Indiana Tribüne, Volume 18, Number 20, Indianapolis, Marion County, 8 October 1894 — Page 2
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nliana Tribüne w - Erscheint Täglich und OonntagS. T! täglich .TriSüne" kostet durch den Träg Dffentt er oche, die Gonntaß8,,'tit6ant- 5 senil per Ooche. Beide zusammen 1b Cents oder II Statt per Vlsnat. Per Post tuzesjiZt in Vor TAd4Vlug fc' per Jahr. Olstce : No. 18 Süd Aladaa Str. ÄndlanapottS, 2nd., 8 Oktober '94 TU Waffe der Massenmörder. Seit den anarchistischen Attentaten, so führte vor einiger Zeit der Sachverständige für Sprcngtechnik, Ingenieur Hugo Münch, im österreichischen Inge-nieur-und Architektenverein aus. ist das meist angefeindete Sprengmittel das Dynamit. Vergebens fragt sich der Fachmann nach dem Grunde dieser Anfeindung. Der genannte Ingenieur kann ihn nur darin suchen, daß der La mit dem Worte Dynamit gewöhnlich alle kräftigen Explostostoffe, unbekümmert um deren Zusammensetzung, bezeichnet. Keiner der wüthenden Dynamitgegner denkt daran, daß auch vor Anfeindung der modernen Explosivstoffe Sprengmittel - Attentate verübt tvorden sind. Im Jahre 157? wurde in Edinburg das Haus, in welchem sich Lord Darnley. der Gemahl der Königin Maria Stuart, befand, in die Luft gesprengt. 1625 wurde ein Attentat gegen König Jacob den Ersten und das englische Parlament noch in letzter Stunde vereitelt. 1800 wurde in Paris die sögenannte Höllenmaschine zur Explosion gebrächt und 1853 gegen Kaiser Napoleon den Dritten das Orsini'sche Vombenattentat verübt. Bei allen diesen Attentaten wurde Schießpulver verwendet. Selbst die Attentäter der neueren Zeit verwendeten nur in wenigen Fäl!en Dynamit. Das Attentat am 13. März 1831, dem Alexander der Zweite zum Opfer fiel, wurde mit einem dem Hellhoffit ähnlichen Explosivstoff verübt.'' -Ravachol und Genoffen verwenbeten "Pikratpulver. Die Nachfolger Raoachols, Vaillant. berüchtigt durch dad Attentat auf die Deputirtenkammer, und Henry, dessen Bombe 20 Personen verwundete, bedienten sich des Pikratpulvers. In Barcelona wurde die Katastrophe im Theater Liceo mit ewer Dynamitbombe herbeigeführt. Äe! den Bombenattentaten in Paris in den Hotels Saint - Jacques und ilenalssanre wurde Ptkratpuloer verwendet und der beim Attentat zu Rom verwendete Stoff ist noch nicht bekannt geworden. Die Dynamitgegner verlangen, daß , das Dynamit durch einen anderen Explosivftoff erfetzt werde. Was wäre damit gewonnen? Es ist jedenfalls nicht möglich, einen Sprengstoff zu er5euen, welche? für verbrecherische Zwecke ungeeignet ist. mit dem sich aber in der Hand des friedlichen Arbeiters bedeutende Wirkungen erzielen lassen. Die Anarchisten würden sich ferner auch die neuen Sprengmittel zu verschaffen . buchen. . Einige wieder verlangen, daß n Sprengmitteln, um sie kenntlich zu achen, ein penetranter Geruch gegeben rerde. Penetrant riechendes Dynamit, n einerEifenkugel eingeschlossen, würde iber auch der fernsten Nase nicht auffallen, und dann kann man doch den :imen Bergleuten nicht zumuthen, daß st: mit einem solchen Sprengstoff arbeiim sollen. Dem Verschleppen und UnErschlagen des Dynamites wird am sichersten durch strenge Überwachung der Arbeiter und Personen, die mit Dynamit- Hantiren, vorgebeugt. Die Magazine sollen einbruchsicher gebaut werden.' Daß nämlich die verheerenden Wirkungen bei einer Explosion des Magazins bei starker Bauart desselben größer seien, hat die Erfahrung nicht lestätigt. Derzeit darf das Dynamit nur in ganzen unerösfneten Packeten, die ca. 25 Patronen fassen, verkauf! 'vcrden. Leute, die weniger brauchen., rerkaufen dann den Rest heimlich, oder' entledigen sich seiner in einer die öfsentliche Sicherheit manchmal gefährdenden Zorm. Allerdings,' auch' wenn noch so sirenge Vorschriften in's Leben gerufeu ioerden, die Anarchisten werden doch rieft verhindert werden, SprengstoffUttentate zu verüben. ES gibt Hunderte ton Recepten, nach , denen Sprengstoffe selbst von Laien erzeugt werden könrm und, wie dies u. A. der Wiener Anarchiftenproceß dargethan hat, auch herae'ellt werden. Eine Erschwerung der Bedingungen bezüglich der VerWendung deö Dynamits würde das Baugewerbe und - den Bergbau schwer schädigen, ohne in Bezug auf die im.e'rwährende Gefahr, die durch AnarListen droht, etwas zu nützen. , Uebris.ens braucht' der ; friedliebende Bürger nicht zu erzittern, wenn er von Dynamit - Diebstahl liest. Das gestohlene Dynamit wird vielfach nur zum Fischsang verwendet oder verknallt. Münch hat in den letzten 10 Jahren so ziemlich clle in Oesterreich aufgefundenen, von Anarchisten hergestellten Sprengbom-l-en in Händen, gehabt;, die überwieC.ende Zahl derselben war mit SchwarzPulver, Pulverfürrogaten, Pikraten oder anderen chemischen Gemengen ti plosiver Natur versehen. 4SpU UltUtx9 Rettungsböten. Die Elektricität, dieses Mädchen sür Alles, spielt bekanntlich als Beleuchtungömttel für die Seezeichen eine große Rolle Neuerdings, ist. sie in eiiv ErfindüIz des ' Corvettencapitäns ß. D. Melln' in. Kiel auch - in den Dienst der Rettungsmittel, fahrender Schiffe gestellt worden Meller's elek, irisch beleuchtete Rettungsboje besteht aus einer sufrchim Wasser schwimmenden Stange mit Laterne, deren kräftigerem untern Ende angebrachin Schwimmer' den Accumulator aus nimmt,- von dein aas. die Leitungswähte fcuich die hohle Schwimmstange jur Laterne hinaufgeführt sind. - Zur Erzielung größerer Sichtbarkeit 'wird ix Laterne. vou'Fine'm-äbncben. über-
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tii& Z'ät K&atgScoje wird die Einrichtung durch Anbringung eines mächtiaen. die Stanae' umaebenden Rettungsgürtels. Dem Uebelstande, daß durch Zerren der Verunglückten am Gürtel die Stange mit der Laterne auf das Wasser nieoeraezoaen uno 0 unsichtbar werde, ist recht gejcyctt vurcy Anbringung eines Cardinischen Gelenkes zwischen Gürtel und Stange begegnet. Zwischen Gürtel und Stange II - - w v . , , , ist ferner ein Rlngnetz so emgejpannk, daß man darin wie in einem Korbe Tihtn kann. Unterhalb der Laterne ! befindet sich eine Einrichtung zur Auf- j bänauna aukenvoros. 10 zwar, van durcb urückzieben, eines HebelS die Boie unmittelbar in der richtigen Stellung zu Wasser aelassen werden kann. Der Erfinder gibt auch eine einfache Construction an für die gleichzeitige Aussetzung mehrerer Bojen von der CommandovrUcle au. Je nacy der Gröke vermag die Boie- zwölf und mehr Menschen zu tragen. .Die Accu-mulatoren-Batterie soll bei sechs Kerzen Lichtstärke für 24,Stunden Brennzeit ausreichen.' Da 'Handausschalter vorgesehen sind, würde' die 'Lampe zwei bis dre: 'acytt vrennen können.. x)t Stanae bietet Geleaenbeit. .Hilfsmittel für die sich Rettenden anzubringen, wie Signalpfeifen eme.Wasse gegen Ha:fische, etwas Proviant ny.Dergi. aicci ler's Vorschlag ist auch 'hinsichtlich der Einzeltheile reislich, durchdacht - und vertrauenerweckend. Ein. AedurfNlk für Sicherheitsvorrichtungen - . dieser Art liegt Mifellos. vor, denn gegenwärtig fehlt eL nicht selten,' selbst auf großen Schiffen,- an ausreichenden, schnell', zugänglichen . Rettungsmitteln selbst der) primitivsten Art.. .Ihren Zweck werden. Meller's Rettungsbojen aber nur dann erfüllen, wenn sie nicht nur beschafft, und ' angebracht,' sondern auch sorgfältig unterhalten und häufig fowie regelmäßig auf Brauchbarkeit geprüft werden. Ebenso wie bei der Beleuchtung der Eisenbahnwagen! lie gen bei den Seezeichen Gas und elek-' irisches Licht im Kampfe. Leuchtbojen mit Gasfüllung hab.'n sich als Seezeichen 'vorzüglich bewährt. Gaöhälter ist der verankerte Bojenträger; die Laterne thront je nachdem unmittelbar darauf oder auf einem Zwischengerüst. Damit die Tag und Nacht brennende Boje monatelang ohne Gaserneuerung sich selbst überlassen werden kann, ist der Gasorrath auf einen hohen Druck zusammengepreßt Ein Gasdruckregler führt das Gas der Flamme stetig unter demselben geringen Drucke zu, gleichgültig ob die Spannung im Behälter groß oder klein ist. Bald nach der Einführung hatte man mit der Scbwieriakeit zu kämvken. dak heftiger Wogenanprall an die Boje u. a. den Gaszufluß zur Flamme unterbrach ; geschah dies auch nur auf Bruchtheile einer Secunde, so war doch die Laterne erloschen und der ganze Zweck, die Boje von Füllung zu Füllung sich selbst überlassen zu können, verfehlt. Dem half eine ebenso sinnreiche wie einfache Maßnahme einfür allemal ab.- Ueber der BrennerLffnung. im Bereich der Flamme, brachte man einen Platindraht an; hört nun die Gaszufuhr auf. so glüht der Draht lange genug nach, um das nachströmendeGas sicher wieder zu entzünden. Bojen dieser Art schwimmen in großer Zahl als Wahrzeichen deutscher Intelligenz und deutschen isewerbfleißes auf den Meeren der ganzen civilisirten Welt. Ccr Stampl um d! Klikapoo-Rtstt, varion. Aller Voraussicht nach wird im kommenden December in den Hallen deö Eongreß zu Washington ein ererbitterter Kampf um den Besitz der L00.000 Acres umfassenden Reservation der Kickapoo-Jndianer,, welche demnächst zur Besiedlung eröffnet werden soll, entbrennen. Auf der einen Seite stehen zahlreiche Ansiedler des Territoriums Oklahoma wie der angrenzenden Staaten, welche auf Grund des Heimstättegesetzes Land in der Reservation aufzunehmen beabsichtigen, und auf, der anderen die großen Herdenbesitzer.. welche dieselbe in ungeheuere Viehweiden umzuwandeln im Schilde führen. In der verflossenen Session ist dem- Eongreß bereits eine Bill unterbreitet worden, der zufolge das Land auf öffentlicher Auction an den Meistbietenden verkauft werden' soll. In dieser Bill, welche den Eongreßmann McRae zum Vater hat, crblicken die Ansiedler eine legislative kNaßnahme.welche angeblich ausschl'.eßlich den Interessen der Herdenbesier dient, denn die Letzteren hätten eine Combination geschlossen, um auf der Auction die axnxt Ansiedler zu überbieten und sich in den Besitz der höchst werthvollen Ländereien zu setzen. Daß die großen Herdenbesitzer mit lüsternen Augen auf die Kickapoo-Re-servation schauen, kann nicht .Wunder nehmen, gleicht dieselbe doch einem ungeheueren Park, welcher für WeideZwecke wie geschaffen ist. Längs der Westgrenze.welche gegen Südwest sanft abfällt, fließt der South Canadian River dahin, an dessen linkem Ufer daö Land so humusreich und fruchtbar ist, wie der beste Boden in Illinois. Die ostlichen und mittleren Theile der Re servation sind hoch gelegene Prairien mit zahlreichen Gehölzen. Diese Gejhölze sind von reizenden Thälern un terbrochen, )ie, mit reichem, süßem Gras bestanden, die herrlichsten Weidegründe abaeben. An der Ostgrenze, wo die Reservation an die Besitzungen der Sac- und Foz-Jndianer stößt, gibt es nur wenig Gehölze, doch eignet sich has Land, ganz vorzüglich zu Farm kwecken In den Wäldern der Reservation wachsen, die besten Nutzhölzer wie verschiedene Arten von Eichen, Walnuß, Hickory ü. f. w. Vierfüßiges und geflügeltes Wild kommt !n 'Masse vor und an wilden Thieren gibt es in den dichten Wäldern, außer dem ZCoyote und dem Wolf, auch Paniher. . .Von den gegenwärtigen Eigenthüenern, den Kickavoo?kndianer. wird dieser herrliche ftfcch Erde so aut vi,
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sar rnqr ausgenutzt. Dlese Rotyjäute sind ohne Ausnahme faules Ge findel; sie bestellen wohl etwas Land mit Mais, allein an das Jäten des üppig wachsenden Unkrauts decken sie nicht, so daß .sie nur sehr geringe Erniten einheimsen. ' Auch PeanutZ pflan zen sie. allein diese Pflanzungen werden, ebenso vernachlässigt und bringen daher nur geringe Erträge. Ihre Nachbarn, die Pottawamies, dagegen sind höchst erfolgreiche Farmer, die.es mit Fleiß und Ausdauer zu einem nicht unbedeutenden Wohlstand gebracht haben. Ueberhaupt sind die Kickapoos von den übrigen Stämmen' öes Territoriums grundverschieden. Der Kickapoo begnügt sich mit einem Häuschen, das selten mehr als 15 bei 20 Fuß mißt und 8 Fuß hoch ist. Nachdem starke Pfosten m die Erde gerammt und dieselben oben mit Querhölzern verbunden sind, werden die Wände in der einfachsten Weise aus jungen Weidenbäumchen und ein Giebeldach aus Binsen hergestellt. Der Feuerherd wird in dem festgestampften Lehmfußboden ausgehölt und an drei Seiten des bescheidenen Raumes aus Weidenruthen und Pfosten, in der Höhe eines gewöhnlichen 'Tisches, eine Art von Platform hergestellt, welche dem Ex-Krieger und seinen Squaws als Lagerstätte, als Tisch, als Vorrathsschrank und als Hundezwinge? dient. Bei dem milden Klima genirt es die Bewohner nicht, daß die Lust durch ungezählte Ritzen freien Zutritt hat. Während der größten Kälte werden die Ritzen mit Vinsenmatten.welche die Squaws mit großem Geschick slechten, verdeckt und das Nest behaglich gemacht. Die Thüröffnungen dieser primitiven Hütten schauen stets nachOsten, da der Kickapoo von dort die Lebenskrast kommend wähnt. In seiner Kleidung ist er mehr als bescheiden. Ein Paar LeggingZ. ein baumwollenes Hemd und eine wollene D:cke genügen ihm. ein Hut ist sein größter Stolz. K)Jt dem Schulwesen sieht es in dem Territorium schlecht aus. denn die KickzpooZ sind nicht blos saul, sondern -le halten es auch für eine Schande, sich das Wissen der Weißen anzuemnen. aus diesem Grund sucht der Kickapoo, dessen Kind etwa zur Schule geht, diese Thatsache, wie ein Verbrechen zu verheimlichen. Daß die Tage dieses Stammes gezählt sind, wenn die Reservation erst für die Ansiedlung ge öffnet ist. liegt auf der Hand. OenttinnühigeS Gegen öbel riechenden kl t h e m, Ursachen übel riechenden Uthems sind Krankheit der Zähne und bes Zahnfleisches, Mangel an Zahnpflege, schlechte Beschaffenheit der Säfte, schlechte Verdauung. Kranke gähne müssen ausgezogen, ausgesüllt oder sorgfältig mit Essenzen auf Baumwolle gereinigt werden. Gegen schlechte Säfte, welche fauliges Zahnfleisch erzeugen, sind Pflanzenkost, Säuren, Bäder und Bewegung angv?eeiat. Ein besonderes Mittel gegen ! Übelriechenden Athem ist ' ein Absud von Salbeiblättern, Brunnenkresse, etpas Borax und Myrrheutinktur. Zur zeitweiligeri Beseitigung des Uebels kann man auch Zimmet, Gewürznel jken, Calmuö kauen, oder Pfessermunzkllgelchen essen. Um einen üblen Geruch aus dem Mund: zu verdecken, verwendet man endlich die bekannten Ca rhou-Tabletten, unter welchen die Prince-Albert-Cachous die beliebtesten sind. Reinlichkeit im - Allgemeinen, häusiges Ausspülen des Mundes mit lauwarmem Wasser und Putzen, der Zähne mit einer nicht zu scharfen Zahnbürste und Zahnpulver oder Zahnseife ist selbstverständlich. Geplatzte Kartoffeln werden bekanntlich besonders gem auf den Tisch gebracht, indessen bleiben die Wünsche nach dieser Richtung hin häusig. unerfüllt. Sollen Kartoffeln ihren feinsten Geschmack erreichen,' so wasche man sie erst unmittelbar vor dem Kochen, setze sie mit kaltem, leicht gesalzenem Wasser an, lasse sie darin halb fertig kochen, ersetze- dann dieses Wasser durch siedendes ebenfalls gesalzenes, und lasse hoch auflochen. Sobald die Kartoffeln weich sind, schrecke man den Sud mit einem Löffel kalten Wassers ab; so behandelt, platzt jede Kartoffel, behält aber trotzdem ihren höchsten Wohlgeschmack. Zur Verjüngung deö Hühnerbe st ands empfiehlt es sich, alljährlich den dritten Theil desselben durch junge Hennen zu ersetzen. Die jährliche Eierproduktion einer Henne steigert sich bis einschließlich deS dritten Lebensjahres, vom vierten an nimmt dagegen die Zahl der Eier ab. Man schlachte die Hennen also, bevor sie das vierte Lebensjahr erreichen, und zwar kurz vor Beginn der Mauser (als Suppenhuhn) oder bald nach vollendeter Mauser (Brathuhn). Natürlich müssen die Thiere während und nach der Mauser sehr reichlich gefüttert werden. Hennen, welche vier Jahre und mehr alt sind, bringen nicht die Futterkosten fin. Für die abgehenden Hennen stellt man ebenso- viele im letzten Frühjahr erbrütete junge Hennen ein; ist man auf Zulauf angewiesen, so besorge man denselben im Anfange des Winters, nicht aber erst im folgenden Frühjahr, weil man dann mit den Vei den Züchtern und Händlern zurückgebliebenen geringeren Thieren sich begnügen muß.' Man wähle solche Hennen aus, die vonFrüh--brüten stammen;' die im Sommer , erbrüteten Hühner stehen hinter jenen stets erheblich zurück. Für die. Erzielung hochfeinen Tafelobstes ist neben der Culter auch die Art deS PflückenS von größter Bedeutung. Das wissen die großen Obstzüchter wohl, aber , die Grundsätze, nach denen sie verfahren, sind in den Kreisey kleinerer Gartenbesitzer weniger bekannt. Und doch wür den sie ihnen nüften, da durch richtiges Ernten der Werth der Waare, namentlich der Aepfel, bedeutend trhöht'wird. SMöst ksmi Srundlad m Be
tracht, daß man felne5 Tafelobst' am früben Moraen. ehe die Sonne den
Tau aufsaugt, pflücken und dann am ' schattigen Orte trocknen laijen pure. Außerdem sollte die Ernte nur bei klarem. trockenem Wetter vorgenommen werden. Die Beachtung viejer ircegern , träat unaemein viel zur Erbaltuna des Aromas und der Farbenfrische des Obstes bei. Werner muft bei seinen Tafeläpfeln der Zeitpunkt der Reife genau abgepaßt werden. ' Ueberreife Aepfel verderben leicht. Wird die Frucht dagegen zu früh gepflückt, so runzelt die Schale, das Aus eben wird unansehnlich und auch die Haltbarkeit bee ntracktlat. Den richtigen ettpuntt kann man am besten abpassen, wenn man den Avfel am Baume ersant uno ohne Anstrengung eine halbe Drehung mit der Hand ausführt. Löst sich dann der Apfel vom Stamme, so war er gerade pfluckreis. Sonst laßt man ibn weiter am Baume reifen. Diese Verhaltungsmaßregeln sind einfach. rhre Beachtung wird aber durch Ha:rbarkeit und gutes Aussehen der Fruchte reichlich belohnt. Vetroleum als Wafchmltt e l. Die Art und Weise, mit Erdöl zu waschen, ist verschieden. Man lege die schmutzige Wäsche trocken in den Kessel, gebe eimerweis kaltes Wasser darüber und setze jedem Eimer von etwa 20 Quart ein Pfund feingeschnittene Seife und zwei Eßlöffel voll Petroleum zu. Dann wird die Wasche ins Kochen gebracht und muß sie eine halbe Stunde, eher länger als kürzere Zeit, langsam fortkochen. Aus dem Kessel genommen, hat man dann nur nocb n'ötbia. sie nach etwa vorhandenen Flecken durchsehen zu lassen, denn die Wäsche selbst ist vollständig rein. Hierauf wird sie noch einmal in eine schwache Seifenlauge gethan, ausgewaschen und geblaut. Viele Lamen geben sie nicht einmal mehr in eine Seifenlauge, sondern lassen sie einfach heiß brühen, kalt fchwenken und bläuen. Eine andere Methode mit Petroleum zu waschen ist folgende: Man weicht die Wäsche am Vorabend des Wäsche tags in kaltes Wasser ein; den folgen den Morgen bringt man Seife und Petroleum in dem Verhältniß wie oben angegeben zum Kochen und läßt diese Mischung erst eine Weile kochen ehe man die gut auögerungene Wäsche hinein gibt, die man dann ebenfalls eine halbe Stunde kochen läßt. Petroleumgeruch bleibt an der Wäsche nickt haften. Man gebe aber ja das Erdöl in jeden Eimer mit Wasser und rllbre aut um. Wenn man dasselbe später in den aefüllten Kessel schüttelt. aibtlk ein Loch, wo es hinfällt. Sehr fckmudiae ' Wasche. Kuchenhandtucher. Arbeiterhemden, brauchen einen Löffel Erdöl mehr auf 20 Quart Wasser. Seife bleibt das qleiche Quantum. Auch bunte Wäsche läßt sich mit Erfolg in Petroleumlauge waschen, ohne daß die Farben darunter leiden. VomJnlande. Nach der neuesten Statiftik gibt es in den Ver. Staaten 2000 iveibliche Aerzte, davon 130 Homöopa then. Die alten Ansiedler von !ßew Ulm hatten kürzlich Gelegenheit l ich zu emer Feier zusammenzufinden, ie für jeden Bewohner jener Gegend von Interesse ist, denn Anfangs Oktober waren eS 40 Jahre, seit die ersten Ansiedler unter den Auspizien des Jllinoiser LandvereinS dort ankamen, um das Ansiedlungsprojekt praktisch zu beginnen. Dem Postmeister C. P. Roers in Huntington, Long Island, wurde neulich ein Krötenstuhl (Giftschwamm), den man auf der Durham Farm fand und der über drei FußUm kreis hat, zum Geschenk gemacht. Er stellte ihn am Fenster seiner Office aus, wurde aber von Neugierigen, die eine nähere. Erklärung über das Gewächs wünschten, so belästigt, daß er beschloß, den Schwamm nach der Suffolk Counlyfair zu schicken, wo er eine Hauptattraction bilden dürfte. In Fort Scott in Kansaö soll eine Fabrik errichtet werden, um Seile aus Flachs herzustellen. W. H. Payne aus Ohio, will die Fabrik gründen; er hat schon ein derartiges Unternehmen in Ohio, aber er glaubt, daß Kansaser Flachs von besserer Qualität sei. Herr. Payne hat ein großesGrundstück, das mitten in der Stadt gelegen ist, geschenkt bekommen, und die Aufführung der nöthigen Baulichkeiten ist bereits in Contrakt gegeben worden. Es wird die erste derartige Fabrik in KansaS sein. " Der zweite H i l f s -G e n eralpostmeister Nelson hat die Anfertinun von Plänen der Straßenbahnnetze in großen Städten angeordnet in der Absicht, die Straßenbahnen zur jZeförderung der Post zu benutzen. Insbesondere soll in Erwägung gezogen werden ob es nicht zweckmäßig sein loUrde. die Post mit elektrischen Wagen zu befördern, die von den Mittelpunkten der Städte nach den Vorstädten und in der Nähe liegenden kleineren Städten laufen. Auch die Kabel-EarS würden sich zur Postbeförderung empfehlen. doch gibt Herr Nelson auf weite Entfernungen den. elektrischen CarS den Vorzug. Ein neueSKloster ist vor einigen Tagen in Osage Misston, Kas., eröffnet worden; dasselbe gehört dem Yassionisten-Orden an.' DieMLnche haken die Gebäude gezogen, die einst von den Jesuiten mit großen Kosten errichtet worden waren und seit dem Jahre 1892. wo die Mission aufgegeben wurde, unbenutzt standen. Der Passioni-sten-Orden erwarb die Gebäude und wendete die Summe von 520,000 daran, die nothigen ' Reparaturen und Verbesserungen vorzunehmen.' Jetzt ist das Kloster Vollständig modern eingerichtet! und mitGasbeleuchtung.DampfHeizungen u. sw. versehen. ' In C-ouncil Bluffs. Ja., kam Will. PerkinZ' der Assistenz-Elek-rikerin .der städtischen Beleuchtungsenlanse beim Oelen der ' Tbomvlon-
Houston Dynamomaschine durch ernen elektrischen Schlag um's Leben. Wie es sich zutrug, weiß Niemand. Perkins war schon vier Jahre als Maschinist angestellt und war mit dem Dienst genau vertraut. Die Maschine hatte eine Kraft von 1800 Volts. 400 mehr
alö zu den Hinrichtungen tn Sing ping gebraucht werden. Wahrscheinlich hatte die Vertrautheit mit der Gefahr Perkin's sorglos gemacht. Er n?ar 24 Jayre crn uno wuroe in Loveland. wo seine Eltern wohnen, beerdigt Fräulein Eicely Armes, die achtzehnjährige Tochter von Major Geo. A. Armes, einem penslomnen Officier der regulären Arinee, wurde kürzlich , in dem Psarrhau?e der t. Patricks Kirche zu Washington, D. E., mit Herbert Elaudc, dem Superintendenten der Rook Ereek Eisenbahn, getraut, doch während die Schlußworte des 'Segensspruches noch gesprochen wurden, suchte der Vater der Braut, mit einem Hafbefehl gegen den jungen Mann bewaffnet, durch die Frontthüre einzudringen und konnte nur mitMuhe durch die beiden Hilfspfarrer fo lange aufgehalten werden, bis es dem jungen Paare gelungen war, durch eine Seitenthüre zu entweichen und den bereitsiebenden Eisenbabnzua zu besteigen. Major Armes hatte sich seiner Zeit vor einem Kriegsgericht zu verantworten, weil er den Gouverneur James A. Beaver von Pennsylvania während Präsident HarrisonÄ Jnauguratlonsfeier insultirt hatte. VoneinemtollenKinderHasser in Los Angeles meldet der dortige Südalifornier": Ein schlimmer Erank ist ein Hauseigenthümer an der Temple-Straße, welcher neulich den Staatsanwalt um Rath in einer seinen Miether betreffenden heiklen Angelegenheit befragte. Wie der Mann erzählte, hat er fein Haus an ein Ehepaar unter der Bedingung vermiethet, daß keine Kinder sich auf seinem Eigenthum aufhalten dürfen. Nun sehe aber die Mietherin Mutterfreuden entgegen, und daö könne er sich nicht gefallen lassen; es sei seine Absicht, das Ehepaar an die Luft zu setzen, wenn er das gesetzliche Recht dazu habe. Der Staatsanwalt rieth dem Kinderfeind, einen gerichtlichen Einhaltsbefehl gegen die Frau herauszunehmen, wodurch sie perhindert werden solle, einen Spröß ling in die Welt zu setzen; ob dieser Befehl aber Erfolg haben werde, bezweifle er sehr. Kopfschüttelnd entfernte sich der Erank, und es fragt sich nun, welche Schritte er gegen ' seine Miether einschlagen wird, um sein Haus von Babies frei zu halten. Moses H. K atz e n b e.r g e r, einer der angesehensten jüdischen Geschäftsleute im Süden und Präsident der Mechanics Sparbank, ist in Memphis. Tenn., gestorben, seinen vielen Angehörigen und Verwandten einVermögen von einer halben Million- Dollars hinterlassend. In seinem, auf seine Anordnung vor der Beerdigung geöffneten Testamente hat er nicht allein alle seine Verwandten reichlich bedacht, sondern auch eine Anzahl gemeinnlltzige und wohlthätige Anstalt.m.' Auch setzte er dem .Memphis'er Jockey Club einen Fonds für einen Rennpreis aus. Ueber sein Begräbniß bestimmte er, daß keinerlei religiöse Formalitäten bei demselben stattfinden sollten und ihm statt einer Bibel, wie solches vielfach üblich ist, eine Fischan gel in den Sarg gelegt werde für etwaige Nothfälle auf der anderen Seite. wie er hinzufügte. Katzenberger war nämlich ein leidenschaftlicher Fischer. Katzenberger war in Frankfurt a. M. geboren, aber schon seit dreißig Jahren in Memphis ansässig. Die Beerdigung fand unter außerordentlich starker Beiheilung statt. Vom VluSlativt. In dem Orte Singrist w Elsaß hat sich ein köstliches Manösergeschichtchen abgespielt. Mer junge strieger 'kamen zu einem Bäuerlein in's Quartier und übergaben demselben ihre zus Fleisch, NeiS und Kartoffeln bestehende Menage zur Zubereitung. Uom Dienst in der Erwartung, zurückk.chrend, das Tischlein gedeckt zu finden, sahen unsere hungrigen Soldaten nur das landläufige Abendgericht: Grumtäre (G rumbeeren Kartoffeln) mit süre Milch". Und das Fleisch, Uauer?- Das Fleisch?" erwidert mein Bäuerlein strahlend, das Fleisch am mer gesse!" Jnein erWirthschaft am stadtischen Viehhof zu Elberfeld sah per Hilssmetzger Kleinschmidt beim' Olafe Bier, als seine Frau mit mehreren Männern erschien. Hierüber schon in große Aufregung versetzt, verhielt er sich anfänglich noch ruhig; als eber die Frau anfing, ihn zu necken, zog er ein Messer und brachte dem Weibe einen tiefen, lebensgefährlichen Stich in die-Brust ' bei. Kleinschmidt -wurde verhaftet. Er ist dem Müßiggang ergeben und schon wiederholt bestraft; r.uch die Frau erfreut. sich nicht des besten Leumunds. Der Tambourmajor des 1. Bataillons des Grenadier - Regirnents No. 110 in Mannheim, Frey, ein früherer Schutzmann, der nach Einführungj der Unterofficierprämien wieder "-tiv wurde, jst wegen Diebstahls im Manöver vom Kriegsgericht zu 6 lNonaten Gefängniß, Degradation und Versetzung in die zweite Klasse, des Soldatenstandes verurtheilt - worden. Er hatte seinem Quartierwirth. 40 Mi entwendet. Durch Selbstmord endete Bildhauer Henning in seiner Werkstatt im Rauch . Museum, Klosterstrqße 76 jn. Berlin. Dort hatte er vor wenigen Taen eine Löwengruppe vollendet, die er zum Verkauf stellen wollte. Behufs Besichtigung der Gruppe besuchte Profcssor Siemering den Künstler und traf ihn vor seinem fertigen Werke stehend. , Kaum , hatte Siemering den Rücken gewandt und die Thür hinter sich 'geschlossen, , als ein Schuß fiel. Viemerrng' trat sofort wieder ein und fand Hennina vor derLöwenarmke in
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Schnell und dauernd find von . Jacobs Verrenkungen. Herr Charles . Eberhard, MarketStraße. Lancaster, Pa.. schreibt: IH litt in Folge eines verrenktenFußeS die heftigsten Schmerzen. St.ZakobS Ocl linderte die Schmerzen nacd der ersten Ani?endung und heilte mich in kurzer Zeit vollständig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr Charles I. Heöley, Eyracust, N. F., und war nicht im Stande zu liegen, mußte ftcbs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakobs Oel heilte mich dauernd. feinem Blute liegen. Er hatte sich mit einem Revolver erschossen. Der Schornsteinfeger Claude Goniche, auf dem Boulevard Menilmontant in Paris wohnhaft. rjai leinen eigenen feohn erstochen. Goniche ist ein Mann von 55 Jahren, wohnt seit 1862 in dem Viertel und ist allgemein beliebt. Er hat drei Kinder, doch wohnt nur der jüngste, 20 Jahre alte Sohn August bei seinen Eltern. Seit August angemustert wurde, was Anfangs dieses Jahres stattfand, wollte er nicht mehr arbeiten, und täglich setzte eö im Hause heftige Scenen ab. Diefer Tage nun war der alte Goniche eben beim Mittagsmahl, als sein Sohn plöklich eintrat und verlangte, er möge ihm ein Glas Wein zahlen. Der Vater erwiderte, er habe kein Geld, und als der Sohn auf seiner Forderung bestand, wurde er grob und entgegnete seinem Sohne, er solle sich Geld verdienen, wenn er welches haben wolle. Hierauf packte August seinen Vater bei der Gurgel und schüttelte ihn heftig. Dieser hatte eben das Messer in der Hand, womit er sich ein Stück Brot abgeschnitten hatte, und stieß es in der Erregung, ohne darauf zu achten, wohin, seinem Sohne in den Unterleib. Der Getroffene verließ stöhnend das Zimmer, auf der Gasse wankte er und wurde von einigen Passanten in einem Wagen .in das Spital befördert, wo er seinen Geist aufgab. Es ist weni bekannt, daß nicht nur unter den Tiroler Vurschen geranggelt- wird, daß auch Tiroler Weibsleut" hie und da in dieser Weise ihre Kräfte messen. Ein derartiges Weiberlen - Ranggeln" fand kürzlich in Fieberbrunn bei Innsbruck vor dem Schwefelbade in Gegenwart von etwa 400 Zuschauern statt. Sechs Vertreterinnen des schwachen" Geschlechts hatten sich zum Kampfe eingefunden. Daß es beim zarten Geschlechte auch wenn es in Lederhofen und nackten Knien erscheint ebenso wie beim starken nicht immer nur auf die Kraft ankommt und daß nicht dicke Arme, breite Kniee allein zum Siege verhelfen, sondern daß Geschmeidigkeit und Gewandtheit eher zu einem günstigen Ausgange führen, hat sich auch hier bewahrheitet, denn eine spindeldürre, lange Stange mit fuxeten" Haaren hat drei kurzes sehr kräf- . tige Gegnerinnen geworfen". Daß es bei diesem Ranggeln weniger kunstgerecht zuging, als wenn Burschen ihre Kraft messen, läßt sich denken, denn daß der wunde Punkt in den langen Haaren liegt, welche zu erhäschen jede Kämpferin trachtet, kommt eben beim starken Geschlechte nicht vor. Kaum sind die Gegnerinnen auf dem Kampfplatze erschienen, so sieht man auch schon fliegende Haare. Hat Eine gesiegt, bekommt sie ols Abschlagzahlung von dem dabei stehenden Peterle" einen kräftigen! 'Schluck Selbstbrennten Die Bande des b e k a n nten griechischen Räuberhauptmanns Papakyritzopoulo bemächtigte sich bei Lamm eines Wagens, in dem sich der General-Prokurator, ein, Untersuchungsrichter und zwei Gerichtsschreiber befanden. Die Räube verwundeten den General-Procurator und nahmen alle Insassen des Wagens als Gefangene mit in die Berge. Drei Berittene, welche den Wagen begleitet hatten, entboten alsbald eine in der Umgegend befindliche Truppenabtheilung, die innerhalb einer Stunde die Bande umzingelte. Die Räuber tödteten hierauf den General-Prokurator, verwundeten den Untersuchungsrichter und suchten zu entkommen. Sie wurden jedoch alle getödtet. Die Leichen des GeneralProcurators und der Briganten wurden nach Lamia gebracht. JneinerSandgrubean der Berliner Landstraße bei Stettin spielten mehrere Knaben, als plötzlich einige Burschen im Alter von 1618 Jahren erschienen und mit Steinen nach den Knaben warfen. Als letztere baten, man möge sie doch ruhig spielen lassen, zog einer der Burschen einen Revolver und gab drei Schüsse auf die Kinder ab. Eine Kugel tödtete den 12jährigen, Sohn des Straßenbahnbeamten Struck auf der Stelle. Die Thäter sind flüchtig. MIM Rudy'S Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudv. registrirten Apotheker,. .'Lancaster,.Pa. Postrarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen auten Avotbeken. Ward BroS., A. Kiefer &, Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenteu Indianapolis, 3nd. Zermalmten und ganzen E o ? e zu haben bei der
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- Die - ndiana 57 une ist das einzige Blatt in Sndiana, totU iheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plntokrstie bertritt. Vl Organ des Wolkeö und uiöt einer. Partei t)ltr Carls Hn j " -w-rw-w -J OTVWV -W WW WWW -WW . ttxtfitn kämpft sie unentwegt für Freiheit. Recht auf allen Gebieten det Lebens. Die Arbeit deö Volkes i? Me Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir fär fslche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Luft, ftatt zur niederdrückenden Laft machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sellte eS alt moralische Pflicht empfinden Leser der Ändisna Tridäne zu sei DaS reichhaMge Sonntags Vlatt bietet eine Fülle unterhaltenden Leseßoffes. Vi: 2t4V4Mi;mi;? " viv ber täglichen Tribüne ist 12c, deS Sonntag SblattS gc, beider zusammen 13 dtö., per Woche oder SS Gtd per Monat. Durch die Post versandt, kostet das Tageblatt gg, daö Sonutagöblatt 2 pe? Jahr, beide zusammen öS in Vo?autbezahlng. AfMMMMMIMM (V)IA Vueksuchen aller Art werden rasch und billig ausgeführt. (ZintrittsZarten, Qulttnugeu. (Konstitutionen, Nechnungev, GesöbSftSkarten, OzUmpf Zirkuläre, Vrogra . f; t für Geschäftsleute und Vereine verd geschmackvoll ausgesiihrt. l MSUW JndkVSHslU. Sn5 ?MU WM EiS! Ei. OiA i ,. Wir benSAe da ccvo,ZMei tir fr i L.i IIUUU VKieilU UUU( Muucin, kUi.,. Jbre Sonvon. bevor dak i oeltefert wird. VII tm f C . 4 m V S rair inen nuten orraky tn tt j l;, o find wir in der Lage z folkd?J z: derkse, .-'3. - 100 bi 00 Vftz tu einer Ptefrran r r :t" 100 bi 1000 so in einer Liefern, ! c r c? 000 fait SctctO in einer MeftrMalTVf . , 2000 uub mehr in einer CUfentas 11t' m CDü-Or Hco ,Gc
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