Indiana Tribüne, Volume 18, Number 14, Indianapolis, Marion County, 2 October 1894 — Page 1
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'.i K5Ä lesen Sie die Offerte der Tribüne" für - Unsere Weltausstellung! xY S kesen Skedie Offerte der Tribüne" für Unsere Weltausstellung ! 00 O hCY A rlC" M sV0 Uy & m i w .iy w w Jahrgang 18 Office: No. 18 Süd Alabama Straße No. 14. Indianapolis, Zndiana Dienstag, den 2. Oktober 89$.
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MerciiEinis National Bank. Indianapolis, den 18. Juli 1894
Aktiva. Anleihen $ 559,893 53 Vereinigten Staaten BondS 250,000 00 Qtatt Indianapolis, Marion und andere Eounty LondS 584,774 62 Baar an Hand und in Banken (Gsld $332,885 00) 1,252,974 53 Bond-Prämien 12,000 00 Tilgungsfond mit Bundesschatzamt, 6 Pxoz. der Zirkulation 9,950 00 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln :c 17,000 00 $2,686,592 73 Passiva. Eingezahltes Kapital. . . i $ 300,000 00 Ueberschuß-Fond und Gewinne 93,475 87 Nattonalbank.Noten im Umlauf 223,700 00 Unbezahlte Dividende .... .... 300 00 Depositen 2,069,116 86 $2,686,592 73 John P. Frenzel, Präsident. Otto N. Frenzel, Kassire?. O. F. Frenzel, Assistent-Kassirer.
CornmercM Club m oftrt 1 1 Vrt n flUUtCll 11. Auf dem obersten Stock deS Commzrcial Club Gebäudes belegen, bietet eS einen prnchtrollsn Suvdlick auf Stadt und Umgebung. :: DaS feinste Nestauraut :-: bietet es wie sein andere? Vorzüge durch Preiswürdigleit und hochfeine Küche. Fairview Park Wahrend deS ResteS dieser Saison werden keine CarS über College Ave. nach Fairview Park laufen. CarS gehen nach Fairriew Park über Illinois Str. in Zwischenräumen don itt Minuten, wie dorber. CarS über College Ave. nach Crown - , " - - - V " " I Hill jede Stunde und nach den FairGründen jede Stunde. ttdiatta Oottssrvttor m Öl MttSlC. A 80 &: 82 Nord Pennsylvania Str. Adolph H. Schellschmidt. " Direktor. I ir.itn.finnn'ssA Vokal und Znsyumental.Masik wnd ertyntt. vytuitvtiMv "'v I )UltUllUM in 4iltlUVt ä,yvv,v und Orchestriren erhalten lie Schüler ohne jede weitere Berechnung. Llbeuds biS S Ukr ofsrn. Ter liebe Go'.t hit nicht gewollt. Tag edler Wein ve: derben sollt,' Drum hat er uns nicht nur tie Reben, Vitlv, auch den nö:h'zen Durst gegeben Die besten inhe'.mischen und importrten Weine um den Du st zu löschen, findet man in A. hVllVljLitdll ö Weinstube, No. 106 u. 108 N. Me,id!an Str. Telephon 3T1. X cn t',..l,.5 Zur g5N. tl)llZNU.)Me. Meinen Kunden und dem Publikum zur Nachricht, daß ich meinen st A W A 4 2l0(ltvCltf55UUCU nach ct rs c-sn nr mt- I Ut vJi MUlttllzzvn meinem alten Platze schräg gegenüber, verlegt habe und bitte auch serner um geneigten Zu. spruch. W. Kiemeyer, o. 76 Gtt Wnsbinaton Str. ff W60rff6 Mernilällll Zeichenbeftatter, Office: 26 Süd Delavareftr. cl: 120, 12?, 124, 12S, 123 Oft Penlftkl rueshsn 011. Offen Taz u?d Nacht.
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Bericht
Editorielles. - Die Wichtigkeit, welche die Presse htz Nomination SillS für den Gouvernörsposten von New Aork beilegt, zeigt, mit welchen Lumpereien sich diese Presse beschäftigen muß, bloß um sich über Fragen von wirklicher Bedeutung gründlich auSschweigen zu können. WaS ist denn weiter an der Geschichte ? Die Tammany-Maschine hat sich Hill ZU ihrem Bannerträger erkoren, einen mit allen Hunden gehetzten Politiker. Ob er gewählt wird oder nicht, mag für die Politikanten eine Sache von Interesse sein, für daS Volk ist es ganz gleichgiltig. Ob daS arbeitende Volk unter der Führung. eineS RepuplikanerS oder eines Tammanyiten gefchunl ... 11 .'1 L f t. .11 I oenwlro, oieior na? ganz gleicy. Wie Polsterer - Union em. h. . . I pneytt vcn Arvettern sur ion cm rr r ir nt ntr. I i 'xricv&icua?i zu uirnrncn. is i I ... I etwas anderes, denn als eine bloße I Gesalllgkelt sur ein UKitgluo werben die Arbeiter die Empfehlung wohl nicht ansehen. Aber eS ist eine schlechte " Sorte Politik, die da eine Arbeiter Union treibt. Wenn iick Gewerkschasten nicht dazu aufraffen können, sich für prinzipiee Arbeiterpolitik. und zu Gunsten emer Arbelterparttt zu erklaren, dann sollten sie zum mindestens I es unieria en, einen einzelnen nanol- . t , k? . T I baten einer der alten Parteien zu em.
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Pillen.
Ein Arbeiter, der Kandidat einer oU,:m öststsf,r,tSp ,,;fA,
alten Parteien wird, ist kein Vertreter
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0Ct w"ilie meyr, ,onoern vivp no) Pviilirer. TAfl I . Die N. I. Volközeitung" theilt folgenden Vorfall mit, der sich kürzlich in New Sork MillS bei Utica im Staate New Sott zutrug : 3m genannten Orte wurde vor enuger Zeit eine Sektion der Sozialistlschen Arbeiterpartei gegründet. D,e somliMe Agitation der Arbeiter tvax aUx den Besitzern der dortigen großen Fabriken, den Herren Campbell, ein Greuel, und die Sektion der Parte: war ihnen ein Dorn im Auge. Der Senior und der Junior der girma ließen also dieser Tage einen ihrer Ar-1 MUx' m Um pc mußten, daß er ein Mitglied der Sektion war, zu sich rusen, und sagten ihm unter Anderem Folgende : Wir dulden grundsätzlich keine berartlge Parte: tn blesem Orte I X nlh miill.M kXi Kt.l.lh. nt. I H,Mll"' v" vi.vi. weder einstellen, oder Sie werden entlassen werden." I Ms 5M,ü-,Ks g1?ir,sZ,k,r I
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die die Sektion der Sozialistischen Arbeiterpartei bildeten, in den Fabriken dleseS Campbell beschäftigt sind, so blieb ihnen nichts übrig, alS ihre Agitatlon einzustellen und die StMon eingehen zu iant. i tr' .r n... :a ri . r.n ie,er Bvr,au - in an nq n ,vivz trefflicher Commentar zu der FreiII , V 111 heit" des amerikanischen Arbeiters, daß eS gar nicht nöthig ist, weiter etwas hinzuzufügen. -- Die Commission, welche Präsident Cleveland ernannte, und welche! eine Untersuchung deS Pullman-! U7.d deS SisenbahnftreikS vornahm, hat zwar ihre Arbeiten seit Langem beendet, ihre Berichterstattung aber biS Ende. dieleS MonatS aufgeschoben. Wie eS heißt, soll sie sich dahin ge- ' imgt haben, ihrem Berichte über bit
Zeugenaussagen eine Empfehlung zur Einführung eineö allgemeinen SchiedögerichteS beizufügen. DaS alte Lied! Die alte Nathlosig-
keit! Carroll D. Wright, der BnndeS statistiker und ex-olKcio Mitglied der Commission sprach sich über die Sache wie folgt auS : Die Lösung deS Problems, mit welchem wir eS zu thun haben, ist schwieriger, alS jene deS Bürgerkrieges. Damals wußte dieRegierung,waS sie zu thun hatte der Gewalt mit Gewalt zu begegnen. Diese Frage aber ist verquickt mit allen Schwierigkeiten, die die mit den Rechten deS Kapitals und der persönlichen Freiheit zusammenhängen." 3a, daS glauben wir gerne, daß die Commission die Lösung der Frage schwierig findet. Herr Wright hätte wohl statt schwierig, waS die Commission betrifft, ebensogut sagen können unmöglich. Wer auf dem Boden der heutigen sozialen und wirthschaftlichen Ordnung stehen bleibt, wer sich nicht entschließen kann, diesen Boden zu verlangen, der wird für die großen Fragen unserer Zeit keine Losung sinken. Rechte deS Kapitals und Rechte der persönlichen Freiheit sind Widersprüche. In der Anerkennung von Rechten deS Kapitals gegenüber der persönlichen Freiheit liegt allein schon ein Beweis der Unmöglichkeit für die Herren der Commission irgend einen Vorschlag zur Lösung der sozialen Frage zu machen. So lange man nicht einsieht, daß Rechte der Person unter allen Umstanden höher stehen müssen als Rechte deS BesiheS, so lange verschone man unS mit zwecklosen Vorschlägen. Die sogenannten Rechte, die wir haben, knüpfen sich an den Besitz und alle Rechte der Person müssen ihnen weiSo lange dies überhaupt die 7 " ' BaS unserer Geseb- und RecbtS sprechung, ist, bleibt eS Unsinn von ' Lösung der sozialen rage zu reden r . f r m i s I .I VVVfl. I iViUf I. ISf Ivll Inland Wetterauksichten. v i rv r . p t f egen yeure uno cie jiaaji; ,cyon ber entschieden kälter Mittwoch. Deutschland und derZuckert a r i f. rt ch ft , o.t6. Die Rutsche Regierung hat durch ihren Botsckafter. Baron von Saurma-Jeltsö x.. Zglltarifs erboben. welcke einen Zu r i schlagSvoll von einem Zehntel Cent auf jedes Pfund Zucker legt, welcher auS solchen Ländern importirt wild, welche ihren Produzenten eine Ausfuhrprämie uf diesen Artikel zahlen. Der Botschafter selbst ist erst soeben von einem AuSfluge nach der Stadt zurückgekehrt, aber der Protest wurde dem Staatsdeparte ment von dem Beamten behändigt. welött wällrend seiner Abwesenbeit als Bevollmächtigter funairt und erwürbe zum Gegenstand einer Conferenz ge ,. macht. Die deutsche Regierung ist der An sicht, daß die genannte Besteuerung deö neuen Tarif den deutschen Zuckerproduzenten mehr schadet, als jede andere, und den Geist der Vertrags-Arrange-mentö zwischen beiden Regierungen verletzt, zumal mit Rückficht auf die Conzession, durch welche die eine Zeit imny octanvcnc pctic grgcn umerikanischeS Schweinefleisch aufgehoben t.n. 4. CX. wurde. Deutschland meint, daß seine 5!.s:t...i7. z dem Maße wie die der meist begünstigten Nationen berücksichtigt werden sollten. DeutscklandS biekiae Vertreter kennen allerdings die Sachlage und wis sen, daß eS nicht in der Macht deS ., . . . Vtaaleöepartementö ober des Schab mteS liegt, die Wirkungen deS betref wm m w lg, w.v r " senden Gesetzes zu ändern, sondern daß . die Prärogative deS CongresseS allein ist, hier Schritte zu thun. Der deutsche Botschafter erklärte dem Berichterstatter der Ass. Presse, der Protest sei in freundlichem Sinne eingelegt. Die Bestimmung deS Gesetzes, gegen welche seine Regierung Einwand erhebe, wirke auch gegen Frankreich Oesterreich und Belgien, aber m Deutschland sei die Wirkung um s empfindlicher, weil die Ausfuhrprämie
in Deutschland niedriger sei, alS in irgend einem der genannten Länder, und zwar so viel , niedriger, daß die deutschen Exporteure bei der MitbeWerbung mit ihren Nachbarn auf dem
amerikanischen Markte entschieden .in Nachtheil gesetzt würden. Würde diese Bestimmung wegfallen, so würden die deutschen Zuckerfabrikanten in den Ver. Staaten bedeutende Geschäfte machen können. Der Bot schafter hofft, daß die Gesetzgebung in der nächsten Sitzung des Kongresses die für sein Land so nachtheilige Bestimmung fallen lassen werde. IHM Die Entscheidung deö Richterö Jenkins theilweise umgestoßen. Chicago, 1. Okt. 3m BundesAppellationSgericht wurde heute die seiner Zeit vielfach besprochene Entscheidung deS Richters JenkinS in Milwaukee umgestoßen. DaS AppellstionSgericht entschied, daß kein Gericht irgend eine Person oder eine Anzahl von Personen verhindern könne, den Dienst eineS Arbeitgebers zu verlassen, und Richter JenkinS so weit seine Vollmacht überschritten habe. Der Theil deS JenkinS'schen Befehle? jedoch, welchr den Leuten verbot, sich zu verbinden und zu verschwören, um den Dienst deS ReceiverS zu verlassen, mit der Absicht, daS Eigenthum, oder den Berieb der Bahn zu schädigen,' wurde aufrecht erhalten. DaS Gericht sagt, daß kein Mensch gezwungen weroen rönne, im Brenste eines Andern zu bleiben, selbst wenn eS sich um erne Eisenbahn handle. welche sich in den Händen deS Gerichtes befindet, und wenn durch die ArbeitSeinstellung der Betrieb geschädigt wird.' Die Leute haben das Recht, ihre Lage zu verbessern, wenn sie babei in gutem Glauben handeln. WaS andere? aber st eS, wenn die Leute sich zusammen hun, und sich verabreden zu' dem Zwecke daS Eigenthum, oder den Be lieb der Bahn zu schädigen. Sie ha- . nr . den oas mecyr in irleoiiqer iaciie einen Streik zu vereinbaren, aber sie haben nicht das Recht die EisenbahnCompagnie zu belästigen, oder Angestellte durch Drohungen und Einschüchterungen zu veranlassen, sich dem Streik anzuschließen. -tt Die Wahl in Connecticut. N e w H a v e n, Conn., 2. Okt. Wahlnachrichten auS verschiedenen Theilen deS Staate? ergeben so weit eine riesige Majorität für die Republikaner. Die Nachrichten sind noch ehr mager, lassen aber allerorts große republikanische Gewinne erkennen. NuSland. Die Verhaftung der 18Z Unterofsiziere. London, 1. Okt. Eine Depesche an die Daily NewS don Berlin sagt, daß die Verhaftung der Unteroffiziere wahrscheinlich nichts mit SozialiSmuS zu thun hat. Der Direktor der Oberfeuerwerkerschule hat ffch durch seine allzu große Strenge mißliebig gemacht und alS er in letzter Zeit einen immer mehr zunehmenden Geist der Insubor dination bemerkte, ließ er die Unterossiziere zusammenrufen und ertheilte ihnen einen ernsten Tadel. Dieö geschah am greitag Abend. Die Leute wurden bald daraus skandalsüchtig und unruhig, worauf der Kommandeur die Zimmer besuchte und Ruhe gebot. Die Unterosffziere wurden frech und wei gerten sich geradezu, dem Befehl Folge zu leisten. Sie nahmen eine drohende Haltung an und der Kommandeur zog seinen Degen in Selbstvertheidigung. DieS pellte die Ruhe wieder her. Der Kommandeur telegraphirte sofort an den Kaiser, der die Verhaftung der Aufrührer anordnete. DaS vierte Garderegiment wurde aufgeboten, wel cheS die Schule während der Nacht um stellte. Die Unteroffiziere wurden ge weckt und in den Hof gerufen, wo der Kommandeur ihnen sagte : Sie sind sämmtlich Gefangene. Irgend 3e mand, der zu entfliehen versucht, muß die Folgen tragen." Alle Gefangenen wurden nach dem Bahnhos geführt und nach der Festung Magdeburg gebracht. Eine andere Schilderung der Vorgänge ist, daß der Kommandeur, Ba ron Stettin, durch den Hof in betrun kenem Zustande ging und daß die Un terofsiziere ihm bei dieser Gelegenhei insultirende Bemerkungen zuriefen.
Hiesiges.
Die 21. Jahresversammlung der M. E. T. U. von Jndiana wird am Freitag in der Roberts Park Kirche abgehalten. . Feuer, dessen Entstehung unbekannt ist, richtete gestern Nacht in 13 Margaret Str., der Wohnung des Herrn Iason Turner, einen Schaden von etwa $500 an. Heute begann in der Lorraine Halle die Iahreökonvention der Ehrenritter und Damen von Jndiana. ES besinden sich 58 Logen im Staate mit 4500 Mitgliedern, 400 mehr als im vorigen Jahre. UJlJ Frank Garrifon, ein Carpenter Diensten des BauunternehmersSchelenbaum, siel heute Morgen vom Dache des Hauses 476 N. Pennsylvania Str., auf dem er arbeitete, und wurde schwer verletzt. Er erhielt Schnittwunden und Schulung cn an Kopf, Lippen und Nase, brach daS Nasenbein und erlitt eine Erschütterung deS Nervensystems. Er wurde mit 'der Ambulanz nach seiner Wohnung 1 Division Str. in West Indianapolis geschasst. . E7 3m Generaltermin der Superior Court wurde in Sachen der Elizabeth Miller gegen Carrie V. Stumpf u. A. eine Appellation an die Supreme Court bewilligt. In Sachen deS Nachlaßverwalters ChaS. F. Meyer gegen die Manhattan Life Insurance Co. wurde ebenfalls eine Appellation an vie upreme Court und zwar ohne Kautionsstellung bewilligt. Richter Harper war gegen diesen Entscheid. ' EP Die Hochlegung der Eisenbahngeleise bildete gestern wieder daS Thema, einer Conferenz von Eisenbahiyleuten, . dem Commercial . Club Comite und dem die Stadt repräfenirenden Comite. Mayor Denny ührte den Vorsitz. Er besprach daö waS bis jetzt in der Sache gethan wurde und die Rechte der Stadt. Stadtingenieur Brown legte seine Pläne vor und erklärte dieselben, McCrea, Prädent der Union Ry. Co. und VizePräsident der Pennsylvania Linien prach für die Eisenbahnen. Er sagte, daß er ein Ingenieur sei. Die Pläne Herrn Brownö hätte er zwar noch nicht genau untersucht, doch das waS er gesehen und gehört habe gebe ihm die Ueberzeugung, daß dieselben unprakisch seien. Die verschiedenen Bahnen seien nicht gezwungen, nach dem Union Bahnhos zu kommen und eS fei billiger für dieselben an der Gürtelbahn ihre eigenen Bahnhöfe zu erbauen, als Hochbahnen anzulegen. Die Bahnen eien schon einmal nahe daran gewesen und nur die Rückficht darauf, daß daS Eigenthum an S. Meridian und-Zlli-noiö Str. bedeutend an Werth verlieren würde, habe sie davon abgehalten. Er benützte dann noch die Gelegenheit um die Steuereinschätzung der Union 'Bahn und der Gürtelbahn als viel zu hoch zu erklären. . Der Werth derselben sei nur etwa $2,100,000, während sie für $5,910,000 eingeschätzt seien. Die Bahnen, welche er repräsentire seien für ihren' vollen Werth mit Hypotheken belastet und die außerordentlichen Steuerlasten hinzugerechnet, nicht im Stande weitere Bürden auf sich zu nehmen. Die Gefahren an ven Kreuzzungen seien nicht so groß, denn während der letzten 10 Jahre seien nur? Personen an Kreuzzungen getödtet, 46 verwundet und 18 Gefährte beschädigt worden. Herr 3ohn T. Dye, der Rechtsanwalt der Big Four stimmte den Ausführungen McCrea'S bei. Nachdem die Eisenbahnleute sich zurückgezogen hatten, besprach die Commission die Sache noch weiter und beschloß sich durch die Drohungen nicht inS Bockshorn jagen zu lassen. Vorsitzer Col. Lilly wurde beauftragt noch ein Untercomite zu ernennen, das Statistiken sammeln und alle mög lichen Informationen einholen soll, um in einer späteren Versammlung zu berichten. -- General:Agentur. Feuer-Verficherug, Collektion don Miethe, Geld an- und auSzuleihen. Schiffsscheine, Reisepässe, Vollmachten und Crbschastserhebungen. A. M e j g e r GrundeigenthumS Agentur. Ergründet 1863. '
Vollzelgerlcht. Rache! Jackson, ein knochiges, farbigeS Frauenzimmer, daS erst kürzlich auS dem Arbeitshaus entlassen wurde,
begab sich gestern zx einigen Personen, die sie bei ihrem letzten Verhör hineingelegt hatten und schimpfte sie derartig auS, daß kein ehrlicher Hund ein Stück Brot mehr von ihnen genommen hätte. Die Affaire kostete sie 510 Buße, sodaß sie jetzt auf 20 Tage wieder ihren alten Wohnort beziehen wird. Wm. Bennett, der deS Pferdedieb stahlS verdächtig gestern von Kapt. Splann verhaftet wurde, verzichtete auf ein Vorverhör und wurde der Grand Jury überwiesen. Harry Bailey war mit seinem Lastwagen über ein Trottoir gefahren und wurde dafür mit $5 Strafe belegt. John Moore und Wm. Arnold waren gestern auf einer Spritztour, auf der sie sich mit einer ansehnlichen Quantität Kümmel und Bier beluden. Schließlich kriegten sie sich bei den Haaren und Arnold prügelte seinen Freund ganz gehörig durch. Der Affe kostete beide $5 und Arnold wurde wegen Körperverletzung noch zu $5 mehr verdonnert. Otto Wellmann und John Bruner wurden wegen öffentlicher Schamverletzung zu je $5 Buße derurtheilt, und Benjamin Gibson wurde wegen Bettelnö zu einem gleichen Betrage verurtheilt. $1 Ordnungsstrafe mußte Carl Stricker für seinen unversteuerten Hund erlegen. Andy BurnS erhielt wegen Betrunkenheit, Widerstands gegen den Polizisten und unsittlichen Umgang? $20 und $30 Kosten zuerkannt. Eine Reihe junger Leute, die wegen Versperrung des Seitenweges und Ruhestörung verhaftet worden waren, wurden freigesprochen. Der Grieche, I. PapadopseloS wurde wegen seiner Dazwischenkunst bei der Arretirung eineö Betrunkenen durch Polizist Sullivan . zu $5 Buße verurtheilt. Eine Geldstrafe von $100 war das Urtheil gegen den notorischen Dieb Emmett Wilson, John Shafer wurde freigesprochen. Frau Hattie Clark hatte den kleinen 8jährigen Geo. William? mit einem Revolver bedroht und wurde dafür mit $25 Buße und den Kosten bestraft. SilaS Zölar hatte seine Frau Laura, wie durch Zeugen erwiesen wurde, wiederholt gemißhandelt. StubbS verschrieb ihm eine DosiS von $25 Buße und 90 Tagen im Arbeitshaus. -. Sicherlich leset Ihr die in dieser Zeitung veröffentlichten Zeugniße betreffs Hood'S Sarsaparilla. Sie bestatlgon über leden Zweifel hmauS, daß Hood'S kurirt. Verstopfung und alle Leberleiden werden durch H o o d'S P i l l e n geheilt. DaS neue American Medical College wurde gestern durch einen feierlichen Rede- und DeklamationSaktuö eröffnet. Dr. Boyd hielt die Eröffnungsansprache über die medizinische Wissenschaft im Allgemeinen und die neue medizinische Hochschule im Besondern. 20 Studenten sind bis jetzt immatrikulirt. In einer mäßig besuchten Versammlung in der kleinen Halle der Mozart Halle hielt gestern Abend Herr Weber auS Chicago der sich auf der Rückreise von Cincinnati, wo er der Möbelarbeiterkonvention beiwohnte, nach Chicago befindet, einen Vortrag. Er sprach über die Nothwendigkeit poMischer Aktion der Arbeiterklasse und politischer Diskussionen in den Gewerkschaften. CZT Der Stadtrath hielt gestern Abend eine Sihung ab, in der aber nur wenige Geschäfte erledigt wurden. Die Big Four und L. E. & W. Bah, nen wurden durch Ordinanz angewiesen an der Vermont Straße Kreuzung Wächter aufzustellen. Dem Straßencomite wurde noch mehr Zeit gegeben sich in Betreff der von dem Board eingeschickten Ordinanz für die AS phaltpflasterung der Prospekt Straße über die Remonstration der Grund eigenthümer zu orientiren. Stadtrath Drew machte den Vorschlag den . Ez preßwagen das Recht zu geben in allen den Straßen zu stehen, welche nicht gepflastert sind und die Grundeigen thümer nicht dagegen remonftriren. Man überwies den Vorschlag . an daS Comite für Gerichtswesen.
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