Indiana Tribüne, Volume 18, Number 11, Indianapolis, Marion County, 29 September 1894 — Page 1
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Editorielles. Zum Sterben langweilig sind die Campagnereden der Republikaner und gleicherweise auch die der Demo-
kraten. Der alte Kohl, der vor Jahrzehnten gekocht, und seitdem Dutzend mal wieder aufgewärmt wurde, wird mit etwas künstlicher Sauce versehen und wieder servirt. Sie beschuldigen einander gegenseitig Schuld an den schlechten Zeiten zu haben, und dazu muß der Sündenbock Tarif herhalten. Nirgends, aber auch nirgends begegnet man der geringsten Sachkenntniß, dem geringsten Verständniß für die wirkliche Lage der Dinge, als bei dem jüngeren Element, das sich in den Städten der Volkspartei zugesellt hat. Dieses Element ist stark vom SozialismuS durchseht und versteht im Allgemeinen die herrschenden Zustände mit ziemlicher Klarheit zu beurtheilen. Die Plattitüden und Albernheiten der Campagneredner und der Campagnepresse sind kaum zum Aushalten. Wenn nur Einer dieser L:ute einmal auf einen wirklich neuen großen Gedanken käme. Aber sie haben nichts zu bieten, als dieselben Phrasen, welche sie seit Jahrzehnten ihren gläubigen Gemeinden gepredigt haben. Die Zeiterscheinungen find so eigenthümlich, so gleichartig in der ganzen zivilisirten Welt, daß man doch auf eine gleiche gemeinsame Ursache schließen muß, und sie sind so scharf hervorgetreten, daß eS gar nicht so schwer ist, auf diese gemeinsame Ursache zu kommen. Und doch bleiben die beiden alten Parteien dabei, einander lediglich ihre kleinen Sünden vorzuwerfen, und in diesen kleinen Sünven die Urache all der großen Uebel, an welchen die Gesellschaft leidet, zu suchen. Der Bauer geräth immer tiefer in Schulden, er kann von dem Ertrage einer Aecker nicht mehr existiren, der Preis der landwirthfchaftlichen Produkte wird immer niedriger, und je mehr der Boden hervorbringt, desto schlechter wird die Lage deS Bauern. Der Geschäftsmann klagt noch immer über schlechte Geschäfte. Die Zahl der Arbeitslosen wird nur langsam kleiner, die Löhne werden stetig heruntergedrückt, in manchen Fallen um ein Drittel und mehr, und die Noth ist im Wachsen. Streiks sind noch immer an der Tagesordnung, Streiks, welche. wie die der Kleider-, , Mäntel- und Hemdenmacher im Osten auö reiner Verzweiflung begonnen werden. AndereitS wachsen die Millionäre an Zahl und wachsen ihre Millisnen. Niesenvermögen bilden sich von Hunderten von Millionen. Die Früchte des Fleißes stießen zusammen in den Händen einiger Weniger und sammeln sich an zu Reichthümern, wie sie die Welt nie vorher gekannt hat. Und Angesichts solcher Zustände wagt man eS, dem Volke solche Lappalien vorzupredigen, wie hoher T.rif und niedriger Tarif. Ein BiSchen Zollzuschlag hier und ein BiSchen Zollabstreichung da, soll solche Zustände ändern, soll die Lage deS Volkes dauernd bessern, soll Glück undBehagen herbeiführen. Wir sehen, wie sich in Folge der trostlosen Lage Tausender, der aussichtslosen Zukunst Anderer, die Irrenhäuser füllen und die Zahl der Selbstmorde zunimmt und mit dem Bischen Zolltarif will man da? ändern. Man erstaunt weniger darüber, daß eS noch Leute giebt, welche solchen Quark ohne zu lächeln vortragen, als vielmehr, daß ihn noch Leuie im Ernste anhören. Aber eS regt sich im Volke. Die Zahl der Gläubigen, nimmt ab und verzweifelt suchen die Prediger deS alten orthodoxen politischen Glaubens nach Mitteln die Flüchtigen an ihre Fahnen zu fesseln. DaS Suchen ist vergeblich. Die Menge fängt-an kopfscheu und ungläubig zu werden. Sie glaubt nicht mehr an die alte Lehre, und eine neue können die Vertreter der alten Lehre nicht bieten, ohne sich selbst zu vernichten. So müssen sie denn zu ihrem Schmerz zusehen, wie daS Volk den neuen Propheten nachläuft, und sie könnenS nicht hindern. .- Drahtnachrichten Jnsanö. . Erfolgreicher Streik. Boston, 28 Sept. Die Erfolge
der Arbeiter der Schneiderbranche in ihrem Kampfe gegen die Kontraktoren schreiten fort. Heute Morgen unterzeichneten wieder fünf Contraktoren daS Uebereinkommen mit den Strei-
kern und stellten Sicherheit für dessen Durchführung. Am künftigen Mon tag werden die Kleiderarbeiter die Ar beit wieder aufnehmen, und man er wartet, daß heute Nachmittag und morgen sämmtliche Contraktoren auf den Vertrag eingehen werden. -- D i e Verhandlung endlich geschlossen. Chicago, 23. Sept. Die PlädoyerS im Prozeß gegen DebS u. A. wurden heute geschlossen. Rechtsan walt Irwin aus. St. Paul hielt die Schlußrede für die Vertheidigung und erklärte, die Gerüchte, daß die Eisenbahnbeamten für das Verbrennen der EisenbahnwaggonS während des StreikeS verantwortlich zu machen seien, würden gründlich untersucht werden. Den Beschluß machte eine Rede deS Anwalts Edwin Walker für die Staatsanwaltschaft, welche erst in der Nachmittagösihung zu Ende ging. Während dieser Rede fragte Herr Irwin, wie Präsident Cleveland zu dem Prozeß stehe und erhielt die Antwort, daß derselbe ihn indossire. Jack the Whipper". Ch i ca go, 23. Sept. Jack the Whipper" treibt hier seit Kurze sein Spiel und überfüllt mit Vorliebe Damen, welche am Abend auf Bichcles den Washington Park besuchen. Eine besondere Aversion scheint er gegen BloomerS zu haben, da er den 3nhaberinnen dieses Kleidungsstückes besonderS hart zusetzt. Gewöhnlich steht er hinter irgend einem Baume und stürzt sich mit einer Ruthe auf einsam herumstreifende Bicyclerinnen, denen er, wenn er sie erreicht, etliche H'.ebe versetzt. Die Park-Polizisten suchen vergeblich, ihn zu fangen. Friede im M a s si ll 0 n - D istrikt. Massillon, Ohio, 23. Septbr. H,ute Morgen nahmen die Minenarbeiter und Bergwerkbesitzer nach langer Berathung Resolutionen an, nach welchen der Lohnstreit zwischen den Gruben'-Arbeitern und Arbeitgebern deS Massillon-Distrikt einem lokalen Schiedsgericht auf Grund der Sektion 10 deS Ohioer Schiedsgerichts. Gesehes unterbreitet werden soll. Jede Partei ernennt dazu einen Vertreter, und diese beiden haben sich über ein drittes Mitglied zu einigen. Den Arbeitern der verschiedenen Minen wird empfohlen, sobald als möglich und spätestens am Dienstag die Arbeit vorläufig und bis zum Ergehen einer Entscheidung wieder aufzunehmen. Die Freude über die Beilegung deS Streiks ist allgemein, und die erfolgreiche Thätigkeit der Ttaatökommission wird allgemein anerkannt, da eS ihr in Zeit von einer Woche gelungen ist, eine ÄasiS für eine Einigung zu gewinnen. Wetteraussichten. Schönes Wetter heute Nacht; lokale Regengüsse und entschieden kälter Sonntag oder Sonntag Nacht. luölaud. Stadtkassirer begeht Selbstmord. Berlin, 27. Sept. AuS Franksurt a. M. wird gemeldet : Nachdem der Stadtkassirer Nischer die städtische Kasse um eine große Summe Geldes man sagt über eine Million bestohlen hat und der Diebstahl nicht länger zu verheimlichen war, hat er sich selbst entleibt. DeS Kaisers Erlaß beleidigt die Katholiken. London, 27. Sept. Die katholifche Presse und die katholische Bevölkerung soll nach einer Depesche höchst aufgebracht darüber sein, daß der Kaiser die Feier des :i00jährigen TodeStageö Gustav Adolph'S deö Helden deS 20jährigen Krieges, in den Schulen befohlen habe. Die Katholiken betrachten dies als eine Beleidigung der katholischen Bevölkerung Deutschlands. China und Japan. London, 28. Sept. Nach einer Depesche auS Shanghai ist eS den 3a panesen gelungen, in die Mandschurei
einzudringen und sie rücken auf die Hauptstadt Mukden zu. Es wird auch behauptet, daß ein Kampf zwischen Japanesen und Chinesen bei einer Stadt zwischen Mukoen und der Grenze stattgefunden hat. DaS Engagement soll mit einem entschiedenen Sieg der Japanesen geendet haben, welche, wie eS. heißt, sich der Stellung der chinesischen Truppen bemächt'gten. Einzelheiten der Schlacht werden nicht gegeben und die Chinesen in Shanghai bestreiten die Richtigkeit der Nachricht.
- Der russisch eKaiser in prekärerLage. L 0 n d 0 n, 29. Sept. Eine Depesche der Times" aus Petersburg sagt, der Zustand des Czaren habe sich bedeutend verschlechtert. Die Entzündung der Nieren, an welcher er leidet, hat sich stark gesteigert, und der Athem deS Leidenden geht seit Beginn der Woche etwaS schwer. Der berühmte Spezialist für innere Krankheiten, Professor Leyden, ist aus Berlin herbeigerufen. Er traf am Dienstag Abend in Spala ein. Der Kaiser scheint große Schmerzen zu leiden und ist sehr trübe gestimmt. Die Professoren Sacharjin und Leyden, welche in seiner Umgebung sind, wünschen den Kaiser so bald als möglich nach der Krim zu schicken, haben sich aber über das Risiko bei dieser langen Reise noch nicht einigen können. ES heißt in der Depesche weiter: So diel wir hier wissen, wo nichts über den Zustand deö Kaiser veröffentlicht werden darf, hat er Spala gestern nicht verlassen. Als er an der Influenza in Petersburg litt, wurden täglich BulletinS über alle Einzelheiten verössentlicht. Aber seltsamer Weise hat jetzt, wo der Kaiser in Polen erkrankt ist, nicht ein Wort über seinen Zustand gedruckt werden dürfen. Eine Depesche der Times auS Wien meint, man-glaube die Nierenkrankheit deS Czaren sei die Folge von Sorgen, Angst und Kummer. Bei der Besprechung der Wahrscheinlichkeit der Thronbesteigung des GroßsolgerS wird gesagt, eS sei traditionelle Etikette, daß der Thronerbe in Rußland sich von der Politik fern halte, und jeder russische Kaiser sei deshalb bei Beginn seiner Regierung darauf angewiesen, sich auf seine Berather zu verlassen. DieS ist eS, waS ganz Europa in Sorge verfetzt, zumal der Krieg zwischen China und Japan die Gelegenheit zu Complikationen bietet. Die Thatsache, daß Professor Leyden, der erste Spezialist für Gehirn- und Rückenmarksleiden, zugezogen worden ist, läßt es wahrscheinlich erscheinen, daß der Kaiser einen Schlagansall erlitten hat. Aufstand in China. L 0 n d 0 n, 28. Sept. Nach einer Depesche deS Chronicle" auS Wien wird auS St. Petersburg halbamtlich gemeldet, daß die russische Regierung Nachrichten über einen Ausstand gegen die mandschurische Dynastie erhalten hat. ES ist wahrscheinlich, daß große Erbitterung gegen die chinesische Obrigkeit wegen der chinesischen Niederlagen und wegen deS Mangels an Disciplin in der Armee herrscht. ES heißt weiter, die irregulären Truppen begingen die schändlichsten Ausschreitungen. Die chinesische Staatskasse ist leer und die Regierung ist schwerlich im Stande die im Felde stehenden Truppen zu versorgen. -Ht4 General-Agentur. Feuer-Verficherug, Collektion von Miethe, Geld an- und auözuleihen. Schisssscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschaftserhebungen. A. M e tz g t x GrundeigenthumSAgentur. Ergründet 1863. OSissönachriHten. Angekommen in : Philadelphia: Der Dampfer Teutonic" von Hamburg. Liverpool: Die Dampfer Campani" und Bovic" von New Aork, Jndiana" von Philadelphia. New Lork: Die Dampfer Lucania" von Liverpool, MaaSdam" von Rotterdam. Neapel: Wieland"' von New Sork. ' '
.'Belfast: Lord Lanödowne" von Baltimore. QueenStown: Campania" von New Jork.
Hiesiges. Ein Selbstmord. Jacob Hahn, der in einem Hinterhause hinter 212 Süd Missouri Str. wohnte, starb gestern Abend um 12 Uhr infolge von Selbstmord. Er schickte gestern Nachmittag einen 3ungen zur Droguenhandlung und ließ sich für 10 Cent Morphium holen. Er nahm die ganze Dosis zu sich und aß dann tüchtig zu Abend. Sodan legte er sich zur Ruhe und verfiel in einen bleiernen Schlaf, aus dem ihn Dr. Eisenbeiß nicht zum Bewußtsein bringen konnte. Um 12 Uhr starb er. Hahn war schon seit langer Zeit außer Arbeit und hatte in den letzten Tagen sich sehr niedergeschlagen und lebenöüberdrüssig gezeigt. Hahn wurde 25 Jahre alt, war verheirathet, hatte aber keine Kinder. Von Profession war er Teppichweber. Mozart Halle. Heute Abend echte TnrtelSuppe. Henry Victor. m ,, m VolizekgeriHt. Lee Mileö hatte sich wegen MißHandlung seiner Frau zu verantworten. Die Frau erzählte eine rührende Geschichte, wie sie von ihrem Gatten, der ein robuster, starker Geselle ist, seit 9 Monaten ohne UnterhaltSmittel gelassen ward und gezwungen war im Winter beim Commercial Club um Nahrungsmittel zu betteln. Wenn er etwas verdiente, so verthat er daS Geld mit einem Frauenzimmer, mit dem er zusammenwohnte, bis er vor 2 Wochen wieder zu seiner Frau zog und sich zuerst ganz nett schickte, biS er schließlich gestern die verhärmte grau mit Faustschlägen traktirte. StubbS diktirle dem Manne, und feine sonst so gutmüthigen Züge waren geröthet und von Unwillen verzogen, $50 Buße und 90 Tage Arbeitshaus ZU. Dennis Hall, der Clinton Ward mit einem dolchartigen Messer bedroht hatte, wird vorläufig auf zwei Monate nur in Hotel Anderson zu spreche sein. Joseph Ryan und ChaS. Leatherwood wurden wegen BettelnS zu je $5 Buße verknackt, und der Farbige, Daniel McAfee, erhielt 11 Tage Stubenarrest bei Anderson, weil er auf einen fahrenden Zug gesprungen war. Auch ein Weiberzank kam vor den Kadi. Dora MillS und Mary Kemp hatten einander weidlich den Haarschmuck zerzaust und letztere hatte sogar ein ganzes Bündel von .Strähnen in den Klauen ihrer Gegnerin gelassen. Darob erhob Mary ein Klagegeheul und ein Geschimpfe, daS schließlich zu beider Arretittung führte. Beide derurtheilte StubbS zu $5 Buße und den Kosten, die eine wegen Schlägerei, die andere wegen ruhestörenden LärmS. Seth EricS, ein junger Schwede, der die von Allen JenningS in der Nähe deö CircleS geleitete populistische Versammlung durch ungehöriges Benehmen gestört hatte, wurde deshalb zu $5 und wegen Trunkenheit zu einem gleichen Betrage nebst Kosten verurtheilt. Polizist Sullivan hatte Ericson verhaftet und soll ihn ohne Ursache mit seinem Knüppel bearbeitet haben, so daß 3. P. PopadopuloS, ein griechischer Obsthändler ihn darob zur Rede stellte. Darauf erklärte Sullivan auch diesen für seinen Arrestanten. Die Verhandlung gegen PopadopulaS wegen Behinderung eines Polizisten bei Ausübung seines AmteS wird nachsten Dienstag stattfinden. Der Angeklagte will Sullivan beim SicherheitSrath verklagen und ihm stehen viele Zeugen zur Seite. Fernere Verurtheilungen waren : 3. Thomas wegen Bettelei zu $5, Susan SterrickS wegen Ruhestörung zu $5, 3uliuS Cohen wegen NichtVersteuerung seine Pinschers zu tzl und Frank Moore wegen Trunkenheit und Schlagerei zu $10 Buße und den Kosten. m ,, m Rückfällige Trinker kurirt. Garantie daß Alkoholiömus, Opium- und Tabak - Krankheiten kurirt werden. Behandlung und Kost und Logis $75u Behandlung zu Hause zu reduzirten Raten. Das Coyway Institute, Dvight,3ll,
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