Indiana Tribüne, Volume 17, Number 357, Indianapolis, Marion County, 13 September 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und SonntagS. T!e tZgttle Tribüne- kostet durch den Ircgei llXent per Voche, die cnntagS',,Xrt5finc" lentS per Woche. Beide zusammen 15 Cent! oder 5! Cent per Monat. Per Post zuzrsch'.Zt in Vor ubezhlung fv'ver JaHr. Office :No. 18 Süd Alabama Str Indianapolis. Ind., 13 Septkmber '94 schreckliche Anklagen D!e jüngsten Waldbrand-Katastro Dfan in SKrrnefoia, WlZconsin und M'lchigan haben wiederum, wie alle großen Tragödien des Lebens, viele glänzende Beispiele von Heroismus und ödelmuth geboten, welch: wohl geeignet wan. bei manchem Pessimisten'den Glauben an die Menschheit strotz alledem und alledem" auf' Neue zu bestärken. Um so schrecklicher ist eine neuer dings laut gewordene Beschuldigung, welche wie ein schauriger Mißton in diese erhebende Harmonie hineintlinat: die Anschuldigung nämlich, datz Holzdiebe, und zwar von der Sorte' ttx großen und meist nicht verfolgten, diese Brände vorsätzlich angelegt hatten. durch welche mindestens fünf- bis sechshundert Menschen getödtet, Hunderte Anderer verletzt, und Tausende ihrer Habe beraubt und obdachlos ge wsrden sind. So Vieles man auch sonst von jenen Holzdieben zu erwarten gewohnt ist. so verdiente eine derartige Behauptung denn doch nur auf sehr starke AnHaltspunkte hin, ernst genommen zu werden! Fast alle berüchtigten Einzelverbrechen der Neuzeit würden vor einer so teuflischen That zu Lappalien zusammenschrumpfen. In gewissem Sinne liegt freilich fast allen unseren Waldbränden Brandstiftunz zu Grunde. Wo Alles dürr wie Zunder ist, todtes Gestrüpp und Holzabfälle ringsumher in Menge vorkommen in Ermangelung eines wirkUchen Forstwesens da kann jeder unke, jedes Streichholz, jeder Eigar-r-nstummel die Veranlassung zu jDern ftirchtbarsten Niesenbrand werden, zu :'.-lchem ja alleMaterialien aufgehäuft s:-.d,.wie Brennholz in einem Ofen! V.Ocr zwischen einer solchen fahrlässir,e:i Brandstiftung, so entsehlichen und veroämmenswerthen Eharakters sie eudj sein mag, und einer Brandlegung obigenSinne ist denn doch eine sehr IHM 5ttust. einen sogenannten ' Umstandsbelosli" kann man freilich für diese fürchterliche Anklage immerhin herbei-?-:ixin. Daß namentlich in Minneder Holzdiebstahl im Großen zu ei;-ec regelrechten Industrie geworden ist. pfeifen ja schon seit Jahren die Cw.gen von den Dächern. Alle Ver- !?'..; zu seiner Unterdrückung sind im etlichen erfolglos geblieben; doch i;i d dem Staat Minnesota neuerdings celuligen, BeweiZmaterial genug zus2:::?enzubringen, um ein ernstliches (5injchreiten gegen d:e frechen Holz-di-öahls-Jndustriellen zu ermöglichcn. Daher würd: behauptet. Letztere h'dtitn die Brände planmäßig gelegt. um die Belege für ihre Diebstähle oder '.iziundereien zu vernichten, und obVjohl gerade s.e die Folgen am besten trlil.l mußten. Iildeß liegt bis jetzt nichts vor. was xut Annahme eines so scheußlichen 'iesc-.verbrechens nöthigte, und man fani diesen die Brust zuschnürenden Gcda.iken wohl getrost zurückweisen, i'l-r.i daß man darum die Hände in Schooß zu legen und auf irgend to:C':t möglichen weiteren Untersuchung sen zu verzichten braucht. (5s ist aber bezeichnend genug, daß d;: Umstand: überhaupt das Aufkom men eines so gräßlichen Verdachtes er möglichten! Für alle behelligten taat.'n, und'welterhln für unser gan ze- Land.liegt darin ein schwerer Vorwuif. Die Sorge für das Gemein wohl muß sich auch in die tiefsten Zairer hinein erstrecken, in denen noch zum großen Theil Fau st rechtsu,tande herrschen. Und im liebn c,cn ist es bei uns hohe Zeit, daß nn wirkliche Forstwirthschaft, von der man schon so lange spricht, endlich in umfaendem Maße zur Thatsache wird! Nicht oft genug kann dies be tont werden. ttri.-gökieer- und Vildungökosten Zusammenstellungen der Ausgaben, welche sich die verschiedenen Culturlan der für Militärzwecke leisten, sind schon lyz:c veröffentlicht worden. Die be kannte pädagogische Zeitschrift Jour na! of Education" unternimmt nun die dankenswerthe Aufgabe, eine statistische Aufstellung jener kosten in jedesmal!ger Verbindung mit den Auslagen des betreffenden Landes für Unterrichtsoder Volksbildungszwecke zu liefern. Die zwei großen Republiken unserer Z:it, die Ver. Staaten und Frankreich nämlich, stehen tn dieser Beziehung in schroffem, wenn auch nicht gerade merk würdiaern Gegensatz zu einander. Er stere geben für militärische Zwecke pro Person und Jahr 30 Cents aus, dage qen für Erziehungszwecke $1.35, Frankreich hingegen (das überhaup unter den angeführten Ländern obenan steht, während unser Land den anoeren Endpol bildet) wendet pro ftopf und Jahr für Militärzwecke $4 aus, für Er ziehungözwecke nur 70 Cents. DaS krasseste Mißverhältniß tn die ser Beziehung hat Nußland aufzuwci sen, nämlich für Militärzwecke pro ctopf und Jahr $2.04, für Erziehungs zwecke nur 3 Cents Ausgaben. Genau ebenso hoch, wie die Auslagen Nuklands für Militärzwecke, werden diejenigen Preußens angegeben; doch belaufen sich hier die Ro sten für Volks bilouna immerhin auf 50 Cents Oesterreich gibt $1.36 für ersteren Zweck und 32 Cents für leuteren aus

England wendet an den M'liiärismus pro Kopf und Jahr' Verhältniß? mäßig sehr viel, nämlich $3.72. und an die Volksbildung' 62 Cents. Es nimmt in jener Liste die zweite Stelle unmittelbar nach Frankreich ein. In

Holland beträgt das Verhältniß $3.58 und 64 Cents. Das arme Italien, (welches unter den Hauptländern . die größte Anzahl Ana vbabe en" Mm) wer t iminertzin ein günstigeres Verhältniß auf, als man erwarten sollte: $1.52 pro Kopf und Jahr für das Militär unv rfb Cents für Volksbildung. Dänemark kann ficn rühmen, neben $1.70 für Militärzwecke immerhin 94 Cents für das Unternchtswesen auszu geben und noch vortheilhafter, steht die kleine Schweiz da: 82 Cents für den Militarismus und 84 Cents für die Volksbildung. Natürlich aibt diese Statistik analoamerikanischen Blättern wieder Veranlassung zum Dickethun: es kommt aber nicht blos auf das Geld an, sondern auch aus seine Anwendung, Tsr Anarchismus in Berlin. ' Als kurzlich die sensationellen Nachrichten über Massenvejhaftungen von Anarchisten, die Auffindung von Bomben und Sprengstoffen, die Entdeckung von geheimen Verbindungen und geplanten Attentaten in die Welt gesetzt wurden Nachrichten, die .m fast allen Zeitungen. Aufnahme und namentlich im Auslande gläubiges Ge hör fanden, konnten wird, schreibt das B. T.", sofort die wahren Thatsachen feststellen und den 1 ungeheuerlichen Uebertreibungen, die sich an den wirklichen Vorgang knüpften, entgegentreten. Heute sind wir nun in derLage.auf Grund authentischerJnformationen ein getreues Bild von dem gegenwärtigen Stande der anarchistischen Bewegung in Berlin zu aeben. Sensattonsluster ne Gemüther werden in unserer Schilderung allerdings das nicht finden, was sie vielleicht erivarteten.denn glücklicherweise bietet der Anarchismus .in Berlin noch nicht jene Schauerromantik dar, die uns in den Berichten, von denen wir sprachen, entgegengetreten ist. Die Vorgänge, die zu den alarmirenden Nachrichten über den Berliner Anarchismus Anlaß gaben, sind noch ln frischer Erinnerung. D:e Metall arbeite? Schäwe und Träger griffen eines Abends einen Beamten der politischen Polizei, von dem sie sich beobachtet sahen, thätlich an. Aus welchen Motiven sie dies tha ten, ist nicht festgestellt. Schawe feu ute, um sich seiner Verhaftung zu ent ziehen, mehrere Revolverschllsse auf die ihn verfolgenden Polizeibeamten ab: er wurde festgenommen und. in der Nacht erfolgte die Verhaftung seines Genomen Trager. D:e Festnahme der beiden Personen geschah lediglich wegen des von ihnen verübten gewalttha tigen Angriffs auf die Pölizeibeamten. nicht wegen ihrer Zugehörigkeit zu der anarchistischen Bewegung. Natürlich benutzte aber die Polizei diesen Anlaß, in den Wohnungen aller ihr bekannten Anarchisten Haussuchungen -abzuhal ten. Ueber das Eraebnik dieser Qauslu chungen sind nun die wunderlichsten Dinge gefabelt worden. Es hieß, man yatte Bomben und Sprengstosse auf gefunden und wäre so gut wie festge stellt, daß zu einem bestimmten 3eit punkte man haltt den Varadetaa im Auge eine Demonstration", ein Attentat geplant gewesen sei. Die yatsachen stimmten mit diesen dusteren Annahmen auch nicht im Minde sten Uberein. In Wirklichkeit führten die zahlreich vorgenommenen Qaussu chungen zu dem Ergebniß, daß man anarchistische Greuelthaten, wie sie im Auslande verübt worden sind, in Berlin nach dem gegenwärtigen Stand ver Vlnge nicht zu befürchten habe. Die Bomben, von denen, man so viel Aufhebens machte, entpuppten sich als gewöhnliche Granatenhülsen, die keine Ladung enthielten und durchaus ungefährlich waren. Wenn von einem hiesigen Blatte immer noch an der Aus fassung festgehalten wird, dak wenia stens eine dieser Granaten mit einer Füllung versehen gewesen-sei, so kön nen wir auf das Bestimmteste ver sichern, daß es sich im Irrthum befin der. In Wirklichkeit waren die Gra naten des Anarchisten Schäwe von ss ungefährlicher Art, daß sie selbst seitens der Anklagebehörde nicht einmal als Belastungsmaterial gegen ihn vorgeführt werden. Die eine war oben abgesägt, so daß die Versicherung Schäwes, er habe sie alSCigarrenabschneide? zurichten wollen, nicht un glaubwürdig erscheint, und auf der anderen befand sich ein Zünder, der nur zu einem Geschoß schweren Kalibers zu verwenden gewesen wäre. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft le gen. wie gesagt, diesen Granaten, die früher bei Schäwe als Zimmerschmuck gevient haben, nlch! den mindesten Werth bei. DieseS Ergebniß der bei den hiesigen Anarchisten abaebaltenen Haussuchungen fällt also ganz in sich zusammen. Dafür hatte man aber ein anderes Ergebniß, und zwar ein hocherfreuliches. , In 'den Eingangs nwähnten eniatwnsvenchten war gesagt wor den, daß die Polizei eine enae Ver bindung zwischen den, Berliner und den ausländischen, Anarchisten festae stellt habe. Ganz daS Gegentheil war der Fall. Wahrend nämlich früher und wir haben darauf hingewiesen, daß der Polizei eine solche Verbinduna nicht unbekannt geblieben sein konnte thatsächlich em Meinungsaustausch unv ein enger Verkehr zwischen Berliner nd auslandischen Anarchisten Nattgesunden hatte, t er jetzt voll ständig geschwunden. Es ist volizei licherseits überhaupt die Beobachtung gemacyl woroen. vaß stch die hiesigen vtnarchlsten mit denen des Auslandes namentlich der romanischen Völker. fchasten, schwer zu verstandigen verulözen. In Folge dessen Mlt sich der

Deutsche "zytu zierNllch isolsri'uno be Zitzt -nicht jene Aktionsfähigkeit, die er im Auslande gezeigt hat. , . Unsere Mittheilung, daß;die .Berliner Anarchisten", die sich selbst gern Expropriateure" nennen,sich aus jener

Menschenklasse rekuhren, die eme gewisse Neigung für Einbruchsdiebstähle an den Tag legen und :m Zuchthaus hr Leben zu beschließen pflegen, ,st uns von einer Seite, die darüber ein zutreffendes Urtheil haben muß, als richtig bestätigt worden. Bei Schäwe, der den ganzen Berliner AnarchistenAlarm hervorgerufen hat, ist ein ganzes Arsenal von Einbrecher-Werkzeu-gen vorgesunden worden, und man zweifelt nicht daran, daß er davon den geeigneten Gebrauch gemacht hat. Es gehören überhaupt fast alle Berliner Anarchisten zu der Kategorie jener Menschen, die nicht die Bombe, sondern das Stemmeisen ihren Wappen em verleiben könnten. Leute, die ein gewisse Ansehen besäßen und die anarchistische Richtung nach außenhin zu reprasentiren vermochten, besitzt Berlin gar nicht. Alle diejenige Leute, die sich zur anarchistischen Richtung bekennen und innerhalb der Partei' eine Bezeichnung, die von den Anarchisten arg verpönt ist eine Rolle spielen, sind entweder Personen, die sich an der Socialdemokratie übersättigt haben und nach einer neuen Emotion suchen, oder solche, die für ihr lichtscheues Treiben einen Deckmantel haben wollen. Wir haben unserem Berichte noch hinzuzufügen, daß Masscnverhaftunen von Anarchisten, wie sie gemeldet worden sind, überhaupt nicht stattgefunden haben. Nur Schäwe und Träger sind verhaftet worden, und zwar, wie bemerkt, weil sie sich thatlich gegen Polizeibeamte vergangen haben. Sost wurden noch zahlreiche . Personen sistlrt, aber sofort wieder entlassen, da sich nichts gegen sie vorbringen ließ. Uebrlgens sind auch bei den abgehaltenen Haussuchungen weit weniger Druckschriften anarchistischer Herkunft vorgefunden worden, als dieS bei früheren Gelegenheiten der Fall war. So ungefährlich nun auch der gegenwärtige Zustand der anarchistischen Bewegung in Berlin erscheint, ist naturllch bei aller Wachsamkeit der poutischen und der Criminalpolizei keine Gewähr dafür geboten, daß sich nicht plötzlich ein Ereigniß einstellt, daS uns in fürchterlicher Weise überrascht. Die Polizei befindet sich den Anarchisten gegenüber in einer unglücklichen Position. Vorbeugend kann , sie nicht wirken, da sich mit jedem Tage die Verhältnisse ändern können. 'Der Anarchist, der heute noch Theoretiker war, und von dessen Existenz die Polizei vielleicht gar keine Ahnung hatte, kann morgen ein Mann der That" werden und die Welt mit Grauen und Schrecken erfüllen. Soweit sich das Feld überblicken läßt, ist Berlin von diesen Leuten frei, aber ob sie nicht doch eines Tages auftreten werden, eine Versicherung nach dieser Richtung kann Niemand übernehmen. (Sine neu, Verschwörung? Ein nicht unberechtigtes Aufsehen hat die sozusagen im letzten Augenblick erfolgte amtliche, Absage der großen Herbstmanöver des russischen Heeres bei Smolensk hervorgerufen. An diesen Manövern, welche binnen wenigen Tagen beginnen und in Gegenwart des Zaren stattfinden sollten, hätten 150.000 Mann unter den Befehlen der Generäle Garnetzki und Kostonda theilnehmen sollen. Man hat in Rußland noch niemals eine so. große Truppenmacht zu einer Friedensübung versammelt, und eö lag im Plane des russischen Generalstabes, bei dieser Gelegenheit auch die kriegsmäßige Leistungsfähigkeit der Eisenbahnen für den Mobilisirungöfall einer praktischen Probe zu unterziehen. Wenn so interessante und für die russische Truppenführung so lehrreiche Versuche im letzten Augenblick abgesagt wurden, so müssen hierfür ganz besondere Gründe maßgebend gewesen sein. Von halbamtlicher Petersburger Seite wird nun der Versuch gemacht, diese plötzliche und überraschende Absage duich den nicht befriedigenden Gesundheitszustand des Kaisers Alexander zu erklären, der ihn zwinge, den Vsanövern bei Smolensk fernzubleiben und auf dem Schlosse zu Spala in Polen Erholung au suchen. Der Zar soll angeblich seit einiger Zeit physisches Unbehagen empfinden und sich durch sehr anstrengende Hingabe an die Regierung! - Angelegenheiten überarbeitet haben, so daß -die Aerzte ihm dringend angerathen hätten, sich eine Ruhepause zu gönnen. Nach einer anderen, ebenfalls halbamtlichen Melduna soll die in Galizien und in einigen Theilen Rußlands herrschende Cholera der Grund für die Absage der Smolensker Manöver sem. Alle diese Mittheilungen müssen indeß einiges Mißtrauen hervorrufen. Abgesehen davon, daß bis jetzt nichts von einer Krankheit des Zaren, verlautete, wäre eine solche wohl kaum ein genügender Grund dafür, ein so groß angelegtes Manöver, wie daZieniae bei Smolensk sein sollte, zu dem schon seit Monaten umfassende Vorbereitungen getroffen worden waren, und zahlreiche Einladüngen an fremde Gäste ergangen sind, :n der ' letzten Minute abzusagen. Schließlich hätten sich diese FriedensÜbungen in dem Falle, daß der Kaiser verhindert gewesen, wäre, lhnen beizuwohnen, auch vor seinem Bruder, dem Großfürsten Wladimir, Und vor d:m Zarewitsch abspielen können. Wenn endlich der Zar zu leidend ist, um die Reise nach Smolensk zu machen, so wird er sich wohl auch nicht nach Spala begeben können, das noch entfernter vo n Petersburg ' liegt, als Smolensk und Moskau. Auch das Auftreten der Cholera in Rußland kann für die Absage nicht gut ausschlaggebend gewesen ietn, Da gerade 5 Gouvernements von Moskau und SmolenSk bisher von der Seuche verschont geblieben

7rnd. k?Z mllsse'n sonach andere ilrsa

cherr zu dem Entschlüsse, die Smolensker Manöver abzusagen, g.'führt haben. Bereits vkr einiger Z?it, im Mai dieses Jahres, ist ein: Berschwöruni gegen das Leben des Zaren entdeckt worden, die anläßlich der gerbstmanooer zur vUlssliyrung gelangen scllie. Die Beschwörer hatten das Schloß Ostaschkoioo bei SmolenSk, wo sich das der Nordarn.'ez zugetheilte Hauptquartier des Zaren befinv.'n sollte, bereits unterminirt, und sie wollten überdies eine Stelle der Orlowo - Witebsker Bahn, welche der Hofzug zu passiren hatte, in die Luft sprengen. Alle Vorbereitungen zur Ausführung dieses Verbrechens toaren bereits getroffen. Dasselbe wurde jedoch rechtzeitig entdeckt und die meisten Theilnehmer an der Verschwörung, darunter der Betriebsdirector Kozlow, ein Verwandter PobedonosZews, und mehrere Beamte und Telegraphisten, im Ganzen 25, der genannten Bahn,, ferner Studenten des Petersburger Technologischen Instituts u. f. w. verhaftet. Möglicherweise hat man jetzt abermals eine ähnliche, gegen das Leben des Kaisers Alexander gerichtete Verschwörung entdeckt. Bisher ist hierüber allerdings noch nichts in die Oeffentlichkeit gedrungen, und es wsrd wohl geraume Zeit vergehen, bis man die Wahrheit über die eigentlichen Motive der Manöver - Absage erfährt. ,Auf alle Fälle ist es aber ein ganz eigenthümliches Zusammentressen, vafe gleichzeitig mit dieser Absage der Chef, der MoskauerGeheimpolizei, Effenbach, in dessen Amtsbereich auch das Smolensker Gouvernement fallt, avgejent worden ist. Sollte dieser Beamte seine Pflicht nicht erfüllt haben, und ist etwa die Petersburger Polizei abermals einer Verschwörung aus die 5-pur aekom'"en. von deren Vorhandensein Herr Effenbach keine Ahnung hatte? Deutsche Loeak-Nachrichten. Provinz Srandenbnrg. Berlin. Einen interessantenUmZiua bewerkstelligt gegenwärtig die Reichsbank. Die Geschäftsstelle für Werthpapiere wird in die neuen Aaume des mächtigen Erweiterungsbaues verlegt. Dabei gilt es, die Bagatelle von beiläufig drei Milliarden Mark liebevoll und sicher in die neuen Verließe zu geleiten. Dieser Umzug der 3000 Millionen dauert 14 Tage. Der zum Besuch seiner Schwiegermutter mit Frau und. Kind hierhergekommene 38 Safire alte Ans Meßner aus München erschoß sich in der Wohnung seiner Schwiegermutter. Motiv unoerannl. Dieser Tage versuchte der in der Demminerstraße Nr. 65 wohnhafte, dem Trunke stark ergebene, 36johrige Tapezierer Zimmermann im Rausche seine Frau zu erschießen. In dem Augenblicke jedoch, als der Mann den Revolver erhob, hing sich der 13jährige Sohn an die Mutter, um dieselbe zu schützen, so daß nicht die Mutter, sondern der Knabe in die Stirn getroffen wurde. Der Vater ist in Hast genommen. Die Verwundung des Knaben ist eine schwere, jedoch ist sein Zustand nicht hoffnungslos. B L tz o w. Als der Königl. Forstaufseher Neumann von einemPatrouillenaana nach Sause zurückkehren wollte, versuchte er. da der Fußweg durch eine Biehkoppel führt, über das Gitter zu steigen. Hierbei entlud sich sein Gewehr und der Schuß zerschmetterte ihm die linke Wade vollständig. Cottbus. Auf der Station Brand der Berlin - Görlitzer - Bahn wurde der Streckenwärter Schulz von einem Zuge überfahren und getödtet. Zlrsvitts yornnur. P lache. Bei dem Brand zweier Ställe des Rittergutes Heydebreck sind 550 Mutterschafe in den Flammen umgekommen und 5000 Zentner Wiesen und Kleeheu vernichtet worden. V rovint ofen. Jnowrazlaw. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den Ortsschulzen Pawlowski und den Büdner Jozwidk, beide aus Wiggoda, zu drei bezw. zwei Jahren Gefängniß. Beide hatten aus Uebermuth die Kleider eines im Gasthaus zu Wiggova tanzenden Arbeiters mit Petroleum begossen und dann angezündet, sodaß der Arbeiter schwere Brandwunden davontrug. Tremessen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sollte hier die Leiche eines jungen Mannes ausgegraben werden, die vor einigen Tagen beerdigt worden war. Es lag der Verdacht vor, daß der Tod infolge einer Mißhandlung eingetreten sei. Man war nicht wenig überrascht, als man den Sarg leer fand. Anscheinend hat der Thäter die Leiche beseitigt, um die Spuren der That zu verwischen. Vrovin VstprensZen. Königsberg. In einemFeuerWerkslaboratorium in Borderhufen sind durch eine Explosion die Frau des BesitzerS und zwei Kinder getödtet. derVesitzer lebensgefährlich, sowie sechs andere Personen mehr oder minder erheblich verletzt worden. Elbing. Die Verlängerung der Fernsprechlinie von Berlin über Königsberg. Jnsterburg und Tissit bis Memel ist nunmehr gesichert. Fried land. Durch Dorskinder ist das-in der Nähe von Lisettenfeld gelegene Hochmoor muthwillig in Brand gesteckt worden. Vom Wind begünstigt, hat das Feuer ungemein schnell um sich gegriffen, so daß jetzt schon ein Raum von etwa 1000 Morgen verheert ist. Das Feuer kann unter Umständen noch Wochen' anhalten. . prsvin, Mestprensten. - Thorn. Der. Sachwalter Louis Paarmann aus Strasburg in der Uckermark, der wegen . erheblicher Unterschlagungen steckbrieflich verfolgt war. wurde hier verhaftet. Vr-Vin, Sachsen. Berga. Passanten fanden jüngst am Kyffhäuser auf dem Wege nach Tilkeda im Gebüsch die Leichen einer Dame und eines Herrn vor, welch' letzterer wol 30 Jahre zählen, mochte.

Änfchetnend hat oer ei'egant gekleidete Mann die etwa 30jährige Dame und dann sich erschossen. Ueber 'die Persönlichkeit der Todten war nichts Näheres zu ermitteln. Eisleben. Das dem Nittme'i-

ster Georg Nette gehörige Gut Beesenstedt ist fast vulstandlg niedergebrannt. T o r g a u. Ein Vatermord ist an dem bisher vermißten Hausbesitzer Friedrich Pöhrisch aus der benachbarten Ortschaft Mehderitzsch begangen, der kürzlich bei Prettin als Leiche aus der Elbe gezogen wurde. Der 21 Jahre alte Sohn deö Pöhrisch ist geständig. $rauinf Qarntover. D u d e r st a d t. Der Hofbesitzer Bornemann in Gillersheim ist dieser Tage in seinem Viehstall von einem Stier, der sich losgekoppelt hatte, mit den Hörnern dermaßen gegen den Kopf gestoßen worden, daß er sofort eine Leiche gewesen ist. Lüneburg. Der frühere Mitinhaber der bekannten Weinhandluna Johann Frederich, jetzige Partikulier und Rittmeister der Landwehr-Kaval-lerie, Ernst Frederich, der auch das Ehrenamt eines Bürgervorstehers bekleidete, ist in den besten Jahren gestorben. Sein Tod wurde dadurch veranlaßt, daß der Gehilfe einer hiesigen Apotheke bei der Anfertigung eines dem Verstordenen verschriebenen Rezepts stattChloralhydrat, das.derArzt verordnet hatte. Morphium nahm. Z?rovink Kchlesten. B r e s l a u. Wegen des - KraWalls in Bielschowitz in Oberschlesien sind bis jetzt 24 Personen verhaftet worden, deren Aburtheilung im September in einer außergewöhnlichen Schwurgerichtsperiode erfolgen soll. Forst i. L. In Friebel schlug Nachts der Blitz in das Waarenhaus des Kaufmann Schönian. Das in eiiiem Schuppen befindliche Pulver explodirte und sprengte das Gebäude in die Luft. Mehrere benachbarte Häuser wurden beschädigt. Altona. Hier erdolchte der Fruchthändler Johann Blanck seine frühere Geliebte Marie Brühn. Die Waffe, durchschnitt die Lunge. Motiv der That ist Eifersucht. Der Mörder ist entkommen. Kirchenräuber drangen in die Kirche zu Quickborn, erbrachen den Opferstock und zündeten sodann das Baugerüst der Kirche an, um die Spuren des Einbruches zu verde-. cken. Die Flammen wurden noch rechtzeitig erstickt. Bre stedt. In Goldebeck ereignete sich der seltene Fall, daß ein Altersrentenempfänger eine Rentenemifängcrin heirathete. Der junge Ehemann. 1824 geboren, bezieht 135 Mk., die junge Frau. 1823 'geboren. 127 Mk. 20'Pf. Rente. Flensburg. Die FlensVurger Schiffsbau-Aktien-Gesellschaft vertheilt für das abgelaufene Geschäftsjahr bei guten Abschreibungen eine' Dividende von 9 Prozent. ZZl,elnprovlnk. 0 Düsseldorf. Letzthin wurde d:r lange vergessene Eingang zum Todtenkeller unter der St. Lambertuskirche aufgefunden. In demselben sind 96 Leichen von 1791. bis 1803 beigesetzt worden. Einen merkwürdigen Ausgang nahm in der Sitzung der hiesigen Strafkammer eine Verhandlung gegen einen rückfälligen Verbrecher, welcher -des Diebstahls angeklagt war. Da die Beweisaufnahme die Schuld des Angeklagten im Zweifel ließ, beantragte der Staatsanwalt die Freisprechung. Die hierauf erfolgende übliche Früge des Vorsitzenden an den Angeklagten, ob er noch etwas zu bemerken habe, beantwortete der Letztere dahin, daß er um eine milde Strafe bitte. Der Staatsanwalt, der diese Worte als Geständniß der Schuld auffaßte, beantragte nunmehr eine Gefängnißstrafe von einem Jahre; die Strafkammer erkannte auf neun Monate. Trier. Die in Saarlouis liegende Artillerie-Abtheilung wird nach Trier in Garnison verlegt. Vrovinz Zvestkalen. A l t e n a. Schauderhafte Geschichten werden aus Lippstadt.dcm sonst so ruhigen und freundlichen Städtchen gemeldet: Innerhalb acht Tage sind dort nicht weniger als fünf Brände zu verzeichnen. An den Bürgermeister und andere Personen sind Drohbriefe geschrieben wordei?. laut welchen man mit Brennen und Sengen nicht aufhören werde, bis die halbe Stadt inAsche läge. Drei Brände haben ein großes Schadenfeuer verursacht, so beimRathHerrn Siegfried. ' Ferner sind auf den Canal-Dämmen 100 Obstbäume abgehauen, neun Pferden auf der Weide die Schwänze abgeschnitten, einem Fabrikanten dieTriebriemen an zwei Maschinen durchschnitten, große .Spiegelscheiben eingeschlagen und noch manche andere Schandthat verübt worden. Sechs Geheimpolizisten sind in Lippstadt anwesend, haben aber noch nichts entdeckt. Dortmund. Hier ereignete sich ein entsetzlicher Unglückssall. Der Kaufmann Hüllen schoß dem eigenen Sohne, seinem einzigen acht Jahre alten Kinde, eine Kugel in den Kopf. Als Hüllen einem Bekannten den Mechanismus eines Gewehres ' erklären wollte, ging der Schuß los, und die Kugel drang dem Kleinen in den Kopf. M ü n st e r. Der Kassirer des hiesigen Gewerbevereins der Tischler, der Schreinergeselle Post, ist mit 1400 M. flüchtig. Vrovtn, Lessen-Naslau. Frankfurt a. M. In der Wohnung des Musiklehrers Günster dahier erschoß sich dessen Geliebte Therese Blaschke, weif Günster, der acht Jahre ein Verhältniß mit ihr unterhalten hatte, sich weigerte, sie zu ehelichen, nachdem er mit einem anderen Mädchen sich eingelassen hatte. Ein Reisender aus Frankreich, der in einem hiesigen' Hotel Quartier genommen hatte, verlor 'eine große Summe Geldes, man sagt 30,000 Francs. Als der redliche Finder, der Gehilfe eines Chirurgen das Geld dem Verlie rer wiederbrachte, .schwang dieser sich

Schnell und öauernd find

von t. Iakob8 ' Verrenkungen. Herr Charts Eberhard, MarktStraße, Lancaster, Pa., schreibt: Ich litt in Folge eines verrenktenFußeö die heftigsten Schmerzen. St.JakobS Oel linderte die Schmerzen nacd der ersten Anroendung und heilte mich in kurzer Zeit rcllständig. Verletzungen. Ich verletzte mir ben Rücken, schreibt Herr Charles I. HeSley, Syracuse, N. F., und war nicht im Stande zu liegen, mußte secbö Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakobs Ocl heilte mich dauernd. ! zu einem kühlen Vamr ün'j ganzen drei Reichsmark Belohnung auf, auf die der Finder jedoch mit ebenso kühlem Merci" verzichtete. Rodel heim. Vor einigen Tagen verschwand hier der wegen seines Fleißes und seiner Treue sehr beliebte Lehrling Jean Bürge!. Seine Leiche wurde nun bei Höchst im Main geländet. Der Todte war furchtbar verletzt und ist an dem jungen Menschen zweifellos ein nicht zu beschreibendes Verbrechen ausgeführt worden. R ü d e s h e i m. Die Thurmuhr der katholischen Kirche, welche seit dem Jahre 1785 in Gebrauch war und in letzter Zeit bedenklich an Allersschwäche litt, wurde durch eine neue Uhr ersetzt. S ch i e r st e i n. Ertunken ist im hiesigen Hafen der städtische Aufseher K. Schwarz aus Wiesbaden. W e i l b u r g. Der Schmied WilHelm Rathschlag von Löhnberg, weleher die Luise Schmidt von da wegen verschmähter Liebe erstochen, hat sich freiwillig dem königlichen Landgericht in Limburg gestellt und wurde in Hast genommen. vtl Städte. Hamburg. Das hiesige Landgericht verurtheilte den aus ältestem Adel stammenden schwedischen FreiHerrn Knut Ackerhielm, sowie einen jungen Kunstmaler wegen Erpressungen zu 18 Monaten Gefängniß. Der flüchtige Rechtsanwalt Dr. William Goldschmidt wird nunmehr wegen Beihilfe zum Betrug steckbrieflich verfolgt. Aus dem Jsebeck Kanal wurden die zusammengebundenen Leichen eines anscheinend den besseren Ständen . angehörigen Liebespaares herausgezogen. Die beiden Unglück lichen sind noch nicht recognoscirt. Lübeck. In einem hiesigen Gast. Hof hat sich der Juwelier Ley ausHambürg erschossen. In seiner Tasche fand sich ein bezahlter Wechsel über 1200 Mark. Der Grund zum Selbstmord ist unbekannt. Kranstzn?lg. Braunschweig. Als Theilnehmer der Diebesbande, welche in den letztenJahren hier zahlreiche Diebstähle an Bahngütern verübte, wurden acht auf dem Güterbahnhofe der Staatsbahn beschäftigte? Rangirer verhaftet. Bei den in den Wohnungen der Verhafteten vorgenommen Haussuchungen wurde eine Menge Waaren aller Art gefunden. Vtdenburg. Nordenhamm. Ein hier beim Maurermeister W. beschäftigter junger Mann, der 24jährige Maurergeselle Heinrich Witte, hat dieser Tage seinem Leben durch Erschießen ein Ende gemacht. Derselbe zeigte seit einiger Zeit Spuren von Geistesgestörtheit und nimmt man an,daß'er die unselige That in einem solchen Anfalle begangen hat. OkNrtnge. C a m b u r g. Neulich Morgens war im Gasthof zumErbprinzen Feuer ausgebrochen, durch das die Häuser des Kaufmanns Frische, des Bäckermeisters Saalborn und des SchmiedeMeisters Hartmann eingeäschert worden sind. Das Feuer, scheint angelegt worden zu sein. Schon vor etwa einem Jahr soll man in den Stallungen des Erbprinzen" einer versuchten Brandstiftung auf die Spur gekommen sein. E i s e n a ch. Hinter dem aus Eisenach verdufteten Fruchthändler Herm. Rehbock, ist ein Steckbrief erlassen worden, weil er 'das ihm von seiner Mutter anvertraute Vermögen im Betrag von 60.000 Mark unterschlagen und zu seinem Nutzen verwendet hat. In Bern stürzte sich ein auö Westfalen gebürtiger Student der Medicin, Namens Fath, aus dem Fenster und fiel auf den Briefträger Hofer. Fath wurde so schwer verletzt, daß er bald darauf starb, während Hofe? mit dem Leben davonkommen wird. In Karlsruhe hat sich der 60 Jahre alte Privatier Dominick Elsässer erschossen. Derselbe war Jah;e lang Restaurateur und in guten Vermögensverhältnissen. In den letzten Jahren brachten denselben verfehlte Spekulationen in Noth und 'Elend, dem er jetzt durch Selbstmord ein Ende gemacht bat. -. .... Bedenken Ske, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen des Publikums besiht, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen Wird.' Bedenken Sie ferner daß die WiSconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordvesten, daß der Speisewagen seiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als,' Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachften Tickeb Agenten oder an r Jak. C. Pond, Sen. Paff. Agent, Milwaukee WiS

die Kuren

ci Säi Quetschungen. Ich hatte mir den Daumen stark gequetscht, schreibt Herr P. O.Boyleö. Oberlin. Kan., und nichts brachte Linderung der Schmerzen, bis ich St. Jakobs Oel anwandte, roelcheö in kur zer Zeit rellständige Heilung öraöte. Neuralgie. Herr Julius Sbarnak, 97 Vurlinö Str., Chicago, Jlls.. schreibt: Meine Frau und mein Schwiegervater litten seit Jahren an neuralgischen Schmerzen, wurden jedoch durch die Anwen dung von St. Jakobs Oel Vollständig theilt. Marktbericht. Wholesale.Preife. GroeerieS. Zucker: Harter $5.91. Guter gelber 54.52. Ketvöbnl. aelb 3.97. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java z. 7oc lm) Psd vaaeni Capital 22c Pilot 21c Dakota 2l.& Vrazil 21c Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14c Corinthen be Pflaumen 7c Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. epfel per Faß $3.00 Citronen per Kiste $4ft0 Orangen per Kiste $5.00 Kraut per Faß 75c Zwiebeln per Faß $2.00 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $1.50 ' Kartoffeln per Faß $1.75 Süß,Kartosseln per Faß $3.25 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter ertra $260 Gewöhnliches $1.75 - . Noggenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geslügel. Butter, ftische Country 14c. Eier, frisch, per Du?. 13c Leb. Geftüael: kübner 8e ver fund Spring ChickenS 8c; Hähne 8c; Turkey nennen &ci nten öc; Gänse 14.00 per Butz Dr. C. N. Schaefer, ZSrzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe MorriL Str. prechstundkn: 8-0:80 U6t27lattn, S 4Nl)t ,la,lllag,, ? unx bfttl. Telephon 282. Dr. BurÄhardt, Deutscher Ärzt. Osftee und Wodnung: Sto. 382 Süd Meridian Str. Off.rk'Tiundkn: 816 8 Uhr orm. 2 dt Nhr achm. s dit gUtr Rbdt. Ssnr.tagt s-k Vormittag. Tklkvdo 2. Dr. I. A. Sutelisse, leschasttgt fich aulscbliekltch mit wundL,,tltchi Saum nd mit schlecht und Uriukranklzctte. fU, 05 Oft Market trabe. . Office tnndr : 9 bis 10 Uhr or. I tt 8 Nhr Nachm. Sonntag auljevcrnccft. xv i941. Dr. I. Gühler, Wohnung : 12 Oft MeCarty Otraße, Office: 77 Ost Market Straße. Evrech'Etunde in der Wohnung:' 8 9 Nhr vorm.; , 8 Utzr ach.; 7 S Uhr bends. Sprechstunden tn der Osftce: 9 10 Uhr Vorm.. und 4 S Nhr Nachm. Teledho!. Eprechftude: Sonntag? nur Vormittag. DB. H. 8. CüMfDfGILOI hat f ine. Wohnung och 393 Vellesontainettr. und seine Osfice nach 7Vt Oft Marketftr. ver. legt. Sprechstunde in seiner Wohnung, 7-8 Uhr Vorm.,1-,Uhr Nachm. Sprechstur den in seiner Office: 10 II Nhr Vorm 3 Uhr Nachm. und 78 Uhr bend. Sonntags nur BormittagS Sprechstunde. Televboue 121. Dr. THEO. A. WAGNER hat seine O'fice nach No. 04 Nord Delaware Str. verlegt, nd wird sich freuen seine Patienten und Freunde dort zu empfangen. epretstun den: 9 ia Nhr Vorm ; k 4 Uhr Nachm.; Sonntag: JilO ji: Uhr Vorm. HXT Telephon $48. C C. SVerts. Deutscher Zahn -Azt No. 8z Nord Pennsylvania Str. wird auf lZunsch geuiandt. IIWIIIlllll iiiiiiwiiiiii nmmmmmmmmmmmr AN IDEAL FAMILY MEDICINE Vor ladlccaitoa. 1U11ommu ...v,.. L t Ul lVWiciir - C.aplcxl.M. OffeMlT l&rtfttb. na ii aiaoraors i winnrn, lArur nd Bowtn. RIPANS 1 ABULES, l et flrenUj yet proujptiy IWfci digrätion tMom tbeir um Bold K A m ccA tf ri ott K im 1 e 1 ( t1a1,75o. Packa(4 mme $3. V M M. V V V V UM ti m IW iree nunpia-uiarrm uirAA lULniuAii i'o.( xew Yrk Dach - Müterisl. T. F. SMITHER. Händler tn ttrdaHMsterlal. X unt 8 1 eady Nooflng, vasierdichte Sherting, 'euer eftk-l tölzzlt-Mlz. Etrsh?ax,pe. Dsch und ült ;oEVcrbrn ic. jc. Clf.cc: 1C& ftBcj LZarv lnd trs?e. Teleihc fc(ti. D a ch d e ck e r e i. JSitge uad verantwcrtltche Dackdccker. Stet dächer, Trinidad und ilotte Splzalt.DScher. Alle Arten VeinplfUlo i1lS)x mit bestem ivle erlas. Ossice : . , , No. 169,d :. 180 23. vlsrylzndstr. Telephon 851. JnttanavottS, Ind. . ' EiS! EiS! EiS! Wlr benSden da? Soupon'Sizüem för blirs. erung von iS an unsere Sunden. Saufen Sie Jbre öouponS, bevor das Eis geliefert wird. Da wir einen guten Vorrath von Ei besitzen, so findvtr tn der Lage zu folgende Preisen ,u verkaufe t 100 vi S00 Vfh In tincr Mefernna 85t perioOPf, bis ! ld l einer Lieferung e. per , -iaoo bil i000 Vfo In einer Liefern l7Xe . 000 ud mehr in einer Lieferung 15c . v ( CDRXkzr TLg&2 CDcrim, Office : tu Dtfi Valuutftr.-Tel. 1093.

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U3 College Avenue und Jrnnn. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsylvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. 6 Svr'nhaus, 6. nahe Jllinoiöftr. 23 Mississippi und St. Clair Stt. 27 Illinois und Michiaan Str. 28 Pennsylvania und Fünfte Str. 29 Mississivpi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsvlvonia und Michigan Str. 214 JllinviS und Herbert Str. 215 Waiser.heimath für Farbige. 216 Ten.-.:jsee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clissord und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs., Ind. Ave. .Mich. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 35 Blake und Nem York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Etadt.Hospital. 33 Blake und North Str. 39 Michigan und AgneS Str. 312 West und Walnut Str. 513 West und Dritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Tovbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhauS, Wash. nahe West Ew 42 (yeißendorf und Washington Str. 43 Missouri und New Hork Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 JllinoiS und Ohio Str. 47 Tenessee und Washington Str. 43 Kingan's Schlachthaus. 49 Jndianolc, 3 SquareS vom Flu. 412 Minouri und Maryland Str. 413 Mississippi und Wabash Stt. 415 Morris und Church Str. 421 O. I. u. W. RundhauS. estl. vom Fwj 423 Irren.Asyk.. 424 Miley Ave. und National Stoad. 61 No. 4 Spribenhaus, JllinoiS u. Merrill. 32 JllinoiS und Louisiana Stt. 53 West und McCarty Stt. 54 West und South Str, 56 Mississippi und Henry Stt. 57 Meridian und Ray Stt. 53 No. 10 Schlauchhs, MorriS u. Mad. 5. 59 Madison Ave. und Dunlap Stt. 312 West und Rockwood Str. 513 Kentucky Ave. und Merrill Stt. 514 Union und Morris Stt. 516 Illinois und KansaS Str. 517 Morris und Dakota Stt. 513 Morris und Church Stt. 519 Tennessee und McCarty Str. Meridian und Palmer Stt. , 523 Morris Str. und Gürtelbahn. o24 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken, u. LeiterHauS, Southstr. 62 Pennsylvania Stt. und Madison Ave. 63 Delaware und McCarty Stt. 64 Cast und McCarty Str. 65 New Jersey und Merrill Stt. 67 Virginia Ave. und Bradlhaw Stt. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Stt. und Madison Ave. 612 McKernan und Dougherty Stt'. 613 East Str. und Lincoln Lane. 314 East und Beechcr Stt. 515 Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhaus, Lirg. Ave. u.Hu. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton i&d Georgia Str. 75 English Ave. und Pine Stt. 76 Dillon und Vates Stt. 73 No. 13 Spr'nhauS, Prospekt u. Dillon 79 Fletcher Ave. und Dillon Stt. 712 Spruce und Prospekt Str. 713 English Ave. und Laurel Stt. 714 Willow und Olive Stt. 716 Chelby und Beecher Str. 716 Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Stt. 721 Lexington Avenue und Linden Straß. 723 Fletcher Avenue und Spruce Straße. 724 Tucker unk Dorsey's Fabrik. 61 Market ur.d New Jersey Str. 62 Washington und Delaware Stt. 83 East und Pearl Str. 84 Nem Aork und Davids. 83 Taubstummen Anstalt. 86 Ver. Staaten Arsenal. 67 Oriental und Washington Stt. 89 Frauen'Reformatorium.' 812 No. 8 SchlauchhauS. Ost Wash. Stt. 313 Market und Noble Stt. 814 Ohio und Harvey Stt. 313 Arsenal Avenue und Ohio Cttaße. 321 Pan Handle Eisenbahn. Shovs. 323 Walcott und Carter Stt. 91 No.7 Spr'nhaus, Maryland nahe Werid, 92 Meridian und Georgia Stt. 3 Meridian und Süd Str.' , 94 Pennsylvania und Louisiana Stt. 93 Alabama Str. und Virginia Ave. S?e, ial Signale. , Ersten 2 SchlZae, zweiter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. - -Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. " 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgesiFed 3 Schläge, weniger Wasserdruck. 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag. . , - S Xu ersten 12 Signale erden vsl ständig ausgeschlagen, - bei den folgende, erden die Hundert, Zehner und Eine? Ziffern getrennt gegeben. - Brill's Dampf s L(atallir1871.) eerrenkleider aereiniat. aefSrbtnnd Ttr Damenklx'der gereinigt und gefülbt tzi ben ,u z5t,enen. vitzknvorhZne u. i. : f ortteriveeretnigt. slaeee alf-, -kt. Watten Slden 5bzeh5ll nd tly.l. S6S3S NaffachusettS Ovcnu Zweiggeschäft : N. Z-z'.l G -'rt. ,. , Tlie Twentieth C: eine auSgezeiönete Os." fortschrittlich gesinnten Les?rn s len tst. In der Dcndrr'.z p ro erden doch andere frri darin unparteiis ch bespr? : - Nan bestelle dirc?t 1:! i -PublicninfT Co.. 1 .

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