Indiana Tribüne, Volume 17, Number 358, Indianapolis, Marion County, 14 September 1894 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags. Die tägliche. Tribüne-koytt durch .den Träger iLlSent per Woche, die EonntagS-.Trtbüne- t SentS per Woche. Beide zusammen Höenti oder 6$ Cent perMonat. PerVsttugschittnor uSbezahlung per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabana Str. Indianapolis, Ind., 14 September '91 Versicherung gegenArbeitKlosigkett. Jeden Winter weist die Stadt Bern eine große Zahl Arbeitsloser auf. Beschästigungslos pflegen namentlich die Bau- und Erdarbeiter in den WinterMonaten mit ihren Familien da zu stehen. Hat ein solcher Arbeiter sich,eine Frau, ein Trüppchen Kinder zu ernähren, so kann er nur sehr schwer so viel von seinem Verdienste ersparen.daß der Unterhalt der Familie während des Winters gestört ist. Die Armuth vieler Arbeiterfaniilien im Winter erfordert daher öfter das Eingreifen der BeHorden. Aus den Bemühungen, dieNoth der Arbeitslosen im Winter zu lindern, ging eine bemerkenswerthe Einrichtung hervor: das städtische Jnstiwt einer ArbeitÄosen-Versicherung, um dessen Gründung sich Prof. Vogt (Bern) und Arbeitersekretär Dr. med. Wassiliew besondere Verdienste erwarben. Die Grundzüge der Einrichtung sind die folgenden: Die Versicherungskasse gegen Arbeitslosigkeit in der Gemeinde Bern, durch besonderen Stadtrathsbeschluß gegründet, besteht seit 1. April 183 n Wirksamkeit. Die Gememve Bein ' 'ab bereits ein communales Mrec i ,i: Arbeits-Nachweis. In der Absicht, fcci üblen Folgen der Arvettö losigkeit wirksam e ntgegenzutreten übernahm die Stadt Bern die Verwalt tuna der Versickerunaskasse gegen Ar eitslosigkeit. Die Verwaltung wird von einer Commission von sieben ujIU gliedern, die Schweizer Bürger sein sollen, besorgt. ZweiMltzlleder werden von den beltragleistenden Aroeügedern zwei andere von der Berner Arbeiter Union bezeichnet. In die Versicherungs: lasse flieben Beiträge der Mitglieder dieser Kasse. Beiträae derArbeiterschaft und der Behörden, ferner freiwillige Gaben. Jeder in derGemeinde Bern sich aufhaltende oder niedergelassene Arbeii:i schweizerischer Herkunft kann diese? Kasse beitreten. Der Vertritt geschieht durch Anmeldung bei seinem Ardettge ber oder beim Präsidenten seines Fach Vereins oder direkt beim Vorstand des städiisclen Arbeitsnachweis-Büreaus. steter in die Kasse einaetretene Arbeiter izt verpflichtet, vom Datum der Anmeidung an monatlich 40 Uennmes als Beitraa an die Kasse zu leisten. Selbst verständlich hört diese Beitraaspflicht mit dem Momente der Arbeitslosigkeit auf. DieVerwaltung derVersichcrungslasse sucht bei eintretender Arbeitslosiakeit in Verbindung mit dem Vüreau für Arbeits-Nachweis dem Arbeitslosen Arbeit zu verschaffen. Bei faktisch einaetretener Arbeitslosiakeit sekt dieVer waltung den täglichen Veitrag an den Arbeitslosen monatlich fest. Derselbe betragt im Maztmum 1 Franken tag lich für den alleinstehenden Arbeits losen, 1 1-2 Franken täglich für den ieniaen. welcher für weitere Familien alieder vi sorgen hat. Die Auszahluna dieses 'Taggeldes tritt jedoch erst nach einer Woche wirklich constahrter Ar- . beltSlosiakelt und nach mindesten sechsmonatiger Zugehörigkeit zur Kasse und vollstandiaer Pslichtersulluna ae gen dieselbe ein. An den jährlichen Fehlbetrag der Kasse leistet die Ge meinde Bern einen Beitrag von 6000 Fr. im Jahr. Die Mittel der Kasse dürfen nicht zur Unterstützung solcher Mitglieder verwendet werden, die ihre Arbeitslosigkeit durch Faulheit, wiederlichleit. Unverträglichkeit, Ungehorsam etc. verschuldet haben. Sie dürfen ferner mdji verwendet werden zur Unter- , stützung von Arbeitern, die infolge von Lohnstrntigkelten oder Streiks arbeits los geworden sind. Von der Arbeits Iosen-Versicherung werden die Auslän der nicht etwa aus Fremdenhak fernae halten. Jedes ?lahr rücken, angelockt von den guten Löhnen, eine große chaar don Arbeitern über den Gotthard und den Rhein in die Schweiz. Diese fremden Wandervögel will die Stadt Bern im Winter nicht erhalten. Von der Versicherung sind Frauen ganz ausgeschlossen. Für die Arbeitslosen wurde von der Gemeinde eine Wärmestube errichtet. Wie Prof. Röthlisberaer (in Bern) in einer von ihm verfaßten Broschüre Die Bernische Arbeitslosen-Verstche-rung" ausführt, hat durch die Arbeits-losen-Versicherung die? Anerkennung der Wohlthat der Arbeit als deS richtigen socialen Remediums, das schließlich an Stelle des Almosens zu treten hat, bedeutend gewonnen. Die Einrichtung ist das beste Mittel zum Zweck dafür, daß man in der Organisation der Arbeit weiterblicke, daß man c5 mit der Beschaffung der Arbeitsgelegenheit von Seiten des Staates und der Gcmeinten genauer nehme, und daß man durch den Druck der öffentlichen Meinuna die Privaten dazu brinae. einzelne Arbeiten auch in Zeiten, die für ihr Interesse weniger günstig sind, aus führen zu lassen. Elektrischer Kugelsucher. Daß die gewöhnliche Sonde, welche man anwendet, um eine Kuael zu sinden. die in einen menschlichen Körper n r fc. . cr . rr gedrungen lir, nocy ear oer nervoukommnuna bedarf, ist länast von sackverständigen Kreisen anerkannt. Schon r c rr vor einigen Jayren ersano ein Ameri fnntr k,ssen Name bereits wieder ver gessen ist, eine elektrische Sonde, die daö Auffinden solcher ugein vener gewährleisten loutf. . . ..
Doch bewährte sich diese Vorrichtung, bei der eine Batteriezelle den elektrischen Strom erzeugte, leider nicht. Denn sobald daö Ende der Sonde in das Fleisch eingesetzt wurde, rfUnli sick sofort eine elektrische Str'ö-
mung in letzterem selbst geltend zu machen. und die zum Apparat gehörige Glocke. läutete beständig, ohne daß may sagen konnte, ob eine Kugel berührt worden war, oder nicht. Andere erfin- - m i 4. derische Kopse grübelten inveg uver oie Sache weiter nach, und einer dieser, Dr. John H. Girdner, wrn leyl wirklich eine verläßliche elektrische Sonde erfunden haben. Seine Vorrichtung steht mit keiner fskinderen elektriscbenBatterie in Verbinduna, sondern, er verläßt sich auf . rn r die Elektricität im . .uiceniazenlorper selbst, die nur in Tbätiäkeis aesekt n werden braucht, . x Eine - gewöhnliche Sonde aus .upser nnrojiupas von der Kugel verursachteLoch gehalten. eine zwieoelsormige'aplel .von oemselben Metall 'in bey Mund derbermundeten Person, und ein gewöhnlicher Telephon-Ausnahmeapparat an , - . crr l. . & .X. 1 vas UT)l oes ZllZllnoarglc grvluut. Da- Kapsel' und" Sonde , 'von) demselben Metall sind.' sä Hort .rnankeinerlei Kundgebung mXvtÄ Telephon. .Sowie aber die bleierne -ugel veruyrr wlro, vernimmt man, krast einer" im Körper .. . ' p T il? selbst erzeugten- eleimlAeniromung ein Klicken. Zni iTeleöbon:' und die Lage der Kugel ist festgestellt. So r r. 1 , ' 11.1: W.. sCr:W.. veiUCDCii rocniijicn uct viiinwci. . . i in Erdöl am ZtWtn Cctan. Alle paar Iah finden, die Cälifornur Veranlassung,auf- einen - neuen Vorzug .ihres sovielseitig gesegneten Wunderstaates hinzuweisen . .Gegen wärtia fehlt es nicht an Leuten, 'welche glauben, daß Kalifornien eines Tages . . !l.a CTi fi.si- ! . !.W ein zivelles '-penniyuMuicu iuuw, iwu die Produktion von Petroleum anbelangt;.. und manche dieser Leme sind nicht einmal selber Californier. ' In LoS Angeles hatte unlängst die Entdeckung von Erdöl ziemliche Aufregung hervorgerufen. Aber auch im ? 3 .7 1 .i rix. . . E0UMY 'carrln, Olrecr nsrvilu, vvtt San Francisco, stieß man auf einem Landgut beim Graben eines Wasserbrunnens, unerwarteterweise ausErdöl; man nahm darauf weitere Untersuchunaen vor. welche zur Genüge ergeben haben sollen, daß :n jener ganzen regend dieser begehrte Stoff reichlich zu sin den ist. Bereits ist daraufhin noch eine nzahl Oelbrunnen angelegt worden, und man spricht auch schon davon, dieses Petroleum in Röhren unmittelbar nach der. Küste zu leiten, was sia natürlich nur bel andauernde sehr 'reichlicher Quantität . lohnen., wird. ; In einem vielleicht etwas zu enthusiastisch gehal tenenBerichte von Ort und Stelle wird über die weiteren Aussichten gesagt: Es ist gar nicht zu bezweifeln, daß ein Petroleum-Gürtel von noch unbekannte? Größe sich dieKüstengebirg Kette entlang durch unseren Staat er streckt, parallel mit dem Saume de3 Oceans. Schon findet man Erdöl in geschäftlich lohnender Menge im County Santa Cruz, im westlichen Theil des Countys Fresno sowie m den Counties Ventura und Los Angeles. Völlig neu sind diese Entdeckungen gerade nicht, und wir dürfen uns daher nur wundern, daß man bisher so geringes thätiges Interesse an der Ausbeutung dieses ProducteS genommen hat. Ja es haben scho.l Fremde, wel ehe aus den Oelfeldern des Ostens kom men und daher freilich einen aufmerk sanieren und praktischeren Blick für diese Industrie haben, als die sonst so geweckten Californier, ihr Erstaunen über diese bisherige Gleichgiltigkeit aasgesprochen. Bei vielen unserer Mitbürger scheint sich wirklich alles Interesse an Bergbau-Angelegenheiten erschöpft zu haben, nachdem die Com-stock-Grue in der Ergießung ihrer Schatze nachgelassen hat. Aber seit jener Zeit ist eine wesent lich neue Bevölkerung in unseren Staat gekommen, und diese scheint die Petroleum-Gelegenheiten mit großem Eifer aufgreifen zu wollen. Es wurde durchaus nicht überraschend sein, wenn wir das Ausbrechen emes neuen groß artigen Bergbau-.,Buhms" erleben würden, nur daß diesmal Petroleum" das Zauberwort wurde, statt der über die ganze Welt hin gehörten Parole Gold". Alle geschäftlichen und kulturellen Entwickelungen in Californien scheinen nun einmal in Gestalt eines.. Buhms zu erfolgen. Wir haben einen solchen in Gold, in Weizen, in Rosinen, in Orangen und noch in einer ganzen An zahl anderer Dinge gehabt. Also wa rum es nicht auch mit Petroleum versuchen? Jedenfalls sind vlelverspre chende Anzeichen genug vorhanden, um die Anlegung eines Theiles des in un seren Bankgewölben müßig, angehäuften Capitals auf diesem Felde zu recht fertigen. Wer weiß, wie weit man eS mit einer systematischen Ausbeutung noch bringen kann? Vielleicht werden noch alle Erwartungen übertrosfen von der Wirklichkeit! Gegen den Galgen. Schon vor einigen Jahren hatte bekanntlich in , verschiedenen unserer Bundesstaaten, eine ziemlich lebhafte Bewegung gegen die althergebrachte Hlnrlchtungsmethode begonnen. Ztweise unterbrochen durch Alles überschattende Tagesereignisse, lebte' diese Bewegung immer wieder aus. Der radicalste, aber vorerst schwächsie Ausläufer dieser Agitation zielte auf die Abschaffung der Todesstrafe überhaupt ab. In demenigen Unwnsstaaten, in denen letztere schon seit Iahren nicht mehr besteht, scheint keine Wiedereinführung zu erwarten zu sein; ebenso wenig ist aber wohl anderwärts in der nächsten Zukunft eine Abschaffung der Todesstrafe zu erwarten. Im Staat New York führte die Un-
Popularität deS Galgens' zur Einführung des elektrischen Richtstuhles. und !n mehreren anderen Staaten wäre es. .beinahe? dahin gekommen. Es hat aber den Anschein, daß diese Hinrichtungsmethode , keine! weitere Ausbreitung finden wird, obgleich sie sich im
Empire State" behauptet. An dem in einiaen Territorien üblichen Erschießen wird in den nächsten Jahren wohl mchts geändert werden. Wiederum ein anderes Ziel verfolgt eine neuerdings in ärztlichen Kreisen Pennsylvaniens in Fluß gekommene Bewegung gegen den Galgen, nämlich die Veränderung des Gevatters DreiDein" durch die altariechi che Methode der Vergiftung, wenn es auch nicht gerade mit dem Schierlingsbecher ist. . 5ln Vittsbura besonders mteressiren sich viele Aesculapsjünger für diese Bewegung.und in der nächstenTagung der Mediän Society durste, den neueren Meldungen nach, eine diesbezügliche Petition eingehend erörtert und befllrroortet werden. Zu den elsrlgtten Förderern dieser Agitation, die schon seit einiger Zeit unter der Hand betrieben wird, gehört der Gsangnlbar,t Cbenrown. Eine bedeutende Anzahl anderer Aerzte soll mit ihm übereinstimmen. Ein unternehmendes Blatt hat Verichterstatter bei der ärztlichen Zunft herumgeschickt und ihre Meinung über die Streitfrage .Galgen oder Gift?" eingeholt. Alle ertheilten Antworten fielen gegen die erstere HinrichtungsMethode aus. -tfs muß freilich daymaestellt bleiben, ob die Weigerung der betreffenden Herren, ihren Namen mit ihren verössenlllchken Aeußerungen in Verbindung bringen zu lassen, noch immer auf ein Gefühl der Schwäche gegenüber hergebrachtem Vorurtyeu hinweist, oder ob sie blos fachm'äßigen Erörterungere nicht vorgreifen wollten. Immerhin se: das Urtheil der vekanntesten dieser Aerzte hiermit wiedergegeben: 5!ch bin entschieden für eme solche Reform, weniger wegen der zum Tod verurtbeilten Verbrecher, als wegen der moralischen Bedeutung für das ganze Publikum. Ter Galgen, wie auch die Guillotine und der elektrische Nichtuhl sind meiner Meinung nach einer klich civilisirten u. aufgeklarten 'iaunwürdig.und was kann entsittlichender und verrohender wirken, als die Berichte über die greulichen Auftritte, welche solche Hinrichtungen begleiten, von dem direkten Anblick gar nicht zu reden? Daß sich aber solche Berichte nicht unterdrücken lassen, hat sich zur Genüge gezeigt. Auch sehe ich gar keine Nothwendigkeit dafür ein, Verbrecher schon wochenlang vor der Hinrichtung den schrecklichsten bestand! gen Seelenmartern auszusehen. Andererseits gibt es keinen stichhaltigen Grund gegen die Anwendung von Droguen.- ' Die Wissenschaft kennt Dutzende von Giften, welche sich zu Hinrichtungen verwenden lassen, sei es. daß man den Delinquenten ein solches Gift mit vollem Bewußtsein nehmen ließe, oder sei es wofür ich eintrete daß man ihm das Gift, während er schläft, durch Einspritzungen unter die Haut oder sonstwie beibrächte. Chloroform, Blausäure und viele andere Stoffe ließen sich dazu gebrauchen." Spazierender Unterricht. Der schon durch andere werthvolle Aufsätze über Erziehungsfragen vortheilhaft bekannte Pädagoge Dr. Rice hat jüngst für das .Forum" eine beachtenswerthe Abhandlung über daS Unterrichten durch Reisen" geliefert. Dieses Unterrichtssystem, dessen unersetzlichen Werth schon die alten Griechen so allgemein erkannten, und das sie gerne ausübten, soweit die Verhältnisse jener Zeit es ermöglichten, also natürlich in sehr kleinem Maßstabe, von unserem Standpunkt aus betrachtet, hat in neuester Zelt in den höheren SchulenDeutschlands immer mehr An, erkennung gefunden. Gerade die praktischen Amerikaner sind darin noch nicht über die allerersten Schritte hinaus (während z. B. viele unserer Stadt- und andere Verwaltungen mit vollen Händen Geld auswerfen, um ihren würdigen Vertretern große .Informationsreisen" zu ermöglichen, die selten mehr, als Vummel-Touren sind). Doch hat die Hochschule von Anderson. Ind., einen anerkennenswerthen Anstoß in dieser Beziehung gegeben. Dreißig junge Leute derselben wurden persönlich von Lehrern und Professoren sieben Tage lang durch Theile von Ohio, Kentucky, Virginien und den Distrikt Columbia geführt. . Mit Recht sagt Dr. Rice' hierzu: .Dieser Unterrichtsausflug wäre selbst dann von großem Werth gewesen, wenn die Zöglinge weiter nichts dabei gelernt hätten, als die wahre Be,'Ideutung von Begriffen wie Schiff", Bergschlucht", .Hochgebirg", .Meer" u. s. w., lauter Dinge, von denen Persönen, die ihr ganzes Leben in flachen Binnenländern zugebracht haben, nur sehr unbestimmte und einseitige Vorstellungen besitzen." Und weiter: .Schon das Meer zu sehen und zu hören, ist kein unbedeutender Schritt zu einer höheren Erziehung. Beobachtet zu haben, wie ein Schiff seine Segel ausbreitet und die Wogen schlägt, will schon viel heißen. Die Luft eines hohen Berges geathmet zu haben, wenn auch nur auf eme Stunde, hat viel zu bedeuten! Einen Brückenbogen über einen weiten Strom bewundert zu haben, ist ein Gewinn. lluf einem großen Schlachtfeld gestanden , und die Erdwerke berührt, die Hauptstadt einer großen Nation gesehen zu haben, und noch unzählige andere Dinge, das bringt uns ein geMisses Wissen bei, für welches es keinen Ersatz in gedrucktem oder mündlichem Wort gibt. t Andererseits können z. B. Zöglinge in Gebirgs- oder Seestrand-Regionen weder , durch Bücher noch aus LehrerS Munde je eine wahre Vorstellung da-
von r?tomm?n. wa eine Prairie 5e-deut-t. Kein im Schaden des Mount Sbasia 'erzogezie? Mensch kann einen Begriff davo. t.tbfii, y.i eine elektrische Bahn ist; !.'inVewi?hner eines Dako!aer Mei'eitselseS la rn aus übertra
genem Weg.' tun Idee von der tita nenhaften Wlr'.unaSkmlt cinerCorlikMaschine bekommen: Win bloßerStädhx kann sich er.i ..aumwolllelo oder einen Orungendain vorstellen. K o mmen und sehen, soweit wie irgend möglich, muß die Losung für unser Erziehungswesen, fein. Es ist nur zu wünschen, dan diese Ideen recht vielfach ein thatkräftiges Echo fanden moaen. Das erwähnte Beispiel aus Anderson ist übrigens officiell das erste dieser Art bei uns. Privatim; ist Aehnliches schon' öfter unternommen worden: aber aerade officiell läßt sich das Meiste erreichen. Der grollende Fürst Der durch seinen Reichthum, seine Sparsamkeit und durch die Bombenanschläge auf feine Paläste bekannte Fürst Baldassare Odescalchi hat, mit der Gemeinde Bracciano einen eigenthümlichen Streit gehabt, der ' sehr kennzeichnend . ist für das Verhältniß des alten gründbesitzenden Adels zu der übrigen modernen Menschheit Jtaliens. In dem am gleichnamigen See gelegenen Städtchen Bracciano besitzt der ftürst nicht nur ein sehenswerthes mittelalterliches Schloß, sondern gewissermaßen ganz Bracciano ist sein Eigenthum. Es gibt dort kaum ein Stuckchen Grund und Boden, das nicht ihm gehörte. Jeder Einwohner wohnt bei ihm zur Miethe und arbeitet in seinem Dienste; der Wein, den man dort trinkt. Brot, Käse. Fleisch, kurz, Alles, was man genießt, stammt von den Gütern des Fürsten. So hat dieser denn auch einen Hauptanthell an dem Fischrecht in dem durch seine Aale berühmten See. Als nun neuerdings die Eisenbahn über Bracciano nach Vlterbo eröffnet worden war. begann der Ort das Ziel römischer Sonntagsausflügler zu werden; der bisher stille See r v i y vevoüerie ncy nur ergnugungs.oarlen und es wurde sogar eine kleine BadeAnstalt darin errichtet. Das behagte aber dem Fürsten nicht; er ließ eines Nachts sämmtliche nach dem See führende Wege durch Gitterthore absperren und theilte dann der Gemeindeverwaltung mit. daß er die Schlüssel zu diesen Thoren zu ihrer Verfügung stelle, wenn sie ihm jährlich eine gewisse Summe zur Anerkennung seiner OberHoheit über den See zahle. Die Summe war nicht groß, denn es war dem Fürsten nur um die Anerkennung seines Rechtes zu thun.' Die Gemeinde aber wollte dieses Recht nicht anerlennen und rief das Gericht an. Der Vrätor gab dem Fürsten Unrecht und ordnete die Entfernung der Gitterthore an. eine Entscheidung, die eine rn Ita lien seltene muthige Unabhängigkeit des Richters offenbart. Seitdem grollt der Fürst den Vraccianesen; er legte seine Stadtrathswürde nieder und verbot den Besuch seines mittelalterlichen Schlosses, das zu den Hauptsehenswür digkeiten des. Ortes gehört. Deutsche Loeal-Nachrichten. ad)sett. Dresden. Nachdem sich bereits vor einigen Wochen der Rathsvollzieher Belger nach Berübung großer Unterschleife freiwillig dem Gericht gestellt hat, folgte ihm dieser Tage der Rathsvollzieher Pohl und wurde derselbe ebenso wie Belger in Haft genommen. Die unterschlagene Summe soll sich bei ersterem auf etwa 4000 Ms., bei Pohl aus 3000 Mk. belaufen. - Großenhain. Die hiesige Liedertafel feierte ihr 50jähriges Jubiläum. An demselben nahmen eine Anzahl Herren theil, die vor 50 Iahren die Liedertafel mit begründeten. 'Roßwein. Als si neulich Abends zwei Hutmachergehilfen von der Kühnelschen Filzwaarenfabrik auf dem Wege nach dem Bahnhofe befanden, fiel einer von ihnen am Stollen in den MUHlengraben und ertrank, ohne daß es seinem College gelungen wäre, ihn retten zu können. Schmiedeberg. In! Sadisdorf feierte Kantor emer. K. Schwenke nebst Gemahlin das Fest der goldenen Hochzeit. Beide Ehegatten befinden sich noch bei voller geistiger und körperlicher Frische. Bekleidet doch der Jubilar trotz seiner fast 78 Jahre noch das Amt eines Standesbeamten undSparkassendirektorS und ist derselbe auch sonst noch vielseitig thätig. Treuen. Nach einem unbedeusenden Wortwechsel mit ihrem Ehemanne verließ eine Frau Gr. aus Buch in Begleitung eines zweijährigen Knaben ihre Wohnung 'und wurde kurz darnach mit dem Kinde in einem Teiche ertränkt aufgefunden. ZroNlier,oati7UM Sessen. Darmstadt. Der Direktor des hiesigen Realgymnasiums, Christoph Kühl, wurde auf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt und erhielt den Titel Geheimer Schulrath. Sein Nachfolger wurde - Herr Professor Ludw. Münch. bisher am neuen Gymnasium. B i n g e n. Großes Aussehen' erregt die Verhaftung vier angesehener hiesiaer Bürger. Dieselben sind beschuldigt des MeineidS und Verschlcppung gepfändeter Weine. Alle vier wurden der ' Staatsanwaltschaft in Mainz vorgeführt und einstweilen dort jn Hast behalten. Erbach. Der Gastwirth Schüllermann . wurde von dem L2jährigen Schriftsetzer Adam Reinhardt von hier nach vorausgegangenem Streite durch einen Revolverschuß schwer verwundet. . M a i n z. An der Jngelheimer Aue wurde die Leiche des Unterprimaner Gruber aus Appenheim geländet. Die Eltern des Aermsten sind ohne Vermögen, der Sohn -sollte katholische Theologie studiren . und besuchte zu diesem Ende seit einigen Jahren das hiesige Gvmnassum. AuS Stiftunaen wurde
der größere Theil seines Unterhaltes bestritten, das Uebrig: verdiente er durch lZ:rtheilen von Nachhilfestunden. Die Fortschritte und der Fleiß des
Gr. waren aber nicht befriedigend und er solltr deshalb bis Ostern repetiren. Aus Kummer hierüber suchte er den Tod in den Wellen. Sauern. München. Als zweites Opfer der Venzin-Erplosion an der SteinHeilstraße ist der Installateur Josef Jrlbacher im chirurgischen Spitale seinen Brandwunden erlegen. Der wegen Ermordung des Pfarrers Wild gesuchte Taglöhner Johann Friedrich Ertle wurde am Bahnhofe Donauwörth verhaftet. Kaiserslautern. Der Stadtrath genehmigte einstimmig das Gesuch des Verschonerungsverelns. dem Fürsten Bismarck hier ein Denkmal zu errichten. L a n d a u i. Pf. Der Besitzer des Bahnhofhotels .Zum Kronprinz". Michael Bentz. ist mit einem 17 Iah- . 11 ... nmi .. . ' ren anen ncaocyen, der Schwester des Zahntechnikers Huhn, nach Amerika durchgebrannt. Der Ausreißer ist Val t. 4' f .! ? C. ' irr von uizi i leinen ninoern. Mackweiler. Eine hiesige Lebnrin ermordete ihr uneheliches Kind und steckte es in einen Koffer; völlig verwest wurde die Leiche gefunden. Die Lehrerin wurde verhaftet. N e u st a d t a. d. H. Unter Zurücklassung erheblicher Schulden ist der in der Hauptstraße wohnende Schweinemctzger Carl Mertz durchgebrannt. Nürnberg. Wenige Stunden nach dem Tode seiner Gattin ist der Commercienrath Fabrikbesitzer I. G. Kugler gestorben. Oberammergau. Englische Gönner des Passionsspieles haben unserer Kirche eine Orgel von der Firma Steinmayer in Oettingen zumGeschenk gemacht. Die Orgel kostet 14.000 M. und hat 30 Register und Schwellwerk. . R e h a u. Vor 16 Jahren wurde der Gemeindediener von Neuhausen bei Rehau ermordet, ohne daß man dem Thäter auf die Spur kam. Dieser Tage beichtete nun auf seinem Sterbelager der sogen. Ringmann von Grünhaid, welcher mit sogen. Floßringen handelte, daß er mit drei Complicen den Gemeindediener, der sie wegen Bet telns aus dem Orte brachte, aufgehängt habe. Infolge dessen sind zwei Männer in Asch verhaftet worden, den Vierten sucht man. Würz bürg. In Unterdürrbach gerieth der Metallarbeiter Endres mit seiner Geliebten, Therese Popp, in Streit und versuchte sie zu erdrosseln, was durch die Dazwischenkunft Dritter verhindert wurde. Die Popp liegt lebensgefährlkl) darnieder. Zweibrücken. In dem alten Kirchhof desDorfes Rieschweiler wurde die 8 Jahre alte Hermine Schefft von einem Grabstein, den mit ihr spielende Kinder umrissen, erschlagen. UUürttcrnliera Stuttgart. VierUntersuchungsgefangene sind aus dem KatharinenHospital entwichen. Einer derselben, der Conditor August Gründling, ist bereits wieder ergriffen. Heidenheim. In der Württembergischen Kattunmanufactur explcdirte ein im Packraum aufgestellter Gasmotor, wobei dem zufällig in der Nähe stehenden 19 Jahre alten Kaufmann Fürst von einer mit großer Gewalt in die Höhe geschlagenen Diele der Kopf zerschmettert wurde. Herrenberg. In Gllltstein wurde der 13 Jahre alte Wilhelm Schill auf der Bühne seines elterlichen Hauses erhängt aufgefunden. Da der Verdacht einer verbrecherischen Hand lunq vorlag, wurde eine gerichtliche Leichenöffnung vorgenommen. Ueber das Ergebniß ist bis jetzt nichts bekannt geworden. S a u l g a u. Wegen mißlicherVermögensverhältnisse machte der 62Jahre alte ledige Besitzer der Wolfenmühle dahier, I. Bosch, seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Tübingen. Der cand. jur. Schabe! aus Köuigsbronn ist hier in der chirurgischen Klinik seinen schrecklichen Brandwunden erlegen, nachdem ihm noch beide Hände abgenommen worden waren. Ulm.. In einem Gasthause in Ludwigshafen a. Rh. hat sich der 30 Jahre alte Kaufmann Alfred Wagner von hier erhängt. U p f l a m o r. Letzthin . feierte Schultheiß Schwendele hier in voller Rüstigkeit sein Löjähriges Dienstjubiläum als Gemeindevorstand. Das Fest verlief in schönster Weise, wie ein noch heute an der Wirthshausthür prangender Vers kundthut. Er heißt:. Das Fest vom Schultheiß Schwendele Verlief als wie am Bendele Vom Anfang bis zum Endele. Sven. Karlsruhe. In unserem Lande hat der-Tabakbau gegen , das Vorjahr zugenommen. Nach einer Zusammenstellung der Steuerbehörde haben in diesem Jahre 36,845 Landwirthe gegen 32,649 im Vorjahre Tabak angepflanzt. In der Alb bei Rippurr ertranken zwei Kinder im Alter von 5 und 6 Jahren; das Jüngere gehört dem Karl Kornmüller in Rippurr, das andere dem Vahnbauaufseher Jnns!. Au erbach. Hier ist das ganze Anwesen des Landwirths und Gemeinderaths Jakob Vogt abgebrannt. Der 6 Jahre alte Knabe des Beschädigten hatte im Schöpf ein .Feuerle" angezündet, um zu backen". 3000 Garben verbrannten. Handschuhsheim. Der 16 Jahre alte Ludwig Gllbert von hier bat sich im Rhein ertränkt, weil er aus seiner Handlungsstelle' in Heidelberg plötzlich entlassen wurde. . Lenzktrch. Neulich stürzte zwischen hier und Fischbach, unweit, des Schluchsees, der Postwagen sammt Pferden und Postillon eine 200 Meter hohe Halde, hinab. Der einzige Passagier rettete sich durch Abspringen. Der Wagen ist total zerschmettert, die Pferde sind schwer, verletzt, der Postillon weniger. , ' ' - L e u c x ajn f e.n. . Der Ka-
Dr. August Köttig'ö Ms,Zzx1sMZZ?s? Tropfen. Gegen Dyspepsie Uebelkett, Diese so gewöhnliSen Kranlbeiten haben Saueres Aufstotzeu, u.s.w. ihren Ursprung im Magen. Der Magenfast hat mcht die zur gesunden Verdaung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Schwäcke des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Biliöse Beschwerden bekunden ein Trägheit des Aus-scheidungS-OrganS der Leber und Unregelmäßigkeit in den Funktionen der verschiedenen zur Bearbeitunq der ausgesonderten Flussiakeit bestimmten Organe. Wenn ein Uederfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten biliöse Beschwerden auf, welche sich durch gelbliches Aussehen der Haut, u. s w anzeigen Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August König's Hamkuraer Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. - l Jakobs Heilt Rheumatismus, Neuralgie. NüSenschmerzeu, Verletzungen.
rousjelbesltzer Leßle von hier wurde von seinem Wagen überfahren und zerquetscht. Philippsburg. In der Wohnung seiner Eltern erschoß sich der 36 Jahre alte verheiratete Landwirth Ios. Heil, Vater von drei Kindern. S t e i na ch. Der Korbmacher Anton Hug , verübte einen Lustmord. Er vergewaltigte die von Bollenbach kommende 30 Jahre alte Dienstmagd Anna Wölfle und warf sie in die Kinzig, wo das Mädchen seinen Tod fand. Um den Verdacht von sich abzulenken, zeigte er bei der Gendarmerie an, sein Opfer habe sich ertränkt. Später räumte er seine Unthat ein. Vesterretrks. Wien. Bei der Feier des Geburtstages des Kaisers im Prater versagte plötzlich ein Böller. Die Bedienungsmannschaft eilte herbei, um die Ursache des Vcrsagens zu erforschen; plötzlich explodirtc das Geschoß und drei Männer stürzten schwer verletzt und mit Brandwunden bedeckt zusammen. Ihr Zustand ist ernst, jedoch nicht hoffnungslos. Dieser Tage hat sich der Getreideagent Moritz Weiß vom 9. Stockwerke in den Hofraum des. Gebäudes der Börse für landwirthschaftliche Produkte herabgestürzt und blieb mit mehrfachen inneren Verletzungen und gebrochenem Un-ter-und Oberschenkel sofort todt auf dem Platze liegen. Weiß war 64 Jahre alt. Seit zwanzig Jahren war Weiß rückenmartsleidend . und die Krankheit hat ihn wohl auch in den Tod getrieben. , Bregenz. Der VahnhofstationSvorstand in Lochau hat sich aus unbekannten Gründen vergiftet; derselbe lzinterläßt eine Frau und elf Kinder. SeitEröffnung derVorarlberger Bahn stand der unglückliche Mann der Station L. vor. Taufers. In Uttenheim wurden während eines Gewitters die Eheleute Josef und Eäcilia Eder durch einen Blitzschlag gleichzeitig getödtet. Es krachte plötzlich ein gewaltiger Donnerschlag durch das Hauö und streckte die Hausmagd zu Boden. Als sich diese wieder erholte, sah sie zu ihrem Schrecken, daß die Frau neben ihr todt auf dem Boden lag; sie wollte nun die Unglücksbotschaft dem Manne oben in der Kammer mittheilen. Allein auch dort hatte der Strahl dasselbe Unheil angerichtet, und starr vor Schrecken fand die Magd auch dort eine Leiche. St7N?ell. Bern. In Schwendi bei Thun fand letzthin die feierliche Grundsteinlegung der kantonalbernischen Heilstätte für Tuberkulose statt. Zunächst sind in der geschützten Höhe (1140Meter) ein Ost- und West-Pavillon mit einem Mittelbau geplant. . Im Bau 'teht jedoch erst der westliche Pavillon, der 40 bis 50 Patienten fassen wird, Dieser Tage stürzte' sich ein Student aus Bayern an der Zeughausgasse vom zweiten Stockwerk auf die Straße hinunter und fiel auf den Briefträger Hofer; dieser wurde erheblich verletzt und schleppte sich leichenblaß heim. Der Student lag bewußtlos in seinem Blute am Boden; sein Zustand ist lebensgefährlich. Er hatte schon einmal einen solchen Sprung vom Fenster auf die Straße gethan. Das Kloster Bellelay im Jura wird zu einer Anstalt für 260 unheilbare Irre umgebaut, wofür der Große Rath 383.000 Francs bewil liqte. Basel. Die Elsaß-Lothringi-sche Staatsbahn" saß neulich auf der Anklagebank wegen Thlerquälerei. Am 7. August transportirte die Elsässer Bahn eine Sendung Tauben von etwa 2000 Stück, welche in Antwerpen aufgegeben und für Italien bestimmt waren. 221 Tauben Ivurden in Basel todt aus den Käfigen, in welche sie ein gepfercht waren, gezogen. Daö Polizeigericht nahm an, daß hier ein Verschulden seitens der Gesellschaft vorliege, und verurtheilte sie zu einerGeldbüße von 60 Francs. G e n f. In der Abtheilung Landwirthschaft" der 1896er Landes-Aus-stellung soll ein schweizerisches Dorf errichtet werden. St. Gallen. Bei dem heftigen Gewittersturm ist ein mit Steinen beladenes Ledischiff in der Nähe von Schmerikon untergegangen.' Der cckiffmann ist ertrunken. . Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Bahn unbedingt das Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die povulärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiSconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket. Agenten oder an ; Jas. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS
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Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgmi5ek 3 Schläge, weniger Wasserdruck. 3-3 mehr Wasserdruck. ... 12 Schläge, 12 Uhr Mittag,. Die ersten 12 Signale erden vll ständig ausgeschlagen, bei den folgend werden die Hundert, Zehner- und Cos Ziffern getrennt gegeben. Brill's Tanzps Färberei. tadlirtlS7i.) K.rr.firr.lti.T n (r.lntnf mtXrl M. . Damenkieider gereinigt nd gefärbt ohne dtesei! den ,u zertrennen. SxikenvorbSnge u. Edentlle Lortieren aereiviot. dttxett LadlKK arm ntflt. Waaren werden Kdged.oil nd aogeliefert. 36 ft 38 Massachusetts Lvenue. Zweiggeschäft : N. Jllinoi S alt. Tlie Twentieth Century, eine auSgneichmte Wochenschrift, dele fortschrittlich gesinnten Lesern sehr ,u emp'eh len ist. In der Tendenz zwar sezialiftisch, werden doch andere fortschrittliche Thttri darin unparteiisch besprochen. ' Man bestelle direkt bei der IZudsZ üt PnMUhlna Cc. 19 CScr Usin, Uzz
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