Indiana Tribüne, Volume 17, Number 353, Indianapolis, Marion County, 9 September 1894 — Page 3
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Srsigoiie ies Ceöens. Siomcit ooii 53. ?Iic)cr'Atzres. (5. Fortsetzung.) Zu Valeslas unaussprechlichem Aerge: nickte der Oöerst ganz harmlos zu diesem unerhörten Plane, welcher den Zn?eck der Entfernung Danielas nicht nur total vereitelte, sondern obendrein das Gegentheil bewirkte, indem er sie geradeswegs dem Grafen Montsanto in die Arme führte! Ihre Augen schossen Blitze nach dem jungen Mädchen, hier lag in der That ein schändliches Komplott vor, und strafwürdig erschien ihr die Vergeßlichkeit des alten Herrn, der den Hauptinhalt ihrer gesingen Unterhaltung gänzlich verschlafen haben mußte. Aber ich bitte Sie. Graf Romano, dieses Arrangement kommt eigentlich jetzt nicht ganz gelegen, ich meine, wozu " sin stockte, sah von einem zum andern, Dann mit durchdringender ErMahnung auf den Oberst, doch dieser dachte im Momente nur noch daran, daß mit der Entfernung Danielas vorläufig allen Störungen abgeholfen sei, -und zum ersten Mal sah Frau von Haffelbach sich von einem Gegenstände völlig außer Fassung gebracht, um so mehr, da es Vorsicht galt und ein entschiedcnes Auflehnen gegen NomsnoZ Bitte, als Verdacht erregend, nicht am Platze war. Sie meinen in Betreff der Pension?" fuhr der junge Arzt unbeküminert und in größter Seelenruhe fort. Daniela erzählte mir soeben davon, daß Onkel Slaxl die Absicht hege, sie der Abwechselung wegen zu Madame Nenard zu schicken. Da dachte ich mir, sie wird sich jedenfalls viel wohler bei Tante Angela, als unter den Wildfremden dort fühlen, und ich hatte recht. Nicht wahr, Daniela, Sie ziehen es vor, zu uns zu kommen?" Ob sie es vorzog. Und mit einem Muthe, den sie sich Valeska gegenüber kaum zugetraut, entgegnete Daniela: O bei weitem; ich möchte Dich ebenfalls bitten, lieber Papa, mich eiue Zeitlang bei Dona Angela auf Santa Theresa verbringen zu lassen." Gewiß, Kind, gewiß," äußerte der Oberst, beruhigt die unangenehme Angelegenheit aus diese alle Theile besriedigende Weise geordnet zu sehen, ahnungslos, daß Valeska zur selben Zeit eine rasende Wuth empfand gegen den Onkel, der anstatt ein ablehnendes Machtwort zu sprechen, förmlich die Hand zu diesem empörenden Ränkespiel der taubensrommen Daniela bot. Alter Narr!" hätte sie ihm zurufen mögen, bist wohl auf dem Wege kindisch zu weiden, mir auf so einfältig: Weise alles zu verderben," aber er sollte seine Dummheit büßen und lange genug an ihren Folgen zu würgen haben. Offen gestanden." zischte sie, ihre Erregung gewaltsam bemusternd,
scheint mir durch oit)t Einrichtung der eigentlich: Zweck gänzlich verfehlt zu sein; Onkel Karl wollte in seiner Güte Daniela Gelegenheit bieten, nicht nur Zerstreuung in ihrem Kummer über den Tod des Verlobten zu sinden, sondern sich auch zugleich in manchen Dächern des weiblichen Könnens auszubilden, die unerläßlich für ein: junge Dame sind, ein Anerbieten, das sie meines Erachtens dankbar und mit dem denkbar größten Eifer hätte ergreifen sollen." Ich werde mich bemühen, bei Dona Angela manches nachzuholen, der Aufenthalt in einer Pension würde mir zur Zeit unleidlich sein," wagte DaTiiela, ermuthigt durch Nomanos Geenwart, zu behaupten, und damit blieb die Sache entschieden. So gehe denn in des Teufels Namen, starrsinnige, widerwärtige Person," kochte es in ValeZkas Innern, aber sie schwieg und nur ihr nervöses Kopfschütteln zeigte den Grad des stummen Hasses, den sie empfand, während ihr erfinderischer Kopf nach neuen Wegen fahndete, welche diesen empfindlichen Nückzug decken und einen Nachtheil für Negine vermeiden sollten. Als Graf Montsanto sich entfernt hatte, brach von Valeskas Seite ein Unwetter über Daniela herein, wie sie es noch nimt erlebt hatte, und fobalo dem Oberst klar geworden, was er angerichtet, sprach auch er zuredend auf sie ein; aber Daniela blieb fest, sie wollte nicht; eine wunderbare Freudigkeit, eine lichte, hoffnungsvolle Seligkeit. wie sie zuweilen grundlos in der Menschenseele aufquillt, hatte sie ergriffen und gab ihr die Festigkeit, dem Sturm standhaft zu widerstehen. Wenige Minuten späier, nachdem Nomano die Palmenvilla verlassen, blieb er plötzlich mitten auf der menschenlceren Straße stehen; wie schon einige Male seit kurzem, spürte er plötzlich in der Herzgegend ein schmerzbaftes Stechen, dem stark beschleunigtes Pochen folgte; es war so heftig, das seine Stirne sich mit kaltem Schweiß bedeckte und ein dunkler Nebel über die Augen zog. Was bedeutete das? Er beschloß, einen erneuten Anfall abzuwarten und dann einen bewährtenSpe.zialist.en zu Nathe zu ziehen. Romano befand sich auf dem Wege .311 Frau Doktor Nombeck, die seit einigcn Tagen infolge einer Erkältung von einem leichten Fieberanfall heimgesucht war, obgleich sie den Kindern gegenüber behauptete, es seien nur die unaufhörlichen Sorgen, welche sie so weit gebracht. Es waren noch mehrere Schulden zu berichtigen und die Gläubiger drancf.n aus Bezahlung; Konstanze hatt: bereits ihre von früher herrührenden kleinen Ersparnisse hergegeben. sie leichten lange nicht. Leopold aber, der eiern geholfen l?ätte. konnte gar nichts thun. der Tag. wo er die Ehrmschuld bezahlen mußte, rückte näher und
näher, und doch böl sicü 'keine Aufsicht, die erforderliche Summe zu erhalten. Auch sein Anzug wurde allmählich schlecht, er trug seit einiger Zeit bereits den besten, und dieses Bewußtsein gaö ihm, der so viel auf seine äußere glänzende Erscheinug hielt, etwas in hohem Grade drückendes und scheues er war unzufriedener als je mit den bestehenden Verhältnissen, welche dem einen alles Glück, Rang und Reichthum in die Wiege gelegt, während den andernRoth und Elend bis zum Ende verfolgten. Er hatte gehofft, in Amerika mehr Gleichheit und Unabhängigkeit zu fin den. und nun erwiesen die Zustände hier sich denen drüben als ganz verzweifelt ähnlich; es galt ein ewiges Entsagen aller so verschwenderisch in der Großstadt sich bietenden Genüsse, ein ewiges Darben, Sorgen, Acngstigen; das schlimmste von allem jedoch, was seinen Unterganz herbeiführen mußte, das war die unselige Spielschuld. ' So kam es, daß in einer schlaflosen Nacht, da er über sein Schicksal brütend dalag, zum ersten Male die Versuchung an ihn herantrat. Sein Ehef, Herr Oskar Fiebinger, ein großer, magerer Mann, der nur ein Ziel kannte. Geld zu erwerben, und sich nur vor einem Gott, dem Mammon, beugte, befan. wie schon erwähnt, n:ben dem Geldwechselgeschäst auch einen kleinen Juwelenladen, der jedoch vernachlässig! wurde, weil er seine ganze Aufmerksamkeit dem Hauptgeschäfte, in dessen Komptoir drei jungeLeute arbeitcten, widmete. Da es nun am Tag: zuweilen vorkam, daß Herr Fiebinger abwesend war und man den Lehrjungen fortgeschickt hatte, so fiel es Leopold als dem Jüngst.:nangestellten, zu, gelegentlich die Bestellungen der späriichen Kunden anzunehmen, oder einen der selten erscheinenden Käufer zu be dienen. In dieser Weise war er auch bor einigen Tagen beschäftigt gewesen, als Fiebinger. begleitet von ein paar Herren, in den Laden trat und Leopold den Auftrag ertheilte, in einer verschlossenenSchublade, zu welcher er ibm den Schlüssel reichte, nach einem bezeichneten alten Ring zu suchen, und bei dieser Gelegenheit hatte er eineEntdeckung gemacht, die von dem Augenblicke an seine Gedanken unaufhörlich in Anspruch nahm. Beim Suchen nach dem Ringe in der Sublade, die unter anderen Dingen verschiedene zur Revaratur eingehändzte Schmugegenstände enthielt, hatte er, ganz unten am Boden, staubbedeckt, eine kleine Schachtel gefunden, aus der ihm beim Oeffnen eine Anzahl geschliffener Kapdiamanten entgegenblitzten; der Ring befand sich nicht darin, er sckloß das Sck?äch!elchen und stellte es wieder an seinen Platz. Der Himmel mochte wissen, wie lange es schon dort gestanden, was es überhaupt für ein: Bewandtniß mit
den Steinen hattte. deren Zahl sich nach seiner oberflächlichen Schätzung aus etwa zwölf bis fünfzehn belief. ob Fiebinger sie gekauft, oder anZahlungsstatt angenommen, da er öfterL mit den aus dem Innern kommenden Goldgräbern und Diamantenhändlern zu thun hatte, der Hauptpunkt bestand für Leopold darin, daß der Chef die Steine anscheinend unbeachtet ließ, vielleicht war ihm sogar ihr Vorhandensein zur Zeit entfallen, jedenfalls aber wußte er gewiß längst nicht mehr genau, wie viele davon sich in dem bestaubten, unscheinbaren Behälter befanden. So schloß Leopold aus seinen Beobachtungen und nun trat unwillkürlich die rage an ihn heran: würden nicht zwei oder drei der Steine ausreichen, ihn aus der qualvollen Verlegenheit zu retten? Vollständig; und ob er auch anfangs den Gedanken verwarf, unabweisbar kehrte er wieder und immer lebhafter malte die aufgeregte Phantasie die verlockenden Bilder, welehe aus dem Besitz des Geldes für ihn entstehen würden. Nicht, daß Leopold die Aneignung der Diamanten an und für sich als ein Unrecht betrachtete; dazu war er zu tief von der Ungerechtigkeit des Besitzes überzeugt, und hatten die sozialdemokratischen Ideen zu günstigen Boden in seinem Innern gefunden doch er schreckte zurück vor dem Gesvensi der Schande für sich und die Seinen, welckc eine etwaige Entdeckung herbeiführen würde. Aber eine Entdeckung lag ja schließlieft ganz außer demBcreichderMöglichkeit; und außerdem beabsichtigte er nicht, die Kapsteine zu entwenden, bewahre, er wollte sie nur nehmen und sich von einer entsprechenden Persönlichkeit fünfhundert Milreis darauf geben lassen, so daß sie nur als ein Pfand, welches er an dem bestimmten Zeitpunkt einlösen mußt:, gelten sollten, danach würde er sie an ihren Platz zurücklegen; wie später die Einlösung bewerkstelligen, das betreffende Geld herbeizuschaffen, darüber sich schon jetzt den Kopf zu zerbrechen, wäre unnütz gew?sen. wer konnte wissen, auf welche Weis? sich um jene Zelt die Verhältnisse gestaltet hatten. Nach zwei Tagen weiteren Kampfes war Leopold -endlich zu dem festen Ent'luß gelangt, drei Diamanten zu nehmen, es half kein längeres Zög.ern, die Noth drängte gewaltsam von allen Seiten, und, kurz entschlossen, be stimmte er den heutigen Tag zur Ausführung seines Planes, da sich dieser infolge einer kleinen Reise, die Fiemnger unternommen, als besonders günstia dafür erwies; die verschiedenen Scblüssel erhielt in solchen Fällen der ältere Bruder Heinrich Fiebinger, der im Comptoir arbeitete und von dem Leopold regelmäßig, sobald jemand eintrat, in den Laden geschickt wurde. weil der menschenscheue Mann gern jeder Unterhaltung aus dem Wege ging. Aus diesemGrunde bekam er auch heute mehrere Male den bewußten
?chMZur Schublade in die Han
de, und ohne Schwierigleit gelang es ihm, drei der größeren Steine zu erlangen und unbemerkt in seiner Westentasche verschwinden zu lassen. So war es nun geschehen, von einer drückenden Last befreit athmete Leopold auf; jetzt handelte es sich nur noch um die zweckmäßige Verwendung, und dafür wußte er bereits Rath. Auf seineu Ausgängen im Interesse des Geschäftes hatte er an dem äußerst bunt belebten Strande, wo sich die Händler und Verkäufer aller Nationen versammelten, um mit den zahlreichen Matrosen oder ankommenden und abfahrenden Reifenden alle möglichen und unmöglcben Geschäfte einzuleiten, eine gewisse Sorte portugiesischer Händler kennen gelernt, die kühn und skrupellos, vor keinem Geschäft zurückschreckten. Diese Leute, gewissermaßen zuverlässig und verschwiegen aus eigenem Vortheil, borgten auch gelegentlich auf ein entsprechendes Werthobjekt eine Geldsumme, etwa den vierten Theil des ursprünglich Werthes, um im Fall: späterer Zahlungsunfähigkeit des Besitzers einen hinreichenden Vorheitl sich zu sichern. Einem solchen Mann übergab Leopold noch am selben Nachmittage sein: drei Diamanten, und erhielt nach der Unterschrift des ausgestellten Scheines, welcher die Bedingungen enthielt, die geforderten fünfhundert Milreis ausgezahlt. Es war ein windiger Tag; am trüben Himmel jagten zerrissene dunkl: Wolkengebirge, die ihre finsterenSchatten auf die Erde warfen, hin und wieder fiel ein Regenschauer; in derWeltstadt herrschte eine unverkennbare Unruhe; hier und dort bewegten sich lärmende Gruppen, aus denen vereinzelt drohende Rufe schallten: Viva a Republica!" Nieder mit demKaiser, Tod den Despoten und Tyrannen!" Sie wurden von reitenden Schutzleuten zerstreut und ließen es schweigend geschehen. Es herrschte eine schwüle, dumpfe Stimmung an diesem bedeutungsvolZen dreizehnten November, die abenteuerlichsten Gerüchte traten auf, um ebenso schnell zu verstummen, doch auf allen Gemüthern lag die bange Stimmung des Vorabends großer, weltbewegender Ereignisse. Einzelne Geschäfte - wurden heute früher geschlossen, auch der alte Fiebinger hatt: zugemacht und sein Personal nach Hause gehen lassen; Leopold bezahlte seine Schuld, ging dann in einen französischen Vazar, wo er einen eleganten grauen Anzug nebst allem Zubehör des äußeren Menschen kauste, suchte ein paar kleine Geschenke für die Mutter und die Schwestern aus und beschloß, den Abend bei ihnen ZU verbringen. Als bald darauf die nervöse Spannung heftiger innerer Erregung, nun, wo alles glücklich überstanden, nachließ, und er behaglich in der Pferdebahn saß. um nach Rio Lomprido hinauS zu fahren, da wunderte er sich, nichts von jenem befriedigendenGefühl zu spüren, das ihm nach seiner Vorstellung die Errettung aus dir peinlichsten aller Verlegenheiten bringen muß-
te; er empfand sogar Unruhe, eine verborgene Angst, die sich an ihn heftete und von der er sich nicht zu befreien vermochte. Im Kreise der Damen fand er bald wieder die alte sorglose Stimmung, packte sein: Geschenke, auch eine Flasche Wein, sowie Eßwaaren aus, weidete sich an den erstaunten Blicken und erklärte auf Konstanzes wiederholteFragen d?n märchenhaften Reichthum durch einen Lotteriegewinn, der ihm unerwartet zugefallen sei. Kamilla und Frau Doktor Rombeck, xxi denen kein Schatten eines Verdachtes aufstieg, freuten sich ungczwungen über das Glück, welches Hilfe in die augenblickliche Noth brachte; obgleich seine Mutter, die irgend etwas tadeln mußte, bemerkte, er hätte statt des theuren Handschuhkasiens und der Schreibmappe lieber nothwendige Dmqe für den Haushalt wählen sollen; nur Konstanze blieb nachdenklich; ihr entging das zeitweise Vorsichhinbrütcn des Bruders, seine Blässe und ein fremder Zug in seinem Gesichte nicht; das war keine reine Freude, er trug eine Last auf der Seele; ihr bangte, er hatte die Geschichte des vom Himmel gefallenenen Lotteriegewinns erfunden. Es fand ein Austausch der gegen seitigen kleinen Erlebnisse statt, und Kamilla erzählte unter anderem auch. daß am Nachmittage Daniela da geWesen sei, die sich morgen nach Doktor Montsantos Villa begebe, um einige Zelt oel Dona Angela zu verleben. Ah," äußerte Leopold, der seinen Korb an jenem Abend im Park noch nicht verwunden hatte, lebhast, das geschieht wohl nicht ganz grundlos; Graf Montjanto scheint mir emVer ehrer der schönen Daniela zu sein. wenn er nicht, wie die meisten seiner heißblütigen Landsleute, sich überhaupt in jede Schurze verliebt. Aber Leopold, wie unerehrbietig Du von einem Manne sprichst, dem wir so viel verdanken," warf Konstanze ein. Du bist, wohl eifersüchtig?" fragte Kamilla, ihn schelmisch lächelnd betrachtend. Beruhige Dich. Graf Ro mano denkt gar nicht an Daniela; denn er hat sich gegenwartig keine geringere als meine werthe Persönlich- ??? T' ?'r?riTPri mM Leopld musterte die jüngere Schwt ster mit ungeheucheltem Erstaunen, und als sie noch immer lachte, blieb sein fragender Blick an dem Gesichte der Mutter hasten. Ist das wirklich Kamillas Ernst. Mama?" Ja." erwiderte diese resignirt, Kamilla hat das unerhörte Glück, von dem Doktor verehrt zu werden, man merkt ihm deutlich die ernsten Absichten an, sie aber behandelt ihn in einer
Weise, Vlem den Muth benimmtsich I
zu erklären; denn natürlich ist's kein anderer als der windige Lieutenant drüben, der ihr den Kopf verdreht.'." Kamilla bereute die Aeußerung, zu welcher ihre frohe Stimmung sie hingenssen hatte und sah schweigend aus ihren Teller. Das nimm mir nicht übel, sagte Leopld, indem er Messer und Gabel niederlegte und sich an die Schwester wandte, aber den Grafen Montsanto einfach abzuweisen, das wäre nach meiner Meinung etwas so Ungeheuerliches, ein so unerhörter Frevel, daß ich gar keine Worte dafür finde." Ich bin ebenfalls dafür, ihn anzunahmen," äußerte Konstanze, die aufmerksam zugehört hatte, m festem Tone; denn er ist ein hochgebildeter, feinfühlender Mensch, und mit einem solchen Mann wird die Frau immer glücklich werden, wenn sie den guten Willen hat und nicht die eigene Personuchleü mit unerfüllbaren Ansprü chen allzu sehr in den Vordergrund stellt. Bravo, Konstanze, das ist. mir aus der Seele gesprochen," entgegnete Leopold. Ich begreife Dich gar nicht, Kamilla! Du könntest uns alle mit einem Schlage aus der Misere erlösen und zögerst noch? Und wäre Graf Montsanto alt, bucklig und ein Monstrum von Häßlichkeit, Du müßtest in trotzdem nehmen; denn ich sage Dir, sein Vermögen belauft sich auf eme Million!" Du vergißt dabei nur die Hauptsache, wenn sie für Dich auch nichts zu bedeuten hat," bemerkte Kamilla vorwurfsvoll, mein Herz; ich aber kann mich nicht opfern und an der Seite eines Mannes leben, der mir gleichgiltig ist." Du bist verrückt." platzte Leopold, der zuweilen sehr unliebenswürdig gegen seine jüngere Schwester war, heraus, ich, an Mamas Stelle, würde Dich schon zu zwingen wissen; denn wer so blödsinnig sein Gluck Mit Fußen tritt, verdient gehörig gemaßregelt zu werden." Gut," saqteKamilla leichenblaß, indem sie aufstand und den Stuhl geräuschvoll unter den Tisch schob,, wenn Ihr Euch denn einmal alle gegen mich verschwört und mir zu verstehen gebt, daß ich nichts bin, als eine Last, die man durchschleppen muß, so will ich Euch von dieser Last befreien. Morgen sänge ich an nach einer Stellung zu suchen und verdiene mir mein Brot von jetzt ab selbst." Damit qina sie hmaus in ihr kleines Hinterstübchen und ließ sich den Abend über nicht mehr blicken. Du solltest nicht so stürmisch auf Kamilla losfahren," nahm Konstanze, sobald jene sich entfernt hatte, das Wort; denn schließlich ist es nicht das Geld allein, was glücklich macht, wie Du behauptest, und Kamilla ist zu jung, um die Einsicht zu besitzen, mit dem Herzenspunkt zugleich das Wohl der Ihrigen zu bedenken." Als Leopohl gegen 9 Uhr ausbrach, hatte sich der Wind gelegt, zwischen den zerrissenen Wolkengebilden zeigte sich von Zeit zu Zeit die Mondsichel. Ich begleite Dich ein kleines Stück Weges." äußerte Konstanze, die ein wacksendes Angstgefühl nicht zu unterdrücken vermochte; Frauen, deren Starke rn der Kraft desEmpfmdungslebens liegt, besitzen ein ausgeprägtes Ahnungsvermögen; immer mehr ward es ihr zur Gewißheit, daß die für ihre Verhältnisse bedeutende Geldsumme nicht einem Lotteriegewinn entstammte. Um diese Zeit will Du noch hinaus, was soll denn das nun wieder heißen?" schalt Frau Doktor Rombeö, doch Konstanze ließ sich nicht beirren. nahm ihr Tuch und verließ mitLeopold das Haus. Als sie einsilbig eine Strecke unter den Palmen hmgejchrltten, blieb sie stehen und legte ihre Hand auf den Arm des Bruders. Sage mir die Wahrheit, Leopold." begann sie, die ernsten Augen bcschwörend zu ihm aufschlagend, hast Du das Geld gewonnen? Ich glaube nicht daran. Unsinn, Konstanze; natürlich habe ich es gewonnen. Wie sollte ich anders dazu gekommen sein?" Du könntest es geborgt haben," antwortete sie stockend. Ist das der Fall, dann gestehe es mir, und ich will sehen, Dir aus irgend eme Art rn der Rückzahlung behilflich zu sein." Sie dachte an das Honorar für ihre Novelle. im Falle GrafRomano diese für annehmbar erklärte. Vielleicht ist es ein Wucherer, dem Du in die Hände gefallen bist." fuhr sie dringender fort, und Du würdest verloren sein! Ich flehe Dich an, sei offen gegen mich; ich schweige darüber und Dir wird es eme Erleichterung sein. Leopold!" Er stand, das Haupt gebeugt, bohrte die Spitze seines Stockes in den Boden und antwortete nicht. Ich sehe ja doch die Wahrheit, ohne daß Du mir sie gestehst, mein Bruder. - Hast Du denn gar iem Vertrauen zu mir?" Und wenn ich es aeoorgt hatte wäre das so schlimm, Konstanze r kam es widerwillig von seinen Lippen. Ja; denn Du wirft niemals rmstände sein, fünfhundert Milreis zuruck zu zahlen! rief sie vorwurfsvoll. Er zuckte in einem Auflehnen des Trotzes die Achseln. Sollte der Fall eintreten, nun, dann gibt es immerhin noch eine rettende Kugel. So konnte ich nicht welter leben, und Ihr mutz tet die drückendsten Schulden bezahlen. Frage mcht mehr, Konstanze; irgend ein günstiger Zufall wird mir das Geld schon zur rechten Zeit in die Hände spielen, gräme Dich nur jetzt noch nicht deswegen. Ich werde sehen. esDir zu verschzf sen. Du mußt es wiedergeben; hätte Ära? Montsanto nicht schon so viel für unZ gethan und waren seine Bezichungen zu aimlla nicht, iaj würde mich
bezwingen und ihn' bitten nun geht das nicht; aber ich habe eher keine Ru-
he, weil ick mir denken kann, es und die allerungünstigsten Bedingungen, denen Du die Summe verdankst!" Sie sah ihn forschend an. doch hartnackig wich er ihren ehrlichen Blicken aus, und zum zweiten Male an diesem Abend durchzuckte sie ein schrecklicher Verdacht. Sollte der Bruder? Nein; der Gedanke war nicht auszudenken. er konnte nicht so leichtsinnig sein ihren Namen der Schande preiszugeben; unmöglich! Konstanze sah ihm nach, bis seine schlanke Gestalt im Schatten des Palmengangs verschwunden; dasHerz war ihr zum Brechen voll. Hatte Leopold die Laufbahn schon betreten, welche unabwcndbar zum Verderben führte? Gleich darnach befand Konstanze sich auf ihrem stillen Zimmer. Die Stunde der Befreiung und der köstlichen Geistesarbeit! Hier oben in der Einsamkeit ihres eigensten Reiches weht die erfrischende Luft der Erlösung von allem, was die Seele drückt und belastet; die Sehnsucht nach dem ewigen, räthselhaften und doch so verheißungsvollen hebt die?chwingen und trägt die schafsende Phantaj:e hmaus in die bunte Welt, in die Sphären des Lichtes und 'der Schatten. Constanze zündet ihre vampe an, steht sinnend, und fährt dann mit der Hand über die Augen, wie um etwas dunkles von derNcnhaut fortzuwischen; mit der Arbeit geht es heute nicht, die Gedanken sind zu erdengebaimt, unab lässig weilen ne bei Leopold; die seltsame Angst will Nicht weichen. Sie legt endlich das Heft zum Entwurf der neuen Arbeit beiseite, um der mahnenden Stimme zu gehorchen und denBrief Magnus Holmsens zu beantworten. der gestern eingetroffen ist. . Magnus schrieb: ' Trotz des ausdrüälichen Verbotes, Konstanze, beantworte ich Deine Zeilen, weil ernste Bedenken mir das Schweigen zur Unmöglichkeit machen. Du hast mich hier in einem Zustand des schwersten innersten Kampfes zuruckgelassen, und doch nennst Du es vielleicht unmännlich, daß ich in dieser seelischen Marter immer wieder um Trost zu Dir komme, aber Du, das Weib, bist in dem Punkte stärker und großer als ich; ich ericnne dann Deine geistige Uebermacht und will mich ihr beugen so weit es meine Kraft erlaubt. Schwach sein ist nicht gerade meine Sache, aber feuchten Auges habe ich Deine Worte, die mich doch so unerbittlich von Dir trennen sollen, gelesen, wie beginn Du es nur, Du Helbin, das Leben angesichts der schauerlichen Oede endloser Entsagung zu ertragen? Denn ich weiß es, in Deinem Herzen verborgen schlummert eine Welt voll Zärtlichkeit und Liebe, voll jauchzender Freude und Entzücken; es ist in ihm ein ewiges Frühlingswerden unter dem Sonnenstrahl der Liebe, und das alles willst Du in Dir ertödten? Ist das nicht Frevel, Konstanze? Nenne mich einen Schwächling, aber trotz Deiner ernsten Ermahnungen habe ich es nicht über mich vermocht, schon jetzt die Hochzeit mit Agnes Hainburg zu feiern ich schob den Zeitpunkt unter verschiedenenEinwänden hinaus; die Eltern willigten ein, Agnes hingegen. die natürlich feiner empfindet, zürnt mir, und ihr Benehmen beweist das erwachte Mißtrauen. Es läßt mich kalt: denn immer lebhafter regt sich in mir das Bedenken, ob ich nicht überHaupt sehr unrecht daran thue, diesem Mädchen, das mir ihre Zukunft anvertraut, eine Neigung zu heucheln, von der ich gar nichts empfinde. Ist es nicht im Grunde eine erbärmliche Rolle, die ich ihr gegenüber spiele, indem ich sie nur aus Berechnung an mich binde? Hat sie nicht bessere' Ansprüche auf ein volles, ungetheiltes Herz? Das alles sind Fragen, die mich rastlos Tag und Nacht beschäftigen. Gönne mir das einzige, und habe nock eine Zeitlang Geduld, sage Dich nicht gänzlich los, so lange ich nicht hinreichend erstarkt bin, für die Aufgäbe, welche mir geworden ist. Einer unserer größten Denker und Schriftsteller sagt: Das Weib steht dem Herrn der Schöpfung näher als der Mann; wohl dem Manne, der ein echtes, edles Weib gefunden hat, es bewahrt ihn vor der Verachtung des ganzen Geschlechts, das der Zeitgeist entartet hat. Ich erwarte von Dir Antwort auf diesen Brief! Du, der meine ganze Seele gehört, der ich in schrankenloser Ergebenheit zu eigen bm. Euer Haus, an dem ich oft vorüber gehe, ist zctzt von Fremden bewohnt, der Herbst mit seinenStürmen und Nebeltagen hat die Lindcnbäume des kleinen Gartens ihres Blätterschmuckes beraubt. die Schwalben ziehn fort. Du weilst im Lande des ewigen Sommers! Bist Du glücklich dort. Konstanze? . Magnus Holmsen." Lieber MagnuZ! Sei beruhigt. So lange Du Dich in der schwankenden Zeit des Ueberganges m die neue Lebensperrode befindest. will ich Dich nicht verlassen, sondern Dir als ein treuer Freund und guter Kamerad, so weit ich es vermag, mit memem Rath zurScne stehen; hoffent lich liegt darin keine Sünde; steht doch der Mensch so oft zagend vor jenen zerfließenden Linien der Grenze, wo das Gute aufhört und das Böse beginnt. Vergehe ich mich, indem ich jetzt noch an Dich, den Verlobten einer anderen, schreibe, so möge Gott mir verzeihen, da ich nicht an mich denken will, sondern nur Dir den Kampf der Entsagung erleichtern möchte. Wir dürfen einander nicht angehören, Magnus. unsere beiderseitigen Verhältnisse lehnen sich unüberwindbar , dagegen auf; wir sind über die Jahre
?es stürmischen Wollens. das " alle
Schranken und Hindernisse blindlings beseitigen mochte, hinaus, wir sollen uns genügen lassen andern Glück, einander gefunden und gekannt zu haben. das ist eine Erinnerung, die als etwas köstliches unser ganzes ferneres Leben überstrahlt. Ich habe für's erste einen bescheidenen Wirkungskreis gefunden und bin soweit zufrieden; denn wem ist es wohl vergönnt, grade auf dem Platz zu stehen, wohin ihn Wunsch und innerste Neigung ziehen? Versuche auch Du zufrieden zu sein. Magnus! Du legst fortgesetzt Dein Schicksal in meine Hände, ich soll bestimmen, das ist zu viel, ich kann die Verantwortunq nicht auf mich nehmen. Ist es Dir unmöglich, die Ehe mit Agnes Hainburg einzugehen, fürchtest Du unter den vorliegenden Verhältnissen das Unglück für Euch beide, nun. dann fasse Muth und theile ihr schonend mit, was sie von Dir zu erwarten habe, daß Du mit einer Juqendneigung kämpfst, die sich nur langsam ersticken ließe; verzeiht Agnes und verspricht, Geduld zu üben, dann, Magnus, wage es getrost; denn in diesem Falle ist. ihre Liebe so stark, daß es ihr gelingen wird, Dich zu besiegen. Die innigsten Grüße sendet Konstanze." Als der Brief geschlossen und mit der Adresse versehen fertig vor ihr lag, versank Konstanze in ein dumpfesBrüten; und während sie dann so dasaß, in der ununterbrochenen Stille der späten Stunde, da vernahm sie plötzlieb schmeichelndeStimmen aus dem eigenen Innern, und selbstvergessen, erstarrt von dem immer wieder erneuten Schmerz um den verlorenen Geliebten, lauschte sie diesen Stimmen, die verlockend auf sie einredeten: Magnus Holmsen ist nach wie vor Dein Eigenthum; es bedarf nur eines Winkes, und er verläßt Deutschland, um hierher zu kommen; Du wirst die Seine werden, Eurer, vereinten Thatkraft wird es gelingen, den Lebensunterhalt zu schaffen; und ein Glück, wie nur die kühnsten Träume es ausgemalt, ist Dein." Eine Viertelstunde mochte so vergangen sein, aus Konstanzes Brust rang sich ein tiefer Seufzer, warum war grade ihr das allerschwerste gegeben, die stets von neuem an sie herantretende Versuchung, welche standhaft zu besiegen sie mit jedem Tropfen ihres Herzblutes erkaufen mußte? Nein. Auch dieser Kelch wird vorübergehen. Nur Muth behalten, Kopf oben die Gottesauelle innerer Kraft erstarkt mit dem ernsten Wollen. Nur fest stehen im Sturme und unentwegt der Zukunft in's Auge blicken, die so öde in ihrer trostlosen Einsamkeit erscheint. Und die holdeMuse bleibt; aus den Tiefen der Seele lächelt sie schuchiern und legt mit zarten Handen Bal sam auf das zerrissene Herz; die Pfor ten ihres herrlichen Reiches stehen ofsen und bringen dem gequälten Menschenkmde linderndes Vergeben. 6. Die Jahreszeit der Gewitter. Wind stoße, von Regenschauern begleitet glühend heiße Lust, die Natur athmet wie im Fieber; die dunkeln Farbentöne erscheinen sammetartig, auf den matteren ruht der Schleier der Schwermuth. Die tropische Landschaft gleicht heute einem Menschenantlitz, das gewemt hat, es 1 weniger schon, als unter seinem Lächeln, aber um so ausdrucksvoller. Von der Festung Santa Cruz aber donnern die Kanonen, an allen ösfentlichen Gebäuden wehte heute, den 15. November, zum ersten Male das neue Sternenbanner der Freiheit! Braunen ist Republik! Ueber Nacht hat sich wie ein Wunder die unblutige Revolution vollzogen, der greise Kaiser ist weise der Uebermacht gewichen, sein Thron auf immer gestürzt. General Deodoro Fonscca hat sich an die Spitze der Armee gestellt und jubelnd begrüßt das Volk in ihm den Präsidenten des neuen Staates. Die Läden sind geschlossen, in der Riesenstadt herrscht ernste Ruhe; nur wie an den verflossenen Tagen rufen hin und wieder trunkene Stimmen: .Es lebe Deodoro! Fort mit dem Kaiser, nieder mit allen Tyrannen und Despoten! Die Monarchie ist überwunden, wir sind das freie Volk der Neuen Welt, das sich selbst regieren kann. Armer, edler Kaiser; alt und krank trifft ihn und die Seinen, nach so viel Glanz, das harte Loos des Geächteten, derVerbannung aus der geliebten, sonnigen Heimath m em fremdes, kaltes Land. Frau von Hasselbach konnte gar nicht darüber hinauskommen, daß ihre so fern eingeleiteten Bemühungen. Daniela aus dem Hause zu schaffen, zu einem so beispiellosen Mißerfolg für sie ausgeschlagen waren; sie hatte bezweckt, das Mädchen dem Grafen Romano aus den Augen zu bringen, und was war der Erfolg? Gerade er, um dessentwillen das Ganze eingeleitet worden, nahm sie rn sein Haus, und Valeska mußte sich gestehen, zum ersten Male.rm Leben eine unverzechliche Dummheit begangen zu haben. Aus keinen Fall gab sie indessen alles verloren, nicht im entferntesten; wo es sich um ihre Tochter und deren Versorgung für die Zukunft handelte, entwickelte Valeska von Hasselbach eine Energie und Ausdauer, die mit den Schwierigkeiten wuchs und sicher auf den Punkt gelangte, da sie vor gar nichts mehr zurückschrak. Ihr Plan stand bereits fest; morgen, am Sonntag, wo die kleine Gesellschaft bei Romano stattfinden sollte, beabsichtigte sie, ihm ihre Regine in ganz besonderem äußeren Glänze unter d'e Augen zu führen, er mußte überrascht, geblendet werden, und vielleicht (Fortsetzung folgt.)
EinNiesenknabe.
Earl Ulrich ist der Name eines hoss nungsvollen Riesenknaben, welcher zur Zeit in Berlin zur Schau gestellt wird. Das Bürschchen, welches erst 14 Jahre zählt, wiegt bei einer Größe von nahezu sechs Fuß die Kleinigkeit von 330 Pfund. Bis zu seinem dritten Le bensjahre war Carl's Entwickelung durchaus normal, dann erst begann sein fabelhaftes Wachsen in die Läne und Breite. Professor Birchow, welcher den jungen Riesen genau beobach tete, erklärt, daß seine Organe normal functioniren und gute Aussicht vor Handen ist, daß Carl dereinst alle Riesen in den Schatten stellen wird. WaZ seine geistige Entwickelung anbetrifft, so läßt dieselbe nichts zu wünschen: übrig. Mei' Schätzle. Mei' Schätzle hat a G'sichtle, So weiß, so zart und fei' Wie 's weißest Heckarösle Im Morgasonnaschei'! . Und doch hau'n t des G'sichtle Amal au änderst g'seah, Wo mir am Rain dort dusse Uns Ring um Ring hent gea. Domolö do hat des G'sichtle, So weiß 's sonst ist und fei', Glüaht wia 's schönst' Purpurrc: Im Obedsonnaschei'!Unliebes Versehen. Soldat: Ab, Schatz, das Gan serl da ist ja ganz verbrannt!" Iunggesellen-Köchin: D Gott, jetzt hab' ich Dir das Stücke! aufgehoben, das ich dem gnädigen Herrn vorsetzen: wollte! Ein lieber Neffe. Erbonkel: Wann hört denn Deine Studienzeit auf?" Neffe: Nach Deiner TestamentserLffnung!" Zu gut. Besuch (tröstet eine weinende Frau): Grämen Sie sich über üble Nachrede nicht! Die Haupt sache ist doch, daß Ihr Herr Gemahl von Ihrer Unschuld überzeugt ist! Frau: Gewiß ist er das, der Gure, mehr wie ich selbst! Modern. Er: Ich habe ein Einkommen von $1500 jährlich; glauben Sie, daß wir uns damit verh:ira ihen können? Sie: Nein; aber wir können uns damit immerhin verloben. Deutlich. Unterofficier (tm der Reitbahn): Dragoner Müller. Sie hängen wieder halb auf dem Pferds und halb im Arrest!
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