Indiana Tribüne, Volume 18, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 September 1894 — Page 1
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Jahrgang 18 Office: No. 18 Süd Alabama Straße. No. 2 Indianapolis, Zndiana Donnerstag, den 20. September S : -
Offizieller Bericht der
Merciiants Wvsm
Indianapolis,
Aktiva. Anleihen $ 559,893 53 Vereinigten Staaten BondS 250,000 00 Stadt Indianapolis, Marion und andere County VondS 584,774 62 Baar an Hand und in Banken (Gsld $332,885 00) 1,252,974 53 Bond-Prämien 12,000 00 Tilgungsfond mit Bundesschatzamt, 5 Proz. der Zirkulation 9,950 00 Gewölbe, Geldschrank und Möbeln c 17,000 00 $2,686,592 73 Passiva. Eingezahltes Kapital $ 300,000 00 Ueberschuß-Fond und Gewinne 93,475 87 Nationalbank-Noten im Umlauf 223,700 00 Unbezahlte Dividende'. 300 00 Depositen 2,069,116 86 $2,686,592 73 John P. Frenzel, Präsident. Otto N. Frenzel, Kassirer. O. F. Frenzel, Assistent-Kassirer.
Danksagung. killen Thktlnehmern an dem Vegräbntsse unse rer lieben Nu'ter Mari a Vketerh f. vor allem Herr Pastor Stern für seine trrstretchen Worte, dem St. Johannis Slrckien'Chor für des se erhebenden Gesang, dem Jrauenverein der Et. Johanni Lircbe für die Blumenspenie, den BahNuchtiä ein, sowie rllen freunden und Nachbarn, die der Verblichenen in ihren letzten Stuaden so hilfreich zur Teile standen, unsern herzlichsten ans. Anna Mucho. ) geo 2)telkihof, Töchtcr. Minute Liebere. 7i S.Much. Echwi aer Spencer tebert. i sehne. Heute Abend und morgen Abend ! Positiv die beiden letzten Vorstellungen de. Größten nllsr Schnuspisks : Prachtvoll! Glänzend! Aufregend! Die letzten Tage von FS Spezielle Attraktion heute Abend ! Die größte, erstaunlichste und prachtvollste ziyrotechnische Ausstellung, die je gezeigt wurde Niagara in Flammen! (sine Repräsentation rer Niagara Fälle durch eine folite Flammen.Dtsse 200 Fuß lang. 81,000 MS"' 81,000 Der Ausbruch deS Vesuv ! Neue Spezialitä ten! Weitzman auf dem hohen Drahtseil rnd andere aufregende Scenen! Sich?rt Tickets im Voraus in der Bi, Four Ticket-Office. Eintritt 50c ; reservirte Slühle 75c ; Loaensitze $1 per Sitz. Kinder 5c. COT Spezielle elektrische Züge laufen in Zwiscdenräumen von einigen Minuten aus der Illinois Str. und College Avenue Linie, vom ndpm.?te der Nord Pennsylvania und Central Avenu? Car hat man nur noch fünf Minuten bis zum Lincoln Park zu geh n. Vorstellung begannt um 8:30 AbendS. Um 10.15 ist Alles vorüber. Fairview Park Schöner Vergnügungöplatz ! Bejucht die Pony Rennbahn! PonieS für die Damen und Kinder zum Reiten und Fahren. Esel für die Kleinen. Die Rennbahn ist AbendS illuminirt. Tndiana Conservatory 5 of Mttsic, 80 & 82 Nord Pennsylvania Str. Adolph H. Schellschmidt, Direktor. Gründlicher Un'erri tt in allen Fächern in Vokal, und .nflrumental.Muük wird ertheilt. Instruktion im Ensemble Spiel. Theorie und Orchestriren erhalten tie Schüler ohne jede Weuere Berechnung. Abe.dS bis Udr offen.' George Memnann -t-" - f CL - .' kka; i-. - .-. Seichenbeftatter, Office : 26 Süd Delavarefir. 0U2e: 120, 122, IM, 125. VI Ost Ptarlftr
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den 18. Juli 1894. Editorielles. ' Mayor Denny'S Proklamation, worin er die Geschäftsleute auffordert, ihre Geschäfte während eineö TageS der Fair zuliebe zu schließen, ist einfach eine Dummheit. Hätte er den LandwirthschaftSrath aufgefordert, die Fair deS Abends und deS Sonntags zu öffnen, so wäre das verständig gewesen. Die Indianapolis Brewing Co. sollte jeder der Frauen, welche sich gegen die Ausstellung der Biere derselden entrüsteten, ein Achtel gratis zuschicken. So viel ist das Advertifement" sicherlich werth, daS sie der Brauerei verschafft haben. IH . Die Indianapolis NewS" wird ich schwer gekrankt fühlen, daß ihr Rath nicht angenommen und Professor Ely von der WiSconsiner Staatöuniversität nicht abgesetzt wurde. Die Regentö" der Universität zeigten mehr Muth und mehr Verständniß als wir ihnen zugetraut hatten. Sie meinten, daß man nicht einen Lehrer entlassen könne, weil seine Ansichten von Einigen für visionär gehalten werden. DaS hieße, einem Professor zu erlauben, bloß daS zu lehren, waS Jedermann für richtig halte. DaS Comite fei jedoch für Fortschritt und für furchtloses Strebennach Wahrheit. Manche Anficht werde heute für wahr gehalten, die noch vor Kurzem als unpraktisch und. gefährlich galt. Das ist sehr vernünftig gesprochen und der einzig richtige wissenschaftliche Standpunkt. Die wissenschaftliche Forschung muß frei und die großen Lehranstalten eine? Landes müssen der Hort der freien wissenschaftlichen Forschung sein. Die NewS" und ihre College haben sich blamirt. t Hl Der amerikanische Consul Tingle in Braunschweig sprach in einem längeren Berichte an daS Staatö-Depar-tement die Ansicht auS, daß amerikanische Möbel in Deutschland einen guten Markt finden würden. AlS Grund giebt er einerseits den Mangel an Holz in Deutschland und anderseits die Thatsache an, daß man dort nicht so verschiedenartige und gute Möbel fabrizire, wie hier. Der Consul mag Recht haben. Zwar werden sicherlich für die reichen und Geschmack besitzenden Leute in Deutschland schönere MSbel hergestellt von Tischlern, deren Beruf man als Kunsthandwerk bezeichnen kann. WaS aber die gewöhnlichen Möbel für bürgerliche und Arbeiterkreise betrifft, so ist eS ja wahrscheinlich, daß Amerika, wo der Maschinenbetrieb ein diel ausgedehnterer ist, Deutschland mit billigere Möbeln versehen kann. Die großen Möbelfabriken werden sich dieS gesagt sein lassen und binnen Kurzem werden sie ohne Zweifel den Versuch machen, sich einen Markt in Deutschland zu verschaffen, denn. der amerikanische Markt ist nicht mehr im Stande ihre Produkte auszunehmen. Die amerikanische Möbelfabrikation liegt zur Zeit sehr darnieder. Die Frage wird jedoch die sein, ob der Einsuhrzoll in Deutschland nicht im Wege steht. Und wenn, so wird Deutschland sich nicht dazu verstehen, den Zoll her abzusetzen, oder ek wird sich nicht da von abhalten lassen, den Zoll hinaus zuschrauben, wenn Amerika nicht gün
stige Zollbedingungen für die Einfuhr
deutscher Produkte schafft. 3n solchem Falle würde dies ein Beweis dafür sein, daß, wie wir schon oft angedeutet haben, hohe Einfuhrzölle nicht haltbar sind, wenn einmal die Industrie an einem Punkte angelangt ist, wo sie deS ausländischen Markte für den Absatz ihrer Produkte bedarf. Ob, wenn wirklich eine Ausfuhr amerikanischer Möbel stattfinden sollte, die vermehrte Produktion den Lohn bessern, oder ob die Konkurrenz mit dem deutschländischen Arbeiter ihn herunterdrücken wird, oder ob beide Einflüsse sich gegenseitig neutralisiren werden, läßt sich freilich vorläufig nicht entscheiden. m m Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Etwaö wärmeres schönes Wetter heute Abend und Morgen. . ,, Eine abenteuerliche Geschichte. Pittöburg, 19. Septbr. Eine höchst abenteuerliche Geschichte erzahlt Frau E. M. ByerS, die Gattin deö hiesigen Millionärs und Eisenfabrikanten in einer gerichtlichen Klage, mittelst deren sie die Curatel über ihren Gatten und sein Vermögen derlangt. Wie sie behauptet, ist sie seit 22 Iahren verheirathet, vor etwa zwei Iahren entführte B. ShieldS, ein Angestellter ihres Schwagers, ihren Gatten nach Chicago und stellte ihn hie? unter Aufsicht deö Dr. L. W.Tallman, welcher ByerS nach Duluth und später nach St. Paul brachte. Dort wurde er in einem Hotel untergebracht und der Aufsicht einer gelernten Pflegerin mit Namen Cva Dilty übergeben. Am 29. August v. I. stellle Frau Byers den Aufenthalt, ihres Gatten fest, Dr. Tallman brachte ihr aber Morphium bei und entführte während ihrer Betäubung ByerS wiederum. Derselbe wurde nun meist im AuSlande von Ort zu Ort geschleppt, während Frau ByerS Tausende auf seine Aussindung verwandte, bis schließlich ihr Agent Samuel Boyd den Verschwundenen aus Japan nach San Francisco zurückbrachte, wo Tallman sich wieder einfand und ByerS in die Hände zu bekommen suchte. Schließlich wurde am 30. Juli d.J. von allen Interessenten ein Uebereinkommen unterzeichnet, wonach ByerS unter Boyd'S Aufsicht nach PittSburg zurückkehren sollte. In St. Joseph wurde, aber der diel Gesuchte nochmals von H. B. ShildS, Peter L. Kennedy, John DaviS und Dr. Tallman nach Chicago entführt, wo seine Spur derloren ging. Vor etlichen Tagen will Frau ByerS endlich ihren Gatten im Pennsylvania Hospital in Philadelphia aufgefunden haben, und sie hat ihn endlich in ihre Gewalt bekommen, Die Briefträger. Cledeland, O., 19. Sept. Die fünfte jährliche Convention der National Association der Briefträger der Ver. Staaten wurde gestern in der Armee- und Marine-Halle in Gegenwart von 275 Delegaten, welche alle Theile deö Landes repräsentiren, eröffnet. Mayor Blee hielt eine BewillkmmungSrede, die von Herrn Frank S. Smith, dem Präsidenten der Assoeiation beantwortet wurde. Der Bericht des Sekretärs 3ohn F. Vicberg zeigt eine bedeutende Zunahme der Zahl der Mitglieder. ES ezistiren 50 Zweigdereine mit nahezu 6000 gutstehenden Mitgliedern. Der Schatzmeiste? Alex. McDonald berichtete Einnahmen $6357.71, und Ausgaben $5470.53 während deS JahreS. Ein Supplementar-Bericht bis zum 10. Sept. zeigt, daß $3527.27 an Hand sind. Während des Nachmittags wurden die Delegaten in Tally-ho Kutschen nach interessanten Punkten der Stadt gefahren. Jahresversammlung deöD. A. KatholischenCentralVerein. New I o r k, 1A. Sept. Die Delegaten zur Jahresversammlung deS D. R. Kath. CentralvereinS hörten heute Morgen die heilige Messe. Dik Morgensitzung der Versamm lung wurde hauptsächlich zur Ernen nung von Comiteen und zur Cntge gennahme der Berichte deS Sekretärs
und des Schatzmeisters benutzt. Unter
deu zur Verlesung gekommenen Briefen war einer von Monsignor Satolli. Herr H. I. Spaunhorst von St. LouiS unterbreitete den Bericht deö Wittwen- und Waisenfonds, welcher nachweist, daß $87,500 an 94 Personen ausbezahlt wurden. 2m vorigen Jahr gehörten 5,515 Mitglieder zu diesem Fond. Die Ausgaben waren $93,140; die Einnahmen $91,742 ; Desizit $1,397. Rev. A. B. Schwenniger bezog sich auf eine Bemerkung deö Erzbischofö Corrigan, welche lautet, daß eS keine Sünde sei. Deutsch zu sprechen. Rev. Schwenniger sagte, er wünsche, daß Erzbischof Zreland, der Jrländer, ebenso denken möchte. New s o r k , 19. Sept. Die dritte TageSsatzung der 39. Jahresversammlung deS D. R. Kath. CentralvereinS wurde heute in der Schulhalle der Kirche zum Göttlichen Erlöser eröffnet. Die Komiteö für Finanzen, Konstitution, Beschlüsse und Beschwerden hielten Exekutivfitzungen ab. Die einzige wichtige Angelegenheit, welche in der Sitzung berathen wurde, war die Frage, ob die Staats - Convention Organisationen daS Recht haben sollen, Delegaten zu der jährlichen Convention zu senden. Die Diökussion wurde sehr lebhaft geführt und wurde schließlich der Vorschlag niedergestimmt. ES werden also in Zukunft keine Delegaten von den StaatS-Con-ventionen zu der Jahresversammlung zugelassen werden. i DaS Executiv-Committee berichtete gegen die Zulassung von Slavoniern zu der Organisation auS.dem Grunde, weil die Organisation nur als deutsche gegründet wurde. Der Reserve-Fond deö Wittwen- und Waisenfondö belauft sich jetzt auf $42,490. rn Der Mas siliern Kohlenminer Streik. C l e v e l a n d, O., 19. Sept. Ge stern Abend fand eine Conferenz zwischen Massillon Kohlenminenbesitzern und Herrn John MeBride, dem Präfidenten der MinerS Association im Union Club statt und machten die Minenbesitzer eine letzte Anstrengung, um den Streik in Massillon durch ' einen Ausgleich der Differenzen zu beenden. Präsident McBride kehrte bald nach Mitternacht nach ColumbuS zurück und eS heißt, daß nicht? für eine Schlichtung der Streitfragen erreicht wurde. Die Minenbesitzer wollen jetzt den vorgeschlagenen Plan . bezüglich der Anstellung farbiger Minenarbeiter, die von bewaffneten Wächtern beschützt werden sollen, ausführen. Ausland. Deutscher Cholerabericht. Berlin, 19. Sept. In der mit dem 17. September endenden Woche kamen in Ost-Preußen 28 neue Choserafälle und 9 Todesfälle in Folge dieser Krankheit zur Anmeldung. AuS dem Elbe-Distrikt wurde ein neuer Cholerafall und einer auS HessenAassau gemeldet. 3m Rheindistrjkt kamen zwei neue Fälle und zwei TodeSfälle in Folge von Cholera vor und in Schlesien zählte man 54 neue Fälle und 23 Todesfälle in Folge der Krankheit. , GroßeSeeschlacht. London, 19. Sept. Obwohl die Nachrichten über den chinesisch-japane-fischen Krieg nur mager sind, kann man doch mit Sicherheit annehmen, daß die Chinesen in einer großen Seeschlacht geschlagen wurden. Bestätigende Berichte liefen auch in der deutschen Gesandtfchast ein. Die auS sechszehn Fahrzeugen bestehende chinesische Flotte kam mit 6000 Mann an der Mündung deS 3alu an. Während die Truppen ausgeschifft wurden, kam eine japanesische von neunzehn Fahrzeugen und einer Torpedoflotte an und ging sogleich zum Angriff über. Die Schlacht dauerte sechs. Stunden, und die Geschosse der großen Kriegsschiffe hatten eine surchtbare Wirkung. Von den chinesischen Schissen gingen vier zu Grunde, von den japanesischen sollen drei zu Grunde gegangen sein. Die Japanesen sollen sehr geschickt manövrirt haben. Die Zahl der Todten und Verwundeten aus beiden Seiten ist sehr betrachtlich. Ob cö den Chinesen gelang zu landen oder nicht, darüber find die Nachrichten sehr widersprechender Natur. W a s h i n g t o n, D. C., 19. Sevt.
Ssekretär Eresham erhielt heute Na. richt von dem Gesandten Denby, baß die chinesische Armee bei Ping Jong vernichtet wurde und daß die chinesische Flotte eine große Niederlage erlitt. .
Shangba,, 19. Sept. Eine Depesche auS Yokohama meldet, daß in der Schlacht auf dem Jalu keines der japanesischen Schiff? verloren ging. , ,,, LiHungTschang. London, 19. Sept. Der Bericht, daß Li Hung Tschang in Folge der Niederlagen der Chinesen und seiner Degradation Selbstmord begangen habe, beruht nicht auf Wahrheit. Ärbeit er -Krawalle i n Schottland. Edinburg, 19. Sept. Gestern fand bei der Logan-Grube unweit Motherwell ein Kampf zwischen 100 Conpablern und einer Abtheilung Minesarbeiter von 500 Köpfen statt, bei welchem die Arbeiter mit Steinwürfen angriffen. Die Polizisten vertheidigten sich mit ihren Knüppeln und schließlich wurden die Arbeiter in die Flucht geschlagen, wobei ?S zahlreiche Verletzungen ab setzte. Eine Schwadron Lancicrs ist von hier eiligst nach Motherwell abgesandt worden, da man dort weitere und ernstere Unruhen befürchtet. Gla ö g o w , 19. September. Eine starke Truppenabtheilung setzt sich zum Abmarsch nach Motherwell in Bereitschast, wo gestern Abend der Krawall sich abspielte, da man neue Unruhen fürchtet. Päpstliche Encyclika. London, 19. Sept. Cine Depesche auS Rom meldet, daß die päpstliche Encyclika an die amerikanischen Bischöfe im November erscheinen werde. General Agentur. Feuer-Versicherug, Collektion von Miethe,' Geld an- und auszuleihcn. Schiffsscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschaftserhebungen. A. M e tz g e r GrundeigenthumsAgentur. Ergründet 1863. Hiesiges. Heute Mittag um 12 Uhr brannte eS in No. 36 W. 22. Str. im Hause der Frau McCarty. Ein schadhafter Schornstein war die Ursache deö FeuerS und der Schaden betrug $100. EQ Einbrecher hatten in Abwesenheit der Hausbewohner gestern Nacht auS No. 363 Nord Alabama Str., der Wohnung von Willard EvanS, $15 und werthvolle Kleider und andere Sachen gestohlen. GT Die auf gestern Abend nach dem Kriminalgerichtssaal berufene Massenversammlung der Prohibition!sten war. von nur etwa 20 30Personen besucht und verlief, obwohl mit großem Tamtam angekündigt, recht kläglich. EZr 3m Hause No. 233 West Washington Straße versuchte gestern Abend ein Mädchen ihrem Leben durch Einnehmen von Mcrphium ein Ende zu machcn. Ein Arzt vereitelte jedoch daS Unterfangen der Lebensmüden, deren Namen geheim gehalten wurde. Morgen Abend werden die Populisten eine große Versammlung aus dem Monumentplatze abhalten, bei welcher mehrere der Delegaten zur Convention der CarpenterS sprechen werden, nämlich Kent von Lincoln, Neb., Lane von Butte, Mont. und ShieldS von Boston. Die Versammlung verspricht eine sehr große zu werden. Die Buchausgabe der öffentlichen Bibliothek wird morgen Nachmittag geschlossen sein, nicht so jedoch daS Lesezimmer, welches bis AbendS um 10 Uhr offen sein wird. Wir wollen hierbei bemerken, daß im Lesesaal auch deutsche, französische, ja sogar italienische Zeitschriften und Revueen sür Jedermann auSliegen. ' CPF Heute Nachmittag um 4 Uhr soll eine Conferenz zwischen den Präsidenten der verschiedenen Eisenbahnen oder deren Vertretern, den städtischen Beamten und dem Commercial-Club-Sisenbahnhochbaucomite abgehalten werden. Da wird eS nun wohl bald auch einen Eisenbahnhochbauinspek
!toratSbureadiener" geben.
Heute Vormittag wurden eine
Frau Newland und Frl. Rosa EvanS, welche auf der Straße ohnmächtig geworden waren, nach ihren Wohnungen, 149 gort Wayne Ave. und L0 Clinton Str., gebracht. DaS beste Brot in - Stadt und Gau, DaS findet man bel Bernhardt Thau, Auch Pumpernickel, Sträußelkuchen Braucht Ihr nur bei ihm zu suchen. Am östlichen Marktstand 123 und 124 oder Hosbrook Str. No. 81. EGT Gestern Abend war eine Schlägerei in Jack ZimmermannS Saloon an der West Washington Straße, wobei der Anwalt ChaS. McGuire braun und blau geschlagen wurde. Die Polizei will Verhaftungen vornehmen. iL& Ein Konnte. auS Boston, Mass., das sich über die hier im letzten Winter vom Commercial Club angewandten Methoden zur Linderung der Noth informiren will, wurde heute von den Mitgliedern deS ehemaligen NothlinderungSkomiteö empfangen und über daö Gewünschte belehrt. Die Handlungöweise deS Clubs während deS vorigen WinterS hat nämlich im ganzen Lande Aufsehen erregt und Anerkennung gefunden. ECT Die Kontraktcren sür den State Ditch Abzugöknal, Fulmcr Sc Seibert, sandten an alle diejenigen, welche Auflagen für den Abzugökanal bezahlen müssen Postkarten. Dieses geschieht nur aus Gefälligkeit gegen die Steuerzahler, damit dieselben daS Barrett-Gesetz benützen können. Viele Personen haben gar keine Idee, daß sie in dem Distrikt liegen der zur Besteuerung herangezogen wird, da sie nur einen indirekten Nutzen haben, indem ihre Lokalabzugskanäle in denselben einmünden. An 7000 Steuerzahler haben daher die Annahme der nur unvollkommen addressirtenPostkarten ver weigert. Dieses wird den Leuten aber nichts helfen, bezahlen müssen sie doch und am Ende noch Gerichtskosten dazu. ElCT Die Staatö-Fair war gestern sehr gut besucht, besonders von Farmern, die sich die billigen Raten zu Nutzen machen. Mit der PreiSdertheilung wurde bereits begonnen. Ohne Zweifel wird der morgige Tag am meisten deS Besuchs werth, denn eS werden verschiedene der besten Musikkapellen conzertiren. Die allerliebste Ausstellung der 3ndianapoliS Brewing Co. erfreute sich eines ganz besonders parken Besuchs, dank der ihr durch die Temperen;Damen unfreiwilliger Weife gefpendeten Reklame. Diese Damen vertheilten Zettelchen mit der Aufschrift : Do not visit the exhibit of the Indianapolis Brewing Co." Der 3nHatt der Anzeigen von Hood'S Sarsaparilla wird bestätigt durch 3ndorsoS, welche m der FinanzWelt ohne Anstand acceptirt werden. DaS sagt deutlich genug, daß Hood'S kurirt. Hood'S Pillen kuriren Lebekleiden, Gelbsucht. Gestern wurde in den Countygeeichten wenig oder garnichtö gethan, weil man die Gerichtssäle einigen Kriegervereinen überlassen hatte, die dort ihren jährlichen Appell abhielten, Beamte erwählten und Schnurren erzählten. DaS 3. Kavallerieregiment versammelte sich im KriminalgericbtSzimmer, 110 Mann hatten sich eingefunden. Man beschloß die nächste Versammlung in Louisville während deS großen Feldlagers abzuhalten. DaS 79. Infanterieregiment versammelte sich im Superiorgericht, Zimmer 2. Die nächste Jahresversammlung soll in Chattanooga, Tenn., stattfinden, woselbst daS Regiment inö Feuer kam und auch beim Sturm auf Mission Ridge hervorragend betheiligt war. 3n der Circuit Court hatten sich 55 überlebende Soldaten deö 13. Regimentö zusammengefunden. ' Sie beschlössen im nächsten Jahre während der AuöstellungSwoche wieder hier zu tagen. Vom 54. 3nfanterie-Regiment waren 50 Mitglieder im Superior-Ge-richt, Zimmer No. 2, versammelt. Die nächste Tagsatzung wird in North Vernon stattfinden. An anderen Orten tagten daö 2. Kavallerieregiment, daö 51. Infanterieregiment und die 20. Batterie, mit bezw. 57, 50 und 14 Kampfgenossen. . Kaufe Mucho'ö Best Havanna 4flstW.-
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