Indiana Tribüne, Volume 18, Number 13, Indianapolis, Marion County, 1 October 1894 — Page 4
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. ! einer kleinen Hütte wohnen, gemiß. kAMfc.n l,t,n sntT Nabarn meldenuum h iv i ten den Vorfall der Polizei. Wollene Jacken! Jetzt ist! 3c. Geht ,u 3ota rS0, 169
von 18 Jahren, wurde gestern veryas- Conzert begann Punkt 3 Uhr. Alttet, weil er seine Mutter und seine Geister BaruS leitete die GesammtSchwester, die westlich vom Flusse in e au ghne eine Gesammt
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,l Wa,ytnglon lrape. Sonnabend Nacht um 12 uyr a 9 -r ... n . . ? . I . I r r , . , . i wurde Wm. Kehlbach, kM GrocerttVe- . . . .1 siber, an der Ccke Huron und cyoot l'' " . , e n i ? . i w (. L. . .C.TA 0 a fc aI I Kalten UNd Mlt VorgehatleneM NkVOl- I
6alhr ,,wnn-n seine aoloene uvr. I
' i wv ö0 i- I . . v ..v vi öxf.".fr.r ...I. etwas Kleingeld und die Schlüssel zu seinem Ecke New Jerjey uno Wouly Straße belegenem e,qasl yerauszugeben. Er meldete die Assaire oer oltaci iinb gab eine Beschreibung der .. . t .il frechen Nauber, dle lcooct; nocy Nlkyl gefaßt sind. . ' . . ! - ' ' ' , ai Ä)er snuall oer S. $"1'L SSMii Zt. Ä durch Jndorsos, welche in der Finanz. rt k, Anstand slthtirt werden, WK,t kn- Anstand accevtirt werden. DaS sagt deutlich genug, oap ooo s i ' ' . j . I kurirt. l Sood'S Pillen kuriren Le berleiden. Gelbsucht. . I (in Der deutsch - amerikanische kielt aestern in Mo,;art Halle eine gut besuchte Versammlung ab. Der Verein ' . . . ... o,,,. rt ivui ins i 'n'" v 7 ' 1 I rtx, cmu -,T:,K.r M I Inamentllch solcher Zvlltglleoer, lei I ' irPiil Tim f I II r I lirilUCU Utl, m MMMffl . . . m.... ritt VINHNVUM? II II II ll e III zrleti in " " I r ' I ...e?. .N. Cri I Hrnninriiniiiiirii ciuluiii uuuvili vv , I..s,',r, K..s.;..n-Yl,nK,rn. sollen beShaiv Verschleoene eNoeUNnstttutZan aemackt werr VXfXl MeersSaUMdsttfeN, lange deutsche I me . Lr:!.. - gom I SittT iS lAArrml nittn it.. Del ZkZZIN I riv.l.., jj I r Muöo. 199 OK Washington Str. X7- Auf heute Abend hat die hiessae Möbelarbeiter-Union No. 13 eine in der Mozart Halle abzuhaltende ösZ fentliche Versammlung arrangirt. 3n M,r fitr Web au EKZeaao. . r 01C e. . -sww ' i. rs0r0Zni ... v.- : a -- I rt.r rtTf;,w ffi?Sf,TrtTnMrlrstnh-ntt0n gehaltenen M0vetarbetter-0NveNN0N, I .v. of it aT..t..: f.nU, OllT stoltsttbett und Sozialen sind besonder, dazu ' cingciaocn. Acktung Möbelschreiner und ArbeiiSgenossen l . . mh Mss-n-M-sammluna in der Mozart alle. Anfana AbendS S VHWl ' Ubr. Wätzrend die Bewohner von 60 Süd Linden Str., 252 Süd Olive Str., 180 Süd Olive Straße und 03 Prospekt Straße sich in der Kirche befanden, wurde in die Säuser einae-
tx v .ttks. r:.!Tbiergattungen sind vertreten und
Ä ' j , Gott lieben macht heilig Bier trinkeu macht fröhlich. Drum lieber Gott, trink' LieberS Bier So bist Du fröhlich und selig allhier. m ,, m den im hiesigen Pensionsamte $70,000 an Pensionen ausbezahlt. CD" Die populistische Partei wird an hervorragenden Redner in nächster Zeit Senator Stewcrt von Nevada und Eugen Debs hierherbringen.
Der AnSflug deS MännerchorS nach Cincinnati.
Bei dem Ausflug' deS MännerchorS nach Cincinnati durfte natürlich der Berichterstatter der Tribüne" nicht fehlen und wer immer die Sängerfahrt mitmachte, kam gewiß im höchsten Grade befriedigt nach Haufe. Viele der Theilnehmer reisten schon am Samstag ab, so daß der auS5 Wagen bestehende EzcursionSzug, der um halb 8 Uhr gestern Vormittag abfuhr, die 248 Passagiere bequem befördern konnte. Die Fahrt war eine angenehme und da der Zug nur zweimal anhielt traf er schon 'um halb 12 Uhr in Cincinnati ein. Herr Paul Krauß, der schon am Samstag nach Hamilton gereist war, sorgte dafür, daß die Fahrt keine ganz trockene" war, indem er ein Faß Bier in Bereitschaft hatte, da? die Sänger sich gut munden ließen. Eine Delegation deS Cincinnati Sie derkranz, früher Corryville Männer chor, empsing die Sänger, von denen viele gleich nach dem zoologischen Gar ten gingen und dort zu Mittag speis 11 M V V QTV im-ww-wwvn I . ... JU v:. w'v 7 C " 9 1 besichtigten, da daS Konzert erst " dc Haup.stra.n "Laiuninj mnii muu in clil kuuii . , . ? XU Cr.- I er raor ..am Dtn i auacin otm'ii ch.n. aber die kurze Zeit genügt um ...;','. o.:. ..-.. ' . . , iibkrzeugen, las. man sich ' inet G.oßstadt befindet. 3b Un nmmVa tiM (S imt ,.!. m?..a, c,,,a f,rAt . tfcitifc Ul, UVV M . UIHM nicht zu leiden. 3n einer der lururiöS eingerichteten Wirthschaften sahen wir
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eine kiellriirye Bierpumpe, vt in vih- i ler Thätigkeit gehalten wurde. ' . . .. . c VaS, VON 0Bt litnctnitsttl JJifüH kränz, dem Eine. OrpheuS und dem JdvlS. Männercbor veranstaltete ' probe klappten und, wie die EinzelI,.:a a n .c.. ici;uuycii vit juticmc, tnu yiupcui Beifall aufgenommen wurden. DaS Programm wurde ohne Unterbrechung durchgeführt, so daß dar Dunkelwe.. 0 nock aenüaend Zeit, blieb den w schönen zoologischen Garten zu besich ttg, " Um G Uhr begaben sich die Jndiana- " ' ' des Liederkranz nach A - - . I öffftt alle. iosl ein irrffTiAeÄ I gls.xk, ;r.... r. .... ki (,xkss., II r 1 ? Ud stUch volle Anerkennung ihrer Vfc4VVVV lUtd 1UM iV lll . - 1 Küche, wie daS tapfere EinHauen" e. Dem Essen folgte ein heiterer sommers mit Salamandern. Reden Gesängen, und wenn dem Eorryi " viller Männerchor" möglich gewesen wäre, sick nock tiefer in die Serien der ' ' ' ' ' I Jndianapoliser hineinzusingen so hätte es durch seine ausgezeichneten VorYy " I krage gewiß geth Le gewlp gelyan. Ä cm r? . C . I zusarninger vom leoeranz und Herr Aug. Kühn vom Mannerchor gaben den Gefühlen der Mitglieoer ,n rernlgen mll augememem Vel"aa ausgenommenen Reden Ausdruck no Herr Nattermann vom Orpheus ve kürwortete in kurzen.Worten eine enlAAAirAMMaXAMaMA XMM I . . " mtt allensallsiger BelZlehung von ' ' r .tfT r M, , T I SOUlSölIIe UNd ColUMbuS Mlt 1hr- I . .! II i am am am a X X am a m X am ki I liehen an einem oder dem andern Ort r . r . x . k r. 00 jUnoilCNOCn angersenen. Ä;ie IHekttN Warflingtt UNd BeNNttscheidt I ' , , trugen durch komlsche Vortrage sehr - - viel zur allgemeinen Heiterkeit bei. V V v , , ES war schon morgenS auf dem Zug ÖClstNNl gemacht worden, daß die Rück- . r i n. 11 ItC n . , u(jii ciji um 11 aniflu UM iu Uhr angetreten werde, aber alS eS um ? Uhr hieß, , meine Herren eS ist höchste öttt aufzubrechen, die Cabelwagen w ? . v ij ZtUx noch emlge so gemüthliche Stun-
Cincinnati a6H0cn mn 3U 0ur'en' un0 0ie eyr-
iv... r r. r. . ... . e t. ... m r I I ,-tf tf- t . , r rxi.- rzi öl,cb Uch NOch lM schonen ClNI viitwu ! b deS Cincinnati Liederuirnj yung ein uiivciuca UN vrn w such deS Vereins beim Indianapolis Männerchor. Es ist daS, seiner Zeit on uns oervsienlllazle eoicyl oer Frau Recker an den damaligen Corryille Männerchor" von dem Lithogra?l 0tl :in!?lcr "' Sc,qrieoen uno rnuccrn cuec s:.:....M a...m o..: jcuiytmm yciiu uaiw vyvi, und den von ihnen vorgetragenen Liedern geschmückt und verziert, in hübschem Rahmen. ' Der zoologische Garten in Cincino o nati ist wirklich sehenöwerth. Man findet da nicht nur Affen, fondern alle wiH.Aug.uhn I it.i mi.ut. i hl i. t itai, einen viicptunumiu unictncy men. Ganz in der Nähe liegt der . . große Cichler'sche Sommergarten, ebenfalls em sehr beliebter VergnugungSort der Cmcmnatler. Im Vergleich zu Cincinnati ist Indianapolis weit zurück und mit seinen puritanischen Sonntagen und' dem ag.l .ine ziehend., leicht . reichbaren Vergnügungsplatzes, wo et vaS zu sehen und zu hören ist, wo man Speise und Trank erhalten kann, ist eö kein Wunder, daß Reisende eS vorzie hen den Sonntagen Städten die Cin cinnaii zu verbringen.
Die Heimfahrt wurde durch heitere Lieder und muntere Scherze verkürzt und Diejenigen, welchen die Augen zufallen wollten, wurden schnell wieder ermuntert. Kurz und gut eS war von
Anfang bis zu Ende eine recht gemüthliche, schone Sängerfahrt. Eine arme Mutter. Gestern meldete sich auf dem Polizeiamte eine Frau NamenS Lulu Green, die in ihrem ärmlichen, verschlissenen Kleide und ihrem Säugling auf dem Arme einen Mitleid erregenden Anblick bot. Zwei Kinder von 5 und 4 Jahren in Lumpen gekleidet und abgemagert, hingen am 'Kleid ihrer Mutter. Die Frau bat um Schuh und Obdach und um Ausnahme ihrer Kinder in daS Waisenhaus. Der Polizeimatrone erzählte die Frau ihre Lebensund Leidensgeschichte. Ihr Mann, ein Halbblut-Mezikaner, der sie in Ken tucky heirathete, habe sie in Iesserson ville mit ihren drei Kindern im Stiche gelassen. Sie wandte sich dann in ih rer Hulflostgrett an Derwanole in Bridgeport, wo sie bei Verwandten einige Monate zubrachte. Diese hatten aber selber nicht viel zu beißen und zu brechen und nur ein sehr dürftiges Auskommen. So entschloß sie sich dann nach Zndianapu,,u gch.n,u minn w v vmhuiivu i.v ikü. O...X .... . kakltliÄhli l flalt aufnehmen zu lassen. Sie wan. o.tf t.a- ;. m m uuc uuuumiut l! . . . cm . . m " e cii cg n r.gepr, ach hier zu gup aus paub.ger Lan. mt ihr Kleinste, aus dem Arm und bie beiden anlere naä, nö neben. ' - - e , ? u , DaS Waisenhaus kann die Kmder je doch nicht aufnehmen, da die Kinder "-r tau unv ihre K.noer wleoer naq ck...r:ss. .....-..ez.... 5ks., JCuumtjuuuiU,vuuu oumy ge,eKttq verpnlcyrer tu sur oie Kinder Sorge zu tragen Vater, Sohn und Enkel Fassen den Krug beim Henkel, Und trinken Lieb erS Spezi a l B r e w. Damit man sich waö Gutes thu'. jg,, pf Pblie Wr. Heutige Sitzung. Der Board öffnete Angebote für die Backsteinpflasterung der 1. Gasse östlich ,,,,, ., von Delaware Str., von 6. bis 7. &tr .. R 9Infint .acktteS Anaedo , ak c9AM.Af AM v:A qiw "l," v 7 1 XL.itO, OVUUilUii V(iUvV(ll ttl Vi -J tl . ... . . dianapolis Paving Brick Eo. für 51.55. A. Sommer petitionirte für die BacktteinvflaNeruna der 1. Gasse Westlich von Union Str., von McEarty zu i7 r y Sycamore Str. An den Ingenieur ,ur AnktttZauna der Vläne verwiesen 1 T ' Ebenso eine Petition für die Gradi. rung und Chaussirung der Keith Str. von lougyron vxt. zu oui,a lr. . . m nw m rt r mm mn 4 gup oretten emenr ronolrs Der Ingenieur unterbreitete die nachfolgenden Pläne : Gradiruna und Cement TrottoirS für Andrew Str., von 14. bis 17. Str Länge 3202, Brette 4 Fuß. De, Board beabsichtigt, den Kontrakt erst nacysles ruyzayr zu oergeoen. Gradiruna und CkaussZruna der 1 W, . T U ' II J Gasse östlick V0N Meridian Str.. V0N P"Ui i 11 mtiwn vn., vn m 1 r. 14. zu 17. Str. Lange 1898 Fuß Breite 15 Fuß. Der Board passirte die Pläne sü die Backsteinpflaflerung der West Str.' von Washington zu New Jork Str. endgiltig. Die Grundeigenthümer remonstrirten gegen Asphalt und. verlangten Backflempflasterung, später wünschten sie Asphalt, aber der Board entschied sür Backstein. Der Ingenieur berichtete die Vol. lenvung ,eö Paupr-AbzugSkanalS von White River zu Kentucky Avenue. Gesammtkosten 584,665.624 Die Auflagelisten sür die BacksteintrottoirS der Duncan Str. mit $248.86 wurden unterzeichnet. Eine Petition für die Gradirung nd Chaussirung der 1. Gasse westlich von Shelby Straße zur 2. Gasse südch von Cottage Avenue wurde an den Ingenieur zur Anfertigung der Pläne verwiesen. Mucho'S Cigarrenladen befindet lax,:- mn Oa sit.tx.: i imj i ?iu. xvo Äuunjvajjiun r, - M . f . P" WM ne kurze Sitzung ab, um Rl. hA.All.At.W W.mHiinAin ... U.i.(u '. I nnd hrfrtrtt Rffl mit rnnrrtn N,; 7 - .Ö... 8' Dle rlegerdenkmalkommissinwi.d h.. Nachmittag 1 1 ifmrnMn um nt Hiirrtlmrtttn h i -oi7r" i traktoren zu prüfen und einige über I 4. . m.rx:t. i. negenoe v?e,qu,zr zu orvaen Frank E. GateS und W. H. Blair , wurden gestern beide um ihre Fahrräder bestohlen. Sie hatten sie vor dem Odd gellov Gebäude stehen lassen und als sie wieder herauskamen. ve die Räder verschwunden. . DaS bette Vier braut jetzt unstreitig die Home Brewina Co. Columbia" Home Brew" und Pale Select" in Flaschen. T-l. 1050. .
VolizekgerlHt. Wm. Sinker wurde wegen Trunkenheit und Widerstands gegen die Polizei im Ganzen zu 510 Buße und 520, Kosten verurtheilt und Powell'JoneS und
Geo. Woods wurden mit Strafen bedacht, die ihnen bei ihrem finanziellem lnvermögen je 70 Tage Aufenthalt im Arbeitshaus verschaffen. Zwei farbige junge Burschen, Frank Green und Ed. Stanley, die beide in Jordan? Geflügelbandluna arbeiten. kamen gestern in Streit und gingen mit Messern aufeinander los. Bevor sie ich jedoch Schaden zufügen konnten, waren sie schon verhaftet. StubbS bestrafte Green mit 525 Buße und 30 Tagen Arbeitshaus und den minder schuldigen Ed. Stanley mit 510 Buße. Fred. Braun, ein 26jähriger Deutscher,' ist angeklagt, den Farmer 3. H. Tague auS Wirt, 3nd. durch bauernfängerische Manöver um 525 beschwin delt zu haben. Der Termin wurde vellängert, außerdem liegt auch gegen ihn eine Anklage auf Straßenraub vor, die aber schwerlich stichhaltig ist. Wegen Prostitution wurden 3da MorriS und Grace Barton zu je 55 Buße und Belle Murphy zu 510 Buße verurtheilt. Letzterer erließ der Kad; die Strafe unter der Bedingung, daß sie sich nach Haufe zu ihren Eltern begebe. Mike Grifsin, John Lutz und Ed. 3oneS wurden wegen Umgangs mit Prosiituirten zu je 510 Buße verur theilt.. Alonzö. Robison wurde von der An klage auf Einbruch in No. 678 Nord Delaware Str. freigesprochen, wegen eines Diebstahls jedoch, den - er dort selbst begangen haben soll, den Groß geschworenen überwiesen. Der Be stohlene ,st W. H. Martin und der Gegenstand ein Revolver im Werthe von 59. Abe Long, der junge Lasse, der seine Mutter, die obendrein noch krank ist, und seine Schwester mit einem Stück Eisen geschlagen hatte, wurde von StubbS zu 5100 Buße und 180 Tagen Arbeitshaus verdonnert. Eine gerechte Strafe für einen, der feine Hand gegen feine Mutter erhebt. .Sechs Vagabunden erhielten jeder 15 Tage Arbeitshaus. -MH Taubheit kann nl&t gebeilt werden durch lokale Applikationen, weil sie den krankhaften Theil deö Ohres nicht erreichen können. Es giebt nur einen Weg, die Taubheit zu kuriren, und der ist durch konstitutionelle Hellmlttel. Taubhelt wird durch einen entzündeten Zustand der schleimigen Auskleidung der Eustachischen Röhre verursacht. Wenn diese Röhre sich entzündet, habt Ihr einen rumpelnden Ton oder unvollkommenes Gehör: und wenn sie ganz geschlossen ist, erfolgt Taubhelt, und wenn die Entzündung nicht gehoben und diese Röhre wieder in ihren gehörigen Zustand versetzt werden rann, wird das Gehör für :m mer zerstört werden; neun Fälle unter zehn werden durch Katarrh verursacht, welcher nichts alS em entzündeter Zu stand der schleimigen Oberflächen ist. ; Wir wollen einhundert Dollars für jeden (durch Katarrh verursachten) Fall von Taubheit geben, den wir nicht durch Einnehmen von Hall'S KatarrhKur heilen können. Laßt Euch umsonst Etrkul'tre kommen. F. I. E h e n e y k E o., Toledo, O. 7 Verkaust von ollen Apothekern, 76 CentS. ;r Internalkonale Gauner. . Am 9. Iuni 1892 stlea ln emem aroßen ' ' Gasthofe Hamburgs eine Deutsch-Amerikanerin, die Rentnerin Wittwe Makmann' ab. In dem Gesellschaftssaale des Gasthofes traf sie öfters mit drei Herren von tadellosem Aeußern und vornehmen Umgangs formen zusammen und bald trat emer dleser'Herren mit ihr in geschäftliche Benebunaen. Nrau Makmann kam auf den unglücklichen Gedanken, die sem Herrn gegenüber, der ihr das größte Vertrauen einzuflößen wußte, zu äußern, daß sie einen Theil ihres Vermögens mit sich führe. Es waren im00() Francs in 5vrocentiaer italienischer Rente. Einige Tage nachher war die Tasche mit den Werthvapieren verschnzunden und' mit ihr die drei Herren, die geschickte und kühne Gau ner waren. Sofort wurden alle Po lizeibehörden von dem Diebstahl benachrichtigt und auf die Ergreifung der Thäter eine Belohnung von 2000 Mark ausgesetzt. Kurze Zeit darauf ii. i . cn tr n-IJC.-f..'. 121 enloeale oie Parlier Svuren von den Dieben, die es fertig' oebracbt batten. einen bedeutenden Tbeil der Rentenbriefe in Baar umzu setzen. Von Paris wandten sich die Gauner nach Italien und von da nach ' V w . mrt . P. Buenos Aires. Als raulem cavmann, die Tochter der Bestohlenen, sich wieder nacb Amerika gewandt hatte, gelang es mit Hilfe ihrer Angaben.den 5,aukttkäter ,u verbaften. Es war der 48iäbnae Pietro Ricardini aus Romano-Canaveri, de?, ein alter Berufsathlet. schon daö abenteuerlichste Leben geführt hatte. Leider wollte sich die 'argentinische Regierung zu einer Auslieferung oes Gauners rncyi yes? ... T m . . IYI'..'.l.!! i . belassen und o wuroe nimm 15. der auf freien Fuß gesetzt. Die Po lizeibehörden verloren aber die Angele genheit nicht aus dem Auge und jetz konnten auf Veranlassung der Ham ßurger Staatsanwaltschaft die beiden Kenossen deö Ricardini in Paris verhaftet' wden. Die beiden Hielten sieh unter falschem Namen tn Pan? aus, . , . rr Der eine, unter itm yfamen sj
Unterkleider,
welche vom lehten Winter übrig blieben, bringen natürlich nicht die Preise von neuen Waaren und wir warten eS auch nicht, aber wir denken, daß dieselben wenigstens die Hälfte werth sind. Wir legten eine Partie angebrochener Unterkleider aus .den Ladentisch heute, markirt theilweise unter halbem Preis, theilweise über, aber alles billig. Seht selber. LIJyresio kannt, ist einer der gefährlichsten Verbrecher von ungewöhnlicher Kraft. Er war im Jahre 1884 der italienischen Regierung ausgeliefert worden', weil er einen Landsmann mit einem Revolverschuß getödtet hatte. Er heißt Joseph Mecco. ist 36 Jahre alt und stammt aus Castelnuovo d'Asti. In Paris lebte er unter dem Namen Petto, Gilmando undMuno. Unter letzterem Namen hatte er bei mehreren Pariser Bankhäusern eine bedeutende Summe hinterlegt. Wie Ricardini war er stets vornehm gekleidet und führte ein nichts weniger als knauserisches Leben. Seine Wohnung hatte er bei einer jungen Wittwe. Die Haussuchung förderte zahlreiche Briefe zu Tage, aus denen hervorgeht, daß Mecco einer .internationalen Diebesbände angehört. Er lebte wie ein friedlicher Bürger, der von seiner Arbeit sich zurückgezogen hat und zufrieden sein beträchtlich aufgehäuftes Vermögen verzehrt. Zuweilen verschwand er auf einige Wochen, kehrte aber stets treu zu seiner . Genossin zurück. Der dritte der Bande, der demnächst eine Dame der Halbwelt heirathen wollte, nannte sich Valetti und Valliers; die Polizei nennt ihn Salomon. Er ist 40 Jahre alt, stammt aus dem italieNischen Alerandria und kann als ge werbsmäHiger Dieb eine große Strafliste aufweisen. Petto und Salomon, denen auch eine Reihe von Diebstählen auf der Pariser Ausstellung von 1889 ur Last gelegt worden, sind zvkltgue der einer internationalen Gaunerbande, deren Sitz London zu sein scheint und die in allen Hauptstädten Vertreter besitzt. Die Eröffnung der VanktonReser vatlon. Nur der Proclamation des Präsi denten Cleveland bedarf es noch, um die Reservation der Jankton-Jndianer, welche 163.000 Acres ausgezeichneten Farmlandes im Staate Süd-Dakota und zwar im County Charles Mix umfaßt, zur Besiedlung durch Weiße zu eroffnen. Der Bertrag, durch wel chen die bisherigen Besijp ihr Land der Bundes-Regierung überlassen, ist unterzeichnet, und der Congreß hat die zur Ausführung dieses Vertrages er forderlichen Geldmittel bereits bewil ligt; erwartet wird nun, daß Präsident Cleveland seine Proclamation noch rechtzeitig genug erlaßt, um den An siedlern die Bestellung des Landes vor Eintritt des Winters zu ermögllchen. Zuverlässigen Mittheilungen zufolge hat die zu eröffnende Reservatwn durchweg sehr fruchtbaren Boden und liegt unter der eigentlichen, sehr reichen Humus enthaltenden Ackerkume eme Thonschlcht, welche die Feuchhgkeu zu rückhält, so daß auch in trockenen Iah ren gute Ernten erzielt werden. Da die Reservation inmitten des berühm ten Korn- und Biehgürtels des Staa tes Süd-Dakota liegt, so ist an. der Zuverlämakelt der rosigen Schilderun gen von der Jankton-Reservation wohl nicht zu zweifeln. Außerhalb dieser Reservation ergab das County Charles Mix die folgenden Ernteresultate: Weizen 23, Hafer 56, Mais 62, Flachs 11, Gerste 54, Roggen 19, Kar toffeln 150. Die Reservation hat zwei Seen, von denen der größere, der Lake Andes, bei einer Breite von einer Meile acht Meilen lang ist. Zur Zeit führt noch keineEisenbahn durch das County, doch lst'erne solche geplant, auch mun det eine Bahn vier Meilen von der Nordgrenze und eine zweite am Mis sissippi, drei Meilen von der Ostgrenze der Reservation. Nach Eröffnung der Reservation verbleiben dem ca. 2000 Köpfe zählenden Jndianerstamm noch 200.000 Acres Land, welche sie nicht verkaufen. aber mit Genehmigung des Indianer Agenten auf 25 Jahre an weiße Ansiedler verpachten dürfen. Einem Anstürm auf die zu eröffnenden Ländereien, wie er bei der Freigabe von Oklayoma vorkam, lst vorgebeugt worden Die Heimstättensucher können von der Regierung Land zum Preise von 53.75 pro Acre kaufen, worauf sie nur 50 Cents anzuzahlen haben, während der Rest nach Empfang des endgiltigen Besitztitels zu entrichten ist. Ferner werden für je 160 Acres Billets mit der genauen Beschreibung der Lage der betreffendes Viertelsection angefertigt. crt'rr.ia r -ff ... ? . . . jütt Vmcis loucn, wie oel einer Lotterie, in eine Trommel gethan und dann gezogen, so daß eine absichtliche jevorzugunz eines , elmnattejuchers vor oem annageicylonen tjty
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Dke Terek-Kosaken. Es lohnt sich wohl der Mühe, den Ursachen des Ausscheidens zahlreicher Terek-Kosaken aus dem Kosakenverbände, welches in letzter Zeit beobachtet wird, nachzugehen. Den gesetzlichen Bestimmungen nach müßte eigentlich die wirthschaftliche Lage dieser. Kosaken überaus günstig sein. Sie bilden gleichsam eine bevorrechtete SsTi-der-Kaste, die sich dem Bauern-, Kleinbürger- un Kaufmannsstande gegenüber eher feindlich als freundlich, jedenfalls geringschätzend benimmt. Die Kosaken sahen bisher auf sie sehr von oben herab, und Personen anderer Stände fühlten sich unter ihnen so fremd wis Ausländer. Wundern darf man sich hierüber nicht besonders. Wurde doch ihr Selbstbewußtsein und ihre Selbstüberhebung in früherer Zeit auch noch durch die Maßnahmen der Regierung künstlich genährt, welche die Kosaken als die Pioniere russischer Cultur im Kaukasus betrachtete und ihnen in jeder Weise Vorschub leistete. Sie erhielten die besten Ländereien zugetheilt, waS denKosakenstand auch für die Zukunft sicherte; sie bekamen 1883 eine besondere Verwalwng, ein eigenes Gericht für unbedeutende Civilund unwichtigere Crirninalprozesse und genossen den Vorzug, für Verwaltungsdienste ganz besonders herangezogen zu werden. Trotz alledem ist in Wirklichkeit die wirthschaftliche Lage der Kosaken durchaus keine beneidenswertHe, denn schwer, allzu schwer lastet auf ihnen die Militärpflicht. Bei deren Ableistung werden ihnen keinerlei Vergünstigungen gewährt, auch wird keine Rücksicht auf FamMenverhältnisse genommen. Jedes männliche Mitglied einer Kosakenfamilie muß. dienen, 'auch wenn die Eltern selbst ganz erwerbsunfähig sind, und muß sich, was sehr theuer zu stehen kommt, auf eigene Kosten ausrüsten. Hat ein Kosak die. allgemein vorgeschriebene Dienstzeit hinter sich, so tritt er nicht, wie bei den regulären Truppen, zur Reserve über, sondern wird .nunmehr dem zweiten Regiment zugezählt, das jederzeit einberufen werden kann und alljährlich den. Lagerdienst ausüben muß. Erst, wenn er dem dritten Regiment angehört, wird er etwas freier, muß aber immer noch verschiedenen Stanizendienst leisten. Diese Militärlast, meint nun die Nowoje Wremja", bedrück! den materiellen Wohlstand der Kosakenfamilien in hohem Grade und verpichtet 'sogar" nicht selten ärmere ' Höfe vollständig.' Sie im Verein mit noch manch andern Zfactoren ist es auch, die die Kosaken nöthigt,. trotz ihres Kastenstolzes und trotzdem sie dabei in ihren Stanizen große, Landantheile aufgeben müssen, sich inden, Städten als Kleinbürger einschreiben-zu lassen '
Hofmann'S Struwelpeter.
I88S. Chzi. j. Schmidt den billigsten bis zu den feinsten Sorte' Der Selbstmord deS Herzogs von San Carlos. In Madrid hat der Herzog von San Carlos Selbstmord verübt. Der Gotha'sche Almanach verzeichnet keine herzogliche Familie dieses Namens und im spanischenAdelsalmanach figurirt blos eine Herzogin von San Carlos. Diese Dame entstammt dem Geschlechte Carvajal y d'Avalos, welche beide Namen zu den leuchtendsten der spanischen Aristokratie gehören. Im 15. Jahrhundert war ein Juan Carvajal Kardinal und Unterhändler deZ Papstes in Deutschland; damals schon war das Geschlecht uralt. Thomas Josi Gonzalez Carvajal hat im Beginn unseres Jahrhunderts als Staatsmann und Schriftsteller, sowie als Führer des Aufstandes gegen die Invasion Napoleons des Ersten dem Namen erhöhten Glanz gegeben. Das Geschlecht d'Avalos stammt in direkter Linie von Don Fernando d'Avalos Marchese de Pescara. dem Feldherrn Kaiser Karl's des Fünften; Pescara hat bei Pavia König Franz den Ersten von Frankreich gefangen genommen. Seine Gattin war Viktoria Colonna, Italiens berühmteste Dichterin, die Freundin Michelangelos, die nach der Sitte damaliger Zeit schon seit ihrem vierten Lebensjahre mit Pescara derlobt war. Ariost hat sie im Orlando" besungen. Der Herzogtitel von San Carlos reicht, blos in daS Ende des vorigen Jahrhunderts zurück. Uebrigens bildet der Grad des Adelstitels in Spanien nicht den Maßstab der Vornehmheit und Jemand, der einfach Carvajal oder d'Avalos hieße, wäre vorausgesetzt,- daß er wirklich diesen Familien angehört im Range nicht geringer gehalten als ein Herzog. Die Herzogin von San Carlos ist mit Don Alvaro de Silva, Marguis de Santa Cruz vermählt und ihr Gatte ist in Spanien vollständig berechtigt, ihre sämmtlichen Namen und Titel seinem eigenen Namen beizufügen. Die Namen de Silva und de Santa Cruz gehören gleichfalls den allerklangvoll sten und allerältesten des spanischen Grandenthums an. Der jetzige Träger des Namens war erbliches Mitglied des Senates, ist aber politisch nicht hervorgetreten. Der spanische Botschafter in Petersburg. Graf de Villagonzalo, ist ein Bruder der Herzogin von San Carlos. Welche Motive den Herzog zu seinem Entschlüsse gebracht, ist unbekannt. , Kaufe Mucho'5 Best Hadaa Ei.,."
Schmidt,
