Indiana Tribüne, Volume 17, Number 361, Indianapolis, Marion County, 17 September 1894 — Page 2
Jndimm Tribune.
Erscheint Täglich nnd Sonntags Die tägliche .Tribüne-kostet durch den Träge, UGentl per Voche. die SonntagZTribüne" 5 lkentS per Woche. Beide zusammen ikLent oder KS SentI per Monat. Per Psst,aLtfit ir uibezihlung per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama S r. JndianavoliS. Ind.. 17 September '94 Dee deutsch. Schiffsbau, Auf der 35. Hauptversammlung bc Vereins deutscher Ingenieure in Verlin hat der Professor Bus!ay-Kiel einen hochinteressanten Vorirag über das 'Thema Die jüngsten Bestrebungen und Erfolge des deutschen Schiffsbaues" gehalten. Wie der Vortragende ausführte, hat derselbe keine guten Jahre hinter sich und sind seine Aussichten zur Zeit auch nur zweifelhafte. Gerade das ijat ihn zur Verdoppelung seiner Anstrengungen angespornt und ihm den Anlaß-gegeben, sich gewissen Special-Aufgaben zuzuwendrn, denen er sich vollkommen gewachsen zeigt. Zur Zeit beberrscht bis zu einem gewissen Grade die Frage der Schnelligkeit der Fortbewegung den Schiffsbau. Die deutschen Schiffsbauer lassen sich aber nicht fortreißen, das Ziel mit Hintansetzung der Wirtschaftlichkeit m erreichen. Sie ahmen den EngKindern nicht nach, die in ihren Schnellernpfern Campania" und Cucania-, die zwar 20.000 bis 30.000 HP. leisten und im Mittel 21 Knoten laufen, aber bei 415 Köpfen Bemannung und halber Passagierzahk sehr schlechte Rechnung geben müjjen. Die Deutschen lernen aber aus den Fehlern der Eoncurrenz und haben gerade diese Ersahrungen der Engländer zumAnlaß mehr oder weniger wichtiger Neuerungen gknommen. Mit berechtigtem Stolz kann der deutsche Schiffsbau auf die in den letzJen Iahren von ihm fertiggestellten schnellen Kriegsschisse blicken, deren Pläne sämmtlich von dem Ehef-Eon-stcucteur der Marine. Geh. Admiral!tätsrath Dietrich, herrühren. Da ist vor Allem die 110.0 Meter lange, vom Vulkan in Stettin erbaute Kaiseryacht Hohenzollern'zu erwähnen, die mit l;:5 HP. etwa 22 Knoten läuft, nach ''aßgabe einer den allerstrengsten Probeschifffahrts-Vorschristeni untertoorfeneni schsstündigen Probefahrt. .. Kaum weniger tüchtig und schnell ist der von der Germania-Werft in Kiel liergestellte Dreischrauben - Kreuzer Kaiserin Auguste" von 12,832 P., der 21 Knoten läuft. Von derselben ''-rft stammt der Kreuzer .Wörth", dessen Maschinen 10.223 HP. leisten. Das kolossale Schiff, von 10.033 Tonnen Wasserverdrängung erreichte in 00 Meter tiefem Fahrwasser 17.2 Knoten. wodurch es den allerdings über 14.000 Tonnen Wasser verdrängenden, gleichzeitig gebauten englischen Panzer der Royal Sovereign-Klass5 übertrifft. Das neueste Kriegsschiff ist der vor Kurzem von F. Schicht in. Elbmg abgelieferte Kreuzer Gefion". der 20 Knoten lauft. Einen Weltruf hat letztgenannte Firma nachgerade durch it,:e Torpedo-Boote. Erst im letzten Winter hat sie der brasilianischen Ne gierung fünf solcher Zweischrauben-Torpedo-Boote geliefert, die ohne irciend welchen Seeschaden in ihrem Be slllnmungshafen angelangt sind, nachdem sie bei der Probefahrt 28 Kno-ten gelaufen, bei einer Wasserverdrängung von allerdings nur 138 Tonnen. Ganz neuerdings hat die Firma Schichau auch zwei Reichspostdampfer Prinz Luitpold" und Prinz Heinrich" an den Norddeutschen Lloyd abgeliefert, bestimmt zur Fabrt nach Australien und mit den größten Bequemlichkeiten ausgerüstet. Alle bewohnten Räume liegen auf Deck, was bei der Fahrt durch die Tropen ein nicht hoch genug zu fchätz5nder Aortheil ist. Für seine sogenannte RolandLinie" hat der Norddeutsche Lloyd zwei Dampser, Wittekind" und ,.Willeha)", bei Blohm u. Voß in Hamburg bauen lassen. Diese Dampfer gehen ohne Aufenthalt von Bremen-Stadt nach New Aork und besitzen, um nach Vreinen-Stadt vorzudringen, einen TiefganZ von nur 5,5 Meter, dazu einen Lagerraum von 5000 Tonnen und ein: Aufnahmefähigkeit von 1230 Passagieren. Das verrufene Zwischendeck ejijtiri bei ihnen aber nicht; Die II nteriunft der Auswanderer ist eine vorz!ZgU)e. Ein! großer Speisesaal befindet sich im Hauptdeck, ein großes Promenadendeck gestattet den Passagier.'n die sreieste Bewegung in der Luft. Interessant sind die von der rirrni Älohnk u. Voß mit großer Sicherheit vor Kurzem vorgenommenen SchiffsVerlängerungen an den 1886 vom Stap'l gelassenen Reichspostdampfern Preußen", Sachsen" und Bayern". Sie wurden im Trockendock unmittelbar vor dem Kesselraum durchschnitten undZwischenstücke von 20 Meter Länge eingebaut, wodurch nicht blos ihre Seetächtigkeit, sondern auch ihre Geschwindizkeit zugenommen hat. Die Harn-barg-Amerikanische Packetfahrtgesellschast, der das Verdienst gebührt, die ersten zwei Schraubendampfer in Deutschland bestellt zu haben, läßt gegenwärtig vier Dampfer von je 140 Meter Länge bauen, mit einer WasserVerdrängung von 13.360 Tonnen, d. i. 3000Tonnen mehr, als dr.s jetzt größte Dampfschiff der deutschen Handelsflotte Fürst Bismarck".- Sie sind bestimmt, entweder 2460 Passagiere zu bergen, oder zum Vieh- und Fleischtransport Zu dienen. Im letzterenFall können sie 400 lebende Rinder und das Fleisch von 1000 geschlachteten Rindern aufnehmen. Die Rinder stehen in vier langen Reihen, zwischen denen je ein Gang von zwei Meter Breite bleibt. Die Kalträume für das frisch?
Fleisch ' liegen über dem Maschinen-
räum. Sie werden durch ein Rohrsystem, worin gekühlte Chlorkalcium-' Lösung cirkulirt, in einer Temperatur von fünf Grad unter dem Gefrierpunkt (Celsius) erhalten. Die Kühlung der Lösung erfolgt durch verdunstendeKoyensaure. Die Schlssswanve sind yeaen Wärmestrahlung gut isolirt. Die Lüftung geschieht mittelst 66 Ventilaionsschachte und vier Ventllattonsmachinen, welche die schlechte Luft außen bords werfen. einer Besonderheit hat die Schiffsbauerei Joh. Teklenborg in Geestemünde ihre Tank-cylfse zur Vetroleumbeforderuna ausgebildet. Man muß sich hierunter aber nicht Schiffe vorstellen, die etwa ein einziges großes Gefäß darstellen, wie die TankWaggons. Das wäre bei der Nothwendigkeit, einen halben Meter -Steige-räum zu lassen, und der Hin- und' Herbewegung der Flüssigkeit '"unmöglich. Die Teklenborg'schen Ta'nk-Schiffe haben vielmehr 49 . wasserdichte Abtheist- i w rv? lungen. lsegenwarilg oaur oie tfirma das arößte Segelschiff, das je die Meere befahren 'hat. "Es erhält fünf Masten, deren höchster 60 Meter (nahezu 200 Fuß)' wird ist ganz von Stahlblech, hat eine. Wasserverdrängung von 8500 Tonnen, eine Ladefähigkeit von 6150 Tonnen und wird unter vollen Segeln 4520 Quadratmeket Segelläche zeigen. .Besteller des Schisses ist der Hamburger Rheder Laeiß. Auch der schone Segelsport,' der wie eine andere männliche 'Kraftleistung den Wagemüth' anspornt,' ist seit lange nicht mehr abhangig von dem Auslande. .Jetzt- hat der deutsche'- Kaiser bei den Germania-Werken 'eine SegelJacht bestellt, die in weiterer Folge von sich reden machen durfte, weil sie alle Vorzüge, vereint und alle gemachten Erfahrungen verwerthet. 2ic Kraft der Nlagara.Faue und ihre Verwerthung. Mit der größten Spännuna sehen die Kreise der Industrie) Finanz und Wissenschaft der Jnbetriebsebung der großartigen' Anlagen' in NiagaraFalls, N. Z)., entgegen, mittels welcher ein Theil der Titanengewalt der berühmten Fälle, in! elektrische Betriebskraft verwandelt, nicht nur den rn der Nähe befindlichen industriellen Etablissements, sondern auch der Stadt Buffalo zugeführt werden soll. Diese Stadt allein soll mit elektrischer Be triebskraft von vorläufig 20,000 Pferdekrafterr versorgt werden. Die betreffenden Arbeiten sind soweit vorgeschritten, daß die Eröffnung bis October erfolgen kann. Die Anlagen ste hen einzig in ihrer Art da und wäre man heut zu Tage nicht an die überraschendsten und imposantesten Errun gcnschaften auf dem Gebiete der Elek troTechnik so zu sagen gewöhnt, so würde man wohl den Tag, an welchem die ungeheuere Kraft mittels Drahtleitunaen zum ersten Male viele Meilen von dem Platze ihrer Erzeugung in den Dienst des Menschen gestellt werden wird, mit ebenso großer Spannung erwarten, als jenen denkwürdigen Tag, an welchem zum ersten Male ein unterseeisches Kabel eine Botschaft von Con tinent zu Continent beförderte. Falls ein in Elektricität verwandel ter Theil des Wasserdruckes der großen Falle gleich einer telegraphischen Botschaft per Draht nach entfernten Ort schaften versandt werden kann, um da selbst die Maschinen der Fabriken, so wie die Straßenbahnen in Bewegung zu setzen, die Straßen und Häuser zu erleuchten, sowie den Booten und Schiffen auf Canälen und Flüssen fortbewegende Kraft zu liefern, so stehen wir an der Schwelle großer Um wälzungen in der ganzen industriellen Welt, und lassen sich die Wirkungen der neuen Einrichtung aus die einzel nen Gewerbe und Industrien, so den Bergbau, das Maschinenwesen, die Frachtbeförderung etc. auch nicht schätzungsweise angeben. Falls die Calculationen der Jnqe nieure in der Praxis die Probe bestehen, so würde in Zukunft Buffalo etwa die Hälfte der zum Betriebe semer Fa briken und Straßenbahnen nöthigen BetriebSkraft, die insgesammt auf 50.000 Nserdekräfte täglich für alle Zwecke geschätzt wird, von auswärts be ziehen. Doch die genannte Stadt bildet nur einen geringen Theil des gro ßen Feldes, welches die Unternehmer der Riesenanlage, die Niagara Water Power Co., nach und nach zu erobern beabsichtigen. Vorläufig, ist die An läge, abgesehen von der zur directen Ueberleitung eines Wasserdruckes von 50.000 Pferdekräften in die nahe gelegenen Fabriken, auf Erzeugung einer elektrischen Vetriebskraft von ebenfalls 50,000 'Pferdekräften eingerichtet und sind dazu, tief unten an den Fällen, an der Mündung eines in das Fels bett des Flusses emgehauenen. 40 Fuß hohen und 200 Fuß langen Canaks zur Ableitung eines Theiles der Gewässer des Niagara, drei gewaltige Turbinen - Räder und hoch oben 'darüber ebenso viele Niesen-Dynamos angebracht, deren Zahl schließlich jedoch auf zehn vermehrt, wie auch die Fähigkeit der Anlage zur Erzeugung elektrischer Betriebskraft bis auf 450.000 Pferdekräfte erhöht werden scll. Der Druck der Wassermassen, welche diese drei gewaltigen Räder, die größten bisher je hergestellten, auszuhalten bestimmt sind, ist so groß, daß ein größeres Bauwerk von MenschenHand aus Stein und Mauerwerk sofort zerstört und sortgeschwemmt werden würde. Diese Räder sind jedoch durch Mischung der widerstandfähigsten Mctalle derart construirt, daß der gcwaltige Wasserdruck sie mit unglaublicher Geschwindigkeit um ihre Achsen drehen und derselbe so auf die, in einer Höhe von 200 Fuß direct über ihnen aufgestellten Riesen - Dynamos übertragen werden wird, welche die durch den Wasserdruck erzeugte Kraft dann wiederum entfernteren Turbinen mittheilen werden. Die großen TurbinenRäder befinden sich bereits an Ort und Stelle, auch die Aufstelluna der Dv-
anW soll.' so schnell als thunlich, er-
folgen. Die gewaltigen' Werke werden bis zu ihrer Vollendung einen Kostenaufwand von Z5.000.000 verursacht haben. Hinsichtlich der Durchführbarkeit des Projects, die elektrische Betriebskraft nach den in der Nahe befindlichen Fabriken zu leiten, herrscht kein Zweifel; anders ist es mit der Frage, die in den Fällen erzeugte Kraft mittels Drahtleitung nach Buffalo, und wie weiterhin beabsichtigt ist. auch nach den übrigen größeren Städten des Staaes New Nork: Nochester, Syracuse. Auburn, Utica und Albany, sowie nach den Flüssen und Canälen des Staates, zu einem so niedrigen Preise zu überühren. daß derselbe die Konsumenten gewissermaßen zwingt, sich ihrer bisherigen Einrichtungen zur Erzeugung von Betriebskraft zu entäußern und die zum Betriebe ihrer Fabriken etc. U nöthigte Kraft fernerhin von NiagaraFalls zu beziehen, sowie daß gleichzeiia das m das Unternehmen gesteckte Capital sich angemessen verzinst? Be. züglich der Leitung nach Buffalo glauben die Unternehmer die Antwort beahen zu können. Von dem vorerst zu erzielenden Erfolg wird die weitere Entwicklung des Unternehmens bedingt loerden. Tuberculose unter dem Rindvieh. Von dem Chef der veterinär-patholo-gischenAbtheilung deS Ackerbau-Depar-ements. Herrn Theobald Smud, iii dem Letzteren ein Bericht über die Ergebnisse der Untersuchungen ubermittelt worden, welche, hinsichtlich des Vorkommens der Tuberkulose unter dem Rmdvieh und geeigneter Mittel zur Verhütung der Ansteckung bzw. Ausrottung der Seuche angestellt waren. Ulati) einem Ueberblick über die vprgenommenen Prüfungen behandelt der Versasser die Geschichte wie den Charakter der Tuberkulose in cingehender Weise. Dem Verkauf instar ter Milch glaubt er durch sorgfältige Besichtigung der Milchkühe, welche die Entdeckung und Ausrottung aller vorgeschrittenen. Erkrankungsfälle, besonders aber von Kühen mit kranken Eu tern ermöglicht, am besten vorbeugen zu können. Bei der großen Verbrei, tung der Seuche unter Menschen und Hausthieren hält er die vollständige Ausrottung derselben für ein kaum zu losendes Problem, da die Ansteckung meistens durch die Luft und wiederholt erfolgt, diese letztere Gefahr zu beseitigen, sei eine nothwendige Bedingung zur Ausmerzung der Krankheit. Eine weitere Schwierigkeit liege darin, die fortgeschrittene Infektion an lebenden Thieren festzustellen. Als allgemeine sanitäre Maßnahmen macht Herr Smith die folgenden Einpfehlungen: Viehbesitzer sollten sich mit. dem Wesen der Tuberkulose im Allgemeinen vertraut machen und da durch von Quacksalbern und Universal Heilmitteln sich lossagen, genau wissen, was sie zu erwarten haben, wenn die Krankheit in der Herde ausgebrochen ist, und was sie im Interesse der öffentlichen Gesundheit zu thun haben. Sanitätsmaßregeln müssen mit der Entfernung ertränkter oder verdacht: ger Thiere beginnen. Den Ställen muß Aufmerksamkeit geschenkt werden. Jedes Thier sollte genugend Raum ha ben, immer denselben Platz einnehmen und so wenig als möglich unter Dach gehalten werden. Gegen die Jnfici rung von Nahrung und Wasser sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Eine sehr große Schwierigkeit, welche sich der Durchführung radicaler Maß regeln zur Ausrottung der Seuche ent gegenstellt, erblickt Herr Smith darin. daß dieselbe bei dem bedeutenden oko nomischen Werthe der Viehproducte, Fleisch und Milch, große materielle Verluste im Gefolge haben müßte. Im Uebrigen enthält der Bericht auch eine beruhigende Versicherung für ängstliche Gemüther, welche in jedem Tropfen Milch Tuberkelbacillen wittern. Die Untersuchungen haben nämlich ergeben, daß die Milch von mit Tuberkulose-be hafteten Thieren nicht so oft inficirt sei. als man vermuthe. Milch von Thieren, die mit der Krankheit im An fangsstadium behaftet sind und gesunde Euter haben, enthalt keine Tuberkel Bacillen. Nur die, welche Zeichen von Athemnoth und Abmagerung aufwel sen. sollten genau beobachtet und ihre Milch sofort vom Verkauf ausgeschlossen werden. in und Ausfuhr von Textil Waaren. Die Monatsschrift für Tertilindu strie bringt eine Zusammenstellung der Einfuhr der Vereinigten Staaten an Erzeugnissen der Textilindustrie in 1 )6 und 1893 94 sowie eine Nebeneinanderstelluna der am Schlüsse der beiden Fiskaljahre (1. (i .. - v r m .5U1I) im Aouver,cy!ub (Bond) liegenden Waaren. Es ergibt sich., daraus, bad oie Einfuhr von Baumwollenwaa ren in 189394 mit rund 22,3 Millionen Dollars um 7.3 Millionen Dollars hinter dem Jahresdurchschnitte des 'Jahrfünfts 1889 bis 1893. und sogar um 11,2 Millionen Dollars hinter 1893 zurückgeblieben ist. Der Werth der am 1. Juli in den Zollspeichern lagernden Baumwollenwaaren war außergewöhnlich groß, 1,760.000 Dollars gegen 1,169.000 Dollars am selben Tage 1893. Nicht viel seringer ist der Rückgang, in Leinenwaaren; mit einem Gesammtwerth von 19,2 Millionen blieb die Einfuhr 1893 94 um 7.3 Millionen Dollars hinter dem fünfjährigen Durchschnitt und um 8.9 Millionen hinter 1892 93 zurück. Die in den Zollspeichern lagernden Vorräthe waren nur ganz unbedeutend. Der Gesammtwerth der Einfuhr von Seidenfabrikaten betrug 24.8 Millionen Dollars, das sind 11.6 Millionen Dollars weniger als der fünfjährige Durchschnitt und sogar 14.1 Millionen Dollars weniger als im Vorjahre. Die Zollniederlagen bargen am 1. Juli für 2.9 Millionen Dollars Seidenfabrikate, um ungefähr kür 120.000 Dollars mll alS.Z.M.'
m stärksten springt die Abnahme der Einfuhr bei Wollwaaren in die Augen; mit 19.4 Millionen Dollars war sie um. 25.3 Millionen Dollars gerin.er als im Durchschnitt 1889 bis 1893 und um 18.6 Millionen Dollars
als im Fiskaljahr 1892 -93. Die Zollniederlagen enthielten am 1. Juli d. I. für 3.3 Millionen Dollars, mehr als 400.000Dollars weniger als 1893. Im Ganzen hat der Markt der Ver. Staaten imJahre Juli 1893 bis Juni 1894 für ungefähr 52 Millisren Dolars Teztllwaaren weniger aufgenomt. i ifPW i i , men als ourcy cynittiicy isy vis 1893 jährlich, und für 53 Millionen Dollars weniger als 1892 93. Die Abnahme beträgt ungefähr 40 Procent. Daß der Verbrauch und der Bedarf, trotz aller Krisis, auch nicht im Entferntesten im gleichen Umfange nachgelassen hat, ist selbstverständlich. Man hat eben alleVorräthe verbraucht. und der Markt muß auf das Dringendste neuer umfangreicher Zufuhren bedürfen. In der Ausfuhr innerhalb der genannten zwölf Monate zeigt sich bei Baumwollwaaren eine Zunahme gegen das Vorjahr auf 14.341.000 Dollars von 11.809.000 Dollars, und zwar sind an dieser bedeutenden Steigerung China allein mit 1.2 Millionen Dollars, danach Brasilien und überHaupt Südamerika, sowie BritischNordamerika betheülgt. In Leinen blieb die Ausfuhr auf gleicher Höhe ungefähr. 1.712.000 Dollars gegen 1.779.000 Dollars, im Jahre vorher. Seidenwaaren kommen kaum in Betracht beim Export; wenn sie auch eine Zunahme auf 284.000 Dollars von 162.000 Dollars zeigen. Und die Ausfuhr von Wollfabrikaten endlich betrug 774.000 Dollars, reichlich das Doppelte von der vorjährigenAusfuhr, für 326.000 Dollars. Vo! Jnlande. General Booth von der Heilsarmee hat eine Abänderung der Hüte für die Madchen der Armee angeordnet. An Stelle des bisherigen blauen Strohhutes soll ein weißer Strohhut, von weniger ungewöhnlicher Form und mit weißen Spitzen eingefaßt, getragen werden. An dem Hute soll ein rothes Band mit der Aufschrist "Heilsarmee" angebracht sein. Von einem neuen Siege der Elektricität berichtet man aus Alaska: In Juneau City wurde kürzlich die erste Beleuchtungsanlage in diesem Territorium fertiggestellt. Anderweitig wird Elektricität schon in dortigen Bergwerken angewendet und zwar wird zurErzeugung derselben die Wasserkraft in Anspruch genommen. Der so gewonnene Strom wird durch Kabel in die Bergwerke geleitet. V r a n d st i f t e r. ,iim belohnt zu werden", wurde der 17jährige Albert Grapp in Waseka. Minn. Er hatte in dem Möbelladen seines Vaters Feuer angelegt und glaubte, daß. wenn er dann sofort den Alarm gebe, er von seinem Vater für seine Pflichttreue eine Anerkennung empfangen würde. Es kam aber anders. Der sindiae Bursche wird nämlich bis auf Weiteres in der Reformschule Gelegenbeit haben, über seine Schlauheit nachzudenken. Nach sieben Jahren zu ihrem Rechte gelangte eine Frau Baldwin. deren Gatte im Jahre 1887 von mexikanischen Banditen ermordet wurde. Sie forderte damals von der mexikanischen Regierung $100,000 Schadenersatz, das Swatsdepartement in Washington beschäftigte sich mit der Angelegenheit, und auch im Congreß wurde die Sache vorgebracht. Schließlich wurde der Anspruch Frau Baldwins auf $20.000 ermäßigt, welche Summe die mexikanische Regierung endlich neulich für die Klägerin beim Staatsdepartement in Washington hinterlegte. F. B. Knapp, welcher früher in Hastings in Minnesota oder in dessen Nähe lebte, kann eine freudige Botschaft erfahren, wenn er noch unter den Lebenden verweilt und von sich hören läßt. Ein Brief ist nämlich in den Händen der Behörden in Hastings, in welchem ein alter Mgrtn, Namens Sam. Morter aus Jellow Medicine County, schreibt, daß Knapp ihn vor vierzehn Jahren vom Ertrinken gerettet hätte, und daß er diesem, da er keine Anverwandten besitze, ein Vermögen, aus Grundbesitz im Werthe von $16,000 bestehend, und ein Baarkapital von $4250 testamentarisch vermacht habe. Die tanzlustig e Jugend wird gewiß die Nachricht mit großer Freude begrüßen, daß die tanzkundigen Delegaten des zur Zeit in New Vork .tagenden 17. Jahres-Konvenis der American Society of the Profesfors of Dancing" eine Anzahl neuer Tänze in ihr Unterrichts-Programm aufgenommen haben. Die hervorragendsten dieser neuen Tanzbein-Erfin-düngen sind ein Lancer" mit ganz besonders schwierigen Lancaden", eine Brunswick Caprice", eine Quadrille im Zweischritt" und eine KaiserGavotte", die Kaiser Wilhelm nicht allein mit Äorliebe tanzen, sondern auch erfunden haben foll. Rauchwolken ! n 900 Fuß Höhe sahen die Zuschauer von einem Luftballon aufsteigen, mit dem Professor Williamson neulich von Rockaway Beach auf Long Island, N. Y., eine Fahrt in die Lüfte angetreten hatte. Der Luftschiffer hatte einen 'kleinen Fallschirm, mitgenommen, an dem ein Hündchen angebunden war. In 2000 Fuß Höhe begann der Ballon sich zu drehen. Williamson verließ den Korb mit Hilse seines Fallschirmes, spannte dann auch den kleinen Fallschirm und landete mit seinem vierbeinigen Gefährten, ohne daß die beiden Luftreifenden den geringsten Schaden genommen hätten. Der Zollkutter Rush", welcher den Hilfssinanzsecretar Hamlin zur Untersuchung der Weise, wie der-Seehundsfang jetzt betrieben wird, nach dem Veringsmeer und den SeeKundsinseln gebracht .bat, ist von dort
zurückgekehrt. Herr Hamltn sagt, der Seehundsfarq gehe nach den neuen Vorsriften vWsich, aus Privatquellen erfährt man jedoch, daß vieleSeehundsjäger sich noch immer des Gewehres bedienen. Wenn ein Schooner auf eine
Heerde Seehunde stoßt, so werden gewöhnlich zwei oder drei Boote mit Leuten ausgesetzt, welche mit Gewehren bewaffnet sind, während die anderen Leute sich mehrere Meilen entfernt halten, um das Herannahen eines PatrolDampfers zu signalisiren. Wenn dann der letztere herankommt, werden auf dem Schooner nur wenige Felle von Seehunden, die mit dem Speer erlegt worden sind, gefunden. In der Zwischenzeit werden die Gewehre der in den Booten befindlichen Leute in eines der letzteren weggestaut und das Boot sucht irgend eine versteckte Bucht auf, wo es so lange bleibt, bis der Patroldampfer weiter gefahren ist. Energisch widersetzt sich die Kinderscbutzgesellschaft inNew York allen Versuchen, Kinder zu theatralischen Schaustellungen zu benutzen. Im letzten Frühjahr hatte ihr Generalagent Gerry sein Veto dagegen eingelegt,, daß die kleine Alice Pierce als Heldin in Gerhart Hauptmanns dramatischem Märchen Hannele" auftrete, und die Theaterdirectoren mußten ein gesetzteres Hannele substituiern. Jetzt bildet das Knavenorchester der dritten Ward - Volksschule von Long Island City den Zankapfel. Die Theaterdirectoren Gebrüder Rosenfeld möchten diese aus 40 Jungen bestehende Kapelle in Humpty Dumpty , dem neuen mit den .Liliputanern zur Aufführung gelangenden Werke der Muse des Zwergendichters" auftreten lassen, und die jugendlichen Musiker sowohl wie deren Lehrer sollen für die Idee schwärmen. doch, wie bemerkt, wird dieselbe wohl nickt verwirklicht werden. Im MayorsBureau verwies man die Theaterdirectoren, als sie das Gesuchvum einen Erlaubnißschein für das Auftreten der kleinen Musiker von Long Island City stellten, vorerst an die Kinderschutz-Ge-sellschaft. seitens der die Rosenfelds um genauere Aufzeichnungen über das Nationale und Alter der Knaben ersucht wurden. Der Secretäc bemerkte aber zugleich, daß nicht daran zu denken sei, daß sie einem Permit zustimmten. Die Theaterdirectoren wollten die Knaben allabendlich von der 34. Straßen Fähre nach dem Thater im Parademarsch aufziehen lassen, doch wird wohl aus dem interessanten Feature" nichts werden, und die gewiegten Theaterpraktiker werden sich mit der.Reklame begnügen müssen, die sie durch die neue Controverse mit Commodore Verrv erhalten. Einen Hunde - Kinder gar"ten mit 400 Zöglingen" unterhält ein .gewisser Hammond in Eldred, Pa. In einer für die Vierfüßler eingerichMein Bäckerei mit Fleischhackmaschine werden wöchentlich zehn Fässer Mehl mit einer halben Tonne Fleisch zu Biscuits für die Biester bereitet. Ob's dort keine Anstalt für Schwachsinnige gibt? Vom VluSlanve ' Vor einiger Zeit lag tvährend eines schweren Gewitters der Fier Petersen auS Langenback mit seinem Fahrzeuge! bei Gjedser vor Anker. Außer Petersen befand sich dessen Frau, sowie ein erwachsener Sohn ebenfalls. an Bord. Das Unwetter begann Abends um 8 Uhr und hielt bis 4 Uhr Morgens an. Während sich die Familie im Anschauen der Naturgewalten auf Deck befand, sah es plötzlich aus, als ob drei Blitze ineinander schlug gen. Gleichzei ' eine Feuerkugel auf das Deck des Fahrzeuges und durchschlug dasselbe, hatte jedoch nicht so viel Kraft, auch durch den Schiffsboden zu dringen. Die Stücke des Meteors wurden gesammelt und am nächsten Tage von dem Telegraphenvorsteher in Stoge erworben, der sie wissenschaftlich untersuchen lassen will. Da8 Meteor hat eine Länge von ca. 5 und eine Dicke voll 3 Zoll, ist außen chocoladenfarbig und besteht aus einer lich ten, grauen, mit Eide gemischtenMafse. Sein Gewicht beträa! etwas über ein halbes Pfund. Vor einigen Tagen hat sich bei den sogenannten Wissower Klinken auf der Insel Rügen in Folge der in der letzten Zeit eingetretenen Regengüsse ein etwa 20 Meter hoher und Tausende von Centnern schwerer Kreidefelsen abgelöst und ist in die See gestürzt. Zwei in demselben Augenblick daneben! promenirende Badegäste aus Preußisch - Schlesien, welche noch rechtzeitig zur Seite springen konnten, wären von den Wogen der hochgehenden See weggespült worden, wenn nicht zufällig mehrere in der Nähe beschäftigte Dammarbeiter hilfreich beigesprungen wären. In Döbling wurde neulich der Schauspieler Georg Friedrich Stojanowitsch - Rekowsky, da er unterstandslos war, aufgeariffen und zur Ausweisleistung auf das Commissariät gebracht. Stojanowitsch befand sich in einem ungemein herabgekommenen Zustände. Aus Nordböhmen, wo er. an einer kleiner Schmiere" als Schauspieler und Souffleur durch mehrere Wochen engagirt gelvesen, war er zu Fuß nach Wien gekommen, um dort Erwerb zu finden. Als er in der Restdenz eintraf, hatte er nur einige Kreuzer in der Tasche, die natürlich bald ausgegeben waren. Stojanowitsch wies Belege vor, die das Clnd der herumziehenden Schauspieler kennzeichnen. Er hat für seine Mitwirkung) bei einer kleinen Theatergesellschaft für den Abend 10, 15 bis höchstens 60 Kreuzer verdient. Der Mann wurde in 'den Arre st gebracht. Unmittelbar nach seiner Jnternirung riß sich Stojanowitsch das Hemd vom Leibe, trennte die.Aermel ab und drehte sich aus. dieser. einen Strick. An dem im' Arrestlokal aufgestellten eisernen Ofen , wollte er sich erhängen. Der Wachposten bemerkte dies und löste eiligst die Schlinge, so daß der Unglückliche gerettet wurde. Stojanowitsch - Rekowsky gab an, den SeMmord .weg.m .seine.? .drückenden
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Rheumatismus. Buckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch die Anwendung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morton. s Jas Mut ist das
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Dr. Augnst Königs Hamöurgcr Tropfcno Das beste Mittel dagegen.
Nokhlage und aus Kränkung versuch: zu habend Zur Prüfung seines Gei steszustandes wurde der unglückliche Schauspieler auf die psychiatrische Klinik des Allgemeinen Krankenhauses gebracht. Chinesische Soldaten haben den schottisch - presbyterianischen Missionar James Wyllie in Lias Veng muthwillig ermordert. Wyllie war ein noch jungerMann von 30 Iahren, der sich seit sechs Jahren in China befand und niemals irgendwo Anstoß erregt hatte. Jüngst schritt er auf der Hauptstraße von, Lias Aeng (tm Vezirk von Riutschüan) aus seine Wohnung zu, als eine Abtheilung chinesischer Soldaten sich näherte. Da. sie offenbar erregt schienen, trat er bei Seite, bis sie vorübergezogen waren. Sobald sie aber seiner ansichtig, wurden, fingen sie an. ihn zu verfpotten und gemein zu beschimpfen; und als er sich entfernen wollte, schlug einer der Soldaten nach ihm, worauf die übrigen sein Beispiel befolgten und den Missionar so lange bearbeiteten, bis er wie todt liegen blieb und zwar ohne daß der Officier sich eingemischt hätte. Wyllie wurde nach seinem Hause gebracht, starb aber bald nachher. Ein ungewöhnliches militärisches Schauspiel wurde neulich Abends zu vorgerückter Stunde den Bewohnern der Regierungsbezirksftadt Marienwerder in West-Preußen geboten. Nach Beendigung des Nachmittags im Kasino und in einem Hotel abgehaltenen Mahles vereinigten sich die betheiligt gewesenen Cavallerie - Officiere etwa 100 an der Zahl mit der Capelle eines Husarenregiments an der Spitze zu einem Zuge und marschirten unter lauten Hurrahs und unter schmetternder Musik mit gezogenem Säbel durch die Straßen der Stadt. Dieser seltsame Aufzug erregte natürlich großes Aufsehen, welches nicht geringer wurde, als am Rathhause Aufstellung genommen und hier mehrere fchneidige Commandos ausgeführt wurden. Parademarsch in Galopp" und ein Ritt auf der Waffe" nach Art des Steckenpferdes bildeten Glanznummerni des ungewöhnlichen Manöverscherzes. Der Zug war allmählich immer mehr angewachsen, eine Anzahl Gemeiner" bildeten mit ihren Liebchen am Arme die Fortsetzung, auch einige Avancirte der Garnison folgten. Bon einer großen Menschenmenge wurden die Officiere, die zum Theil ohne Kopsbedeckung waren, bis zum Kasino zurückbegleitet. In der Stadt Alexandria, District Jalomitza, trug sich kürzlich eine blutige Scene zu, die' zwei Akenschenleben kostete. Der junge Student Antonescu hatte seit geraumer Zeit mit Frau Stanescu geheime Zusammenkünfte in einem Garten. Als das intime Verhältniß seiner Frau auch dem Manne kein Geheimniß mehr blieb, nahm sich Letzterer vor, Beide näcbtlicberweile zu überraschen, was ihm auch oelang. Gegen 2 Uhr nach Mitternacht fand der Ueberfall statt, der ein tragisches Ende nahm. Bon wilder Raserei ergriffen, stürzte sich der Gatte auf die Frau mit gezücktem Dolch: und versetzte ihr zwei Stiche in die Brust und den Unterleib, so daß sie todt zusammenbrach. Hierauf warf sich der vor Wuth schäumende Stanekcu auf den Studenten und brachte ihm mit derselben Waffe mehrere schwere Wunden am Kopf und im Geficht bei. Nun ging auch Antonescu zum Angriff über, indem er einen Revolver zog. aus dem er zwei Schüsse gegen Stanescu abfeuerte, die denselben in der Nähe feiner Frau todt zu Boden streckten. Mit Aufbietung aller seiner Kräfte schleppte sich der verwundete Antonescu fort, bis er. durch den Blutverlust erschöpft, in einem Straßenwinlel zusammenbrach, wo er von einer Patrouille am frühen Morgen entdeckt wurde. jähriger Handlungsschüler aus Wien. - i " r v I c l .2 lüi und-Veorg Pfeifer, ein 18jährig Gymnasiast, gingen kürzlich ohne Führer auf die Ortalpe und verloren den Weg. Unweit des Schleierfalles stürzte Diwisch über die Felswand ab und kam mit zerschmettertem Schädel und gebrochenem Arm in der Tiefe an; .er blieb sofort todt. Pfeifer, der mit ihm zugleich in's Rutschen kam, klammerte sich . an einen Birkenbaum, der in der Absturzlinie stand. Da ein Zurückklettern unmöglich war, band er sich mit dem Leibriemen an den Stamm fest und blieb in dieser qualvollen Lage ca. 20 Stunden, bis endlich Rettung kam. Der Obmann . der Gasteiner Section' des Alpenvereins Stöckl war mit einigen Leuten aufgebrochen, die Vermißten zu suchen. Pfeifer wurde mit Seilen in die SSöhe ae,oaen. ist das neue Heim des Schwoba-Schulze Konrad Seetz, der alle seine Freunde einladet, ihn in seiner neuen Wirthschaft fleißig zu besuchen. '
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