Indiana Tribüne, Volume 17, Number 353, Indianapolis, Marion County, 9 September 1894 — Page 1

Ä YH MMO rC AA S ai fff K 0 O -00 i v O kVv V X' V v ov 4v 4 Jahrgang 17 Office : No. 18 Süd Alabama Straße. No. 353 Indianapolis, Zndiana Sonntag, öen 9, September i(8H

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Todcs-Anzeigc. freunden und Bekannten die traurige Älack richt, daü unsere geliebte Gattin und Mut:er, Anna Herold,

am Ireitag. den 7. September. Morgens 2 Uhr. im 29. edenöiahre. nch längerem Leiden uns durch den Tod entrissen wurde. Die Beerdigung findet am Sonntag sJlai) mittag um Z Uhr. vom Trauerbause. No. 10 etchim Str., und um Uhr vn der Tt. Marien Kirche, aus statt. Tie trauernden Hinterbliebenen, Joseph Serold, Gatte. Anna Serold, Tochter. George Ilorrmann r ' SV I . Seichenbeftutter, Office: 26 Süd $elaöarejir. VUlle: 12, 122, 124, 12, 123 Oft Pearlstr Itiatön 011. Oste Taz und NsSt. 27. Jahresfest des hk ch. pi Nzs-VekÄ! im Staats Fair Platz am Sonntag, den 9. Kept. Die Straßenbahn Gesellschaft wird auf allen Linien Transfer-Tickets geben, so daß Personen, die nach dem Feste wollen, dasselbe ieicht erreichen können. Für Unterhaltung und Erfrifchungen ist gesorgt. Alle Freunde der Waisen find freundlichst eingeladen, sich zu betheiligen. Phönix Garten während der Sommermonate findet in diesem geräumigen schönen Vergnügungslokale jeden Donnerstag Abend ein großes Instrumental-Konzert statt. Die Turn-Schnle deS Socialen Turn Vereins, beginnt ihren ö'rbft- und Winter-Tennin mit dem Beginn der öff.ntlichen Cchulen am 10. September in der Turnhalle, (rle New Jersey und Michigan St aße. Anmeldunaen werden in der Halle entge gengenommen und jede gewünschte Auskunst ertheilt, durch Hermann Osterheld, Turnlehrer. Zur gesl. Notiznahme. Meinen Kunden und dem Publikum zur Nachricht, daß ich meinen Cigarren-Laden nach No. 7 Ost Washington Slr, meinem alten Platze schräg gegenüber, verlegt habe ur d bit!e auch serner um geneigten Zu struch. Wf Kiemeyer, Zlo. 76 Sst Wnshington Str jiidiaiiä Conservatory of Mttsic. 0 k 82 Nord Pennsylvania Str. Adolph H. SchelUchrnidt. Direktor Gründlicher UnterriHt in allen Fächern der Vokal- und Znftrumental'Äicustt w rd ertheilt Instruktion im Ensemble Spul, Theoril und Orchestriren erhalten die Schüler ohne jede weitere Berechnung. Abends bis 9 Uhr offen.

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Drahtnachrichten SchisselS Wassertemperatur 82Srab.

Der lZrport nach den Ver. Staaten. Washingtons. Sept. Beim StaatS-Departement sind Berichte aus verschiedenen Ländern für das mit dem 30. Juli d. I. endende Quartal über den Srport nach den Ver. Staaten eingegangen, welche von den verschiedenen Gencral-Konsuln aufgestellt und mit dem entsprechenden Quartal deö Vorjahres verglichen sind. Die Zahlen ergeben einen bedeutenden Rückgang, der ohne Zweifel großen Theils auf die ErWartung der Aenderungen des Tarifs zurückzuführen ist. Die Angaben für die verschiedenen Länder lauten, wie folgt: Oesterreich - Ungarn, $1,483,357, Abnahme $910,449; Belgien $1,472 868, Abnahme $84,814r Canada, (Sec-Häfen), $1,358,539, Abnahme $418,423; Canada, (Ontario), $4013,150, Abnahme $691,752; Canada, (Quebec), $1,108,545, Vergleich nicht angegeben; Deutschland, (FrankfurterDistrikt), $6,153,295, Abnahme $4,314,02; Italien, $5,446,242, Vergleich nicht angegeben; Niederlande, $5,118.602, kein Vergleich; Rußland, $796,763, kein Vergleich; Schweden und Norwegen, $4!.0,197, Abnahme $675,735; Schweiz, $2,133,793, Abnähme $1,256,155; England, $26,332Z64, Abnahme $16,050,318; Türkei, $784,142, kein Vergleich; WestIndien, $28,299,075, kein Vergleich. -9Sechsundzwanzig Anarchisten erwartet. Washington, 8. Sept. Das Einwanderungs-Bureau sandte heute den verschiedenen EinwanderungsKommissären in den Häfen der Ver. Staaten das genaue Signalement von 26 Anarchisten, welche auö Frankreich ausgewiesen worden sind und von denen man glaubt, daß sie auf dem Wege nach Amerika sind. Eine Familientragödie. N a e o g d o ch e ö, Tes, 8. Sept. Henry Watson, welcher 8 Meilen östich von hier wohnt, heirathele eine Frl. Sumers und behandelte seine Frau so brutal, daß ibre Familie Einspräche dagegen erhob. Erließ seinem Schwiegervater daraus antworten, daß er ihn todten werde. Zwei Söhne deS alten ManneS blieben in Folge dessen daheim, um den Vater zu beschützen, während Jesse und 3oe SumerS sich zu Watson begaben, um denselben zu besänftigen. Watson zog aber ein Messer und rannte dasselbe Jesse in den öeib, so daß die Eingeweide darauS hervortraten. Joe SumerS zog feinen Revolver und schoß sechs Kugeln dem Watson in den Körper, erhielt aber selbst einen tödtlichen Stich nahe dem Herzen. Watson ist todt, es ist aber auch keine Hoffnung für das Leben der beiden Brüder Jesse und 3oe SumerS vorhanden. Ein ungetreuer Eisenbahn beamter. L o u i s v i l l e, Ky , 8. Septbr. Eine Spezialdepesche von Atlanta, (3a,, lneldet : Die Geschäftswelt dieser Stadt wurde heute Morgen durch die Nach richt von der Verhaftung deS Edwin G. HookS, des Kassirers des FrachtDepartements der Seabord Air Line Eisenbahn, erregt. Der Verhaftete ist der Unterschlagung von $5000 beschuldigt und wurde er in daö Gesangniß gesteckt. Man glaubt, daß die Summe seiner Unterschlagungen viel größer ist. Hooks war ein prominentes Mitglied der besten Gesellschaft. Seine intimsten Freunde sagen daß er wah xend der letzten 6 Monate ein lüderlicheö Leben führte. HtM Kardinal Gibbon'S Nomreise. St. Louis, Mo., 8. Sept. Die Nachricht über die beabsichtigte Rom reise des Kardinals Gibbons hat zu Gerüchten Veranlassung gegeben, daß der Kardinal vom Papste nach Rom berufen sei und daß zahlreiche Verän derungen in der Hierarchie der Ver Staaten das Resultat dieser Reise sein

würde. Dieses wurde heute vom Erzbischof Kain in Abrede gestellt. Derselbe sagte : Ich kann kaum denken.

daß das möglich ist, weil mir Kardinal GibbonS vor kaum einem Monate hatt, daß er die Absicht habe, Rom zu besuchen und daß er schon lange den Wunsch gehegt hätte, dorthm zu gehen." Eine Flotte von C h i l i g e - kauft. Vancouver, B. C., 3. Septbr. Die- Empreß of Japan" bringt die Nachncht, daß die japanische Regierung keine Schwierigkeiten findet, die beabsichtigte Kriegsanleihe von 30,000000 Äen unterzubringen. Die Ban-kiers-Union soll bereits zwei Drittel der Anleihe gezeichnet haben und der Rest wird von Privaten übernommen Gerüchtweise verlautet, daß Japan veruche, von einer der südamerikanischen Republiken eine Flotte zu kaufen. Der Yokohama Advertiser" behauptet, man habe sich an Chili gewandt, die Hälfte des Kaufpreises bezahlt und die Flotte sei bereits überiefert. Herr French, der neue britische Geandre bei Japan, ist vom Kaiser empfangen worden. Iapanesische Zeiungen behaupten, er habe den Entwurs eines neuen Vertrags zwischen England und Japan mitgebracht. Eine neue Panama-Kanal-Gesellschaft: L o n d o n, 8. Sept. Eine Depesche deS Standard" aus Paris meldet: Eine neue Ausgabe von Aktien zur Neubildung der Panama-Kanal-Ge-sellschaft ist am 18. d. M. aufgelegt worden. DaS Kapital wird 65,000,000 Francs betragen, wovon die Regierung von Columbia 5,000,000 erhält. Es werden Subskriptionen für 20,000.000 Francs verlangt. Der Rest wird von verschiedenen Creditinstituten und Contraktoren unter Liquidation der alten Gesellschaft übernommen. . General.-Tlgentur. Feuer-Versicherug, Collektion von Miethe, Geld an- und auszuleihen. Schissöscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschaftserhebungen. A. M e tz g e r GrundeigenthumsAgentur. Ergründet 1863. Hiesiges. Drei bis vier Jahre litt ich an Leber- und Magenleiden und erwiesen ich Dr. August Kpnig'S Hamburger Tropjen als ein ausgezeichnete? Mittel dagegen. O. Huesner, San Francisco, Ca'.. fBCT 48 Geburten, 41 Todesfälle, 12 Falle Schqrlachsieber und je ein Fall Diphteritiö und Blattern wurden in derWochev on 3 bis zum 9 Sept. angemeldet. E. E. Rcese, deutscher Zahnarzt, 24j Ost Ohio Str. Schön und rein Soll daö HauS stets fein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmede! 420 Oft MeSarty GCT Mit Montag werden die N,nterrichtöstunden derTurnschule deSSüdfeite Turnvereins unter Rücksicht auf die öffentlichen Schulen wieder, wie gewöhnlich am Nachmittag abgehalten werden. Der Inhalt der Anzeigen von Hood'ö Sarsaparilla wird bestätigt dur Indorsos. welae in der mnan; Welt olzne Anstand acceptirt werden. Da? sagt deutlich genug, daß Hood'ö f L rurisl. 000 '3 Pillen kuriren Le berleiden, elbsncht. 7 Die deutschen Logen der hiesigen PythiaS Ritter halten morgen und Dienstag Abend Generalversamm lungen ab, m Schritte zu thun, einen unabhängigen Orden zu gründen, in dem alle Sprachen ihre Berechtigung finden sollen. ES wäre nicht mehr wie recht und billig, daß alle PythiaS Rit ter, welche der Ansicht sind und wissen. daß die Deutschen gute amerikanische Bürger sind und der Gebrauch der deutschen Sprache sie noch nie von der

Erfüllung ihrer Bürgerpflichten al. hielt, die Sache unterftötzen ! '

Criuc Künsilerö äiatne Zur Erinnerung an den in Aussee ans dem Leben geschiedenen Wiener Künstlerveteranen van Haanen wird folgende Geschichte mitgetheilt: Remi van Haanen war nicht nur ein bedeu tender Maler, sondern auch ein lie benöwürdiger. feinfühliger Mensch. Bildhauer Tilgner wurde eines Ta ges durch einen Besuch Haanen's er freut, der eine Bitte im Schilde führte. Haanen wünschte sein Bild-

niß in Relief von der Hand Tilgner's; das Bildnlß war zu einem Geschenke bestimmt. Tilaner versprach da Gewünschte, und Haanen sah bei eint gen kurzen Sitzungen das Relief ent. jteyen. giu bestimmten Zelt kam auch das fertige Relief in die Hände des Malers; dazu aber auch eine lebensgroße Porträtbüste von Haa nen's womit Tilgner weit über sein Versprechen hinausgegangen war. Haanen machte hierauf einen Dank beiuch bei Tilgner und beschwerte sich ditter" über die Elaenmächtiakeit" des Meisters vom Schlägel und Mei ßel, weil er, Haanen, dadurch in die schrecklichste Verlegenheit komme, sich nach Gebühr erkenntlich zu erweisen, Rache! Rache! Rache! freund Tila ncr!" waren die letzten Worte Haa nen's bei diesem Dankbesuche. Und der schmorende Moler hat Wort aehalten: Tilgner erhielt nämlich als bald von Haanen eine schöne Land schaft mäßiger Größe zugeschickt mit einem einfachen Worte des Tanle5. Tilgner freute sich der Gabe, ergötzte sich an dem trefflichen Bilde und dachte ihm einen Ehrenplatz un ter seinen anderen Schätzen zu. Das wurde jedoch nicht sofort ausgeführt, und Tilgner erinnerte sich des feinen Bildes erst wieder, als er in die Lage kam, bei feierlicher Gelegenheit ein ganz besonderes Geschenk zu machen; dazu schien das Bild Haanen's treffUch geeignet. Tilgner schickte da Bild zum Rahmenmacher; es war einfach über den Keilrahmen ge spannt von paanen gekommen. Run sollte es ein kostbares Kleid erhalten. um salonfähig zu werden. Allein der Rahmenmacher kommt mit dem Bilde zurück und fragt den Meister, ob er wisse, daß yir.t-i dem Bilde noch ein zweites über den Rahmen gespannt sei. Tilaner ist verwun dert. Man löst das erste Bild vom zweiten dieses entpuppt sich eben saus als eine herrliche Gabe. Aber o Wunder! Hinter dem zweiten steckt ein drittes Bild, hinter dem dritten ein viertes nein, mehr waren auf diesem Wunderrahmen, der an die unerschöpfliche Zauberflasche des Taschenspielers erinnerte, nicht über einander gespannt! Im Verlause einiger Jahre konnte Tilgner drei mal bei feierlichen Gelegenheiten kost bare Geschenke machen; eines l)e.r. Bilder behält Tilgner zum Andenken on den feinsinnigen Künstler van Haanen hatte sich gerächt, wie er ge woren. Eine sonderbare Geschichte Man hatte viel von Illusionen pnd Taschenspielerstückchen gespro chen. Ich glaube nicht", so begann der Stammtischgenosse Fridolin Auf schneide? daß irgend einer von Euch auf diesem (Lebiete etwas auch nur annähernd so Merkwürdiges erlebt hat, wie ich seinerzeit im Salon der Fürstin M. .Erzählen", rief die ganze Kneip runde, Erzählen!" Und FrldoZir Aufschneider erzählte: .Es war nach einem glänzenden Souper, als der weltberühmte Vrestidigitateur B. von der zZürstin auf gesoroer muroe, yocy ein recyl paaende.5 Kunststück zum Besten zu ge ben. B. ließ sich nicht lange bitten. Er ersuchte vor Allem, ihm für we nige Augenblicke den kostbaren Ring aus dem Familienschmuck zu, Äher lassen. Ter Ring wur?,e geholt, der Künstler ergriff ihii und schleuderte ihn zum Entsetzen der Zuschauer durch ein Bogenfenster hinaus in die Nachts ' , n jvatm zunoere er lieg g.eicugutüH ine Eigarette an und, ließ, den Kaftv merdiener rufen, ' Jean, gehen Sie sofort hinunter auf hen Platz und suchen Sie den Ring der Fürstin!Jean verbeugte sich, ging und kam nicht wieder Die Stimmung wurde immer ge spannter, immer beklommener. Nur der Künstler behielt sein über legenes. sarkastische? Lächeln und be mühte sich, die Eonversation in mög' lichst harmloser Weise weiterzuspin nen. So verging etwa eine halbe Stunde. Ta konnte die Fürstin ihre begrei fliche Ungeduld nicht länger beyleistern. .Wo ist mein. Rmg Wo bleibt mein Dieners herrschte sie den Kün stler a.n,' " Ter schien verlegen zu werden. Er zuckte die Achseln und stoterte: .Verzeihung, Durchlauft. e.in jui.be

as Nnr Dienstag Abend : . of p.

P.achtvvlle, fpezlellk, dem betreffenden Tag entsprechende Feuerwerke.

lshten Das Journal : Ver Sentinel : Die Ihm: Die Sun:

Bringt Eure Frauen und Kinder und zeigt ihnen Pompeji. Eintrittspreis mit einem auten Eid 5 Cent.

Kinder nur 25 Cents. Reservirte und reservirt ohne Eztra-Vergütung. areltttcves Berseden! Wir woAen ein mal die Zofe hinunterschicken. Zofen wissen gewohnlich am genauesten wo die Kammerdiener stecken. Die Zofe ging und kam nicht wieder. Nach verlauf einer weiteren kalben Stunde schien der Prestigditateur un ruhig zu werden. Cr sah aschfahl aus, und der Schwei stand in aronen Perlen auf seiner Stirn. Rlnas um ihn wurden Stimmen des Mißtrauens, des Unwillens, der lLmpörung laut. Da schien es plötzlich, als raffe er gewaltsam den letzten yten mner rast zusammen. Mit lühnem Griff öffneteer das nahe beim Fenster stehende goldene Voaelaekauer und ein schrei des Entsetzens ward rings gehört! hen den Lieblmgs Kanarienvogel der Fürstin hinaus, flattern in die veckrabensckwar,e Nacht., Eine Minute svüter flatterte das brave Thierchen wieder herein. Um den OalS trua es den kostbaren Brillantring, in der einen Kralle den Kammerdiener, in der andern die Kammerzofe!" Herr ffndolm Aufschneider soll nach dieser Erzählung schleunigst ver,qwunoen sein und den ?tamm tisch sür längte Zeit gemieden ha veu. Gefrorene Milch. In Sibirien aefriert die Milck in Folge der heftigen Kälte, welche da selbst herrscht, und man verbandelt die Milch dort in fester Form und. tauft sie in Stücken, anstatt nach Litern. Der Beauemlicdkeit balber läßt man sie auch um einen Stock gefrieren, um sie so leichter transpor tahel zu machen, und der Milchmann giebt, je nachdem der Bedarf es erfordert, ein oder mehrere Stöcke an die Kundin ab. In ähnlicher Weise ist auch in Frankreich eine bedeutende Industrie entstanden, indem man dort die Milch künstlich gefrieren läßt und sie so in fester Form zum Verkauf bringt. Es ist nachgewie sen. Oslfe die Milch sich in diesem Zu. stände länger denn einen Monat hin durch vollkommen frisch erhält. Man laßt in Frankreich vermittelst der ge wohnlichen Eisbereitungsmaschinen die Milch in Büchsen gefrieren und versendet sie sodann sowohl mit der Eisenbahn, als auch mit Schiff ach ihren Bestimmungsorten. Dt,xKunde. welcher sene gefroren? Mil.ch bezieht, laszt sie einfach W. oja Feuer ein oder zwei Minuten hr dem Gebrauche austhaukn. Gelegentlich eines Vor. träges n der landwirtschaftlichen Gesellschaft in Frankreich wies Guer.in.GrandviUe nach, daß die Eismilch weder in Bezug auf Fett, noch w einer anderen Beziehung, hinten ge wöhnlicher Milch zurücksteU' Ge. srorene Milch läßt sich auch, ferner ganz gut zur Käse, und Butterfabri. kation verwenden..

größte SpcktMstiick. drei NorsteUngen diese Moche.

!7acht"; Donnerstag Abend S. A. X. Nacht", Samstag Abend Indianapolis !7acht".

Pain's glänzende Produktion :

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Was die Zeitungen sagen:

Die brilliant beleuchtete Scenerie und eine Prozession prächtig gekleideter Blumenmmadchen, Compagnien von Soldaten in , der kleidsamen Tracht von Roms Glanzperiode, Priester mit Weihrauchbecken zu Ebren des festes der Jrls schwingend, Gruppen tanzender Mädchen alles dieses eröffnete gestern Abend das Spek takelstück Die letzten Tage von Pompeji". Den Schluß, nach der Zerstörung der Etadt. bildete ein Feuer. werk, wie es schöner in Indianapolis noch nie gesehen wurde. Es ist wirklich schwisria. einen Unterschied ,u smden.tn der Großartigkeit des Schaustücks und den Wundern des Feuerwerks. i Vier Tausend Personen satzen in Erstaunen gefangen über die großartige Produktion von .Die letzten Taae von Pompezi" im Lincoln Park gestern Nacht. Die Aufführung war perfekt von Ansang bis zu Ende. ES Es wurde hier noch nie etwas so Prachtvolles und Kostspieliges aufgeführt. Das Feuerwerk hielt die Leute bezaubert. Während die mimische Zerstörung der Stadt vor sich ging die Tempel und Häuser unter dem Erdbeben erzitterten, vergnügten sich die Zuschauer noch eine halbe Stunde nachher an d'M prachtvollen Feuerwerk. Da waren Raketen, welche eine Meile hoch zu gehen schienen, Räder von einer Größe, von der sich Jungens nie etwas träumen ließen, ein gehender Elephant und B!umen, die in einem halben Dutzend Farben prangten. Die Zuschauer zollten häufig ihren Beifall durch

Das größte Schaustück, das je den Bürgern von Indianapolis Tausend Personen saßen in Staunen über die Leistungen von

Sihe 75 Cents. Logensitze $1. Tickets

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17. bis 22. September 1894 !

Dienstag, 18. September : Alle Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt.

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beginnend am

Dienstag, um halb 2 Uhr!

I)iß jVJiflway isance," 6onp's abgerichtete Pferde und Hunde

werden jeden Tag dvrgesührt.

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Freitag, den 21. September. Die zweite Regimentskapelle von Chicago mit 40 Mann ; die Bellftedt-Kapelle von Cincinnati mit 40 Mann ; die Ringold-Kapelle von Terre aute mit 22 Mann, unÄ die Indianapolis Militär - Kapelle mit 26 Mann. ALe unter der Leitung von Prof. Lern H. Wiley, von peoria, 31

Sammlungssignal 12 Uhr Mittags.

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Die 9 9 smpen Gelegenheit gegeben wurde, zu sehen. Canvas und Pulver.

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