Indiana Tribüne, Volume 18, Number 18, Indianapolis, Marion County, 6 October 1894 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und OonntagS. Tt tägliche ,Trtö2 kostet durch den Tröge, UlScntl per oche, die ConntsflSvIrtSÜnt" I Icatl perOoche. Leide iusa?n ISSestS obr 08 Cents per Monat. Per t5tW tn ZZo? bezaylung Vper Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str Indianapolis, Znd., 6 Oktober '94 Tragödien auö dem Irrenhause Im ganzen deutschen Reiche erregen Legenwärtig zwei krasse Fälle, die ganz dazu geeignet sind, den Ruf nach einer Reform der Jrrengesetzgebung wieder zu erwecken, großes und berechtigtes Aufsehen. Ueber den ersten dieser Fälle, der zur Stunde die Berliner Staat-an-waltschast beschäftigt, werden die fol senden authentischen Mittheilungen gemacht: Im Hause Nr. 93 der Auguftftraße betreibt der GoldwaarenHändler Reinhold Vogdt ein blühende? Ratengeschäft. Sein Sohn Ernst, der in Breslau ein ganz ähnliches, aber linder einträgliches Geschäft hat, trat wiederholt an - seinen Vater mit dem Ansinnen heran, ihm das Berliner Geschäft abzutreten. Der Vater weigerte sich jedoch, weshalb es zu Zwistigkeit:n kam. Dem Sohne gelang es. die !Nutttz und seine drei Brüder gegen 'den eilen Herrn aufzustacheln und sie zu Helfershelfern seines teuflischen Plalie zu machen. Die Frau und die dier Söhne überfielen eines Tages den alten Mann in seinem Geschäftszimmer. Der älteste Sohn, ein 29 Jahre alter kräftiger Mann, trat dem alten Mann: auf die Brust, ein anderer Sohn hielt ihmmit beiden Händen den Mund zu und die zwei anderen und die Mutter plünderten. ihn inzwischen aus. indem sie ihm auö der Tasche ein Porttmonnaie mit 200 Mark und Uhr und Kette abnahmen. Dann ließ man von ihm ab. Es gelang Vogdt mit Mühe, sich zu erheben und sich, von Schmerz?n gepeinigt, auf einen Stuhl niederMassen. In dem Augenblicke waren aber auch schon zwei Aerzre. die Doktoren Wirsch und Strecker zur Stelle. iie den natürlich sehr aufgeregten !?!ann zu beruhigen suchten und ihn in ein Nebenzimmer führten. Hier fielen zwei, handfeste Jrrenwärt:r über den c!ten Mann her und brachten ihn .zivangsweise die 'Treppe hinunter in einen Krankenwagen, der mit ihm nach der Jrrenstation der Eharite ' fuhr. Zwei Tage nach dem Ueberfall machte die Tochter Vogdt's Hochzeit, die in opulenter Weise auf Kosten des Vaicrs gefeiert wurde. Dann, während des Aufenthaltes Vogdt's in der Jrrenanstalt bemächtigten sich Mutter und Kinder des gesammten WaarenIzgers, sowie der Wohnungseinrichhing des Vaters, dem sie nichts als ein altes Bett und einen abgetragenen Anzug zurückließen! Am 22. August wurde Vogdt aus der Eharite entlasf:u, und zwar mit folgendem vom Oberarzte Doktor Wahrendorff ausqen Yi j r . , ... iKuira Jeugnliie: er oiowaarenbändler Reinhold Vogdt wurde am 25. Juni 1894 hier in die Cbarite eingeliefert und auf das Attest zweier Aerzte hin, die ihn für geisteskrank erklärten, auf die Station für geisteskranke Männer aufgenommen. Vogdt war hier während seines Aufentbaltes gleichmäßig ruhig und klar, beantwortete alle Fragen logisch und bot neben einer gewissen Reizbarkeit, die aller dinzs hervortrat, wenn man mit ihm über Familienangelegenheiten! sprach, keine Zeichen von geistiger Störung. Er sowohl, wie seineVerwandten theil Un mit, daß er infolge häuslicher Zwistigkeiten in die Charite eingeliefert sei die Aussagen seiner familiären -Verwandten waren für ihn belastend, während er sowohl wie sein-Bruder und sämmtliche andere Verwandten seiner Familie die Schuld beimaßen und die gegen Vogdt erhobenen Veschuldigungen bestritten. Da. wie gesagt, hier keine direkten Zeichen geistiger Störung des Vogdt wahrgenommen werden konnten, so lag keinGrund vor. denselben noch länger hier zu halten." Bei seiner Rückkehr aus dem Irrenhause sah sich Vogdt vollständig ruinirt und infolge seines Emschreitens bildet nun die Affaire, besonders das Verhalten der beiden Aerzte, auf Grund deren Zeugnisses der Unglückliche ins Irrenhaus gebracki wurde, den? Gegenstand der staatsanwaltschzftlicken Untersuchung. Von noch weit größerem socialen Interesse ist der zweite Fall, der die Gemüther in Württemberg ungemein in Aufregung hält. Ein schlichter Landmann, der Aau?r. Wilhelm Kuhnl: aus Beutelsbach. Oberamt Schorndorf, erzählt in einer soeben im Verlage von Robert Lutz in Stuttgart unter dem Titel Vier Jahre unschuldig in württeml'ngischm Irrenanstalten" erschienenen Broschüre eine wahre Leidens und Märtyrergeschichte, die,' wenn sie sich in allen Theilen bewahrheiten sollte, ein sehr bedenkliches . Licht auf die Verwaltung und Rechtszustände werfen würde. Kuhnle ist. wie er erzählt, das Opfer eines mißgünstigen Schultheißen geworden. Weil er bei den Wahlen im Jahre 1879 nicht für denselben gestimmt hatte, zog er sich seinen und seiner Anhänger tödtlichen Haß zu. Die letzteren übersielen ihn unter Führunz von Gemeinderäthen und eines Polizeidieners in seiner Wohnung, mißhandelten ihn schwer und schleppten ihn in- den Ortsarrest. Infolge eines falschen Berichtes an die Staats--anwaltfchaft wurde er, der Mißhandelte, des Widerstandes gegen die Staatsgewalt angeklagt und zu zehn Tagen Gefängniß verurtheilt. Seine Zeugen wurden nicht vernommen. Als Kuhnle gecen den Schultheißen, um sich vor dessen fortgesetzten, auf Untergrabung seiner Eiistenz und seines

Credit?" ausgelcnden Umtrieben zu schützen, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erhob, wurde er, obwohl von dem ihn untersuchenden Obermedizinalrath Dr. v. Landenberger für zurechnungsfähig erklärt, im Januar

1883 in die Irrenanstalt mnenlyat gebracht, dort drei Monate festgehalten und durch Kostschmälerungen und un geheizte Zellen rn seiner Gesundheit aesckadiat. Seitens der Leamien und Aerzte der Anstalt wurde ihm wiederholt bedeutet, daß er nur dann Aussicht habe, entlassen zu werden, wenn er seine Strasanzeigen zurückziehe. Im Juli 1833 sollte Kubnie infolge eines Äittgejuch:s an König Karl einer ärztlichen Untersuchuna in Stuttgart unterzogen werden; statt dessen brachte man ihn in eine and-e Irrenanstalt, nach Schussenried, wo er dreiundeinhalb Jahre ausbalten mußte, bis er auf Befehl des Königs Wilhelm entlassen wurde. Es ist ein langes Capitel von Klagen und Beschwerden, mit denen Kuhnle seine Erzählung begleitet und wenn auch in semer Darstellung manche Unklarheit enthalten ist, so geht doch aus den der Scurttt beiaeaebenen Aktenstücken und Belegen hervor, daß man es bei ihm am keinem Berruckten oder bo-willl-aen Querulanten zu thun hat. Seine Dienstherren, bei denen er während seiner wiederholten Ausdruche aus der Irrenanstalt beschäftigt war. geben ihm alle das beste Zeugniß und bekunden einmüthig, daß sie nie eine Spur von- Geisteskrankheit an ihm bemerkt haben. Da alle seine Versuche, sich Recht zu verschaffen, erfolglos waren, so richtete Kuhnle im Mai d. I. eine (wegen des frühzeitigen Schlusses der Landtagsession nicht mehr zur Verathung gekommene) Eingabe an die Ständeversammlung, in welcher er wegen der ihm widerfahrenen BeHandlung Klage führt und unter Vorlegung des Aktenmaterials die Bitte ausspricht, daß sein rechtswidrig ohne Entmündigung' entzoa:n;s Vermögen ihm zurückerstattet, billige Entschädigung gewährt und gegen- strafbare Handlungen von Beamten den Strafgesetzen Achtung verschafft werde. Es wird Sache der württembergischen Ju stizverwaltung sein, in diese dunkle Angelegenheit Licht zu bringen und dem Rechte seine Geltung zu verschaffen, umfomehr-als Kuhnle noch von 13 Leidensgenossen spricht, die nach seiner Ansicht unschuldig in den Jr renanstalten des Landes schmachten sollen. Die Einzelheiten, die Kuhnle anführt, sind manchmal so krasser Natur, daß man dabei unwillkürlich an den Ausspruch des Obermedizinalrathes v. Landenberger im Prozeß Hegelmaier erinnert wird: Ich hätte nicht geglaubt, daß solche Dinge in Württemberg passiren!" Unter Selbstmördern. Sehr mannigfach sind die Motive für das freiwillige Verlassen der Welt, noch mannigfacher die vielen indirecten Einflüsse, und man muß daher sehr vorsichtig verfahren, wenn man aus dem nachstehend angeführten Thatsachenmaterial bestimmte Schlüsse ziehen will. Immerhin ist dieses Material schon an sich interessant göilug und je dcnfalls von culturhistorischer Vedeu tung. Fast durchweg hat sich in den letzten paar Jahrzehnten die Verhältnißzah! der Selbstmorde beträchtlich vermehrt. Die Statistik hierüber ist zwar eine lückenhafte, aber allem Anscheine nach würden vollständigere und bis auf die allerjüngste Zeit fortgeführte Angaben daran nichts Wesentliches verändern oder gar bessern. Gehen wir um drei Jahrzehnte zurück. In Deutschland sind in der Jahren 1851 bis 1860 alljäinlich au' l- 1 Million Einwohner 12 Selbstmorde vorgekommen," in den Jahrer 1871 bis 1877 waren es je 143 prr Million und in den Jahren 1885 bil 1887 'gar 203. Bezüglich der letzter Jahre steht noch eine zusammenfassende officielle Statistik aus. In Oesterreich betrug das gleiche Selbstmordverhältniß (auf je 1 Million Einwohner) in den erstgenannten Jahren je- 45, in der zweiten Periode 122 und in der dritten 159. Frankreich hat für die erstgenannte Jahrreihe je 105 Selbstmorde auf die Million aufzuweisen, für die zweite 157 und für die dritte 205. Andererseits kommt Rußland anscheinend gut weg; im erstgenannten Zeitraume kamen dort pro Jahr und Million 35 Selbstmorde vor, im zweiten nur 30. über den dritten schweigt vorerst die Statistik. Die Schweiz hatte 1871 bis 1877. der einzigen Periode, über welche eine diesbezügliche Statistik vorliegt, pro Jahr und Million 202. Selbstmorde. In England kommen im ersterwähnten Zeitraum (1851 '60) je 65 Selbstmorde pro Million, im zweiten 67 und im dritten 80. Dänemark hat in der ersten Periode 274 und in der zweiten 253 Selbstmorde pro Million (also im Rückgang; man sieht aber, daß den Dänen immer noch viel von der Hamlet Natur" geblieben ist). Norwegen in der ersten 100, in der zweiten nur 73, Schweden in dkr ersten 72 und in der zweiten 81. Ein trauriges Bild bietet in dieser Hinsicht auch der dichtbevölkerte Jndustriestaat Belgien, wo im erstgenannten Zeitraum nur 49 Selbstmorde pro Jahr und Million vorkamen, im zweiten 67 und im dritten 130. Italien hat diesbezüglich 18, 37 und 48 Selbst morde aufzuweisen. Am vollständigsten bis in die neueste Zeit ist die Selbstmord - Statistik der Großstädte, und es braucht kaum gesagt zu werden, daß diese meistens eine bedeutend größere Verhaltnißzahl von Selbstvernichtung'en ausweist, als die betreffenden Länder im Allgemeinen. Nachfolgende Beispiele geben die Zahl pro Jahr und Million nach den letzten erhältlichen Daten: Paris 422. Frankfurt a. M. 344. Kopenhagen 202, Wien 237. StockHolm 272. Brüssel 271. Dresden 240.

St. Pelersburg 206. Berlin 170. N e w Y o r k 144 (ahnlich ist auch das Verhältniß in anderen Großstädten unse res immerhin noch neuen" Landes). London 85. Rom 53. In allen Ländern zeigt sich der Selbstmord häufiger bei Männern, als

bei Frauen, und meistens bei Unverheiratheten häufiger, als bei Verheirathe ten. Noch in vielen anderen Beziehungen sind die Selbstmord - Statistiken be merkenswerth. Sie ergeben im Allgemeinen nicht, daß bei ökonomisch am schlechtesten gestellten Volkern die Selbstmorde am häufigsten sind (siehe z. V. die Angabe über Rußland und Italien). Wohl aber scheinen letztere am zahlreichsten da zu sein, wo der Gegensatz zwischen den durch erworbene äußere Bildung entstehenden Crwartungen und der umgebenden Wirkliche seit am größten ist, oder am stärksten empfunden wird. Aenßere Reformen in steter Verbindung mit harmonischerer Ausbildung, auf die man sich im classischen Alterthum verhältnißmäßig so gut verstand, muen hier Wandel schaffen. Es lieken sich natürlich noch dicke Bücher Betrachtungen über dieses Gebiet menschlicher Krankheit schreiben. Manche Selbstmord - Statistiker heben z. B. auch hervor,. daß in Protestant!schen Landern die Selbstmorde bedeu tcnd zahlreicher seien, als in den katholischen; doch kommen dabei auch alle anderen betreffenden. unterschiedlichenVer hältnisse in Betracht. Der Confession nach betrachtet, ist übrigens bei den Juden dte Verhältnißzahl der Selbst morde die geringste. Die Wirren in Brasilien. Aus Rio de Janeiro hat die Frankfurter: Zeitung" hochinteressante Mittheilungen über eine schwere Niederlage des Rebellenführcrs Gomercindo Saraiva erhalten. Mit dem Rückzüge Saldanha da Gama's und seiner Ge solgschast aus die portugiesischen Kriegsschiffe mag für das Ausland der Aufstand gegen das Peixoto'sche Regiment sein dramatisches Interesse verloren haben, schreibt der Corresponcent. Das Object, das von der ausrührerischen Flotte bedroht war, die Hauptstadt Rio de Janeiro, hatte ja nach außen hin eine viel höhere Be deutung, als die Staaten Parana, Sia. Eatharina und Rio Grande do Sul. welche die. Horden der Gomercindo Saraiva, ' Olideira Salgado, Prestes Guimaraes. Juca 'Tigre, und wie die Guerilla-Helden alle heißen, durchzogen, verheerten und zeitweilig der revolutionären Gegenregierung in Desterro unterwarfen. Und doch ist dieser Krieg, der in den Urwäldern und auf den Campos der Serra geführt wurde, unendlich blutiger, mühseliger, reicher an Thaten der Aufopferang und der Tapferkeit gewesen, als ver Kampf in d:r Bai von Rio. Dort erforderten die Schwierigkeiten des unwegsamen Geländes, die der Bewegung der Truppen, dem Transport oes Kriegsmaterials, der Verpflegung und der Verbindung der verschiedenen Truppentheile unter einander die furchtbarsten: Hindernisse bereiteten, die izeloenmüthigsten Anstrengungen von Seiten der beiden streitenden Theile. Dr überraschende Zug Gomercindo 's und Salgado's von Rio Grande do Sul durch Sta. Catharina nach Pai:ana, der Marsch der legalen Streit iräfte, der Division des Nordens," hinter ihnen her, die wechselvollen. Kämpfe im Staate Parana, wo Gonercindo zuerst verschieden! Erfolge davontrug, wie die Einnahme von Lapa nach heroischer Gegenwehr und die Capitulatwn eines Paulistaner 'reiwilligencorps in Tijucas, dann der Umschlag, der Rückstrom der gan zen Masse nach dem Süden unter mehrfachen Gefechten das Alles iebt eine Reihe der buntesten Kriegsoilder, deren Schilderung nur vielleicht durch ihre Zersplitterung ermüden würde, da in wenigen Fällen größere Massen in entscheidenden Kämpfen einander gegenübertreten. Solche Kämpfe haben zuletzt an dem schluchz ten- und waldreichen Ufer deö Rio Pelotas, des Quellflusses des Uru guaystromes, wo Gomercindo's Nach Hut gefaßt ud .gründlich geschlagn: wurde, und vier Wochen später in den. offenen Gefilden bei Passo Fundo getobt. Das war der Hauptschlaz, hier kommandirte Gomercindo selber, hier 'wurde sein letzter größerer HeerHaufen zertrümmert. Es liegen jetzt genauere militärische Berichte vor, die eine Vorstellung von dieser Aktion geben. Um 7 Uhr Mor gens brach die Division des Generals odrigues Lima aus ihrem Lager aus und rückte gegen Passo Fundo vor, wo in unmittelbarer Nähe der Stadt die Saufen von Gomercindo Saraiva und Prestes Guimaraes lagerten. ' Passo. Fundo ist eine noch neue Stadt, die auf einer Bodenwelle des Hochlandes im nördlichen Theile von Rio Grande do Sul, auf dem linken Ufer des Uruguay Mirim (auch Rio Passo Fundo genannt) liegt und ihrer beherrschenden Lage wegen weit herum sichtbar ist. Die Stadt, mit vollständigem Namen Nossa Senhora da Apparecida do Passo Fundo (zu deutsch: Unserer Heben' Frau ton der Erscheinung an der tiefen Furth) zählt etwa 1900 Ein. wohner und erhält ihre Wichtigkeit dudurch, daß sie die einzige größere Ort schaft an der von Rio Pardo am Ja cuhy nach Sta. Catharina führenden Straße ist; An der Spitze marschirte die aus dem 13. und 30. Jnf.-Batail-lon bestehende Brigade unter Major Tupy Caldas. Ihre Vorhut kam gegen 9 Uhr in ein Feuergefecht mit den Vorposten des Feindes, der durch An zünden des Grases einerseits den Marsch der anrückenden Division aufzuhalten, andererseits seine eigenen Bewegungen und Stellungen hinter dem Rauche zu verbergen suchte. General Lima ließ unter diesen Umständen sene Truppe, ejne Strecke Zurück-

gehen, um eine Stellung zu gewinnen, wo Flamme und Rauch sie weniger beIästigtcn und befahl seinen beiden Vrigaden Quarres zu formiren. In der Front eines jeden Quarres ward ein Geschütz postirt. Der Feind, gegen 3000 Mann stark, stürmte an. Die Geschütze und die Linien der Batail lone feuerten' ruhig und anhaltend.

Dann, als der Feind vlS aus eima zeon Meter heran war. schwenkten plötzlich die Seiten des Quarres in eine Linie mit der Front ein. und das Ganze ging rasch und kräftig mit dem Ba jonnet gegen den Feind vor, der, schon ermattet, diesem ungestümen ÄNgnfs nicht Stand hielt und sich zur Flucht wandte, mit Hinterlassung seines Geväcks. v eler Munitwn.und zahlreicher Todten und Verwundeten. Der Tagesbefehl hebt unter vielen anderen Tavferen. die aelobt werden, zwei Soldaten hervor, die ihren Kameraden voraus sich in die feindlichen Reihen auf eine ftabne stürzten. Sie wurden wegen dieser That zu Cabos" (Corporalen) befördert. Gomercindo selber soll bekannt haben, daß er eine solche Schlappe noch nicht erlitten habe. Der kühne Haudegen hat sich mit ein paar hundert Mann, die ihm blieben, in die naben Wälder flüchtet. Sein Bruder Apparicio wurde verwundet und soll den Wunden erlegen lein. Urs wurden viele Gefangene gemacht; darunter auch Deutsche und Polen, die Gomercindo in Parana für sein Heer geworben hatte. Sie ergaben sich gutwillig. Die Polen hatten ihm gute (Kavalleristen geliefert. Als Gomercindo aus Parana weichen mußte, wurde ein Theil seines HeereZ abgeschnitten und rettete sich über die westliche Grenze. Dabei befand sich Ri cardo Nascimento, der revolutionäre Chef jenes Staates. Er und mehrere Begleiter suchten durch Wildnisse und Jndianerhorden hindurch einen Weg nach Paraguay, in dessen Hauptstadt Assumpcao sie nach unsäglichen Sira paze und einer langen Reise vor Kurzem anlangten. Von da begab sich Nascimento nach Buenos Aires. Mehrere Hunderte seines Haufens, Officiere und Mannschaften, sind in der argentinischen, Provinz Corrientes entwaffnet und internirt worden. Vom Jnlanve. . Die Waldbrände im Westen durften das Gute im Gefolge b.iben, daß sie für viele Leute Arbeit bringen. Die Feuer zerstören nämlich nicht den ganzen Stamm der Nadelhölzer, sondern nur die Rinde und das Laub. Das eigentliche Holz bleibt gut. aber es muß vor dem Frühjahr geschnitten werden, sonst kommen Würmer hinein und machen es werthlos. So sind die Eigenthümer gezwungen, Millionen Fuß Holz schneiden zu lassen, die sie sonst hätten noch Jahre lang stehen lassen. In einem New Iorker Blatte erschien jüngst folgende Anzeige: Verlangt: Eine alte Dame, mit recht vielen Runzeln im Gesicht. Gutes Sa-lür.-Man zerbrach sich den Kopf darüber, was es zu bedeuten habe, schließlich fand man. daß es die Aneige einer Heilkünstlerin war, einer Spezialistin in Bezug auf Behandlung der Haut. Sie , will derjenigen alten Dame mit vielen Runzeln, deren Gesicht ihr das geeignetste Operationsfeld schien, die Runzeln auf der einen Gesichtshälfte entfernen und die auf der anderen stehen lassen. So soll sie denn in's Schaufenster kommen, gegen gutes Salär, wie es in der Anzeige hieß. Ein merkwürdiger Unfall hätte drei Anstreichern in Velvidere, N. beinahe das Leben gekostet. Beim Anstreichen der Stand-ard"-Röhre der Wasserwerke benutzten sie anstatt Terpentin Benzin zum Mischen der Farbe und bald war das Innere der Röhre, in welcher sie arbeiteten, mit Benzin-Dämpfen gefüllt. Ein!ge Minuten später erfolgte eine Ex plosion und eine große Feuersäule stieg aus dem Innern der Röhre heraus. Die Arbeiter hatten die drohende Gefahr rechtzeitig bemerkt und sich an den Seilen hinabgelassen. Sie waren bei nahe im Rauche erstickt. Mit dem Dampfer Majestic" hat ein distinguirter Fremdling daS amerikanische Gestade erreicht: Fürst Ruspoli, der Mayor der Hauptstadt Italiens. In seiner Begleitung befindet sich 'seine Gattin, eine geborene Amerikanerin. Der Fürst machte während der Fahrt die Bekanntschaft des früheren MarinesecretarZ Wm C. Whitney, der wieder nach New York zurückgekehrt ist. Der Fürst Machte den Versuch, Herrn Whitney die AnfangSgründo der italienischen Sprache beizubringen, gab aber seine Vemühungen bald wieder auf, weil wie er lächelnd meinte, der Schüler noch schon zu alt sei. Der Fürst und Bürgermeister der ewigen Stadt sind im Hotel Savoy abgestiegen. Eine energische Schluckserkur hat in Ramer, Ala., eine alte Frau an ihrem auch nicht mehr jungen Schwiegersohn erfolgreich probirt. Der Mann war von einem so andauernden Schlucks befallen, daß die Aerzte ihn aufgaben. Da nahm die brave Schwiegermutterein geladenes Gewehr, kroch unbemerkt unter's Bett und gedachte dem Kranken einen heilsamen Schrecken einzujagen. In ihrer. Aufregung schoß sie in die Matratze, und das Pulver verbrannte ein wenig die Zehen des Patienten. Der aber . sprang wüthend auf, hatte seinen Schlucks vergessen und prügelte nun seine . Retterin gründlich durch. Als dann am Abend die Aerzte kamen, sahen sie ihren aufgegebenen Patienten vergnügt beim Essen sitzend, während die Schwiegermutter Aufschläge auf ihre Beulen machte. In Clinton in Missouri verhaftete dieser Tage Bundes-Geheim. Polizist Burns . einen geriebenen Schwindler, der sich I. B. McEullah, Wm. M. Butler und M. L. .Sjrona

nennt. Unter diesen Namen schrieb er an lithographische Druckereien der Großstädte und bestellte falsche Banknoten verschieden Art. Dabei gab er an, daß er ein Detektiv des Bundesschatzamts sei und die falschen Bankno

ten gebrauche, um mit Hilfe derselben Falschmünzer zu sangen. Die Banknoten sollten auf Credit verabfolgt und nach 30 Tagen bezahlt werden. Er ist augenscheinlich mit dem Banknotendruck vollkommen vertraut, denn seine Bestellungen bewiesen große Sachkenntniß. Die lithographischen Druckereien waren jedoch vorsichtig genug. diese eigenthümlichen Auftrage nicht auszuführen, sondern das Bundesschatzamt von den Bestellungen zu benachrichtigen. Der genannte GeheimPolizist wurde sofort ausgesandt und erfuhr, daß der Schwindler sich in Kansas City aufgehalten hatte. Von da verfolgte er dessen Spur nach Clinton und nun sitzt der Mann mit den vielen Namen. Da er noch keine der bestellten Banknoten bekommen hatte, konnte er auch keine ausgeben, und er ist deshalb vorläufig nur auf die Anschuldigung hin verhaftet, daß er sich fälschlich für einen Bundesbeamten ausgab. Eine Steuerklage eigcner Art wurde vor einiaen Tagen in Tacoma im Staate Washington von der State Trust Co. in New Iork gegen das County Chehalis und mehrere Mitverklagte anhängig gemacht. Die Trust Co. fordert tz2000 und gründet ihre Forderung auf folgende Thatsachen: Im Jahre 1887 scheiterte während eines starken Nebels das Schiff .Abercorn" vor: Mayport. England, das 5000 Stück Eisenbahnschienen für die Union Pacific-Bahn geladen hatte, an der Küste, die zum County Chehalis gehört. Der Werth jener Schienen betrug Z42.000. Es mag hier erwähnt werden, daß der Lootse, der Kapitän und die Mannschaft des Schiffes bis auf drei Personen ertranken. Das Wrack mit der Ladung wurde von der Versicherungsgesellschaft durch den britischen Consul in Astoria an A. M. Cannon in Spokane im Staate Washington verkauft, da dieser die Schienen für eine Eisenbahn benutzen wollte. Cannon und seine Partner brauchten jedoch Geld, um die Schienen aus dem Wrack zu holen und an's Land zu bringen. Sie borgten es von der obengenannten State Trust Co. und verschrieben dieser als - Sicherheit das Bergegut, die Eisenbahnschienen. Wäh rend Jahr auf Jahr verstrich und die Schienen aufgestapelt am Ufer lagen, wurden dieselben vom Steuerassessor des genannten County eingeschätzt und die Steuersumme belief sich am 19. Juni 1894 auf Z700. Für diesen Be trag wurden am gedachten Tage die Schienen an W. P. Bork, I. W. Wheaterwax, C. R. Wilson und John G. Lcwis, die mit dem County jetzt für den Werthbetrag verklagt sind', verkauft. Man ist auf den AuSgang des Prozesses in hohem Grade gespannt, da die Ansicht von Advokaten dahin geht, dich der Steuerverkaus ungiltig sei. Vom Auslande. AlsmuthmaßlicherMörder derzeit dem 20. August vermißten 19jährigen Marie Maiwald in Rabiöhau wurden auf Veranlassung - des Staatsanwalts der Häusler Franz Wache und seine Ehefrau in Rabishau verhaftet. Der bei dem städtischen Gas- und Wasserwerk zu Mannheim angestellte 19jährige MaschinentechniUz Dambrowski nahm mit seiner Geliebten, der Kellnerin Elsa Pfeil, in Mainz Gift, weil die Eltern des jungen Mannes die Einwilligung zur Ehe mit der Pfeil verweigerten.' Dambrowski starb am Tage darauf, währcnd das Mädchen gerettet wurde. Die Vergiftung erfolgte mit Quecksilber, das sich der junge Mann im Gaswerk zu verschaffen wußte. Auf der von Alfarnate nach Periana (Malaga) führenden Landstraße stieß eine Gendarmeriepatrcuille Nachts plötzlich auf einen Menschen, der sich in den schrecklichsten Krämpfen am Boden wand und auf ihren Anruf nicht antwortete. Die Gendarmen zündeten Streichhölzer an und sahen zu ihrem Erstaunen, daß sich, eine Schlange um den Hals des Mannes gelegt hatte und ihn- zu ersticken drohte. Mit vieler Mühe gel:ng es, ihn von dem Reptil zu befreien und wieder in's Bewußtsein zu rufen. Er berichtete dann, daß er am Rande des Weges eingeschlafen sei und daß sich wahrscheinlich während des Schlafes die Schlange an ihn herangemacht hatte. Ein eigenartiges Jubiläum wurde kürzlich in dem sächsischen Fabrikstädtchen Merane begangen. In einer dortigen Herberge feierte nämlich ein Handwerksbursche im Kreise seiner Fechtkumpane das Fest seines 25. Fechtbesuchs in Merane. Seit 1870 befindet sich dieser würdige Fechtbruder auf der Walze" und im August desselben Jahres beglückte er Merane zum ersten Male mit seinem Besuche. . Bemerkenswerth ist, daß. wie der Jubilar" erzählte, jetzt in dr.v Zeiten des schlechten Geschäftss.JngeZ die - milden Gaben in Merane sehr reichlich fließen während bis Ende der 70er Jahre die Fcchtreise durch die. Stadt weniger ergiebig war. Durch eine der belebtesicn Straßen Dijon's'ging neulich ein Herr Anautin mit seiner ihm erst . vor wenigen Monaten angetrauten. Frau nach Hause. Plötzlich sprang an zinti Straßenecke ein Mann hervor, streckte mit zwei Gewehrschüssen Anautin und deen Frau nieder und ergriff die Flucht. Vorübergehende verfolgten.den Mörder; doch ehe sie ihn . festnehmen konnten, jagte er sich eine Revolverkugel in den' Kopf. Der Mörder, , Francois Grandjeannet, hatte vor einem . Jahre um - die ??rau Anautins - angehalten,war jedoch abgewiesen worden. -

Dr. August Rcenlg's 5) 7 f)

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E i n rechtconservativer Wohnungsinhaber, wie er selbst unter den Hausbesitzern selten zu finden fein dürste, starb dieser Tage in Dresden in der Person des Rentiers Pappritz. Derselbe wurde aus derselbenWohnung zu Grabe getragen, in welcher schon vor 70 Jahren seine 'Wiege gestanden. In seinem, ganzen Leben hatte Pappritz keine andere Wohnung inne gehabt als diese in seinem vom Vater ererbten Hause gelegene, und als er nun kürzlich sein Haus verkaufte und die ihm lieb gewordenen Räume verlassen sollte, mag die Aufregung hierüber wohl seinen Tod herbeigeführt haben. Einen fünffachen Mord verübte der 36jährige EzpeditionsgeHilfe bei der Main-Neckar-Vahn G. Wölfelschneider in Dcrmstadt. Derselbe hatte seine Frau und seinen ältesten Sohn aus dem Hause geschickt und erschoß während der Zeit ihre? Abwescnheit seine vier Kinder, zwei Knaben und zwei Mädchen, im Alter von fünf Wochen bis sechs Jahren und dann sich selb. Wölfellneider galt für einen rubiaen, soliden Mann und kann die tntfMht That nur in einem Anfall von Geistesgestörtheit begangen haben. Gr soll seine Frau unbegründeter Weise öfters mit Eifersucht geplagt haben. Räuberische Ueberfälle und Mordthaten, von Arabern an Europäern verübt, sind in Algerien ein alltägliches Vorkommnis, in Tunis aber waren sie bisher etwas Unerhörtes. Jüngst wurde eine französische Dame, Madame Gervais, von .zwei Eingeborenen auf eine tunesischen Landstraße angefallen. Sie hatte sich zu Wagen von ihrem bei Beja liegenden Gute nach der Stadt begeben, um auf der Post Geld zu erheben, und dieser Umstand war in einem nahegelegenen, etwa 40 Personen zählenden Araberdorfe bekannt. Auf der Rückreise wurde die Dame mit ihrem kleinen Diener überfallen; sie vertheidigte sich aber so muthig und mit solchem Erftlg, daß ihr Angreifer sie erst um Schonung bitten mußte, dann aber seinen Gefährten, der den Diener überwältigte, herbeirief. - Beide zusammen steinigten nun die unglückliche Frau, bis sie, von unzähligen Wunden bedeckt, mit zerschmettertem Gesicht und bewußtlos liegen blieb. Dann muß ten die Räuber wieder fliehen, denn der Knabe war indessen davon gefahren und hatte Hilfe herbeigeholt. Madame Gervais starb am Tage darauf, hatte aber noch die Genugthuung, zu hören, daß ihre' Angreifer verhaftet seien. Die Kunde von einem grauenhaften Vatermorde kommt aus Neuburg an der Donau. Der 62jährige Tagelöhner Neumayer war mit seinem Sohne wegen Geldsachen seit längerer Zeit in Streit, wobei er den Sohn mehrmals aus dem Hause wies. Dieser Tage nun,'Vater und Sohn waren eben von einer Seelenmesse für die verstorbene Mutter heimgekehrt, begann der Streit von Neuem. Da warf sich, von plötzlichem Zorn entbrannt, der Sohn auf den Vater und schlug ihn mit eivxm Beile auf den Kopf, bis' der alte Mann todt wär. Nun sann der Sohn nach, was zu thun sei, und beschloß, den Vater zunächst in einen Sack zu verbergen. Der heimkehrenden Schwester drohte er gleichfalls mit dem Tode, wenn sie "etwas von dem 'Geschehenen verlauten lasse, und das geängstigte Mäen mußte auch noch, da sich vor der Leiche entsetzte, die Nacht in der Kammer des Mörders zubringen. Am anderen Morgen luden Beide den Sack mit der Leiche auf den Düngerwaaen, thaten Dünger darauf und suhrer, in's Feld. Der Bruder fuhr von bort noch weiter in einen Wald, schleifte den Sack mit seinem todten Vater an's Dcnauufer hinab und steckte noch große Steine zu der Leiche. Dann warf il den Sack in die Donau und ging davon. Durch Mittheilungen eines jün?eren Bruders, dem ebenfalls das grausige Ende des Vaters gesaat worden war, der aber trotz der Todesdrohunkien nicht schwieg, ward die Sache 'bekannt. Schön uno rein 'Soll daS Hang ftets fein! Vie besten Bürsten dazu kauft man be' i. S ch vs c b 1 1 420 Dü Rckartt tt -- Nudy'S Pile Suppofltort) sviti garantitt für die Heilung von j)ämörrhoiden und Verstopfung,' oder oaö Geld wird zurückgegeben. 50 (5t8! die Vor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und . Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu der. kaufen in allen guten Apotheken Ward Bros., A. Kiefer Co. und Daniel Stewart. : Wholefale Agenten Indianapolis, 3nd. , germalmtcn und ganzen Coke zu haben bei der

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ndiana r ? iLtwxmz ist daS einzige Vlatt in Indisns, welcheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der PKtokratit vertritt. Als Organ des Bolkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kärnpft sie unentwegt für Freiheit .Recht auf allen Cköieten deS Lebent. die Arbeit deö Volkes ist' die Schöpferin aöeS Woblstandeö und darum Kirken K:r fär selche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, sitt zur nieberdrückenden La? rnes. Jeder sortsSrittlich Gesinnte, sollte eö elö rncrelisch: Pflicht empsinde Lefzr der Judiaua Tribür.e fc. DaS reWalt!ze Sonntags Viatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lese sff:5. öer tazUchen Tndune iti 12!c tts ScnÄt-aSblattS Fc, beider iuizvxtztn 15 EtS., Per Woche oder SZ CtS. per Monat. , Durch dU Post versandt, kostet toi ' Tezeblatt $3, daS SonntagSölalt Sä per Jshr, beide zusarnrnen .JA in BsrausöezahKin?. rzZkllsttchen aller Art atrbtn rasch und billig aus geführt. (SinixUtHmimf Quittungen. CoVi5!tut!sV5Z, fli&mn$ini (9tf&fMazimf BzfZSpfe, Zk,SklÄ35e K?OH?a?ZAi: n. f. $ für TkschZfMeut? und Vereine werd gefchrnacköeL astzefri' " WV WW WR ZzHZzr-ASsM, EiS! Eis! Eis! W?r ben,n da Esuo'?v?em bltef mir. von LtS m umm Kunden. Kaufen tzi Zbr? Si-usorS. bevor daS SiS veliefert roird Ta rvir einen guten Vorra'd von Si besten, so find wir tn der Laae tu kolaende rette inderkaufen: ! b, i 200 lf b tn ,tner tefernna Se periooPfb 200 bi 1000 -Pfb n einer Pirferna f ttt . wnoMJ000fotnetnertMffmxral7Wc . . 2000 aub mebr in ctwrr Pte'enma lic , CDütt Uee Dn., Office : Ho. m VStft Calnmstr.-XiL 1068.

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