Indiana Tribüne, Volume 18, Number 21, Indianapolis, Marion County, 9 October 1894 — Page 2

$ntana ZriSiwe. Erschein: Täglich und Oonntagö.

ritZzliche,'rribü!:e kostet durch den Träge, i) Cent! per Zoche, die LonntazZ-.Triiüne 5 lent J per lösche. Beide iuf aanre n IS Ztixtt oder Sen: perrlonat. Per Vostzkr'.Z'.Z!'.?. Vor Sbettlhlunz V per Jar. T OZsice :No. 18 Süd ttlalana Str. Zndi2apoliö, 3nd., 9 Oktober '94 Stürme und Telegraphen. Der verflossene Hochsommer mit sei nen Gewitterstürmen und begleitenden fZluthströmungen! und Nordlicht - Erscheinungen bot öfters Gelegenheit zu besonders interessanten Beobachtungen hinsichtlich der Wirkung elektrischer Stürme euf die Telegrapbensvsteme zu Land und zu Wasser, und in Amerika namentlich hat man diesem Gegenstande Aufmerksamkeit geschenkt. Eine l amerikanische Fachzeitschrift bringt neuerdings eine längere Studie hierüber, aus welcher hier Einiges hervorgehoben sei. Die magnetischen Stürme weisen bemerkenswerthe Variationen in ihrem Charakter und in ihren Wirkungen auf. und diese Verschiedenheiten sind noch lange nicht vollständig von der Wissenschaft ergründet. Bei manchen dieser Stürme zeigen sich an den Erdstr'ömungen die heftigsten und raschesten Schwankungen in der Richtung und Größe (man hat einmal 150 solche Variationen in der Minute gezählt), während bei anderen die Ebbe und Fluth der Erdströmungen auffallend stetig sind. Letzteres war in der. verflossenen Saison meistens der Fall. Eine recht merkwürdige Thatsache aber bieten die Einflüsse dieser Lust-, Erd- und Wasserstörungen auf die verschiedenen Arten Telcgraphenlinien. Man hat beobachtet, daß, während die Land .Telegraphensysteme durch jene beiden Classen von Störungen allezeit beeinflußt wurden wenn diese überhaupt stark genug waren die unterseeischen Kabel wenigstens von allen siufenweis in die Erscheinung tretenden Schwankungen so gut wie gar nicht beriihrt wurden. Sehr häufig leiden die atlantischen und andere Kabel sehr wenig oder gar nicht von abnormen Erdströmungen, während alle Land - Systeme mehr ode? weniger niederliegen. Umgekehrt leiden manchmal die Kabelsysteme stark von verhältnißmäßig schwachen, aber sehr diel schwankenden Störungen dieser Art, die kaum irgend einen Einfluß auf die Thätigkeit der Luft - Telegraphendrähte üben. Diese Verschiedenartigkeit läßt sich nur mit gewissen abweichenden Einrichtungen der Kabelsysteme in Verbindung bringen. In letzteren sind sogenannte Condensatoren eingefügt, deren Betrieb nicht auf anhaltenden elektrischen Strömungen beruht, wie bei den Landlinien, sondern auf Jnductions Strömungen von nur momentaner Dauer, hervorgebracht durch die Ladung und Entladung dieser Condensatoren, Es begreift sich lso, daß letztere nur durch plötzliche Schwankungen und Veränderangen der elektrischen Stromstärke beeinslußt werden, daß diese sich jedoch unter allen Umständen geltend machen, ob sie stark oder schwach sind. Und was vom Condensator gilt, das gilt vom ganzen Kabelsystem. Man hat auch entdeckt, daß die Verschiedenheit der Krast - Entwicklung zwischen den Enden irgend eines Tele raphendrahtes im directen Grüßenderhältniß zur geographischen Länge seiner elektrischen Kette steht, mit anderen Worten: daß der sich entwickelnde elekirische Druck nicht von dem thatsächliie Lauf der Drähte abhängt, sondern von demjenigen einer geraden Linie, die von einem Ende der Vodenverb i n d u n g zum anderen geht. Was nun die eigentliche Ursache jener Erdströmungen und SchwankunSn anbelangt, so ist man sehr allgemein geneigt, dieselbe mit den Son nenflecken" in Verbindung zu bringen. Thatsächlich weiß man von keinem großen elektrischen Sturm zu berichten, der nicht von einer Störung an der Sonne begleitet gewesen wäre. TrotzUm treten die beiden Erscheinungen nicht in steter Verbindung mit einander auf. Wenigstens .hüt min öfters an der Sonnenscheibe Gruppen bedeutender Flicke oder Protuberanzen beobachtet, ohne daß sich die entsprechenden" Erdslöruna.en einstellten. Es scheint fast, ali ob Dr. M. A. Veeder, der gelehrte Kenner in diesem Fach, Recht hätte, wenn er ausführt, daß elektrische Stürm: nur möglich seien, wenn sich die Sonnenflecke an einer besonderen Localität befänden, und die Erde eine bestimmte Stellung zu ihnen einnehme. Diefe Auffassung führt jedenfalls zu keinen groben. Widersprüchen. Im Ueörigen hat die Forschung noch großen Spielraum, und gerade gegenwärtig interessiren sicy die Gelehrten der gan7.en civilisirten Welt für die weitere Untersuchung dieser Frage, und an den Linien der Western Union Telegraph Co.? finden, mit besonderer Erlaubniß ihres Präsidenten General Eckert, , zur 3-it besondere wissenschaftliche Beob acbtungen zu diesem Behufe statt. Äakao, Kokoö und Koka. Man könnte !n ganzes Wörterbuch vcn Bezeichnungen herausgeben, die im Volksmunde völlig veröallhornistrt worden-sind, dermaßen, daß das Pu dlikum zum allergrößten Theil sich nie über sie und über die betreffenden Dinge' kla?. wird und sich die , lächer-Z-chsten Verwechslungen zu Schulden kommen läßt, obwohl es sich dabei um ganz alltägliche Gebrauchs- und Vedürfnißgegenstände handelt. , Ein 'a?schaullches Beispiel hierfür bieten' auch ' die im Titel angeführten Bezeichnungen, bezüglich deren belon.

dcrZ lm amertlanischen Publikum eine große Begriffsverwirrung herrscht. -Viele glauben noch .heute allen Ernstes, daß der liebliche Kakao und die Chocolade irgend etwas mit der Kokos palme oder der Kokosnuß zu soffen bätten. und begünstigt wird diese ko-

mische Verwechslung auch dadurch, daß , . r x v ver zcarao yierzulanoe jcu unocimicycc Zeit merkwürdiger- und unberechtigterweise Cocoa" heißt. Das ist aber blos eine Wort-Verkau-derwälschung, die sich unausrottbar eingenistet zu haben scheint. Die Kokospalme ist zwar einer der werthvollsten Bäume der Welt und vielleicht w:iter verbreitet, als alle tropischen Nutz pflanzen, aber am Kakao oder Cocoa" (wie auch so viele deutsch - amerikanische Hausfrauen gerne sagen) ist sie ganz und gar unschuldig-. Nicht einmal irgend eine Verwandtschaft besteht zwischen beiden, außer daß beide Pflanzen den Tropenländern angehören. In letzteren spielt die Kokospalme vielfach eine ähnliche Rolle, wie bei uns der Mais, was die v i e l s e i t i g e Verwendung k anbelangt. Das Holz liefert ausgezeichnetes Baumaterial und Möbelstoff; die Blätter werden zu Fächern, Körben, Matten, Hausdächern, Wandverkleidung u. s. w. benutzt; die Hülse der Frucht dient zur Herstellung von Stricken, Hüten, Bürsten, Hängemalten und vielen anderen Artikeln, für welche sich ihr starker Bast eignet; die Schale selbst muß zu den verschie denartigsten Hausgeräthen .herhalten, und das Fleisch der Kokosnuß kennt bei uns Jedermann, ebenso ist die Milch weithin bekannt, der auch medicinischer Werth zugeschrieben wird. Das Oel der Nuß läßt sich zu Seife. Kerzen etc. gebrauchen und gibt, mit Sandelholz gewürzt, eine wohlriechende Hautfarbe. Und die Kerne werden als Kopro" über die ganze Welt hin verschickt. Es ließe sich noch eine ganze Reihe anderer Verwendungen dieser wohlthätigen Palme anführen, und eö sei nur noch erwähnt, daß aus den gelben und grünen Blüthen (die grünen sind die weiblichen), wenn ncan sie kurze Zeit vor dem völligen Aufbrechen auspreßt, sich ein mehr oder weniger berauschen des Getränk oder unter Umständen auch Essig oder auch ein Arzneimittel gewinnen läßt. Der Kakao aber stammt vom Kakao oder Chocoladenbaum, von welchem im tropischen Amerika sechs verschiedene Arten vorkommen. Dieser Baum, der beim Anbau selten höher wird, als 13 Fuß (die Cultur ist übrigens recht schwierig), kann in seinen Urwäldern eine Höhe bis zu nahezu. 40 Fuß erreichen. Die Frucht befindet sich in einer Schote, die in reifem Zustande 7 bi 10 Zoll lang ist und einen Durchmesser von 3 bis 41-2 Zoll hat. Merkwllrdigerweise reift aus einem ganzen Blüthenbüschel immer nur eine einzige solche Frucht. Innerhalb dieser dicken, lederartigen Fruchischote liegen verschiedene Zellen, deren jede eine Anzahl in weichem, süßlichem Muß eingebettete, in frischem Zustande rosafarbene Samen enthält. Diese letzteren sind die im Handel allerorts bekannien Kakaobohnen". Auch diese Frucht wird auf vielerlei Weise verwendet, obgleich sie sich darin nicht mit der Kokosnuß messen kann. Die Bohnen werden geröstet und zerrieben, auch der Hülsen entledigt, und geben alsdann die Kakaomasse; unter Zusatz von Zucker und Gewürzen wird die Chocolade gewonnen (bei der Herstelluna der schlechten Sorten spielt auch Mehl eine bedeutende Rolle). Die Schalen geben übrigens einen ange nehm schmeckenden, leichten Thee und werden auch zur Herstellung von allerHand Essenzen benutzt. Das im Samen enthaltene Oel liefert die hochgeschätzte Kakaobutter. Die entölte pulverisirte Kakaomasse ist als 'Broma" bekannt; in ihrer Behandlung haben es die Holländer am weitesten gebracht. Der Kakao - Strauch endlich, de? besonders in Peru und Bolivia wächst, gibt aus seinen Blättern das berühmte und gefürchtete Kokain". Er hat Ubrigens auch eine eßbar?, an die Süßkartcffel erinnernde Wurzel, welche aber nicht erportirt wird. ts Tust! Sam's Tchlangensammlung Es gibt in der civilisirten Welt fünf große, sämmtlich den betreffenden Regierungen gehörende Sammlungen lebcnder und todter Schlangen und sonstiger Reptilien. Diese Sammlungen befinden sich in London, Paris. Berlin, Wien und Washington. Die Sammlung in unserer BundesHauptstadt ist in einer abgelegenen Ecke des Nationalmuseums zu finden und bildet in mancher Hinsicht die vollständiaste. Besonders natürlich ist sie in de? Vertretung von Schlangen NordAmerikas allen anderen Collectionen, amtlichen und privaten, weit voraus. Sie steht zur Zeit unter Verwaltung von Dr. Leonard Stejneger, welcher ein großer Kenner aus diesem Gebiete ist. Wer sich für das Studium dieses etwas, unheimlichen Reiches de? Schö pfung interessirt. kann in dieserSammlung die ausgiebigste Gelegenheit dazu finden, sowohl an den lebenden wie an den in Alcohol - Gläsern verwahrten. Er kann alle namhaften Gattungen, von den Riesenschlangen bis zu den Wurmschlangen" (den kleinsten Gattungen der Welt) kennen lernen und die eierlegenden sowie diejenigen, welche ihre Jungen lebendig zur Welt bringen, studiren, nur die druckpapierenen . Seeschlangen- der HundStage fehlen. Mehrere Mitglieder vom Stab deö Nationalmufeums sind von Schlangen der Sammlung gebissen worden, resp, haben sich in wissenschaftlicher Selbstaüfopferung von ihnen beißen, lassen, um die Wirkung zu beobachten, so Dr. Shufeldt und Hr. Schindler. Profes. sor Baird, früherer Secretär deZ Smitson'schen Instituts, verschluckte eines Tages die Giftdrüsen einer KlapPerschlange, um n völlig zu vergewissern, ob das Gift harmlos sei, wenn man es innerlich in sich aufnehme. Damals aalt ein solcher Versuch noch für. fc$r riskant, und das Resultat

würe wohl 'Tefii so günstiges oder harmloses gewesen, w:nn er z. B. das Gift einer indischen Brillenschlange (Cobra"; die sogenannte egyptische Brillenscblanoe ist weniger gefährlich) verschluckt hätte. Denn es besteht zwischen

den Schlangengiften ein ausgesprochenerer Unterschied, als man lange Zeit j I II i i 1 1 geglauol halte, uno ais nocy ienr oa und dort zu lesen ist. Dr. Stejneger äußerte sich jüngst hierüber: Jedes wirklia)e Schlangengift enthalt zwei verschiedene tb'ätige Principien. deren eines im Fall eines Bisses örtliche Unheilserscheinungen hervorruft, während das andere geeignet ist, die Nervencentren v'öllia zu lähmen. Bald herrscht dieses, bald jenes Element vor. Bei der echten Brillenschlänge ist entschieden das letztere Element vorherrschend: ihr Biß verursacht nur eine geringfüaiae Anlckwellung, aber der Gebissene wird durchLähmung. der Nervencentren getödtet. Das Brillenschlangen - Gift kann, wenn es verschluckt wird, durch die Wände deZ Speisecanals dringen und auf solche Art in Umlauf durch den Körper gelangen! Es geht daraus hervor, daß das Aussaugen von SchlangenbißWunden keineswegs in allen Fällen gefahrlos ist. Andererseits liegt die Gefahr deS Klapperschlangen - Bisses hauptsächlich in der Abtödtung des verletzten Theiles,' welche so weit gehen rann, dan'daS Fleisch thatsächlich fault. Eine Schädigung durch die innere Aufnahme dieses Giftes erfolgt offenbar nur, wenn dasselbe dabei an verletzte Stellen, Geschwüre etc. gelangt." Dr. Stejneger selbst hat nie die Wirkung von Schlangengift , an seiner Person versucht und erinnert sich noch mit Schaudern, wie sehr Dr. Shufeldt durch den Biß eines Gila Monsteraus Arizona zu leiden hatte. Im Uebrigen versteht er es vorzüalich, leende Schlangen zu behandeln und -nanch: derselben ganz zahm zu machen. Zu den seltsamsten Ezcmvlaren dietx Sammlung aehört ein erst vor Kur?m aus Neuseeland eingetroffenes, eine ürclopen - Schlange", so genannt, 'eil sie außer ihren zwei regelrechten "'uflcn nrch ein drittes ganz oben am " -vs: bat. Diese Gattung wird leider wilden Schweinen rasch auSgerotUl Verfehlte MaiSvel adlnng. Jüngst wurde wieder .mmal in der Gartenstadt eine Ausstellung eröffnet, nämlich eine von sogenannten reinen Nahrungsmitteln, und bei diesem Anlaß wurde die amerikanische Mensch h:it abermals mit Abhandlungen über die vernunftgemäße Behandlung von Nahrungsmitteln beglückt, allerdings ein stets dankbarer und besonders bei uns noch weit von feiner Erledigung entfernter Gegenstand! Manche der betreffenden Auslassun gen sind recht beachtenswerth, besonders auch diejenigen von Jonathan Periam, dem bekannten Sachverständigen in landwirthschaftlichen Dingen, über die Aufbewahrung des Maises oder Welschkornö von der Zeit seines Einheimsenö bis zu seinem Verbrauch. Es ist dieö ein Thema, welches von weit tragender Bedeutung auch für unseren Welthandel sein kann. Herr Periam ist der Ueberzeugung, daß der amerikanische Mais viel mehr Anklang in Europa finden würde, als er bis jetzt trotz jahrelanger eifriger Agitation gefunden hat, und auch in unserem eigenen Lande die Beliebtheit aller aus Mais bereiteten Lebensmittel sehr steigen würde, wenn er in b e sserem Zustand geboten würde, statt daß man den Kern dumpfig, sauer oder bitter werden ließe. Ich behaupte dreist," fahrt er fort, daß der Mais, der den Winter hindurch in den üblichen weiten Krippen oder Horden und später in den Handelsspeichern aufbewahrt wird, sich nicht in dem geeigneten Zustand befindet, um zu unserer Ernährung verwendet zu werden, ja nicht einmal zum Mästen von Vieh b:sonderö wünschens werth ist. Es ist wahrlich kein Wunder, daß ausländische Consumenten solche Nahrung zurückweisen; rühren doch sogar die Schweine keinen Mais an. der ein Jahr alt ist, wenn man lhnen frischen Mais daneben legt, welcher unmittelbar von den Feldern des Westens im Oktober kommt." '. Weiterhin führt er auö: Der auf die gewöhnliche Weife in unserem Westen ausbewahrte. Aehrenmais erhitzt sich im Winter oder anfangS Frühjahr; die Körner erhalten noch an den Kolben einen bitteren oder dumpfigen Geschmack, und wenn . sie ausgenommen werden, setzt sich der einmal begonnene chemische Proceß auch im gewöhnlichen Getreidespeicher selbst bei ziemlich guter Lüftung fort. Auch für die Saatzwecke ist das nachtheilig, da eS das Keimen verzögert. SamenZüchter pflegen daher den soeben reif gewordenen Mais vor dem Eintritt deS Frostwetters abzunehmen und künstlich zu trocknen. .Unsere Indianer verstanden sich darauf besser, Sie hatten ein besonderes Versahren, die von ihnen als die besten ausgewählten Maisähren in Locher in den Boden zu stecken, mit der Spitze nach abwärts, und ohne, die Schalen abzunehmen. Jedes dieser Löcher hatte Raum für etwa zwei Aushels und war. wenn es zur Trockenheit erforderlich schien, sorgfältig mit Binsen ausgelegt. Darüber wurde dann Erde hoch aüfgehäuft. Solcher Mais ging stets rasch auf. wenn er gepflanzt wurde. Einmal . in - schlechten Zustand gera thener Mais läßt sich nicht mehr gefund" machen. Er liefert auch dumpfiges Mehl, trotz Schwefeln? und anderer Mittelchen, welche nur den oberflächlichen Beobachter täuschen können. . Daher empfiehlt es sich, Lagerhäuser anzulegen, in denen Mais (und auch andere, Nahrungsproducte) in luftdichten Räumen aufbewahrt werden könnten. Das dürfte kaum kostspieliger sein, als das Lagern nach der bisher meistens üblichen Mejboye, Das

n ä'm l i'ch'e Princip, das man renn hinmächen von Obst und Gemüsepflanzen anwendet, nämlich die Aus schließung der Luft, ließe sich in einfächere? Weise auch für Körnergetreide in Lagerspeichern mit Vortheil verwerthen und ist auch, wie oben erwähnt, von den Indianern befolgt worden. Auch würden dann Insekten, wie der schwarze Wibel, ferngehalten. Dabei behielte das Getreide seine natürliche Feuchtigkeit, was für Nahrungszwecke besser ist, als, wenn alle Feuchtigkeit auf künstlichem Wege entfernt wird. Es ist zu erwart:n, daß für derart!gen Mais. resp, für Mehl aus demselden. die Consumenten sowohl im Ausland wie im Inland auch einen besseren Breis zablen würden. Also warum

an dem alten Schlendrian festhalten? Nsch eine lektrischeö Nebel. 5m Laboratorium des AssecurantenAUreaus der Gartenstadt wurden dieser Tage vor verschiedenen VersicherungsCommissionen aus anderen Städten interessante Versuche gemacht, welaze die nacktbeiliae Wirkung elektrischer Ströme auf metallische Röhren unter der Erde darthun sollten und bis zu einem gewissen Grad auch darthaten. Es wurde an einem Apparat im Kleinen gezeigt, daß solche Ströme Eisen und anderes Metall unter der Erde in kurzer Zeit zerfressen, resp. durchlöchern können. Das trat bei eifernem Rohrenwerk, welches viejer Probe unterworfen wurde, binnen 133 Stunden sehr ersichtllck eln. : In der letzten Zeit waren verschied'entlich ' Klagen, darüber eingelaufen, daß Wasserröhren durch den Betrieb elektrisier )Stranenbabnen beschädigt und mitunter bald völlig unbrauchbar wurden, und eben dies war die vauptveranlassung der vorliegenden Ezperimente. Die immer weitere Ausbreitung der elektrischen Straßenbahnen steigert natürlich diesen Uebelstand beständig. Bei allen elektrischen Trolley-Li-nien, welche den Erdboden zur Rückleitung des elektrischen Stromes benutzen, muß man sich auf dergleichen gefaßt halten. Der Strom geht vom Leitstangen-Draht abwärts durch die Leitstanze und den Motor unterhalb deö Wagens, dann in die Schiene und endlich in die Erde. Auf seiner Rückkehr nach der Station aber, wo er erzeugt wurde, sucht der Strom die Richtung zu nehmen, welche den g e r i n g sten elektrischen Widerstand bildet, und gewöhnlich ist dies die Route der Wasserrohren! Die Röhren werden nicht in ihrer ganzen Länge beschädigt, aber jedenfalls und ganz besonders da, wo der elektrische Strom sie wieder verläßt. Am schlimmsten soll die zersetzende Wrkuna sein, wenn die Erde, in welche"die Röhre gebettet ist. erheblich salzhaltig ist. Summa Summarum: Es kann nicht mehr bestritten werden, daß es von großer Wichtigkeit ist, diese wandernden elektrischen Ströme zu reguliren. Es können ihnen andere Leiter geboten werden, als die Wasserröhren. ,, Vorn Jnlanse. In Memphis, Tenn., wurde ein Mann Namens Moses' Fembetz verhaftet, der in Des Moines, Ja., große Unterschlagungen- begangen ha ben soll. Die Behörden in Des Moines sind von dem Fang in, Kenntniß gesetzt worden und Fembetz wird so lange festgehalten werden, bis vom Gouverneuer von Iowa die nöthigen Requisitionöpapiere einlaufen. JnMaineistmanstolzdarauf, daß nur Eingeborene die Namen der dortigen Seen frisch weg, ohne dabei zu stottern, auszusprechen vermögen. Noch schwerer ist das Aussprechen der Benennungen von Seen in der kanadischen Provinz Ontario, wo derartige stehende Gewässer mit den folgenden Namen parädiren: Misquabenishsee, Kashagawigamogsee und Kahwcambejewaganogsee. In einer Zelle des Gefängnisses von Golconda, Jll., wurde an einem Tage voriger Woche Feuer entdeckt, das von einem Gefangenen angezündet worden war und schon vier. Stunden lang gebrannt hatte. Es gelang nur mit Mühe, daö aus schweren eichenen Balken gezimmerte Gebäude zu retten. Von den Gesängenen entkam keiner. Vor mehreren Iahren! brannte das Gefängniß ab, und damals, kam ein Gefangener in den Flammen um. In San Francisco wurde vor einigen Tagen das Testament der kürzlich verstorbenen Millionärin Miranda W. Lu? im Nachlassenschaftsgericht eingereicht. Der Werth der gesammtenj Hinterlassenschaft wird auf 53,000.000 angegeben, doch ist diese Summe wahrscheinlich diel zu niedrig gegriffen. Von öffentlichen Anstalten hat du Verstorbene die folgenden bedacht:, daS protestanische Waisenhaus mit. 52000; daö Old People'S Home mit $5000; Pacisic Hebrew Orphan Asylum and HomeSociety mit $5000; daö Krankenhospital und die Schule für Krankenwärter mit ' $5000; die Ver. ..jüdischen , Wohlthätigkeitsgesellschiften von Chicago, Jll., mit $1000, welche Summe zur Stiftung eines Krankenbettes im Michael Reefe Hospital daselbst verwendet werden soll: die öffentliche Zibliothek im -Dorfe Chepachel. R. I., mit $500; die Congregational Kirche in demselben Orte mit $500; die Ver. WohlthätigkeitsGesellschaften von San Francisco mit $5000; die Congregational-Kirche in North Scituate R. I., mit $500; das California Heim für die Pflege und Erziehung , von, schwachsinnigen Kmdern in Glen Ellen,' Sonoma County, mit $5000. Außerdem hat Frau Lux die Zinsen eines gewissen Theiles des Nachlasses .für Kindererziehung, soweit dieselbe in Kindergärten und Handfertigkeitsschulen gefördert wird, ausgesetzt. Nach den der Biadstreetschen Agentur zuaeaangenen Berichten

URTliiWlt&MSI

vezissert sich die Zahl de? Bankerotte in den Ver. Staaten in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf 9251, gegen 11,140 in der entsprechenden Periode des Vorjahres, eine Abnahme von 1889 oder 17 Prozent. Trotz dieser Abnahme ist die Zahl de? Bankerotte immer noch abnormal hoch und wurde nur im vorigen Jahre übertroffen. Die nächste höchste Zahl der Bankerotte ereignete sich in 18S5 mit 8433. 1839 mit 8334 und in 1834, einem Panikjähre, mit 8302. Die Gesamtoerbmdlichkiten der' ll'r::7. bezifferten sich auf 934, ge gen $327,275,10) irr. Vorjahre, eine Abnahme von 63 Prozent, die Gesammtbestände waren. $159,707,031, gegen $227,373.231 im Vorjahre oder etwa 25 Prozent weniger. Das Verhältniß der Bestände zu den Verbindlichkeiten, welches in den ersten neun Monaten des letzten Jahres 70 Prozent betrug, ist somit auf nur 54 Prozent gefallen. Für die Hopfenbauer an der Pacisic-Küste sieht es in diesem Jahre recht trübe aus, da sie ihr Produkt, obgleich dasselbe vorzüglich gerathen ist, kaum zu 5 Cent das Pfund verkaufen können. Dieser niedrige Preis deckt kaum die Kosten des BklückenS und der Verpackung, und einige Hopfenbauer sollen beschlossen haben, die Ernte gar nicht einzuheimsen. Daß der Mangel an Nachfrage nur der Ueberproduktion zu verdanken ist, liegt auf der Hand. Weil der Hopfen in den letzten Jahren einen guten Preis hatte und dem Hopfenbauer einen guten Gewinn abwarf, wurden viele Farmer dazu verleidet, Hopfen zu ziehen. Nach diesem werden vielleicht zwei Drittel den Hopfenbau aufgeben und wird dann nach ein paar Jahren wieder Mangel eintreten, wie wir dies in den letzten 10 Jahren verschiedene Male erlebt haben. Der Vorrath an der pacifischen Küste wird auf 150,000 bis 165,000 Ballen berechnet, und der schlechte Markt ist nicht nur für den Hopfenbauer eine empfindliche Schlappe, sondern ein Verlust sllr die ganze Küste. Nur etwa 8000 Ballen werden dort verbraucht; der Rest geht nach den östlichen Staaten und Europa und bringt in guten Jahren ein schöneö Stück Geld" über die Berge. Zwischen dem Ehepaar FranciZ und Josephine de Lucie, die in der ersten Etage eines Flathauses in New Aork wohnten, kam es kürzlich zu einer furchtbaren Scene, die zur Folge hatte, daß Frau de Lucie lebens gefährlich verletzt, im Hospital darniederliegt, während der brutale Ehemann vor die Schranken des Polizeigerichts geführt wurde, wo man ihn unter $5000 Bürgschaft stellte. Der Arrestant ist ein hochgewachsener Mann mit pechschwarzem Haar und Schnurrbart, von jähzornigem Temperament und eifersüchtig wie Othello. Sehr häufig während der letzten Zeit waren die Nachbarn Zeugen von heftigen Auftritten zwischen den Eheleuten gewesen, und die aufbrausenden Bemerkungen deö Mannes hatte man in allen Stockwerken deS Hauses vernehmen können. Aber die früheren Streitigkeiten waren doch nur geringfügig aegen den erwähnten Zwist. Es schern, als ob de Lucie seiner Frau wiederum eheliche Untreue vorwarf, und heftige Worte tönten aus der Wohnung, bis plötzlich laute Schreie der Frau, daS Klirren zertrümmerter Fensterscheiben und ein dumpfer Fall vernommen wurden. Der brutale Mann hatte seine Gattin zum Fenster hinau in den Hofraum geworfen, wo die Aermste stöhnend.unfähig sich zu rühren, liegen blieb. Frau de Lucie fand Aufnahme im Roofevelt Hospital, wo eine Untersuchung ergab, daß sie einen Bruch beider Beine erlitten, den rechten Unterkiefer gebrochen und ihr! Schulterblatt verrenkt hatte, außerdem zeigte ihr Gesicht eine tiefe Wunde und sie hat möglicherweise noch innere Verletzungen davongetra--gen. Die Hospital-Aerzte halten ihren Zustand für höchst prekär. Vom Anölanvc. Zwei badische Weinfälscher, haben dieser Tage den wohlverRenten Lohn erhalten, der Weinhändler Nax Herrmann von Oberkirch und dessen Brude? Emil He?rmann. Die beiven haben die Weinfälscherei in großsrtigem Maßstabe betrieben, indem sie u. A. Wein mit Wasser, Zucker und Hefe vermischten und dieses Zeug als billigen Naturwein verkauften. Der hauptfälscher war Max.Herrmann; er stellte. Anfangs 1894 11,781 Liter ttunstwein in der Weise her, daß er einem Hektoliter Wasser 40 bis 45 Pfund Zucker und 8 bis 16 Liter Hefe beimischte, in der Absicht, dieses Zeug mit saurem Seewein zu verschneiden und als billigen Wein zu verkaufen. Ferner fetzte er im Herbst 1893 einem großen Theil seiner Weine Zuckerwasser zu. und zwar auf 6 Hektoliter Wein 1 Hektoliter Zuckerwasser. Endlich färbte er im Jahre 1893 230 Hektoliter Weißwein mit 230 Liter Kirschsaft, um ersterem die Schillersarbe des Weißherbstes zu verschaffen. Die Strafkammer verurtheilte Max Herrnzann zu 1 Jahr 7 Monaten und dessen Bruder Emil Herrmann zu 3 Monaten Gefängniß. Einen entsetzlichen Tod hat in einem Hotel zu Hannover die auZ Rumänien' gebürtige Sängerin Nina Banciu gefunden. Sie hatte im leichtesten Negliges, nur mit' Nachthemd und Frisirmantel bekleidet, beim Haarbrennen auf den dabei benutzten Spiritusapparat neuen Spiritus nachgegossen. Dabei siel der Apparat aus ihren Schooß. Natürlich stand sie bei der leichten Kleidung sofort in bellen Flammen. Ihre Gesellschafterin xxx suchte diese mit einem Laken zu löschen und stürzte sodann unter furchtbarem Geschrei auf den Corridor. DaS dadurch ) herbeigerufene Hotelpersonal machte gleichfalls Löschversuche. Die verunglückte erlag indeß, obgleich sosort ein Arzt zugezogen und sie m'S Krankenhaus geschafft wurde, noch in der Nacht ihren Wunden.. Der Anarchist und Lew meiste? Case?io's. Advocat Gori cn

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D?. August Kvuig'ö WÄWVAG? Tr-$ZL.

Gegen Dyspepsie Uebelkeit, Diese so gewöhnliSen Krankbelten haben SanereS Aufftoheu, u.s.w. jhren Ursprung Magen, rer Magen. " n 1 saft hat mcht die zur gesunden Verdau ung der Speisen notöwendigen Eigenschaften und eine aLgemeine Schwäne des MagenS tritt ein. Dr. August König'ö Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Biliöse Beschwerden bekunden ein Trägheit des Auö-scheidungs-OrganS der Leber und Unregelmäßigkeit in den Funltionen der rersiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten Organe. 5enn ein Uederfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten 1 f 1 (ft A C 1 AMAM lMAf4l C V Af KlXafl CVs M P . t. W 4 . m

J&l Jakobs dDcI Heilt Rheumatismus. Neuralgie. RüSenschmerzen, Verletzungen.

cananv, der sich in Lugano aufhält, am seiner Zwangseinschiffung nach irgend einer öden Insel zu entgehen, wäre neulich Abends auf ein Haar das Opfer? eines. Attentats geworden. Ein unbekanntes Individuum, welches Gori jedoch als einen italienischen Polizeibe amten erkannt haben will, schoß auS nächster Nähe einen Revolver auf ihn ab. Die Kugel verletzte Gori leicht am Unterleib und durchlöcherte ' zweifach Rock. Weste und Unterkleider. Gori antwortete seinerseits sofort mit zwei weiteren Schüssen, welche aber den in der Dunkelheit Fliehenden nicht erreich ten. Die Daho me Amazonen, welche im Berliner Panoptikum zu leyen sind, schemen m der. Cultur recht beachtenswerthe" Fortschritte zu machen. Im Anzeigentheil einer Berliner Zeitung findet sich nämlich fol.gende Warnung,": Hiermit warne ich Jedermann, meinen drei Frauen, den Amazonen Vanjah, Kemmah und Messt, weder Geld noch Geldeswerth zu leihen, da ich für nichts aufkomme. Alphah, Fetifchmann des . Amazonen corps des Exkönigs Behanzin von Dahomey, z. Z. Passage - Panoptikum.Auf den Badecommis. sär in Schlangenbad, Oberst z. D. v. Jhlenfeld, wurde ein Attentat verübt. Der frühere Ortspolizeidiener Hoßfeld, der aus irgend einem Grunde Haß gegen den Eurdirector hegte, lauerte ihm am Abend mit geladenem Revolver auf und versuchte ihn zu erschießen. Das Versagen des Revolvers und die Gei - stesgegenwart'des Bedrohten, derz dem Verbrecher die Waffe entriß und ihn niederschlug, vereitelten das Vorhaben. Hoßfeld, dem es in der Dunkelheit ge lang, zu entfliehen, wurde bald verhaf tet und erhängte sich im Gefängniß. r .Erkenne Dich selbst!Diesen berühmten Spruch deS griechi schen Weisen hat der in Debreczin er scheinende Szabadsag- beherzigt. DaS genannte Blatt schreibt nämlich in einer seiner jüngsten Nummern mit Bezug auf den hygienischen Congreß unter Anderem Folaendes: .Aber was wir mit den Congreßmitgliedern gethan haben, das übertrifft Alles, was wir biS jetzt an Unwissenheit, Ungezogenheit und Dummheit geleistet haben. ' Man könnte sagen, wir haben uns selbst übertrosfen.obzwar wir dies kürzer und kräftiger damit ausdrücken können, daß wir sagen: Wir sind Rindvieher!" (Ungarisch wörtlich: Marhak vagy unk!") Vor Kurzem trat Jung frau Henriette Seiler aus Schaffhausen ihr hundertstes Lebensjahr an. Sie ist die Tochter deZ 1820 verstorbenen Johann Heinrich Seiler, Vogtrichter. Geboren den 15. September 1795, lebte sie seit vielen - Jahren bei ihren Verwandten im Aargau, gegenwärtig in Baden, seit 15 Jahren völlig erblindet. Auch ihre Mutter erreichte daö Kode Alter von 92 5kabren. u ' Ein außergewöhnlich großer Granitstein im Gewicht von ca. 26.000 Pfund wurde bei Travemllnde aus dem Fahrwasser der Trave durch die Baggerschlffe' entfernt und nach Lüteck transportirt; . dort wurde der Steinkoloß mittels KeS 100 TonsKrahns aus dem Wasser gehoben und auf die Quaimauer gelegt. DaS Stewungethün findet viele Bewunderer. ...... Auf der Insel Sachalin an ' der ostsibirischen Küste wurde ein Petroleumlager entdeckt dessen Ergiebigkeit in den ersten Tagen 76,000 Pud betrug. Der voreinigen Wochen mit Hinterlassung bedeutender -Ver-pflichtungen aus dem Baufchwindel nach England geflllchtete Guido Löwy, in Berlin Unter den Linden 15 wohnhaft, ist in London ve?haftei worden. .Die Nichte Löwys,,mit der er jährelang ein mnmes Verhältniß unterhalten hat, ist ebenfalls festgehalten worden. Dieser Thatsache ist e3 zu verdanken, daß man die Adresse LöwyS'in London erfahren hat. da die an die Nickte gerichteten Briefe reichlichen Aufschluß gegeben haben Die historische Domlinde zu Braunschweig, der Sage nach von Heimich dem Löwen gepslanzt. ist bei völliger Windstille in sich züsam!nen;estürzt und hat damit ihr -viel-' hundertjähriges - Leben beschlossen. Sie' war durch und durch morsch.' Die Reste werden zur Verfügung deö Regenten oufbewahrt. Unbekümmert um daS Geschrei der Gegner hat die Stadt Naumburg die Klaviersteuer eingeführt. 20.000 Einwohner -.zählt kcaumburg; über 100 musikalische Instrumente hat die amtliche Zählung ergeben und das bedeutet für den städ tischen Gememdes'ackel eine' Gesammt' ewnzbme von üb:r 10,000 M." sfür di.5 Klavier 10 M.1

Zermalmten und ganzen Cokezu haben bei der Ind'polis Gas Co.

Marktbericht. X Wholesale.Preise. Grocerie. Zucker: Harter $5.60. Guter gelber $4.35. Gewöbnl. selber S3.91.

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ndiana Tnbüns st daö einzige Blatt in Sndiana, totU HeS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht de? Plntokratte vertritt. U Organ des Bolkeö und nicht einer Partei oder Parteiin teressen kämpft sie unentwegt str Freiheit .Recht auf allen Gebieten des Lebens. . Die Arbeit des volles ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken vir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur sreude- : bringenden Luft, statt zur niederdrückenden Last machen. , Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eö als moralische Psticht empsinde, Leser d 3sfcten Tribüne in sein Das reichZaWge Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterZaltenden LeseKoffes. ' Der Abonnements Preis der täglichen Tribune ist 12c, des SonntagSblattö Je, beider zusammen 13 (?ts., per Woche ooer u Vif9 per vionau Durch die Post versandt, kostet Kai Tageblatt 93, das Sonntagöblatt $3 per Jahr, beide zusammen 00 in Vorausbezahlung. rneKsKchM aller Art werden rasch und billig ansgeführt. Eintritts Zarsen, Quittungen. doustitUtiSIrL, Nechnungeu GeschSftskÄrte, SsiefZöpfe. Zirkulare. Vrogramse n. s. w für Geschäftsleute und Vereine werd geschmackvoll autzeföhrt V WE. ZvdiZVSdsltt. SÄ. !i vm s? MD EiS! Eis: EiSk Sir (enfifeen lal Toutzon.Eye für dlief. crunn o üt an ufere ftattten. ftfc S Jbre stcupon, bevor da Si aelterrt wird. Ta wir einen auten Corratb uonau fccflfcea. so ftabtoir In tt Le , folgrabcrn rjrrifca 1 ersauf ca t :100ttl Z00 f5 i einer pieferu c perl? st ivbt,,0c,d in etukr?ikikrar . I bi X fd t einer l'tcftrsafl 17c - 000 uu mtix ta cintT PUftr Uc. , MMMM I CDU."Ü- IXC50 Dxd

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