Indiana Tribüne, Volume 18, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1894 — Page 1

- .'t z s (essn Sie die Offerte der Tribune" für Unsere Weltausstellung l OÄ O rlC AY rlC keftn Sie die Offerte der Tribüne" für Unsere Weltausstellung ! -Tr KrM Tv t u k W V w o o W O V Jahrgang 5 8 Office: No. 18 Süd Alabama Straße. No. 1 Indianapolis, Indiana Sreitag, den 28. September &yk

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Editorielles. ES ist erwiesen, daß der ZuckerTrust so viel Rohzucker importirt hat, als er zu bekommen im Stande war. Er hat eö durchgesetzt, daß der neue

Zoll erst.im Januar in Kraft tritt, und er wird an dem vorher importirten Zucker etwa 40 Millionen Dollars prositiren. Dennoch hat der Trust die UnVerschämtheit seineRafsinerieen mit der Behauptungen schließen, daß daS neue Tarifgeseh die Zuckerfabrikation im, profitabel mache. Eö kann sich da um weiter nichts, als um einen Versuch handeln, du ohnehin erbärmlichen Löhne noch weiter herunterzudrücken. Die Gelbgier dieser Trusts ist gerade unersättlich. - Man stößt jetzt in den deutschamerikanischen Zeitungen häusig ' aus Auslassungen, in welchen scharf und mit Entrüstung über die traurigen PythiaS-Ritter deutscher Abkunft abgeurtheilt wird, die all den Schimpf, welchen man ihnen und dem gesummtem Deutsch-Amerikanerthum anthat, ruhig einstecken und höchsten? sich dazu aufraffen, in mild abgefaßten Beschlüssen über diese Geschehnisse ihr Bedauern auSiusvrecken. sonst aber ihre Lohalltät gegenüber dem Orden erklären und sich der neuen Situation feig KNpassen. Wir haben von diesen Rittern" ohne Geist und Charakter nie etwaS Anderes erwartet. Der selbstbewußte, freiheitlich denkende Deutsch-Amerika-ner hat in einem Orden, wie eS derjenige der protzenhaften und nichtswissenden" Pythiasritter ist, mchtS zu suchen. Dieser Orden, der die Titelsucht und das blödsinnige, unrepublikanische Prunken mit Uniformen und sonstigem Flitterkram bis zum Exceß treibt, ist schon seit Jahren nativistisch und prohibitionistisch durchseucht und eine eigentliche Brüt- und Pflegestätte aller möglichen engherzigen Marotten. Der Deutsch-Amerikaner, welcher nicht empfindet, daß er in einer solchen traurigen Gesellschaft nicht am Platz ist, verdient kein Mitleid, sondern nur Spott und Verachtung. (Amer. Turnzeitung.) - Ueber die Schließung der ZuckerRassinerieen schreibt die Cincinnati Zeitung Folgendes : Der Zuckertrust - Präsident Havemeyer, der in so eminenter Weise sein und der Bundessenatoren Interesse während der Tarifreform" zu wahren wußte, hat ein Theil der Rafsinerieen deö Landes geschlossen. Havemeyer giebt an, daß die Zuckerpreise so niedrig seien, daß sie kaum die ProduktionSkosten decken. Er hat die Absicht, die andere Hälfte der Rafsinerieen auch noch zu schließen, wodurch 40,000 Arbeiter brodloS werden. ES wäre hier die beste Gelegenheit geboten, einem solchen gemeingefährlichen Polypen, Trust genannt, in den Beutel zu fahren und die Rafsinerieen zu konfiSziren. ES ist notorisch, und statistisch nachgewiesen, daß gar nicht genug Zucker hier hergestellt werden kann. Kostet er Sc, gut, so bezahlt ihn daS Volk, und eS zahlt auch 5c, wenn eS sein muß. denn Zucker muß daS Volk haben. Wenn nun Havemeyer nicht produziren will, obgleich große Nachfrage nach dem Produkt da ist, so könnte daS nur insofern einen Sinn haben, wenn der Zuckertrust sich nicht nur daS Produk tionS-, sondern auch daö Handelömo nopol in Zucker gesichert hätte. Dieser Havemeyer hätte alödann mit den deutschen und sonstigen Zuckerfabri kanten einen Kontrakt abgeschlossen. wonach er allein deren gesammteö Fa brikat aufläuft, mithin ein Monopol erworben hätte, daß ihmuinfehlbar den Profit einbringt, wie er ihn festsetzt Zu solchen Ergebnissen führt die kapi. taliftische Rechts" Ordnung. An die Nachricht, daß eine Ma schine erfunden ' wurde, welche im Stande ist, in der Minute einhundert und fünfzigtausend Zündhölzer zu schneiden, mit Zündstoff zu versehen und zu verpacken knüpft die JllS. Staatözeitung" folgende Bemerk qen : ..Wir nennen haß einen bange rna chenden Triumph der Technik, denn mit den bisherigen besten in der Zündholz Fabrikation benutzten Maschinen kann man, wenn wir recht unterrichtet sind, nur 8000 Zündhölzer in der Minute

schneiden, bephoöphoren und verpacken. Und daS macht immerhin schon 480,000 Zündhölzer in der Stunde, 4,800,000 am Tage und 1440 Millionen in einem Arbeitöjahr von 300 Tagen.

Diese neue Maschine würde, wohlgemerkt jede einzelne, stündlich 9,000,000, täglich 90 Millionen und jährlich 27,000 Millionen Zündhölzer fabriziren, genug, um jedem Bewohner des Landes jährlich mit 400 Zündhölzern zu versorgen. Zehn solcher Maschinen würden also wohl genügen, um alle in den Ver. Staaten nöthigen Zündhölzer herzustellen. Wir nennen daß einen bange machenden Triumph der Technik. Denn es ist ein Sprung in der Leistungsfähigkeit um daS achtzehn- bis neunzehnfache. ES bedeutet, daß bei der Zündholz-Fabrikation wieder von je neunzehn beschäftigten Personen achtzehn entbehrlich werden. Und eS führt zu der Beforgniß, daß, wenn ein olcher Sprung in der Zündholz-Fa-brikation möglich ist, er auch in anderen verwandten FabrikationSzweigen möglich werden kann." Die SU. Staatözeiiung" weiß gut genug, daß in anderen verwandten und nicht verwandten FabrikationSzweigen ein solcher Sprung nicht nur möglich. andern sicher ist. Eö könnte höchstens der Fall sein, daß der große Sprung auö mehreren kleinen Sprüngen zuammengesetzt ist. Die 311. Staatszeitung" aber fragt sich nicht, waS darauö werden soll, wenn immer mehr Menschen überflüssig werden, und wie dieselben schließlich e;istiren sollen. Sie sieht nicht ein, daß mit der fortchreitenden Erfindung arbeitsparender Maschinen daS gegenwärtige System mmer haltloser wird, weil eS bei fortchreitender Entwicklung die große Mehrheit der Menschen überflüssig macht. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Warmes, schöne? Wetter am Sonnabend. 4 Ein tropischer Orkan. Zacksonville, Fla., 27. Sept. Die Nachrichten über den durch den Sturm angerichteten Schaden sind äußerst dürftig. Zacksonville und der Süden Floridas sind von jeder Verbindung abgeschnitten. Nichts läßt sich auch über St. Augustin erfahren. Als sicher steht nur fest, daß die Oran-gen-Ernte sehr gelitten hat.' Verluste an Menschenleben sind soweit keine zu beklagen. DaS Barometer fällt. NewJork, 27. Sept. Ankommende Dampfer rapportiren ein starkes Fallen des Barometers. Der Wind dreht sich stark nach Osten und alle Anzeichen deuten auf eine schlimme Nacht. C h a r l e st o n, S. C., 27. Sept. Telegramme auö verschiedenen Plätzen theilen zwar großen Schaden an ReiS, Korn etc mit, dagegen keine Verluste an Menschenleben. Die Schuld an den Waldbranden wird von W. 3. Littlejohn denHolzdieben znr Last gelegt. Ch.icag o,27. Sept. Herr W. 3. Littlejohn hielt heute vor der Fire Undervriterö' Association deö NordwestenS im Grand Pacific Hotel eine Anspräche, in welcher er behauptete, die Holz-KSnige trügen die Schuld an den jüngsten Wchldbranden in Wisconsin und Minnesota. Sie hätten liefe Methode gewählt, um die Spuren ihrer Holzdiebstähle zu verwischen und seien direkt für den Verlust an Men schenleben und Eigenthum verantwort lich. Die Rede rief großes Aufsehen hervor. . Ausstand in Rio. Viele Menschen getödtet oder verwundet und großer Schaden angerichtet. NewJork, 28. Sept. Ein Telegramr der ,Morld" an, Montevideo Uruguay sagt : Adnziral Da Sama giebt zu, daß während der letzten fünf Tage Unruhen in Rio de Janeiro statt gefunden haben, verursacht direkt durch Präsident Peizoto, welcher die alS Bürger verkleideten Soldaten anfeuerte eine Attacke unter bemvorwanh zu machen, eine royalistische Bersamrn.

lung zu sprengen. Rio sieht wie ein großes Feldlager aus. Die Zahl der Getödteten soll sich auf 328. und die der Verwundeten auf 213 belaufen. Schaden ist im Betrage von $1,500,000

angerichtet worden. - Neue Waldbrände. St. Paul, Minn., 27. Septbr. Heute Abend traf die Nachricht v.on schweren Waldbränden aus Crow Wing County ein. Ein Telegramm aus Brainerd sagt, daß die seit heute Nachmittag wüthenden Feuer den ganzen Osten und Südosten des CountieS verödet haben. Eine Abschätzung deS Verlustes ist noch nicht möglich. Menschenleben, so hofft man, sind keine verloren gegangen, dagegen hat daS Feuer furchtbare Verwüstungen an Eigenthum und Feldfrüchten angerichtet. Ein Bahnunsall. Lafayette, Ind., 27. Sept. Neunzehn geladene Frachtwagen der L. C. & W. Bahn brachen von einem Zug auf der Höhe drei Meilen vor der Stadt und kehrten zur Station zurück. Bahnmeister Brighty sah sie kommen und dirigirte sie aus eine Seitenweiche. Die Wagen brachen in den DamenWartesaal ein, alle? zertrümmernd. Der Kutscher Washburn wurde gefährlich verletzt. Der Strafprozeß gegen DebS. C h i c a g o, 27. September. Herr Gregory ezossnete heute daS Vlaidoyer für den Angeklagten in dem Strafprozeß gegen DebS. Herr Gregory macht geltend, daß die Arbeiter daS Recht hatten, sich zur Crzielung höherer Löhne zu vereinigen, und daß jede Vereinigung daS Recht habe, einen Streik anzuordnen. Er behauptet, die Gerichte hätten kein Recht gehabt, einen EinHaltsbefehl gegen die Angeklagten zu erlassen, .und der Ungehorsam gegen einen ' unberechtigten Einhalsbefehl könne' nicht strafbar sein. . Die PlaidoyerS über den DebS'schen Fall werden morgen geschlossen werden. Eine Entscheidung der Sache erwartet man jedoch nicht bor Auögang künstigen Monats. Den ganzen Nachmittag nahm die Rede deS Herrn Miller, Vertreter der Atchifon-Bahn in Anspruch. Die Schlußrede sür die Vertheidigung wird Herr Erwin, die für die Anklage Herr Walker halten. Begnadigung der Morm o n e n. Washington, 27. Sept. Prasident Cleveland erließ heute eine Proklamation, in welcher er alle Morwonen, denen auf Grund deö Gesetzes vom 22. März 1882 wegen Unterhaltung polygamischer Verhältnisse ihre bürgerlichen Rechte entzogen worden sind, begnadigt, soweit sie sich durch Aufgabe solcher Verhältnisse mit den Gesetzen der Vereinigten Staaten in Einklang gesetzt habe.n. Streiker-Parade. N e w a r k, N. 3., 27. Sept. Gegen 5000 streikende Hutmacher zogen heute in Parade aus unh durchzogen die Hauptstraßen, unter Mitführung amerikanischer Flaggen. Ausland. Wer war der Feigste? London, 27. Sept. . Eine Depesche auS Shanghai vom heutigen Tage sagt ; Die chinesischen MarineOffiziere in Port Arthur und Tien Tsin sind in Streit darüber gerathen, wen die Verantwortung für die Niederlage auf dem Salu-Fluß trifft. Ein Untersuchungsgericht befindet sich in Sitzung und..hat bereits den Kapitan Fong vom Kriegsschiff Ting Auen der Feigheit für schuldig befunden. Er ist zur Enthauptung verurtheilt und voraussichtlich werden noch andere Offiziere den Kopf verlieren. Ein Telegramm von Kung Taotai in Port Arthur an den Kommandanten in Wei Hai Wai beschuldigt den Kom mandeur deö Chen Auen, daß er die Flucht schon vor der Schlacht ergriffen habe, alö der Rauch der feindlichen Schiffe in Sicht kam. Admiral Ting welcher in Port Arthur weilt, hat gleichfalls telegraphisch in Wei Hai Wai Anklagen gegen einige Ojsiziere erhoben. Der Admiral erklart, drei Kriegs schiffe sowie hier Torpedoboote hätten

im Aalu-Flusse gelegen, als die Schlacht begann, und wären dort auch geblieben, bis der Kampf vorüber war. Dann schlichen sie sich fort und gingen nach Port Arthur. Zwei von den Torpedo-

booten aber werden noch vermißt. Dreitausend Mann ausgewählter Truppen marschiren den Aang Tse Kiang hinab, um zur nördlichen Armee zustoßen.' Wo bleibt die Galanterie? London, 27. Sept. Die Clerks der Bank von England halten CntrüstungS Versammlungen ab und protestiren heftig gegen die kürzlich erfolgte Zulassung von zahlreichen weiblichen ClerkS zum Dienste in der Bank. -M4Also doch. St.Peteröburg, 27. Sept. Die Nowoje Wremja" erklärt, Nußland sei bei der Ordnung der kcreanischen Frage zu mehr Einfluß, als England berechtigt, weil die natürliche Lage Koreas daS Land in die Sphäre der russischen Macht stelle. O Ein chinesischerSieg" L o n d o n, 27. Septbr. Eine Depesche der Timeö" aus Shanghai meldet, daß nach chinesischen Berichten die Japanesen bei Arpu und Wiju geschlagen worden sind. - OchissSnachriHten. Angekommen in: Rotterdam: Edam" von New Zork. London: England" und Massachusettö" von New Äork. N e w S o r k : Nichmond Hill" von London und Werkendam" von Rotterdam. - General-Agentur. Feuer-Versicherug, Collektion von Miethe, .Geld an- und auözuleihen. Schisssscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschaftserhebungen. A. M e tz g e r Grund'eigenthumSAgentur. Ergründet 1863. Board of Public WorkS. Heutige Sitzung. Der Board bewilligte eine Petition für die Aöphaltpflasterung der Alabama Straße von der 14. bis zur 15. Str. und für Cement TrottoirS. Der 3ngenieur unterbreitete die nachfolgenden Pläne :' BacksteintrottoirS für die Ostseite der Linden Str. von English Ave. bis zur Prospekt Str. Länge 2331 Fuß, Breite 6 Fuß. CementtrottoirS für die Westseite deS Broadway von 13. Str. zu Bedford Ave. und an der Ostseite von 13. zu 14. Str. Länge 3735 Fuß, Breite Fuß. Backsteinpflasterung der l. Gasse östlich von Delaware Str. von Pearl zu Maryland Str. Länge 195 Fuß, Breite 10. Aöphaltfiasterung der Central Ave. von 15. Str. zu Fall Creek, Länge 2143 Fuß, Breite öO Fuß. Gradirung und Chaussirung der 15. Str. von Central Ave. zu College Ave., Länge 1274 Fuß, Breite 60 Fuß. Gradirung und Chaussirung der 17. Str., von Central Ave. zu Park Ave , Länge 446 Fuß, Breite 50 Fuß. Gradirung und Chaussirung der 17. Str. von Park Ave., zu College Ave., Länge 830 Fuß, Breite 50 Fuß. Der Board bewilligte die nachfolgenden wöchentlichen Zahllisten : Für Straßenverbesserungen $824.18 Für Bruckenverbess erungea 142.38 Für Abzugskanalverbesserung. 117.23 Die Pläne für die Backsteinpffasterung der West Str. wurden vorderhand zurückgelegt, da du Grundergenthumer nun eine Aöphaltpflasterung wünschen Der Board ordnete zuerst Aöphalt an, dagegen remonstrirten sämmtlich, Grundeigenthümer und petitionirten für Backsteinpflasterung und nun wun schen sie Asphalt. So ändern sich die Ansichten. Richte Dich auf" ist eine hämische Crmahnug an Diejenigen, die ganz herunter sind, ohne Appetit und entmuthigt. Aber die Art, in welche? Hood'S Sarsaparilla den schwachen Körper aufbaut und guten. Appetit glebt, lst wunderbar. . Bestes Familien-Katarrhmittel: Hg ob's P,lle.n

Hiesiges.

VolkzekgerlSt. Richard Chatum hatte den ChaS. Morgan in einem feindlichen Necontre etliche sehr drbe Püffe versetzt, die der Kadi jetzt mit $10 ahndete. ChaS. Morgan wurde wegen seines übel zugerichteten Antlitzes, namentlich des

Theils, den der Berliner mit Fresse oder Fressage bezeichnet, freigelassen. 3ohn Gallagher wurde wegen Bettelei formell zu $1 Strafe verurtheilt, ihm die Strafe jedoch unter der Bedingung erlassen, daß er sich sofort aus dem Staube mache. Wegen Uebertretung der Hausiererdinanz wurde der Italiener S. Maschella zu $5 Buße verurtheilt. Dem ChaS. Tonskie wurde eine gegen ihn wegen Schlägerei verhängte Strafe von $5 erlassen. Wegen Mangels an Beweisen erfolgte Freisprechung in den Fällen gegen Willie BurriS, David Higyball und M. Shearer, die das alö SpielHölle, bekannte Haus 210 W. Ohio Str. besucht haben sollen. Thomas Spanton wurde zu $100 Buße verurtheilt, weil er im Besitze ganzer Partieen von unzüchtigen Schriften betroffen wurde. Die Verhandlungen gegen Ed.Wilson, wegen Besuchs eines Bordells, und gegen den farbigen Anwalt wegen Mißachtung des Gerichts, weil er eine Zeugin durch Drohungen veranlaßt haben soll, in einem Falle, in dem er der Vertheidiger war, nicht zu erscheinen, wurden verschoben. Wenn sich die Wahrheit der Angaben jener Frau alS wahr herausstellen sollten, so dürfte dem Blair die Advokatur aberkannt werden. Ephraime Kroot, ein russischer Jude, hat seinen kleinen Knaben Jsidor mehrfach geradezu unmenschlich mißhandelt, so daß Nachbaren ihn deswegen verhaften ließen. DaS Vorverhör brachte wirklich eine geradezu scheußliche, unbarmherzige Züchtigung, deS schwachlichen Kleinen, eineS BruderS des im vorigen Jahre von einer Car zu Tode gefahrenen Knaben, zu Tage und StubbS erkrannte auf $10 Buße und die Kosten. Kroot appellirte. Wm. GithenS wurde wegen schnellen Fahren? zu $5 Buße verurtheilt. Sonst ist bei StubbS das Strafmaß in diesen Fällen nur $1, aber er war heute Morgen selber von einem Wagen angerempelt worden und hatte davon noch einen Schmerz im Hüftknochen, alö er daS Urtheil niederschrieb. Edward Wilson wurde wegen Urkundensälschung den Großgeschworenen überwiesen. Endlich wurde der verheirathete Arbeiter IameS Glaß wegen eines Nothzuchtöversuchö mit der Frau BowerS unter $2000 Kaution der Grand Jury überwiesen. Glaß leugnet alleö, will aber von seiner Anklägerin mehrfach zum Ehebruch aufgefordert worden sein. Mehrere Nebenumstände macheu dieS wahrscheinlich, sobaß Glaß viele Leute aus seiner Seite hat. Durft ist der schönste Eigennutz, D'rum Ehre dem Erfinder; Draus nehme er keinen Musterschuh D'rum trinkt ihr Menschenkinder, DaS TonicaBier derZndpls. Brewing Co. GCT Die Straßenbahngefellschast hat gestern Nachmittag im Bundesgericht gegen die Stadt Indianapolis eine Klage eingereicht, um einen permanenten Einhaltsbefehl gegen die Stadt und einen klaren Besitztitel zu erlangen. Dieser Kniff soll dazu dienen, den Kampf in das Bundesgericht hinüberzuspielen, wo die Kompagnie eher gewinnen zu können glaubt. Benjamin Harrison ist einer der klagenschen Anwälte. GZJ- Die Risse sür einen der ausgedehntesten Abzugskanäle der Südfeite liegen im städtischen Bauamt jetzt beinahe fertig vor. Der Kanal geht von der Ecke McCarty und East Str. südlich in der East Str. bis zur Seiser Str., von dort zurMadison Ave.,südöstlich in Madison Ave. bis zur Hanway Str., westlich bis zur Union Str., südlich bis zur Hill Str. und dann in der Hill und der Arizona Str. bis zur Utah Str., von dort endlich in den Poguesun bei Wisconsin Str. Es wird beabsichtigt den Bau während des BinterS vorzunehmen, da die East Str. nicht eher aöphaltirt werden kann, alö bis der Kanal fertig ist. .

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leinen klumpen Blei im Magen. H. S. Buchanan, Decerateur, 126 West 6. Straße, Indianapolis sagt: Seit Jahren suhlte ich mich nach jeder Mahlznt, als ob ich einen Klumpen Blei im Magen HZtle. Außerdem stieß eö mir immer sauer auf, so- daß ich so miserabel fühlte, wie ich eö gar nicht in Worten mittheilen kann. Eine einzige Schachtel von Lyons sieben Wun d e r " hat mir außerordentlich geholfen, so daS ich das MUtel allen derjenigen, welche an Magenschmerzen und Unverdaulichkeit Uv den, mit voller Zuversicht empfehlen kznn." Biere m (i rsr f - j - " r" "-,. OtQ. Mig.

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