Indiana Tribüne, Volume 17, Number 355, Indianapolis, Marion County, 11 September 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Oonutags. Vie gliche ,Tridü-.ko?ri durch den TrLgn ilGe:it er Woche, die EonntazZ .Tribüne- 5 Ztnti per Woche. Leide zusame IS Tent ode, W Senk perMonat. Pev Post tugesch'.Z! t Vor. kuZdezahluug Vptx Jähr. Ossice :No. 18 Süd Alada Srr Indianapolis, Ind., 11 September 'Öl Interessante Kanaken-Tagen. Ebenso, wie manche unserer Jndia r.crstämme, haben auch die Emgeborenen der Hawaii-Jnseln gewisse UeberLieferungen bewahrt, welche rnerkwür kfoe Anklänge an unsere biblischen Ge Schichten enthalten. So gibt es folgende hawaiisch: Sintfluth-Legende, welche der Lage und Umgebung diese JnselreicheZ jedenfalls sehr angemessen erscheint: Eines Tages schlief der Gott deZ Oceans. Rua-Kaku, auf des Meeres Grunde, als ein Fischersmann mit Angelschnur und Haken daher kam. Der Haken gerieth in da Haupthaar des Gottes, und der Fischer, -welcher glaubte, er habe "einen großen Fang gemacht, zog die Schnur so kräftig an, daß er den Sott an die Oberfläche des Wassers riß. Darob ergrimmte der Gott und drohte dem Fischer mit aucienblicklicher Vernichtung. Da aber der Fischer reuig umGnade flehte, so beschloß der Gott, seinen Üoxn an der übrigen, sündigen Welt cuszulassen, und gebot dem Fischer, auf einer Korallenbank Schutz zu such?n. Der Fischer gehorchte und nahm einen Freund, ein Schwein, einen öund und. ein paar Hennen mit sich cuf die Korallenbank. (Also unter den Thieren Vertreter aller, welche auf Hawaii eine wichtige R)lle spielen.) Darauf begann der Ocean zu steigen, und stieg, bis alles Land mit Wasser bedeckt und alles Lebende auf ihm um gekommen war. Dann sanken die Fluthen wieder, und der Fischer kehrte nach seiner früheren Wohnstätte zu-r-üft. Eine andere Ueberlieferung der anaken. welche an die berühmte biblische Geschichte von Josua vor Jericho einiermaßen erinnert, lautet folgendernaften: Als Hiaka nach der Insel Kanai kam. um den Körper ihres Geliebten wieder zum Leben zu erwecken, langte sie kurz vor Sonnenuntergang am riuPt der Kabalau-Berge an. Da ihre freunde in Haena ihr sagten, es werde nicht mehr lange genug das Tageslicht leuchten, daß sie den Berg Pali erKimmen und den Körper aus der Höüle herausholen könne, in welcher er erborgen war, so betete sie zu ihren (stiern, daß sie die Sonne still stehen lie&en. bis sie ihre Aufqabe erfüll! Hbi. Und die Sonne stand still; Hiaka erklomm den Berg, überwand :ii Hüter der Höhle und holte den Körper des Geliebten heraus. Endlich sei noch ein Seitenstückchen xu der Geschichte von Josef und seinen Brüdern erwähnt: Der Zweitjüngste von 12 Kindern war der besondere Liebling seines Vakr und wurde daher von seinen Vrüdern qehaßt. Sie lockten .ihn eines Nachts in einen Berg, warsen ihn in eine tiefe Grube und gedachten, daß er dort sterben würde. Aber er wurde vom nächstälteren Bruder gerettet, machte viele 'Abenteuer durch, wurde ein großer Herr und half seinen Vrüdern. Letzterer Theil dieser Geschichte, der lfter in einem einzigen Satz zusammengezogen ist, ähnelt in seinen Einzelleiten derjenigen von Joses fast buchüblich. 6: ndswuth und Iareözcit. ' Sicüverständigen ist längst er lannt. daß die Bezeichnung Hundsi.'.p.c', so fest sie sich auch eingebürgert toi, eigentlich sinnlos ist, und keine nothwendige Verbindung zwischen der Hitze und der Entwickelung der Tollheit bei Hunden oder anderen Thoren besteht. Neuere statistische ErMittelungen, besonders in der alten Welt, haben dies zur Genüge 'erhärtet. Besondere Vorsichtsmaßnahmen geea Hundetollheit in der heißen Iahres.eit mögen' immerhin darin ihre Verechtigung finden, daß diese Thiere natürlich meistens im Sommer mehr im Freien herumkommen, und daher die Gefahr, von einem toll gewordenen Wauwau gebissen zu werden, viel gröNer ist. Lediglich in diesem Sinne kann man den Ausdruck Hundstage" noch elten lassen. Die meisten Laien können durchaus nicht alle toll gewordenen Hunde als solche erkennen und wissen nicht, daß es zwei Arten von Hundswuth gibt, welche beide nicht ungefährlich sind. Die eine ist nämlich die stumme Wuth, und die andere die eigentliche Tollwüth. Ueber letztere kann es keinen Zweifel geben; Jeder kennt das wilde Herumlaufen, Schnappen und Beißen solcher Hunde und schließlich ihr erschöpftes Zusammenfallen. Erstere Art gibt sich dagegen Hauptsächlich durch Lähmung der unteren Kinnlade zn erkennen, und der Hund läuft mit oifenhängendem Maul herum. als ob ihm ein Knochen im Hals stecke. Letztere Angabe macht denn auch der Besitzer des Hundes häufig irrthümlicherweife dem Vieharzt. Wegen der Lähmung der Halsmuskeln kann ein solcher Hund auch nicht trinken, obwohl er es begehrt. Hunde, die auf diese Weise behaftet sind, und deren Tollheit oft erst in ihren letzten Stadien erkannt wird, zeigen sich nicht bösartig, reiben sich aber gern und lecken Gesicht und Hände,und loenn dabei eine auch noch so leicht verletzte Stelle der Haut berührt wird, kann sich das Gift so gut übertragen, wie beim Biß!

DaS Dürre und Brandjahr.

Mit Fug und ech! dars, man dem laufenden Juhre diesen Ehrentitel besonders beilegen, wenigstens soweit unser Land in Betracht kommt. Dürre und Waldbrände sind leider eine chronische Erscheinung bei unS; aber was ihre verhängnißvollen Folgen betrifft, so gebührt dem heurigen Jahre denn doch die Palme vor allen, so lange der Chronist überhaupt Buch über diese Dinge führt. Nachdem endlich der Negengott wie der einigermaßen gezeigt hat, daß er noch lebt, sei ein Rückblick und Ueberblick über diese merkwürdige Saison llestattet. V Die Dürre erstreckte sich über ein ungewöhnlich großes Gebiet, welches das ganze Mississippi-Thal mit Ausnähme der südlichsten Staatenreihe umfaßte und bis an da Gestade deS atlantischen Oceans gingund Hochauf züngelten die Waldbrände von MassachusettS biS nach Minnesota. Vom Mai bis einschließlich August wär der Regenfall ein erschreckend schwacher. Es ist daher nicht zu verwundern, daß die Ernten gewaltig gelitten haben. Der Wintereizen hatte ein gutes anfängliches Wachsthum und dersvrach eine vorzügliche 'Ernte in der Menge sowohl wie in der Güte. 1 Aber der Sommerweizen hatte schon anfänglich im Nordwesten ein schlimmeres 'Geschick, und es ist ein Wunder zu nennen, daß trotzdem keine Mißernte eingetreten ist, außer in SUd-Dakota und in wenigen Strichen anderwärts. Am schwersten gelitten hat der Mais, der gewöhnlich eine wichtigere Rolle spielt, als in vielen Theilen Europas die Kartoffel. Da und dort, wie z. B. im südlichen JlZInois, hat zwar der Regen noch der Maisernte genutzt; aber wenn mcht die reiche Ernte :n den südlichen Staaten wäre, so würde der gesammte Ertrag ein erschreckend geringer sein. Immerhin dürfte die gesammte kaisernte sich nicht höher als 150) Millionen Bushels berufen, d. h. drei Viertel einer Durchschnittsernte nach Maßgabe der letzten Jahre. ES waren aber noch vor zwei Monaten, von den Hosfnungsvollsten sogar noch später, etwa 2500 Millionen Bushels erwartet worden. Die Hafer-Ernte läßt ebenfalls Vieles zu wünschen übrig; doch war glücklicherweise der Hafer meistens schon zur Genüge gereift.als die Dürre sich am schlimmsten geltend machte. Von dc'r Kartoffel-Ernte hegt man höchst bescheidene Erwartungen. Aber am allerschlimmsten sind Gras und Heu weggekommen; obwohl zuletzt noch der Regenfall vielfach dem Gras und damit der Viehzucht genützt hat, wird wahrscheinlich weniger- Lebendvieh, als gewöhnlich, durch den Winter hindurchgebracht werden. Da jetzt in vielen Gegenden große Mengen der niedrigeren Sorten WeiZlen an das Vieh verfüttert werden, so vermindert sich natürlich die für Menschennahrung verfügbare Gesammtmenge erheblich. Dennoch ist eine Noth in dieser Beziehung offenbar nicht zu erwarten. Infolge des Negenfalles der jüngsten Zeit, welcher unzählige Ströme und. Brunnen wieder gefüllt hat, werden wenigstens die Landwirthe in den Winterweizen-Distrikten in Stand gesetzt, rechtzeitig mit dem Herbstpflügen ZU beginnen, welches bereits gleichfalls durch die Trockenheit beeinträchtigt zu werden schien. Alles in Allem, werden wir auch dieses Jahr schlecht ud recht" überstehen, trotz der äußerlichen und aller selbstgeschaffenen Leiden. Wie schon öfter beobachtet, hat auch diesmal die alte Welt, wenigstens das westliche Europa, an Feuchtigkeit schier zuviel gekriegt, was wir zu wenig kriegten. Solcherart gleicht sich die Natur in der Regel aus, und wem dieser Ausgleich nicht gefällt, der wird sich eben gedulden müssen, bis die Welt wirklich dahin gelangt sein wird, die Witterung künstlich zu reguliren. Es ist eine schöne Sache um die Hoffnuna. ' Nothhäutiger Postmeister. Nicht nach' einem amerikanischen Städtchen im engeren Sinne führen diese Zeitlen den Leser, sondern tief hinein nach Chicago. Der bekannte Professor Carl Lumbaltz, welcher sich durch seine Studien der mezicanischen Indianer so große Verdienste um die Erweiterung unserer Völkerkunde erworben hat, erzählt ein gelungenes Geschichtchen über seine Erlebnisse mit einem rothhäutigen Postmeister im entlegensten Theil jenes beinahe unbekannten mexicanischen Districts, der von den Tarahumaris-Jn-dianern bewohnt wird. Geben wir ihm, dem Professor, selbst das Wort: Ich bin der Postmeister." Mit diesen Worten trat der Beamte, einer der Söhne Don Miguels, an den ich Empfehlungsbriefe hatte.stolzenSchrittes mir entgegen und zeigte mir gleichzeitig mit würdevoller Miene seine Be-glaubigungs-Papiere, die er stets mit sich herumzutragen pflegt. "Wir unterhielten uns längere Zeit über. Post-Angelegenheiten, die ' mich um so mehr interessirten, als ich begierig war, so oft wie möglich, etwas von der Außenwelt zu erfahren, mit der ich zur Zeit so wenig Verbindung hatte. Einen besonderen Reiz aber erhielt die Unterhaltung für 'mich durch die merkwürdigen Ansichten, welche er über die Pflichten eines Postmeisters auskramte. Der gute Mann öffnet z. V. regelmäßig alle Briefe, welche durch seineHände gehen; denn.er möch te doch wissen, was bei seinen Nachbarn vorgeht, .und mit dem SchriftWechsel in jenem Winkel der Welt ist es ohnedies nicht weit her. Nicht als ob er irg:nd einen der Briefe.' vernichtete; er befriedigt ein fach seine Wißbegierde, und nach dem er einen Brief g?fcfcn, übermittelt er ihn. ohne ihn auch nu: wieder zu

IMelzen, dem Adressaten. Es fehlt natürlich nicht an Leuten, die ihm daS übel nehmen; doch er scheint sich blutwenig daraus zu machen. ' Als er hörte, daß ich den Doctortitel führe, fragten? mich alsbald, ob ich auch alle Menschen heilen, und was ich sonst noch könne. Ja endlich richtete er die Frage an mich, ob ich auch verstände Hosen zuzuschneiden. Er habe schon lange ein Stück Zeug im Haus, sagte er, und er würde mich gut bezahlen, wenn ich ihm behilflich wäre, Hosen daraus zu machen. Für die eingeborenen mexicanischcn Bauern ist Doktor" nämlich schon der Inbegriff aller nützlichen Kenntnisse. und bei denJndianern gar kommt noch der alte Glaube an den Medicinmann" hinzu. w:!cher unbedingt zu Allem gut sein muß. außer, er will nicht! , Slcktrictt.1k anS der Luft.

Es ist schon geraume Zeit her, daß Senjamin Franklin den Blitzableiter erfunden hat. Wenn uns die Prophezeiungen kühner Vertreter der modernen Elektrotechnik nicht täuschen, so ist die Zeit nicht mehr fern, da jene Erfin dung eine großartige Ergänzung tu halten und dadurch erst zu einem p os i t i v e n Ganzen werden wird. In einem bekannten lateinischen Vers, welcher noch zu Lebzeiten Franklins aufgekommen, ist, von diesem aber bescheidentlich zurückgewiesen wurde, wird Franklin gepriesen, weil er dem Himmel den Blitz entrissen" habe. Aber noch ungleich größer würde der Triumph, wenn es dem Menschengeist gelänge, diesen Blitz des Himmels nickt einfach unschädlich, sondern im umfassendsten Maße für die Menschheit nutzbar zu machen! Dann könnten wir auf die künstliche Erzeugung von Elektricität überhaupt verzichten: die natürliche wäre uns fast so zugänglich, wie Wasser und Licht! Längst ist es theoretisch bekannt. und es ist öfter auch in der gewöhnlichen Tagespresse hervorgehoben worden, daß die höheren Lustlagen einen unermeßlichen Reichthum von elektrischem Fluidum enthalten, und zwar zu allen Zeiten, obwohl dasselbe an und für sich natürlich nicht immer und überall in gleichem Maße in die Erscheinung tritt. Man hat berechnet, daß eine gewöhnliche Gewitterwolke eine elektrische Energie von etwa 300 Pferdekräften enthält. Ein Blitzstrahl, der eine englische Viertelmeile lang ist, kommt thatsächlich einer elektrischen Bewegungskraft von Millionen von Volten gleich! Geht man von der verläßlichen Voraussetzung aus, daß ein Blitzstrahl aufzuckt, wenn der elektrische Spanndruck auf die . Luft 1.37 Pfund für jeden Quadratfuß Luft beträgt, so ergibt sich für eine Kubikmeile der bis zur Vlitz-Reife gespannten Luft eine elektrische Energie von 70 Millionen Fuß-Tonnen, mit anderen Worten, die Energie, welche erforderlich wäre, um eine Tonne Gewicht um 70 Millionen Fuß zu heben. Diese und andere Ergebnisse sind keine Träumereien, sondern nüchterne Berechnungen. Freilich, einen p r a ktischen Werth müssen diese Berechnungen erst noch in der Zukunft erhalten. Die Frage ist eben, wie dieser unerschöpfliche Vorrath von Elektricität in der Atmosphäre da droben von uns Menschenkindern angezapft' und jederzeit unseren Interessen dienstbar gemacht, eventuell, für diese überhaupt erst in die Erscheinung gerufen werden soll, und zwar so, daß diese Krast sich nie unserer Controlle entwindet und nie zu unserem Meister und Vernichter wird! . Professor Trowbridge und Andere sind der Meinung, daß dies sehr wohl eines Tages möglich sein werde. Ersterer thut in einem neuerlichen Aufsatze dar, daß zu diesem Behufe eine Vorrichtung erfunden werden müßte, welche es ermöglichte, die Voltenkraft der natürlichen elektrischen Entladungen zu vermindern, resp, bei ihrem Niedergang zu vertheilen. Unter dieser Voraussetzung, sagt er, kann der Mensch unbedingt den Blitz in'S Joch spannen". Das mag sich weniger einfach ausführen, als in Worte fassen lassen. Aber trösten wir uns: DaS wahrhaft Geniale ist seinem Wesen nach stets auch, einfach, und warum sollte nicht auch einmal ein praktisches Erfindungsgenie diesen kühnen Gedanken in die Thatfächlichkeit übersetzen können? Es wäre dies, bei aller seiner ungeheuren Tragweite, nicht wunderbarer, als so viele andere moderne Erfindungen früheren Geschlechtern vorkamen soweit sie überhaupt eine Ahnung von solchen Dingen hatten. Neue Frauenberuf. In einer Frauen Zeitschrift wird euerdingS auf eine dankbare Arbeitsoder Geschäftsgelegenheit hingewiesen, die sich noch immer für zarte Hände biete und wenigstens einen großen Theil des Jahres hindurch lohnend sein müsse, ohne dabei irgend einem schon bestehenden Verüfszweige fühlbare Concurrenz zu machen. Es handelt sich dabei einfach um das Packen der kleinen und großen Reisekofser. Wenn Einer eine Reise thut, so kann er was erzählen", und zu den unangenehmsten Erfahrungen, welche er oder sie zu erzählen hat, gehören gar häufig die beim Ein- oder Auspacken resp, durch dasselbe erlittenen Verluste und Mißlichkeiten. In unserer Zeit wird ungeheuer viel gereist, und es ist allbekannt, von wie großem Werthe nicht nur für die Bequemlichkeit, sondern ganz besonders auch für die InKressen des Geldbeutels ein wirklich zweckmäßiges Einpacken der Effecten sein kann. Am meisten gilt dieS natürlich von den Effecten der geehrten Damen. Wie viele Kleider, Hüte u. s. w. werden jahraus, jahrein durch unpraktisches Einpacken verdon, beschmutzt, irr

Sinitr, und lose :, : den Nelseci.:vi t-ix'::t.:nt tvenri :::a:i nicht Alle. m um r-oegs bedarf one h.wi:-i '.Hrchen finde', ::nd zwar in buii.vMrr.;! ujiaiiCf! Ab:? es g:hört ehe kfr.'.'cre GefM!:ch!:ii und Er fhrurg dazu, beim Paaen den Raum zwell.-'.-cßig n:'.szunuhen und Alles so zu !e,in, da?; es w:d:r selbst Schaden erleidet, noch andere Gez:nstände beschädigen kann, unb im ÄZdür.ißfalle sofort zu finden ist. Wie viele von Denen, die überhaupt auf Reisen gehen, verstehen sich aber thatsächlich auf diese Kunst? Hand auf's Herz, lieber Leser, verhältnißmäßig sehr Wenige! Viele Frauen wissen keinen Bescheid darin,-noch weniger die Männer, und das Dienstpersonal ist oft so ungewandt in dieser Svecialkilnst, wie die Herrschaft. Gerade für Frauen aber, mit der Art von praktischem Ordnungssinn, die ihrem Geschlecht eigen ist, sollte es vielfach nicht schwierig sein, sich als Reisekoffer - Verpackungs Feen besonders auszubilden und damit sich und noch mehr allen ihrer Dienste Bedürftigen, bei denen nicht etwa das Reisen zu ihrem beständigen Beruf gehört, eine wahre Wohlthat zu erweisen. Was verschlägt es reisenden Damen und Herren, ZI für das Packen eines Kosfers zu bezahlen und damit oft bedeutende Summen zu ersparen, die B. einem Reinigungsgeschä'st für das Wiederherstellen werthvoller Seidenkleider bezahlt werden müßten? Gar nicht zu reden von den ganz ruinirten Sachen und den ausgestandenen Mißlichkeiten. Kurzum, der Vorschlag ist nicht übel. Und die Dienstboten werden noch lange nicht durch dieseFrauenarbeit überflüssig gemacht, geschweige denn sonst Jemand.

Vom Jnlande. E i n alter Aberglaube baß der Blitz nicht in Betten einschlägt wird durch folgenden Unfall widerlegt: In Newton in Connecticut ist Owen McCarthy, der krank im Bette lag, von einem Blitzschlag getroffen und sofort getödtet worden. Beim Graben ein es Brun nens fand der einige Meilen von New Albany in Jndiana wohnhafte Farmer William White mehrere Stücke von goldhaltigem Quarz. Die Gold-Ein-sprengungen daran sind deutlich erkennbar. Zwei Mitglieder eine? Falschmllnzerbande, welche in Phönix, Arizona, eine Woche lang falsches Geld gemacht und ausgegeben hatte, sind verhaftet worden. Der eine nennt sich Jim Aoung, während 'der andere als Murray bekannt ist. Bei Beiden wurden falsche Viertel- und halbe Dollars gefunden, welche augenscheinlich dort angefertigt worden waren. Der Ort ist thatsächlich mit falschen Münzen überschwemmt, aber die Gefangenen weigern sich, irgend welche Aussagen zu machen. Auf die Anfrage, ob ein Team" englischer Fußballspieler, welches ein unternehmender Kopf herüber bringen wollte, Künstler oder Contractarbeiter im Sinne des Einwänderungsgesetzes sein würde, hat Schatzamtssecretär Carlisle erwidert, daß die Leute keine Künstler, sondern Arbeiter seien. Offenbar hat sich' Herr Carlisle selbst in einer schwachen Stunde im Fußballspielen versucht undErfahrungen gesammelt, denn wer es einmal gethan, ist für immer davon Überzeugt, daß es eine schwere Arbeitund kein Vergnügen ist. Aus Memphis, Tenn.. verlautet, daß der dortige Criminalrichter erklärt hat,, er werde Mes aufbieten. um wenigstens einige derjenigen, welche das schauerliche Lyncbaericht an den sechs Negern verübt haben, zur Bestrafung zu ziehen. In ähnlichem Sinne sollen sich die Executivbeamten dort ausgesprochen haben. Daß der betreffende Richter es ernst meint, bezweifeln wir nicht, wohl aber, daß er die Macht hat, seine Absicht auszuführen, und bei den Ezecutivbeamten ist es gerade umgekehrt. Wenn es trotzdem wider Erwarten, gelingen sollte, einige der Lynchmörder wirklich zur Bestrafung zu ziehen, so würde daZ sicherlich mehr dazu beitragen, den guten Namen des Staates Tennessee wieder zu Ehren zu bringen, als alle scbönen Rednsarten von Behörden und Richtern. Wer möchte jetzt nicht gern Zollabschätzer werden? Nach dem. neuen Tarifgesetze werden gewöhnliche Cham-pagner-, Wein- undz Liqueurflaschen, ob gefüllt oder ungefüllt, nach dem Gewicht verzollt, und laut Verfügung des Schatzamtsdepartements dürfen dieAbschätze? Probeflaschen entleeren und das Gewicht feststellen. Da absolut keine Vorschrift darübeo vorhanden ist, wohin dieser kostbare Inhalt entleert" werden soll, fürchten wir, daß die Importeure in Zukunft eine neue Rubrik Probeflaschen" in ihrem Ausgabeconto werden einrichten müssen. Aber hoffentlich probiren die Herren Abschätze? nicht gar zu sehr über den Durst. Eine Katzenmusik, welche einige nahe Kirkmansville in Kentucky wohnende junge Leute dem Farmer Stephen! Giles am Abend nach seiner Trauung darbrachten, nahm ein blutiges' Ende. Giles ist 65 Jahre alt und heirathete Gertrude Hertford, ein Mädchen von 16 Jahren. Als gegen Mitternacht die Katzenmusik vor semem ause begann, hörte er den Rummel e:ne Zeit lang gut gelaunt mit an. Allmählich jedoch wurde er ungeduldig und forderte die Ruhestörer wiederholt auf, sich zu entfernen. Als sie aber keine Folge leisteten, feuerte er schließlich mit einer Schrotflinte in die Schaar. John Wagner und Addison Mason wurden schwer verwundet; Wagner wird nicht davon kommen. Giles wurde sofort arretirt und sitzt jetzt im Gefängniß. In etwaö sonderbarer Lage befand sich kürzlich der stellvertretende Bürgermeister von New York be! Empfang folgenden KabelgrammZ auZ London in Enaland': .Manor der

Stadt New Zork, City Hals, New 5)ork. Ich bitte, daß Sie ?500, welche hiermit gekabelt werden, dem Fonds für die Unterstützung der Personen, die durch die Waldbrände in Noth geriethen, zukommen lassen werden. Mit tiefster Sympathie, Henry Jrping." Der Herr Vertreter war in die etwas beschämende Lage gerathen, sich sagen zu müssen, daß bisher noch Niemand in der reichen Millionenstadt NewIork daran gedacht, einen derartigen Fonds zu gründen, und daß ein englischer Schauspieler der Erste war, von wel chem ein dahinseiender Schritt ausging. Er schien denn auch Anfangs aar nicht geneigt, sich auf die Gründung eines solchen Fonds einzulassen, schließlich aber besann er sich und verkündete den Berichterstattern, daß er bereit sei, Gelder für die Linderung der Noth in den Branddistrikten des Westens in Empfang zu nehmen, und daß er, sobald er von der Organisation eines Hilfs-Comites vernommen, die eingelaufenen Beiträge an dasselbe absenden werde. In Lincoln County. NeuMexico, wächst eine besondere Grasart, Schlafgras genannt. Dasselbe besitzt die Eigenschaft, jedes Thier, welches das Gras genießt, in Schlaf fallen zu lassen. Das Graö war noch Jahre unbekannt, nachdem in Lincoln Co. sich bereits Ansiedler niedergelassen hatten. Viehzüchter und Andere hatten zwar des Oefteren die Beobachtung gemacht, daß Thiere zu gewissen Zeiten eine oder zwei Stunden yöllig regungslos dastanden. Erst kürzlich hat man entdeckt, daß der Genuß einer gewissen Grasart diefen schlafähnlichen Zustand berbeifllbrt. Pferde pflegen nach dem Genusse dieses Ärases im Stehen 'zu schlafen, während Kühe und Schafe sich hierbei niederlegen. Es ist vorgekommen, daß Reisende, um ihre Pferde weide zu lassen, an Plätzen anhielten, wo das Gras ziemlich dick stand, so daß die Thiere eine größere Quantität desselben zu vertilgen vermochten, bevor es seine Wirkung äußerte. In solchen Fällen schliefen die Pferde beim Anschirren oder auf der Straße ein. Sie setzten sich in letzterem Falle zwar in guten Schritt, der sich aber allmählich verlangsamte, bis das Thier den Kopf sinken ließ, stillstand und einschlummerte. Ein lautes Wort genügt dann zwar zuweilen, das Pferd wieder in Bewegung zu setzen, doch weit öfter ist zur Erreichung dieses Zweckes die Peitsche in Anwendung zu bringen. Die genannte Wirkung des Schlafgrases hält ein bis zwei Stunden an. fonsiige Nachtheile desselben sind nicht beobachtet worden. Vom ?rusrauve. Ein beklagenswerther gnglücksfall ereignete sich beim Bri-slade-Exercieren in Pasewalk in Pommern. Ein Ulan hatte beim Nehmen einer Hürde die Lanze verloren, und

diese kam so unglücklich zu liegen, daß se einen nachfolgenden Kürassier von der 3. Schwadron aufspießte. Die jüanze durchbohrte das Pferd und den Ulann. Die Lanze war in die Bauchjöhle eingedrungen und am Rücken ausgetreten. Die baltische Eisenbahn hat den Versuch gemacht, in den Sommermonaten, wo der Verkehr der Bahn sehr gesteigert ist, armen Studenten in der Zeit irer Universitätsferien Beschäftigung zu geben, indem sie 40 Studenten der St. Petersburger Universität als zeitweilige Controleure angestellt hat. Die Controleure kommen ihren Obliegenheiten fehr gewissenhaft nach und zeichnen sich auch durch große Höflichkeit gegen das reisende Publikum auö. In Lübeck hat der Juwelier Ley aus Hamburg Selbstmord begangen. Der Mann hat eine Schuldenlast von mehr als 200,000 Mark hinterlassen. Mißglückte Börsenspekulationen haben seinen Ruin herbeigeführt. Verschiedene kleinere Geschäftsleute haben für Ley, der allgemein für sehr wohlhabend gehalten wurde, Wechselverbindlichkeiten geleistet und werden auf das Empfindlichste geschädigt.da sie von ihrem Gelde nicht einen Pfennig zurückerhalten. Eine e n t s.e tz l ich e F a m i lientragödie hat sich in Bolognetta bei Palermo abgespielt. Der Gutsbesitzer Di Fresco, welcher mit seinen beiden Söhnen wegen materieller Interessen in Unfrieden lebte, wurde von denselben in seinem Zimmer mit langen Messer überfallen und bed?oht. Fresco ergriff einen Revolver und feuerte fünf Schüsse auf seine Söhne ab. Einer derselben wurde tödtlich getroffen. Die Gattin Fresco'S stürzte sich zwischen die Streitenden. Sie wurde durch den Messerstich eineö Sohnes gleichfalls tödtlich verletzt. . Ein zweiter Sohn und der Vater sind gleichfalls verwundet. Auö den T i e f en socialen Elendes stammt ein Vorfall, welcher aus Rixdorf bei Berlin gemeldet wird. Die neunzehnjährige Hedwig G. hatte in ihrer Schlafstelle einem Kinde das Leben gegeben und war sofort nach der Entbindung von ihrer Wirthin Frau M. mitsammt dem kleinen Weltbürger auf die Straße gesetzt worden. Nun stand sie rathlos vor dem. Hause, das in ein Stück Packpapier eingewickelte Neugeborene in der Hand haltend. Hier traf sie der NachtWächter, dem sie auf Befragen angab, ihren im Hause wohnenden Bräutigam zu erwarten. Als der Beamte nach dem Kinde sehen wollte, war dasselbe todt; im gleichen Augenblick fiel auch die G. ohnmächtig zur Erde und mußte nach einem Krankenhause gebracht werden. Eine gefühlvolle Verm'ahlungsanzeige hat Fräulein Alice S.. die Naive eines Berliner Sommertheaters, zur' Versendung gebracht. Das Schriftstück lautet: AllenFreunden und Bekannten die Mittheilung, daß ich demnächst in einer neuen, von mir noch nicht probirten Rolle auftnten. werde. DaS Stück heißt: Die Ehe; mein Partner dann ist Herr Sans E. Von ihm bänat eS ah. oh

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Rheumatismus. Buckner, Teras. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häusiz dettläzerigz durch die Anroen $ dung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Mor:on. Sas Alut ist das HM oDr. Augnst Königs

Das beste Mittel dagegen.

as Stück ein' Lustspiel oder ein Trau.rspiel werden wird. Eine Posse aber wird es gewiß nicht, denn erstens ist es uns Beiden furchtbar" ernst, und .voeit!7,s gibt es, wie man sagt, in der 'Lhe überhaupt nichts zu lachen." Man sieht, das' Fräulein Braut ist furchtbar" geschmaiZvoll. Vor einigen Tagen gelangte an das GendarmeriepostenCommando in Baden bei Wien ein anonymer Brief, .in welchem von dem bei dem Steinmetzmeister Fugal in Mödling bediensteten Kutscher JuliuZ Ilias erzählt wurde, daß derselbe vor Iahren unter entsetzlichen Umständen einenMord begangen habe. DasSchreiben war mit dem Poststempel Mödlina versehen. Binnen Kurzem hatte die Gendarmie herausgebracht, daß die Hausmeisterin K. durch eine Freundin jenen Brief habe schreiben lassen und daß die gegen Jlias erhobene Beschuldigung nur ein Racheakt war. Die K., die in einer Villa bedienstet ist.zählt 63 Jahre und ist verheirathet. Sie verfolgte den um viele Jahre jüngeren Kutscher mit Liebesanträgen, und da der Mann ihr gegenüber sich fortgesetzt abweisend verhielt, brütete sie dere Racheplan aus. Sie wurde in Verwahrungshaft genommen. Ein Korbmacher z u Waldau in Schlesien, der sich erst kürzlich selbstständig gemacht hatte, faßte den Entschluß, seinem Leben ein Ende zu machen. Unter höchst erschwerenden Umständen führte er sein Vorhaben aus. Nachdem er seine Angelegenheiten schriftlich geregelt hatte, reiste er mit dem nächsten Zuge nach Maltsch und sprang dort in die Oder. Bon schnell herbeigeeilten Schiffern wider seinen Willen aufgefischt und zum Bewußtsein gebracht, wurde er wegen Mangels von Legitimationspavieren in Haft genommen. In feiner Zelle hängte er sich auf, konnte aber noch rechtzeitig abgeschnitten werden. Nunmehr ging er, nachdem er aus der Haft entlassen worden, nochmals in die Oder, die ihn nicht wieder frei gab. Neulich Nachts erlaubten sich vier Soldaten des 23. Feld-Artillerie-Regiments in Coblenz bedenklicho Ausschreitungen. Sie verarbeiteten einen Civilisten und und fünf Nachtwächter nebst einem Schutzmanne derartig mit ihren Säbeln, daß arzt liche Hilfe in Anspruch genommen wer den mußte. Aus der Karthause kam es zwischen Reservisten deS 63. Jnfan terie-Regiments zu Auseinandersetzun gen, in deren Verfolg man zu den Sei tengewehren griff. Zwei Soldaten mußten in das Lazareth geschafft wer den. Der Direktor deS EisenbahnbetriebsamtS in Frankfurt a. M. hatte eine größere Festlichkeit . mitge macht, und kam in der Nacht, beim Weggange von derselben, auf die Idee, zur Abkühlung seines heißen Kopfes den Bahnhof und Umgebung zu revl diren. Als er indeß das Bahnhofsterrain betreten wollte, wurde er von einem dort beschäftigten Weichensteller energisch zurückgewiesen. Als er dann bemerkte: Ich bin der Direktor!" er widerte der Weichensteller: Dat kann Jeder sagen!" Auf seine wiederholte Versicherung: Ich bin aber wirklich der Direktor! erhielt er von dem biede ren Weichensteller die Antwort: Ach wat, use Direktor supet nich so!" Die Jahnhofsrevision wurde aufgegeben. die Antwort ist aber vollsthumllch ge worden. Der durch s e i n e e r f o l g?ichen Bestrebungen für den Samariterdienst im Kriege bekannte Organisator der freiwilligen Rettungs-Gesell-schaft in Wien, Oberstabsarzt a. D.. Jaromir Freiherr v. Mundy, har'sich unterhalb der Sophienbrücke im Pratcr erschossen. Er ist über 70 Jahre alt geworden. Der Grund zu dieser That soll angeblich eine eingebildete schwere Krankheit sein. Kürzlich trafen sieben deutsche Flüchtlinge, welche in der französischen Fremdenlegion in Algier gedient hatten und desertirt waren, in Fez ein, um den mohamedaniscben Glaubei. anzunehmen. Dieselben wurden jedoch auf Befehl des Sultans, welcher erklärte, daß er derartige Ueberlaufer in semem Lande nicht wünsche, ausgewiesen und nach Tanger gebracht, wo sie auf Weisung des dortigen deutschen Vertreters nach Hambürg eingeschifft wurden. Nach - den Berichten dieser Flüchtlinge sind in der letzten Zeit auch noch andere Deutsche aus den Reihen der Fremdenlegion in Algier desertirt, dieselben fielen jedoch in die Hände der Mauren auf der Oase Figig, von welchen sie getödtet wurden. ,, Ruby'S Pile Suppvsiioiy wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Bor. Schicke zwei Postmarken.für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Word BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten.

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