Indiana Tribüne, Volume 18, Number 25, Indianapolis, Marion County, 13 October 1894 — Page 1

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I' :zL. : Jahrgang . 8 Osftee: No. 18 Süd Alabamn Straße. No. 5 Indianapolis, Zndiana Samstag, den 13 (Oktober- 1894. . ; ' . - " : i : : ' : : "

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Editorielles.

- 0r 5nM.nwo.9rcn langer, wurde die polMsche Polemlk' in der rohesten Weise geführt. C war . v x. I e,nettln,gttlr,. en ''j V - V. sV. . M ! uivivung vi u'ivpvuiciv vvu vk Eroßmutter zu beschuldigen, und man konnte froh sein, wenn die Beschuletgung sich auf einen einzigen Mord be schränkte. Heute ist dieS im Allgemei- . a tfv m i nen man mehr oe? ycui. Man manierlicher und anständiger geworden, und weiß, so weit daS möglich ist, den Mann von der Sache, die er vertritt, zu trennen ES giebt freilich noch Einzelne, welche politische Kampfe nach der alten Manier führen, aber daß Publikum läßt sie links liegen und scheut sich, sich an ihnen zu besudeln. ,, , Von den Kosten einer Kanditur auf dem Tammanv Ticket in New Jork kann man sich eine annähernde Vorstellung machen nach den Angaben des E;-MayorS Hewitt, daß Kandidaten für das Amt eine? NichterS von $10, 000 bis zu $30,000 besteuert werden. Wie kann ta ein ehrlicher Vllchter auf seine. Kosten kommen? Die Angabe Mayor Hewitt'S liefert vielleicht den Schlüssel zu der kürzlict von Parkhurst gemachten sensationellen Behauptung daß auch die New J.'rker Richter korrupt seien und daß unter ihnen ein weitverzweigter Ning bestehe. (Milw. Herold) Im Prinzipe geschieht daS, waö Tammany thut, überall, Tammany be treibt die Sache nur großartiger. Die höheren Grade unserer Schu len, die Hochschulen z. B. können mit den höheren Lehranstalten DeutschlandS ebensowenig k.nkurriren, wie die sogenannten amerikanischen Univttsikäten mit den deutschen. Die deutsche Unterrichtsmethode an diesen Mten ist der amerikanischen weit überlegen, und die Lehrer an denselben (legen auch auf einer weit höheren Bildungsstufe. Etwas anderes ab-r ist eS mit den unteren Klassen der Volksschule, raMtntlich aus dem Lande, oder in klei. neren Städten. Da möchten wir um m v- v .f iilv:fx.(einen Preis cic ücuiQjianüicyin Volksschulen für die amerikanischen elniauiqen. i uns oiz amcnia nische religionslose öffentliche Schule doch tausend Mal lieber als die unter der Leitung der Geistlichen stehende deutschländische Volksschule. Wie eS lnit d.eser bestellt ist, ze.gt folgender .w i : f v. ... : v m i: il acuici, oen wir cern vcrunct uvvi wart?" entnehmen : 3n die Art von Volks. Schulbildung, die im Musterstaar Preußen den Kndern am Ende des neunzehnten Jahr. hundert? noch eingepaukt wird, gewährt ein unS zur Verfügung gestellter Brief einen ebenso interessanten wie betrübenden Einblick. Der Vater emeS vyn Berlin nach Pnkow verzogenen KindeS hatte sich über die Zurücksehung desselben bei dem Lebrer beschwert. Die Antwort dieses Herrn lautete : Ich habe mir die Clara noch einmal genauer angesehen. Meine Vermutduna hat sich leider bestätigt. Sie nsinn taum tin mitl Ö dem. was ' . , .5?. t'fi t oro: :l meine aiu c leimn uiua. xau iq zusammen bekam ich noch ein Mädchen auS Berlin, welches auch nicht viel mehr weiß (!) Clara kennt sehr wenig Gebete. Sie müßte kennen : a) Morgengebete : 1. Mein Gott, vorüber ist die Nacht; 2. Wie fröhlich bin ich aufgemacht; 3. Gott, ich danke dir von Herzen, b) Tischgebete: 1. Komm, Herr 2esu, sei unser Gast; 2. Danket dem Herrn, c) Abendgebete: 1. Breit auS die Flügel; 2. Müde b n lch. geh' zur Ruh' (sämmtlicheVerse); 3. Ich bin klein, d) Schulgebete: Wir gehen auS der Schule fort; 2. U.isern AuSgang segne Gott; 3. DaS Vaterunser. An Liedern sind bereits folgende gelernt : 9un danket all Sott, Strophe I.Sund 3; Ach bleib ut deiner Gnade, Strophe 1. 4, ö und 6. Außerdem die erste Strophe von .gbt Gott, ihr Christen : v Haup I Ii ..x ,. " , I . . . . mts m a P einze, cic tch augenvlialty Nicht veip. ittJLtA.Un fnr.n , nnr VVIIWfk WfcWM... . O . erzählen. Ich kan.n. die Clara fragen, wann ich auch will, sie sagt immer, sie habe es nicht gelernt. Die zehn Geböte kann sie ja. Wir haben hier aber schon daS 1. bis 6. Gebot mit Erklärung gelernt. Sie werden wohl

zugeben, daß ich ihr nachträglich nicht alles lernen kann (wörtlich!). Ich rmift mit hin nnhtrtn .?inhm Hieltet

......

ücbcitn Wenn sich Clara nicht bald tung on Xanfal eingesührt worden anUxi -ch sie nach d,r und badete bei' seiner Einführung den fcst R- st, jnsd fielen '(SeredeS. SS wird

d. ander gächera gerade nicht sehr ' v besonders ist. Achtungsvoll Kienast, Lehrer. So der Brief. ' 3st eS nicht geradezu haarsträubend, wenn ein Kind in rer Volksschule mit den ödesten, geistlosesten Eesangbuchversen gequält wird, wahrend der S.hn bemittelter Eltern sich mit den Schäden unserer schönen Literatur ausgiebig vertraut machen darf? Man stelle sich den Schmerz eineö Vatttö vor, der sein Kind vormärtS gebracht sehen möchte und nach

Beendigung der Schulzeit gewahr wird, ten Erundsahe an und sagt : Die An- Verbindung so bald als möglich stattdaß eS zwar mit Gesangbuchversen gestellten müssen angemessene Löhne sigdtt, weil sie im Falle seineS TodeS und Bibelsprüchen vollgepsropst ist, die erhalten, selbst wenn keine Dividenden um mindesten ein Jahr verschoben

ihm auch nicht zu einer trockenen Brodrinde verhelfen können, daß eS aber trob achkjätzrkgen Sckulzwangeö auch nicht den einfachstcnBrief in fehler- - . l freiem Deutsch abzusagen vermag unv von der Anwendung deS Dativs und Akkusativs kaum d e Bohne versteht ! An diesem tristen Bilde ist nur ein

lichter Punkt: Man muß die Energie sthung angeführten Grund', daß jetz, Petersburg das Gerücht, daß der Kai-b.-wundern, mit der der auS der Schule viele Eisenbahnleute beschäftigungslos ser an einer krebsartigen Erkrankung

ttlassene junge Mensch aus dem arbeitenven Volke sich leicht und elastisch von den Dingen befreit, die ihm in aijähcigem Schulzwang als Religion eingepaukt worden find. jv s i r 'S-L iraMaclrlclkeN Inland. Unele Sa m's Pensionen. Washington, D. C., 12. Okt. Der Pensions'Kommissär Lochren hat dem Sekretär des Innern seinen-Be-richt für daS mit 30. Juni 1894 endende. 3ahr eingereicht. Wie dem B richte zu entnebmen, standen am 30 Zuni vorigen Jahres 63.0!2 Pensio näre auf der Zahlliste, im Laufe keS etzten JahreS traten 83.085 neue Penfionare hinzu, in Fo'ge von Tod und anderen Ulsachen wurden 37.931 getrichen und 2398 wurden von Neuem auf die Liste gesetzt, m 30. Juni 1894 betrug die Zahl 979.5U. Die Zihl der während deö letzten JahrrS ausgestellten Certisikate betrug 10.213, und 132.373 Ansprüche, aller Klassen wurden abgewiesen. Am 1. Juli 1894 waren noch unerledigt 619.02? geltend gem.chte Anspräche aus neue Pensionen oder Erqohungen, von denen 287,209 von Personen erhoben erhoben werden, die noch nicht auf der Wahlliste stehen GrößtenlheilS sind dieselben wiederholt geprüft und seit Jahren anhängig, weil die Beweisführung mangelhaft ist. Viele dieser Forderungen stützen sich auf daS Gesetz vom 27 Juli 1390, sie betrugen im Jahre 1891 im Wunzen 363.799, aber auch jetzt immerhin noch 40.143. Viele Fälle von lnehrenhaftigkeit und Betrug Wurden aufgedeckt, von denen die meisten auf den Einfluß ge wissenloser Agenten zurückzuführen waren, und 194 Verurtheilungen wur den bei den Bundesgerichten wegen Betrugs, Meineid und Fälschung durchgesetzt. Für die Volkspartei in Illinois. B elleville, Jll., 12. Okt. Die Arbeiterföderation deö Staates JllinoiS hat eine Resolution angenommen, in der sich die Föderation verpflichtet,' ott Staats-, Kongreß. Blstrir!S.. . . . . m " m , . . County- und OrtS-WahltickelS . der Volkspartei in Illinois in der bevorki,k lfciyvuviit icvuy uiiii iuy(ii. Bundes ;n KansaS City. Kansa City, Mo., Z2. Oktbr Ein SpezialauSschuß des Stadtraths von KansaS City, San., welcher bezüg na oes narren usraus oer mrunsie deS Polizeidepartements vom W'rthS,M.... , .MU,.. . oauVveirieo uno joiguco otx uonaqinc ... , öc öutcuu inen illviionos eine UNx f.. X. ft.m. t a. ... r ' k.B .fT At.VtC V m . 1t . '"'.r: 8-t x ' ,,v,m!' iqic uniun4cn. its : 1 .. : v ! 1 . f 1 l v r. . ci t von mwivm, ? btq SBittifftcn monatti 4500 hereinnahmt wurden, nur Z3200 ihren Weg in die stadtische Kasse fanden. Der Ausschuß empfiehlt dit Lldschagung deS

Metropolitan PollzeigesetzeS, unter welchem die Veruntreuungen stattge - v ... . ! . . '

funden Kaben, und bezeichnet dasselbe als gänzlich unzureichend. DaS Gesetz 1 tnrtr tirtri her iffatslftt Staatövekwal

. - - - x w behauptet, dß unter dem Gesetze keiner der Missethäter zur Rechenschaft herangezogen werden kann.' ; . !. Dürfen die Löhne nicht herabsetzen. Omaha, Neb, 12. Oktober. $e? Bundeskreierichter Woolson hat heute eine Entscheidung 'abgegeben, welcher zufolge die Reeeiver. der Omaha . & Sk. LuiS (Wabash) Bahn die Löhne der Angestellten meyr. yeraviegen ourfen. Er führt in seiner Entscheidung dle vom Richter Caldwell nredergeiegbezahlt werden sollten." Der Richter erklärt, daß eine Vergleichung mit den an anderen Bahnen gezahlten Löhnen ergebe, daß nur zwei Klassen von An. - .ri - fti v O . t. t. . Omiil I

geneuten vcr v-v,aue grgenlyertlgen. ANgaven yoqii Bahn höhere Löhne erhielten, als an! bedenkenerregend sei. m & " (-1 a a ä. I l . . .

anderen Vaynen uns geilaner, cicic zu erniedrigen. Den für die Lohnherab. I seien und sur billigere Löhne zu haben seln wurden, wreö oer Nicyrer oamn i zurück, daß er sagt, die BeibehaltuNtj tüchtiger Angestellten sei wichtiger alö dle Verminderung . der Ausgaben. Durch unzuverlälftge Arven konnten ung'ucrssaue enijieyen, sur wezqe ras, Gericht verantwortlich sein würde. F .nr t c I Kehren zur Arbeit zu ru ck. N e w B e d f o r b, Mass., 12. Olt Die Spinnereiarbeiter von fünf Corporationen kehrten heute Morgen noch einem Streik von 7$ Wochen zur Arbeit zurück. Die Weber der Acushnet. I und Hathaway. Spinnereien, die unter! einer uno oer elven Verrleosieirung stehen, weigern sich noch, zur Arbcit zurückzukehren; aber - viele derselben l haben um Arbeit in anderen Spinnereien nachgesucht. Die wieder in Be-1 trieb gestellten Spinnereien-sind die PotömSka-, Wansutta-, Bristol-, Grinnell- und Pierce - Spinnereien. Die Weber der Wansutta - Spinnere' No. 7 legten die Arbeit nieder, als sie erfuhren, daß sie. fortan fünf anstati wie bisher vier Webstüble iu beauf. sichtigen hätten. ' GelbeK gieber in Mexico Oarara, Mer , 12. Okt., In dem Staate Campeche und aus deil Insel C armen herrscht über den AuS-1 bruch deS gelben Fi'berS, welches zahl reiche Opfer fordert, große Aufregung. Die norwegische Barke Dolly" hatl von ihrer Besatzung drei Mann durch die Seuche verloren. Ja Maztlan ist der gefürchtet? Banditenfüdrer Duan Coaja gesange. worden. Derselbe yirö wahrscheinlich kurzer Hand erschossen werden. mm Ausland. yis verhafteten UnterOffiziere. Berlin, 12. Okt. Die von dem zweiten hiesigen Garnison - Auditeur, Hauptmann Dr. Hochel, in Magdeburg geführte Untersuchung, welche gegen die verhafteten Unteroffiziere der Ober

feuerwerkerschule eröffnet worden ist,! der alS vermißt der Polizei angezeigt dauert an. Bisher sind' eiaiaederlwurde, ist gefunden worden. Erliegt

Unteroffiziere, deren Unschuld sich her - , v ausgestellt hat, aus der UntersuchungS - hast entlassen worden. Ein Bericht besagt, daß sämmtliche Verhaftete bis I - - . rp . I us zwei rnlia,,en uno zu iyren vikgi. mentern zurückgeschickt worden wären, Auch in den wei Fällen wäre nur die N,sK'?kk! y r.,k.x! Beschuldigung der Insubordination au Brauen. t tl -II W i e d s r e. i y e A e r s ch ö r u n g. Berlin. 12. OktQke.. ffnr, resvondenten der Assoeiirten Dresse ist auS kalbamtlicher Quelle mitaetkeilt ' - - notunt daß ein weitverzweigtes Eomotattl Kst8 6,htn v,. I r ' worden sei. eine um s ki,k,nk. I ' ' 71 T : kichere, als eine grobe Anzahl von OkI ' - - 9 " " i mtw . 3, WlchlU, Odkss, unb Hittt, . " ' ViSt cj wtitir, sind berell, zahlreich Haftungen vorgenommen Örte . Cr?e. de.y. in riecyenland. A t h en, 12. Okt. Gestern Abend.

fand wieder er Erdbeben statt und vier lSlöße wurden hier, wahrgenommen. ' ' ' '' ' '

Der Zar und seine Familie. St. Petersburg, 12. Okt. Ein neuer Bericht betr.essend die Vermählong und die Aussichten des Ezire - mitich i'Nier in Emulation. ES wird ?,dtk,k.'f, t,r i)rmnthfi(fi-3hrnn

erbe, werde den C;a?en von Livadia nach Corfu begleiten und von dort sich nich Darmiadt begaben, um sodann mit seiner Verlobten, der Prinzessin Asir von Hessen, und dem Großfürsten und der Großfürstin SergiuS von Ruß land, dem Schwager und der Schwester der Prinzessin, nach Rußland zurück; kehren. Die Vermählung wird der mathlich Anfangs November stattfin dea, da, wie man glaubt, der Czare wlksch von seinem Bater zur Elle gedrängt wird, welcher Angesichts seines drohenden Ablebens wünscht, daß die werden würde. B er l in, 12. Okt. OfsiziöS wird heute Abend behauptet, daß der Zustand des Kaisers von Rußland troh .ff.' r , rvr . r . r ? X -l Bonbon, 13. vkt. Nach einer D,pesche auS Berlin cireulirt in St. der Nieren leide. l?ö wird darauf (jlngewteren, daß der KrevS rn der Fa. ilie Römanoff seit der Zeit der Kaiserin AlkLindria, der Gattin deS Kaiss NicolauS erblich gewesen ist. Die Königin Louise von Preußen, . . v . . . die Mutter deS verstorbenen KarlerS Wilhelm, starb am Krebs, und ebenso l ibre Tochter Alerandria, deren Tochter Marie Nikolaiona. Gattin deS Ser,oaö gg Leuchtenberg, sowie der jüngste ZhdeS Großfürsten Nikolai Niko laiewitsch demselben Leiden erlagen. Man glaubt, daß auch die Königin Olga von Württemberg an dieser Krank heit gestorben ist. Die Aerzte, in St. Veteröbura alauben. da eine Consul. takion der berühmtesten Spezialisten Europa'S in Corsn. bald nach der An kunfl deS Cziren abgehalten werden Wird. OchiffSnachrichten. Angekommen in : Hamburg: ..ürst BiSmarck" ! and Dania" von New Jork. S o ut b a m p.t ö n : Berlin" von ! New Jork. l Nett Lork: ..Scandia" und .,Augusta Victoria" von Hamburg; !.,Campania" von Liverpool. Liverpool: vucamcr von New Jork. I London: Mohawk von New I Aork. Rotterdam: Amsterdam" von I New Jork. nGeneral?Agentur. ffeuer-Verncherua. Collektlon von Nielde, Geld an- und auözuleihen. Zchiffsscheine, Aeis,pässe, Vollmachten und Erbschaftserhebungen. '. A. Metzger Giundeigenthumö Agentur. , Ergründet 1863. Hiesiges. V.Der Krämer John Hadley. s krank in seinem Logierhause schon seit 1 einigen Tagen, hatte davon äber seinem Partner mchtS gemeldet, der daher, die 'Anzeige erstattet hatte, grrn Raü dem Wablaesek von In oiana ' müssen Wähler mindestens 6 Monate im Staate, 60 Tage in der . . ... znship und 30 Tage im Prezinkte. in denen e ihr Stimm nfin.fi.n - i T w G mr wollen, wohnhaft sein, ehesieüberwahlberechtigt sind. Demnach n Jemand, der nach dem ö. Sept. von einer Township. in die andere, oder w o t. . c crr t. f Vm "c 0Wl Mrikt in einen anderen verzogen ist, I v:.r a..tn .t fi: 1 i vv moti mmx mmuun l. ff-, ff-.. j V 1 wnn rtf Ttt.: ,uucn y" 18ü"'uw I . .44 .f C.1 V2 . L im k.k und für die Staatkwablen wird Dienstag unter staatlicher Aussicht be ginnen. . . M. A ? Mozart Hage?. Heute Abend echte Turtcl-

Suppe. HenrvWetor.

I Entführungen, und Verduftungen treten jrhk mit epidemischer Häufigkeit auf. So wurde der Polizei ' gemeldet, daß Sophia Schneider, ein Mädchen von 17 Jähren gestern ihr .Elternhaus verlassen habe mit deif

Worten: Adieu, ihr braucht nicht mehr nach mir zu suchen," Wirklich blieb sie die Nacht aus und hat sich bis jetzt noch nicht wieder eineestellt. 7 Der deutsche Litteratur Club eröffnete gestern die Reihe seiner Vorträge für die Winter Saison mit einer Arbeit von Frau Laura S. gleicher über Goethes Werke" und einer solchen von Frl. Kate L. Mäyer über Hermann und Dorothea." Die Beamten des Clubs sind Frau Walker, Präsident; Jrau Knefler, VicePräsident; Frl. Jacobs Sekretärin und Frau Fletcher Cchatzmeifer. WCT' Aus Baltimore, Md. kommt die Nachricht, daß Nichter Dennis daselbst entschieden habe, daß die tz70.000 deS Vermögens deS Ordens der Eisenhalle von Maryland nicht nach Jndianapolis an den Generalreceiver deö Ordens ausgeliefert werden sollen. Eine Appellation gegen daS Urtheil ist nicht möglich. Auf diese Weise erhalten die Ordensmitglieder in Maryland 20 Prozent mehr, alS wenn der Betrag in den großen Säckel nach ?ndianapolis käme und von hier aus vertheilt würde. . Um dle Wabrbelt zn erfabren in Bezug aus Hood'S Sarsaparilla, frage man Diejenigen, die diese Medizin brauchen, oder lese die oft in diesem Blatt abgedruckten Zeugnisse; sie werden Euch überzeugen, daß Hood'S kurirt. Hood'S Pillen kuriren Verstopfung. Salpeter in Columbia. In der südamerikanischm Republik Tolombia nnd zwar im Diftrrcte Magdalena sind tdeuteNd Salpeterlager gefunden worden, -welche sich über ein LwßeZ Areal erstrecken. Den Mitthei lungen zufolge, welche der Star and Herald" von Panama über diese Funde macht, kommt der colombifche Salpeter dm chilenischen wk peruaNischen .ziemlich nahe, ja.es wird sogar y:yaupt:t, das ersterer gewisse Vorzug besitze, die ihn in den Stand setzen, mit dm chilenischen Vroduct rsolgreich zu concurriren. ' Sowüt ' bisher festgestellt, erstrecken, sich die neu entdeckten Lager Lb:r einen Bezirk von 30 engl. Quadratmeilen Umfang, doch nimmt man an. daß sie. w?nn erst vollständig aufgedeckt,' den chilenischen Lagern an Umfang nicht nachstehen werden. Das Mineral-Lager weist eine Dicke von l u?u& bis zu 10 Fuß auf und ist bedeckt von einer Schicht, deren Bestanothklle Schwefelcalcium, Eisenoxyd, Magncjia und and; Mineralien bilden, während darunter sich eine aus Sandstein bestehende Schicht befindet, welche, den Salpeter davor bewahrt hat, durch die niederen Strata zu sinken. Bei so gutem Schutze findet das Mineral sich stellenweise in reinem Zustande, in Form von Krystallen, die 24 Procet Salpeter enthalten, während die anderen Elemente Sodium und unlösliche Silikats sind. Diese Krystalle bilden jedoch nur einen geringen Theil d vorhandenen Lager, und das zur Ver arbeitung geeignete Mineral enthält von 11.6i3 12 Procent. Salpeter, sowie außerdem kohlensaunn Kalk. Schwe-, felcalcium und Silikate. Es ergibt sich daraus, daß das Mineral sich in' vorzüglicher Weise als Dungmittel eignet und falls die Ausbeutung ter Lager in großem Maßstabe erfolgt, st eher bald eine lebhafte Nachfrage erfo!gen wird. Wenn der Werth des vorhandenen. zur Verarbeitung geeigneten Salpeters fich auch noch nicht annähernd festste!ten läßt, so liegt' doch die Schätzung eines Sachverständigen vor, wonach sich von den soweit ermittelten Mineral lagern wenigstens 7,380,000 Tonnen fördern lassen werden, und flch ein Ertrag an ' reinem Salpeter bis 13.60 Procent ergeben wird. ' Dazu, kommt, daß eine Gesellschaft, welche die Ausheutung der. Salpeter-Lager unternäh me. noch ansehnlichen Gewinn auö der Verwerthung des in den 'benachbarten Districten in riesiger Menge Vorhand:nen Eisenkies ziehen könnte. Die Ausbeutung der colombiscken Salpeter-Lager wird dadurch erleich-. tert, va dieselben theils nahe dem Se-bastian-Flusse, der mittels des Ciena ga-S& w unmittelbarer Verbindung mit dem Meere steht, theils nahe der Stadt San Juan de la Cienaga yelegen sind, und' Eifenbahnbauten ihrer Vollendung entgegen gehen, welche mU an' den Salpterfeldern vorbeiführen Nach den Letzteren selbst lassen sich also mit v:rhältnißm.äßig geringen Kosten Aweiglinien bauen, welche den billigen .Transport des werthvollen Products an die, See. ermözliche.

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