Indiana Tribüne, Volume 18, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 October 1894 — Page 2
Jndiann Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntags. XU ttzüche XrllÜcf koftrt durch den Tröger tlCrot per Woche, di Somitaaf XTtSÜne" I ttntl prr lZoche.' 23lbe iufarcnm 15 Cent oder StntI per Monat. Vn Voft uges4iZ: in vor udiilg V per Jahr. Ossiee : No. 18 Süd Alabaa Str. ZndianavoliS, Ind.. 10. Oktober s4 Spitzbübereien im Grobe. Die Verhaftung des famosen Coburger" Capt. Howgate, welcher neulich in New York dingfest gemacht wurde. nachdem er die Polizei über 12 Jahre am Narrenseil geführt hatte, ruft die rr.-i . -Cf-.:.; CT;fiViiistncruiig u fluyuciuc uuuut reien wach, welche unserem Onkel Sam sehr bedeutend Summen gekostet ha freu. Als unsere Republik die Kinderschuhe noch nicht ausgetreten hatte, wurde bereits flott und fröhlich gesioh len. In jener Zeit fiel es den in Onsei Sam's Diensten stehenden Spitzbuln meistens nickt schwer, ihre krum men Transactionen zu verdecken, denn die Verwaltungsinethoöen waren recht laz.allein damals gab eS noch nicht viel zum Stehlen. Wirklich großartigen Diebereien öffnete erst der Bürgerkrieg und der spätere materielle Aufschwung Thor und Thür. Wohl orga nisirte Cliquen von Gaunern ttrstanden es. unter der Assistenz , von Compücen. die hohe Aemter bekleideten, sich auf Kosten des Volkes in der unver schämtesten Weise zu bereichern. Wer kennt nicht die Star Route Scandale? Um Hunderttausende von Dollars wüt i? der Bundesschatz mit wahrhaft verbluffender Frechheit geplündert. Der Overattonsmodus der Gauner war überaus einfach. Ein Ring von Untcrnehmern verschaffte sich die Coniracte für zahlreiche Postrouten in abgelegenen und obscuren Grenzgegenden, u denen die Beförderung nur w'öchen!llrfj und mit geringer Geschwindigkeit erfolgte. Alsbald wurde das Post-De-partement mit zahlreichen Petitionen l:stürmt. in denen unter falschen Vorsiegelungen schnellere und tagliche Veförderung verlangt wurde. Den aus Bestellung angefertigten Petitionen tturbe unweigerlich nachgegeben und die Erhöhung der Gebühren füllte den Un-t-rnehmern die Tasche. Stephen W. Dorsey von New Mexico nahm unter di:s:n dunkeln Ehrenmannern wohl den ersten Rang ein und hatte er in dem Assistent - General - Postmeister Arady einen Verbündeten, der inWash inzton das Nöthige besorgte. Die Star Route-Processe fanden im Jahre 1833 statt, doch endeten dieselben wie daZ Hornberger Schiern: nicht ein Einziger der Angeklagten wurde vernrthii'lt. Während 'außer anderen Leilchten der Advocatenzunft Bob In gersoll als Vertheidiger fungirte, wurde die Regierung von Eol. George W. Eorkhill als Districts Anwalt vertre ten. DaZ Beste.- was von jenen Processen übrig geblieben, ist ein Ausspruch des verstorbenen Generalconsuls Geo. H. Butler. Als d!ef?r von der Ernennung Corkhill's zum Districts-Anwalt hörte, rief er auS: .WaS! Corkhill Districts-Anwalt? Als ein Gauner freue ich mich!" Daß die Regierung um Zölle und Steuern in der schamlosesten Weise be trogen wird, ist ein offenes Geheimniß. Schmuggel und falsche Deklarationen importirter Waaren haben Manchen zum reichen Manne gemacht und von der Zeit an, als das Schnapsbrennen mit einer Ste::er belegt wurde, sind Mondschein - Brennereien" nicht blos in den Bergen von Kentucky, Virginien. Tennessee, Carolina, Georgia, Alabama u. s. w., sondern sogar in York, so zu sagen unter der Nase der Steuerbeamten, mit Ersolg beirie. den worden.' Zu den ersolgreichsten Manipulationen der Gauner gehörte tit Schwindel mit dem unter Zollver schlub befindlichen Whisky. Bor- ca. 25 Jahren betrug die Steuer auf Whisky $2 pro Gallone. Das Fenerwasser wurde in den Lagerhäusern zu c.,. r0 Cent? pro Gallone verkauft und di: Steuer nach, Entnahme aus dem .'ollverschlük bezahlt. Käufer Pflegten Whisky öehufZ'Rectisicirung zu entnehmen und Bürgschaft dahin zu ge bcn. daß sie die rectisicirte Waare in einer gewissen Frist zurückzuliefern oder hz Steuer zu bezahlen hatten. Eines schönen Tages nun erschien ein junger geriebener Geschäftsmann aus dem fernen Westen in der Stadt der Bruderlieb: und etablirte sich dort als Whislymatler. Reiche Geldmittel standen irrn zur Verfügung; so hatte er in eirer Bank, zu deren Directoren der Steuercollector gehörte, ein Guthaben von 5100.000. Dieser abgefeimte Gauv.iz nachte an einem hübschen Morgen .'dem Collector seine Aufroartung und ersuchte ihn um detaillirte Auskunft Züber die Art der Bürgschafts stellung, zda er von verschiedenen Handlern er'sucht war, derm Whiskybonds zu unterzeichnen.. :D:e . Information, welche Snur zum Schein verlangt war, wurde .bereitwilligst gegeben und das Bürg- " schafis Geschäft nahm seinen Anfang. . Nach einigen Wochen lenkte der BürgSchafts . Clerk die Aufmerksamkeit des ?.Collec!orS auf die Thatsache, daß Mr. Smartmeier denn doch zu diel Bonds ''unterzeichnete, allein der biedere Eoljlector erklärte im Hinblick auf bp8 Dejposttum von $100,000 in seiner Bank .Alles in Ordnung. f Mehrere Monate ainaen dabin, der Makler verduftete, nachdem er Bürgschiften in Höhe von ca. $2,000,000 unterzeichnet, hatte, und es wurde ermittelt, daß alle anderen Namen fingirt waren. Eine eingehende Untersuchung ergab das übenaschende Resultat, daß der junge Makler als das Werkzeug eines Whiskyringes.- dessen Hauptmacker in St. Louis, New York und Philadelphia waren, gehandelt und der Bürascbaftsclerk mit den Gaunern unter einer Decke gesteckt hatte. Lehterer wurde u 17 Jahren Au.cktbaus verur
teilt, aber vom Präsidenten Grant nach kurzer Zeit als an der Schwindsucht leidend begnadigt; heute spielt der Biedermann als prominentes Mitglied der amerikanischen Colonie in Paris eine große Rolle. Durch die geschilderten Transactionen war die Vundeskasse um über eine Million Dollars gebracht worden. Die Zahl der Postdiebe ist Legion. Zu den Prominenten" dieses Genre gehört der .Coburger" Eol. Vurnside von den Washington Rifles", der unter dem General - Postmeister Gresham (dem jetzigen Staats secretär) $54,000 unterschlug und heute im Irrenhause ist. und John Nelson, der als Chef des Money Ordre- - Departement des New Forker Postamts $100,000 unterschlug. N,'; Krwäbnuna der prominenten
Gauner darf auch nicht der schneidige
Kassierer des 'Sergeant-ak-Arms des von Arbeitern beschrankt xi, entspra49. Congreß.Edward Silcott, vergessen $en nicht der Billigkeit. Die Ge-
werden.. der am 0.'.'ovemver LbXJ, . . . im rr rrr v I unter Mitnahme, von 100.000 und in Bealeiwna seiner Maitresse Lulu Barrett, verschwand. Oi.'Glwmrethejligungin5ttglattd Die Ergebnisse' 'einer , theils' aus schriftlicher, tbeils 'aus Endlicher Besrugungj rr.: Unrnichmer ' hervorg? ga?igenen 'Enaue!e"über die' Betheiligung der Arbeiter, am Unte'rnehmergewinn bei echZMö' Finnin' ist' soeben von, dem Labor, .Departement" des Board of Trade .in4 London veröffentlicht wyrden Diesem Bericht zufolge ist der rfti' diesbezügliche Ber. such im Jahre' 1829 von Lord .Wallscourt gemacht wordender di: Gewinnbetheiligung' auf seinen' Farmen in Jr land einführte. Im Ganzen enthält der Bericht Angsben über ,165 'Mrmen. In 1L6 Fällen handelt es sich um nne wirkliche Gewmnbethettigung, d. h. um eine auf freier Vereinbarung beruhende - Geschäftseinrichtung' wo nach den Angestellten und Arbeitern ei nes Unternehmens txn zum Voraus bestimmter Antheil an dem Geschäftsgewinne gewährt wird. Bei 51 Firmen bestand früher eine Gewinnbethei ligung, ist aber jetzt beseitigt; bei 101 Firmen besteht sie noch; in 4 Fällen blieb der Versuch, sie einzuführen, erfolglos. In den noch übrig bleibenden 9 Fällen handelt es sich um ein der Gewinnbetheiligung verwandtes Lohnsystem. Was die Natur der Unterneh-
mungen betrifft, bei demn die Gewinn- j jindung des Yalu-Flusses zu beförbetheiligung theils bestand thel s noch . rn. Die . Transporte waren am besteht, so sind hier am fwrtsten vertre-' lttaq ig eingeschifft und folgende ten der Buchhandel (in .22 Fallen), die .Kriegsschiffe begleiteten .dieselben: die Metallwaarenbranche (m 21 Fallen). Schlachtschiffe Ting Yuen-, Ping
oer anoer mir eoensminem ym Fällen) und die Landwirthschaft (in 13 Fällen). Die anderen Fälle vertheilen sich auf Unternehmungen der verschiedensten Art. In 16 Fällen wurde das System der Gewinnbethe:ligung wieder aufgegeben, weil die Er Wartungen, die man an seine Einführung geknüpft hatte, sich nicht verwirklichten. -Die 101 Firmen, - bei welchen auch jetzt noch die Gewinnbetheiligung besteht, beschäftigen zusammen mindestens 27.000 Arbeiter und manchmal sogar über 29,000. Drei von diesen Firmen haben dieses System vor ungefähr 20 Jahren, 9 andere in dem Zeitraum von 1873 bis 1882 eingeführt; die meisten Versuche datiren indeß von den Jahren 1LL9 und 1890. ' Besonderes Interesse .beanspruchen die Mittheilungen über die mit der Gewinnbethettlgung erzielten viesultale. Leider hat man sich bei dieser Enquete darauf beschränkt, nur die beteiligten Unternehmer zu befragen, wahrend man doch auch die Ansichten der nicht minder interessirten Arbeiter hätte HLren müssen. Nach den Aeußerungen der Unternehmer scheint im Allgemeinen die Gewinnbetheiligung günstig auf die Leistungen der Arbeiter und auf die Weckung und Hebung ihres Pflichtgefühls eingewirkt zu haben. Einige von den 'Unternehmern glaubten allerdings, ein günstiges Urtheil in dieser Richtung nicht abgeben zu können; die einen erklärten, daß nur die besser erzogenen und intelligenten Arbeiter durch die Aussicht aus die Erhöhung ihres Einkommens zu großerem Fleiß angespornt werden, andere waren der Ansicht, daß die zur Aer - theilung gelangten Beträge viel zu gering seien, um eine derartige Wirkung hervorbringen zu- können. Was die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern bei den Firmen betrifft, welche die -Gewinnbetheiligung eingeführt haben, so werden dieselben im Allgemeinen als sehr gute bezeichnet, Inwieweit diese Thatsache auf die Einführung deö Systems zurückzuführen ist, läßt sich nicht mit Sicherheit feststellen, da bei . zahlreichen Firmen auch vor der Einführung der Gewinnoeiyerngung ireunoiiaze cziequngen zwischen Arbeitgebern, . und. Arbeitnehmern bestanden haben. Streiks sind in den letzten. Jahren b?r .Gewinnbetheilungöfirmen kaum vorgekommen. um well llie allgemeine eroreitung des Systems der Gewinnbetheili-
gung in der englischen Industrie zu den. Mittlerweile wurden andere Geerwarten ist und welchen Einfluß die .schütze auf.die verwegen vordringenden
Annahme des Systems auf die Aufrechterhaltunz eines Niedlichen Einvernehmens zwischen Arbeitgebern und Arbeitern ausüben wird, ist Hauptfach lich davon abhängig, welche Stellung die Trade Unions gegenüber, dem genannten System einnehmen. Um hierüber zu einem Urtheil zu gelangen, wurde eine vertrauliche Umfrage gehalten über die Stellunanahme der Trade Unionö zu den verschiedenen Arten der Gewinnbetheiligungen, welche gegenwärtig bestehen., Die Ergebnisse dieser Umfrage 'sind ebenfalls in dem Berichte wiedergegeben. Etwa zwei Drittel der Firmen, welche die Gewinnbetheiligung eingeführt haben und bei denen Umfrage gehalten worden war, stehen unter dem Einfluß von Trade Unions. Nur in wenigen Ausnahmen hat hier das System den vollen Beifall derselben .gesunden. In anderen Fällen haben sich dieselben weder für noch gegen die, betreffenden I Emnchhinßjn! .ausgesprochen; in bei-
narc cer yalfle ver' F'älle- dagegen standen die betreffenden Trade Union! den Einrichtungen feindlich gegenüber. Die Haupteinwendurgen.welche Trade Unions gegen einzelne Arien der'Gewinnbetheiligung oder gegen .das System überhaupt erheben, .sind im Allgemeinen folgende: Es sei nicht billig. daß die Arbeiter ohne Weiteres den Mittheilungen des Unternehmers über den Geschäftsgang Glauben schenken, ohne sich selbst von der Höhe des GeschästsgewinneZ überzeugen zu können, Als ungerecht wir rs betrachtet, daß Arbeiter, welche entlassen werden oder freiwillig aus dem Geschäft austreten, ihren Anspruch auf den Gewinn-An-theil für das laufende Jahr oder aus die angesammelten früheren Gewinnantheile verlieren sollen. Einrichtunaen. bei welchen die Theilnahme an
dem Gewinn auf eine gewisse Anzahl, winnbetheiligung ist serner da zu ver- . . . r"i werfen, wo die Firmen niedrigere LLHne zahlen.als sie von den Trade Unions als gerechte Löhne beansprucht werden; theilweise ist man auch der Ansicht, daß die Gewinnbetheiligung von selbst die Tendenz habe, auf die Löhne zu drücken. Ferner wendet man ein, daß durch die Gewinnbetheiligung die Zahl der Ueberstunden in unzulässiger Weise vernäh: t und die Arbeitspausen zu sehr verringert würden, und daß hierl durch di i Reservearbeltern d:e Ar beitsgeleer.heii verkürzt werde. Em svil!el?r Einwand, der g:gen einzelne :Utzt: der GewinnbetheNiqung oder zeo.'n das ganze System erhoben wird, ist" der. daß die Arbeiter zu sehr in Abdäna':g!eit von d;m Arbeitgeber gecattert. e SMt nun d!eEra:bnisse der Enquete kurz zusammen, so ergibt sich auS ihr, daß die großen Hoffnungen, die an die Einführnc, der Gewinnbeteiligung )ft geknüpft werden, nicht immer ge--eZ,tsertikit sind. die Seeschlacht in der Korea-Bai. Aus Tientsm werden die folgenden Zinzelheiten über die Seeschlacht' an der Falu-Mündung gemeldet, welche oen Mtheilungen chinesischer Offleiere und anderen caazricylen aus ZZort Arthur entstammen. Der dem tldmiral Ting vom Kriegsrathe in Tientsin ertheilte Auftrag ging dahin. f'rfcS Tr.inShnrfhrtmhfr nnA dk rss m .naen - w ffljan". Ebena Auen". 9 ' r vw i j w ww i v Lai Auen- und King- yuen", sowie die Kreuzer Ehih Auen-, Chao j$en .Yang Wei". .Kwang Kai". Nwanz Tmg , nebst vier Torpedobooten. Die Flotte traf am Montag früh auf der Höhe der östlichen Einfahrt des Falu ein. Die Transportschiffe dampften in den Fluß hinein und begannen die Ausschiffung, während die Kriegsschiffe außerhalb ankerten. Um elf Uhr zeigte Nauch am Horizont - die Ankunft einer großen Flotte an. Tinz lichtete sofort die Anker und nahm eine GefechtSstellung ein. Dieselb? war eine schwierige, denn wenn er nahe der Küste blieb, waren seine Bewegungen beengt, rrnd wenn er auf die hohe See hinaus dampfte, lag die Gefahr vor, daß Kreuzer oder Torpedoooote zu seinen Transportschiffen! durchdringen kannten. Er entschied sich für die erstere Aufstellung, die in einer geraden Li nie vor der Bucht stattfand, in Re. ferve Kwan Kai" und Kwang Ting" mit vier Torpedobooten an der Mündung des Flusses. Die japanische Flotte fuhr mit vollem Dampf bis auf Schußweite heran. Neun Panzer und Kreuzer bildeten die Gefechtslinie, drei Kanonenboote und fünf Torpedoboote die zweite Linie. Das Feuer begann sofort, aber aus großer Entfernung ' t tf f re . , s r uns wenige scyujie lrafen. angiam näherten sich die Japaner, die daS Feuer beschleunigten und besser schos sen. AlS'erster litt Ting Auen-, in dessen Batterie eine Granate pladte. Das Hauptfeuer der Japaner war auf d:e mächtigen Schlachtschiffe Ttng Auen' und den Eyenz Auen gerich 1 tet. Die fürchterliche Kanonade ; dauerte anderthalb Stunden mit dem . Erfolge, daßein japanischer Kreuzer. angeblich der JBaXtxo", außer Aktion cti wurde und ein Offizier erklärte, !aß er ihn habe sinken gesehen. Inzwischen wurden zwei groöe Geschütze des Eheng Iuen kampfunfähig gemacht und andere Schiffe beschädigt. Beide Flotten' waren unter leichtem Dampf,, die Japaner manöverirten for.iwährend, V Chinesen. behieN'n Zfae ursörünalicben Stellunaen. Nlön. lich versuchten zwei japanische Kreuzer die chinesische Linie an der Steuerbordseite.zu durchbrechen, drei Torpedoboote folgten. King Fuen" und ..Cbao Auen- ainaen mit vollem Dampf zurück, um freie Bewegung zu tn. Die Boote feuerten Torpedos ob.. die von Neken aufaebalten wur. japanischen Kreuzer, angeblich den AkltsusHlma und Joshlno gerich tet und sie mußten fast kampfunfähig sich zurückziehen. Beide sollen nach Aussage der chinesischen Offiziere ge sunken sein, doch bat eö Niemand ge sehen. - Den Chinesen war es nicht besser gegangen, denn der CingFuen'' wurde mehrere Mal über der Wasserlinie getroffen. Chao Fuen" rannte aus, um den Torpedobooten zu ent gehen. Alle Versuche, daS. Schiff wie der flott, zu machen, wurden durch das auf. ihn gerichtete Feuer vereitelt. DaS r i r t' r f. m c Viyiis geriely laziienilll) in rano. Ehen Auen- hielt sich noch in der ersten Gesechtslinle, mit seinen kleine ren Geschützen operirend, da seine gro ßen Geschütze nicht mehr benutzt wer den konnten, Tsi Auen" mußte sich in die Neservestellung zurückziehen und Kiita 5)uen" war in einem furchtbaren Zustand; eine Granate hatte das Deck durchschlagen,' es brach Feuer aus. und das Sckiff sank mit de?
,ammtlich:n Mannschaft. Die chinesischen' Torpedoboote versuchten eine DiVersion, aber ohne Erfolg und während der ganzen Schlacht waren die Japaner stetä die Angreiser. Noch zwei- oder dreimal suchten sie die Li tuen zu durchbrechen, um die Transportschisfe zu erreichen, jedoch erfolglos. Die' chinesischen Boote gingen allmählich 'zurück, wobei ?)ang Wei" aufrannte und das Schicksal Chao )u:ns- erlitt. Nach dni Stunden wurde . das Feuer schwächer, Ehen Auen-, wenn schon vollständig wrack, focht noch tapfer, bis er, von eincm Torpedo getroffen, mit der Besatzung sank. Die Scene war entsetzlich. Die großen Schlachtschiffe rollten von einer Seite nach der anderen und dieDampspumpen mußten fortwährend arbn ten, um sie über Wasser zu halten. Einige chinesische Schiffe hatten alle
ihre Munition verschollen, llayrenv der letzten Stunde schien mehr als ein zapamsches Schiff aus dem Punkte, zu kentern. Erst als die onne unttraegangen war, hörte das Feuer auf. Die arg mitgenommene japanische Flotte dampfte langsam in doppelter Formation nach Suden ab und am nacyjten Morgen segelten die Ueberbleibsel der cbinesiscben Flotte mit den sechsTransportschiffen! nach Port Arthur. Die bten ck neslscken Sck: e sind so stark bescbädiat. dak ste nicht vor Beginn des Winters wieder kampffähig gemacht werden können. ssiclere saaen. daß aus beiden Selten mit wil bestem Muthe gekämpft wurde. Der von dem.lapanlschen Admiral nack Tokio aesandte Bericht weicht in vielen Stücken von der vorstehenden Darstellung ad. LunachU behauptet der Admiral, vatz nur neun zapanlt Krleassäutte und xmi armirte Transportschiffe am Kampfe theilgenommen baden (nickt 17. wie die Chi nesen versichern), und dann leugnet er. daß er auch nur ein VHiss verloren habe. Der Matsusima" und der Hivei" sei nur schwer beschädigt worden. während ein Transportschiff außer Aktion gesetzt worden sei. Vom?luölanvc. Auf offener Straße erschoß sich in Berlin neulich Nachts der L2 Jahre alte Kassenbote Hermann Mehlbock, der in einem Bankgeschäfte angestellt war. Er hatte Mittags seine Wohnung verlassen und dürfte sodann planlos umhergeirrt sein, bis er um Mitternacht vor demHause Auguststraße 3 mittels eines Revolvers in die rechte Schläfe eine Kugel schoß, die sein Leben, sofort endete. Unregelmäßig leiten in seiner Stellung hat Mehlbock sich nicht zu Schulden kommen lassen, dielmehr hat ein kleines Zerwürfniß in der. Familie ihn z'l dem Selbstmord veranlaßt. In Peteröroda bei Bitterfeld ereignete sich ein schreckliches Unglück. Auf der Gruve Beharrlichkeit" ging kurz vor Schichtschluß Ge. stein, nieder und verschüttete eine ganze .sogenannte Kameradschaft, bestehend aus acht Mann. Man machte sich sofort daran, die zu Bruche gegangenen Kohlenmassen zu beseitigen, um zu den Verschütteten zu gelangen, was denn auch vieler Mühe gelang. Von den acht Verschütteten wurden sechs mehr oder minder schwer verletzt und zwei todt hervorgezogen. Die Untersuchung ist sofort eingeleitet worden. VoreinigerZeitistman in der Nähe des Dorfes Heringen a. d. Werra durch Zufall auf ein mächtiges Kalilager gestoßen. Das Bohrwerk ist soweit fertig gestellt, daß man in den nächsten Tagen den Betrieb wird aufnehmen können. Jetzt hat man auch noch unterhalb des Dorfes, an anderen Stellen in der Umgegend, namentlich oberhalb von Heringen, so reichliche Spuren von Kali gesunden, daß man auch dort bergmännischeNachforfchungen anstellen will. Zum Tode verurtheilt worden war die ledige Hedwig Lindrath aus Eisleben, weil sie daö neugeborene Kind einer Frau Kurtze daselbst im October v. I. ermordet haben sollte. Jetzt ist das Verfahren gegen die Lindrath wieder aufgenommen und die Frau Kurtze ist in Untersuchungshaft genommen worden. Es haben siö also vermuthlich Umstände ergeben, die die Schuldfrage in einem andern Lichte erscheinen lassen. Der Mustklehrer Nettich vom Conservatorium in Coblenz wurde von ' der Strafkammer wegen Majestätsbeleidigung zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt. Rettich hatte die Ermordung CarnotZ gutgeheißen und geäußert: Dem ist recht geschehenund hinzugefügt: Nun kommt der deutsche Kaiser dran." Der Staatsanwalt hatte sechs Monate Gefängniß beantragt. Das 14jährige Dienst, mädchen Anna Rennebaum .in Dortmund ist auS Heimweh Brandstifterin geworden.- Um aus dem Dienste entlassen zu werden, hatte sie im Hause iC s!.n rj . ri f . . lyrer lenuyerricyasr inneryaio zwet Tagen fünfmal Feuer angelegt, daö stets frühzeitig bemerkt und - erstickt würde. - Die Strafkammer verurtheilte daS Mädchen, dem Lehrerin und Seel forger.daZ beste Zeugniß ausstellten, zu sechs Monaten Gefängniß. Mit dem Tode gebüßt hat der Geschäftsführer der Telegraphenbau - Anstalt von Wehr in Berlin, ein 80 Jahre alter Mann Namens Emil .Wagner, ein Sittlichkeitsverbrechen.. Der Mann wurde zu später Nächtstunde unweit des Bahnhofes Grunewald mit der 13 Jahre alten Clara Behrendt betroffen, welche er zum Opfer seiner Lust machen wollte. AlZ er sich entdeckt sah, floh der Wüst Iing und auf der Flucht gerieth er in einen Morast, in dem er elend umkam. De? Kreisausschuß deö Kreises Gelsenkircheni in Westfalen hat den Beschluß gefaßt, eine Summe von zunächst 150,000 bis 200,000 M. zum Bau von Arbeiterwohnungen unter nachstehenden' Bedingungen aufzuwenden. - Der Kreis gibt an den Arbeiter, djv den Ichulderr;in PeM timz au
muttiH)e4'Svrttnntmi ummmmmmmi eigneren MundstUc?? nachweist, da Baucapital zu möglichst niedrigem
Zinsfuß darlehensweise her. Der Arbeiter baut selbst unter näher zu reae'n-' der Aufsicht des Kreises. Grundsatzlich sollen nur andert.alb'töckiie Häuscr gebaut werden, mit der Maßgabe. daß der bauende Arb:iter noch nicht im Besitz eines Hauses ist und auch blos für em zu bauendes aus aus KreisMitteln Darlehen erhält. Statt des Besitzes eines Baugrundstückes kann der Arbeiter auch den Besitz eines Baucapitals im Betrage von 900 bis 1500 M. nachweisen. Der Kreis baut auch (thunlichst anderthalbstöckig:) Häuser mit Gartenland und verkauft diese sofort an den Arbeiter gegen eine entsprechende Baarzahlung. Der Rest de? Schuld wird' hypothekarisch eingetragen, mäßig verzinst und getilgt. Es ist auch gestattet, daß der Arbeiter blos eine kleine Anzahlung leistet und zunächst Miether wird. Die Miethe wird dann etwas höher bemessen und liegt in diesem Mehr die allmähliche Ankaufssumme für das Haus. Sobald diese Abzahlungen eine gewisse Höhe erreicht haben, wird der Arbeiter Eigenthümer. Bei der Ausführung die- , ser Beschlüsse soll dahin gewirkt werden, daß nicht sogenannte Colonien entstehen, sondern daß die zu erbauenden Häuser möglichst über die einzelnen Gemeinden des reifes zerstreut gebaut werden. Zur Kennzeichnung des sardischen Räuberwesens dient folgendes grausige Ereigniß, daß sich in der Provinz Cagliari zugetragen hat.' Eine 70iahrige Frau Maddalena SodduAtzeni ritt mit ihrem ebenfalls bejahrten Bruder Priamo von S. Andrea Frius nach Cagliari. In einer einsamen Gegend trat ihnen aus dem Busch der Brigant Sedda bewaffnet entgegen, mit dem sie in altem Hader lebten, und hieß die Alte absteigen, da er mit ihr zu snrechen habe. Maddalena war von schlimmen Ahnungen erfüllt, denn Sedda hatte ihr bereits einen Sohn get'ödtet; sie antwortete, daß sie nicht ohne Hilfe vom Pferde steigen könne. Der Brigant leistete ihr hierauf Beistand, i aber kaum hatte sie den Fuß auf den Boden gesetzt, so sank sie vor Angst ohnrnächtig 'zusammen. Kaltblütig wartete Sedda, bis sie sich wieder erholt hatte, und hieß dann sie und den Bruder, ihm in den Wald zu folgen. Als sie eine versteckte Stelle erreicht hatten, machte er der Alten heftige Vorwürfe, gegen die sie sich vergeblich zu entschuldigen suchte. Schließlich befahl er ihr, niederzuknien und ihr letztes Gebet zu sprechen, dann tödtete er sie mit einem wohlgezielten Schuß vor den Augen ihres alten Bruders, de? unfähig war. ihr beizustehen. Nachdem Sedda in kalter Rachsucht seinen achten Mord vollbracht hatte, legte er daö Opfer auf ein Laae? von Zweigen,, emvfahl dem verzweifelten Priamo,' Ali' . ? n . 1 les genau oem zurgermeiner zu erzaylen. und verschwand im dichten Walde. ,, OomJnlande. Ungewöhnliche Aufregung herrschte unter den Bewohnern des nördlichen StadttheilS in Paterson, N. I., über das Erscheinen einer sonderbaren Gestalt, die von drei Mannern in der Nähe deS neuen Kirchhofes gesehen wurde. Die Genannten begaben sich unlängst auf die Jagd, und als sie jene bergige Gegend durch schritten, gewahrten sie auf einer Anhöhe eine nackte männliche Gestalt, die sich auf Händen und Füßen fortbewegte. Die Zuschauer blieben starr vor Schrecken stehen und beobachteten mit Entsetzen das sonderbare Gebahren der Gestalt. Schließlich athmeten sie erleichtert auf als der sich höchst aufgeregt geberdende Mann in einem Sträucherwerk in der Richtung nach Holiden verschwand. Die Männer benachrichtigten die Polizei von dem seltsamen Vorfall und dieselbe ist gegenwärtig eifrig mit dem Aufspüren der von demVolksmunde als wilder Mann" bezeichneten Gestalt beschäftigt. Der Commissär für In-dianer-Angelegenheiten hat dem Secretär des Innern seinen Jahresbericht eingereicht. In demselben wird gesagt, daß das abgelaufene Jahr frei von Jndianerunruhen gewesen sei. Im Schulunterricht seien gute Fortschritte gemacht worden. 21.431 wären im Jahre registrirt gewesen und 17,096 hätten durchschnittlich die Schulen besucht.gegen 21.117 Registrirungen und einen Schulbesuch von 16.303 im Vorjähre. In den meisten Schulen sollte für besseres WasserL und ein Abzugskanalsystem gesorgt werden. 5233 Landvertheilungspateute sind im Iahre ertheilt worden. Hierbei bemerkt der Commissär, daß die Indianer einsähen, daß sie sich solchen Landerwerb sichern müßten, da die besten Ländereien zu Verkeilung kommen, und daß sie eine andere Lebensweise führen oder untergehen müßien. Der Commissär bedauert, daß nach neueren gerichtlichen Entscheidungen Jndianer.die auf solche WeiseLand erworben hätten, Bürger der. Ver. Staaten seien. Die Folge davon sei, daß das Verbot deö Verkaufs vonSpirituosen an Indianer auf sie keine Anwendung finde.wodurch dem Laster der Trunkenheit Vorschub geleistet werde. Vor Kurzem trafen mit dem Dampfer Peru" drei junge Chinesinnen in San Francisco ein, und verlangten, unter der Angabe, in Californien geboren zu sein, daS Landungsrecht. Dr Zolldirektor Wise schenkte den Angaben der Mädchen jedoch keinen Glauben und verweigerte ihnen die Landung. Als dies ein Chinese, der in der Angelegenheit interessirt war, erfuhr, erwirkte er sofort einen Writ es HabeaS Corpus", behauptend, daß die Mädchen ungesetzlich ihrer Freiheit beraubt würden. Während die Verhandlungen des Habeas Corpus- Verfahrens in der Schwebe waren, wurden die drei Chinesinnen in die Obhut der Presbytersan Mission gegeben. Dort legten sie daS Geftandnik ab. dak die von ibnen
dem Bundesbeamten Wise oeaenüber l
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gemachten Angaben unwzyr seien. Sie erzählten, daß sich mehrere Franciscoer chinesischeKaufleute verschworen hätten, ihre Landung zu bewerlstcUigen und sie dann an Sklavenhändler im Chinesenviertel zu verkaufen. Sie waren genau instruirt worden, in , welcher Weise sie die an sie von den Regierungsbeamten gerichtetenFragen beantWorten solltenDie drei noch sehr jungen Mädchen werden nach China zuriickgesandt werden. Der Gram darüber, daß sie vor zwei Jahren von ihrem Gatten, dem wohlhabenden Kaufmann Carl Wernicke, in der Supreme-Court zu Vrooklyn des Ehebruchs beschuldigt worden war, hatte die geistige Umnachtung der Frau Marie Wernicke. zur Folge gehabt. Die unglückliche ffrau mußte vor Kurzem in eme Jr-reiv-Anstalt überführt werden. Ihr Gatte hatte behauptet, daß sie mit einem Musiker, Namens Rensch, ein unerlaubtes Verhältniß unterhalten habe, während die Verklagte angab, es müsse eine Verwechslung vorliegen, da nicht sie, sondern ihre ihr sehr ähnliche Schwester die Freundin" des Musikers gewesen sei. Da die Schwester, wahrscheinlich in der Vorahnung des Skandals,sich inzwischen nach Deutschland begeben hatte, wurde deren Verhör vor einer Commission angeordnet. Ihre Aussagen waren jedoch ohne Vedeutung, incriminirten -aber Frau Wernicke in keiner Weise. Nichter Vartlett wies dieser Tage das Scheidungsgesuch ab, da keine genügenden Schuldbeweisej gegen die unglückliche Verklagte erbracht worden seien. Vielleicht ist diese Rechtfertigung, die ihrer tiefbeleidigten, Frauen-Ehre zu Theil geworden ist, im Stande, die Genesung der Geisteskranken herbeizu führen. Jetzt kann? man auch nach Mittelmeerhäfen billig reisen. Der Ratenkricz zwischen den transatlantischen Dampserlinien ist wieder in eine neue Phase getreten. Bisher bekämpf ten sich die Continental-Linien mit den englischen Linien, nun aber scheint es auch zwischen den Letzteren zu einem Kampf zu kommen. Vor Kurzem nämlich hat die Cunard-Linie begon nen, den Continental-Linien im Zwi schendecksgeschäft nach Italien Concurim zu machen, um welches sie sich bisher nicht kümmerte. Damit aber ist sie auf ein Feld übergegangen, welches von allen englischen Linien bisher nur die Anchor-Linie auszubeuten suchte, und diese steht mit den ContinentalLinien betreffs dieses Geschäfts im Kartell. Dieser Tage nun trafen die zur Mittelmeer-Konferenz gehörigen Linien, nämlich die Anchor,Bourdeaux, Fabre, Hamburg-Amerika, Niederländische. Red Star, Florio Linie, Norddeutscher Lloyd und Compagnie Ge neale Transatlantique, in Rücksicht auf diesen Eingrisf der Cunard-Linie auf ihr Territorium eine Vereinbarung zur ReducirunF der Zwischendecksraten von New York nach Mittelmeerhäsen, und zwar werden danach deRorddeutsche Lloyd und die Hamburg-Ame-rika-Linie in Zukunft auf ihren Ex-preß-Dampfern $23, auf den langsamen Dampfern $20 Und die übrigen Linien 18 berechnen, wahrend der Preis bisher 532 betrug. Die CunardLinie berechnet Z23, doch müssen ihre Passagiere in Liverpool einen anderen Dampfer nehmen, während die übrigen Linien direkte Verbindung haben. Im Uebrigen wird der Kampf der Dampferlinien mit ungeschwächkn Kräften fortgesetzt und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Die Allan State Linie reducirte kürzlich die Zwischendeckspassage .nach Glasgow gleichfalls auf $10 und damit ist nun der Preis nach englischen Häfen auf allen Linien wieder gleichmäßig geworden. In Toms k lebte e i n g e w i s ser Rykanow 32 Jahre tadellos und erfreute sich der allgemeinen Achtung seiner Mitbürger, bis sich plötzlich herausstellte, daß Rykanow ein entlausener Zwangssträfliiig ist, der in jungen Jahren wegen Theilnahme an einem Kirchendieb stahl -zu langjähriger Zwangsarbeit verurtheilt worden war. Dem Gesetz: gemäß mußte Rykanow für sein Entlaufen zu körperlicher Züchtigung und Erhöhung der ihm ur sprünglich auferlegten Strafe verurtheilt werden. Nun ist er aber voll ständig begnadigt und auS dem Tomskcr Gefängniß entlassen worden. Im merbin Hai Rykanow dort fast zwei Jahre zubringen müssen. Zur gcfl. Notiznahme. Meinen Kunden und dem Publikum zur Nachricht, daß ich meinen Cigarren'Ladcn nach No. 70 Äst Washington Sir. meinem alten Platze schräg gegenüdcr, vrlrgt habe und bitte auch ferner um gencigten Zu spruch. W. Kiemeyer,
Zlo. 76 Gst OSnshZngton föixJ
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? das größte Schmerzenheilmittel. ix& mn& Jf" $L, :c?eö Mittel Volks Partei. Auszug aus der platfornr : Wir verlangen : Daß bei der Cteuereinschätztznng von dem Werthe des Eigenthums alle Schulden in Abzug gebracht roeroen können. ' Ewe Steuer von 6 Prozent auf alle Erb schaften über $2000. Reduktion der Arbeitszeit in Fabriken und Bergwerken gemäß den Fortschritten in der Jndu tne. Verbot der Kinderarbeit in Fabriken und Bergwerken. Verbot der Abgabe und Annahme freier rzi r t c oca ÜS. A ,iirnouijn-Fyrlarieii an uno vvn vssrni llcyen Beamten und Richtern. Staats resp. Gemeindeeigenthum an allen öffentlichen Verkehrsanstalten, wie Eisenbah nen. Telegraphen, Gas und Wasserroer'en u. s. ?. Staatsbesitz und Betrieb der Bergwerke, und Ausdehnung des Staatsbe triebes auf alle Industriezweige, so wie sich die Nothwendigkeit dafür ergiebt. Silberprägung im Wertyverhältniß von it: i. Ermählung des Präsidenten und der Bun dessenatoren in direkt Volksmahl. Ferner heißt es in der Platform: Wir glauben nicht, dak es die Aufaabe der Reaie rung ist, die Eisenbabn-Corvorationen in ihren Streitigkeiten mit den Arbeitern zu unterstützen, und bemerken mitSchrecken, wie Richter eine despotische Macht ausüben, die ? j a . . i-M maji im inilange mit oem u)eiie ver er Miung steht. Die Kandidaten. Für den Staat. StaatZ-Sekretär : Cbar'es A. Robinssn Fountaint nn, Ehelby Co. Staats'Auditor : Edgar A. PerlinS Indianapolis, Marion Co. Staatsschatz?, eist.'r : AmsSB.Keedoit LoganSport, Ca& S. Gmeralanwait : EtlaZHoleomb. Fort Bronch lSlbion (So. Clerk der Supreme-Court : 5t. Harrh Montavmer. Bzo, Lalence So. Superintendent des össentl Unterrichts : J afo H. SIllen. Terre Haurr.Vigo Co. Stat5-Statistiker: William P. Smiib. Jrvtngion. Marion So Geologe . Edward Ntndle. Bloomiazton. Vonroe So. Nichter der Supreme-Court. 4. Distrikt : T.H.CbamberS. Nkw Eakle. Henry (So. Für den Congreßdistrikt. TbomaS S.Saft. Madison . Für das C ounty. Clerk : Auditor : CbarleS H Krause. Elm? Schmalholz. Schatzmeister: Albert H. Krull. Sheriff : Peter H. Hughes. Recorder : Robert E. Groff Coroncr : Dr. Tanner. Richier Criminal'Gericht : Sm. P. Adkinson. StaatSan'valt : Philip Rappaport. Nichter Superior Co rt No. 1 : Cila sn. Sbepa.d. Legivlatur : Daniel I. Sevnedh. Jare LamVhier, I. v. Springer. Äoh Gegiou. Jod 0rcig. Allen Highishue. Counth'Comiffar. : H nry Ureft. I. Distrikt. S. V!. HatneS. 1 D strikt. Für da? Township. Trustes : harleS H. Ller. Affeffer : Claude 5. Pkrfoaette FriedenZrich.er : Harrtso Ogbor. MinoS Mill r. Garrett M. Lalrod. Jod Marre. Constäler : iMm Sboos. Refin H. Wi'sen. Äobn MafterS. William Harr man. Bendetine yBdiiflial empsichlt sich besonders für Erkältungell und alle Arten Halsund Lungenübel. Hergestellt von No. 35 Vft Marsland Straße. Als Klavierlehrer empfiehlt sich Eugen Speyev, Circle Park Hoiel Jndianapolit.
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