Indiana Tribüne, Volume 18, Number 23, Indianapolis, Marion County, 11 October 1894 — Page 1

1 W (esen Sie die Offerte der Tribüne" für - Unftvt Weltausstellung ! r A r1 kefen Sie die Offerte der Tribüne" für Unsere Weltausstellung ! AA l5 wwiy y y y W w Jahrga '. 8 Of rtee : S!o. I Süd SUadama Gtratze. No. 23 Indianapolis, Jndiana Donnirstag, btn U (Oktober 1894.

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Offizieller Bericht

der F.'ierciiaiiis Indianapolis,

Aktiva.

Anleihen Vereinige Staaten BondZ

etaM Jndianavolis, Marion und andere County LondS G09,tb 94

B aarmittel: In Banken Beim Ver. Elasten Sch 'tzamt aar kold 1336.000 00) Lond'PrSmien Gewölbe, Seldfchrank und Möbeln :e.

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den 3. Oktober 1: $ 540515 72 skiawu , $39328.45 8,500 00 4N.S16 7 $1,043,254 72 12W ) 17,000 00 $2.472 737 SS $ 300,000 00 119.MH 75 23 7So o 1,829.442 53 $2.47ö.7k,7 3 Otto N. Frenzel, Kassirek Asstsient - Kassirer. Editorielles. Unter d.r llederschrift : Der Wahlhe l dle lhr " schtkidt der Te. tegrapy'' heute Fiilgenöeö : Die Tribüne" veköffentlichtegesterti eine iLrttarung die pupul stischen jlan cuaicn für Xnminatnchur, W. P tnson, ironn er die von uns gebrachte Mittdeilung über feine frem oenhassetische Neve als falsch, un .hrenhait und dosmilll" lzinftelll un vernchert, stets nur lautes von de, Oeullcden gesagt zu huben. (5r fe istaunt, daß zu 'solch' . ungeeignete, nd unwahren Mlllhetlungen Zu flucht genommen wird, während er fiel. s.lbst bemuht ha-e. die Campigne i anltandlg -wre möglich fudr,n. Was nun dieie Ansländ'gkeit anbe langt, sei von uaS nur eines Umskan dtö erirähnt Bl lLlöffnung der in Nede stehen den Versammlung befahl , er. lma an rossenden Demokraten, sich zu enlfer nen. lnige entkernten ncy, andere hinwieder blieben. Und als Herr Adlnson glaubte, die Lust sei reln, be gann er mit )elnen Trraben gegen öle Sr.mben, die nicht elnmat die sprach eö Landes verständen.. U.d das nennt er ..anständig" Und für solche Kandtdalen trttk die deutsche Tndüne" ein. Mai ollie denken, daß Herr Albert Lieber, der (Seschäslösührer d ö Brauerei Syndikates, der die Tribüne' in je der möglichen Weise untelstüßt, seiner Einfluß d für einsetzen werde, daß jenes Blatt eine anständigere Tenden. verfolge unk eS nicht dazu gebrauche. lasse, Deutsche auf Irrwege zu leiten bloß um der Kandidatur von povulini schen Ferkelstechern Vorschub zu leisten An anderer Stelle sagt daö genannte Blatt Folgendes : Die Tribüne sagt, Nappaport beg. nach der bewußten Staateanwaltsteu. kein Verlangen, er sei nur (5andioa wegen des Prinzips. Der dumm, 'Niulfecht-r ! Was ist denn sein Prin ? WaS sind seine Grundsätze? Seit 3h? und Tag hat er gegen freie Silberpräaung qesck rieben und setzt ti; er (5andikar auf dem T'ck.t der Pvpu listen, welcke bekanntlich stärker alt irgend eine andere Partei gerade diel reipraaung verlanaen und sie als di Hauptplanke ihrer Vlntform paradiren 'AIS die aanie diesige Presse in Ueber einstimmung' mit dem Publikum den Ankauf des RickettSplatzeS verdammte, sor ch er sich in seinem jämmerliche?Abkla'sch ebenfalls biegen auS, j -tz' aber versch'nzt er sich hinter die Ver ntt jeneS nicht?würdigen Schacher? (cn btm mir nodi nickt ds letzt' Wort aesaat bben) und möite sie alk Smillig don unS verfolgte Leute dar stellen. Der und Vrin, iv ! Dir Zusammenstellung ifr so bsurd, hab fi den ganzen HideS mit Hobngelächter erküllt. D'nn wenn er s'ne Schrullen und Jncstns q',en,en n Markt bringt. Dann gZeb'S ein Durcheinander, als oh Linen Kuhschianzhaosaschleifer Plötzlich aufspielten, s dnapsberauscht. Drei Dutzend Dudelsackpfeifer." Nun fragen wir daS Publikum ob eS möglich ist, auf solch' albernen Blövsinn überhaupt etwas zu erwidern & bleibt unS da doch wirklich Nichts übrig, alS den Telegraph" dadurch b'oßzust.llen, und zu z'eiaen, welchen Kalibers er ist, als solchen horrenen llnfinn einfach abzudrucken. Man denke sich nur den Blödsinn: Abklnson hat in einer Versamm'ung erst den Demokraten b. fohlen sich zu entfernen, ehe er seine Tirade begann. Da kommt man doch auf den bedanken, daß der Schreiber solchen Zeugs seine fünf Sinne nicht mehr beisammen hat. Uns ,st nur unbegreiflich, daß die Leser deS Telegraph" sich so etwaS

bieten lassen. Für wlö mub denn ein Blatt seine Leser halten, wenn wagt, ihnen so etwas vorzulegen und erwar et, daß eS geglaubt und ange nommen wird.

WaS soll die dumme H tze gegen Herrn Ätbert Lieber ? Abgesehen davon, daß glücklicher Weise die 3nto leranz in Amerika noch nicht so wett geht, daß die Politik in das Geschäftsleben so weit eingreift, daß (Scsch.fiSleute nur in Mi ungen der ihnen zusagenden politischen Tendenz anzeigen, weiß doch der Telegraph" auch, daß hier ein verwandtsch iftlicheS Veihä'tn ß besteht, und daß Herr Albert Lieber und der Schwiegersohn deS Kerausge bttS der Tribüne" Vetlern sind. Kann man sich da eine dümmere Hetze denken ? In dem Machwerk deS Telegr-ph" ist höchstens die einzige Bemerkung er' w dernöwerth, daß wir t rtz drr Silb rplar.se tu Populisten unterstütz n Wir haben wiederholt erwähnt, daß die Silderfrage für die Arbeiter ohne Bedeutung ist, unS also nickt abhalten kann, die Pvpulisten zu unierstützen Wir könnten ja ebenso gut sagen, daß der Telegraph", der sich s sehr für die Sllber-Freipragung begeistert, di' P 'vu.isten unterstützen müßte, wenn er kois,quent handeln wollte. Freilich. ie Populisten sind arme Leute, bei denen nichts zu holen ist, da ist die )n koni'quenz mudl erklärhck. Und damit sind wir mit dem ..Tele grpd" f,rng. De, n eine (5ontro otxit mit vielem Blalte fuhrt allemal in eine Pfütze. - Wenn w'r ausschließlich die Wahl halten zwischen der demokraii schen und der republikanischen' Panei. uid u:iter allen Umständen e ne Wahl kress.n müßien, so würden wir der demotratlschen Partei den Voizu vor der repuvllkanischen geben. Tie reptöllkanische Pa'tei vertritt, wie wir ichn öfter bemeikt haben, die Interessen des grüßen Kapitals und zeigt en Muckern und Kremdendosscrn allezeit ein freundliches Gesicht. Die einitij.e Partei der g oßen moralischen Zöeen" enthält dje rückschrittlichsten & cmente des LandeS ober uiterdätl ein innige? Verhältniß der Freund. lchaft mit ihnen. 'Daß eS noch fortschrittlich gesinnte Männer giebt, welche glauben. daß von diese? Partei irgend etwaS in sortsckrittticher Rich rung zu erwarten ist, ist eine der Lricheinungen, die wir nickt begreisen können. Aus der anderen Seite hat die demokratische Partei r.iemals ein positi oes Prinz'p gehabt, wenigstens nickt mehr, seit die Frage der Rechte der Staaten gegenüber denen der Union praktisch bedeutuiigSloS geworden ist Liese Frage hat der Kr eg praktisch gelöst. Seitdem bat die demokrali'che -liartei immer nur ein negatives Programm gebabt, und war, ohne eine bestimmte Richtung einfach die Partei oer Opposition. Daß sie auch unfähig ist, etwas PontioeS durchzusetzen, daß die Verschiedenheit der Interessen, welche in der demokratischen Partei vertreten sind. es ihr nicht gestattet, ein positives Proqramm zu verwirklichen, daß auch ihre lellenden Männer unter dem Einflüsse der reichen Korporationen sieben, das hat, sollten wir meinen,' der Verlaus ver letzten Congreß Zession, das ha- en Nl'penllich die Verdandlungen über die Taufbill gezeigt. Es läßt sich nicht leugnei. daß d e Masse deö Volkes so angeekelt davon ist, daß die Demkra ken seitdem Niederlage auf Niederlage erlitten. lZs ist Ihorhett u glauben, daß die Demokraten in diesem Herdste irgendwo Trfolg haben können. Und obwohl sich nicht sagen läßt, wie sich fe, a. A . ? t - oas in oer Jurunil geuallen wiro, ,c ist doch sicher, daß man keine Hoffaung darauf bauen kann, aß die Demokraten jemals wieder dauernd zur Herrschaft ge angen werden, man kann ihnn niiir hirtriit.n hnft si Rist h! .. MIHfl V.MMt, Mp V I

errungene Herrschaft zu erhalten wissen, denen er auf aut m uße nand, ließ Die nächste Zeit . wird eine H chfluth.vrn Leuven sie schwören, daß sie in repubtikanischer Siege bringen, jede Lime SpringS. Erekki'. ?a., und an-

ossnung ar demokrntische Ersvlge. hier oder anderSmo wird sich als trügerisch erweisen, und man wird gut ihui, sich bei Zeiten darauf einzurich en um nachher nicht eine große Enttäuschung' zu erleben. Die alten Parteien zählen ibre Stimmen hier zwei Mal vor jeder Wahl. Einmal 60 Tage vorher und

dann wieder 3l) Tage k'vlhkr. d.r ersten Zählung hatten sie die Hoffnung, daß die 'Abtrünnigen wieder zurükeh' ren würöen, t't zweite Zählung. die i N"ch im lLange. ergiebt Nlcht nur da?

G g ntdeil, sondern deutet auf ein' Vermehrung der Adtlünnigen hin. Wozu nch da also falschen vefsnungen hingeben? Wenn die Populisten nicht 'gewinnen kö.inen. würden roir lieber einen demokratischen als einen republikanischen Sieg sehen, leider aber liegt die Sache nun einmal so, djß die Demokraken Nicht gewinnen kö.inen. Es hat keinen Zweck, falsche Hoff nungen zu nähren und den Leuten allerhand Flausen vorzumachen; man muß der Wahrheit ins Auge sehen. Und man täusche sich noch über einen anderen Punkt rnchr. Man büle sich anzunehmen, daß daS Auftreten der Volkeparlei daran Schuld fei. Die Sachlage ist die nämliche, wo die Volkeparter keine Energie entwickelt Die Stimmen, welche auf die Pooulisten entfallen, gingen den alten Par teien doch verloren. Die Betrlffenden mürben entweder gar nicht stimmen. V. oder aus Verdruß für die gegnnifche Partei stimmen. Der alte Vrtrauenödusel ist zu Ekide. Dad Vo k. oder wcnigst,nK d'e L ldenden und Denkenden, sin' des alten Schlendrians müde. Em? neue P.rtei w rd in Kurzem emporwachsen und zur drrrschnden werden. Es bleibe dadin.'.ekellt. ob die Volksrartei zur dauernden Herrlchaft gelangen, odcr ob sich aus ibr eine noch radikalere Partei entw'ck'ln wird, sicher ist. daß oer gesellschaftliche Kampf zwiscken der Macht d.S Kapitals und den Rechten des P.'lkeS die Arundl'ge der politi schen Kämpfe der Zukunft bilden wird, und daß weder die republikanische, noä die demokraklscke Partei die Rechte de? Volke vertreten wird. -. Drci htliclch richten Inland. Wetter u si cht.en - Schönes Wetter heute Nacht und Freilag. PensionSschmindel. D u b u q u e, Sa , 10 Okt. Spezialprüfer E F ait von Pensionöbureau legte heute in Verfolg der Ordre des R chters SbiraS dem Vundeegericht die Schriftstüe vor, die in der bekannten Blechkiste in dem Piiyatbureau des PenonSagenten George M van Leuven in Lime Spring. )a., gefunden wurden. Diese Schrifistücke waren gröbtentbeils Korrespondenzen zwischen vn Leuven und gewissen ärulichen Piü'ern. Fast alle die zahl' reichen Klagen gegen den PenfionSon walt afiren auf diesen Briefen. Ein'ge der Schreiben sind an Persoren gerichtet, die sich um Pensionen I ena den, denen van Leuven rietd, die Mitglieder a. hörig zu schmieren, kamit dle Prüfung glatt abliefe." Andere Briefe find zwi'cken dem Agenten und Aerzten, in welchen Bedingungen für i5xdShuna von Raten u. s. w. fest gestellt werden. Einige der Schreiben ergaben, daß beschrrorene Au?saen kezüglich physischer Snnalid'lät von Aerzten tu einer Durchschnitlörate ron etwa 50 Cents pro Zelle gekauft rrurden. Ein Brief macht einem gewissen Arzte in Lincoln. Neb., da Ane?" bieten, fünf Dollars für eine befchworene Aussage bezüglich Krankdeiten de MogenS, Taubheit, RdeumatiömuS uni Herzleiden zu zahlen. Der Dotloc sandte das Assidavit, forderte aber 510 dafür Dieser Arzt, d.ssen ?kame nickt enthüllt wurde, hat seitber ausgesagt daß er eine große Anzabl von AffidavilS auSnellte und daft er dafür ron 55 biS $10 erhielt AffioavitS nurden für fast alle bekannten Krankdeiten ouögestellt und um die Applikanteu ror die PrüfungsbehörSln zu bringen, mit deren benachbarten Orten wod"ten. Gedruck e Formulare wurden für die A'fiSav'ts benutzt und die Applikanten mußten dieselben kopiren und unterzeichnen. Viele tba'en deS, nicht wis send, waS sie thaten. Die Vorlegung der Papiere ist ein harter Schlag sir die Vertheidigung, weide die Ver ZffenZlichuyg y.esrn.eiden wollte.

Der Sturm.

New Fork, 10. Oktober. Der Sturm, welcher hier um Mitternacht losbrach, hat zu Wosser und zu Lande berellö groben Schaden angerichtet, Die Eeleise der Vitro Jersey Southern Bahn sind zwischen Eeabright und Hightan Brach, St. I , mit Sckwemmfand bedeckt. Die Fischer Schmacke Louise" ist in der H'ghland Bucht gescheit?rt, und ihre aus zehn Personen bestehende Mannschaft wurde von der LedenrettungS-Mannschaft an'S Land gebracht. Ein Dampfer, der auf der Höhe von Lang Branch Nolhtignale gab, konnte nicht erreicht werden. 3n Seabright und Umgegend find viele Häuser abgedeckt. In Long Island Eity wurde der große eiserne GaSbebäller umgeworfen, und d e meisten Drahtteitungen sind zerstört. An der Ecke der Steinwoy i nd F ushing Ave. wurde das neue Maschinenhaus umgeworfen. J.i der Nab' von Greenwich. Conn , strandete die Ficht Berna und allem Anscheine nach zum Wrack werden, die "annschafl wurde jedoch gerettet. An der Svltze von Hrt Island ist ein znikilnasttger Schooner aufgelaufen und Sturzseen gehen über daS Fahrzeug hinweg. Medrere andre Iichten find bei Huntington Gut. in der Rade von Hiiv Rockelle, Long Island Sund, auf den Strand gerathen. Zl, nglemood, N I, e schlug ein herabstürzender Schornstein dle 17jäh rige Marv Keddra. Bei den, Versuch, in Lloy'ö Hrbor. L Sund, Schutz zu suchen, gerietl, der Schleppaillpter Bellaire" m,t si'ben delabenen Kodlenbarken auf den rund, wobei vier Personen verloren gingen. In der ?yst.r Bay. L I, wurden die Schaluppen Icz'er und W. W Zmllh auf den Strand gesitzt Wie e ne D'pescke aus St Job-S. H F., berichtet, find bei St. P erre in l.tzlr vvcht wahrend des heslige, luiMkS fünfzig F drzeuge gestrandet und zum Thcll schwer beschädig'. worden. MuSland. Die Krankheit deö Zren Lon don, 11. Okt. Eine Depesche deö Standard aus Berlin meldet, Professor Lenden habe seine Prazis einem Eollegen übergeben, um sich längere Zeit in Eoifu aufhallen zu können. Es heißt, das V.rlrauei des Zaren zu Dr. Zacharjrn sei seit der i.5g' sultation des Prof. Leyden erschütt rt worden. Der Kölnischen Zeitung wird aii St Petersburg gemeldet, dak der Kaiser Auegangs Oktober nach Eor'ü geben und sein 'Sodn, der Großtüist Georg, um dieselbe Ze t nach Adbaßtuman im Kaukasus zurückkehrn were. Eine Depesche auö Berlin sagt, der preußische Unterrichlsminister habe den Pros.ssor Leyden auf mehrere Monate von seinen Amtkpfl chten an der Universiläl enlbunde , damit er den Ziren behandeln könne. Eine Depesche auS St Petersburg meldet, daß der Czar besser schlafe, einen besseren Äppetit entwickele und daß die Sch a erzen fast gänzlich nachgelassen daben, daß der Patient aber lehr niedergeschlagen sei. Seinen Zustand beschreibt der Ezar selbst folgende,maßen : Alle zwei big 3 Minuten ist mir, als müßte ich einen tiefen Atbemzug lbun, bin aber dazu nicht im Stande uns dieses Gefühl ist über alle Befchreibuin peinlich. Meine Gedanken werden ganz von diesei stets wiederkearenden, vergeblichen Versuchen absorbirt. Die Beamten in St. Petersburg be. trachten die Berufung deö 'vrofessors Leyden alS ein günstiges Zeichen. "!' " Weiteres Vordringen der Japanesen. London, 10. Okt. CineDepekche auS Shangkai meldet auf Grund uverlälsigec Nachrichten, daß eine starke Abtheilung Japanesen in der Nähe von Nemchmanz an der Cpihe kes Golfe von L oten gelandet worden sind, und daß der genannte Ort in wenigen Tagen unfehlbar in ihren Hansen 'ein wird. Shanghai. 10. Okt. Gerückte

der verschiedensten Art sind im Umlauf welcher Art zu trinken. Die englischen worunter das wichtigste, daß 40.000 Zeuurigen nennen das einen fortgeJapanesen unweit Shan Hai wan.i schatten: Standpunkt inderTempegelandet wurden. tilevzsrae.

Die Telearavden-Verbindunaen find

unterbrochen und deßhalb direkte Ncch-! richlen nicht erhältlich. Als unzutrefieni steht man die Meldung an, daß die Japanesen bei Newchvang gelandet , seien. tu Eivilehe in Ungarn. Budapesth. 10. Okt. Daö Hauö der Magnaten nahm heute in dritter Lsung das Gesetz über Einführung der Elvilehe an. ,, Werdenden Marsch nach Peking nicht hindern. Berlin, 10. Okt. Die Halbamtliche Kölnische Zeitung" erklärt, die europäischen Mächte hätten vereinbart, dem Vormarsch Japans nach Peking mchts in den Weg zu legen. OcbissSnacvrichten. Angekommen in: New I o r k : Teutonic" t on Liverpool, Manitoba von Rio Janeiro, Nebraska" von Glasgow. Liverpool: Mojestic" von New Jark. Numidian" von Montreal. Glasgow: Samaritan" von Montreal. Southampton: Spree" von New Fork. Antwerpen: Stubbenhul" von Montreal . General-Agentur. Feuer-Versicherug. Eollektion von Mierde, Geld an und ouszuleiben öch ss-fchelne. R'is passe, Vollmachten und Erdschaftserhebungen. , A Metzger GrundeigenthumSAgen'ur. Ergründet 1863. Eb'ster A Barney wurde der Pallei alS vermißt gemeldet. Barney ist ein alter Soldat und wobnt auf dem .'oodruffplatze. Er war schwarz gekleidet, trug eine goldene Uhr und Kelle und einen gelben Cpazierstock Seit Dienstag hat ihn seine Famitie n cht mrhr gesehen. E K'hmiller, 310 W. Maryland Str. wohnhaft, versuchte gestern Abend an der Ecke Delaware und Washington Str. von einer Car zu springen, siel dabei und verstauchte sich das Rückgrat und erhielt eine Kopfwunde. 3n der Polizeistation wurde ihm ein N.'toerband angelegt, dann ging er noch Hause. WCr Die Polizei erhielt gestern ein Telegramm von Greensield, in welchem sie ersucht wurde, auf ein LiebeSpärchen zu fahnden, das kurz N'ch 7 Uhr Greensield in einem Gefährt verlassen habe. DaS Telegramm kam von einem Herrn Mitchell, dessen 22jährige Tochter mit einem strammen Neger durchbrannte. Trusts und Combinationen find unpopulär. ES giebt aber eine Art ixun." gegen die Niemand etwaS zu sagen hat. Dies ist daS Trust oder vertrauen daß das Publikum hat in Hood's Sarfaparilla H o o d's Pillen find rein vegetabilisch. rDag nördliche ZuchthauS zog gesteru 50.553 47 für VerwaltungSkosten im September. Herr I. W. grench, der Vorsteher des Zuchthauses, berichtete, daß in wenigen Wochen eine Blcycle Fabrik, die von Eapt. D. F. Allen und V. A. Eoulter von Frankfort, W. B. Hutchinl'on, Mich'gan City und AameS Murdock von Lafayette aus dem zum Zuchthaus gehörenden Land erbaut wurde, in Betried gesetzt werde. Es sollen 150 Sträflinge in derselben verwendet werden und Die Vergütung ist auf 42 Cents den Tag festgesetzt. 0 Die Sigma Nu College Fraternilg, einer jener hierzulande so haufi,en Univerfitätsvereine, die durch ih-en gräzisirenben ?lamen imponiren machten, war h'i't seit einigen Tagen in Sihung.. Gestern erwählte man Beamte mit jenen hochiönenden Ramen, die bei jedem Vernünftigen ein Lächeln hervorrufen, und alS würdige Söhne ihrer. Mütter vom Mäßigke'tSoerein beschlossen die Delegaten m,t 21 gegen 9 Stimmen be allen idren Zusammen künften keine geistigen Getränke irgend-

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