Indiana Tribüne, Volume 18, Number 1, Indianapolis, Marion County, 19 September 1894 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und QonntagS Dik tZzltc?e,TNbük'koyrt durch den TrSgei llCnitl per Ssche, d! EonntegSTribüne- I Zentf perOoche. Beide lufarrmtn lBCcntl der Sen: perMonat. PerPsß zuzrschiZttnBor uZdezahlung tsptx Jhr. Office : 9lo. 18 Süd Alabaa S'r. Zndianavoliö. Ind.. 19 September '94 .rr. Die Getreideernte der Wett. Vom ungarischen Ackerbau-Ministe-ihirn ist eine Getreidestatistik der ganzen Welt vom Jahre 1894 95 veröffentlich worden. Diesem vfficiellen Document zufol wurden bebaut 1) in!t Weizen 5,645,066 Katastraljoch (ein Joch gleich 1.422 Acre); durchschnittlicher Ertrag per Katastraljoch 7.15Metercentner, daher der Gesammt ertrag 40,353,986 Metercentner; 2) mit Roggen und Ha!bfrucht 2,174,937 Katastraljoch; durchschnittlicher Er trag per Katastraljcch 7.04 Metercentner, daher der Gesammtertrag 15,18,450 Metercentner. In Kroatien und Slavonien beträgt im Jahre 1894 der Ertrag an Weizen 3.262,744 Hektoliter. an Roggen 1,330,594 Hektoliter. Der Gesammtertrag an Weizen beträgt daher in Ungarn (einschließlich Kroatien und Slavonien) 42.898.925 Metercentner, an Roggen 16,263,163 Metercentner. In Ungarn (einschließlich Kroatien und Slavonien) wird der Weizenbedarf für das Jahr 189495 größer als gewöhnlich sein. Er dürfte wahrscheinlich circa 30 Millionen Metercentner betragen. - Da die Maisernte in einzelnen Gegenden, wo Mais als Lebensrnittel gebraucht wird, nicht gelungen ist, ist es nicht unmöglich, daß im Lande mehrmals 30 Millionen Metercentner Weizen) werden verbraucht werden; . doch.'dürfte der Mehrbedarf 'aus fremden Producten gedeckt werden, da die österreichischen Consumenten. serner die Engländer, mit einem Worte da Ausland, gewiß auch Reflectanten sein werden. , Der Bedarf an Roggen in Ungarn beträgt beiläufig 18 bis 19 Pttll. Hektoliter. (ein, Hektoliter gleich 2.833 Aushels). das ist 14 Mill. Metercentner. Die Ernte beträgt 21'Mill. Hektoliter. Es bleibt daher ein Ueberschuß von 2 bis '3 Mill. Hektolitern. Der Ernteüberschutz vom Jahre 1894 beträgt daher an Weizen 12 bis 13 Mill. Metercentner, an Roggen 1.8 Mill. Metercentner. Der Gesammibetrag an Weizen in Millionen Hektolitern beträgt in Großbritannien 21.5, in Frankreich 125, in Teutschland 36. in Oesterreich 16. in Italien 42.4, in den Niederlanden 2.2. in der Schweiz 2, in Belgien 7.5. in Dänemark 1.6. in. Schweden und Norloegen 1.3. in Spanien 34.5, in Portugal 3.2, in Griechenland 1.2; in diesen dreizehn Staaten zusammen 294.9 Mill. Hektoliter.. Diese Staaten Udürfen zur Ergänzung ihres Bedarfes eines Imports, und zwar Großbritannien 60. Frankreich 7, Deutschland 11.5, Oesterreich 11.25, Italien 10.5. die Niederlande 4.25. Schweiz 4.25, Belgien 9, Dänemark 0.64, Schweden und Norwegen 2.5, Spanien 4.5, Portugal 2, Griechenland 1.1 Mill. Hektoliter, zusammen 123.49 Mill. Hektoliter. Der Ertrag an Weizen in Millionen Hektolitern war in nachstehenden erportuenden Staaten der folgende: Rußhub und Kaukasus 123 (Ueberschuß daher 50), Ungarn (einschließlich 5kroatien und Slavonien) 53.26 (Ueberschuß 7), Bulgarien 11 (Ueberschuß 4.6). Serbien 3.5 (Ueberschuß 0.78), europäische Türkei 10.5 (Ueberschuß 2, Kleinasien 20.5 (Ueberschuß 1), Ostindien 91 (Ueberschuß 8), Ver. Saaten von' Amerika 144 '(Ueberschuß 2.5). Canada 15.5 (Ueberschuß 5.5), Argentinien 41.42 (Ueberschuß 26). Chile 8.5 (Ueberschuß 3.5), Australien 15.12 (Ueberschuß 5), Algier 6.5 (Ueberschuß 1), Tunis 5 (Ueberschuß 0.60). Egypten 4.5 (Ueberschuß 3.57). Kapland 105 (Ueberschuß 056), daher der Gesammtbetrag in diesen Ex-' portstaaten 577.83 Mill. Hektoliter. HZevon verbleiben nach Abzug des eigenen Bedarfes zum Zwecke des Exportes 156.59 Mill. Hektoliter. In Anbetracht des Umstandes, daß Südamerika, Australien, und Afrika den größten Theil ihreö Ueberschusses schon vor Monaten ausgeführt haben, verbleiben zum Exporte derzeit 92 bis 93 Mill. Metercentner. Mit dieser Quantität wäre der Bedarf der importbedürftigen Staaten nicht gänzlich gedeckt. Da o.sj;r der Borrach des vorigen Jahres h den Jmportstaaten und Exportstaaten ein ziemlich großer ist, so kann angenommen werden, daß wenn auch knzpp der Consum seine Deckung finden wird. Da die Maisernt: sortoM in Europa als in Amerika eine Uv.tMt ist. so ist Aussicht, vorhanden, dast infolge deZ Maismangels die Halmfrucht zum Ersatz herangezogen werden wird. TerNeisekalserWilhelm derJwelte. Seit dem 15. August v. I.. an welchem Tage die Herbstparade des GardecorpZ für 1893 auf dem Tempelhofer falbe bei Berlin, stattfand, residirte der Kaiser bis einschließlich 14. Auanst d. I.. wie eine Zusammenstellung aus dem Hofbericht" ergibt, an '166 Tagen in Berlin oder im Neuen Pakais in Potsdam, während die übrigen 199 Tage für Reisen in Anspruch genommen worden sind.' Die Reisen wurden theils zum Zwecke militärischer Besichtigungen, Beiwohnung von Manövern und aus Rücksichten der Re' Präsentation unternommen, theils waren die Abhaltung von Jagden und das Bedürfniß der Erholung Beranlassung. dazu. Manöver und derale!-
chen führten den Kaiser in dem borgenannten Zeitraum nach Perleberg, 5lüterbog. Salzwedel. Coblenz, Trier, Metz, Straßburg, Karlsruhe, Stattgart, Güns in Ungarn, Kiel, Wil helmshaven; zusammen 27 Tage. An Repräsentationsreisen in Deutschland kommen in Betracht die Fahrten nach Schwerin zur Denkmalsenthüllung Friedrich Franz des Zweiten, Coburg zu den Beisetzungsfeurlichkeiten des Herzogs ErnstZremen zur Denkmalsfeier für Kaiser Wilhelm den Ersten, Dresden zum Dienstjubiläum und Geburtstag' des Königs, nach Hannover in Gemeinschaft mit der Kaiserin, nach Coburg zu der Hochzeitsseier desGroßHerzogs von Hessen, zusammen 16 Tage. Der Kaiser jagte bei Frie drichsmoor, Rudow. Mohacz in, Un aarn, Herljunga in Schweden, in der Romainter -Haide bei Hubertusstock, Bebenhausen. in ! Württemberg, in Piesdorf,' Kuchelna' in' Oberschlesien, in der. Göhrde. bei Neugättersleben, Springe, Barby, 'Bückeburg, in 3aden. bei Wasungert Und' schließlich in Pröckelwitz. Einem Frühjahrsaufent halt von drei Wochen in Abbazia mit Fahrten '.nach Pola"Venedig'. und Wien folgte. im 'Sommer die Beiwohnung dnReaattain Kiel der sich die NordlandZrttsei unschloß.v.welche sich bis zum Nörd-Fjord ausdehnte- und mit der Rückkehr . nach Wilhelmshaven endete. Demnächst folgte .der Ausflug nach 'England,, von. welchem', die Rückkehr 'unmittelbar 'vor .'der diesj'ährkgen ' BerNner Herbstparade erfolgte. Im Ganzen. sind durch den Kaiser während der Ätisen mittelst Eisenbahnen 'und Schiffes Fber 18,000 engl. Meilen .zurückgelegt worden; die Fahrten von Potsdam nach Berlin, Spandau u. s. w. sowie die Ausflüge : auf den Reisen sind in diese Zahl nicht mit einbegriffen. ?lgneS Wabntk. Der Louife Micbel. von. Berlin", wie AgnesWabnitz ost genannt wurde, widmet das stl. Journal" folgenben Nachruf: Draußen auf dem Friedhofe der Märzgefallenen hatte sie ihrem' armseligen, dürftigen Leben ein Ende gemacht. - Einige " Tropsen Cyankali
hatten ihr Blut erstarrt und .dann lag sie, , schlicht und anspruchslos, wie sie gelebt hatte, in dem grünen Buschwerk, welches die schmucklosen Gräber umgibt, die alle Jahre, wenn der Frühling kommt, der Zielpunkt vieler Tausende sind. Reine Wäsche hatte sie angelegt und ihre ausgetretenen, zerr.ssenen Schuhe mit Nägeln geflickt, noch im Tode ein Muster csrrekter Sauberseit. Arm, aber ehrlich sagt ein perfides.Sprichwort als ob die Armuth die Ehrlichkeit ausschlösse. Agnes Wabnitz war ein Typus in ihrer Art. Im Grunde genommen eine alte Jungfer und doch eine Frau mit einem goldenen Herzen, von jenem selbstlosen Idealismus, der nichts für sich will, der heilige Freude empfindet im Entsagen für Andere. In der Mitte der achtziger Jahre trat sie zuerst in den Versammlungen der Berli ner Arbeiterinnen auf. In rauchigen Sälen sprach sie begeistert von dem Berufe der Frau, von der bahnbrechenden Rolle, die dem Jndustrieproletarier beiderlei Geschlechts in der Entwickelung unserer socialen Verhältnisse zu Theil geworden sein soll. Und wie sich in ihrem Kopfe auch die Welt darstellte Alles, was sie sagte, war tief empfunden und ehrlich gemeint. Die Ironie, die Spottsucht, mit der sie nicht nur in der Presse, sondern auch sonst noch verhöhnt wurde, konnte sie nicht erschüttern, mit einfachem, aber um so bewundernswertherem Heldenmuth ging sie in die Versammlungen ihrer Gegner, wo man sie niederschrie und verlachte. Wer diese langaufgeschossene, hysterisch blickende Person mit dem dürftigen Körper, der aus lauter Linien. Ecken und Flächen zusammengesetzt schien, jemals gesehen und gehört hatte, der mußte gerührt werden von dem Feuereifer, mit dem sie ihre Sache verfocht, und die Zähigseit und Energie, mit welcher sie ihren Standpunkt vertrat, nöthigten auch dem Gegner Achtung und Erstaunen ab. Es soll hier nicht gerechtet werden, was wahr und was falsch war in ihren Anschauungen. Aber in der That kennt die moderne Geschichte kaum ein anderes Weib, das so Unsägliches gelitten hat für seine Ueberzeugung, wie die Verblichene. Trotz ihres unzweifelhaft scharfen Verstandes lag in ihrem Wesen ein Zug tiefer Melancholie und- trotz ihres so betonten Atheismus war sie gewiß nicht frei von einem ge wissen Mysticismus, vielleicht eine Folge ihrer orthodoz-religiösen Erzlehung. Auf dem Sterbebett hatte sie ihrer Mutter gelobt, niemals Gefängnißkost zu genießen. Dieses Gelübde war für sie du Ausgangspunkt einer Leidensgeschichte,-die alle körperlichen und geistigen Qualen in sich schließt, die nur ein Mensch ertragen kann. Aus dem Gefängniß in das IrrenHaus und aus dem Irrenhaus wieder in das Gefängniß die starren Gesetzesparagraphen mögen vielleicht eine individualistische Behandlung eines Gefangenen nicht zulassen, aber waö die Todte' in jenen Tagen erduldet ha ben mag: sie hat eö mit ins Grab genommen, aber ausgesöhnt wird sie mit der von ihr so scharf bekämpften bürgerlichen Gesellschaft nicht verschieden sein. Und heute, wo sich der schlichte Grabhügel bereits . übe? ihrem schlich ten Sarge erhebt.wo die knochigen, abgemagerten, arbeitsharten Hände sich zur ewigen Ruhe .gefaltet haben, darf man sagen, daß ein armes Weib ha hingegangen ist, in dessen Herz, vielleicht nie ein Strahl der Liebe, dcs Le bensberufes der Frau gedrungen ist. Aber wie sie gelebt, so ist sie gestorben: arm und selbstlos, und ihre Nadel, das härteste und schwerste Arbeitsinstrument, mußte bis zum letzten Augenblick für ihn 'bescheidenen, armseligen Bedürfnisse sorgen. Die Dahingeschiedene war keine von denen, die öffentlich
Wasser predigen und heimlich Wein trinken, und darum soll ihr auch im Grabe die Achtung nicht versagt werden. die jedem Kämpfer für eine Sache gebührt." ' r
Der Harem deS esandten. Das Gesen verbietet Allgemeinen den strenggläubigen MoslimS bei längerem oder zeitweiligem Verlassen des türkiscben Territoriums, ihre bessere oder besseren Hälften mit auf den Weg zu nehmen. - So mußte z. A. Zia Pa scba. der frühere Gesandte m Belgrad und jetzige türkische Botschafter amWZener Hofe, obwohl er em dnecter Aetter des Sultans ist, die Hochzeitsreise vor sechs Jahren allein antreten, und nicht besser erama es seinem Nachfolger m Belgrad, dem gegenwärtigen Votschafter am Quirrnal, cavmuv yaqa. Es ist daber ein aanz besonderer. Gnadenbeweis des Großherrn, wenn von dieser geheiligten Tradition abgewichen und eine Ausnahme gestattet wird. Zu diesen Günstlingen gehört der kürzlich in Velarad zum türkischen Gesandten ernannte Oberst Tefsik Bey. Vor vierzehn Tagen feierte er m einem der lauschigen Kioske von Yildiz seineHochzeit mit Pembe Djade Hannoun. der bildhübschen jüngsten Tochter des berühmten Löwen von Plewna. Oöman Ghazi Pascha. Die herrlichsten Geschenke deö Sultans und deS kaiferlichen Harems schmückten den Hochzeits tisch, aber keines war den Jungvermählten kostbarer als die spontaneEinwilligung, welche Abdul Hamid der Tochter seines LieblingSgenerals ertheilte, nämlich mit ihrem Auserkorenen nach Belgrad reisen und dort verweilen zu dürfen. Eine prachtvolle, mit jedem erdenklichen Comfort ausgestattete Villa in der Nähe von Belgrad auf der ' von hundertjährigen Eichen umrahmten Höhe Topschiders empfing vor einigen Tagen das neuvermählte Paar. Mit ihm kamen vier dichtverschleierte Odalisken und der unvermeidliche Eunuch, welcher Pembe Djade, während ihr Gatte seinen diplomalischen Pflichten in der Stadt nachkommt, zu beschützen hat. Die neuen Büchsen der Bunde? Armee. i Mit der Bewaffnung der Infanterie Regimenter unserer Bundes Armee mit dem neuen Magazingewehr, System Krag-Jörgensen, ist soeben begon nen worden und zwar sind das 2. Re giment, Col. I. C. BateS. und das 4. Regiment, Col. R. H. Hall, die Ersten, welche diese Waffen erhalten.' Soweit der Vorrath in dem Zeughause von Springfield reicht, werden alsdann das 7., 17. und 15. Regiment an die Reihe kommen. Die Krag-Jörgensen Buch sen sind mit einem neuen, eigenartigen Messer - Bajonnet versehen, dessen Klinge einen Fuß lang ist. während der aus Holz und Stahl gefertigte Griff ca. vier Zoll mißt; dieses Bajonnet ist von der altmodischen, dreikantigen Waffe ' grundverschieden. Selbstverständlich erhält derMann eine am Gürtel zu tragende Scheide für das MesserBajonnet, wenn dasselbe an Ort" getragen werden soll. Eine weitere Neuerung in der Ausrüstung ist der dunkelblaue, gewebte Patronengürtel. welcher 100 Patronen -aufnehmen kann. Die Patronen werden in dem Arsenal von Frankford angefertigt. Die Krag-Jörgensen Büchse hat, bei einer Lauflänge von 30 Zoll, ein Kaliber von 0,30, dasselbe wie das russische Infanterie Gewehr. Als dasselbe seiner Zeit adoptirt wurde, galt es für außerordentlich klein, denn die Kaliber in. Frankreich und Oesterreich sind 0.315, in Deutschland 0.311, in England 0,303 und in Belgien 0.301. Seitdem aber, ist von Spanien und Chile das Kaliber 0.276 und von Jtalien, Holland sowie Rumänien 0.256 adoptirt worden, während das Kaliber der Handfeuerwaffe unserem Marine sogar auf 0.236 reducirt wurde. Von Hz Zukunft wird es abhängen, ob das Kaliber 0.30 noch weiter verringert werden wird. Immerhin bedeutet das gegenwärtige Kaliber schon einen gewaltigen Fortschritt km Vergleich mit den alten Springfield Mchsen, deren Kaliber 0.45 betrug. Für die ersten Patronen der KragJörgensen Büchse hat das berühmte rauchlose Wetteren - Pulver Verwendung gefunden, das bei den Schießver--suchen, die zur Auswahl dieser Waffe führten, benutzt worden war. Seitdem aber sind bedeutende Quantitäten deS rauchlosen Leonard- und .Payton-Pul-der, heimischer! Fabrikate, . angekauft worden. Zum Laden der Patrone, deren Geschoß 220 Gran wiegt, sind . 37 Gran Wetteren - Pulver erforderlich, während für die Springfield Büchse, bei einem Kaliber von 0.45 und. einem Geschoßgewicht von 405Gran, 70 Gran Pulver gebraucht wurden. Die Reduction des Laudurchmessers um ein Drittel hat also eine Gewichtsverringerung der Patrone von 475 auf 257 Gran, d. h. beinahe um die Hälfte im Gefolge gehabt,, und der Soldat kann, wenn keine Reduction der von ihm zu tragenden Last eintritt, jetzt 190 Patronen, anstatt 100 Springfield Patronen, mit. sich führen. ?lm .Gürtel allein finden, wie oben bereits erwähnt, 100 Patronen Platz. Mit der. neuen Waffe wird eine Anfangsgefchwindigkeit des Geschosses von 2000 Fuß pro . Secunde, gegen . 1300 ffuß bei der. Springfield Büchse, und in Folge dessen eine größere DurchschlagSkraft bei einer flacheren Flugbahn erzielt. DaS 'rauchlose Pulver gewährt den Vertheil, daß eS fast ohne Rückstand und mit nur wenig Dampf verbrennt, auch größere Explosivkraft hat. Knall und Rückstoß der neuen Waffe sind .unbedeutend. Alle diese Eigenschaften ermöglichen ein rapides Schnellfeuer, welches bei Anwendung des dichten Rauch verursachenden schwarzen Pulvers ausgeschlossen ist. : . Das Geschoß, welches ca. einen, Zoll lang ist, sieht aus wie ein Stuck" Bleistift von dieser Länge', Um bei der
großen Schnelligkeit sichere Schießen zu ermöglichen, wurden die Züge so tief und kurz gemacht, daß dieselben im Laufe zweieinhalb volle Umdrehungen Machen. Dadurch wurde die Gefahr erhöht, daß das Geschoß aus den Zü-
gen gleiten konnte, und man' machte dasselbe deshalb aus Blei, das mittels einer gewissen Composition gehärtet wird, und versah es mit einem Ueberzug aus Nickelstahl. Der Geschoßdurchmesser ist größer als das Kaliber und beträgt 0.303 Zoll; das Geschoß wird also in die Züge eingepreßt und vom Gleiten kann keine Rede sein. Die Durchschlagskraft der Waffe ist enorm. Auf eine Entfernung von 30 Fards durchbohrten die Geschosse bei den abgehaltenen Schießvcrsuchen Eichenklötze von 30 ZollDicke und auf eine Distanz von 1 3-5 Meilen eine Planke von 4 Zoll Stärke. Das Aisir ist auf LO00 Yards begrenzt, doch tödtet die Buchse noch auf 2 Meilen Entfernung. Beim Schießen im Liegen auf eine 500 5)ards entfernte Scheibe ist der höchste Punkt der Flugbahn nur vier Fuß. Das Magazin nimmt 15 Patronen auf, doch kann daS Gewehr auch als Einzellader benutzt und können dann mit demselben ca. 30 Schüsse in der Minute abgegeben werden. Die Vortheile der Krag-Jörgensen Büchse sind in der That so groß und so zahlreich, daß dieselbe.- nach dem Urtheil Sachverständiger, nicht blos einen Vergleich mit den Mordwaffen der großen Militärmächte Europas wohl aushält, sondern einzelne in mancher Hinsicht sogar übertrifft. Vom Jnlanve. Daß der amerikanische Continent sich allmälig senke, behauptet Professor Spencer. Experimente, welche er an der Mündung des Mississippi und im Golf von Mexico vornahm, haben ihn davon überzeugt, daß Louisiana und Theile des angrenzenden Landes ehemals 8000 Fuß höher über dem Meeresspiegel gelegen haben als heutzutage. Reiselustig ist ein Hund, den ein Postclerk in Oswego, N. F., sein eigen nennt. Besagter Vierfüßler. Owney genannt, tri:t zuweilen eine Reise nach dem Westen an, die er gewöhnlich bis zum Stillen Ocean ausdehnt. Die Reise, die er nur in Eisenbahn-Postwagen unternimmt, unterbricht er bloß an größeren Stationen. wo man Äriestrager hat. Letzteren folgt er nj dem Postamte, wo er dann als alier Vekannter aus daö Freundlichste bewirthet wird. Jeder Postbeamte heftet ihm seine Karte um denHals und als Owney" neulich aus einem dieser Ausflüge in St. Louis eintraf, trug er die Visitenkarten von nicht weniger als 5v Postgehilsen am Halsbande. In St. Louis erkletterte er einen Postwagen der Missouri Pa-cific-Eisenbahn. Der berühmte amerikanische Humorist Mark Twain ist kürzlich nach Europa abgereist, um im Oktober seine Frau zurückzubringen, die", wie er sagt, gegenwärtig zwei dortige Aerzte ernährt. Die europäischen Doktoren," ' so äußerte sich Mark Twain weiter, besitzen die Gepflogenheit, gute Patienten nach einem kleinen Orte zu bringen, sie dort eine Zeit lang zu behandeln und sie dann einem befreundeten Arzte in einem anderen kleinen Neste zu übergeben. Letzterer überliefert den Kranken", nachdem er an ihm seine Kunst versucht einem dritten Arzte, wieder in einem anderen Orte, und so geht das weiter, so daß der Patient gleich dem ewigen Juden von Ort zu Ort zieht. Meine Frau hat solche Reisen seit drei Jahren ausgeführt." Die aus den Turne rn Carl Grieder, August Weber, Jacob Schweizer, Johann' Friedlin jun., Johann Friedlm sen., Gottlieb Schwander und Johann Kerrn bestehende Niege des Schweizer Turnvereins" aus Paterson in New Jersey, welche nach Lugano in der Schweiz zum dortigen eidgenössischen Turnfest gereist war und dabei einen Preis, aus einem Eichenkranz nebfö silbernem Trinkhorn bestehend, errungen, ist Montag Abend heimgekehrt. Die Riege war schon Sonntag auf dem Dampfer La Bourgogne" angekommen, blieb aber vorerst in New Aort, um den Schweizervereinen in Paterson in New Jersey Gelegenheit zu geben, die heimkehrenden Sieger in gebübrender Weise mit Fackelzug zu empfangen, Um 3 Uhr Montag Abend wurde die Riege am Bahnhöfe von den aktiven, und passiven Mitgliedern des Turnvereins, vom Grütli Männerchor", dem Grütli Feldschützen-Ver-ein", der Musikgesellschaft Harmonieabgeholt und nach Hamilton Hall, dem Hauptquartier der Schweizer Turner, aeleitet. wo ein Bankett stattfand und manches Glas auf den Erfolg derRiege geleert wurde. Der Fackelzug bewegte sich durch die Hauptstraßen der Stadt und viele Häuser an der Zuglinie waren dekorirt und illuminirt. Der so viele . Sensatione'versprechende Fall des Zuckermaklers I. Harvey Connell. der eine Annullirung seiner mit Anna Maria Marshall, der geheimnißvollen öster reichischen. Reichsgräfin, eingegangenen Ehe anstrebte, ist durch einen Befehl deS Richters O'Brien von der Supreme Court von New.Fork von dem Kalender gestrichen worden, weil bei dem Verhandlungstermin, in dem über' den von der Beklagten gestellten Antrag zwecks Alimentirung verhandelt werden sollte, die beiden Parteien durch Abwesenheit glänzten. Connell. will in seinem Eheroman das Opfer einer Abenteuerin geworden sein. Er hatte auf dem nicht mehr ungewöhnlicben Wege der Zeitungsannonce - die Bekanntschaft seiner Zukünftigen" ge macht und sich gleich' bis über die Ob- ' r' . ii ' rr . i" ' . . - '. ren in ne verneoi. zx muroe mit seinem Heirathsantrag an den Bruder derselben , gewiesen, der dem ZuckerMakler angeblich unter dem Siegel der Verschwiegenheit mittheilte, daß seine' Schwester von edlem Geblüt, eine Reichsgräfin. sei. und sie aroße Lieaen-
Ichafsen in OeMrreich' besitze. Der Bruder gab gnädigst seine Einwillrgunq zu der Mesalliance" unter der Bedingung, daß die Heirath vorläufig geheim gehalten werden müßte. Der Zuckerbaron wurde glückliche? Gatte, will aber bald durch Erkundigungen bei der Wiener Polizei erfahren haben, daß die beiden Grafenkinder Schwindler seien. Sie war eine Cafe-Mamsell und er ein Bummler frechster Sorte NamenZ Krebs. Das Dorf Cafsopolis in dem michigan'schen County Caß' birgt ein Geheimniß ähnlich dem des Cronin'schen Mordes in Chicago. Dr. W. A. Conklin, ein angesehener Arzt in Elkhardt in Jndiana, verschwand vor Kurzem von dort. Die in den Händen der Behörden befindlichen Beweise bringen sein Verschwinden mit einer Verschwörung, ihn zu ermorden,
tn Zusammenhang, um ihn für den Ausgang eines bestimmten Mordprozesses für immer unschädlich zu machen. In der Dienstag Nacht wurde Dr. Conklin um .Mitternacht zu einem Krankenbesuche abgerufen, von welchem er nicht mehr zu feiner kranken Frau zurückgekehrt ist. Er wurde in der Nacht von einem ihm fremden Menschen zu einem angeblichen Krankenbesuche bei einem fünf Meilen nördlich von Elkhart wohnhaften, wohlbekannten Farmer abgerufen. Er leistete dem Rufe Folge, als er aber Morgens um Sieben noch nicht heimgekehrt war, theilte seine Frau ihre Befürchtungen für seine Sicherheit ihrem Nachbar und sodann den Behörden mit. Bald rückten Leute aus, um nach dem Verbleibe deö Arztes zu suchen, und erfuhren in dem Farmhause, wohin er gerufen worden war, daß dort Niemand krank war. Diese Thatsache brachte die Wahrnehmung von Dr. Conklin's Frau in der Nacht seiner Entführung in Erinnerung, daß zwei Fremde auf einem mit zwei Pferden bespannten Wagen in vollem Jagen dem Bugqy ihres Mannes gefolgt waren. in Erinnerung, und Jedermann dachte unwillkürlich an zwei Kerle mit Galgenphysiognomien, denen jede Schlechtigkeit zuzutrauen war und welche sich ohne ersichtlichen Zweck in dem Dorfe herumgetrieben hatten und seit der Entführung des Arztes verschwunden sind. Spuren von dem Aufenthalte des Arztes oder seiner Leiche, oder beziehungsweise von dessen Mördern sind noch nicht gefunden worden. fOom luölanvt. Sieben Schmuggler versuchten dieser Tage von Preußen aus mit in Blasen gefülltem Spiritus über dre Grenze nach Rußland zu gelangen. Zwei von ihnen hatten auch schon die Grenze überschritten, während die fünf Anderen sich im Usergebusch ver, steckt hielten, um den Gang der Hand lung zu beobachten, als der Grenzsob dat Vustikow die beiden Schmuggler bemerkte. Er-begann sie zu verfolgen und nach ihnen zu schießen. Tim Lau sen wieder ladend, soll er nun, seiner Aussage zufolge, hingestürzt sein, wo bei sein Karabiner sich, entlud und die Kugel den einen der . Schmuggler in den Hals traf, so daß er alsbald verstarb. Man fand seinen 'Körper im Flusse Preßna, nahe der preußischen Grenze. Neben dem Erschossenen, lagen drelBla sen mit Spiritus. Von einem e n t s e tz l i ch en Todesfälle wird aus Neusudwales berichtet. . In einer, entlegenen Gegend bei Casino hatte ein Bauer. einenBaum gefällt; er begann Keile in denStamm zu treiben, um ihn zu spalten. Ein Keil wurde herausgedrängt, der Spalt schloß sich plötzlich und klemmte eine Hand des Farmers mit ein. Als man den Vermißten nach acht Tagen fand, war er bereits verschmachtet; man konnte an den Spuren sehen, welche Anstrengungen ' er angewandt hatte, um sich frei zu machen. Seine Noth und sein ?yd müssen entsetzlich gewesen sein. Eine Quittung über eine Tracht Prügel hat ein in der Swinemünderstraße zu Berlin wohnender Schneider in eine Zeitung, einrücken lassen. Die Anzeige lautet: Ich erkläre hiermit den Grobschmiedegesellen Karl X. für einen vyllgiltigeq Ehrenmann und nehme die ausgestoßenen ' ehrenrührigen Beleidigungen .reumüthig zurück. Herr Karl 5. hat
mich schon für die Verleumdung geschlagen,aber dem Herrn Schiedsmann versprochen, er will es nicht wieder thun, wenn ich ihn als Ehrenmann in die Zeitung setze und einen Thaler in die Armenkasse zahle." ' Die Pilgerfahrt des Jahres 1894, die, wie alljährlich Tausende von Pilgern auö allen Ländern des Islam nach Mekka zog, hat unter sehr günstigen Umständen ihr Ende er reicht. Sei es Dank der kräftigen und umsichtigen Quarantaineleitung in Tor und in Suez, sei es Dank, bem guten Gesundheitszustande der indtschen Pilger, kurz, in diesem Jähre lief diese ganze Völkerwcknderung ohne Seuche und ohne das Dahinscheiden allzu vieler Opfer ab. 20, Schiffe', worunter 9 egyptische,' 3 türkische 'uno 3 österreichische, brachten, 14,561' Pilger nach Suez. Diese ganze Menschenmenge hatte eine . Quarantäne von drei Tagen in Tor durchzumachen; 46 starben in Tor und einer , bei, der Ankunft in Suez. .Jüngst sandln Kairo der feierliche Empfang der zurückkehrenden Theile deS heiligen Tep pichS (Mahmal) statt. ' Bei dieser Gelegenheit hatte wiederum der Christ Nubar Pascha als erster Würdentrager, in.Abwesenhe.it des Khedivs,.den feierlichen Empfang zu leiten und den Teppich an der -Spitze von egyptischen Truppen auf, die Moschee der Citadelle zu-bringen, wo dieses . Cultusstück-des Islam, von englischen Regimenkrn.behütet, wohlgeborgen sein wird. ' ? Die 'chinesischen 'Vrceko'nige haben kein rechtes Glück mit ihren modernen Unternehmungen. - Erst vor kurzer Zeit brannte Li 'HungTschangs ' große Fabrik ' für Baum Wollenwaaren bei Shanghai ab, und jetzt hat ein Theil der Fabrik' Tür o
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t. Iakob WerrenVungen. Herr Charles Eberhard, Mar?etStraße, Lancaster, Pa., schreibt Ich litt in Folge eine verrenktenFußeö die heftigsten Schmerzen. St.JakobS Oel linderte die Schmerzen nacd der ersten Anwendung und heilte mich in kurzer Zelt veLftändig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr Charles I. Heöley. Syracuse, N. I., und war nicht im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle ausrecht sitzen. St. Jakobö Oel heilte mich dauernd. Vanvfeuerwaffen in Wutschang etn gleiches Schicksal gehabt. Dabei zeigte sich wieder einmal recht, wie kurzsichtig man in China bei der Anlage derart!ger Fabriken zu verfahren pflegt. Die ausländischen Techniker riethen dem Vicekönig Tschang Tschih-tung nämlich dringend an, eiserne Träger für das Dach zu bewilligen. Er wollte aber die hierfür, nöthige verhältnißmäßig geringe Summe sparen und meinte, hölzerne Träger genügten vollkommen, weil das Feuer ja doch die metallenen Maschinen nicht anfressen könnte. . - Daß es aber die Träger selbst-ergreifen und daS ganze Dach zum Einsturz bringen könnte, bedachte er nicht. Dies ist nun aber wirklich geschehen, und durch die völlige Zertrümmenrng vieler Maschinen ist ein Schaden von wenigstens einer Million Dollars angerichtet. Die Ursache des Feuers ist unbekannt, wenn man nicht den von sehr vielen Chinesen geglaubten Grund für genügend halten will, daß sich der Vicekönig einer schweren Unterlassungssünde schuldig gemacht hätte. In der Nähe seiner Werkstätten befindet sich nämlich ein Bera mit einem Tempel und Vildniß des Feuergottes. Als nun Tschang Tschih-tung kurz vor dem Brande die neuvollendeten Theile seiner Anlage besichtigte, darunter auch die Fabrik für Handfeuerwaffen, da hätte er nach chinestscher Auffassung durchaus dem Feuergott feine Verbeugung machen und Weihrauch opfern müssen. Daß er dies nun nicht that, nahm der Feuergott so übel, daß er einen Theil der Werlstat ten einäscherte. Cardinal Vaughan will jetzt den Bau einer katholischen Käthe drale in Westminster (London) ernstlich ln Anarlff nehmen. Er hat den Archi tekten I. F. Bentley afgefordert, die nothigen Bauplane ungesäumt auszu arbeiten. Cardinal Manning hat vor seinem Tode 55,000 Lstr. gesammelt, was genügte, um emen vier un.d einen halben Acre großen Bauplatz rn West minster anzukaufen. Der Werth dieses Vladeö ist mittlerweile auf 300.000 Lstr. angewachsen, so daß die Zinsen, welche die nicht benöthigten Grundstücke tragen, einstweilen, zur Deckung der Baukosten genügen. Mit der Käthe, drale , soll ein Benedlctrnerkloster verbunden werden, in welchem 43 Mönche mit 43 Laienbrüder Aufnahme finden können. Die neue Kathedrale soll das herrlichste kirchliche Bauwerk werden. welches in London jemals-seit St. Paul aufgeführt worden ist. Der Stil soll der einer altchrlstllchen Basilika werden. wovon es in aanz Europa bekanntlich nur wenige gibt. Im nächsten Juni will Cardinal Vaughn den Grundstein leaen. Die neue katholische Kathedrale soll im Inneren 350 Fuß lang, 170 Fuß breit und 100 Fuß hoch werden. -?km Öotel Älctorta zu Vratenberg in der Schweiz brach, als die Gäste zu Tische saßen, Feuer aus und legte das aus Holz errichtete Gebäude in Asche. Dasselbe war für 229.000.Frcs., das Mobilia? für 150.000 Frcs. versichert. Die Habe der Pachten dagegen war nicht versichert. Viele Effecten der Gäste gingen in dem Feuer verloren, ebenso diejenigen de? Dienstboten, welch' letztere noch' ihre Ersparnisse, einbüßten. Es wurde eine Sammlung für sie veranstaltet, die de reits 6000 Frcs. einbrachte. EinOfficier-des in Frekbürg i. Br. garnisonirenden Regiments wurde von seinem Schwager, dem ve?z abschiedeten Hauptmantt v. Luchatre, rücklings überfallen und mißhandelt Der Angegriffene wollte von seiner Waffe Gebrauch machen, wurde aber von dem Angreifer, 'den ein Civilist unterstutzte, hieran gehlnderk. v. Lu chaire verlor jüngst seinen Ehesche! dungsproce und, lebte mit seinem Scbwaaer in Awlst. in Mitarbeiter des Journal de'.Paris" und' großer Fußgänger, Herr Grandin, der schon Europa und Amerika zu Fuß durchmessen hat. ist in Algier mit der Absicht eingetroffen, sich zu Fuß nach Timbuktu zu begeben. Vorher-' will er noch einen kleinen Abstecher , nach Oran und zurück, immer zu Fuß. unternehmen. Auch von Paris nach Marseille !st er zu. Fuß gegangen. Nudy'S Pile Suppofftor Y wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeten 60 Cts. die, B05. Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Wsrd BröS., A. Kiefer & do. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. Zermalmten und ganzen Cyke ' zu haben bei der
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.Quetschungen. Ich hatte mir den Daumen siar? gequetscht, schreibt Herr P. O.Boyleö, Oberlin, St an., und nichts brachte Linderung der Schmerzen, bis ich St. Jakobs Oel anwandte, welches in kur zer Zeit Vollständige Heilung brachte. Neuralgie. Herr Julius Sbarnak. 97 Vurlins Str., Cbicago, JLö.. schreibt: Meine Frau und mein Schwiegervater litten seit Jahren an neuralgischen Schmer zen, wurden jedoch durch die Anwen dung von St. Jakobö Oel rollftändig heilt. Marktbericht. WholesalePreise. GroeerieS. Zucker: Sarter tzS.9l. Guter gelber U' 2. Gewöbnl. gelber $3.97. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 22. 75c (in bPsd sacken) Capital 22c Pilot 2lHc 2)akota2lc BrazU 21c Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14c Corinthen Kc Pflaumen 755? Äprikofm löc Früchte und Sem üse. ' epfel per Faß $3.00 Citroven per Kiste $4 50 Orangen per Kiste $5.00 Kraut per Faß 76c -Zwiebeln per Faß $2.00 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.50 Kartoffeln per Faß $1.7 Süßkartoffeln per Faß $3.25 Mehl. Winter.Weizen pat. $4.00 Frühjahr.Wchen pat. $4.00 - Winter ertra $2.50 Gewöhnliches $1.7 Roagenmehl$3,10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 14c. Eier, frisch, per Du. 13c Leb. Geflügel: Hühner 8c per Pfund ; Spring Chickenö 8c; Hähne 8c; Türkeh ennen öc. nten 5 Gänse 14.00 per Dutz Dr. THEO. A. WAGNER hat seine O'fi e nach No. 04 Nord Delaware Str. verlegt, und wird sich freuen seine Palievten und Freunde dort zu empfang,. . Evreistunde: 10Uhr?orm : Z Uhr viaajvx.; sonntags: 5510 5411 Uhr orm. , Telephon 843. Dr. C. N. Schaefer, Srzt und Shirurg, 0. 430 Madison venue, nahe Morriö Str LprechJunden : 8 g:0 Nhr Morgen, 4 Uhr lasm,k!ag, iv uyr veaok. TtltVbOU 282. DU. II. 8. CUANINGHAM hat s'ine Wohnung nach SVS Bellefontalnettr. und feine yjsice nach 77X Tft Marketftr. ver. legt. Sprechstunden in seiner Wohnung, 7-8 Nhr Vorm., lt Uhr achm. Spreckstu, den in seiner Ofstce: ! II Uhr Bvrm 3 Uhr Nachm. und 78 Ubr bed4. Sonntags nur BormtttagS Svrechstunden. Televboae 1819. Dr. I. A. Sttteliffs, ßkfchafttsl sich aukschtteKlich mit undLrztltch Fällen und mit Skschiechrd und UrinkrauelZlUen. Ko. 95 Ost t-Urltt Siratze. Osficetundtu : bi5 19 Nhr orm. 1MI8 Nhr ttactra. - Lktaz ut&ta'tc. Ilr te941. Dr. BurShnrdt, Deutscher Arzt. Offtee und TLohus: No. S62 Süd Meridian Str. Osftce.Vtuden: S bi5 Uhr orm. t bik 8 Uhr ach. s b!s Utrdd. Son:ag8 9 Bormittaeß. " Telephon 28. Dr. I. Bfthlex, Wohnung : 120 Ost McSarty vtraße, Office: 77 Ost Market Straße. Svrechetnnden in der Wohnung: 8 9 Uhr Vorm.; 8 Uhr achm.z 7 V Uhr dend. . Sprechstunden in der Office: 9 10 Uhr Vorm., und 4 k Uhr Nachm. relevbo Ut. Sprechftundl: SonntcgS nur Bormittag. ' C. V. Sports. Deutscher Zahn - Azt Ro. B Nord Ptnufyldaniä Str. Saß irl ft! Wunsch anöiaaukt. AM IDEAL FAMlLY MEDICINEI For Jel'tctJo. liUiaHt HaciM-, -C'ÜftWn Und Cowplexton, Offeactv lirklli, . , aaa au ouoroers u guHwtcu. Lirer and Bowel, RIPANS TABULES. ; et geatlj yet proraptly Ftarttt digeation followa theil- niw Bold bt arsRirn orMDt bTnuu. not V. .r j 1 C T" I . l . . E iua . , z I fge tn tiriplee-AcMra . i- , kii'a.is ii r.ju n w . rtetr y-k. i MPNW4PW4r4NWflhiiuiiwMM.JB-IMM4NWiiaB Sach Material. . T. F. SMITHER. Händler tn Lickda'ch-Material, 2 und S pl Keady Roofivg. wasserdichte Eheeting. feuer estem kphalt'Jili. Strohpappe, Dach und Vif tall'garbea ic. . Ofsice: 100 VitU SRrt Und Strafte. Tetephon i. Dach deck e r e i. Saftige und verantwortliche Dachdecker. Lies döcher. Trinidad und Vilkolte ?pdalt?ZSer. lle Arten llompisttiox t, Jächer mtt bestem Ma terlal. Offtee : No. 169,Sard : 180 W. Marylandör. Telephon 861. Indianapolis, Ind. Eis : Eis: Eis: Wir benSen da! Eonpon.Eykem für ilbltkf. erung von iäi an unsere kkunden is an unsere unden. kaufe Ete : Da wir einen anten orratt, von Lift beNke. ure von, vevvr oa, , gut zetteserr wird so ad wir tn der Läse in kolaende Breis m idk?t,kkn, - - - 100 bis S00 Pfd in einer pieferug Sie periooPfd I 200 bt 100 Pfd in einer Liefern 20c per ( 1000 d,s 3000 in einer tekernva WAt S000 und mehr in einer Lieferung ise m m CDiLtlt-XEcsca CDnf Offee : I2p Oeft altftr.-Tkl. 109.'
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