Indiana Tribüne, Volume 18, Number 15, Indianapolis, Marion County, 3 October 1894 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und OonntagS. Tie tägliche .TrtbS-kostrt durch den Träge, attcnti per oche. die Lonntaz.Tr!büne- k 5tBI?ef,c ttS,ntperr!onat. Per Psft zugeschickt in Vor. Tukbejilung Vvtx Jahr. ee?.. . i o 9nm GUr Ossice:No.18Sud AIabaa Etr. ' ' ' I r ;5.7Z OiffrtTii. 'Qi I Indianapolis, Ind., 3 Oktober 94 Ter Todtentanz der Schwaben" Aus einer der böchstaeleaenen Gorn merfrischen Oesterreichs wird folgendes ergötzliche Geschichtchen gemeldet: Dort-

wi , " i- r.i . : i. . i anzurühren. 2)oa) was nnv 'piane, was Entwürfe eines Tages stellte i . n k. c, . r wi. l rn ... . I

i e 10 t Dcrorslajic ein ocrumicr jcityuci yiamauuysyiuuu m uucm ijuuu uii uaiieraniammlungen eir. ie nerooseine Ferien in der ausgesprochenen 13. Straße zu unterwerfen. Seme n Störungen, die so oft bei Radfah Abnckt. um keinen Breis einen Stift Wächter blieben im Parlor, während rern auftreten, werden bäufia über.

ucy oem iiniiicr oer A,ogeianoi? cinciiä wuy, uu;. m Wien nsektenbertilaunasfirma vor nes Mädchen, sondern auch mit emer

init dem drolliaen Verlangen nach der J ' - . I Zeichnung eines Plakates, das die Wir3 ' ' . I

kung des Insektenpulvers aus Küchen- ein ieo nary oem anvcn am wuict Klagen, glauoi manchmal, oa es nesmsn Phmln UhhnH nls naturae- vortrug. hen bleibe das sind die Erscheinun-

'rui r.tnfrfi.rirfm fnfitf. 3W3ei ner schäumte vor Zorn über dieses Ansinnen und die frevelhafte Störung ' I "7 I , . I ' I Sache hätte ohne Selbstvorwürs rundweg abweisen können. ' e , , - . t t . lO? oa yerooen mivaoen neymeni 0 r.,r.ni,s. , .zu"". 'V"' I Tr t.s delle, ich hab sie vorsichtshalber gl ich r"S:rX?iU 1 r i T i c T IM rige jriac u y

seiner Unthätigkeit; allein der gebotene V . ""'a1' VTaJiXA t ? g8a. ai!tl"iames Preis war zu hoch, als daß man die angst über alle. Berge.., Seme Geliebte mttel be: Herzkrankheiten ttvenden

:,. .vr: CTiin- tluW w .v v... yvuuim um ticui utvet cmujiu uip r." m-.V Ä aÄ P'm bereit lag. und et war, schon ren: der Radsah! sll auftkch, sidm. kr. .,ch mal Ihnen die Rakndckr Alerandria hinaus, hwr seine damit die Lunge sich ausdehn, kann; aber aus dem Kops, denn woher soll rmi .eckt ar. . BÄ 1887 .er. arokes Gewicht ist auf entsvrechend

Sl1' 1 ia):lzyilbtZ Bureaus, besonders der wegen sei-

vor Ihren Augen ezperimentiren?" lug:e er mnzu. munen namum lsen: .. Zeder Schwabe :,t eine Jnd:vidualltat. zeder stirbt anders. Pfui Teufel!" versetzte der Künstle? k, s Im. . .V " t4AM rii IaKm tnt I r7:. 0:.f mf,..? v.... " i . noch als eine dringliche bezeichne, und VV VUiVit uviuuiuhi i mTnrf.-rf.r ftnfn - , I l- Vr 1 r : . r 6 f rn. die Arbeit gleich vorzunehmen stellte seine Delinquenten auf einen Kasten und spielte Pker wie sonst Einige Tage spater kam schon ein Mahnbrief . : ir . . i - & . . . ... . l mit der ch!ubdemer!ung: Zollten muzi xüöuiscwicn ciroa ajiuug uu Schwaben leiden, so ist unsere o'rma gerne bereit, eine neuerliche Sendung nach dort zu veranlagen. Höchlich geärgert schrieb der Zeichner zurück: nige Tage später langte gar ein Telegramm ein, welches das Plakat urgirte. Jetzt ,etzt Nch endlich ver Kun,tler an die Arbeit aber o weh! Als er nach seinen Modell-Schwaben sah. 'varen sie unterdegen sammt und sonders auch ohne Insektenpulver verreckt. Es blieb nichts übria. unter Benutzuna der Schwabenleichen und mit Zuhilfenahme der Phantasie, den Todtentanz der azwaven varzuileuen. was oer 'ceksterhand des Zeichners auch unschwer gelang. Wenn demnazst die fertigen Plakate die Straßenecken zieren, so werden die Passanten erstaunt und besrievigt ausrufen: celn. wie aukerordentlich der Schwabentod gezeichnet ist ganz nach dem Leben!" . . . (?apt. Howgate. Wieder einmal ein Beispiel von der langsam und bedächtig mahlenden Mühle Gottes! Man wird sich noch des Aufsehens erinnern, welches die Nachricht vor 14 Jahren hervorrief, daß der eleganteste Coburger" Washingtons, Eapitän H. Howgate, wegen Unier schleife von $370,000 verhaftet worden sei. Wer hätte in den siebenziger Jahren, wenn es ihm vergönnt war, nur einen Blick in die Washingtoner Gesellschaft zu thun, den flotten Lebemann nicht aekannt! Seme Diners bei Welcker's und Wonnley's waren die elegantesten; i it. . n v nx. t w:. oer cywerenoiyer oeriano jiuj au uici Delikatessen der Saison und die dazu qehörigen Weine, so daß die angesehensten Staatsmänner und die Spitzen der Regierung es für eine Ehre hielten, in ftine Kreise gezogen zu werden. Jenes abrzekint war die 3,it der entsetzlichsten Corruption, Jeder lebte damals über s.'ine Mittel, und die Leichtlebigkeit knapp besoldeter Leute fiel deshalb Niemandem auf. Capt. Howgate's Nacht war ebenso elegant, wie sein schmuckes Heim, welches er mit seiner Gattin und Tochter im Westend bewohnte. Im Winter 188081 rüstete der flotte Eapitän sogar eine Nordpol-Ex. pedition aus, indem er den Dampfer Gulnare" miethete und für seine Zwecke herrichten ließ. Mitten unter diesen Vorkehrungen platzte die Blase. Dann erfuhr die feine Welt aar merkwürdige Sachen. Die flotten ru . a 4 i - i I vircirnana . oie eieganien Einers uno Soupers, die feenhaften Wasserpartien waren mit gestohlenem Gelde ausgerichtet worden; ja, noch schlimmer: der angebllch für wgendhaft gehaltene Mann hatte als ew zweiter Jecknll und Hvde in ihrer Mitte gelebt. Dicht in der Nähe semer Wohnung hatte er seiner cm 'i.fr m.rr:. m m . . , , . . lauienc ule uriili eine eikgaNie Villa erbaut: das Weib alänUe in der Gesellschaft, und Niemand wukte. wer ihren Aufwand bezahlte. Nun wußte man es: der gute Un.fc Sam" war es f. ..mT..! w- ! rr . e? . crocjcn, uuu uuuuiuig. juiz vifcr der Reaieruna waren baff,

wuu wzm wf u;uii ivui tiyui, )Bi zjjgn infam !ain, uno uoer H0Wlassen S' mich mit Ihren ekelhaften flated Vergangenheit wuchs Gras. Schwaben in nried' ms,.. sz.n Gottes kleine Mühle

? V r ' 7w " V A iuu. neues Material für seine Studien zu en s-rnte sich hierauf froh von dem Howgate war Um amerikani,ch-pri- gewinnen. In den Fachkreisen hat sich als etwas zahzornig bekannten Künst- vileqirter Spitzbube; er kam aus Eng- ,on Salvi schon durch sein Werk ler nicht herber angelassen worden zu ianb, diente in der Freiwilligen-Armee ÜUx htn Distar7zritt Berlin - Wien

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,in Mil tocgroaucn ylNiangnll) oer- jciwia vuuuuuuv iuH, iVm aMi Baron Salvi schon lange vor der mililew; wehe Ihnen wenn ie mir haben. Möglicher We.se gel Emem tärischen Einrichtung dieser Leistungen noch solche Luder schicken!" Wieder ei- gegenwärtig d Basis mllGrundels. ys..ss,s,, 7 4s &tm, warf.

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Großmutter 'Hayes, gerade wie die strengung wird der Blutdruck auf diel vom Jahre 1889 stellte sich der DurchMut.'er dcS.sel.. Struwelpeter,' . Herzwand wesentlich steigert, das! schnstter imaarizen Staate aezahlien

' ,Ä Mmnr Auf dem ganzen Tische herum." Leider war derselbe ganz leer; der böse Zappel-Philipp" hatte ihn griirb lich abgeräumt. Howgate brannte nicht durch, wie ein armer Schacher, der $500 unterschlagen hat; er ließ sich

verhaften und wohnte im Gefängnisse wie andere reiche Gauner. Er speiste . r -. TOnrmr,hfA von feinem, Porzellan Wormley'sche Gerichte, trank aus geschlissenen Gläleni iem er uno gerne auen iiom u, Öuf feine eigcne Badewanne. Va O 1 1 (n.nr.fftntnn r ' fv r M rrr rr . 11 . rt rr I 43 O"! - iviv i .... ,s hlla riMlU, Mkkb Nkllie in Gemeinschaft mit der Tochter Ck. aIa'? Ts f Wrt I Mv..v, .. , -" I yuiutjui riuui uiUUlf mu nehme Gefangene brachte es fertig, dak man ihm, weil er sich angeblich vor dem allgemeinen Bade ekelte, am 12. April 1882 die Erlaubniß gab, sich einem ii.::...3...v t ni I usorogaic usu? oven ging, um cm a zu nehmen. Unterdessen vertrieb Howti'J i - Vt? ntA. nit ?rt frtn Ä. 1. - C . - 1 .. . ! CC .. V I prächtige:, Sopranstimme begabt war. & rr 1 r 1 W f? t I oen Mamien oie en, inoem ne lynen " c C . W , .u... I Eine Stunde verging, bevor die t eil- wu .wm, " als sie sich dann nach chrem Gesänge- . . . r C H b. CnWt..M . frfnry mn.. V.IT t ,..V I Kutsche auf ihn ' gewartet, sie brachte ; w'a inn Sinn " " ö nach New Orleans, vrnuoa nach ver pacifischen Küste und später nach New Im Jahre 1834. wurde die Sache nfu aufgerührt, als Sergeant Haltvom. Wetterbüreau mit der BeHäuptling hervortrat, daß hohe Beamte MX Virtuosität in d:r Anthropophagie m General avancirte Greely um den Aufenthaltsort Howgate's wußten und m:i ;cm fnmrnnnbirn. Der deutSergeant wurde wegen Jnsubordi 1 . . . . . ,,1. ..i.w.rr. ::iCt:.J(; .II.. muiy4it uiiuiw. yvmu l nd vor einigen Tagen hieß eä endlich: Ä.l k " ' ' j mi IU lUUlli ii. l w l rr. r i unDurDic w'rS i1nt : Brnuchbarkm rn der rcha t" mi fluten Wien im Äng8 epattement, wie tm Wetterbureau bedacht; dort war er Zahlmeister, und da Old ' . V . Prob" e.n sehr bequemer auer err war, icnnic er cu uyuu ui ua Haupt des Bureaus betrachten. Jetzt wird man vielleicht erfahren ob er das viele Geld allem verpulvert. oder ob die Streber, denen so viel an trotzdem er sich in. shington und nicht an ver Bassm-Mtt veslnoel. Das Radfahren und die Herz Krankheiten. Auf dem hygienischen Conarek zu Budaveit ist eine Abbandluna des I Londoner Arztes Dr. Georgt Herschell zur Verlesung gelangt, in welcher derselbe die Einwirkung des Radfahrens auf Herzkrankheiten in eingehender 2Uelse behandelt. Da der genannte Arzt am Londoner Spitale für Herzkranke wirkt und selbst dem Radfahren huldrgt. verdienen ferne Ausführungen I ganz besondere Beachtung. I Die Zahl jener Leute, die das Radfahren übermäßig betreiben, ist sehr arok." sagt Dr. Herschell. Rationelles Radfahren ist eine Form von Bergnügen, die wohl am meisten zur Förderung der Gesundheit beiträgt; in unmäßiger Weise oder unter ungünstigen Bedingungen betrieben, ist es eines der gefährlichsten. Ich habe ungewohnlich viel Gelegenheit gehabt, dies zu erproben, denn in den letzten Jahren kam eine große Anzahl von Herzkrankheiten. die zweifellos durch Bicyclefahren hervorgerufen wurden, unter meine Beobachtung. Der Grund, warum dasRadfahren schädlicher werken kann, als eine andere Leibesübung, liegt wahrscheinlich in dem. Umstände, daß der Bicyclist sowohl beimEinzelfahren, s? !m Wf.nrvfi f!4vi umu uuiyuu m vtiuuui ciut excedirt. Am häufigsten geschieht dies bei Bergfahrten. Der Bicyclist nähert sich dem Gipfel, sein Herz arbeitet mit großer Krast und starker Spannung; wenn der Radfahrer absteigen und sich erholen würde, könnte er sich keinen Schaden zufügen; in den meisten Fällen aber denkt er: Nur noch ein paar Umdrehungen des Rades und ich bin oben, er verstärkt seine Anstrengung, und in diesen paar Minuten hat er sich geschädigt, oft so stark, daß er sich nicht mehr erholen kann. Beim Fahren m Gesellschaft ist es zumeist noch schlimmer, weil da der Wetteifer angestachelt ist und Niemand, selbst der Schwächste, zurückbleiben will. Die Folgen der Ueberanst rengung des HerZens durch Bicyclefahren. sind in vier Gruppen zu theilen: Erstens wird HyPtrophie des Herzens, erzeugt; zwei tens acute Herzerweiterung, die geheilt vnSW v:. iT.r.C. kJ:Vit uu ic iuuc vciuiümu, d. h. wenn man aufhört, radzufahren, oder die den Tod herbeiführt; an drit ter Stelle ist chronische HerzklappenErkrankung zu nennen, viertens nervöfe Erkrankungen des Herzens. Hypertrophle des Herzens tritt zumeist in. wenn längere Zeit trainirt wird; v: uiCi v.. v. ivhiau wie uöjvuiiüungcu Herzens stark verändert. Das aebt wie beim Athleten, der sich wohl fühlt, so lange er jung ist und seine Uebungen uoch machen kann; wenn er älter wird, ITl K i4 - M w .i r va ,u Hiüß unv ca sangen die Störungen an. Durch Ueberan-

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I ihn Anm lmmhtT ftr AMT Tm I I... 1?..rt,. f..

Httz kann da- Blüt nichi ganz entleeren, die Venen werden zu . stark ausgedehnt, und dabei müssen die Herz bewegungen immer stärker und stärker werden. In solchen Fällen geschieht es, daß die Leute den Athem verlieren,

und die Herz- und Alyembeklemmun gkn werden, da da Herz in Folge der raschen Contraction zu viel Blut aus v ' o c: i nx... der Lunge aufnimmt, immer stärker und stärker. Wird die Anstrenaüna nocy weiter sortge etzt, so kann das Herz nur einen geringen Theil des pasn V ms. .1.3 1s. . O 1 1 ... - . jircnorn iDimza cniiccrcn, c lunuiu zu im. his.n 5?.,..., JL VltllV UftVtl. VtlVbliVtUUU Vfcr u i v' zns. Sehr oft kommen in Folge der CL . V . 5 1 crjggpcnxopgic oser crzcrrocucrung relative ftenfsabben . Erkrankunaen vor. in ??olae welcher es zu Stauungen in den verschiedensten Körpertheilen kommt, Anschwellungen der Füße, irr rr r 1 . rri. v leyen. wen ncy vie iieme zu eryoien pflegen oder diese Störungen anderen 1 1 r t . ...fX..!CA M, n -t uejaurea zuu;tciucir. jxuc vc Athems, ein Druckaefühl im Maaen, ein unangenehmes Gefühl in der Herz. i rrt i i pm i gegenv ver Patten! suyu icin erz M . , , , r - ri en. welche eintreten, wenn man unr r" i rrv m f f r mäßig jagn, as yiaoyagrcn, mäßig betrieben, ist eine gesunde Uebung und "C.1 r jf P . (fl i !if .'t gende Rathschläge: Man soll nur auf . v,:. it.f;:u..,... vfcuVuuB 8uai, M(V(4 uuuB mit starken Nährmitteln, wie Bee teak, ist zu vermeiden, ebenso der Genuß von stimulirenden Mitteln, wie Kola und Koka und größeren Alcoholmengen. Hauptsache ist aber: sobald der Radfahrer das geringste Unbehagen beim Athmen oder in der Brust spürt, soll er aushören, zu fahren." (sin schneidiger Neltersmann. Baron Paolo Salvi, ein als prak tischer Cavallerist wie als Militär und Sport - Schnsrsteller bekannter italienischer SporjKmann, ist dieser Tage in vui. vmumv p, um vu v uwHtt' 'HrTt n unntfmtitn im r.y3. MlFrnm,trii.iT imh ht lyinrtrhtitnnn rr hru T'fi-S U.,,... ' 7 ö . " das die erste und bis jetzt einzige Stimme aus ausländischen Fachkreisen hierüber gewesen ist. eine freundliche Aufnahmt gesichert. Dies Werk hat in cvtaljen fsehen erregt und ist auch sch ln deutschen Fachkreisen mit In..ss, bemerkt worden. Banrn Salvi ö0n der italienischen Regierung naä) Wien beordert worden, um eine Beschreibung des Wettstreites vorzuleQcn m vraktisaxr Distan,reiter hat ys,iks,s,,n rinf tV s.,sR? tigte sich im Jahre 1875 mit seinem Distanzritt Pest-Paris, ca. 1100 englische Meilen in dreuebn Taaen. den er auf einem untrainirten, noch fast ungerittenen siebenbürger Hengste ausführte. Im Sommer 1876 ritt Baron Salvi dann über die Karpathen, gr rade an der ickwieriasten Ileberaanas, stelle zwischen TerebeS und Bochnia und legte hierbei in fünf Tagen 330 Bergmeilen zurück, und zwar aus einem einige Tage vor dem Ritte auf einer Staats .- Gestüts - Auction angekausten. wegen vorgerückten Alters (25 Jahre) ausgemusterten spanischen Hengste. Im Winter desselben Jahres ritt er von Chorzelow bei Warschau nach Lemberg in 35 Stunden, 183 Meilen, theils bei heftigem Schneeaestober und 13 Grad unter Null (Iahrenhelt). Im Herbst 1873 bestieg Salvi die für 150 Lire angekaufte italienische Stute Leda und durchritt mit ihr sein Heimathland, von Bergamo am Fuße der Alpen bis nach Neapel, in zehn Tagen, 700 Meilen. Sein bedeutendster und längster Ritt war der durch ganz Spanien und Portugal im Jahre 188384. wo er in achtzehn Monaten 13.800 Meilen im Sattel zurücklegte und dazu einen andalusischenz Hengst aus dem Gestüt des Marquis Salsi'llo in Sevilla benutzte. Das Bestreben des Reiters ging stets dahin, mit seinen Pferden in bester Verfassung am Ziele anzulangen. Auch suchte er möglichst K.sJPv!.Vv.n. CO l?.. ... C ..... I. ... uuuicucuc wiuum zu vcimgui, um Erfahrungen über die Güte des ver schiedenen Materials zu sammeln, Salvi wurde übrigens bei seinem Eintritt in Berlin von einem Droschkenkutscher überfahren; der Unfall sah schlimm genug aus. Als man den glücklicherweise nicht ernstlich verletzten Reiter blutend unter den Füßen des Pferdes hervorzog, meinte er: Das ist doch komisch, das ganze Leben auf und mit PferdenZ zugebracht. Distanz und Steeple geritten und unter den Füßen eines gemeinen Droschkengauls zu Grunde gehen! Hungerlöhne in Reu, England Durch den Streik der Arbeiter der Baumwollenspinnereien und Webereien von New Bedsord.-Mass., ist neuerdinas. die allaemeine Aufmerksamkeit aus die überaus traurige Lage der l r-crfr., rn . . . rr , v . 1 i ,v!iili!!aoeil IN 2leu-ng!o.no geicnii worden. Die genannte Stadt nimmt in der Textilindustrie unseres Landes einen der ersten Plätze ein und die Mehrzahl ihrer Bewohner ist, direct oder indirect. in derselben thätig wie dies in früheren Jahren hinsichtlich der Walfischjagd, der Seeschifffahrt u. s. . v ' . . . ' ro.. oer au war. vi 'Vympalmen des rökten Tbeiles der A,völkerttna sind denn auck auf Seiten der Streiker und dies erscheint bei den kläglichen Lohnen der Letzteren nur v c rw namriicy. cacy oen' iLryeoungen ves ftatiNZsn 3,,, von. wOntinAuhuz

Wochenlöhne in der Textilindustrie wie folgte 'Es "erhielten unter

Männer 5 o . 7 8 9 10 12 15 20 $20 und mehr Wohlgemerkt, diese Löhne wurden im Jahre 1889 bezahlt. Seit jener Zeit aber hat eine lOprocentige Lohnreductwn in New Bedsord sowie in Fall River stattgefunden und eine weitere Herabsetzung soll in New Bedford vorgenommen werden. Daß die in der vorstehenden Tabelle enthaltene Lohnscala mit den Pauperlöhnen" von Europa eine verzweifelte Aehnlichkeit hat, sieht man auf den ersten Blick. Mehr als die 5iälfte des männlichen Arbelterpersonals erhielt weniger als $3 und fast alle Arbeiterinnen unter $6 pro Woche. Zieht man einen Durchschnitt der Löhne beider Geschlechter, so stellt sich für 60 Procent der Gesammtzahl der Wochenlohn auf unter $6 und für mehr als 84 Procent auf unter $3. Daß diese erbärmlichen Löhne nach einer zehnprocentigen Reduchon noch weiter Herabgesetzt werden konnten, erscheint fast unmöglich und doch soll es geschehen,, wiewohl die Actien der Fabriken der Textilindustrie in Massachusetts als die sich am besten rentirenden Capitalanlagen gelten. MM Vom Jnlandt. Das Kriegs-Departement hat die von der Pennsylvania & New Jersey Bridge Company unterbreiteten Plane zum Bau emer Brücke über den Delaware endgültig gutgeheißen. Die Brücke foll Philadelphia mit Camden, N. I., verbinden und wird von der Pennsylvania Eisenbahn gebaut werden, welche dadurch eine dlrekte Verbindung mit der Küste erhält. Um die Durchfahrt von Schiffen nicht zu verhindern, ist eine Drehbrücke vorgesehen. Ein unweit von Saratoga, vc, V)., an a lger emuiegarlner. Oscar F. Lewis, welcher sich zwei oder drei Jahre in seinen Mußestunden mit dem Problem des Baues einer Flug Maschine beschäftigt hat, soll dasselbe nunmehr in den letzten Tagen glücklich gelöst haben. Augenzeugen behaupten, er habe mit seiner Maschine eine Hohe von 400 Fuß erreicht und sei im Stande gewesen, nach allen Richtungen zu steuern. Seine Flugmaschine, von ihm selbst gebaut, wird rn ähnlicher Weise in Bewegung gesetzt wie ein Zweirad und ist mit riesigen Flügeln versehen. In böse Schwulitäten ist der frühere Postmeister von City Js land. Neil Hepburn, gerathen, der unter der Beschuldigung verhaftet wor den ist. seine Kasse in Höhe von $4700 angegriffen zu haben. Auf Betreiben des Bundes-Postlnspektors George Beavers erließ Bundes-Kommissär Alexander den Haftbefehl, der von einem öllfs-Bundesmarschall voll streckt wurde. Hepburn wurde in einem Lokal in City Island betrunken aufgesunden und ergab sich ohne jeden Protest. Seitdem sein Termin am 1. März abgelaufen war, hat der Ex Postmeister tos der Trunksucht gefröhnt. Sein Leben für die Wissenschaft nicht geopfert, aber eingesetzt hat Prof. George Beyer, Kurator des Tulane-Universttätsmuseums in New Orleans. Um nämlich festzustellen, ob Schlangengift mit heilkräftigem Erfolge eingeimpft werden könne, ließ er sich selbst von einer Klapperschlange beißen. Er wählte zu dem gefährlichen Versuche eine junge Schlange, die seiner Meinung nach bei weitem nicht so viel Gift mitzutheilen vermag, als eine alte. Das Thier biß den Professor in den kleinen Finger .und dieser schwoll sehr bald auf das Doppelte sei ner natürlichen Größe an. Nach einiger Zeit will sich Prof. Beyer wieder beißen lassen, um durch eine allmälige Aufsaugung des Schlangengiftes den Körper für die Zukunft gegen die ververblichen Wirkungen des Giftes unempfänglich zu machen. Der unter dem Namen Onkel Josey" bekannte Farmer Joseph Fielv, welcher an der Middletown Turnpike, nahe Red Bank, N. I., wohnt, feierte dieser Tage in seltener Rüstigkeit seinen 102. Geburtstag. Er wurde in einem alten Farmhause ganz nahe dabei, wo er jetzt wohnt, geboren, arbeitete stets sehr hart auf .seiner Farm in Monmouth County, die jetzt einen Werth von 5100,000 hat, und führte im Uebrigen ein sehr ruhiges, aberteuerloses Leben. Field'S Eltern kamen von Long Island nach oben erwähntem County und sein Äater erreichte ein Alter von 97 Jahren. Nach dem Onkel Josey" als Junggeselle ein Alter von 75 Jahren erreicht hatte, verheirathete er sich mit der Tochter eines Nachbarn, die ihm drei Kinder schenkte. Die älteste Tochter, ist bereits verheiratet. .Als Field 100 Jahre alt war, ließ er sich mit seinem Enkel von einem Jahr zusammen photographiren. Der Greis, welcher vor drei Jahren noch aus seiner Farm arbeitete, jetzt aber der Ruhe Pflegt, hat stets Spiritussen in mäßiger Weise zu sich genommen und behauptet, daß sie ihm wohlbekommen sind. Seine Gattin starb nach der Geburt deS dritten Kindes. Mit dem Dampfer Spree" der dieser Tage von Bremen an der Quarantäne anlangte, trafen die folgenden Theilnehmer der verunglückten Wellman'schen! Nordpol-Expedition, in New York ein: Prof. Walter Wellman, Prof. C. E. French vom Küsten-vermessungs-Bureau, der die Expedition als Astronom mitmachte, Dr. med. Themas B. Mohun. und der Zeichner

Männer Frauen C298 13,004 3180 6364 2956 . 4177 2905 . V. 1979 1945 488 1741 . . 148 1303 ; 52 769 13 577 . 23 275 15

und' Photograph' C7 Dodge. Die Expedition ging im März d. I. aus den Ver. Staaten ab, verließ am 4. Mai Tromose in Norwegen mit dem Dampser Ragnoald Jarl". Am 7. Mai erreichte man Spitzbergen und ließ dort

Prof. Oyen mit einer größeren Quantitat von Leoensmltteln zurück, da der Gelehrte dort Gletscher-Studicn zu machen beabsichtigte. Am 10. Mai fand man offenes Wasser an der Nordkuste von Spitzbergen und fuhr in nordöstlicher Richtung weiter. Nach schweren Kämpfen mit Eisfeldern erreichte man am 12. Mal 'Table Island und befand sich etwa 550 Meilen vom Nordpol. Heftige Stürme und Treibeis trieben den Dampfer nach Walden Island und dort verließ man den Dampfer am 24. Mai mit mehreren Aluminium-Booten und -Schlitten. Vier Tage später erfuhr mcm, daß der Dampfer, vom Eis erdruckt worden sei und trat dann die Rückreise auf einem Fischerfahrzeug nach Norwegen an. Ein Mann im vogerücktem Alter, der dieser Tage im WahnetahHotel in Glen Onoko, Pa., abstieg und sich als A. Arnorld von Brooklyn, N. 9. registrirte, beging dort Selbstmord. Vor einem Spiegel stehend, schoß er sich eine Kugel durch die rechte Schlafe. Der Selbstmorder hatte ein an den Hotelbesitzer gerichtetes Schreiben hinterlassen, in welchem er als seinen richtigen Namen L. Abderhalden von No. 709 Gates Ave.. Brooklyn", angiebt und den Wunsch ausspricht, in den nahen Bergen beerdigt zu werden. Das Schreiben schloß mit den Worten: Die Nemesis hat mich ereilt. Nimm Dein Opfer!" Eine werthvolle goldene Uhr und $20 Baargeld führte der Lebenmude bei sich. Nach Ermittelungen, welche in Brook- . .ri i - . cs t inn angcjieur wurocn, war Avoeryaiden 73 Jahre alt, ein Belgier von Geburt und wohnte seit zehn Jahren bei A. Kuegler, einem Maschinisten, un obersten Stockwerke des Hauses No. 709 Gaks Ave. Er ging von dort am Dienstag Abend weg, sagte aber nicht wohin. Am Mittwoch erhielt die Familie Kuegler einen Brief von Abderhalen aus Mauch Chunk, Pa., worin dieser schrieb, er habe mehr Schwierigleiten als er ertragen könne, und werde nicht mehr sein, wenn die Familie Kuegler den Brief erhalten haben werde. , Abderhalden war verheirathet, lebte aber seit 15 Jahren von seiner Frau getrennt. Er war kinderlos und hatte in diesem Lande keine Verwandten. t t Bom AuSlanVt. Der in Rom und den größeren Städten Italiens bekannte Musikdirigent Marino Mancinelli hat sich in Rio de Janeiro das Leben genom mcn. Er hatte dort mit einer tüchtigen Operntruppe Gwconda und Tannhauser zur Ausführung gebracht und gute Geschäfte gemacht. Die Beweggründe des Selbstmordes sind nicht aufgeklärt. Die italienische Stadt Slena hat aus emer höchst merkwürdigen Ursache eine Bürgermeisterkrisis. Dort hatte ein Infanterie - Oberst, der mit der Familiensteuer unzufrieden war, die er an die Gemeinde zahlen sollte, auf den Umschlag, der die erste Ratenzahlung enthielt, die spöttischen Worte geschrieben: Almosen für die erste Rate der Familiensteuer." Der Bürgermeister wollte keine Unannehm lichkeiten herbeiführen und schwieg über den Scherz des Obersten. Der Mag! strat erfuhr aber davon, während der Bürgermeister im Bade war, entrüstete sich schrecklich über die Verwegenheit des Obersten, sprach dem Bürgermeister ein Tadelsvotum'aus, weil er die Sache hatte verschweigen wollen, und gab ein mllthig seine Entlassung. Da blieb dem Bürgermeister nichts übrig, als auch sein Amt niederzulegen. Alle nur um des witzigen Obersten willen. Der Schuhmacher Dole zal in Wien drang in das Haus seiner Geliebten Maria Pichler. schoß einen Revolver durch die Fensterscheiben ab und verletzte die Pfleaeeltern der Pich ler leicht: sich selbst schoß er dann eine Kugel hinter's Ohr und verletzte sich schwer. Dolezal verübte die That aus Rache, weil die Pflegeeltern sich Pich lers Verhältniß widersetzten. 100 Mitglied er oes ver krachten Vorschußvereins in Kulm ha ben die Aufforderung erhalten, je 4000 M. zu zahlen. Ein großer Theil der Betroffene!? wird dadurch geschäftlich ruinirt. Ob der Aufsichtsrath für die Fehlbeträge haftbar gemacht werden kann, steht noch nicht fest. DaS Vormundschaft sgericht in Langenselbold bei Hanau hat einem Socialdemokraten das In ziehungsrecht über seinen 16jährigen Sohn entzogen weil er diesem gestat tet hat, sich an einem socialdemokrat: schen Turnverein, der als sein Symbol die rothe Fahne gehißt bade, zu bethe: ligen. Das Landgericht in Hanau hat diese Entscheidung bestätigt. Der Prokurist der Vereinsbank Nürnberg, Joh. Pemsel, ist von der Eunngerspitze (Schlern) ab gestürzt und sofort todt geblieben. Er hatte mit dem Fuhrer Archangels San Jakomo aus Cortina die Santnerspitze erstiegen und gleich darauf die Eunngerspitze in Angriff genommen Trotz mehr als fünfmaliger dringen der Aufforderung von Seiten des Füh rers verweigerte Pemsel es, sich anseilen zu lassen. Dr. Schulze aus Halle machte mit dem Fuhrer Jnnerkofler aus Sexten gleichzeitig dieselbe Tour und ersuchte Herrn Pemsel ebenfalls wiederholt, sich anseilen zu lassen, aber vergebens. Beide hatten die Euringer spitze nahezu erklettert, als etwa 105 Fuß unterhalb der Spitze ine besonders schwierige Stelle zu kurzem Halt zwang. Der Führer San Jakomo rief Herrn Pemsel zu, stillzustehen, er werde ihm das Seil geben; in demsel ben Augenblick glittPemsel aus, stürzte ztunächst 35 Fuß aus emen Felsvor sprung ab, dann 400 Fuß tief und schließlich tn weitem Bogen nochmals in ein: 'Tiefe von 600 Fuß. Der Jüt rer Jnne.rlsfler b?tte diearWe Müde.

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The Charles A. Vogeler Den tieferschütterten' Führer San Ja komo, der sich ohne Grund die schwersten Vorwürfe machte, sowie den Dr. Schulze herabzubringen. Auf einer Besitzung des Grafen Potocki in Äalizien gab es dieser Tage in einer Familie ein seltenes und merkwürdiges Ereignis : Mutter, Tochter und Enkelin genasen an einem und demselben Tage je eines gesunden, kräftigen Knäbleins. Die Mutter steht im 48. .Lebensjahre, bei ihr war es das 16. Kind, dem sie das Leben schenkte: ihre Tochter, 33 Jahre alt, hat bereits. 3 Kinder, und die Enkelin hatte im vorigen Jahre, kaum 15 Jahre alt, geheirathet. Sie ist heute mit noch nicht 16 Jahren Mutter. Sowohl ihre Mutter als auch ihre Großmutter waren zur Zeit ihrer ersten Mutterfreuden noch um einige Monate jünger. Der Sohn des Banditen Tiburzi feierte in Viterbo unter großer Betheiligung der Bevölkerung seine Hochzelt mit einem reichen zungen Madchen. Der Water des Bräutigams ließ es sich nicht nehmen, nach dem Hochzeitsfeste sich in das Haus der Neuvermahlten emzuschleichen, obgleich ein Preis von 2000 Francs auf seinen Kopf ausgesetzt ist. Der Bandit wollte aber seinen Sohn an seinem Ehrentage umarmen und ihm sein, eigens zu die sem Zwecke gestohlenes, reiches Hochzeitsgeschenk überbringen. Nach iner Stunde gemüthlichen Beisammenseins verließ der Bandit das Haus und zog sich wieder zurück in die Berge. Der Scharfrichter von Paris, Herr Deibler, der kürzlich wieder Arbeit" hatte, ist, was wohl Wenige wissen werden, ein sehr wohlhabender Mann. Er besitzt ein Vermögen von 400,000 Francs, sage: Viermalhunderttausend Francs. Außerdem beträgt sein jährliches Gehalt, sammt Reisediäten, 18.000 Francs, und sein Sohn und dereinstiger Nachfolger, Anatole, verdient bei dem Geschäfte ebenfalls schon 3000 Francs. Deiblers Baarvermögen wirft eine Rente von 20,000 Francs ab, mithin kommen dem Scharfrichter jährlich 41,000 Francs Zn's Haus. Bei sehr bescheidener Lebensweise aber werden nur 10,000 Francö ausgegeben. Welcher hohe Staatsbeamte vermag, jährlich 31.000 Francs zurückzulegen? Deibler schmeichelt sich, aus seinem Posten zu sterben. Denn Niemand könne ihn aus seiner Situation verdrängen, pflegt er zu sagen. Daß er demnach sein hartes Geschäft nicht aus Noth ausübt, sondern aus wahrer Berufsliebe, ist wahrhaft bewunderungswürdig. Es gab aber auch einmal citiert sehr leichtsinnigen Scharfrichter in Paris, und diesem Umstände hat eigentlich Herr Deibler seine Carriere zu danken. Der letzte Sprosse der berühmten Scharfrichterdynastie Sanson wurde 1847. in's Schuldgefängniß (Clichh) gesperrt. Seine Gläubiger gestatteten erst dann seine Freilassung, als Sanson die Guillotine selbst zum Pfande hergab. Da sollte .plötzlich wieder eine Hinrichtung stattfinden. Sanfon beschwor seine Gläubiger, ihm die Maschine für einen einzigen Tag zu leifan; umsonst! Das Gericht war g??.öthigt. die Schuldsumme, 4000 Francs, zu deponiren. Sanson wurde darauf entlassen und der kinderlose Heinderech zu seinem Nachfolaer bestimmt, bei dem dann' Deiblers Vat?r als Gehilse eintrat. 0er Assistent Schlaoetsch von der 'Uolizeikasse in Hambürg ist in Untersuchungshaft abgeführt worden, weil er sich einer Unterschlagung von 49,168 M. schuldig gemacht hat. Diese Unterschlagungen datiren bis in's Jahr 1892 zurück und sind in der Weise bewerkstelligt- worden. daß Schladetsch auf Grund eines von ihm selbst ausgeschriebenen und mit keiner Unterschrist versehenen Scheines Gelder sich hat auszahlen las sen, die angeblich auf Geheiß des Polizelherrn, d. h. desjenigen Senators, welcher der Polizeiverwaltung präsidirt. für die Transportirung von Aus gewiesenen oder Mittellosen verwendet üerdw sollten. Des Kinderwartens müde, erschlug in Fincastle, Wolfe County. Ky., ein 16jährigec Junge seinen dreijährigen Vetter, der ihm zur Obhut übergeben worden war, mit einem Stocke und warf die Leiche in einen Vach. wo sie Tags , darauf gefunden wurde. Der rohe Mörder ist geständig. In der Nachvarschafi von Chicago wohnen zwei Brüder, die wegen ihrer Verschiedenheit im Körper-, bau Aufsehen erregen. Der eine legte dieser Tage sein 17. Jahr zurück und mißt 6 Fuß und 7 Zoll, während der andere bereits 40 Jahre alt ist, aber nur 4 Fuß und 9 Zoll mißt. , Rubh'S Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, regisirirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Ward . BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stevart, WholescJe Agenten Indianapolis, 3nd.

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tidiana ribune ist daö einzige Blatt in Jndiana, totU cheö die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Pwtokratie vertritt. Vl Organ des Bolkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Recht auf allen Gebieten dei Leben. Die Brbeit deö Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken nur för solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Luft, statt zur nieierdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eö als moralische Psticht empsinder Lese? der Ändiena Tribüne tin Das reichhaltige. sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lestsffes. Der Abonnements Preis der taglichen Tribüne ist 12c, Itl SonutagZblattS Fe, leider zusammen IS CtS., per Woche oder 63 VtS. Per Monat. Durch die Post versandt, kostet drt Tageblatt SA, daS SonntagSölatt $2 per Jahr, beide zusammen $3 in Vorausöezahlvuz. rucksttchen aller Art tserden rasch und billig sukgeführt. Eintrittskarten, Quittungen. Eonstitutienen, ketbnungen, GesckSstSkarten, umpu Jieels, WrograAn.4 u. s. t? für Ses5,äfiSlet? uu's Verein werden geschmackvoll aukgefSbt,S tilU JzHwuckottß. 5 n&m A . u (ÄG EiS! EiS! Eis! Wir benStze da CnponEKem für Ablief eruna von (it an unsere Sunden. Bansen St. Jbre SouponS. bevor das EiS geliefert wird. wir einen guten orrati, von Eil besitze, s find wir der Lage z folgende V reife zuverkaosenl ' M bi 200 Pfd in einer ieferuna Uc der100fd ioo bi 1000 Pfd in einer m,- ir Vl 1000 bi 00 Pfö tn einer illtitrunä nuZ Iü00 und ehr in einer Lieferung lic , , . CDHüy Uöo CDgd;

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