Zeug unver, üglich der Colorado Nationalbank zu rückgegeben. Diese erkundigte'sich weiter. und am anderen Tage kam ein Telegramm auS Alouauerque, worin' Mitgetheilt wurde, ein Mexikaner habe, als tl die Ruinen ein.er alten Pueblo-Jr
vianer Nkrche durchsuchte, diese Metall gefunden, und durch Vermittlung eines Freundes von ihm sei es dann durch die 'Bank in Albuquerque nach der Bundesmünze gesandt worden. Es wird versichert, daß keine der beiden Banken Geld auf das Metall vorge-
schössen hätte, und von beabsichtigtem Schwindel keine Rede sein könne. In welcher Form das Metall gefunden wurde, wird nicht mitgetheilt. Möglicherweise hatte jener Mexikaner geglaubt, einen Theil des ehemals' in der Kirche benutzten Goldgeschirres gefunden zu haben und hatte, um einer Entdeckung der Herkunst vorzubeugen,es in die Gestalt zusammengeschmolzen, in welcher es in der Bundesmünze auftauchte. Statt das erwartete Reichthümchen zu kriegen, wird der glllckliche" Finder um $7.50 (für Expreßkosten) ärmer. Armer Nibelunge! Teöperado-Tturmleben. Clay Allison war ein echter texanischer Desperado, der weder Gott noch Teufel fürchtete, von den Menschen gar nicht zu reden. Er war ein Desperado aus bloßer wilder Lust am Rausboldenthum; denn Noth kannte er nie. Sein Leben und sein Ende waren selbst für Seinesgleichen nichts gewöhnliches. Anfangs der 80er Jahre war Clay Allison einer der gefürchtetsten Todtschieß im Red River - Lande, im Pfannen tiel"-Distrikt. 21 Menschen beförderte er mit Revolver-Schnellpost in das Jenseits, und er machte sich gerne groß damit. Die Gräber seiner Opfer sind von Dodge City biZ nach Santa-Fe zerstreut. Verloren waren Alle, die mit ihm anbanden. Manchem llbelbeleumundeten Kerl blies er zum Spaß- das Lebenslicht aus, so dem ebenfalls berüchtigten Preis-Todtschie-ßer Bill- Chunk. Beide hatten nie einen Streit mit einander gehabt; aber aus bloßer Rivalität um den Raufbol denruhm schwur jeder, daß er den andern erschießen werde, sowie er ihn in Sicht bekomme, und die beiderseitigen Freunde wetteten lange im Voraus auf das Resultat. In einer Wegkneipe New Mexicos, über einer Platte Austern, mußteChunk dran glauben, nachdem er zuerst gefeuert hatte. Aber ein Pfeil aus Amors Köcher sollte Allison für immer entwaffnen und seiner Desperado-Laufbahn ein Ende machen. Allison war ein bedeutender Hornvieh-Besitzer. Als er einst mit einem Viehtrieb durch Kansas kam, verliebte er sich wie ein Täuberich und führte die Betreffende heim. - Ein Kind entsproß der Ehe, ein Kind . mit einem wahren Engelsgesichtchen, aber am übrigen Leib eine entsetzliche Mißgeburt. Allison liebte das Kind mit leidenschaftlicher Zärtlichkeit und erblickte in der entstellten Form desselben ein Mahngericht Go!tes über ihn. Von da ab ging ein vollständiger Wandel mit dem eisenfresserischen Raufbold vor. Er wurde sanft wie ein Lamm, gab auch das Trinken völlig auf und führte ein wahres Bußleben. Dabei widmete er sich indeß seinen Geschäften eifriger, als zuvor, und er wurde reich dabei. Wohl 10,000 Stück Hornvieh auf den texanischen Weidezründen trugen seinen Brandstempel. Und doch sollte er m seinen Stiefeln sterben- und den HalS brechen, obgleich nicht am Galgengerüst. Sein Schicksal ereilte ihn, als er eines Tages in einem schweren Landwagen, wie sie der vorsintfluthlichen Beschaffenheit der Wagen entsprechen, von seiner Range- stadtwärtS fuhr. Die Vorderräder des WazenS polterten plötzlich in eine starke Vertiefung des WegeS hinein, und der Ex-Defpe-rado würde mit großer Wucht kopfüber zu 'Boden' geschleudert und brach den Hals ' Das Gespann aber holperti weiter in die Ferne. Einsam auf der Prairie lag Allisons Leiche. Hübsch und lehrreich. Die Herstellung von Globen zur Verar?schaulichung unserer Erde , und ihrer Länder und Meere ist seit Kurzem ' um eine sinnvolle und lehrreiche Neuheit bereichert worden, der man einen bedeutenden, pädagogischenWerth beimessen darf. Es handelt sich um einen Marine-GlobuS-, an welchem nicht nur alle Vorzüge anderer Globen hervortreten, sondern auch . vollkommene Auskunft iiber die Meeresströmungen durch unmittelbare, lebendige Anschauung geboten wird. Diese Strömungen, deren Kenntniß einen . so wichtigen Theil der modernen Weltkunde bildet, und für den Schiffsverkehr u. s. w. eine so große praktische Bedeutung hat, werden künstlich allerliebst nachge ahmt. Der Globus besteht auö Glas. An der Außenseite unterscheidet, er sich nicht viel von einem gewöhnlichen georadhischen GwbuS, resp, seiner Bilverflache. Unter der Innenseite aber setzen sich die Länder in massiven Umrissen fort, und die Meere bilden hohle Becken. Der Boden der See. besteht auS einer inneren Kugel, welche wie derum ine bewegliche Glaskugel .con centrisch umgibt. Durch letztere , er folg: die Füllung der MeereSbecken mit Wasser, unter Zuhilfenahme' eineS besonderen Apparates. .,DaS Wasser 'in den MeereSbecken enthalt kleine' Theil, chen. Stearin, sodaß. sich die Richtung aller seiner Bewegungen noch deutli cher verfolgen läßt. . . Sobald der bewegliche GlobuS sich um. sich. selbst dreht, kommt das Was ser inGang. .Man sieht, wie ü ton beiden . außertropischen Regionen auf dem Meeresgrunde dahin nach dem Aequator dordringt.w die Strömungen vom Norden und vom Süden zusammentreffen und zusammen emporsteigen zur Ebene des großen KreiseS; in einem Strom, welcher den Aequa tor-Gllrtel der Oceane erfiillt, kommen sie zur'Obetfläche.worauf sie wiederum südwärts und nordwärts von jhrer ÄufsteiAlinie sich ixätätn: dann saß
sofort ' westwärts getrieben, erzeugen sie alle die bekannten Oceanströme und die Nebenströmungen, welche durch die Umrisse der Gestade und die Gepalt
der Seebecken entstehen. Keine noch so vollkommene Karte kann eine so ante Vorstellung von den Seeströmungen geben, wie man sie hier aewinnt. mdem man die Bewegungen d-r flüssigen Masse durch das durchsichtige Glas verfolgt. Die besten Musterstücke hydrographischer Darstellungen sind hiergegen eben doch nur todte Buchstaben. Nicht nur die Was serbewegungen selbst.sondern auch ihre Entstehung und Geschichte lernt man hier kennen. Dieser Globus ist zunächst für Kinder ein nützliches Spielzeug, das unb: dingt ihr Interesse wecken und festhalten muß. Aber auch der Erwachsene kann daran nur seine Freude haben, und noch Viele können daran noch gewisse Begriffe über die Physik unserer Erdkugel berichtigen. Und sogar die hydrographische Wissenschaft kann durch einen solchen Apparat noch gewinnen, sind doch die Meeresströmungen. und die Wasserbewegungen Lberhaupt.für sie noch zum guten Theil ein Gegenstand experimentellen Studiums! Es wäre denkbar, daß dieser Globus, mit gleichzeitiger entsprechender Vergrößerung, noch weiterhin vervollkommnet würde, mit Einbeziehung wichtigerer Binnengewässer. Vom Jnlanoe. Ein dem Polizeideparteknent in New Haven, Ct., gehöriges Pferd kennt kein größeres Vergnügen, zls Tabak zu kauen. Ein Farmer in 'Missouri verlor neulich während eines Gewitters zwei Pferde, welche mit einem Stachelzäun in Berührung kamen, der durch einen Blitz elektrisch geladen worden war. Circa 23.700.000 Acker oder 87.000 englische Quadratmrilen Landes in den Ver. Staaten befinden sich im Besitze von Ausländern. Dieses llreal übertrifft an Umfang den Flachengehalt des Staates Jndiana noch um 640 Quadratmellen. VerbranntinderHöhevon 72 Fuß ist ein Oelquellenbohrer Namens Standish in der Nähe von Carnegie, Pa. Standish befand sich auf einem Hebegerüst und half die Einfassung eines Brunnens, den man für versiegt hielt, in die Höhe winden. Plötzlich begann die Quelle wieder zu Nletzen; das Oel entzündete sich an der Mafchinenfeuerunz und im nach sten Augenblick stand daS Gerüst in Flammen. Der Leichnam des Unglücklichen war bis zur Unkenntlichkeit verkohlt. Connecticut ist voll von zweibeinigen Krokodilen. Diese Krokodile- sind sowohl an den Flüssen Quimpiac, TunxiS, Shetucket, Quimedang und Fantic zu finden, als in den Städten dem Connecticut und dem Houfatonic entlang. Sie bewohnen die Berge der CountieS Litchfield, Hartford, Fairfield. New Haven, Tolland. Middlefer. Windham und New London, sind aber nichts weniger als gefährliche, oder unangenehme Geschöpfe-; im Gegentheil, sie stehen sogar vet der dortigen Bevölkerung in boh:m Ansehen. Sie sind nämlich Mltglieder eines Klubs, des KrokodilklubS". der sich aus Fabrikanten, Bankiers, Advokaten, Redakteuren. Politikern, Aerzten, Eisenbahnbeamten und Anderen zusammensetzt. Eine Gesellschaft, bestehend auS Herrn und Frau L. G. Slade, ihrer Tochter und Herrn und Frau Th. Stewart mit vier Kindern, welche bei Perry, Oklahoma, auf einem Wagen auszog, um Regenpfeifer, eine dort zahlreich vorkommende Art .von Bögeln, zu jagen, wurde von Unheil betroffen, indz?m ; sich eine Quantität Pulver entlud, wodurch die Kleider der Insassen deS WazenS in Brand geriethen und sämmtliche Personen schwere Brandwungen davontrugen. Die Pferde gingen auch noch durch undStewart, dessen Kleider in Flammen standen, wurde vom Wagen geschleudert und überfahren. Er und zwei seiner Kinde? sowie Frl. Slade werden wahrscheinlich nicht mit dem Leben davonkommen. . Silaö LewiS, einer der Wilburton Choctaw Gefangenen, sollte kürzlich in Tushkahoma, I. T., erschossen werden und waren schon alle ArrangementZ getroffen worden. Der Gefangene, schwer gefesselt, hatte feinen Platz auf einer Kiste eingenommen und schon standen zwei Wachen . zum Abfeuern berett, als auf schweißbedecktem Pferde ein Kourier erschien und au? einer Entfernung von 100 FardS dem Kapitän ein Zeichen gab, die Exekution ,u unterlassen. Der Kourier über reichte ein Schreiben des Richters Holson. in welchem dem Aerurtheilten laut Instruktionen vom Departement deS Innern eine 30täaZge Frist gewährt wird. Dieses ist die vierte Frist, welche LewiS erhielt. -Der große Streik in Cripple.Creek in Colorado, der seiner Zeit ' zu einem wirklichen Kriege . zu führen drohte,, ist .tzt ein Ding der Vergangenheit. Zwar sind noch nicht alle damals geschlossenen Bergwerke wieder in Betrieb gestellt worden, doch Wird in 'den anderen um so emsiger gearbeitet. Im Jahre 1893 betrug der Werth deö dort geförderten ErzeS $1, 500,000, und . obgleich, wie gesagt, manche gute Minen noch geschlossen sind und trotz der .Streikstörungen,, kann man jetzt schon mit Bestimmtheit sagen, daß die diesjährig: Forderung einen Werth von $2,000,000 haben roiid. In der , Münze, von Denver wurde im August von verschiedenen Coloradoer Minen Gold im Werthe von 5300.000 abgeliefert.' waS um 60 Procent mehr ist, als in demselben , Monat deS Vorjahres. . Seit dem Wiiderruf deS Shermän-GefetzeS hat sich . der Bergbau mehr mit .der Goldförderung beschäftigt und in ganz Colorado ' Dllip btständH neue Goldfelder er-
öffnet. Der Erfolg" ist bis jetzt ein guter gewesen. Rev. Christian Brinkerhoff, der 88 Jahre alte bekannte Geistliche aus der Kirchenstadt, wurde von einer Broadway-Kabelcar nahe der 20. Str. überfahren und schwer verletzt. Der Greis war im Begriff, am Arme seiner Tochter den Broadway zu überschreiten, als zwei Kabelbahnwagen in entgegengesetzter Richtung Heranfuhren. Der alte Herr verlor im Augenblick die Geistesgegenwart und wurde von de? einen der CarS zu Boden geworfen. Im New York Hospital, wohin man den Verletzten brachte, stellte sich leider heraus, daß der Geistliche einen Nippenbruch und schwere innerliche Ver letzungen davongetragen hatte und man fürchtet infolge dessen für sein Leben. Der Führer der betr. Car wurde verhastet und im Polizergericht festgehalten. um den Verlauf der Verletzungen des Nev. Brinkerhoff abzuwarten. Gouverneur L. C. Hughes von Arizona hat dem Secretär des Innern seinen Jahresbericht eingereicht. In demselben wird gegen die Rückkehr des Indianer - Häuptlings Geronimo und gegen den Handel mit - Spirituo sen im Territorium protestirt und die Zunahme der Bevölkerung und ihr cultureller Fortschritt hervorgehoben. In
ffolge der Trockenheit oer ietzlen zwer Jahre sei die Hälfte deS Viehs in den Ranches verloren gegangen doch habe sich der Viehhandel in letzter Zeit wieder gebessert. Der durch den niedrigen Silberpreis veranlaßte Schluß der Silberbergwerke, heißt es in dem Be richt weiter, habe die Goldproductum erhöht, und es scheine, daß Arizona mehrGold produciren werde, als irgend ein anderer Staat in den Ver. Staaten. D Goldproductior? belief sich auf $2,080,250. die Silberproduction auf $1,700,800 und die Kupferproduction auf 43.270.500 Pfund. Die Zunähme der Goldproduction im Verhältnik mm Vorjahr war $1.078.000 und ' nach der jetzigen monatlichen Production ist anzunehmen, daß sich dieselbe für dieses Kalenderjahr auf über $4,000.000 belaufen und in 1895 $3.000,000 erreichen wird. Ar:zona'S gefammte Gold-, Silber- und Kupferproducrion in den letzten 13 Jabren lief sich auf S101.760.017. .; Hl Vom Auslande. Nach Unterschlagung von 30.000 bis 40.000 Mark in der i Buchhalter Wagenknecht, Geschäftsi .e.. ?h.w:t:..9CM.. luiti iiuci vüftuiuuiixjuuiu in Braunschweig, durchgebrannt. Da er sich vorber in Bekanntenkreisen vorsorglich. erkundigt hat, ob Belgien ober Holland ausliefere, so wird vermuthet, daß er nach den Niederlanden gefluchtet ist. Wagenknecht hat ein sehr ü Pigeö Leben geführt. Wie sich. russische Wucherer zu helfen wissen, zeigt ein Fall, der sich in der Nähe von Orel zutrug. Der SHankwirth eines Fleckens hatte bei den Bauern so hohe Außenstände, daß er nachgerade um sein Geld besorgt wurde.., Er ließ sich -nun durch seine Schuldner zum Kirchenältesten wählen und übernahm den Verkauf von Wachskerzen, die bei dem SotteSdienste.bei HauSandachten u. s. w. verwandt werden. Zahlte nun ein Bauer fünf Kopeken, so erhielt er? eine Kerze für drei Kopeken, der Rest. 'wurde abgeschrieben. So soll der Schankwirth allmälig zu seinem Gelde gekommen sein. Der Maurer Robert Shannon in Globe Point (Victoria) wurde angeklagt, am Sabbath qearbettet zu haben. Er'gab'diese Sonn-tagS-Entheiligung vor Gericht zu, behauptete aber, daß der Sonntag nicht der Sabbath der Bibel sei; an letzterem. dem Samstag, arbeite er nie, entsprechend dem Gebote, bes Herrn. Nach einem alten Gesetze Karl'S deS Zweiten wurde er zur Zahlung von .2 1-2 Schilling oder zu zweistündiger öffentlicher. .Ausstellung im Fußblock verur theilt; er wählte das letztere, und nun muh ein solches Marter-nstrument beschafft 'und zum Gaudium aller Gassenjungen die Strafe vollzogen werden. Der27jährige Waffenarbeite? Bolland aus Juville in Belgien wurde auf dem Heimwege vom Blitz erschlagen. Vorübergehende fanden die Leiche mit dem Regenschirm in der -Sand und der Cigarre im Munde am Wege liegen. Kurz vorher war ein Gewitter niedergegangen. Nach ärztlicher Ansicht ist der to'dtliche, Strahl dem Verunglückten durch den Hut in den Kopf gefahren. Der Hut laa. vom Blitz durchschnitten, neben der Leiche.' Letztere zeigte bedeutende Vrandwunden; die Wirbelsäule -war 'ganz verkohlt. , . ' Im reichsten Soldwa'-scherei-Bezirk Sibiriens, dem Jakutz. jischen. in welchem' aber wegen MangelZ an Verkehrsstraßen die, Goldindustrie sehr niedergegangen ist, legen jetzt zwei . Privatgesellschaften eine 47 Werst klänge schmalspurige Eisenbahn an. die vom Flusse Witim läng? deS Flusses Siodabo laufen und die. Herbeiführung von fehlendem Holz und Maschinen von Osten her' ermöglilben vird. Mit , den Arbeiten, zu, dieser ersten Prwatbahn" in Sibirien soll bereits begonnen sein. -Gin bed au ix licher Grenzvorfall hat sich in Polnisch-Äohle bei Pitschen ereignet.' Ein polnischer Sachsengänger wollte nach seinem in der Nähe der' Grenze gelegenen rufstfchen HeimathZorte gehen,' wurde aber an der dortigen Zollkammer nicht durchgelassen,' weil seine UrlaubZkartt schon - abgelaufen' war.' Er' versuchte daherunter dem Schutze der DunkelKit .die Prosna zu. durchwaten .Ein russischer Wrenzsoldat bemerkte ihn und gab einen Siznalschuß' ab. der bald mehrere Soldaten auf die Beine brachte.- Der Sachsengänger- wurde gefangen genommen und von den rohm. Soldaten, so ..mißhandelt,' daß er bewußtlos nach . der Kaserne gebracht werden 'mußte, 'wo "er hoffnungslos arniederliest. .! ,
T. JAK bekannt auf der ganzen Erde, als
Heilt
QHKcumatiiiTU Neuralgie, Nuckcnschmcrzcn, Bcrstanchttttgcu, fr n .vi .
iMrrirfliir.mnfTm. vrrrrif?tnftt 'CrrtWhrttirtt -rn: i?.
Huftenschmerzcn, Qurtzchungrn, Zahn- v, ySjJ'Ys schmerzen, Brandwunden, J&l sJifis und alle Schmerzen, wele ein üußeriicheö Mittel -twi'f benöthigen. ivliÄfe
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DieDienstmago Ce sira Carlini in Florenz gab sechs Rentenbriefe, die ein Capital von 16.000 Lire darstellten, dem Grafen Annibale Bentivoglio in Verwaltung. Der Graf, ein 65jähriger Lebemann, entstammt einer uralten Bologneser Adelsfamilie, ein Zweig dieser Familie ließ sich im 17. Jahrhundert in Florenz nkder und erfreute sich des besonderen Wohlwollenö des' Kaisers Friedrich des Dritten. Bald aber erfuhr das Mäd chen, daß der Graf mit Geldschierigleiten zu kämpfen fatlt, und nun wollte sie ihr Geld zurückziehen, aber nach dielen Mühen und Drohungen erhielt sie nur einen Theil zurück. Sie erstattete darauf Anzeige, und vor einigen Tagen wurde Graf Annibale von der Strafkammer wegen Unterschlagung im Contumazverfahren" zu 20 Monaten Gefängniß, verurtheilt. Der vornehme Herr ist verduftet und soll in PariZ ein lockeres Leben führen. Während der in der Gegend von Rostock abgehaltenen Bri-gade-, DivisionA- und Corpsmanöoer ist daö Fahrrad im 9. ArmeecorpZ zu sehr ausgiebiger Verwendung gekommen. Während die 120 beim Armcorps befindlichen Radfahrer' bisher vornehmlich zum Ordonnanzdienst verwandt wurden, waren gelegentlich der diesiähriaen Manöver alle Truppen wahrend der Gefechte von Nadsahrern begleitet und der größte Til des Ordonnanz- und Meldedienstes wurde durch die Radfahrer bewirkt. . Aber auch als Kämpfer fanden die Radfahrer Verwendung. Eine etwa aus 50 Mann bestehende Radfahrer-Abthei-lung wurde mit Erfolg g:g:n eine Abtheilung Wandsbecker Husaren derwandt, die einen Eisenbahn-Ueberganz überschreiten wollten. Die Husaren wurden an der Ausführung ihres Vorhabens durch eine wohlgezielte Salve des RadfahrercorpZ verhindert und mußten sich zurückziehen. Eine geheimnißvolle Persönlichkeit, der angebliche frühere Weinreisende Paul von RakowZki, ist in gwickau zu zehn Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. Paul v. Rakowski ist einer der gewandtesten Einbrecher, mit denen sich die CriminalPolizei jemals zu beschäftigen hztte. Er hat aus großem Fuße gelebt, hielt sich Equipagen und Reitpferde und unternahm große Reisen nach Frankreich, England, Italien u. s. w. Die Mittel zu seinem verschwenderischen Leben gewann er durch Einbruchsdiebstähle, die er in außerordentlich geschickt 'Weise ausführte. In den lebten Jahren hat er namentlich Sachsen zum Schauplatz seiner Thätigkeit gemacht. So stahl er in Lichtenstein bei Zwickau aus dem Schlafzimmer eines dortigen Kaufmannes . G:ld und Werthpapiere im Betrag: von 40.000 Mark. Die Persönlichkeit des angeblicben Paul v. RakowZki konnte noch nicht feststellt werden. In Münster öat er unt:r dcm Namen Paul Wolter 'ine G:sä'.'ni!:trafe verbüßt, indeß ist '.ilzuneh:n5n. daß ihm w:der dieser toe, noch der, unter w:lch:m er jetzt verurthcilt worden ist. zukommt. Als eine NaturmerkWürdigkeit verdient Erwähnung, daß am Westabhinge des Umpfen, ein:s nördlich von dem Städtchen Kaltennordheim (Sachsen - Weimar) gelegenen Basaltberges, sich ein von der Ratur selbstgebildeter Eiskeller befindet, auS welchem die Bewohner d:r benachKarten Ortschaften sich in der Som merzeit mit dem besonders in Krankheitsfällen erwünschten Eise zu versehen pflegen.' Es ist eine Felsspalte, an der selbst noch in den heißesten Tagen des August das Eis in dicken Zapfen hängen bleibt und während deS Laufes eineS JahreS überhaupt niemals schmilzt. Dbese werthvolle 'EiSgrott: wurde vor einigen Jahren durch Zufall bei einer Jagd entdeckt, alS ein angeschossener Fuchs sich in dieselbe flüchtete und von den nachfolgenden Jägern darin gefunden wurde; sie liegt an einem busch, freien, mit Vasaltgerölle bedeckten Ab-hange.-Nudy'S Pile Suvpofltory wird garantirt für die Heilung von Hämorrboiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 60(5t8 die Bor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Vrobe an Mariin Nudy, registrirten Apotheker, Lancaster. Pa. Postkarten nickt beantwortet. Zu derkaufen in allen guten .Apotheken Wcrd Vro., A. Kiefer & Co' und Daniel Stewart, Wholesale Agenten Indianapolis, Ind. Sckön und rern Soll das HauS ßetS sein! Die besten Bürüen dazu kauft man bei S. Schmedel 420 Oft McCarty Gfc. The Twentieth Century, eine ausaneiainete Wochenschrift, rcelcbe fortschrittlich aestnnten Lesern sehr zu emdsed len ist. An ver Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittliche Theorien darin unparteiisch besvrocben. an bestelle direkt bei der Humboldt
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ff?3 2 2 ? das größte EckNerzcnöeiln:ittel. l i t "V - f 7 M zu haben. Bedenken Sie, daß die Wiöconfon Central Bahn unbedingt daS Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Lime zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie serner daß die Wiöconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speise wagen femer ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS Dic Volks - Partei. i Auszug aus der platform : Wir verlangen : 'Taß bei der Eteuereinschätztznng von dem i Werthe des EigenthumZ alle Schulden in Adzkig gebracht werden können. Eine Steuer von ö Prozent aus alle Erb cyanen über wjoo. Reduktion der Arbeitzeit in Fabriken und Bergwerken gemäß den Fortschritten in der nouirne. Verbot der Kinderarbeit in Fabrikin und Bergwerken. Verbot der Abgabe und Annahnie freier rz: r c c r-t.i v n r- a. uriivuun'Huyriarieii an uno von oueni lieben Beamten und Richtern. Staats resp. Gemeindeeigenthum an allen onentncyen erleyrsanstalten. wie Eijenbay nen. Telegraphen, GaZ .und Wanerwe? en u. s. ro. Staatsbesitz und Betrieb "der Bergwerke, und Ausdehnung deS Staatsbe triebes auf alle Industriezweige, so wie sich die Nothwendig'! dafür eraiedt. Silberprägung im Wertyverhältniß ven lö:i. Erwahlung des Präsidenten und der Bun dessenatoren in direkter Volksmahl. Ferner heißt es in der Platform: Wir glauben nicht, dag es die Aufgabe der Regie rung ist, die EisenbahnCorporationen in ihren Streitigkeiten mit den Arbeitern zu unterstützen, und bemerken mit Schrecken, wie 3!ichter eine despotische Macht aust ben, die nicht im Einklänge mit dem Seifte der Ver fassung steht. Dke Kandidaten. Für den Staat. StaztS'Sekretär : Cdar'eS Ll. Noblnfon Fou-tatnt n, Ehlb? So. StaatS'Audlt''r : SdgarLl Perktn Indianapolis, Marion Co. Staatsschatz ' ist r: LlmvSV. eedo,t LlginSovik, Süb Co. Gmeralanwait: Eil? Holeomb. Fort Vranch 3io Ön Co. Giert der Suprtwe Court: 51. Harry Mootarerv. B no, Caraierc? Co. Superintender.t des öftntl Unterrichts : J'sonH. Allen. Terre Haute. Ligo Co. StaatZ.Statist'ker : . William V Smttb. ' Jrvingivn, Muria S. Geoloze . . Edward K'ndle. Bloomtakkn. t o.iroe Co, Richter der Supr.me.Crmt. 4. Distrikt : ' ' D. H.5bambrs. ' Nkm Caüle Heniq Co Für den So ng reßdistrtkt. TbomaS L. oft, Mudu'on Co. Für daS County. Clerk: Cb'lleZ H. Krause. Auditor : Sim? Cchmalholz. . Schatzmeister: Lllbert Nrull. . . . Sheriff: Petee H. HngSek. Recorder: ttobert S. (öross Ccroncr : Dr. Tanner. Richter CiiminZl'S, rcht: fii:m. V. Sidllnso. Staatsanalt: Phil'v Rappaxort. .. Richter Superior Co rt no l : Ella? Vt. Sbepard. Legislatur: Dnlel F. Kennedy, Jarsd ttmttxtr, I. . Springer, 5iol?n Ler ou, Jclzn G eig. Slllea'HigÄ'stiue. County'Eom'iissar,: H.nrh rft. i. Dlirrikt. L. VI, HaintS. 1. D ftr k. Für das Townshlp. Tru.ee: Karle? H. vltner. Assessor:- . , . Elaude E. ) rsonette. Fcie:uiSli er: Harrtso Ogborn. MiuoS K''U r. Sarre.t v?.!TLalrod. . Jot Sttotirr. 5onstab'erz ty-llium 2booT, Wenn . öt sen, $otn MafterS. Will am Harr'Nla. Brill'S Dauwf Farberei. lStattirtIM.) . . . Herrenkleider gergr. exardt nd re?r? ;awcni(iiwi HiiiHii unv utimvi vnr vlw K9 den iu icniennen. Erisrnvorhänge u.Lherille Hortteren gereinigt. Slaree Hadtut, tttti ntkt. Waaren erden adaedoit nvd abaeitetert. 36 K SS Massachusetts Lvenue.
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