Indiana Tribüne, Volume 18, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1894 — Page 3

" Ä rZkjAsS.E:: -'-yL 5-TO . -Wf i V6 f& M J M JfvrJ IkJhi&K... cv:a'" .' v-A.

ISBcrbcu und Vergehen. !

Nom.an aus Teutschlands zungster bergan

genheit. Bon O.Elster.

Lft falsches Geld so gvt !rle Ech.'es? Droguist : Ich hab? wtr I7is!!i.'? vTr'-"' bader Salz, welches Girr so ''? Ui" ächte und mir die Häle fcftrr. Kunde : ?ut, dann nf!.:::. i " vy-i fischen davon, lucjm Ei? dafJ r:::.' Dollar-Note nehnie, die n:;r ;.;:;y bunden hat. Sie können üi:!!-.' j;.::?

Ihrer Kunden 9Ia11l.cn r.!st.';::r, y.y ebensogut ist wie eine echte ToIi:.r v'r; Moral : Kaust Irin !Ü::s:!ö cn.vi.-'u'r

oder W.N,kr. KZ izt ebeuis mc-ia

ßah

wie falsche ?el?. Die achten Prosnue ;rr. CarlSbad müssen die llr.t?vtf)iif. von ,Süh ner & Mendelsou Co.", JmpoUäre, New York, auf den: Halse einer jeden Flasche tragen. Preis per Flasche Salz $1.00. Große Flasche $1.50.

5ac.Motz2er&Co.

Erster Theil.

(Fortsetzung.) u!en wollen Sie für unsere jeige Lage verantwortlich machcn, HerrNittmeister?" fragte leichthin Premierlieutenant Stolenberg. Wen? Nun in erster Reihe unse ren Oberkommandirenden, den Generallieutenant von Arentsschildt, der nicht energisch genug den Vormarsch

nach Suden forcirt hat. Wetter noch einmal, wir hätten uns doch durch die

dünne Linie der Preußen durchschla-

gen können: Wir sind fast 2U,0UU Mann stark. In zweiter Linie mache

lch aber die Hnren Bayern und Hessen

verantwortlich. Wenn sie uns nu?

mit einer Brigade zu Hilfe gekommen wären, stände es besser um uns."

.Auch jetzt ist noch nicht alles verlo

Sa,pw,aM. k M S".n Hfi &5.."!Ä" ÄS

elnhtlmüStm und laptttirtm Bier, Ale Porter,

Mineralwasser, . ' i . .

Weln und bampagner

das Wort. Ich war. wie Sie mis

sen, gestern im Hauptquartier des Kö

nigs, man erwartete dort stündlich das

Eintreffen einer Depesche von Berlin, in der uns ein Waffenstillstand bewil

ligt wird. Vielleicht ist die Depesche

jetzt schon eingetroffen."

Hol' der Henker den Wasfenstill-

stand! Garantie binnen einem Jahre

nicht gegen Preußen zu fechten? Das

ist so gut. wle die Entwaffnung der

Armee! Lieber sollte man's aus einen

Kampf ankommen- lassen. Wir schla gen uns auch ohne die Hessen un.d Bay-

ern durch. ' Aber schnell muh gehan

delt werden, sonst geht alles zum Geier!"

Die Bayern sollen in energischem

Vormarsch begrissen sein sagte Her: von Stolzenberg. indem er einen Be cher heißen Kaffee schlürfte. Baye-

finden Sie in besterAuswahl und jeder Sorte Ä"?ille sollen bereits jenseits fa. Eisenach gesthen sein. Mag sein, mag auch nicht sein," ZS WWßS brummte der Rittmeister. .Aber

scharfen Auslug müssen wir halten." Er erbob fies), reckte seine kräitiae Ge-

No. 33 Süd Delaware Str. statt und schob sich die Säbelkoppel zu-

recht. Lieber Kalenberg. wandte

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'i f An. ,:?

Z

er sich dann an Willy, Sie müssen

nach Hennlngsleben ruten, um beim

Grafen Kielmannsegge nach neuen

Befehlen zu fragen.

Zu Befehl. Herr Rittmeister." ..Nehmen Sie einen Trompeter mit.

damit er, im Fall Sie zurückgehalten werden, mir Meldung bringen kann!"

3u Besehl!" In wenigen Minuten saß Willy im

Sattel und trabte, gefolgt von dem Trompeter, auf dem Feldwege dahin.

... t o.. welcher sich im Grunde des HerzbacheS Jeden Vormlttag feiner warmer Lunch dem höher gelegnen HenningsBesle Bedienung und vorzügltche ettan!i leben hinaufzog.

und Eiaanen. Es war ein prächtiger lsommer-

moraen. Wolkenlos wölbte sich der

Zermalmten und ganzen lichtblaue Himmel über der im . I . . ... v-

vö&ywuuc ufpiy lUUCUVCC JUUlipiUCl

und bunter Wiesen prangenden Gegend. Die Sonne konnte ihre volle

Kraft noch nicht entfalten. Wahrend der Nacht war reichlicherThau gefallen,

der fetzt wie tausend Demanttropfen an jedem Blatt, an jedem Hälmchen

blitzte und funkelte. Ein frischer, öst-

llcher Lufthauch verbrettete noch ange-

nehme Kuhle, die allerdings bald der brennendsten Sonnengluth weichen sollte.

In Lanaensalza und den umliegen-

den Ortschaften ertönten die Kirchen glocken. Feierlich, langsam zogen die

Getragenen metallischen lange über

die still und friedlich daliegende Land-schaft.

Willy hielt sein Pferd etwas an und

wandte sich an den Trompeter. Ist

denn heute Sonntag?" fragte er.

.Nein. Herr Lieutenant," entgegnete

der Trompeter. Es ist Mittwoch. Aber die preußische Regierung hat, wie

ich gestern erfahren habe, auf heute et nen allgemeinen Buk- und Bettag we

gen des bevorstehenden Krieges ange-

ordnet.

Willy ritt weiter. Ihm ward eö

seltsam weich um's Herz bei dem feier-

lichen Klanae der Glocken. Er war

mit heller Begeisterung in den Krieg

gezogen, den er sich so ganz anders gedacht batte: er hatte geträumt von

frischen, fröhlichen Reiterkämpfen aus grünem Rasen, von Kampf und Sieg, i ttft&v mW f?fr YiPT

. . . . - - . - . ' I UU 1 L JLULJllL IX ki.LT IU1V IW w v

rvvfj!i:t' Tr, 5h,,l. ich bin Glocken mahnten ihn daran, daß Mit V.WY&f ih anncr &vir juna. Cr I . .... . ... ' .. c' r x. o:w

faie, Äofua rn& fcufcltcn br. VLM amvs, Mir vem vslcg uu,

und Kummer, Blut und Wunden, Tod

und Verderben verbunden waren. Sie

mahnten ihn daran, wie viele Herzen

jetzt in banger Sorge um den Vater,

den Bruder, den Sohn, den Gellevten

k F. Theel,

? 31r., yüiiaipuia, v.

ü. ge. U'flft -pi-.list in Amerika der heilkN ..!. ta uujt ti btrüdnilkstei, erzl aller t 'iinz . inttl in der iniige rzt

t:x ziu tr u'.ij birl !,sk,ichn chulen (die Alte.

cic Jii. uns it ilii4frtüÜ4fltf) ftubirtt " : !ui üi tVuur S.'-efslp&tjujii derbindet. Qr :V&7. .tü'.i s?p!? Wfii'.:u, lUunb und . li. . i'Uian. Ie.tuti i n? ale folgen der

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bifl.?r. i'liuu'i'o- uuö a:n,t.ig K in iu u;; JbenU. .5rn:a z4 ti U Uyr.

armer aber ehrlicher

Jüngling.

Zrünf?cre litt ich an Slutvergiftunq mit all Vu f itdlic Aolaeii : ;B mich von Landärzten lm

iveiatlititn bedanveln, tut ui; mit M,reury und JobUl oi 'vtas anfüllten. b4 wie ein l'bendet ktippa:?s.ih. Meinorpr war ,ntusschlagund 'S,l bdeckl. ich hatt zwei.. Ttrictur Harnröhren vrarruj," nd li't an den folgender ldstd, iltetün uuö tat aU H?nung, ,e,nalö kurrirt ,u ' werven ankaeaeden. Memrei'.nd

Bari,.S gad mir tO um Dr. Theel. 131? Arch Ztr. Phi, ladlphia. P. zu tonwltiren. deriynuiid t'.tlt Anbete turivt

hat:?. Dr. Tdeel war der ei

,iqe "art der mich gründlich ersuchte ::nd sagte: ,.Ja, zt -frnb erbärmlich zugerichtet, tii chlimutste. da ch in S Wo

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ihn daran, daßDeutsche gegen Deutsche fechten sollten, dah hüben und drüben deutsche Herzen und deutsche Lippen um den Sie über deutsche Brüder

flehten. Unwillkürlich erinnerte er licy

der ernsten Worte des Do!tor..iÄrupe, die dieser vor Jahren zu ihm gespro

chen: Vergessen Sie nie. vag . Sie ein Deutscher sind! Vergessen Sie den

Traum jedes Deutschen Nicht, den Traum von deutscher Einigkeit!"

Von Lanaensalza und Merrleoen

herüber drangen Trompetensignale.

Die Glocken verstummten plötzlich.

Willy lachte bitter auf. Jene? raum es war eben ein Traum,

der nie verwirklicht werden - konnte.

Die deutsche Einigkeit lag gleich einem

zerrissenen, zersetzten Banner am

den: die deutsche Macht war zum

Svott- und Zerrbild geworden, und

tt deutsche Kaiserthron bestand nur

i , : m . c

In der V bantaste der Poelen. uny

Schwärmer.

Der iunae Offizier gad . seinem

Vserde die Svoren und sprengte die

Anhöhe hinauf, auf der Henningsleben

laa. Auf. der Chaussee, welche oo

nach Gotba fübrt. traf er den Oberst

lieutenant Graf Kielmannsegge .nevl:

dessen Adjutanten .und dem Rittmeister von Schnehen,' dem -Chef der bei dem e e. , i c -1 ti. i?! ..

ä'viic. ollvlirenoen 'irociicst mivu

?ron. Willy "meldete sich bei dem'Re 'gimentökommandeur. . Befehle will Rittmeister von Eirem?" fragte dieser lächelnd. Ja, mein lieber Herr Lieutenant, noch kann ich keine bestimmten Befehle geben. Wir bleiben eben ruhig in unsererStel lung und warten das Weitere ab. ES wird noch immer unterhandelt, und fo eben ist Oberstlieutenant Lüderitz von den KöniginHusaren hier durchgeritten, um den preußischen Kommandanten in Gotha zu fragen, ob noch keine Nachricht von Berlin eingetroffen sei.

Melden Sie das nur Ihrem Ches.

Sonst bleibt alles beim alten.

Willy grüßte und wollte sein Pserd

wenden, um wieder zurückzureiten, als

ein Dragoner in voller Karriere durch das Dorf preschte und seinen Braunen

mit scharfer Parade vor dem Grasen

Kielmannsegge anhielt.

WaS gibt's?" Meldung von der Feldwache am

westlichen Ausgange deZ Dorfes, daß der Feind im Wordringen begriffen

st. Unmöglich..." Jawohl, Herr Graf. Der Feind

marschirt auf der Gothaer Straße her

an.

Der Oberstlieutenant gab seinem

Pferde die Sporen und sprengte durch das Dorf nach der Feldwache. Rittmeiste? Schnehen, der Adjutant, Willy und die Dragoner folgten.

Der Offizier der Feldwache bestä

igte die erste Meldung. Von der

Höhe deö Dorfes aus konnte man deut

ich die Staubwolken bemerken, welche

die marschirende Truppe auf der

Straße aufwirbelte. Die Kolonne,

etwa zwei Bataillone, eine Schwadron eine Batterie stark, mußte die Avantgarde eines größeren Korps sein.

Oberstlieutenant Graf Kielmanns

egge entsandte seinen Adjutanten zum Hauptquartier. Dann gab er Befehl,

daß sich die Schwadronen seines Reg;? ments nach Langensalza aus die In

anteneposten zurückziehen sollten. Als Willy zu seiner Eskadron zu-

rückjagte, donnerten die ersten Kanonenschüsse durch die feierliche Stille, und die ersten preußischen Granaten

chluaen prasselnd und knatternd in die

Wipfel der hohen Pappeln an derLan gensalzaer Chaussee.-

Oberstlieutenant Lüderitz, den der

König nach Gotha entsandt hatte.

prenate zurück und theilte mit, daft

das Detachement des Generals Flies

n vollem Anmärsche auf ' Hennings-' eben begriffen sei. Graf Kielmanns-

egge zog Die reazis uno links oer

Straße, stehenden. Schwadronen seines Aegiments heran und trabte, mit ihnen nach Langensalza, wo sie von der de

eits entwickelten Infanterie des

Oberst von Strube aufgenommen

wurden. Zu gleicher Zeit entwickelten sich aber auch die preußischen Schützen-

inien und gingen unter stetem Feuer

gegen Langensalza vor. Oberst von Strube wollte den Kampf aufnehmen, indessen zeigte sich bald, daß auf preubischer Seite eine große Ueberlegenheit herrschte, und die hannoversche Jnfan-.

er, fowie die Cambndge-Dragoner

zogen sich unter fortwahrendem Feuer

nach Merzleben jenseit? der Unstrulh zurück.

Auf den Anhohen zwischen Thams-

brück, Merrleben un Nägelftedt ent

wickelte Generallieutenant von ArentS-

schildt die hannoversche Armee. Die

preußischen, Truppen blieben im steten Vormarsch, ein heftiges Feuerzefecht

entspann sich langS der Unstruty und

bei der Merzlebener Brücke; die han noversche Artillerie feuerte von gllnst!ger Stellung auf die Angreifer, die preußischen Batterieen fuhren auf den Anhöhen zwischen Langensalza und Merzleben 'aus und erwiderten das Feuer der hannöverschen Geschütze.

Der Bruderkamps hatte seinen An-

fang genommen, die Leidenschaften

waren entfesselt und forderten blutige Opfer. ! w :

Um Mittag stand der Kampf; nur

das Artilleriefeuer wüthete fort, während die preußischen Schützen versteckt im Grunde lagen und daS Feuergefecht

langsamer weiter führten, die nachru-

ckenden Verstärkungen erwartend. Gegen ein Uhr trafen diese ein, und der

Jnfanteriekamps entbrannte um di? Brücke von Merrseben wieder heftiger.

Die Cambridge-Dragoner hielten

seitwärts Merzlebens in. einer flachen Terrainfalte. Statt des mit dem

Yferde gestürzten Grafen Kielmanns-

egge hat Major host Hammerstein den Befehl deö Regiments übernommen.

Vor der 4. Eskadron hielte? Rittmeister von Einem und Lieutenant von Kalenberg, aufmerksam den Kampf ist der Niederung der Unstruth beobach-

tend. Ueber dg Regiment hinweg

feuerte die hannoversche Artillerie.

In diesem Augenblick sprengte ein

Generalstabsoffizier an den Major von

Hammerstern heran. Herr Major sollen mit dem Sieg!

ment die Unstruth überschreiten und den Feind in der rechten Flank an-

greifen!'' - . Von wem der Befehl?" Vom Brigadekommandeur Ober

pen de Bau?, der mit seiner Brigade über Merzleben zum Angriff vorgehen will, ' Dje -Brigade Bülow "greifh

nördlich von. uns. die Brigade Both mer südlich an."-

Gut gut! Werden eS den Preu

ßen schon besorgen. In Zügen linkS schwenkt Ma a arsch j

Tra-a ab . Die Trompeten schmetterten. Klir

rend und rasselnd ' setzten sich die

Schwadronen in Bewegung. ' Willy s -i. r.n w fi'.ez i.a 'v

uuiiiumuicur; mi ocn vrijf oes 00 belö und reckte sich im Sattel empor.

Endlich war der Augenbli? dkö ZMN pses gekommen! -

9. - .,

' Die. ganze Linie der hannöverschen

Armee war im Vorrücken ' begriffen

nachdem Generallieutenant vonVnts

schildt erkannt hatte, daß ihm nur eine

'-"'' "

.leine preuviilye. Aruppemnacyi gegen

uoer ttand. Die Unstruty' iiurde durchwatet, und über den sumpfigen Grund hinweg stürzten sich die Hannoveraner auf die Stellung der Preußen. Der erbittertste Kampf entfpann sich um ein Mühlengehöft, welches, an der Straße nach Langensalza liegend, die Brücke von Merzleben über die Unstruth vollständig beherrschte. Lange Zeit wogte der Kampf hin und her, auf beiden Seiten ward mit Heldenmuth gekämpft, und erst als die Preußen sich in ihrer linken Flanke von der Brigade Blllow, die von Thamsbrück her in das Gefecht eingriff, umgangen sahen, gaben sie das Gehöft auf und zogen sich unter dem Schutze der auf dem Jüdenhügel und dem Erbsberg haltenden Artillerie nach Langensalza und Henningsleben zurück. Langensalza wurde ebenfalls von den Hannoveranern nach heftigem Kampfe genommen. Mit Einnahme dieser Etellung und dem Eingreifen der Brigade Büloiö war dasGefecht gegen die Preußen entschieden, deren linker. Flügel jetzt vollständig geworfen wurde. Der

rechte Flügel, welcher den Erbsöerg und das davor liegende Bad und das

Badewäldchen besetzt hatte, mußte sich dem Rückzug anschließen. Die Han-

noveraner drangen so hitzig vor, dan

an manchen Stellen die preußische Artillerie gefährdet wurde. Sie mußte

daher ebenfalls so rasch wie m'öqlich

zurückgehen.

Die Cambridge-Dragoner hatten

versucht, die Unstruth gegenüber dem

schon erwahntenBadewaldchen zu über-

schreiten. In dem sumpfigen, von zahlreichen Hecken durchschnittenen Wiesenterrain trafen sie auf preusjische

Schützen, welche sysort das Feuer aus

die Dragoner eröffneten.

Plötzlich stockte das Feuer der preu-

ßischen Schützen; man hörte rufen:

Schießt nicht! Das sind die Unsri-

gen! Wie der preußischen sehr ahn-

liche Uniform der Dragoner hatte dieö

Mißverständniß hervorgebracht.

Das sumpfige Terrain verhinderte

eine Attacke und ein Ueberschreiten der

Unstruth. Die Dragoner bögen wie-

der ab und trabten nach Näzelstedt weiter, um hier den Fluß zu Passiren.

Willn. hatte den Ruf der Preußen:

Schießt nicht! Es sind die Unsrigen!" vernommen und war eigenthüm-

ich durch ihn berührt worden. Zum

erstenmal überkam ihn die Tmpsin-

pung mit zwi.ngen.der Gemalt, wie ent-

setzllch doch dieser Kamps Deutscher ge

gen Deutsche war. Schießt nicht!

Es sind die Unsrigen'.- Dieser Ruf

gellte ihm lange Zeit im Ohr. und selbst der immer heftiger werdende Kanonendonner vermochte - ihn nicht zu übertönen,

In Nägelstedt ließ Major von

Hammerstein die Pferde eine Viertelstunde verschnaufen. Die Thiere wur-

den' getränkt; mancher Dragoner

yeilte mit seinem Rosse das letzteStück

Brot,-das er vorher mit ein wenig Branntwein angefeuchtet hatte. Die

yart mitgenommenen Thiere kamen

durch diese kurze Erholung zu neuen Kräften, und in raschem Trabe ging ks jetzt über die nstruthbrllcke durch

daS - sumpfige Wiesenterrain die An Höhe hinauf.

Ein großartiges. Panorama bot sich

den Blicken 'der Reiter dar, als sie die Höhe von Jlleben' gewonnen halten.

Um Langensalza tobte' noch heftiger

Jnsanterlekampf, doch sah man schon

die langen Kolonnen und Schützenlinien der Preußen sich auf und neben

der Gothaer Chaussee zurückziehen.

Auch in dem Grunde der Unstruth

knatterte daS Jnfanteriefeuer, aber den

Kampf selbst verbargen die Bäume pnd die Anhöhen, Die Berge jenseits der Unstruth krönte die hannoversche

Artillerie, und verfolgte Mit Granaten und Kartätschkugeln die langsam und widerwillig zurückweichenden preußi-

schen Schützen. Die preußische Ar-

tillerie war von dem Jüdenhügel verschwunden und suchte weiter rückwärts

von neuem Stellung zu nehmen, um

den Rückzug der Infanterie zu decken.

Aus demDefilee von Merzleben debouchirte in diesem Augenblicke das prächtige Königin-Husarenregiment. . Im Galopp marschirte es auf, und setzte zur Attacke auf die weichende preußische

Infanterie an. Aber ihr Widerstand

war nicht gebrochen, die hannöverschen

Reiter wurden von emem Hage! von

Geschossen überschüttet. Sie schwenkten Kehrt und verschwanden hinter ei-

ner Terramfalte.

(gortsel)ung folgt.)

Ttcurft qtwne,

In den schll?)wertst'äti:n des B. St. Schifssbahofes zu Washington wird zur Zeit an. der Herstellung eines neuen, eigenartigen Geschützes gearbeitet, von welchem nicht nur von dem Erfinder, sondern von Artillerie- und Marine-Officieren Großes erwartet wird. Für dieses Geschütz die Hurst-Kanone sollen nämlich nicht nur die gewöhnlichen, mit Pulver geladenen Granaten, sondern auch Dynamitprojectile Verwendung finden können, welch letztere bisher nur als Mu Nition für pneumatische Kanonen .ge braucht werden konnten. Die Schieß versuche.' welche vor Kurzem mit pneumatischen Geschützen in Sandy Hook abgehalten wurden, sind zur Zufriedenheit ausgefallen, so weit die Tresfsicherheit und Zuverlässigkeit in Fraae .kam; ihr einziger Fehler besteht dann,' daß sie ihre . schrecklichen 'Projectile, die Ladüngen von 50 bis 500 Pfund Dynamit ' aufnehmen können. - nur auf derhältnißmägig kurze .Entfernungen zu schleudern vermögen. . Eine mit pneumatischen Geschützen ausgerüstete Batterie. könnte deshalb von den weittragenden Kanonen deS Feindes mit Leich-

tigkeit' kampfunfähig gemacht werden.

ehe die Dynamitbomben wirksam wur den.' Dagegen vermögen die Hurst

Kanonen, wenn dieselben sich bewähren, die Dynamit-Bomben aus weite Entsernüngenneün oder zehck Meilen, zu schleudernd." ' -; - -

den -gewöhnlichen ,VesaMen ist

der Druck am bedeutendsten tn dem Augenblick, wo das Geschoß zuerst in Bewegung gesetzt wird. Bei der HurstKanone wird das. Geschoß durch die Ezplosion von etwa 10 bis 15 Procent der Pulverladung in Bewegung gesetzt; dann ezplodirt dieHauptladung und gibt dem Geschoß die eigentliche Fluggeschwindigkeit. Die Hurst - Kanone jst eine Combination von einem achtzölligen Lauf und einer zehnz'ölligen Pulverkammer. Sie ist neun Fuß länger, als das gewöhnliche achtzöllige Geschütz, nämlich 36 Fuß., außerdem sind die Züge kürzer, da sie eine vollständige Drehung in zwölf Fuß machen, während das Verhältniß bei. den gewöhnlichen achtzölligen Geschützen 1 p. 16 ist.

Die Geschosse besteben aus vier Thei-

len. In dem Centrum der Patrone ist eine Stahlröhre- von 66 Zoll Länge und vier Zoll innerem Durchmesser, in

welche vorne das schmal zulaufende

Ende des Geschosses gelegt wird, wäh-

rend der dahinter befindliche! Raum

mit Pulver gefüllt wird. Das Projec-

til nebst Stahlröhre wird dann in eire Kupferhülse, die etwa ein Fuß dick

un) vier Fuß lang ist, gelegt. Zwischen die Kupferhlllse und den StahlCylinder kommt die zweite Pulverladung. Wenn das Geschoß, zum Abfeuern bereit, in der Kammer liegt, wird zunächst die geringere Ladung in den tahl - Cylinder entzündet, wod'rch das Geschoß eine Anfangsge schkludigkeit von 400 Fuß pro Secunde erhält; ist das Projectil in den Lauf eingetreten, so ezplodirt die Hauptladung, wodurch, wie man berechnet, dasselbe beim Verlassen des

Geschutzlaufes eine Anfangs - Fluageschwindiakeit von 2500 ??uk vro Se-

cunde. erhält. Das Gewicht des Pro

jectlls einesj gewöhnlichen achtzolligen

Geschützes beträgt 250 Pfund, die Pul-

Verladung 125 Pfund. Bei der Hurst-

Kanone wird man Geschosse des näm-

lichen Gewichts, aber eine Pulverla-

dung von 220 Pfund verwenden. Der Druck auf die Seitenwände eines acht-

zolllgen Geschützes bei- einer Ladung von 125 Pfund beträgt 16 bis 20 Tons per Quadratzoll, während eine 220pfündige! Ladung bei den' HurstKanonen nur einen Druck von weniger als 15 TonS erzeugt, während der Druck und die Fluggeschwindigkeit des

Geschosses beim Verlassen der Mundung bedeutender sein wird als bei den besten jetzt im Gebrauche befindlichen Geschützen des größten Kalibers.

Nichtsdestoweniger wird es möglich

sein. Geschosse, die mit Dynamit gefüllt sind, abzufeuern, ohne Gefahr der

vorzeitigen Ezplosion dieses Spreng-

stosses, weil der erste Anprall beim Abfeuern des Geschosses verhältnißmäßig gering ist.

Auf dem Schießplatze von Jndmn

Head am Potomac sollen im Laufe des Octoüer die ersten Schießversuche

mit der Hurst - Kanone gemacht wer-

den.

Merkwürdiger Nuszdaum.

Man kann gerade nicht sagen, daß

der pflanzliche Reichthum der HawaiiJnselnk ein besonders mannigfaltiger wäre, so wenig wie der thierische. Doch

hat die Hawaii sche Pflanzenwelt euu

ge interessante Kuriositäten aufzuwei-

sen, unter denen besonders die Kukm

oder Kerzen-Ruß" bis zum heutigen Tag die Bewunderung der Fremden

ist.

Ihren Namen verdankt sie dem Umstand, daß in alten Zeiten die Kerne-

dieser Nüsse an der Mittelrippe des Kokosnuß-Blättes auf gereiht und so als Fackeln ' benutzt wurden. Sobald die oberste Nuß abgebrannt war, entzündete sich die nächste, und so fort.

bis die ganze Fackel aufgebraucht

war.

Aber nicht nur zur Beleuchtung, sondern noch zu wer Menge anderer

Zwecke war und ist dieser Baum von

großem Nutzen für die Bewohner dieses so lange streitig gewesenen Inselreiches. Die Kerne sind ganz ungewöhnlich ölrkich. und dieses Oel ist auch vielfach beim Anstreichen von Häusern, wie auch als inneres Heilmittel für manche Krankheiten verwendet worden; es wird besonders als ein Mittel geschätzt. Frauen über die Geburtswehen hinwegzuhelfen. Die Nüsse sind, roh genossen, sehr schmackhaft; der Nnerfahrene aber, der mehr als zwei ' auf einmal genießt, macht die unangenehme Erfahrung, daß sie auch ein vorzügliches Brechmittel sind. Von den Eingeborenen werden sie mit Vorbliebe in Afche geröstet, dann nach Abnahme der Schalen zu einem Brei zerstoßen' und mit Salz und Pfeffer gemischt. Diese Mischung gilt für einen Leckerbissen und 'ist ein Appetit-Reizer ersten Ranges. Aus? der verbrannten - Schale der Nuß wird eine unzerstörbare Tinte bereitet, die auch zum Tättowiren benutzt wird; der scharfe Saft der grünen Hülse aber ist als Heilmittel für Halskrankheiten angesehen.' Die Rinde liefert ein werthvolles, auch gen.ießbares und heilkräftiges Harz, und aus dem Hqiz des Stammes werden Canoes gemacht Gegenwärtig wird die Nuß viel zur Herstellung von Schmucksachen, als Andenken für Fremde, ; benutzt. . O in gepfropfter Äpfel bäum be.i 'Monticello.. Florida, tragt

gleichzeitig Pfirsiche. Aepfel Birnen

und Qmtten, Auf dem Lande.

Lord:. Herrgott, ein .wüthender Bulle und kein Baum, in Sicht,' auf

welchen wir klettern könnten."' Amenkanerin: Wo ist denn 'Ihr Stammbäum?" Glühendes Gebet.

Tommy: Warum betest Du denn

so laut um Dinge, welche Du haben willst.. Der. liebe Gott ist nicht taub.7 evW!.. r i in

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in künstlerischer Ausstattung sowohl, wie in Ausführung und Arrangement, des großartigen Unternehmens, welches es behandelt, in jeder Weise würdig, ist unter dem Titel Unsere Welt.ausstellung" erschienen, und es ist unser Bestreben, dieses Werk allen unsern Lesern zugänglich zu machen. Zu diesem Zwecke haben wir mit den Verlegern einen Vertrag abgeschlossen, wonach wir das Vertriebsrecht diesesMerkcs erhalten, und um uns unseren Lesern erkenntlich zu zeigen, werden wir ihnen dieses wahrhaft prachtvolle Werk zu einem rein nominellen Preise zur Ver fügung stellen. ' Bei der großen Anzahl von Werken, welche die Eolumbische Ausstellung in Wort und Bild verherrlicht haben, war es schwer, dasselbe Thema in Wort und Ausstattung so zu behandeln, daß es den ungethciltcn Bcisall des Publikums finden mußte. Nur das Beste und Vorzuglichste, welches alle bisher gemachten Anstrengungen weit in den Schatten stellte, konnte einen derartigen Erfolg erzielen, und wir können mit gutem Gewissen behaupten, daß das unsern Lesern offerirte Prachtwcrk

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jedes andere derartige in englischer odcr deutscher Sprache erscheinende Werk an Kunstwerth ebenso weit übertrifft, wie ein Oelgemälde chi (Ihroino. Nur in Folge besonders günstiger Umstände wär es den Verlegern möglich, einen'derartigcn Erfolg zu erzielen. Zunächst gab ihnen der Kontrakt mit der Weltausstellungs-Behörde das ausschlicszliche Recht, die ofsiziellen Pbotoaphicn daS Höchste, was bis jetzt auf dem Gebiete der Photographie erreicht ist. und deren Zahl sich auf über !l5.W0 belauft direkt für dieses Werk zu benutzen, und die Aeprodultiouen dieser Photographien sind mit solch künstlerischem Verständniß hergestellt, daß jede Illustration ein Kunstwerk an sich ist. Was den Text des Werkes anbetrifft, so dient derselbe nicht, wie es nahezu bei allen andern derartigen Werken, z. V. den Portfolios je, der Fall ist. nur als Folio zu den Illustrationen, sondern ist eine sorgfältig durchgearbeitete Geschichte der Weltausstellung, welcher jedem wichtigen Momente des großen Unternehmens von den Vorbereitungsarbeiten bis zum Schluß dctaillirte Aufmerksamkeit widmet und welcher mit Hülse der Illustrationen ein außerordentlich anschanliches Vild dieser größten aller Ausstellungen des Jahrhunderts bietet. Ein Beweis für die genaue detaillirte Beschreibung alles Sehenswert hen liegt z. B. schon in dem Umstände, daß der jetzt weltberühmt gewordenen Midway Plaisance allein mehrere Hefte gewidmet sind. Es ist selbstverständlich, daß Druck und Papier, die mechanische Ausstattung des Werkes, im Einklang mit dem künstlerischen Inhalt gehalten ist, und das Beste ist, was für Geld zu haben war. Ein Umstand, der jedoch noch Erwähnung verdient, ist der, daß das große Format des Werkes (11x16 Zoll) die Illustrationen zur vollsten Geltung bringt. Die Deutsch-Amerikaner haben doppelte Ursache, stolz auf die großartige Eolumbische Weltausstellung zu sein, als Amerikaner sowohl, wie als Abkömmlinge des Landes, welches unter allen Nationen alö Sieger aus dem friedlichen Wettkampfe der Voller hervorging. Ein bhi bendes Andenken an die große hinter uns liegende Epoche ist in diesem Werke geschaffen, und wird dasselbe in jedem deutschen Heim ein gern gesehener Gast sein.

Das (ifsttinnite Merk enlsjiist 30 sMchijklllge Llestmiigen

mit folgendem Inhalt:

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1. 2. 3. 4. 5. . 7. 8. 9. 10. 11.

Vorgeschichte. Baukunst. Verwaltung? und Fischerei'Gebäude. Gartenbau und BergbauGebSude. Transportations und Zvrauen-Gebude. Elektrizitäts u. Landwirthschafts-Gebaude. Industrie-Palast. Maschinenhalle und Kunsthalle. Einweihung der Ausstellung. Vundesgebäude mit Nebenbauten (Colonnaden, Peristyle ?c.). Arena sür Vieh-Ausstellung, Bahnhöfe 2C

12. Forstwesen, Milchereigebäude, Antropologie. 13 15. Gebäude der einzelnen Staaten. 16. Das deutsche Hau? und Trupp's Gebäude. 17 19. Gebäude auswärtiger Staaten. 20. Hafenbauten, Wasserwege, Viking Schiff, Whaleoack-Dampfer u. s. w. 21. Das deutsche Dorf und Alt'Wien. 2227. Die Midway Plaisance. 26. Organisation und Classisizirung der stellungs-Objekte. 2936. Jnnen-Ansichten von Gebäuden und c schreibungvonAusstellungsobjcllcn.

c Jede Woche erscheint ein neues Heft. Nachbestellungen können zu jeder Zeit gemacht werden. Jede der obigen Lieferungen kann von dieser Osfice bezogen werden und zwar zu dcm 'm"tit Preise von

15 Cents im lest, der 7 Hefte für

$1.00.

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Nordwesten ist und fernerhin als die

Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird.

Bedenken Sie ferner daß die Wiö-

eonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze' erreicht als irgend eine andere

Lmle im Nordwesten, daß oer speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend

einer der anderen Linien.

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