Indiana Tribüne, Volume 18, Number 14, Indianapolis, Marion County, 2 October 1894 — Page 2
R3
Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich tixib OonntagS. Die tägliche Triläue kostet durch den TrZge, ilGcntl per oche, die Sonn:agk..Trtbüne- B lentS per Woche.- Beide usamen lSStnil oder 65 Cent per lüonat. Per Post juzesch'.Zt tn Bsr, utdezahlung Vptx Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 2. Oktober '94 Unsere Jlieg-2luös!chtcn. (Sind änglo-amerikznische Zeitschrift at sich das Vergnügen gemacht, die Ansichten einerAnzahl von Gelehrten u. Erfinder über die Frage einzuholen, ob es wahrscheinlich sei. daß'derMensch daö Problem der Einzel-Luftsahrt überhaupt lösen werde, welches von der halb sagenhaften Vorzeit an bis uf unsere Tage so vielen Köpfen keine Ruhe gelassen hat. Unter den eingelaufenen Antworten, die fchon als Vielheit einen gewissen Werth haben, mögen hier etliche ihrem Haupt-Jnhalt nach Platz finden. Der bekannte Luftschiffe? Professor W. A. Eddy ist der Ueberzeugung, daß mit dem Aufganz des 20. Jahrhunderts immer längere Flüge mit FlugMaschinen unternommen wurden, und hält die eigentliche Lösung der Auf gab? immerhin nicht für aussichtslos. Sarin bestärken mich," sagt er, schon die Experimente Guidottis, welcher bereit im Jahre 1569 mit einer Art Aeroplan (der bekannten Verbindung einer horizontal-achsigen Luftschraube mit schiefer Ebene, deren erste Erfindung vielleicht irrtümlicherweise auf Henson und auf das Jahr 1842 zurückgeführt wird) einen Flug von 1320 Fuß unternommen haben soll, und in allerneuester Zeit die Versuche Maxims. Letzterer hat für immer wenigstens die Streitfrage erledigt, ob eine FlugMaschine ohne die Hilfe von Lustballons oder eine sonstige äußere Unter stützung sich in die Luft erheben kann Auch die Leistungen des australischen Flugmasckinen-Erfinders Lawrence Hargrav?. besonders gegen den Wind, haben Prosejior Eddy sehr ein geleuchtet', und er hält es für möglich, daß spielrachenartige Flügel und 'eroplane mit leichten Motoren letztere für beträchtliche Entfernungen über der Oberfläche künftig einander ergänzen werden. Professor Dolber erklärte, die Experimente von Langley und Crosby und die in Deutschland vielbesproche nen Flugversuche Lilienthals hätten zur Genüge dargethan, daß die alten Gründe gegen die Flug-Aussichten des Menschen nicht stichhaltig seien; aber die Hauptschwierigkeit bestehe noch jetzt im ersten Bewegungs-Anstoß und im sicheren oder nicht sicheren Aushören. Erstere Schwierigkeit hätten auch die schwereren Vögel durchzumachen, die sich nicht ohne einen großen Kamps in die Luft erheben könnten, aber, wenn sie einmal in Bewegung seien, wenig Energie mehr bedürften, um sich zu behaupten. Leider sei, wenn einer Flugmaschine ein Unfall zustoße, die Zerstörung eine so vollständige, daß für den nächsten Flug eine völlig neue Vorrichtung hergestellt werden müsse, und das mache die Geschichte zu kostspielig. Der tüchtige Elektriker Professor Elihu Thompson räumt die Flugmog lichkeit nur in einem sehr beschränkten Maße ein und weist auf den oft erörterten Umstand hin, daß die Muskelanstrengung, welche der Mensch ausüben könne, unvhältnißmäßig gering sei, so daß ton einem vollständig e n Fliegen keine Rede sein könne. Die Hauptschwierigkeit und Gefahr für das Fliegen nach Marim'scher Weise erblickt er im Sichniederlassen. das unbedingt ein allmäliges sein und an richtig gewählter Stelle erfolgen müßte. Professor Thompson zweifelt stark, daß sich der Mensch je mit diesen Hindernissen und Jährlichsten völlig abfinden werde. Dagegen ist derWetterwarten-Mann H. H. Clayton recht hoffnungsvoll. Ja er ist der Ansicht, daß die Versuche Lilienthals und Anderer die wirkliche Fluzmöglicheit für uns Menschenkinde? schon zu einer unbestreitbaren Thatsache gemacht und auch gezeigt hätten,' daß plötzliche Windstöße geradezu als werthvolle Beihilfe ausgebeutet werden könnten. Aber bedenklich schüttelt der Erfinder E. M. Boynton sein skeptisches Haupt. Mit dem Aeroplan ist keine wirkliche Controlle 'über, die Luftströmung.'n möglich", sagt er. und die verhältnißmäßig beste Form für die Bewegung durch die Luft bleibt der Luftballon, welcher vielleicht in Verbindung mit dem Aeroplan angewendet werden kann." .Für weit zweckm'äßiger indeß, als alle luftigen" Grübeleie'n, hält er die Herstellung von Zweirad-Hochbahnen, durch welche eine ganz colossale Schnelligkeit, bei absoluter Sicherheit, erreicht werden könne, für den Einzelnen wie für Züge. So weit die Stimmen dieser Gelehrtenrepublik". Nun eine Minderheit derselben macht entschiedene Hoffnungen, was das wirkliche Fliegen anbelangt. Freilich mag man geltend machen, daß, wenn man vor der Anwendung irgend einer der großen modernen Erfindungen, ja. selbst nach den ersten Versuchen mit vielen derselben, in gleicher Weise ein 'ganzes Vataillon Sachverständiger" interviewt hatte, die allermeisten Antworten noch viel aussichtsloser ausgefallen wären! Viel früher, als Pullman. Wie schon unlängst mitgetheilt, hat der in den letzten Monaten so viel genannte' Jndustrie-Gewaltige George M. Pullman keineswegs die nach ihm benannten Schlas- und Speisewagen erfunden, sondern einen armen. Teufel Namens Greenr irr einer allerdings
Ngy;
n'ch! naÄ dem- CriminalgefetzSucy ahndbaren Weise um die Früchte von dessen Erfindung gebracht. Doch auch Greenc war nicht der erste Erfinder solcher Wagen, obwohl er sie selbstständig erfunden hat. Ein interessanter dokumentarischer Beleg hierfür wurde jüngst unter den alten Archiven des Vundes-Abgeordnetenhauses entdeckt. Das betreffende Schriftstück ist ein Bittgesuch, welches schon im Jahre 1819 unserm Congreß unterbreitet wurde und von Benjamin Dearborn von Boston unterzeichnet ist. Den Inhalt in seinem Wortlaut vorzukühren.' würde zuviel Raum beanspruchen und wäre an vorliegender Stelle Zwecklos. Es genüge daher, zu sagen, daß das ganze moderne Schlaf- und Speisewagen-System darin in seinen Grundzügen schon vorgezeichnet ist. Dieses Schriftstück ist um so bemerkenswerther. als ja die Verwendung von Dampfkraft zur Bewegung von Vahnzügen sich damals noch in ihrer ersten Kindheit befand, ja mehr oder weniger in Geheimniß .gehüllt war, während die diesbezüglichen Entwickelungen späterer Zeiten eigentlich mit Nothwendigkeit zu einem solchen System führen mußten, wenn auch die Einzelheiten immer noch genug Arbeit für den Erfinderkopf boten! Das Dokument bildet daher ein rühmendes eugniß für Benjamin Dearborn's titschauenden Geist. Nubi,uriosi,äte,;. Der vielbeliebte echte Rubin, auch rother Korund genannt (also ein un mittelbarer Verwandter! des Saphir, welcher weiter nichts, als blauer Korund ist) geHort zu den Edelsteinen, die vom wissenschaftlichen Standpunkt entschieden am interessantesten sind, und bietet allerhand dem Laien selten auffallende Merkwürdigkeiten. Letztere liegen sowohl in den Ungewöhnlichkeiten) seines Aufbaues, wie jenen geheimnißvollen Eigenschaften, welche seine auffällige dunkelrothe Farbe bestimmen, und endlich in gewissen seltsamen Einkörperungen. Man sindet diesen Rubin in vielen verschiedenartigen Krystallformen, aber alle diese zeigen die Neigung zu jenem eigenthümlichen Wachsthum.welches von den Krystallkundigen als Zwillingsbildung" bezeichnet wird. Wenn man diese Krystalle mittels polarisirten Lichtes prüft, so findet man stets einen ganz wundervoll complicirten Bau. Unter dem Mikroskop zeigt sich die Oberfläche des rothen Korunds mit einem vielverschlungenen architektonischen, Netzwerk bedeckt, das auf ungewöhnliche Veränderungen der Molecül-Verhältnisse hinweist. Wohl das Interessanteste an diesen Krystallen ' ist aber der Umstand, daß sie fast immer sogenannte Einschlüsse" sehr bemerkenswerther Art enthalten, also irgend einen fremden Körper umschließen, welcher in ihre Mitte gebannt ist, und ferner, daß diese eingeschlossenen fremden Körper gewöhnlich in Ebenen verbreitet liegen, die einander in einem Winkel von 60 Grad treffen. Letzteres hat dann zur Folge, daß sich außen die eigenthümliche Erscheinung desAsterismus vollzieht; darunter versteht man das kleine weiße Lichtsternchen, das an, gewissen rund geschliffenen Juwelen beobachtet werden kann. Oft sind die betreffenden mikroskopischen Hohlräume innen sehr zahlreich. In fehr vielen Fällen besteht der eingeschlossene Körper aus einem win zigen Gasbläschen oder aus Tröpfchen Flüssigkeit, .und in diesem Element halten sich manchmal wiederum kleine Krystalle auf. Unter. Umständen können sich diese Einschlüsse" in geradezu unheimlicher Weise geltend machen, und ein solcher Vorfall war es auch, welcher seinerzeit zu den ersten bestimmten Ermittlungen über die Natur der eingeschlossenen Körper führte, die so lange Zeit ein Geheimniß geblieben war. Ein Rubin, welchen ein Juwelier zu Edinburg, in Schottland, in den Mund steckte, e x p l o d i r t e nämlich, und zwar mit sehr unangenehmen Folgen. Als der bekannte englische Philosoph Brewfler diese Geschichte erfuhr, nahm er eine Prüfung vor, welcher andere Untersuchungen folgten. Es wurde festgestellt, daß Kohlensäure-Gas, welches durch gewaltigen Druck den flüssigen? Zustand angenommen hatte, das Karnickel" war und meist auch in den anderen derartigenFällen'der srem de innere Körper ist. . Nur noch Lvst. Ungemein rasch wird in unserer Zeit jede Neuerung von einer anderen Neue rung übertrumpft, und diese, während sie noch sozusagen die Eierschalen an sich hängen hat, wieder von einer, und so fort. . Für die westliche Culturwelt wenigstens war ' der . Vegetarianismus Notabene, der freiwillige noch vor wenigen Jahren eine Neuerung zu nennen. Aber schon seit längerer Zeit befinden sich die Anhänger ausschließlicher Pflanzenkost (die ihrerseits wiederum radikaler gewesen waren, als Jene, welche blos die durch Tödtung der Thiere erlangbaren Thierstoffe verabscheuten) auf einem Hintersitz! Verschiedene Flügel der Freunde na turgemäßer Lebensweise" sind über sie binausgegangen und verwerfen auch den größten Theil der Pflanzennahrung. Manche dieser radikalsten' Vegetarier. die freilich noch sehr wenigSciule gemacht baben, preisen Getreidekörner als ' einzige vernunftgemäße Speise.' Andere wieder, haben sich eine andere Normalnahrung auserkoren. Von der Küste des Stillen Oceans meldet man jetzt, daß ein ehemaliger Lieutenant der deutschen Armee, Namens Boeter, eine Gesellschaft ausschließlicher Obstesser und Wasserkrinker gegründet hat und von San Francisco nach Honolulu abgereist ist, um dort ein Landstllck zur Gründung einer entsprechenden Eolonie zu erwerben. - . Ganz neu ift übrigens dieser Ge-
vanle auch nil; vielmehr vertritt" ihn in Europa schon feit einiger Zeit Professor Lucian Pusch. ein Schlesier. nur daß dieser sich auch noch gekochtes Obst gesallen läßt, während' dem ExLieutenant alles Gekochte ein Greuel ist.
Mutterschaft alö Wissenschaft. Es war eine eigenthümliche Convention, welche in der Gartenstadt unter den Auspicien des dortigen Kinder-garten-Eollege" tagte: Die erste nationale Tagung von 'Müttern, resp. Kindergärtnerinnen, zur Förderung des Studiums der Kindesnatur und ihrer zweckmäßigsten Behandlung. In der That eine große und erhabene Aufgabe! Schon Fröbel, der Vater der Kindergärten, hat mit Recht von einer Wissenschaf' der Mutterschaft" gesprochen. Un' gerade in unserem Lande kann sich bergenug Arbeit für eine solche Be.gung bieten. Wenn die Convention zur allgemeinen Erweckung eines lebhafteren Interesses an jener Wissenschaft" führen, ja wenn sie auch nur einige negative Folgen haben und dazu beitragen sollte, von den Bergen falscher Begriffe und Vorurtheile, welche in dieser Hinsicht im Wege stehen. Einiges wegzuräumen, fo hätte sie nicht vergebens getagt. Bei nüchterner Ueberlegung kann man indeß nur bescheidene Erwartungen von dieser Convention hegen. Die Mutterschaft ist eben nicht blos eine Wissenschaft im äußerlichen Sinne, sondern auch eine Kunst und steht als solche in innigster Verbindung mit der Persönlichkeit der Ausübenden. Vor Schablonenthum ist ohnedies auf diesem Gebiet ganz besonders zu warnen. Falls alle sonstigen Eigenschaften. welche eine gute und tüchtige Mutter ausmachen, vorhanden sind, und alle Faktoren des häuslichen Lebens wohl ineinander greifen, dann mag immerhin eine aufklärende Agitation werthvoll , sein. aber nur dann. Zur Geschlechls-Ttatisttk. Mit der Thatsache, daß im Allgemeinen auf der Erde die Zahl der Frauen derjenigen der Männer annähernd gleichkommt, und in keinem Lande der Unterschied bedeutend ist, hat die Natur ihr entschiedenes Veto gegen die Vielweiberei eingelegt, die auch' überall da, wo sie von der Sitte gestattet ist, sich thatsächlich auf eine kleine Minderheit der Bevölkerung beschränkt. Im Einzelnen ist indeß das ZahlenVerhältniß zwischen beiden Geschlechtern ein sehr schwankendes. Es bedarf keiner besonderen Erklärung, daß es in neuen" Ländern gewöhnlich mehr Männer, als Frauen gibt, während das Verhältniß in älteren Ländern, trotz der männermordenden Kriege", meist das umgekehrte ist. Nach den neuesten bekannt gewordenen Volkszählungs-'Ergeönlssen haben nicht die' hauptsächlichen militärischen Länder, sondern Schottland und Norwegen die größte verhältnißmäßigeAnzahl Frauen aufzuweisen. JnSchottland kommen auf je 100 Männer 107.2 Frauen, und in Norwegen 107.5 Frauen. Zunächst reiht sich dann Schweden an, wo auf 100 Männer 106.5 Frauen kommen. Im Allgemeinen zeigen die nördlichen Länder einen starken Pocentsatz Frauen. - England hat für je 100 Männer 106 Frauen, Dänemark 103.1. Doch wird letzteres noch von der Schweiz etwas übertreffen, wo auf 100 Männer 105.6 Frauen kommen. Unter den europäischen Ländern mit gemäßigterem Klima hat Deutschland auf 100 Männer 103.9 Frauen. Oesterreich 101.4, Ungarn nur 101.5, und Frankreich nur 100.7. In südlicheren Ländern werden die Männer zahlreicher, Spanien jedoch ausgenommen, das 104 Frauen für 100 Männer hat. In Italien ist das Verhältniß fast genau ein gleiches. Rumänien, Serbien und Bulgarien haben einen Ueberschuß an Männern (auf 100 Männer nur 94.8 bis 96.5 Frauen.) Unser eigenes Land zeigt in den älteren Staaten einen kleinen Ueberschuß an Frauen und in den jungen einen solchen an Männern. Mehrere Staaten in unserem Westen und am Stillen Ocean haben nur 69.8 Frauen für je 100 Männer, während in. östlichen und atlantischen Staaten auf 100 Männer 100.5 Frauen kommen. Australien bleibt noch immer das Land der Verheißung für die Frauen, welche dort selbst in den ältesten Colonien bei Weitem nicht so zahlreich sind, wie die Männer. In West-Austra-lien kommen auf 100 Männer nur 67 Jrauen. nsreiwldlge Schwarze. Wott Jeder kennt daS drollige Geschichteten von den angeblichen Negern, welche unversehens auf der .Straße durch einen Sprühregen erst in eine cu riose zebragestreifte Rasse und schließlich in vollständige Weiße -verwandelt wurden. Ein Geschichtchen umgekehrter. Art passirte in der Ortschaft Clyde m dem Norb-New Yorker County Wayne, allwo viele schöne und auch fromme und aufopferungsfähige Mägdelein .wachsen". Dort sollte eine Unterhaltung zum Besten einer Kirche stattfinden, und daZ schöne Geschlecht wollte sich dabei nach Kräften auszeichnen, ja sich selbst übertreffen. Aber wie sollten sie das am besten anstellen? Da las Eine zufällig von einer Minstrel Show" in der Kirchenstad! Brooklyn, diese Anregung fiel sofort auf fruchtbaren Voden. und bald fand sich auch eine genügende Anzahl Evastöchter nebst ihren männlichen Freunden bereit, für die gute Sache sich ihr 'Gesicht und Hände pechkohlrabenschwarz zu - fär den. Die betreffende Unterhaltung in diesem .idyllischen Ort eweö der denk-
würdigsten Ereignisse des Jahrhunderts fand unter ungeheurem Zudrang statt und gefiel ganz ungemein, einschließlich der Musik, welche wahre Wunderdinge leistete. So weit, so gut. Als nun der Vorhang unter tosendem Beifall niedergerauscht war, liefen die verdunkelten Ortsschönen nach dem Waschbecken, um ihre neue Eva wieder abzustreifen. Die Erste, welche dort eintraf, ergriff einen großenSchwamm und rieb sich die Wangen, damit Milch und Rosen wieder erschienen. Aber o Entsetzen! Das Schwarz , wollte nicht weichen, und nicht besser erging es de? Zweiten und der Dritten und allen Anderen. Es schien die reinste Mohrenwäsche, so vielseitig auch das verzweifelte Bemühen war! Panischer Schrecken bemächtigte sich der unfreiwilligen Afrikanerinnen, und hysterische Krämpss und Ohnmachtsanfalle waren an der Tages- oder vielmehr Nachtordnung. Jämmerliches Geschrei erscholl. Sollte da am Ende gar der Böse einen Streich gespielt haben? ' Sr. bocksfüßigen Majestät war das schon zuzutrauen. Einigen der muthigsten und energischsten Mädchen gelang es nach unermüdlicher Selbstpeinigung endlich, sich einige hellere Flecke zu reiben. Aber damit wurde das Aussehen der Unglücklichen erst recht grotesk, obwohl damit immerhin wieder die Hoffnung erblühte, das Negerthum endlich doch noch los werden zu können. Nach mehreren Stunden neuer verzweifelter Arbeit stahl sich Eine nach der Andern wohlverhüllt nach Hause. Mittlerweile war es ihren mann lichen Anbetern und Kunstgenossen nicht besser ergangen, obwohl sie natürlich sich etwas gefaßter berhmen. Auch sie schienen für immer dem Schwarzen verfallen. Entmuthigt suchten sie endlich Zuflucht und etwas Stärkung für den inneren Menschen in der Billardstube des Ortshotels. Dort erfuhren sie, daß zufällig gerade ein Theatermann hier weile. Vielleicht kann der helfen! Er wurde durch heftiges Klopfen an seiner Thür aus dem süßen Schlaf geschreckt, und eine unbekannte erregte Stimme rief ihm zu: Hello! Sie gehören doch zum Theater. Was machen Sie denn, um den verbrannten Kork vom Gesicht der Minstrels wieder wegzukriegen?" Ei, abwaschen," war die ungnädige Antwort. Mit was denn?- Selbstverständlich mit dem Schwamm! Scheert.Euch zum Teufel!" Lange Pause. Noch ein Wort, bitte schön," rief endlich eine andere Stimme. Wie mischen Sie eigentlich den verbrannten Kork?" Ei. mit Wasser." Großer Gott," rief die Stimme draußen, wir haben Vaselin genommen!" . Erst nach Wochen waren die Unglücklichen vollständig erlöst. Vom Jnlande. Schon wieder einmal hat sich eine Gesellschaft gebildet, welche die Schätze zu heben beabsichtigt die man in dem englischen Kriegsschiff Huffar", welches im Jahre 17L0 auf der Höhe von Port Morris unterging, vermuthet. An der Spitze der neuen Gesellschaft steht Kapitän Henry Thomas von Brick Church, N. I. Das Bergeboot Ehester" ist nach der Stelle abgefahren, an der man den Hussar" vermuthet. Die auf der Rückreise nach Europa befindliche Gräfin Leon Bonaparte ist mit dem Dampfer Caracas" aus Venezuela in New Aork eingetroffen. Sie hatte sich vor Jahresfrist mit ihrem Gatten nach Venezuela begeben, wo derselbe an Eisenbähnunternehmungen betheiligt war, doch er lag derselbe kürzlich in den Tropen dem gelben Fieber. Der größte Pflug der Welt ist im Besitz von Richard Gird von San Bernardino County, California, der dort eine große Farm hat. Das Geräthe ist 13 Fuß hoch und wiegt 36.000 Pfund. Es wird mit Dampf getrieben, hat 12 Pflugschare und ist im Stande, 50 Acker per Tag zu pflügen. Zum Betriebe des Pfluges braucht man täglich ein und eine halbe Tonne Kohlen. Er bewegt sich 4 Meilen weit in der Stunde. Das Polizeikor ps von Bradford, Mass., bestehend aus vier regulären" und einem Dutzend Specialpolizisten, hat resignirt. Es bestanden seit einiger Zeit fortwährende Reibereien zwischen den zwei Sorten" von Polizisten, über welchen derDienst gänzlich vernachlässigt wurde, so daß die Bürger sich veranlaßt sahen, selbst Verhaftungen von Uebelthätern vorzunehmen. Als die Selectmen" (StadtVäter) es ablehnten, gegen die Pflichtvergessenen Polizisten vorzugehen, reichten die anderen Polizisten, die weniger pflichtvergessen waren, ihre Resignation ein. Während eines kürzlich in Vicksburg und Umgebung Hausenden Hagelsturmes wurde ein großer Hagelstein gefunden, dessen Kern , ein Stück Alabaster von 3-4 Zoll Durch messer bildete. Bei Racine, acht Meilen östlich von Vicksburg, fand man zur selben Zeit in einem Hagelstein eine Schildkröte von Dimensionen 6 bei 8 Zoll. Professor Cleveland Abbe hat. an diese Funde anknüpfend, in der Monthly Weater Review" eine interessanteAbhandlung über solche Nucleen veröffentlicht. Er erklärt diese Vor kommnisse damit, -daß ein heftiger Wind kleine Gegenstände in höhere Regionen führt, wo Hagel. Schnee und Regen sich entwickeln und jene einsar-. gen. Dies kommt sehr häufig vor bleibt aber gewöhnlich unbeachtet. -Nach länaerem Leid,n tvr
schied in seiner Wohnung zu Hacken-j aa, vc. Z., nenerai Thomas Seir Cummings sanft und friedlich. Seine Familie entdeckte erst am Morgen zu ihrer Bestürzung, daß über Nacht der Todesengel sein Werk, verrichtet hatte. Mit General Cummings, der in 1804 in England das Weltenlicht erblickte, scheidet der Gründer der National Academv'of the Art of Delian" aus
dem Leben. Er war ursprünglich für die kaufmännische Karriere bestimmt, bald entwickelte sich jedoch bei dem Jüngling ein ausgesprochener Kunstsinn und seine Portraits wurden selbst von Kennern beifällig aufgenommen. Am 16. Januar 1826. als aus der New York Drawing Association" die National Academy of the Arts of Designs" ward, nachdem Thomas S. Cummings schon längere Zeit in Amerika geweilt, befand sich dieser unter vierzehn anderen als einer der Gründer der Gesellschaft, die so viel zum Gedeihen der Kunst in der neuen Welt beigetragen. Zum Sem ein schaden in der sonst so stillen Ortschaft Metuchan, New Jersey, hatte sich seit einiger Zeit ein Troß von Männlein und Weiblein gemacht, die bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten zu nächtlicher Zeit prominenteren Bewohnern Serenaden brachten, und wenn sie auch nicht Das ist der Tag des Herrn" intonirten, andere Lieder anstimmten, die Menschen rasend machen können. Kürzlich verübten sie anläßlich der Hochzeit eines Telegraphen-Veamten groben Unfug.weil der junge Ehemann sich für das dargebrachte Ständchen nicht gehörig revanchirte, das heißt die lästigen Sänger nicht bewirthete. Sie drangen in den Garten, brachenSträucher und Gewächse nieder, bombarvirten das Haus mit Steinen und traten erst den Rückzug an, als des jungen Ehemannes Mutter sie . mit kochender Salzlake begoß. Seitdem versuchten die Mondscheinsänger" ihr Glück vor dem Hause eines anderen jungen Pärchens, wurden aber von zwei Detektivs überrascht, die vier der Künstler" festnahmen, während die anderen beim Anblick der, Beamten auseinanderstoben. Die Arrestanten werden sich wegen groben Unfugs verantworten müssen. Eine der an der Partie betheiligten Damen", Namens Mamie Manley. hatte noch die edle Dreistigkeit, gegen die erwähnte Mutter klagbar zu werden, weil ihr Kleid durch die Salzlake. beschädigt ward. Ueber die Moskitoplage, welche besonders diesen Sommer in Baltimore schlimmer war, wie je, macht Professor P. N. Uhler von dem dortigen Peabody-Jnstitut einiae interessante Mittheilungen. Die "MoZkitos, sagt er, müssen Wasser haben zur Fortpflanzung, und davon hatte man im Frühjahr und im Frühsommer genug in Baltimore. Man findet dort 20 oder 30 Arten derselben, aber nur 5 kommen in die Häuser; die zahlreichste Art ist der große gelbe Moskito, bekannt als englischer Moskito. weil er zuerst von englischen Naturforschern beschrieben wurde; die schlimmste Art aber ist eine kleine dunkelbraune, die ebenso wie die größere schwarze Spezies nur in Amerika vorkommt. Nur der weibliche Moskito sticht und summt, der männliche macht sich nicht bemerklich, nimmt auch keine Nahrung zu sich; Jnsektensorscher haben wenigstens niemals etwas in dessen Magen gefunden. Das Weibchen legt nur einmal im Jahre 'Eier, aber gleich 700 bis 800 Stück. Der Moskito ist aber nicht ganz und gar eine Plage, sondern dient im Haushalt der Natur zum Verzehren verseuchter Stoffe. Und ihre Masse von Billionen kann schon etwas darin .leisten. Sie werden aus den Sümpsen vom Wind in ganzen Wolken in die Städte getrieben und kommen auch als Gefolg von Frachtzllgen. Es gibt kein ausreichendes Mittel zu ihrer Vernichtung, obwohl das Ausgießen von Petroleum auf Wasser, worauf sie brüten, als solches angegeben wird. Das beste Linderungsmittel für. einen Moökitostich ist Bestreichen mit Ammoniak.
" Vom Auöla.!Vk. -JnCosne, Departement Nievre, tödtete d.'r Steuereinnehmer Brandelon sich, seine Frau und seine 4 Kinder durch Einathmung von Kohlenozydgas.' In einem hinterlassenen Briefe gab er an, daß er die That im Einverständniß mit seiner Frau begehe, weil sein Gehalt nicht ausreiche, um die Kinder, deren ältestes 6 Jahre alt war, aufzuziehen. Ein Knecht in Dissen (Hannover) fand dieser Tage beim Sandholen in der an der Kreuzchaussee hinter Tümmern gelegenen Sandgrube, tief im Sande verscharrt, die bereits stark verweste Leiche eines Zigeunerweibes, das man im vollen Costüm dort verscharrt hatte. Man vermuthet, daß man es hier mit dem Opfer einer Zigeunerschlacht" zu thun habe. Die Untersuchung hat bisher noch kein greifbares Ergebniß geliefert. . Einen blutigen Abschluß fand eine Festlichkeit des evangelischen Gesellenvereins zu Hörde i. W. Der Schneidergeselle Eisener hatte im Laufe des Abends mit einer anderen Person Streit gehabt und wollte sich nach Beendigung des Festes am frühen Morgen rächen. Allein er irrte sich in der Dunkelheit in der Person, rempelte den ihm. völlig fremden Former Wilhelm Schwarzenauer an und stach ihm sein Messer in die .Brust. Schwarzenauer war vier Stunden später eine Leiche; derStich hatte die Lunge durchbohrt. Der Mörder wurde gleich nach der That verhaftet. Er war in vollem Umfange geständig. ' Großes Aufsehen, erregt in Kopenhagen ein Mord und ein Selbstmord. Der 70jährige pensionirte Hauptmann Julius v. Larsen, der in der Nähe von Kopenhagen auf Amager seine eigne Villa bewohnte und in glücklichster Ehe und guten Verhältnissen lebte, todtete plötzlich ohne vorhergegangenen Streit -zuerst seine 60jährige Gattin, darnach sich selbst. Lar sen hatte vor längerer Zeit zwei Revolver erstanden; neulich Vormittags übte er sich in seinem Garten im Schießen und hörte nicht auf, bis er das Ziel sicher traf. Nachmittags ständen beiden Gatten an der Gartenthür im Gespräch mit einigen Nachbarn. Frau Larsen, begab, sich in die Küche, wohin Lärsen ihr nach einigen Minuten anscheinend ruhia und in bester Laune,
',!,Z
Dr. August Kötlig's
.M.tWWZ?USZ? SZZSZI.
Gegen TySpcpsie UcSelkeit, Tiefe so gcwöhnliScn Krankl'citcn babcn Saueres Nnfstoszcu, u.s.w. ihren Ursprung im Magen. Tcr Magen. ' " . Oft bat nicht die zur gesunden Verdau, ung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Scöwäcte des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leöerlcidcn. Bilibse Beschwerden l'ekundcn ein Trägheit des Äu? t , . t Mdung5-OrganS der Leber und Unregelmäßiqkeit in den Funktionen der kersledenen zur Bearbeitunq der ausacso?.dertcn Flüssigkeit bestimmten Organe. Wenn ein Uebersiuß von GäLe im Blut: zurückbleibt, treten diliöse VcsSn'ttdcn auf, welche sich durck gelbliches Ausseben der Haut. v.s. w anzeigen. AIS ein Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August König'S Hamburqer Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. rt. Sttkods (IM
Heilt Rheumatismus, Neuralgie. NüSenfch,
zen, Asrleungen.
folgte. Gleich darauf hörte man zwei Schüsse, und die herbeieilenden Nachbarn fanden zwei Leichen.. Larsen hatte seine Frau hinterrücks hinter das linke Ohr geschossen. Auf dem 'Tische lagen 'Testament und Briefe. Zwischen den beiden hervorragendsten Fechtmeistern Budapests Karl Fodor und Norbert Szrakay hat kürzlich infolge einer Zeitungspolemik ein Duell unter den schwersten Bedingungen ohne Bandagen stattgefunden. Im dritten Gange erhielt Szrakay einen Hieb, der seinen Kopf bis zur Nasenspitze spaltete; Fodor erhielt gleichzeitig einen flachen Säbelhieb aus die rechte Wange. Die Sekundanten stellten sofort den Kampf ein. Auf schreckliche Weise ist der Hauderer Näser in Barmen' um's Leben gekommen. Näser wollte nach Rückkunft von einer Ausfahrt seine Pferde abschirren, als diese plötzlich scheuten. Er fiel ihnen in die Zügel, wurde aber mit fortgerissen und gegen eine Mauer gedrückt. Hierbei drang ihm die Deichsel des Wagens in den Leib. .Einige Stunden später erlag Näser den schweren Verletzungen. Die berühmten Sänger der Sixtinischen Capelle begaben sich vor wenigen Tagen nach Viterbo, um dort bei dem Fest der Stadtheiligen Santa Rosa mitzuwirken. Als sie nach erfüllterPflicht mit einigenFreunden. zum Mittagsmahl versammelt waren, brach plötzlich der Fußboden des Zimmers durch und die ganze GeMschaft stürzte mit Schutt, Balken und Tischgeräth ins Erdgeschoß hinab. Drei der römischen Sänger erlitten erhebliche Verletzungen und mußten in das Spital von Viterbo gebracht werden. Glücklicherweise ist keiner in Lebensgefahr; die übrigen kamen mit geringerem Schaden davon und konnten am selben Abend nach Rom zurückkehren. DieRauberinGriechenland zeigen wieder große Keckheit. So beabsichtigten die berüchtigten Papa Kyzazopulos und Karakostas den trikupistischen Abgeordneten Zulumi auf seinen Gütern bei Aga (Phthiotis) ad zufangen. Der Streich mißlang ihnen jedoch durch die Wachfamkeit eines Dieners des Abgeordneten. Außer den officiell anerkannten- und bekannten Raubern tauchen allentyaloen auch un bekannt Landstreicher auf, die namentlich in den Nordprovmzen auf Er Pressungen ausgehen. Ein Gendar merie-Oberst soll nach Thessalien ge schickt werden, um in Gemeinschaft mit dem Staatsanwalt Stundia unter Handhabung strengerer Maßregeln die Sicherheit herzustellen Ein bekannter Anarchist, Namens Menozzi, rief neulich im dichtgefüllten Roulettesaal von Monte Carlo eine Panik hervor, indem er un ter anarchistischen Drohungen mehrere Revolverschüsse abfeuerte. Es gelang demselben.nach Frankreich zu ent fliehen. In Kiew weilte die letzte Zeit der durch seine Forschungsreisen und Jagden b.'k.inn!e Dr., med. Schmidt.' Nachdem er Afrika nach allen Richtungen d::rchZreuzt, g?ht er jetzt, zusammen mit dem kaukasischen Nimrod Grasen Adleröcrg, den er in Vakn trifft, zuerst nach Samarkand und dann nach Askaöad und zur persischen Grenze, um 'Tiger und Leoparden zu sagen. Später beabsichtigt er sich dem russischen . Obersten Grombtschewski anzuschließen, der sich gegenwärtig mir seinen Gefährten in Osch. unweit der chinesischen Grenze aushält. Schmidt besucht Rußland schon zum zweiten Male. Das erste Mal hielt er sich vorwiegend im Kaukasus auf und machte damals durch seine Besteigung des Ararat von sich reden. Er studirt sorgfältig die Gegenden, in die cr kommt, und macht sich mit dem Gesundheitszustande derselben genau bekannt. Großes Aufsehen erregt in Lauenburg der Selbstmord des bisherigen Stadtkämmerers Wodtke. Der Mann ging de Morgens jägdmäßig ausgerüstet von Hause weg und hat . bald darauf die Selbstentleibung ausgeführt. Lange Jahre war , er als Kämmerer thätig. Es wurden fchon im vorigen Jahre allerlei Gerüchte, laut, und diese haben ihn wohl bewogen, im Mai d. I. seine Pensionirung zu beantragen, die von den Stadtverordneten auch .genehmigt wurde, Schließlich ist gegen ihn ein Verfahren wegen, Betrugs eingeleitet worden, und' dem hat Wodtke wohl aus- dem Wege liehen wollen.' r n e 2) t e dZ- u n d H e h l erMellschaft. die seit langen Jahren that'.q gewesen ist. hat. man jent in öamlck??n bei ChemnH aufgehoben. Der Werkmeister einer dortigen Fabrik hat seit Jahrzehnten bei 'der ihm vertrauensvoll, übertragenen Ausgabe der Garne unausgesetzt größere Posten veruntreut und sie durch Helfer und Helfershelfer zu Geld gemacht. Velastet sind auch zwei in der Fabrik seit 17 Jahren angestellte Arbeiter. Die Zahl der Fabrikdiebstähle ist im dortigen Jndustriebezirk. überhaupt sehr grog.
Kaufe Mucho'b Best Havanna CZgarß."
c-V--
MarktbcrlSt. Whclesale.Preise. Groceriek. Zuöcr: Harter $5.6ö. Guter gelber 54.35. Gewöbnl. elber 3.91. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java i. 7oc (m 60 Psd sacken) Capital 2 IXc Pilot 21c Da!ota20c Brazil 19c Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14c Corimhen öc Pflaumen 7c Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. Aepfel PerFaßN.75 Citronen per Kiste 54.50 Orangen per Kiste Z6.00 Kraut per Faß 75c Zwiebeln per Faß $2.00 Rüben per Faß 51.50 Bohnen per Bushel 51.50 Kartoffeln per Faß 52.25 Süßkartoffeln per Faß 53.25 Aehl. Winter-Weizen pat. 54.00 Frühjahr-Weizen pat. 54.00 Winter extra 52.50 Gewöhnliches 51.75 Roagenmehl 53 10 Hafergrütze 55.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 14c. Eier, frisch, per Du?. 13c cb. Geflügel: Hühner 7c per Pfund Sprrng ChickenS 7c; Höhne Sc ; Turkey vrnnen oq jnxcn öc; Game ?4.A) per IM$ Dr. Wurcklzsrdt, Deutscher Ärzt. Osslee und Wohnung: No. S82 Süd Meridian Str. OfstStunde: 8bi9 Uhr Norm, t bi 8 UhrNaS. 7ht8L5r ddk. Sonntag, 9 Bormittugb. Telephon 280. Dr. I. A. Snteliffe. esSsfttkt stch eSZe?jltch mit tninhrtll aün ung EU utüfajci us xmrTcjirjfittii S?o. 05 Oft Surfet Siratze. Ossttt.Stunten : k US 10 V.t rienc. it CUsi Siach. een?5 cofarnBTnntfa. Xclc JK V ii, Dr. & & ützler, Wohnung : 120 Ost Me(5arty St?aße Ossice: 774 Ott Market Strafe. Svrechrvden in der Wohnung: 8 Nhr vera.; x 3 lisr a.: 7 lldr bek!k. Spreckstunden tn der Ofp.ce: g 10 Uhr Vorm und 4 S Ugr Nachm. Itlrvhen 1ah. Sprechstunde: Sonntags nur Vormittags. Dr. THEO. A. WAGNER hat seine Okst:e nach No. 94 Nord Delaware Str. vkrl'gt, und wird sich freuen seine Patienten und Freunde dort zu empfangen. Evretstunden: 9 10 Uhr Vorm.: Z 4 Uhr Nachm.; Sonntag: 1410 Uhr Vorm. GT Telephon &43. Dr. C. N. Schaeser, KrLt und VhZrurg, No. 430 Madison Avknue, nahe McrriS Ctr. Sprechstunde: s v:souhv Morgen?, 54 Uhr stltsz,, 7-L Uhr dendk. Televdo T. G. Gnsiris, Deutscher Zahn - A:zt fio. 34 Nord Pennstzldarüs Str. ek pitf Ounsj a,ensr. AN IDEAL FAMlLY MEDlCINE luoiMmiaopii For lnUJgcMlon, itillougD. . Headachr, Cotlpailon, liad iOBiiinioii, vuriiMri;rrsi3, m -v ! mxA m. liMorsr of üid KLfmmrh- Vi . i ilivermrl Rnwpln ! RIPANS fABULES fLJ Jl tx creaUj yt prompt ly Per? eet dlgration followa tht iv n Sold ' jby drusrplstaorsentbyriüL Box rtrl&ls), .öc Fackaire U boxe), 2. . 1 c ur inr noiurai-winrra Ai 1 i e uut.HiuAii lu.. nev xorc 11 1111- r-11 MI,,, ,, MsMi Halle ! Henry Bietor. DaS größte, schönste und älteste der artige Lo?al in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung 'von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. Zur Erittneruttg ! Meinen Freunden und dem Publikum hier mit zur Anzeige, dah ich die W t r t h f q a s t. Ecke Ohio und Noble Straße, übernommen habe, und m''ch bemühen werd dieselbe u einem noenek.mcn Ekmmclvlah der Deutschen zu gestalten. Veste Getränke und. Mparrev ,e.
CMmi
1
Zu zahlreichem Besuche ladet ein Sottlieb LeMardt, Scke Ohio und Noble Otraße.!
- Die -
i 5 ailälEOälQ MäUdlld
f r (lnvune ist daS einzige Blatt in Jndiana, welcheS die Jntcrcssctt des Volkes gegenüber der Macht der Pwtokratte vertritt, l Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiiatereffen käuest sie unentdegt für Freiheit .Recht aus allen Eibieten deö Lebenk. Die Arbeit deö Vottek ist die Schöpferin elleS Wohlstandes und darum birken die für solche soziale Reformen, Kelche die Arbeit zur freudebringenden Lust, pstt zur niederdrückenden Last rnachen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eS aie moralische Psiicht empsinder Les? der 3Lioa Tribüne sei DaS reichhaltige Sonntags - 2$latt bietet eine Fülle unterhaltenden Leseßoffa. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, SeZ SonntagSblattö Je, beider zusammen 15 &t$,f per Woche oder SF CiS. per Monat. Durch die Poß versandt, kostet tal Tageblatt HF, daS SonntagSblatt $2 per Jahr, beide zusammen tzE i Voran 5öezahlng. ntcksnchen aller Art Kerden rasch und billig auö geführt. QintximUtim, Quittungen. Conßltujisn:, e$mirigeB GtschSstSZarten, umpu, Zirkuläre, PrsSLarn . . ?. für Seschäfisleuts und Vereine weri geschmackvoll svizeföhrt. ML. hb K ZudwÄdsM. vm& vm EiS ! EiS ! EiS! Wir beSten da lluvnSv für kl!, f. trvinfi von (äit unsere Sunde. Laufen Sie Ab?r Skiuron, bevor da Lt geliefert wird. Ta wir einen anten Lorratk ton ai so find wir in der Lage z solgeude Vreis zuverkavfen! 100 bi 200 Psd In einer iefernng 15 perim? 200 bi, 1000 Wh in einer PteferiMtS nr i,x V 1000 bi 1000 fö in einer PiefertmuUf TO00 und tnttjr in einer pikiern 15c . , TL-&Z?T CDcd,
p Tr r MW
üfflee : 5o. 1 O, Oalkl:k?.-Tel. i:a
