Indiana Tribüne, Volume 18, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 September 1894 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erschein: Tägllcb und OonntagS Tt tSglie.Tribüue koSet durch den TrSg kl Cents per oche, die eonntogSTrtSöne I ÄenlS xerOose. Beide iufam:nfnl5ljr:tt oder S Cent per Monat. Vtx 5a3 rcf4tl: i Vor 3U9a$Ung k,' per Jahr. OM:No. 1 Süd Alabaa 'r. ?ndianavolig. Ind.. 2 ) September '94 sOriglnal-Eorrespondeuz.) Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, im . Jndianersommer. Schöne Zeitm, als noch der amerika nische Jndianersoininer'm freundlich!oM!n Sonnentagen, lieblich - kühlen Nächten und der gröhten DauerhafilZkeit frischen und reichen Nawrlebens instand wo seid ihr hin? Ich mei ueZtheils wenigstens, der ich. freilich ::icht zu den .ältesten Einwohnern" ge höre, habe noch nie einen so verpfusch ien Indianersoinmer' erlebt, wie, gegenwärtig in Neu-Babel.. Wie ein Fieberkranker, balancitt die Natur zwischen furchtbar drückender Schwüle und Frost-Anfällen, und die KohlenrauchSünder helfen beharrlich den Himmel verfinstern. Durch die jüngsten Negenstllrme, bei denen beinahe einige der sündigsten Chicagoer Zeitungen in einer nachtli chen Sintfluth ersoffen wären, ist wenigstens dem skandalösen Wassermangel vorderhand wieder abgeholfen, und die Sprachrohre der öffentlichen Meinung können sich wieder mit anderen Dingen eingehend! beschäftigen. Dabei halten sie zum Theil erfreuliche Selbsteinkehr, welche nicht verfehlen kann (wenn sie anhält), gute Früchte zu tragen. So widmet sich jetzt ein Theil der gartenstädtischen Presse dem traurigen Zustand der Bahnhöfe und ihrer UmHebungen. Das ist ein Thema, welches fast allen amerikanischen Großstädten noch sehr nahe liegt, ganz besonders aber meiner augenblicklichen. Stiefheiz::ath! t ! Während die Großstädte, der alten Welt meist ihre Bahnhöfe zu Pracht bauten zu gestalten und die Umgebung derselben möglichst zu heben suchen, um sich dem eintreffenden Fremden sofort recht vortheilhaft zu präsentiren, gehöreu in den meisten amerikanischen Großstädten die Bahnhof - Gegenden den schäbigsten, ja mitunter zu den schmierigsten und abstoßendst-n Part!en! Man kann darin freilich eine gewisse urwäldliche Ehrlichkeit und in jenein Bestreben der europäischen Städte eine gewisse Heuchelei sehen. Aber bei ciller meiner Vorliebe für Aufrichtigkeit kann ich mich für diese Sorte derselben durchaus nicht begeistern. Von ben Bahngesellschaften kann man natürlich nicht den geringsten diesbezüglichen Localpatriotismus erwarien, wie bei ihnen ja überhaupt der Patriotismus das Wenigste" ist. Doch geschieht auch gar nichts von anderer Seite oder doch herzlich wenig sie zu einer besseren äußerlichen Nepräsentation zu zwingen. Hier in der Gartenstadt muß man ja schon froh sein, wenn die Schienenmagnaten nicht da Menschenleben allzu vielseitig bedroten. Die günstigste Zeit für eine Bahnhofs Reform wäre- in Chicago chne Zweifel vor der letzten Weltaussiellung gewesen, aber so weit reichte die Ausstellungs - Begeisterung noch lanae nicht. Dazu gehörte freilich viel, viel mehr, a! zum Scheuern einiger Straßengevlerie, wenn etliche Prominenzen mit und ohne .von- im Anzüge sind. Es ist daher erst recht nicht zu erwarten, daß jetzt, in einer Nebenzeit, so bald diesbezügliche praktische Resultate zu Stande kommen, und noch ziemlich Iage dursten Schmutz. Laster und Verbrechen die unmittelbarste Hinge bung der meisten hiesigen Bahnhöfe besetzt halten. Trotzdem ist die freimüthige Erörterung dieser faulen Flecke immerhin etwas werth. Ich finde überhaupt, daß wenigstens die Selbsterkenntniß - Fähigkeit der Chicagoer eine sehr weitgehende ist, und Niemand so viel über sich selbst schimpft, wie sie, wenn sie von außen her in Ruhe cjt lassen werden. Auch auf verschiedenen anderen Gebieten ist, trotz des Bischens politischen Kesseltreibens, der Neformaeist äugenblicklich hier sehr rührig, und endlich bat jene unter Mithilfe von W. T. Stead geschaffene parteilose Parsei, die .Civic Federation" nämlich, ge,tcl daß sie nicht blos ein Debatür(Uib, sondern eine immerhin nicht zu rcrachtende, leistungsfähige Macht ist. liCjiim unofpciellen Eingreifen' ist in erster Linie die Neuaufnahme des Kampses gegen die Spielhöllen zu danken. sowie die Fortschritte zu - öffentlicher Reinlichkeit. Bor einigen Tagen habe ich hier ein Schauspiel gewahrt, das mich in die höchste lleberraschung versetzte, und das wohl noch unzählige Tausende Chicar.ozz Menschenkinder niemals zu aewahren das Vergnügen gehabt haben. Ich meine nicht die jüngste Mondfinsterniß, die ja überhaupt hier ebenso verpfuscht war, wie der Jndianersommer, noch auch das Aufblühen irgend einer Hundertzahrs - Blume in einem Park, der denken Sie sich nur: ich habe einen Absallkasten ausleeren sehen! Und das war nicht etwa in der schaudernden Stille der Nacht, sondern am bellen Tage und in einer der lebhafte steir Verkehrsstunden des Vormittags. Noch nie zuvor ist mir hier bei Tag oder Nacht so etwas beaeanet. Der be ireffende Mensch, welcher diese gemeinnützige Thärigkeit verrichtete, machte freilich ein fürchterliches Gesicht dazu. als ob er aus einun . langen, guten Schlaf zahllngs aufgeweckt worden wäre: offenbar war auch ihm die Ge schichte völlig neu, und er hatte erst wieder zu lernen, für eingestecktes osfent iiches Geld wirklich etwas zu leisten. Man konnte mit dem armen Schacher beinbe Mitleid baben.

itmaggfgrii i II inmnit So sah ich denn einen unansechtbaren Beweis vor mir, daß die Civic Federation" wirklich ezistirt. und .mit neu gestärkten Hoffnungen für die Zukunft dieser westlichen Metropole ging ich in gehobener Stimmung von dannen. Nur der besagten Organisation und ihrem Jnspectoren - Heer verdankt es Chicago., daß endlich das öffentliche Reinigungswesen etwas mehr zu werden beginnt, als ein blos Geld verscblingender Elephant; sie hat etwaZ durchgesetzt, was die regulären Organe der öffentlichen Verwaltung niemals hätten durchsetzen können. Vivat sequens! Pereat politicus! Ein anderes merkwürdiges Schauspiel, aber weniger erhebender Art. gewahrte ich kurz nachher an einer Straßenecke mitten .im. Geschäfts theile -bet Stadt. Dort entstand plötzlich ein großer Auflauf und eine Anzahl uniformirter und nicht-uniformirterMenschen schienen einen schweren Kampf zur Bändigung irgend eines Wesens zu ya ben, das tch noch nicht bemerken konnte. Ich trat näher hinzu, in der Erwar-' tung," irgend em kleines, aus einem der benachbarten 'Dim?" Museen ent sprungenes Wunderthierchen zu sehen.aber ich fand mich arg enttäuscht: es war em ' soeben . verhafteter kaum echsjähriger Taschend,ev. Er batte.so geschickt operirt. daß sein Opfer daö 'Attentat nicht gewahr geworden war, und nur zufälligerweise war in dem entscheidenden. Auaenblicke daS Auge eines Geheimpolizisten aus ihn gefallen. Und das - VerbrecherJSabt)" wehrte sich wie ein Löwe und konnte schließlich nur mit Hllse emer Droschke in Gewahrsam gebracht werden. Auch erne Curwsttat der ExWeltausstellungsstadt! Und er ist keineswegs ein Neuling in seinem Beruf". Dabei., gehört er noch nicht einmal zu' den, nahezu y7000 schulpflichtigen oder erwachsenen Chicagoern, die, wie der neueste.. Schul-Census constatirt, wedev se'sen noch schreiben können. Vielleicht wlrd, die Civic Federation" sich auch noch.einmal durch Berdienste um dieHebung der gartenstäd tijchen Jugend unsterblich machen, und dies würde wohl wiederum nicht unwesentlich dazu . beitragen, daß allerlei Reformen, über welche sich die Patriolen den opf zerbrechen, schließlich von selbst erfolgen! Freilich muß man darauf ebenso aeduldia warten können. wie jener wackere Junge, welcher einen Dattelkern pflanzte, damit seine Enkel einen Dattelbaum hatten. Ich hatte Ihnen gern schon lange wieder davon erzählt, was die Kunscht" in Chicago macht, wenn sie nur überhaupt etwas machte, das der Rede werth ist. und besonders die deutsche Kunst. Der schone Traum, daß das mit so ' weithin schallenden Trompetenstoßen eröffnete Schillerthea ter Pardon, The Schiller- heißt es la em Heim sin du deutsche Bul nenkunst werden würde, ist vorderhand auch wieder zerronnen. Doch ich will nicht voreilig fernj der Wmter mag vielleicht auch der deutschen Kunst in Chicago unerwartete Neugeburts-Freu-den bescheeren, besonders wenn DaS. wovon schließlich auch die Kunst lebt. etwas reichlicher vorhanden ist! I. R. Zur Geschichte deS 'Anarchiemus in Frankreich. Vor ernteten Taaen ist die Hastent lassung des im Juli 1891 zu drei fahren . Gefängniß verurtheilten Anarchisten Dardare erfolgt. Dieses an und für sich unbedeutende Ereigniß aibt dem 19. Siecle" Anlaß zu einem interessanten Rückblick über die anar chistische Bewegung während der letz ten drei Jahre. Dardare hatte mit zwei anderen Genossen , den Anarchisten Decamps uud Leveille am 1. Mai 1891 mehrere Revolverschusse auf die Gendarmen von Clichy-Levalloiö abgegeben, als diese einen Volkshausen auseinander trieben. Gelegentlich der Maifeier durchzogen sechs Anarchisten, unter ih nen die drei genannten und eine ?srau. die Straßen von Clichy, indem sie eine schwarze Fahne trugen und anar chistische Lieder sangen. Eine Volks menge sammelte sich alsbald an und folgte ihnen.. Als sie auf das Gebiet der Gemeinde Levallois-Perret hinübertraten, stellten sich ihnen der Po lueikommissar Guilhem und mehrere Gendarmen entgegen, und forderten sie. zedoch vergeblich, zum Ausernan dergehen auf. In der Folge kam es zu Thätlichkeiten und die Anarchisten flüchteten sich in eine Schanke, die von den Polizisten und Agenten nach har tem Kampfe erobert wurde. Das Pferd eines Gendarmen und einige der Auf rührer wurden durch Revolverschüsse und Säbelhiebe verwundet. Am 27. Juli des gleichen Jahreö erschienen die Uebelthäter vor den Geschworenen. Der Gerichtspräsident Benoist führte den Vorsitz und der Staatsanwalt Vulot beantragte in seiner Rede die Todesstrafe. Die Geschworenen aber beurtheilten die Angelegenheit bei Weitem milder und der Gerichtshof verurtheilte iDecampS zu fünf und Dardare zu drei Jahren Gefängniß, während Leveille gänzlich straflos auSging. ' Diese außerordentlich milde Bestra fung wurde nun der Ausgangspunkt der ganzen Reihe von Attentaten, welche die Anarchisten seit drei Jahren in Frankreich verübt haben. .Ravachol benützte einen Theil des in Soisy-sous-Etiolleö ' gestohlenen Dynamits, um Sprengversuche gegen das Polizeicommissariat von LevalloiZ, gegen die Wohnung des Gerichtspräsidenten Benoist und diejenige des Staatsanwalts Bulot zu verüben. In seinem Processe gestand er, er habe seine Genossen Decamps und Dardare rächen wollen. Seine durch Vermittlung des Restaurateurö Very erfolgte Verhaftung rief die Explosion in dem Lokale des Letzteren, begangen durch Meunier, hervor. Die infolge dieser Unthaten vo tirten gesetzlichen Repressivmaßregeln veranlaßten Vaillant zu seinem Attentate im Palais Bourbon, wodurch er Ravachol rächen wollte. Emile Qenrv

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seinerseits beabsichtigte, den Tod Ba- i illant's zu. rächen, und Caserio endlich I rächte sich am - Präsidenten Carnot, weil dieser sich der Hinrichtung Ravachors, Vaillant's und Henry'S Nicht widersetzt hatte. Obwohl nun der Polizeicommissar Guilhem von Levallois Nicht für Diel Kette anarchistischer Unthaten verantwortlich zu machen ist, so galt er bei seinen Vorgesetzten auf der Polizeipräfectur doch lange tit yinvurcy sur den Erfinder des Anarchismus . Mebrfacke Gesuche, die . er einreichte. um seine Versetzung aus dem Weichbilde nach dem Innern der Hauptstadt erlangen, wurden .abschlägig besmieden. Seinen Fürsprechern wurde stets die gleiche Antwort zu - Theil: Guilhem? ..Denken Sie doch mchl daran! Der-ist der Erfinder Ravachol's und des Anarchismus!" Erst ganz kurzlich übertrug man ihm em Commissariat in Paris, und noch dazu dasjenige von Javel, das sehr ungunstia in der ffabrikvorstadt VangirardGrenelle gelegen, ist.. Dardare ssoll -sich, während seiner Hast mustergiltig 'ausgeführt . haben. Er ist ein geschickter Goldarbeiter und führte die Aussicht über-mehrere Mitgefangene der gleichen Prosesjwn. Nach seiner Freilassung begab er sich aus -das : Commissariat von SaintGermain, wo er seine Ersparnisse im Betrage von 480 Francs m Empfang nahm. , Sem anarchistischer Elfer ist, wie berichtet wird, stark abaekühlt.und er verlangt nur noch ruhig zu arbeiten. um semen unterhalt zu verdienen. Nmerikanlsche Schweineprodüete imSlusland. Der Begehr des . Auslandes nach amerikanischen Schweine - Produkten nimmt geradezu staunenswerthe Dimensionen an, und wird damit em neuer und unwiderleglicher Beweis so wohl für die vorzugliche Qualität un serer Farm - Producte geliefert, als für die gegebene Möglichkeit, für unseren Productwns - Ueberschuß rnt Aus lande Absatz zu schassen, der zu der vedauerlich geringen- Initiative unserer Fabrikanten und Exporteure rn merk würdigem Gegensatz steht. Zweifellos ließe sich für zahlreiche unserer Producte und Fabricate ein bei Weitem größerer. Ausfuhrhandel erzielen, wenn seitens unserer Producenten und Fairikanten die Bedürfnisse des AuslsndeS, bezüglich der gewünschten Qualitat, mehr rn Betracht gezogen, sowie seitens derselben und ihrer Agenten zwecks Eröffnung neuer , Absatzmärkte größere Energie entwickelt würde. Allein mit Speck und Schinken versorgen wir das Ausland mit über 500.000,000 Pfund per Jahr, im Werthe von nahezu Z50.000.000, und erweitert sich dieser Absatz immer mehr. Nach den neuesten amtlichen Daten stellte sich in dem am 30. Juni beendeten Jahre nämlich die Ausfuhr von Speck auf 416.653.433 Pfund im Werthe von 533,338.357 gegen 391.733.175 Pfd. bzw. Z35,731.470, während die Ausfuhr von Schinken im Fiscaljahre 189394 86.864.614 Pfund im Werthe von $9.844,321 betrug gegen 82.178,154 Pfund bzw. $9,993.096. Vor noch gar nicht langer Zeit wäre es als geradezu unglaublich erschienen, daß die Ver. Staaten dereinst die verschiedenen Gebiete des Auslandes und ganz besonders Großbritannien, das jetzt unser Haupt-Abnehmer ist, je mit Schweine-Producten in solchem Umfange versehen, würden. Daß es geschieht. erklärt,sich hauptsächlich daraus, daß Preise wie Qualität unsererWaare den Käufern genehm sind; Speck und Schinken,' die wir ihnen liefern, finden ihren Beifall, und die Nachfrage vermehrt sich von Jahr zu Jahr. Für das am 30. Juni cr. beendete Fiskaljahr haben wir an Speck um nicht weniger als 25,000,000 Pfund mehr nach dem Auslande verschickt und,, bei einem , für beide Jahre gleichen Preise von 9 Cts. per Pfund, dafür $200.000 mehr erhalten, als in 1893. Die Nachfrage nach diesem Artikel steigert sich somit zusehends, während der Preis, sich auf gleicher Höhe erhält. Von Schinken haben wir im letzten, im Vergleich zu dem vorhergehenden Fiskaljahre um ' 4,600,000 Pfund mehr exportirt, dafür jedoch um $83,000 weniger erhalten, da der Preis mit 11 1-2 anstatt 12 1-5c gegen das Vorjähr einen Rückgang erfahren hat. Da jedoch in 1894 Mais weit billiger war. als in 1893, und in einigen Theilen des Landes Weizen zur Schweinefütterung verwandt wurde, ist wohl anzunehmen, daß für beide Jahre das sinancielle Resultat ein für die Producenten befried! gendes war. Andernfalls würde sich bald eine Abnahme der Schweinezucht bemerkbar gemacht haben, wofür bis dato keine Anzeichen vorliegen. Dabei läßt sich durchaus nicht bchaupten, daß. unser Ausfuhrhandel in Schw:ineproductelj seinen Höhepunkt erreicht hat. denn wie aus der nächst:henden Ausstellung über den bish'.rigm Bedarf der verschiedenen Lander der Welt an amerikanischem Speck und Schinken, erhellt, ist, abgesehen von den Ländern Europas, Brasilien das einzige Land, das uns während des letzten Jahres von genannten Produkten crößere Quantitäten abgekauft hat. Speck. Großbritannien Deutschland Frankreich . Andere europ. Länder . . Canada Central Amerika . . . . Cuba ; Porto Rico . Santo Domingo Brasilien Asien und Oceanien $31,366.843 1.036.065 54,641 3.166.924 838,548 10,644 532,035 19.038 11,933 1,220,029 10,883 Alle Länder zusammen $33,333.357 Schinken.. Großbritannien $8,230.787 Deutschland . . 146.354 Frankreich 14.223 Andere europ. Länder . . . 194.074 Canada 103.066 Central - Amerika 18,344 Cuba 668.813

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P'orlo Nico Santo Domingo . . . Brasilien Asien und Oceanien . 93.695 13.890 2.473' 38.355 Alle Länder zusammen Z9.844.321 'Der letztjähriqe Consum Europas von amerikanischem Speck belief sich somit auf $35.000.000 und öonSchinken auf $3,500.000, so daß von der Gesammtausfuhr nur für $3.500.000 Speck und $1.300.000 Schinken auf alle -übrigen Länder entfallen. Daß dran nicht etwa die geringe Qualität Schuld trägt, erhellt aus dr Thatfache, daß Großbritannien willens ist, jährlich ca. Z40.000.000 für schmackhafte amerikanische Farmproducte auszugeben, und bekanntlich gibt es in der ganzen Welt, keinen kritischeren Käufer ftf .! T m. ... V sCnAfÄnV.v ' VOli JlClUiUUUlCil. U19 Util ü:imUllU. Dem Vedarse der übrigen Länder ist dagegen seitens unserer Producenten un Exporteure noch nickt die nöthige Beachtung geschenkt worden. Haben die Volker anderer Nationalität noch keine Gelegenheit gehabt, sich von der Schmackhaft iqkeit unserer Producte zu überzeugen, so sollte diese Gelegenheit ihnen gewährt und neue Absatzmärkte dadurch geschaffen werden. Es gib! Millionen von Consumenten in SüdAmerika, in Afrika, Asien und Australien, die noch nie amerikanischen Speck oder Schinken geschmeckt haben. Die Handels-Statistik Großbritanniens zeigt, daß genanntes Land bedeutende Speck- und Schinken -Producte nach Indien, nach Australien, nach dem Cap oder sonstbin erportirt, während es gleichzeitig solche Producte in großen Massen von uns kauft. Es ist nur natürlich, anzunehmen, daß ein bestimmter Theil unserer NahrungsmittelSendungen . nach England von dort wieder zurAusfuhr gelangt; die Hauptmenge wird j:doch zweifellos in Großbritannien selbst consumirt. Wahrscheinlich findet sich die Erklärung dafür darin, daß unfere Schweineproducte in , England, einen geringeren Pre's erzielen, als das englische Product im Auslande, oder in anderen Worten, dafc die englischen Händler es profitabler find:n, die beimische Waare im Auslande zu verkaufen und für den Eigenbedarf am?ri!anische Producte zu kaufen. Um so eher sollten wir jedoch !m Stande sein, die Länder des vltu gen' Auslandes als Abnehmer unserer At'.!el q:wi.-.ni'.l z'l können. ('3. V. 5'Ztz.) Deutsche Lokal-Nachrichten. Vrsvlnk Srandenburg. Berlin. Infolge des, Zurückge--hens des Fremdenverkehrs sind hier in den letzten fünfviertel Jahren nicht weNiger als 27 Hotels verkracht. Durch Tätowiren mit giftigen Farben hat sich der 18jährige Sohn des Schisfssührers Schneider eine Blutvergiftung zugezogen, der er erlegen ist. Gegen den Rath seines Vaters hatte er sich auf der Brust ein Herz mit Lack- und Anilinfarbe eintätowirt. Bald darauf stellte sich eine Entzündung ein; als ärztliche Hilfe beigezogen wurde, war es bereits zu spät. Flüchtig gcworden nach VerÜbung von Urkunden- und Wechselfälfchungen. von Unterschlagung und Diebstahl ist der Buchhalter Guldenjahn, der in dem WohnungsEinrichtungsgeschäft von Eppstcin. Wilhelmsstraße 51, seit dem Monat März d. I. thätig war. Der Arbeiter Pallas, in der Altonaer Straße wohnhaft u-td als gewaltthätiger Mensch bekannt, gerieth neulich Abends mit einem Wächter in Streit und bedrohte denselben mit dem Messer. In höchster Noth zog der Wächter seinen Revolver und nach einem vergeblichen Schreckschuß feuerte er auf Pallas und verwundete ihn tödtlich am Halse. Peitz. In Maust erschoß sich der in dem Comptoir einer Kottbuser Tuchfabrik .beschäftigt gewesene 18jahrige Sohn einer . Beamtenwittwe. Veruntreuungen, die der junge Mann durch den Verkauf von . Stoffen vom Lager seines Chefs beging und nun. nach Bekanntwerden seiner diebischen Handlungen,' die Furcht vor Strafe, sind die Motive zu feinem Entschluß. .: provlnk vstprengen. Königsberg. . Gch. Justizrath Stelter, Vorsitzender der Anwaltskammer. ist, 74 Jahre alt, gestorben. - O st e r o d e. In einem benachbarten Dorfe fuhr während eines Gewitterö ein Blitz durch denj Schornstein eines Arbeiterhauses, tödtete eine Frau und einen Knaben und betäubte eine andere ; Frau . mit ihrem Kinde, die Beide sehr krank darniederliegen. Stallupönen. Die hiesige Strafkammer verhandelte gegen eine jugendliche Räuberbande, die im letzten Frühjahr durch zahlreiche verwegene Einbrüche die ganze Stadt in Aufregung versetzt hatte. Der Führer der Bande, ein 15jähriger Schreinerlehrling, erhielt zweieinhalb Jahre Gefängniß. Nach dem eigenen Geständn'iß hatte er sich vorgenommen, den berüchtkqten lithauischen Räuberhauptmann Radiszat noch zii übertrumpfen. Vrovinz MestpreusZen. 'Danzig. Der Student Baron Rummel aus Königsberg, russischer Unterthan, welcher wegen Zweikampfeö mit tödtlichem Ausgange zu einer Festungshaft von zweieinhalb Jahren verurtheilt worden war, ist von der Festung Weichselmünde entflohen. E l b i n g. Der Raubmörder Crezieski, welcher im Jahre 1889 den ArKelter Cawel ermordete und sich seither flüchtig umhertrieb, ohne festen Wohnsitz, wurdi bei Mainz festgenommen. Ein Feuer zerstörte das Emaillirwerk , der Aktien - Gesellschaft NeuFeldt. Das Stanzwerk und das alte Werk i sind gänzlich zerstört. Der Schaden wird auf eine halbe Million geschätzt. Vrovin, Sachsen. , Magdeburg. Der Gemeinderath in Thale a, H. hat die Einführung einer Luxussteuer beschlossen. ES sollen Steuern erhoben werden: 1. für jedes von einer Herrschaft gehaltene zweite Dienstmädchen; . 2. für jeden männlichen Dienstboten; 3. für Gouverncmten: ferner Wen besteuert wer-

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den: Luxuspferde, Equipagen, Fahrräder und Klaviere. Erfurt. Von der Strafkammer deS hiesigen Landgerichts ist der 12 Iah alte Schulknabe Karl Kind von hier, der als Kirchknabe in der hiesigen Andreaskirche im Dezember 1883 eine Sammelbüchse erbrochen, aus derselben 4 Mark gestohlen hatte und den an der Kirche angestellten Lehrer Zech in den Verdacht, den Diebstahl begangen zu haben, gebracht hatte, wegen schweren Diebstahls zu einem Monat Gefängniß verurtheilt worden. H a l b e r st a d t. Durch einen sündfluthartigen Regen mit Gewitter und Haqelsturm wurde tm Harzgebiet großer Schaden angerichtet. Naumburg. Eine kürzlich hier veranstaltete Zahlung der Klaviere zum Jw?ck der ' Gemeindebesteuerung hat 1160 Stück ergeben, die bei 10 M. Steuer für das Stück die Summe von 11.600 M. einbringen werden. Die Einwohnerzahl, von Naumburg beträgt 19,713. Provinz Lannover. , Leer. Der hiesige angesehene Gzoßkausmann P. hat sich in der Leda das Leben genommen. ' Der Selbstmord erregt hier großes Aufsehen. Das Geschäft des P. befand sich seit einiger Zeit in Zahlungsschwierigkeiten. Da ein Ausgleich mit den Gläubigern zu 50 Prozent, später 40 Proz., nicht gelingen wollte, sollte das gerichtlicke Verfahren einaeleitet werden. Man spricht von einer halben Million Schulden. Wilhelms haven. Im Ems-Jade-Kanal, in der Nähe der Waschanstalt, machte ein Mann seinem Leben ein Ende. Vorher hatte er am Ufer einen Brief und feine Kleide: niedergelegt. Wie aus dem Briefe erfichtlich. war der Schreiber desselben ein Hutsabrikant aus Dresden und verbeirathet. Schwermuth scheint das Motiv der That gewesen zu sein. Die Leiche wurde bis jetzt noch nicht gefunden. JtJvovlixt Ki,lst,n Beuth en. Der Polizeisergeanl Sigusch aus K'önigshütte, der als Unterofficier viel: Soldatenmißhandlungen begangen hat, wurde vom Kriegsgericht zu zwei Jahren Festung und zur Degradation verurtheilt. Oppeln. Ein Bahnbeamter auf der Station Gagolin bemerkte jüngst, daß aus einem mit einen Plan bedeckten Eisenbahnwagen ein menschlicher Kopf hervorrage. Bei näherer Untersuchung fand man in dem Wagen einen etwa 15jährigenKnaben in einem Korb sitzen, der aus diese Weise die Reise von Kiel bis Gogolin gemacht hatte. Der Knabe befand sich seit zwei Tagen unterwegs. un6 hatte während dieser Zeit noch nichts gegessen. In Gogolin, wo man den blinden' Passaater aussetzte, sorgte man auch für dessen leibliche Bedürfnisse. ; vlieinprovknk. Andern ch. Dieser , Tage- wurde der Pförtner des. hiesigen Bahnhofs beim Ueberfchrelten ' der' Geleise von einer Maschine überfahren ,uud an Rücken und Kopf derart, verletzt, daß an seinem Auskommen gezweifelt wird, j Bonn. Der Ober-Präsideni a. D. Wirkliche Geheime Rath v.' Ernsthau. sen ist hier im Alter von 67 Jahren i.i owyc . tiuca wuiayaauue tui schlafen. C o b l e n z. Neulich Nachts , erlaubten sich vier Soldaten deö 23. Feldartillerie-Reg.- bedenkliche - Aus. schreitungen. Sie verarbeiteten einen Civilisten und fünf Nachtwächter nebst einem Schutzmanne derartig mit ihren Säbeln, daß ärztliche" Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. " Köln. Die Stadt Köln hat die unglückliche, hart betroffene . , Familie des Goldstickers Leckers, der von dem Maurer Höck erschlagen und beraubt, wurde, ausgewiesen(l), damit sie der Stadt nicht zur Last falle.' Dieser Tage verließ die Wittwe mit ihren Kindern, fast aller Mittel entblößt, Köln und begab sich zunächst, - da der Verstorbene holländischer Nationalität war, nach .Venloo, .von wo aus .der Schubb" auf niederländisches Gebiet erfolgte. Rhehdt. Die Polizei hob ein großes Falfchmünzer-Nest auö und befchlagnahmte eine Menge falsches Geld und Gießzeuge. z Der Hauptführer ist ein bereits wegen Münzverbrechen vorbestrafter Uhrmacher. Eine große Anzahl betheiligter Personen ist gleichfalls verhaftet. . Vrskk V?stkaln. Bochum. In dem Nachbarorte Hofstede gerieth ein Ehepaar, das sich in angetrunkenem Zustande befand, in Streit, 'der dimit endete, daß der Mann seine Frau erschlug.- Der Mörder befindet sich im BochumerGerichtsgefängniß. Vor zwei Jahren ist ein ganz ähnliches Verbrechen verübt wörden. für das der Thäter eine Zucht? hausstrafe von '15 Jahren erhalten hat. Hagen. Der in einer hiesigen Fabrik beschäftigte Stickpassierer Hafener, der mit der Leitung einer Vri-vat-Sparkasse der Arbeiter betraut war, hat 14,000 Mark veruntreut, Hafener hatte das volle Vertrauen seiner Chefs wie der. Arbeiter genossen, so daß seit 15 Jahren keine Revision der Kasse mehr stattgefunden hatte. ' Langendreer. Auf der Zeche Siebenplaneten sind drei Arbeiter in ffolge einer Zlohlenstaub-Explosion verunglückt. M ü n st e r. Vor einem Vierteljabre wurde in der Nähe von hier auf einer Weide die schrecklich zugerichtete Leiche einer schlecht beleumundeten Frau aufgefunden. Visher konnte das Dunkel über die Thäterschaft nicht gelichtet werden. Als muthmaßliche Mörderin galt eine Frau Schenck. Diese Person soll nunmehr den Mord eingestanden haben. Vrsvlnk Lessn.UalIau. Kassel. Auf der EisenbaiZn. strecke Halle-Nordhausen-Kafsel und bei Etation Leinefelde sprana aus einem in voller "Fahrt 'befindlichen Schnellzuge ein Reifender. Der Zug wurde sofort zum Stehen' gebracht. j. Der Abgestürzte wurde ucfundfn;. er

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Gegen Dyspepsie Uebelkeit, ' Diese so gewehnliSen Krankbelten habe.r Saueres Aufstokeu, u.s.w. ihren Ursprung im Magen. Ter Magen- ' saft hat Nicht die zur gesunden Verdau, ng der Speisen notbwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Schwäne deö Magenö tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Diliöse Beschn?erdkn bekunden ein Trögt)eit.des Aus scheirungS-OrganS der Leber und Unreselmäßigkeit in den Funktionen der rersöiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten Organe. kLenn ein Uederfiuß von Galle im Blute zurückbleibt, treten iiliöse Vescbroerden auf, welche sich durch gelbliches Ausseben der Haut. u.s. anzeigen. AlS ein Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August König's Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. Li. Vakobs (IM Heilt NheumatiStnuS. Neuralgie. Nückenfchmerzen, Verletzungen.

tiallt vermiedene Verletzungen, 'na-! w.entlich am Kopfe davongetragen. Er , wurde -nach Leinefelde geschafft; .hier verweigerte er -jede Auskunft über den Grund seiner'That.' Nur soviel ließ sich ermitteln, daß er Bräutigam heißt und aus Nürnberg' stammt. Bei dem anscheinend. Geisteskranken fanden sich 80 Mark baares Geld. Frankfurt a. M.". l5s sollen hier Volks-Kochhallen' errichtet werden, in denen auf zahlreichen Kochstellen Arbeiterfamilien, welche, Mann und Frau des Morgens auf die Arbeit gehen, Gelegenheit gegeben werden soll, ihr Mittagsmahl unentgeltlich gekocht zu erhalten. H a n a u. Nach langem Harren ist endlich das vielversprochene Modell für das Denkmal der 'Brüder Grimm fertiggestellt. Einige Mitglieder des Denkmalsausschusses machten dieser TagelZrof. Eberle in München, dem Schöpfer des Denkmals, einen Besuch, bei welcher Gelegenheit-sie das Modell in Augenschein nahmen. Die Herren fanden es wohlgelungen.'' vi Stä. Hamburg. Die Arbeitslosigkeit unter den Hasenarbeitern nimmt zu. Dieser Tage wurden etwa vierhundert bei der Staatsbaggerei beschäftigte. Leute entlassen, ferner 240 'meistens Jahre lang fest angestellte Quaiarbeiter. welche fortan nur drei Wochentage arbeiten. Weitere Entlassungen stehen noch bevor. . Oldenburg. Oldenburg. Nach 16monatNchem Leiden ist im Garnisonlazareth der Premierlieutenant von Plettenbürg an den im April v. I. in Folge eines Sturzes mit dem Pferde erlittenen Verletzungen gestorben. e?Rrinsn. E i s e n a ch. Der seit einigen Taen wegen Unterschlagungen steckbrieflich verfolgte Kaufmann Herm. Rehbock hat sich freiwillig dem Landgericht gestellt. . , G t x a. In Thl'erbach erwürgte die Gutsbesitzersfrau Patzer ihr Kind erster Ehe in Abwesenheit des zweiten Gatten. Der Bureauassistent Häring ist wegen Urkundenfälschung in einer Erbschaftsangelegenheit verhaftet worden. . Weimar. Der Neubau deö Goe-the-und Schiller-Archivs, den die Großherzogin auf der halben Höhe des rechten Jlm-Ufers errichten läßt, nähert sich der Vollendung. Schon sind die Arbeiten soweit vorgerückt, daß nur noch der Dachstuhl auszuführen ist. Das in gefälligem Rokokoftil errichtete Gebäude verspricht eine architektonische Aierde'der Stadt und eine würdige Heimstätte der Schätze zu werden, die es auszuwählen bestimmt ist. . Zrsstherksgthun Sessn. D a r m st a d t. Gegen die Klavierseuche richtet sich eine Verordnung des hiesigen Großh. hessischen Polizeiamts. Dasselbe hat unter Hinweis aus Paragraph 360, des R.-St.-G.B. (Erregung ruhestörenden Lärms)' ungebührliaV laute und lang andauernde musikalische Produktionen, namentlich auch bei geöffneten Fenstern", untersagt. ; : H e ch t s h e i m. Die Frau des Bahnschafsners M. 'Scheppler,' welcher sich durch Explosion einer Erdöllampe schwere Z Brandwunden, zuzog, ist ; im Rochushospital in Mainz gestorben. Neulich Abend entstand in dem Gebäude des Wirthes Johann Schwinn ein Feuer, .wodurch dessen Haus nebst Scheuer cKi Raub der Flammen wurde. . H e i d e s h e i m. In der hiesigen Gemarkung , findet man blühende Klrschbaume. Nudy'S Pile Suppofttory wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 60 EtS. die Bo$; Schicke zwei Postmqrken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen, in allen guten Apotheken. Werd VroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. Schön und rem . Soll das Hauö stets feint .1 . Die besten Bürsten dazu kauft man bei S. S ck m t b 1 1 420 OS MeTarth Cit. ' Zermalmten nd ganzen . C o k e zu haben bei der Ind'polis Gas Co. LEO LANOQ NErreaaus EYECIASSLS st VTCSCRIPTIQNS EAST p MAFWET ST. LAD. O r! t len werden nach den besten Methoden den yogm angepaßt. ,

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