Indiana Tribüne, Volume 17, Number 353, Indianapolis, Marion County, 9 September 1894 — Page 4

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Zndiana Tribüne. Erscheint Täglich und OonntagS.

Die tZgliche.Tribü' kostet durch den Träge, iiSentl per Lösche, die EonNtagS-TrtbSne- b 4rA t vr n:v. ...r icsrc k fVt7 V HiC 0UUU4UlCH 11UV VVl 65 Cent! per Monat. Per Post iU2tf3'.t in Vor, uSbezahlung kper Jahr. Office : No. 1 Süd Alabaa Str. , , ' Indianapolis, Ind., 9. September '94. Unfreiwillige Komik. r , , t f V I Der Kobold, welcher besonder- m , . . v 1 1 ' , den Redaktionen und Expeditionen vzi uge-prr,ir aoer aucy mi! oe,onoerer orzicoe v.c cyrisl,e?er qeirniutyi, uai nruci dings gewagt, wieder eme ganze Sammlung zum Besten zu geben, welche demnächst in Druck erscheinen soll. Er documentlrt sich auch m die. ser neuesten Schrist als em zwar meist zahmer, ost gutmüthig- spöttelnder, manchmal aber auch recht boshafter Nachkomme des großen Druckfehler Teufels. Mit welcher Frechheit derselbe so aar an .hohen und höchsten Perfo ,nen sein Müthchen kühlt, davon hier nur einige Proben aus ienem Bucye. Wer da weiß, welch ein trefflicher äaer Könia Albert ist. wird die Notiz: Derb's Wildhandlung empfiehlt halbe Hasen erlegt von Sr. Maj. dem Königs von wachsen in Sibyllenort. (Breslauer Morgenzeltung.) a! eine bewußte Unwahrheit erken nen. Die Schußlisten des ttönigZ r , , r - s . wellen ledlgich ganze Hasen auf. Die Nachricht ist also em recht kühnes Jägerlatein. And) andere ffurstlichlelten ver schont er nicht mit seinen unglaub' haften Nachrichten. Er meldet z. B.: Der König von Schweden t an einem 5k o o l k o v i - Skatarro er krankt. (Rostocker Ztg.) Weiß der Strohkopf denn nicht. daß es selbst bei einem Könige Kebl köpf" heißt? Einem anderen Regenten sagt er nach: Se. Hoheit haben geruht, den Gemeinen Iustizrath D. auf sein An' suchen in btn W. ,u ers.tzc,,. mit der M,it,aÄi.t Hätte der verdiente Justizb wirklich dies Epitheton verdient so hätten ihn Se. Hoheit gewiß schon längst abgesetzt. Auch das Eisen dahnwesen in Baden bekommt einen Hieb: Ter Großherzog ist heute Bormit tag mit Schneckzug in Karlsruhe ein getroffen. (Fchwetzinqer Tageblatt.) So langsam geht nicht einmal ein Bummelzug und der Landesherr wird sich sicher einen Schnellzug ge leistet haben. Wenn er urbi et orbi durch ein Telegramm verkündet: Reutlingen, .. ull. Wie wir soeben erfabren. treffen heute Abend die Pferde Sr. Majestät des Königs ein. (SchwarzwülderKrelsztg.) so überschätzt er die Tragweite eines solchen Ereignisses doch sehr, ebenso wie die Begeisterung bei einem fürst llchen Besuch, wenn er meldet: shänitr und M,nfck?tt in 5eit,,ia ,eiitt sjck neifrtfntn m3 Resuckes ri Qbnin&unnrez in !rpsitLlümn6 r ir uv4ffv v und jubelnder 55esttaasnimmuna. I üvnneb. Nolkstreund Hier ist allerdings die Möglichkeit nit rtusnM-Afftf! hnfc fr ,inin? ndele ..alte Däuser" aemeint bat. Von schändlichstem Charakter zeugt das Citat aus einem Toatt aus den Grotzherzog von Hessen: ,,Möge unser Landessürst den schönsten Lenz des Lebens verbringen an der Seite seiner ersten Gemah lin!" (Gen.-Anz. Franks, a. M.) Jeder treue Heffe wird wohl wün tqen, datz dies auch feine einzige Gemahlin bleiben möge. Eine ge nealogifche Verwirrung fucht er zu erzeugen, indem er sagt: Der jetzige König von Württem berg ist ein Enkelsohn des Bruders seines Vaters. (Chemniker Tagebl.) Glücklicherweife giebt es noch einen Gothaifchen Almanach. In em fran zösisches Blatt schmuggelt er folgende Malice ein: Die beiden Souveräne (Kaiser von Oesterreich und ttonig von Sachsen) reichten sich die Hände unter den Klängen der Hymne: Keil Dir im Siegerkranz." (Petit Journal.) Keile verdient Derjenige, der solche Nachrichten jenseit der Vogesen vel breitet. Auch mit Oesterreichs schift' baren Flüssen scheint er wenig bekannt zu fein, sonst könnte er nicht melden: n Innsbruck stiea Kaiser ttran, n. r . m w . .-' oiepy an Bvro oes oeul'cven ttaier fchiffeS und gab unserem Kaiserpaare biS Rosenheim das Geleit. (Düsseldorfer eituna. Bei der geringen Tiefe deS nnSetteS und der manaelnden Verbin. duna desselben mit Rosenbeim bat diese Sckifffabrt keinen Scdimmer von Glaubwürdigkeit. Ungewöhnlich ist auch folgende Trauer.Kundgedung: Die Glocken Lissabons und das Geläute der Kanonen verkündeten der Sauvtssadt das Ableben des KöniaS. lAntmervener 3t.) Gtne aaitt unuemlicbc Svöiterei über die geringe Quadratfläche mancher Staaten spricht aus der Mitthei lung: Der Fürst von Lippe - Detmold hatte bereits vor Ankunft des kaiser ticken uaes mit seiner Umaeaend im Wartesaal erster Klasse Platz genom. men. (Bielefelder Volksbl.) Auch die Loyalität der Bevölkerung to rd bekrittelt. So htm es:

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gelleidete. Mädchen aufgestellt, welche Se. Kgl. Hoheit unter Uederreichung eines Bouquets durch den Mund des ftrl. Ellse St. mit einem Gedicht be grüßten. (Landauer Anz.) Das wäre doch da? erste Mal, daß - , .i. rn v ein zouquel ourcy oen (uno eines jungen Mädchen? überreicht wurde. Ich glaube so etwas nicht, wenn ich es nicht sehe. Vom rusn?chen Kaiser weiß er zu berichten: rrt Fk neuern hat der Czar einen Spa Zerritt zu Futz durch die Hauptstadt (Koblenzer Zeitung.) Eine ganz klare Vorstellung kann fi 11 hnrtiiirfi tiirht m ncktrf nher VMMMf V V , - immerhin in ffinder. i iti iih fc i 1 1 .... fpiel mnx fine zweite Nachricht: Ter Kaiser wird in Sebastopol eine Fttenschau über die Schwarzwaldfottp nbfialtfit. iTäal. Rundschau.) on daß in unserem schönen Schwarzwalde sich in aller Stille eine ,. .bildet und daß diese ihren zz.g bi5 zum Sckwarzen Meere ae runden bat. ist wunderbar. Daß aber der Czar über eine deutsche Flotte eine Revue abhält, ist ein kaum glaubliches Zeichen internationaler Courtoisie. Weniger liebenswürdig scheint sich der Beherrscher von Sansibar benommen zu hcröen, wettn Folgendes wahr ist: Xn Sultan hat den von Dr. Pe ters gemietheten Salami Trägern nicht gestattet, auf der Insel zu landen. lDie Henne, Ilmenau.) Weshalb der Afrikareisende seinen Somalis solche Quantitäten jener treftlichen Wurst aufgeladen hat. ?4i niifit rtfi.r isfi miSsfit. !Vr.t u'fcio va iiivuf Mvt "f 'vMtv o'"m f , ßh Ux ltan wirklich dem Dr. ' ' fc. . murNtranSdort flbae. PeterS diesen Wursttransport abge. schnitten hat. Nicht minder kann man die Mittheilung nicht für correkt halten: Ter Thronfolger von Slam berin bet sich gegenwärtig in der norddeut schen Hauptstadt Kopenhagen. (Deutsche Warte.) Deutschland denkt gar nicht daran. Dänemark einzuverleiben, und ist aani zufrieden, wenn Berlin die Hauptstadt Norddeutschlands bleibt. Wozu solche internationale Berwiae kungen heraufbeschwören? Ich muß jIich ln bS M ?.. ?., ÄL": von den ersten Persönlichkeiten des Staats Dinge zu behaupten, welche zu oemelsen lym iqjroer sauen oursie. . r t f. ... r t . ci w tiii. Bon unserem verewigten Moltke schreibt er: Der General.Geld-Marschall Graf Moltke. (Rhein- und Wied-Ztg.) während doch Jeder weiß, daß der große Schwelger" in Geldsachen sehr anspruchslos war. Auch von seiner 'Erscheinung entwirft er ein sonderbares Bild: In seinem Aeußern erinnert der große Feldherr an die Wüstenroffe edelster Zucht. Kein Loth überslüs lgen tiei ftes am xtiot. aver ein Körver. der nicht aus Muskeln. Ner ven und Sehnen, sondern aus fel nen Stahlfäden zusammengeflochten ! scheint. Uebrigens ist der berümte Greis ein trostreiches Beispiel für leidenschaftliche Raucher. An ihm steht man, wie gesund daS ZalaU rauchen ist. wenn man dabei alt - Nllrd. (Alb-Bote.) . Namentlich der letzte Satz war ein sprechender BewelS dafür, mit wie einfachen Mitteln man die Makro biotik erlernen kann. Vom Fürsten BiSmarck weiß er uns eine Episode aus seiner Studentenzeit, nämlich über seine Mensuren, aufzubinden: Der einzig sichtbare Schmiß des Fürsten Bismark rührt von dem Bremser Bindeweg her. (Badisch Akadem. Blätter.) Derartige Eisenbahn-Bedienstete haben nie in ein Korps Aufnahme gefunden und BiSmark wäre zu stolz gewesen, sich mit einem so wenig ebenbürtigen Gegner zu schlagen. Anmaßend ist eS vom Alt'-ReichS. kanzler zu schreiben: Fürst BiSmarck ist bis auf den heutigen Tag ein engagirter Pfeifenraucher geblieben. (Quedlinb. Ztg.) Diese kleine Zerstreuung sollte man dem greisen Staatsmanne nicht durch die Behauptung, er sei hiersür engagirt, verkümmern. Er ist vollstündig sein eigener Herr und raucht lediglich aus freien Stücken, zu sei nem vergnügen das 1 1 allbe kannt. Auch in die Privat-Angelegenhei ten des Grafen Caprivi mischt er sich ganz unnöthigerweise. So schreibt er: Reichskanzler Graf Caprivi unter nimmt jekt täglich Spaziergänge im "lOt: l . . fi.: l I . 1 - lelttulzeii unv ,yiijigi im muiuc n Galopp mit ersichtlichem Behagen oayin. (Hanauer Zeitung.) Selbst wenn dieö wahr ist. lasse man doch dem Lenker unserer Politik diese gesunde Motion. Er wird am besten wissen, was ihm gut thut. Daß er vor einiger Zeit jedenfalls in cognito in Leipzig war, erfahren wir aus oer vcony. Vom Reichskanzler durch Goethe strake über Brühl eine Nesseltasche verloren. (Leipziger Tagebl.) Dieselbe hat möglicherweise wich tige AUenstücke enthalten. Wie leicht kann aus einer solchen voreiligen Veröffentlichung ein für das Vater land empfindlicher Mißbrauch deS Inhalts dieser Tasche hergeleitet werden, falls sie ein Reichsfeind ge funden hat. Bekanntlich lebt der Reichskanzler sehr mäßig. Wie kann man ihm also in geschickt verblümter '5rm naqiaLen:

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The Charles A. VoRelcr !üiöad der Frachtdampfer Reichs kanzler von Caprive, gleichwie seiNamenspatron, allen Stürmen Trn bietend, stets mit voller Ladung dem Heimathlichen Hafen zusteuern! (Leerer Anzelgebl.) Jedesmal, wenn ich den Kanzler aus dem Thiergarten heimkehren sah, war sein Gang fest und sicher. Keine Spur von voller Ladung", im Gegentheil, das Bild strengster Solidität. Doch wozu beute die Geduld noch länger in Anspruch nehmen? Die kleine Blumenlese aus dem Werke, vor dem man nicht genug warnen kann, genügt, um zu zeigen, daß der infernale Skribent selbst höchste Kreise zum Zielblatt seiner Spötteleien und tendenziösen Entstellungen macht und daß es wohl am besten wäre, ein Buch, welches solche aus der Lust gegrijfene Dinge verbreitet. noch rechtzeitig zu unterdrücken. Jägerlatein. Der Vater des Kaisers Franz Jo. seph, Erzherzog Franz Karl, hielt sich mit Vorliebe in Steiermark, in der Gegend von MariazeU, auf. Er durchstrich oft stundenweit einsam und unerkannt die reizenden Umgebungen. Er unterhielt sich auch ost gerne mit urgemüthlicheu Gebirgs söhnen, zumal wenn diese keine Ahnung zu haben schienen, mit wem sie da verkehrten. Auf einem dieser Spaziergänge begegnete der Erzherzog einem ältlichen Manne aus einer von Mariazell entfernten Gegend. Der Erzherzog wanderte eben durch die Grünau dem Erlaffee zu und hatte betreffs eines OrteS, zu dem ergelangen wollte, eine Frage zu stellen. Der Aelpler wußte zwar nicht, wen er da vor sich habe, aber er gab nicht nur bereitwilligst Auskunft, sondern ers bot sich, dem Fremden nach dem er fragten Ziele das Geleite zu geben. Unterwegs entwickelte sich eine lebhafte Unterhaltung. Im Verlaufe des Gespräches fragte der Erzherzog: Hast schon amo! d'Wienerstadt g'seyn?" Na ob!" antwortete der Gefragte. Der gute Mann gehörte offenbar cr zagerglive an. denn das war ausgeschnitten. Na. Gevatter, und wie hat's . Dir denn in Wien gefallen?" fragte der Erzherzog welter. Guat, daS kannst Dir denken. So grün is's net wie da; aber guat, recht guat hat's mir g'fall'n und Aufseh'n hab i gnua g'macht." DaS kann l mir denken," sagte der Erzherzog mit einem Schmun zeln. Und net wahr, groß soll die Kaiserstadt sein?Größer als Mariazell." Da will ich Dir schon glauben", meinte der Erzherzog. .I lug a mein Leben net.Hast denn a die Burg g'seh'n, wo der Kaiser wohnt und d'Priss' zen?" Versteht ft . Du ist ganz von Goldmit brillantenen Fenstern.Geh!" Und der Hof is mit an rothen Sammt überzogen, daß d'Staner net naß wer'n." So was möcht' i selber seh'n," rief der .Erzherzog heiter aus. Jg laub Dir'S, Du mußt halt amol auf Wean geh'." Hast die Burgwach g'seh'n?" e?aminirte der Erzherzog weitendem die Unterbaltunz ungemein gefiel. San dös Erzklacheln! rühmte der Stcirer. Der Klanste iö acht Schuh groß." Was D' net sagst! Ja, 's is wahr." Wie hat Dir den d'Burgmusi g'sall'n?" Na, prächti'. - Am Kirta spieln's bei uns a net schöner." Da können d'Weaner stolz d'rauf sein", meinte der Prinz. Und bist auch auf'nStephansthurm g'stieg'n?" DöS iö do klar." Wie lang hast denn nauf braucht?" Net amal ganze zwa Tag." Nur?" Waßt, i bin halt a sermer Steiger!" Der Prater iö schön, net wahr?" Da hab i net 'nein kinnen." Warum denn net?" Der war zug'spirrt. Ja an unbändiges Schloß Habens vorgehängt." .öl, ei, das ist schad. Sag' mir, LandSmann, Du bist g'wik a Ja ger?" Ob i ancr bin!" Hast schon viel Gamsen g'schossen?" Alle, die man nimmer sicht, wer so ziemlich i g'fchossen hab'n." Nach einer Pause fragte der Erzherzog: .Und in der Wienerstadt wirst do a 'n Kaiser g'sehen had'n?" Freili hab' i 'n g'sevn. Früher t?Sr ja aar net wulganalli. denn

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das größte Schmerzenheilmittel. Co., Baltimore, Md. wir Tielrer leo n und sterv n für unsern Kaiser." DaS ist schön", lobte der Erzherzog. Wo hast denn 'n Kaiser st'seh'n?" . Svazier'n is er gangen." Wie hat er denn auSg'schaut?" Na. natürlich in an großen, ro then Mantel und s Scepter in der rechten Hand." So is er spazier'n gangen?" Halt ja." Sag' mir, Landsmann. Dein Later war g'wiß a a Jager?" Waö soll er denn sonst g'wesen ein? Na, es gibt schon no Väter, die kane Jager sind." Was is denn nachher Dein Vater g wesen?" Kaiser", antwortete der Erz herzog. Du, red' net so laut!" warnte der Begleiter den kaiserlichen Prinzen. ,Wenn Di der Gendarm bört, wirst arretlrt. Mein Bruda ist neun a arretirt wor'n. Hast a an Bruda?" Freilich." Was is er denn? K a i s e r, antwortete wieder der Erzherzog. Gehst no net!" sagte der Aelpler achend. Host a Kinder?" fragte er den Erzherzog welter. Gott sei Dank! Da is gleich mei vranzl." Was is denn der?" Kaiser," war abermals des rzherzogs Antwort. Der Steirer lachte laut auf. Dann ist mein zweiter Sohn Mar." führ der Prinz fort. Was lS denn der wieder?" Kaiser." Der Jäger lachte noch lauter. Dann hab i zwei Schwiegertöch ter. Was san denn dö? Kaiserinnen." Der Aelpler weinte vor Lachen. Als er wieder zu Athem kam. fragte er:' Na, und wer bist nachher Du?? I hätt' a Kaiser sein können " antwortete der Erzherzog. Der Steirer machte einen Luft sprung und schlug ein Schnippchen. Die vermeintliche Aufschneiderei ergötzte ihn über alle Maßen. Der Erzherzog lachte vergnügt in sich hinein. Als sie aber nach Zell zurückkamen, da gab es ein ehrfurchtvolles Verbeugen vor dem Erzherzog, ein Nlcken und Hulzuhen und Handküf sen, daß dem Jäger schier grün und blau vor den Augen wurde. I dank Dir für Dei' Begleitung," sagte ihm jetzt der Erzherzog in sei ner allbekannten lsemütbllckkelt. Und kommst wieder nach Wien und der Prater is zug'sperrt. so frag'nur nach 'n Erzherzog Franz Karl. I werd' Dir schon aufsperr'n lassen!" Der bestürzte Jäger fiel dem kaiserlichen Prinzen zu Füßen und bat um Verzeihung. Ter Erzherzog hieß ihn aufstehen. Er beschenkte ihn für seine Dienstleistung, dann zog er ihn mit nach der Wallfahrtskirche und sagt?: Jetzt gehst aber gleich deichleu, daß D' mich so ang'logen hast!" mm A b w e ch s e l u n g als M e d iein. 'icle Leute wissen im Allge Kleinen, daß. auf Personen, die an gewissen Krankhcilen leiden, ein Wechsel oft sehr wohlthuend wirkt. Wenn man die Thatsache, daß das Wohlbefinden des Körpers gar sehr durch die Aufheiterung des Gemüths bedingt wird, besjer würdigte, so würde man sich dieser sehr vernünftigen Medicin viel häusiger bedienen. Sie braucht nicht besonders kostspielig zu sein, denn, um einen Wechsel zu erzielen, ist eS ja nicht gerade nöthig, eine Europareise zu machen. In Wirklichkeit kann man ihn oft innerhalb wenigen, Meilen oder Ruthen vom eignen Heim finden, und zwar ohne die Unbequemlichkeiten und Ermüdung des Reifens, welche in 9 puS 10 Fällen alle guten Wirkungen neuer Umgebungen und Erfahrungen zerstören. Viele Leute, die an Unverdaulichkeit leiden, haben zu ihrer Ueberrafchung wahrgenommen, wenn sie mit einer fröhlichen Gesellschaft gespeist hatten, daß sie nicht nur reichlicher als sonst gegesten hatten, sondern auch von allen unangenehmen Folgen verschont geblieben waren. Viele, die sich abgespannt und unpäßlich fühlten oder wirklich krank waren, erinnern sich, wie bei der Ankunft eines heiteren Besuchers oder bei der Gelegenheit eines hübschen kleinen Ausflugs alle ihre Uebel wie durch Zauberwort verschwanden. Diese bekannten Beispiele beweisen, welchen wunderbaren Einfluß das Gemüth auf die körperlichen Gefühle und Verrichtungen ausübt und wie nothwendig gehörige Abwechselung und Verschiedenheit im Leben ist, um den Geist in gesundem Zustclnd zu halten. HM Meerschaumvseisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen bei Wm. Mucho, 1SS Ost Washington Str.

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