Indiana Tribüne, Volume 18, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1894 — Page 2

FndZana Sxibttne.

J " . ! Erscheint Täglich und OonntagS. Die tSgliche.Tribä' kostet durch den Träge, .Illentl per oche, die EonntagTrib2ne- 5 lentt per l?oche. " Leide zusammen IS Tent odet U Cent perMonat. Per Po? ,gescht in Vor kuldiahlung Z5per Jahr. Osstce: No. 18 Süd Alalana Str. Indianapolis, Ind., 28 September '94 Die Eingeborenen von Lombok. Die NZedermetzelung eines Detachemnts holländischer Soldaten hat in derHeimath der unglücklichen Schlachtopfer der fanatischen Eingeborenen eine ziemlich starke Literatur über Lombok, sei es in Broschüren, sei es in Zeitungsartikeln, zu Tage gefördert. Einzelne. derselben geben merkwürdige Aufschlüsse über Sitten und Charakter der Balinesen, namentlich über ihre militärische Organisation. Ein indischer Militärarzt, Dr. Jacobs, hat Lombok vor etwa fünf Jahren besucht und seine Reise-Zrinnerungen später herausgegeben. Derselbe schätzt das balinesische Heer auf etwa 20.000 Mann, zu denen die Sassaks jedenfalls das Hauptcontigent liefern; dasselbe ist theils mit Snider-, theils mit Miniegewehren bewaffnet, und während der Abwesenheit von Dr. Jacobs hatte der Fürst aus Singapore 1000 Beaumontgewehre empfangen; ein Theil des Heeres ist aber nur mit Lanze und Kris (Dolch) bewaffnet; die Uniform besteht der Hauptsache nach aus einer rothen Weste ohne Aermel.weißer Kopfbedeckung und Sarongs welche zwischen den Beinen aufgeschlagen sind. Eigenthümlich ist die Gefechtsweise der Balinesen; der Kampf beginnt ebenso wie bei den Europäern mit dem Vorschieben von Tirailleurketten, wozu die besten Schützen verwandt werden; im offenen Feld ist das Heer in eine VorHut, ein Hauptcorps mit zwei Flügeln und eine Nachhut eingetheilt; die Standplätze der verschiedenen Corps werden durch die Sonnenschirme der Befehlshaber angegeben und diese haben also die Bedeutung der europäischen Standarten. Der Fürst, der sich stets im Centrum befindet, hat zwei größere. Sonnenschirme neben sich, selUn nimmt er persönlich am Kampfe theil; nur wenn es sich um Tod oder Leben oder um den Thron handelt, stürzt er sich, ganz weiß gekleidet, nachdem er vorher Frauen und Kinder erdolcht hat, in das Schlachtgewühl. Wenn die eigentliche Schlacht beginnt, bilden die Lanzenträger eine dichte, tiefe Masse, eine Art Phalanx, während die Schützen sich hinter ihre Linie zurückziehen; dann setzt öch die Masse zum Angriff in Bewegung, ihr voraus stürmen tanzend und schreiend einige Vorkämpfer, ganz weih gekleidet, die sich dem Tod geweiht haben und sich mit wüstem Ungestüm auf den Feind stürzen. Alle Augenzeugen versichern, daß diese Scenen selbst auf Europäer einen ungemein tiefen und die Eingeborenen manchmal erschütternden Eindruck machen. In den Feind umgehenden Bewegungen, in Angriffen von der Seite und Rücken scheinen eS die Balinesen zu großer Meisterschaft gebracht zu haben, während sie selbst flehen derartige Manöver stets auf der Hut sind, wiewohl sie von den gewöhnlichen Sicherheitsmaßregeln während des Marsches, von Aufstell:n von Feldwachen und Vorposten keinen Begriff haben. Für europäische Truppen gefährlich ist nur der mit Hinterladern bewaffnete Heerestheil. t Als die erste. Nachricht von der unbedingten' Unterwerfung des Fürsten nach Java gelangte, schrieb der Redacteur der Zeitung von Surabaja am 23. Juli folgende, beinahe prophetisch Hin gende Worte: Auffallen muh die au ßergewöhnliche Nachgiebigkeit.. mit der wir die Balinefen im Besitze ihrer Hinterlader lassen. Ich habe gar nicht die Absicht, eine Kritik darüber auszusprechen, daß man dieses Mal eine Maßregel nicht anwendet, welche man unter den obwaltendenUmständen sicher erwartet hatte, ich will mich auch auf ein Urtheil darüber, daß man alles so läßt, wie man es vorgefunden hat, nicht einlassen, es ist mir hier nur darum zu thun, jetzt, wo es noch nicht zu spät ist, die Aufmerksamkeit der maßgebenden Kreise auf meine Bemerkungen zu lenken, und dies kann vielleicht auch seinen Nutzen haben. Was die Vertheidigungsmittel der Balinesen betrifft, so sind die Dörfer. Kamponzs, die für sich selbst kleine Festungen bilden, außerordentlich geeignet, um auch einen europäischen Feind am Vordringen zu hindern; die Dörfer, deren Bevölkerung manchmal 000 Seelen beträgt, sind sehr unregelmäßiz gebaut und bestehen gewöhnlich aus kleinen Vierecken, von denen jedes mit einer etwa 3 Meter hohen Mauer umgeben ist, hinter der die Hütim, Ställe und Scheunen stehen. Hier kann natürlich nur Artillerie wirksam auftreten. Außer diesen natürlichen Befestigungen gebrauchen die Balinesen auch Feldverschanzungen, in deren Anläge sie eine ungemeine Fertigkeit haben; sie bilden in der Regel eine fortlaufende Linie, in der . die kleinern Werke etwas zurücktreten,. so daß. sie sich durch Kreuzfeuer unterstützen können; die Brüstwehr .ist aus Erde, Steinen oder Holz gemacht, vor derselben werden sPitzigePsahle aus hartem, gebranntem.'Ho'. mit der Spitze nach oben, in -den j Boden ' geschlagen ' oder auch sogenannte' Fußangeln gelegt.was die Annäherung der barfuß gehenden eingeborenenTruppen unmöglich macht. Hinter solchen Aerschanzungen wird, wie bei allen!. indischen ; Völkern, der europäische Feind abgewartet; derselbe eröffnet den Angriff gewöhnlich mit Artillerie, und wenn die Geschütze lange genug gesprochen haben, dann beginnt nach der Abgabe einiger Sal ven der Sturm; ist der Wall hoch.dann bedient' 'inan'.' sich der - mitaefübrten

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Sturmleitern, gewöhnlich aber erlle5tern die Soldaten die Brustwehren, indem sie einander unterstützen, und kommen dann in das Innere, wo Kugel und Bajonett das übrige thun müssen. Umgehende Bewegungen kom-

men selten vor, weil die Balmeien eine außerordentliche Geschicklichkeit haben, ihre Befestigungen an Moräste und tiefe Schluchten anzulehnen. Mas' den .aeaenwärtiaen Fürsten von Lombok sein voller Name ist Ratu Anak Agung Nguray arong 9sflm betrifft, denselben, der den unerhörten Verrath begangm hat. so wird er als ein .fahriger Wann mit stur achtunggebietendem Aeumn aesckildert: früher war er ein eifriger Hindu und vor einigen Jahren ließ er 2000 mobamedanische Sussaks von Henkershand sterben, neuerdings aber. seit er mit emer mohamedarnschenFrau verbeiratbet ist. soll er den Bekennern des Islam gegenüber freundlicher gesinnt sem, indem er z. . m vjitiia für seine mm Grabe des. Propheten wallfahrenden Unterthanen aus eigenen nrn!ii.f ' ! : ' C". C.C. ' : X. meinem einige glvtjl ,clvclgcil rillten ließ. Der, Fürst gilt fllr.einen der reichsten.' Machthaber- im' Archipel und r rt .1 : m .t, 4 A im:"!.. . 0U cmiüctjjuqcii, von ciiuu y jjüuwntn Kuldenbesiken' so iafi es ibin also später 'nicht schwer fallen: wird, eine irjtrrwi e... ?ecyi yoize ' jtr.icguiiyuuiguiig uuizubringen, sofern er , überhaupt mit dem Leben davonkommt. Der .-Kronprinz, der von dnnjederAndischen Regierung t?flrf der - scheinbaren 'Unterwerfung des Fürsten auf. den' Thron gesetzt wurde, V M . V rf C I . C . OtY . lou elil iqwaazers unoeoeuienoer mcann sein, der' völlständia ' untere, dem Einfluß von)Anak -Agung' Djilantik. dem Regenten von. Karang Assem aus Ball, stehe, denis elben, Ver die 1 zweideutige Rolle gespielt hat, fortwährend feine Unschuld betheuerte, aber von -den Niederländern als Feind behandelt wird. Die neuerdings vorgekommenen Schlächtereien unter den Sussaks, welche die Veranlassung zu der Erpedition gegeben haben, kommen auf Rechnung des Bastardsohnes des Fürsten, der sich der Auslieferung an General Vetter durch Selbstmord entzogen hat. Glücksfahrt nach See-Ltterpelzen Wohl niemals werden in Schifffah-rer-Kreisen die Sagen von geheimnißvollen Schäden, welche noch auf diese? und jener abgelegenen Insel über oder unter der Erde zu haben sein sollen, verschwinden, ebensowenig wie der Glaube an versunkenes, Gold und Edelgestein in gewissen Gegenden des Meeres selbst. Bei uns sind namentlich unter den Theerjacken" am Stillen Ocean solche Geschichten zur Zeit so zahlreich verbreitet, wie nur je, und finden immer wieder Abenteurer, welche bereit sind, zu ihrer Bewahrheitung Erpeditionen auszurüsten. Es sind nicht lauter todte Schätze, um die es sich dabei handelt, sondern auch werthvolle Thiere, welche da oder dort noch in märchenhafter Menge zu finden sein sollen. Schon seit vielen Jahren ist bei Robbenschlägern und Anderen, welche die Beringssee fahren, eine Sage von einem verlorenen Paradies" für die See-Otter-Jagd im Umlauf. Es wäre natürlich von gewaltigem Werth, wenn sich irgendwo noch eine nie von Menschen betretene Brutstätte dieser, immer seltener werdenden Thiere fände, welche das Bindeglied . zwischen Otter und Seehund bilden, und deren Pelz so hoch geschätzt wird, ja werthvoller ist, als .das Fell vieler Seehunde oder Robben. Jene Sage erzählt nun von einer entlegenen und selten von einem Men schen auch nur geschauten Insel weit draußen im Westen der Beringssee, westlich von den Aleuten-Jnseln, welche einen solchen Schatz bergen soll. Die ses geheimnißvolls jungfräuliche Riff, durch dessen Entdeckung und Ausbeu tung sich ein paar Menschen einen colossalen Reichthum erwerben könnten, vorausgesetzt, daß es eine thatsächliche Existenz hat, ist schon früher öfters eifrig gesucht worden. Schon manches Robbenfänger-Boo! hat eine Gluckssahrt nach der angeblichen Pelz-Bonanza-Jnsel gewagt, aber niemals hörte einer dieser Abenteurer die Wogen sich an jenen felsigen Gestaden brechen, welche auch fast völlig unzugänglich sein sollen. außer für den Muthigen, dem ja Alles in der Welt offensteht. Die Jnselsage verlor ihren Zauber nicht, und neuerdings kommt aus Alaska die Kunde, ' daß der kleine Schooner.Nellie Martins welcher gewöhnlich nachJuneau und den Prinz Williams-Sund fährt, für die Beförderung einer neuen Expedition nach der Insel der pelzigen Verheißung ausgerüstet worden und schon dorthin abgegangen sei. Obwohl die Teilnehmer btx Expedition sich sehr schweigsam über die Sache verhielten, konnte ihr Vorhaben doch nicht völlig verborgen bleiben. Die Nellie Martin" kam unlängst mit einem Cargo verschiedenartiger Peye von dem besagten Sund wo ein früherer Bürger Montanas Namens James. Biddle seit einiger Zeit mit großem Erfolg Schwarzfüchse züchtet in Juneau an und tauschte die Pelze für Lebensmittel und sonstige Schiffsbedürfnisse ein. Erst glaubte man, daS. Schiff, würde wieder nach jenem -Sund zurückkehren; aber die große Menge Lebensmittel, welche an Bord gebracht wurdeerweckte den Verdacht,' daß. irgend eine geheime Erpedition geplant 'sei. " Der. Capitän und Besitzer des kleinen Bootes, Henry .Oh lemü., wurde mit Fragen bestürmt, und obgleich er anfangs sehr zugeknöpft blieb, gab er am Tag vor der Abfahrt des Schooners zu, daß es sich um eine Ezpedition nach dem mysteriösen SeeotterParadies handle. Außer ihm selbst, sind nur noch der genannte James Liddle sowie ein gewisser Fred Hague an dem Unternehmen betheiligt. Capitän Ohlemütz ist ein sehr erfahren Seemann und nieinj.es mit

Allem, was er angrefft blutig ernst." Er glaubt an eine mündliche Tradi tion, die er vor mehreren Monaten aus dem Mu7.de eines alten russischen Seecapitäns in Kodiak vernahm, wonach vor mehr, als 100 Jahren ein

russischer Seefahrer wirklich die Insel gefunden und etwa 100 SeeotternPelze erbeutet haben soll; dieser Seebar aber soll gestorben sein, ohne das Geheimniß Jemandem zu verrathen. und niemals wieder soll ein menschliches Wesen die Stätte erreicht haben, welche m der Ueberlieferung als eine lange Reihe niedriger, zur Zeit der Hochfluth fast völlig unter Wasser beslndllcher Felsen beschrieben wird. Ob ein Klippenland, welches der im Jahre 1889 ertrunkene Capitän Murphy einst wahren einesSturmes fluch tlg geschaut haben will, etwas mit dieser Insel zu thun hat, muß vorerst dahingestellt bleiben. Capltak Ohle mütz's Rückkehr wird von Vielen mit großer Spannung erwartet.' Sklavenverkaus in ttairo. Ein Vorfall, der einige der einslußreichsten , und höchsten Persönlichkeiten der regierenden Klassen betrifft, erregt in, Kairo gewaltiges Aussehen. Niemand geringerer als Ali Pascha Scherif, der ebenso reiche wie früher mächtige Höfling, wurde mit einigen Genassen in Haft gesetzt unter der An klage, sechs Negermädchen, die in Wadai in die Hände der Sklavenhändler gefallen waren, erworben zu haben. Trotz feines Ableugnens wurde er vollständig überführt; der Kaufpreis für die Opfer hatte 20 egyptische Pfund (5100) für jedes Stück" betragen. Es gibt diese Verhaftung ein trauriges Beispiel für die Art, wie die hohen Egypter den Volksklassen im Gehörsam gegen die strengen und . ceregelten Gesetze der sich entwickelnden Cultur vorangehen; zugleich macht -da? unparteiische Eingreifen der ausfllhrenden Organe diesen letzteren alle Ehre. In dem Lande, wo der Backschisch noch so sehr blüht, wie in Egypten. ist das keineswegs selbstverstandlich. Ali Pascha, ein Muselmann erster Ordnung (Scherif bedeutet einen der unzähligen Nachkommen des Propheten), hat sich nun merkwürdigerweise als unter italienischem Schutze stehend legitimirt und gesucht, so der Haft sowie einer allzu strengen Verurtheilung zu entgehen. Es ist ihm dies nicht gelungen, und die Angelegenheit wird vor dem Kriegsgericht verhandelt, unter Beobachtung der in Europa üblichen Formen und in öffentlichem Verfahrens Durch einen Vertrag, den die britische Regierung mit der egyptifchen am 4. August 1877 abgeschlossen - hatte, verpflichtete sich der Khedive zur Unterdrllckung des Handels mit Sklaven; zu diesem Zwecke sollte er eine Verord nung zur strengen Bestrafung aller derjenigen erlassen, die sich irgendwie mit Sklavenhandel abgeben. Die Schuldigen sollen bestraft werden wie solche, die einen Diebstahl mit Mord begangen haben. Egypter sind vom Kriegsgericht, Ausländer von den Gerichten ihrer Heimath abzuurtheilen. Weitere Bestimmungen des Vertrages betreffen den Handel mit Sklaven zwischen Egypten und dem Auslande, daS gegenseitige Durchsuchungsrecht und das Recht der Beschlagnahme. Was den Sklavenhandel im Innern betrifft, so wird in dem Vertrag auf einen dazu gehörigen Khedivialerlaß hingewiesen, der den Sklavenhandel im eghptischen Gebiet von Alexandrien bis nach Assauan bis zum Jahre 1884 und im Sudan und in den übrigen Provinzen bis zum Jahre 1889 fortduldet. Die Strafe beträgt zwischen fünf Monaten und fünf Jahren Ge fängniß. Nach einem andern Erlaß werden die durch einen englischen Kreuzer auf einem Schiff v?rgefundenen Sklaven frei und entweder vor ine englische Behörde oder vor die Ortsbehörde gebracht, in welch' letzterem Falle die egyptische Regierung' für die Leute zu sorgen hat: Männer werden im häuslichen Dienst, im Ackerbau oder im Heere Verwendung finden, Weiber sind in Regierungsanstalten oder anständigen Häusern" unterzu-, bringen. Diese Bestimmung ließ vielen Mißbräuchen die Thüre offen, indem die Beamten sich die für frei erklärten Sklaven, gleichviel welches Geschlechtes, einfach aneigneten. Wurde in Berber der Durchgang eines' SklaVenschiffes angezeigt, so fingen es die Behörden in Assauan ab, um sich die Sklaven untereinander zu theilen; dann kamen die Weiber meist in die als anständige Häuser betrachteten öarems der Beamten. Gegenwärtig.wo in den Ländern am Obern Nil und im Gebiete des Congostaates mit allen Machtmitteln, worüber die Europäer daselbst verfüaen, den Sklavenjägern nachgestellt wird, meist mit gutem Erfolg, ist es auch nothwendig, daß den Sklavenjägern die Gelegenheit zum Absatz ihm Waare entzogen werde. Eine längere Duldung des seit 1889 in ganz Egypten verbotenen Sklavenhandels wäre ein Vergehen gegen die Brüsseler Anti-sklaverei-Akte. Das unter der Leitung des Obersten Karl Schäfer, eineS Luxemburgers, stehende AntisklavereiDepartement wird nun in den' antienglischen Blättern 'öeschuldigt, nicht den Sklavenhandel, sondern einzelne der englischen Herrschaft widerstrebende Persönlichkeiten treffen zu wollen. - Zu diesen gehören allerdugs die beiden angeklagten Paschas. . Indeß hat die Thatsache, daß jetzt zwei hochangesehene Paschas mit niedrigen Beduinen aus derselben Anklagebank sitzen, im Lande einen gewaltigen Eindruck gemacht. Es muß. sich nur ausweisen, ob das Antisklaverei-Departe-ment die nun einmal kräftig begonnene Aktion weiterführt, gegebenenfalls auch gegen solche Persönlichkeiten, dZe nicht im Rufe der Feindschaft gegen Engsand stehen. ' " ! Verlangt Mucho's Best Havanna Cigak," '

Deutscht Loeal'Nachrlchtett. Grstl,or,ogtiiun Lcsscn Bin gen. Die tägliche Sperrung des Bingerlochs zur Abend- undNacht- ., .. r c? . r

zeit ist aulgeyooen. oa sur vie ampsHevemaschine o lange nioyls zu iyun bleibt, bis die SlrombauverwaÄung durch Aufstellung eines Taucherschachtes wieder erneute Sprengungen von Gestein im Fahrwasser vornehmen läßt. Heppenheim. Mit der Erbauung eines städtischen Schlachthauses wird demnächst, trotz des Widerspruchs der Herren Metzger begonnen '.verden. Dasselbe wird in der Nähe des Bahn- - c 'ii.i i vi. ! yvses erriculci, nacucrm uiz uuiiljc m Betracht gekommenen Bauplätze verworfen wurden. Die Kosten sind auf rund 30.000 Mk. veranschlagt. Mainz. Dieser Tage durchstreifte eine Wiesbadener Gesellschast die Hechtsheimer Gemarkung, um Feld Hühner zu schießen. Leider versah sich ein bekannter Millionär und schoß statt der Feldhühner einen Zimmermann und dessen Frau an. Der unheimliche Schütze bat vielmals um Entschuld! gung und offerirte dann großmüthig eine Entschädigung von 20 Mark. Sauern. München. Bei dem Hauseinsturz in der Türkenstraße ist kein Menschenleben verloren gegangen, und wurde außer dem Zimmermann Poschenrieder von Benediktbeuren, dem der linke Fuß abgeschlagen und der linke Unterarm gebrochen wurde, Niemand verletzt. Die Trümmer des eingestürzten Neubaues sind noch nicht weggeräumt, so daß die Ursache des Unglücks noch unbekannt ist. B a m b e r g. Unter dem Verdachte, die Bauerstochter Maria Keck ermordet zu haben, wurde der Taglöhner Starklauf von Höfen verhaftet. Die Strafkammer verurtheilte drei Opferstockmarder. welche im Frühjahr d. I. die ganze Gegend unsicher gemacht hatten, zu empfindlichen Strafen: Georg Stöhr, der Rädelsführer, erhielt' vier Jahre Gefängniß. Nie. Sauer zwei Jahre zwei Monate Zuchthaus, August Delling ein Jahr ein Monat Zuchthaus und drei Jahre Ehrverlust nebst Stellung unter Polizeiaufsicht. E b e r s b e r g. Das Anwesen deS Engelbert Brandenberger brannte total nieder. Als muthmaßlicher Brandstifte? wurde ein Bruder des Brandenberger verhaftet. Eden loben. Das Vorkommen der Genickstarre ist hier ärztlich festgestellt worden. H a r b u r g. Die ledige, im 30. Lebensjahre stehende Therese Wiedenmann von Hoppingen wurde in der Nähe dieses Ortes todt aus der Wörnitz gezogen. Sie scheint freiwillig in den Tod gegangen zu sein. Hof. Der hiesige Kriegerverein hat die unangenehme Erfahrung machen müssen, daß seine Kasse ungetreuen Händen anvertraut war. Der Kassier Weber Johann Arzberger ist verhaftet worden. Die Kasse hat ein Manko von ca. 350 Mark, nach Prüfung der Bücher ergab sich ein Gesammtmanko von 900 Mark. Nürnberg. Seit einigen Monaten befindet sich dahier eine räthselhafte Persönlichkeit; es wurde nämlich ein Taubstummer aufgegriffen, der sich auch nicht durch das geringste Zeichen verständlich machen kann. Er ist weder des Lesens noch des Schreibens mächtig. Alle Bemühungen (Ausschreiben in den Polizeiblättern etc.) zur Feststellung der Persönlichkeit waren bis jetzt erfolglos. ' Roding. In Zell wurde einem ca. 12 Jahre alten Mädchen von einem Schafbocke der Bauch aufgeschlitzt, so daß die Gedärme herausdrangen, V?Urttnvers. Stuttgart. Nachdem die hintere Front des Königinbaues nunmehr vollständig gerüstfrei geworden ist, hat man. begonnen, das Innere der Eberhardskirche einer gründlichen Renovation , zu unterziehen. Zwei Einbrecher. Verwaltungskandidat Baptist Müller und Kaufmann Max Färber, welche bei Metzger Leitz in der Buchsenstraße ca. 1100 . Mark entwendeten und in Mühlhausen i. E. festgenommen , wurden,, sind von zwei dortigen Polizeibeamten hier eingeliefert worden. Von den 1100 Mark hatten sich die Gutedel feine Uhren mit Ketten, sowie elegante Garderobe etc. angeschafft, sodaß nur noch 200 Mark baar bei' ihnen vorgefunden wurden. Aalen. Während neulich Abends in Höfen eine Hochzeit in den unteren Räumen des Gasthofs zur Rose, dem Anton Feil gehörig, gefeiert wurde, brach auf der , Bühne Feuer aus, welches daS ganze Anwesen zerstörte. Eqlofs.- Der Schneidermeister Reischmann dahier, dessen Tochter Hebamme ist, entnahm dieser aus ihren Utensilien ein Fläschchen, 'wie. man vermuthet, um Tropfen gegen Unwohlsein zu nehmen. Unglücklicherweise erwischte derselbe jedoch Karbollösung und nahm hiervon ein. was seinen Tod nach kurzer, Zeit herbeiführte. E h i n g t n. Der verheirathete, 54 Jahre - alte Arbeiter Roman Geiger stürzte in einen CementmeHlkasten der hiesigen -Cementfabrik, in welchem er. da sofortige Hilfe nicht zur Stelle war, erstickte und nur als Leiche hervorgezogen werden konnte.. Evfendorf. Auf Wache hat sich der hier, einquartirte Unteroffizier Köhler, von' Widdern gebürtig, von der 8: Compagnie des württembergischen Infanterie-Regiments :No.' 122 mit. seinem. Dienstgewehr erschossen. Eßlingen. Der in der Ehnis straße. 3 .wohnhafte verheirathete Schuhmacher August Friedrich Häußermann ist im Neckar ertrunken. . . ' F e l l b a ch. ' Die Arbeiten an dem von 'der Gemeinde erworbenen Hause zur. Einrichtung 'einer, Filialapotheke, schreiten .rasch vorwärts. Die Filiale wurde. der Apotheke von Marggras in Waiblingen zugetheilt, die sich seither einer großen. Frequenz von hier zu erfreuen hatte. Mur.rhardt. Wegen mißlicher Vermogenöverhaltnisse und FamilienMiMketten machte, der MüblenbeNder

W. in Mchtenberg seinem Leben durch

Erhangen ein Ende. Nagold. Rcichsschullehrer Köbele von Kleinpopo weilt augenblicklich in seiner Vaterstadt Balingen. Derselbe hat sich kürzlich mit Frl. Christaller, der Schwester des Kameruner Lehrers, verlobt. KLbele hat einen längeren Urlaub erhalten. R e u t l i n g e n. In Folge Spielens von Kindern mit bengalischen Zündhölzchen gerieth ein in der Scheune-Einfahrt des Gasthauses zum Stern" befindlicher ' Heuwagen in Brand, der die Scheune und den angrenzenden Häusercomplex ergriff. Fünf Firste, drei Wohnhäuser, Scheune und Stall wurden vom Feuer zerstört. Riedlingen. In Hausen am Bussen wurde letzter Tage eine erhe-. bend Feier begangen, das ö0jährige Priesterjubiläum deS Pfarrers Franz Xaver Wilhelm, seit 27 Jahren Pf?rer in Hausen. a& Karlsruhe. Eine Neuerung, die in verschiedenen größeren Städten bereits vor längerer Seit austauchte, wird jetzt in unserem Stadtgarten eingeführt. Die männlichen dienstbaren Geister werden jetzt nicht mehr im Frackflügelkleide durch den Garten schweben, sondern in einer bequemen, kleidsamen Uniform. An Stelle deS Fracks tragen nämlich die Kellner dort eine schwarze Joppe mit je einem gol denen Stern auf dem Revers und mit silbernen Achselstücken. In Liedolsheim zündete bei einem heftigen Ge witter der Blitz; acht gefüllte Scheuern und eine Anzahl Nebengebäude brannten nieder. In dem angrenzenden Hochstetten brannten gleichfalls vier Scheuern nieder. . Gestorben ist dahier im Alter von 63 Jahren Geh. Rath Dr. Friedrich Hardeck, Vorstand deö statistischen Bureaus. Baden. In einem hiesigen GastHofe wurde einer fremden Dame, während sie bei dem Rennen war, die Summe von 16.000 M. entwendet. Die Polizei ist eifrig auf der Suche nach dem Thäter. Emmendingen. Der weithin rühmlichst bekannte Gasthof zur Post" dahier ist durch freiwilligen Verkauf in den Besitz des Herrn Hunges, mehrjähriger Geschäftsführer der Brauerei Karcher, um den Preis von 60.000 M. übergegangen und soll nun zu einem den Anforderungen der Neuzeit ent sprechenden Gasthoj umgebaut werden. E d i n g e n. Der verheirathete Bierführer der Grfl. Oberndorff'schen Brauerei. Schalk. Vater von drei Kindern, wurde bei Großsachsen von seinem Fuhrwerk überfahren und war fofort eine Leiche. E pp ingen. Die 18 Jahre alte, ledig? Rosalie Ulberich von Verweis (russisch. Polen), welche vor einigen Tagen auf dem Gute Dammhof, wo sie seit April d. I. Taglöhnerin ist. ein weibliches Kind geboren hätte, ist geständig, dasselbe erwürgt zu haben. Dieselbe befindet sich im hiesigen Krankenhause. Ettllngen. Die eine Viertel stunde von hier entfernte und an der Straße nach Rüppurr' gelegene Bier Halle deS Bierbrauers Leopold Traut mann von hier ist bis -auf den Grund Niedergebrannt. Wl . V fg L - W M o s o a az. n oer. lzvaaz ertrank . der 14 Jahre älte Mohn des Be zirksravblners Dr. Lowenstem. Pfar rer Kappes von Fahrenbach.' der des Weges kam, zog den Jungen aus dem Wasser, derselbe war aber schon todt. Offenburg. Die Straßenwart Eduard Blonzano schen Eheleute seier. ten die goldene Hochzeit. , S ecken heim. Auf dem hiesigen Bahnhose wurde neulich ein schwer ver letzter, Mitte der 20er Jahre alter Mann aufgefunden. Im hiesigen All gemeinen Krankenhause, wohin der Be wußtlose verbracht wurde, constatirte man, daß der Mann, welcher angab. der Gärtner Heinrich Leister aus Darmstadt zu sein, einen Schädel- und einen Armbruch erlitten hatte. Er erklärte, im Eisenbahnwagen ausgeraubt und herausgeworfen zu sem. Als Thäter kommen nach einem Ausschrei ben der Großh. Staatsanwaltschaft fh Gärtner Meiser und ein Schmied Schlosser mit dem Vornamen Ru tn Betracht. Sctsweif. ern. Die Erstellung der Bahn Spiez - Erlenbach soll gesichert sein. Drei gefährliche Diebe sind vor ei- . nigen Tagen miteinander aus dem kantonalen Zuchthaus , ausgebrochen. In Blei sind mitten m der Stadt neulich vier Häuser abgebrannt. Aargau. In Gipf (Frickthal) erschlug der Blitz eine Frau, die Mutter von fünf Kindern, am Herde ihres Hauseä , Appenzell A.-Rh. Bei einem großen Gewitter schlug der Blitz in ein Haus in Trogen; vier. Häuser wurden total eingeäschert, darunter zwei kleinere Stickfabriken. G l a r u s. Das Obergericht bestätigte das Urtheil des Civilgerichts betreffend einen Schadenersatzproceß wegen Verlöbnißbruchs. ' Die Braut, die vom Verlöbniß zurückgetreten war, hat dem Bräutigam 4000 Frcs. Entschadigung zu bezahlen. Luzern' In ' Sursee starb nach kurzem, aber schwerem Typhus Rationalrath Franz Veck-Leu im Alter von 67 Jahren. . Veck-Leu war . einer der hervorragendsten Führer-der katholischen. Partei und hat schon am Sonderbund als .freiwilliger ScharfschützenOfficier sich betheiligk. - Nidwalden. In Beckenried ist eine Heerde von 20 Stück. Vieh durch den Blitz getödtet worden. ' Obwalden. Auf der höchsten Spitze des ' Pilatus. auf dem Esel", wurden zwei 'Touristen, ein Franzose und ein Belgier, von einem Gewitter überrascht und vom Blitz erschlagen.. U r!. Als Denkmal für ihre 1799 im Kampfe mit den Franzosen gefalle nen Landsleute wollten die Russen in der Schöllenenschlucht ein Kreuz von 40 Meter Höhe , errichten. Der Bundes. rath wünscht aber etwas bescheidenere Maßverhältnisse und es soll das Kreuz nun' 18 Meter, mit Sockel und Nische 2S-23 Meter-hoch werden.' j '

Viele ähnliche Falle. EEnnrthCtt Zwei Jahre litt ich an einem Magenleiden. lS gebrauchte &wmuvu. Lhre Azte, aber ohne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebrauch on Dr. August König's Hamburger Tropfen wieder rollständig berge-stellt.-Bertha Woolfe. Steckten, Cal.

Wlutkrankbelten Meine jüngste Tochter El,e litt an Hautausschlsq. ble iiwwiijUHH. trt Folge tcn Blutunreinigkeiten waren, ich probirte verschiedenes ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August Kenig's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardr, Jeffersonville, Ind. lttttlCf ÖQliHdl Wt Seit längerer Zeit litt ich an Unverdaulichfeit, keines Uf angewandten Mittel wollte mir helfen, bis ich Dr. August Konig's Hamburger Trovfen nahm. Diese Trepsen stellten mich tN kUtttt Zeit Wieder hkr. Christian Leyhe, 2016 Orleans-Straße, Baltimore, Md. öeÜerlcideN ' Längere Zeit litt ich an einem Leberlelden und gebrauchterie. . n' les ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau EarrUne Weise, 127 Lale Straße, Cleveland, Ohio. .

Vom Jnlande. Tödtlich verlief eine Wette, welche neulich ein Neger in Gardnerville. Nev., abschloß. Derselbe wettete. daß er ein gewisses Quantum Whiskey ohne Schaden trinken könne. Er trank, bis er leblos hinfiel. Der stärkste Raucher in Präsident Clevelands Kabinet' ist Staatssekretär Gresham. Selten sieht man ihn ohne eine Cigarre zwischen den Lippen, und er bringt es auf 20 Stück am Tag. Stählerne Corsets scheinen sich als die besten Schutzpanzer zu bewähren, trotz Dowe und Lennard. Der. eifersüchtige Liebhaber, welcher neulich aus nächster Nähe auf die junge Organistin einer Kirche in Kentucky mehrere Revolverschüsse abfeuerte, fügte ihr kaum eine leichte Contusion zu. Oleanderblätter gegen Hausmäuse. Um Hausmäuse zu vertreiben, sind die Blätter des Oleander ein wirksames Mittel. Man trocknet dieselben und zerstößt sie alsdann u Pulver. Dasselbe wird mit trockenem Sand vermischt und den Mäusen in ihre Löcher gestreut. Sie verabscheuen den Geruch dieser Blätter aufs äußerste und verlassen augenblicklich ihn Schlupfwinkel, um niemals wiederzukehren. Der Chef der Geheimpolizei des Washingtoner SchatzamtsDepartements, warnt das Publikum vor außerordentlich geschickt naemachtem Papiergeld, das in Umbaus gesetzt worden ist. Es sind $20 Silbercertifikate mit dem Bild des verstorbenen Staatssekretärs Manning. von der Serie 1891, Check Letter C, Plattennummer 6. I. Fount Tillman. Register, und D. N. Morgan. Schatz, meiste?. Bei genauer Untersuchung ergeben sich kleine Unregelmäßigkeiten, am besten ist der falsche Schein jedoch an dem karmoisinrothen Siegel zu erkennen. Dasselbe hat nämlich auf den echten Scheinen zwölf Ausbuchtungen, auf den falschen dagegen nur acht, wie auf den Nationalbanknoten, ferner verwischt sich die Farbe etwas, wenn man mit einem angefeuchteten Finder darüber hinwegstreicht. AusderKüche. Mrs. Eastside: Was ist denn auS dem hübschen Menschen geworden, der Dich früher so oft besucht hat?- Köchin: Er kommt nicht mehr, seit er verheirathet ist." Mrs. Eastside: Der hat geheirathet? Wenn denn?" Köchin: .Mich." Au Waiblingen im Schwabenland hielt einst am Aschermittwoch der Pfarrer eine Predigt, die er mit den Worten schloß: Und nun wollen wir. liebe Gemeinde, das schöne Lied: Christ ist erstanden-, singen, das derjenige . von Euch Ehemännern zuerst anstimmen soll, welcher noch nie in sejnem Leben unter dem Pantoffel gestanden." Als hierauf Alles mäuschenstill blieb und also keiner von den Ehemännern das schöneLied zuerst anstimmen wollte, sprach der Pfarrer: Nun, wenn denn von Euch Männern keiner den Anfang machen will, so bestimme, ich, daß von Euch Eheweibern diejenige beginnen soll, welche . im Sause die Herrschaft führt." Kaum hatte der Pfarrer ausgeredet, da erscholl es laut und in 'vollem Chor durch die Kirche: Christ ' ist erstanden!" Ganz recht. Junge,. man kann Dich ja garnicht verstehen! Sage 'mal: stotterst Du immer so? Nei nei nein, Herr! Nu nu nur wenn ich spre spreche! ' - Nuby'S PileSuppositott, wird garantirt für die Seiluna von Hamorrhoiden und Verstopfung, oder oas Geld wird zurückgegeben. 60 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rüdy, . m ' m regiuririen polyerer, ancaner, a. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Ward BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. Telephon I2A Unterstatzt die UNION CO-OPERATIVE L a u n v r y, betriebe bo Nlu Waschmädche. 138, 140. und 142 .Virginia . venue. T. E. Sornervillc. Manager CARL PINGPANK'S - ' - i, ' v . 1 Deutsche r-. Buch-Handlung 7 Süd Aladana Straße. Bestellungen und Wynnnnents auf alle fal Im und Auslande erscheinenden Bücher und Zeitschriften feierten angenommen und prompt abgeliefert " ' Ön und Verkauf alter Vacher. ocMpsHLKnst.' ' "' ; ,

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