Indiana Tribüne, Volume 18, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1894 — Page 4

Zndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags.

i Die tägliche. Tribüne' royrt durch den TrSg, iicrt tti io.. hie onnt2aXxt&sine "

'. ?en:, perOoSe. Beide aMeneent, der ff,t, berWlonat. tferDast ief4lx laBcr v

tJWn8 per Sa. 'annasien m u ' . Radfahrerabthe'ung der 5. Simuon, 7 m i o wTtfl-Ctr ? an Crt und Stelle und harrten gedul ' :No.18Sud Aladaa Str. bic lomTncn foflten 7. ... 'v 1t oft0f,,r qa ! Zwei Wocken vor Anfang der Manö. Sadicrcftoh, Ind.. 14 Oktobers Liceieldroebel der Ne- " ' serve eingezogen und mir, als ziemlich SoNlltagS-PlaUderel. 'bekanntem Fahrer, die Führung dieser i Abtheilung sowie deren provisorische Mm , , ' Ausbildung nach einigen Commandos Die Wipfel der Baume haben längst rtragen worden. Ich hatte einen angefangen, sich zu rothen, und die, Unterofjicier, einen Hornisten und ein Straßen sind mit dürren Blättern be- undzwanzig Fahrer unter mir. Mit .r Ärfcir hat seinen Einzua der bequemen Landwehrbluie, der x deckt, er vnbp : ai seinen .nzug h fi dmü gehalten und er hat unS bereltS recht det, die Führer mit Revolver, die empfindlich kalte Nächte gebracht. Dte Uebrigen mit Karabinern bewaffnet, schweren Winterkleider sind auS Kiften fuhren wir gemächlich vor, inmitten ' und Koffern herausgeholt, wo sie in oder hinter der Tivision beneidet von a v i vielen über un ere o muhelos zu HandKampher- oder .heerpraparale ver- ... Annfiittrittrafefafirrna.

packt, wohlgeschüht gegen die Angrisse der hungrigen Motten, lagen. Da und dort sieht man auch schon ein ' . ;....MVT:4;.S ., Jm Qnmtrr und Ost Änbllck allem ruft em wohllgeS, behaglicheS Gefühl hervor. Wir haben einen sehr heißen Sommer gehabt, und so dankbar man dem v HT"r I u. o;rt,n,nff, Mur s,Zn maa alten Connengotte basur sem mag, cap er un,ere aaien ,prpc unv sere Früchle reifen läßt, so können wir ihm doch den Vorwurs nicht ersparen, ta& er eS im vergangenen Sommer . . ' I er es im vergangenen Sommer 1Z T,iri,htn hat (?r Bischen bunt getrieben hat. ur unS ein Quantum Hitze gebracht, ein hat das. wenn man eS hätte auf Flaschen .;,fin rann, wakl für -inen Winter Z.-.. 7' fiPiintninint eliekttt lattt. 6in Vv.3...M.... o I - . . a , . . m t. I (Slui ist s mdeß, daß man die Hitze nicht aus glaschen ziehen kann. Denn mit der sprichwörtlichen affenartigen 1 I ,J.sF.;z?-ie h,T q,i,k,n würde ffrthifns hf fSxkt monovolifiren daS Kapital die Hitze monopiNren und sie in Quart- und Pintstaschen verrauten. Indeß owett pno vni einstweilen noch nicht und wir müssen ' I UNS damit begnügen, die winterliche . . , , e?s. Ztmmerwarme rn (SaS- oder Kohlenform theuer genug zu bezahlen. Wenn unS sonst nichts an den Herbst i c . e r tt . .a .1 . V ! . I ikinnerie, oann geiazaoe es ourry vir i hUn Tii, den immer im Serbk """7 , - - , statt. Eine sommerliche Wahleam pzgne würde die Gemüther allzusehr erhitzen, weit mehr, als der Gesundheil zuträglich ist. DieSmal wäre die Gefabr freilich nickt sebr roß. Es er t'i ..,. s r r , T. f Tl I hitzt sich Keiner. Ich habe noch selten , cr.t . .r.i. . v: k I eine ayicumpagne 'lru, ,v , wenia Beaeisteruna bervoraerufen ES ist nickt bloß daS frühe Serbstwet. ll UlQ)l Vltp VUQ kI" ... s. v; .-..k,.. -.m; aKi i, v.,muvlv ,v , gekühlt hat. ES ist was ganz anoeres, aber da ich nicht über Politik plaudern will, so sage ich auch nicht, wa5 eö ist Und an noch etwas bemerkt man. ' I . . . A n (! (tf V.-. M. I la$ der Herbst da ist. An den ergnugungsanzeigen oer oeul,cqen ereine. Die Stätten, wo im Winter die I I . te r cn I Deutschen in geselligem Vereinbkreisk l D i o ... .-k,,.s , ,v,. . . sich zu versammeln und zu vergnüge pslegen, offnen wieder ihre Thuren o i sx . & cr..:fif.c. .t?stt l '-uttimvicvKii ciiuiiti der seine Schwingen, und die Saison der Konzerte. Bälle und Kränzchen hat " . Y,Q,. v:. R-rttiSmttrtTi-, begonnen. Aber die ertinsmirgiie . V t 'X t k der klagen, das eö Nicht mehr tu, wie früher. Es geht nicht mehr so lustig zu und es wird nicht mehr so viel Gele u,geg.b.n Di.er.ine. deren zi. ftenz mehr oder weniger von dem Ertrag ihrer Unterhaltungen abhangt, haben einen schweren Stand. ES star- ' ' ' ren ihnen die abscheulichen Defizit. ' ' " -f.. ?:. ...f. k.k.' fi, entgegen. Dle Leute haben S nicht, sie müssen mit dem Pfennig rechnen. Wo

soll eS auch herkommen? Wir haben Na, Herr Feldwebel," mischte sich welches nur durch eine dünne Scheideeine lange Zeit der Arbeitslosigkeit mein Unteroffizier ins Gespräch, wenn wand von meiner Bude getrennt ist, mtt unl, viekich. auch .ine solch. und erreg, die S.immeemez

. cir acxi C- v vor uns. Die Aussichten für den kommenden Winter sind nicht die tröstlichsten, und ihre Ersparnisse haben die Leute zum großen Theile aufgezehrt, ,.X ...e v;. l I 5 ,1 ' ' und Mancher bleibt lieber ganz un. tjm Cm aT.I Ammm vjufc jw vwuiv U vup 4,61 ktttku, Vergnügen aei;en mag. Eö sind elende Zeiten, in denen die Sorge durch jedeö Schlüsselloch kriecht und sich allüberall "n "7 , V r 1 . breit macht. Und warum sollte sie s nicht thun? Die Leute füttern sie ja gut, hätscheln und tätscheln sie und bemühen sich an jedem Wahltage sorg-

ftt: v. IC. f.:H tliitl MiiU imk111, 'f " U tu IC Utiuy ..fältig,r daß ihr kein Leid geschieht und Bestanden?"

sie nicht umkommt. ' Na, eS wird wohl auch einmal anderS werden. 3n dem alten Liebchen, heißt eS : .Und scheint die Sonne noch so schön. Einmal muß sie untergeh'n. .-DaS. gilt wohl auch umgekehrt, und ich Kasse lieber Leser daö ich Dir mit hone, lieber Xttt, W U Vit mxi

memer Jeremiaoe o,e oanrage-sreuoe im hen Sonnenschein gereizten nicht allein, der macht seiner Braut genicht verdorben habe. D,e Zeiten wer- Augen war! wiß eine Scene. Aber wie kommt

den einmal anders, selbst wenn Du nicht mithilfst, sie besser zu machen. ' I r l IIW ' Der Plauderer. -i Kaufe Mucho's Beft Havanna 'Stguö.

2er Ueberfall

Men'ver Erinnerung von Alexander Müller. Recht? marschirt auf! Marsch! Abgesessen! Stellt die Rader .zusammen! Weggetreten! da waren mx, die zum .yen gnen Reseidlsten, ZUM Theil l"? VJ ! r n' " c:..:-. cv'i :mtü war wohlaemuth I und fröhlich gestimmt, nachdem mein grimmigster Feind, der Secondelicute i. fr 5" nt! xn v tntttl liuiil vri tun uu ituw um, Grunde nicht grün" war, und der, wo mir gern einen Stein in den Weg legte, zwecks gegenseitigen Waffenverständnisses" zum Pionierda' taillon unjeres orps für die dauern. . mm r a a ff - a oen ueoungen ver ei)l war; oicie- Mll. rirte mtt der andern Tivision, unsercn Gegnern. Was er mir, )o lange ;H az Einjährig'Freiwilliger diente, hatte anthun können, um mir den en,: zn verieiven. mic et ycu;u. ICrtnn ti-h tinruhtr namiiedamr. I Dien : zn verleiden, yalle er geiyan. Lange hatte ich darüber nachgedacht, . m veranlassen möge, mich behandeln, ohne den Grund zu ri . t 'v i. . ii . kav. i finden, bis ich eine TagcS des Räth sels Lösuna m dem Tochtettem eine K9Daun ourgcrd unc wuirniui . , ' VJi 2, ..r.., st..:r.. vtZ 4rtiuH0 hon 4rm Vltltf j I UltlV VtltVUU, w '.... nant (5. wie sie mir gelegentlich erzählte, rpn mehrere Male wegen seiner Zu Dringlichkeiten hatte schroff abweisen w munen. Ta dies nun vel Mir mcyr der Fall war, und wir Beide, das heiöt m n rm Hrrn C begegnet wa ICn sc roar bt liiser ucht m im ßn mich wach geworden, die sich naturge? .. r w ? . . . . C I wav oenn in e ne eni,preu e lung des ElNsahrlgen umsetzte. . &.L'?, kommt I . . i lli fjfc'vvvfc, V - Adiutant unseres Tivisionskomman. deurs gerade auf uns loS gesprengt," .!a toi w! v ilttlarrtf fii5ir (nmnrTTT I ilis t ,t.ttt V.i,....... , Z, und einen Augenblick darauf klang ,s ,, i (9 UUUJ I Feldwebel, begeben Sie sich sofort zu sr. krzellenz'. Zu Befehl, .verr Ma,or!" Schnell saß ich auf und war in zehn Minuten bei Sr. Excellenz. lTniVr f TVimM!ffir (ftmf rnsltPlltPNslNt I .vi.v..vyv. v-v... ...... C0I1 s 0g finc Karte hervor, zeigte : - w -f.sc.- . : l. mir raq aus pmeicen, rou wir uu- üc fanden, und fuhr fort: Ich erhalte soeben Nachricht, daß der Fnd kleinere -.rtfiss,,.-. n,.(L wslffj mifrr K'-''-.v,.v,r j . Nken an e b n diria rt. ffabren ie f0f0rt mit JhrerAbtheiluna nach diesem Hügel, und senden Sie mir bei Annayerung feindlicher Gruppen unvergnq vmu) yrni vix uiy rt!Tlt . miederbolte den Befebl. schwang ' ' . ' . .' ' ... , I mich aus 's Rad, und m wetteren fünfzehn Minuten war meine Abtheilung r a r er ncy enem yugei mn in .wegung. l an:. c,,s-a rn nfi!ism mhn nnrt. um lui tm 4iavStuöde und erblickten nn den bezeichneten Ort. Ungefähr i r r x ii . a v fr . . . rr . i iou miiu von UN u uct lag ein einsames Wirthshaus, um welI i . a r.X. . : L r. . ! .". ,e w 1:111 örcr euiuieguucu jug.. I v riTf irni(iI mirf rrtr I V' 'jivtvci, tmi utuy m m I fx r r,, - ftrslmmr mut n. I I - " - i " I länder könnten wir unZ denn nickt ein wenig Wasser besorgen? " w " r Ja, Mann, wo wollen Sie denn 1 W Faebel, wenn ich 'mal da drüben," und mit einem bedeutsamen Augenzwinkern blinzelte Hüste nach dem i t or uns uegenoenscrugeyln. I iCT a ltn ntff X? Tilf 'ie ino wom oes .eufkist h A nm-na& hn feindlichen V ft v o ...t.aH T!Seite hin den Hügel hinunterlaufen!I IUl, I I WUH ItHlC UUlUbC UC UUl üütnden." Meinen Sie. Steaemann?" fragte ! ich, schon halb für die Sache gewonnen, ua, wir wollen noch ein paar Minuten wllrien. Ein Weilchen später versammelte ich meine Eetreuen um mich und sprach mit V CYT . ? . s (YYI I . , ver 'liene eines 2lariyrers: Ich kann Euch nicht so schmachten sehen und will dafür sorgen daß Ihr l u 3 ... i ! t . u t . f x Of r WU? f S T J?" ,0' aufgepaßt! Sie, Stegemann, übernehmen während meiner Abwesenheit daS Kommando. Ter Hornist und Hüske begleiten mich nach dem Wirths Sobald Sie daS geringste Bernrtmtint rimi.fan In InHin tdZ. t a kawohl, Herr Feldwebel!- - .'osl- . Die geringeren Teckunaen. die da ziemlich flach abfallende Hügelterrain Ci. r - !. , , k, ooi, so gui wie mogiiq wayrneymeno, schlichen wir drei unS zur Chaussee und waren in weniger denn zehn Minuten lm Wirthshaus. u m lUYl IN cer Wsl I lUdel m wohlthuend daZ Dämmerlicht für .Drei Glas Bier." . om J waren sie von drei Kehlen I (iliiitli.li,A;U e?v e A. ! .w I n . . iiiHntktiwu. rUilit 4U4( IUy ' UCll Wirth: Fönnen'Sie unZ zwei -Achtel Bier Vthtrlnfitnl , OQtjLWffX-nsL Wm eener

corrern owalen ml delpcn wullt'5

Ich möt sc ut den Keller bringen." Hornist, loZ, helfen Sie dem AI ten!" Während die beiden im Keller zu thun hatten, blieb ich mit meinem getreuen Burschen Hüske im Schankzim mcr zurück und war eben im Begriff, Liir eine Cigarre anzuzünden, da trab trab trab trab Donnerwetter, sollte Stegcmann mir Jemand nachgeschickt haben?" fragte ich Hüske. O welche bittere, demüthigende Cnt täuschung! Im selben Augenblicke flog die Thür zur Gaststube auf, und herein trat Lieutenant (5. mit sechs Pionieren 39e gleitung. alle mit den bösen grauen elmbczügen, dem Abzeichen des mar tirten" Feindes. Ich war starr vor Scheck und Scham! Ueber des Lieutenant C.s Züge ging ein höhnisches Lächeln, als er sich mit den Worten an mich wandte: Sie sind meine Gefangenen ! Schönes Wiedersehen das ! Nicht wabr ?" Ohn meine Antwort aozuwarlcn, setzte er sich an einen Tisch, zog eine w i CkW Meldekarte ycrvor uno macuie 'clene. seinen Fcng" zu Papier zu bringen. Adieu, Karriere! Adieu, Epaulettes! Adieu, Reserveofsizier! wenn die Mel tt.... ..... sk,,, Aa(innl 1 f uuuu jui tiiuuua yimuyu. u zerknirschter Miene wandte ich mich zu dem schreibenden i.: Herr Lieutenant, würden Sie mich nicht loslösten können? Meine ganze Lausbahn als Soldat wird a " m rv W m . " ,ieln, mein neocr vreuno, C.. daraus wird nicht Sache ist viel zu wichtig, als dav ich ue nicht melden sollte. Ich habe Ihnen ja immer gesagt, daß Sie so wenig zum Soldaten taugen, wie oer von zum Gärtner! Aufs Tiefste qedemüthigt ging ich ans Fenster und starrte aufs Feld hin .(v .1... i . u . oioaien laugen, wir uct vuu zum CAnrlrtrrl Zus. Wo bleibt denn blos unser Hornist a " o.K..t.ia a:ia-i. v : eri üorocuei i tiuiciic uut uu rnciu VihnärtF;ihrl iMtär lil hör hlitlt tin Mtvvil.Ul uttv tMrf.v g, vv mich herangetreten war. Ter Antwort wurde ich überhoben, denn trab trab trab trab . . i m f , klang es wieder und lernte?, vieliai. t'ger, bekannter, freudiger, schneller als wieder auf, und StcgemannS und deS Horrnucn annicnd Gc nchr fchemen, und draußen an der Thür stehen meine t . w . . . . v t; prkiunozwanzlg eri, , oie aramner schlusertlg ;m Arm! Welch Gluck! " ftUi him "str,sf ih,s ia "MVW. Vi(H V"'" Itviiii vt Mit mühsam erlangter Fanuna drehte ich mich zu dem vor Schreck kvs? X ( Crr tlllutv? wi$tnvi,u w. ym ant, Sie und Ihre Mannschaften sind (Ullllt Vl ,.:. faf angenen uno werden o freundlich ein. mir m folgen." Tabei hatte ich Mühe, ein Lachen ' zu unter drücken, Na Feldwebel, Scher; hei Seite, Sie wollen doch nicht etwa?" sagte (X. tSri- 'incnnni h't &.aAp ist Vv VUVUUiMlll, ' vv .V. zu wichtig, als daß ich sie nicht melden I? . . i , ?' ' ? 5 . nouie, erwivcrie icy, aoncyiiiuz seine eigenen Worte gebrauchend, und in fünf Minuten war mein bester Fahrer S frAf mnf,-fnF imbrt1!l ....... , 5?r. l5rc-llen,. Wie war das Alles uaeaanaen? Nichts einfacher als das! Mem Hornist hatte, als er mtt dem ino auj oem Steuer ram, gemerll. I Vna Virtty nnr Vn-r tartrr lrtrtrt niti I il'U? V ! I wui, ivu vvu wuitui um iib-r den Geböftiaun aesvrunaen und hatte meine Leute schleunigst herange bracht, die mich aus meiner wenig beI - . neidenswertyen 'age vefrenen. I nri.s ?k..tk...,. d'i ,ZK s? JCllUC VilCllUUiyUUllU Ul UUIU. U19 ich Sr. Excellenz selbst bei Einlieferung Miner Ge angencn" den Hergang der ' c 7, , ' . i aene ravvorilren ouriiei uie oie Herren Osnciere alle, wie auf Com I w , r i . . a rnanDO, ioziacyren, wie wuiyeny micy I a. CiZ i L tT .bs.(. . I . ;it. i jcit ICUlCHaiU 11, UCCr a.. utuiiyt iwy "ll'IUU Ul umnuvnt viv sv I f?t fihinn 9sfcnh mm "tt iwiwiw ivvvvii v v nmt vti gab, und wie vergnügt der Abend schloß! Ein unheimlicher Zimmernachbar. Do ege ich jüngst behaglich in mei. nem anggesellenheim im Äette und bin eben im Begriff einzuschlafen. I (TW 3 1. f : X Ct.. IX , -I M iu iy erneut, einen viugcnblick dauert eS. bis ick mich besinne, wo ich mich befinde. Im Nebenzimmer. I lUlltl. Aba. denke ick. das ist der neue möblirte- Herr. Ich erinnere m ch. daß daS Stubenmädchen tagsüber bei läusig mir gegenüber bemerkt hat, daß vll lcvcttjttttuicl wiuizi uu eine auoschen Kerl vermieth.t sei. Der holde, dienstbare Eeist liebte solche burschikose CTl . W . .UV...UAAU I eoewenoungeli. Lauter und lauter schallt die Stimme meines neuen Nachbars zu mir herüber . . v f lüi : X kin! imx w..w. cm;. k ?.V - V wiT derum höre lch iyn seufzen und schreck, lich stöhnen. .Der führt sich gut ein murmelte ich, der hat jedenfalls Gott Bachus etwas zu sehr gehuldigt. ES gleht ja nn imm imiilni IIIMM ,l IIVU liiUllt. UllJlUH AkUHiltl, UUUC weibte und beweibte, die gern in diesen Fehler verfallen, leider gehörst du auch dazu." Schon' will ich mich mit dieser Selbst erkenntniß beruhigen, ich drehe mich auf i! . A ä&m , 1 yie anoere ?eile um. . . . - Aber plötzlich fahre ich wieder empor. Die Worte: Schlange, ehrlose Dirne. von wilden Flüchen begleitet, dringen ON NlClNr. . Abada ist der 5err Nackb diese zu so sväter Stunde auf sein im I ' . V m cper; ich wage den Gedanken I . a v :t . . rti m I iUUtU., WIUC (Ul -ÜCl rückter nebenan berumrasen? ' Einen Augenblick tritt Ruhe ein, ich I sfM 4k.s . muy myiuuvv. l Unpjfun wied ein tMt,rinie?

Tlusschrct, dem ein höllisches Gelachicr folgt; ich höre einen Gegenstand zur irde poltern. Das Blut will mir in den Adern gerinnen, ich drücke mein Ohr wider die Wand, und nun vernehme ich deutlich die Worte: Ha, Teufel mehr wie Weib, du hast mich betrogen, weißt du noch, wie ich zu deincn Füßen lag, wie ich jammerte, wie ich flehte, du möchtest mich nicht Unglücklich, namenlos unglücklich machen, ich drohte dir, du würdest mich zum

Acußerstcn treiben, doch du spottest meiner! Nun, hahaha, so trage denn auch die Folgen, du und ich, wir verlassen dieze Schwelle lebend nicht mehr" Weiter höre ich nichts, mit einem Sake bin ich aus dem Bette, mit rasender Schnelle hasche ich nach den notldürftigsten Kleidungsstücken, bin mit drei chrttten aus dem Zimmer und fliege die Stiege hinunter bis vor das Schlafzimmer memer Hauswilthm. Langanhaltendes Schnarchen, wie es nur das beste Gewissen im Gefolge habcn kann, dringt mir daraus entgegen. O. es ist entietzlich, hinter dieser Thur schlummert eine seit zwei Jahren tieftrauernde, ehrsame Wittwe und träumt vielleicht süß von neuen Ehe freuden und Gardinenpredigten und eine Stiege hoher geschieht vielleicht m dem selben Augenblick der schrecklichste Mord! Ich donnere gegen die selbstvcrständ' lich verschlossene Thür, aber das Schnarchen hält in unverminderter Stärke an, mit beiden Fäusten schlage ich auf die Thür los, wobei mich der nur mit dem Strunspfe bekleidete Fuß unterstutzt. Ta. Gott sei Dank, die Schnarch-Ane bucht plötzlich iah ab, e uno icy rufe, nein icy oruue: ftnm Engel, Frau Engel!" Was ist denn los?" tönt es schlaf. i . rr' ivi i. irunien zurua. um 2.'coro. ein Mord," 0, du meine Güte, Hülse, wer will mich morden?" Fällt gar keinem ein," antwortete ich, aber kommen Sie, kommen Sie, ehe es zu spat ist." Nun höre ich sie aus dem Bette springen und nach einer Weile. die mir schier endlos däucht wegen der sich fortwährend wiederholenden Frage: llvo habe ich nur gleich die Streichbölz. chen gelassen? össnet sie die Thür und ich schreie sie an: bnt mein neuer Zimmernachbar hat ein Weibs vlld bei sich, das er ermorden will." Ach, das ist ja schrecklich, in meinem Haufe ein Mord! Was anfangen? Holen Sie doch den Wächter! Wie ich mich fürchte!" Schon bin ich auf der Straße nnd fahnde nach dem Wächter. Endlich taucht die er an der Strakenecke aur. ich schieße auf ihn los und erkläre ihm keuchend mit knappen Worten den Sach. verhalt. In Eilschritten geht'S ins HauS zurück, in der ersten Etage schließt sich die kreidebleiche Wirthin mit der Lamve. die in ihren Händen zittert' an. und , nun rücken wir zu Dreien vor die Thür des neuen Miethers. Von oben kommt eben das Stubenmädchen, unsere gute Auguste, durch den arm aufgeschreckt. herunter. Aus ihre Frage verständigt sie ihre Herrin von dem Vorgefallenen. ßjn?n Augenblick lauschen wjr antyr Mr. Zuerst dringen die Worte nur derworren zu unS heraus. Doch nun klingt eS verständlicher: Feile Mcde. du flehest um dein Le. ben umsonst . nein, sterben sollst du, die schlechte Welt, sie ist zu qut für .:x r.ff f! . V r ' city. vruin iou ne von cir oesreil wer den. Und ....".... Der Wächter drückt auf die Klinke. die Thür ist verschlossen. Oeffnen fc?le lm Namen deS Gesetzes," ruft er, ..... alter Bösewicht, Scheusal!-.. .Was, das lst Beamtenbeleldmunal bist nicht werth, daß ich dich vor meine Zcllnge fordere, ehrloser Räu ber meines Glücks" Ich fordere Sie zum ledtenmale auf, zu öffnen, oder ich breche die Thür mit Gewalt auf," schreit der empörte Wächter, während Frau Engel in einen crr. . - .. . 'veiniramps faul.Ja, ja, Halunke.Da hört aber doch alles auf." magst du dein Lasterleben wel ter leben, denl Teufel entgehst du nicht. . Ha Weib, du hast die Auaen. aeschlössen, bist vielleicht ohnmächtig, um so besser, ich brauche dir also flicht i.N fii . e." ?5 m ine iviiril, verfuurcrlscyen ugen mn ter denen Schlangen lauern, zuschauen: lUm x. : x i 'Z rri iiu oiiu luuuic in 101 m.rntmfni um schluß wankend machen. So stirb denn" .... Ach Gott, thuen Sie'S doch nicht und so'n hübscher Mensch,", wimmerte Auguste. Mich überläuft eine Gänsehaut. Nun stemmt sich der Wächter mit dem Rücken gegen die Thür, den Säbel halt er kampfbereit m der Rechten, iekt ein Ruck und noch ein Rück mit der ttrast emes Niesen. , Da fliegt die Thür auf. ,rau Engel und Auguste stoßen zu gleicher Zeit einen Schrei auö. Bier Menschen ' dringen auf einmal in? Zimmer. Und da steht der neue Herr, mutterselew allein, in HemdSärmeln, in der Hand w l .vil ? v rr . m leinen icoionngcnoen evoiver, son dern ein Buch haltend. Fragend schaut uns der Schauspie ler. denn das war er, ob unseres sonderbaren nächtlichen Eindringens an.Ich, der ich die ganze Geschichte yauplsacyiicy verscyulde, bitte natürlich unter einer bezüglichen Erklärung um Verzeihung, und mein Zimmernachbar entschuldigt sich lachend, daß er sich häu? fig spät Abends noch in seine Rolle ver, tiefe, aber leider nicht gewußt habe, daß er dadurch nebenan einen Herrn seiner Nachtruhe beraube. Warum schreiben aber cueV dir Her rm 'Schriftsteller so auftegenyhlutige I J8( '

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