Indiana Tribüne, Volume 18, Number 13, Indianapolis, Marion County, 1 October 1894 — Page 3
v
v 1 i . V t 1 f A
I ; . l
.tur.j tr;ro -r fi
ihrffeiÄcni D-MMj ich es aebrauche.M' W I r!4 mfW yty lir is 3,, j r? s .,, rr..,t sy?.';t . ti It la Uivfc föcvtcn, tcMtrfen sie tcfo;-:r:i: Pflege sie bniucTicu befördere Etärlo. Tio Erfüllung dcr .'?:tterpstichic:i fchwäckit dcn Körper. Manzrlhkfte Berdai'.'.mg s'.hZd!flen die Mnttcr und ba-3 K:::d, beim dcr SÜiiittCT Gcs.mdhcit ist c.i'.ch dcö KiiidcS Gesundheit. Das ist der Gm:'.d, ijcclplb stets dcr Mutter ein zuträgliches, nährendes Stimulanzmittcl vererbn: vo':x (Sin solches ist der achte Johann H stff'sche Mal;?5tralt. Er kräftigt unb fallt da5 System, oh::c aufregend zu wirken. Geht sich:?, den achtem zu rrh uten, welcher auf der Etikette am Flaschenhals.' deu Na'.ncnö zng Johann Hofs" trägt, e i u an derer ist ächt. Eisner & M-ndelson Co., .i var'c:!, 13a uuö 154 Franklin St., Ne oil. Columbia Halle ! CZe McCarty & Delavare Str. Die schönste, größte und am bequemsten ein gerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügnnz für Abhaltung von &otzevtent TnnZ?irii!7zchon, ZZnrtics etc. Besonders ist sie Vereinen zu cmpfeyt'en. Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die besten Getränke werden der abreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein OTTO SCHLIIDT. Gin GnnstZges Anerbieten Z Ein alter, erfahrener Arzt, der sich von activer Praxis zurückgezogen, erbietet ich allen denjenigen, welche an Stervenschwuche, &?er lnft von Nraft und Energie, Äiuthlösiatcit. Camenschwäche, Impotenz, Weiße. ftlnl und allen Folgen von Jugendsünden, Aus sHweisungen, Uebcrarbeitung u. s. w. leiden. httünfvA c.olle Auskunft einer nie fehl ,.- - A y. ia zjEinii-niir n senden. Kenaue Be t1'" I: ckreibuna berSvmvtome crwünsckt.Adressirt 'Vertrauen: Dp.C.H.Bobertz. Vlo. 10 Merr.ll vlock. DETROIT. MICH. Dr.a.P.Theel, 1317 Arch Str., Philadelphia. Pa. Ter inzZge. wahre Tpmalist in Amerika der heilen kann, nackeem selbst die berühmtesten erzte aller iiSnder feyl gingen. Dr. Thee! ist der einzige r,t der Welt der all drei medizmiscken Sckulen (fcte Alte. tu Neue und it usermahlte) studnt und in seiner Behandlung verbindet. Er deilt SyphUi, Geschwüre, 4'hinb und Halsleiden, filechtm und alle Folgen der Elbftdg,ekug und folgen fc AuS schweifend bei vrkiratbtn oder unver, heirateten, Ausflüsse. Verengerungen etc., die noch so fcmtoeiMt sind. Kommt der schreibt. Sprechstunden Morgen bii 3 Uhr, Abend bil S UZr. MttwochS und SamstagS 8 bi 10 Uhr bendl. Conntags9bislöNdr. ) Hospital-Aerztc gingen fehl. Ich. John Adam Alenrm. ein Bürge? der Stadt PhUadelphia. habe nach dem eseye geschworen, und beglaubig hiermit, datz ich wie andere Äer,te sagten, an der vorfteherdriis litt. Ungesähr 10 Monat ,u. ruck consultirt ich die Toktorea in einem New orker Jnftitute.welch Anspruch daraus machten, dai s jed ranyeik oyn sey t nach einer neuen Zliethod hei len können. Ich begab mich in Ihrer ehand lung. welch jedoch ohn Erfolg war. Tan ging ich iu einem der ersten Tochoren in Ehester, Pa., aber auch ohn Er sola. Vier Wochen zu rück kam ich zu Dr. . ff.Zbeel. IZIZ Arch Str..PHUa.Pa.. w,lch,r nach elnerfhrlngt)en den Untersuchung mein Krankheital, Chronisch, Blasen und Nieren-Be schwerdkn erklZrte. Ich ging in seine Behandlung und in einem 1'!onat hat Er wunderbar gethan. Ehe ich in sein, Behandlung trat, war ich niedergeschlagen an örp? und 6 etst unfähig ,u arbeiten. Jet vm ich aiud und glüSlich. Ich glaub da Dr. Tdeel der beste von allen T'vktore ,ft. Jod . Klemm. Seschworen und b,,digt in Philadelphia, Pa. i dA. I. hropsort. . lp.. Phila , Pa. 1 ITHE iiniR umm Prepsred ccordlng to tiie t oraula of Pn. W3I. A. HA3010ND, In hl labortory t WMblaston, D. C. CERENRINE. fron tbe brnln. for dUemMf of the brsln rnad nerroas Titein. 1 Jitu L j-i, irom tno ipinai cora.ior, diseup of the cord. (Locomotor-AxUU, etc.) ' 1 CARDIXS. from tha ae&rt. for dlaesMai 1 of the heart. ' TEÄTIXE. from the teste, for dlsea-aei of I I the teste. (Atrophy of the organs, Impotency, , o VARIXE, from the orarles, for dlseasea , Oi tna oTsnea. n isc c L.IXE, tnjTodine. etc 1 Dom, Fhe Drops. Prlce (2 drtchm), $2.60. ( l The physloloplcal effects prodneed hy slnele dose of terebrtn are acceleratlon 1 I of the Dulse wlth feelintr of fullness d dla-, .taatlon In the head, exhllaratlon of aplrlta,' ' lncreaaea urlnary eicretlon. ugmnuuoa , of the exnalalve force of the bladder and ' oeristaltlc action of the lntestlnes. lncreaael creaaed power of vlalon In elderly people,5 fn maacalar atrensth and endarance. In-, )an lncreaaea appnie ana aieaurepower. . wnere locai orujfKisi aro noi auppucu ' wlth theHammond Anlmt! ExtrtcU they will I , Im nalled. torether wlth all exlatloir llteratore oa lam aaoject. on receipi 01 price. 07 TUE COLTUBIA CNIT3IICAL COn fTMliliiffteiB. T. C. LEO LANDO 7is--(CYE C LA SS EIS; bi teCRIPTIONS) ri9T speSmarrct st rillen werden nach den testen Methoden den ugen angevaot. Zermalmten und ganzen Coke zu haben bei der IntTpolfe 6rns Co. AN IDEAL FAMiLY MEOICINEi For iBdiceaiioa. äiUioaaBa. Hedcae. Ci 'tlpaUon, d Caalexl, ffca.lT Bratd( and all diaorders of Mm Btornaco, Laver and Bowtu, .RIPANS TABULE8 Ct jrentlT yet prornptly Perfact dlMtionlullows tbelr ts. 60 id bT AmgviM or ent hrmaiL Box ( Tliü. 1, iöc Packacre U boxe), pL ite trat lunpwMuami B1PA CIIKMICAL CO., KewTerk.
im n l w
's ,1
W5)?SMA
I
Werden und Vergehen. Roman aus Deutschlands jüngster Vergan genheit. Von O. Elfter.
Erster Theil. (Fortsetzung.) Er sank wieder m die sihende Slellang zurück. Einige Schritte von ihm entfernt sah er seinen blutigen Säbel liegen, der ihm im Sturz entfallen war. Er kroch hin, ergriff die Waffe und betrachtete die blutigen Spuren des Kampfes an der Klinge. Er wußte nicht, wessen Vlut an dem Sä bel klebte, aber mit leichtem Schauder dachte er daran, daß es das Vlut eineö deutschen Landsmannes war. Der gellende Nuf der preußischen Schützen: Schießt nicht! Es sind die Unsrigen!" klang ihm wieder in den Ohren, und tief erschüttert senkte er daSHaupt. Er stieß seinen blutigen Säbel in die Scheide zurück. Es überkam' ihn fast wie Widerwillen gegen die bluttriefende Waffe. War denn keine menschliche Seele in der Nähe? DaS Geschützfeuer war gänzlich verstummt, das Gefecht mußte zu Ende sein. Wo mochte sich sein Regiment befinden? War es dem entsetzlichen Wirrwarr des Kampfes entronnen, oder war eS dem Geschoßhagel der Zündnadelge wehre erlegen? Dort im Gebüsch rieselte ein Bachlein. Wenn er nur bis dorthin gelangen könnte, seinen brennenden Durst zu stillen. Vielleicht waren Sanitäts soldaten in der Nähe. Er war doch nicht der einzige Verwundete, der 'Ihrer Hilfe bedürfte. Er rief: Hierher! Hierher! Wasser! Wasser!" Die Worte kamen röchelnd aus der verdorrten Kehle, über die trockenen, aufgesprungenen Lippen. Aber sie waren doch nicht ungehört verhallt. Neben dem Gebüsch zur Seite des Ba. ches erhob sich die Gestalt eineö preußi schen Infanteristen. Ein nasses Tuch hatte der Mann um die Stirn gewunden. Der blonde, kurzgehaltene Vollbart war blutbeschmutzt, ebenso die auf der Vrust offene Uniform. Willy winkte ihm mit seinem Taschentuche. Langsam kam der Landwehrmann näher. Vor dem jungen Offizier blieb er stehen und sah ihn mitleidig an. Wasser, Kamerad," bat Willy. Hier, Herr Lieutenant," entgegnete der Preuße, indem er seine Feldflasche Willy an die Lippen hielt. 'S ist reines, klares Wasser und kein Blut darin." Fast die ganze Flasche trank Willy aus; er fühlte sich wunderbar er quickt. Herr Lieutenant sind auch verwun-de!?-Ja, mein braver Kamerad! Hier an der Schulter. Aber die Wunde macht mir nicht viel, ich bin jedoch mit dem Bein unter mein Pferd gekommen, welkes niederstürzte. Das Bein ist angeschwollen, ich kann es nicht bewe gen und nicht auftreten. Aber auch Sie haben eine Wunde . . Ja. bei der letzten Attacke bekam ich von einem Dragoneroffizier einen Hieb über die Stirn. Wenn ich nicht die breite Schirmmütze getragen, hätte er mir den Kopf gespalten. Aber lassen Sie einmal sehen, Herr Lieutenant. Ich bin Barbier und verstehe mich etwas auf Wunden." Er untersuchte die Wunden und derband sie nothdürftig mit einigen Tü chern, welche er der Satteltasche ent nahm. Ich . danke Ihnen, Kamerad!" Willy reichte dem braven Landwehr mann die gesunde Hand. Keine Ursache, Herr Lieutenant." Wie steht es denn mit dem Gefecht?" . ..'S ist alles aus, Herr Lieut:nan:. Sie haben unZ einen ordentlichenDenkzeit:! gegeben. Alle Achtung vor den Kürasftren und Dragonern!" Aber Ihr habt auch festgestanden wie die Mauern!" Ja, aber eZ wär' uns doch wohl schlimm gegangen, wenn wir dieZüno nadel nicht gehabt hätten." So haben sich Ihre Landsleute zurückgezogen?'' Ja, ich weiß nicht wohin. Als ich den Hieb erhielt wahrhaftig, . ich glaube, Herr Lieutenant, Sie selbst waren es, der mich niederhieb!" Ich entsinne mich nicht." Wollten Sie nicht an die Fahne der II. Grenadiere heran?" Allerdings ..." Nun sehen Sie, so sind Sie's g:wesen... alle Wetter, wie mich das freut!" Kamerad . . ." stammelte Willy, doch ein wenig erschreckt, denn er war hilflos in die Hände des preußischen Soldaten gegeben. New, nein, haben Sie keine Furcht, Herr Lieutenant," rief lachend der Landwehrmann, der Willys Gedanken errathen mochte. Ich mein'S nicht schlimm. Es freut mich' wirklich, daß ich Sie kennen gelernt hab' " ' ' Sie sind ein braver Man!" Pah ich thu' meine Pflicht. . Weiter ist'S nichts ! Aber' was ich sagen wollte... als ich Ihren Hieb .erhielt,' taumelte ich zu Bodens mehrere Pferde gingen über mich weg, ich verlor die Besinnung' und erwachte- erst wieder,' als mein Bataillon schon verschwuns den war. Jetzt bin ich Ihr Gefange mr, Herr Lieutenant." . ' ' Nein, nein . . Ja, was soll ich denn anders machen? - Meiner Truppe nachlaufen kann ich nicht. Wer weiß, wo die sich befindet. Und die hannoverschenDra goner würden mich doch fangen Sehen Sie, da sind sie schon." Willy sah in der That ein Reiter, giment über die Felder traben. EZ waren die Kronprinzdrägoner, welche die Verfolgung' des FeindeS' übernom men hatten. : ' ' " " .Aber was fangen wir hier an?" Wissen Sie was, Herr Lieutenant? Ich fange' Ihnen eins der'-ledigen Dra gonerrerde- ein' und'' helfe" Ihnen w
IRE i nNfiPPLLnw.
Andante. J-72. I ir-rrxr sang tho' bard of old; flow'd so for a - part; den Sattel. Dann marschiren wir beide auf Langensalza zu. da treffen wir schon auf die Ihrigen." Sie sind freu Sie können aihcn, wohin Sie wollen." Jch bin Ihr Gefanaener. Wenn ich fortlaufe, so laufe ich doch Ihren Dragonern in den Weg." Wmy ließ den Mann gewahren, der nach wenigen Minuten mit einem eingefangenen Kürassierpferde, das nur ein wenig lahmte, wieder erschien. Es kostete indessen, große Anstrengungen, den. Verwundeten in den Sattel zu bringen. Die Schulterwunde schmerzte nicht sehr, desto mehr daZ gequetschte Vein. Als Willy jedoch erst in dem mit einem weichen Schafpelz bedeckten Sattel saß, fühlte er sich besser, wenn auch sehr matt. Der Landwehrmann ergriff die Zügel des Pferdes ' und führte es langsam die Höhe hinan, über welche die Straße nach Langen salza sich entlang zog. Je nah:r man dem Orte kam, desto furchtbarer waren die Spuren des Kampfes.- Mit finsterem Blick sah der Landwehrmann auf die Todten. Ist eö mcht emeSchmach, brummte er, daß wir Preußen und Hannovers ner uns hier die Kopfe einschlagen und todtschießen? Donnerwetter wenn wir zusammenhielten.könnten wir die ganze Welt erobern! Da ist es doch Anno 15 besser gewesen." Sie haben recht," erwiderte Willy; es wäre besser, die Deutschen vertrü gen sich unter einander." Ah, Herr Lieutenanat, ich bin ern einfacher Mann und verstehe nicht viel von Politik. Aber der Henker soll mich holen, wenn wir nicht klüger gethan hätten, zusammenzuhalten. Dieser Bismarck o dieser Bismarck!" Das sagen Sie, ein Preuße? Ja, unser König, für den gehen wir alle durch's Feuer, wenn's sein muß, aber dem Herrn von Bismarck trau' ich nicht. Wenn er auf jöicse Weise Deutschland einig machen will, dann war's heute ein schlechter Anfang." Willy wußte nicht, was er erwidern sollte. - Er mochte sich, mit dem einfachen Soldaten in ein politisches Gesprach nicht einlassen. Wie heißen Sie?" fragte er nach ei ner Weile ; Friedrich Schulze aus Potsdam, Herr Lieutenant.". , Man traf jetzt auf eine Abtheilung hannoverscher Gardejäger, welche neben der Chaussee einen Trupp preußischer Gefangener zu bewachen schienen. Die letzteren bestanden meistens aus LandWehrleuten, aber auch viele Soldaten des 11. Grenadierngiments und einige Gothaer sah man unter ihnen. Ein Officier, welcher die Gardejäger füörte. trat auf Willy zu. Alle Wetter, Kamerad, Sie bringen noch einen Gefangenen mit?" Ja, Herr Hauptmann, es ist ein braver Mann " -Gut, gut, gehen Sie zu den übri gen. Sie sind verwundet. Kämerad?" Ja, Herr Hauptmann. Ist ein Arzt in der Nähe ich bin zum Tode erschöpft " . Willy wäre vom Pferde gesunken, wenn ihn der Hauptmann nicht aufge fangen hätte. - Man bettete ihn auf einige Mäntel am Rande Ul Chaussee grabenö.' ',' . .Men Sie.einige Minuten saute
,dLk3j ij j iMptfr-'hi W?iP?fg ( yfej- lj-ffz l ' vJiT" .tA a j ri-rrFff nrrtrfp. EE
u r -Fj 1. Tho . 3. And tha rfrxrffi "Tf fpafrf-rub-A 0 . P1 L . ff I 1 : f- 3 -r-j Lrook - let carne from the mount-ain, Aa brook let haa found tho bil - low Thcrogh they miizi w" ' c - öd V. iJ g U. - m '
, ti rm . V 49
U -fm m 1L-Z 1 1
1 , fr r, ,.te Hrj ,j ( j 4 sj- ) fc S a. . r i Z t p T -r iEfr ; , .j ! W , 1 1 !
BR00IC AND THE WAVE. - : C. FROELICH.
ter W frfi Hri Fffi 1 Jra ri-ir -! ü J 2, ,
$-r
1 4 z$tV:
J Ilun - ning with And has sill'd with its Copyright, 1894. by The New York Musical Record Co. der Hauptmann. Ich schicke nach einer Trägbahre, damit wir Sie nach Lan gensala transportiren können. Da, nehmen Sie einstweilen einen Schluck aus meiner Flasche." ' Der Wein rann belebend und er quickend durch die Adern des jungen Mannes. ! DaZ war ein Sieg!" rief sreude strahlend der Jägerhauptmann. Und Ihr braven Reiter habt den größten Antheil daran. Ich habe die Attacke der Cambridge Dragoner gesehen alle Wetter! Alle Achtung vor Euch' : Ja, es war ein herrlicher Ritt aber ein Todesritt!" j Er hat viele Opser gekostet wahr, wahr! Aber sehen Sie, wie gut sich unsere Jäger mit den Preußen ver tragen. Sollie man nicht meinen, sie tränken Brüderschaft?" ! In d:r That herrschte zwischen den Jägern und preußischen Infanteristen das beste Einvernehmen. Man trank sich gegenseitig zu, man schüttelte sich die Hände, ja man ließ sich gegenseitig sogar hochleben. Das Gefühl,, glei chen Stammes zu sein, kam bei den Hannoveranern sowohl wie bei den Preußen zum Vorschein. ! Ein preußischer Unterofficier trat an den hannoverschen Hauptmann her an und meldete in dienstlicher Hal tung: Es sind im Ganzen hundertfllnfzig Mann, Herr Hauptmann, von der Potsdamer Landwehr und dem 11. Grenadierregiment." ! 'sist gut. Ordnen Sie die Leute in zwei Zügen." ! Zu Befehl, Herr Hauptmann.1 Der Unterofficier machte stramm Kehrt und gmg zu den Gefangenen in rück. Prächtige Burschen, diese Preu ßen!" rief der Hauptmann. Willy seufzte tief auf. Wieder er klang ihm der Ruf in der Seele: 'Schießt nicht! Es sind die Unsri gen!" ' - ' ' Auf der .Straße entstand ein Drän g:n und Schieben der Soldaten. Was ist. los?" rief- der Haupt mann. ' - Der König kommt! Und der Krön Prinz!" Die Ehrenwache des Königs, eine halbe Schwadron Cambridge Drago ner, sprengte die Straße entlang Ihr folgte ein vierspänniger Wagen, in dem der König, der' Kronprinz, ein Adjutant und ein-' Herr in Civil saßen. Generallieutenant von Arentsschild mit seinem -Stäbe folgte zu Pferde. Die Kavalkade erregte eine dichte Staub wölke,' welche von dem lauen Abend winde über das Feld getragen wurde und in dem Glänze der untergehenden Sonne blutigroth strahlte. - Die Soldaten drängten sich an den königlichen Wagen. , Es lebe der König! Hurrah. hur rah, Hurrah!" Der König richtete sich empor. Ueber sein Antlitz glitt ein freudiger Schein, er dankte mit der Hand, während seine erloschenen, blinden Augen in das Abendroth starrten, als könnten sie dort das Schicksal der nächsten Tage lesen. Der 'Hurrahruf pflanzte sich weiter sott. - Die Rosse des königlichen ZugeS griffen starker' aus, und der Wagen verschwand in der lutigrothcr.' Staub fcolfe.,' ..' y'-
a-T l ü Itzj $ y L ' vtfeet of bü - ver fresh - ness and sweet nesa That Der bequeme Rcisewagen, welcher Willy von der Eisenbahnstation äbgeholt hatte, hielt vor dem Portal des Kalenberger Schlosses. Die gesammte Dienerschaft, die Verwalter und Arbeiter des GuteS waren herbeigeeilt, um den aus dem Kriege heimkehrenden Sohn ihres Herrn zu bewillkommnen. Frau Edith, Ernst und Magda Grupe eilten die Treppe herab, um dem Verwundcten, der, in Decken gehüllt, im Wagen ruhte, beim Aussteigen behilflich zu sein. Der alte Fritz Korschann riß den Schlag auf und streckte seinem jungen Herrn die Arme entgegen. Langsam! Vorsichtig!" rief der Freiherr, der als erster ausstieg und seiner Gattin freundlich zunickte. Doctor, kommen Sie zuerst heraus, daß wir Willy herausheben können." ' Es geht scbon, Herr Baron," ant wortete die Stimme desArztes aus dem Innern des Wagens. Nehmen Sie Willy nur in Empsang aber Ruhe, mein junaer freund! Rübe " . Willy hatte sich mit gewaltiger Än strengung emporgerichtet. Trotz der schmerzenden, brenwnden Wunden wollte er seinem König die Ehrfurcht nicht versagen, wollte er seinen KriegsHerrn stehend begrüßen. Er hielt sich krampfhaft mit der linken Hand an einem Baume, während er mit der rechten seine Mütze schwang. Hurrah! Hurrah!" rief auch er. Aber der Ruf erstarb ihm auf den Lippen. Es zuckte schmerzhaft durch seinen Körper. Ein blutiger Schleier schien sich über seine Augen zu senken. Die Sinne schwanden ihm er taumelte sein letzter Gedanke war sein König sein letzter Gedanke war: Treu bis in den Tod dann ward es Nacht um ihn. ' Die Sonne versank hinter den Westlichen Bergen., .Blutige Flammen schlugen empor an dem abendklaren Himmel und übergössen mit grellen Reflexen das unglückselige Schlachtfeld, auf dem Deutsche gegen Deutsche gekämpft. . Zwei Tage später hatte die hannoversche Armee die Waffen gestreckt. Officiere und Soldaten, waren in ihre Heimath beurlaubt worden. (Fortsetzung folgt.) i Immer. . A.: Ich habe eine eigenthümliche Ei genschast an Leuten bemerkt, welche immer vorgeben, an Nichts zu glauben." B.: Was ist es?" A.: Daß sie einen unerschütterlichen Glauben an sich selbst hc.ben." Berechtigter Zorn.- . Porter: Erwarten Sie Jemanden, mein Herr?" Herr (zornig): Ja, ein Bekannter versprach mir, mich hier um zwei Uhr zu treffen. Ich bin soeben gekommen, es ist schon vier Uhr und er ist noch nicht hier. Manche Leute sind doch zu unpünktlich." ' Moderne Köchin. Frau: Der Kapaun war gestern Abend nicht.zu genießen. Ich. habe mich vor den Gästen geschämt!"' . Köchin: Heut' geht'S mir gut! Vorhin erst hat mir mein Feldwebel bittere Grobheiten deshalb gesagt jetzt kommen Sie auch noch!- . fr ! Verlangt Mucho's Veft Havanna ,ft '. - : ' ., ,
t r.,.
raUcnt.
f O - ver; the sand of tnr - bu-Iant, bit - ter Sidoö 5fe ps---J f-tfS-4e-ö - Blzfcä Sn-wK 7$ -Z v Gi i r rolled ' tK Y -JBJ 0 0 f v O fs; p-ri--1 (Ar ö s s a e eoo TT fcg ö LJ I-J . ?..... -&-t-&-&-4-a-ff cres sing - ing a- long rut -rocs ac& tie Wa. .1 Großartiger Canal'Plan. , j Gelegentlich einer in Duluth abgehaltenen Jahressitzung der Minne sota Canal Co." machte ein riesenhaft angelegtes Projekt dieser Gesellschaft etwaZ mehr von sich reden, einVroiekt zur AuZnutzung der Wasserkraft, das von unberechenbarem Einfluß aus die industrielle Zukunft unseres NordWestens sein kann. Die Sache ist schon seit länger als einem Jahre im Gange, das Publikum hat aber nur hin und wieder bei. Land-Transactious-Pro-cessen eine Andeutung davon bekommen. soweit es überhaupt darauf geachtet hat. , Die Gesellschaft beabsichtigt nämlich. die ausgedehnten Flußsysteme der Duluth-iRegion. auszunutzen.damit zugleich gewaltige Bauholz-'Ländereien zu eröffnen, öde Landstrecken zu entwickeln und die riesigste ManufacturBetriebskraft der Welt zu gewinnen, neben welcher die am Niagara ausgenutzte Wasserkraft nur eine bescheidene zu nennen wäre. Denn letztere, wie sie durch die Anlegung des jetzt gebauten Canals verfügbar wird, kommt 100,000 Pferdekräften gleich, und will man eine noch größere haben, so ist dies nur durch die Anlegung von noch mehr Canälen daselbst möglich. Dagegen soll von der Minnesota Canal Co." schon durch ihre ersten Anlagen eine Wasserkraft von 140.000 Pferdekräften nutzbar gemacht werden, und mit entsprechender Erweiterung der Werke glaubt man im Ganzen mehr als 300.000 Pferdekräfte gewinnen zu können! (Herr Spaulding, der Präsident der Gesellschaft, erwartet sogar schließlich über eine Million Pferdekräste.) Der Plan steht, wie gesagt, bis jetzt ohne Gleichen da. In aller Stille sind in den , letzten Monaten schon, sehr bedeutende Vorarbeiten hierfür gemacht worden. Es wurden vollständige Vermessungen vorgenommen zur Anlegung eines Canals. welcher vom St. Louis-Fluß, etwa 34 Meilen westlich von Duluth, bis auf die Spitze des Hügels gehen soll, auf dem diese Stadt liegt, und die nöthigen Landflächen sind schon großtentheils unter Controlle jener Gesellschaft. -'Außerdem wird die Canal Route nordöstlich von Duluth sich er-' strecken, so daß auch alle Ströme,, welche sich in den Superiorsee' am Nordgestade ergießen, angezapft" werden können. ." ' Soviel einstweilen von diesem Plan, dessen Vollendung spätestens bis zum Jahr 1905. erwartet wird. Durch ein Pferd wurde ein Eisenbahnunfall vor Kurzem in der Nähe von Jonesburg, Mo., verursacht. Der Zug stieß auf das auf dem Geleise stehend 'Pferd, wobei 'die Locomotive und 19 Wagen entgleiste und vier Personen auf der Stelle getödtet wur den. Fünf .Personen trugen Verletzung oen davon. -
r-Ü-rh-VP -g-' s- - feii- igr fsr EEpEl waJ. in tho bri - - ny o cean, There ,0pJ , PlP- JlM j " : r " -s bT-i;P- g- 1 rtT9 x r -frfg Prirrz 1- stTt?gFf' ! fz TISS
tr fcs o
öF"i7"r b " w ? ' p . ; ijzzzza mL , 1 tfSIIiJIZ 1 sfll Pea. & & c53 Zfir n , i S C fs D.C. fijj ri 1 , i . tr?T-zz$ s fe ) J 17 V.ß-O- 1 ß I j J J11 C- jff 7- p 1 ! -b1 I r 1 I "
jgs-:iapjnigzzzi tv - d z - 'ß-0-a-iu - ß 9 F, "zz zzgz f d 0 0 s rf-ö - a ß-ß ß o 5 AV "ih W ' a a a w , X v ) ) - , 7 7 - ! j. i i trji7 . , i 3 y-H 1 i i p j J j j-l zg
BrM'S Dampf - Färberei. .) " - (taillttl871.) , HerrenNeider gereinigt, gefärbt und varirt. Damenklrtder gereinigt und gefärbt ohne dtesei den zu zertrenne. SpidrnvorhSnge . Ehenille Portieren gereinigt. (Llacee Handschuhe geret atgt. Waaren werden abgeholt und abgeliefert. 86 ft 88 Massachusetts Svnme. ' - - LvtieZkschaft : JZwoU O . Zk. ... t .
FIXE. - a tC7nP0- agitaio.
., rv rv -st gold. heart. 2. Fax a - -vray, rr tur bu lant V wve; -G-G-0G-9&- ;Z 1 tm m em za m ' J '.4 'A 'v a d B 3 m t rnlmrn m i BJOjBajSjSLUL. kjl-h- - e s o-o ! r r r T-- , flBM mmsm tho sca board, Now hovl - I S K 0SS5S3SSSSSZS3S?SZS2SZSZSSSZS f AatakB aaaafA 4. . k MSä MSX sVl mr.i luu-n riwäyv: shi wiiuk. tiiiai nbiiniw wuawi . 6eotffuo. CicAiitttiei PetmasT BAR FIXTURES, DRAlIVt BOARDS AND ALL Tln, ZInc Drooo, Coppor, Nicket and alt ICltchca end Platod ütenaltö ClctQQVood r.lörblo. Por cotatn, Mo. ?Q CEORCE WM H0FFMAN, Cj toi KsjjtActar aad Proprlstor. K 296 East Washington St Inoianaslis. fjj I THE BÄR-KEEPERS' FRiEHO. I SSZS3SSS2S3SSSZS2S2SZS2SSZ2 .ni w ataiaTiai . av mbt ic4 Zum Verkauf in Apotheken 15 Cents per Pfund. V.W. )HD. US. M. ist die einzige, auf welcher man Schlafund Parlorwagen nach ?o!säo Ä Bsteoit reserviren kann. Anschluß nach Michigan und Erholungöplähen.deS Nordenö. Wegen Raten für die D.'ä? C. DampfschifffahrtS-Gesellschaft nach St. Tlair, Port Huron, Alpena, Sheboygan, Mackinae und Sault St. Marie, wende man sich an die n eu e ' C. H. & D. R. R. Ticket . Office, No. 2 West Washington Straße, oder Union Station. I. D. Baldwill D. P. Ä. j. C. nOKNTJKÖ'S Wirthschaft! 145 Oft Washington Straße. . Jeden Vormittag feiner warmer Lunch Beste Oedtenung und vorzüglich LetrLnk nB Eigarrm. ..
pH -j-FJ U jigHH-0 I 1 - :g. ttw - i i s- " - ! -rpr-p p-ß 'PtP ff-v -pj ' s I I f I I r y j Hl er rtg
.
fr-rO-M- I
. 'f---
Ea. ! I
cen do. I f I
& -4. - -jn "y -5 5
ß li 1 1 ( t ) V ...M0!Ä!W,,. fj h fi i . i : , , , K - ' " roA . i
ii
MM ( nir SkiOMi
Far a -
No-w ing a - long tho I Dach - Maisrial. T. F. SMITH SR. Händler in SieSdach.Materisl. l und Z ri Sieadh Roofing, afferdichte E heeting. fruer eftem öphalt'Jilz, Strohpappe, Dach und B!e tall-Farben ,e. ,e. Office: 169 Wefi tiart) land Ctrajje. Telephon Ä1. Dach deck er ei. Fähige und derantwortttche Tächdecker. Stta dächer, Trinidad und Gtlsontte ri,xhalt-?ö.chr. lle rte EopisttinD2cher mit bvitm terial. Office : No. 169, Fard : 180 W. Martzlandstr. Telephon 861. Indianapolis, vrffv- - , - LSLLlS.' mm t !' Umzug derTicket-Ofsicc Die. RHomoen HHoile hat ihre Ticket-Ofsiee von Ecke Illinois und Kentucky Ave., nach No. 2 West Wafblngtonstr. verlegt, der alten "Bee Hivc," QSt Meridian Etraße. Die Monon ist die beste Linie nach Chicago und dem Nordweften. Vorzug? Raten nach Denver und allen Punkten des NordvestenS. 1. 0. Baldwln. D. V. S. The Twentieth Century, eine ausgezeichnete Wochenschrift, t?elck.e fortschrittluh gesinnten Lesern sehr zu npfeb len ist. In der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittliche Theorien darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direkt bei der Humboldt Publishing Co.. 19 Äftor Place. Net? Bork. Feine alte Weine finden Sie in bester Auswahl und jeder Sorte bei eDC3C3aD"fo HDa2. . Wein. eller: No. 33 Süd Delaware Str. Bittkgfle preise. Freie, prompte Wlieferung nach allen Ltadttheilm. , Teledbon 1. fiifiiinirlli'XM Mfl zi me. - m i iftiaiucut Heim iti Scho!aE!l,ulzk Konrad Heetz, . der alle seine Freunde einladet, ihn in seiner neuen Wirthschaft fleißig zu besuchen. :. '
cave.
frz: "zir " rjg yjära&'s&t:
0 . w r v r -. k m a " MM . a
i lüWMM
SUütviut,irwAui.i7 C!
