Indiana Tribüne, Volume 18, Number 11, Indianapolis, Marion County, 29 September 1894 — Page 4
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Ein Mädchen und ein Gläschen Wein Kuriren alle Noth. Drum, wer nicht trinkt und wer nicht küßt, Der ist so gut wie todt. Eine treffliche Kur ist Maus Lager. T7 Frl. 3da 53. WellS wird morgen Abend in der 2. PreSbYterianerkirche über die Lynchjustiz im Süden sprechen. DaS beste Brot in Stadt und Gau. findet man bei Rernb?t 7s,,, Vlüq ?pumpern:aet, lraupelrucyen Braucht Ihr nur bei ihm zu suchen. Am östlichen Marktstand 122 und 124 oder Hoöbrook Str. No. 81.' . TV . i MV I V V w wm --m -mr w w -f UkAUl
?ivllanb5'?Kalatk.
SU angtsSirte amen sind die atn der der Mutter.) Geburten. Frank Smock, Knabe, 24. Sept., 110 O. Washington Str. E. E. Kaler, Knabe, 26. Sept., 743 N. Capitol Ave. Henry GennS, Mädchen, 25. Sept., 150 Elizabeth Str. ChaS. Cole, Knabe, 23. Sept., 155 W. Maryland Str. ChaS. Cook, Knabe, 23. Sept., 669 William? Str. H e i r a t h e n. Wm. Wachstetter Nannie PipeS. Sohn Bowman Eliza McLain. Todesfälle. Stell Alderson, 26 Zahre, 27. Sept., 129 Patterson Str. Alfred Nahn, 2 Zahre, 23. Sipt., 30 Laurell Str. Am Tag vier halbe (iter Macht jährlich sieben gaß. DaS folgt auS Adam Riese Und auS PythagoraS. Schmidt'SBudweiseristdazu ohne Gleichen. Feuer in einem Wobnbause. Gestern Abend um 10 Uhr wurde bat Wohnhaus von H. E. Nemy, 407 Park Ave. stark don einem Feuer mitgenommen. DaS Dienstmädchen hatte die Kinder der Familie im Knieftockwerk zu Bett gebracht und die Lampe im Schlafzimmer brennen lassen. Nach einer Weile ging sie wieder nach oben um nach den Kindern zu sehen und entdeckte Rauch und Flammen. Voll Angst raffte sie ein? der Kinder an sich und lief Zetermordio schreiend herunter und zum Hause heraus. Nach barn wurden dadurch aufmerksam ge macht und retteten zwei andere kleine Kinder, die ruhig schliefen, auö der brennenden Stube. Die unteren Zimmer räumte man denn in aller Schnelligkeit auS, bevor die Feuerwehr angesprengt kam. DaS Dach und die oberen Kammern standen in hellen Flammen, doch gelang eS den unteren Theil des HauseS von Feuer ziemlich unversehrt zu erhalten. Zweiangren zende Häuser wurden etwaS versengt und durch Rauch beschädigt. DaS Feuer entstand wahrscheinlich in Folge einer Lampenezplosion. Herr und Frau Remy befanden sich zur Zeit deS FeuerS nicht im Hause. Der Schaden belauft sich auf $1000, ist aber durch Versicherung hinreichend gedeckt. Warum nehmen Sie Medi zin? Natürlich weil Sie krank sind und gesund werden wollen. Dann bedenken Sie, daß HoodS Sarsapanlla kurnt Alles, waS wir verlangen, ist, daß Sie bei dem Gebrauche von Sarsaparilla Ausdauer zeigen. ES nimmt Zeit und Sorgfalt eingewurzelte Uebel loS zu werden, besonders wenn sie chronisch geworden sind. Bedenken Sie, daß jede dauernde Kur nur durch vernuns. tige Mäßigung erzielt werden kann Hood's Sarsaparilla wirkt kräftig und hellt schUeßttch unmer. EJCT Morgen ist das jüdische Neu jähr. Dasselbe wird in den Syna gogen entsprechend gefeiert werden. ECT DaS deutsch - protestantische Waisenhaus steht jetzt, nachdem alle Kinder genesen sind, Besuchern wieder offen. Wo man Bier trinkt kannst Du ruhig lachen. Böse Menschen trinken schärf' Sachen AlS guter Mensch trinke man L i e b e r'S S p e c i a l B r e w. LXJ- George Childö, ein Anftrei cher, hat die Erwin Hotel Co. auf $300 Schadenersatz verklagt. Er siel in einen Keller und verletzte sich. Schön und rein Soll daS HauS stets sein! Oie besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmedel 420 Oft MeCarty vtr. &0 IameS Crank auS Plainsield, der hier von einer Straßenbahncar verletzt wurde, erhielt durch die Circuit Court von HendrickS Co. $5000 Schadenersatz zugesprochen. ES wird davon geschwafelt, daß daS Nationale Konklave der uniformirten Pythiaöritter im nächsten Jahre doch hier abgehalten werden soll. Herr, beschütze unS vor diesen Rittern von der traurigen Gestalt. Der Inhalt der Anzeigen von Hood'S Sarsaparilla wird bestätigt durch JndorsoS, welche in der FinanzWelt ohne Anstand acceptirt werden. DaS sagt deutlich genug, daß Hood'S kurirt. Hood'S Pillen kuriren Lebekleiden, Gelbsucht. EZJ Die KriegerdenkmalSkommission vergab die Lieferung dreier GaSmotoren von je 25 Pferdekräften an die White & Middleton Co. don Baltimore für den Preis von $4295. Die Maschinen sollen den Fahrstuhl und den Springbrunnen treiben und auch die Kraft für den elektrischen Dynamo liefern. DaS Legen der Röhren sür die Kaskaden erhielt W. H. Whitney fu?i$1075.
clnö den Gerichtöbösen
Supreme Court. Die Svpreme Court hat in Sachen des Chicagoer Tolleston Klubs gegen den Staat Jndiana wegen deö BesitzP ornrt & nfefsrttihA in :n!y Mr. cuitgerichtö umgestoße.t. Dieseö hatte das Land dem Staate zugesprochen, der ln vinrrqi aus oas ranv au, n r r i ... rr . t . v I onarearie. oie aues uuiüi uuv TO,sh srttaf 8 ?sf i rn TOhAt r, . : ,. r z : r, z n : lt, Vw cuiiv viii miHmnninii V r.u - u". upcrivr .vuri. Zimmer No. 1. Anna B. Goudy gegen . 3ameS W. Goudy; Scheidung. ' Die Obhut über das Kind und $15 Ernährung desselben wurden der Klägerin bewilligt. Augustuö Bruner u. A. gegen mu iö Privett; Vesitzrechtsklage. In VerHandlung. Zimmer No. 2. Oh;o Southern Railroad Co. gegen AdamS Erpreß Co. Niedergeschlagen aus Kläger? Kosten. German-Amencan ButtdlNg Assoc. gegen Benj. Fry u. A. Urtheil für Kläger aus $1G36.7G und Eintreibung angeordnet. German-American Building Assoc. gegen Ira M. Mendenhall u. A. Hypothekenklage; niedergeschlagen. - Iameö W. Langtree gegen CMzenS St. R. R. Co. Schadenersatzklage. Der Antrag der Gesellschaft auf ein neueS Verfahren vom Richter abge lehnt. Carrie 3. Halcott gegen Geo. Hal-
cott. Scheidung und Obhub über daS Mode" kündigen in dem soeben erKind der Kläaerin bewilliat. ' lchlenenen letzten Hefte deS 7. Jahr-
5ha,. Slild gegen Wm. Aoung 11. . I yl ItrffiJT n,aen 9m. toauna auf $192.26 und aeaen Cbriiiian Bade auf $1r2R0 i v v I ßmrna N. 9foe aeaen (5dwin Nve. Sckeiduna bewilliat. ' i a?mm,,wrt q qii,ffro n, 7 u I I I V V M . V. . MH V . . aeaen ttrank Cbandler. Sckeiduna beinii ""'8' Kea. M. Black u. A. aeaen Zrank K. Schosield u. A. Urtheil für Kläger auf 40 ' Frank D. Norvil gegen Robert C. Light u. A. Aom Klager aus seme eigenen Kosten niedergeschlagen. Fred. M. Kissel gegen Springsield Fire ä: Marine Insurance Co. Police, In Verhandlung vor Geschworenen. Kriminalgericht. Ile enieinsattlick der Rrandstiktung angeklagten jungen Burschen ' John Mar h und Herbert Ketow em7 17 vfinaen beute Moraen i'r Urtbeil. . . r . r r r e c Dleser wurde Nicht schuldig befunden ' v ' und freigelassen, jener wurde zu $50 Buße und 8 Monaten Arbeitshaus verururtheilt. Marsh ist erst 19 Jahre 7 17 i i 7 fi all. Q ff11Mmln,. X. .T,Ma Larry CummmgS, deS DiebftahlS angeklagt, wurde unter $500 Kaution entlassen und daö Verdikt der Jury gegen den des schweren DiebftahlS angeklagten Harry . Spray wurde bestäy tlgt. ES lautet auf $1 Buße und 1 Jahr Zuchthaus. w-m-Mozart Halle. Heute Abend echte TurtelSuppe. Henry Victor. Vltut ülafttn Antoinette Körner verklagte gestern ihren Gatten Conrad C. Körner zum : ono-f. c rji zweiten x'iaic au ?ryeivung. vsici find seit 1872 verheirathet und im 3um 1880 ließ sich Klägerin von ihrem Manne auf Grund schlechter BeHand lung scheiden. Fünf 3ahre später derheiratheten sie sich wieder, weil er Bes serung versprochen hatte. Doch nahm er, nach den Angaben der Klägerin, sein häßliches Wesen bald wieder aus und trieb eS ärger als vorher. Außerdem soll er allzustarke und zu häusige Bekanntschaft mit der Flasche gemacht haben. Ferner soll er ihr die Achtung und Liebe ihrer Kinder genommen und sie dürftig und knapp gehalten haben. Wie zur Erklärung fügt sie dann hinzu, daß sein Benehmen seinen Grund in niedrigen, thierischen 3nstinkten habe, die ihn beherrschten. Außer der Ehescheidung bittet sie um lleberlassung der HauSstandSsachen und um Wahrung ihrer Grundbesitzinteress en. Daniel Hunt möchte von seinergrau Hattie geschieden sein, und wenn alleö wahr ist, waS in der Klage steht, so kann man ihm daS gewiß nicht ver denken. Sie heiratheten im Dezember 1892 und im September 1893 verließ Kläger um des lieben Friedens willen sein HauS. Er behauptet, daß seine Frau ihn während ihreS kurzen EhelebenS mit Schlägen, Püffen und Steinwürfen regalirt und im Zorn ihn mit allem, was ihr zur Hand kam, bombardirt habe. Der arme Mann ! Patrick Ferritter, der nördlich von hier am 13. 3uli mit einem Farmvagen daS Geleise der L. E.&W. Eisen-
Es giebt Crackers und Crackers.
Einige der Crackers, die jetzt in dieser
genug sein für einen Eeorgia Cracker", Leute, die an Parrott & Taggart Qti0ni pttb s- . ButterS" ffit lßc .Probiren Sie P. L5 T.'S . Um Ben deS Back-OfenS gebacken. . w wu.d.. fl.b einig. m u ntimw s.w ... v l t. tt T n Ferrltter, hat die Bahn gestern auf $io;000 Schadenersatz verklagt. Rebecca Walper hat ihren früheren Gatten MoseS Walper und die State Bank von Jndiana auf $585 verklagt. Sie behauptet, vor einigen Monaten in ihrem Namen Grundbesitz in Michigan besessen zu haben, dessen BesiUitel ihr Gatte durch Betrug und falsche Vor stellungen sie bewog, auf ihn zu über tragen. Dann brachte er sie mit ihren Kindern nach Indianapolis und er wirkte obne ibr Wissen in Berrien Co.. Mchigan, eine Scheidung don ihr am e. Sept. 1894. Dann kam er wieder nach hier zurück und sie lebten zusammen bis zum 15. September, UM sie wieder ohne Geldmittel im Stiche zu lassen. Das Land aber kalte er der kauft und $535 deS Geldes hatte er in der State Bank von Jndiana deponirt. Klägerin bittet um Herausgabe des Geldes an sie. - Büchertisch. Eine Zeitung gratis ! Die rührigen Herausgeber der Wiener I 0 r . ! . ! ... 88" ewe e.ye von me.ierungen ljt (l.. .1 i. V i m tl n Altiffl.m v" 1'"'lllumm1' " Umfange wohl noch nie von einer Ver H, . ,i ..f.i... . v rrv (TM - iog8anrau geooicn roorocn pnüi jic I w'9. w t u tm mm w Wlener M00e" wlrö namllcy m oem am x' vtöu,l,l"vl" ' i c.tt. q ganze oyne leoe AUszayiung als rar ' i m r r t rr , rtn C 4C C NSbeilage eme vollständige KmderModezeitung und farbige Kunstblätter I.. er tut. r? ..T.ri ! ln yromomyograpyie uno voiz,qni.i Ehalten. Indem wir bezüglich alles Slayeren aus 0ZS ciiiric vqi verweisen, I . r .r .. t. wouen wir nur noq aio reityiiy yrr vorheben, daß, um den praktischen Werth der neuen Beilage zu erhöhen, den Abonnentinnen der ..Wiener Mode" daS Recht eingeräumt wird. Schnitte nach Maß auch nach den Abbildungen der Wiener Kinder-Mode" in jeder beliebigen Anzahl gratis zu beziehen. Taubheit kann nicht gebellt t. r ? , m. ..! eroen ourq ia wppi"wnen ..:r c v. 9am9 r.JT Ka VT14 inra nirnr rrirnrn innnpn. t j nirui f. ...... ö w ' nixt eincn Wea. die Taubheit zu kurin, und der ist durch konstitutionelle Heilmittel. Taubheit wird durch emen entzündeten Zustanv ver . Wmig I l..,Bs.:x,, l?stZs, VRZfir iUPiii VI4ti VI 4MUf l Ufc UlUjlV I . f.ii CK1 . k f. ft " t CX 0CIUI iaS1 SU3C,1U ""7" ll .Mündet, habt 3br einen rumpelnden Lg oder unvollkommenes Gehör: und wenn sie ganz geschlossen ist, erfolgt I r i . v?- t i-.t.-V auvoen, uno wenn ie n.zunoung nicht gehoben und diese Roh , wieder ln ihren gehörigen Zustand versetzt rUn kann, wird daö Gehör für immer zerstört werden: neun Fälle unter zehn werben durch Katarrh verursacht, welcher nichts als ein entzündeter Zustand der schleimigen Oberflächen ist. Wir wollen einhundert Dollars für jeden (durch Katarrh verursachten) Fall von Taubheit geben, den wir nicht durch Einnehmen von Hall S Katarrh Kur heilen können. Laßt Euch umsonst Cirkulare kommen F. 3. C h e n e y C o., Toledo, O. EJZj- Verkaust von allen Apothekern, 75 CentS. Sängerfest im Zoologischen Garten. C o n z e rt deS 3ndianapoliS Männerchor, unter MitWirkung d eS Cincinnati OrpheuS und deS Cinc. Liederkranz. Der Cincinnati Volksfreund schreibt: Am nächsten Sonntag Nachmittag steht den Besuchern deS zoologischen Gartens ein deutsche? Sängerfest in Aussicht. Der Indianapolis Mönnerchor, wel cher vor einigen Monaten sein 40steö jährliches Stiftungsfest feierte, hat eine großeEzcursion nach Cincinnati arrangirt und mit dem ihm befreundeten hiesigen Vereinen Cincinnati Or pheuS und Cincinnati Liederkranz ein Conzert arrangirt, welches Nachmittags von 3 bis 5 Uhr im zoologischen Gar ten gegeben werden soll. Der hier rühmlichst bekannte Pionier-Dirigent, Herr Professor Carl Baruö, wird die Massenchöre der drei Vereine und die Vorträge deS Indianapolis Männer üor dirigiren. Herr Professor A. Nembach wird die Einzelvorträge deS gemischten ChorS deS Cincinnati OrpheuS leiten und Herr Professor LouiS Eh?gott wird die Vorträge der Männeichöre deS Cincinnati Liederkranzes dirigiren. Die Deutschen Cineinnati'S, und ganz besonders die zahlreichen passiven Mitglieder deS OrpheuS und deS Sie-
Stadt osserirt werden, mögen gut
aber sie. sind nicht gut genug für s mttcx (Sxatim kosten jetzt 8c per Pfund oder 2 Pfd. Scotch Heartb BreadZ wird derkranzeS, sollten am Sonntag Nachmittag mit ihren Familien massenhaft zum zoologischen Garten ziehen, um bei den Cincinnati besuchenden Gästen einen erfreulichen Eindruck der vielgerühmten Cincinnatier Gastfreundschaft zu hinterlassen und sich an den Herrlichen Gesängen der drei zusammenwirkenden Vereine zu erfreuen. ,, m Ornndeigth.-Uebertragnngen Indianapolis, 28. Sept., '94. verichtet durch die Alez. Metzger Grundei genthumS-Agenwrim zweiten Stockwerk der Odd Fellow Halle, nordöstliche Ecke von Washington und Penns?lscmia Sk. Emma C. Fhe an Joseph A. San sord, LotS 2 und 7, Sq. 4, Eumber land. $800. Leonie G. Payne an Lillian E. Lane, Lot 23, Block 4, Walkers . Ohio Str. Ad. $700. Walter Martin an Mory Hiles, Lot 79 und 78, DrakeS Sub, Outlot 14, West von White River. $15. Cathanne Hart an Francis B. Brickley, Lot 55, McKernan'S Sub, Outlot 28. $1400. Henry ThieneS an Fannie Sharp, Lot 2, ThieneS Sub., FletcherS BrooksideAd. $150. Benj. Cline an Wm. Cline, LotS 5, 6, 29-34, 55, 54, 162165, Holloway & JennisonS Ad., Jrvington. $4000. Patrick Ryan an John Hickey, südl. , westl. i, Lot 62, HannaS Erben Ad. $400. Rob. Petrie an Millicent 3. Small, Lot s, Barnett'S Subd., Pettibone öe Rickard'ö Highland Home Add. $3000 Sanford N. Mercer an William F. Kühn, Lot 331 in Kühn & 3ohnson'ö erster West 3ndianapoliS Add. $150. Nebertragungen 9; Gefammtwerth derselben $10,765. m ,, m Wahre Aufrichtigkeit. ES giebt wohl kaum einen echteren Ausdruck von Aufrichtigkeit als nach stehendes Lob: Pittsburg, KanS. Meine Herren ! Unaufgefordert, nur meinem Pflichtgefühl folgend, berichte ich, daß ich m den letzten 10 Jahren häusig Gelegenheit hatte, mich von dem Werthe von St. 3akobS Oel zu über zeugen, welches mir bei Quetschungen und sonstigen Verletzungen schon auS gezeichnete Dienste geleistet hat, eS giebt nichts, welches sich mit diesem Heilmittel vergleichen ließe. Edwin E. CrebS, Cassirer der ManufactnrerS National Bank. -,- OaupermltS. Albert Deetrich, HauS an Arizona Str., nahe Meridian Str., $1000. Karoline Tielking, Wohnhaus an State Str., zwischen Lexington Ave. und Jefferson Str., $2500. 9 ,, mm GPF Die Monon Eisenbahngksellschast hat beim Recorder eine Hypothek von $1,000,000 zur Sicherung ihrer Gold-BondS deponirt. Wollene Jacken ! Setzt ist Zeit. Geht zu John Rosenberg, 169 Ost Washington Straße. ßCT Der Mahor hielt gestern Abend ' eine Sitzung mit seinen Getreuen ab, in der aber nichts besonders Interessantes verhandelt wurde. Der Board of Public Works berichtete über daö Abzugökanalfystem und die Arbetten, welche diesen Wmter gemacht werden sollen, nämlich den 14. Straße Abzugskanal, den sogenannten Jnterceptor," in den die verschiedenen Abzugökanäle einmünden und den Aeiser und Hanway Str. Abzugskanal. Deutschlands Ein- und uöwanderer. Im dritten Vierteljahrshest zur Statistik des deutschen Reiches werden Nachweisungen über die Deutschen im Auslande und die Ausländer im deutschen Reich veröffentlicht.die aufGrund der Ergebnisse der letzten Volksz'ählungen in Deutschland, und in fremden Ländern bearbeitet worden sind. Die in Deutschland lebenden Ausländer sind nach ihrer gesammten Zahl ermittelt worden; dagegen lieb sich die Zahl der im Auslande lebenden Deutschen nur annähernd feststellen, da nicht in allen Ländern Volkszählungen bisher stattgefunden haben; insbesondere sehlen Nachweise über die Deutschen in Zstußland, dann auch über die in einigen kleineren europäischen und in eint, aen überseeischen Ländern, aber meist nur solchen, die für die deutsch AusWanderung keine große Bedeutung ha den. Ein Gesammtergebnih kann daher nur ermittelt werden, wenn man für diese letzteren Länder annimmt, dak die Zahl der dort sich aufhaltenden Deutschen ebenso groß sei wie die Aahl der Personen, die aus denselben nach dem deutschen Reiche ausgewandert sind und dort bei der letztenVolkszüblung angetroffen tvrden. Man
Unterkleider,
welche vom letzten Winter übrig blieben, bringen natürlich nicht die Preise von neuen Waaren und wir erwarten es auch nicht, aber wir denken, daß dieselben wenigsten? die Hälfte werth sind. Wir legten eine Partie angebrochener Unterkleider auf den Ladentisch heute, markirt theilweise unter halbem Preis, theilweise über, aber alles billig. Seht selber. LS.AyrosiCo ryall dann folgende Zahlen: Deutsche im Auslande 3,458,665 und Ausländer im deutschen Reich 472.867. Darnach ergibt sich für das deutsche Reich ein erheblicher Verlust beim Wanderungsverkehr: auf 100 Fortgewanderte (Deutsche im Auslande) kommen nur 13.7Zugewanderte (Ausländer im deutschen Reich). Was den Verkehr des Reichs mit den einzelnen fremden Ländern betrifft, so sind, um nur die Zahlen für einige wichtigere anzuführen, ermittelt worden: nach Belgien 36.547 Fortgewanderte, aus Belgien 10.194 Zugewanderte. Dänemark 31.112 und 23.317. Frankreich 83.506 und 19.659. Grobbritannien und Irland 53,591 und 15,534, JtaIxen 5234 und 15,570, Luxembung 992 und 12.586. Niederlande 28.732 und 37.055. Oesterreich 99.303 und 194.836. Ungarn 6596 und 6706. Schweden 1622 und 10.924. Schweiz 94.207 und 41.105. Vereinigte Staaten von Nordamerika 2.734.894 und 17.550, Britisch-Rordamerika 27,752 und 318, Brasilien 44,037 und 1476. Britische (lolonien in Australien 49.681 und 666. Bezüglich der Ausländer im deutschen Reich und soweit möglich auch bezüglich der Deutschen im Auslande bringt die Veröffentlichung noch besondere Nachweise, die sich auf Geschlecht. AUer, Familienstand. Beruf und Religionsbekenntniß beziehen. Der Mörder seiner Tochter. Eine in mehrfacher Hinsicht merk würdige Sitzung hielt kürzlich das Kriegsgericht von Tunis ab. Ein Äraber. Fredsch ben Scheik-Ali, Unterlieutenant im 4. französischen Tirail-leur-Regiment, 46 Jahre alt, ein tüchtiger Soldat, dabei aber fanatischer Mohamedaner, der außer, den militärischen Commandoworten kein Französisch versteht, war angeklagt, seine 18jährige Tochter, Um Saad, in Susa am 30. April d. I. durch Würgen und Erhängen ermordet zu haben. Wittwer von Um Saads Mutter.hatte er eine zweite Frau genommen. Akenca bent Achmed. die auf ihre Stieftochter einen unauslöschlichen Haß geworfen batte. Nach vielfachen Versuchen, sie dem Vater zu ltsremden, und um sie endgiltig aus dem Hause zu bringen, beschuldigte sie dieselbe eines unreinen Lebenswandels und brachte dem Vater die Ueberzeugung von der Schuld der Tochter bei. Fredsch den Scheik-Ali gerieth in furchtbare Wuth und brauchte, wie er als strenger Moslem glaubte, sein gutes Recht, indem er die Tochter erwürgte, und die Stiefmutter Hr. JTarvey need Katarrh, Herzschwache, HalS lähmun.' .Ich ritt threre Jahre a Katarrh nn &r schwäre, tu ( schNm würben, ba ich t$t belle ud kaum gehen konnte. ' Ich hatte ekkft sehr schlimmen nsall vsn.Hall Shmung vor Kkgn LeK. Meine Kehle war Kl tuaefchnürt dich konnte nicht schluckn,. Die er,t sagte. sei i Folg von Hertf und verschrieben Medizin, 'die ich laut Vorschrift ahm. doch schien sie mir Wchi , Stzea. Mein ffrau dran, in mich. Hood'A Sarsaparilla i versuche, indem sie mit vo Herr Joseph ff. Gm'ub, rjShltO. per Oln der Schwelle deö TodcS ?ad. doch dnrch Hood'A Sarsaparilla voll ftSK. dkg eheÄ wurde, l ich, wei Flasche, ,eno. me hatte, fühlte ich mich entschiede besser. Ich fuhr fort, e ,u nehmen, nnd fühle tt vorzüglich. Ich danke Sott und Hoods Sarsaparilla nd meine? Fraa sllr dl Oiederherliellun, mein ollkomne vesnudbeit." Harvev Hed, LaceyvUl. 0. 0Vi QI2ea denrsache keine, CthaK. Cchaenta der flitran, sonder wirke dresst. bU,5wr555. c ; -
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Häufle? tu Peanuts, Msnbsln, BsilwnischM'. mW und.Hasel'Nüffen Siironen, Sarblsen, NuVn, rtraete tu tu CT Groeerifien, Bäcker, Berelne, Kirchen und SonntagösHulen, verder. auf unser vollständiges Lager eumt?5sem gemalt. Südwest-Ecke Pennsylvania und Maryland Str.
yals lym vaves. vöa er aver wutzle, daß er als Soldat unter französischem Recht stehe, ersann er alle Umstände eines Selbstmordes, den die Tochter, um der auf sie fallenden Schande zu entgehen, begangen haben sollte. Die Untersuchung brachte indessen den wirklichen Sachverhalt leicht an den Tag, und Fredsch wurde vor das Kriegsgericht gestellt wegen Ermordung der Tochter. Die Stiefmutter dagegen wird sich wegen ihrer Beihilfe dazu vor dem arabischen Gericht, der Uzara. zu verantworten haben. Des Fredsch Vertheidiger bei der Verhandlung war ein Mohamedaner, der arabische, aber in Paris ausgebildete Advokat Chodscha, der sich bemühte, den Richtern den Zwiespalt darzulegen, in welchen sein Client als Officier und strenggläubiger Muselmann gekommen sei und daß man in Rücksicht auf die in der arabischen Bevölkerung bestehenden Anschauungen aus polnischen und moralische Gründen, ihn nicht verurtheilen dürfe. Der Vater, das Haupt der Familie, gelte als unumschränkter Herr und Richter; wie bei den alten Römern habe er bei Wahrung derEhre des Hauses Verfügung über das Leben der Seinigen. Und, setzte er hinzu sehr bemerkenswerther Weise , wenn die Geschworenen in Frankreich unbedenklich den Mann freisprechen, der zur Wahrung seiner Ehre die eigene Frau tödtet, so muß man dieses Recht auch dem Vater der schuldigen Tochter gegenüber zugestehen. Da es aber ein französisches Kriegsgericht war und keine Geschworenen, die Recht sprachen, wurde Fredsch zu fünf Jahren Gefängniß, Verlust seines Grades und Landesverweisung verurtheilt. telegraphische Communlcation mit Eisenbahnzügen. Die unausgesetzt sich steigernden An forderungen unseres modernen Verkehrslebens air die Leistungsfähigkeit der Beförderungsmittel ziehen naturgemaß einen Ausbau derjenigen Einrich tungen nach sich, welche die nothwendige Sicherheit und Regelmäßigkeit im Verkehr verbürgen, und auch hier ist es wieder die Elektricität, die durch Telegraph und Telephon den Fortschritt ermöglicht. Edison, Phelps und Giljiund haben schon vor mehreren Iahren erfolgreiche Versuche angestellt, um zwischen einem fahrenden Eisenbahnzuge und der Station, sowie zwischen wei fahrenden Zügen eine halb telePhcnische, halb telegraphische Verbmdung herzustellen. (Es sei hier gleich daran erinnert, daß das Princip solcher beweglichen Telephone beim Vor-Posten-und Kundschafterdienst des deutschen Heeres im Gelände wie auch beim Beobachtungsdienst im Fesselballon seit längerer Zeit zur Anwendung gekommen ist.) Neuerdings hat -der Franzose Etienne die Lösung dieses Problems nach einem von ihm erfundenen System unter Zuhilfenahme der Schienentrege als Leiter der Elektricität versucht, und unter seiner Aufsicht hat eine Anzahl französischer Ingenieure in Algier das neue System praktisch erprobt. Die Anordnung der Versuche erstreckte sich im Wesentlichen auf folgende vier Aufgaben: einen fahrenden Eisenbahnkug mit dem Bahnhof in Verbindung ßu bringen, zwischen zwei fahzenden Zügen Depeschen auszutauschen, einem fahrenden Zug den Befehl zum Halten iu geben oder ihn nach der Abgangssiation zurück zu beordern, und endlich zwei gegeneinander mit Eiszugsgeschwlndiakeit fahrende Züge zur gegenseitiaen Verständigung zu bringen, um so einen? Zusammenstoß zu vermeiden. k7ach den Mittheilungen eines französi. schen Fachblattes sind diese Versuche durchaus gelungen und tl scheint, als seien sie dazu angethan, den Sicherbeitsdienst im Eisenbabnderkebr tätiux
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CHK2I1 I85S Chat. j. Schmidt r den billigsten bis zu den feinsten Sortp umzugestalten; nähere; Angaben stehen poch auö. Wir wollen nicht unterlassen, darauf hinzuweisen, daß im vergangenen Win ter in ganz ähnlicher Weise die östernichische Kaiser Ferdinand - Nordbahn ihre fahrenden Züg mit den Endstationen in telephonische Verbindung zu halten suchte. Alle zwischen den Stationen Neusiedt und Laa verkehrenden Züge erhielten die neue Einrichtung (System Gattger) und wurden dadurch in den Stand gesetzt, den Verkehr mit einer der benachbarten Stationen auf jedem beliebigen Punkte der Strecke herzustellen. Die Einrichtung hatte den Zweck, bei einer Störung im Verkehr des Zuges, sei eS durch Schneeverwehungen oder durch sonstige Unfälle am rollenden Material, die ein Weiterfahren ausschließen, eine mündliche Verständigung der Zugbegleiter mit der nächsten Station zu ermöglichen, um durch ausführliche Angabe des Unfalles die geeignetste Hilfe in kürzester Zeit herbeizuschaffen. In ganz entsprechender Weise ist übrigens neueidings ein amtlicher telegraphischer Verkehr, auf See zwischen Schiff und Leuchtthurm eingerichtet, wobei naturgemäß ein optischer Telegraph verwendet wird. An der deutschen Nordseeküste auf dem Leuchtthurme von Vorkum und dem - von Rizthöft sind, die 'Leuchtthurmwächter angewiesen, alle Telegramme, welche ihnen die in Signalweite vorüberfahrcnden Skfe mittels des internationalen Signalcodex aufgeben, telegraphisch an die nächst angeschlossene Telcgraphenlinie weiter zu geben, und umgekehrt werden auf gleiche Weise von Land aus mit Hilfe der Leuchtthurm, signale den vorbeifahrenden Schiffen etwaige Depeschen für sie bekannt gegeben. Lourdes, der neueste Roman von Emile Zola, hat einen ungeheuren Absah gefunden. In drei Wochen wur den über 100,000 Exemplare verkauft; die Kritik dagegen ist dem Werke weniae? günstig gewesen. Er bezeichnete z. B. Wyzcwa in der Ncvue Blene" den Roman Zolas als eine großes Baude ville, mit fortwährender Wiederholung der gleichen Szenen und Redewendun gen. Was die zunächst betheiligten Kreise betrifft, so sind sie zwar im all. gemeinen stolz darauf, daß der berühmte Schriftsteller ihrem Wunderkurort und seiner Stifterin eine so eingehende Schil' derung gewidmet hat. Sie sind aber nicht einverstanden mit dem Tone, m dem Zola geschrieben, und finden meh. rere Einzelheiten unrichtig. So hat z. B. Zola seinen Kurierzug durch den Bahnhof von Lourdes, sausen lassen, obschon fahrplanmäßig alle Züge in Lourdes halten. Heute protestirt nun sogar der gesammte Gemeinderath des kleinen Torfes Bartres, wo Berna dctte Soubiron ihre Kindheit zubrachte, gegen die Erzählung Zolas über den Aufenthalt der Stifterin von Lourdes in diesem Dorfe. Zola hatte versucht, die Visionen der Bernadette durch die religiöse Erziehung zu erklären, die ihr in Vartres zu Theil wurde. Er hatte gesagt, daß in der Familie deS Näh? vaters de? Bernadette, Bastle LagueS. religiöse Lektüren stattfanden, und daß Abbe Ader den Leuten von BartreS ex laubt habe, an den Winterabenden in der Kirche zusammenzukommen. Beides wzrd von dem Eemeinderathe entschieden in Abrede gestellt. Nachfolger doa W. S. nderson. Abstrakte von Besihtiteln und Gründeigenthum werden in prompte und zuverlässiger Weise ausgeführt. No. 00 O CZatfci OtxaZu Clitil.i..i..ft I, . '
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