Indiana Tribüne, Volume 18, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1894 — Page 2

WWU'ÜJlHiW." J' M

Jndiana Tribttne. Erscheint Täglich und OonntagS Die tKglich.Trib2e:ekgftet durch den Tr?.gn ilSent per oche, die eonntagSTrtSSn?- I 2t per Voche. Ibe-iusaniKta 15 SentI edri fSScntl per Monat. yer veJ zuzesch'.Sl'.n SÜor nldezahkmg V per 3a$r. Osfice : No. 18 Süd Alabama Str. ZsdianapoliS, Ind.. 5 Oktober '94 War Jay Gould ein Bigamist? In den Familien der amerikanischen Plutokratie ist gar Manches faul und un sensationellen Skandalgeschichten mit obligatein Ehebruch, Scheidung--Processen u. s. w. fehlt es nicht. Das Neueste in diesem Genre enthält eine Kunde aus Cheyenne, Wyo., der zufolge der verstorbene Krösus Jay iZould. ein Bigamist war und seine erste Frau, von welcher er niemals ge-. schieden wurde, in Rouse's Point, Clinton County, Wyo., lebt; die einzige Tochter, welche dieser Ehe entsproß, ist in Rock Springs. Wyo., mit einem untergeordneten Angestellten der Union Pacific Coal Company, NamenZ BF. Pierce, verheirathet. Den Behauptungen dieser Frau zufolge war der Mädchenname ihrer Mutter, Jay Goulv's erster Frau.Sarah Ann Brown und fand das erste Zusammentreffen der späteren Gatten in Rouse's Point ' statte ihre Ehe wurde am 16. Mai 1863 in New York von dem Methodistenprediger I. Oanna geschlossen; damals war Gould noch nicht der Krösus, welcher er später wurde. An dem Horizont des Goulo'schen Ehelebens zeigten sich bald düstere Wetterwolken und'binnen Iahresfrist gab es derartige Stürme, daß nrau Gould ihren Gatten verlieb,nzch Rouse'S Point zurückkehrte und ifaen Mädchennamen wieder annahm. Dort lebte sie in vollständiger Obscurität, ohne daß Gould sich im Geringsten um sie kümmerte oder es der Mühe werth Kielt, sich von ihr scheiden zu lassen. Am 15. Feöruar 1864 schenkte rizau. Gould oder Frau Brown. wie sie sich später nennen ließ, einem Mädchen das Leben und dieses Kind gab sie dreieinhalb Jahre später dem Ehezare.JameS und Mary Morton von St. Thomas, Canada, zu eigen, die dasselbe adoptirten. Im Jahre 1866 zoz dieses Paar nach Hamilton, Caldwell County. Missouri, wo das junge Mädchen sich neun Jahre später mit Benjamin Franklin Pierce verheiratbete. Wahrend ihrer Mädchenjahre kannte die jetzige Frau Pierce ihre Abstammung nidjt; sie führte 'den Namen ihrer Adoptiveltern, ihren leiblichen i8ai:r hielt sie-für todt und den Wohnort ihrer Mutier, um deren Existenz sie wußte, kannte sie nicht. Frau Goulo No. 1 alias Frau Brown belästifte ihren zum vielfachen Millionär aewordenen Gatten niemals, ja von der Geburt ihres Kindes machte sie ibm erst nach dem im Jahre 1889 erfolgten Tode seiner zweiten Frau Mittheilung. Damals suchte sie ihn in New Fort auf und nachdem . er von der Existenz des Mädchens Kenntniß erhalten hatte, versprach er, für dasselbe zu sorgen; dieses Versprechen hielt er freilich nicht. In Folge des Wohnungswechsels der Familie Morton und.de? Verheirathung ihrer Tochter hatte Frau Gould No. 1 die Letztere vollständig aus den Augen verloren und erst im 5ishre 1891 ermittelte sie. datzdieselbe sich mit ihrem Gatten in Rocksprings, Wyo.. niedergelassen hatte. Nunmehr klärte sie dieselbe über ihre Beziehunaen zu dem New Forker Krösus auf. Kurz darauf hielt sich Jay Gould in Little Rock kurze Zeit auf und diese Gelegenheit benutzte Frau Pierce, sich mit ihrem Manne ihrem unbekannten Bater vorzusltlleN. Dieser empfing sie sehr kühl und eröffnete ihr troäen, dafc sie ihre romantische Geschichte doch veröffentlichen möge, wenn sie deren Wahrheit zu beweisen im Stande wärel Später gelangte Frau Pierce zu der Ueberzeugung, daß sie bei jener Gelec;enheit aar nicht von ihrem Vater.fondern von dessen Leibarzt Dr. Munn empfangn worden war, welch' Letzterer auf Gould's Anweisung sich für diesen ausgegeben hätte. Nach Jay Gould's Tod wandten Frau Gould No. 1 und Frau Pierce sich an George Gould, als den VerWalter der Nachlassenschaft seines Vaters. mit der Anfrage, ob Letzterer für sein Kind aus erster Ehe etwas getban hätte. Alle Anfragen blieben jedoch unbeantwortet und Frau Pierce ha! sich nunmehr entschlossen, ihre Ansprüche an die Hinterlassenschaft .des Zauberers von Wall Street" a'uf ge-r-'chilichem Wege geltend zu machen. Das kann ein recht hübscher Skandalproceß werden! Erfi.'.dererfolge. Von Zeit zu Zeit findet man in gewissen Blättern Ausführungen über die pecuniären Erfolge von- Erfindern". besonders amerikanischen. Bei diesen Erfolgen geht eS stets hoch in die Hunderttausende. So soll der Erfinder einer Metallfeder, die zu gleicher Zeit Schreiben in mehreren Farben gcstattet, dadurch, ein Jahreseinkommen von $200.000 erworben haben. Vergebens zerbricht sich der Uneingeweihte den Kopf darüber, wie es möglich ist, daß ein so-elnfacher und in seiner Anwendunz ?o: beschrankter Gegenstand, nach dem man selbst in größeren StädUn vergebens fragt, seinem Erfinder eineu so ungeheuren Nutzen abwerfen Zonne. - Dä wäre die Behauptung schon eher glaublich, 'daß' der Patent-Jnha ter jeneö an einen elastischen Faden befestigten Pavierballes, der als Kinderspielzeug dient, jährlich $50,000 eingeheimst hake, ' indeß auch das ist recht fraglich. Jedenfalls aber ist es Thatsache, daß die Berichte über .reiche Erfinder - - Erfolge meist -aus - -sogen, latent - Bureaus berstammen. welcbe

letztere ihre kleinen Notizen solchen Zeitungen die dafür empfänglich sind, gratis zur Verfügnng stellen. Wahrscheinlich, um die Leser dieser Blätter anzuspornen, auch eine kleine patentfähige Erfindung zu machen. Die

dee ist an und für iä nicyl uoei, aoer die Sache hat doch ihren Haken. - ! Es aibt nämllch keine miNticyere Sache und kein undankbareres GefaHir. als das .Erfinden . Man pat berechnet, daß von 100 patentlrten Erfindunoen kaum eine oder zwei sich so einträglich erweisen, daß sie dem glücklichen Ersmdei? einigermaßen die lym erwachsenen Kosten decken. Wie groß daneben die Zahl derjenigen Erfindungen ist. die nicht einmal als patentfähig erachtet werden, kann sich nur der vorstellen, welcher der Sache etwas naher steht. Ein Mann wie Werner v. Siemens, ein aeborencr Erfinder, und einer der genialsten Männer, auf dem Gebiete der angewandten Wissenschaft, saut in seinen Lebenserinnerungen, nachdem er von seinen .ersten Erfolgen erzählt hat: Nach Berlin zurückgekehrt, prüfte ich er.-.stlich. meine bisherige Lebensrichtung 'und 'erkannte, . daß. . das Jagen' nach Erfindungen .zu - Um- ich mich durch die .Leichtigkeit des ersten Erfolges hatte hinreißen lassen, sowohl mir wie meinem Bruder voraussichtlich zum Verderben gereichen würde. - Ich sagte mich 'deshalb von allen meinen Erfindungen los, verkauftes auch, meinen Antheil 'an .der in Berlin eingerichitun ftaout und gab mich' ganz ernsten. wissenfchaftlicheir Studien hin." Wie richtig" Siemens chiermit gehandelt. haben 'seine 'späteren'. Erfolge bewiesen Gans verkehrt, ist die bei Vielen herrschende. Meinung, daß wichtige, erfolgreiche Erfindungen' gewissnmaßen plötzlich gekommen seien, sozusagen wie eine Eingebung von oben'. Große Erfindungen, bemerkt sehr treffend C. Sitte, sind nur naturgemäße, und wenn es auf dem Monde Menschen gäbe, so müßten sie ebenso darauf kommen, wie wir. Die sogenannten Doppel - Erfindungen liesern den Beweis dafür. Beim deutscken Patent-Amte werden jährlich beiläufig 10.000 Patente eingereicht und davon etwa 4000 als neu approbirt, die übrigen 6000 dagegen als schon dagewesen zurückgewiesen. Aber gerade die unvraktischen Dinge werden immer wieder erfunden, da sie nicht in den Handel kommen und unbekannt bleiben. Der Erfola entschieden werthvoller Erfindungen läßt sich zudem nur in den wenigsten Fallen einigermaßen Vorausfehen. Das Tele phon Bell's wurde Anfangs durchaus nicht nach seinem wahren Werthe ge würdiat. wäbrend Edison mit seinem Phonographen, unterstützt durch eine ganz ungeheure Neclame, das größte Aussehen machte; heute ist der Pyonoaravd selb,t mit allen seinen Berbesse runaen und Verfeinerunaen wenig mehr als ein 'Spielzeug, während das Telephon zu einem geradezu unenibehrlichen Communicationsmittel geworden ist. Ueber unpraktische Ersindunaen beint es sehr richtia in einem technischen Fachblatte: Man sragt sich verwundert, ob es der Kritik nicht schon vor Ausführung solcher Pläne möglich gewesen Ware, d:e vorhandenen fehler nacbzuweisen und dadurch oft kostsvieliae Ausführungen überflüssig, xu ma chen? Darauf muß erwidert werden. daß dies gewohnlich möglich )t und auck aewöbnlick aesckiebt. dak aber die Erfinder und ihre Verbündeten sich oft m eine so tiefe Selbsttäuschung einwieaen.' daß sie jeder Einwendung von vornherein ihr Ohr verschließen. HZufig wird indessen auch das Publi. kum in betrügerischerAbsicht getäuscht." Die aröbfte von allen Täuschunaen aber ist die, zu glauben. .Erfinden" sei j. ri . p w "fi ein einträgliches 2)ecyasl. Australische Voldfuttd,. Die selbst für australische Erfahrun gen fast unerhört reichen Goldfunde ir Westaustralien fahren begreiflicherweise fort, das allgemeine Interesse im hochsten Maße in Anspruch zu nehmen. Die von den beiden aus Hillgrove in Neu-Süd-Wales stammenden Brüdern Dunn entdeckten Goldfelder liegen im Norden von Coolgardie zwischen dieser Ortschaft und dem Varrh-See, doch wird der genaue Fundort von den Entdeckern natürlich verschwiegen. Da bekannt war.daß dieDunns.nachdem sie ihre erstenFunde ber der Bank m Cool gardie deponirt hatten, alsbald an Ort und Stelle zurückkehren wurden, wur de jede ihrer Bewegungen von der auf geregtenBevölkerung überwacht. Jüngst wurde tm Grubenamt em weiteres Ge such mit der Unterschrift von Dunn. wie vorgeschrieben, :angeschlagen, das deutlich erkennen läßt, daß sich die Fundorte im Ndrden befinden müssen. Dunn verlangt nämlich eine sogenann te Protection Lease" auf 34 Acres vierzig Meilen nördlich von Coolgar die. Eine halbe Stunde nach Ber öffentlichung des Gesuchs ritt er be reits auf seinem Kameele zur Ortschaft hinaus. DerZ Sicherheit wegen und um unbefugte Eingriffe zu veshindern, war ihm polizeiliche Bedeckung beigegeben. Das Geheimniß dürste abei trotzdem nicht länger zu wahren sein, denn in ganz Coolgardie standen alle Pferde schon seit Stunden fertig ge sattelt, und noch bis in die tiefe Nacht hinein konnte man hören, wie die Nacbzügler dahin jagten. Bis jetzt haben die Gebrüder Dunn nur zwei Proben nach C-oolgardie gebracht: das eine Stück, Honest. John", nach .dem Vornamen des FinderZ getauft, wiegt 152 Pfund, besteht zur. Hälfte auZ' purem Golde, wiegt, schätzungsweise- 16001800 Unzen und hat einen Werth von ca.535.000. Dabei haben die Beiden einen ca. vier Hundredweight schweren zweiten Block, der ebenfalls zur guten Hälfte reines Goldist. seiner Schwere wegen liegen lassen müssen. . Daneben ist der Boden mit Gold in Stücken von einer halben bis eine Unze Gewicht, über das sich eine dichte Moorschicht ausgebreitet hat, wie besaite . Die Dunn's nd übrigens Theilhaber eines Syndikats, an dessen Spitze der srühere Minister Alexander Forrest steht. Auch der gegenwärtige Minister "für

WJU5JJMH

Bergbau un ' Kronlandereien. Marmion. ist an dem Syndicat, das bereits seit etwa zwei Jahren besteht, hervorragend 'betheiligt. Den Werth der Fundstätte schätzt man oberflächlich auf ca. Z5.000.000. Thatsache ist jedenfalls, daß ein Melbourne: Consortium für einen einzigen Anheilschein 8250.000 geboten hat. ohne daß die Offerte indessen Aussicht auf Annahme zu haben scheint. Bemerkt sei noch, daß Herr Forreit vor zwei Tagen, bald nach Eintreffen der Nachricht von den ersten Funden, in Perth öffentlich erklärt hat, Dunn werde alsbald nach der Fundstatte, die lnzwlschen den Namen Wealth of Nations" erhalten hat, zurückkehren und dann binnen wenigen Tagen eine wettere Sendung im Werthe von $100,000 bei der Bank in Coolgardie deponuen. Inzwischen durften auch in nächster Nähe der Fundstätte Schürfarbeiten vorgenommen worden sein, da bereits an 600' Goldsucher sich dort emgefunden haben follen. Ebenfalls sehr reiche Funde werden übrigens aus Knrmalpi, das ungefähr 65 Meilen von Coolgardie nach Nordosten hin liegt, gemeldet. Für Coolgardie selbst ist es naturlich von großer Bedeutung, daß sämmtliche drei Fundstätten Londonderry, Wealth os Nation und letzt auch Kurmalpk sich sozusagen in nächster Nachbarschaft befinden. Der Vodenwerth ist denn auch betkits fabelhaft im Preise gestiegen, und unter $150 per Quadratfuß ist selbst in abgelegenen Hinterstraßen kein Terrain mehr zu haben. Für ein Eckgrundstück, das jüngst von seinem derzeitigen Besitzer für $1000 erstanden wurde.werden heute $10.000 vergebens geboten. Dagegen sollen Nahrungsmittel, seitdem die Communikationen verbessert worden sind, im Vreise gefallen sein. Die Weltpost'Jrelmär'kt Die Fraae der Herstellung einer Weltpostsreimarke wird in der Deutschen Berkehrszeitung wie folgt erLrtert: Die Idee der Herstellung emer Weltpostfreimarke, welche, von den Währungsverhältnissen' der einzelnen Lander losgelost und m allen Culturländern verwendbar, die durch den Weltpostvertrag gewährleistete Freizugigkeit der Correspondenz auch au tzerlich veranschaulichen würde, hat gewlß etwas Bestechendes. Es kann da her auch nicht Wunder nehmen, wenn. der durchaus nicht neue Gedanke m mer wieder auftaucht und in den Krei sen des Publikums warme Fürsprache findet. Leider stehen der Berwirkli chung desselben aber außerordentliche Schwierigkeiten und Bedenken flnan cieller und technischer Art entgegen, für welche eine befriedigende Lösung bisher noch so wenig erbracht worden ist, daß der Plan wohl noch aus. lange in das Reich der Zukunftsidee zu verWeifen ist. Bon diesem Gesichtspunkte ist die Fra ae kürzlich auch in einem hervorragen den französischen Blatte beurtheilt worden. Das Journal des Deoats schreibt hierüber folgendermaßen: Diese Frage it bereits vielfach behan delt worden, namentlich auch bei Ge legenheit des letzten internationalen Postcongresses zu Wien, auf welchem em dasselbe' Ziel verfolgender Vor schlag abgelehnt wurde. Eine unllber windlichs Schwierigkeit liegt in der Verschiedenheit der Münzsysteme 'der verschiedenen Länder und auch in den Wechselcursen.- Mit Rücksicht hierauf haben seiner Zeit, die für sämmtliche französischen, Colomalgebiete ausgege denen' gemeinsamen Postwerthzeichen durch so diel Sonderausgaben ersetzt werden, müssen, als Colonialgebiete sind, da sich die Speculation sofort den Unterschied, welcher zwischen den m den verschiedenen Colomen zur Erhe buna kommenden Werthbeträgen be stand und bis zu :25 pCt. betrug, in der Weise zu Nutze machte, dak sie größere Summen in Freimarken aus emer Colonie nach der anderen versandte. Auch ist es unmöglich, die Marken allgemein zur Frannrung zu zulassen: Beispiel: ein Engländer sen det einem Franzosen 100 Franken in nnernahonalen von dem Bureau des Weltpostvereins zu Bern bezogenen Freimarken; wenn diese Marken zur Frannrung der Brlefsendung tn Frankreich benutzt wurden, wurde unser Land 100 Franken Porto verlieren. oder-wie sollte die VertHeuung des Er loses von 100 Franken für die in Bern gekauften Marken stattfinden? ' Die französischePosiverwaltung hat es stets adgelehnt. an Zahlungsstatt empsangene Postwerthzeichen selbst gegen Rabatt baar einzulösen; sie hat den Inhabern jvon Tabakverkaufsstellen (dieselben sind in Frankreich mit dem Markenverkauf betraut) streng verbo ten. dem Publikum in dieser Hinsicht willfährig zu sein , wie sollte man also annehmen, daß sie und mit ihr die fremden Verwaltungen die Grundsätze plötzlich ändern würde! Endlich würden, wenn solche. Marken in dem ganzen ungeheuren Gebiete des Weltpostvereins zur freien Verwerthung zugelassen wurden, unzweifel haft Fäschunaen dieses K!?inpapierael des vorkommen, und wir wüßten nicht, wie die einzelnen Vereinsverwaltunaen thr?n Verlustantheil hierbei feststellen wüten. liegt also em m der That schwer zu lösendes Problem vor; vor Schaffung der Weltpostmarke müßte man eine 'Weltmünze haben und daß hierzu baldige Aussicht wäre.' will uns nicht einleuchten. . Anö den Gtheimniffett von Vu dapest. Seit einiger Zeit führt die Polizei der Hauptstadt Ungarns d.e strengste Untersuchung in einer sensationellen Angelegenheit, welche Ähnlichkeit hat mit jenen Schandthaten, die im eini gen Jahren die Londoner Pall Mall Gazette" enthüllte. Die Untersuchung hat zur Verhaftung der Frau'Gabriele Kovacs, die sich in der Königsgasse Nr 33 eine luxuriöse Wohnung inne hatte und' welche das schändliche G:werbe betrieb, Mädchen in dem Alter von 12 bis 13 wahren dem Laster ,u

zuführen.' Sie 'selbff lockte die kleinen Mädchen in ihre Wohnung hinauf, um die unschuldigen Töchter der Kellerwohnungen in die Macht reicher und angesehener Lüstlinge zu liefern. Die unglücklichen Opfer, wurden mit Kerker bedroht, wenn sie etwas weiterer-

zählen sollten davon, was sie in den prächtigen Räumen erlebt. Eine der unglücklichen Kleinen erkrankte so dedenklich, daß die besorgten Eltern einen Arzt rufen mußten, dem das Madchen Alles eingestanden hat. Auf die Anzeige hin gab Oberstadthauptmann v. Selley den zwei geschicktesten Detektws Ordre, :n die Wohnung ernzudringen, und zwar zu einer Zeit, wenn auch Clienten" der Kovacs dort verweilen. Die beiden. Detektivs drangen in die Lasterhöhle ein, als gerade ein sehr' hochgestellter Elsenbahnbeamter daselbst anwesend war. Bei der Hausdurchsuchung -sand man ein Album. welches die Photographien von ungefäh" fünfzig Kindern in den obscönsten Stellungen enthalt, sowie compromittirende Briefe aus Ungarn wie auch aus Wien. Ganz besonders compromittir) erscheint ein bekannter und sehr reicher Magnat. Einige Madchen, die im Hause der Kovacs verführt wurden, sind in das elterliche Heim nicht mehr zurückgekehrt. Die von der Polizei verhaftete Kovacs wurde der Staatsanwaltschast überliefert, während d'n Mitschuldigen vorderhand auf freiem Fu,e verblieben. Deutscht LoeaI7?aH,lcyttn. eZrostlioriogtlium L essen. Darmstadt. Ein unerwartetes Glück ist bei einer hiesigen armen Fa milie eingekehrt. In der Hochstraße wohnt ein verheirateter Schreiner, Vater von drei Kindern. Diesem sind kürzlich durch , das Ableben eines Verwandten inAmerika testamentarisch 85.000 M. zugefallen. Gießen. Aus einer Vrivalanstalt in Frankfurt verschwand von einigen Tagen ein daselbst von seinen Eltern untergebracht gewesenes zunges Mad chen. Die Ermittelungen ergaben, daß dasselbe von ihrem Bräutigam zur Flucht verleitet worden war. In et nem Briefe, den das Mädchen von hier aus an die Vorsteherin der Anstalt sandte, erklärte dieselbe, daß sie mit ihrem Bräutigam gemeinsam den Tod in der Lahn suchen werde, weil ihre Eltern gegen ihre eheliche Verbindung seien. In einem hiesigen Gasthof fand .man das Pärchen; die Beiden erklar ten, sie seien wohl an der , Lahn aewe sen. um sich zu ertränken, hätten sich aber eineö anderen besonnen und von ihrem Vorhaben vorerst Abstand ge nommen. Mainz. Letzthin hatte sich ein unbekannter Mann einen Vorsprung der Rheinstraßenbrücke als Nachtlager ausgesucht. Beim Erwachen stürzte er ao und verschwand in den Wellen. Worms. Das hiesige Amtsaericht hat gegen den Kaufmann Böhmer aus Ludwigsburg und den Reifenden Eduard Schneider aus Oberstein eine Untersuchung wegen mehrfacher Unter fchlagung eingeleitet. -Hinter beiden siad Steckbriefe erlassen. Der durch die Stadtverordneten Versammlung erfolgten Wahl des Amtsrichters Dr. Dustav Kayser zu Vllbel zum Bürger meistere! Beigeordneten der Stadt Worms wurde vom Großherzog die Bestätigung ertheilt. vaurn. München. Nächstens wird man in unserer Residenzstadt auch mit Luftdruck fahren können. Ber Verstärkung des Betriebes auf der Trambahnlinie Farbergraben - Jsarthalbahnhof wird nämlick außer dem elektrischen Betrieb nunmehr auch der pneumatische in Betracht gezogen, wie er in Bern mit sehr gutem Erfolg eingeführt wurde. Der in dem Hause No. 3 an der Mühlstraße wohnende 32jährige Vergoldergehilfe Leonhard Danemann hat seine Frau im Streite mit dem Küchenmesser durch zahlreicheStiche schwer verletzt und ist dann flüchtig geworden. Am folgenden Tage wurde er verhaftet. Abermals ist hier ein Todesfall durch den Genuß giftiger. Pilze vorgekommen. DaS Opfer ist diesmal ein 33jähriger Schlossermeister; derselbe hinterlaßt eine Wittwe und drei Kinder. Das Dienstmädchen, das ebenfalls erkrankt war, ist auf dem Wege der Besserung. - Augsburg. Der . ledige Buch binder Michael Engelhard von hier, zuletzt Kassier der Verwaltungsstelle der Central-Kranken- und Begräbnißkasse der Buchbinder etc.. etc. (Sitz Leipzig) ist von hier verschwunden. Die dem Engelhard anvertraute Kasse wurde leer gefunden. Bayreuth. Wegen betrügen-schen-Bankerottö ist der prakt. Arzt Dr. Zöllner auS Sachsen, welcher sich vor einigen Jahren in dem weitbekannten Fichtelgebirgsort Bischofsgrün niederließ. dort die Villa Helene" erbaute und ein großes Hau? führte, aber voriges Jahr verkrachte, vom OberlandeSgerict in München vor das nächste oberfränkische Schwurgericht verwiesen werden. Burk (Mittelfranken). Hier schlug bei einem heftigen Gewitter vor einigen Tagen der Blitz in das Wohnhaus des Metzgermeisters Müller.' Die Ehefrau des Besitzers saß auf einem Stuhle an der Wand und betete, wobei ihr durch den Strahl das Gebetbuch aus . der Hand und sie selbst ohnmächtig zu Boden geschleudert wurde, ohne jedoch eine Schädigung zu erleiden.' Der Blitz hat auch nicht gezündet. Landöhut. Der verantwortliche Redacteur der Landshuter Zeitung", v. Zabuesnig, ist wegen Beleidigung des Kaisers vor daS Schwurgericht verwiesen worden. V?ürttnvrs. Stuttgart. Ein Unglücköfall hat allem Anschein nach den Eisen-bahn-Kanzlei-Assistenten Karl Lettenmaver, 29jährigen Sohn der Frau Hofsäcklerswittwe L., betroffen. Derselbe begrab sicb in seinem Urlaub nach Oesterreich und Italien und meldete von Bozen aus seine Rückkunft aus Freitag' den 24. August an, traf jedoch nicht ein, und eö fehlt seither jedeSpur ron ihm.

Aichbald'en. Die Schmied; des Lorenz Dold im Hinterdörfle brannte bis auf die Grundmauern nieder. Aalen. Der Streckencommissär von der Reichslimesforschung. Major Steimle. legte in letzterer Zeit die Ueberreste von den vier Umfassungs-

mauern emes romischen Kastells frei. In den nächsten Tagen geht's an das Prätorium. Die Stelle, an welcher der tzruhere römische Bau stand, befindet sich im Westen der Stadt, auf den sog. Mauerackern . . Biberach. Dieser Tage wurde in einem Tannendickicht die Frau eines Landwirths von Schnaitbach aufgefunden, noch lebend, obgleich sie volle sieben Tage ohne Nahrung und fast von Kleidern entblößt, vermißt wurde. Alles Suchen, eine ganze Woche fortgesetzt, war vergebens gewesen, bis es zwei Schulknaben glückte, die furchtbar abgemagerte geistesgestörte Frau aufzufinden. Klrchheim u. T. Dieser Tage wurde der Kaufmanns-Lehrling Adolf Krutsch durch den Stationskommandanten von Ulm hier eingeliefert. Derselbe ist im Juli von hier flüchtig geworden,, nachdem er von der E. Kiethmüller'schen Papierwaarenfabrik 1200 Mark unterschlagen hatte. Hall. Lehrer Nathan Hähnlein dahier beging die Feier seiner 25jährigen Wirksamkeit als israelitischer Lehrer in Hall. Seine Gemeinde brachte ihm in dankbarer Anerkennung seines treuen Wirkens verschiedene Ehrungen dar. Sdiwelj, Bern. Im Berner Oberland, in Obwalden, und in der ganzen Centralschweiz hat es am 11. September bis auf 1000 Meter Höhe hinab stark geschneit. Rigi, Pilatus und Frohnalp stehen bis weit, herunter im weißen Kleid da. In Pontrestna ist nach einem ZZstündigem Regen mindestens 5 Centimeter hoch Schnee mindestens am 8. ds. Mts. ist Alles gefroren. Bet Jnterlakcn aus der Straße nahe beim Thunersee wurde die ausgeraubte Leiche eines dort zur Kur weilenden Engländers mit mehreren Schußwunden aufgefunden. Einige Leute beHäupten, Schüsse gehört und drei Individuen davon eilen gesehen zu haben. Die Bevölkerung der ganzenUmgebung aerietb in furchtbare Aufregung, das Feueryorn wurde Leblasen, und alle machte sich auf zur Verfolgung der Raubmörder.von denen man noch keine Spur hat. .Appenzell. Das Appenzeller Bezirksgericht hat übe einen Fischfrevler, der mit Chlor fischte und die dadurch betäubten und getödteten Fische verkaufte, eine Strafe von 300 Fr. oder im Nichteinbringungsfalle von 60 Tagen Gefängniß verhängt. Hier starb im Alter von 74 Jahren Herr Heinrich Müllhaupt Vater, ein ausgezeichneter Kupferstecher und Kartograph. Während 63 Jahren war er Beamter und Angestellter des eidg. topographischen Bureau. Waadt. Major Arnold Vovy, Jnstruktor 1. Klasse, der früher in Afrika gedient, ist in Lausanne gestarben. Für 'die Erlegung der Wölfe, welche im Jura Hausen, hat der Regierungsrath ein Schußgeld von 100 Francs ausgesetzt. W a l l i s. Die Königin von Jtalien ist von einer ihrer Bergtouren in's Wallis hinabgestiegen. Dabei erlitt der Baron Pecco, ihr steter Legleiter im Hochgebirge, auf einem Gletscher eine Schlagsluß und sank todt nieder. Zürich. Der Professor der Ehemie an dir eidgenössischen polytechnischen . Schule, Dr. Karl Heumann, ist hier nach längerem Leiden gestorben. &attu Karlsruhe. Einen neuen, großen Erfolg hat die badische Thierzucdt soeben in Wien errungen. Nach u ner beim großh. Ministerium des Innern eingelaufenen Mittheilung wurden dem bekannten Züchter Frank in Hüf'mgen mit einer Sammlung von Zuttyteren neun Einzelpreise und der von dem Kaiser von Oesterreich gewidmete Siegespreis zuerkannt. Berghaupte n. Im hiesigen Kohlenbergwerk wurde der 33 Jahre alte verheiratete Bergmann Karl Wiedermann durch einen unversehens loSgehenden Schuß getödtet. H i l z i n g e n. Taglöhner A. Hertrich von hier erschoß sich auf demGrabe seiner Mutter. H o r n b e r g. Wegen VerÜbung zahlreicher Einbruchs-DiebstLhle in Hornberg, Hausenöach u. s. f. wurde der vielbestrafte Ludwig Thoma von Fischerbach verhaftet. K i r ch h a f e n. DaS Ehepaar Altbürgermeister Löw feierte das Fest der goldenen Hochzeit. Konstanz. Hiet wurde eine Frau ertappt,, die. zwei prachtvoll gestickte Metzgewanoer im Werthe von über 600 Mark SuS der Schweiz nach Baden herüberschmuggeln wollte. Mannheim. Dem verheirateten Weichenwärter Philipp Seitz von Plankstadt, Vater von drei Kindern, wurde auf dem hiesigen Hauptbahnhos der Kopf abgefahren. Die Lokomotivführer Dolch. Becker und Oberst feierten ihr 25jähriges Dienstjubiläum Dieser Tage stürzte sich in einem Anfall von Geistesstörung der 42Jahre alte verheirathete, Kaufmann . Karl Murrmann aus, dem' dritten Stock in den . Hof . hinab und starb sofort. Eine beispiellose Gefühllosigkeit legten einige auf der Rheinau' beschäftigte Arbeiter an den Tag. Dieselben traftirten den Landwirth Heinrich Marzinell mit Schnaps,- bis der alte Mann bewußtlos zu Boden sank. Hierauf Übergossen ihn die Burschen mit einem Kübel kalten Wassers.' Ein Herzschlag machte infolge dieser Behandlung dem Leben deö Mannes ein Ende. : Untersuchung ist eingeleitet. Offenbura. Der Hagelschaden in Dinglingen wird auf 10.000 Mark geschätzt, der Schaden in Friesenheim an Reben an 37,000 Mark, an.Tabak auf 36.000 M., . in. Heiligenzell auf 10,000 Mk.. in Lahr auf 14.000 Mark. ' S ch L n a u . i. W. Dieser . Tage wurde in'. daS .hiesige AmtSgefänanch der ehemalige Aktuar Md RaMgrei-

'M 'M U

Bhne seines 3 t 1 U u o

El A n n Trti tcfc

l,A

KZ iu U A vü VZZJ vs

::z gegen:::-

Rhenmatismns. Buckner, TexaS. Jare litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häusig bettlägerig; durch die Anwcn dung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Mono. Aas Alut ist das

UnrewsH

Dr. Augnst Köuig's Hamburger Tropfen Das beste Mittel dagegen.

ver özelm, früyer in ZeU. al? Unter fuchungsgefangene? eingeliefert. Grund der Verhaftung ist der dringende Ver dacht, Helm habe in Zell als Versicherungsagent Unterschlagungen und Urkundenfälschungen verübt. Schwarzach. Unterlehrer Neun stein dahier ertränkte sich in einem An fall von Geistesstörung im Rhein. Ueberlingen. Letzthin fuhren zwei Soldaten mit einer Gondel auf den See hinaus. Dieselben werden seither vermibt. Es sind der Gefreite Kaufmann und der Musketier Scho mann von, der 6. Compagnie des 25. Jnfanterie-Regts., der eine aus Elsaß, der andere aus Schlesien. Die Gondel soll gekentert bei Dingelsdorf gesehen worden sein. Meklenburg. Schwerin. Der in der Jagd gasse wohnende Färber Julius Grothe stürzte, als er von einer Festlichkeit angetrunken heimkam, die Stiege hmunter und brach das Genick. - Strelitz. Der Maurer Heinrich Nuhtz, der seinem- College. C. Hantschke im Streite den Schnurrbart ausrik. wurde zu 6 Monaten Gefäng Nig verurtyeut. vesterreitix. Wien. Zum Andenken an die Lemberger Landesausstellung wurden bei einem Juwelier Gedenkmedaillen bestellt, welche auf der einen Seite daZ Wappen Polcns und das Bild Kosciuszkos und aus der Kehrseite den Titel des polnischen NationalgebeteS Gott erlöse Polen" trugen. DaS Wiener Landesgericht hat jedoch 200 solche Medaillen mit Beschlag belegt und die dagegen eingelegte Revision, verworfen. Der Bankier Alfred Kender, der am 19. Juli 1890 wegen Veruntreuung von fast zwei Millionen Gulden Depots zu siebenJahren fchwe ren . Kerkers und zum Verlust deS Adels verurtheilt worden war, ist nach Abbüßung des größeren Theiles der Strafe durch einen kaiserlichen Gna denakt vor wenigen Tagen auS dem Kerker entlassen worden. Er hat sich der Rückgabe feiner Freiheit nur eine kurze Spanne Zeit zu erfreuen gehabt. Schwer leidend fchon verließ er Gefängniß und kehrte er zu den Seinen zurück, bei denen er in Lazenburg jetzt gestorben ist. Rudy'S Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Ward BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Steward Wholesale Agenten Indianapolis, Ind. Zu verkaufen: Kreitlein tt Reeder, m West Wshwg ton Straße. "Das einzige Kleidergeschäft westlich von der f e . r C.- r c C" f Ciienoayn, oas nieioer für cie Haorliamen an Commission verkauft und Serr Kreitlein, der kürzlich vom Osten zurückkehrte, machte Arrangements für das Schlob'sche Bankerott Lager, die feinsten Waaren im Markt. Wir haben für die nächsten Wochen den größten Kleiderverkauf der noch je in der Stadt in auaurirt wurde. Seht unsere 53 Anzüge. 300 Anzüge zu verkaufen für 52.00. $5 Männeranzüge für $2.73. AUeS muß fort. Anzüge für Jünglinge von 14 zu 13 Iah ren, aute Winteranzüge für $2.50. Wir haben eine Partie der feinsten von Kundenschneidern gemachten Anzüge in der Stadt. Wir verkaufen für eine Cincinnatier Schneiderfirma, welche daS Geschäft aufgab. KniehosenAnzüge von 60c aufwärts. Wir machen große Verkäufe. Wir 'ver kaufen ein Bankerottlager einer New Yorker Firma. Seht einige Preise : 45c für Männerhosen. 65c für Männerbosen. 85c für Männeryosen. $1 für Männerhosen. ' ' Eine Partie feiner Hosen zu billigen Preisen Kniehosen für 18c, 20c, 25, 35c und 50c. KinderAnzüge. 50c, 65c, 75c, $1, $1.50 und $2 für Kin. deranzüge. . Seht unS für Schulanzüge wir verkaufen am billigsten. ; Wir haben , eine Partie eleganter Anzüge für junge Männer, vollständig passend, welch: mir für weniger verkaufen, als sie zu machen kosteten. Wir verkaufen die besten Nachthemden die gemacht werden, gewaschen und gebügelt, für 45c und 35c. . 45c für die besten Nachthemden. ' 50c für gebügelte weiße Hemden. : Seht unsere Hüte und Kappen. 25c zu 50c für steife Hüte. ' 40c zu 51 für helle weiche Hüte. : 51 für Stikers Hüte, werth 52.50. 51 für modische steife Hüte, werth 52.50. 55 eleganten Ueberrock, Kundenarbeit, von 53 zu 55, jeder von 56 zu 510 werth.' Sie müssen verkauft werden. Kaust sie jetzt und spart Geld. Für Handschuhe und Hemden kommt zu uns. Fragt nach den ungewaschenen Söc Hemden, garantirt daß sie überall sonstwo 5 'c kosten. . Unsere Nummero ist 224 West Washington Straße. Nordseite. Das einzige Kleiderge schäft westlich von der Eisenbahn. Andy Kreitlein und Jke F. Reeder.

Zermalmten und ganzen Coke zu haben bei der Ind'polis Gas Co.

Gleichen ist

IL

Neuralgie. .St. Louis, Mo. Mit Vergnüzen empfehle ich die Anwendung von St. s Jakobs Oel gegen neuralgische Schmer- & zen. Ich wurde dauernd durch den Ge brauch desselben geheilt. N.G.TroÄ. Leben des Korpers." Marktbericht. Wholesale.Preise. GrocerieL. Zucker: Harter $5.60. Guter gelber $4.35. Gewöbnl. selber 53.9 t. Kassie: geröst. Banner, Lion und Java 21. 75c(m50PsdSöcken) Capital 2 lc Pilot 21c Dakota20c Brazil19Xe Gerr. Aepfel 6c Pfirsiche 14tzc Corinthen 5c Pflaumen 7c Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß 51.75 Citronen per Kiste 54.50 Orangen per Kiste 56.00 Kraut per Faß 75c Zwiebeln per Faß 52.00 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.50 Kartoffeln per Faß $2 25 Süß.Kartoffeln per Faß 53.25 Mehl. Winter.Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, ftifche Country 14c Eier. friscS.ver Du. 13c Leb. Geflüael: Hühner 7c per Pfund ; Svrina CbickenS 7c ? 55fm 8c Vurkek Hennen 5c; Enten 5c; Gänse $4 20 per Dutz. Dr. I. Bühler, Wohnung : 10A Ott flT.f?..4. sXia. M.ß 14 wikvunu vuuuo Office: 774 Ost Market Straße. SvrechSruve in der Wohnung: 8 9 Nh Vorm.; 1 8 Nhr aS.: 7 9 Ubr bk. Sprechstunden in der Offtce: 910 Uhr Vorm.. uno, um ao;m. I. Eprechstundtn: Sonntag nur Bormittass. Dr. THEO. A. WAGNER hat seine 5si-e ach Sdo. Nord Delawars Str. verl'pt, und wird sich freue seine Patienten und Freunde dort zu empfangen. Epreckstunden : 9 10 Uhr Vorm.: 2 4 Uhr ?caqm.; sonntags: JilO Uhr orm. gT Telephon &48. Dr. C. R. Schaefer, ZSrzt und Chirirrg, o. 430 Aadifon venue, nahe Morris Str. Sprechstunde: 8 :8 Uhrvtoreen, -Uhr aymlnagG, ? llyr veao. TelepdouL?. G. G. GVerts, Deutscher Zahn-Mzt No. 8 Nord Pennsylvania Str. a wird auf Wunsch aicax)u Dr. BurShardt, Deutscher Arzt. Osstee und Wohnung: No. 382 Gab Meridian Gtt. Osstce-erunden: 81119 Uhr orm. it Z Uhr Nachm. 7bt 8Nlrbd. KZontsgI S-9 Lornlittag. Teledbo80. Dr. I. Q. Suteltsse, efchastiat fi anIsSlteKlicb mit wudLr,Me tauen nb mit Seschlecht und Nrinkrankhette. tts. 95 Oft Market Ctarfte. Ossieetunde : 9 Ms 10 ttlr Berat. 91118 ni am. tag x.tlt II 941. AN IDEAL FAMlLY MED1CINE For iBdiceation. liuioaufu. lleodacfce. ConMtlpatlon. Und Cnplcxla. ttfcrntlT lireatk, nd aal dlaorders 01 tb fitornacb, Urerand Boweia, RIPANS TABIILE8 . et irentlT Tet nrornntlT Perfaet UffeaOon followm tiielr um Bold ' by drugTlsta or m-.nt bj m$dl. Box (8 Tiata), 7äow PudunTi boxe), ä. BW rree ampie-aarew MI P ANS CHEMICAL CO., 1TW Yrfc. Q$att chsAel Henry Victor. Daö größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geraumige und schon eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von. Bällen, Conzcrten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung.

Äi)

l- 'ffiVfe'

m

Zur Erinnerung ! Neinm Freunden und dem Publikum hier, mit zur Anzeige, daß ich die W i r t h s ch a f t. Ecke Ohio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen frcrdi dieselbe zu einem angenehmen Sammrirlat der Deutschen u gestalten. yeste OttxinU und Cigarren :e. Zu zahlrkichn Besuche ladet ein , Sottlieb LenKhardt. Sckt OZio und Rodle Straße.

- Die -

nriiana ff uns ist daö einzige Blatt in 2nblaua, delHeS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht de? Plntokratte vertritt. Ktt Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin tereffen kärnpft sie unentwegt för Freiheit .Recht auf allen Ctbieten deS Lebens. Die ZiUxi deS volles ist die Schöpferin elleö Wohlstandes und darum kirken dir sä? selche soziale Neformen, Kelche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur niederdrückenden Last rnaen. Jede? fortschrittlich Gesinnte, ssllte eö als rnsraUsche Pflicht empfinde Leser der Iad;er,a Tribüne & ftte Daö reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine Füll? vnterhAlteT'.den LeseKoffeS. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, eeö SonntagSblattö 3c, beider zusammen 13 CtS., Per Woche oder 63 EtS. Per Monat. Durch die Post versandt, kostet M Tageblatt $3, daö SonntagSölatt H2 Per Jahr, beide zusasunen -$8 in VsrauSHezshlung. rucksttchen aller Art werden rasch und billig au geführt. EinirittSkarte, Quittungen. ?onffittioeu. Rechnungen, Geschäfts karte, Bzlimpfo Zirkuläres VrograWWs i. f. u für Geschäftsleute Vereine werd gischsräZvsll autzeführt mm W wm . ' 3sMsnüsHI. in umg mir, EiS! EiS! Eis! Wir beuen da llovo.vem für Ktt.s. er?? von an nniere Sunden, aufc St Ab? Koupon, bevor da Ei geliefert wird . Da wir einen gute Borrakb Von Si beflen. n ItiuuUnt Sö8e l llsed VrU LZ bi too Bfb in einer ieferuna U deriocPfd so dl 1000 f b in aer Lteiernna Z0e der . di, X Vkd in tlntr ki,,.v.5,5" ' oo uud ebr t eier pie'ernng lie , l CDHttx Hc50 CD3Df

jfl nr Si i

emee : . X2S Cen Oalnutkr.-Tell.