Indiana Tribüne, Volume 18, Number 16, Indianapolis, Marion County, 4 October 1894 — Page 2

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Jndiann Tribüne. Erscheint Täglich und SonntagS. XU t.zltche X tSfict ksyet durch den ?r5ge, . lSknt per oche. die Sonntsg.T2ne- 5 ?utZ per Woche. JBeibc uf aaaxe:; 15 SEentl rder M Cent per Monat. Per Post fleftU!t in Vor ub,ailung fcper Jahr. Ossitt : Ns. 18 Süd Alaöaa Sir. Sndianapoliö, Ind., 4 Oktober '94 QrizwaI-Torresxoudk?:z.) Streiflichter vou der Gartenstadt. Chicago, anfangs Oktober. DaS knuß wahr sein, so wenig es auch vielleicht die Zustimmung vieler ehemaliger Besucher der Weltausstellung findet: man sann hier after all" sehr billig leben, besonders wenn man Junggeselle ist. Cigarren von 1 Cent an aufwärts (sogar der ehemalige BörsenNapoleon OlD Htch", dessen St. Helena in einem Cigarren- und Obstläd chen besteht, allwo er eine Figur spielt, wie Marius auf den Trümmern Carthagos, verkauft solche), und die, welch: zu 5 bis 10Cts feilgeboten werden, enthalten schon wirtliche Hava-Fül-lung", wer möchte da nicht mit entzückten Lippen zur Erhöhung des Rauchschadens" beitragen? Die Schuhe bekommt man rezelmäfeig gratis gewichst oder geschmiert, wenn man seinen Bedarf ausschließlich von gewissen Läden bezieht, die Wäsche kriegt man jetzt zu förmlichen Weltun-tergangs-Preisen gewaschen, und es wird Einem überdies auf so und so viele Stück ein Theatcrbillet geschnkt, wenn man sich an gewisse Wäfchereien der Nordseite wendet (und außerdem.sich nichts daraus macht, recht oft neue Wäsche zu bedürfen), und in gewissen Restaurationen kann man erstaunlich billig essen und kriegt nebenbei gratis Loose, deren glücklicher Gewinner ein Weihnachts-Äeldzeschent von 20 bis 25 Dollars erhält! Ich könnte noch mehr solche Beispiele aufzählen, muß Sie aber bitten, mir das nicht zuzumuthen, weil ich sonst allzu oft die Wörtchen wenn" imd aber" gebrauchen mußte, und weil ich auch nicht in den Verdacht kommen i:iöch!e,' cheimlich an einem Fremdende-s'lchs-Buhm- als Neüengeschäft betheiligt zu sein. Genug, in Chicago ist eins goldene Zeit hereingebrochen 'h Bankerott-, Brand-, Geschenksund Lotteriespeculanten der verschiedznsten Gattungen. Sehr anschaulich kann man dies auch bestätigt finden, wenn man einen der großen, für das gewöhnliche Volk bestimmten Allerwelts-Läden im Herzen der Stadt zu Fuß und Elevator" durchwandelt, mit dem Risico, in dem Genzimmel der Verehrer und Verehrerinnen billiger" Waaren halb todt gidrückt zu werden. Schwären von Haussrauen und Andere aus den entfernt:sten Theilen dieser 100 Quadratmeilen-Stadt pilgern- hierher, vielleicht blos, um ein Körbchen Pfirstsche 3 Cents wohlfeiler zu kriegen, als in ihrer Nachbarschaft, und lassen sich diesen Profit, unter Benutzung von zwei Straßenbahn-Linien, 20 Cents kosten! Doch nein, sie benutzen die goldene Gelegenheit, um sich gleichzeitig eine Menge anderer wohlfeiler Dinge zu er werben, auch wenn sie vorher gar nicht darauf gerechnet haben. Da sind in einem dieser Volks-Handlungspaläste z. V. die Obstauslagen so geschickt und raffinirt über die 6 verschiedcnenStockwerke hin zwischen Kleidern, Schuhen, Putzsachen und sonstigen Krimskrams vertheilt, daß man stundenlang alle Herrlichkeiten in's Auge zu fassen gezwungen ist, ehe man twa zu dem gewünschten Dutzend billiger Birnen gelangt, und inzwischen ach Gott, da müßte man die Evastöchter schlecht kennen, um nicht genau zu wissen, daß sie sich noch eine ganze Meng; anderer Sachen und Sächelchen zulegen. Bei Gott, ich bin schon in vielen großstädtischen Allerwelts-Läden herumflanirt, aber das Treiben in den Chicagoer Bienenkörben dieser Art bietet" doch Alles, was mir je vorgekommen. Ich glaube fast, der Tanz der ttinder Israels um das goldene Kalb war noch nichts dagegen. Wer die Menschennatur in allen Phasen studiren will, für den ist freilich ein mehrstündiger Aufenthalt an diesen Orten unbezahlbar. Als ich mich . gerade schw:ißü6erströmt, glücklicherweise aber noch mit wohlerhaltenen Kleidern, aus einer solchen Dante'schen Hölle geflüchtet hatte (in welcher übrigens dieTiefstverdammten die Verkäuferinnen sind) und durch die Madison-Str. nach Westen zu die Fünfte Ave. erreicht hatte, ohne von einem Kabelbahnwagen überfahren zu werden.da wurde ich wieder auf eine mir gänzlich neue Chicagoer Specialität aufmerksam. Eine melodische Mädchenstimme, die .einer angehenden Primadonna würdig gewesen wäre, sang an mein Ohr: Newö fioe o'Clock all about" ii. s. w., und ich gewahrte bald vier bis f iluf Zeitungsjungen" im Unterrock, im Alter von 9 bis 15 Jahren. Wenn ich nicht sehr irre, ist Chicago die erste amerikanische Stadt, welche sich auch weiblicher Zeitung - Straßenraber rühmen kann. Arme Newsboys"! Von der einen Seite die weibliche Con currenz, und von der anderen diejenige der Großläden, welche unentgeltlich die Schuhe wichsen, wo bleibt Ihr da schließlich? . Jüngst ist hier auch der erste Versuch mit Kellnerinnen für reguläre Schankwirthschaften '(nicht Kosthäuser) gemacht worden, und die Unternehmer sind mit dem Resultat dermaßen zufrieden, daß das Kellnerinnenthum. gegen welches anderwärts so heftig Krieg geführt worden ist, hie? bald seine weite Ausbreitung . erlangen dürfte.' Brachliegende weiblich: Arbeitskräfte gibt es jcr noch immer übergenug hiek trotzdem das allgemeine Geschäfts-

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lesen in der Gartenstadt' sich laut osficiellcr" Angabe wieder um 30 Proceni gehoben hat und billig genug sind sie auch. Da ich doch einmal von dem Ewig-M-iblicken svreckie. so will ich Sie auch darauf aufmerksam machen, daß seit Kurzem in Chicago eine Industrie betont, welcke höchst seaensreich sür weite ländliche Kreise wirken kann. Es sind nämlich Damen erstanden, welch: rnajr nur für sich selbst Shopping" gehen, sondern auch für alle ihre Geschlechtsaenossinnen an irgend einem ländlichen' Ort, welche ihre Dienste wünschen, die Läden besuchen und ihnen dann alles Begehrte einfach zusenden, und überdies olme Ge'ouyr oder .ommtzsion! Ihre Commission' besteht nämlich darin, daß sie wegen ihres Agentencharakters und der großen Quantitäten. die sie kaufen, von den Ladenbesitzern Ertrapreise bewilligt bekommen. Herz, was willst du mehr? So lange diese Industrie nicht überlaufen wird, stehen sich diese Damen sehr gut dabei. Eine andere Curiosität der Gartensiadt ist erst m Werden. Die Chicago?? werden nämlich bald das Glück haben, eine wirkliche Indianerc o l o n i e dauernd in ihrer Mitte Zu sehen. Sie selber haben freilich den Plan nicht ausgeheckt, sondern derselbe geht von der Jndian Land Avjustment League" und ihren kupferfarbigen Schützlingen selber aus, deren einige beim Besuch der verflossenen Weitausstelluna sehr befremdet darüber waren, daß sozusagen nur das indianisch: Lumpenproletariat daselbst vertreten war (abgesehen von den östlichen civilisirten Indianern). Hauptsächlich Lherokesen sind es bis jetzt, welche diese Colonie bilden werden, d. h. einige Cherokesenfamilien, welche aus dem ihnen von Onkel Sam für denCherokesen-Landstreifen gezahlten Geld noch Einiges gerettet haben und erwarten, daß es ihnen mit Hilse einiger einflußreichen weißen Freunde bald gelingen werde, sich hierorts für immer und mit Vortheil ansässig zu machen, und daß später andere Rassegenossen sich zu ihnen gesellen werden. Zwei andere Großstädte freilich. Philadelphia und New York, haben solche kleine Ansiedelungen schon seit einiger Zeit aufzuweis. Aber hier in der Prairie-Stadt soll alles Frühere in den Schatten gestellt werden! Mehre der erwarteten rothhäutigen Evastöchter sollen Schönheiten ersten Ranges 'sein und Chicago hat deren ohnedies nicht viele. I. R. in englischer Fakir In Indien. Auf dem Gipfel des Jakko, welcher die Sommer-Residenzstadt Simla im Himalaya-Gebirge um etwa 1500 Fuß überragt, ist ein dem Affengotte Hanuman geweihter Tempel belegen, und dort lebt, inmitten einer Schaar von großenAffen, ein ascetischer, fanatischer Fakir, der die hauptsächlich aus Leckerbissen für ihn und feine Schützlinge bestehenden Opfergaben der Gläubigen und Neugierigen in Empfang nimmt. Die Affen Simlas bestehen aus zwei verschiedenen Gruppen, die in ganz bestimmten, fest abgegrenzten Theilen wohnen und diese nur bei der alle zwei bis drei Jahre stattfindenden Wand:rung verlassen. Diese Wanderung geschieht mit einer Regelmäßigkeit und einer Ordnung, die gewiß manchem englischen Regiment Ehre mach?n würde. An der Spitze einer jeden Gruppe oder Truppe steht ein König, Maharadscha Sahtö", wie die Eingeborenen sagen, dem der Fakir, dessen Einfluß auf die Lierhänder unglaublich ist und dem sie in allem blindlings gehorchen, diese Würde verliehen hat. Der König selbst, ein prächtiges, alle durch seine Größe überragendes Thier, schreitet hoheitsvoll einher und überläßt die Anordnung des Zuges und die Aufrechthaltung der Disciplin seinem General oder Kotwal". Die Marschlinie geht am Tempel vorbei und ist so ausgewählt, daß ein Zusammenstoß der beiden Truppen, der unbedingt zu blutigen Kämpfen führen würde, fast immer vermieden wird. Beide Heerden kommen nacheinander beim Tempel an, wo sie auf der Terrasse oder Schabutra vom Fakir geflittert werden. Es ist erstaunlich, welche Ordnung der Kotwal- während der Verkeilung aufrecht erhält und wie gewissenhaft er darüber wacht, daß ein jeder seinen Theil erhält. Die allzu Gierigen treibt er mit Drohungen weg und erlaubt ihnen erst nach kürzerer oder !ängerer Zeit, zurückzukommen. So lange man seinen Befehlen Folge leistet, ist der Kotwal ziemlich gutmüthig, sollte es aber einer wagen, sich ihm zu widersetzen, so bricht er in unbeschreiblichen Zorn aus. Seine Gesichtszüge verzerren sich vor Wuth und nehmen eine blaurothe Farbe an. Er bearbeitet die Widerspenstigen mit solcher Krast, daß er bald vollständige Ordnung in den Haufen zurückbringt. Die Aufwiegler werden nun streng vom festlichen Mahl ausgeschlossen, während die andern, in offenbarer Furcht und großem . Respect, jede Bewegung des Kotwals genau überwachend, unter fortwährendem, gedämpftem Gemurmel, ihr Mahl vollendin. Der König allein hat das Recht, im Tempel selbst zu essen, und er läßt sich durch keinen noch, so großen Aufruhr unter seinen Unterthanen aus seiner würdevollen Ruhe bringen , oder im Geringsten bei der Mahlzeit stören. .Erst nachdem alle ihr Theil erhalten, bringt der Fakir dem Kotwal" einen eigens für ihn aufbewahrten Topf mit Leckerbissen; dann ziehen alle Affen, dem. andern Haufen Platz machend, dankend vor dem Fakir vorüber, der sie mit den Worten Jao beta", geht, meine Söhne, entläßt. Unter diesem von Wind und Wetter vollständig gebräunten Fakir, der nur mit einem Leopardfell und einer Schnur von Holzperlen .bekleidet" und

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lifftii seit "0 hren vs:: Kamm und Scheere unberührtes Haar zu dichten Strähnen verflochten ist. würde wohl schwerlich ein Fremder einen Europäer erkennen. Und doch ist dieser ..Mönch" von guter europäischer Familie und Abstammung. Sein eigentlicher Name t Cbar es William de Roulette, wa auf entfernte französische Abstammung zu deuten scheint. Sem Vater war em wohlhabender Kaufmann in 5simla, der seinen Sohn der besten damals ln Simla bestehenden Schule zur Erzie-' hung übergab. Es scheint nun. daß ein Diener d: Rousettes ein Sadhu war, der in enger Verbindung mit dem Fakir auf dem Jakkoberge stand und auch später, nach des letzteren Tode, an dessen Stelle trat. Der junge Rousette hatte die Angewohnheit, in seinen freien. Stunden den Fakir, der eine besonder? Anhänglichkeit für den Sohn seines früheren Gebieters zeigte, zu besuchen. und flüchtete sich auch bei '.'lndroyung einer arökeren Strafe zum Tempel. Man fand ihn jedoch einige Tage später, und er wurde zur Schule zurug?bracht. Er blieb nun anscheinend ruhig, schien' aber alles Interesse in seine Umgebung und Studien verloren zu haben und verlangte nur. zum Affentempel zurückzukehren. . Eines Tages verschwand er plötzlich und alle noch so sorgfältigen Nachforschungen waren vergebens. Erst zwölf Jahre später, die er, nur mit Asche bestreut und in seine Haare gekleidet", auf Wanderzügen durch Indien als sein Noviziat verbracht zu haben angibt, tauchte er wieder in Simla auf und wurde ein Chela oder Schüler des alten Fakirs, an dessen Stelle er beim Tode des letzteren trat. Der Vater Rousettes war inzwischen unter Hinterlassung eines bedeutenden Vermögens gestorben, doch scheint sein Sohn durchaus keine Schritte zur Erhebung seines Erbtheils gethan zu haben. Er versicherte, daß er sich vollständig glücklich fühle und durchaus nicht den Wunsch hege, in die trügerische, verdorbene europäische sellschaft zurückzukehren. De Rousette bringt nur die bessere Jahreszeit im Himalayer Sanitarium zu; während des Winters unternimmt er große Wanderungen, entweder zum beiliaen Ganges oder ?u sonst einer Wallfahrtsstätte. Vor einigen Jahren hielt er sich bei einem einheimischen Prinzen auf, der so von seiner Frömmigkeit erbau! war, daß er ihm ein: bedeutende Schenkung von.Ländereien machte. Der fromme, allen weltlichen Dingen anscheinend vollständig abgestorbene Fakir schien jedoch noch nicht zumNirwana gelangt zu sein und hatte die Schwäche, sich, wie ein gewöhnlicher Sterblicher, in des Fürsten schönes Töchterlein zu verlieben. So faßte cr eines Tages Muth und hielt beim Aater um die Hand de? Prinzessin an. indem er sein Leben gänzlich zu ändern, auch das ihm zukommende Vermögen zu erheben versprach. Darob großer Zorn des Fürsten, der nicht allein den verliebten Fakir aus seinem Reiche verwies, sondern auch seine Schenkung zurücknahm. De Rousette schüttelte den Staub oder vielmehr die Asche des Staates von sich, pilgerte zum heiligen Ganges und wusch sich von all seinen Sünden, Schwächen und Versuchungen rein. Dann setzte er sein frommes Handwerk zur großen Erbauung aller Hindus fort. Er ist wohl das einzige Beispiel eines christlich erzogenen, von Europäern abstammenden Fakirs, der, obwohl Erbe eines ansehnlichen Vermögens, ein elendes, allen Genüssen entsagendes, doch anscheinend durchaus glückliches, zufriedenes Leben führt. De Rousette besitzt einen ganz außerordentlichen Einfluß bei allen Klassen von Hindus und wird als Heiliger weit und breit verehrt. . Englische Dlamantendievt. Eine Bande von, Diamantendieben hat in London einen Coup ausgeführt, der ihnen ein hübsches Sümmchen von etwa $50,000 eingebracht hat. Vor einigen Tagen erschien ein geschniegelter junger Herr in Haiton Garden, dem Mittelpunkte des Diamantenhandels, miethete sich im ersten Stock ein feines Bureau das er u. a. mit einem äußerst dicken türkischen Teppich ausstattete, ließ auf einer Metallplatte 'Z E. Morris anbringen, gab sich für eineu Diamantenhändler aus, und da er in seinem feinen Anzüge, seinem dunkeln Schnurrbart und Haar und seinem etwas ausländischen Accent dem Diamantenhändlerstande Ehre zu machen schien, ward er auch als solche? von seinen College anerkannt. T. C. Morris war jedenfalls kein Neuling im Diamantengeschäst. In dem benachbarten Restaurant, wo die Händler zu frühstücken pflegen, wurde er bald hei misch, knüpfte Gespräche an und erfuhr auf diese Weise bald, daß der Diamantenhändler Spyzer seit einigen Wochen mit einem ziemlichen Diaman tenvorrath aus Amsterdam angelangt war, um sie hier zu verlausen. Und siehe da, Morris suchte grade nach solchen Diamanten, wie sie Spyzer besaß; er . bestellte ihn nach seinem Bureau und an einem schönen Nachmittag fand sich der Holländer dort verabredetermaßen ein. Morris empfing ihn in Gesellschaft eines andern Mannes; die Geschäftsverhandlungen wurden sofort eröfst; kaum aber hatte'Spyzer seine Diamanten auf dem Tisch ausgepackt,' als er einen ' betäubenden Schlag auf den Kopf und ins Gesicht erhielt. Besinnungslos sank er zu Boden; als er wieder aufwachte, waren die beiden Männer mit den Diamanten verschwunden, die Thür abgesperrt, er selbst mit Blut bedeckt. In wilder Aufregung schlug er die Fensterscheibe entzwei, 'die Haushälterin lief herbei, und da sie drinnen ein blutbedecktes Individuum sah, das sich in Hollänbisch und Englisch erging, sandte sie zunächst nach der Polizei; sie glaubte sich einem Anarchisten gegenüber. Ein Constabler sprengte darauf die Thür und erfuhr dann von dem fürchterlich mißhandelten Spyzer den Hergang der Geschichte. .Die Diamantenrauber

hatten den Urmen nachiragllch inlt einer Dosis Chloroform in der Betäubung erhalten, um Zeit zu gewinnen,, das Lokal in Ruhe und ohne Aufsehen zu verlassen. Thatsächlich hatte die Hauswärterin vom obern Stockwerk Yitn JfSprrn MorriS eseben. wie

er sich allein entfernte, ms sie tyn aus - - - n-t i.'' dem Gesicht verlor. Spyzer, der den Werth Diamanten aus ca. 10.000 Pfund Sterling bezifferte, will übn gens gesehen haben, daß nicht weniger als drei Männer hinter einem Schirm hervortraten, um Morris zu helfen. In der Geschichte der Diamantendieb stähle scheint kein Fall, w:e der geschil-. derte vorgekommen zu sein. Sonst wimmelt es darin von allen möglichen. Anschlägen, die den Diamantenhandlern wohl bekannt sind. Der einfachste Kniff besteht darin, die Diamanten den Aermel hinauf zu schnellen. In den Laden tritt ein Käufer, der nach gefaßten Diamanten fragt, die man nicht besitzt; darauf verlangt er lose Diamanten und läßt sich einige hundert vorlegen. Nachdem er sich einige Stück ausgesucht, bittet er den Ladenbesitze?, ihm etliche Artikel aus dem Auslagefensier zu holen. Sobald der Verkäufer sich gegen die Auslage wendet,verschwinden die Diamanten in den Aermel. Ein zweiter Kniff ist folgender: ein Käufer läßt sich verschiedene Sachen vorlegen, beschmiert unterdeß die Seite des Ladentisches mit Wachs; ist dann d:r Ladenbesitzer so thöricht, dem Ladentische den Rücken zu drehen, so klebt der Gauner verschiedene Diamanten an das Wachs an.' Bemerkt der Ladenbesitzer den Vorgang nicht, so entfernt sich der Scheinkäufer und bald langt sein Genosse an, der unter dem Vorwande. etwas zu lausen, die Juwelen in seine Tasche streicht. Ost laßt ein Diamantenräuber sich verschieden: Werthgegenstände nach seiner Wohnung bringen, wo seine Frau, als Dienstmädchen verkleidet, den Gehilfen des Juwelenhändlers empfängt. Letzterer hat den Auftrag, das Dienstmädchen mit einem Sovereign zu bestechen, um Einzelheiten über den Herrn zu erhalten. Natürlich stellt das Mädchen ihrem Herrn das beste Zeugniß aus. Der Gehilse wird dann in ein Zimmer geführt, wo der Hausherr, eine Cigarre im Munde, mit ihm feilscht und mit einer Geldanweisung zahlt, die, weil schon alle Banken geschlossen sind, nicht sofort erhebbar ist. Es versteht sich von selbst, daß die benannte Bank die Geldanweisung zurückweist. Oft bittet sich auch der Hausherr die Erlaubniß aus, die Juwelen seiner Frau im nächsten Zimmer zu zeigen. Wenn schließlich dem Gehijfen die Zeit zu lang wird, findet er, daß der Hausherr und das Dienstmädchen verschwunden sind. Diese Fälle zählen zu den Erfahrungen,die von Diamantenhändlern in Hatton-Gouden in jüngster Zeit gemacht worden sind. Deutsche Loeal-S?aÄrlchten, Vrovin, Srandenburg." Berlin. Im Officiercasino deS 2. Garde-RegimentS fand eine Gasezplosion statt, durch welche drei Arbeiter ziemlich bedeutend verlekt wurden. Der Schlächter Rudolf Blasse, der schon mehrfach Pferdefleisch für Rindfleisch verkaufte und dafür schon vier Vorstrafen erlitten hat, ist wegen desselben Vergehens nunmehr zu ein Jahr neun Monaten Gefängniß verurtheilt worden. C o e p e n i ck. Vergiftet hat sich vor dem Barner'schen VZühlengrundstück ein etwa vierzigjähriger Mann. Nach einem bei dem Selbstmörder vorgesundenen Steuerzettel handelt es sich um einen Buchhalter Louis Böhrer aus Charlottenburg. Neu-Ruppin. Ein neunzehn jähriger Konditorlehrling Namens Ulrich hat sich erschossen, weil er in dem Bade Schmiedeberg i. Schl., wo er diesen Sommer weilte, ein intimes Liebesverhältniß mit der 31jährigen Frau eines Kaufmannes aus Gohlis bei Leipzig. Mutter von zwei Kindern, angeknüpft hatte. Als Ulrich wieder Neu-Ruppin war, korrespondirte er mit der Frau; der Mann sing die Briefe ab und der Erfolg war, daß die Frau das Haus ihres Mannes mittellos verlassen mußte und nun das jugendliche Opfer ihrer Lekdenschaft in Neu-Ruppin aufsuchte. Dieser Verlauf seines Liebesabenteuers' hat Ulrich in den Tod getrieben. Vvovlni Vosttt. R a w i t s ch. In Morzewo sind in Folge von Kuhsleischgenuß sieben Personen an Milzbrand erkrankt; zwei derselben sind gestorben. Vrsvlnz Vstprestet,. , A l l e n st e i n. Der Wirth Schnarbach von Schönbrück feuerte auf der Jagd einen Schuß ab, da er ein Neh zu bemerken glaubte, traf aber den Rentier Tamm, welcher sich auch auf den Anstand begeben hatte, so unglllcklich durch die Brust, daß derselbe sofort verschied. I n st e r b u r g. Aus Liebesgram hat sich der'73jährige Altsitzer Jurklies aus Schillgallen erhängt. K u't t k o w i tz. Hier sind an Grünspanvergiftung zwölf Personen erkrankt. Ein Mann ist bereits gestorben und bei drei Personen ist der Zustand hoffnungslos. Vrovin, vestprrusZrn. D a n z ! g. Der Plan zur Anlage eines Freibezirkshafens in NeufahrWasser ist gesichert. Das Gutachten, welches seitens der von hier nach Hambürg, Altona und Bremen zur Kenntnißnahme der dortigen Verhältnisse und deren Anwendbarkeit aus die hier geplante Anlage entsandten höheren Beamten dem Ministerium eingereicht worden ist, hat daselbst eine sehr gün stige Aufnahme gefunden. Vvovlnt iadjs. E l l r i ch. Unter bedenklichen Symptomen ist der vor einiger Zeit von Zorge hierher verzogene Arbeiter Böthe gestorben, und bald verbreitete sich das Gerücht, .daß Böthe vergiftet worden sei. Die eingeleitete Unterfuchung muß wohl hinreichendes Belastungsmaterial ergeben haben, denn Mutter und Tochter sind verhaftet worden.

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ß r f u r K TVr cYfiürfn(.vm.TS- - I " - " - liltJkttVUiV' Verein gedenkt hier ein Museum der Trachten des Thüringer Landes zu errichten. Nord hau sen. Der Kaiser hat den vom hiesigen Schwurgericht zum Tode verurtheilten Arbeiter Grünewald aus Brücken formen i?nS .?, . , ..q,,! MIIV V V Todesstrafe in lebenslängliche Zuchtqaiiu,c umgewanoeir. Q u e d l i n b u ? g. De? Landwi?th Robert Radccke hat auf seinen Schwiegervater, den Rentner H. Radecke, mit dem er in einem Hause wohnte, zwei Gewehrschüsse abgefeuert. Radecke war sofort todt. Der Grund zu der Unthat ist wohl auf Zwistigkeiten in der Familie zurückzuführen. Die Familie ist eine der woblbabendsten in, ZM-si-i-fs, ' I vi. l Mörder hat sich vor einigen Tagen im k?s?N5N ßir?rfit2AfrtrA;t; i I" wvyyvU4iyjujj siyuncji. W i t t e n b e r g. Das durch den freiwilligen Tod de ViirnrmwYS Schild geschaffene Interregnum ist beendet. Die Stadtverordneten haben den bisherigen Bllegermeister von Bunzlau. Dr. Schermer, zum Bürger--.iri. . rni'n... .. , . o meiner von llliienoerg gewählt. Vrovinz Sannover. Harburg. Ein Schlächterlehrling machte sich den Scherz, seinen Collegen Wilhelm Bärge aus Hißacker über einen Brühkessel zu halten, mit der 'Drohung, ihn hineinzuwerfen. Hierbei, verlor der .zweite Lehrling Emil Lehmann das Gleichgewicht und stürzte sammt seiner Last in das heiße Wasser. Bärge verbrühte so schrecklich, daß er am' nächsten Morgen im Krankenhause verstarb; Lehmann erlitt schwere Wunden am Unterleib, befindet sich jedoch jetzt auf dem Wege der Besserung. S.tade. Der 75 Jahre alte Anbauer Claus Rohbohm wurde in seinem Bett liegend mit durchschnittener Pulsader todt ausgefunden, frl Städtr. Hamburg. Der Maurer Degen erschoß die Frau des Gastwirthes Orth. alsdann sich selbst. Die Motive der That sind unbekannt. Der bekannte Fondsmakler Karl Nord hat sich erschossen. Er hat Unterschlagungen von Depots im Betrage von 20.000 Mark verübt. Vrovittz dle,ui.3oiruitt, A p e n r a d e. Hier hatte eine zum zweiten Male verheirathete Arbeitersrau das zweifelhafte Vergnügen, ihren amtlich als todt erklärten, verschollen geglaubten ersten Mann wiederkehren zu sehen. Kiel. Die Kreuzercorvette Prinzeß Wilbelm ist bei der Insel BornHolm aus den Grund gerathen. Die Abbringung wird durch Marinefahrzeuge, vornehmlich Torpedoboote vorgenommen. Das Schiff ist unbeschadiqt; für die Besatzung besteht keine Gefahr. Uljelnprovlnr. Altendorf a. d. Ruhr. Aus Zeche Altendorf" verunglückten durch Sturz in den Bremsberg sechs brave Knappen. Drei blieben sofort todt und. drei wurden zum Theil schwer verwundet. Düsseldorf. Der große Radschleppdampfer Mathias Stinnesfuhr mit fünf Schleppkähnen, die zusammen 100.000 Centner Kohlen geladen, zu Berg. Um diese Last auf dem Landwege fortzuschaffen, wären 500 Eisenbahnwaggons erforderlich. Heimerscheim. Bei Gelegen beit der hiesigen Kirmeß hatte der Kriegerverein ein Vogelschießen veranstaltet. Hierbei entlud sich daS Geweh? eines Schützen vo?zeitig und de? Schuß ging einem Manne in den Unierleib. Der Getroffene starb nach schrecklichen Schmerzen. Köln. In der Brikette-Fabrik des Nachbarortes Frechen ezplodirte ein Trockenapparat, infolgedessen das Fabrikgebäude zum größten Theil zertrllmmert wurde. Drei Personen sind um's Leben gekommen. Solingen. In der Wohnung eines Freundes hatten verschiedene Männer neulich Abends des Guten zu diel genossen; einer, der nahe am Ofen saß, war eingeschlafen und ruhte so fest, daß er von den Zechgenossen nicht mehr zu wecken war; deshalb beschloß man. ihn schlafen zu lassen. In der Nacht jedoch fiel dem Betreffenden, der auf einem Stuhle saß, immer mehr der Kovf nach unten; er fing sich mit seiner Halsbinde in der Klinke der Ofenthür. an diese? hat e? sich dann e?würgt, anscheinend ohne etwas davon zu merken. Vrovln, Mestkalen. Bochum. Von dem großen PreisWettfliegen, welches die rheinisch-west-fälischen, Vrieftaubenliebhaber-Vereine ab Königsberg veranstalteten, sind von 369 eingesetzten Tauben nur 13 zurückgekehrt. Bei der ungünstigen Mitterung sind zweifellos viele Thiere umgekommen. Dortmund!. Vor mehreren Wochen wurde das Wolfs'sche Bureau" in Be?!in du?ch eine Depesche getäuscht, welche besagte, die Zeche Gneisenau" sei ersoffen. Die Nachricht war erfunden, anscheinend zu Börsenzwecken. Die ' Untersuchungen sind zum Abschluß gelangt, und eS wird aller Wahrscheinlichkeit nach gegen eine Dortmunder und eineBerliner Firma oder doch gegen einen in Berlin wohnhaften Kaufmann mit einer Anklage wegen Betrugs vorgegangen werden. Hagen. Demnächst werden 'hier. n . i ' . . oei nauiieuien und an anderen irrten Annahmestellen für Svarkassen-Eivla-gen eingerichtet werden; diese Einrichtung soll insbesondere es den Arbei tern ermöglichen, an den Abenden der Lohnzahlung rechtzeitig ihr Geld für die Sparkasse unterbringen zu können. provin, Lesfen.Vallau. . Frankfurt a. M. Das auf dem Hainerweg wohnende Ehepaar Hirschmann wurde durch einen Familienzuwachs von drei Kindern, zwei Mädchen und ein Knabe, erfreut, Hier hat ein Weißbinder seinem Collegen, einem 60 Jahre alten Manne, Vulver in die Tabaksvfeifeetban.

Viele ähnliche Falle. "5?r;K!rtfcCtt Zwei Jabre litt ich an einem PZagcnleidcn. ia) gcbrauä'te ' mehrere Aerzte, aver ohne Erfolg, rctmc jedoö durch den webrauÄ r?n Dr. August König's Hamburger Trcxfen wieder vollständtg berge stellt.-Bertha Wcolfe. Stockten, ?al.

VlUtkrllAllMcN. PtHe iönc Achter Elfe mt an HautauZfchlag. die ,,. V kine Folge von Vlutunreiniqkeiten waren, tch probirte rerschiedercö ebne Erfolg. Als das crfolgreick'ste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropftn.-G. F. Engelhardt, Jessersonville, Ind.

IlNKerälaulllÄkelt. längerer Zeit litt ich an Unrerdaulichkeit, krincS r . . , 7 der angewandten Mittel wollte mir belfen. bis iS Dr. August Kcnig'S Hamburger Trovfen nahm. Diese Tropfen stellten mick in kurze! Zeit wieder her. Christian Leyhe, 201G Orleans-Straße, Baltimore, Md.

ötbcrketdctt Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und gebrauchte v!e. lcs ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham burzer Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Careline Weise, 127 Lake Straße, Cleveland, Ohio.

van delm Anzünden die Pfeife ezplo dirte. Der Alte wurde an den Au gen und im Gesicht arg verbrannt, und dem Urheber des bösen Streiches dürfte der starke Tabak" schlecht bekommen. Langenselbold. Das hiesige Vormundschaftsgericht hat einem Socialdemokraten das Erziehungsrecht über seinen löjährigen'Sohn entzogen, weil er diesem gestattet habe, sich an einem socialdemokratischen Turnverein, der als sein Symbol die rothe Fahne gehißt habe, zu betheiligen. Das Landgericht in Hanau hat diese Entscheidung bestätigt. Herborn. Das so seltene Fest ihrer diamantenen Hochzeit feiern im Oktober dieses Jahres die Eheleute Johann Georg Ebertz und dessen Ehesrau Elisabeth?, geb. Nassauer. Nassau. Hier ist der Landgerichtsdirektor a. D' Hermann Dahlmann gestorben. Er war der Sohn des Historikers Friedrich Christoph Dahlmann, eines der Göttinger" Sieben und Mitgliedes des Frankfurter Parlaments, der 1860 als Professor in Bonn starb. eküringen. Altenburg. Der Güterbodenarbeite? Wagne? aus Kauendo?f wu?-, de, als er einen Gepäckwagen über die Geleise schieben wollte, von einer Nangirmaschine ersaßt und so unglücklich überfahren, daß er auf der Stelle todt war. ' A r n st a d t. Der Schirmmacher Abel schoß auf den Arbeiter Alb. Hauk, mit dem er in Streit gerathen war, verletzte denselben 'an der Kinnlade. Der Revolve?held ist sofort verhaftet worden. G o t h a. Der vom hiesigen Landgericht wegen Unterschlagung in idealer Concurrenz mit Untreue zu sechs MonatenGefängniß verurtheilteRechtsanmalt Otto Pösch aus.Waltershausen hatte gegen dieses Urtheil Revision beim Reichsgericht, eingelegt. Die Re Vision ist vom Reichsgericht verworfen worden. Sachsen. Dresden. Ein Schneidergehilfe, Namens Gustav Herold Noth, stürzte aus seiner in de? vie?ten Etage des Hauses Streblenerstraße 20 lieaenden Wohnung drei seiner Kinder herab und folgte nach. Alle vier Personen erlitten den Tod. Roth hat die schreck liche That im Irrsinn verübt. Leipzig. Die Betheililgung an vem iöoustt, genannt Tauchae? Jahrmarkt", war diesmal so schwach, d?ß man annimmt, schon in wenigen Jahren werde der Tag überhaupt nicht mehr festlich begangen werden. M e e r a n e. Der bieslae Stadtratb hat bezüglich der hiesigen, Spiritisten, v:e lyre Versammlungen nur in Pri vathäusern und überhaupt nicht ösfent lich abhalten, eine Verwa?nuna e?ae hen lassen, besonders im Hinblick auf ven oftmals vorkommenden Fall eines krankhaften Zustandes, einer Bewußtlosigkeit und eines Zustandes der Verzückung der Antheilnehmer an solchen religiösen Uebungen. Pirna. Als der Schieserdeckermeister Zinn in Gemeinschaft mit dem Klempnermeister Böhme in einer Halbchaise fuhr, fcheute das Pferd, worauf das Gefährt an das Kott'sche Grundstück mit solcher Wucht anrannte, daß der Wagen umschlug und die Insassen herausstürzten. Herr Zinn erlitt hierbei mehrere Rippenbrüche und sonstige Verletzungen so schwerer Natur,, daß Abends der Tod eintrat, während Herr Böhme sich schon wieder auf dem Wege der Besserung befindet. , W e r d a u. In Langenhessen, im sog. Schellergrund, wurde die Ehesrau des Eisendrehers Bauer in Werdau im Schellerbach entseelt aufgefunden. Die Bedauernswerthe ist beim Beerensuchen offenbar in einem Anfall von Epilepsie mit dem Gesicht in den nur wenig Wasser enthaltenden Bach gestürzt und hat, da Hilfe nicht in der Nähe, ertrinken müssen. WlsaffLstl,ringen. Straßburg. Der hiesigeDomBaumeister Schmidt ist nach längerer Krankheit in Baden-Baden gestorben. Die socialdemokratische Partei Mühlhausens hat für die Bezirkswahlen als Kandidaten Hickel, Vueb und Dopxler aufgestellt.Gondrexange Kreis Saarbürg). Der Vorarbeiter Bertini des Unternehkmers Taube verschwand unter Mitnahme seine? Baa?schaft von 400 Ms. und unter Hinterlassung sei ner Familie und einer Anzahl Schul den. " Nudy'S Pile Supposito:!) wttd garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 50 (5tS. die Bor. Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, FJ A O a mt ' regniririen npoiyercr, ancauer, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Ward Broö., A. Kiefer k Eo. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten Indianapolis, 3nd. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspihen :e., bei Wm Mucho, 199 Ost Washington Str.

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- Die - k, ßsr ? 5? C-Möuns ist das einzige Qlatt in Snblans, wels tzeö die Jiitcrcsscil des Volkes gegenüber der Macht 5er Plntokratte bertriti. Alk Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin tcressen känipst sie unentwegt für Freiheit .Recht auf kllen Eebittea M Leöenk. Die A:be!i de Volkes ist die Schöpferin olle? Wohlstandes und danun wirken Kir für sslche soziale Reformen, Kelche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur Niederdruckenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eS elö moralisch: Pflicht enipsinde Leser ter Inölsra T?iö5?.z ja frht DsS relchZalüge Sonntags Blatt bietet eine Füre unterIter'dkn Lese-üeff-k. Der AlwuttcmcntS Preis Ux lagtlchfst Tribüne ist 12c, tf S SontzgZblatlö 8c, beider zus-mn.'n 13 (?t5., per Woche oder 63 (5ts. per Monat. Durch die Po? versandt, kostei M ' Tageblatt Kg, 02S Sonntag öblatt . V2 per Jshr, beide zusanirnen 8 i Vorauzzshlunz. rueksttchen aller Art kerd:n rssch und billiz auk geführt. EintriUsZen, Qniteungen. Constitus!on?J, Rechnungen, GeschSsiSksrteA, V55k5!Spse, JlrölÄ, PryzcarZW? s. f. für Ces5W?5u! nd V:r.ne werd geschmsZöo? euzkfüs?t. I IN; .H NlT 5LZ5?s5s?;ö, ;Ä: MN vM n U p iT 0 EiS! EiS! Eis! VSlr üenfifcrtt fca8 Cnntint.ifVwt ia wm.. - -- .-'W tu. tmiiA Bon (5 8 an nnr OmiK A.c. ri. Jbre Äoujjpn, besor da (?t geliefert wird. a nir cir.m quirn rorrail, cn U18 besike, Ist finblnir in tr idertfe: 100 biS MO Vkd in einer vieferuna 35c derioorfd nnl.lt inn.O)k 1 i r. r 1

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