Indiana Tribüne, Volume 18, Number 9, Indianapolis, Marion County, 27 September 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

-Erscheint.-... . Tägllcb und (SonütagS Die tägliche ,Trib2e kostet durch den TrSge, iigentl per oche, die EonntagTrtbüne I Ztntl per Ooche. Leide lufammea lSScntf odet SS Cent per Vtonat. Per Pft ttgtf$tt la Cot utbejahluug Vper Jahr. . Osfice'No 1 Süd Alabanä Str. . X0 ÜUV VU I Indianapolis, 3nd., 27. September '94 Vom russischen ttaiserhofe. Mehrere Mitglieder i3 Zarenhau. ses erfreuen sich nicht der Gunst des Aaren und der sonstigen Familie, sind theils so gut wie ausgestoben oder werden nicht mehr rechtzur Familie gezählt. Am schwersten betroffen, und zwar durch seine eigene Schuld, ist der älteste Sohn des verstorbenen Großsürstcn Konstantin Nikolajewitsch, Großfürst Nikolaus Konstantinswitsch, der, aller Aemter, und Würden entsetzt, in Turkestan in' der Verban-. nung lebt. Er hatte sich in seiner Iuend Schlimmes zu Schulden kommenlassen und war durch seinen Oheim, Kaiser Alexander den Zweiten, vrbannt worden. Nach dessen Tode erschien er unerwartet in Petersburg, verlangte von seinem regierenden BetAr. Alexander dem Dritten in alle Rechte wiedereingesetzt zu werden, und als ihm das verweigert wurde, warf er sich dem Nihilismus in die Arme. Der Zar ließ ihn festnehmen; er soll längere Zeit in Schlüsselburg gesessen faden, und jetzt, wie erwähl, in Tur!estan unter strengster Aufsicht leben. Er ging sogar soweit, Ansprüche an die Krone - zu machen, und zwar auf nachsiebende Beweisführung hin. Nach der russischen Familienordnung ist der älteste Sohn des Zaren der Thronfol(Zarewitsch). Alezander der Zweite war nicht als Sohn des Zaren, sondern als ältester Sohn des GroßsürstenNikolaus geboren. dessenThronfolge damals noch nicht feststand. Großfürst Konstantin jedoch, zweiter. Sohn des Großfürsten Nikolaus, wurde. geboren, als dieser bereits. Zar. lvar. war also, spitzfindig gerechnet, hr älteste Sohn des Zaren. Demnach Hatte, nach den Ansprüchen des verbannten Großfürsten Nikolaus Konstantinowitsch, nach dem Ableben des Zkaisers Nikolaus, Großfürst Konstant:n Zar werden und er ihm als ältester Sohn folgen müssen. Diese Beweissührung bewog den Kaiser Alexander den Zweiten, festzusetzen, daß künftigbin bei jedem Thronwechsel nicht nur dem neuen Zar, sondern auch zugleich dessen Nachfolger der Treu-Eid zu leislen sei. Ein anderer Großfürst. Michael Michailowitfch, Sohn des GroßfürstFeldmarschalls Michael Nikolajewitsch. zog sich durch seine Vermählung mit der Gräfin Merenberg. Tochter des Prinzen Nikolaus von Nassau und der eborenen Puschkin, die Ungunst seiner Eltern und des Zaren zu. Er blieb .war in seinen Rechten als Großfürst, wurde jedoch aus den Listen der Armee gestrichen, der er als Flügeladjutcint des Z.'.ren und in manchen anderen Stellungen angehörte. Der ältiste Sohn dös vorgenannten Großfürsten Michael. Großfürst Nikolaus Michailowitsch, erfreut sich gleichfalls we der der Gunst des Kaisers noch der Familie. Vor etwa, zehn Jahren sollte er in das vornehmste Reiterregiment, die Chevalier Gardes, versetzt werden, um dort activen Dienst zu thun. Doch trat der merkwürdige Fall ein, daß da Officiercorps sich gegen diese -Einstel-lung eines Großfürsten .aussprach.und es bedürfte erst einer sehr ausdrückncü kaiserlichen Willensmeinung, bis Großfürst Nikolaus Michailowitsch in dieses Regiment trat. Er galt, und zwar mit vollem Recht, politisch als rotf)" gesinnt und ist dies heute noch. In seinem Regiment vermochte er-sich ebensowenig eine Stellung zu verschas sen wie in der Petersburaer Gesell schaft. und so entschloß, er sich vor Jahresfrist, ein Regiments 5m.Kauka sus zu erbitten,' wo Ut während dertadthalterschaft seines Vaters die Kindheit zugebracht hatte'.. Der ,'.Zar verlieh ihm das in TifliS stehende Grenadier-Regiment Mingrelien, und der Großfürst soll sich in seiner alten Heimclth, fern vom Hose, sehr Wohl silhlkn. Kürzlich beging das Regrine nt seinen Festtag, wobei ein Umstand erkennen ließ, wie qeimqer Liebe sich der Großfürt-in .der Familie er'freut. Wenn sonst cm Großfürst ein Regiment befehligt, so erhält er an des sen Festtag von dem Kaiser und der sonst'en Famü eine Menge Glück ,,'chtelegramme. Großfürst Nikohl Michailowitsch aber erhielt Glück wünsche weder vom Kaiser noch von dessen Brüdern, sondern nur von ein: c.tn Großfürsten, die in direkten Be Ziehungen zu diesem Regiment stehen. iza fiel dies im Officiercorps umso mehr auf, als der Großfürst diese we nictfn Telegramme selbst vorlas. Auch Großfürst Nikolaus Nikolaie Witsch, ältester Sohn des verstorbenen Großfllrst-Feldmarschalls Nikolaus, ist in der kaiserlichen Familie wie im Officiercorps. dem er als, Befehlshaber der zweiten Garde-Cavallerie-Divi-sion angehört, wenig beliebt. Doch gilt er als tüchtwer Reiterführer und wird darum gehalten. Der Zar ernannte ihn bei seiner Beförderung zum Gene rallieutenant nicht . zum General-ld iutanten, was sonst stets üblich und als sichtbares Zeichen kaiserlichen Wohlwollens anzusehen ist. Groß fürst Nikolaus verkehrt nur mit ein! qen wenigen Vertrauten, hält sich von der Familie und dem sonstigen Offl ciercorps ganz fern, trägt auch in möalichst unliebenswürdiaeZ und schroffes Benehmen zur Schau. Ob wobl er ein ausgesprochener Deutschen Hasser ist, so heißt es doch von ihm.daß fein Vorbild der verstorbene Prinz Friedrich Karl von Preußen TseiVev sich ia bekanntlich aucd ledr adjchlo

ittoS cnne baStf so unliebnswürdlg

zu sein. Der Großfürst konnte nur durch kaiserlichen Befehl von einer derschiedener Verhältnisse nxgen ganz unwürdigen Verbindung, weit unter seinem 'Stande, abgehalten werden. Seine Mutter, Grobfürstin Alexandra Petrowna geb. Prmzesstn von uiDcn - , . r$ s n !, bürg, lebt in Kiew in einem Kloster in freiwilliger Verbannung vom Hofe. Mönche sind ihr einziger Umgang. Sie hatte stch dorthin wegen ihrer unalückUchen Eheverhaltmsse zurückgezogen, k.... 6..., nnftntm hnn JZXZll JÖIUUC., vg "M'" " Oldenburg, von der russischen und nucf aam verrußten Linie dieses Hauses, ist gleichfalls am Kaiserhof nicht gern gesehen und muß im Kaukasus leben. Seine etwas ouniie berganaenheit hat er durch eine unwürdige . ' . . m . rr CYY . .r..Cl I oeirah Nicht veroeneri. man crjicyi wrniig. dak die Stellung des Zaren zuch als Familienhaupt keine leichte ist. ' Ein Stiergefecht in Paris. Das ..quckermänncken". wie der durch den Proceß mit seiner Mutter nh fn sgnM.i,n lssäiren bekannte

junge Pariser Millionär Max Lebaudy zur Reclamemacherei für Bahngesellgenannt wird, hat seinen dortigen schaften oder Landgeschaste herhalten

Freunden und seinen Freundinnen ein blutiges Feiertagsvergnügen bereitet. Jn-seinem Landhause Maison Laffitte bei Varis Kat er eine .Gran Corrida" ein veritables spanisches Stiergefecht, . . w 1 1 11 r I oeranilailei mll ecyien ipanlcyen iieren und ebensolchen direct aus Madrid bezogenen Toreros, Uhulos, Picadores und 'wie sonst die Helden und deren Helfershelfer heißen, mit denen so ein r - c t t armer .vlier um zeinen 09 ncy yer-

umschlagen muß. Der Hausherr, der B. m Nord - Carolma. - Wenn es m die ganze buntscheckige Tracht eines To- aber um amerikanische Gletscher Scereadors. Sombrero. Bolero und aller- nerien im Geschmack der Europatouri-

engste spanische Jnezpressibles mit der langen, ' schmalen, rothen Seidenkravatte und dem! malerischen vielfarbigen Gürtel Faja" trug, machte von der Estrade der Arena die Honneurs. Ein anderes Pariser Gigerl", als spanischer Alcalde maskirt. courbettirtc auf einem Ponny heran und erbat sich vom i wPrestdente Sennor 2). Max Lebaudy rr 'tu ...if.t I oen cyiunei vom orlt , zu wzuuvq vstleluu vocr iiccpicr. Fanfarengetöse. aber, aus dem geöffneten ??iiriir v . rLt. t evr l Zwinger wollte' der erste Stier durch..o u ! je 1 c f n." I aus ijiaji au oen ampfpiag iurzcn. 1 Erst als man, dem bedauernswerthen Thier eine Gabel in die Croupe stieß .zwei große blutende Wunden blien von oie,er oaroarl,cycn Anelserung zurück kam er langsam hervor. iihtAH? w.ri rc mm.zi .w r -1. 1 vii "v ciu lacysviger mcai zum .ooe oz nirimi. Es wurde Mit ihnen blos das Stiergefecht markirt. wie seiner Zeit einmal bei den öffentlichen Corridas in Paris.

Dem Tode war erst der dritte, ein tem- n betrachten. Der eine ist etwa vier peramentvolles, kräftiges Thier, ge- Milen lang und hat eine durchschnittweiht. . Es warf den Picador patt che Breite von drei bis vier Meilen.

us oenanuno ooielc oecnpsero. i s' w. r v V l11 in, ovann vic vinauuniu, ua irr zu Ehren der .schönen Damen- todten rc tu vu4c. 5" F"' nier nicht we ter, daß er n seiner He - m., w.' v.a A rnu4v vwi wJtuiuii uia uiiwi s baudy kaum solche Ehren erwiesen hätte. Es folgte nun ein abscheuliches Schauspiel, das selbst der Gesellschaft, in welcher sich das .Zuckermännchenbewegt, zu nVrvenkibelnd war. DreimT k,:.t. k.. -.. .it r.: ISZX 5 Kt ; Verwundungen, aber nicht den Tod zur 5?olae bitten. . Mit iremrim stfcfmill t c ' zi-" " e w c ... w. . c uzj dzt toiicr in oer uxzna yerum; enolich beim vierten Stoß fiel er auf die 5tni. seinen Angreifern noch immer die Stirn bietend. Es war. sagt der Bericktersttter. ein absckeul!ck?r Anblick. wie wenn ein ungeschickter Held von ei-. ner Bande von Clowns ermordet wird. Der Dolch des Cachetero. ein arausa1 -1 -r 1 ' ' , mes rundes Eisen, das 'in die Stirn gestoßen wird, machte den Leiden des Thieres ein Ende. Noch einmal brüllte

es auf, dann: streckte es sich und die ist bezeichnend, daß die VerDamen" erbleichten doch bis in ihre 'sser beinahe aller bisherigen Veschrei- ' ' I rv-t l 1

geschminkten Lippen. Das allzu blutige Lvcalcolorit entriß ihnen sogar einen Aufschrei. Nachdem noch ein zweiter (istier mafsakrirt worden, war das .??est- zu Ende.- Der Tbierschukver-

ein hat vergebliche Schritte unternom- Aber dies zeigt nur, wie wenig Kenntmen. um die Verwirklichung dieser un- niß man auswärts von ihrem wahren

würdigen und grausamen Millionärs- , ... . rv. r.' m zäune zu oerylnoern. n seinem Parie darf ein junger Lebaudy tbun. was ihm beliebt und' was er bezahlen lann. - Gewerkschaften in Tentschland. In der letzten Nummer des Solialp. Centralblatt" veröffentlicht der Secretär der Hamburger GeneralcomMission, Hr. Legien. eine statistischeAbWf.. w 'c c ezi-, ' i;unuiung uoci ocn rano oer crocii schaften im Jahre 1893. Aus derselben geht hervor, daß zwar die Gewerk schasten über einen festen Mitgliederstamm verfügen und sich im Allgemei...je . : f.: - o.. rr jt, - neu uuiv cm iicuict u iüuua zeigte, daß aber kein Grund vorhan v. r.: .:t v rrt w vi iji, mu wem mwuucu vsmuu ni vr A iii(iaXim i fl iiM " '. T.r'vT0, T .' .r, . Die Zahl der Centralvereme ist ,n d?n s?dt?n sifirfn stÄnhrd nrnnr worden. wil mkhrere Organisalwnni sch in trntrn ,zeme,nsamen Anbände . vi7 ktmuvi ler (19,400) zu dem Holzarbeiter-Ver-band der Ende 1893 23.760 Mitglie- & .Neugegrünw rden die Ki: 5" u". iHuir" t-t"' lÄ r-: i " Trx VHanden sind. Aufgelost haben, sich die ÄerelNigunaen oer zergieure oes rn f A0Ar? Ä1 und die Psmen,,e (154 Mtg - stMisch b eingischick. S. zahlen zusammen 221.530 Mitglieder, darunter 5384 weibliche, die sich aber in 14 Organisationen vorfinden. Die stärksten Organisationen sind: Metallarbeiter (23.429). Holzarbeiter (23. ,760), Buchdrucker. (16.520), Tabakar beiter (13.750. Maurer (12.167).

Berggrbeiter (Westkaleii) (11.174) und l' "

Schuhmacher (10.M Ätitglieder). In allen anderen Organisationen war die Mitgliederzahl geringer als 10.000. Ein Vergleich der Mitgliederzahlen mit den für 1892 angk .denen ergibt, dah in 25 Organisationen eine Zuir r -i n i-Too ..-.v.

naijrnc von zuaimen iioa un iu 21 eine Abnahme von zusammen 10 749 Mitgliedern vorhanden ist. In Betracht kamen noch die Organisationcn der Kaufleute, der Handelshllfs. arbeite?, der Kellner, der Seeleute und der Heizer und Trimmer welche Herr o.:.l i,.F ,rmrTtn R 7000 WiU CtlllU jutin' v iww . , gli'eder schätzt. . Californische Schweiz . Wenn erst einmal der Fremdender- . . 1 r in unserem iianoc eine größere Vedeutuna erlangt haben wird wozu auch eine größere Billigkeit der Verkehrsmittel geHort so werden die betreffenden Reisebllcher mit einer Menge Beschreibungen großartiger amerikamscher Scenerien und Merkwürdigkeiten gefüllt sein,' welche jetzt nur gelegentlich erwähnt werden und dann meist nur munen. ' Viele z. B., welche jetzl von Amerika aus so gerne die Schweiz besuchen, werden alsdann wenigstens manchmal es vorziehen, sich im eigenen großen Lande .1. a . . .. r . C . (ItlJCi eiivas genauem ulilju,c?tt. yuui w nige Gegenden der Ver. Staaten könnten in der einen oder anderen Beziehuna den Schweizer oder Tiroler Alpenländern den Rang streitig machen. . rn. ti.i.i - r.fX. ogar uner ien mzizi eine ioiu z. sten handelt, so kommt unbedingt dem Sierra - Nevada - Hochgebirge, weiches das tropische Rückgrat (Kaliforniens bildet, der Preis zu. . Die meisten Amerikaner wissen noch herzlich wenig von diesen Gletschern, welche zwischen dem 36. und 33. Areiteqrad liegen und zum Theil überHaupt zu den bemerkenswerthesten der . . rs r. Ti . y.ücu aevoren. viitcp an aronen ver t . . , f m szyren iino cywierlgttllen jur erg steiaer ist dort kein Mangel: anderer ftits aibt.es dort theilweise Naturbil- , t-t per, n?eia;c an Tüiioec roBarugicu noch iene der alten Welt übertreffen. Wenn man in einem Luftballon vom Gipfel des Mount Shasto aufsteigen nnte (welcher 14.511 Fuß hoch ist), sich gleick)zeitlg eine ganze Reih '.. . . Höchst interessanter Gletscher veovaaz tfn: welcke strablmFörmw vom m t le n Gipfel auszugehen scheinen. Drei derselben kann man aber auch, auf dem yr,,Ui N.K.nd mit ' Uohtm Auae im Allgemeinen liegen die größten Gletscher nach Norden und Osten zu. 1 o: vKi A. 3 ?U J'xLg in waltigen Shastlna - Krater, in wel s? sWf.K.r hrn y:'.. Vr.'T. . 77 Whitney zum Theil hinein erstreckt. i frt 0.;i, "u""l"i i L 0 ' " " V1 F , ; l" ..SSi .fe '&Ä I vri? uiiuur 1 icc uccurn ijavzii iuj iu rl2fle!ronte Bergriesen verwandelt. Der Whitney - Gletscher entsendet einen Ausläufer nach Süden und einen 1 f ein n v I nnrh' vWßiitn itnh nntftr in tnr 1 v.a. ... w Grund - Moräne etwa 9150 Fuß über m ipicgci. cm upuqni ozai emen ,5iaazenraum von elwa 2 Millionen Quadrat - Nards. In 1 .. j-, c-'i r --L . i tvy l aaz,ier aye nacy vsuoen uno Aoroen M sind noch acht andere Gletscher zu schauen. Das ganze Panorama ist unbeschrelbllch großartig. Viele schwinoelnd- ttlust: tonnen den Bergsex' zu halsbrecherischen Abenteuern einladen ounzen von'counr &t)aio uno ver umgegeno oie,e v2)icia;r nur als ge wöhnliche Schneelagerungen beHandel oen, wee na mein ianae oeyauple ten, weil sie in tiefen Schluchten lägen Charakter hat. Es sind echte Gletscher I kl. 5! !V . . s UUÜ llc ll4lw iici- oe acc hindurch der Sonne ausgesetzt. Uebersteigt man einen Bergrücken i "rif! je nrn i r ojuica vom uyimey - Giet cyer, o ge wahrt man den fast noch merkwürdige ren Bolan - Gletscher, aus welchem eine Menge zackige Gipfel hervorragen und Welcher sich besonders durck sein gewaltige Grund - Moräne (10.000 Fuß Über dem Mttre) auszeichnet, eine Masse zermalmten Felsgesteins, . r r.ti ? .f.c ? i roie man ic CllH Iu vieler üll CUT aebäust sinket. Tief in das m die. ses Gletschers dringt, ' ln einer Höhe von 10.000 Fuß. in ungewöhnlich tiefer Spalt, und weiter unten folgt noch V, t I eine neme anoerer snzisk. W,Zterkkn nafo Ofn..nWa'Jna I . '. . .' ' anocrfn Öiv eis, liegt der Hotlum. I . . - V . Gletscher, Welcher fächerartig gestalte ist. Skn sommerlk? Mtt.n , I i l . ' i Tr nrn irnrr wtn lytnr n nr Kftnnn strahl?, finden Myriaden rauschender Strome ihren Weg thalwärlZ. durch. j W VU iWfr Vlfc lfsf (ctisT 9srn nfrn 5s..!s. V. mletrrs tm w yu m, staltung der Felsen Eiszinnen Von 50 bis 60 Fuß Höhe entstanden, und hier l'nv aucy die berühmten Eisbrunnen mit ihrem blau angehauchten Wasser, Piach abwärts bildet dieser G etsch ine Reihe großartiger Wasserfälle! 1 lieht n nnfsi muuz rm hn Schönheiin Is.r Äelsch er saaen. d .instmals ine an, uwWt Auideh. "m qm Wlf. Daö Traetix.Uebel. Eine der verschiedenen Niesenströ mungen unserer Temperenzbeweauna wendet sich neuerdinas wieder mit aller Macht gegen das Tractiren oder doch

! kLen jeinc UkbcrlreibuNLeN, WeM 1 O J. . : : V.. '

gerade tu Werika einen o ungeheuerlichen Umfang erlangt haben. Der Anstoß hierzu ging von einer Massenversammlung der katholischen League os the Croß- in der Gartenstadt aus, und einer der Redner rech-

nete den 3000 Zuhörern vor, daß m Chicago allein das Geld, welches jedes Jahr an die Schankwirthe gezahlt werde, nahezu doppelt so viel betrage. wie die gesammten Kosten für die Aufführung und den allgemeinen Betrieb der verflossenen Weltausstellung! Und ungefähr drei Viertel dieser riesiaen Auslagen, mit allen sie vielfach bealeitenden Uebeln, wurden auf die Rechnung der Tractirwuth gesetzt. (Zwei Drittel wenigstens kommen auf ihr Kerbholz.) Darum wurde das allgemeine Kriegsgeschrei erhoben: Fort mit dem Tractiren! Dann wird das Trinken schon nicht halb so schlimm mehr sein! Und wer nicht anders kann, als sausen", der lasse seme Finger und seine Lippen ganz davon!" Weder je zu tractiren, noch sich tractiren zu lassen, das ist auch das Mindeste, wozu die Mitglieder dieser Liga sich auf Ehre verpflichten müssen, soweit die ossentlichen Plätze in Betracht kommen. Im Uebrigen ist noch kein detaillirtes Kriegsprogramm entworfen. Eine Maßnahme gegen Tractiren wird in Neuschottland schon längst von Wirthen selber theilweise geübt: nämlich die Preissteigerung der Gelränke bei de: Vervielfachung. UM Deutsche LoealNachrlchten. Vrouint Srandenbnrg. Berlin. Die große landwirthschaftliche Ausstellung im Treptower Park hat einen Fehlbetrag von 33.000 Mk. gebracht. Da die Deutsche Landwirtbscka tsaesellschaft in ihrem , Etat eine Summe von 30- bis 40.000 Mk. für Ausstellungszwecke vorgesehen hat. so wird dieser Fehlbetrag, der durch das schlechte Wetter während der Ausstellunastaae seine Erklärung findet. ohne Schwierigkeiten getragen werden können. Der als Syndikus bei der Discontogesellschaft hier angestellte 29jährige Assessor Dr. zur. Sattler hat sich in einem Anfall von Schwermuth erhängt. Der Assistenzarzt Dr. Albert Finkenstein am KrankenHaus Moabit, der sichbei einer Operation eine kleine Wunde an der Hand und infolgedessen Blutvergiftung zugezogen hatte, ist trotz aller Bemühungen seiner Collegen daran gestorben. Der beim Postamte am Lehrter Bahn-hofe-bedienstete Postgehilfe Thier hat ein ersuchtes Verbrechen mit dem Tode gebüßt. Als Thier Abends um 11 Uhr seinen Dienst beendet hatte, wurde ein Postbeutel mit 530 M. Inhalt vermißt, aber bald darauf im Gebüsch versteckt in der Nähe des Bahndamm? gefunden. Man nahm das Geld heraus, füllte den Beutel mit kleinen Steinen und legte ihn wieder an Ort und Stelle. Um 1 Uhr Morgens erschien Thier ünd wollte den Beutel holen. Als man ihn festnehmen wollte, sloh er über das Bahngeleise, wurde aber von dem gerade einlaufenden Hannoverschen Personenzug erfaßt und gräßlich verstümmelt. EberSwalde. Hier starb eine Wittwe Fanny Philippsohn, die stets eine sehr ärmliche Lebensweise geführt, niemals die Steuern pünktlich bezahlt und oft von ihren Hausgenossen kleine Geldbeträge geliehen hat. Jetzt nach ihrem Tode wurde in ihrem Bettsack, wie der Voss. Ztg." geschrieben wird, die Summe von 54.000 Mk. theils in Gold, theils in russischen Werthpapieren vorgefunden. -Guben. In' dem benachbarten Dorfe Rießen verbrannten bei einer in einem Baüerngehöft ausgebrochenen Feuersbrunst zwei Mann des 4; Garde-Regiments, welche dort . während des Manövers im Quartier gelegen. Joachim sthal. Der Stadtverordnete Rllcker, der den Töpfer Schleyer gegen Zahlung von 20 Mark veranlaßt 'hatte, auf seinem (Rllckers) Grundstück Feuer anzulegen, wurde verhaftet und hat sich in seiner Zelle an einem Handtuch erhängt. Zlrovin, Vsn,,n,rn. , Schivelbein. Ein Gutsbesitzer km Kreise Schivelbein glaubte, daß seine Lämmer vom Bandwurm befallen seien. Von einem klugen Collegen ließ er sich nun eine Medizin verschreiben, nach deren Genuß an einem Tage 122 Thiere verendeten. Pr0tini Hjrtnin. Pillkallen. Eine Wette, welche die Bewohner der Stadt Pillkallen und Umgegend in nicht geringe Ausregung versetzt hatte, kam kürzlich zum Aus trage. Nach dieser Wette wollte sich eine Dame ausPillkallen'in Begleitung des Löwenbändigers in den Löwenkäsig der auf dem Markte aufgestellten Kron'schen Menagerie begeben, was sie auch in der That zur Ausführung brachte. Die Dame wohnte, eine Peitsche in der Hand haltend, im Käfig der ganzen Vorstellung desThierbändigers, ohne die geringste Furcht zu verrathen, bei. Natürlich war die Menagerie an diesem Tage bis aus den letzten Platz besetzt. Schmalleningken. Hier verbrannte eine Beschersfrau das schlecht gewordene Vettstroh ihres Mannes, ohne zu wissen, daß derselbe in diesem seine aus baarem und Papiergelde bestehenden Spargelder verwahrt hatte. Die nicht unbeträchtliche Summe Papiergeldes verbrannte natürlich, während man vom Metall geschmolzene Klümpchen fand. ' Vrovln, W,stpreust,n. D nz ig. Der Hilfsstcuerbeamte Skafskt wurde Nachts bei einem Pairouillengang im Hafen von zwei Unbekannten ins Wasser geworfen und tu trank. Die Verbrecher entkamen. ' Elbing. Infolge eines Schadenseuers in dem Orte Lichtenau gerieth der Thurm der dortigen, .fast. 600 Jahre alten . katholischen Kirche in Brand.' Der ThurM, der Dachstuhl und alles Holzwerk der Kirche wurden GtrWArl jimt Kt sTO ihvm Kf:.C.-

I baltkN.

0b.v., 4i vi vticvcn er

Vrovln, Sriil,!, Eis leben. Der Bergmann Gustav Wunderlich, der aus Anlaß seines wackeren Auftretens auf dem Bergmannstag zu Halle im Jahr 1888 mit dem Allgemeinen Ehrenzeichen dekorirt

worden war, ist aus dem Hofsnungs schacht bei Neck'dorf durch niedergehendes Gestein gewdtet worden. Halle. Der Commerzienraib Steckner hat den Armen der Stadt die Summe von 50.000 Mark vermacht. Vrovln, fiannovtr. Neustadt. In Esperle erlitt der Mühlenbesitzer Plötz 'einen entsetzlichen Tod. Er wollte eine im Gange befindffn:v.::tf. , v. uujc uuiuuiuyic tuen, wuroe oaoel vom Getrieb gepackt, in das Kammrad geschleudert, von diesem durch das Näderwerk gequetscht und getödt. Peine. Der Provisor der Grotheschen Apotheke, Treller. starb nach kurzer Krankheit infolge des Genusses von Pilzen, die er mit seiner Braut gesammelt hatte. Walchum. Die Dlenstmagd eines Gutsbesitzers wollte Mehl, welches sie zur Zubereitung des Mittagessens gebrauchte, aus dem Keller holen, griff aber irrthllmlich in das unmittelbar neben dem Mehle ausbewahrte Arsenik, das bei der letzten Schafwäsche übrig geblieben war, und that dies in die Suppe. Die fünf Personen, welche von dem Arsenik gegessen hatten, sind gestorben. . . Vrsvittk Kcizirste,.. G ö r l i tz. Im nahen Friedersdorf an der Landeskrone wurde die 30jährige Großmagd Therese Nostitz in ihrer Schlafkammer mit eingeschlagenem Schädel ausgefunden. Der Mordthat verdächtig ist ihr Geliebter. S a a b o r. Ein Knabe Namens Diepelt erschoß mit einer Stockflinie das siebenjährigeTöchterchen des Gutsbesitzers Reimann in Dammerau. VrVinx rdlntfS-Soirtetn. Kiel. Der Hotelier Steffen in dem benachbarten Gaarden hat seine Frau erstochen und. dann sich . selbst erschossen. . .. liheinproVtnk. B e n r a t h. Dieser Tage hantirke ein junger Mann von 15 Jahren, wähv r.: cvi. w r-jt:;j , r.n? ic.il maizt otn cyllZenzug mllmachte, ein Flobert-Gewehr. Als seine Mutter in Sicht kam,, rief er ihr zu: Soll ich Dich erschießen?" und drückte, ohne die Gefahr zu kennen, das Gewehr los. Die Kugel ging durch die Brust der armen Frau. Diese liegt nun hoffnungslos darnieder. C o b l e n z. Zur Erhöhung der Steucrerträge schlägt die hiesigeStadtVerwaltung die Erhebung' einer Bier-, Wildpret- und Geflügel- und Lustbarkeitssteuer vor. Außerdem soll' die Hundesteuer von 9 auf 15 Mark erhöht werden. Köln. Neulich Nachts bei einem Brande in einem Kurzwaarengeschäft am Apostelmarkt rettete die Feuerwehr vier .Personen, die dem Erstickungstod nahe waren, mittelst der Rettungsapparate. Im benachbarten Kalk stürzte ein Gesims des im Bau . begriffenen Waisenhauses ein. Mehrere Arbeiter wurden verschüttet. Ein' verheirathe ter, Maurer, wurde durch Zertrümmerung der Schädeldeckt tödtlich verletzt. M e r k e ch. Bei einem furchtbaren Gewitter streckte' ein Blitz drei Knechte und ein Pferd zu Boden. Letzteres war sofort- getödtet, . der eine Knecht starb in einer Viertelstunde, während die beiden anderen auf welche zum Unglück auch noch das Pferd gestürzt war, an schweren Verletzungen darniederliegen. Vrsvittl VftfaUii. Dortmund. Unter der Anklage wegen Betrugs steht der frühere Generaldirektor des Hörder Vereins", Herr Massinez, der jetzt in Wiesbaden als Rentier lebt. Es Handel! sich der Trem." zufolge, in dem Proceß um fast eine Million Mark, die Massinez mit seinem vor einigen Wochen plötzlich in Wiesbaden verstorbenen Freunde, . Direktor Hilgenstock,' in. die verkehrten Taschen dirigirt haben soll. ' H ö r d e. Neulich Abend ist hier der etwa 20jährige Former W. Schwarzenau auf offener Straße von dem etwa zwei- Jahre älteren Schneidergesellen Eisener erstochen worden. Der Ermordete befand sich auf dem Heimwege von einer Festlichkeit, als er an der Ueberfahrt derBergifch-Märkischen Eisenbahn Lberfallenund mit dem Rufe: Da ist er!", niedergestochen wurde. Wie nachträglich mitgetheilt wird, ist Schwarzenau dasOpfer einer Verwechselung geworden - )rovlnj SrsseNassa Aßmannshausen. Der Rothweinherbst fällt sehr gering auS, in manchen Weinbergen lohnt, sich kaum die Lese und wird kaum ein Viertel Ertrag liefern. - F r a n k f u r t a. M. Dieser Tage wurde im Hauptbahnhof der 52 Jahre alte Kaufmann Salomon Goldschmidt aus Kosten von dem einfahrenden Zuge der HamburgerBahn erfaßt und schwer oerletzt. - - - ' Lr, Städte. Hamburg. Der Fondsmakler C. Nord hat sich erschossen. Wie verlautet, hat derselbe Unterschlagungen von Depots im Betrage ,von ,20,000 Mark verübt. .Sechs werthvolle Gemälde: Lutteroth .Am See", Braune Schusterstube. Bethge Badende Kinder". Proelß' Landersolg", - Zimmermanii .Sorento", 'Mosenget . Dachstein", wurden durchEinbruch in die GemäldeSamlung des Freiherrn , v. Pohl aus den Rahmen geschnitten und gestohlen, ferner verschiedene Silber- undBronzefachen im Gesammtwerth von 9000 M. Der Comis Schreiber,. der 15 Briefe welche 250,000 Mk..in Wechseln enthielten, unberechtigter We.ise bei - der Post abgefordert-hatte, wurde zu 14 Monaten Gefängniß , verurtheilt. ' Krannschweig. . Braun schweige Die hiesige Straßeneisenbahn - Gesellschaft beabsichtigte, die . Schaffner abzuschaffen, Zahlkasten in den Wagen anzubringen und für alle Linien einen Einheitssatz von 10 Pfg. einzuführen. Der Mag!ßwt .um .seme.Genehnzigung .gebeten

T. bekannt auf der ganzen Erde, als

Seilt

Qftkeumaixsmxc Neuralgie, Niickcnschnicrzcn, Verstauchungen,

Verstauchungen, Verrenkungen, Frostbeulen, Hustenschmerzen, Quetschuncn, Zahnschmerzen, Brandwunden, und alle Schmerzen, welche ein äußerliches Mittel denöthigen. Farmer und Viehzüchter finden in Um St. Jakobs Oel ein unübertreffliches fririlmittpt H, M,sr4 fc $THfstinfc4

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veranianle eine gutachtliche Aeußerung der Stadtverordneten, die sich indessen fast einstimmig gegen die Vorschläge der Straßenbahn erklärten, nxil sie von der Abschaffung der Schaffner Unbequemlichkeiten für die Fahrgäste befürchteten. OkUringen. Gotha. Auf das Gesuch der Be wohner der Schwabhäuserstraße, dieser den Namen Theaterstraße" zu geben, ist den Petenten vom Magistrat eröffnet worden, daß mit Rücksicht auf das soeben erschienene Adreßbuch von einer Umtaufung der Straße abgesehen werden müsse. Pößneck. Die Anlage einer elekirischen Bahn vom Bahnhof der Saal Eisenbahn i)ber Krölpa, Ranis, Ziegenrück wird jetzt geplant. Das zurAnläge der Bahn erforderliche Kapital von 1 1-2 Mill. Mk. soll bereits gezeichnet sein. Sassen. Dresden. Kürzlich wurde im Naundorfer Forstrevier die bereits ganz verweste Leiche einer Frauensperson aufgefunden; der Schädel war einmschlaaen, weshalb der dringende Verdacht eines Mordes vorlag. Die Polizeilichen Erörterungen hatten nun in den letzten Tagen ergeben, daß die Ermordete mit einer Dienstperson Jda Knappe aus Schlesien, zuletzt hier in Diensten, identisch war. Dieselbe hatte die Bekanntschaft eines Heiraths schwindlers gemacht und war mit demselben Anfang Juni d. I. von hier weggegangen, angeblich, um sich in der Freiberger Gegend zu verheirathen. Von da ab fehlte jede Spur von ihr, ebenso von ihrem angeblichen Bräutigam, der sie auf das Gemeinste beschwindelt hatte. Dieser Bräutigam" ist nun in Herrnsdorf bei Freiberg erlangt worden. Er heißt Kretzschmar. ist Maurer, 44 Jahre alt, auö Meißen gebürtig und ist schon im Zuchthaus gewesen. Ein Theil der der Knappe ge. raubten Kleider u. s. w. soll in seiner Wohnung gefunden worden sein. E r i m m i t s ch a u. Der hiesig: Stadtrath hat die Polizeistunde eingeführt. Alle Schankwirthschaften sind spätestens 2 Uhr Nachts zu schließen und dürfen vor 5 Uhr Morgens nicht wieder geöffnet werden. Das genügt ja! K l i n g e n t h a l. Der Weichensteller Schäfer aus Georgenthal stürzte beim Abspringen von der Nangirmaschine, wurde überfahren und im buchstäblichen Sinne die Haut der linken Seite vollständig abgerissen, sowie der linke Arm .und das linke Bein vom Leibe getrennt. Dem Unglücklichen war auch die Lunge verletzt, sodaß derselbe furz darauf unter unsäglichen Schmerzen gestorben ist. 'Plauen i. V. Die Fahnenweihe, welche der Militärverein in Haselbrunn abgehalten, wurde leider durch ein schweres Unglück getrübt. Eine Tribüne. auf welcher. Fahnenjungfrauen, Sänger und Ehrenmitglieder. Platz geNi'mmen hatten, gerieth be! der Uebergäbe der Fahnengeschenke ins Schwan ken und brach theilweise zusammen. Ein Knabe kam unter die stürzende Tribüne und wurde erdrückt. Ein aner Knabe wurdeerheblich verletzt.' Die einzige achtzehnjährige Tochter eines Bahnbeamten in Schöneberg bei Berlin war mit einem jungen Kaufmann verlobt, und in einigen Tagen sollte die Hochzeit seinSie glaubte ihrem Bräutigam besser zu gefallen, wenn sie möglichst kleine Füße , hätte, Mid trug seit einiger Zeit die denkbar engsten Stiefel, in die sie die 'Füße förmlich hineinzwingen mußte, so daß sie wie in einem Schraubte saßen und jedes Mal stark anschwollen, wenn ; die Stiefel ausgezogen wurden. In voriger Woche 41 CIX, i r"r i ijciaicji iu) nun an oeloen Ulzen uno namentlich in der Knöchelgegmd' blutumlaufene und mit graugelben Streisen durchzogene Stellen, und außerdem verspürte das junge Mädcben beim Auftreten heftige Stiche. Als sie es vor Schmerzen nicht mehr aushalten konnte, wandte sie sich an einen Verli ner Arzt, und dieser erklärte, daß beide Füße in Folge der fortgesetzten 'Blut, anstauung vom Brand ergriffen seien, und daß unverzüglich eine Amputation vorgenommen werden ', müsse. ' Das Mdchsn ist jedoch im Kran.enhause einem Wundfieber erleaen. - : ' Rudh's Pile Supppsitory wird garantirt für die Heilung von HZmorrlzoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Box. Schicke zwei Poömarken für Zirkulare und Probe an Martjn Rdy, registrirten Apotheker, Laneaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Wsrd..BroS. A. Kiefer fc Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. F ' Telephon 1269 Unterstützt die UNION CO-OPERATIVE : S a n n d r y . betriebe bo Union C3af4Sb4 o. 188, '140 und 142 Virgwi? vttup r j-i-T. JCSomerrille, Manager. :

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