Indiana Tribüne, Volume 17, Number 362, Indianapolis, Marion County, 18 September 1894 — Page 2

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Fndiana Tribüne. Erscheint Täglich nnd SnntagS. Die Hallet mXxil&nt' lc$zt durch den Iraner UttcBtl per Woche, die Cor.ntaaivXritune I J tritt per Woche. Beide ufarmen 153etl der 13 Cent! per Monat. Persst,2gk?ch?Skinor uSbezahlung lper Jahr. - VIsice :Nö. 18 Süd Alabaa S r. Indianapolis, Ind.. 13 September '94 VtSrtvrer" der Dkenstbotcnnoth. Einem alten Dichterwort zufolge, das freilich starken den menschlichen Egoismus appellirt, ist es ein Trost, im Unglück Genossen zu haben. Wo g:n also auch' Alle,-denen' die moderne Dienstbotensrage eine Dornenkrone aufgesetzt hat. sich damit trösten, daß s wahrscheinlich ihnen doch noch nicht so schlimm ergeht, wie dem Helden des nachgehenden. Geschichtchens! Bei Atlantic City. N. I.. hat dieser Tage ein merkwürdiger alter Mann das Zeitliche gesegnet oder vielleicht auch verflucht. Das heißt, merkwürdig war er eigentlich nur dadurch, daß er im Verlauf einer kaum 10jährigen Wittnxrschaf! nicht' weniger, als 18? Haushälterinnen gehabt hat, wohl die größte je in einem solchen Zeitraum vorgekommene Zahl, und dabei fein ganzes Vermögen einbüßte und unzäh liges Ungemach duldete und allerdings auch bereitete. Evan Adams erblickte vor 76 Iahren zu Mount Pleasant unweit Atlantic City das Licht der Welt, in demsel'den kleinen Hause, in welchem er nunmehr seinen letzten Seufzer ausgehaucht hat. Er heirathete schon, ehe er volljährig wurde, führte über 40 Jahre lang ein glückliches und musterhaftes Eheleben und wurde der Vater eines ganzen Rosenhaines blühender Töchter, die jetzt alle erwachsen und ihrerseits gut verheirathet sind. Vor etwa zehn Iahren starb seine Gattin, und ihr Ableben hatte eine so mederschmetternde Wirkung auf Adams, daß man eine Zeit lang an seinem Auskommen verzweifelte. Doch erholte er sich wieder; aber nach etwa einem Jahre ging ziemlich plötzlich eine auffallende Veränderung mit ihm vor. Er schien seinen Verlust vergessen zu haben, mied indeß jetzt erst recht alle Gesellschaft, und als ihn seine noch im Haus befindlichen Töchter darüber zur viede stellten, trieb er sie eine nach der anderen fort. Seine Nachbarn mußUn ihn nachdrücklich vor ferneren Ruhestörungen warnen. ftirn entwickelte er eine ausgespro6,ene Manie für Haushälterinnen, die fortan der sxluch feines Wittwerlebens werden sollten. In nächster Nähe konnte er übrigens keine kriegen; daher ließ er sich durch eine DienstbotenAgentur in Philadelphia eine solche besorgen. Dieselbe blieb aber nur drei Tage bei ihm und lief davon, ohne sich auch nur mit einer Lohnforderung aufzuhalten. Genau ebenso lange blieb eine Zweite, die er sich gleichfalls aus der Stadt der Bruderliebe verschrieb. Andere kamen und gingen, und selten blieb eine länger, als eine Woche bei ihm. Es kam bald dahin, daß er bei allen Dienstvermitilungs-Geschäf-ten in derQuäkerstadt auf der schwarzen Liste" stand und nicht mehr bedient wurde. Daher wandte er sich nach New Vork. und Mädchen aller Nationalitäten wurden nach Mount Pleasant geschickt, aber stets war das Resultat das nämliche! Manche Mädchen blieben nur einen Tag. andere nicht viel länger, als eine Woche bei Adams, und schreckliche Zänkereien in dem ' Haus desselben lieferten einen endlofenSkanda! für die ganze Umzegend. Endlich aber erreichte die Noth ihren Höhepunkt, für Adams wenigstens, mit der Haushälterin No. 187, einem handfesten und lebhaften Mädchen von 30 Sommern, welches er, wie alle die andern, durch eine Agentur erhalten hatte. Drei Tage nach ihrem Eintreffen bot sich den Nachbarn ein entsetzliches Schauspiel: Erst vernahm man Töne aus dem Haus, welche einen schrecklichen Kampf vermuthen ließen, und plötzlich kam der kleine Wittwer, wie aus einer Kanone abgeschossen, zur Thür herausgeflogen, nur mit seinem Hemde und den Unaussprechlichen bekleidet und das Antlitz blutüberströmt, und unmittelbar hinter ihm, aufgelösten Haares und eine Axt schwingend, seine neue HausKälterm! Sie verfolgte ihn, bis er endlich auf einem Kirschenbaume Zuflucht suchte, und dort hielt sie ihn den ganzen Tag hindurch belagert", trotz alleö seines Flehens. 'Erst um Mitternacht gab sie ihren Posten auf, und Adams hatte es dermaßen mit der Angst gekriegt, daß er auch noch die ganze Nacht auf dem Vaume blieb. Erst frühmorgens w2g!e er sich vorsichtig nach seinerWohnung; dort fand er die Thüre weit offen, Alles kurz und klein geschlagen und die Haushälterin verschwunden. ' Das war das letzte Mal, daßAdams ein weibliches Wesen in sein Haus nahm. Er war inzwischen durch seine Dienstboten-Experimente aus einem wohlhabenden Mann ein armer Teufel geworden, und in den letzten zwei Iahren fristete er durch '.Hausiren mit Kleinwaaren' dürftig sein Leben. Nicht einmal an seinem Sterbebett hat eine weibliche Hand gewaltet. Qnt auösterbende Armee. Mit der Herrlichkeit der unter dem Namen Grand Army" bekannten gro ßen Veteranen - Organisation wird es in absehbarer Zukunft zu Ende sein, wie dies ja nach dem natürlichen Gang der Dinge nicht anders möglich ist, es sei denn etwa, fraß neue Krieaszeiten

neüt Veteranen schaffen würden. Ben

aller Begeisterung, welche sich aus dem jüngsten Feldlager in Pittsburg yeltend machte, wurde doch dieses Gefühl lebhafter, als je zuvor, empfunden. . Es lohnt sich, einige Augenblicke bei der Geschichte dieser Organisation zu verweilen, welche zu den demerkenöwerthesten ihrer Art in der Welt gehört und nach Zahl und Einfluß zu einem so gewichtigen Factor im politisch-so-cialen Leben unserer Nation wurde, in einem Maße, wie wohl kein anderer Kriegerverband der Neuzeit. Ein merkwürdiger Umstand ist es auch, daß, obwohl die Grand Anny" zum allergrößten Theil aus ehemaligen activen Kriegern besteht, der Gedanke ihrer Organisirung von zwei nicht im directen Kriegsdienst thätig gewesenen Stabsofficieren ausging, nämlich dem Kaplan Rutledg'e und deirt Wundarzt V. F. Stephenson,'vom'14. Jllinoiser Infanterieregiment. ' Ersterer machte schon während Shermans' Marsch nach Meridian dem Dr. Stephenson einen solchen ' Vorschlag,' und -der Doctor brachte ihn im April 1866, also fast unmittelbar nach dem Schluß des Jürgerkrieges, zur Ausführung. Der erste Posten der Grand Army o? the Republic-, welcher gegründet wurde, war' bekanntlich iderjenige in Decatur, Jll. Sehr frald wurden aber allenthalben in Illinois. ' Wisconsin. Iowa und anderen westlichen Staaten solche Posten in's Leben gerufen, und schon im November 1866 konnte das erste nationale Feldlager abgehalten werden. Rasch nahm die Oraanisation an Zahl und Macht zu und breitet: sich auch nach Osten zu aus. Sie hatte 1371, als Dr. Stephenson starb, schon eine gewaltige Mitgliederzahl. Im Jahre 1890 gar w:es die Stammrolle über 400,000. Namen auf, und seinen numerischen Höhepunkt erreichte der Orden in den zwei folgenden Jahren. Entsprechend der weiten Verbreitung der Organisation wurde auch der Platz für das jährlicheFeldlager getreu, lich zwischen östlichen und westlichen Städten vertheilt, von Boston bis nach San Francisco. Lange Jahre hindurch waren bei jedem Feldlager große Gewinne für die Mitgliederzahl zu constatiren. Aber bei dem vorjährigen Feldlager in In dianapolis. daö schon wegen der Nähe der Weltausstellung ungewöhnlich stark besucht war, wiesen die Listen bereits einen Abfall von reichlich 2000 Namen während des abgelaufenenJahres auf. und ein nahezu doppelt so großer Verlust ist auf dem Pittsburger Feldlager zu verzeichnen gewesen. Denn Einer nach dem Anderen wird zur Grand Army" des Jenseits abgerufen, obwohl, wie schon früher einmal hervorgehoben wurde, diese Veteranen keineswegs 'eine kürzere durchschnittliche Lebensdauer aufzuweisen haben, als Andere. Für die Kinder der Generation, welcher diese Kriegsveteranen angehören, hat ihr Dahinscheiden eine besonders gefühlsbewegende Bedeutung. Denn für sie bildet meist die Grand Army" das sichtbare und greisbare Bindeglied zwischen der Gegenwart und jener stllrmischen Vergangenheit von 1861 bis '65, welche nicht verfehlen konnte, der Persönlichkeit der in jenen Tagen Geborenen mehr oder weniger ihr Gepräge aufzudrücken. Der letzte directe Pensionär aus dem amertkanischen Revolutionskriege starb bereits im Jahre 1867 im Alter von 101' Jahren; es war Samuel Downing, welcher im Alter von erst 14 Iahren in dieArmee Washingtons eingeheten war und im New Aorker County Saratoga das Zeitliche segnete. Der letzte der unter einem Specialgesetz Pensionirten aus jener Zeit, Daniel F. Bakeman. starb 1869 im Alter, von 109 Jahren zu Freedom, N. Y. Man berechnet, daß der letzte BürgerkriegVeteran, wenn er ein ebenso hohes Alter erreichen sollte, wie diese, etwa um das Jahr 1950 dahinscheiden wird. Die Grand Army" dürfte schon lange vorher als solche verschwunden, wenn auch nicht vergessen sein. BayngeseUschasten und Landstraßen Unser geologisches Vermessungsbureau hat einen Bericht über die größen und kleinen Landwege in den Ver.' Staaten erstattet, welcher besonders als ein Appell an unsere Bahngesellschaften angesehen werden kann, natürlich nicht an ihren Edelmuth oder an ihren Gemeinsinn, denn das wäre ja doch ganz gegen st andslos, sondern lediglich an ihre Klugheit. an ihre über den Augenblick hinausgehende Rücksicht aus ihre eigenen Interessen. Der Bericht läßt erkennen, daß noch etwa neun Zehnteln des Ernteprodukte erzeugenden Areals unseres Landes es an ständigen Landstraßen und an dem 'Material zur Anlegung solcher fehlt. Wie schwer darunter die landwirthschastlichen .Interessen leiden, kann man sich leicht vergegenwärtigen. Die Eisenbahnen würden selbst wenn sie noch bedeutend' zahlreicher" wären, an und. fürsich nicht genllaen zu einer profitablen Beförderung ernes großen Theiles der Produkte, und ein . noch weit vielseitiaer-verzweigtes System elektrischer Lokalbahnen für diesen Zweck ist eben vorläufig nur ein schönes Ideal und müßte schon außerordentlich ausgedehnt sein, um die Landstraßen geradezu ' ü b e r f l ü s - s i g zu machen. Auf gute Landstraßen kann also nicht verzichtet werden, und Cozey ist lange nicht ter Einzige, der für solche eintritt. Sollte abgewartet ' werden, bis das große oder kleinere GemeinWesen in unse:er baärgeldarmen Zeit veranlaßt werden kann, die Erbauung solcher Landstraßen im umfassendsten Maße vornehmen zu lassen? , Der besagte Bericht spricht die .Ansicht aus, daß sich schon. vorher Vieles thun lasse, und zwar mit Hilfe der Bahngesellschaften. Schon öfter ,. hat man gesagt, daß die Interessen 'letzterer der Anlegung guter Landstraßen feindlich seien. Aber jn jenem Schrift-

liucr wkr) klar zu machen gesucht.' daß die Bahngesellschaften eine sehr kurzsichtige Politik verfolgten.' wenn sie sich ablehnend gegen dieLandstraßen-Re-form verhielten und' nicht vielmehr eö sich Mühe und Geld kosten ließen, dieselbe zu' fordern.

Denn alle solche Landstraßen wird weiter ausgeführt werden vorzügliche Güter-Zufuhrlinien für die Bahnstationen bilden, und in sehr vielen Fällen werden durch Beistand zu ihrer Anlegung die Bahncompagnien ibre Interessen auf ökonomischere Weise fördern, als vielleicht durch Er nchtung emer kostspiellgen neuen Zweiglinie, welche ihnen nicht so bald entsprechenden Nutzen bringt. Noch größer, als der direkte Werth der Landstraße, ist der indirekte zu veranschlagen. Denn nichts kann wirksamer zur Besetzung eines Landstriches beitragen, als gute Landstraßen. Eine zahlreiche Bevölkerung aber bedeutet gesteigerte Produktion und gestrigerten Verbrauch, und dies ist gerade für das Geschäft der Eisenbahnen von unschätzbarem Werth. Mit je größerer Leichtigkeit die Leute ihre Produkte und ihre Einkäufe nach und von den Märkten befördern können, desto mehr kriegen allemal die Bahnen zu thun. Daher läge es im wohlverstandenen Interesse der Bahngesellschaften, mit aller Macht den Landstraßen-Bau zu fördern, und in Gegenden, wo es an Materialien für solchen fehlt, dieselben einfach von dort, wo sie im Ueberfluß vorhanden sind, herbeizuschaffen, koste das auch ein wenig Geld. Unsere Vahnmagnaten," heißt es in dem Bericht, sollten dazu gebracht werden, die gewaltige Bedeutung einer solchen Mitwirkung ihrerseits zur thunlichsten Lösung dieser wichtigen Frage zu erkennen, sodaß ein harmonisches Vorgehen erzielt würde." Ob dieser Appell wohl ein geneigtes Ohr finden roirb? AttS dem Asphalt. Land. Eine geschäftlich interessante Nachricht kommt aus dem Osten unseres Landes, wo gegenwärtig Herr Harry Vincent, der verdienstvolle Vertreter der britisch-westindischen Antillen-Jn-sel Trinidad auf der Chicagoer Weltausstellung, Capitalisten sucht, die gewillt wären, einige As'phalt-Lager auf jener Insel theilweise zu kaufen. Fast aller Asphalt, welcher zum Pflastern unserer Straßen verwendet wird, kommt aus Trinidad, und zwar bis jetzt von einem einzigen See, dem weltberühmten merkwürdigen Asphaltfee (Pitch Lake) in der Nähe von Vrea. Das Monopol, in Gestalt der Barber Co.". hielt bisher auch diese Industrie umklammert und hat ausschließliche Controlle über jenen See, welcher der größte seiner Art ist. ftalls aber die von Herrn Vincent eingeleiteten Verhandlungen Erfolg haben, und er genügende Unterstützung bei amerikanischen Capitalisten findet, wird dieses Monopol endlich gebrochen, daher also wohl der Asphalt billiger werden und infolge dessen auch ausgedehntere Verwendung finden. Vielleicht wird dann auch die Unterschiebung von Surrogaten seltener, die oft nachtheilig geworden ist. Die noch nicht ausgebeuteten Äsphalklager, für welche er gegenwärtig reist, bestehen gleichfalls in einem bedeutenden See, der einen Flächenraum von 313 Acres hat und unzählige vulkanische Krater enthält. Manche dieser Krater haben nur drei bis vier Fuß im Durchmesser, der größte aber mißt 200 Fuß in die Quere. Aus diesen Kratern nun strömt der flüssige Asphalt beständig sprudelnd über, wirft Blasen aus und sondert ein Gas aus, welches im höchsten Grade entzündlich ist. Während er aber über festen Boden dahinläuft, verhärtet er sich zu einer Kruste.' Wenn sich jedoch dabei Schmutz einmenqt. so ist der Asphalt weniger werthvoll, denn er muß besonders gereinigt werden. (Dies ist auch der Hauptmangel an dem Asphalt, welchen man auf Cuba findet, und welcher bis zu 35 Procent erdige Beimengungen enthält.) Daher wird in Trinidad gewöhnlich der Asphalt, wenn er frisch aus dem Krater hervorschießt, sofort mit einer Art Schaufel, deren Schöpf-Behälter aus Muschelschale besteht, aufgefangen und in große eiserne Bottiche . geschüttet. die bereits auf Schienenwagen ruben. Die gefüllten Wagen werden dann eine Tramway-Bahn hinab nach der Raffinerie befördert. Dort wird der Asphalt in Kesseln, welche 500 bis 600 Gallonen halten, bis zu 400 Grad Fahrenheit erhitzt, wobei' alles. Wassu. alle flüchtigen Oele und sonstige fremde Substanzen gründlich ausgeschieden werden. Schließlich läßt man dann die raffinirte Flüssigkeit in Fässer und Gebinde laufen, und nunmehr ist der werthvolle Stoff versandtfertig. Die jetzt auszubeutenden Asphaltlager werden als unerschöpslich für absehbare Zeit bezeichnet, und es ist Herrn Vincent nur zu wünschen, daß er mit seinen Unterhandlungen zu einem für ihn und das ganze amerika nische Publikum gedeihlichen Resultat komme. Gute Asphaltpflaster können wir nie zu viele haben. . Die bösen Dreizehn. Im letzten Jahrzehnt ist in unserem Lande eine Menge Dreizehner-Clubs" erstanden, welche es sich zur besonderen Aufgabe machen, den : weitverbreiteten Volksglauben an die unglückbringende Bedeutung der Zahl Dreizehn durch Wort und Beispiel zu bekämpfen; aber sie haben offenbar bis jetzt herzlich wenig Erfolg gehabt. ' . Geschäftsleute. Hausbesitzer, Straßenbahn . Conducteure und viele Andere wissen ein Lied' davon zu singen, wie mächtig dieser Aberglaube noch immer ist,' und vielleicht gar huldigen sie ihm selber! Man kann gar nicht selten beobachten, daß Leute aus einem Straßenbahnwagen, selbst wenn sie daK Fahrgeld schon entrichtet haben, wie-

ver auöstelgen, wenn sie etwa vitecken, daß der Wagen die No. 13 trägt. Jn Vermiethungsgeschäften kann man er fahren, daß eine ganze Menge Leute nicht in Häusern wohnen wollen, welche die No. 13 haben. Ein bekannter amerikanisiüer Theaterbesitzer hat viele schlaflose Nächte mit dem Nachdenken über einen Plan verbracht, wie er ohne eine dreizehnte Sitzreihe und einen dreizehnten Sitz auskommen, resp, durch Numerirung die Besucher des Musentempels täusehen könnte! Denn bei der vielfachen Abneigung gegen solcheSitzplätze wurde für ihn, wie auch für manche Andere, die Dreizehn wirklich eine Unglückliche" Zahl, die Quelle häufiger Mißlichkeiten. Auch Hausvermiether haben schon Numerirungs - Knifse im geschäftlichen Interesse angewendet. Es geht mit diesem Volksglauben, wie mit vielen ähnlichen Traditionen. Hand auf's Herz, lieber Leser, hast Du noch nie unter dem Einflüsse solcher von Dir verlachten Vorstellungen gestanden? VonlJnlanvc. Seit einigen Monaten sind den Farmern in der Nähe von Brick Church. fünf Meilen westlich von Alexandria in Missouri, massenhaft Pferde getödtet worden. Chas. Heuber verlor drei, Fred. Bertram fünf. Frau Becox zwei. Wm. Haff ein, und viele Andere. Sämmtlichen Pferden waren die Hälse durchgeschnitten. Jn der Nacht vom Samstag zu Sonntag war eine Mannschaft auf der Suche nach dem Uebelthäter, als dieselbe einen Mann auf frischerThat ertappte. Er hatte soeben einem werthvollen Pferde den Hals durchschnitten. Obwohl einige der angesehensten Farmer jener Gegend in der Menge waren, so konnte dieselbe nur mit Mühe davon abgehalten werden, den Gefangenen Jackson heißt er am ersten besten Baume aufzuknüpfen. Jackson hat ein Geständniß abgelegt, daß er 19 Pferde auf die erwähnte Weise abgeschlachtet hat. Er weigerte sich, die Beweggründe für den gemeinenStreich anzugeben. Gegenwärtig sitzt er im Gefängniß zu 5iahoka; ein: erbitterte Stimmung herrscht gegen ihn. Der kühne S e e f a h r e r K apitän Frietsch ans Ä!:lwau!ee. welcher in einem kleinen Boote ganz allein eine Fahr! über den atlantischenOcean antrat, und von dem man schon qlaubte. daß er umgekommen und sein Boot zertrünttnert sri, ist am 26. August von dem Oceandampfer Menan-tic-getroffen worden, welcher jetzt von London in Baltimore eingetroffen ist. Frietsch kam nahe heran und ersuchte den Kapitän des Dampfers, auf einige Augenblicke einen Offizier zu ihm herllberzuschicken, damit dieser bezeugen könne, daß er, Frietsch, ganz allein, und daß Alles auf dem Boot in Ordnung sei. Diesem Ersuchen wurde entsprochen, worauf Frietsch seine merkwürdige Fahrt fortsetzte. Er hatte Übrigens am 14. August einen ziemlich schlimmen Sturm durchzumachen, bei welchem sein Boot beschädigt wurde. Kapitän Frietsch besand sich, als er gesprochen wurde, 1255 Seemeilen von Queenstown, also schon über dieMitte des Weges hinaus. Er ließ durch den Dampfer Menantic" auch zwei Briefe nach Amerika befördern, davon einen an seine Mutter in Milwaukee. Nach dem 26. August hat man nichts mehr über Frietsch und sein Boot gehört, doch hat daö Kabel inzwischen seine glückliche Ankunft in Bremen gemeldet. Lebendig eingesargt wurde der Neffe des berühmten Schriftstellers und Diplomaten Washington Jrving in der. Stadt San Diego.am Hafen gleichen Namens. Ernest Jrving, ein 72jähriger Herr, war bereits seit längerer Zeit schwer erkrankt, als er in Starrkrampf verfiel. Sonderbarer Weise wurde der Greis von zwei Aerzten für todt erklärt. Der angebliche Leichnam wurde eingesargt und, nachdem der Sarg geschlossen worden, ausgebahrt. Zwei Tage später sollte die Bestattung stattfinden, als kurz zuvor eine nahe Verwandte Jrving's vom Sarge her ein Klopfen vernahm. Einige der Leidtragenden hielten dies für Einbildung, während andere auf der Oeffnung des letzteren bestanden. Als Mi geschehen war, sah man den Todtaeglaubten sich aufrichten und mit dem Ausdruck des Schreckens um sich her blicken. Alles hatte sich bestürzt abgewandt, bis der Auserstandene.nach und nach zur Besinnung kommend, um Befreiung aus dem Sarge bat. Man legte ihn un auf ein Bett und Jrving schlief ein, um nach zwei Stunden zu erwachen mit der Erklärung, daß er Hunger habe. Die Erinnerung an die furchtbare Situation ist ihm jedoch gänzlich auö demGedächtniß gefchwunden. . Im Uebrigen scheint der Greis gesund zu werden und vorläufig dem Leben erhalten zu bleiben. Die ehemalige Schauspielerin Fraü Lizzie McCall-Wall in New Jork hat es sich in den Kopf gesetzt, den Sprößling des bekannten dortigen Modeherrschers Ward McAllister, Namens Heyward McAllister, zu heirathen und' falls dieser sich dazu nicht verstehen will, ihn auf Bezahlung von hohem Schadenersatz zu verklagen. Wir wollen weniger das Geld, als den Mann" äußerte dieser Tage der von ihr mit der Sache betraute Rechtsanwalt Hummel. Die gegenwärtige Verwickelung scheint durch die in der vorigen Woche geschehene Aeußerung Ward McAllisters: daß Frau McCall sich in das Heiligthum seines Heims eingedrängt habe, hervorgerufen worden zu fein. Sobald Frau McCall pon dieser Aeußerung erfuhr, übertrug sie ihre Vertretung sofort der. Sachwalterfirma Howk & Hummel, und diesen schilderte sie ihre Bekanntschaft mit Heywarb McAllister vom' ersten Anfange an; die Bekanntschaft ging in Freundschaft und diese in Liebe über. Darauf kam eS zu einem Heirathsantragender anfänglich abgelehnt.schließsich aber angenommen wurde. Daraushin forderte Anwalt Hummel den iun

gen McMislcr auf. sein Versprechen ZU halten, und wird,wenn er nicht bald eine zufriedenstellende Antwort erhält,' unverweilt mit der Schadenersatzklage wegen Bruchs eines Heirathsverspre chens vorgehen.

Die sämmtlichen Inland steuerbeamten studiren jetzt eifrig die LeMden über die Kunst des Kartenspielens, von Sechsundsechzig- aufwärts, soweit sie dessen noch nicht mächtig sind. Das hängt nämlich so zusammen: Der Congreß hat auf jedes Packet Spielkarten von 64 Stück eine Stempelsteuer von zwei Cents gelegt. Warum gerade 64 Karten? wird der geneigte Leser fragen. Das kommt davon, daß die Herren im Congreß gute Kenner- des Poker" sind. Als solche wissen sie.daß ein Poker-Spiel 64 Karten enthält, 62 reguläre Karten. einen Joker" und eine Karte sür's Glück". Sie haben aber vergessen, oder auch nicht gewußt, daß es Spiele gibt, zu denen mehr als 64 Karten erforderlich sind, wie Dop-pelt-Penuchle" und andere Spiele. Die Fabrikanten setzten dies dem Steuercommissär auseinander und behaupteten, daß sie auf ein Spiel Karten nicht mehr als zwei Cents zu kleben brauchten, gleichviel wie groß oder wie klein es sei. Der Commissär ließ sich erst den bewußten Hoyle kommen und überzeugte sich, daß der Congreß betreffs seiner Kartenweisheit in dem neuen Steuergesetz sich nicht bewährt habe und daß zu manchen Spielen thatsächlich mehr rfs 54 Karten erforderlich seien. Jedoch gelangte er zu einem den Fabrikanten entgegengesetzten Entscheid. Er verfügte, daß auf alle Spiele, die mehr als 64 Karten enthalten, eine Stempelsteuer von 4 Cents zu kleben sei. Demnach ist Poker" im Vortheil. Man kann zwar dabei sein Vermögen verspielen, aber die Steuer für das Spiel Karten beträgt nicht mehr als 2 Cents. Auf nachah menswerthe Weise eines Diebes sich versichert hat letzter Tage ein Dienstmädchen in Brooklyn, N. Y. Das im Hause allein anwesende Mädchen hatte den Einbrecher bei der Arbeit" erwischt. Rasch warf sie eineVkenge Kochgeschirr durch das Fenster, um dadurch die Aufmerksamkeit der Nachbarn zu errcgen, während sie den Gauner in ein Zimmer eingeschlossen hatte. Bald kamen etwa 60 Männer, die den Spitzbuben zu eiiiem unfreiwilligen Spaziergange mit ihnen nach der Polizeistation veranlaßten. Vom Auölanve. Ein bergischer Jung e, der in Köln bei dem 40. Infanteriengiment seine zwei Jahre abdient, saß vor einigen Tagen benebelten Hauptes im Wartesaal des Deutzer Bahnhofes. Da trat ein Soldat der Heilsarmee auf den Biermüden zu mit drFrage: Wer bist DuT En besopener Vearziger," antwortete der Befragte, on wat böß Du?" Ich bin ein Soldat deS Himmels!" Lachend meinte hieraus der bergische Junge: O, Jong, dann, häst Du äwer en mieden Weg bis en dc Kaserne!" I n der Gemeinde Holztathen des Kreises Stolp in Pommern ist seit dreieinhalb Jahren kein Gemeindevorsteher vorhanden, weil die gewählten Besitzer entweder nicht bestätigt wurden oder eine Prüfung durch das Landrathsamt ablehnten. Sogar ein Schöffe, der bereits 12 Jahre als solcher thä.g war, ist nach seiner Wieperwahl nicht bestätigt worden. AufdergsäflichKar olyschen Besitzung Puszta Bab, " unweit Tot-Megyer, starb jüngst ein Beres (Ochsenknecht) im Alter von 106 Iahxen. Er war bis kurz vor seinem Tode körperlich und geistig gesund und schmauchte mit Wohlbehagen, wie ein pensionirter gräflich Karoly'scher Diener es nur thun kann, sein kurzes Bauernpfeifchen. Sein Weib, mit welchem er 86 Jahre hindurch in glücklicher Ehe gelebt hatte, ist jetzt 103 Jahre alt. E i n i g e S o l d a t e n d e s 4. Infanterie - Regiments No.' 103 in Bautzen' verübten Anfangs Mai verschieden? Einbruchs'. Diebstähle in den Dörfern Strehla, Niederkaina, ßftub? schütz. Grubditz, Binnewitz und im Gasthause Drei Stern", wo dieselben Uhren, Geld und Lebensmittel entwen deten. Auf die Anzeige der Gendarmerie hin wurden sofort seitens des Regiments f Commandos. die. eingehendsten gerichtlichen Untersuchungen angestellt, welche jetzt ihren Mschlutz durch die kriegsgerichtliche Aburtheilung gei? funden haben. Die Strafen lauten fllx den am fchwersten belasteten Soldaten auf 6 Jahre 6 Monate Gefängniß, für den anderen 3 Jahre Gefängniß und für den dritten 2 Jahre Gefängniß. Außerdem wurden allen drei Soldaten die bürgerlichen Ehrenrechte auf 3 Jahre aberkannt und sie in die 2.Ksasse des .Soldatenstandes versetzt." Einer Meldung aus Paris zufolge, welche von Vlphonse 'Daudet herrührt, soll sich der berühmte Maler Michael Munkacsy in den drückendsten finanziellen Nöthen befinden. Die Haushaltung Munkacsys verschlang ungeheuere . - Summen. - Die Kosten sollen sich auf 200.00Y Francs belaufen, und außerdem haben sowohl Munkacsy, als auch dessen Gemahlin sehr kostspielige Passionen.- Dazu kommt noch, daß Munkacsy ein außerordentlich gutes Herz hat, so daß er jährlich große Summen an solche Personen verschenkt, welche sich an ihn um Unterstützung wenden. Aus all''oem ist es leicht zu erklären, daß Munkacsy trotz seiner ungeheueren Einnähmen 'in finanzielleBedrängniß gerathen konnte.' Munkacsy befindet .sich. gegenwärtig in Luxemburg. . . , . Vor sechs Wochen hat sich der in Stuttgart ansässige, etwa 23 ; ährioe Rechtsanwalt Sch. mit der 19ährigen Tochter Elsa des Brauereibeitzers L. ttrheirathet.' 'Letztere soll die Ehe erst nach langem Widerstreben eingegangen sein, da sie sich in den jungen Kaufmann und Lieutenant der Reserve Myer-Beck verliebt batte und esen

Dr. August ikcenlg's Sambueger Tropen das große deutsche BlutreinigungZmittel gegen Blutkrankhciten, Nnkcrdaulichkcit, Magenleiden, Leberlkldcn, Dyspepsie, Ucbelkeit, Kspsseh, Schwindel, Biliose Anfälle.

TKI Zum Gatten wünschte, wogegen ' ihre amilie jedoch Widerspruch erhoben haben soll. Vor einigen Tagen kehrte nun das junge (Zhepaar Sch. von der Hochzeitsreise zurück. Es zeigte sich sogleich, daß sich die junge Frau ttjt unglücklich fühlte und sich ebenso wenig wie der von ihr geliebte junge Kaufmann in die gegebenen Verhältnisse zu schicken wußte. So kamen diese Beiden zu dem verhängnisvollen Entschlüsse, sich gemeinsam den Tod zu geben. In der Wohnung des jungen Mannes wurde das Vorhaben zurThat gemacht, indem Beide Blausäure nahmen. Die Einwohner von Stolp wurden neulich in aller Frühe durch die Feuerglocke auf dem Marienkirchthurm aus dem Schlafe gestört, und bald darauf ertönten die Signale der Feuerwehr - Hornisten durch die Straßen. Als die Leute zusammenkamen, wußte jedoch Niemand, wo das Feuer eigentlich war, denn ein bestimmter Bezirk war nicht gemeldet worden. Es konnte also nur fälschlich die Glocke in Bewegung gesetzt worden sein. Mechanikus Pila begab sich auf denThurm und ertappte zu seinem Erstaunen den Missethäter in einer prachtvollen Schleier - Eule. Dieselbe hatte sich durch das enge Loch für den Leitungsdraht gezwängt und auf den Ausheber des Läutewerks gesetzt, wodurch dasselbe in Thätigkeit gerathen war. Da nun das Summen und Schnurren des Getriebes Thier unruhig machte, fing es an. mit den Flügeln zu schlagen, wobei der eine in das Räderwerk gerie'th und jämmerlich zerzaust und schließlich gebrochen wurde. Der UrHeber der gestörten Nachtruhe wurde zwar aus seiner Lage befreit, mußte aber seine Missethat durch den Tod büßen und wird zur dauernden Warnung für anderes luftiges Gesinde! ausgestopft werden. Mit dem Tode gebüßt hat in Berlin der Posthilssbote Moritz Thier ein im Amte begangenes Ver brechen. Er war auf dem Postamt (Lehrter Bahnhof) beschäftigt und hatte Nachtdienst .gethan, wobei er bei dem Verladen von Werthsachen in einen Postwagen mitwirkte. Kaum hatte er sich nach Beendigung des Dienstes entfernt, als ein Postbeutel mit 539 M. vermißt wurde. Während die Betheiligten nachdachten, wie das Werthstück verschwunden sein könnte, erinnerte sich ein Postsecretär, in einem kleinen Gebüsch auf dem Eisenbahnkörper nahe an der Stelle, wo die Verladung stattgefunden hatte, einen Schatten bemerkt zu haben. Daran knüpfte sich die Vermuthung, daß der Postbeutel gestohlen und in dem Gebüsch vorläufig versteckt sein könnte. Nähere Nachforschungen Ergaben, daß der vermißte Beutel wirklich dort niedergelegt worden war. Un nun den Thäter zu fassen, wurde das Geld herausgenommen und der Beutel mit kleinen Steinen gefüllt und gleichzeitig wurde ein Beobachtungsposten ausgestellt. Nachdem man bis gegen ein Uhr gewartet hafte und fgst schon, an dem Gelingen verzweifelte, nahertt sich in der Dunkelheit ein Mann dem Versteck, ergriff den Beutel und lief damit die Schienengeleise entlang fort. Die im Hinterhalt liegenden Veobachter setzten ihm nach. Der Fliehende rannte dem von Hannover kommenden Personenzug entgegen, wurde erfaßte an Kopf und Vrust überfahren und aus der Stelle getödtet.' Nudy'S Plle Suppofltory wird garantirt für die'Heilung von Hamorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 5j) Cts. die Bof. Schicke iwei Postmaeken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, registrirten Apotheker, Laneafter, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Ward Broö., A. Kiefer Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. 0Mt chMe ! Henry Victor. DaS größte, schönste und älteste derartige Lo?al in der Stadt.' Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen,' Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. Feine alte Weine finden Sie m bester Auswahl und jeder Sorte bei ZJc&3bDD OQu. Weinkeller: $o. 35 Süd Delaware Ttr. Vttljgfls VrKise. Freie, prompte Lbliesikung nach ölen vtadtthellen.

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