Indiana Tribüne, Volume 17, Number 360, Indianapolis, Marion County, 16 September 1894 — Page 6
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Sie Kunst, sich zu kleiden.
sn on Gcorz Bujz. Die Schönheit des Körpers,- sagt 3alen, beruht auf dem Ebenmaß aller Theil?, wie im Kanon des Polyk'.et gezeigt ist." Was ist aber Ebenmaß? Wir nehmen an, das; es ein uns wohlgefällig berührendes Verhältniß der einzelnen Theile unter sich und zum Ganzen ist. Lädt sich dieses Verhälthältniß genau fixiren, durch maihematische Formeln ausdrücken, ist es das Verhältnis dÄ golvenen Schnitts? Menschliche Erkenntniß hat ein: Grenze, und auch in diesem Falle. Das Wesen des Ideals beruht darin, daß es sich niemals verwirklicht. Die abfehlte Normalgestalt weroen wir niemal finden, denn, sie ist unerreichbar unerreichbar wie das AbsolutSchöne. Und doch läßt sich mit GcZen sagen, daß die Schönheit des Körpers auf dem Ebenmaß aller Theile beruht, wie denn überhaupt das Ebenmaß in der Kunst stets als der erste und wichtigste Factor anerkannt worden ist. Wir haben eben auf dem Wege der Erfahrung, durch Vergleich, durch genaue Beobachtung, durch Ochärfen des Auges für das Charakteristische der Erscheinungen ein Normatio-Schönes. gewonnen, in dem das Ebenmaß eine hervorragende Rolle spielt. Wir dergleichen eine Reih menschlicher Gestalten, bestimmen das Verhältniß der einzelnen Theile unter sich und zum ganzen Körper, ziehen aus diesen Ergebniiien das Mittel und construiren eine Norincilgestalt in der stillschwei-, genden Anertenntniß, daß sie in Folge unserer menschlichen Beschränkung die einzige, wahre, echt? Jdealgestalt, die absolut schön ist, noch immer nicht sein kann. Wir müssen uns als? begnüges: mit einem Nvthbehelf. Solche Normalgestalten haben PolyZlet, Schadow und in jüngster Zeit noch Vochenek. ganz abgesehen von eier Reihe anderer Künstler und Naiurforscher. construirt und zu? Nachchtung empfohlen. Die Laien gelangen, wenn auch in schlichterer Form, auf demselben Wege zu der scheinbaren Erkenntniß der schönen Gestalt: wir üben Kritik an diesen und jenen Menschen, die uns begegnen, uns bilden uns auf diese Weise gleichsam unbwußt einen Schönheitskanon, der wir ganz besonders bei der Wahl der Lebensgefähriin anzuwenden pflegen. Daß dieser Kanon nicht so vollkommen ist wie alle jene, die von feinsinnigen und systcmatisch vorgehenden Künstlern aufgestellt sind, daß in diesem Kanon der individuelle Geschmack eine sehr hervorragende Rolle spielt, bedarf wohl Zaum eines besonderen Beweises. Geuuz, in Kunstakademien und Ateliers, iro man das Wesen der Schönheit zu ergründen und sichtbar zu veranschaulichen sucht, wird der vom Künstler aufgestellte Kanon die Richtschnur abgeben und als veredelndes Element für den irdividuellen Geschmack benutzt. Die Vorzüge der Gestalt zur Erscheinung zu bringen und ihre UnSchönheiten zu verdecken, die häßliche Figur nach Möglichkeit zu adeln und die schöne in ihrer Wirkung noch zu steigern, ist 'wie in der Malerei und Plastik, so auch in der BekleidungsZunst das vornehmste Ziel der Anstrengunaen. Man lächelt vielleicht ws haben Schneider und Schneiderin mit der Kunst zu thun, was mit dem Kanon der menschlichen Gestalt?! Nun, wenn die Robe erbärmlich sitzt, wenn die Taille oder derRock unbeholsen und breit gemacht sind, daß sie wohlgesormteMenschen corpulent und schwerfällig erscheinen lassen, wenn die Klei dung den hübschen, jungen Mann in einen Philister, und das anmuthige, jung: Mädchen in eil?? alte Jungfer verwandelt, wenn durch des Bekleidungskünsilers Werk die natürlichen Jorzüg: geradezu verunglimpft, die Grazie der Bewegung unmöglich gemacht und die Funktionen des Körpers in einer die Gesundheit schädigenden Weis: gehemmt w:rden, ja, dann hört das Lächeln auf und über Schneider und Schneiderin folgt das Aerdammungsurtheil: die Gesellschaft versteht nichts ich lasse nicht mehr bei ihr arbeiten! Zu einem hochmüihigen Lächeln liegt sicherlich kein Anlaß vor, wohl aber zu der unbedinzten Forderung, daß sich die Vertreter und VertretA.'innen der Bekleidunzskunst nach Möglichkeit mit gewissen Anforderungen der Aesthetik und ganz besonders mit einem guten Kauon der menschlichen Gestalt vertraut inachen, um nöthigen Falls die unschönen Figuren ihre? Kunden und Kundinnen in angemessener Weise mit Hilfe der Toilette corrigiren zu können und überhaupt einen festen Halt zu haben gegen Thorheiten der Mode, die geradezu den Glauben erwecken, als habe eine völlige Verschiebung der Körperverhältnie stattgefunden. Von gewitzigten Vertretern der BeZleidungunsi wird jene Forderung ils sehr berechtigt anerkannt, und es Hai denn auch in dem Unterrichtsplan der zahlreichen Schneiderakademien, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind, das ästhetisch: Moment beim Zuschneiden eine ganz hervorragend: Würdigung gefunden. Leider werden die Institute, die man nur zu oft wegen ihrer hochtrabenden Signatur bespöttelt, noch nicht in wünschenswerthem Umfang: besucht. Die meisten von ihnen können wirklich: Werthschätzunz beanspruchen, da sie ihren Schülern und Schülerinnen neben der praktischen auch die in unseren Tagen ganz besonders nothwendig: theoretische Ausbilduni? verschaffen. Wenn eine Schneiderin in der Geschichte der
Eostüme bewandert ist, wenn sie g: wisse ästhetische Grundprincipien kennen lernt, wenn sie weiß, welche VerHältnisse ein wirklich schöner Körper besitzen muß, so sind das sicherlich Vortheile, die sich bei ihren Leistungen in angenehmster Weise bemerkbar machen werden. Also zu belächeln sind die Institute, welch: diese Kenntnisse zu vermitteln suchen, durchaus nicht. Ebenso wenig sind jene großen Pariser Schneiderinnen zu bespötteln, die in ihren Ateliers die Venus Milo. die Medicäerin oder sonst eine klassisch: Frauenfigur stehen haben, um an diesen Kunstwerken ihr Auge für Ebenmaß und schöne Form zu schärfen. Schon ein einfacher Kanon für eine weibliche Gestalt kann der Schneiderin, die ihre Kundin verschönern will, vortrefflich- Dienste leisten. Die Normalfigur ist acht Kopslängen hoch, mithin beträgt ihre Schulterbreite zwei Kopflängen. Weicht die Schulterbreite der lebende Gestalt von diesem Normalmaß ab, so kann di: Schneiderin drch das Costüm corrizen: sie wird die allzu bedeutende Schulterbreite verringern, und di: allzu geringe Schulterbreite zu steigern suchen. Mit Vortheil wird sie auch corrigiren können, wenn sie weiß, daß bei der Normalfigur di: Taillenbreite gleich einer Fußlänge ist. Diese normale Taillenbreite durch Schnürungen zu einer Art Wespentaille umzumodeln, ist, ganz abgesehen von den bedauernswerthen Nachtheilen für die Gesund heit, eine Geschmacksverirrung, die nicht scharf genug zu geißeln ist. Eine von Natur zu schmal gzformte Taille. die erheblich hinter jene des Kanons zurücktritt, kann hingegen, um sie dem übrigen Körper proportional erscheinen zu lassen und die viel begehrt Schlankheit' zu erreichen, durch Wattirung verbessert werden. Von dieser Verbesserung machten insbesonders die französischen Modedamen von der Nevolution vielfach Gebrauch: sie benutzien zu diesem Zweck kleine- Hüstkissen und verlängerten auch die Taille des Kleides. Leider wurden diese 5)ilfsMittel in kurzer Zeit in einer solchen Uebertreibung angewendet, daß von einer Verschönerung kaum noch die Rede war.
Die Damenconfection benutzt mit Vorliebe das lebende Modell, die sogenannt: Confectioneuse". Jedes größere Geschäft gebietet über ein halbes oder ganzes Dutzend diejer Damen, unter denen die englisch: Figur, die Normalfigur und Figuren in verschiedenen Stärken und Größen vertreten sind. Ein Uebelstand bei dieser Massenfabrikation, die ja in Hinblick auf das Wesen unserer heutigen Jndustrie durchaus berechtigt ist, besteht nur darin, daß die individuellen Besonderheiten der Käufer kein: Berücksichtigung finden können. Wer eine solche Berücksichtigung beansprucht, muß auf Majienwaare verzichten und sich einen Anzug nach Maß bauen lauen. D:r geschickte Maßnehmer wird aber rnazt verabsäumen, auch in diesen besonderen Fällen zu Gunsten einer Vortheilhaften Wirkung gewisse, nothwendig erscheinende Correcturen nach den Normalmaßen vorzunehmen. Es konnte nun so scheinen, als ob auch gewissen Modetollheiten ein Zugestandniß gemacht werden soll. Gegen eine solche Auffassung hat man sich entschieden zu verwahren, denn die Mailensabnkation. wird immer am geschmackvollsten bleiben, wenn sie die Normalmaß:, die der Kanon angiebt, möglichst genau inne hält und auf Sonderbarkeiten, welche eine scheinbare Verschiebung der Körperverhältnisse herbeiführen, verzichtet. Leider läßt sie diesen künstlerischen Grundsatz nicht eusschließlich walten, ost unterdrückt sie ihn sogar, um nur etwa Neues, Sensationelles, noch nie Dagewesenes zu bringen und zum Besten des Geschäftes einen Modezwang in der sicheren Voraussicht auszuüben, daß sich ihm di: Damen willig unterwerfen werden. Daß der Geschmack bei einem solchen Verfahren oft zu kurz kommt, lehren zahlreiche Beispiele; aus jüngster Zeit mögen nur die Keulenärmel angeführt werden, jene Monstra, die an Geschmacklosigkeit ihres Gleichen suchen und ganz besonders scheußlich wirken bei kleinen, an und für sich schon breiten Damen. Als Princip in diesem Unsinn hat wahrsch:inlich gegolten, die Taille durch den Gegensatz der gewaltig gesteigerten Schulterbreite möglichst schmal erscheinen zu lassen. In Wahrheit sind jedoch Figuren geschaffen worden, die bedenkliche Ähnlichkeit mit den bekannten Vunzlauer Kafseekännchen besitzen. Zieht man das Ergebniß aus den angestellten Betrachtungen, so lautet es nach der künstlerischen Seite dahin: Bei der Bekleidung des Körpers ist dem schönen Ebenmaß Rechnung zu tragen, auf daß eine wohlgefällige Wirkung erreicht wird. Der Schnitt Hut sich nach diesem Grundsatze eben so sehr ya richten, wie nach d:n anderen, welch: freie Beweglichkeit, genügenden Schutz und Dauerhaftigkeit verlangen. Daß von dem Gebot des Ebenmaßes in den verschiedensten Perioden sehr bedenklich auf Kosten der Schönheit abgewichen wurde, lehrt die Geschichte der Eostüme. Erinnert sei nur an die Empirezeit, oder, was vielen Lesern verständlicher sein wird, an die Zeit der Königin Louise. Das klassizirende Frauencostüm jener Tage litt an einer sehr unschönen Verschiebung der Taille.wurde doch der Gürtel mögZichst hoch bis fast unter den Busen hinausgeschoben. Eine Fülle anderer Beispiele aus allen Jahrhunderten wird Jeder finden, der sich der Mühe unterzieht, irgend eines der zahlreichen Costümwerke. mit denen wir gerade in dem letzten Jahrzehnt bereichert
worden sind, zu durchblättern. . Aber alles Neue entwickelt sich aus dem Alten. Was in der Vorzeit geschaffen wurde, wird als förderndes Hilfsmittel für die eigene LeistungZfähigkeit nie zu entbehren sein. Und cws diesem Grunde ist es gut, in der Kunst, sich zu kleiden, auch die Leistungen der Vergangenheit zu Rathe zu ziehen. Der angeborene Geschmack, die Auswähl kostbarer, theuerer Stosse, die einfache Anerkennung der Tagesmode genügen eben nicht, wenn wirklich Schönes erreicht werden soll. Den Beschluß dieser Ausführungen mögen des Dichters schöne Worte bilden: Gott nur siehet das Herz. Darum eben, weil Gott nur das Herz sieht, sorge, daß wir doch auch etwas Erträgliches sehen." So hat Schiller treffend die eigentliche Triebfeder des Schmückens und Putzens gekenntzeichnct: nicht der eigenen Eitelkeit und Gefallsucht gilt es wie eine Sklavin ;,u dienen nein, man hege in menschenfreundlicher Stimmung nur daS edle Verlangen, den Blicken seiner Mitmenschen etwas Erträgliches zu bieten, ihnen eine angenehme Augenweide zu bereiten. Alle Verehrerinnen schöner Toiletten werden erleichtert aufathmen, denn ihre Werthschätzung geschmackvoller Roben, Hüte, Umhänge und Sonnenschirme ist nichts weiter als ein Ausfluß der höchsten Rücksichtsnahme auf die verehrten Mitmenschen und entspricht vollkommen der Forderung des Dichters: Sorge, daß wir doch auch etwas Erträgliches sehen." mm Weibliche Studenten.
Ein französischer Schriftsteller Na mens Louis Frank hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Stellung die Frauen in den verschiedenen Staaten Europas und Amerikas zur Universität einnehmen. Darnach wurden die Universitäten in Frankreich den Frauen schon 1863 geöffnet. Eine Dame, die den Magistergrcrd in der Mathematik erwarb, erhielt an der Sorbonne das erste Diplom und ungefähr gleichzeitig eine englische Dame das erste medizinische Doctordiplom. 1868 hatte die medizinische Fakultät in Paris 4 weibliche Studenten, 1886 119. In der juristischen Fakultät in Paris wurden dagegen nur 3 Damen immatrikulirt. In Deutschland sind die Frauen hinsichtlich des Universitätsstudium mit am schlechtesten gestellt. Sie werden weder zu den Vorlesungen noch zu den Examen zugelassen. Zwar erhielten 187180 an der Universität zu Leipzig einige Damen Zutritt zu den Vorlesungen, doch wurde die Erlaubniß später wieder aufgehoben, ebenso in Bayern, wo 1880 auch den Frauen der Zutritt zu den Vorlesungen gestattet worden war. In Oesterreich - Ungarn und Spanien sind den Frauen die höheren Unterrichtsanstalten gesetzlich verschlossen. Rußland besitzt eine medizinische Hochschule für weibliche Studirende. Die Wirksamkeit dieser Anstalt ist durch j eine kaiierliche Verordnung vom 2. j August 1L90 geregelt und ein im vorigen Jahre ausgestellter Ukas hat außerdem den Frauen das Recht ertheilt, an den russischen Eisenbahnen als chirurgische Ainten zu fungiren. Dagegen verbietet ein Ukas von 1876 den Frauen, die Advocatur und Anwaltschaft auszuüben. In Belgien haben die Frauen das Recht, alle Vorlesungen zu hören und akademische Grade bei allen Fakultäten zu erwerben, dagegen können sie nur als Aerzte oder Apotheker prakticiren. Die englischen Universitäten stehen den Frauen schon längst offen, wogegen sich die schottischen in dieser Beziehung noch bis vor kurzer Zeit ablehnend verhalten hatten. Erst nach langen Kämpfen ist es so weit gekommen, daß die Universität zu Edinburg weibliche Studirende zuläßt. Holland zählt viele Damen unter seinen Studirenden. Das Hauptcontingent weiblicher Studirender findet man aber doch in der Schweiz. Deren Anzahl betrug dort im Sommer 1892 641 und der größte Theil da'n war in Genf, Bern und Zürich, einige in Lausanne und Basel. Von diesen weiblichen Studenten studirten 161 Medizin, 46 Philosophie, 21 Naturwissenschaft und 5 Jura. Trotz alledem gibt es unter den 1157 prakticirenden Aerzten .der Schweiz nur 10 weibliche. In Italien haben die Damen Zugang zu allen Hochschulen sowie das Recht, jede Wissenschaftliche Bethätigung mit Ausnahme der Anwaltschaft auszuüben. In Rumänien steht die Universität zu Bukarest den Frauen offen, ebenso wenig ist in Dänemark, Schweden und Norwegen den Damen verwehrt, sich an der Universität einschreiben zu lassen. Vollständige Unterrichtsfreiheit herrscht in den Ver. Staaten, wo den Frauen niemals dij höheren Unterrichtsanstalten verschlossen waren. ?n 23 Staaten der Union steht es den Frauen nicht nur frei, als Advocaten thätig zu sein, nach dem Gesetze vom 15. Februar 1879 können sie sogar Mitglieder der höchsten Gerichte des Landes werden. Unzweifelhaft ist Amerika das gelobte Land der Studentinnen, wofür auch schon der Umstand spricht, daß es in unserem Lande gegen 2000 weibliche Aerzte gibt. Die Sonntagsruhe. A. zu B.: Sonntag in der Früh so ein kleines Räuscherl, Nachmittags ausschlafen, Abends wieder ein kleines Näuscherl. Nachts ausschlafen, über die Sonntagsruh' geht halt nichts! Vielfache Scheidung. Algy: Ich wundere mich, daß Ihr Schauspielerinnen Euch fast immer Miß" tk.tuliren läßt." Schauspielerw: Das kommt von den häufigen Pausen zwischen unseren Ehen!"
(Tpezial-Torrespondrnz.) .. ,. . ,. Ein Tag in ZZalzreullj.
Von Wilhelm Kaufmann. Vayreuth, die Stadt des reinen Thoren (wie sie in Anspielung aus Parsifal genannt wird) liegt auf der oberfränkischen Hochebene, in ziemlich weitem Bog? umkränzt von sanftgewölbten Hügeln, den Vorbergen des rauhen Fichtelqebirges. Ein nicht zu anspruchsvoller Naturfreund kann dem Landschaftsbilde Behagen abgewinnen und Derjenige, welcher es auf die Entdeckung einer bis tief ins Mark hinein waldursprünglichen! Kleinstadt abgesehen hat, wird schwerlich wo anders seine Neugier besser befriedigen können. Wenn man ganz ehrlich sein will, so muß man sagen: Bayreuth ist ein entsetzlich langweiliges und trostloses Nest. Trotz seiner 23.000 Einwohner hat es nur eine Sekundärbahn, die Schnellzüge verkehren mit der Lang'samkeit der Schneckenpost, wenn sie sich Bayreuth nahen, und man glaubt sich in das vorige Jahrhundert versetzt, wenn man diese unglaublich holprigen Gassen durchwandert. Aber alle zwei bis drei Jahre wird dieses trostlose Nest dem Winterschlafe entrissen, mit einem Schlage entwickelt sich weltstädtisches Leben, es wird zum Brennpunkte kosmopolitischer Wagnerei. Tausende von Fremden strömen unter Millionen von Flüchen hier zusammen, die Hotels schrauben ihre Preise um das Fünfund Sechsfache in die Höhe und die Zeit der Ernte für die biederen Vayreuther beginnt. Lebte Richard Wagner noch, er würde diese modernen Zöllner und Pharisäer mit den Fansaren des heiligen Graal aus dem Tempel jagen, denn nichts war dem edlen Meister verwerflicher, als die geschäftliche Ausbeutung Derjenigen, welche di: x'.ltbt zur Kunst zusammengeführt hätte. In einem der besseren Hotels wurde mir z. B. die schnöde Summe bon 12 Mark per Tag für ein miserables Zimmerchen abverlcngt. zu dem cm stockfinsterer Corridor führte, welcher die schönste Gelegenheit zum HalSbrechen darbot. Also höhere Preise, als die räuberischsten aller Chicagoer WorldsFair Hoteliers jemals erträumt haben mögen. Richard Wagner. Wie die meisten genialen Menschen wat auch Richard Wagner ein herzlich schlechter Geschäftsmann. Hatte er Geld, so warf er es mit vollen Handen fort, brauchte er welches, so nahm er Geschenke sogar von den ihm so v::haßten Juden an, ohne Nahrungssorgen ist er vielleicht erst in seinen letzten Lebensjahren gewesen. Einst wurde ihm eine halbe Million Dollars anzeboten, wenn er nach Amerika kommen und dort den Fankees seine Zukunftsmusik höchst eigenhändig vordirigiren wolle. Er schlug das Anerbieten cntrüstet aus, nahm aber doch $5000 für die allerschlechteste seiner Compositionen, den Philadelphiaer CentennialMarsch, an. Bei der Begründung des Festspielhauses schwebte ihm der Gedanke vor, daß sein Kunstwerk nicht zum Privilegium der begüterten Klassen entwerthet werden solle, er wollte überhaupt keinen Eintrittspreis bei den Festspielen erheben, dafür aber auch nur den Würdigen, namentlich den lernbegierigen Musikern d?n Besuch gestatten. Er hatte den schwärmerischen und damals noch ganz gesunden König von Bayern vollständig in der Hand und es hätte ihm wohl nur ein Wort gekostet und die in den königlichen Prunkschlössern später verschwendeten Millionen hätten in München ein Festspielhaus ganz nach den Plänen des Meisters geschaffen. Aber Wagner war verstimmt durch die Gegnerschaft der Münchener, besonders de: partikularistischen Hofclique. lZr entzweite sich mit seinem Freunde auf dem Throne und zog sich grollend nach dem weltentlegenen Bayreuth zurück. Dort baute er sein Festspielhaus unter unerhörten persönlichen Opfern aus eigenen Mitteln und denjenigen seiner Freunde. Jetzt steht es da am denkbar schle-hte-sten Orte, weit ab vom Weltverkehr, es kostet den Wagnerschwärmern schweres Geld, um nach B. zu gelangen uno vorr in der schlechtesten Weise zu vegitiren. und der Fremde, welcher jetzt 20 Mai! für einen Sitz bezahlt, bildet sich bei diesen in Deutschland unerhörten Prei sen noch ein, daß er das Opfer einer Geschäftsspekulation Seitens der Frau Cosima Wagner geworden ist. Das ist nun zwar ganz und gar nicht der Fall, denn die Wittwe des Meistcrs kann froh sein, wenn die Spielpenode kein Defizit hinterläßt, aber man kann den Leuten, welche von den kleinstädtischen Gasthausbesitzern nach allen Regeln der Kunst ausgebeutet werden, jenes Vorurtheil gar nicht ausreden. Ja, hätte Nichard Wagner einen Manager ge habt, der ihm den geschäftlichen Theil des Unternehmens abgenommen und es verstanden hätte, die idealen Pläne des Meisters mit den Kunstgisfen eines modernen Jmvressario zu verbilden, dann könnte jetzt die Hälft des Hauses zu 40 Mark per Sitz verkauft werden, während die andere Hälfte den lernbegierigen Musici zur freien BeNutzung hätte übergeben werden lön nen.
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Ich konnte nur einen Tag, einen entsetzlich kalten und regnerischen Tag, in Bayreuth verbringen, da es gar nicht möglich war, für die späteren Vorltel hingen Eintrittskarten zu erhalten. Selbstverständlich besuchte ich die Villa Wahnfried, wo die Familie Wagner wohnt, sowie das hinter dem Hause b legene Grab des Meisters. Das viel besprochene Haus wo Wagner's Wähnen Friede fand" ist ein vornehmes, von einem herrlichen Parke umschlössenes Kebäude, dessen Inneres man jedoch nur auf Einladung der Frau Cosima betreten kann. Ich hätte nun wohl eine solche Einladung erhalten, denn die Wittwe des Meisters ist damit recht freigebig, jedoch es war in den Morgenstunden und so mußte ich auf den Besuch verzichten. Wagner's Grabstätte ' besteht aus einer von Epheu umrankten schlichten Marmorplatte ohne jede Inschrift.
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Villa Wahnfried in Vayr e u t h. Das Tabernakel Wagnerischer Kunst liegt etwa 20 Minuten vom Bahnhofe entfernt auf einem die Stadt überblickenden Hügel. Wohl Jeder, der sich diesem Allerheiligsten" naht, ist enttäuscht über das Aeußer: des Kunsttempels. Es ist nicht einmal ganz aus Stein ausgeführt, sondern der obere Theil besteht fast gänzlich aus Fachwerk. Aber das Theater hat riesenhafte Dimensionen. So beträgt die Höhe der Bühne 48 Meter, also ungesahr 145 Fuß. Der Zuschauerraam huldigt rein demokratischen Grundsätzen. Seitenlogen gibt es nicht, und in dem Riesen-Parterre, aus welchem der Zuschauerraum besteht, kostet ein Sitz so viel als der andere. Das Parterre ist eine ziemlich steil aufsteigende schiefe Ebene, die Sitze bestehen aus einfachen Klappstühlen mit Rohrgeflecht und die Sitzreihen sind so arrangirt, daß man bequem über den Kopf des Vordermannes hinwegsehen kann. Die letzte Sitzreihe wird von etwa zehn Logen gekrönt, darunter die Fürstenloge und diejenige der Familie Wagner. Der ganze Raum ist höchst einfach und würdig gehalten. Schlanke Säulengruppen, zwischen . denen die Eingangsthüren zum Parkett sich befinden, bilden den einzigen Schmuck des Hauses, die Beleuchtung durch elektrifche Glühlampen ist nur am oberen Ende der Säulen angebracht und während der Vorstellung herrscht völlig: Dunkelheit im Raum. Die Decke entbehrt allen Schmuckes und der Vorhang besteht aus einer Gardine, welche sich beim Aufziehen in zwei Hälften seitlich theilt. Aus diesem Museniempel ist thatsächlich alles verbannt, was an die frivole Genußsucht unserer Tage erinnert, dagegen sind alle Einrichtungen bequem und es gibt wohl kein anderes Theater, welches sich so rasch füllen und entleeren kann. Das Haus faßt im Ganzen 1650 Zuschauer, zum Vergleich sei bemerkt, daß daö Berliner Opernhaus 1800, das Hoftheater in Dresden 1730, das Hamburger Stadttheater 2000, das Münchener Hoftheater 2500 Zuschauer aufnehmen kann. Die Baukosten des Festspielhauses betrugen 30.000 Mark. Am Tage meines Besuchs wurde Tannhäuser gegeben. Ich war, wie viele Andere nur wegen der von Bayreuth monopolisirten ätzten Oper Wagners, Parsifal, nach Bayreuth gepilgert und war deshalb recht enttäuscht, als ich den Theaterzettel mit Tannhäuser vorfand. Tannhäuser hatte ich wohl dutzendmale in vorzüglicher Aufführung gesehen, jedoch sollte ich bald erfahren, daß Tannhäuser in der Vayreuther Vollendung aufgeführt, etwas ganz Anderes ist, als W a g n e r 5 Grab. Tannhäuser in Dresden, Berlin oder München. Ich würde gern eine noch weitere Reise machen, um jenen Genuß noch einmal durchkosten zu können. Von der Klangwirkung des unterirdischen Orchesters kann man sich gar keinen Begriff machen, wenn man nicht selbst Öhrenzeuge gewesen ist. Hundertundzehn Musiker, sorgfältig auserlesen - aus allen Kunstinstituten Deutschlands, spielen hier unter Leitung eines von Wagner selbst herangebildeten und in dessen Intentionen eingeweihten Kapellmeisters (der ebenfalls dem Publikum unsichtbar bleibt). Hier klingen die Blasinstrumente niemals schmetternd, brutal und grell, hier übertönt kein Instrument das andere, das ganze Klangbild ist idealisirt. Ein geübtes Ohr kann auch die leisesten Mittelstimmen mühelos derfolgen. Einen so milden schönen, abgeklärten Ton des Orchesters sinket man wohl nirgends, in der Welt.
Dazu kommt eine Akustik, welche den kleinsten Triller der Flöie, wie den gedämpftesten Wirbel der Trommel und das sanfteste Flüstern der Geig:? im ganzen Zuschauerraum zur Geltung bringt. Die Sänger brauchen nicht bis vor die Rampen hervorzutreten um sich im ganzen Hause verständlich zu machen, wie das bei vielen Theatern der Fall ist, sondern man hört selbst das ätherischste Pianissimo gesungen im entlegensten Theile der Bühne. Zu beneiden sind jene unterirdischcn Musiker allerdings nicht. Trotz aller Bemühungen ist es nicht gelungen, den unsichtbaren Schauplatz ihres Wirkens zu Ventiliren. Man muß ihnen deshalb Freiheiten in Bezug auf Toilette gestatten, die an anderen Orten undenkbar wären. An heißen Tagen soll es im Orchester aussehen, wie in einer Badeanstalt und schon Wagner hat die Hemdsärmel hier salonfähig gemacht. Auch gehört es sich, daß den Unterweltlerischen der bayrische Labetrunk während der Proben und Aufführungen nicht entzogen wird. Es ist zwecklos, aussührlich der Leistungen der Solisten zu gedenken. Es treten hier nur Künstler allerersten Ranges auf und zwar sind sich dieselben wohl bewußt, daß sie vor dem kritischsten Publikum der Welt singen. Wer in Bayreuth abfällt, hat an jeder anderen Bühne einen schweren Stand, wer in Bayreuth besonders gefällt, dessen Stern wird bedeutend steigen. Hier werden keine KUnstlermarotten geduldet, auch der größte Despot vom hohen C hat sich den Anordnungen des Kapellmeisters vollständig
! zu unterwerfen und alle vorgeschriebenen Proben mitzumachen, einerlei wie lange die Rolle schon auf seinem Repertoire steht. Es sollte ein Künstler nur einmal hier versuchen die MätzFestspielhaus chen und Unarten zu machen, welche sogar auf mancher Hofbühne Deutschlands von besonders beliebten Sängern verübt werden. Selbstverständlich wird kein Takt gestrichen, das wäre ja eine Entweihung des Meisters. Der Chor besteht zum großen Theile aus Sängern, welche es auf jeder anderen Bühne verschmähen würden im Chöre mitzuwirken. So kommt es, daß hier der Pilgerchor im Tannhäuserl als ein Werk von wahrhaft hinreißender Gewalt und Schönheit erscheint, als vielleicht die schönste Perle der ganzen Oper. Zu all diesen Vorzügen kommt in Bayreuth eine Ausstattung wie sie nicht glänzender gedacht werden kann. Der Venusberg mit seinen berauschenden Effekten, die große Scene mit der Wartburg, zuerst, im hellsten Sonnenglanze und dann bei Abendschimmer, der blitzschnelle Uebergang vom Venusberg - Bacchanal zum tiefsten Waldfriederi des Wartburgbergs, die glänzende Versammlung im Sängersaal, der Pilgerzug das sind jz Kunstwerke der Jnscenirung, wie man sie auf deutschen Hofbühnen ebenfalls bewundern kann, welche jedoch hier in Bayreuth in der denkbar raffinirtesten Weise und ohne jede Rücksicht auf die Kosten dargeboten werden. Dazu kommt, daß keine andere Bühne der Welt für die Ausstattung so großartig eingerichtet ist, wie das Festspielhaus. In allen zur Aufführung gehörenden Dingen wird hier die Vollendung erreicht, im Orchester, im Künstlerperfonal, im Chor, in der Ausstattung und zu dem allen kommt iwch ein wichtiges Moment, welches bei allen richtigen Wagnerianern eine große Roll: spielt, die Feststimmung und die Weihe des Orts. Die Aufführung begann um 4 Uhr Nachmittags und erst um Abends 9 Uhr grünte der Stab des durch den Sühnetod Elisabeths erlösten Sünders Tannhäuser. Das sind fünf Stunden. welche jedoch durch zwei dreiviertelstündige Pausen unterbrochen werden. In diesen Pausen hat man Gelegenheit den durch das gespannte Zuhören ermüdeten Körper gebührend aufzufrischen. Erst Begeisterung, dann Durst, erst Tannhäuser, dann bairisches Vier, erst höchste Erdenentrücktheit, dann Bratwürste und belegte köemmchen, das sind die Gegensätze, die. in der berühmten Kneipe neben dem Festspielhause in freundlichster Lösung sich versöhnen. In diesen Pausen hat man auch willkommene Gelegenheit das Publikum zu studiren, das interessanteste und vielsprachigste Tbeaterpublikum,welches auf der Welt zu finden ist. . In der Pause..
BMfSfir
Ich hatt: erwartet, daß die Mehrheit dieses Publikums aus Leuten bestehe, welche die Reugier nach Bayreuth getrieben hatte, aus Leuten, bei denen money no object" ist. Kurz aus einem Modepublikum, wie man es in den Bädern und an der Riviera trifft. Jedoch waren diese an der Kleidung und am Benehmen leicht kenntlichen Leute bei weitem in der Minderheit. Die Mehrheit bestand aus Musikern und Musikfreunden, man bemerkt: viele Künstler ersten Ranges darunter, so z. B. hatte mir der Zufall den bedeutendsten Pianisten der Jetztzeit, D'Albert, zum Nachbarn gegeben. An Speisetischen und Büffets ging es recht gemüthlich zu.bei Bier und Kaffee plauderten einander ganz fremde Menschen über die Aufführung, und
sogar die vielen sonst so steifen Engländer und Amerikaner wurden von dieser Stimmung mit erfaßt. Da ertönt Trompetengeschmetier stets ein Motiv aus der Oper des Tages zum Zeichen, daß die Pause beendet ist und alle Gäste strömen dem Fest spielhausö wieder zu. Letzteres füllt sich erstaunlich schnell und nach wenigen Minuten tritt Finsterniß und eine so intensive Ruhe ein, daß man eine Stecknadel fallen hören könnte. Selbstverständlich wird die Aufführung nieknals durch Beifall unterbrochen, der Unfug des Da Capo ist auf's Tiefste verpönt und erst nach Schluß des Akts erfolgt mäßiger Beifall, niemals aber ein Hervorruf. Es gibt heute nur noch wenige Gegner, welch: Wagner unterschätzen, oder seine Große verklelnem sollen. Er gilt jetzt als der größte Künstler nach Beethoven und seine Meisterwerke sind der deutschen Nation in Fleisch und Blut übergegangen. Eine neue Oper von der Sorte des Propheten von Meyerbeer wäre jetzt nicht m:hr aufzuführen, und w:nn auch ein noch fo berühmter Name als Componist derselben austreten wollte. Wagners Werke haben die ganze Welt erobert, sogar die Pariser können sich iörem Einflüsse nicht mehr entziehen. Man kann mit Recht sagen, daß Wagner der Ausdruck der gesäumten dramatischen Musik unseres Jahrhunderts ist. Aber in dem Maße wie die Wagncr'sche Musik sich durchgerungen hat, hat auch di: Zahl der sogenannten derrückten Wagnerianer abgenommen. Die Menschen, welche in ihrem blinden Fanatismus nichts Anderes gelten. lassen wollen, als Wagner, sind nur noch in vereinzelten Exemplaren vorHanden. Zum Schluß will ich den Lesern eine Ode auf Bayreuth nicht vorenthalten, welche ich in einem der vielen Fremdenbücher fand: Alte fromme Edelfräulein Lispeln dieses Gnadenortes ' Heiligen Namen, aufgelöst in Scheue Inbrunst, und der Säuglinz Eingeschläfert von; nachbarlich Süßen Klangen mannichfacher Wagner-haspelnder Klaviere, Selbst der Säugling träumt in sein Unschuldsvollen Windeln nur von. Kindermehl und Parsifal... Ach so! Also den Rentier Thomas Müller toillst Du heirathen? Aus Liebe?" Nein, aus Halberstadt!R i s k i r t Wie ist es dent. gekommen, daß Du der alten Schachtel einen Heirathsantrag gemacht?" Ach, ich wollt' ihr halt 'mal was An genehmes sagen!" Juristisch begründet. Hotelier: Ich kann den Mann also dafür belangen, daß er meine Tochter eine Sirene" genannt hat?" Advokat: Gewiß, denn er hat gelogen. Die Sirenen locken die Reisenden durch ihren Gesang an, Ihre Tochter aber treibt die Reisenden durch ihren Ge sang aus dem Hotel fort!" Nochgarnichts. A. zu B.: Ich sage Ihnen, in H. sind die Hotel preise so hohe, daß der Oberkellner angewiesen ist,' beim Präsentiren der Rechnung daraus zu achten, daß sich hinter dem Gaste oder in seiner unmit telbaren Nähe ein Stuhl oder ein Sofa befindet! B.: Das ist noch gar nichts; in R. ist der die Rechnungen Präsentirende soweit medizinisch gedildet. daß er etwa in Ohnmacht fallenden Gästen gleich die ärztliche Hilfe leisten kann! Eingegangen. Sage mir doch, Männchen, ist der Weg weit in Dein Stammlokal?" Gott behüte keine zehn Minuten!" Vielleicht läßt aber die Küche dort zu wünschen übrig." Ich kann Dich versichern, daß sie vorzüglich ist!" Aber der viele Tabakrauch könnte Dir in Zukunft doch schaden!" Es wird wenig geraucht und die Ventilation ist sehr gut!" Da kommen wohl auch mitunter Damen hin?" Gewiß, liebes Weibchen!" Dann kann ich also ganz beruhigt rnit Dir gehen!"
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