Indiana Tribüne, Volume 18, Number 7, Indianapolis, Marion County, 25 September 1894 — Page 2

$ntiana Tribüne.

Erscheint Täglich und SonntagS Die tägliche TribäNe-kostet durch den Träze, USttttJ per Woche, die Vonnteg5.TrtSSne" 5 c ni9 per ujoj)t, lonoz jttimnmcn " vn W Cent perVkonat. Per Post In Vorocjagmna v ?rr zayr. Office : Ns. 13 Süd Alabas Str. Indianapolis, Ind., 25 September '94 ZZrevelhafteS Posfenspiel. Zu toaS Allem unsere Privatdetecitor manchmal sähig sind, wenn es gilt, ihre Wichtigkeit zu beweisen"und ihr Geschäft in Schwung zu bringen, davon haben wir schon manches lehrich Exempel gesehen. Die jüngst ge neidete Bahnräuber-Geschichte, welche sich programmgemäß" bei Gorin.Mo., Qbspielte ist von so verdächtigen Umständen begleitet, daß auch viele sehr conservativ urtheilende Leute darüber bedenklich den Kops schütteln. Ein auffallendes Seitenstück zu der neuen Bahnräuber-Sensation bildet eine Geschichte, die sich schon vor etwa einem Jahre abspielte. Damals derkündeten die Zeitungez, zum Theil un ter sehr schreienden Titeln, daß unweit St.Ioseph ein (angeblicher) Ezpreßzug von Räubern angehalten worden sei, und daß die im Erpreßwaggon dersteckten Detectivs und Polizisten drei der Raubgesellen erschossen hätten, während die übrigen entwischten. Die dramatische Schilderung wurde noch dahin erweitert, daß die Bahnbeamten und die Geheimpolizisten den geplantem Raubanfall in allen seinen Einzelheiten vorher gekannt, daß sie dem wirkglichen Expreßzug einen anderen, bloZ mit Bewaffneten besetzten Lockzug vorausgeschickt hätten, und die Banditen wirklich in die Falle gegangen seien. Für den durchschnittlichen Zeitungs leser, welcher der Geschichte nicht ört lich nahestand, war damit die Sache abgethan, ein ganz schönes Sensationsfutter. Aber zwei Tage daraus erfolgte der Bericht übe die Eoroners-Untersu-chung. welcher constatirte, daß alle drei Jläubtx", die entkamen, thatsächlich De.ctivs waren, daß von ihnen der ganze Plan zum Raub-Aitentat ausgegangen war. daß sie gleichzeitig ihre Kollegen von dein Erfolg ihres 'Trei-b-ns und allen Einzelheiten des An schlage in Kenntniß gesetzt hatten.und daß ckan auch nicht den mindestenVersuch machte, diese drei Bahn raubZüchter zu belästigen, 'während die drei jungen Bürschlein, die so dumm gewesen, sich zu Katzenpfoten" herzugeben, einfache wie tolle Hunde niedergeschossen wurden! Die Eoroners-Ge-schworenen gaben damals ein Tadels Aerdict über die Polizei und die Bahnbeamten ab. Es war nicht geradezu bewiesen worden, daß schon die Bahn-raub-Züchterei selber von den drei Detectivs im EinVerständniß mit ihren würdigen Eollegen erfolgt war, aber man fand die Geschichte immerhin schon faul genug. Das Drama von Gorin nun, an der Santa Fe-Bahn, weist eine merkwürdige Ähnlichkeit mit dem obigen aus. Die Äesperados" waren zwei Farmarbeite?, und einer derslben erklärte auf dem Sterbebett, ohne sich selbst irgcndwie deswegen zu entschuldigen,daß der ganze Anschlag von dem Detectiv und Zeitungsberichterstatter McDaniels ausgegangen sei, welcher gleichzeitig drei Wochen hindurch den Spion cemacht habe. Ueberdies spricht sich der ver.-oundete Lokomotivführeiz Prescott höchst befremdet über das Verhalten der Detectivs auf dem Zuge aus. Andererseits waren die Detectivs sehr ärgerlich, daß einer der Angreifer entkam, und die andern wenigstens nicht sofort mausetodt (und' stumm) gemacht wurden. Und der edle McDa niels ist verduftet, statt sich als Held und Retter aufzuspielen. Hätte er eben so gehandelt, wenn die zwei von ihm Dupirten, die ehrlichen Rauber , geiödtet worden wären, wie in jenem anderen Fall? Diesmal mußte obendrein ein biederer Babnbediensteter mitbluten. Und um die Sensation noch Possenhafter zu gestalten, hat diesmal ein unternehmendes" (5hicagoer Blatt, das mit Bahngesellschaften und mit Detectiv-Agenturen auf besonders gu tem Fuße steht, den ganzen Handel ebenso zeitig gewußt, wie diese, hat schon lange vorher die ganze schone Geschichte" drucken und z mit Bildern versehen lassen und sie dann am bewußten Morgen um 4 Uhr um nur wenige Zeilen ergänzt, zn einer Extra Ausgabe auf die ahnungslose Mensch kzeit und auf seine Eoncurrenten losgelassen! Wah.'l'.cki. solche Vorkommnisse ha b?n eine feta nste Moral, und in dem neuen Fall? ::,eint eine rücksichtslose Un:ersuchung nvch dringlicher geboten, ci in dem früheren. Wohin könnten wir bei eine? soüberalleMaßen skandalösen Verwirrung der Rechts und DZoralbegriffe. wie sie hier ver muthet wird, schließlich kommen? Japanisches Emigrantenwesen Aon Interesse ist unter den jetzigen Verhältnissen ein Bericht, welchen der amerikanrsche Consul in der wichtigen japanischen Hafenstadt Hiogo. E. I. Smithns, unserem Staatsdepartement über den Geschäftsbetrieb der jar rtw , . . - panischen nuswanderungsgesellschasten geliefert hat. 153 geht daraus her vor. daß mit der Auswanderung in Japan ziemlich viele Umstände gemacht werden, und die theuwelse bei uns bestehenden Befürchtungen hinsichtlich einer massihaften, Ueberschwemmuna i . :r re. ; i . . Mll iapanijüicn urnigranicn Ivoyl un begründet sind. Die japanischen Auswanderungöesellsckaften werden nur mit obria-

seitlich?? GuMß'ung organisirt und von der Regierung besteuert, und die Gesellschaft ist in jedem Falle contractlich der Vormund des Auswanderers, während sie selber unter ver Aussicht der Regierung steht. Der Eontrac! zwischen der Regierung und einer. svl-

chen Gesellschaft gilt aus '6 Jayre und bestimmt die Verpflichtungen der letz. teren genau. unäckst rnun die Gesellschaft den Paß für den Auswanderer beschaffen, alle Vorkehrungen für seine Beförderung treffen und, nachdem er seinen Bestimmungsort erreicht hat, durch ibre Aaenten ibm zur Erlangung von Beschäftigung behilflich sein. Wird der Auswanderer krank, oder kommt er sonstwie in Roth, so müssen ihm dieselben Agenten erforderllchensaus zur Rückkehr nach Japan rhelfen. Außer der Passage zahlt der Emigrant der Gesellschaft sur aue oezonoeren jöoz theile $7. Kommt der Äusgewanderle unter den Scbuk der javanischen Behörden im Ausland oder wild von diesen in die Heimuth zurückgeschickt, so muß die Emigrationsgefellschast die zeyoroen entschädigen. Der Eontract des AusWanderers muß die Unterschrift zweier Bürgen tragen. Der Eproner" soll fort. Soweit der Staat New Nork in 29e tracht kommt, scheinen die Tage des Leichenbeschauer-Amtes gezählt zu sein, und Massachusetts ist schon früher mit der Abschaffung dieses altehrwürdigen Amtes praktisch vorgegangen. Die New Norker verfassunggebende Convention wird der Legislatur unbedingt die Abschaffung des Coroners" als eines besonderen Amtes empfehlen, und zwar einfach in der Art, daß in dem die County-Beamten betreffenden Abschnitt der Verfassung dieser Titel gar nicht erwähnt wird. Im Westen unseres Landes haben sich schon früher da und dort Stimmen geltend gemacht, welche das Gleiche empfohlen, ohne daß ein westlicher Staat dazu gekommen ist. den Vortritt vor Massachusetts zu haben. Das Leichenbeschauer-Amt tst in der bei uns bestehenden Form alt-briti-schen Ursprungs, und immer mehr verbreitet sich die Ansicht, daß es im rnodernen 'amerikanischen Regierungssystem keinen berechtigten Platz mehr habe, da die betreffenden Pflichten durch bestimmte andere Beamte ebenso gut oder noch besser erledigt werben können. Wie so viele andere Jnrntutionen, ist auch diese längst nicht mehr. was sie war. Ehemals war das Amt ein ebenso wichtiges, wie ehrenvolles, und König Edward von England bestimmte, daß nur würdige Ritter dasselbe einnehmen durften; sie waren königliche Beamte,. mit größerer Machtbesugnlß. als der Sheriff sie besaß. und der Lord-Qberrichter war zugleich der Ober-Coroner des Reichs. Das war noch der Muhe werth. Doch das ist Jahrhunderte her. und schon längst ist der Leichenbeschauer, in Amerika wie auch in England, nur das sunsteRad am Wagen der CountyAmtsmaschine. Und obwohl sich unter unseren Leichenbeschauern mancher perf" f!j i.Mjfci (Y-il r r . , , lornia) lucyiige meann oesunoen yal und noch befindet, ist das Amt im Ganzen wirklich sehr heruntergekommen und hat schon so vielfach zur Versorgung dieses oder icnes corrupten und .auch unwissenden politischen Handlangers gedient, daß es tüchtigen und gebildeten Inhabern desselben ganz unheimlich m dieser Gesellschaft lern muß. Dementsprechend sind die sogenannten Jnqueste gar zu häufig zu einer ganz werthlosen Posse geworden und verbreiten nur selten irgend .welches Licht über die Ursachen eines unaewohnlichen Todesfalles. Die Satire hat sich denn auch schon oft genug Mit diesem veralteten Institut beschäftigt, und man kann sich der Ueberzeugung kaum verschließen, daß dasselbe sogar im günstigsten Falle wenigstens abkommlich ist! Im Staat New Nork hat man dasselbe endlich auch dick gemegi. In Massachusetts fällt die Pflicht. die Ursache auffallender Todesfälle zu untersuchen, einfach dienstthuenden Aerzten zu, welche von den zuständigen Behörden hierfür bestimmt werden und stets emen sachverständigen Bericht erstatten, und dieses System bewahrt stch auch vom Sparsam-kelts-Standpunkte. Es ist nicht einzusehen, weshalb es nicht anderwärts nachgeahmt werden sollte. Von welchem Werthe können Geschworene" in Fällen dieser. Art sein? . (sinBabieö".Streik. Heutzutage ist Streik und Bovcott l'a überall" Trumpf, und es wäre nur ein Wunder zu nennen, wenn die K l e i n st e n der Kleinen im wörtlichsten Sinne des Wortes nicht auch vom . Zauber dieser Loosunaen ergriffen würden und ihre empörten Gefühle alsbald in die That umsetzten - Immerhin ist ein Streik kleiner Kinder gegen Stiefväter, trotz Ven Akiba. wohl doch etwas Neues. Der Schauplatz emes solchen einzigartigen Ausstandes war jüngst die Stadt Spokane in Washington. Von Ort und Stelle erzählt man darüber: c In emer gewissen Stadtqeqend leben drei, bisher sehr glückliche Familien, deren jede mit einem Trupp osfnungsvoller kleiner Kindlern' aufmarschiren kann. Zufälligerweise sind die Häupter aller dieser drei Familien nur Stiefvater zu den Kindern. Das machte bis vor Kurzem nichts aus. Die kleinen Dinger liebten sämmtlich ihre Papachen sehr. Aber sie hatten natürlich auch über Manches zu klagen. Als nun jüngst eines der Pupplern semen Stiefpapa zufällig von Streiks und Sichzusammenthun reden hörte. da schlugen diese Worte wie eine Dynamltbombe in das Gluck und den Frieden aller drei Familien! . Die Kindlein traten alsbald zusammen. oraanisirten sicb. maricbirten

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oann seien lL) aus und kündigten' erst ihren Müttern den Streik an und darauf den Stiefpapas. Aber einer der Streiker wurde sehr bald knieschwach", denn er hatte nicht W txmntn Trieb aeborchl. sondern nur der Kameradschaft, und als sein Stiefpapa ihn auf seine Kniee zog und ihn iracle: Liebst Du mich nicht mehr? Warum willst Du mich nicht mehr Papa nennen? da rollten Tmanen über die Wangen oe ttlnoielns, und dies war der Anfang zum Zusammcnbruch des Streiks! mux in der dritten Familie hielten die Streiker noch eine Weile muthig aus und verlangten em Schiedsgericht. Ader der Sckiedsrickter. dem sie sich beugten. bestand 'nur aus einm Pantof?el. So endete der erste Bavies -strell. Einen Nachmittag hatte er gedauert. Reform nördlicher WasserstraSen. Von allgemeinem Interesse, besonders natürlich für die Bewohner unserer großen Binnensee - Gegenden, ist die ,nternatwnale Convention sur Veriefuna der Wasserstraßen, welche druben in Toronto, Canada, tagt. Bei aller ihrer Wichtigkeit ist es freilich noch sehr die Frage, ob drese Convenwn greifbare Ergebnisse von Bedeutung haben wird. . Seit der Plan auf Tapet gekom men ist, Chicago durch einen Schiffs canal mit dem Mississippi zu verbin'den, ist allgemein in unserem Lande die Stimmung für künstliche Wasserstraßen, resp, für die Verbesserung bereits vorhandener, wiederum eine lebhaftere geworden. Besonders gunsiige Geschäftszeiten würden ohne Zweifel bald viele dieser Prozecte zu Fleisch und Blut werden sehen, wahrend gegenwärtig die allermeisten derartigen Fortschrittsideen nicht über die Presse und die Tribüne hinausgehen können. Was nun die Verbesserung der Binnensee - Wasserstraßen anbelangt, so sind viele z u viele diesbezügliche Vorschläge im Umlauf, z. B. die Vertlefung des St. . Lawrencestromes, die Erweiterung des Welland - Canals, die Anlegung eines neuen Canals um Niagara Falls herum, auf amerikani scher Seite, und ein neuer kanadischer Canal zur Verbindung des Ontarwsees mit dem Huronsee. Unsere kanadischen Stiefbrüder in teressiren sich natürlich vor Allem für die auf ihrem Boden vorzunehmenden einschlägigen Verbesserungen, und doch mochten sie glelchzeülg, dag Onkel Sam sich finannell soviel wie möglich an denselben betheillge. Andererseits haben auch die Amerikaner ihnen näher liegende Lieblingsproiecte. Den Canadiern liegt wohl am meisten ein Schiffscanal von Toronto nach Georgian - Bai am Herzen, welcher, wie angedeutet, die Gewässer des Ontariosees mit denjenigen des Huronsees verbinden und die Ersparung einer Fahrtlange von ungefähr 400 Meilen zwischen Toronto und den Plätzen am Superiorsee bedeuten würde. Ohne Zweifel würde eine solche Wasserstraße dem Handel des Nordwestens lm Au gemeinen sehr zugute kommen, aber auf Kosten der Binnenseestädte unseres Landes. Eine solche Wasserstraße eine internationale zu nennen, obwohl sie so völlig in den kanadischen Interessenbereich sällt, und zu verlangen, daß die Amerikaner gegenwärtig gerade zur Ausführung dieses Planes' beisteuern. ist denn doch ziemlich naiv. Ebenso wenig haben speciell ameri kanische Pläne auf dieser Convention ihren berechtigten Platz, sondern .es kann sich nur um Unternehmungen wirklich internationalen Charakters handeln. Der einzige bis jetzt ernstlich in Vorschlag gebrachte Plan dieser Art besteht aber in der Vertiefung aller flacheren Theile der jetzt von den Binnensee - Booten benutzten Was serstraßen. Auf eine solche Verbesserung könnte sich die Convention sehr wohl praktisch einigen, und sie wäre wichtig genug, um den ausschließlichen Gegenstand ti ner derartigen gemeinschaftlichen Be rathung zu bilden. Ist es doch hinlänglich bekannt und anerkannt, daß die fortgesetzte Zu nähme der Größe und des Tiefganges der betreffenden Schiffe es nachgerade recht schwierig gemacht hat, Wasserwege zu befahren, deren Tiefe noch vor wenigen Jahren vollkommen genügte. Eine weitere Vertiefung dieser Wege würde noch größere und geräumigere Schiffe auf die Binnenseen bringen, die Beförderungskosten auf diesem Wege wurden sich noch welter erniedrigen denn man kann die Durchschnittstonne Fracht in einem großen Schiffe viel billiger befördern, als in einem kleineren und die Producenten im In nern des Festlandes könnten viel da durch gewinnen! ' Vor zwei Jahren hat man die Noth wendigkeit für die weitere Vertiefung dieser Wasserstraßen besonders empfindlich gefühlt; denn damals .stand das Wasser in den Binnenseen sehr niedrig, rlnd das Auflaufen von Schlf . 1.1. ?1Y. . tcu an unerwarieren treuen verur sachte viele Schwierigkeiten und Ver luste. Und diese Verhältnisse können noch manchmal wiederkehren; denn wie man heute weiß, ist dieses Fallen und Steigen des Wassers ein periodisches. und natürlich hat der Regenfall oder die Dürre im ganzen Binnensee - Be cken mehr oder weniger damit zu thun. Sollte die Convention etwas in dieser Richtung leisten, so könnte man sehr zufrieden mit ihrem Resultat ein. Wenn erst einmal die Angliederung Canadas an die Ver. Staaten erfolgen sollte, dann, ja dann wäre die schönste Zeit für die übrigen Wasser straßen Pläne. ongrek'Kneipstudien. rc . . - . fr. . ES Ware em Wunder wenn bmückt - s:X V.. c?..' e X i V ; . lich' der Trinksraae Nicht auck beide r r m rr rr . .- $aus unse Gong im3ccn Tr S0U ilt imuh u. VI yi ,'-""" w il,

praktische Behandlung der Frage in ihren eigenen Räumen anbelangt. Jeder, der es wissen will, weiß es, daß sowohl in der Restauration des Bundes-Abgeordnetenhauses, wie in derieniaen des Senates geistige Ge-

tränke aller Arten verkauft werden, obwohl ausdrücklich 'Verordnungen hiergegen bestehen, und daß dann auch sckwunabaft gekneipt wird. Ganz so groß, wie früher, ist übrigens die diesbezügliche Heuchelei gegenwärtig nicht mehr. früher wurde dieses Geschäft mit allerlei harmlosen Namen maskirt und möglichst versteckt betrieben. Gegenwärtig jedoch betreibt man es ganz osw rf l. or fi i t jen. tooroorn in oer ne laurcmon oes Senates, wie in derjenigen des Abgeordnetenhauses sind die leiten vorÜber, da man. Whisky kalten Thee" nannte und ihn in einer yeetasse aus einer Untertasse verabfolgte (wovon die Mäßigkeit durchaus nicht profitirte). Auch verlangt man von dem Kunden nicht mehr, daß er Speisen mit seinem sr i n tfV c w nelrani veueue, uno er vraucyt oasselbe nicht einmal an einem Tisch zu trinken, sondern kann sich ebensogut an die Bar" Men, und namentlich in de?. Abgeordnetenhaus - vtestauratlon geschieht dies häufig. Wie gesagt, das Alles aeschiebt mit offener Verletzung bestehender Verordnungen, womit der Congreß also dem Volk ein leuchtendes Beispiel" der Achtung vor dem Gesetze gibt. Mehr noch: Tue betressenoen Restaurateure fühlen sich gezwungen, jene Ver ordnungen zu jeder Stunde des Tages zu brechen; denn sie wljjen recht gut, daß sie welche Ironie! ihre Ge-scbäfts-Gerecktsame verlieren würden. wenn sie die Verordnungen befolgten, während sie sich sicher suhlen, so lange sie zur Uebertretung derselben die Hand bieten. Den örtlichen Spiritussengeseken in Washington sind diese beiden Restaurationen bekanntlich nicht unterstellt, sie brauchen sich nicht bei den Distriktscommissären mit einer hohen Gebuhr eme Licenz zu erwirken, und sie sind keiner Inspektion seitens den Ortsvollze? unterworfen. Aber sie müssen die besagten Congreß-Re-geln wacker übertreten, sonst Hit's geschellt. ' Beide Restaurationen haben, wie erwähnt, auch ihren Schanktisch. Dieser wird in der Restauration des Senates, wo man überhaupt immer noch etwas vornehmer und würdevoller" thut, meist für Speisen benutzt, aber im Abgeordneten-Nestaurant steht und trinkt man am Schanktisch ebenso unaenirt. wie in jedem regelrechten ameri kanilchen Saluhn". Zu-jeder Stunde eines Geschaftstages kann sich der gelegentliche Besucher davon uderzeuaen. Die Senatoren nehmen sich durchaus nicht die Mühe, in den für sie eiaens reservirten und durch eine Schirmthllre gedeckten Raum zu gehen, wenn sie sich der gesetzesbrecherischen Kneiperei hingeben wollen, sondern setzen sich aewohnlich an den er ten ve sten Tisch und bestellen offen ihren Whisky oder ihr sonstiges Lieblingsgetränk. Auch trinkende Evastochter sin det man in beiden Restaurationen nicht aerade selten. Manche wollen wissen, daß sogar die jugendlichen Boten oder Pagen des Congresses in diesen Nestaurationen geistige Getränke manchmal genössen. Jedenfalls können sie durch nichts daran gehindert werden, außer durch das Gutdünken, resp. Bösdünken, des Restaurateurs. Die Senats-Restauration untersteht dem Senatsausschuß für Geschäftsgeln, und die andere dem Abgeordne-tenhaus-Ausschuß für öffentliche Gebäude; aber beide Ausschüsse thun nicht das Geringste, um die mehrerwähnten Prohibitionsverordnungen durchzuführen, wie oft auch davon.vertraulich oder öffentlich die Rede gewesen. Wenn hin und wieder ein einzelner Senator oder Abgeordneter versucht, ein diesbezügliches Vorgehen herbeizuführen, so wird er günstigstenfalls ausgelacht. Das passirte wieder kurz vor Schluß der jüngsten CongreßSession dem populistischen Senator Kyle vonSUd-Dakota (bekanntlich ehemaligem Prediger), dem sogar unter allgemeiner Heiterkeit vorgeworfen wurde, er wolle die Senatoren blos zwingen, ihre geistigen" Bedürfnisse bei seinem populistischen Collegen Allen zu befriedigen, welcher in der nächsten Nachbarschaft eine Restauration hat. Selbst die verehrliche Congressional Temperance Society", welche schon seit vielen Jahren besteht, Senatoren und Abgeordnete aller Parteien zu Mitgliedem und heuer einen Prohibitionsstreite? aus Maine zum Präsidenten hat, zeigt sich merkwürdig passiv gegenüber diesen Verhältnissen. Daß man sich aber unter allen diesen Umständen entschließen könnte, die besagten Verordnungen überhaupt abzuschaffen, nein, das wäre denn doch zuviel verlangt! Aehnlich geht es ja auch mit dem Rauchen im Sitzungssaal. VomJnlande. EinFarmer in Nebraöla wird eine umfangreiche Pferdezucht bei Raleigh in's Leben rufen und sich hauptsächlich die Erziehung schöner französischer Kutschpferde zur Ausgabe stellen. Die Hoielwirthe im Adi-rondacks-Gebirge, dem beliebten Ziel der. New Aorker Sommergäste, haben (lu..ll . fi,, ! einen uiurn gegen auc ivlnojucyll en Personen in Scene gesetzt, um nicht in Folge der wissenschaftlich festgestellten Ansteckung durch zurück r l I m ' mS . J' vlieoene uno, gelroanele Hustenentleerungen dieser Kranken ihren Ruf einzubüßen. Der Schmied Frank Vutler in New Jork hatte sich neulich f)sflnVs3 fry Vl. (IIlAniiH. r!.. I ii vit cuvuiiuiiu IClilCl ! z..,..... m:.r..I I wuivivg!, Ijiuu ". ViUC, uc .l... s.:. ?L a L. "'l vfc vnuiw uuv nlu" UHU IClUt Wben ßinber für die Dauer s iner I ..j. . . .. ' . . I arvetttz!ol!L5elj Untettuntt funden..

und Geld verlangt. . Als Frau Cue dies rundweg ablehnte, war es zum Zank gekommen, in dessen Verlaufe sie dem Schwiegersöhne vorwarf, daß er, wie sein Vater es gethan, noch einmal

im Arbeltshause sterben werde. Hierüber ergrimmt, hatte Butler auf die Frau eingehauen, so daß. als sie im Aorkville Pollzeigencht als Klägerin a.ea.enihn auftrat, ihr Gesicht noc die Spuren seiner Mißhandlungen trug. Butler kann jetzt auf der Strafinsel darüber nachdenken, wie man sich mit seiner Schwiegermutter zu halten hat. Die größten Tiefen des Oceans findet man regelmäßig in der Nähe des Landes. Etwa 140 Meilen entfernt von den Kurilischen Inseln fand man die größte Tiefe, welche das Senkblei je erreichte, nämlich 27,930 Fuß. Die nächsttiefste Stelle finde! sich 70 Meilen von der Küste von Porto Rico entfernt, nur 94 Faden weniger. Die größte mittlere Tiefe findet sich im Stillen Ocean, welcher 67 Millionen Quadratmeilen von der Gesammtfläche der Erde 188 Millionen Quadratmeilen , also weit über ein Drittel bedeckt. Diese mittlere Tiefe betragt gegen 2500 Faden oder 15.000 Fuß. Der Indische Ocean mit 25 Millionen Quadratmeilen ist durchschnittlich 2000 Faden, der Atlantische Ocean mit 31 Millionen Quadratmeilen etwa 2200 Faden tief. Eine für Aerzte wichtige Klage kam neulich im Bezirksgerichte in Jersey City in New Jersey zur Verhandlung. Der Fleischer Wm. Winberry hatte vor einem Jahre Dr. Docherty gerufen, um seine erkrankte Frau zu behandeln, und da sich der Zustand derselben verschlimmerte, rief Dr. Docherty den Dr. I. N. Quimby zur Consultation. Die Frau wurde wieder hergestellt und als Dr. Docherty 'eine Rechnung von 530 sandte. glaubte Winberry, daß damit auch ' Dr. Quimby's Forderung für die Consullirung einbegriffen sei, und bezahlte sofort. Groß war deshalb sein Erstaunen, als Dr. Quimby bald darauf 560 für seine Dienste forderte. Da Winberry erklärte, er habe ihn nicht gerufen und auch. Dr. Docherty nicht ersucht, den zur Zeit in Asbury Park weilenden Dr. Quimby zu telegraphiren, offerirte er nur 533, die Dr. Quimby aber nicht annahm. Es kam zu der Klage, welche im Bezirksgerichte zur Verhandlung gelangte,und obwohl Dr. Quimby's Anwalt geltend machte, daß die Dienste eines zur Consultation. gerufenen Arztes stets von den Patienten oder Angehörigen bezahlt werden, entschied Richter Puster doch, daß Quimbyy nicht zu der Bezahlung berechtigt sei. Die hübsche Emma Aumann, die Geliebte des Light-weight" PreiÄämpfers Billy" Plimmer.welche in einem Hotel in Coney Island durch Einathmen von Leuchtgas Selbstmord beging, wurde von der Wohnung ihrer Eltern in der Wythe Ave. zu Brooklvn, N. Y., zur letzten Ruhe bestattet. Die jugendlichä Selbstmörderin, welche unter den Sports" allcremein als Goldzahn-Emma" bekannt war. war selbst im Tode noch schön; Plimmer, aus Liebe zu welchem sie ihren jugendlichen Fehltritt mit dem Leben bezahlte, stand neben der Leiche seiner Geliebten und weinte wie ein Kind. Plötzlich ergrisf er ihre kalte Hand und drückte einen Kuß auf ihre bleiche Wange. Holt einen Geistlichen, ich will meinen todten Engel noch heirathen, ehe er in die kühle Gruft gesenkt wird," rief 'der unglückliche .Liebhaber aus und fiel dann erschöpft beim Sarge nieder. Der Geistliche - fing dann zu beten an und der Sarg sollte eben für immer geschlossen werden, als Jemand aus der Trauerversammlung entsetzt rief: Sie athmet, sie lebt!" Cinige Minuten der Bestürzung, der Freude, der Hoffnung und dann der Enttäuschung folgten; ein rasch herbeigerufener Arzt konnte kein Lebenszeichen in dem steifen Leichnam entdecken. Wenige . Stunden später lagen die sterblichen Ueberreste der einstigen Schönheit in einem kühlen Grabe im Greenwood-Friedhofe. .Die S p i r i t i st e n g e m e i n d e, die seit einigen Monaten zu Bluffton, Jndiana, bestand, hat am Sonntag keinen Gottesdienst abgehalten. Der Pastor ist abgereist und seine Herde ist ungläubig geworden. Die Schuld hieran trägt der Methodistenprediger C. M. Wade. Dieser'gute Mann hatte mehrere Mitglieder seiner ' Gemeinde durch die neue Lehre eingebüßt,' und um nicht noch mehr zu verlieren, predigte er gegen den Schwindel, wie er den Spiritismus nannte, und machte seiner Gemeinde allabendlich einige Spiritisten-Kunststückchen vor. Um nicht an Boden zu verlieren, importirten die Spiritisten hierauf R. H. Wardwell von Lafayette,' das beste Medium im Staate, und am Samstag Abend kam Wardwell mit seiner Familie und gab eine Privat-Seance. Er hatte gerade den Geist des IndianerHäuptlings Großer Wolf" erscheinen lassen, und die gespenstische Nothhaut wollte sich eben zurückziehen, als der Versicherungsagent W. L. Royse vorsprang und den Geist packte. Der Große Wolf" schrie laut auf. und aus einem Kabinet stürzte ihm der Geist Benjamin Franklin's zu Hilfe. Die Lichter wurden angedreht und die Geister entpuppten sich als Wardwell und Frau. Die drei Kinder des Ehep'aares fand man in Engelskostllmen in dem Kabinet. Es entstand ein entsetzlicher Skandal. Mayor Stephens nahm das Medium beim Kragen und ließ es von der Polizei nach dem BahnHof bringen. , Mit dem nächsten Zuge mußte die ganze Geisterfamilie zum Städtle 'naus", nachdem sie, um. Fahrgeld zu haben, eine Spieldose, mit der man himmlische Musik fabrizirt hatte. versetzt hatte. Red. Wade's Predigt war am Sonntag eine b.'sonders scharfe, und seine Gemeinde hat mit einem Schlage stark zugenommen. . , , Mlerschaumpseifen, lange deutsche Pfeifen, Clgarrenspiven ic, bei Wm. vkucho, 199 Oft Washington Str.

Schnell rmd öauenld sind

von d'niiölis Verrenkungen. Herr Charles Eberhard, MarletStraße. Lancastcr, Pa., schreibt : Ich litt in Felge eines verrenktenFußeS die heftigsten Schmerzen. St. Jakobs Oel linderte die Schmerzen nscd der ersten Anwendung und heilte mich in kurzer Zeit rrllständig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr Charles I. HcSley, Eyracuse, N. I., und war nicht im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakobs Oel heilte mich dauernd. Vom MSlanse. Die Heldin von Käme tun, die Diakonissin Margarethe, eigentlich Anna Leue, deren aufopfernde Thätigkeit während der Nebellion der Eingeborenen in den deutschen Besthungen im schwarzen Welttheil allgemeine Bewunderung erregte, wird in den nächsten Tagen in den Ehestand treten, nachdem sie bereits dem Diäkonissenberuf entsagt hat. Auf dem Standesamt in Potsdam hängt ihr Aufgebot mit dem Kaufmann F. Hesse, der früher gleichfalls in Kämerun war, aus. Inder Morecamb e-Bucht, unweit des kleinen Badeortes Grange an der Küste von Lancashire, ereignete sich einer der verlustreichsten Vootsunfälle dieses Jahres. Ein Segelboot war mit 25 oder 26 Passagieren, sämmtlich Badegäste und Ausflügler, von Morecambe abgefahren, um ein paar Stunden auf der völlig ruhigen Bucht zu kreuzen. Man war etwa drei Meilen von dem anderen Ufer derselben entfernt, als ein plötzlicher Windstoß das gegen die hereinkommende ftlutb laufende Boot traf und zum Kentern brachte. Zwei andere Vergnügungsboote, die zufällig in der Nähe waren und sofort zu Hilfe eilten, vermochten nur sechs Passagiere und den Bootsführer zu retten. Die Uebrigen, darunter mehrere Frauen und Kinder, wurden von der starken Flutt fortgerissen und wenige Stunden spater todt am Strande oder auf den Sandbänken der Bucht aufgefunden. Wiemander Maikäferplage erfolgreich entgegentreten kann, zeigt in nachahmenswerther Weise Herr Nudolph Sladeczek, Oberlehrer in Gobelsburg bei Langenlois. Nachdem derselbe seine Schulkinder über dieses schadenbringende Jnsect entsprechend belehrt hatte, forderte er sie aus, in ihrer schulfreien Zeit soviel als möglich diese gefräßigen Thiere zu sammeln und ihm abzuliefern: Von dem hierfür erzielten Erlöse (3 Kreuzer per Kilo) versprach er, mit sämmtlichen Kindern einen lustigen Ausflug zu machen. Daß seine Aneiferung Ersolg hatte, zeigt der Umstand, daß er binnen kurzer Zeit über zwei Millionen Mai käfer der Vernichtung zuführen konnte und die Gemeinde Gobelsburg verhältnißmäßig wenig von diesem gefürchteten Jnsect zu leiden hatte. W'o h n t e n d a i n der Qjn ttn Hamburgerstraße' zu Berlin, natürlich im vierten .Stockwerk, zwei fidele Studenten, welche als gute Freunde in vollständigem Communismus lebten. Da ihnen bie Gelde? nicht allzu reichlich flössen, kamen sie oft in die Lage, die Hilfe eines bckannten Pfandleihers in der Karlstraße in Anspruch zu nehmen. Aber eines Tages .es war erst gegen den 20, des Monats waren die beiden Studios aller Mittel bar. die wenigen versetzbaren Gegenstände waren bereits ihren bekannten Weg nach der Karlstraße gewandert nun war guter Rath theuer. Doch ein Bruder Studio weiß sich auch in der schwierigsten Lage zu helfen. Einer von den Studenten hat in der Jugendzeit das Unglück gehabt, ein Bein zu verlieren, dafür erhielt er von einem Gönner ein kllrtliches. Kurz entschlossen schnallt er es' in aller Seelenruhe ab, übergibt es dem Commilitonen. der siegesbewußt, nach der Karlstraße eilt. Der joviale Pfandleiher sieht zunächst den alten Kunden verdutzt an schießt aber endlich 30 Mark vor.' Damit war den Beiden geholfen. Der Studio ohne Bein blieb auf der Bude und studirte, was das Zeug hielt zum Examen, der andere bediente ihn, holte, Essen, Bier und Tabak, bis der Erste kam und das Bein wieder eingelöst wurde. Eine schauerliche Jllumination hat am ' Sedanstage das Dorf Hansdo'rf bei Neumarkt gehabt. An sechs Stellen! des Ortes brachen gleichzeitig Schadenfeuer , aus. - Die Feuerwehr mußte von Brandstelle zu Brandstelle eilen und konnte deshalb nirgends viel nützen. Auch das Dominium blieb nicht verschont. Da das Anbrennen der verschiedenen Stellen fast gleichzeitig erfolgte, war es Zweifellos, daß das Feuer in allen Fällen von ruchlose? Hand angelegt worden sein mußte. Die Einwohner waren deshalb im höchsten Grade erbittert und wachsam, und so gelang es. den Vrandstifter abzufassen, als er eben im Begriffe stand, das Dorf noch an einer anderen Stelle anzuzünden. Die Feuerwehr konnte sich mit den brennenden Gebauben selbst nicht ' beschäftigen, sondern Mußte sich darauf beschränken, die Nachbargebäude zu schützen, welche durch die großen ssunkenmassen gesährdet waren. Der Schaden ist sehr groß, es sind allein in einem Gebäude 1000 Schock Weizen ein Raub der Flammen geworden. Noch mehrere Tage nach dem Brande stand ein dichter Nauch pber den Trümmern der 'vernichteten Gebäude. Der muthmaßliche Thäte? ist noch nicht zu einem Geftändniß zu bringen gewesen, er hat sich aber bereits derartig in Widersprüche !ve?wickelt, daß er schon setzt für überführt angefehen werden kann. .

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