Indiana Tribüne, Volume 18, Number 11, Indianapolis, Marion County, 29 September 1894 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntags. Die tägliche XridÜne" kostet durch den Tröge, USeittl per Zoche. die EonntagS.,Tribü?'.e- 5 ?ent per Woche. Beide zusammen 15Eentb oder tt öentl perZNonat. Per Post ,Lks'.St tn Vor ulbe,shlung 'per Jahr. Office : No. 18 Süd Ala!aa Str. Indianapolis, Ind., 29. September '94 Perside Llflaten. Nach langen Bemühungen wurde fern 5. December v. I. der englischchinesische Vertrag, der Tibet oder vielmehr eine der Grenzstädte dem britischen Handel öffnet, unterzeichnet. Demnach sollte die Handelsstadt tong vom 1. Mai d. I. allen unter englischem Stutze stehenden Kaufleufür Ein- und Verkauf offen stehen. Die chineslsch-tibetanischenPolitiker haben aber,obgleich sie den abgeschlossenen Vertrag gewissenhaft beobachteten und sich genau an dessen Wortlaut halten, den l5ng!andern einen Streich gespielt, ier umso größere Entrüstung hervorruft, als man die schlauen Zopfträger nicht im Geringsten des Wortbruches beschuldigen kann und sie mit autzerordentlicher Zuvorkommenheit undHLf lichkeit, die im Grunde genommen nur schadenfrohe Ironie ist, den Engländern entgegenkon'men. Iatong, das früher ein kaufmännischer Stapelplatz von einiger Bedeutung war, ist seit dem 1. Mai'd. I. öde und wie auZgestorben, während der ganze Handel nach Rimhingong, das nur ca. 19 Meilen entfernt ist und von den Engländern nicht betreten werden tarf, sowie nach Gjang-tse gelenkt wird. Kürzlich von Tibet heimgekehrte Missionäre berichten von einer Art chinesischer Mauer im kleinen, die jeden Versuch, Waaren aus dem Innern des Landes nach 7)aiong zu bringen, unmöglich macht. Wie müssen sich die Lamas ins Fäustchen lachen, wenn sie dem einsamen englischen Eonsul in seinem Paläste" in Aatong, den man ihn unter dem Vorwände einer Uebervölkerung und des siroßen Menschenandranges während der Marktzeit möglichst theuer bezahlen lafti, ihre untertänige, ehrerbietige Aufwartung machen. Herr White, der Vertreter der englisch-indischcn Negierung. ist wenig besser als ein mit allen Nücksichten bzhandelter Gefangener, da er den 12 Meilen Radius Yatongs nicht überschreiten kann. Er mag sich mit seinem College und Leidensgefährten Taylor, dem bevollmächtigten Abgesandten Chinas, der infolge sein:r Nationalität mit denselben LiebensWürdigkeiten überhäuft wird, trösten Herr Taylor nimmt eine hohe Stelle in chinesischen Diensten ein, und die tibeta nischen Behörden zeig:n sich natürlich außerordentlich besorgt für das kostbare Leben der beiden Eurspäer, die sie unter dem Vorwande der im Lande herrschenden Unsicherheit in ergebener Treue überall von einer Escorte begleiten lassen und an jedem Vordringen hindern. Herr Taylor hat Beschwerde in Peking eingereicht, doch wird dies wenig Erfolg haben, da die chinesische Regierung bei solchen Klagen immer an einer unheilbaren chronischen Taubheit zu leiden pflegt. Außerdem kümmern sich die chinesischen Mandarinen und Statthalter in Tibet blutwenig um irgendwelche von Peking ausgehendm Befehle, deren Bestellung gewöhnlich mehrere Monate dauert. Der einzige Zweck der chinesischen Angestellten, die eine förmliche Willkürwirthschaft führen, ist, in möglichst kurzer Zeit sich mit allen erlaubten und besonders unerlaubten Mitteln zu bereichern. Jatong selbst, dessen Ausschließung die englisch-indische Regierung als einen so großen Erfolg ausposaunte, ist ziemlich ungesund und liegt in einem abgeschlossenen, unbewohnten Thale. Leider können sich die Engländer über nichts als eine allzugetreue Einhaltung der abgeschlossenen Vertrage beschwe ren. Die Regierung hat den in Sik lim und Indien überhaupt wohnenden Kaufleuten angerathen, bis auf weiteres kerne Waaren nach Iatong zu brmgen. da dies für alle Handelszwecke völlig nutzlos sei, und so ist das ge heimnißvolleLand jenseit des Himalaya wieder einmal vor dem gesürchteten Andränge der Fremdlinge geschützt worden. Ta5 Vermögen der Orleans. A..Z Anlaß dcs Todes des Grafen von Paris macht das Journal 19, Sieclc" über das Vermögen der Orleans folgende Mittheilungen: Philipp. Egalitc. der 1793 hingerichtet wurde, hinterließ nicht weniger als 74 Millionen Francs Schulden, für die ei am 6. Januar 1792 seine sämmtlichen Güter den Gläubigern hinterlaf'en hatte. Die Güter gelangten untt? den-Hammer, der -Staat taufte einen Theil an und.bezabl!: dafür den Gläubigern 37,740.000 Frcs. Trotzdem lieft Ludwig der Achtzehnte seinem Vetter die ehemaligen Güter Philipp Egalites zurückerstatten, aber d:e noch unbefriedigten Gläubiger beanspruchten nun noch ' mehr als 10 Millionen, jedoch wurde ihre Forderung als verjährt abgewiesen. Ludwig der Achtzehnte bezahlte überdies alle Schulden, die" Ludwig Philipp während seiner Verbannung gemacht batte, und Karl der Zehnte betheiligte ihn mit 17,169.734 Francs an der Entschädigung von einer Milliarde. . die 1825 den Emigranten bewilligt wor den war. 2:ib:o;: Philipp führte fcr ner eine Reihe von Processen gegen die Stadt Paus sowie gegen mehrere Grundbesitzer der Manche, und er machte so gute Geschäste.daß er bei seinem Negiemngsantritt im Jahre 1830 in Vermögen von mehr als 200 Mlllicnen Francs besaß. Um das Gesed von 1814 zu umgehen, nach welchem all: Güter tines Pnnzeit-bei. seinem Regierungsantritt ; 'StaMeiS.entp.uni
roiiHK- nahm Ludwig PMpp am 7. August 1830, zwei Tage vor seinem Regierungsantritt, vor einem Notar ine Reihe von Schenkungen zu Gunsten seiner unmündigen Kinder vor, bei denen nur die Apanagen der Familie Orleans, über die er nicht frei verfü-
gen konnte, dem Staat erhalten blieben. Zu diesem großen Einksmmen gesellte sich dann noch die Civilliste in der Höhe von 12 Millioner. Francs. Das Vermögen Ludwig Philipp's war zwischen die sieben jüngsten Kinder der Herzog von Orleans als Thronerbe war bei der Schenkung übergangen worden vertheilt, aber am 22. Januar 1852 nach dem Staatsstreiche confiscirt worden. Obwohl es durch eine geschickte Verwaltung und die Erbschaften der Schwester Ludwig Philipp's Adelaide und des Prinzen von Conde, welch' letztere in Höhe von. 50 Millionen Francs dem Herzog von Aumale zufiel, erheblich vergrößert und in dem bekannten Dekret auf 300 Millionen Francs an Immobilien in Frankreich geschätzt worden war, konnten nur Besitzungen für etwa 50 Millionen mit Beschlag belegt treiben. Damals erhoben mchrere Minister Napoleon's.: Morny, Fould, Rouher und Maguan, dagegen Einspruch, indem sie ihre Entlassungsgesuche überreichten, allein der Lärm legte' sich bald, und Niemand sprach mehr davon bis zum Sturze des Kaiserreichs. Nach dem Kriege kehrten die Prinzen von Orleans. die den größten Theil ihres Vermögens im Auslande in Sicherheit ge bracbt batten. nacb Frankreich zurück und verlangten die Rückerstattung der m .m m . m ihnen widerrechtlich consisclrten Guter. die ihnen denn auch mittels Beschlusses der Nationalversammlung vom 23. November 1872 gewährt wurde, als Frankreich noch die Kriegsentschädigung von 5 Milliarden Frcs. abzuzahlen hatte. Diese Forderung, für deren Genehmigung Thiers sehr viel gethan hatte, wird den Nachkammen Ludwig Philipp's von den Franzosen schwerlich verziehen werden. Diese 40 Millionen Francs wurden unter die achtelnder udwlg Pylw nj w . üpp sazi ucicii viuuiommui . uu tbeilt. Der Graf von Baris war. obwohl das Haupt der Familie, einer der wenigst Begünstigten, da sein Aater, der htxxoa von Orleans, wie bereits erwähnt, keinen Antheil an den Schenkungen vom 7. August 1830 gehabt hatte. Im Vergleiche zu seinen Oheimen Aumale und Montpensier, welch ersterer den Prinzen von Conde beerbt, wahrend der letztere durch die Bermahluna mit der Schwester der Konlam Isabella ein stattliches Einkommen erworben hatte, war der Gras von Parls aewissermanen arm. Seme AerHältnisse besserten sich erst, als er seine Cousine, .die Tochter des Herzogs von MontvenNer. beiratbete. Später ver machte ihm die Herzogin von Galliera 25 Millionen Francs, und d:e I5r schaft. die ihm nach dem Tode desHerzogs von Montpensier zufiel, erreichte nach der Versicherung glaubwürdiger Persönlichkeiten 10 bis 12 Millionen Francs. Demnach darf man die Hinterlassenschaft des Grafen von Paris auf rund 50 Millionen veranschlagen. Der sparsame Prätendent hat jedoch seinem verschwenderisch veranlagten Sohne, dem Herzog von Orleans, nur eine immerhin beträchtliche Jahresrente von etwa einer halben Million Francs ausgesetzt, die freie Verfügung über das Vermögen aber seinerGattin überlassen. Der junge Herzog wird also m Geldsachen auch immer unter der Oberaufsicht seiner Mutter stehen, die den Sparsinn ihres verstorbenen Gatten tbeilt. Die Königin von Vortuqal, die seit ihrer Vermählung eine Iahresrente von 100.000 Francs bezieht, wird nunmehr über das Doppelte verfugen tonnen.. Slnthraeitkohle in Arizona. An das mysteriöse Volk der Tolte ken (bei den Spaniern Toltecas). wel ches, den sagenhaften Berichten dn Azteken zufolge, im 4. oder 5. Jahr hundert von einem nordlicheren Lande Huebuetlapallan nack dem südlichen Theile des großen Tafellandes von Mexico wanderte, erinnern zahlreich Funde, und Entdeckungen, welche wäb rend der ' letzten ' ?kahre im südlichen Arizona gemacht worden sind. Erst vor wenigen Wochen , hat ein Fund, der von der geringen Anzahl der Vetheilig ten anfänglich als ein überaus wertb volles Geheimniß .gehütet wurde, die wenigen Bewohner von Phoenlx.welche darum wukten. in die arökte Erreauna versetzt. In den Ruinen einer uralten otterenstadt, welche sich ungefähr drei Meilen nordwestlich von Los Nuertos befindetwurde nämlicb Antbracitkokle gefunden und die Finder wähnten sich ,osorr ln dem Besitze reicher Schätze Ohne Jemandem Mittbeiluna von h rem Funde zu machen.erwarben sie das betreffende Land, worauf sie durch erfahrene Bergleute Schürfungen nach den schwarzen, Diamanten vornehmen lietzen. Allem die vermeintliche Koh lenader war bald erschöpft und d! Bergleute fanden, dak sie eine aiaan tische Olla, eine bis zum Rande in der Erde vergrabene Urne, welche von den Urbewoynern als Kohlenbehälter be nutzt worden war. ausgeräumt batten Die Kohle, eine Quantität von etwa drei Tonnen, befand sich in der Mitte und der Boden der Urne war mit reiner Holzkohle gefüllt, während di, Olla rund herum mit trockener Erde die einen kalkahnlichen Charakter hatte, angefüllt war. Die Olla selbst war aus Cement . hergestellt, dessen Hauptbestandttheil der hydraulische Kalk jener Gegend bildete. Obwohl zum Harten desselben kein Feuer nothwendig ist zeigt die ziegelrothe Farbe der Ränder deutlich die Einwirkung intensiver Hitze und kann kein Zweifel obwalten, daß die Olla starkem Z5euer ausgeieg: war. afz man es mit ech ter Antbracitkoble zu tbun batte. eraa ben die Analysen mehrerer namhaften Mineralogen. Die Kohle war in' der Ulla dicht gepackt, bildete jedoch keine loitc: itfa e. Unweit von dem mxid orte dieser Olla wurden Spuren eins
uralten Kanal' entdeckt und So:i lagen ebenfalls Kohlenstückchen umher.
welche zum Auffinden mehrerer ande- ? rer Ollas.die ebenfalls mit Anthracit-, Holzkohle und kalkiger Erde gefüllt, wenngleich nicht so groß wie die erste waren, führten. Nach vergeblichen Versuchen, die Lösung des Räthsels zu finden, d. h. in dem benachbarten Gebirge Kohlenlager zu entdecken, wurde von den Findern das Geheimniß preisgegeben. Auf viele Meilen im Umkreise ist die Formatwn nahezu dieselbe und zwar geht dieselbe von Porphyr in Granit und dann in Sandstein über, mit Adern von goldhaltigem Kupfer- und Eisenquarz, wo jeder Geologe das Vorkammen von Ablagerungen aus der Kohlenperwde als ausgeschlossen ansieht. Ea. 100 Meilen nordöstlich befindet sich das nächste Kohlenlager, das meistens nur stark schwefelhaltige Braunkohle enthält, die nur auf wenden Stellen bituminös genannt werden kann. Thatsächlich ist die m den uralten Pueblos der Tolteken entdeckte Anthracitkohle die einzige dieser Art, welche jemals westlich vom Mississippi gefunden wurde. Wenige hundert Z)ards von der größten Olla befinden sich die Rumen einer machtigen Feste, deren Mauern durch die HemingwayExpedition blosgelegt worden sind. Unter den obwaltenden Umstanden ist die Frage aufgeworfen worden, ob nicht die aufgefundene Anthracitkohle ein Jndustrieprodukt der Tolteken ist und die Ollas die Retorten sind, welche jenes Volk zur Fabrikation der Kohle benutzte. Scherben toltekischer Geschirre, welche die bei diesem Volke gebräuchlichen Verzierungen, wie zuckende Blitze u. s. w., aufweisen, kommen dort in Masse vor, allem keine Spur irgend welcher Geräthe, welche auf die curiosen Funde Licht werfen könnten. Wir stehen da vor einem Geheimniß, deren der Südwesten unseres Landes so viele irgt. Die Vollendung der Tehuautepec Cisendahn. Auf dem Weae der Civilisation haben unsere südlichen Nachbarn, die Mexikaner, einen neuen, denkwürdigen Markstein erreicht: die TehuantepecBahn, welche Coatzacoalcos am Golf von Mexiko mit Salkna Cruz am Stillen Ocean verbindet, ist vollendet und der erste Zug ist über die ganze Strecke gelaufen. Die Bahn hat eine Lange von 192 englischen Meilen und fahrplanmäßig soll diese Entfernung in 12 Stunden zurückgelegt werden, während der erste Zug, der außer den Beamten der Regierung, der größeren Städte und Ingenieuren, nur geladene Gäste beförderte, dfc Fahrt in 10 Stunden 20 Minuten, einschließlich eines Aufenthaltes von 1 Stunde 40 Minuten machte. Die Eisenbahn, welche in dem internationalen Verkehrswege ein höchst wichtiges Glied bildet, ist sowohl für den Personenwie für den Güterverkehr auf das Reichste und Zweckmäßigste ausgestattet worden. Präsident Diaz hat in einer Botschaft, welche er vor beiden Häusern des mexikanischen Congreß verlas, die Wichtigkeit der neuen Eisenbahnverbindung mit Recht hervorgehoben und erwartet von ihrer Erösfnung einen bedeutenden Aufschwung in, der Entwickelung des Isthmus von Tehuantepec. Ohne. Zweifel werden sich sowohl die Kaufleute von Mobile, New Orleans und Galoeston, sowie von Tampico und Vera Cruz dieser Linie bedienen, um ihre Waaren nach den Städten an der Küste des Stillen OceanA zu senden. Der Bau der Tehuant?pec-Eisen-bahn hat ungeheure Summen verschlungen und zwar sollen die von der mexikanischen Regierung gewährten Subsidien sich auf mehr als 20 Millionen Dollar belaufen haben. Der erste Contrakt für den Bau der Bahn wurde vor 16 Jahren mit einem Amerikaner abgeschlossen, welcher jedoch seinen Verpflichtungen nicht nachkam. Diesem folgte ein Mexikaner, welcher das Unternehmen als über seine Kräfte gehend, aufgab. Der dritte Contraktor war ein englischer Unternehmer, welcher durch den Tod vor Vollendung des Werkes . abberufen wurde und nach dessen Hinscheiden ein Syndikat englischer wie amerikanischer Kapitalisten das Unternehmen in die Hand nahm. Dieses Syndikat hat endlich den Bau vollendet. Mit der Vollendung der Bahn haben die Ausgaben der mexikanischen Regierulig freilich noch nicht ihr Ende erreicht. Lektere hat sich nämlich vertragsmäßig zur Construktion von Hafenanlagen bei Coatzacoalcos, dem nördlichen .Terminus der Linie, verpflichtet, damit, die Verladung der Waaren aus denSchissen direkt in die Eisenbahnwagen erfolgen kann. Diese Anlagen, an deren Herstellung schon drei Jahre gearbeitet wird, werden einen weiteren Kostenaufwand von $4,500,000 verursachen und erst nach ihrer Vollendung wird der transcontinentale GUterverkehr ohne Hindernisse vor sich gehen können. Nicht ohne Interesse scheint bei Gelegenheit der Vollendung der Tehuan-tepec-Eisenbahn ein historischer Rückblick. ' Schon vor 375 Jahren erkannte der spanische Eroberer Cortez die Wichtigkeit einer. Verkehrsstraße zwischen dem Golf von Mexiko und dem Stillen Ocean und ließ.mit Rückficht auf Etablirung einer solchen, den Isthmus erforschen. Allein die Schwierigkeiten erwiesen sich als zu groß und Cortez sah sich genöthigt, seinen Plan fallen zu lassen. . Wahrend des letzten halben Jahrhunderts wurden zahlreiche Projekte entworfen, drei auf eine Verbindung' der beiden Meere durch einen Schienenweg hinzielten, allein alle Pläne wurden als unausführbar verworfen. Erst vor 16 Jahren lieö ein New Yorker die ersten 'Spatenstiche an der transcontinentalen Eisenbahn thun, deren Vol lendung nicht zu den geringsten Verdiensten des Präsidenten Diiz.zu z'ählen ist. .. j,:;' '' z:
2luö eigener (?rfal)rung.
Die Ausstattung schafft man nur einmal an, da kommt es auf eine Extraausgabe nicht an," sagte meine liebe Mutter, als sie vor einer Reihe von Jahren mit fürsorgender Güte meinen Hausstand einrichtete. Und wie freute ich mich über die semen Stickereien, die schönen Spitzen und die kunstvolle Näharbeit, mit der meine Wäsche verziert wurde! Ich dachie nicht weiter, als an den Stolz, mit dem ich meinen Freundinnen meinen Wascheschrank zeigen wurde mit den buntgestickten Gedecken und den sauberen Wäschestücken. Heute nach 15 Jahren denke ich werter und. anders. Ich meine, es könnte vielleicht mancher Braut von Nutzen sein, wenn sie einmal hört, was Jemand aus wirklich eigensterErfahrung über die Anschaffung der Ausstattungen denkt. Hatte mir der Herr statt meiner fünf frischen Buben fünf Töchter gegeben oder wenigstens eine Schwester zu den Brüdern dazu, so würde ich ganz gewiß, wenn die Ausstattungssrage an mich heranträte, nicht sprechen wie meine selige Mutter, sondern statt dessen sagen: Nur niemals über seine Verhältnisse gehen, gerade in diesem Fall!" Die Eltern fühlen die vermehrte Ausgabe dabei vielleicht nicht, aber die Tochter trägt schwer an dem Luxus, mit dem zu zärtliche Liebe sie umgab. Fältchen, Plissee, Stickereien, Spi tzenbesatz sind sehr schön, sobald man in der Lage ist, sich eine Jungfer halten zu können oder eine Plätterin zu beschäftigen. Ein Mädchen für Alles" versteht aber in den seltensten Fällen mit solchen eleganten Sachen umzugehen, und welche Arbeit ist es für eine junge Frau, sich alle diese mühsamen Sachen selbst wieder herzustellen! Ist solche Wäsche obendrein nicht gut geplättet, so sieht sie tausendmal schlechter aus als einfache Wäsche mit einem gut genähten Saum. Ebenso ist es mit den bunten Tafeltüchern und Servietten. Sobald sie nicht richtig behandelt werden, sehen sie unan sehnlich aus und verlieren die Farbe. Ich finde es nicht vornehm und auch nicht schön, wenn ich bemerke, daß die Wirthin zede Bewegung ihrerGaste mit Glas und Tasse ängstlich verfolgt. Das berührt die Gäste allzu peinlich. Wer die Mittel hat, seine Ausstattung bald zu erneuern, oder sie erfahrenen, geschickten Händen zur Behandlung überlassen kann, mag-sich Luxus und Mode, gestatten. Wer sich aber für mittlere Verhältnisse einzurichten hat, der glaube den . Erfahrungen einer Hausfrau, die erleichtert ausathmete, als die letzten Spitzen wegen schlechter Behandlung endlich von ihrer Wasche verschwunden waren. - Vom Jnlande. Bodenlose F r echh e i t' e n k. wickelten kürzlich Diebe am hellen Nachmittage in Minneapolis. Wäl rend die Insassen eines Hauses für ti nigeStunden ausgegangen waren, fuhr ein Wagen vor und die Diebe öffneten die Hausthür mit einem Nachschlüssel, luden Möbel und allerhand Hausge räth im Werthe von $500 auf den Wagen und fuhren davon. Eine ziemlich originelle Notiz enthielt neulich der Reporter" in Wellsville. N. g. Sie lautete: An wen es angeht: Ich gebe hiermit bekannt, daß ich jede Person in Wellsville oder Alleghany County, die mir Spiritussen verkauft oder schenkt, gerichtlich belangen, und zur vollen Verantwortung ziehen werde. William Macbeth Die älteste katholische Kirche in den Neuengland - Staaten befindet sich zu Damariscotta Mills. Me. Sie wurde vor' mehr als 100 Jahren gebaut. Die Kirche wird noch für religiöse Zwecke monatlich einmal an einem Sonntage benutzt. Ihr Inneres ist decorirt und ausgestattet wie ein Malerzimmer. Jbren Entschluß, für höhere Löhne und Abschaffung des Zielsystems die Arbeit niederzulegen, haben die Hemdenmacher zur Ausführung gebracht. In sämmtlichen Fabriken und Schwitz-Shops von New Kork, Brooklyn, Vrownsville, Centerville und Carmel, wo Hemden angefertigt werden, stehen jetzt die Maschinen still und die Arbeiter und Arbeiterinnen lassen sich dort nicht sehen. Unter d er Anschuldigung, aus einem Hotel in Fort Hamilton einen Papagei gestohlen zu haben, erschienen kürzlich zwei Männer vor einem Friedensrichter in Bay Ridge, L. I. Der Vogel befand sich im Gerichtssaal und rief, als ein Angestellter des Hotels bezeugt hatte, daß er die beiden Männer mit einem Bündel in d.er Hand das Gebäude verlassen sah und unmittelbar darauf entdeckte, daß der Papagei verschwunden war, mehrmals Du lügst.- Nachdem der Richter seine Fassung wieder erlangt hatte, sprach er die Beschuldigten wegen mangelnder Beweise frei. Der Hotelbesitzer erhielt jedoch seinen Vogel zurück. Reichen Herbst meldet man dieses Jahr aus Topeka, Kan. Die Rebstöcks sind daselbst so. dicht und schwer mit Trauben behängen, daß die Weinzüchter, Brenner und Kräme? genöthigt sind, ihre Weinkeller zu vergrößern und neue Weinfässer einzulegen, um den diesjährigen Wein zu ber gen. Farmer, welche ein bis mehrere Acker, Weinanlagen besitzen, kaufen alle die leeren Schnapsfässer auf, um den Vorrath Trauben in Wein zu pressen. Die Sitte,' daß man den Besuchern aus den Farmen einen guten selbstgezogenen Wem" vorsetzt, anstatt den früheren Obstwein, verbreitet sich immer mehr. Gefährliche Brandwunden durch eine Cigarre trug dieser Tage die zehnjährige Tochter eines stausmannes in Saginaw. Mich., davon. Sie spielte mit anderen Kindem und zeigte ihnen, wie man aus Kleeblättern eine Cigarre drehen kann. Dann steckte sie die -Cigarre an-und während ,sie xguchte, entblätterte sich das'-Din.
trennende Stücke blieben am Kk:de der Kleinen hängen und im Nu stand sie in hellen Flammen. Bis die erschreckten Kinder Hilfe herbeigeholt hatten, waren dem Mädchen inzwischen die Kleider buchstäblich vom Leibe ge-
brannt. Die Haut siel am ganzen Körper wie Zunder ab und obgleich der Kleinen die schnellste ärztliche Hilfe zu Theil wurde, ist eine Wiederherstcllung so gut wie ausgeschlossen. Etwa 100 Frauenrechtlerinnen in Topeka, Kan., sind entschlossen, eine Reform in der weiblichen 5tteidertracht einzuführen. Mit Dr. Eva Harding und Dr. Agnes Haviland haben sie eine Vereinbarung getroffen, rn Wort und Schrift für die Neuerung Propaganda zu machen. Das zukünftige Extenor der Damen in opela wird sich aus türkischen Beinkleidern, die theilweise durch einen Rock bedeckt werden, und einer Blouse, die lose oder eng getragen werden kann, zusammensetzen. Die Reformlerinnen sind bereit, das persönliche Opfer zu bringen, die neue Tracht bei dem Publikum im Allgemeinen zur Anerkennung zu bringen. Unter den ZwischendecksPassagieren des dieser Tage aus Hambürg in New Aork eingetroffcnen Dampfers Riigla" befand sich ein junges deutsches Ehepaar, das die allgemeine Ausmerksamkeit aus sich lenkte, nicht etwa, weil der jugendliche Ehemann die Soldatenmütze noch nicht abgelegt hat, sondern weil das Paar eine ganz rührende Herzensgeschichte zu erzählen hatte. In der kleinen Stadt Rössel in Ostpreußen haben sowohl Lomse Sörge wie ihr gegenwärtiger Gatte Karl Ratke als Kinder einfacher Baueröleute das Licht der Welt erblickt. Als Nachbarskinder haben beide zu sammen zuerst die Gänse der Stadtbewohner gehütet, bis sie dann zu Kuhhirten avanoirten. Die Freude dieses zwanglosen Umhertummelns auf der Stoppel hatte aber, wie Alles auf dieser unvollkommenen Welt, ihr Ende, Karl mußte als herangewachsener Bursche an den Pflug und auch Lieschen mußte harte Arbeit lernen. Was die Beiden sich aber am letzten Tage ihrer Hüterzeit gelobt hatten, ahnte Niemand, und erst als Karl vor drei Jahren den Rock des Kaisers anziehen mußte und die Scheidungsstunde schlug, erklärte Lieschen, sie könne es ohne ihren Karl auf dem einsamen Bauernhose nicht mehr, ertragen und wolle ebenfalls fort und zwar nach dem gelobten Lande Amerika. So schnürte denn Lieschen ebenfalls ihr Bündel, kam vor nunmehr drei Jahren zu einem in Scranton. Pa.. lebenden Onkel und bald fand sich dort für sie eine lohnende Stelle, die so manchen schönen SparPfennig abwarf, der natürlich für die Aussteuer aufgehoben wurde. Vor drei Monaten lief ercdlicb die Nachricht ein, daß Karl den bunten Rock wieder ablegen dürfte, und nun machte sich Lieschen auf den Weg nach der alten Heimath, um sich von ihrem Karl an den Altar führen zu lassen und dort, wo. ihre Wiege gestanden, einen HauSstand zu gründen. Aber das Land der Freiheit hatte es Lieschen angethan, zumal man sie im Dorfe ob ihrer städtischen Kleidung jetzt die stolze Liese". l nannte, und so beschloß das junge . r tvii Paar, gewelniam ox ayil uoer oen Ocean anzutreten. Als Lieschen nun gestern, nachdem sie auf Ellis Island ihre Geschichte erzählt hatte, mit ihrem Eheliebsten Arm in Arm durch den Jittery - Park ging und die Passanten sich nach der roth-verbrämtew Mütze umsahen, da war sie. stolz auf ihren Keil Bom AnSlande. In letzter Zeit häuften sich in Londoner Blättern die Klagen über brutales und rücksichtsloses Vorgehen mancher Polizeibeamtenz flugs hat sich nun ein Verein zum Schutze des Publikums gegen die Polizei" gebildet. Seine Aufgabe sieht er (wie er in einem Manifest die Welt belehr!) in dem löblichen Bestreben, die Polizei von Flegeln zu- säubern, von hitzigen und kleinlichen Kerlen,. die einen ruhigen Bürger auf die kleinste Veranlassung hin mitnehmen" und dann des anderen Tages beschwören, daß er besoffen war und groben Unsug verübte. Ganz wie bei uns! In London verschied einer der ältesten Officiere der britischen Marine, Admiral Sir Edward Jnglesield. Derselbe trat 1832 in die Marine ein vad gehörte ihr mehr als fünfzig Jahre lang an. Dem weiteren Publikum wurde er als Führer mehrerer Polarexpeditionen wohlbekannt. Ende der vierziger Jahre wurde er in der Jacht Jsabel" ausgeschickt, um das Schicksal Franklin's zu erforschen, und wenn er auch diesen Zweck Nicht erreichte, so war seineFahrt doch insofern recht erfolgreich, als er eine Küstenstrecke . von 800 Meilen Länge entdeckte. 1853 wurde Jnglefield mit drei Schiffen zur Rettung der Belcher-Expedition ausgesandt, die er denn auch im folgenden Jahre glücklich nach England zurückbrachte. Für diese Leistungen erhielt Jnglesield die goldene und die arktische Medaille der Londoner Geographischen Gesellschaft. Wie die. preußische Garde marschirt, d. h. mit welchem Schrittmaße, davon haben die Wenigsten einen richtigen Begriff. Einen ungefähren Maßstab hierfür bieten NUN die be! der letzten Parade mit der Fahnencompagnie in Berlin gesehenen langen, blauen Kinder" des Kaisers. die'Potsdamer Leiöcompagnie des Ersten Garderegiments zu Fuß, deren Hauptmann Plüskow iiber 7 Fuß mißt.. Die Riesen schreiten nämlich derart aus, daß sie mit 93 Schritt 323 Fuß 1 Zoll zurücklegen. Und dabei ist das ihr gewöhnlicher Marschschritt. Wenn sie dagegen im Geschwindschritt Marschiren, durchmessen sie 3280 ?uß 10 Zoll (0.62 Meile) in kaum 6 bis 7 Minuten. Zwar können an diese Leistungen selbst die übrigen Garderegimenter nicht ganz hinanreichen sehr weit jedoch bleiben sie hinter v r.rc. itv i jjcuicux inujt tmuu, uuv uuiuciu
Dr. August Ikcenig's Ottlnöurger Cropen-D das große deutsche BlutrcinizungZniittel gegen Vlulkxanlhcitcn, Unverdaulichlcit, Magenlcidcn, LcSkrleidkn, Dyspepsie, Uedelkeit, Kopfweh, Schwindel, Billofe Ansalle.
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iraj Die GardeZager und -Stützen kommen ihnen sehr nahe, hauptsächlich durch das schnelle Tempo, in dem sie marschiren. Sie erreichen mit diesem eine Geschwindigkeit von durchschnittlich 3280 Fuß in 8 Minuten und das mit vollständig kriegsmäßiger Ausrüstung. Von den größeren FelddienstÜbungen, welche stets vor dem großen Herbstmanöver stattzufinden pflegen, haben auch die Gardejäger im Verhältniß zu anderen Truppentheilen die weitesten und schnellsten Märsche ausgeführt, derart, daß sie bei stets zwei, drei, ja vier solcher Trainirm'ärsche während einer Woche einen Weg von 18 1-2 englischen Meilen zurücklegten. Die Geschichte einer Ehe wird in demJnseratentheile des Schöneberger Wochenblatt" in folgenden Annoncen erzählt: Der Herr Landes-Direktions-Sekretär Geelhaar, leider noch mein Ehemann, erließ im gestrigen Wochenblatt eine Warnung. In ähnlich anständiger Weise zu versahren, halte ich unter meiner Würde und auch für überflüssig, da die saubere Behandlung, die mir der Herr S.-L. zu Theil werden ließ, öffentliches Gelzeimniß ist. Das maßgebende Urtheil wird das Gericht fällen. Helene Geelhaar, geb. Heyl." Im Anschluß hieran kann ich nur erwidern, daß gerade die mir von meiner Ehefrau zu Theil gewordene Behandlung in 'zahlreichen Fällen derart brutal gewesen, daß es das tiefste Mitleiden derDienstmädchen und anderer bei uns imHause verkehrenden Personen erregt hat. Geelhaar. Erklärung. Meine Ehefrau Helene, geb. Heyl, hat, nachdem von Seiten ihres Vaters erst im Januar d. I. 650 Mark Schulden bezahlt sind, jetzt wiederum, während ihr Vater und ich verreist waren, trotzdem sie ihr reichliches Wirthschastsgeld bezog, außer einer Reihe' von Geschäftsschulden auch noch einen Baarbetrag von 100 Mark contrahirt, und zwar unter sehr bedenklichen Umständen. Ich kann keinen Pfennig dieser enormen Schuldenlast zahlen und würde etwaige an mich erzehende Klagen zunächst an anderer Stelle zur Sprache bringen. Meine hohe Dienstbehörde, welche von den bedauerlichen Vorgängen Kenntniß hat, wird mich in den bevorstehenden Processen aus das Energischste schützen. Geelhaar, Landes-Direktions-Sekretär." Ein entsetzliches Drama spielte sich in dem Hause Strehlenerstraße 20 zu Dresden ab.. Dort wohnte in der 4. Etage der verheirathete und mit fünf Kindern gesegnete Schneidergehilse Gustav Herold Roth, ein Mann in den vierziger Jahren, der schon zweimal in der Jrrenabtheilung des Siechenhauses untergebracht und erst vor circa 8 Wochen als wieder geheilt bezw. als gebessert entlassen worden war. Kurz darauf verschwand er aus Dresden, ohne daß seine Angehörigen eine Ahnung hatten, wohin er sich gewendet haben könne. Vor einigen Tagen tauchte er indeß bei den Seinen plötzlich Wieder auf und bemühte sich, Arbeit und Verdienst zu finden, was ihm indeß nicht gelang. Das zwischen den beiden Eheleuten obwaltende Verhältniß mag durch die aus der Arbeitslosigkeit des Mannes entspringende Noth sich immer ungünstiger gestaltet haben, kurz, als die Frau neulich früh von einer Besorgung zurückkehrte, fand sie die Thüre ' zu ihrer Wohnung von innen verschlossen und lrotz wiederholten Pochens keinen Eln laß. Im Begriffe, wieder fortzugehen. um die Intervention der Polizei in Anspruch zu nehmen, sah sie- sich auf der untersten Treppe plötzlich einem Wohlfahrtsbeamten gegenüber, der sie zur Umkehr veranlaßte. Das Entsetzliche war bereits geschehen. Auf der Straße lagen, vom eigenen Vater aus dem 4. Stock herabgestürzt, die drei Kindcr des Schneiders, ein Zwillingspaar t'Knaben) im Alter von drei Jalz ren und ein einjähriger Knabe, sowie der unglückliche Mann selbst. Der Letztere und zwei der Kinder waren sofort todt, während der eine Knabe des Zwillingspaares noch schwache Lebenszeichen von sich gab. Ein hilfsbereiter Dienstmann trug den zuckenden Korper des Letzteren schleunigst in die nahe Klinik des Herrn Hosrath Dr. Sprengel. wo das Kind nach Ablauf einer halben Stunde gleichfalls starb. Ein 16iahriger Sohn des Roth'schen EhePaares befand sich außer dem Hause auf Arbeit und ein 9jähriger Knabe in der Schule, als die grausige That geschab. Feine alte Weine finden Sie in bester Auswahl und jeder Sorte 6ei . Wein-Keller: No. 3S Süd Delaware Str. Billigsts Srsiss. Freie, prompte LSliefnun? naiZ ale LtadUheUe. Teltdbs 166,
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