Indiana Tribüne, Volume 17, Number 359, Indianapolis, Marion County, 15 September 1894 — Page 3

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Konnt nicht studiren. nein Vebirn ver wirrte sich, welcheö mich s6r unglücklich machlk. also auch nrnn Freunde, weil ich icht dieselben Vergnügen mitmache konnte, dazu war ich auch der et niltat Sobn und meine Eltern tbaten Ärozet von mir l hoffen. Mein Eatarrh war keine Fabel, mein Leiden entflamm von elbstde eeka und ander Lastern. frauic va Bell, also auch von jiutvcrgmung. Ich erZltk wetnem ater alle?, er schickt mich nach VatU zur Handlung. Tl Professoren benutz tea Vkereury. welche Rheumattkmutz er teugte. n den Heiken Quellen, Aachen. Deutsch and. erschien die Srankheit wieder, ich derlor mein Haar. Geschwür zeigten sich am Mund und Beinen, am Körrer Beul und im Gesicht kupferfarbige Jltcken. kurz, ich war in totale Wrack. Bater kam und nahm mich zu 3 berühmten Aerzten Berlin: dies weiger tea sich jedoch mich zu behandeln und sagten, wegen , Unbedachtsanlkeit Jet für mich kein Rettung mehr. TU Verzweiflung bracht meinem Vater in einer acht graue Haar. . Sein Sohn war hoffnungtlo verloren, ine vrfaulte S?t a s s von V u l n. Nach New gort znrückzkkedrt.' begegnkten wir Prof. ; j La an Jarine. inen gelehrten Franzosen, welcher ! sagt. gäbe Einen, der mich kuriren könnt: sei l echJitegersohn, anier. sei vor 1 Jahren zurück an gebltch mit Quecksilber von Pros. Ricord curirt wor ' den. aber letzte Jahr sei von Weitem, ausgebrv a und hau tönt dtnak, ote tfirnae zrrsren. nf Touzlai Sand wollten hm di uns au chneiden. aber dieser rzt heilt ihn. ohn diese zu hu, er lt veruymt, gelehrt unv yr Tr. 0. 9. Zbl. 1317 Urcb trole. Kiladelobla.? Ich erinnert mich ich. Sm Name sei eltieuNeffea öfter beim Jukdall-5vl gesthen zu ,adn nd so bewog ich Bater. mich zu tbrn u neb ruen. - Dr. Xbeel untersucht mtch gründlich, bensa einen Urin und Blut. Er sagt: Bleib helmir iAd du wirst gebellt werden, woraus mein Bater er wiederte: Toctor, Sie machen au mir inen glückn den Mcn und retten mein Jrau vor einem frü hn Grab. H Er. der ßuttzerliqe nnv edle Tbeel, der ok.ne seine Gleichen siebt, heilt mich, den inzigeu Sohn. Junge Manner. nehmt mein Uarnung uud geht zu Dr. Tbl für Behandlung., Er wird Such kikriren. Beschwören in Ne Sork vor Hem riedenSrtct! i!. B Lelland. - iTHEininn rvTnirTC IIIIII.IÜL IAI1IUWÜ . Freptxel ccordln to tne kormul et - Bz. Wir; Ia als Ubontorr t WblBf ton, D. C; CIKEBRIXE. srom the trln, sor dU-. of tl bratn snd nerroassyttem.' ' - HEDl'LLl.VK, fromtbeiplDftl cord.for, dUefts of tb cord. (Locomotor-AxUl. etc.) ' CABDIXE, from tha faeart, forUMM OfthehartTESTIJf E. from tbe testet, for dlseues of I tbe testet. (Atrppti of tta orgsas, ImpotBC7i , ec.i oVABPsE, from the ortrles, for dlsetses , I IU Mlcfci.I?rE.tt)TTOdIne,etc, Dato,' Flvi Drops. 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ruft. Roman in zwei Bänden von Fritz Mauthner. Zweiter Band. k (Fortsetzung.) itfLtlne Herren Gefchwor:n:n, wenn jeder Mann tul 5Jtorbüä verdächliz sein soll, der einmül eine Schlägerei hatte, und mit dessen Sitten sein Pfarrer unzufrieden war, dann meine Herren schließen Sie die Gefängnisse.schließen Sie die Gerichtssäle. dann sind drei Viertel aller Menschen des Mordes verdächtig, dann meine Herren, vernichten Sie dreiviertel des Menschengeschlechts, und gründen Sie eine neue Menschheit auf den unschuldigen Lämmern, die niemals zu einem Tadel Veranlassung gaben! Meine Herren Geschworenen, ich Protestire dagegen, daß Twardki hier des Mordes verdächtig erklärt wird, weil er die Dinge, gethan hat, die un alle nicht hindern würden, ihm eine Vertrauensstelle in unserm Hause zu geben. Ich Protestire auch dagegen, daß wie so häufig in Mordprozessen das natürliche Verhalten eines unschuldig Anklagten zum Zeugniß gegen ihn gebraucht wird. Er wird au seiner Thätigkeit herausgerissen und eines Kapitalverbrechens beschuldigt. Wenn er erbleicht und zit tert, so gilt das für einen Schuldbeweis. Er hat da und jenes zu derschweigen, und sucht sich nach seinem Bildungsgrade herauszureden. Ein Schuldbeweis. Er kommt mit der Wahrheit nur zögernd heran. Ein Schuldbeweis! Meine Herren Geschworenen, ich habe den Polen Twardki in seiner Zelle häufig und gern besucht, und habe in ihm einen gutmüthigen und ehrlichen Menschen kennen gelernt, der freilich auch mir durch seine dummschlaue Methode ich bitte ihn für diesen Ausdruck um Verzeihung viel zu schaffen gemacht hat. Er wußte ganz genau, daß die Uhr ihm nicht gehörte, und daß er wegen Fundunterfchlagung bestraft werden konnte. Wegen dieser kleinen Gefahr, und gewiß auch um seine Geliebte zu schonen, hat er nicht gleich die Wahrheit gesagt. Meine Herren, wenn der Reserveofficier im Wagen des Kutschers Radusch, wie ich bestimmt annehme, der Thäter war, dann schweigt auch er vielleicht, um den Ruf einer Dame zu schonen, undSie alle haben für eine folcheHandlungsweise ein gewisses Verständniß. Mir ist dieser Zug an Twardki trotz seiner Dummschlauheit immer liebenswürdig erschienen. Er gehörte einer galanten Nation an." Marianne lächelte, als bei diesen Worten ein heiteres Murmeln durch den Saal ging. Aber ein Schauer fuhr ihr zugleich über die Wangen. Sie wußte nicht warum. Twardki blickte stupid und dankbar zu seinem Vertheidiger auf. Van Tenius wischte sich die Stirn ab, legte das Barett auf den Tisch und fuhr in seiner Rede fort. Er komme jetzt zu dem einzigen thatsächlichen Anhaltspunkt der Anklage. Twardki sei m Besitz der Uhr gewe sen. Wenn em Raubmord stattgefun den hätte, was die Vertheidigung ablehne, wenn dieser Mord in den Morgenstunden verübt worden wäre, was die Vertheidigung widerlegt habe, und wenn dem Twardki eine solche That zuzutrauen wäre, wovon die Vertheidigung das Gegentheil erwiesen habe. dann erst ware de: Besitz der Uhr env ernster Verdachtsgrund. Sonst nicht, sonst liege eine Fundunterschlagung vor. Wäre der Besitz der Uhr aber auch wirklich ein hinlänglich starker Beweisgründ, so stunde dem einzigen Belastungsmoment auch eine ausreichende entlastende Aussage gegenüber. Der Staatsanwalt hat die Wahr-, heitsliebe der Zeugin Martha Neubrodt in Zweifel gezogen, und ich müßte ihm das formale Recht dazu einräumen, wenn'die Pollzeiauskunft über dieses Mädchen Nachtheiliges aus ih rem Leben zu berichten hätte, wenn sie eine Dirne oder eine Diebin wäre. Es ist dem Herrn Staatsanwalt aber nicht gelungen, seine Zweifel an der Klassizität dieser Zeugin aus solchen Formalien zu begründen. Der Staatsan walt hat einen nicht eben wohlllingenden Beinamen des Mädchens dahin auszudeuten gesucht, daß Martha Neubrodt nach dem Urtheil ihrer Bekannten ein ungeordnetes Leben führe. Meine Herren Geschworenen, ich kann dem Herrn Staatsanwalt in die Philolog!sche Tiefe seiner. Deduktionen nicht folgen. Ich bin kein Berliner, aber ich lebe lange genug rn dieser Stadtum empfinden zu können, daß das viel tirte Wort rüdige Bolle" nicht gerade einen feierlichen Ton anschlägt, ja ein gewisses Wohlwollen für die also Bezeichnete' verräth. Martha Neubrodt wäre den Zungen Madchen unserer ho heren Töchterschulen nicht als Muster vorzuführen. Martha Neubrodt ist khne Zweifel genußsüchtig und vielleicht auch leichtsinnig. In unserem Falle aber hat sie brav und ordentlich gehandelt. Sie. hat die Rücksicht, die der Angeklagte walten lassen wollte, verhindert. , Sie hat sich freiwillig zu einer Aussage gemeldet., die ihrem Ge liebten günstig war, sie selbst aber wohl I noch in Ungelegenyeit dringen wird. . . ' M t II 1 I . , I Martya teuorov! yai tizi gelogen, ue war es wirklich, die die Uhr des Zerpen gefunden hat. - Diese goldene Uhr, k. allein im erlten ÄUgenviia oen Aer dacbt auf Twardki lenken konnte und mußte, 'ist von ihr gesunden worden, m, - m r . Y i und hätte der Unterjucyungsrlcnler oas am ersten Tage erfahren unv aeglauor so bätte er den Volen'wieder trctgciai sen und dann vielleicht die richttgeSpur verfolgt. - - Meine Herren Geschworenen, m allen meinen bisherigen Aussührungen habe 'ich offen und nach meiner Ueberzeugung dem Gedanken Asorucr geaeben, dak erstens kem Raudmorv vor liegt, und daß zweitens auf keinen Fall Twardki der Thäter ist. Hätte ich . ? ..' ' L. ! -X. 1 . . soer vieie ueoereugung auui luujijp

habt, a glaubte ich die Thäterschaft meines Klienten 'möglichst, ' oder gar wahrscheinlich, so müßte ich dennoch zu dem Schlüsse kommen, daß Sie ein Schuldig über ihn. nicht aussprechen können. Dem Untersuchungsrichter und dem Herrn Staatsanwalt ist es nicht gelungen auch nur ein subjektiv klares Bild von dem Vorgefallenen zu geben. Ueberall stoßen wir auf ungelöste Fragen, und Niemand von Ihnen würde es auf sich nehmen können angesichts der Folgen Ihres Spruches

zu erklären: das ist mir deutlich, daß Twardki der Mörder ist. Bisher habe ich aus meiner Ueberzeugung herausgesprochen. Jetzt lassen Sie mich vor einem übereilten Spruch warnen. wie ich warnen würde, selbst wenn ich an dle , Schuld des Polen glaubte." Und van Tenius zerpflückte in langer Ausführung das Bild, wie es die Anklage zusammengestellt hatte. Nichts erschien mehr sicher. Nicht die Stim. mung, m der Zerpe.i die Villa der Frau Schade verließ, nicht der objektive Thatbestand, Zeit, Ausführung und Werkzeug des Mordes. Kein Romandlchter hatte es wagen dürfen, seinen Lesern zuzumuthen, diese wirren Angaben für glaubhafte Dar stellungen zu geben. .Meine ganze juristische Vergangenheit lege ich für meinen Klienten in die Wagschale. Er ist unschuldig, wiederhole ich. Hätte er mir aber in seiner Zelle den Mord eingestanden, so würde ich Ihnen zurufen: Sie müssen em Nichtschuldig aussprechen, denn der Fall liegt nicht klar! Meine Herren Geschworenen, Sache der Anklage wäre es gewesen, Ihnen ein deutliches Bild des ganzen Vorgangs zu liefern. Meine Aufgabe ist es nicht, die Wahrheit so weit zu verfolgen, daß die richtige Spur gefunden werde. Ich kann mich darauf beschränken, die Beweisführung zu erschüttern. Weil ich aber glaube, meinem Klienten dadurch zu nützen, will ich zum Schluß den verwegenen Versuch machen, Ihnen rn einem idealen Bilde den Sachverhalt so wie ich ihn sehe, mitzutheilen, Ihnen den wirklichen Mörder zu zeigen." Van Tenius holte tief Athem und trocknete sich wiederholt den Schweiß von der Stirn. Gerichtsboten traten ein und zündeten die Flammen im Saale an. Das Publikum blieb bewegungslos. Die Erregung des Rechtsanwalts schien sich allen Zuhörern mitgetheilt zu haben. .Meine Herren Geschworenen, Egon Herr, der sich von Zerpen nannte und dessen Leben auf Lügen gebaut war, warb 'um die Hand der' reichen Frau schade. An jenem Sonntag machte er ihr einen Besuch. Die Verlobung sollte ausgesprochen werden. Aber m jener letzten Unterredung muß noch von anderen Dingen die Rede gewesen sein, als von gegenseitiger Neigung. Frau Schade hatte durch irgend eine unvorsichtige Aeußerung den wahren Eharakter ihres Bräutigams erkannt. Nicht zu .einem verliebten Stelldichein sollte Zerpen nach einer Stunde zurückkaminen. Ich glaube an die Liebe nicht, die die Braut verläßt, um Blumen zu holen. Eine Bedenkzeit war die Stunde von sechs bis sieben. Und wenn ich ein Dramatiker wäre, so würde ich das Schicksal bemühen, um die Macht zu erkennen, welche den. Zerpen verhinderte wiederzukehren. Halten Sie fest, meine Herren Ge schworenen, was die Verhandlung sonnenklar ergeben hat. daß Zerpen ein gewerbsmäßiger Erpresser war., Halten Sie fest, meine Herren., daß viele Leute und aus allerlei Standen den Charakter Zerpens richtig abschätzen und daß manch Einer, wenn ihm Zerpen auf einem verliebten Wege begegnet wäre, sogleich und vor allem Anderen den Gedanken gesaßt hätte.das Schweigen Zerpens zu erkaufen oder zu erzwingen, den Erpresser unschädlich zu machen, so oder so, Wundern Sle sich nicht, meine Herren, daß eine solche Ezistenz.im Rahmen unserer bürgerlichen Gesellschaft möglich ist! Erinnern Sie sich daran, daß das Rechtsgefühl der meisten V!enschen geringer ist. als lhr Sinn für Bequemlichkeit, und daß selbst Einbrecher und Diebe nicht immer angezeigt werden, man läßt solche Kerls oft laufen, um sich viele Laufereien zu ersparen. Und wenn einem solch einer, tadellos gekleidet, in Gesellschast vorgestellt wird, so reicht man ihm auch wohl die Hand, um sich Aerger und Weitläufigkeiten zu erspa ren. Dah Zerpen eine solche unzweifelhafte Existenz war. das habe ich Ihnen bis zur Evidenz nachgewiesen. Und nun lassen Sie mich Ihnen die Beaeanung zwljcyen dem Erpresser und dem unbekannten ' Morder ausbauend schlldern. Zerpen verließ dle Villa der Frau Schade und hielt, sich promenirend in der Nähe auf. Vielleicht wollte er den Eingang zur Villa im Auge behalten. vielleicht fürchtete er einen Uiberfall. Vielleicht hatte Frau Schade Ursache, das Aeußerste gegen! den gefährlichen Menschen zu versuchen. Und ohne den Schatten emes Verdachts gegen dtese Frau, wage ich es auszusprechen, daß her Unterfuchungsiichter sich wohl bt Gedanken hatte vorlegen könuen,' wex denn eigentlich emen unmittelbaren Vortheil vom Tode ZerpenS hatte. Ein Rechtsgrundiatz befiehlt, nach Demi mgen zu ior cyen, zu oe en oriyett r . . p t ... . 1 4. rr cr i.( ein Verbrechen geschehen ist. ' Und ein bekanntes französisches Sprüchwort fügt hinzu, man solle das Weib suchen, das überall das Thun und Lassen der Männer lenkt. Nur einen' Augenblick lang hatte sich der Verdacht auf U ge wiß verwunderte Frau Schade lenken dürfen, wie sicherlich einen' Augenblick lang der Gedanke durch chren'Kops fuhr: Wer befreit mich von diesem Zer pen! Aber meine Herren: Geschworenen. . . (V . I I ,1 1 . 1. . wir winen za, wenignens ourcy eme Andeutung, wo daS Weib zu suchen ist und wo der Thäter, zu dessen Vortheil das Verbrechen geschah Sie saßen kZeide in dem Wagen des Kutschers, der so lange die rechte Spur verfolgte als die ausgeschriebene Belohnung lernen Verstand lckärfte." 5iü bedaure. '5ak

Radusch seinen Berufspflichten folgend die Zeugenbank verlassen hat. Ich weiß, ich hätte in seinem ehrlichen Gesicht die Zustimmung zu meiner Combination gelesen. Zerpen ging nicht weit vom Gatter des Grunewalds aus und nieder. Die Dämmerung war hereingebrochen, und im Walde war Niemand mehr zu sehen und zu hören als der blinde DrehOrgelspieler, der im Begriff war. seine Sachen zusammen zu packen. Da kommt ein offener Landauer zwischen den Kieferstämmen heraus. Darin der Reserveofficier des Kutschers Radusch. der mit der Frau, die er liebt, hinausgefahren ist. Ich glaube, wir thun gut. an ein seltenes edles Liebensverhältniß zu denken. Die Leute haben den Wagen öffnen lassen.die Frau hat in ihrem stillen Glück dem Drehorgelspieler einen Thaler zugeworfen. Wie eine Gräfin, hat der Kutscher Radusch gesagt, sah sie aus. Ich bitte Sie. meine Herren Geschworenen, mit mir zu glauben, daß es ein schönes, reines, großdenkendes Weib war. Und sie mag wohl ihre Gründe gehabt haben, die Liebe

zu dem Ossicier m Civil oder was er onst war, vor der Welt zu derberaen. Zerpen kannte alle Welt, wie ilm alle Welt kannte. Er blickte in den ofenen Wagen und sieht etwas, woraus cy ein Jiiotm erpressen lakt. Eine Dame der guten Gesellschaft, eine reiche Vame. denn sie kann einem Bettler einen Thaler schenken sitzt allein mit einem Herrn im Wagen, der nicht ihr cann l t. Meine erren Gelckworenen, die Frau hat den Zerpen nicht gesehen oder nicht erkannt. Der Herr m Wagen aber, der Ossiner. bat den Erpresser erkannt und die Sachlage soort überschaut. Er verlakt auf der Stelle die geliebte Frau, um vor Allem le selbst gegen die Zudringlichkeit des Schuftes Zerpen zu schützen. Fest entschlossen der Geliebten keines ihrer .... kein Haar krummen zu lassen, ritt der Officier dem . Schuft entgeaen. Des Vertheidigers hatte sich eine wachsende Aufregung bemächtigt. Er verlangte leise nach einem Glas Wasser und blieb inzwischen nachdenklich mit vorgebeugtem Kops stehen. Das Publium verharrte in setner athemlosen Spannung. Die Stiftstante wandte sich halb um und sagte: Das ist wirklich noch interessaner, als ich geglaubt habe. Aber Kind, was hast Du denn? Du bist ja leichenblaß. Wollen wir nach Hause ben?"Marianne saß regungslos da. wirkich leichenblaß, und hatte ihre Augen tarr auf van Tenius gerichtet. Nur die Hand erhob sie abwehrend gegen die Tante. Es ist wirklich zu aufregend," sagte die. Wenn Du aber nicht fort willst, ich bleibe jetzt sehr gern. Und jetzt, meine Herren Geschworenen, lassen Sie mich Ihnen deuten. was geschehen ist und wie es geschehen st. Ein Zeuge war nicht da. Aber wir kennen die Charaktere der beiden Männer. Auf der einen Seite ein ruchoser, zu jeder verzweifelten That entschlössen Verbrecher, auf der' anderen Seite wie wir wohl annehmen durfen ein Mensch wie wir alle, dem Jähzorn vielleicht unterworfen, verliebt. lttng und erregbar. Officier. wie der Kutscher sagt. Der Officer versucht zuerst festzustellen, ob Zerpen die Dame erkannt hat; Zerpen als em Erpresser von Uebung geht gleich auf sein Geschäft los. Er droht mit der Oe sentlichkeit und einem Skandal, der vielleicht das Leben, den Ruf mehrere Menschen vernichten könnte. Wir können uns das so lebhaft wie wir wollen ausmalen. Der Erpresser schien den Officier in seiner Hand zu haben. Und eine große Bezahlung mag Zerpen für sein Schweigen verlangt haben. Vielleicht ein Vermögen, das die Mittel des Officiers überstieg, das ihn gezwungen hätte, von seiner Geliebten ein Geschenk anzunehmen. &u war a die reiche Frau. Vielleicht können wi? aber auch annehmen, daß Zerpen. di im Begriff stand, sich m em warmes Nest zu setzen in der Stimmung, in der er Frau Schade verlassen hatte, von dem Officier mehr verlangte als Geld. Vielleicht sollte er den Schuft in der Gesellschaft halten, ihn für einen Eh renmann erklaren, sich für ihn ducUt' ren, ihn seinen Freunil nennen, wer weiß was, $o stand der Unbekannte jn d'er einsamen Gegend, zwischen den Kiefern, einem Manne gegenüber, der sich ehrlos anschickte so oder so daS Leben des Mannes zu vernichten. Und nun, glaube ich, hat der Unbekannte in seinem Zorn den Zerpen erschlagen. Prüfen wir den Fall rücksichtlos. aber ehrlich! Von einem Raubmord kann keine Rede sein. Aber auch ein Mord war es nicht, keine mit Ueberlegung ausgeführte Handlung. Ein Todtschlag, ja wohl em Todtschlag und vielleicht auch nur "ein willenloser Schlag, in welchem ein Mann in höchster Noth, in der Nothwehr der Liebe sich. ... (ffortsehung folgt.) GemelmlützigtS. M a g e n-t r o v f e n. Ein seh? wirksames, ausgezeichnetes Mittel für verdorbenen Magen sind Tropfen, die aus folgenden Bestandtheilen zusammengesetzt sind. 1 Man füllt in eine Flasche einen Liter feinen Weingeist und gibt dazu: Spitzwegerich, Garbenkraut, Calmus, Quendel und R habaröerwurzel. Das läßt man zusamnien sechs bis acht Wochen stehen, siltrirt' dann den Weingeist durch Papier und die .Magentropfen sind fertig. Bei Bedarf nimmt man einen Eßlöffel da von und .wird entschieden Besserung darauf fühlen. Besonders, bei Vcagendrücken. Uebelkeit sind sie sehr zu empfehlen. Diese Tropfen, gut verpfropft, halten sich jahrelang. Gegen dasWundrelber der Hände btim Waschen. Die Hände werden einen Tag vor Be-

i ginn der Wäsche mN einer schwachen - . . -..

Löfllng von aeUack in Spiritus ein. gerieben. Fische, lebend zu Versenden. Man lasse eine Brotkrume sich mit Branntwein vollsaugen, stopfe der mit das Maul des Fisches voll u.ld gieße noch etwas Branntwein hinterher. Hierauf wickelt man den Fisch in frisches Stroh, befestigt es mit Bindfaden und umwickelt dieses mit Leinwand. Am Bestimmungsort wird der Fisch vom Stroh befreit und schnell ins Wasser gebracht. Nach kurzer Zeit kommt er wieder zu sich. Man kann auf diese Weise Fische bei der Versendung acht Tage lebendig erhalten. Maschinenputz Mittel. Ein Putzmittel von breiiger Konsistenz besteht aus einer Mischung von 15Theilen Terpentinöl.25 Theilen Stearinöl, 25 Theilen feinstem Polierroth und 45 Theilen feinster Thierkohle. Diese Mischung wird mit Spiritus bis zur dünnflüssigen Consistenz versetzt und dann mit Hilfe eines Pinsels auf die zu reinigendcnObjekte und Maschinentheile aufgetragen. Nach dem Verdunsten des Alkohols wird der Ueberzug unterZuhilfenahme einer trockenen Mischung aus 45 Theilen Thierkohle und 25 Theilen Polierroth nachgerieben. Die geputzten Theile erscheinen alsdann glänzend und blank. H i e r e i n R e c e p t f ü r D r e s sing" für Leder: Man schmilzt drei Theile gewöhnliche Waschseife mit einem Theil Palmöl zusammen und fügt zu derselben vier Theile Ammoniakseife durch Sättigen von Oelseife mit kohlensaurem Ammoniak erhalten und ein und drei Viertel Theile einer Tannin-Auflösung,welche 9 bis 16 Theile Gerbsäure, in vier Theilen Wasser gelöst, enthält. Das Ganze wird, nachdem es gehörig durcheinander gerührt, in gut verkorkten Steingefäßen aufbewahrt, in welchen sich die Schmiere lange Zeit hält. Beim Auftragen auf das Leder ist dann darauf zu achten, daß man aus dasselbe kein Uebermaß von Schmiere, sondern nur soviel bringt, als das Leder bequem aufnehmen , kann. Das R'e i n i g e n der B e t t f edern nach der Krankheit. Man koche die Federn drei bis vier Tage 7'ig in einer schwachen, lauivarmen -luflösung von kohlensaurem Na tron. ''cmn lasse man auf einem Sieb d'e FZ: sigkeit ablaufen, wasche die -5'dnn nit reinem Wasser nach und trockne U auf Netzen. Behandlung der FrottirHandtücher. Nach der Wäfche schnell getrocknet, nicht gerollt und nicht geplättet, sondern nur platt gezogen. Die Wringmaschine wende man bei diesem Gewebe nicht an.winde dasselbe auch mit der Hand nur ganz leicht. U mL a m p e n g l o ck e n zu reinigen und ihnen das schöne matte Aussehen wieder zu geben, gieße man zwei Löffel einer leicht erwärmten Auflösung von Pottasche in die Glocke, befeuchte damit die ganze Oberfläche und reibe die Flecke mit einem leinenen Läppchen ab, darnach spüle man die Glocke mit reinem Wasser nach und trockne sie sorgfältig mit einem weichen Tuche ab. Flaschen aus Vortheilhafte Art zu säubern. Wo? der Reinigung der Flaschen mit Bleischroten ist deshalb zu warnen, weil dieselben, wenn Stoffe davon in der Flasche zurückbleiben, leicht Gift ansetzen können; man ziehe e2 daher vor, sich kleiner Kieselsteine, gestoßener Eierschalen, oder kleiner Nägel und sogenannten Hammerschlages zu bedienen. welch', letzteren man in jeder Schmiede billig bekommt. Auch kleine Steinkohlen oder grober Sand lassen sich gut verwendend Sammetbände? reinigt man mittelst'linksseitigen Reibens mit einem in Benzin getauchten. Wollsleck. Während des Reibens muß man das Band in der Luft spannen, also ein Ende befestigt man vielleicht an schwerem Nähstein, das andere Ende hält die Hand; oder zwei Personen helfen dabei und halten das Band. Etwas vom Kartoffelkochen. Manche Hausfrau führt Klage über schlecht schmeckende Kartof-. feln. Um beim Kochen der Kartoffeln' einen guten Geschmack zu erzielen, em-. pfiehlt cj sich, letztere möglichst nur in

einem Dampfkessel oder Wampstops mit wenig Wasserzusatz zu kochen, damit sie mehr in ihrem eigenen, als dem zugegossenen Wasser kochen mussen. Wer kein Dainpfzeschirr hat, koche die Kartoffeln in dem bisher benutzten Typs, gieße zu je zehn Quart Kartoffeln ein Quart Wasser und decke ein einfaches oder doppelt zusammengelegtes Stück Zeug so daraus.daß die Kartoffeln vollständig davon bedeckt sind, und auf dieses Zeug einen in den Tops passenden hölzernen Deckel mit flachem Handgriff oder kleinem Loch in der Mitte, daß der Deckel leicht herausgenommen werden kann: hierauf deckt man den bisher verwendeten eisernen, aber gut schließenden Deckel auf den Topf und legt einen schweren Stein oben darauf. Auf diese Weise können dieKartoffeln beinahe so schnell wie in einem Dampfkessel (15 bis 20 Minuten) weich gekocht werden. Daß nur gleich große Kartoffeln gekocht, oder die größeren den feineren durch Zerschneiden gleich gemacht und das Tuch nach jedem Gebrauch ausgewaschen und getrocknet werden sollte, 'ist selbstverständlich. Um der ! schwärz!!chen. Färbung der Kartoffeln, die oft beobachtet wird, abzuhelfen, empfiehN es sich, die Kartoffeln einige Stunden vor dem Schälen , m kühles Wasser 'zu legen. Es werden dann nur tadellos weiße Kartoffeln auf den Tisch - Um men. . i '. Käse lange gut zu erhalt e n. Um Käse lange gut zu erhalten.

ist es nöthig, daß man ein ' in Wein oder Bier gefeuchtetes leinenes Tuch darüber legt und zuweilen wieder - an feuchtet. Den grünen Käse (Kräuterkäse) hinaegen bewähre man an einem Wen, jedoch trockenen Orte eauf.kauf Much' Sek Sadann (j,ai, ' : 7 -v. :

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ndiana ff rwune ist daS einzige Blatt in Zndiana, tvtU cheS die Interessen des Volkes gegenüber drr Macht der Plutokratie vertritt. Alk Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin teressen kämpft sie unentwegt für Freiheit. Recht auf allen Gebieten des LebenS. Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für sslch? soziale Reformen, welche die Ai zur freudebringenden Lust, statt ju: nieierdrück, enden Last machen. Jeder fortschrittlich stnnte, svllte eö alt moralische Psii-t empfinde Leser der Jadiana Tribü: 5 zu s DaS re!chhaltt.)e Sonntags ' Blatt bietet eine Fülle unterattenben 9tU Söffe,. Der JsbonncmcntS Prckö der tägNchen Tribüne ist lc, veö Sonntag öblattö 3c, beider zusammen 15 ?tS., Per Woche oder F GU. Per Monat. Durch die Post, versandt, kostet d.? Tageblatt SJ, daS Sonntag Solatt V2 per Jahr, beide zusaunen gg in Lorauttezahlunz. 1$ aller Art werden rasch und billig auk geführt. (ZlntrittSkarten, Quittungen. Konstitutionen, Nechnungeu, GtscbäftSkarten, ' OriesZSpfe. Zirkulare, yrograme n. f. w. für Geschäftsleute und vereine werd geschmackvoll ausgeführt. WSköIWU .r ..., .... 3stte:r:Iü 2

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