Indiana Tribüne, Volume 18, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 October 1894 — Page 3
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DaS Geheimniß meiner Stärke ist voll kommene Verdauung. Ich gebrauche den Lchten Johann Hoff'schen Malzextrakt und finde, datz er mir sehr viel zur gesunden Verdaunng und Assimilirung der Nahrung hilft.
Werden und Vergehen. Roman cu3 Deutschlands j-üngster Versan genheit. Von O. E l ft e r.
Zweiter Theil.
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Seid auf der Hut vor Nachahmungen. I 0 xxii rzi.tk v ... cn o i
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schreibt Sprechstunden Margen bi 3 Uhr, bend biLhr. Mttvochi sn 6amfta& 61 1 Uhr bend. ntagbiiUhr. e, Das Glück eines Leidenden. vor 4 Jahren traf mich da Nnglü mit der schreck liche rantheit Gyphtli4 angesteckt ,u erden, durch lattoiren, mit einer Nadel, die erst an meinen Freund braucht Kurde, welcher Lvphili hatt ohn mem täiffen. Dirankhtttrat rst milder Form a Xattoirten rm auf. mfultirt zwei erjl ohne cZrsolz. Ltkam Luttrch nach 3 Monaten am ganze HAcptt do kpf tu Kug. sucht inen ferrntn rjt obn, Erfolg, an sah ich eine Annonce von ei t PhUadelphulk? rzt, der behauptet, c2t ranke ßheiien, wenn ädere fehl gingen. Ich konsultirt, , bezahlt, SO.OO ab Innur noch Linderung, erkor mein Haar, Schmer, und Jueke wurden un NZglich. konnt der schlafen noch ruhen. Weint, und 9Ca4t vo Folter. Siel örver dar mit " (rrrfin.i. Stt.rf n h..-f t
Rufet i Monate lal Ammer büten uud Monat lang nicht arbeiten. Ich dacht Tod bringt Erlösung. Ta besucht mich m ? freund, der sagt : ..Edward b. uchedoch deTr. Tbeel, 1311 r , Phila., Pa. Der in
ig, der dich heilen rann. Ich
)tie an rr. Theel der sagt, mm und lass dich untersuchkN.
was ich auch that. Tank den
Z5kmächtigen nd Dr. Theel' obartigSschicklichknt nnd Fad iakeit. Loiort bekam if Linde
i v rung. tonnt lerer ruhen, nach , VttflJl Monaten ar meiaAörver i
mtsiatiortn. na& weitere Monaten war ich rundlich
kurtrt. Ich schickt ihm inen ftreund zu. mit graulich Folge von Selbftbefleckus. der sonst keine ur ge fund hatte, der Tr. Theel kurtrt und macht ine gesunde starke Man au Ihm. in jetzt pari,? al jemals. Mein Rath, ob r ch der arm. und Vtr,undaldi faljch berathet, beschwindelt ad betroane. venweifelt icit. maa sagen wer will
der Dr. Tdeelsei icht. aeb, hin ,u ihm. r kurirt
nsediagt. la snt der mich mir ,uaa,',r vevan tzelte.tagt. Theel t nicht werth, da ,stinllge. r befürckiete. wir würden sein Unkenntnifs ausdek
ke. Dyel ist der best gutmüthigst und gutner i!ffelebde Vka. Mein, u.iaaen wervttJhr ai Lahrhett beftattgen. ihr nachsorschet. Ichmal, saz, ich Dr. ..kbeel ist der gröbt sd gilehrtefte vn, olle Svezial.ften. Y .. tinni.
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(Fortsetzung.) rnit i'aüjfe. 5aS bfc wichen Zahne :;nt?r tcin steinen, buntlen Schnurrfcart hervorlitzien. Man sann heute nnil genuq . leimn, lieber Papz! Aber Du hast reckt, ich bleibe. jetzt hier, , nachdem ich mein Eramen auf der Bergakademie abgelegt baöe. Eig:ntlich mützte ich noch einen praktiscken Kursus durchinacken, ich denke Zedock. ich lerne das Nothwendige schon in unseren Kuvsergruben." Dein: .uperqruben, lieber Sobn sind im vollen Betrieb, entgegnete der ffreil-err ernst. maej mit der rangen Geschickte nickitZu .thun haben. Aber da e3 Dein . Großvater einmal will, so mag es in Gottes Namen gescheben. Er gibt ja daS-Geld dazu her." Äun f. Papa, ich begreife schon, dak Du Dich für daS Unternehmen nicbt interessirst. Du bist eben kein GesckäftZmann " Gott sei Dank, nein - Aber wenn ich als junger Mensch, der eben erst in das Leben eintritt, nicht mit der Zeit vorwärts schreite, dann werde ich von der Zeit überholt und unter die Füße getreten." Kalenberq bat noch immer seinen Mann ernährt." erwiderte der Alte finster. Die Zeit der Landwirthschaft ist vorüber," meinte Ernst eifrig. Du hättest nur mit mir hie Reise durch Deutschland machen sollen, wie ich Dir vorschlug. Dann hättest Du eine andere Ansicht von unserm Unternehmen gewonnen. Ueberall entstehen tzroßartige Werke und Fabriken! Ueoerall werden Eisenbahnen, Bergwerke und Hochöfen angelegt! In ganz Deutschland herrscht eine fieberhafte Thatigseit. Es ist nur schade, daß daS deutsche Kapital sich noch nicht so recht auf den Markt wagt? vielfach müssen die Unternehmer mit englischem und amerikanischem Gelde arbeiten. Nun, wir brauchen ja kein fremdes Kapital, und desto mehr Gewinn werden wir erzielen. 5Zch war beim Großvater illHannover. Er war sehr befriedigt über die.ssortschritte unseres Unternehmens. Er hofft auch, sehr bald die Concession für den Bau einer Anschlußbahn : an die Hauptlinie zu erhalten. Dann sollst Du erst einmal sehen, Papa, wie unser Unternehmen aufblüht!" Mit dem Ihr mir meinen schonen Wald verwüstet," antwortete der FreiHerr traurig. Pah. was liegt an. den Bäum!
Sie müßten über kurz oder, lang doch aefällt werden. Also fangen wir
gleich damit an. Alte Stämme, w!e wir sie im Forst am Kupferberg haben, stehen jetzt hoch im Preise."
Du sprichst allerdings wie der nch'
Doch, Mägda," rief d:r jung: Offizier, es gibt noch ein anderes Glück aus Erden! Ein Glück, das unZ ühi alle irdischen Leiden und all: irdische Noto hinweahebt, tas unserer C?e:le Flügel verleiht! Ein Glück, so Herr-
uch, so schon o 'cagva, verzeiqe mir ich weiß nicht mehr, was ich spreche. . . ." In tiefer Erregung wandte er sich ab und breitete die Hand über die $Iu g:n. In Magdas Herzen fanden die Worte Haralds einen innigen Widerhall. Sie wußte ja längst, daß Harald sie liebte, und sie empfand innis.es Mitleid, darüber, daß ihr Herz dem seinen nicht in gleicher Weise Antwort zu geben vermochte. Sie legte die Hand auf seinen Arm und sagte leise: Wenn es ein solches Glück in der Welt gibt, Harald, dann will ich zum Himmel beten, daß es Dir zu Theil wird." .Er kehrte sich ihr rasch zu, ergriff ihre Hand und drückte sie an seine Lip pen. Ich danke Dir, Magda," entgegnete er mit , bebender Stimme, ich danke Dir! Aber Du Du allein, verimigst mir dieses Glück zu gewähren...." Harald?!" Ja, Magda, Du Du allein! Einmal muß ja dies Wort gesprochen werden, das mir seit Monaten auf d'N Lippen schwebt, und das ich auszuzprechen doch nicht wagte.... nein, nein, Magda, entziehe mir nicht Deine Hand! Höre mich an und wenn ei nur aus Mitleid wäre, höre mich an!" Harald, ich bitte Dich, sprich nicht weiter." Ich muß und will sprechen," rief der junge Mann leidenschaftlich. Diese Stunde mag über mein Schicksal entscheiden.... Ich liebe Dich. Magda, ich liebe Dich, wie nur j: ein Mann geliebt haben kann! Dieje Liebe verzehrt mich sie ist mein Gaus und mein Unglück zugleich o, Mazda, konntest Du in mein 'Herz s'.hin konntest Du meine Liebe begre'.fe.i, Du würdest mir verzeihen, Du würdest versuchen, meine Liebe zu.erw'ern. ." Höre auch mich an, Harald, eh: Du weiter sprichst," unterbrach Magda in ernst. Daß Du mich liebtest, wußte ich seit langem. Deine Augen, Deine Stimme haben mir Deine Llzke ver rathen. Ich hatte aber Vertrauen zu Dir. deshalb verkehrte ich mit Dir in geschwisterlicher! Harmlosigkeit weiter, denn, Harald, mehr als schwesterliche Liebe vermag ich Dir nicht zu bkten. . . ." Weshalb nicht o mei;, Gott. w:shalb nicht?" Frage nicht weiter! Frage jenes Bild, welches dort auf der Staffelei steht treu bis in den Tod. ..." Magda?! Du Du hast geliebt und er. den Du liebst er ist todt ....? Todt für mich frage nicht weiter. ..." Harald verbarg sein Antlitz in die
Hände und stand schwer athmeno da. Er kannte Magda, er wußte, daß ihr
Len keine anderen Forderungen zu stellen hat, als daß er lebt und athmet. Der jung: Offizier wandte sich ab
und bedeckte die Augen mit der Hand. Magda war tief erschüttert. In ihrn, Augen quollen die Thränen heiß und brennend empor. Sie trat auf Harald
zu und legte die zitternde Hand auf
seinen Arm.
Harald," flehte sie mit leiser Stin:-
me, willst Du mich noch einmal anhören? Wenn ich Dich bat. jene für Dich und mich gleich schmerzliche Stunde zu vergessen, so meinte ich damit nicht, daß Du auch Deine Liebe zu mir vergessen solltest...."
Hastig lehrte, sich der zunge Off:ner
ihr zu und starrte vt glühenden Au
gen in ihr thränenüberströmtes Ant-
litz.
.Magda....?! Nein, nein, so
grausam kannst Du nicht sein! Sprich
weiter, ich bitte Dich, Du täuschest mich nicht?"
.Wurde ich Deine Liebe verdienen.
wenn ich Dich in dieser Stunde
täuschte? Nein, Harald, in dieser
Stunde, die Dich wiederum hinaus-
ruft zum Kampf für das Vaterland,
soll keine Unwahrheit zwischen uns stehen, soll es klar zwischen uns wer-
den, daß Du an mich mit treuer Liebe
und mit froher Hoffnung denken
kannst. . . .
Magda?!" Wie ein Jubelschrei kam ei von sei
nen Lippen, als er ihre Hände ergriff und sie an sein Herz preßte.
.Willst Du Geduld mit mir haben.
Harald?" flüsterte sie. Ich habe Dir
gesagt, daß ich einen anderen Mann geliebt, daß ich Dir nur treue Schwe-
sterliebe entgegenbringen kann. ..Viel-
leicht aber wandelt sich diese Liebe. . . . dielleicht. ... wenn Du heimkehrst aus dem schweren Kampfe.... habe Ge duld mit mir. . . ."
Der junge Offizier sank zu ihren
Füßen nieder und bedeckte ihre Hände mit Küssen.
O, ich will Geduld haben," sprach
er. innig zu ihr emporschauend, nun, da mein Herz ne Hoffnung hegen
darf.-
Sie beugte sich zu ihm nieder und
küßte ihn auf die Stirn., In der
Ferne verklang die schmetternde Musik
der Dragoner....
sein. Aber wo ist Mama?
Auf einem Spaziergang in den
Park. Eine Nachricht von William
hatte sie verstimmt und traurig ge-macht."
Ah. Willy! Er ist noch immer
in Paris?"
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WiliUUlt, U16ÜI U4UlVfc .UUfcUiV. ...
Laß. es. gut sein, Magda." sprach
Harald aufseufzend. Wie eZ auch
kommen mag, mem ima liegt in
Scherben. . . .
Er wollte sich entfernen, als d.?
Thür des Ateliers yastiz geöffmt tnvh utrK fnrtVa v))rt lirtiih.'T T
v. i rr c l rtr. v i I ivutvvi v viü - c? i Ivr hftnir irrn ttivt nnrt I . . - . , .
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, , f C '4 V W r e 1 VktttiUtt VVUlV.ttt Vl. IKS S' w - mochte aber nach Amerika, da die Auf. . ... niM
losung der Welsenlegwn n Aussicht Zatatb' rltttt. i i't ant. tan
PIK Solda en und awutt ch Dich noch treffe! (sö sind äußert
nno lyres tLioes eniounoen. ord.ntttck tnlAlxat Nackrickt.n tmzt,
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vniui.i ia vw, yuvu, i lrrt.f,n mj.TT,; nibk 3 M
V f V e 1 ' . I IV VII. MllUktWt .Vl. . . . ..(. U)il(tnlAinn V K rt- I . "
uict uiit -utijtinty ivii ivui (u rfrrffl?'
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X. l T,. 0,aB ,7. ... Mit aus einem Munde tiefen ti
i.uj vanm uuvfc nt .fc- i vmrtrtS X jPinrrtTri
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gnifen lonnen. . n.:, cTfn TCmnU
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-cu uiuuy; iuj uvui, (liiaiaiuii i .I,I
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m innerer jjic i uxic. a Wie ist das möglich. Vater? Man ttartfft , nti nrt rtlnrr iinniHiVninn t I " . ? ' ' '
Zrr.;r$"rn M,:.T7.U m a von- keiner Verstimmung zwi.
Äver vieueiazi qa i 3uu reaji, laj naxie M,n'm.tn unb ülariS slffiört?-
WiMam nicht ztthen lassen sollen. Tr - y m diespanier den V!?ss,r,s hft mir bamalä juasliinbl I itT.. J.
.? il yr I Prinzen von ooeilzouerii zum Zonlg s?inri ftfmon m? Diiiii bfl im axanviit I . . T " 9
mn 'SS. uirt I mlT j& dä ' ' .
Prozev maazen. Kht QnUr Wnhrffnn K-i nn
r. . m .v f JiXj'
. 6. Willy Kalenberg war seit drei Ta-
gen in seine alte Heimath zurückge-
kehrt. ö,anz undermuthet kam er.
Wie aus dem Boden gewachsen, stand.
er vor dem alten Fritz Korschann, der
vor dem Thore deZSchlosses einen kurzen Spaziergang in dem warmen
Junisonnenschein, machte. Der alte
Waterlookampfer war hinfällig ae-
worden . in den letzten Jahren. . Auf
fast achtzig Sommer blickte er zurück. Sie hatten ihm bis vor Kurzem nichts anhaben können, aber seit der junge Herr, seit sein Liebling Willy in die Verbannung gezogen war, begann der
Alte zusammenzufallen. Die grauen
Hzare wurden schneeweiß, daZ Feuer
der Augen erlosch, die Stimme verlor
den lauten, lustigen Klang der frühe-
ren. Zeit. AU nun sein verlorener Lieblina, beschmutzt von dem Staube
her Straße, mit leuchtenden, brennen-
den Augen und erhitztem, erregtem
Antlitz, den derben Wanderstock in der
Hand, eine kleine Reisetascye über der
Schulter, plötzlich vor rhm stand, sank
er fast zu Boden.seine zitternden Kniee versagten den Dienst.
Willy schlang den Arm um die
Schulter des Alten.
Hollah. Fritz Korschann." rief er.
ferne vMrung unter srHem La-
chen verbergend, was ist's mit uns?
Freust Du Dich nicht, mein alter Kamerad, daß ich endlich heimgekehrt bin?"
Herr Baron Herr Lieutenant."
stammelte der greise Diener, des jun
gen Herrn. Hände ergreifend und sie f ' P ll . i jrt
oeim un mir .yranen neveno. ioik
segne den Tag, dz ich Sie wttderseben
darf. O, daß ich diese Freude noch
erlebt habe nach so viel Kummer
nach .so v:el Kummer. ..."
(fttnift "lg!
Mg: Strossen worden wie die -alten Gebäude aus massivem Stein. Der Boden des Epicentrums zeigt nicht viele Spalten. Die bedeutendste ist beim Dorfe Ambarly, das auf Alluvialboden sieht. Sie ist ca. 2 Meilen lang und höchstens drei Fuß breit. Auf Halki hat sich zwischen der theologischenSchule inid der Handelsschule eine 639 Fuß lange Spalte gebildet. Das Kabel Kartal-Dardanellen ist an mehreren Stellen zerrissen; die Bruchstellen sehen aus, als ob das Kabel mit dem Messer zerschnitten wäre. Mehrere Quellen haben Störungen gezeigt. Im Epicentrum zeigte sich das Meer längs des ganzen Ufers heftig bewegt. An einigen Stellen zog es sich um etwa G40 Fuß vom Ufer zurück, um nach kurier Zeit seinen gewöhnlich: Stand wieder einzunehmen. An zahlreichen Küstenorten hat mair beobachtet, daß das Meer kochte. In Galata haben mehrere Personen festgestellt, daß der
iLrovoden v:el warmer war als gewöhnlich. Aus diesen und anderen
Wahrnehmungen geht, hervor, daß vor
und wahrend des Erdbebens eine EntWicklung heißer Gase oder Dämpf? stattgefunden hat. Durch Anwendung des Dutton-Haydenschen Verfahrens fand Egiitis, daß der -Erdbebenherd sich 21 Meilen unter der Oberfläche befunden haben muß. Herr Lacoine, Unterdirektor des Observatoriums in Konstantinopel, ist auf einem anderen Wege zu demselben Ergebniß gelangt.
Die Geschwindigkeit, mit. der sich die Erschütterung fortgepflanzt hat.wurde zu 1 1-2 bis 2 Meilen in der Sekunde
gefunden; auch für das Erdbeben von Lokris war eine Verbreitungsgeschwindigkeit von 1 1-2 Meile festgestellt worden. An mehreren Orten des Evi-
centrumS verließen vor .dem. Erdbeben
die Schwalben ihre Nester und flüchteten sich in Masse auf die Teleara-
phendrähte oder erhoben sich hoch in die Luft und kehrten erst nach den Erd-
erschuUerungen zurück. Auch bat man beobachtet, daß einige Minuten vor dem Erdbeben die Hühner und mehrere andere Thiere zu fliehen suchten. Diese
Erscheinung, ist wahrscheinlich daraus zurückzuführen, daß den starken Stö-
ßen ein Zittern des Bodens - vorauf-
ging.
Seit etwa zwei Jahren haben in
Osteuropa v:er. oder suns große Erd beben stattgefunden: die Erdbeben von
Zante, Thebn, Lokris. Konstantins-
pel und zuletzt von Sizilien. Außerdem sind während derselben Aeit eine
Reihe kleinerer Erderschütterungen in
Osteuropa und Kleinasien eingetreten. Die erwähnten Landschaften befinden sich fast auf derselben aeraden Linie
und liegen in einem Theile, der Erd-
oberflache, der bereits . sehr bedeutende geologische Umwälzungen erfahren hat.
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U(iif vhiviuh vvv.. TflPTX , .Nun. s steht j, seiner Rückkehr welch. Frechheil!' ' nichts im Wi! Er soll ein Gnaden. "tl' JS'ZSX tn .!.
- . ii i i l r iii n ii & i i r . w 1 1 vvaii i v
ffi .n Kniz ttrn WZ -JL'Ä, nchten; bm sicher, baß Ihm 1 franaönföen stammer scheint man toll
ct v:r- Sö Erdvcveu von Noustantinopel.
hen wird.
Der Freiherr blickte finster zu Bo
den. Du sprichst wie Deine Mutter," entaeanete er nach einer Weile. Aber
ich kann mich nicht dazu entschließen, meinen Frieden mit Preußen zu ma-
französischen Kammer sch
worden zu sein, man fordert den
Krieg. . . ,
Mögen sie kommen," rief der zunge
Offizier, die 5and an den Deaen le-
- - ' O "
gend. Sie sollen unS bereit finden!
Ms hAn mm CÄn
astf ja Äa-1'"
,SUi uue xjiui uiiii via uiuk i v. ...r. vys trw,,
. , V U l V(UI JUUI k iUiilU Hit umiuv X)OQ eiNMQt 70 lommen, (Z ?JNN7e doch e...n s ev,7wa'ttn SVndnichtlänAer
SirivSw?" 10 1 Regiment zog unter Begleitung einer hesser geworden? ....... m,irt. tk
Besser g-worden? - Ja, ür Euch mo ist Dein Vater üarald? junges Volk mag es zutreffen. . ..Aber iwÄr;
. : r. i . ici , v ru. "
uiitn uuen Koiamm uiu utw ' r,.s M!...s.k,7, Wui trn.ü
be.-. und verpflanzt ihn. er mird der- 11
4 tw w Der Arzt eilte davon. In stum
mem, verlegenem Schweigen blieben
Harald und Magda zurück.
Harald," hub Magda nach einer
Weile, in bittendem Tone an. willst Du nicht . zu, .mir sprechen? --. Ich
bitte Dich, vergiß die letzte Stunde. Er fuhr empor.. Wie sollte ich die
Stunde je vergessen . können, die mir eine' Wund: geschlagen, schmerzhafter, iiefer, alö des Feindes Waffe eö ver-
mag! '. Nem.' Magda ich kann die
Stunde nicht, vergessen und ich. will
sie, auch nicht vergessen! Denn die Er-
innerung an sie ist zugleich die Erinne
VUilCil. . Willy ist noch jung. . . ." William will selbst nicht zurückkeh
ren. Er bittet um eine kleine Summe, um nach Amerika übersiedeln und 'sich
dort eine neue zinenz schaffn zu
können. DaS ist Wahnsinn. . . ."
Nein, mein Junge, daZ . ist die
Eonseauenz eines treuen und benden Herzens
e$rlie'
4.
Zwei Jahre waren vergangen.
Weshalb sollte ich nicht glücklich rung an meine Liebe zu Dir... und zufrieden fein?" fragte Magda Harald....
ihren zum Besuch im Atelier anwesen- Verzeih, wenn ich nochmals von den Vetter Harald, meiner Liebe spreche. Aber, dieser O. Glück und Zufriedenheit sind Augenblick ist zu ernst und zu feierlich.
verschiedene Dinge!" entgegnete Ha-' plS daß wir geseyschaftliche Rücksichten nid. nehmen können. Vielleicht ist S daS
. .i
Ich glaube nicht.. . Wer zufrieden letzte. Mal, daß totr unS. sehen, vielist, muß auch .glücklich sem,.. Denn au,', leicht sehen wir unS. erst. wiedir.. nach-
ßer Zufriedenheit, gibt es räum em vem oes einceH asst iniq-gu rinem CX?,A ., Vi. m.fi " 1 1 "fPiMrhfcT. nTnfli4TSisl , V m . ri?lQ
(iil ,MH. UU. ..iivMM ji:.i; r-r'.-"
Ueber die Verbreituna und die Ve-
aleiterscheinunaen des Erdbebens von
Konstantinopel hat der Direktor des
Loservatorlums in Athen. D. Egmi-
tis. an Ort und Stelle Beobachtunzen anaestellt. woiu ibm der Sultan einen
Dampfer überlassen hat. Das Ergeb
mg oteser Ermltlelungen ist zetzt durch Herrn Tisseraud der Bariler Akade-
mie vorgelegt. Nach der Heftigkeit.
mit ver oaz Erövevea ausgetreten ist, unterscheidet Eginitis vier Zonen. Die erste stellt das Epicentrum dar und
umfaßt die am stärksten betroffenen
jrte. wo eine Zertrümmerung fester Häuser eingetreten ist. Sie hat die
Zsorm einer Ellwse. deren arone Are
sich längs des Golfs von Nicomedia oder Jsmid (am Marmarameer) von Tschalka bis Adabazar ausdebnt und
eine Länge von etwa 110 englischen
Steilen hat. wahrend die kleine Axe
zwischen den Dörfern Katirly und Mälteve am Einaana des eenannten
Golfs sich erstreckend, ca. 39 Meilen
lang itf. In den folgenden Zonen trat
das Erdbeben mit immer geringerer Stärke auf: die vierte und lekte. wo
daS Erdbeben zwar noch unmittelbar wahrgenommen werden konnte, aber keinerlei Schaden mebr anrichtete, er-
streckte sich bis Bukarest, Janina.
reta. Griechenland, Konya (Jconiüni) und' einen großen Theil lxr asiatischen Türkei. Am heftigsten war die Erscheinung auf den Inseln Halk! und Antigoni. Die aeoloaiscke Beschaffen-
heit deZ Bodens hat an einigen Orten dazu beigetragen, die Wirkung zu verschlimmern. So ist die eine üaltte des
Dorfes Katirly, die auf beweglichem
zoöen gebaut war, zertrümmert wor
oen. wayrend d:e andere, die aus festerem Boden steht, unberührt geblieben
M-.. Holzbauten haben am besten Widerstand aeleistet.aber auck Däuser auö
' Llelsteinen .sind, nicht in . dem Um-
Es kommt selten genug vor,. daß sich
Veranlassung bietet, über die Königin lT7r Virn nrf r?VntTTtrt lTnfTifvt
W.W. .w.wvj j. nen wir Alle direct oder indirect'sind.
etwas Gutes zu sagen, und so ziemlich
das ganze mannliche Geschlecht gehört zu ihren Regierungsfeinden."
Kommt aber doch einmal eine solche
Veranlassung, so gebieten Gerechtigkeit
und Galanterie jedenfalls um so mehr, der Vielgeschmähten das Bischen An-
erkennung nicht zu. versagen. - Neuer-
dings hat sie sich einen RegierungZ-Act geleistet, angesichts dessen Mtffawi
ihrer radicalsten Femde in .den.Dan-. kes - Hymnus ausbrechen dürften:
Heil ge Mode, segensreiche Himmels-
tochter!" -
Welche Kämpfe, sind , nicht, schon seit
Jahren gegen die hohen Damen-Thea-
tcrhüte gezuhrt worden, die so zahllose Unzuträglichkeiten verursachten und wirklich die verkörperte thurmhohe
c)??,l-.t?sr:,.:z f.:fv., m...t.
wiuuiuyiciwiy nn uuuui ociciiic, uü ter hervorragender Mitwirkung einsichtsvollerer Evastöchter selbst, haben sich dagegen organisirt.und da und dort wie in Deutschland, hat diese Bewe-
gung auch ganz hübsche Resultate ge-habt.
Aber bei uns schien aller Lieb: Mühe
verloren zu sein, und gerade die letzten Monate haben einige besonders greu
llche Theater-Tragodien" aufzuweisen. die in verschiedenen Städten le-
diglich durch die Theater--Thurmhüte
heraufbeschworen' wurden. . Der . berüchtigk' GainZborough" schien aus allen Angriffen nur n:ue Lebenskraft zu schöpfen. und gar vom Abnehmen der Hüte war bei uns niemals die Rede, auch fehlten gewöhnlich die geeigneten VorrichZungen in den Theater-
Vocalen dafür.
' Da erhebt die Königin Mode endlich
lächelnd ihr Scepter und decretirt ein fach die hohen Hüte hinweg. Und das
ist maßgebend, wie , es kein anderer
Macht pruch der Welt sein kann. Er
leichtert kann die bedrängte Menschheit
aufathmen. Es leb: die huldvolle Ko
nigin wenn man nur wüßte, wie bald ihre Laune wieder höher" strebt!
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in künstlerischer Ausstattung sowohl, wie in Ausführung und Arrangement, deö großartigen Unternehmens, .welches es behandelt, in jeder Weife würdig, ist unter dem Titel Unsere Welt, ausstellung" erschienen, und eS ist unser Bestreben, dieses Werk allen unsern Lesern zugänglich zu machen. .Zu diesem Zwecke haben wir mit den Verlegern einen Vertrag abgeschlossen, wonach wir daS.Bertriebsrecht.dieses Werkes erhalten, und um unS unseren Lesern erkenntlich zu zeigen, werden .wir. ihnen. dieses wahrhaft prachtvolle Werk zu einem rein nominellen 'Preise zur Ver fügung stellen.- , Bei der großen Anzahl von Werken, welche die Eolumbische Ausstellung in Wort und Bild verherrlicht haben, war eS schwer, dasselbe Thema in Wort und Ausstattung so zu behandeln, daß eS den ungetheilten Beifall des Publikums finden mußte. Nur daS Beste und Vorzug, lichste, welches, alle, bisher gemachten Anstrengungen weit in den Schatten stellte, konnte einen derartigen Erfolg erzielen, und wir können mit gutem Geivissen behaupten, daß das unsern Lesern offerirte Prachtwerk
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jedes andere derartige in englischer oder deutscher Sprache erscheinende Werk an Kunstwerth ebenso weit Übertrifft, wie ein Oelgemälde ein (shromo. Nur in Folge, besonders günstiger Umstände war es den Verlegern möglich, einen derartigen Erfolg zu erzielen. Zunächst gab ihnen Ux Eontrakt mit der WeltausstellungS-Vehörde das ausschliehliche. Necht, die offiziellen Photographien das Höchste, was bis jetzt aus dem Gebiete der Phöwgraphie.erreicht ist. und deren Zahl sich, auf über 15,000 beläuft direkt für dieses Werk zu benutzen, und die Reproduttioncn dieser Photographien sind mit solch künsi - lerifchem Verständniß-chergestellt, daß jede Illustration ein Kunstwerk an sich ist. .Was.den.-Teit.des Wfrkes anbetrifft, so dient derselbe nicht, wie es nahezu bei allen andern derartigen Werken z. B..den Portfolios :c.. der Fall ist. nur als Folio zu den Illustrationen, sondern isteine sorgfältig durchgearbeitete Geschiözte der Weltausstellung, welcher jedem wichtigen Momente des 'großen Unternehmens von den Vorbercitungsarbeiten bis zum Schluß detaillirie Aufmerksamkeit widmet und welcher riit Hülfe der Illustrationen ein außerordentlich onschau liches Bild dieser größten aller Ausstellungen des Jahrhunderts bietet. Ein Beweis für die genaue detaillirie Beschreibung alles Sehcnswerthen liegt z. B. schon in dem Umstände, daß der jetzt weltberühmt gewordenen Midway Plaisance allein mehrere Hefte gewidmet sind. - ES ist selbstverständlich,! daß Druck und Papier, die mechanische Ausstattung dcS Werkes, im Einklang 'mit dem künstlerischen Inhalt gehalten ist, und das Beste ist, was für Geld zu haben dar. -EiwUmstand, der jedoch noch Erwähnung verdient, ist der, daß das große Format deA Werkes Nx16.Zoll) die Illustrationen zur vollsten Geltung bringt. - Die Deutfch'Amerikaner haben doppelte Ursache, stolz auf die großartige Eolumbische Welt ausstellung zu sein als Amerikaner sowokl, wie als Abkömmlinge deS Landes, welches unicr allen Nationen als Sieger aus dem friedlichen Wettkampse der Völker hervorging. Ein bi bendes Andenken an die große hinter uns liegende Epoche ist in diesem Werke geschaffen, und wird dasselbe in jedem deutschen Heim ein gern gesehener Gast sein.
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