Indiana Tribüne, Volume 17, Number 359, Indianapolis, Marion County, 15 September 1894 — Page 2

Tndiana Tribüne.

Erscheint 3äßU$ und SonntagS. Tte tägliche .Tribüne" kostet durch den Träger UCent per Woche, die SonntegSTribüne- I IcntJ per Woche. Beide jufarown lLnt oder 85 Sentl perTZonat. Per Pgst zuzk'45t in Vor utbezahlung V per Jahr. Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 15 September '94 Der Hot?)stapler StoppeixUcicu In der steirischen Landeshcruptstcldi Graz ist die Verhaftung eines Hochstaplers erfolgt, der dortselbst unter dem Namen Anton von Koppenheier eine große Rolle gespielt hat. Nicht allein auf dem letzten Schauplatz seine: Thätigkeit hat die Verhaftung die größte Sensation hervorgerufen, sondern in ganz Deutschland und Oester-reich-Ungarn, besonders in Wien.Mün chn und Budapest, wo man sich jetzt lebhaft eines Schwindlers und Jndu strieritters Namens Arno Meyer erinnert. welcher mit Koppenheier identisch und wegen vielfacher Betrügereien bereitS mehrfach . bestraft worden ist. Koppenheier ist ein Hochstapler ersten Nanges. der es.'trotzdem er von München aus steckbrieflich verfolgt war, vorzüglich verstanden hat, das Vertrauen hervorragender Personen zu erwerben, was ihm bei seinen vielfachen Operationenj außerordentlich zustatten kam. In Graz machte er in Fremdenverkehr und wußte sich mit seinen eleganten Manieren in die vornehmsten Kreise Zutritt zu verschaffen. Durch einen Zufall wurde seine Identität mit dem vielgesuchten, Hochstapler Arno Meyer aus Temesvar entdeckt, der unter den Namen Delorme und Eichenröder aufgetreten war. Im September vorigen Jahres trat Anton von Koppenheier als der Director bea Salzburger Fremdenzeitung" in Graz auf. schloß mit mehreren Firmen größere Jnsertionsverträge ab, nahm aber auch auf den redaktionellen Inhalt der genannten Zeitung Einsluß und erklärte, dieselbe auf die Höbe eines großen Familienblattes bringen zu wollen. Geld, sagte er, spiele dabei reine Rolle, das bekomme er. soviel er brauche, vom Salzburger Domkapitel. Es erschienen denn auch mehrere Num mern mit einem'Kostenaufwande, wel cher mit dem Ertrage des Unternehmens in gar keinem Verhaltnisse stand. Auch persönlich lebte Koppenheier auf dem größten Fuße, wohnte mit seiner Frau, die sich auf dcn Visitenkarten geborene Comtesse Magnan-Legens-dre" nannte, im Hotel Elesant". wo er sich später auch einen Empfangssalon und eine Kanzlei einrichtete. Er gab Diners, zu welchen er den Biirgermeisier und andere Notabilitäten, den Theaterdirector und das Opernpersonal eingeladen hatte. Diese und andere Großthuereien hätten gewiß sofort Verdacht erregt, wenn es Koppenheier nicht gleich anfangs gelungen wäre, sich das Vertrauen hoher und maßgebender Persönlichkeiten zu erwerben, deren Empfehlungen, sowie diejenigen des Salzburger Domkapitels, mit welchem er thatsächlich in Verbindung stand, dem Abenteurer alle Thüren öffneten. Als man sich in Graz mit der Frage eiues Theaterneubaues beschäftigte, die Finanzirung aber vom Gemeinderatlze nicht zu erwarten war, ging Koppenbeier zum Bürgermeister und erklärte sich km, Vt Thlätersrage zu lösen. die Finanzirung sei für ihn ein Slindzrspiel.' Wegen Remonstrirung kiniger Mitglieder der Theaterenquete wurde jedoch auf den Antrag Koppen heier's nicht leingegangen. Für ein seinerzeit angeregtes Radwettfahren zwischen Salzburg und Graz widmete er als Mandatar der Fremdenzeitung" einen Preis von tausend Kronen. So kam es, daß Koppenheier binnen Monatsfrist in Graz bereits in hohem Ansehen stand und eine große Versammlung im Interesse der Förderung des Fremdenverkehrs einberufen konnte. Die Versammlung fand am 19. Oktobtz statt inid Unioersitätsprofefsor Hornes sagte in seiner Eröffnungsrede, eine Persönlichkeit, welche seit Kurzem in Graz weile, habe die Frage des Fremdenverkehres in Fluß gebracht, es sei dies Herr v. Koppenheier, welcher viele maßgebende Herren der Stadt für diese Idee gewonnen habe. Hierauf ergriff auch Koppenheier das Wort. Er sei nach Graz gekommen, sagte er, um diese Stadt in Beziehung auf den Fremdenverkehr zu studiren und die Eindrücke in einer Serie von Artikeln 5u veröffentlichen. Thatsächlich sind diese Artikel niemals erschienen. Der Fremdenverkehrs-Congreß", welcher vor einigen Tagen-in Graz stattfand, sollte die letzte Etappe bilden zu dem Ziele des Hochstaplers: der Stelle des Vorstande einer, Fremdenverkehrssek tion im österreichischen Handelsministerium. Herr v. Koppenheier wollte den Fremdenverkehr verstaatlichen und das sollte auf dem Eongresse beschlossen werden. Die Gastrollen, welche der Schwind-, ler in anderen Städten gegeben, legen Zeugniß ab von seinem ungewöhnlichen Raffinement und von der Wahrheit des Sprichworts, daß die Dummen nicht aH; werden In Klagenfurt war Koppenheier als -Director der Salzzurger Fremden-Zeitung" erschienen, um den. Fremdenverkehr zu heben. Er begann seine Thätigkeit damit.. daß tx zen Wörther-See nebst den Ufern zu kaufen: versprach und thatsächlich auch :inen Theil des letzteren formell käuflich an sich brachte. Alsdann schwirrte ks in Klagenfurt von Projecten Kopenheier's: Das ganze Seeufer sollte mit Villen und Hoteletablissements besäet und Klagenfurt zu einer Fremden stadt par excellence gemacht werden.Nachdem die Sache so weit gediehen war. wollte Koppenheier seinem Veain-

nen durch ein Festmahl die nöthige Weihe geben. Der Wirth lieferte das Mahl auf Pump, daZ Souper kostete. 210 fl. heute stehen sie noch angekreidet im Buche des Wirthes. Kop-

penheier, unverfroren wie immer, lud zu dem auf Kredit bestellten Mahle den Landespräsidenten und die höheren Regierungsbeamten, bei denen er ja als Regenerator des Fremdenverkehrs wi:deiholt Audienz genommen hatte. Was die Stellung des verhafteten Hochstaplers zur! Salzburger Frem-denzeitung-anbelangt, so war sie eine selbstgemachte in des Wortes einfachster Bedeutung. Die Würde eines Direc tors hatte sich Koppenheier nämlich selbst beigelegt, er beschäftigte sich für das Blatt als Abonnentensammler unv Jnseraienagent. Als Letzterer hat er aus dem vor Jahresfrist in eine Actiengesellschaft umgewandelten Unternehmen über 25.000 sl. herausgezogen. Arno Meyer ist in Temesvar yeboren, wo sein Vater Arzt war. Seine verwittwete Mutter lebt noch in Buda pest. Zu Beginn 'der Siebzlgerjahre tauchte er in Budapest auf. wo er sich als Dragonerofficier i. R. ausgab, der wegen galanter Abenteuer seinen Ab schied genommen. Er versuchte sich zunächst auf journalistischem Gebiete und war vorerst bei dem PolitischenVolkZMatt", dann bei den N. P. V." thätig, bei welchen Blättern er, sich durch die Kühnheit, mit welcher er an hervorragende Persönlichkeiten herantrat, effektvoll einführte. Leuten, welchen seine mangelhafte Bildung hinsichtlich seines Officierscharakters ' Mißtrauen einflößte, und die "auch mit seinem ro then Ordensband nichts anzufangen wußten, imponirte es ganz gewaltig, als Meyer auf dem Turfplatz -aus den G. d. K. Landeskommondirenden Baron Edelsheim-Gyulai zuging und sich demselben als Oberlieutenant von den Savoyen-Dragonerni vorstellte. In Wien hatte . 5oppenheier, recte Arno Meyer, ein Blatt unter dem Tttel Die katholische Gesellschaft- herausgegeben, welches eine Zeit lang Anklang fand. Er war zu dieser Bevorzugung durch dieBekanntschast gelangt, welche er als Mitarbeiter des klerikalen Magyar Allam" mit den dem Vatikan nahestehenden Kreisen angeknüpft hatte. Die katholische Gesellschaftführte und redigirte er im Vereine mit einem Hof- und Gerichtsadvokaten, der jedoch sonst keinerlei politische Rolle spielte. Das Blatt brachte in jeder Nummer neu die emphatische Erklä rung, daß es die autorisirte publicistische Vertretung dev höchsten kirchlichen Würdenträger sei; umso drastischer wirkte es dann, als heraus kam, daß Arno Meyer's Compagnon nicht , nur nicht ultramontan, sondern überhaupt gar nicht Katholik war. Der Zusammenbruch der katholischen Gesellschafterfolgte einfach dadurch, daß man skandalöse Inkorrektheiten ihres g?istigen Hauptes entdeckte. Arno Meyer hatte Cautionen unterschlagen und oetrügerische Schulden gemacht; er wurde verhaftet und nach einer Aufsehen erregenden Verhandlung verurtheilt. Daß er einst als Aspirant für eine neu zu kreirende Stelle in einem Ministerium und als Liebling maßgebender Persönlichkeiten wieder an der Oberfläche erscheinen werde, hätte damals Niemand geahnt. Die Kosten eines Schlachtschiffes. Die wenigsten Zeitungsleser haben wohl eine klare Vorstellung von der ungeheuren Summe Geldes und der ewaltiqen Arbeit, welche ein modernes Schlachtschiff unserer Marine repräsentirt. Vier Millionen Dollars ist der DurchschillttZpreiZ für ein einziges Schiff dieser Gattung, mit welchem der entfesselte Ocean eventuell Fangball snielt und das die Wogen des Meeres in wenigen Stunden vollständ!g zerstören können. Vier Millionen Dollars würden genügen zur Anschaffung einer Flotte von 40 Vollschiffen, von denen ein jedes 2000 Tons Fracht nach irgend einem Hafen der Welt befördern kann. ' Mit dieser riesigen Summe Geldes könnte man eine Flotille von 16 Dampfern beschaffen, wie sie den Verkehr zwischen New Dork, Iacksonville und anderen heimischen Häfen, vermitteln. Stellen wir Vergleiche mit Gegen ständen auf dem festen Lande an.so eraeben sich noch überraschendere Resultäte. So zum Beispiel kann man in einer Mittelstadt auf einem Grundstück von 25 Fuß Breite und 100 Fuß Tiefe für den Preis von Z10.000 ein recht stattliches Backsteinhaus von drei Stockwerken errichten; der Preis eines einzigen Schlachtschiffes würde also zum Bau von 400 solchen Häusern ausreichen. Placirt man diese Häuser neben einander, so erhält man, unter Hinzurechnung des für Straßen und Bürgersteige nöthigen Terrains, eine Häuserreihe von nahezu zwei Meilen Länge. Nimmt man den .Preis eines bescheidenen, ; aber doch recht . wohnlichen Holzhauses auf 53000 an, so könnte, man mit. dem Gelder das ein einziges Schlachtschiff kostet. eineStadt von beinahe..400 Häusern bauen. In mancher' Stadt von 10.000 Einwohnern ist das zur Steuer herangezogene Gesammt-Eigenthum' nicht auf $4. 000.000 bewerthet. . In guten Zeiten verdient ein tüchtiger Handwerker etwa 5600 pro Jahr; der - Preis eines Schlachtschiffes - würde also zum' Unterhalt von nahezu 7000 Familien, d. b. einer Stadt von 35,000 Einwoh nern genügen. Diese Vergleiche berechtigen wohl die Frage, was in aller Welt ein einziges Schiff so theuer macht. Der Besuch einer Werft, auf welcher moderne SeeungethüMe gebaut werden, wird die beste Beantwortung dieser Frage -lie-fern: am meisten kostet die Arbeit. Ein kleines Regiment von Arbeitern bat jahrelang an dem Bau eines Schlachtschifses zu thun. In den Zeichensälen, in der Modell- und Maschinenwerk statt, in der Kesselschmiede, an 'dem Schiffsrumpf selbst, regen sich- viele Hunderte fleißiger Hände, ohne Unterlaß. an die" vier Jahre lanq. um den

tfoloß, für welchen Onkel Sam 54. 000.000 bezahlt, zu vollenden. Wohl an 800 Arbeiter sind allein auf der Werst und in den zugehörigenWerkstätten thätig. Außerdem aber sind min-

destens 200 Mann - in Bergwcrken, Hochöfen und Walzwerken beschäftigt, um die Materialien zu produziren, welche auf der Werft selbst gebraucht werden. Alles in Allem gewährt der Bau eines Leviathans von der Kate gorie eines modernen Schlachtschiffes einem vollen TausendArbeiter Beschäftigung während vier Jahre. Wohl kein anderes Werk von Menschenhand setzt so viele Berufszweige in 2hätigkeit,wie der Bau eines Schlachtfchiffes. Ein Blick auf. die Zahllisten belehrt uns, daß Ingenieure, Zeichner, Elektriker. Modellmacher, Maschinisten, Kessel- und Kupferschmiede. Zimmerleute, Anstreicher, Nieter, Plumber, Kalfaterer, Segelmacher, Tapezierer. Decorateure u. s. w. auf der Werft thätig sind, im Ganzen 32 verschiedene Berufszweige. Da die Mehrzahl der Leute aus tüchtigen Handwerkern besteht, deren Löhne zwischen 512 und 526 variiren.so ist leicht erklärlich, wohin ein großer Theil der Baukosten fliißt. Sehr kostspielig sind die Panzerplatten für die Thürme und Seitenwände. Im Durchschnitt beträgt der Contraktpreis zwischen5500 und 5600 pro Ton, ausschließlich der nicht unbedeutenden Löhne für die Befestigung der Platten. Einzelne Platten wiegen 26 Tons und kosten das nette Sümmchen von 514.000. In die Summe von 54.000.000, welche den Preis des Schiffes allein repräsentirt. sind aber die Kosten für die Geschütze sowie Ausrüstung und eventuelle Prämien für größereSchnelligkeit nicht mit einbegriffen. Hierfür muß man eine weitere Million rechnen, so daß also der zur Action fertige Leviathan sich insgesammt auf fünf Millionen Dollars stellt. In Friedenszeiten ist ein solcher Leviathan ein recht kostspieliges Spielzeug, allein im Hinblick auf' die zuweilen recht verzwickten internationalen Beziehungen bedarf es derselben zur Lösung diplomatischer Fragen, zum Schutze von Leben und Eigenthum der im Auslande lebenden Landeskinder, ganz abgesehen von Nriegszeiten. in denen unsere Häfen ohne den Schutz der Marine dem Feinde hilflos preisgegeben wären. - Lchnabtl'Socomottven. Die unaufhörlichen Versuche zur Erzielung einer gesteigerten Geschwindigkeit der Eisenbahnzüge scheinen jetzt Dank einer schon früher aufgetauchten Idee eine neue Wendung genommen zu haben. Die französische EisenbahnGesellschaft Paris-Lyon-Mittelmeer hat vierzig Lokomotiven neuen Musters gebaut, deren Vordertheil die Gestalt des Buges eines Dampfschiffes hat und die daher den Namen Schnabellokomotiven" locomotives a bec führen. Nach den bisher gemachten Erfahrungen wird durch dieses System eine sehr erhöhte Ge schwindigkeit oder bei gleicher Geschwindigkeit eine bedeutende Erspar niß an Brennstoff erreicht. Die neuen Lokomotiven sind nach dem sogenannten Compound-Syystem mit vier Cylindern gebaut. Ihre sämmtlichen cylinderförmigen , und senkrechten Theile, wie der Schornstein,' der Dom, der Feuerkasten, die Schutzvorrichtung für Führer und Heizer sind mit einer unter einem Winkel von 45 Grad nach der Aze des Geleises zu geneigten Deckung auöge rüstet; der obere Theil des vorderen Querbalkens, sowie die ' Stiegen der Platte sind gleichfalls mit schiefen Ebenen von 45 Grad versehen. Endlich trägt der Rauchkasten einen Flügel in Form eines Paraboloids. Bereits bei dem Bau der ersten Eisen bahn war man aus den, Gedanken ge kommen, den Lokomotiven sozusagen eine falsche Nase anzulegen; aber der Nutzen dieser Einrichtung war angezweifelt worden. Da man mittels Einführung elektrischer Bewegungskraft noch größere Geschwindigkeiten zu erzielen hofft, so hat man die Versuche in dem angedeuteten Sinne beschleunigt. Man hat in der That die Erfahrung gemacht, daß bei großer Geschwindigkeit, der Luftwiderstand unglaublich hemmend wirkt. Bei verdoppelter Geschwindigkeit der Schnellzüge steigert sich der Luftdruck gegen die Stirnseite der Lokomotive von 35 auf 230 Kilogramm auf das Geviertmeter; er ist demnach mehr als sechsmal stärker. Die bereits vor einigen Jahren von Desdonits in dieser Richtung an Staatsbahnen angestellten ' Versuche waren von Erfolg begleitet. Es hatte sich bei Anbringung von zwei schiefen Ebenen von 45 Grad an dem Vorder theil einer unter gewöhnlichen Bedingungen sich fortbewegenden Lokomotive eine Ersparniß von 10 Procent Kohlen herausgestellt. Außerdem ließ Desdonits eine an einen Zug angespannte Lokomotive mit einer Geschwindigkeit von 60Kilometern in Bewegung setzen; vor diesem lief in sehr kurzem Abstand frei eine zweite Loko motive. Hieraus ergab sich eine er, hebliche Wideistandsverminderung. Somit ist diese Einführung Thatsache aeworden. und die Eisenvahn-Gesell-schaft Paris-Lyon-Mittelmeer verwirklicht einen Fortschritt, auf den man längst gehofft hatte. Die Schna-bel-Lokomotiven roerden demnach gebräuchlich werden. Vielleicht dürfte sich zu derenSchutzplatten Aluminium, welches hinreichenden Widerstand leistet, verwenden lassen; die Lokomoti ven bedürfen weder Kürasse noch Pan--zer, nur Schirme sind erforderlich für die Vergrößerung de? Geschwindigkeit.' Verfälschte Lebensmlttel. Der Special-Agent Alexander I. Wedderburn vom Ackerbau-Departe-ment behandelt in einem neuerdings erstatteten Bericht die leidige Verfüg , frfci,, r ff?ftfriinft2 itnX sWniiFrrt kt wMf v)'- mtv cbuuQtmt' j tel in eingehender Weise. Nach Wer-1

derburn's Dafürhalten sind zwar die im qros'.en Publikum verbreiteten Ansichten über die Verfälschungen vielfach stark überirieden. allein es ist eine unumstößlich? Tllsche. daß leine Art von Lebeni-mitteln, Droguen oder Spirituosen '.-.nverbe'.seri in denHand:l kommt und daß die Fälschungen im Zunehmen begriffen sind. Ob die Händler und Fabrikanten, welche derartige Manipulationen betreiben, nur verbessern" oder betrügen wollen, das Resultat bleibt dasselbe und die Vevölkerung wird darunter zu leiden haben, solange nicht die starke Hand der Bundesregierung eingreift und mit wirksa men Gesetzen das Vorgehen der Staaten unterstützt. Die Gesammtönfälschung beträgt wenigstens 15 Prozent, wovon 2 Prozent von einem der Gesundheit schädlichen Charakter sind. Nimmt man nun an, daß die Beschaffung von Speise und Trank. Droguen u. s. w. für die 65 Millionen Einwohner der Vereinigten Staaten jährlich 56.760.000.000 kostet, so würden die Verfälschungen die ungeheure Summe von $1,014, 000.000 repräsentiren und 5135.200.000 würde daS amerikanische Volk für Waaren bezahlen, deren Genuß derGesundheit schädlich ist. Agent Wedderburn empfiehlt deshalb Annahme eines Bundesgesetzes, um den Transport giftiger und verfälschter Waaren aus einem Staate nach einem anderen zu verhindern. Die Staatsgesetze würden dadurch wirksamer und die Verfälschungen auf ein Minimum reducirt werden. Die Kosten der Durchführung eines solchen Gesetzes hält der Agent für verhältnißmäßiq gering und erachtet er es für angemessen, daß dieselben von den Fabrikanten der betrefsenden Waaren getragen werden.

Vom Jttlattde. Per Zweirad von Chicago nach New Jork reiste jüngsthin der be kannte Bicyclist Stanwood. Er legte hierbei die 1020 Meilen lange Strecke in nicht mehr als 8 1-2 Tagen zurück. An einem Tage betrug Stanwoods Leistung 144 Meilen. Die Tochter des Bundessenators Martin von Kansas ist letzthin in Leavenworth als Novize in die katholische Akademie von St. Mary eingetreten, um Nonne zu werden. Sie war erst vor Kurzem zur katholischen Kirche übergetreten. Eine Heerde Rindvieh, welche für das Schlachthaus von David Levy, No. 606 West 40. Straße, am Fuße der West 40. Straße in New Aork ausgeladen wurde, verursachte dort recht erhebliche Aufregung. , Die Thiere, an und für sich scheu und unruhig, wurden dies noch viel mehr durch das Gejohle des Straßen-Jan-lxlgels, der es auch an gelegentlichen Steinwllrfen nicht fehlen ließ. Einem Stier gelang es, sich der Controlle'der Treiber zu entziehen und Reißaus zu nehmen. Dies war natürlich ein Gaudium für die Jugend, die das allmälig wild werdende Thier die 11. Avenue hinab nach der 37. Straße und die letztere wieder hinauf nach der 8. Ave. zu jagte. Gehetzt von allen Seiten, brach der Stier zwischen der 33. und 39. Straße, gerade vor einem Metzgerladen, zusammen. Er sprang jedoch schnell wieder auf und rannte mit den Hörnern durch das Schaufenster des Fleischerladens von Leonhard Beck. Beck saß mit Frau und Tochter in dem Laden. Frau Beck nebst Tochter liefen zur Hofthüre hinaus und verschlossen schlauer Weise die Hosthüre hinter sich, so dem Manne den Rückzug abschneidend. Beck wollte nun schnell die Vordertbüre schließen, kam aber zu spät, denn schon hatte der Stier seinen Kops aus dem Fenster befreit und stand mitten in den Laden. Durch einen schnellen Sprung über den Hauklod rettete sich Beck vor einem Stoß, zu dem der Stier eben gegen ihn ausholte. -Ein Glück war es, daß das Thier sich in dem engen Laden nicht frei bewegen konnte. In diesem kritischen Momente durchbrachen die dichte Menschenmasse, die sich vor dem Laden angesammelt hatte, zwei mit Stricken bewaffnete Männer, denen es nach beträchtlicher Mühe gelang, den Stier zu Boden zu werfen, wo Beck ihm nun in der Geschwindigkeit die Kehle durchschnitt. KontreAdmiral Henry Erben wurde pünktlich an seinem Geburtstage, da er das 62. Lebensjahr erreicht hat, in den Ruhestand versetzt. Seit 46 Jahren stand er in dem Dienst der Marine. Infolge der Pensionirung Erdens erhält Commodore Richard W. Meade. der Chef des nordatlantischen Geschwaders, den Rang eines Kontre-Admirals. Admiral Erben war in den Volksschulen New AorkS erzogen worden und am .17. Juni 1843 als Seekadet in die Bun-des-Marine eingetreten. An Bord der Fregatte St. Lawrence" erhielt er seine seemännische Ausbildung, die später in der Marine-Akademie in Annapolis vervollständigt wurde. Im Jahre 1856 zum Marine-Lieutenant befördert, erhielt er im 16. Juli 1862 den Rang- eines Lieutenant-Com-manders". Im Jahre vorher hatte Lieutenant Erben dem Officier-CorpS der Navy-Iard in Pensacola angehört, als dieselbe von den Truppen Alabamas und Floridas besetzt wurde. Lieutenant Erben hatte dem verrätherischen Kommandanten der MarineStation. Commande? Ferrand, den Fehdehandschuh hingeworfen und ihn öffentlich als Verräther gebrandmarkt. Die Konföderirten hatten gedroht, den unerschrockenen Officier aufzulnllpfen. Es gelang ihm, die Kanonen von Fort McRae zu vernageln und 20.000 Pfund Pulver, die am nächsten Tage den Rebellen übergeben werden sollten,unbrauchbar zu machen. Nachdem er nach New York ausgeliefert worden war. erhielt er das Kommando der St. Louis". Als Befehlshaber der selben betheiligte er sich an der Belaerung von Fort Pillow und zeichnete sich bei . anderen Gelegenheiten aus. Am 6. Mai 1863 wurde Erben 'zum Commander und am 3. Avril 1873

zum Commodore befördert. Er war längere Zeit Kommandant der Brooklrzner Navy Yard, stellte daS Proqramm der großen Marine-Parade im New Aorker Hafen auf und erhielt am 1. Juni 1893 das Kommando über das europäische Geschwader. Kürzlichwurde der Schlächtermeister John H. Cater aus Bursask in Iowa gefänglich eingezogen, weil er im Verdacht steht, seine Frau und seinen Gehilfen George Wemmett ermordet zu haben. An einem Sonntag wurde in einer Scheune unter einem Heuhaufen die Leiche der Frau Cater mit durchschnittener Kehle gefunden. Der Coroner wurde von der Angelegenheit in .Kenntniß gesetzt und erschien auch unverzüglich, um die Leichenschau abzuhalten. Während die Vorbereitungen zu dieser Leichenschau getroffen wurden, traf die Nachricht ein, daß in der Nähe der Schule, die vor dem Dorfe liegt, noch eine Leiche gefunden worden sei. und zwar die von George Wemmett, einem Gehilfen Caters. und zwar mit einer Schußwunde im Kopf. Neben der Leiche lag ein Revolver. Sofort wurde eine genaue Untersuchung angestellt, die folgendes Belastungsmaterial gegen Cater zu Tage brachte: Seit einiger Zeit hatte Cater ein Verhältniß mit einer Frau Heth. Frau Cater. war dies zu Ohren gekommen, woraus sie ihrem Manne Vorwürfe machte. Mit Wemmett, der der ältesten Tochter Caters den Hof machte, stand Frau Cater sehr gut. Es wird nun angenommen, daß Frau Cater Wemmett veranlaßt hat, ihrem Manne, der, wie sie wußte, am Schulhause ein Stelldichein mit seiner Geliebten hatte, zu folgen. Wemmett hat dann allem Anschein nach die Schuldigen erwischt und wurde von Cater niedergeschossen. Auf seinem Nachhauseweg, nimmt man an, habe dann Cater seine Frau, die von der Neugierde getrieben und nach dem Schulhause zuging, getroffen und sie ermordet, da er befürchten mußte, daß sie ihn bezicht!gen würde, Wemmett ermordet zu ha ben. Cater rief gegen 10 Uhr Sonntag Nacht mehrere Nachbarn zusammen und suchte mit denselben nach seiner Frau. die. wie er sagte, plötzlich verschwunden sei. Als am Sonntag die Leichen gefunden 'wurden, erklärte Cater.daß Wemmett erst die Frau und dann sich selbst umgebracht hätte. Diese Vehuptung Caters fand jedoch keinen Glauben, besonder da alle Anzeichen gegen die Möglichkeit sind, daß Wemmett sich selbst entleibte. Der Wahrspruch der Geschworenen lautete denn auch, daß Cater als der muthmaßliche Mörder gefänglich einzuziehen sei. Vom Allölande. W i e die Äildung heut zu Tage bezahlt wird, erhellt aus zwei Anzeigen, die neulich in einer Bromberger Zeitung erschienen. In der einen wurde eine musikalische Erzieherin gegen ein JahreSgehalt von 80 M., in der anderen eine Mamsell" gesucht, welche in der Aufzucht von Schweinen, Federvieh und Jungvieh i. bewandert sein muß. Lohn: . 240 M. Da wer den die jungen Damen', welche sich in Deutschland demj Lehrerinnenberuf zu widmen beabsichtigen, gut thun, zu überlegen, ob sie nicht besser fahren, wenn sie sich mit der Schweinezucht befassen. Im Rachowitzer Walde bei Gleiwitz wurde die Drahtarbeiterfrau Urbanczyk, welche den Gleiwitzer Jahrmarkt besucht hatte, ermordet und beraubt aufgesunden. ' Ferner wurde im Wyßokaer Walde. Kreis GroßStrehlitz. von, vorübergehenden Wall fahrern der Auszügler Piossek aus Nieder-Ellguth ermordet aufgesunden. Als muthmaßlicher Thäter ist der Wirth desErmordeten, Gärtner Blyscz. verhaftet worden. Die Verhandlungen des Comites zur Errichtung eines Denkmals für die in Raftatt erschossenen Freiheitskämpfer haben endlich zu einem Erfolg geführt. Der Gemeinderath von Raftatt hat den Vorschlag angenommen, die sämmtlichen Gräber in einem quadratischen Raum von sechs Metern zu vereinigen und den unentgeltlich abgetretenen Platz mit einer Einfriedigung zu umgeben. Nachdem auf diese Weise der Fortbestand der Grabstätte gesichert ist, wird die Errichtung eines Grabdenkmals inicht mehr zu lange auf sichwarten lassen. Neulich Abends fand im Kursalon in Baden bei Wien ein Vergnügungsabend unter dem Titel Internationaler Jahrmarkt" statt, zu dem sich die Sommer- und Kurgäste zahlreich eingefunden! hatten. -Während des spät Abends veranstalteten Tanzkränzchens versagte plötzlich die elektrische Beleuchtung, so daß der Saal für kurze Zeit in vollständige Dunkelheit gehüllt war. Die unliebsameStörunz rief namentlich bei den besorgten Ma mas einige Aufregung hervor. Nach kurzer Zeit war der Zwischenfall jedoch wieder behoben, und die Paare, welche sich merkwürdiger Weise selbst im Finstern nicht verloren hatten, huldigten bis zum frühen Morgen dem Tanz-vergnügen.- " Der in der Droguerie von Otto Koch an der Hagenbrücke in Braunschweig beschäftigte Handlungsgehilfe. der 24jährige Karl Kramer von Scharzfeld, wurde wegen Unterschlagung von rund zehntausend Mark Geschästsgeldern verhaftet. Kramer . hat die Unterschlagungen im Laufe zweier Jahre in dem Geschäfte verübt, um noblen Passionen auf dem Gebiete des Radfahrsports nachgehen zu können. , Auf den Rennbahnen und Festlichkeiten der RadfahrVereinigungen zu Braunschweig, Hannove'r, Nordhause'n,' Magdeburg' u.s.w. war .Kramer als guter Fahrer und dann auch wegen seines üppigen Aus tretens eine bekannte Persönlichkeit; er veranstaltete auf , seine Kosten groß: Festessen, stiftete Ehrengaben . und schaffte sich im Jahre zu. eigenem Be darf drei bis vier der kostbarsten Fahr-"

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Maschinen an Alles auf Kosten des Herrn Koch, den er in systematischer Weise bestahl. Der Eismeerfischer Bräkwö hatte im vorigen Jahre mi! einem kleinen Fahrzeuge in Begleitung eines Mannes von Bardö nach Spitz bergen eine Fahrt unternommen und war nicht zurückgekehrt. Man , nahm N; daß die Leute umgekommen seien. Jetzt ist der Fischer nach einer aben teuerlichen Ueberwinterung und Rückreise in Tromsö eingetroffen. Der Aberglaube ist auf dem Lande nicht auszurotten. Ein Gutsschäfer im Preise Schivelbein in Pommern glaubte, daß seine Lämmer vom Bandwurm befallen seien. Von einem klugen" College ließ er sich nun eine Medicin verschreiben, nach deren Genuß an einemTage 122 Thiere verendeten. C o n t r e - Admiral Raswosow, Hafenmeister des Kronstadter Hafens, ist von dem Hafenangestellten Peninsky, den er entlassen hatte, aus Rache ermordet worden. Der Eolle-gien-Registrator Peninski war erst im Mai von Raswosow zum Beamten des Hafencomptoirs ernannt, vor wenigen Tagen aber entlassen worden, weil er sich über den Verbleib von 2000 Rubel, die ihm zu Ankäufen anvertraut wa ren, nicht ausweisen konnte. Auf dem Wege zum Hafen erwartete Peninski sein Opfer, er hielt eine geladene Doppelflinte unter dem Regenmantel verborgen. Halten Sie, Excellenz, halten Sie!" rief er dem heranfahrenden Admiral zu. Letzterer befahl demKut scher zu halten. In diesem Augenblick feuerte Peninski und schwer in dieSeite getroffen, sank der Admiral in die Wa genkissen zurück. Der Mörder lud darauf den abgeschossenen Lauf wieder und feuerte sich selbst eine Kugel in die Brust. Da er diese Verwundung für nicht tödtlich hielt, zog er einen Stiefel aus, lehnte die Brust auf die Flinte und feuerte mit demZehen den zweiten Lauf ab. Jetzt brach er todt zusammen. Der Admiral wurde nach seiner Sommerwohnung zurückgebracht, er verschied nach einer Viertelstunde. Ein unerhörter Fall von Bewucherung macht in Bukarest viel von sich reden. Herr Joan Cara giale, derzeit dramatischer Schriftsteller und Besitzer einer Vierhalle, be fand sich im Jahre 1875, als er sich nock ausschließlich mit der Literatur befaßte, in sehr mißlichen Verhältnis sen. Er wandte sich damals an einen Wucherer und entlehnte von demselben die Summe von 70 Francs. In dem Schuldschein verpflichtete sich Carra giale zu 14 Francs Verzugszinsen pro Tag. Er konnte die Schuld am Vr sallslaze nicht begkichkn, gab einigeZeit nachher dem. Wucherer, ohne viel zu verhandeln, 140 Francs und glaubte so die Angelegenheit geregelt zu haben. Doch der Wucherer strengte den Proceß an und Caragiale wurde zur Zah lung des Capitols und der vereinbarten Verzugszinsen verurtheilt. Der Dichter kümmerte sich gar nicht um daS Urtheil, ebensowenig ließ der Gläubiger seither etwas von sich hören. Da erschienen nach 19 Jahren dieser Tage die Gericht.Lerecutoren bei Cara nale und legten auf dessen Hab' und Gut Beschlag auf Grund jenes Urtheils ,'us dem Jahre 1873. Der Wucherer begehrt nun im Ganzen die Summe jo'n 160,000 Francs für das Darlehen oon 70 Francs. Caragiale hat dage, vi qerickitlichen Einwand erhoben. . . SSebeuttn ltf daß die WiSconson Central Bahn UN' bedingt daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Puuman LlNle zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiö confin Central die bedeutendsten Punkte m Wiöconfin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine andere Lmle im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Nouten, wenden Sie sich an den nach, sten Ticket Agenten oder an , SaZ. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wiö carl FnrcPANirs Osutfchs Buch - Handlung 7 Süd NWnaStrabe. ' Bestellungen und WonnnnnrtS auf alle im In und Auslande erscheinend Bücher und Zettschriften werden angenommen und prompt akgeNesert, '

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