Indiana Tribüne, Volume 18, Number 25, Indianapolis, Marion County, 13 October 1894 — Page 2
Jndiana Trwttne.
Erscheint Täglich und Sonntags Die tZglkche.Tribüe koste: Ii:t$ ten Trage, tl Cents per UZoche, die SonntsgöTridüIe" 6 Xentl per Woche. Beide iuixrtn 11 Ztnti oder USenrt perMvnat. Ver 0c3iv gefeit .3 2?-3i ßbezahlnug fcf per Jihr. Office : ?Zg. 18 Süd Alabesza Str. Indianapolis, Ind.. 13 Oktober '94 Neuordnung der Dinge in Korea. Die kriegerischen Erfolge, welch: die Japaner im Kampfe mit den Chinesen zu Land und zu Wasser errungen, Hzden zu' einer durchgreifenden Reform!rung in dem durch und durch v:rlotterten Korea geführt. Der während der letzten vier Jahre beinahe allmächtige Präsident des Staatsraths, ' Ming. ong-Chun, ein Verwandter d:r Konigin. der die meisten einträglichen Posten verkaufte und der den König bestimmte, czegen die Ausständischen in Chöllado chinesische Hilfe zu erbitten, ist seiner zahlreichen Aemter enthoben und mit v:: ergebenen seiner Verwandten und Anhänger in die Verbannung geschickt worden. Damit ist die Macht der. Sippe Min gebrochen. Fünf einflu reiche Sofien sind von Beamten besetzt worden, die sich früher längere Zeit in Japan aufgehalten haben und als Japanerfreunde gelten. Zum? Präsidenten des Auswärtigen Amtes ist dagegen an Stelle des H:rrn Cho Herr Kim-Jun-Sick ernannt worden, der früher diesen Posten bekleidzl hatte, vor 7 Jahren entlassen und verbannt worden war. 'Zuni Premierminister ist der Minister der auswärtigen Angelegenleiten P:m-Hong-Jip bestellt worden. Die aus 15 Mitgliedern zusammengesetzte und nnter dem Einflüsse der ja panischen Gesandtschzft stehende ComMission für die Einführung von Nefornen hat in verschiedenenSitznngen dem U'önig mehrere Vorschläge zur Geneh migung unterbreitet, von denen die wichtigsten folgende sind: An Stell: des früheren, nach chinesischem Muster gebildeten Staatsraths und der sechs Ministerien treten ein Staatsrath und üi;t nach europäisch-japanisch.'m VorHi're eingerichteteMinisterieir, und zwar für die inneren Angelegenheit:, für di: iva artigen Angelegenheiten, für die Finanzen, den Krieg, die Justiz, die es festlichen Arbeiten, den Unterricht und für Handel und Ackerbau. An d:: 3pi.e dieser Aemter steht ein v:rantwörtlicher Minister. Für den Staatsraih sind zwei Viceminister, für die Ministerien je ein Viceminister und für sämmtliche Aemter verschiedene Aäth: und Secretare, deren Zahl genau festgefetzt ist, in Aussicht genommen. Mit besonderen Vollmachten ' ausgestatte'.: Gesanote 'sollen den Vertragsmächten di: Unabhängigkeit Koreas anzeigen. Aoelis.e und gewöhnlich: Leute sind gleichberechtigt. Die Sklaverei ist abgeschafft. Die Wittwen von Aoeligen dürfen sich wieder verh:irathen. Kin-d:r-h?n sind verboten, das Heirathsfähige Alter für Personen männlichen (Ä:sch!echtZ ist 20. weiblichen Geschlechts 16 Jzhre. Beamte und Officiere haden in ihren Äraden gleichen Ranz. Die Amtstracht wird vernnfacht; Osficiere tragen Uniform. Das grofze Gefolge der Beamten und Officiere wird v?rinindert; ' auch die höchsten Beamt'N dürfen nach Belieben zu Fuß gehen oder reiten. In mtlichen 'Schriftstücken wird nur die koreanische Zeitrechnung gebraucht. Kein FamiIl:n:nltzlled darf für Verbrechen e;nes andern Familienangehörigen bestraft werden. Sohne von Nebenfrauen dür feii adoptirt werden. Eefchäftsord nungen sind für die v:rschieden:n Aemter festzusetzen. Das Finanz- und St::rwesen mug geordnet werden Beamte, welche Erpressungen ausüben oder v?! anderen Leuten Zwangsanle:' ben aufnehmen, sollen streng bestraft werben. Nur Polizeibeamte dürfen Koreaner verhaften und nur die Ge richte sie bestrasen. Vor v:m Gesetze imd alle Koreaner gleich. Alle Staat einnahmen sind demFlnanzministerium ui üö.'r..'eisen, von dem aus dieStaatstreiben zu bestreiten sind. Die alten sLiifüicken Prüfungen werden abg?ichazsi. D:e Staatsschulden sollen ge niii g'prüst und von einem zum Fi-l-.an'ninisterium gehörigen Staatsschuldbec?mten geregelt und ratenweise get'.l.! werden. D:e rückständigen Ge fc'ilicr affex Beamten' und Officiere, solle a festgesetzt und in Raten bezahlt i;;rt:r. Wohl'oder übel hat der Könii sich mit diesen Vorschlägen einver s.'akid'n erklärt. .".ricchische Rüuderromantik. Die Köniain Olaa von Griecln ür.b ein: Tages in dem weiten Hos t:h Marstalls unter den leise fäckeln im .Palmen spazieren ging, warf sich ib,x tln iunaer UnterokfZcier. Nasses Vapalyritsopulos 'Mit Namen, zu Füßen lind k'tMe sie um ihren anadiaen Bei stand an. In seinem Kummer um den Verlust lern Braut hatte er einen Un tnracber::n mit seinem Seitenaeweh .cschlagüi und war aus Furcht vor der -trase fluchtig geworden. Wenn , crrifföNz wurdedrohte ihm auch d Un klage wegen Fahnenflucht. O Fürstin, schönste der Frauen! , Und d Fürstin erbarmte sich des jungen. blondqlockten, bildhübschen Lurschen, dessen blaue Augen so treu lerzig in die Welt schauten und ein: :reot:re Sprache redeten, als die stammelnde Zunge; und auf ihre Fürsprache lrurde sein Vergehen nur leicht geahnlei. Er war guter Leute Kind, der Sohn eines Bürgermeisters. Aber der hü: wurde von der Leidensckiaft sur Politik ergriffen, stürzte sich in Schuld:n und starb schließlich im Gefängniß cn gebrochenem Herzen. Der Sohn hivMt schon auf der Schule, di: er bis zur vorletzten Klasse deZ Gymnasiums besucht?, kein größeres Vergnüzen. als
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m die schönen Augen einer piclgc ! uossin. der Tochter eims reichen Urni b:si?ers im Städtchen, zu blicken. Aoer d:r Ernst des Lebens riß ihn aus den süßen Träumen. Sein Vater sandte ihn auf die Unterofficierschule nach Korfu, und bei seinem außerordentlichen Hang, nur dem eigenen Willen nachzugehen, brachte er es hier bis zum gemeinen Soldaten, wurde aber einige Zeit späte? zum Unterofficier befördert. Noch immer glüht: in seiner Seele das Bild der Geliebten seiner Jugend, und so begab er sich eines schonen Tages nach Lämia und hielt um ihre Hand an. Gut und würdia bist Du, erwidcrte der Vater des Mädchens, aber für neine Tochter langst Du mir Nicht; da nüssen Andere kommen." Und es kanen Andere, und bald nachher war die Geliebte Braut. Trübsinnig schlich uner Held umher und ließ seinen Unrnuth an seinen untergebenen Soldaten aus. Aber wenn ihn auch das Wort der Fürstin augenblicklich gerettet hatte, konnte damit die Gmty in seinem In:ern ertödtet werden? Und wieder zog s ihn nach Lamia, wo er sich in die Cousine semer ersten Flamme verliebte; aber auch sie sollte nicht sein werden, m. J L I f t und so erstach er sie, oamu ne aucy rei nem Anderen gehöre. n seine Garnison kann er nicht V IC V 1 meyr zuruaieyren .iqiu viuqi oiz Strafe für Mord und Fahnenflucht, ttincs Nachmittags, als er, vom Hun5er getrieben, den Feigen in den Gärten ,amias einen Besuch abstattete, wollte es das Schicksal, daß er seiner ersten Liebe mit ihrer Mutter begegnete; und schnell entschlossen stürzte er sich aus sie, um sie zu entfuhren. Aber ihre Mutter war keine Martha Schwertlern, und wahrend sem Gretchen v:elleicht nicht ungern ihrem Faust gezeigt wäre, lockte die Alte mit ihrem Geschrei ein: Menge Volk herzu, und kaum gclang es dein ungestümen Weroer, in d:e Berge zu entkommen. Sechs Monat: trieb er sich dort herum, dann stellte er sich dem Gericht und wurde zu fünfjährigem Zuchthaus r:rurtheilt. In derselben Zctt b:y:rb:rgte das Gefängnrß auch seinen Vater. Als dieser starb, schwur der Sohn der Gesellschaft ewig: Rache, entrann in einer finsteren Decembernacht des Jahres 1891 mit noch neun Andercn und wurde Räuber. Und Alle unterstützten ihn, beherbergten ihn und gaben ihm Nahrung, die Männer, weil sie ihn fürchteten, die Weiber, w:i! sie ihn lieb ten. In Lamia h:eß er immer nur der Junge", und sein Ruf stieg zu den Sternen. Er stand nicht allein in seinein Kampfe gegen die Unterdrücker: Manche theilten sein Loos und lebten von dem, was ihnen das Glück in Gestatt von reichen Gutsbesitzern und (Itrtn hir nrrtrtrr ff r j s jrt 5 wl Ulllj febll4 (JUUllll.li, Vit schweres Löfegeld zahlen mußten, in den Schooß warf. Ein anderer Näuberhäuptling, ihm ungleich, blutgierig und thierifcb. zog ihn an sich, und seit Mitte 18O2 hallten Th:ssali:n und Phthiotis wieder von den Erzählungen ihrer Thaten. Schließlich ging die Bande in ihrer Frechheit so weit, den Ob:r-Staat-an-walt Rosakis und den Untersuchungsrichte? gefangen zu nehmen. Die zwei Gerichtspersonen, auf die es abgesehen war, wurden dann gebunden in eine nahe Gebirgsschlucht abgeführt, wo der Räuberhauptmann dem. Staatsanwalt den kurzen Bescheid an den Nomarchen !n Lamia dictirte: daß die Räuber die Gefangenen tödten würden, sobald man sie verfolgen werde." Auf diese Weise hofften die Räuber Amnestie von der Regierung zu erzwingen. Mit der Absendung' der mit Blut befleckten, also' beschriebenen Visitenkarte wurden die freigelassenen Schreiber und ein Fußgendarm beauftragt. In Lamia war man indeß von dem Vorfall durch die berittenen Gendarmen bereits unterrichtet. Der Nomarch telegraphirte sofort an das Ministerium und erhielt als Antwort vom Minister des Innern den Befehl, die Räuber sofort mit aller Macht verfolgen zu lassen, und zwar ohn: dab:i auf daS Schicksal der in größter Lebensgefahr schwebenden Gefangenen Rücksicht zu nehmen. Sa rückten denn etwa 75 Mann Infanterie und Gendarmen aus. Da inzwischen auch im Dorfe Becki Alarm geschlagen worden war, zog auch eine klein: Schaar bewaffneter Lauern aus. die daZ Versteck der Räuber bei dem D.orfe Daitza leicht ausfindig machten. Letzt:re hatten eine feste Stellung eingencmmen, als aber die Soldaten ankamen, wurden sie bald umzingelt und das blutig: Drama war bald zu Ende gebracht.. Die vier Räuber wurden 0:tobtet, doch ehe sie fielen, sandten sie die zwei Gefangenen, die sie während des Gefechts immer in ihrer Mitte hatten, auf dem dunkeln Wege des TodeZ voraus in die Unterwelt. kooperative Zpinntreittü Auf Anregung eines Herrn D. A. Thompson von Charlotte. N. C.. sind auf dem Gebiete der Cooperation Ezperimente begonnen worden, welche di: Beachtung der weitesten Kreise verdienen. In der genannten Stadt ist näm lich eine Anzahl von Baumwoll-Spin-nereien errichtet worden, zu deren Anläge und Betrieb die Gelomittel durch gringe. wöchentliche Einzahlungen einer größeren Anzahl von Theilhabern zusammengebracht wurden. Herr Thompson machte die Wahrnehmung, daß viele Städte des Südens sehr gern Vaumwollfabriken gebaut hätten, daß ihnen aber die Mittel zur Errichtung derartiger) Etablissements fehlten. Da nun in manchen dieser Städte BauGesellschaften existirten, welche für einen Theil ihrer Fonds keine eeignete Verwendung hatten, so lenkte Herr Thompson die Aufmerksamkeit der maßgebenden, Manner darauf, daß ihre überschüssigen Gelder 3ei der Anlage der gewünschten Spinnereien Vortheilhafte Verwendung finden könnten und daß es sich empfehlen würde, solch: auf dem Cooperativplane zu -errichten. Seine Vorschläge fanden Anklang und in Charlotte wurven mehrere Fabriken errichtet. Mit nennen unter diesen Eta bliffenzentZ solaend:: .Mn llottn
?.'5iUS'. kapital $123,000; Alpha Eollon Mills",. Capital 5100.000; Highland Park Gingham Mills", Capital N50.000; und die Gassney Cotton Mills". Capital V150.000. Bei cllen ist der Nominalwerth der Actien $100, verschieden sind aber die wöchentlichen Einzahlungen, nämlich 5 Cents, 50 Cents und $1; es dauert also zwei, vier bzw. acht Jahre, bis das Capital voll eingezahlt ist. In Charlott: ist man in hohem Grade begeistert für das neue Unternehmen und erwar-
tet von demselben segensreiche Resultäte. Soweit sind sehr günstige Erfolge erzielt worden und in naher Zukunft dürfte das Beispiel von Charlotte in anderen Städten des Sübens Nachahmer finden. . Tet Nauchertrampf. Jedem ist die Bezeichnung Schreibkrampf" geläufig; aber vom Rauchertrampf" haben wohl Viele noch nichts officiell gehört, obgleich sie sich ohne Weiteres vorstellen können, was damit gemeint ist. Erst neuerdings ist letzterer Ausdruck von der ärztlichen Welt gemünzt worden und aus Europa auch zu uns gelangt. Nicht überall, wo viel geraucht wird, ist der Naucherkrampf sehr verbreitet; obwohl der übermäßige Gebrauch des Tabaks noch allerhand sonstige üble' Folgen habm kann, findet sich jenes Leiden in erheblichem Maße nur da. wo die C i g a r e t t e alle übrigen Arten des Nicotingenusses stark in den Hintergrund drängt. Am schlimmsten tritt es bis jetzt in Spanien auf, obwohl der Spanier mit Cigaretten wohlerfahren ist und meist mit einer einzigen Handbewegung eine Cigarette rol h: kann. . Wxi auch in Frankreich hat sich der Naucherkrampf schon rech! bedenklich verbreitet und da und dort förmliche Bestürzung verursacht. Eine dortige Gesellschaft g:gen - Tabaksmißörauch gib! sich jetzt, um ihren Argumenten noch mehr Nachdruck zu verleihen, alle Müh?, bekannte Verbrechen mit der Cigarette in Zusammenhang zu brin gen, so auch dasjenige des Mörders Carnot. Und hierzulande? Die CigarkttenKre'lzzugler werden sicherlich den Ra:!ck:erlrampf" tüchtig ausbeuten. QemeinttüiilgeS. Uohe Kartoffeln aus ihr? Güte zu prüfen. Um sich zu üb,.'UZen, ob Kartoffeln, die man laufen will, sich gut und mehlig koiven, beobachtet man häusig folgendes Verfahren: Man zerschneidet eine knoU: und reibt beide Stücke aufein ander; wenn dieselbe gut und mehlig ist. so kleben die beiden Stücke zusammin..und es zeigt sich an den Rändern und an der Oberfläche ein leichter Scbaum. Wasser darf selbst beim Druck kein Tropfen ausfließen. Wo dies der Fall ist, kochen die Kartoffeln sich wassena und sind von schlech tem Geschmack. In der Farbe soll daö Fleisch weiß sein oder etwas in's Gelblich: spielen. Von ganz a:lbem Fleisch behaupte! man, daß sich di: Knollen nicht gut kochen; dieS ist indeß nicht immer begründet, denn es giebt Sorten mit gelbem Fleisch, die m Be )tug auf ihre Qualltat nichts zu wunschen übrig lassen. Gegen die Hühneraugen sei als Heilmittel das Aufstreichen einer Flüssigkeit empfohlen, welche aus gleichen, Teilen Salicylsäure, Milchsäure und Collodium besteht. Nach dem Aufstrelchen bildet sich einSchorf, der'beim Ablöszn daS Hühnerauge mit sich fortnimmt. Jede Apotheke bereitet dieses Mittel. Es ist aber darauf zu sehen, daß das Schuhwerk weit und bequem ist. da sich die Hühneraugen sonst von Neuem bilden. '' Gegen Schlaflosigkeit. Vor. dem Schlafengehen befeuchte man die Hälfte eines Handtuches mit fr!schem kalten Wasser, lege es so in d:n Nacken, daß es zugleich die Hälfte des Hinterkopfes bedeckt und schlage da-' rauf, die zu schnell: Verdunstung des Wassers zu v:rhüt:n, die trockene Hälft: des Handtuches darüber. Hierdurch wird das Gehirn erfrisch! und ein gesunderer Schlaf hervorgebracht, als durch narkotische Mittel bewirkt werden kann. Statt kaltem Wasser kann man auch warmes nehmen, doch ist kaltes wirksamer. Wird die Schlaflosigkeit durch Unterleibsbeschwerden verursacht, so taucht man ein Handtuch in kaltes Wasser, windet eS auS, so daß es nur feucht ist, schlägt es um den Leib und legt ein zweites trockenes Handtuch darüber. Bereitung von Walnußliqueur. Man nimmt auf ein Quart möglichst reinen Kornbranntweins fünfz:hrt Stück grobgeschnittener Walnüsse, eine halbe Unze Nelk:n und 30 Gran Muskatblüthe. Diese Mischung läßt man in einem fest zugedeckten Topf acht Tage lang ziehen und filtrirt dlefelbe darauf. . Dann wird noch ein Pfund Zucker Hinzugesetzt und das Getränk ist sertiz. Wem das Getränk zu süß ist, der kann eS durch Zugabe von Branntwein oder Cognac nach seinem Geschmacke noch verbessern. Je älter der Liqueur, desto besser wird er. Gegen Verstopfung der Nase wird seines Kastanienmehl empsohlen. Man nimmt jeden Morgen eine Prise davon, welche Niesen bewirkt. Hier ein Mittel zur Wiederhersiellung von Läckglanz aus Gummischuhen: In 100 Theilen nU "nein Alkohol löst man einen Theil Campher und 16 Theile SandarakHarz und gibt dann vier Theilr venetianischen Terpentin hinzu. Andererseits werden zwei Theile bester Asphalt in vier Theilen Terpentin aufgelöst, ebenso ein Theil Zucker in der genügenden Menge Wasser. Diese dr-.i Lösungen vereinigt man und läßt d3 Ganze einen Tag in der Wärme siehen. Soll dieser Lack verwendet werden, '.so erwärmt man ihn und trägt ibn mit einem weichen Pinsel auf die Summischujeauf... n.aaÄt.L dieselben
vorder von aOem chmulI-5 vefrel: un) mit Alkohol abgerieben sind. Weinessig aus ganz unreifen Weintrauben: Man zerstampft die Beeren und preßt sie in einer Fruchtpresse oder durch ein Haarsieb. Den so gewonnenen Saft füllt man'in Flaschen oder in ein Fäßchen, das mit
Gaze uberbunden an einen warmen Ort zu stellen ist. Nach 6 bis 8 Wochen kann man den klaren Essig vom Bodensatz abgießen. Eine Zuthat von saurem Schwarzbrot' oder von etwas Weinessig befördert di: Essigbildung. Di: be:m Preisen zurückgebliebnen Trester übergießt man mit lauem Wasser, rührt um und läßt si: einiae Tage warm stehen; dann kan man sie abgießen und auch diesen ast zum erstgewonnenen hinzugießen. Naturbutter und Margar l n e. ie caturoutter yat.- wenn sie braun gebrannt wird, einen eigenthümlichen, aromatischen Geruch, welcher der Margarine fehlt. Streicht man Naturbutter auf emen Streifen unbeschnebenen Briefpapiers und zündet diesen an, so entwickelt sich dieser duftende. aromatische Geruch. Wird em gleicher Streifen mit Margarine bestrichen und angezündet, so spürt man von diesem Geruch nichts, es riecht vielmehr brandig, nach Talg. Dieser brandige, talgige Geruch entwickelt sich auch, wenn die Naturbutter mit Margarine verfälscht ist. . Gegen das Berrosten von Stahlin st rumenten bietet das Calciumchlorid durch seine Anziehungskraft für Feuchtigkeit einen sicheren Schutz. Man bringt einigeStücke desselben in einen Glastrichter, nxlcher in einer Flasche steckt. Das Ganze setzt man in den Kasten oder Raum, in dem sich die betreffenden Gegenstände aus Stahl befinden. So lange als noch Calciumchlorid sich im Trichter befindet, wird es die Feuchtigkeit au der umgebenden Luft an sich ziehen und dadurch das Rosten des Stahls verhindern. Mit einer Beschickunz des Trichters reicht man monatelang aus. Entfernung v 0 n T i n t e nf l e ck e n aus farbigen wollenen Stoffen. Man wasche den Fleck möglichst bald! vermittels einer weichen Bürste oder eines Läppchens mit roher Milch aus; derselbe wird bald verschwinden; darauf beseitigt man die Spuren der Milch mit etwas lauwarmem Seifenwasser. plättet die Stelle, nachdem man sie etwas getrocknet hat, natürlich oon der linken Seite, und das 5tteid wird sauber sein wie zuvor. Wagenschmiere entfernt man aus Wollstoffen auf folgende eise: Der Stoff wird angefeuchtet, der Fleck mit Fett bestrichen, gründlich eingeseift, die Seife einige Minuten einwirken gelassen und abwechselnd in Terpentinöl und heißem Wasser auaewasiten. Hat dieses nicht geholfen, so wird der Fleck mit Eigelb, das mit ctwas Terpentinöl vermischt ist, bestrichen und, wenn dieses eingetrocknet ist. nx'ggekratz! und in heißem Waffe? gründlich ausgewafen. Das letzte Mittel-endlich ist das Waschen des Stoffe in einem mit etwas Salzsäure versitzttn Wasser und gründlichem Tlaschwenkeu in reinem Flußwasser. " Vom Jnlande. Die Aufbesserung in der Coke Industrie PennsylvanienS hält an. In der vorigen Woche waren 15,464: Oefen in Betrieb und nur 2060 standen still. DaS Gesammtvroduct 'par 149.775 Tonnen, 2700 mehr, wie ln der Vorwoche, und es wurden 7432 Carladungen versandt, 231 mehr, wie in. der vorhergehenden Woche. Der Versandt wäre noch größer gewesen, wenn sich der lästige Mangel an Cars nicht schon wieder eingestellt hätte. Dieser verstärkte Absatz von Coke deutet an, daß die Hochöfen meistens überall wieder in Aktivität sind. Dem unseligen Familienkriege, der seit Jahren in den Hyden und Hazard Counties in Kentucky geführt wird, und in dem schon Blut in Masse geflossen ist. ist wieder -ein Menschenleben zum Opfer - gefallen. Richter I. H. Combs. ein EversoleMann, wurde dieser Tage vor seiner Wohnung in Hazard, Perry County, von zwei von unbekannter Hand abgefeuerten Kugeln qetroffen und getödtet. Der Erschossene ist der Schwiegervater von I. O. Eversole, welch' Letzterer der' Fuhrer der Eversole - Fakuon war und vor mehreren Jahren von der FrenchFaktion erschossen wurde. Im Mai dS. Js. wurde bereits ein Mordversuch auf Richter Combs gemacht. Der Ermordete war 65 Jahre alt. ; In Topolobambo, Mexico, der Owen'schen Versuchsstation - cooperativer Gesellschaft: rwaltung, ist daS Ende so gut wie unvermeidlich. Nur noch 20 Familien wohnen daselbst in sehr bedrängten Umständen. Ein Canal von 100 Meilen Länge war gleich im Anfang in Angriff genommen worden; die Kosten wurden mit Omenschem Papiergeld beglichen, daS jetzt gänzlich werthloS ist. Fünfzig Dol lars in solchem Gelde genügen noch nicht einmal, um eine Mahlzeit zu bezahlen; für 1000 Dollars kann man noch nicht einmal einen alten Sattel kaufen. Der genannte Canal würde eine, halbe Million kosten; bis jetzt sind blos 20. Meilen fertig gestellt. Daö Land ist äußerst fruchtbar und billig zu kaufen. Aber wer von den ersten Ansiedlern, die sich imGanzen auf 6000 Köpfen beliefen. fortziehen konnte, hat eS gethan und sich am Maqui - Flusse näher an der Küste' angesiedelt. Die .United Plpe Line Company", nur ein-anderer Name für die Standard Oit Company-., ist jetzt die alleinige Eigerühümerin sämmtli-, cher ' Erdgasleitungen in Buffalo Kürzlich ist der mit der Solüh Auffalo Natural Ga3 Company" fchwebende Handel, wodurch diese ihr Eigenthum und ihre .Pachtverträge der Standard Oil Company- überläßt, zum Abschluß gelangt. Die South Buffalo Company- begann ihr Unternennen ni einem Berriebscapital von angeblich 5200.000 und schien die beiten M.SMm .6uk ßibla lu.aben.
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Im April deute ie die Standard Com-pa-ny" an, daß sie sich die Controlle aU ler Erdgasleitungen in Buffalo zu sichern wünsche, und da die.Dircctoren der South Buffalo Company" befürchteten, .dabei an die Wand gediückt" zu werden, so nahmen sie lieber die Gelegenheit wahr, unter günstigen Bedingungen auszuverkaufen. Also wiederum ein Sieg eines der mächtigsien Monopole in den Wer. Staaten. Ueber den riesigen Empfang, welchen Baltimore seinen siegreichen Base - Ball - Sieben" dieser Tag: bereitet hat. berichtet und philosop'hirt der dortig: Deutsche CorrespondenT so: Ne, aber so wat!" würde der echte Berliner ausgerufen haben, wenn er am Dienstag Abend in Baltimore gewesen wäre und den Em psang mit angesehen hätte, welcher den heimkehrenden Ballspielern bereitet wurde. Ganz Baltimore war aus den Beinen, und wie ein xtx Heerwurm wälzte sich eine fast endlose Parade durch die Straßen, die über Zwei ' Stunden nahm, um einen aeaebenen Punkt zu passiren. Zu sehen war nicht viel; es waren nur Vereine, Köpse, Köpfe, Köpfe, in hohen Hüten und Schlapphüten, in Oriolfarben mit Oriol - Bannern, aber Alles schien sich zu freuen. Man hat eben in Baltirnore ziemlich lange nicht Derartiges erlebt, und das Volk will nun einmal.. mXa&m haben: jwAH in Folge dessen irgend ein: Geleaenheit, und da man nichts Anderes hatte, um sich zu begeistern, so begeisterte man sich fül das Schlagballspiel. Ein Deutscher, welcher den Einzug der siegreichen Truppen in Berlin im Jahre 1371 mit angesehen, sagte uns, daß damals in Berlin das Gewühl kaum so grofz gewesen sei, als diesmal auf der Valtimorestraße. Die große Leyre dieser eigenartigen und merkwürdigen Kundgefung ist die: daS Volk einer großen Stadt verlanat Amüsement, und wenn man ihm nichts Besseres bietet, dann ist es auch mit einein großen StraßenSpektakel zufrieden. Der 32jährige Thomas Brannigan, welcher, nachdem er auf der aufreibenden Jagd nach dem allmächtigen Dollar genug des edlen Metalles angehäuft hatte, um nicht nur gemüthlich, sondern im reichsten Ueberflusse den Abend seines Lebens genießen zu können, ist in Brooklyn buchstäblich verhungert, trotzdem er ein Vermögen besaß, 'welches auf $75,000 biö $100,000 geschätzt wird. Brannigan war ohne Zweifel ein Geizhals erster Klasse. Seit mehr als einem halben Jahrhundert wohnte er in der vierten Ward; täglich, während sechzig Jahre, im Sommer und Winter, bei .Sonnenschein und Regen, verließ er seine ärmliche Wohnung lN'No.- 180 Pearlstraße mit einem Korbe Citronen, und wenn er des Abends müde und hungrig, aber um einige Dollars reicker, zurückkehrt:, erfrischte er sich mit einem trockenen Stück. Brod und einem Glas Wasser und legt: sich, dann auf seinen harten Strohsack, in welchem seine Ersparnisse, die Grundlage zu seinem ihm j wenig nutzenden Reich thum, eingenäht waren. - Kein Wun-' der. daß unter den Umständen Lemon",' wie der alte Citronenhändler genznnt wurde, im Laufe der Jahre im Stande war, werthvolle Grund stücke anzukaufen. Je günstiger sich jedoch seine Verhältnisse gestalteten.desto geiziger wurde der Sonderling. Altaebackene Wrod und verschimmelter Käse bildeten Jahre lang seine ausschließlich? Nahrung. Ohne Rast und ohne Ruhe plagte sich der Geizhals auf diese Weise ab; je älter er wurde, desto stärker erwachte in ihm der Drang nach dem Gold. Letztes Jahr zog seine Tochter, Frau Kate Cavanagh, welch: inzwischen zur Wittwe geworden war. zu ihm. ' Er duldete ihre Gegenwart, so' lanze sie ihm keine Kosten verursachte; als sie sich jedoch, nachdem sie vier Tage lang gefastet tatte,. über Hunger beklagte, da jagte t der herzlose Alte in einer rauhen Wintersnacht, trotzdem der Schnee fußhoch auf dem Pflaster läganf die Straße. , Vomvlnölande. . Welch' guten Geschmack i.T Paris daS Seine-Wasser ' haben mag, kann man aus nachstehender ZusammenpellunA -der Thierkadaver ersehen, die im Lause deö Jahres 1893 aus der Seine gefischt wurden: 5652 Hunde, 3307 Katzen, . 9103 Ratten, 1720 Hühner 'oder. Fasane, 3942 Vögel aller Art. 4209 Kaninchen, 789 Schweine, 7 Igel, 33 Pferde, 15 Schafe. 13 Affen, 6 Schlangen, zusammen nicht weniger als 28,807 Kadaver die zumeist schon im verwesten Zustande in den Fluß geworfen wurden. Und dieses Wasser wird getrunken!, '. Eine Cornmissionsfirmä in Wien, die in der Stadt Pancsova einen Kunden besitzt,, konnte ihr Guthaben nicht erhalten und mußte daher den Rechtsweg betreten..- Auf diesem gelangte sie bis zur Pfändung, doch da Alles'der Frau gehörte", gelang es nicht, die mitgebrachten Amtssiege! unterzubringen.' Der Advokat,! ein erfindungsreicher ttops, entdecke doch noch ein Pfändungsobjekt: .vier Tempelside, die der Kunde angesichts der herannahenden Feiertage erstanden hatte. A.lf die Plätze wurde denn auch das Siegel gedrückt und daS BenützungSrecht ' feilgeboien. Nun kommt aber der bessere Theil der Geschichte. Der Advokat, ein Mam, der. nicht in Verlegenheit zu bringen ist, nimmt wahr, daß die Angebote auf die Sitze sehr niedrig sind und beauftragt da her einen Freund, mitzubieten. Dieser thut dies.mi.t solchem. Eifer, daß im als Meistbietenden die Sitze zugeschlagen werden. Jetzt fleht die Wiener Firina da: ohne Geld, aber mit vier Tempelsitzen in Pancsova. ' . - . Durch seinen treuen Hund ist der Sohn eines Gutsbesitzers im ostpreußischen Kreise Pillkalen vom Tode des Verbrennen gerettet worden. Der junge Mann hatte sich im Bett eine Cigarre angezündet und war I beim Rauchen eingeschlafen, sodaß die I TiA.w ..'3 rO.IV - TT.1-
UlCUilCllUV VfrlgUllE IU IWVU frUMll war und dasselbe in Hrand.llckdt
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Schnell und dauernd sind von IttAoög Verrenkungen. Herr CbarleS Eberhard, Markes Tlraße, Lancaster. ya.. schreibt : Ich litt in Folge eines verrenttenFußeö die heftig'len Schmerzen. St.JaködS Oel linderte die Schmerzen nccö der ersten Nnirendung und heilte mich in kurzer Zeit rollsiändig. Werletzungen. Ich rcrlchte mir den Rücken, fcbreibt Herr Charles I. Heölep. Syracuse, Ä. 2J., und rrar nicht im Stande zu licgen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht siyen. St. Jakobs Ocl heilte mich dauernd. WH 'H hatte. Das Bett brannte bereits lichterlob. als eine dänische Doaa:. welch: ZK dem Bette des jungen Mannes lag, denselben so unsanft in den Arm biß, daß er mit einem Aufschrei in dieH'öhe fuhr. Nur dem Hunde ist die Nettung des. Unvorsichtigen vom Tode, so wie des ganzen Hauses aus der Feuersgefahr zu danken. Die Freimaurerzeichen mIm 7 .rrf,n Malestattet wor. 5,WÄÄ ffiS in Kirchen anzubringen, ist iefet trt haben nämlich dldrei preu ßischen Großlogen zur Stiftung von Kirchenfenstern mit Glasmalereien in der Kaiser Wilhelm- und Kokser Frie-drich-Ged'ächtnißkirche 20,000 Mark aufgebracht. Graf Mirbach, der Vorsitzende. deS Kirchenbau-Comites, hat nun vor einiger Zelt an , zuständiger Stelle mitgetheilt, daß in den Fenstern neben dem Siegel, daS von dem kaiserlichen Protektor Wilhelm dem Ersten geführt wurde und die Wappen der drei BerlinerGroßlogen vereinigte, die Darstellung Johannes des Täufers gewünscht werde. In Diano Arentino, einem kleinen Ort an der Rioiera di Ponente, hat ein Zweikampf zwischen Mädchen- stattgefunden, der. einen schrecklichen Ausgang nahm. Zwei Mädchen von 18 b:zw. 20 Jahren waren beide sterblich verliebt in .einen jungen Mann der es eine Zeitlang verstand, sich der Neigung beider im Stillen zu erfreuen, ohne daß eine der Nebenbuhlerinnen es ahnte. Als jedoch daö Doppelspiel des Mannes ihnen zur Kenntniß 'kam, brachte 'in: wüthende Eifersucht die Mädchen auf den Gedanken, ihrer Gegnerschaft durch xinen Zweikampf auf Messer ein Ende zu machen. Sie begaben sich heimlich, ohne Zeugen, - an . einen abgelegenen Ort und der Kampf, .der sich dort entspann, muß. nach dem Ausgang zu urtheilen, mit entsetzlicher Erbitterung geführt worden sein. Man fand sp'äter die Leichen beide? im Blute schwimmend vor, die eine mit durchschnitten:? . Kehle, die andere durch einen Stich in's Herz getödtet. . Eine abscheuliche Carrikatur der Bekehrung zum Christenthum ist von der heidnischen Partei in Kamerun eingeführt worden, um die abgeschafften Götzendienste wenigstens einigermaßen zu e?s:tz:n, eS' ist -die Lerehrung deS in Dualla gebrauchnchen Schnapsgotzen Almela". . . , Die Anhänger desselben bezeichnen sich selbst als die Almelakirche". 'Wer in ihre Sippe, eintreten will,, muß nach Art der Taufbewerber Bewerber- . sein. In einer Prüfung muß er nachweisen, daß er irgend welche 'Schandthaten verübt hat; dann erfolgt leine Aufnähme durch eine Taufe, die der.baptistischen ilTaufe durch Untertauchen nachgeahmt ist. Sobald der Getaufte aus dem Wasser steigt, erhält er ein Glas Schnaps, das fortan' sein Gott sein '- soll; ' sodann wird ' er zum Schnapssausen und allerlei Schändlichem verpflichtet.. 'In den Versammlungen,, die. Sonntags gehalten werden. nimmt der Anführer ein Buch .und thut, als ob er lese. '(Zegenstand seines Vortrages und 'der Unterhaltung sind das Saufen und andere Lafterl Manche Leute von Bongo haben sich in diese Gesellschaft aufnehmen lassen. Vielfach wurde das Gerücht verbreitet, die Sache stamme au Europa und die Almelakirche" - sei eine der vielen dort verbreiteten Kircheng:meinschaften. . . , . Auf der Krupp'schen Gußsiahlfabrik in Essen ist vor einiger Zeit eine - neue Zählung der Arbeiter und Beamten und der Familien-Ange' hörigen derselben vorgenommen worden.; Das. Ergebniß der Zahlung war -folgendes:. Insgesammt lohnten in Krupp'schen Wohnhäusern 5731' Beamte und Arbeiter mit 15,531 Fam:-lien-Angehörigen, also zusammen 2l..312 Personen, in eigenen Häusern 701 Beamte und Arbeiter mit 2404 Fami-lien-Angehörigen, zusammen 310.) Personen, und in fremden Miethshäufern 10.744 Beamte und Arbeiter mit 25,673 Familien-Angehörigen, zusammen 36.417 . Personen. Im 'Ganzen sind auf der Fabrik u. s. w. beschäftigt 17.176 Beamte und Arbeiter, welche 43.653 Familien-Angehörige zählen, sodaß sich die Gesammtzahl der Werkangehöriqen mit den fsamiliengliedern i? 60.834 Seelen beziffert.. Rndy'ö Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 50 Ctö. die Bor.. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, regiftrirtcn Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nickt beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Ward Bros., A. Kiefer Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten Indianapolis, 3nd.
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19 , v-i. ffi U-J7.- n i Quetschungen. Ich beste mir den Daumen stark gequetscht, ichreibt Herr P. O.BoyleS, Oberlin.' Kan.. und nichts brachte Linderung der Schmerzen, bis ich St. Jakobs Oel anwandte, welches in kur zer Zeit vollständige Heilung brachte. Neuralgie. Herr Julius Sbarnak. 97 VurlinS Str., Chicago, Jllö., schreibt: Meine Frau und mein Schirieaervater litten seit Jahren an neuralgischen Schmerzen, wurden jedoch durch die Anwcn dung von St. Jakobs Okl rcllstandiz geheilt. Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn unbesingt das Zutrauen deS Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapolis und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wisconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachstcn Ticket Agenten oder an JaS. C. Pgnd, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wis Die Volks . Partei. Auszug aus der platforn: : Wir verlangen : ' Daß bei der Steuercinschätztznng von dem Wertye des Eigenthums alle Schulden in Abuia gebracht werden können. Eine Steuer von S Prozent auf alle Erb ichaiten uver nwi. Reduktion der Arbeitszeit in Fabriken und Bergwerken gemäß den Fortschritten in der Jnvu N'le. Verbot der Kinderarbeit in Fabriken und Aeramer:en. Verbot der Abgabe und Annahme freier s;r c r r- r . . w r- i vjiicnoagn'tfagnanen an uns ven oyjeni liehen Beamten und Nichtern. Staats resp. Gemeindeeigenthum an allen öffentlichen Verkehrsanstalten, wie Eisenbah nen. Telegraphen, Gas und Wassermer en u. s. ro. Staatsbesitz und Betrieb der Bergwerke, und Ausdehnung des Staatöbe triebeS auf alle Industriezweige, so -ie sich die Nothmendig'eit dafür ergiebt. Silberprägung im Werthverhältniß von in: 1. Ermählung deS Präsidenten und der Vun dessenatoren in direkter VolkSmahl. Ferner heißt eS in der Platform: Wir glauben nicht, daß es die Aufgabe der Negie rung in. oie El!envalinl2,orporatlonen in ihren treltigketten mit den Arbeitern zu unterstühen, und bemerken mit Schrecken, wie Richter eine despotisch Macht ausüben, die nickt im Cmklange rmt dem Geiste der Ber sattung neyt. Dke KandidatenFür den Staat. StaatZ.Sekretär : ChsreS A. Skoblvson joui-talat , ehlbq So. Staat52lu5tbr : Edgar A PerkinI JndianaponS, Marion So . StaatS'Schatz reist r: Slm?SB.Keedo,t Lcgavlxort, Ca& Co. G.'neralanwait: EtlaS Holcomb. Fort Brauch QiO oo Co. Elcrk der Supreme-Court: Jl. Harrh Montaemery, B 0, Lawrence Co. Superintendent dtL öffmtl Untirrichtt : I son H. Alle, Terre Haute, Ligo Eo. StaatS.?tatist.ker : . William PSmitb. Jrvtngivn, Btarioa SoGeologe. - Edward lkkvdle, Vlosmtnzron, ouroe Co. Nichter der Suprme.Ccmt. 4. Distrikt : D.H.EdamberS. 9l Cattie cnrn (So. Für den Congreßdistrikt. TbomaS ?. Sost. Bkadison C. Für daS CountY. - Clerk : EbarleS H raufe. Auditor: einun Lchmalholz. Schatzmeister: Albert H. KruZ. Sheriff : Recorder : Peter H. HugheS. Robert V. Gross. Coroner : Dr. Tanner. Richter CrtminZl-Gericht: . ,' Wm. P. Adkinson. StaatSanwait : Pbllid Vappaport. Richter Superior Cort 0. 1 : LtlaS WZ. Shetrd. Legislatur: Daniel F. lrenuedy. Aared emrhier. I. fr. Eprlnier. John eexion. Irin Wreig. Alle Higb.fbue. EountY'TomJMre: Henry retz. l. Distrikt. G. fJl. HatneS. 3. D stritt. Für daSlToronshlv. Tru'ee: barleS Y. Vttntk. ffchor: Eland ff. Prsouette Frier nSrih:er: Harrisou Ogbarn. MtooS Mill r, Qarrkit M. üalrod. Jot. More. Sonstaler: v -lliam Lboo?. esl H. Wi sr. Jodn Mafte?S. William Harr mau. Vrltts Dampf - Färberei. (Sttablirt157l.) Herrer!eider gk?ekngt. iiarkt vnl rererrt. D kmen'leider aerciniar uJd kkIS,dr ohne dieiel vea k itxv cnnei. rikenvordö?.?e u. litjenCe Portieren gereinigt. Siaree öaLdkctuhe Qtxii vtgt. Waaren erden dgedvlt u,d abgeiieiert. SS 38 Nzsfachusett's venuk.
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