Indiana Tribüne, Volume 18, Number 8, Indianapolis, Marion County, 26 September 1894 — Page 1

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Editorielles.

Die Platform deö Nordamerikanischen TurnerbundeS und der VolksPartei haben wichtigerm Sinne gleichlautende Paragraphen, wie Einführung der Initiative und deö Referendums, Verkürzung der Arbeitszeit, Neservirung der öffentlichen Länderien für das Volk, Ueberführung der öffentlichen Verkehrsmittel an den Staat, resp, die Gemeinde u. f. w. Werden die Turner am nächsten Wahltage auch in Nebereinstimmung mit der Plat form deS N. A. TurnerbundeS stim men? Die Volksrechte" hat neulich ein demokratisches Blatt der inneren Schweiz ausgerufen, Referendum und Initiative, sie sind an sich eine schöne, ideale Einrichtung, daS leugnet Niemand. In den Händen einer gewissenlosen Opposition und eines kurzsichtigen, beschränkten KnorzerthumS werden sie zu einer wahren Geißel, welche den Staat in seinem innersten Wesen schädigt und erschüttert. Die Gefahren, welche unserm StaatSwesen drohen, kommen ganz sicher weniger von außen alS von innen; die größten derselben sind die Auswüchse eineS immer mehr sich markirenden, ebenso rücksichtsloS wie einseitig geführten InteressenkampfeS und die mit Hilfe der Volksrechte systemartisirteDemagogie." DaS ist unstreitig sehr richtig. Und doch giebt eS Fälle, in denen die AnWendung dieser Volksrechte, wenn wir sie hätten sich sehr nützlich erweisen würde. Wenn in derSchulrathS-An-gelegenheit das Referendum hätte zur Anwendung kommen können, wäre daS Ricketts'sche Grundstück nicht gekauft worden. Nebenbei bemerkt, die Einführung der Initiative und deS Referendums wird in der Platform der VolkSpartei vorgeschlagen. -- Der Spektakel, welchen die Re publikaner mit ihrem McKinley machen, beweist, daß sie in den letzten zwanzig Jahren absolut nichts gelernt haben. Sie sind immer noch nicht über den Aberglauben hinauSgekommen, daß man vermittelst des Schutzzolles die Welt reformiren könne, und wollen unS noch immer glauben machen, daß die Lage deS Arbeiters auch heute noch durch einen hohen Zoll gebessert werden könne. Die Zeiten, in welchen der Schutzzoll dem Arbeiter von Nutzen war, sind vorbei. Der Schutzzoll kann dem Arbeiter nur von Nutzen sein, so lange eS sich -darum handelt, den. heimischen Markt zu beriedigen, und die Uebrschwemmung desselben mit ausländischen Waaren zu verhindern. Wenn aber die Industrie o gewachsen ist, daß sie selbst sich einen Markt im Auslande suchen muß, (und daS ist mit der amerikanischen Industrie der Fall) dann ist die Tarissrage ür den Arbeiter ganz bedeutungslos. Seine Lage verschlechtert sich in jedem Falle. Ein Land, daS Waaren im Auslande verkaufen will, kann sich nicht durch Zollmauern von anderen Ländern abschließen, weil sonst diese Länder ihm gegenüber dasselbe thun. Werden nun die Zölle herunter gesetzt, um den Erport zu ermöglichen, so muß der amerikanische Arbeiter mit dem Arbeiter deS Landes konkurriren, wohin die Waaren geschickt werden und eine Folge ist daS. Herabgehen des LohneS. Umgekehrt, stehen wir davon ab und beschränken wir unS auf den einheimischen Markt, so finden wir denselben überfüllt, die BeschäftigungSlosigkeit nimmt auch ohne Krisen langsam aber stetig zu, die Zahl der Arbeitslosen wird immer größer und damit der Lohn immer kleiner. ES braucht wohl nicht erst erklärt zu werden, daß der Lohn um so kleiner wird, je größer die Zahl der Arbeitsuchenden ist. So. ist eS bei dem heutigen Stand der Industrie für den Arbeiter ganz einerlei, ob wir Schutzzoll oder Fr Handel haben, der Lohn wird in jedem Falle herabgedrückt. So lange daS Lohnsystem dauert, wird der Arbeiter zwischen Freihandel und Schutzzoll wie zwischen zwei Mühlsteinen zerrieben. Der Prozeß, ist freilich ein langsamer, und in manchen Industriezweigen mag der Schutzzoll dem Arbeiter noch etwaS nützen, auf der anderen Seite ist Beschäftigung für mehr Leute bei kleinerem Lohne besser, alk die stetige Be schäftigungölosigkeit Hunderttausender, wobei man niemals weiß, wer heute

und wer morgen beschäftigungslos ist. So-maq ein rascherer Uebergang zu dem Systeme des Freihandels besser fein, als der langsame, aber unvermeidliche. Dazu aber haben wiederum

die Demokraten nicht den Muth. Kurzum, die Arbeiter sollten sich kei nesfalls durch den Tarifschwindel naSführen lassen. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Wärmeres, schönes Wetter heute Nacht; wärmer und schön am Don nerstag. Gouvernör Altgeld und die P u l l ma n Co. Springfield, III., 26. Sept. Gouvernör Altgeld plaidirte heute vor der Staats - Steuerbehörde und emPfahl richtige Einschätzung der Pullman Co. Er wies nach, wie die Compagnie Steuern hinterziehe. So z. B. gebe sie ihr Aktienkapital auf 36 Millionen an, während eS in Wirklichkeit 61 Millionen betrage. Der Gouvernör verlangte, daß die Behörde dem Volke gerecht werde und die Gesellschaft richtig einschätze. DaS Versahren deS GouvernörS hat Aufsehen erregt. Der Bestechlichkeit beschul- . digt. PittSburg,Pa., 25. Sept. Die Grand Jury hat die Untersuchung der Anschuldigungen, welche gegen mehrere ihrer Mitglieder auf Bestechlichkeit erhoben sind, begonnen. 3ohn Murphy, der Chef der Sicherheitsbehörde von Allegheny County, war beschuldigt worden von Hältern von Spielhöllen und unordentlichen Häusern Bestechungen angenommen zu haben, die Großgeschworenen, denen die Angelegenheit vorgelegt wurde, weigerten sich aber mit 11 gegen 1 Stimme, Anklage gegen Murphy zu erheben. Der Anwalt A. H. Rowand erklärte darauf hin vor dem Richter Magee, daß einige Großgeschworene, deren Namen er aber nicht namhaft machte, von der Vertheidigung bestochen worden seien. Die Aufforderung, die nöthigen Beweise beizubringen, ließ Rowand unbeachtet und in Folge dessen erklärte der Obmann George Burbick heute Morgen in einer Ansprache an die Großgeschworenen, daß derselbe gezwungen werden müsse, seine Anschuldigungen zu erhörten oder deren Falschheit zuzugeben. Der DistriktSanwalt Burleigh hat inzwischen bei Gericht das Gesuch gestellt, Rowand zu zwingen, alle in seinem Besitz befindliche Beweise vorzulegen. Streiker bestraft. LoS Angeles, Cal., 25. Sept. Richter Roß vom Bundesgerichte verErtheilte heute Eallagher und Buchanan, zwei Mitglieder von DebS' A. R. U. zu je 8 Monaten Haft und $500 Strafe. Die Verurtheilten hatten in prominenter Weise an dem großen Eisenbahnstreik sich betheiligt. ES sind noch viele andere Streiker desselben Vergehens (wie schon früher berichtet) angeklagt, und ihre Strafen dürften nicht gelinde ausfallen. Räthselhafter Mord. C l e v e l a n d, O., 25. Sept. Ein entsetzlicher Mord, dessen Einzelheiten noch in Dunkel gehüllt sind, wurde in letzter Nacht mitten in der Stadt begangen, und die Polizei ist consternirt über den Mangel jedeS-AnhaltSpunktS über die Thäterschaft. JameS B. Ca den, der General-Güteragent der Bal ley Bahn (B. &O.) wurde von einem Meuchelmörder erschossen. Fünf Ku geln hatten seinen Körper durchdrun gen und er schwamm in seinem Blut. L Leute, welche in der Nähe der Mord stelle wohnen, hörten die Schüsse und die Hülferufe einer Frau. In der Nähe der Leiche war Niemand zu finden, und die Polizei ist bis jetzt nicht im Stande gewesen auch nur die leiseste Spur von dem Thäter zu finden. Herr Caven war ein Wittwer von etwa 60 Iahren und wohnte bei seiner.Tochter in der Kennardstraße. Sein Lebenswandel war, soviel man weiß, ein ezemplarischer. Der Coroner gab seine Entscheidung dahin ab, daß ein Raubmord vorliege, und dieS wird darauf gestützt, daß die Taschen deS Ermordeten' sämmtlich ge

leert waren. Zur Zeit nehmen hier gerade prominente Beamte der B. & O. eine Inspektion vor. AlS Her? Caven sein HauS gestern verließ, erklärte er, er begebe sich nach dem' Hollenden Hotel, um einer Konferenz die-

ser Beamten beizuwohnen. Wirklich erschien er in dieser Versammlung und verließ sie um 10 Uhr. Der Schauplatz des Verbrechens liegt in einer Alley hinter dem Element Gebäude, nahe der Ecke von Bond und Superiorstraße, kaum 300 Fardö entfernt von dem genannten Hotel. Die Post - Mortem - Untersuchung ergab,, daß jede der fünf Wunden an und für sich tödtliö gewesen sein würde, und daraus schließt man, daß der Mord nicht daS Werk eines RäuberS ist. Die Polizei ist der Meinung, daß der Mann nicht an der Stelle getödtet worden ist, wo er aufgefunden wurde, denn dort befindet sich keine Spur eines dem Morde vorausgegangenen KampfeS. Der Coroner wird seinen 3nquest morgen beginnen. Kündigung d eS Ha n d elSvertrageö mit Brasilien. Washington,' 26. Sept. Die Brasilianische Regierung hat die Mittheilung gemacht, daß sie den zwischen den Ver. Staaten und Brasilien bestehenden ReciprocitätS-Vertrag auf den kommenden 1. Januar kündige. Der hiesige brasilianische Gesandte Mendonca erhielt den Auftrag, der hiesigen Regierung diese Eröffnung zu machen am Sonntag und, wie er sagt, haben die Behörden in Brasilien den amerikanischen Gesandten in Rio von diesem Schritt am Samstag in Kenntniß gesetzt. Der fragliche Handelsverrag war der erste, welchen Sekretär Blaine nach den ReciprocitätS-Bestim-mungen deS McKinley -Gesetzes abchloß. Plaidoyer für und wider D e b ö. Chicago, 25. Sept. In dem bekannten Strafprozeß gegen den Präsidenten DebS und andere Beamten der A. R. U. wurden heute im BundeSgeicht die PlaidoyerS begonnen. ErDistriktSanwalt Milchrist eröffnete den Reigen und zwar mit' einer Rede, welche die Vor- und NachmittagSsitzung vollständig in Anspruch nahm. lnSlanv. Die Lage in Marokko. London, 25. Sept. Nachrichten von Tanger melden, daß die Lage in Marokko immer ernster wird. Die Juden werden aus dem Wege zum Markte fortwährend geplündert und hrer Kleider beraubt und auf den Hauptstraßen wird eine Taxe von 6 Pfund für freie Passage erhoben. Der Ezchamna Stamm fordert die sofortige Freilassung von Muley Mohammed, dem ältesten Sohn deö verstorbenen Sultans Muley Hassan.' Muley Mohammed wurde Anfangs September, trotz der Thatsache, daß sein jüngerer Bruder Abdul Aziz als Sultan in Fez anerkannt worden war, nm Sultan ploklamirt. Muley wurde dann auf Befehl seines BrudeS in Nanakesh eingesperrt und gezwungen einen Unterwersungöakt zu unterzeichnen. Abdul Aziz wurde in Folge der Unterstützung deS mächtigen Shereef von Wazan Sultan. Außer der Freilas sung von Muley Mohammed fordert der Ezchamna Stamm anch die Freilassung aller politischen Gefangenen in Marokko. Wenn ihre Forderung nicht gewährt wird, drohen die Mitglieder diese? Stammes mit einem Angriff auf Marokko und der Plünderung die ser Stadt. Ql t m Die Wahl in Norwegen. Christian, 25. Sept. Bis gestern waren die Resultate der Wahl für Mitglieder für den Storthlng in 62 von 114 Distrikten bekannt. Von die sen 62 wurden 34 Radikale gewählt In nur 14 dieser Distrikte wurden Mitglieder der Rechten durchgebracht Die Rechte verlor drei Sitze in der Stadt Trondjem, gewann aber dieselbe Zahl in den Landdistrikten. ' Alle An zeichen deuten darauf hin, daß die Linke eine Mehrheit erhält, welche den Sturz deS jetzigen .Ministeriums sicher macht. Ein grausige? Fund. St. Petersburg, 25. Septbr Eine Anzahl Skelette mit eisernen

Fesseln an Armen und Beinen wurden fast direkt unter der Oberfläche in dem Hofe deS hiesigen Zollamtes gefunden. Ein ähnlicher Fund wurde vor einigen Iahren aus fast derselben Stelle gemacht, doch wurden damals auch Folterinstkumente in der Nähe dek Skelette ausgegraben. Es wurde angegeben, daß eine Geheimkanzlei des tyrannischen Regenten Biron, des Günstlings

der Kaiserin Anna dort stand, wo die Ueberreste gefunden wurden. Kaiserin Anna regierte von 17301736 und in diesen sechs Jahren sollen 20,000 Opfer der Tyrannei Biron's umgekommen sein. Ernteauösichten in Italien. Rom, 26. Sept. Die Dürre hat großen Schaden angerichtet. 3n Tyrol und den südlichen Alpen allein war gedügend Regen gefallen. Die Roggenernte ist schlecht und die Weinernte ist quantitativ sehr mittelmäßig, qualitativ dagegen vorzüglich. Die Olivenernte ist gut. In Sizilien giebtS eine nur mittelmäßige Ernte. Menschliches Elend. Warschau, 25. Sept. Sechzig Häuser in der Umgebung von Blaschki im Distrikt Kalisch im russischen Polen, wo die Cholera so schreckliche Verwüstungen anrichtet, geriethen letzte Nacht in Brand und wurden vollständig zerstört. Viele der Bewohner dieser Hauser, welche an der entsetzlichen Krankheit litten und zu schwach waren, um an Flucht denken zu können, kamen in den Flammen um. Quirinal und Vatikan. London, 26. Sept. Eine Depesche der TimeS auS Rom sagt, Premierminister CriSpi sei bereit, der Kirche alle Conzessionen zu machen, welche sich mit der Aufrechterhaltung der Souveränität Italiens über jeden Fußbreit italienischen BodenS vertragen. Der Korrespondent fügt hinzu : Italien wird die weltliche Macht des Papstes nicht zugestehen." ,,... Verhältnisse inOst-Afrika. LorenzoMarqueö, DeligoaBay, 26. Sept. Mehrere tausend Kassern bedrohen diese Stadt mit einem Angriff. Die Regierung hat unter der ganzen weißen Bevölkerung Wasen zur Vertheidigung vertheilt und man erwartet einen ersten Conflikt. Lorenzo Marques ist eine portugiesische Stadt in Afrika an der Nordseite derDeligoa-Bai. Sie besitzt einen guten Hafen, welcher ihr erhebliche Bedeutung für den Handelsverkehr mit Transvaal verleiht. Die Stadt hat eine Bevölkerung von etw 3,000 Seelen und wird geschützt durch eine Anzahl roh construirter alter Forts. Die Stadt liegt im südlichen Theil deS portugiesischen Ost-Afrika, welches sich an der Küste von der Mündung deS Sambesi bis zur Deligoa. Bai erstreckt und von MaHoneland, Matabeland und TranSvaal begrenzt wird. Die Führer in Transvaal sind seit langer Zeit darauf auS, die Kontrole über die Deligoa-Bai-Bahn zu erhal-.I en und streben eifrig nach der Crlangung eineS Seehafens, als welcher Lorenzo Marques ihnen gerade gelegen wäre. Unter diesem Gesichtspunkte haben die Boeren kürzlich $250,000 nach London gesandt mit dem Auftrage, damit die BondS auszukaufen, welche Portugal voraussichtlich ausgeben wird, sobald daS Berner Schiedsgericht die Grenzfrage entschieden hat. Vor etlichen Tagen, am 15. Sept., besagten Nachrichten au5 Pretoria, daß die Regierung von Transvaal daö Vorrecht auf die Deligoa-Bai, einschließlich der Hafenzölle, erworben hat, wodurch Transvaal eine dominirende Stellung und freien Zugang zur See erhält. ' m , m General-Agentur. Feuer-Versicherug, Collektion von Miethe, Geld an- und auSzuleihen. Schisssscheine, Reisepässe, Vollmachten unv CrbschastSerhebungen. A. M e tz g e r GrundeigenthumS Agentur. Ergründet 1863. Hiesiges. GT Ein Feuer in 449 West 2. Straße, Wohnung von Hy. Lilly rich tete heute gegen Mittag $10 Schaden an. ' Ursache wär die Ueberfeuerung eineS Herdes.

Ein frecher Straßenraub. Gestern Nachmittag zwischen 4 und 6 Uhr wurden 3ohn Moore und JoneS

: Baliff in der Nähe von Broad Ripple , von orel Scannern angehalten und um $60 beraubt, trotzdem nahebei Leute auf dem Feld arbeiteten. 3ohn Moore hat einen Kaufladen in Deming, Hamilton Co., und auch mehrere Hcusirerwagen. Baliff arbeitete für ihn. Etwa um 3 Uhr verließen sie die Stadt mit einem Wagen voll GrocerieS, die sie bei O'Connor & Co. gekauft hat ten. In der Gegend, welche als Sugar Flatö" bekannt ist, begegneten ih nen drei Männer, auf die sie aber wei ter nicht achteten, bis ihnen besohl n wurde schnell abzusteigen!" Dieser Befehl wurde durch die Vorhaltung von 3 Revolvern verstärkt. In den Taschen von Moore und JoneS fanden die Räuber nicht viel, aber im Wagen fanden sie einen Sack voll Silber. Die Räuber befahlen dann ihren Opfern, einzusteigen und weiter zu fahren und schlugen sich dann in die Büsche, dem Fair View Park zu. Moote kehrte sofort wieder um und berichtete den Raub der Polizei. Da aber beide Männer sich hatten so in'S Bockshorn jagen lassen, daß sie keine Beschreibung der Räuber geben konnten, ist nur geringe Aussicht vorhanden, derselben habhast zu werden. -- Vollzekgericht. Frank Merz hatte sich gestern einen Äffen gekaust, der aber derartig in ihm rumorte und krakehlte, daß er mit ins Polizeiamt genommen wurde. Wegen Trunkenheit und Ruhestörung wurden ihm $16 Buße und $20 Kosten vom Kadi aufgebrannt. ChaS. Markel wurde zu $1 Buße verurtheilt, weil er zu schnell gefahren war. ThoS. Roach und ChaS. Williams wurden wegen Armuth und Bettelei zu je $10 Buße verurtheilt. Gestern verhaftete Polizist Orlopp den 2aS. Miller wegen Mißhandlung seines PferdeS. Der Richter verurtheilte ihn zu $5 Buße, die ihm aber später erlassen wurde. Dan. Bohle wurde wegen Bummelei zu $5 Buße verdonnert. George ConnorS wurde wegen leichten DiebstahlS den Großgeschworenen überwiesen. Er soll den Nathan Hill eine Peitsche gestohlen haben. 3oe Arnold und Alfred Bailh wurden von der Anklage auf heimliche? Waffentragen freigesprochen. ChaS. Smith wurde wegen EinbruchS in daS Haus von Pat. Norton und wegen DiebstahlS einer Uhr von Lucy Craig der Grand Jury überantwortet. ThomaS McCarty, G. Healy und Zohu Nurse, die angeklagt waren, in den Laden von Hy. Newman, 372 O. Washington Str., eingebrochen zu sein und dort mehrere Kleinigkeiten gestohlen zu haben, wurden wegen schwachen BeweiSmaterialö freigesprochen, ebenso ThomaS McLaughlin, der wegen DiebstahlS und Einbruchs verhaftet worden war. In einer Schlägerei war Geo. Shobe auf JameS Condor mit einem Messer -loögegangen und wurde deshalb zu $25 Buße verurtheilt, während Condor freigesprochen wurde. ChaS. Cowell endlich wurde wegen Uebertretung der Haufierverordnung mit $ bestraft. Um die Wabrbeit zu erfabren in Bezug auf Hood'S Sarsavarilla, frage man Diejenigen, die diese Medizin brauchen, oder lese die oft in diesem Blatt abgedruckten Zeugnisse; sie werden Euch überzeugen, daß Hood'S kurirt. Hood'S Pillen kuriren Verstopfung. Der städtische Chemiker ist beauftragt worden, den Ursprung deS Krankheiten brütenden, unausstehlichen Gestanks, der die Bewohner der Südfeite belästigt, zu ergründen. Ein fein Plätzchen, ein . feinSchätzchen, Ein gut Spähchen, ein groß'S Gläschen, Dazu ein GlaS MauS Lagerbierch'en, Dieses ist so mein Plaisirchen. GO- Sohn Kofel, ein Iustizflüchtlivg von Chicago und 3ohn Glaß, der einen NothzuchtSversuch mit Edith BomrS, 590 West Mississippi Str. begangen haben soll Zurdn hkuteMittag verhaftet.

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