Indiana Tribüne, Volume 18, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1894 — Page 2
Zndlana Tribüne. Erscheint Täglich und OonntagS.
Tte tZzltq, Tribüne' koftrt durch den TiSgn LlSentl Per DcS,t, die eotagITrtS2ae- 8 SentG per lSoch. Beide ,usale 1 Sen: oder 03 Cent! per Kanal. tx Po wtlit&t tn Vor, uZbezahlung k5er Jahr. Office : No.1S Süd Alabasa Str. Zndianovolik, Zad., 12. Oktober '?4 Der St. Ellas im efftt der (Zug. lünder. 5iicht länger kann Onkel Sam An spruch erheben aus den höchsten Berg In Nord - Amerika, den St. Elias. der sein mit ewigem 'Schnee und Eis U decktes Haupt 18,023 Fuß über die oerslacye'vcs Meeres eryeo wtoxmi St.' EliaZ galt' seit 1867. in welchem Jahre Alaska von den Ver. Staate dem russischen Bären abgekauft wurde, cI3 zur Doinanr Onlel Sam's gehö rig. Nunmehr werden wir al'er von der Vermessungs - Commission, welche soeben aus AlaZka nach Washington zurückgekehrt ist. eines Anderen belehrt. Untet recht bedeutenden Schwlerigkei Un hat diese Commission im Verein uit einem Corps britischer Ingenieure die Grenze zwischen unseren und den englischen Besitzungen festgestellt und dZbei ermittelt, daß der genannte Berg- ? ese einen halben Grad östlich vom 141. Meridian d. h. auf englischem Grlrnb und Boden belegen ist. Durch U: gemeinschaftliche Landesaufnahme sind die schwebenden Differenzen endgütig geschlichtet und wir müssen uns darin flicken, 01b Glory" in Zukunft nicht mehr von dem höchsten Berge in 9!ord - Amerika wehen zu sehen. Der berühmte Sttfahrer Vehrmg bekam den Bergriesen B?lszoi Shopte" d. h. Großer Gipfel" am St. Eüas-Tage des Jahres 1741 zu Geficht und daher der neue Name. Seit denl haben zahlreiche Forscher versucht, den mit Schnee und Eis bedcckten Gipfel zu er.'immen, allein vergeblich waren bisher ille Bemühungen. Im Iare 1883 'mgte eine englische Expeoiüon uni:. Führung von 3. H. Tr.?ham bis zur Höbe von 11.460 irug. In dieser Höhe deponirte ein patriotischer Aankec, welcher sich der Erpedition angeschlossen hatte, eine L!cck:schach!el mit der Vundesflagge. Trodem der St. Elias jetzt den Brit:n zugesprochen ist, wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis ein Unterthan Ihrer britischen Majestät den Bergriefen erklimmt, um Old Glory- von seinem Haupte zu entfernen. Im Jahre 1891 machte Prof. I. C. Russell im Interesse der National G:ographical Society" von Amerika einen Aufstieg, bei welchem er bis zur Höhe von 14.500 Fuß kam. Die letzte Vermessung, welche soeben vollendet ist, eraab. daß der Gipfel 18.023 Fuß über den Meeresspiegel emporragt, also metjr alZ 3000 Fuß höher ist, als der SHont Alane, flach der Ansicht des Geologen Prof. Gilbert gehören die Gebirg: von Alaska einer Verhältnißmäßig jungen Formation an. In dem Ler'-'ein sind nämlich Muscheln gefunden worden, wiesie heute noch in Un Gewässern des Golfs von Alaska vorkommen, und hieraus schließt der genannte Gelehrte, daß die Erdrevolution. welcher derMount St. Elias seine luftige Existenz verdankt, während der gegeliwärtigeir geologischen Periode stattgefunden hat. Nachdem nun Onkel Sam den St. Elias aufgeben muß. verbleibt ihm Mount Brown in den Nockies mit einer Höhe von 15.900 Fuß als der höchste Berg; dieser überragt den höchsten Gipfel Europas immer noch um 119 Fuß. Dznn kommt Mount Whitney in Californien mit 13.000, Pike's tytzt in Colorado mit 14.320 und Mount Hovd'in- Oregon mit 12,000 Fuß. Unsere heimischen Bergfexe sinden also auch nach'dnn Verlust des Mount St. Elias im eigenen Lande noch Berge enug auf welchen sie ihre Kühnheit undk Kraft.erproben. können. Xit Zprachverhältnisst tn Posen und West-Preutzen. Im letzten Hefte der Preußischen Jahrbücher veröffentlicht Professor R. Löckh eine beachtensverthe statistische Untersuchung über die Verliebung der Sprachverhältniffe in Posen und Westpr:ußen. Während ein oöerflächllcher Vergleich - der -Zahlungen von 1861 und 1890 die scheinbar beruh!gende Thatsache ergibt, daß in dem genannten Zeitraum die slawische Bevölkrrung der Monarchie in ihrem Wachsthum um etwa 2 Procent hinter der deutschen zurückgeblieben ist, gelangt man bei eine Betrachtung der einzeliv.n Bezirke zu einem wesentlich änderen Erg?l.?:ifz7 Faßt rnan"namlich die vier Bezirke Danzig. Marienwerder, Bromberg und Posen in der 'Richtung von Norden nach Süden in's Auge, so erhält man zum Nachtheil des Deutschthums eine andere Scala. Darnach beträgt die Zunahme der polnischen Bevölkerunz von'.'1861' bis 1890 im Regierungsbezirk Danzig 22.3 Nrocent. cm . . in .carkenmeroer 2,b, in Aromderg 29.3 und in Posen 31,2 Srocent wos.5g.'n in derselben Zeit das Deutsch, thim: in den drei erstgenannten Bezirfen nur um 24.1, 15,2 und 11,1 Procent vorwärts gekommen und in Posen sogar um 3.3 Procent zu?ückaeangen ist. Während im Jahre 1861 die deutschen Einwohner in Marienwerder 62.9. in Bkomberg 53,6 und in Posen 41.4 Procent der Sesammtbevolkerung ausmachten,' sind sie ein Menschenalter später auf 60.9. 49,1 und 34.2 Procent heruntergegangen. Erwähnung verdient die Thatsache, daß in den ge,r,inhtn Bezirken neben 23,088 polni schen Protestanten nicht weniger als rS7,383 deutsche Katholiken gezählt wurden. ' Als einer der Hauptursachen für die auf Kosten des DeutschthumS vordringende polnische Propaganda bezeichne! Böckb die nationalen Mndi
ey?n. Wenn' deren Zahl auch nicht ge naii angegeben werden kann, so wird man sie doch auf Grund der Thatsache, daß es im Jahre 1890 allein in den Vier erwähnten Bezirken 19,922 confessionelle Mischehen gab, nicht gering anschlaaen. Selbstverständlich Oder er-
zieht die polnische Frau die Kinder des deutschen Mannes zu Polen, während die deutsche Frau, die sich entschließen konnte, einen Polen zu heirathen, sich auch leicht darin ergibt, daß ihre Killder Polen werden. Auf dem Gebiete der Mischehen liegt das nur allu ergiebige Arbeitsfeld der polonisirenden Agitation, durch welche, dem Pros Böckh zufolge, der Einfluß, den Schule und Militärdienst zu Gunsten der Germanisirung ausübten, vollständig aufgehoben werde. Im Allgemeinen erhält man das Bild, daß in den westlichen Theilen der deutschen Osiprovinzen das Deutschthum im letzten Menenalter große Rückgänge zu verzeichnen hat. wogegen die polnische Nationalität in derselben Zeit auch in solche Kreise vorgedrungen ist, wo man ihr früher nicht begegnete. Opfer ver Wüste. Wer kennt" die Zahl und die Ramen der Unglücklichen,'-welche in den großen Wüsteneien im Südwesten unseresLandes elend verdurstet sind? Auf einem 73 Meilen langen Marsche durch eine dieser schrecklichen Wüsten hat ein Bundes - Vermessungscorps jüngst über 330 Gräber von Opfern oes Durstes gezählt. - An einer einzigen Stell: ruhten die Gebeine von einer Familie, die acht Köpfe zählte. Die Leute hatten sich vor Antritt des gefahrvollen Mar sches zwar mit Wasser wohl versehen, allein die Unklugheit begangen, dasselbe in irdenen Krügen mit sich zu fuhren. Während des Marsches zerbrachen, in Folge eines Unfalles, die Gefäße, die unersetzliche Flüssigkeit lief in den Sand und Vater, Mutter mit sechs Kindern sanken erschöpft unter eincm Mesquitcbusch nieder, um den schrecklichsten Tod zu sterben. Die Leichcn der Unglücklichen, die Scherben der Gefäße und die tobten Pferde wurden von Prospectoren gesunden, welche die Verdursteten verscharrten und, der Gepflogenheit der Wüstenwanoerer getreudieGräber mitKreuzen bezeichneten. luf einer anderen Stelle fand das Ecrps die Leichen von drei Prospectoren, welche, nur 30 Schritte von einem in dem Fels befindlichen natürlichen Wasserbehälter entfernt, dem Durste erlegen waren. Um zu diesem Behälter zu gelangen, mußten die Männer ca. 20 Fuß emporklimmen, allein der Mangel an Wasser hatte sie derartig geschwächt, daß sie dies zu thun außer Stande waren und in der nächsten Nöe der Leben spendenden Flüssigkeit ihren Geist aufgaben. Den Mittheilungen deZ soeben zurückaekehrten Vermessungscorps zufolge ist die Luft in der Wüst: ungemein trocken, so daß die im Körper enthaltene Feuchtigkeit überaus schnell verdunstet. Ein Mann bedürfte neun Quart Wasser pro Tag, um das Eintreten von Fieberhitze zu verhüten, und tie tägliche! Wasserration für jedes Maulthier betrug nicht weniger als 20 Vallonen. Bei einem Ingenieur zeigten sich schon Fiebererscheinungen, nachrem er nur wenige Stunden ohne Wasser gewesen war, und ohne Zweifel wäre er umgekommen, wenn er nicht bald erfrischt worden wäre. Dieser Zwischenfall trug sich 'zu bei 120 Grad lm Schatten, wahrend die Luft beinah: ohne die geringste Feuchtigkeit war und frisches 'Fleisch nicht in Verwesung überging, sondern zusammenschrumpfte. Es ist ein furchtbarer Tod, in der Wüste Durstes zu sterben. Zuerst flihlt das Opfer-Schmerz zwischen den Schultern. Dann wird die Zunge dick und der Unglückliche hat die Empfindung, als würde dieselbe von Nadelsviken durchbohrt. In den Augen sellen sich Schmerzen ein und die gerinqste Bewegung ist von solchen beLeitet. Bald wird das Opfer von Tobsucht ergriffen, welcher erst der Tod ein Ende macht. Süttgerintten.Cle:!d. In der letzten Sitzung des Berliner Musiklebrer Vereins hat der in der teutschen Reichshauptstadt sehr angesehene Gesanglehrer Oscar Eichberg eiaen überraschenden Aufschluß über das moderne Sängerinnen - Elend gegeben. Herrn Eichbergs Ausführungen zufolge rerwenden die 70 besseren Op:rnbüh-k-en Deutschlands durchschnittlich 3 bis 8 Solistinnen. Auf jede dieser Stelln warten etwa 30 ausgebildete Sänrinnen. Unter diesen Solistinnen sind immer mehrere sogenannte Rooizen", die kein Gehalt bekommen. Das Theater einer der Hansestädte z. B. hat unter den neun Sängerinnen 3 Noviken. Das Anfangsgehalt wird den Längerinnen auf 120 M. monatlich angegeben, jedoch mit Vorbehalt der Kündigung, wenn die Leistungen den Erwartungen nicht entsvrech-en. Von dieser Clausel wird in der Regel Gebrauch gemacht. Der Director oder häufiger sein Vertrauensmann erscheint :n kürzester Frist bei der Sängerin, bedauert, daß sie den Erwartungen nicht entsprochen habe, stellt die Kündigung kn Aussicht, ist aber so gütig, zu erklären, um das halbe Gehalt die Sänerin noch behalten zu wollen.- Natllrich geht v die Aermste auf Alles ein. von den nunmehrigen 00 M. muß sie aber mit. Ausnahme von ein paar der größten .Bühnen noch ihre Bühngarderobe bestreiten. Eine g:wandte Sängerin erhält mit der gleichen Verpflichtung in der Regel nicht über 300 M. Fast noch schlimpier steht es mit den Concertsängerinren. Nach Beendigung ihres .Studiums h.'ißt es zunächst, ein Concert geben. Hat sie nicht großen Anhang, so kostet das mehrere hundert Mark. Im zwejten Jahre verschafft ihr dann wohl der Ugent, der daS erste Concert vorbereitet . hatte, irgend er. auswärtiges EnCJlSimml für Kin Concert. DaS Gold
l'ccx, da aus ihxtx Slehl-e spring!, geht nach Abzug der jtostcn selten über' eine Dopp?lkrone' hinaus. Was Wunder, daß vielc der jungen Mädll'en. des Huncrns überdrüssig, in d?n verachteten Tingel-Tangel hinunterstelgen, dessen Gehälter ja vielfach besser sind! Besser sieht es in Norddeutschland mit der Bewerthung der Männerstimmen. aber aus dem merkwürdigen Umstand, daß solche dort selten sind. Auf zwanzig gute Frauenstimmen kommt dort durchschnittlich nur eine gute Männerstimme.
81c transit Gloiia. Der verstorbene Feldmarschall FreiHerr von Manteufftl, der ehemalige Statthalter von Elsaß-Lothringen und Freund vieler Potentaten, hat sich einst auch wohl nicht träumen lassen, daß wenige Jahr: nach seinem Tode sein gesammter Nachlaß zur Zwangs weisen Versteigerung kommen würde. Dieser Tag: kam eine Sammlung von Oelqemälden unter den Hammer, und zwar waren es meistens lebensgroße Bildnisse europäischer Herrscher, Geschenke an den verewigten berühmten Heerführer und Strategen. Die Gemälde stammten aus dem Schlosse zu Topper, dem ehemaligen Besitztum des F:ldmc.rschalls, daZ dieser von seiner nach dem letzten Feldzuge erhaltenen Dotation gekauft, über die Gebühr bezahlte und später zu einem Fideicommiß gemacht hatte, um es seinen Kindern und Enkeln erhalten zu können. Aber es kam anders, als der alte Herr gehofft hatte; nach seinem Tode übernahm sein jüngster Sohn. Baron Job. daS Besitzthum und für ihn galt das Dichterwort nichts: Was Du ererbt von Deinen Qern hast, erwirb es. um es zu besitzen." Die Rechenkunst wsr nie eine stark: S:i!e d:s alten Feldmarschalls gewesen, dessen Haushalt in Topper wie vor Allem in Straßöurg große Summen verschlang. Aber er bezog ein hohes Gehalt und hohe Repräsentationelder und erhielt auch noch als Domherr von Magdeburg einen recht erheblichen Zuschuß, so daß er selbst ohn: persönliches Vermögen auf gro ßem Fuße leben konnte. Wie sehr Man seine Gutmüthigkeit und seinen Mangel an Rechenkunst mißbraucht hatte, zeigte sich erst nach seinem Tode. Er hinterließ fast nichts an baarem Gelde, und nur die Güte des Herrschers, die den Angehörigen das Gehalt des Feldmarschalls noch auf ein Vierteljahr auszahlen ließ, ermöglichte es, daß einigermaßen Ordnung in seinen Nachlaß kam. Der Feldmarschall hatte aus seiner Ehe mit seiner vor ihm verstorbenen Gattin, einer gebo renen von Witzleben, vier Kinder. Der älteste Sohn Hans Karl, eine genial angelegte, aber Sond:rw:ge gehende Natur, war mit der Familie zerfallen und lebte einsam in der Schweiz, bis man ihn vor etwa zehn Jahren als todtkranlen Mann in die Heimath zuräckschaffte. wo er , bald darauf in der Maison d: Sante zu Schöneberg starb. Der zweite Sohn, Baron Edwin, zuletzt Major im ersten Garde-Neziment und ein Günstling des Königs, wurde in die pekuniären Schwierigleiten sein:s Bruders Job verwickelt, nahm den Abschied und trat in den Colonialdienst über. Er war ein vortrefflicher Ofsici-r und ein Ehrenmann vom Scheitel bis zur Sohle; ob er in der Colonialarmee aus dem rechten Platze steht, ist freilich zweifelhaft. Die Tochter, Baronesse Jsabella, eine kleine zierliche Dame mit scharf ge schnittenen, interessanten Gesichtszügen und klugen dunklen Augen, lebte fast immer im Auslande; in letzter Zeit hatt: sie ständigen Aufenthalt in Veau und in Nizza genommen, und es ist kaum anzunehmen, daß sie je wieder nach Deutschland zurückkehren wird, nachdem die Verhältnisse ihrer engeren Familie eine so traurig: Wendung genommen haben.- Sie bezieht übrigens aus zw:i Stiftungen, denen sie als Ehrendame angehört, erhebliche Legate, so daß sie nicht nur selbst sorgenlos leben, sondern auch noch ihren Bruder Job und dessen Familie unterstlltzen kann.... Das Fideicommiß, ein alter märkischer Adelssitz, kam unter Subhasta; ein Potsdamer Millionär, ein Herr Müller, kaufte den Besitz für 430.000 Mark eine Spottsumme für das Gut. das 13.0O0 Morgen umfaßt.und dessen ausgedehnte Forsten sich in brillantem Zustande befinden, da sie schon lang: vor dem Zusammenbruch von der königlichen Hofkammer, die auf Topper gleichfalls Hypotheken besaß, in Verwaltung genommen worden ' waren. Baron Job mit seiner Gattin, einer geborenen Gräfin Schmettow, aus dem Hause Pommerzig, und seinen drei Kindern, logirte sich in einem kleinen Hotel Berlins ein und dampfte eines Abends in, aller Stille nach der Riviera ab, wo er noch jetzt lebt. In Topper aber' kam Alles, was ein'"t Nesitzthum eineZ der ersten deutschenFeldHerren war. nach und nach zur Auktion. Zahlreiche Erinnerungen an die Kaiser Wilhelm den Ersten und Friebrich, an die preußischen Prinzen und an fremde Souverän: wanderten in alle Welt. Viel wurde von Seiten deZ weiteren Verwandtenkreises und des Hofes durch Vermittler aufgekauft. Anderes mußte verschleudert werden. So kam die Schloßbiblioth:k. viele tausend Bände umfassend, unter ihnen auch eine Ausgab: der Geschichte deö Confulats" von Thiers mit einer e qenhändiaen Widmung des französie schen Gelehrten und Staatsmanne an Manteuffel und andett Seltenheiten mehr, für 400 Mark an einen Berliner Antiquar. Von d:n hinterlassenen Papieren des verewigten' Feldmarschalls ist ein großer Theil gleich nach seinem Tode von Staatswegen mit Beschlag belegt worden; ein weiterer Theil soll sich noch im Depot der Bank von England in London befinden nach einem Rest wird von behördlicher Seite eifrig geforscht. .' In letzter Zeit' vuchen- Verleaeru und .Zeitunaen .bäufis Vrie5sch5ten
aus dem Nachlasse Manieusfels aügcbotcn. Vereinzelte Papiere politisch unwichtigeren, doch aber in Bezug auf die handelnden Persönlichkeiten allge mein interessanten Inhalts wurden hier und da auch bereits veröffentlicht bei anderen Schriftstücken lehnten die Verleger ab, theils weil man furchtete. durch eine Publicirung den staatlichen Jnterkssen entgegen zu treten, theils weil die Mittelsleute zu bohe Summen forderten. Jedenfalls besinden sich noch nicht die gesammten diplomatischen Documente Manteuffels in so sicherer Hut. daß Jndiscretionen ausgeschlossen erscheinen könnten, und das' wirkt auf gewiss: hochgestellte Männer im deutschen Reiche bennruhigend.
Deutsche ZccaUXaQxlQitn. ChUrlnaen Gera. Die Leiche des in Eoncurs gerathenen früheren Spediteurs Louis Stöcke! von hiec ist vor einigen Tagen im Starnberger See gefunden worden. Salzungen. Die Tabaksernte ist bei uns in diesem Jahr allgemein reichlich ausgefallen. ES wird zur Zeit in allen Ortschaften des Werrathals von Wasungen bis Salzungen, am meisten in den drei Breitungen Tabak gebaut. In manchem Dorf ist kaum ein Haus zu finden, das nicht von oben bis unten mit Tabaksblättern behängt wäre. Der jährliche Gesammtwerth des auf meininger und preußischer Seite der Werra gebauten Tabaks beträgt ungefähr 160,000 Mark. Weimar. Die rechtskräftig wegen Bilanzfälschung und Untreue zu hohen Gefängniß und Geldstrafen verurtheilten ehemaligen VorstandsMitglieder des hiesigen Vorschuß- und Spar-Vereins", Direktor Gerlach, Kassirer Hofmann und AufsichtsrathsMitglied Fabrikant Bär, sind nach der Strafanstalt . Jchtershausen übergeführt worden. Der mitverurtheilte Aufsichtsraths-Vorsitzende Kaufmann Reisen bleibt vorerst noch hier in Hast, da er allein nochmals von dem Rechts Mittel der Revisionsbeschwerde Gebrauch gemacht hat. Ori?Ni?erlsaZzn, Ll7en. Darm st ad t. Der 3üjährige Expeditionsgehilfe WLlfelfchneider erschoß zwei Söhne und Töchter im Alter von 2 6 Jahren. Die Frau und einen achtjährigen Knaben hatte er vorher weggesandt. W. erschoß sich alsdann ebenfalls. Als Grund der That wird' Geistesstörung angenommen. B i n g e n. Dieser Tage wurde ganz in der Nähe der Rochuskapelle im Walde die Leiche eineZ noch jungen Mannes an einem Baume hängend aufgesunden. Wie sich nun jetzt herausstellt, ist dieselbe in der Person deZ seit dem21. August vermißten 33Jahre alten Fuhrunternehmers Jacok Steuer aus Kreuznach erkannt worden. Die Ursache deZ Selbstmordes ist Geldsorge. Gießen. Auf der Bahnstrecke zwischen hier und Lollar ließen sich ein Mann und eine Frau von einem Schnellzuge überfahren. Die Frau war die 23 Jahre alte, taubstumme Gattin des ebenfalls taubstummen Tischlers Rllhls Dieselbe hatte mit dem 21 Jahre alten Tischler Harnemann aus Mannhelm, der auch taubstumm war, ein sträfliches Verhältniß angeknüpft. Frau Rühl brannte ihrem Gatten durch und suchte mit ihrem Geliebten den Tod in der oben angegebenen ALeife. Beide Leichen waren furchtbar verstümmelt. Vauer. München. Der seit zwei Monaten gesuchte Dr. Wörmann auS München wurde von einem Geishirten in Oythal bei Oberdorf in Allgäu in derwesenden Zustande gefunden. Im englischen Garten zwischen Brunnhaus und Monopteros tödtete sich einSchneidermeister durch einen Revolverschuß. - Amberg. Aus Furcht vor Strafe wegen eines dienstlichen Vergehens erschoß sich in der neuen Varackenkaserne der Unterosficier Schimmel der 13. Compganie aus Tirschenreuth. Ausburg.- Durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt wurde hier der ledige ' Taglöhner Xaver Unverdorben von Wollishausen. Als Thäter wurde der ledige Ausgeher, Ludwig Gall von Rain ermittelt, welcher in Nothwehr gehandelt haben will. ,B a m b e r g. . Bahnarbeiter Valen tin Jmhof, Jägerstraße 10, wurde im Kohlenbahnhof von eine? Maschine überfahren und sofort getödtet. . M ü n ch b e r g. Der ledige. 26 Jahre alte Buchhalter Georg Stöckert von hier befand sich auf den Granitbrüchen des Reinersreuther Betriebes auf dem Waldstein, woselbst Arbeiter mit Sprengen von Steinen beschäftigt waren. Hierbei traf ihn ein Felsstück mit solcher Wucht an den Kopf, daß er sofort todt war. 1 Regensburg. Nach einer hier eingetroffenen Mittheilung, sind der Schissmetster Hofmeister von Sinzing und ein Knecht desselben bei Heiligenblut in Folge Unterganges eineZ Schif, feZ, auf welchem sie sich befanden, um einen Frachttransport zu bethätigen, ertrunken. Rodalben. Der 13 Jahre alte Arbeiter Joh. Kilb auö Merzalben fiel vom zweiten Stock des Neubaues des Fabrikanten Pfundstein herab und verletzte sich so schwer, daß er nach ein!gen Stunden starb. S i m b a ch a. I, Letzthin sind dem Gütler Jsidor Ebertseder von Holz, Häuser, Gemeinde Taubenbach, zwei Ziehkinder im Alter von drei und vier Jahren vermuthlich in Folge Genusses von Tollkirschen, die sie im Walde gefunden haben, gestorben. St e : n h e i m. Der Oekonom Tobias Müller von hier wurde im Mittelwald bei Hitzenhofen von seinem schwerbeladenenWagen überfahren und blieb augenblicklich todt. Zpürttmvra. Stuttgart. Herbeigeführt durch den frivolen Leichtsinn eines Arbeiters, der. mittels Brennalas einen Scbwar-
wer entzündete. fan5 m der phroiechnischen Fabrik von Wilh. Weisfenbach in der Heidenklinge bei Hcslach eine Pulvcrexplosion statt. Der materielle Schaden ist gering, dagegen sind von fünf schwerverletzten Nersonen vier gestorben. Jbre Namen sind: Frau Canz, Fabrikarbeitersehefrau; Wittwe Hemmerle. Carl Bosch, 17 Jahre, und Wm. Oettinger. etwa 20 Jahre alt. Nur der Urheber der Explosion, Karl Bauer, 18 Jahre alt, lebt.noch und hat Aussicht, gerettet zu werden. Der Gesammtbetrag der von dem flüchtigen und noch immer .nicht beigebrachten Kassirer Barth an der Landeshebammensüule veruntreuten Summe beziffert sich auf 17.000 M. C a n n st a t t. Auf der Fahrt von Fellbach hierher wurde Pfarrer Jettinger von Oessingen im Eisenbahncoupe von einem Herzschlage betroffen, der seinem Leben ein augenblickliches Ziel setzte. Er erreichte ein Alter' von 34 Jahren. Neuenstadt. In dem benachbarien Weiler Kreßbach erschlug der dortige Anwalt - Seibold seinen Knecht mit einem Misthaken. Der That war ein Wortwechsel wegen einer Mistgabel vorausgegangen. Der Thäter, ein wohlhabender Mann, ist verhastet. U n t e r h e i n r i e t h. In dem benachbarten Vorhof sprang eine Frau mit ihrem zweijährigen Kind in einen Teich, wurde aber noch lebend herausgezogen. Die Frau starb bald darauf; das Kind hofft man am Leben zu erhalten. Schwermuth soll die Unglückliche in den Tod getrieben haben. ßalfetu Karlsruhe. Für 23jährige treue Dienstleistung im Feuerwehrcorps erhielten nachbenannte Personen das von dem Großherzog gestiftete Ehrenzeichen: Landwirth und Gastmirth Johann Baptist Schönenberger in Sterlingen, Maurer Gottfried Rehm in Nenzingen, Schuhmacher Eduard Schellhammer, Maurer Albert Götz, Maurer Fritz Spitznagel, Landwirth Wilhelm Koch. Taglöhner Otto Lang, Bleicher Heinrich Groß, Metzger Joseph Anton Aberle in MLhringen. Der Arbeiter Grethel aus Durlach gerieth in der hiesigen Eisenbahn Hauptwerkstätte mithin Oberkörper zwischen zwei Pufser und wurde tödtlich verletzt. Biberach. Geistl. Rath Viroll wurde anläßlich seines 30jährigen Priesterjubiläums zum Ehrenbürger der Gemeinde ernannt. D ö l i n g e n. DaZ Wohnhaus des Frachtfuhrmanns Rosch ist neulich niedergebrannt. Engen. Rechtsanwalt Dr. Beck, eine sehr geschätzte Persönlichkeit, ist im Alter von 73 Jahren gestorben. E t t l i n g e n. In Langensteinbach ist das Oekonomiegebände des Friedrich Gebhardt abgebrannt, wobei auch daS Wohnhaus des Job. Cronenwett theilweise beschädigt wurde. Beide sind versichert. Gengenbach. Der 34 Jahre alte Knecht des Herrn Bierbrauers C. Vühler bestieq einen hohen Baum, um die Nüsse zu schwingen. Dabei stürzte er auS beträchtlicher Hohe herunter und wär sofort todt. Heiligend erg. Neulich Nachts brach in der mit Soldaten belegten Scbeune des Landwirths Karl Schober Feuer auö, daZ sich rasend schnell ver-
breitete und auch die Hauser des Franz und Jos. Weidecker und des Max Seyfried einäscherte. Königshöfen. Der 7 Jahre alte Knabe des MUhlenbeschers Müller gerieth in das Räderwerk, aus dem er als gräßlich verstümmelte Leiche herausgezogen wurde. Lörrach. In dem Nachbardorfe Tüllingen war dieser Tage ein LandWirth mit dem Tieferlegen seines Kel lers beschäftigt und stieß bei dieser Arbeit auf zwei irdene Töpfe und zwei Flaschen. Der eine Topf enthielt etwa 200 Stück schweizerische Fünsfrankthaler, der andere war mit 317 alten Kronenthalern gefüllte Die beiden Flaschen sind mit Wein gefüllt und haben an den Hälsen eiserne Ringe mit der Jahreszahl 1849. Ihr Inhalt ist noch ganz klar und trinkbar. Die Töpse und Flaschen sind jedenfalls in der Revolutionszeit 1849 vergraben worden von einer alten, ledigen Tante deS Finders, welche damals Eigenthllmerin des Hauses war. Mannheim. Der bisherige tüchtige Dirigent des Lehrer - Gesangvereins Mannheim - Ludwigshafen, Waldemar.v. Baußnern, ist zum ersten Dirigenten .der Liedertafel- in Dresden ernannt worden. R e i h e n. Landwirth Georg Grittmann von hier fiel von der Scheune auf die Dreschmaschine, die ihm einen Arm unter der Achsel abriß. Gdrtvciu Bern. Ein: Anzahl schw:izer:scher Zeitungen hsben eine nationale Telegraphenagenwr- mit einem Kapital von 300.000 Fr. gegründet. . A a r g a u Im Bezirk Brugg machen sich die Wildschweine wieder an den Kulturen in unangenehmer Weife bemerklich. L u z e r n. Nationalrath Vonmatt ist schwer erkrankt. Als Nationalrath an Stelle deZ verstorbenen BeckLeu wird Statthalter Fellmann , in Sursee vorgeschlagen. Bei. RathHausen wird ein neueS ElektrizitätS werk für die Stadt Luzern erstellt. Die Finanzirung deS Unternehmens hat die Aktiengesellschaft Leu & Co. in Zürich übernommen. Obwalden, Der Sarner See erhält nächstes Jahr ein kleinesDampfboot. Schwyz. In Tuzgen starb der auch in weiten Kreisen bekannte alt KantonZrath und Rezierungsrath Leon Bammert ; er leitete als Regierungsrath daS Departement der Landwirthschaft. Tessin. Der italienische GrenzWächter Ghezzi, welcher im Monat April bei Pontetresa nach einem Fischer geschossen, wurde vom Bezirksgericht zu 20 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Uri. Eine arge SoldatenmißHandlung ist im Fort Bull-am Gotthard vorgekommen Ein offenbar, sei-. mr Sinne Mt mehr machtiajr Obei- . - . -- - - "
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. NheumatiSmuö. Duckner, Texas. Jare litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war bäufig bettlägerig; durch die An'rsen. dung von St. Jakobs Oel rourde ich dauernd geheilt. Amanda Mcrton. Jas Slul ig das
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2r. Augnst König's Hamburger Tropseno DaS beste Mittel dagegen.
lieufenant hieb einem Soldaten m:! dem Säbel in den Nacken und brachte ihm mehrere Wunden bei. Zürich. Das Bezirksgericht Zü. rich hat Redakteur Seidel wegen Kreditschädigung gegen Corradi-Stahl, Redakteur des .Züricher Vottsblatt" in Mßersihl, zu 300 Fr. Entschädig gung, 50 Fr. Prozententsch'ädigung und Tragung sämmtlicher Kosten verurtheilt. In Windlach verunglückte beim Dreschen mit der Maschine Herr Gemeindegutsverwalter Willi. Der Verunglückte hinterläßt eine Wittwe mit sechs unerzogenen Kindern. Vesterrekts. Wien. Der bekannte Kunsthändler Theodor, Peter Neumann in Wien, dessen Bruder unlängst in dem BilderProzeß Lenbach viel genannt wurde, schob sich in seiner Wiener Wohnung wegen Kränklichkeit. Er war sofort todt. Prag. In einem hiesigen Hotel logirten sich der 24jährige Ingenieur Karl Mühlsbauer mit feiner 23jahrigen lungenleidenden Braut Anna Jedlicka ein. Sie wollten demnächst beirathen und hatten in W'ähring bereits eine Wohnung gemiethet. Mühlsbauer las dem bettlägerigen Mädchen Zeitun gen vor. Plötzlich zog er einen Revolver hervor und feuerte einige Schüsse gegen die rechte Schläfe des Mädchens ab. daraus iaate er sich selbst eine Kügel durch den Kopf. Er blieb sofort todt, das Maocum wurde in icyweroerletztem Zustande in das Krankenhaus überführt. Salzburg. Der wegen Stempeldiebstahls angeklagte Kaufmann Switly wurde zu 10jährigem schwerem Kerker verurtheilt. Wiener- N e u st a d t. Ein gräßliches Ende nahm das 9jährig: Söhnchen des Kaufmanns Wippel. Bon einem Nußbaume herabstürzend, siel der Knabe auf einen Staketenzaun, wobei ihm eine Holzstakete sechs Zoll tief in den Kopf eindrang und dann abbrach. Das im Kopfe steckendeHolzstück konnte der Arzt nur mit Mühe entfernen. Die furchtbare Wunde hatte den sofortigen Tod des Knaben zur Folge. Der Artillerie-Kadetten-schüler Alexander Srenedich wurde drch das Platzen eine? Granate, welche er nach beendeter Schießübung auf dem Steinfelde in der Nähe von Vottendorf gefunden' hatte, lebensgefährlich verletzt. Man hofft, den Kadetten am Leozn erhalten zu können. . Die Hamburg AmerikaNische Packetfahrt - Actien - Gesellschaft erhielt von dem Directorium der cali fornischen .Mödwinter, International Exposition" eine Bescheinigung, daß derselben für' das prächtig gearbeitete Modell des Schnelldampfers .Fürst Bismarö" ein Ehrendiplom, sowie eine goldene Medaille zuerkannt worden sei. Das Diplom trägt die Unterschrift von M. H. de Aoung, dem Präsidenten und General - Director der Exposition, sowie von Frank H. Coppin und Emory E. Smith,' vom Comite für Preisver-th-lung. Das Modell des Schnelldampfers ist 11 1-2 Fuß lang und hat Ungefähr Z7500 gekostet. tn im Bau begriffener Abzugskanal an der Kreuzung der Park Ave. und Eagle Straße in Kenosha, Wis., stürzte ein und die Arbeiter Peterson und einer seiner Kameraden, dessen Name unbekannt ijt, welche in dem Graben arbeiten, wurden verschüttet. -?-Y'z5'?h7-sc. Ein Commis, welcher durch mißliche Umstände Hausknecht geworden ist, mutz eines Tages einen Gast hinauswerfen. Er packt ihn, führt ihn zur Thür und indem er ihn auf die Gasse hinauswirft, sagt er, sich verneigend? Empseble mich besiens kommen 5?Z, bald wieder!" Paul Lindau'S neuestes Schauspiel 'Ungerathene Kinder", welches auf der Bühne des Dresdener HoftheaterS und in Anwesenheit des Berliner General-Jntendanten Grafen von Hochkerg und verschiedener anderer TheaterIntendanten die Erstaufführung . erlebte, mußte sich' mit einem Achtunaserfolge begnügen. Durchschlagend hat dagegen die neueste Operette Tellinger's, des Komponisten, der Operette Ton Cesar", Tie Chansonette" gezündet. Leoncavallo als . Librettist. Bekanntlich' schreibt Leoncavallo die Libretti zu seinen Overn meist selber. Nun hat der Maestro aber ein Libretto vollendet, zu welchem ein Anderer, die Musik schreibt: 0a ns b&dino pas fcveo rarnour" hetßt die. Oper, und Vuzzi Peccia heißt der Komponist. ' Nndy'S Pile Supposltory wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Box. Schicke zwei Poumarken für Zirkulare und Vrobe an Martin Nudy, registrirten Apotheker, Lancastcr, La. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. W rd BroS., A. Kiefer 6: Co. und Daniel Stewart. Wholesale Agenten Indianapolis, Ind.
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Neuralgie. St. Louis, Mo. Mit Vergnügen o empfehle ich tie Anwendung ron Ct. & Jakobs Oel gegen neuralgische Schmer i zen. Ich wurde dauernd durch den Eebrauch desselben geheilt. R.G.Troll. Leben des Körpers." c. Bedenken Sie, daß die Wisconson Central Bahn un bedingt daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen Wird. . Bedenken Sie ferner daß die WiS confin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine andere Lrnle im Nordweften, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, vtouten, wenden Sie sich an den nach stcn Ticket Agenten oder an 3as. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS -Dic Volks Partei. Auszug aus der platform : Wir verlangen : Datz bei der Steuereinfchätztznng von dem Werthe des Eigenthums alle Schulden in Abzug gebracht werden können. Eine Steuer von S Prozent auf alle Erb' schaften über $2000. . Reduktion der Arbeitzeit in Fabriken und Bergmerken gemäß den Fortschritten in der Industrie. Verbot der Kinderarbeit in Fabriken und Bergwerken. Verbot der Abgabe und Annahme freier Eisenbahn-Fahrkarten an und von öffent lichen Beamten und Richtern. Staats resp. Gemeindeeigenthum an allen öffentlichen Verkehrsanstalten, roie Eisenbah nen. -Telegraphen. Gas und Wasiermer en u. s. m. Staatsbesitz und . Betrieb - der Bergwerke, und Ausdehnung deS StaatSbe, triebes auf alle Industriezweige, so wie sich die Nothwendig'eit dafür ergiebt. Silberprägung im Wertyverhältniß von 16:1. Erroählung deS Präsidenten und der Bun dessenatoren in direkter Volksmahl. Ferner heißt eS in der Platform: Wir glauben nicbt. dafi es die Ausaabe der Reaie runa ist. die EisenbabNkl?.oraratianen in ihren Streitigkeiten mit den Arbeitern ?u unterstützen, und bemerken mit Schrecken, wie Richter eine despotisch, Macht ausüben, die mcgi im nmriange mit vem Qjte ver Ver ujung Die Kandidaten Für den Staat. StaatS'Sekretär : barles A. Robinson gountatnt.wn, Ehrlby So. StaatZ.Auditor : Edgar 2l. PerklnS Indianapolis, Marion (So. StaatS'Schatzreist'r: Llm-S V. Keedort LlganSport, Caft So. (Slneralanwalt: Ötia Holeomb. Fort Bronch Viv nlo. Clerk der St.preme'Court: A. Harry Montrmery. B no. Laenck Co.. Superintendent deS Sffltl Unterrichts : J-sonH. Allen. Terre Haute, vigo So. Staats Statistiker : William P. Smitb. Jrvtnglon, Mario SoGeologe. Edward lkivdle. Bloomingion, Wonxot E. Richter der Supreme.Court, 4. Distrikt : D.H.EhamberS. Nkw Saöie Henry Co. . Für den Songreßdistrikt. TbomaS S. Saft, Madison So. - Für daS Countv. Clerk : EbarleS SS. Krause. Auditor : Simon Cchmalholz. Schatzmeister: Albert v. Nrull. Sheriff : Vctti y. yngse. Recorder : : . Robert S. Gross Corvner : Dr. Tanner. Richter Crimlnal'Sericht: Lm. V. dklnso. StaatZantrait : Pbll'v aHbadort. Richter Sup.-rior Co ;rt o. 1 : etloS M. Sbedard. Legislatur : Daniel I. lleuneiy. Jared ramrhter, I. D. Springer. Jvbn Scfon, Ich 13 reist. Allen Siazisbue. Lounty'CoNLissLre: Hknrh Cresz. I. Llstrikt. S. VI. HatneS. 3. D stritt. Für daS Townsbip. True: CkZrleS v. Miaer. ffffor:Elande ff. V rsonett. FriedenSrich.er : Varrison cjooni, NinoS Ma r. Qattut Wl Zal,op. Job Moore. Constabler: William Tboor. estn H. Wllson. Qoha MafterS. ' William Harr man. Brill's Dampf Färberei. ltadltrtl87i.) Lerren?leider gereinigt, eefart ud rerarin. Damen?leider gereinigt und gefärbt hae diese! den , erri enne. kpsenvorijange u. rzentUe Hortterei gereinigt, vlaree Had!chuht geret igt. Waaren werde abgeholt nd atgtliefert. 00 100 iamu 4nuc M 9rt er rA-A.m cm- . .
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