Indiana Tribüne, Volume 18, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1894 — Page 9
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tars9ssxsssKxs Fndiana Triblinc. e i l a g e. Slepfel im Tchlafrolk. Oaflronomtjdje Vlau&ri on Nudo!f Klewvaul. In jener schönen mittelalierlichen Stadt, d!e wie ein Dornröschen ir.i Zauberschlafe liegt und alle Jahre einmal aufwacht, um zu trinken in Nothenburg hoch ob der Tauber, an der Wirthstafel im Gasthaus zum Hirschen gab es im letzten Sommer zum Nachtisch: Aepfel im Schlasrock. Das berührte mich wundersam, obgleich mir der Ausdruck nicht neu war und ich oft genug in Frankreich: d? Pommes de terre en Robe de Chambre" und in Holstein Kartüffeln mit Manschetten" gegessen hatte, will sagen: Pellkartoffeln. Wenn die Köchin einen gebratenen Apfel auf ein viereckigeZ Stück Vutterteig seht und die vier Ecken oben zusammenschlägt wie ein Tuch: so nennt sie das einen Apfel im Scblafrock. wie sie ein andermal gefüllte BriefcouvertZ- macht. Cs ist so ein Witz, wie man ihn alle Tage hört, der auch wahrscheinlich gar nicht von der Köchin, sondern von den Gästen ausgegangen ist, die hier eins gewisse Ähnlichkeit entdeckten und denen die Glossen wie der Appetit beim Essen zu kommen pflegen. Witz ist da Talent, zu kombiniren, zwischen verschiedenen Dingen Beziehungen her auZzufinden? mit solchem Talent: sind die Menschen gerade bei Tisch gesegnet. Ahnungslos hat die Köchin den Teig um die Frucht geschlagen, ihre Gedanken waren rein von Schlafrock da fällt es der Herrschaft ein. ihr Werk mit einem Packete. einem Wickelkinde, einem wie d:r antike Gott der Genesung in einen weiten Mantel gehüllten Knirpse ?i vergleichen, und sofort ist der Apfel im Schlafrock" fertiz. der nun einen beliebten Typus der Küche abgibt. Steht die Bezeichrninq einmal fest, dringt der Wiiz durch, so kann er allerdings für kunftige Fälle, wenn wieder gebacken wird, maßgebend und formbestimmend sein: die Bäckerin läßt sich dann von dem Motto leiten, sucht dem Namen Eh zu machen und hilft absichtlich nach. Dies ist die Geschichte zahlloser Ge backe und Teigwaaren, die nichts weite? als die rege Phantasie des Publikums beweisen. Wer hätte denn noch niemals in Frankfurt Frische Buben schenke!" ausrufen hören oder in Lau sänne eine Cuisse de Dame" gegessen? Wer kennt nicht die franzosischen Ga leiten und die Karlsbader Stangen? Da t tm Dmg von ungefähr gerade und lang geworden gleich heißt man es eine Stange; in Weimar gilt eZ für eine Elle. !n Kranichfeld für einen Flnger. m Halle für einen Ehemann. Die vielen italienischen Nu deln führen ja fast alle solche Namen, die Fadennudeln werden als Härchen (Capellini), die stärkeren als Bindfa den (Spaghetti) oder Würmer (Bermicelli). die gefüllten als Hütchen (Cappelletti) aufgefaßt u. s. w.; ein: grobe Art Graupen hat man in den Kasernen Gamaschenknöpfe getauft. Selbst die Cigarren entgehen den Glossen des Volkes nicht; es kann leicht vorkommen, daß man eine Schüssel voll Würmchen aufißt und dann einen Rattenschwanz raucht. Hat der Kaufmann die Waare ausge legt, so geht es an ein Auslegen von Seiten des Publikums. Eine vorzugsweise im Schlafrock Mende sinnige Menschenklasse ist frei lich mit einer anderen Auffassung der Sachlage bei der Hand. Wenn es nach ihnen ginge, so hätten die Bäcker gar nichts Anderes zu thun, als im merfort zu bosseln und Sonne, Mond und Sterne in Brodteig abzubilden. Die Sonne; denn das kreisrunde Landbrod stellt offenbar die Sonnen scheibe dar. Den Mond; denn die österreichischen Kipfel oder Hornchen sind im Jahre 1633 bei der Belagerung Wiens in Nachahmung des türkischen Halbmondes gebacken und den Türken zum Tort m s Lager geworfen worden. Die Sterne; denn dies ist die Facon", die den Nudeln und den Zuckersachen so gerne gegeben wird. Jeder Weck, ,edes Semmelchen hat seine eigene Symbolik; wir haben sie nur vergessen. Die Bäcker stellten demnach eine Art von bildenden Kunst lern dar. Der Teig zeichnet sich durch dieselbePlastizität aus wie der Thon; beim Trocknen erstarrt er wie der Thon und beim Brennen, das man hier Va cken nennt, erhärtet er wie der Thon. Daher man auch umgekehrt von ThonWaaren sagen könnte, daß sie gebacken werden wirklich sagt das ja der Italiener, der das Wort cuocere" nicht blos vom Brode, sondern auch von Ziegelsteinen braucht; seine Ztv racotta" hat gleichsam eine Rinde und eine braune Kruste wie das Brod. Wer will gute Kuchen machen, der muß haben sieben Sachen: Eier und Salz, Butter und Schmalz. Milch und Mehl. Safran macht den Kuchen gehl. Aber wer will gute Kucken machen, der muß auch eine gar geschickte Hand haben, mein liebes Kind, damit er alle die schön Figuren, die ihm nach der Meinung de? Akademie, vorschweben, ordentlich herausbringt. Die Kinder hätten also wahrlich eine gute Entschuldigung, wenn sie gescholirrt VdtKtt Ynrit fr tttt! Vm TOK svi! wvw-wvtf VViil lv len und allerhand Teigfigürchen madpn, oder Brodkügelchen drehen, um sie ' üUt den 'Tisch zu werfen. Freilich stfoi ,Z nicht daS erste Mal. bafc die
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Kleinen 'SSeNe lerömmen' und die Großen dasselbe thun. In diesem Falle jedoch haben nch die (örotzen kaum etwas vorzuwerfen oie sonneneioe dünkt eme ubelanaevrachie chlasroclPhantasie. Die gewöhnliche Form des Brodes ist allerdings von altersher die Runde. Es gibt zwar auch längliche und kantige Brode, zum Beispiel wird der Pumpernickel in großen viereckigen Laiben gebacken, und am Rhein haben sie Brode, die wie Spazierstoae m die Ecke zu stellen sind. Aber unser Landbrod ist kreisrund wie die fünfzehn Brode, die man verkohlt in einem pompeianischen Backerladen gesunden hatte. Wer nun in diesem Kreise die heilige Sonnenscheibe finden, wer nicht mit dem Zufall, der natürliche Beschaffenheit des Teiges und allensaus mit dem Schönheitssinne rechnen wollte, welcher auch die Steine in der Steinzeit in schön gerundete Formen gebracht hat: der wiegte sich doch in einer sonderbaren Täuschung. Man muß zunächst wissen, daß unsere Brode ihre Form von einem Korbe, einer Backmulde oder Backschüssel bekommen, worein der Teig gedrückt wird. Diese Brodform ist also rund so qut wie die Käseform, nach welcher der Käse in Italien Formaggio heißt. Freilich haben di: Menschen eher Brod gebacken als Brodsormen gehabt; ich bezweifle, daß Sarah, als ihr Mann kam und sagte, sie solle Kuchen backen, eine Brotkuchenform gehabt hat; Bater Adam vollends, der sein Brot im Schweiße, seines Angesichts essen sollte, wird gar nicht gemußt haben, toie er das anfangen sollte. Und dennoch werden wahrscheinlich schon Sa rahs Kuchen rund wie Plinsen oder wie Kolatschen gewesen sein. Will man wissen, wie sie es gemacht haben wird? Sie machte es wie jede Frau, die Pfannkuchen backt: sie nahm Teig und formte zuerst einen kleinen Kloß; den drückte sie dann, damit er in der heißen Asche durchbacke, mit den Hän den breit. So ward von selbst eine Scheibe aus dem Kloß. Wie der Teig, wenn man ihn mit den Händen zusamrnenballt, freiwillig eine Kugel bildet, fo entsteht ein Kreis, wenn man die Kugel abflacht. Weil Sarah weder Sauerteig, noch Hefe verwendete, so ging der Teig nicht, und ihre Kuchen waren hart wie das schwedische Knackebröd. Wo bleibt da die SonnenscheiM So wenig wie ein Kloß als Erdkugel, ist ein Brotkuchen als Son nenscheibe gedacht. In der Komödie der Irrungen" vergleicht freilich Dromio seine Küchenfee mit einem Globus. Aber wenn diese Küchenfee Kartoffelklöße macht, so kümmert sie sich so wenig um die Kugelgestalt der Erde, wie ein Schuljunge, der Schnee ballt. Ein viereckiger Kuchen ist merkwürdiger als ein runder. Aber der Halbmond, der Halbmond! Die Hörnchen der Oesterreicher! Sie sind allerdings nicht so von ungefähr entstanden. Sie gehören zu den Gebacken, die in grauer Borziit ein Opferthier ablösten, als das blutige Opfer abkam, und die Gestalt des Thieres behielten. Hier liegt eine Nachbildung vor, nur nicht die des Halbmondes, sondern die eines Hufeisens. Unsere Vorfahren haben bekanntlich Pferde geschlachtet und geopfert, einen großartigen Pferdekultus getrieben und sich den höchsten Gott Wodan auf einem Roße gedacht. Zur Erntezeit ritt der Geber alles Guten auf seinem Schimmel durch das Land und ließ sich huldigen. Da wurde der Kessel über das Feuer gehängt und Göttern und Menschen ge kochtes Pferdefleisch vorgesetzt. Als dann in christlichen Zeiten die Roßschlächterei verboten wurde und Alloater Teufelsgestalt annahm, blieb von seinem Rosse nur der Pferdefuß und vom Pferdeopfer nur das Hufeisen, in Teig nachgebildet, übrig. Und als Wodan wiederum in Sankt Martin einen heiligen Ersatzmann gesunden hatte, bekam dieser auch das gebackene Hufeisen, aber nun nicht mehr unter der Bezeichnung Hufeisen, sondern, weil jetzt Rindfleisch gegessen wurde, unter dem Namen Hörn chen zugebilligt. So entstand also das Martinshorn, das zu Martini zufällig und immer noch ein Rest des alten Pferdeopsers war. aber nachgerade auch zu anderen Zeiten gebacken ward und heutzutage ein allgemein beliebtes profanes Gebäck darstellt. Möglich, daß es die Wiener den Türken im Jahre 1663 ln's Lager geworfen haben, es Paßte ja ganz gut: aber die Kipfel sind viel älter. Sie sind typisch viele Brode gleich ihrer Ablösungen von Opferthieren und Festgebäcke gewesen, die etwas darstellen sollten, aber allmählich umgedeutet wurden. Völlig analog ist die Entstehung des Christstollens oder des Weihnachtsstollens, auch dieser ein uraltes heidnisches Idol. Nämlich der skandinavische Juleber oder Julbock, der noch heute zum Julfest in Schweden gebacken wird. Der Eber war dem Sonnengott heilig wie daö . Roß dem Wodan der Sonnengott ritt auf dem Gullinbursie durch die Himmel, die goldnen Borsten, daö heißt: die Sonnenstrahlen kriegten zur Julzeit wie die-Locken SimsonS neue Kraft ein Wildschwein wurde deshalb dem Freyr zu Weihnachten yeopfert. Es war der obligate Weihnachtsbraten längst, ehe man den TrutHahn mästete und an seiner Stelle mit Immergrün ausputzte, ehe ihn der gebackene Juleber vertrat. Der Wildfchweinsziemer wurde durch einen Ku.chen abgelöst, der anfänglich noch die Form des mächtigen Thieres hatte und dem oben, damit man ihn ja nicht verkenne, der Schweinskopf, Boar's Head", wie ein Siegel aufgedrückt war. Allmählich verlor sich daö Siegel und es blieb nur der Stollen übrig, der in dielen Gegenden gleichfalls obligat ist und den unsere Frau Pastor alt da fiäiistenlind m Wwdeln sukköt.
Dr. August Ikamlg's
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das große deutsche BlutreinZzungSmittel gegen Vlutkrankhcitcn, Nttbcrdaulichkcit, MagenZeideu, Leberleidcn, DhZpkpsic, Ucöcttcit, KspslIch, Schwindel, Biliöse Anfalle.
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mc Füllung werde nämlich in den Teig gleich einem 5Unde eingewickelt. Hurrah!" schrien die Schusterjungen, denen die Meisterin einen Stollen gebacken hatte, so oft sie eine Rosine sanden. Natürlich ist diese christliche AuZlegung wie bei der Brez:l, dem Pfannkuchen, dem Baumkuchen auf eine heidnische gepfropft, erstere, bei der man bald auf ein Ohr, bald auf das Kreuz, bald auf Christi Bande gerathen hat, die wie eine Betschwester die Hände falten soll, dürfte auf die Zauberbänder der altgermanischen Frauen, noch besser auf die Noth- oder Naud-Nune zurückzuführen sein. Es gibt viele solche zahme Surrogate und Unterschiebungen, die noch im schuldiger als die falschen Hasen sind und mir vorkommen wie die Bohnenkotteleten der Vegetarianer, mit denen sie sich das richtige Fleisch vortäuschen; so oft ein Gebäck den Namen eines Thieres oder eines Vogels trägt, ist es erlaubt, auf eine alte Ablösung oder wenigstens auf eine Vertretung des Thiers zu schließen. Hier wären wir also einer bewußten Nachbildung aus der Spur; hier hätten wir nicht Rädergebackenes. aber Vildergebackenes. Man kann noch eine Art Bildergebackenes unterscheiden, die ebenfalls ernster gemeint als der Apfel im Schlasrock- ist: die Figuren, die zu dem sogenannten Vildzauber oder Liebeszauber dienen. Die verliebten Frauen deö Mittelalters pflegten als Aepftl im Schlaf rock zu backen Männer im Schlafrock. Sie wollten ein Bild haben, das sich fugte, ein Bild, das dem Herzallcrliebsten gleich war. ein Bild, mit dem sie nach Gefallen wie mit dem Original Hantiren konnten. Sie nannten das Bild den Atzmann; es war gewöhnlich aus Wachs, aber auch aus Teig, Thon oder Metall, aus jedem bildsamen Stoff, mitunter auch blos gemalt. Man hat mitunter von der Liebe nichts übrig, als ein kleines Andenken und das süße Bild der Erinnerung; das war ganz der Fall des leldenschastlichen Weibes, das seine Zuflucht zum Liebeszauber nahm. Das Zauberbild, so gut wie , möglich geformt, mit der Mumie, der geliebten Person besteckt, wurde feierlich auf den Namen des Manns getauft und nun angesehen und behandelt wie ein Fetisch. Der Atzmann war der Mensch, mit ihm konnte die Dame vornehmen, was sie wollte sie konnte die Figur bähen und schmelzen, brennen und glühen, aushängen und veraraben, auck, ins Herz stecken ßnd peinigen, erschießen oder elnct langsamen Todes sterben lassen Alses geschah dann , dem Individuum, Hessen Seele in seinem Bilde lebte. So jtarb schon Meleager, als Althäa daö holz, an dem sein Leben hing und das , einst den Flammen entrissen hatte, vieder ins Feuer war. Im Städti schenMuseum zu Leipzig befindet sich nn Gemälde der Flandrischen Schule ms dem 15. Jahrhundert, das eine ihnliche Scene darstellt. In einem ttichmöblirten, geheizten, Zimmer steht tin Mädchen vor einem Köfferchen, des sen Deckel aufgeklappt und in dem ein löachsherz verwahrt ist. Die junge Dame hat ein Feuerzeug in den Häntzen rnft schlägt Funken, die auf das jVachsherz stieben; im Hintergrunde schlüpft ein junger Mann herein. Hat ttwa das Mittel schon angeschlagen? $st er wieder Feuer und Flamme? Durch solche Künste sollte die Bernaueein den Herzog Albrecht bezaubert haben. Die alten Römer, die Franzosen: je glaubten, daß auf diese Weise sogar Attentate verübt und Könige ermordet lverden könnten. Der Bildzauber ist uralt und über die ganze Erde verbreittt; selbst von den nordamerlkanischen Odschibwä-Mädchen wird berichtet, daß sie sich von ihrem Auserwählten tin Konterfei anfertigen und diesem luf die Herzgegend ein Liebespulver preuen. Offener Sckireibebries des Philipp Sauerampfer. Mein guter Herr RedaktionZr! Ich sin schon von verschiedene Seite getiest wore, e Singen Sasseiete zu tschoine. N i t etwa weil mei Wois von e de sonnersch gute Qualitee is, son - nern blos, weil se grad so Leit wie mich for Members brauche könne." De einzige Riesen is awer blos der, daß ich t bische Geld hen, un auch nit stinschie sein, wann druff an kemmt. Wisse Se, wann mer Geld bot un liweral is, dann is mer an einigem Platz und einige Zeit well komm. Was nu Sasseiete'ö betrifft, do hen ich so puttiniehr all was ich will. Ich belange zu die Rothman W u.dk FoVS. iu die Odo ThU
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icrs, zu ote Nute Fellers, zu die Turners un zu die Krieger. Verstehn Se ich war'n in die alte Kontrie emol vier Woche eingezoge un hen, weil ich so e gute Schulbildung gehatt hen, keen sZelddienst zu thun brauche, sonncrn dorft Petetes pielen un in de Kessel erumriehre, for daß die Erbsupp nit angebrannt is. Wann eener so e Vertraue im Dienst for's Vaterland genosse Hot, dann is es nit mehr wie recht, daß er auch zu en Kriegerverein belange duht. Zu en Bohling Club belang ich auch un sin auch e Member von den Verein gege Verarmung der Bierbrauer". Off Kors kost mich das en ganze Peil Geld, awer loß, mer hen's so derzu. Mei Altie hätt' arig gern gesehe, wenn ich en Singverein getschoint hätt, von wege die Entertähnements, wo se doch als emol ihr gut Dreß un ihr nei Bannet wehre hätt könne. Well, hen ich gedenkt, es macht nicks aus, Ich hen doch schon längst e Nohschen gehatt, du kannst grad so gut, auch noch zu e Singöerein belange. Es is grad um dieselwige Zeit, en neier Verein gestart worre, von Leit, die aus eme annere Verein, den se uffbreche wollte, ausgetrete sin. Ich hen mich vorschlage lasse und sin off Kors auch reitewey ufgenomme worre. Mer hen en Singlehrer geheiert r.n ich hen nit e eenzig Singstund gemißt. Ich mub sage, des Ding Hot mich Spaß gemacht. Emol sagt der Singlkhrer: Jch weeb gar nit, do singt Jemand in eem Stick falsch." un dabei Hot er mich immer so sonnig angeguckt. Ich hen keinder tschiep gefiehlt, hen awer nicks gesagt. Uff emol kriegt der Singlehrer die fuhlisch Eidie und sagt: Mister SauerLmper, wolle Se plies so gut. sein un die Stell emol alleens singe." Jetzt Hot er mich awer gehatt! awer ich hen mich nicks merke gelost, sonnern sagt blos: Sertelle. ich will." Dann Hot er uf des Peiäne de Ton angeschlage un ich hen mein Versch mit mein Schu sterbaß eruner gebrillt, daß es nor so gerappelt Hot. Wie ich dorch war, do hatte sich alle Sangesbrüder aus die Hall gemacht un der Singlehrer hol uf sein Stuhl gesesse, als wann er oie Fitz hätt! Wie er Widder rikowert hatt, do sagt er: For Vittie Sehk, Mister Saueramper, sell war awer eens! Wer, Sie hätte mich puttiniehr gekillt! Sie derfe mich unner keene Zirkumstenzes mehr mitsinge. Awer wann mer emol e Lied singe, wo das Gebrüll von en Ochs markirt wer'n muß.dann schick ich Jhne e Jnvitehschen." Gasch, hen ich awer do mähd gefielt. Ei do soll Dich awer doch gleich e Krott petze, hen ich gedenkt. Sell Iofe ich nit uff mich sitze, nossörie. En Mann wo so gut ab is wie ich un wo so viele schöne Kinner gerehst Hot, braucht sich so Jnsolts nit zu gefalle zu gelosse. Ich sin downstehrs in de Saluhn un hen zwee, dreimal das Haus getriet un im Nu hen so Sticker fufzeh von bh Sangesbrieder um mich erum an die Bar gehängt. Es Hot mich e paar Dohler gekost, awer wie ich heim sin, do hen ich e Petlschen for e Speschel Mietung in mei Packet gehatt und all fufzeh Members hatte ihre Name geseint. Ich will en schon zeige, wo Bartel de Moscht hält." hen ich gedenkt. Drei Dog spater war die Mletung un ich war of Kors pressent. Von meine Freinde warn nor vier do, das is. mitaus mich war'ns blos drei. Well, ich hen nicks drum gewe. Wie der Pressident for Order geräppt Hot un gefrogt Hot. was die Kahs for die Speschel Mietung wär, do hen ich mich zu's Wort gemeld un sagt: Schentelmänner," hen ich gesagt, ich will Jhne sage, was die Mätter is. Ich sin von unserm Singlehrer insolted worre im das kann ich nit stände. Ich weiß gut genug, daß ich nit singe kann wie die Wachtel oder der Patti, oder wie mehr se heißt, awer wann eener sage duht, ich deht brille wie en Ochs, dann is das nor e zarte Anspielung un meint nicks als wie daß ich selbst en Ochs sin UN wer so ebbes sagt, dem mach ich's hatt. Schentelmänner, unser Singlehrer hat die Keind Rimarks gegen mich gemacht und ich möcht mich die Queslschen an ihn erlauwe, ob er nit so freindlich sei will, un pruhfe, daß ich en OchS sin." Do der Singlehrer, wo pressent war. ar.'fgestanne un sagt: Mister Pressident, wann Se mich e paar Daa Zeit gewive. dann will ich de Pruhf bringe." Do hen se all Bravo" gehallert.'Jch awer sin ufgetschumpt un hen gesagt: 'Schentelmänner, ich mache die Mohschen, daß der Singlehrer gefeiert werd un daß reitewey." Do war alles meiste still. Eener von meineFreinde. wo bei de Weg bei mich in Rent wohnt un schon drei Monat kee Rent nit bezahlt Hot, sagt: Ich secken die Mohschen." Der Pressident sagt: Die MoMen is semacht un nerstitzt, daö
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Unsere Biere, hergestellt auS den besten Stoffen, mit Verwendung der betten Sorten Hopsen sind sämmtlich kräftige, gesunde Getränke, abgelagert und gut dergohren. Von unseren besten Marken, wie: Lager, Wiener, Pilsener, Budweiser und Special Brew, V geht keines aus der Brauerei, das nicht fünf bis sechs Monate gelagert hat. - j" stUj Urtheil Sachverständiger gestützt, dreist behaupten, daß unsere Biere zu den besten zählen, die m Amerika gebraut werden, und jeder vorurtheilslos Urtheilende wird dicö anerkennen müssen.
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cf Stüg'ttyrer oislschartscht werd, alle die davor sin sage Ja; (Niemand mitaus mich Hot ja" gesagt); dagegen No". Do Hot Alles no" gehallert, daß die Walls geschehkt hen. .Die Mohschen is verlöre," sagt der Presstdent, liegt sonst noch bbes vor das Haus?" Juh bett jur Buhts," hen ich gesagt, ich will noch so viel sage, daß wenn ich auch en Ochs sin, ich doch Viel zu viel von mich denke, als daß ich mich noch länger mit so e Gesellschaft von Schoofvkepp und Kälber datiern sollt, un for den Riesen duh ich hiermit riseine." Wisse Se, was se do gedahn hen? Ä n a u s g e s ch m i s s e hen s e n i ch un ich sage Jhne. ich sin mei dtwt noch keene Steps so schnell en inner komme, wie selle mol. Ich denke, ich starte e n e i e . Sin-lön-'Vasselete, womit ich veröleiwe ftt'ne Ihr liewe? V u il i o u Sauerampfer. - ' Hi (ritt L'ebcSdrama. Die Polizei in Rumford (England) hat iiöer ein äußerst merkwürdiges Geschehniß eine Untersuchung eröffnet. Eine zwanzigjährige Dame. Miß Spooney, die mit ihren Eltern in Rumford wohnt, verschwand vor einigen Tagen aus dem väterlichen Hause. Ihre Eltern fanden sie erst fünf Tage später bei einer verheirateten Schwester wieder. Sie hatte am Halse und an der Brust schwere Verwundungen und gab der Polizei folgende Aufklä rungen: Ich hatte mich vor einiger Zeit mit einem jungen Rechtssiudirenden heimlich verlobt. Er wollte nach bestandenem Examen feierlich um meine Hand anhalten und sich dann als Advokat niederlassen. Unglücklicher Weise fiel er bei der Prüfung durch. Nun beschlossen wir beide zu sterben. Ich fuhr zu ihm nach Jlford, dann setzten wir die Fahrt bis Southend fort. Dort stiegen wir aus und tranken, nachdem wir einen weiten Spaziergang gemacht hatten, zu, ammen eine Flasche Laudanum aus. Das Getränk hat uns sür lange Zeit schlaff gemacht, aber da seine Wirkung nicht tödtlich war, nahmen wir unsern Spaziergang wieder auf. Darauf kamen wir überein, daß mein Bräutigam mir den Hals durchschneiden und dann sich selbst todten sollte. Aber er besaß nur ein Federmesser, mit welchem er mir mehrere Stiche beibrachte, dann machte er den vergeblichen Versuch, sich die Kehle zu durchschneiden. Es gelang uns nicht, uns den Tod zu geben, und nachdem wir noch einen Tag und eine Nacht t umhergeirrt waren, bestiegen wir wieder den Zug und fuhren.er nach Jlford und ich nach Rumford." Die Polizei hat bereits festgestellt.daß diese Erzählung auf Wahrheit beruht. Der junge Student ist schwer verwundet, aber man fürchtet nicht für sein Leben. Er wurde verhaftet und wird wegen Mord- und Selbstmordversuchs unter Anklage gestellt werden. Die junge Dame nimmt jedoch die ganze Schuld auf sich und hat der Polizei erklärt, daß sie zuerst ihrem Bräutigam den Doppelselbstmord vorgeschlagen und darauf gedrungen habe, daß er sie verwunde. Das halbtragischi Abenteuer wjrd wahrscheinlich mit der tzeirath der beiden Liebenden enden. G4Nudy's Pile Suppository wird garantirt für die Seiluna von Hamorrhoiden und Verstopfung, oder oas Velo wird uruckaegeben. 60 StS. die Bor. Schicke ,wei Vostmarken für Zirkulare und Zrobe an Martin Nudy, i Ä. ... ' reginrirren ipolheker, Uancaster, Va. Postkarten nickt beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Ward Broö., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart. Wholesale Agenten Indianapolis. Ind. Kaufe Mucho'S Best Havanna SigarS."
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Offizieller Bericht der illierciianfs l'moml Sank Indianapolis, den 2. Oktober 1894.
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