Indiana Tribüne, Volume 17, Number 356, Indianapolis, Marion County, 12 September 1894 — Page 2
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Zndiana Tribüne. Erscheint Taglich und SonntagS. Die tZzliche .Tribüne-?s??t durch d?n TrZge, ;!Centl per Woche, die Con:?zZ.Tri:Sne- 6 2ent per Wccye. Bi'.de jx'amx; 15 Cent i bet 85 CentJ per ffitonex. Per P-st jz'.S: in Oor tuiiejahluna k.'pe.' Jahr. Office : No. 18 Süd laba StiIndianapolis. 2nd., 12 September '94 Hermanz,von Selmyoltz. Zeit 311 Zeit tritt aus d'N SfaiV fon der besten feiner Epoche einer ode, iex andere Mann heraus, welcher sie durch die Vröge seines G:ni:s, seines ScyZssenZ und i&inenl um mehr als eines Hauptes Länge überragt, so ein geistiger Flügelmann der !v!enschheit", icie (Goethe sie neniU, der selbst einer ton ihnen war. Die Jahrhunderte rauschen vzrüber, die Anschauungen, die Ueberzeugungen, Gedanken, schmackZrichtungen der Menschen roandeln sich. Aber jene Männer werden nicht nur nicht vergessen und erscheinen den neuen Generationen, welche die Dinge unter ganz neuen Geschtswinfein betrachten, nicht kleiner als einst den Vorfahren; im Gegentheil, ihre Gröhe scheint nur noch immer zu wach sen mit der zunehmenden zeitlichenEntfernung. und das Licht, das entzündeten, strahlt mit gleicher ruhiger Leuchtkraft durch alle Zeiten. Wir brauchen nicht zu besorgen, daß unsere Meinung, von Helmholtz sei einer dieser Männer, von den künstigen Geschlechtem belächelt und als Irrthum verworfen werden wird. Ihm war das bahnbrechende Genie, dem sich die tiefsten Geheimnisse der Natur erschließen, auf welche es den forschenden Blick richtet, der umfassende Geist gegeben, welcher die einzelne Erscheinung immer im Zusammenhange mit dem Weltgany.n betrachtet, das vertraute Gesetz in des Zufalls grausenden Wundernsucht und findet. Dazu die ungeheure Arbeitskraft und Arbeitslust und die beale Vornehmheit des menschlichen Charakters, die Selbstlosigkeit, welche nichts für den eigenen Vortheil erstrebt, welchem die That alle:! der Ruhm nichts gilt. Schon in seinem Jünglingsalter zeigte sich in Helmholtz jener heilige lirnf der Arbeit, jene unbedingte Hinebung an die W'qzenschaft um ihrer silözt willen. Am 31. August 1321 Zii Potsdam als Sohn des dortigen (-)ymnasialprofessors Ferdinand Helmfcolij geboren, besuchte der junge Her rnnn das dortige Gymnasium bis 1333, wo er bereits die Universität zu Berlin bezog und im königlichen-Iried-rl..'Wilhelms-Institut, der sogenannt:n Pepinicre. Aufnähn: fand. Das i"' Vi preußische Vorbereitungsanstalt hlc Militärärzte, welche der. Zöglingen dcii v'orißeil Sie!'.:, dajj sie bis zu ihrer '.':.lunz v'n jeder orge um Leben. is:j:;ng, Woömmz und Mudienmai.c':?.i befreit sinö. Die Rücksicht aus diese Erleichterungen war es - hauptsächlich, welch: dazu führte, Helmholtz das medizinische -Studium und den ärztlichen Beruf erwählen zu lassen. Er selbst hätte es vorgezogen, sich ganz der Physik und Mathematik zu widmen, den Wissenschaften, zu denen ihn seine eigentliche Neigung trieb. Der Zwanzigjährige wurde in den Herbstferien des Jahres 1841 vom Typhus ergriffen. Dadurch, daß er als .Eleve des Friedrich-Wilhelms-Jnstituts in der öharite kostenfrei behandelt und verpflegt wurde, ersparte er während der Zeit seiner Krankheit und feiner Nekonvale-cenz seine kleinen Einkünfte und brachte sich so in den Besitz einer Summe, für welche er ein Mikroskop erwerben konnte. Mit diesem Jnstrumente führte er seine Untersuchungen aus. deren Resultate er in seiner Doltordissertation (1842), Ueber den Bau des Nervensystems der wirbellosen Thiere", einer völlig ausgereisten, streng wissenschaftlichen Forscherarbeit, nie beilegte. Durch die Neuheit und Originalität der Beobachtungen, die entdeckten anatomischen Thatsachen und die geistvollen daraus abgeleiteten Schlüsse in Bezug auf den Nervenban auch der Wirbelthiere und ZusammenI;ana mit deren Centralorganen. gewinnt .diese Schrift des 22jährig;n Studirenden eine große und dauernde Bedeutung. Die gebührende Anerkennung blieb ihr nicht versagt. Helmholtz wurde zunächst als Unterchiru.g an der königlichen Charite zu Berlin angestellt und im folgenden Jahre zum !-cez::nentZarzt in Potsdam befördert. Oüu seine ärztlich amtlichen Pflichten zu vernachlässigen, betrieb er gleichzeit!g mit heilem Eifer seine physikalischen. physiologischen und chemischen Studien und Untersuchungen. Sie betrafen zunächst das qroße Problem des Gährungs- und Fäulnißprozesses, an dem so viele Größen der Naturwissenschast sich so lange vergebens 'gemüht hatten. In einer kleinen, 1843 veröffentlichten Abhandlung über diese Themata, trat er mit seinen entscheidenden Entdeckungen an's Licht, mit welchen er der des großen Pasteur um vierzehn Jahre zuvorkam, ohne daß letzterer freilich dieSchrift des deutschen Arztes gekannt hat. Dieser hatte es schon 1843 ausgesprochen und nachzewiesen, daß alle Fäulniß- und Gählunzsprozesse durch nichts anderes erzeugt werden können, als durch Keime organischer Wesen, also durch keinen Sauerstoff, keinen Ozydationsprozeß der Luft u. s. w., wie vordem von gefeierten Chemikern angenommen war. Die erste große epochemachende wissenschaftlich? That,, mit welcher Helmholtz vor die aelehrte Welt trat, war die En'eckunz des GefetzeZ der Erhaltung raft. In einem Vortrage, den er ii Ux Berliner physikalischen Gesell-
in, lj-,isftljEJalW
kann!. Dr. I. 5?. von Mayer in Heil, bronn hatte wohl bereits fünf Jahre zuvor in einem kurzen Aufsatz in Liebigs Annalen der Chemie und Pharmacie" die durch seine Beobachtungen gefundene und erkannte Wahrheit ausgesprochen, daß die Warme verwandelte Bewegung und die Bewegung verwan delt: Wärme sei und jede 5lr-ft in der Natur erhalten bleibe, wie sie auch ihre Erscheinungsform ändere. Aber ebenso wie die meisten anderen seiner fachgelehrten Zeitgenossen, ist Helmholtz diese Aussatz des damals unbekannten Mannes entqanqen. Er hat nicht den mindesten Einfluß auf des letzteren eigene Untersuchungen und Denkarbeiten geübt, welche von ganz anderen Punkten ausgingen und ihn auf ganz andern, durchaus selbst ständig gewählten Wegen zu der Erkenntniß , des großen Z7undamentalgesetzeS 'führten.! , Was Helmboltz unumstößlich 1 nachgewiesen hat, ist. daß in allen Fällen der Vewe gung freier materieller Punkte unter dem Einfluß ihrer anziehenden u,ld abstoßenden Kräfte, deren' 'Intensitäten nur von der Entfernung abhängig fmb der Verlust an Quantität der Spannkraft stets dein Quantum an lebendiger Kraft gleich ist un.der 'Gewinn .der er-' steren gleich dem Verlust-der lederen ist und somit die Sumrne der vorhandenen lebendigen Kräfte- nini 1 Spannkräfte iinnict konstant ist. Mit seiner Anerkennung der Priorität der 'Mayer-' schen Entdeckung und ' ihrer - Bedeutung' dat Helmholtz' nie "zurückgehalten.' ' Noch unmittelbar -uch für den Laien erkennbar in 'ihrer 'gewaltigen-Bedeu-tung schon' durch 'U)xt großen praktischen Wirkungen und Folgen sind -die Entdeckungen in 'Betreff unserer obersten Sinnesorgane und derphysikali-. schen Grundlagen der durch - jene vek-' mittelten Wahrnehmungen. Diese Erkenntnisse sind in Helmholtz' beiden' großen Hauptwerken Handbuch der physiologischen Optik" und Die Lehre von den Tonempfindungen" niedergelegt. Er war 1848 als Lehrer der Anatomie an die Berliner Kunstakadeis.ii berufen, aber schon im nächsten Jahr als Professor der Physiologie an die Universität Königsberg, wo er diese Stellung während der nächsten sechs Jahre UUtlUtt. In die dort verlebte Zeit fallt seine tn ihrer Einfachheit' so wunderbare Erfindung des Augenspiegels, durch welche zum erstenmal die Möglichkeit gegeben wurde, das. Innere des lebendigen Auges zu sehen, die Vorgänge auf der Netzhaut-und deren Zustände zu beobachten und" festzustellen. 'Nicht nur die wissenschaftliche Erkenntniß des Auges selbst ist durch diese Erfindung in ehedem ungeahntem Maße gefördert worden die ganze Augenheilkunde hat durch sie erst eine feste Grundlage gewonnen und'unz'ählige Leidende danken ihmBefreiung von Leiden oder Mängeln ihres edelsten Sinnes oder doch deren Milderung. Noch zahlreiche andere Entdeckungen und Erfindungen in Bezug ' aus die Konstruktion und die Funktionen unseres Sehapparates dankt die Wissenschaft dem großen Forscher. ,Nach bewundernswürdiger sind seine' Untersuchungen und Entdeckungen-in Bezug auf das Wesen der Töne und auf die, zuerst durch ihn völlig enthüllten, 'unendlich feinen und komplizirten Apparate in unserem Ohr, mittels derer die Tonschwingungrn aufgenommen, von den Gehörsnerven empfunden und dem Gehirn mitgetheilt werden, um dort zum Bewußtsein zu gelangen. Es ist hier nicht der Platz, näher auf die Einzelheiten seiner Arbeiten und ihrer Ergebnisse einzugehen. Helmholtz hat es nie verschmäht, das durch ihn errungene geistige Gut weiten Bildungskreisen durch öffentliche,' populärwissenschaftliche Vorträge, die er in verschiedenen, deutschen Städten hielt, in verständlicher Form mitzutheilen und zu ihrer Kenntniß zu bringen. Diese gesammelten und im Druck erschienenen Vorträge, in welchen er eben so wie in seinen großen strengeren wissenschaftlichen Arbeiten als ein klassischer Meister auch der Form, der Darstellung durch Schrift und Sprache, erscheint, gehören zum Köstlichsten, was unsere ersten führenden Geister unserem Volk aeschenkt haben.' Nach sechsjährigem Wirken in Königsberg wurde Helmholtz 1855 nach Bonn, 1853 nach Heidelberg, 1871 nach Berlin berufen, wo er seit 1837 das Amt des Präsidenten der Physika-lisch-TechnischenReichsanstalt zu Charlottenburg bekleidete. Im vorigen Jahre hat Professor v. Helmholtz im Auftrage der preußischen Regierung die Columbus-Ausstellung in Chicago besucht. Auf der Rückkehr nach der Heimath erlitt er an Bord deö Dampfers durch ' einen Sturz eine - empfindliche Verletzung, von deren Folgen er sich nie wieder vollständig erholt hat. Bis zu dem Schlaganfall, der ihn vor einigen Monaten niederwarf, setzte er seine Thätigkeit in uagebrochener Rüstigkeit fort. Ein zweiter Schlaganfall setzte seinem thatenreichen Leben ein Ende. Kaiser Wilhelm verlieh im ersten Jahre seiner Reaierung dem großen Gelehrten den Adel. Der allgemeinen öf fentlichen Feier seines siebzigsten Geburtstages in Berlin .entzog sich der Jubilar. Aber er konnte es der dankbaren Mitwelt nicht , verwehren, ihm von nah und fern ihre begeisterten Huldigungen darzubringen. 'Er, der so qroß als Mathematiker, Physiolog und Physiker, wie als daö Weltall mit seinem Denken umfassende? und durchdringender Philosoph dasteht, brauchte nicht erst von der einsichtigeren dankbarenNachwelt zu erhsffen, was ihm etwa das Leben versagt oder nur halb ge währt hätte. . Nev. Gaston. der (artig MoseS. Die Kugel aus der Büchse eines BaumwollknpjlInzers ha! der Lauf fcatjt des farbigen Reverend Benjamin & Gaston ein Ende gemacht, welcher, - -S, , cvy ,r. . ..-.--- -
mmn i m Liberia führen wollte j mit Gaston zusammen wurden sechs andere Neger über den Haufen geschossen. -Die Trag'ödie hat sich in einer zu Milledgeville, Ga., abgehaltenen Versammlung abge spielt, in welcher Rev. Gaston die farbigen Arbeiter zu überreden versuchte, die Baumwollen-Pflanzungen imStiche zu lassen und die Ernte dem Verccrben preiszugeben. In einer früher abge-
haltenen Versammlung, welcher an 2000 Neger beigewohnt hatten, war von rhm dieLage der Farbigen mtt dem Leben der Jsraeliten in Egypten auf eine Stufe gestellt worden und er selbst hatte sich mit Moses verglichen, der seine unterdruckten Bruder in das Land der Verheißung führen werde. Da die Vaumwollenernte vor der Thüre steht, hatte begreiflicherweise das Auftreten Gaston's bei den Pflanzern ebenso viel Besorgnin wie Unwillen erregt, denn ein Exodus ihrer Arbeiter war mit dem Ruin derMehrzahl gleichbedeutend. Um die Weißen von ihren nachtlichen, Zusammenkünften fernzuhalten, hatten sich Gaston's Anhänger bewaffnet und ein gewisser Gus Jenkins hatte einem Jeden Eindringling eine Ladung Blei in Aussicht gestellt. Diese Drohungen hatten das Hereinbrechen htt unvermeidlichenKatastrophe, die einen so blutigen Ai'.sgang nahm, beschleunigt. Der Negermoses" Rev. Benjamin F. Gaston ist schon vor Jahren wiederholt in so zweifelhaften Rollen erschienen. daß er selbst von vielen seiner aufgeklärten Stammesgenossen als Schwindler hingestellt und gemieden wurde, mit Erfolg operirte er nur unter den ignoranten Plantagennegern des Südens. Zuerst trat der Mann als Agent der American Colonization Society- in die Oeffentlichkeit. welche nach der Emancipationserklärung in's Leben gerufen war, um die Lage der Farbigen zu verbessern. Als Agent dieser Gesellschaft ging er nach Librria, von wo er als Baptistenprediger zurückkehrte, um die Plantagennege: zur Auswanderung nach jenem gelobten Lande zu bewegen. Vor unzefähr einem Jahre wurde er auf die Anklage, in Gcorgia über 8000 Neger um )t ei nen Dollar für Colonisationözweckeerleichtert zu haben, verhaftet und nach New Fork transpcrtirt; da es aber ein Ding der Unmöglichkeit war, unter den Negern Belastungszeugen zu bekommen, wurde das Verfahren eingestellt. Im November vorigen Jahres veranlaßte der farbige Advocat Elihu H. Belcher aus Atlanta abermals des Mannes Verhaftung, weil derselbe ihn angeblich um $50 beschwindelt hatte. Gegen diese Verhaftung protestirteRev. Gaston, der sich nunmehr Außerordeutlicher Botschafter und bevollmächtigte? Geschäftsträger des Präsidenten Cheeseman von der Republik Liberianannte. Es ist eine Thatsache, daß Gastorr auf der Brigg Monrovia" eine Anzahl farbiger Auswanderer an das Gestade von Liberia gebracht hat; was aus diesen Leuten später wurde, ist nie bekannt geworden. Allein die bei Weitem größte Mehrzahl jener Leute, welche er zum Verlassen ihrer Heimath überredet hatte, mußten ihre Vertrauensseligkeit theuer bezahlen. Viele verkauften ihr Eigenthum und begaben sich nach Savannah, wo sie auf die Ankunft der Schisse, die sie in das Land der Verheißung bringen sollten, harrten, bis mit dem Verschwinden ihrer letzten Cents ihnen die Augen aufgingen und sie auf die verlassene Scholle zurückkehrten.. Gaston soll von seinen Anhängern 'Zehntausende von Dollars erhalten haben. Wa er mit demGelde angefangen hat, ist nicht bekannt doch kann nicht in Abrede gestellt werden. daß er ein Häuflein amerikamüder Neger wirklich nach Liberia spedirt hat. Mit dem Gefängniß von Atlanta hat er übrigens ebenfalls schon' Bekanntschaft gemacht. Allgemein wähnte man ihn in Grand-Vassa, Liberia, bis die Kunde von der Tragödie in Milledgeville diese Annahme widerlegte. Gin HandelS-Mlnksterlun, 7 Die Frage der Schaffung eineS neuen Ministeriums, nämlich eines Departements für Handels-Angele-qenheiten, durch Theilung der vielfachen und verantwortlichen Obliegenheiten deö Schatzamts-Secretärs, hat schon mehrfach den Corgreß beschäftigt und ist neuerdings von dem Mitalied des Repräsentantenhauses McEttrick vonBoston wieder in Anregung aebracht worden. Derselbe hat dem Hause bezügliche Petitionen des Rational Board of Trade sowie zahlreicher Handelökammem und kaufmännischer Vereinigungen des Landes unterbreitet. und wiederholt ist er bereits vor -dem Comite für zwischenstaatliche und auswärtige Handelsbeziehungen, an welche? die Angelegenheit zur Begutachtung verwiesen worden ist, dafür eingetreten. Ob der Congreß in seiner diesmaligen Session Zeit für ein näheres Eingehen auf die Frage finden wird, ist allerdings zweifelhaft. Der in jedem Falle ledhaft zu empfehlende Plan 'geht in' seinen Grundzügen dahin, daß an die Spitze . deö neu zu schaffenden Handels-Departements ein fähiger.. und energischer Mann gestellt werden soll, dessen Aufgabe eS ijt. abgesehen von den Routinegeschäften, alle den Handel . und die Industrie des Landes berührenden Fragen eingehend zu prüfen und z ftudjren,' und dem Congreß diesbezügliche ' G'esetz?S-Yor-schlüge , zu, machen.' . Eine ganze Reihe von Administrationszweigen, Departements und Bureaus wird genannt, die' zur Zeit den verschiedenes Ministerien zugetheilt sind und später der Autorität des neuen Handels-Mtnisteriums unterstellt mdin sollen; . so die Paerste Railroad-Commissisn, die Zwi-schenstzats-Handelscommission, ' das j Bureau der' snerikan'.schen RevuSliken. das Fluß- und Hafen-Devarle-
m,nt ' d-S Kr??.iS-V?i7sist:ri'. . '
d:nsrettungZ-D7?n'i. un wird empfohlen, das üÄetterBur'au sowie den Zo'lcr:b.:ngs-Di:nst dem neuen Han delsMini::er zu unterstellen, doch
durft: leiu'ercr $sox lag iHwernH iurchdrina.e.i, der na5en SO . 'htt v. .n Vjifc.Hil.il weqen, welche zwis-en dem Einziehen der Zölle u:ö den ANalpflichten des Saa:n!Z-!cretärs bestehen, sowie br 0Mf 'r?-?'; i ' ; - ll lliVt ! w ii 1. il A'.Jiwi, i.i. rem d:e Jöerite-r.n verbleist, sie v,orm und die Ar! der Zollzahlunzen zu reacln, falls etwaige Aenderungen darin sich aus financiellenGründen als nothwendig herausstellen. Auch der Ne):-nue-Marine-Dienst soll, soweit bisher in Aussicht genommenen demSchatzamts- Departement getrennt und dem neuen Handels-Departement zugewiesen werden. All: diese Details haben jedoch noch nicht bestimmte Form angenommen und dürfte die Stellung dieses oder jenes der genannten Administrationszweige unter eins neue Leitung noch Anlaß zu Meinungsverschiedenheitcn geben. Eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Handels-Ministeriums. sofern dasselbe in Thätigkeit tritt, wäre die Sammlung und Zusammenstellung von Handels-Statistiken, was zur Zeit theilweise seitens der Statistiker de3 Schatzamts sowie der des StaatsDepartements geschieht. Auch dürsten sich Gründe herausstellen, die es wünschenswerth machen, den Consularvon dem diplomatischen Dienst zu trennen .und zu einem Zweige des neuen Handels-Departements zu machen. Die Statistiken betreffs Handel und Industrie wären unzweifelhaft Sache eines solchen und könnte eventuell auch das Arbeits-Departement und das Census-Bureau mit dem Handels-Ministerium vereinigt und die gesammte statistische Arbeits-Thä-tigkeit dann einer Oberleitung unterstellt werden, was nicht nur große Ersparnisse zur Folge haben, sondern auch den Werth der gegenwärtig auf der zehnjährigen Census-Aufnahme basirenden Bundes-Statistiken bedeutend erhöhen würde. Dies trifft besonders zu bezüglich der Statistik über die industrielle Thätigkeit des Landes, die durch den zehnjährigen Zwischenräum in ihrem Werth viel verliert und für welche das nöthige Material sich alljährlich mit geringen Kosten durch ein ständiges Bureau mit erfahrenen Beamten und gewandten Agenten beschaffen ließe, wie solche jährliche Statistiken z. Z. bereits in Massachusetts seitens des dortigen statistischen Arbeitsöureaus erfolgreich gesammelt und veröffentlicht werden. An wichtiqen Obliegenheiten und reichlichen Arbeitsaufgaben würde es dem neuen Handelsminister somit durchaus nicht fehlen. Vom Jnlanve. Die lustige Tochter William ästors, Frau Charlotte Auguste Drayton. treibt es ihrem Gatten James Toleman Drayton doch wieder etwas iu bunt. Er hat in New Fork eine Scheidungsklage wegen flagranter Verletzung der ehelichen Treue gegen sie lnaeftrengt und darin zugleich den Hausfreund Hallet Allsap Äarrow als Störer seines etlichen Glücks den Streit verkündet. In Dodge County. Wis., bewirbt sich ein Herr Schluckebier 'lm das Sheriffsamt und ein Herr Sauerhcring um den Congreßsitz. Wir empfehlen dieses hübsche Zusammenlieffen dem geschätzten College von der Sun" und verwandten Geistern, schleunigst dis üblichen Witze über Frankfurter und Sauerkraut daran zu knüpfen, denn es wäre doch wahrhaftig schade, sich eine so prächtige Gelegenheit zum Geistreichsein entgehen zu lassen. Einen schrecklichen Tod fand neulich in Buffalo, N. ?).. der Deutsche Frank Walko. welcher von Manager I. I. McWilliams von der Delaware : Lackawanna KohlenCompagnie beim Kohlen-Verladen im Eriestraßen-Hof angestellt war. Man war bereits beim Verladen eines Canalbootes begriffen und Walko wurde beauftragt, den Strick, welcher den eifernen Behälter heraufzieht, zu leiten. Als das Seil dann emporgezogen wurde, traf der Behälter den unglücklichen Walko mit solch furchtbarer Wucht, daß er ins Wasser stürzte. Seine Mitarbeite? eilten ihm zu Hilfe, indem sie Stricke und Bretter ins Wasser warfen, daß er sich möglicherweise festhalten konnte, aber zum Schrecken Aller wurde man gewahr, daß der Körper sich unter dem Canalboot befand, und dadurch beim Emporkommen gehindert wurde. Als man ihn endlich an die Oberfläche schaffte, war er bereits eine Leiche. Walko hinterläßt eineFrau und fünf kleine Kinder. Der Fall ist um so tragischer, da Walko seit langer Zeit außer Arbeit war und soeben erst damit begonnen hatte. Im' Staat: Massachusetts hat das dortig: Arbeits-Aureau eine eingehende Untersuchung über die Arbeitslosigkeit während des vergnngenen schlechten Geschäftsjahres borgenommen. Die Zahl der Beschäftigten wird in den nun vorliegenden Berichten für die einzelnen Monate des Jahres angegeben. Es geht daraus hervor, daß von den Arbeitern, die im Frühjähr 1893 in Massachusetts beschäftigt gewesen, sich im September, in welchem Monat die geschäftliche Depression am schlimmsten sich fühlbar machte, reichlich 22 Procent außer Arbeit befanden Seitdem hat die Zahl der Beschaftignngslofen stetig abgenommen.' Von 74600 Männern, die in Boston als Arbeitslose' von einem Bllrger-Comite unterttUkt worden sind, war die Mehrzahl seit langer Zeit in der Stadt ansässig, und befand ua) in oen besten Lebensjahren. Alte, arbeitsunfähige Lete wären' wenige Drunter: nu? 19 ttiitn da3 70. tofir überschritten. Zur selben Zeit, als in der ' Großstadt lii aitlitZtraWntn
Jinfnr,h,.M x:',.
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Stellenv:rmi!Nern in Anspruch zu nehmen, um selbst bei 20 bis 30 Dollars Monatslohn und freier .Beköstigung die nöthigen Leute erlangen zu können. Die Hoffnung, daß die deutschen Pythiasritter vor dem nativistischen Flegel Blackwell nicht zu Kreuze kriechen würden, scheint sich erfüllen zu sollen, dnn wie Nachrichten aus Washington melden, sind die deutschen Ordensmitzlieder entschlafsen, auszuscheiden und eine besondere Organisation zu begründen, falls die Entscheidung der Großloge gegen sie auskällt. Letzteres ist mehr als wahrscheinlich, da eben der sonst so derdienstvolle und tüchtige Orden ganz unter die Fuchtel des Nativismus gerathen zu sein scheint. Allein nicht nur di: deutschen Logen als solche, sondern auch die deutschen Mitglieder ameri
tantscher Logen sollten ausscheiden, denn kein Deutscher, der nur einen Schatten von Stolz und Ehrgefühl besitzt, wird mit Leuten etwas zu thun haben wollen, unter welchen ein Mann von dem ganzen geistigen und sittlichen Zuschnitt eines Blackwell eine her vorragende Rolle spielen kann. Die anglo-amerikanischen Pythiasritter aber sollten die schonen Worte Freundscha t, Brüderlichkeit und Wohlthätig keit aus ihrem Wappen streichen und an ihre Stelle setzen: Gehässigkeit, Be schränktheit und Intoleranz. Eine interessante Erklä runa für die sonnenlosen und trüben Tage der jüngsten Vergangenheit gibt Professor Hazen, der Direktor der Bundes-Wetterwarte in Buffalo, N.Y. Er meint, daß diese Erscheinung eine Folge der großen Trockenheit der Luft wahrend des sogenannten Indianer Sommers sei und erinnert daran, daß schon früher, wie z. B. an dem sögenannten finsteren" Tage im Jahre 1781 und am sogznannten gelben Tage im Jahre 1831 in einem großen Theile des Landes ähnliche Erscheinungen beobachtet wurden, die wahrscheinlich von Waldbränden herrührten. Im Jahre 1781 glaubten viele Menschen, daß das Ende der Welt gekommen sei, und im Jahre 1831 mußten in Boston bei hellem Tage die Gaslaternen ange zündet werden. Jedoch erklärt der Professor die tttzige neblige Erschel nun der Atmosphäre im Osten und Westen auf verschiedene Weise. Im Westen rühre sie offenbar von dem Rauche der Waldbrände her, wogegen im Osten die große Stille der Luft die Fortbewegung der seinen Staub- und Rauchwolken, die eine große Höhe erreichen.hindere und deshalb die Durchsichtigkeit der Luft vermindere. Die mehrmals ausgesprochen: Ansicht, daß die Erde durch den Schweif eines Komcten vassire. bezeichnet Professor Ha zen als grundlos, da kein Komet eine solche Erscheinung bewirken kann und die Sterne sozar durch den dichtesten Theil des Schweifes eines solchen Himmelskörpers noch gesehen werden können. Professor Cleveland Abbe in Vüiladelphia'saat. daß er bereits an fanos Juli Berichte über ausgedehnte Waldbrande m Minnesota, Wisconsin und dem oberen Michigan erhalten hatte. Da sich an diese Waldbrande ähnliche Verheerungen in dem unteren Michigan. New York und Pennsylvanien anschlössen, sei die Annahme begründet, daß die gemmte Atmosphäre mit feinen Rauchtheilchen angefüllt ist, die von diesen Waldbränden herrühren. Schon ein kleiner Waldbrand verursache eine Menge Nauch, der, falls ihn nicht ein starker Wind auseinandertreibt, die Luft neb .ig macht. Vom Auslande. Nach uralter, a m marok kanifchen Kaiserhofe herrschender Sitte hat es auch diesmal die Mutter des Sultans, Leilah Radleh, selbst übernommen, ihrem Sohne einen Harcm einzurichten. Sie hat daher für ihn in Anbetracht seines noch jugendlichen Alters vier Mädchen im Alter von zwölf bis fünfzehn Jahren ausgewählt, die ihren neuen Gebieter oei seinem Einzüge in Fez schon im Palaste daselbst erwartet. Die Mädchen sind indeß keineswegs, wie man in Amerika glaoen dürsl', gewohnlichi. Sklavinnen, sondern durchaus Töchter höherer Staatsbeamten und Militärs, deren Eltern es sich zur Ehre anrechnen. ihre Töchter dem kaiserlichen Harem einverleibt zu sehen. Ein e ch t r u j s i s ch e s Censurstückchen ist der neueste Erlaß des Preßbllreaus, der sämmtlichen Zeitungen verbietet, über die Toiletten, welche die russische Kaiserin anzulegen geruht, fernerhin Beschreibungen .zu veröffentlichen. Von jetzt an wird also das Damenpublikum des großen Zarenreiches einen der interessantesten Lesestoffe entbehren müssen, und die Schuld daran trägt einer unserer Collegen von der Feder, der da? nicht schwer genug zu ahnende Verbrechen 'beging, die BeHerrscherin allen Reußen bei einer öffenjlichen Gelegenheit in einer Toiletie erscheinen zu lassen, die völlig außer Mode war. Man sieht, die Russen verstehen in Modefragen absolut keinen Spaß. Ein Wittwer Meinders aus Bussum bei Mastricht hatte .sich auf eine kleine Reise begeben und seine drei Kinder der Obhut einer Dienstsnagd mit Namen Henriett: Momber anttrtraut.- . Als ex Abends heim kehrte, fand er fein Haus mit Nachbarn gefüllt und fein ältestes Töchterchen von 11 Jahren als Leiche. Die Magd hatte mit Hilfe ihres Liebhabers, des Artilleristen Kölemann, da K:7.d erwürgt, dann aufgehängt und in der Rachbarschast d'ie 'Kunde verbreitet, es seien Diebe in das Mewders'sche Haus gedrungen und hätten die Kleine ermordet. Die Mimber wie ihr Liebhab?? wurde verhaftet. Allem Anschein nach liegt' die Sache so, daß Ko!emann die Magd in Abwesenheit des Dienstberrn besucht und ran brjtnen
Dr. August
o ) . . A 'lm.
Mimwurger eopM-D-
das große deutsche Blutreinigungsmittel gegen Blutkrsnkheitcn, Nnv-rdaulichkeit, MagenKiden, Lcbcrleidkn, DhSpepsi?, Ue'belkelt, Kopfweh, (Schwindel, Biliöse Anfalle.
1 l I irilVKDa:' 'UfiäiuaJ
von sem jiin uoerraj'l .vorten, das sie dann ermordeten. Eines schnöden 33er truensöruchzZ hat sich in Hagen der in einer dortigen Fabrik beschäftigte Stickpassirer Hafener schuldig semacht. Der Mann, dem seine Chefs und die Aröeiter das größte Vertrauen entgegenbrachten, war Kassirer und Leiter einer Pridat-Sparkasse, die sehr merkwürdig eingerichtet' war. Er nahm die Spareinlagen der Fabrikarbeiter in Empfang. quittirte darüber und lieferte das Geld an das Comptoir der Fabrik zur Aufbewahrung ab; da seit 13 Jahren keine Revision stattgefunden hat, war es ihm leicht genug, immer nur einen Theil abzuliefern, den großeren Theil aber in die Tasche zu stecken. So hat er ca. 14,000 Mark veruntreut und arme Arbeiter und Arbeiterinnen um ihre gesammten, seit mehr als ei nem Jahrzehnt groschenweise zusammengesparten Gelder' gebracht. Die gerichtliche Untersuchung ist im Gange. Einen kuriosen V o r -schlag zu einer Vereinfachung der Zeitrechnung hat der französische Gelehrte Pros.G. deMortillet derPariseranthro pologischen Gesellschaft gemacht. Weil die ictzt be: uns gebräuchliche Zeitrech nung nicht bei allen Bewohnern der Erde Geltung' haben kann, schlägt er vor, die Zeitrechnung mit dem Jahre 10.000 vor Christi Geburt zu begin nen, so daß wir den Jahreszahlen der Neuzeit nur eine 1 vorzusetzen brauch ten, während die vorchristlichen Zahlen von 10,000 abzuziehen wären. Wir würden also beispielsweise jetzt im Jahre 11,894 leben, welche Zahl man wie bisher durch 94 abkurzen konnte, und Cäsar wäre im Jahre 9942 nach Gallien gekommen. Gewisse Vorzüge lassen sich der neuen Aera" des Herrn de Mortillet mcht absprechen, trotz dem aber beruht sie, wie ihm .auch entgegengehalten wurde, auf emer ganz willkürlichen Annahme und dürfte schwerlich praktischen Erfolg haben. Ein sonderbarer Pro ceß wurde von dem Antwerpener Ci vilgericht geführt. Als der Londoner Oberbürgermeister der Antwerpener Ausstellung einen Besuch abstattete, gab ihm zu Ehren der Antwerpener Bürgermeister im Rathhause einMahl. Aus dem Speisezettel, den die Zeitun gen veröffentlichten, ergah sich, daß auch Rehrücken gereicht worden war. Da die Jagd noch nicht eröffnet war. so war auch der Verkauf und dasDar reichen von Wild strafbar, und ver Antwerpener Staatsanwalt beeilte sich, den Speisewirth Levillain, der daS Bankett ausgerichtet hatte, anzuklagen Bei der Genchtsverhandluna verthei digte sich der Speisewirth 'damit," daß er nicht vteyruaen. sondern Wildschweinrücken gereicht habe. Der Staatsanwalk erwiderte,' daß Levillain in diesem Falle wegen Betruges hinsichtlich der Natur der verkauften Waare strafbar sei,' und der GerichtsHof verurtheilte den Speisewirth zu 60 Fr. Geldstrafe. - Innerhalb acht Tagen hat es in Lippstadt. Westfalen, . nicht weniger als fünf Brände gegeben; an den Bürgermeister und' ändere Personen -sind Drohbriefe geschrieben worden. laut welchen man mit. Brennen und Sengen nicht aufhören werde, bis die halbe Stadt in Asche' läge. Drei Brände haben ein großes Schadenfeuer verursacht. Ferner sind auf den Kanaldämmen '100 Obstbäume abgehauen, neun Pferden auf der Weide die Schwänze abgeschnitten, große Spiegelscheiben, eingeschlagen' worden und noch manche andere Schandthat geschehen. Sechs Geheimpolizisten sind in Lippstadt anwesend, haben , aber noch nichts entdeckt. In der Stadt herrscht große Aufregung. . Im Marodez immer einer Wiener Kaserne stehen in Reih' und Glied Reservisten, welche zur WaffenÜbung sich Präsentiren, bei der ärztlichen Untersuchung. Reservist: Herr Regimentsarzt, ich kann die WaffenÜbung nicht mitmachen. Regimentsarzt: Warum nicht? Reservist: Ich habe einen Tandwurm.' Regi mentsarzt (schneidig): Thut nichts Bandwurm macht auch Waffenübung mit! - V -rBedenken Sie, saß die Wisconson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Zt. .Paul. Mnneavoliö' und dem Nordwesten ist und fernerhin' alö die Pullman Linie zwischen Chicago, lvcilwaukee, Alytano, Dulutb und den Pläjen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner baß die Wiöconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berütlrt. mebr EefösftSplatze erreicht alö irgknd eine endete Linie im NordÄcstkn, daß der Speisedagen'feiLerauögestattkt ist als irgend einer der anderen Linien. frftt testete Miigr.;nff rts.T yn.
Ikcenig's
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